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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue Naphthalimidobenzamid-Derivate,
die eine hohe Affinität
mit DNA aufweisen, eine brauchbare biologische Aktivität aufweisen,
und zur Behandlung verschiedener Erkrankungen, wie z.B. eines malignen
Tumors, geeignet sind.
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Stand der Technik
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In
jüngster
Zeit wurde die genetische Information verschiedener Organismen,
einschließlich
des Menschen, nachhaltig erforscht. Pharmazeutika, die eine starke
Wechselwirkung mit einer spezifischen Region eines Gens aufweisen,
und dadurch ihre pharmakologische Wirksamkeit ergeben, zeigten eine
immer größere Eignung
als Arzneimittel mit einer hohen Zielorientierung.
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Es
herrscht ein großes
Bedürfnis
für die
Entwicklung eines Pharmazeutikums, das eine besonders hohe Affinität mit DNA
aufweist und hervorragende Heilwirkungen für Erkrankungen, z.B. malignen
Tumor, aufweist.
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Beschreibung der Erfindung
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Die
Erfinder der vorliegenden Anmeldung haben ausgedehnte Untersuchungen
mit dem Ziel, das vorstehend genannte Ziel zu erreichen, durchgeführt. Als
Ergebnis wurde gefunden, dass ein durch die nachstehend beschriebene
Formel (1) repräsentiertes
neues Naphthalimidobenzamid-Derivat eine hohe Affinität mit DNA
aufweist, eine hervorragende Antitumorwirkung zeigt und deshalb
als Arzneimittel, wie z.B. als Heilmittel für einen malignen Tumor oder
dergleichen, geeignet ist, was zur Vervollständigung der vorliegenden Erfindung
führte.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Naphthalimidobenzamid-Derivat der
folgenden Formel (1) bereit:
[worin bedeuten:
R
1 ein Wasserstoffatom, eine Nitrogruppe,
eine Hydroxylgruppe, eine Aminogruppe, ein Halogenatom, eine Cyanogruppe,
eine Carboxylgruppe, eine Carbamoylgruppe, eine Ureylgruppe, eine
Alkylgruppe, eine Trihalogenalkylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine
Alkylaminogruppe, eine Dialkylaminogruppe, eine Acylgruppe, eine Alkylcarbamoylgruppe,
eine Dialkylcarbamoylgruppe, eine Acylaminogruppe, eine Alkylureylgruppe
oder eine Alkoxycarbonylaminogruppe;
R
2 ein
Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe;
l eine ganze Zahl von
1 bis 3;
A
1 eine lineare oder verzweigte
Alkylengruppe, die durch -N(R
3)-(R
3 bedeutet ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe),
-O-, -S-, -C(=O)NH-, -NHC(=O)-, -S(=O)- oder S(=O)
2-
unterbrochen sein kann;
X
1 eine Aryl-
oder eine Heteroarylgruppe, eine Aryldicarbonylimino- oder Heteroaryldicarbonyliminogruppe, eine
Arylamino- oder Heteroarylaminogruppe, eine Arylcarbonylamino- oder
Heteroarylcarbonylaminogruppe, eine Arylcarbamoyl- oder Heteroarylcarbamoylgruppe,
eine Aryloxy- oder Heteroaryloxygruppe, eine Arylthio- oder Heteroaryl-thiogruppe,
eine Arylsulfinyl- oder Heteroarylsulfinylgruppe oder eine Arylsulfonyl-
oder Heteroarylsulfonylgruppe (die vorstehend angegebene Aryl- oder
Heteroarylgruppe kann einen Substituenten aufweisen); und
Y
ein Wasserstoffatom oder -C(=O)N(R
4)-A
2-X
2 (R
4 bedeutet
ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe und A
2 bedeutet
eine lineare oder verzweigte Alkylengruppe, die durch N(R
5)- (R
5 bedeutet
ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe), -O-, -S-, -C(=O)NH-,
-NHC(=O)-, -S(=O)- oder -S(=O)
2- unterbrochen
sein kann, X
2 bedeutet ein Wasserstoffatom,
eine Arylgruppe, eine heterocyclische Gruppe, eine Aryldicarbonylimino-
oder Heteroaryldicarbonyliminogruppe, eine Arylamino- oder Heteroarylaminogruppe,
eine Arylcarbonylamino- oder Heteroarylcarbonylaminogruppe, eine
Arylcarbamoyl- oder Hetero-arylcarbamoylgruppe, eine Aryloxy- oder Heteroaryloxygruppe,
eine Arylthio- oder Heteroarylthiogruppe, eine Arylsulfinyl- oder
Heteroarylsulfinylgruppe oder eine Arylsulfonyl- oder Heteroarylsulfonylgruppe
(die Aryl- oder Heteroaryl- oder heterocyclische Gruppe kann einen
Substituenten aufweisen), oder R
4, A
2 und X
2 können zusammen
mit einem damit benachbarten Stickstoffatom einen Stickstoff enthaltenden
heterocyclischen Ring ausbilden, der einen Substituenten aufweisen
kann)]; oder ein Salz davon, wie in Anspruch 1 definiert, oder ein
Herstellungsverfahren dafür.
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Die
vorstehende Erfindung stellt ferner ein Arzneimittel bereit, das
eine durch die vorstehend beschriebene Formel (1) repräsentierte
Verbindung oder ein Salz davon aufweist. Die vorstehende Erfindung
stellt ferner eine pharmazeutische Zusammensetzung bereit, die eine
durch die vorstehend beschriebene Formel (1) repräsentierte
Verbindung oder ein Salz davon und einen pharmazeutisch annehmbaren
Träger
aufweist. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner die Verwendung
einer durch die vorstehend beschriebene Formel (1) repräsentierten
Verbindung oder eines Salzes davon zur Herstellung eines Arzneimittels.
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Die
vorliegende Beschreibung beschreibt ferner ein Verfahren zur Behandlung
von malignem Tumor, das das Verabreichen einer durch die vorstehend
beschriebene Formel (1) repräsentierten
Verbindung oder eines Salzes davon umfasst.
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Obwohl
Verbindungen mit einem Naphthalimidobenzamid-Skelett z.B. in
DE 2446543 ,
DE 2436032 ,
DE 2460396 und
DE 2606904 und der offengelegten japanischen
Patentanmeldung Nr. HEI 7-234530 beschrieben werden, sind sie von
den Verbindungen der Formel (1) in ihrer Struktur deutlich verschieden,
und die vorstehend angegebene Literatur weist darüber hinaus
keine Beschreibung ihrer pharmazeutischen Wirkungen auf.
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Beste Arten zur Durchführung der
Erfindung
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Spezifisch
beschrieben ist jede durch R1, R2, R3, R4,
R5, A1, A2, X1, X2 und
Y in den durch die vorstehend beschriebene Formel (1) repräsentierten
Verbindungen und eine andere hier beschriebene Gruppe oder ein Symbol
das folgende:
In den durch die vorstehend beschriebene Formel
(1) repräsentierten
Verbindungen können
l Einheiten von R1 an irgendeiner Stelle
an der Naphthalimidgruppe vorhanden sein, und sie können gleich
oder verschieden sein. Unter ihnen sind bevorzugte Stellungen die
3-Stellung, die 4-Stellung, 5-Stellung und 6-Stellung. l bedeutet eine ganze Zahl
von 1 bis 3, vorzugsweise 1 oder 2.
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R1 bedeutet ein Wasserstoffatom, eine Nitrogruppe,
eine Hydroxylgruppe, eine Aminogruppe, ein Halogenatom, eine Cyanogruppe,
eine Carboxylgruppe, eine Carbamoylgruppe, eine Ureylgruppe, eine
Alkylgruppe, eine Trihalogenalkylgruppe, eine Alkoxygruppe, eine
Alkylaminogruppe, eine Dialkylaminogruppe, eine Acylgruppe, eine
Alkylcarbamoylgruppe, eine Dialkylcarbamoylgruppe, eine Acylaminogruppe,
eine Alkylureylgruppe oder eine Alkoxycarbonylaminogruppe.
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Beispiele
für das
Halogenatom umfassen Fluor-, Chlor-, Brom- und Iod-Atome.
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Spezifische
Beispiele für
C1-6-Alkylgruppen umfassen Methyl-, Ethyl-,
n-Propyl-, Isopropyl, n-Butyl-, Isobutyl-, sec-Butyl-, tert-Butyl-,
Pentyl- und Hexylgruppen.
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Als
Trihalogenalkylgruppe sind Trihalogenmethylgruppen bevorzugt. Spezifische
Beispiele umfassen Trifluormethyl- und Trichlormethylgruppen.
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Spezifische
Beispiele für
C1-6-Alkoxygruppen umfassen Methoxy-, Ethoxy-,
n-Propoxy-, Isopropoxy-, n-Butoxy-,
Isobutoxy-, sec-Butoxy-, tert-Butoxy-, Pentyloxy- und Hexyloxygruppen.
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Spezifische
Beispiele von Mono- oder Di(C1-6-alkyl)aminogruppen
umfassen Methylamino-, Dimethylamino-, Ethylamino-, Diethylamino-,
n-Propylamino-, Di-n-propylamino-, Isopropylamino-, Diisopropylamino-, n-Butylamino-,
Di-n-butylamino-, Isobutylamino-, Diisobutylamino-, sec-Butylamino-,
Di-sec-butylamino-, tert-Butylamino-,
Di-tert-butylamino-, Pentylamino-, Dipentylamino-, Hexylamino- und
Dihexylaminogruppen.
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Spezifische
Beispiele für
C1-6-Acylgruppen umfassen Formyl-, Acetyl-,
Propionyl-, Butyryl-, Valeryl-, Isovaleryl-, Hexanoyl- und Pivaloylgruppen.
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Spezifische
Beispiele von C1-6-Alkylcarbamoylgruppen
umfassen Methylcarbamoyl-, Ethylcarbamoyl-, n-Propylcarbamoyl-, Isopropylcarbamoyl-,
n-Butylcarbamoyl-, Isobutylcarbamoyl-, sec-Butylcarbamoyl-, tert-Butylcarbamoyl-,
Pentylcarbamoyl- und Hexylcarbamoylgruppen.
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Spezifische
Beispiele für
die Di-(C1-6-alkyl)carbamoylgruppen umfassen
Dimethylcarbamoyl-, Diethylcarbamoyl-, Methylethylcarbamoyl-, Di-n-propylcarbamoyl-,
Diisopropylcarbamoyl-, Di-n-Butyl- carbamoyl-, Diisobutylcarbamoyl-,
Di-sec-butylcarbamoyl-, Di-tert-butylcarbamoyl-, Dipentylcarbamoyl-
und Dihexylcarbamoylgruppen.
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Spezifische
Beispiele für
C1-6-Acylaminogruppen umfassen Formylamino-,
Acetylamino-, Propionylamino-, Butyrylamino-, 2-Methylpropionylaminio-,
Pivaloylamino-, Pentanoylamino-, 3-Methyl- butyrylamino- und Hexanoylaminogruppen.
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Spezifische
Beispiele für
C1-6-Alkylureylgruppen umfassen Methylureyl-,
Ethylureyl-, n-Propylureyl-, Isopropylureyl-, n-Butylureyl-, Isobutylureyl-,
sec-Butylureyl-, tert-Butylureyl-, Pentylureyl- und Hexylureylgruppen.
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Spezifische
Beispiele für
C1-6-Alkoxycarbonylaminogruppen umfassen
Methoxycarbonylamino-, Ethoxycarbonylamino-, n-Propoxycarbonylamino-,
Isopropoxycarbonylamino-, n-Butoxycarbonylamino-, Isobutoxycarbonylamino-,
sec-Butoxycarbonylamino-, tert-Butoxycarbonylamino-, Pentyloxy-
carbonylamino- und Hexyloxycarbonylaminogruppen.
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Unter
diesen sind als R1 bevorzugt ein Wasserstoffatom,
eine Nitrogruppe, eine Aminogruppe, Halogenatome, Trihalogenmethylgruppen,
C1-6-Alkylgruppen und C1-6-Alkoxygruppen,
wobei ein Wasserstoffatom, eine Nitrogruppe, eine Aminogruppe, C1-6-Alkoxygruppen und Halogenatome besonders
bevorzugt sind.
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R2, R3, R4 und
R5 können
gleich oder verschieden sein, und bedeuten unabhängig von einander ein Wasserstoffatom
oder eine C1-6-Alkylgruppe. Als C1-6-Alkylgruppen sind insbesondere C1-3-Alkylgruppen bevorzugt. Als C1-6-Alkylgruppen können solche, wie sie vorstehend
als R1 beispielhaft angegeben wurden, genannt werden.
Unter ihnen ist als R2, R3,
R4 und R5 ein Wasserstoffatom
besonders bevorzugt.
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A1 und A2 können gleich
oder verschieden sein und bedeuten unabhängig von einander eine lineare oder
verzweigte Alkylengruppe, die durch -N(R3)-
[oder N(R5)-] (R3 und
R5 weisen die gleiche wie vorstehend beschriebene
Bedeutung auf), -O-, -S-, -C(=O)NH-, -NHC(=O)-, -S(=O)- oder -S(=O)2- unterbrochen sein kann. Als Alkylengruppe
sind C1-10-Alkylengruppen bevorzugt. Spezifische
Beispiele für
A1 oder A2 umfassen
Methylen, Ethylen, Trimethylen, Tetramethylen, Pentamethylen, Hexamethylen,
Heptamethylen, 2,2-Dimethylpropylen, -(CH2)2-NH-(CH2)2-, -(CH2)3-NH-(CH2)2-, -(CH2)3-NH-(CH2)3-, -(CH2)4-NH-(CH2)4-, -(CH2)5-NH-(CH2)5-, -(CH2)2-N(CH3)-(CH2)2-, -(CH2)2-NH-(CH2)2-NHCH2-,
-(CH2)3-N(CH(CH3)2)-, -(CH2)2-CH(CH3)-NH-(CH2)4-, -(CH2)2-NH-(CH2)2-, -(CH2)2-O-(CH2)2)-, -(CH2)2-S-(CH2)2-, -(CH2)2-C(=O)-NH-(CH2)2, -(CH2)3-NH-C(=O)-(CH2)2-, -(CH2)4-NH-C(=O)-(CH2)4-, -(CH2)2-S(=O)-(CH2)2- und -(CH2)2-S(=O)2-(CH2)2-.
Unter ihnen sind mehr bevorzugt lineare oder verzweigte C1-10-Alkylengruppen, von denen jede durch
-N(R3)- (oder N(R5)-),
-O-, -S(=O)2-, -C(=O)NH- oder -NHC(=O)-
unterbrochen sein kann, und von denen die linearen oder verzweigten
C1-10-Alkylengruppen, von denen jede durch
NH-, -O- oder -S(=O)2- unterbrochen sein
kann, besonders bevorzugt sind, und Methylen-, Ethylen-, Trimethylen-,
Tetramethylen-, -(CH2)2-NH-(CH2)2-, -(CH2)3-NH-(CH2)2- und -(CH2)3-NH-(CH2)3-Gruppen am meisten
bevorzugt sind.
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X1 bedeutet eine Aryl- oder Heteroarylgruppe,
eine Aryldicarbonylimino- oder Heteroaryldicarbonyliminogruppe,
eine Arylamino- oder Heteroarylaminogruppe, eine Arylcarbonylamino-
oder Heteroarylcarbonylaminogruppe, eine Arylcarbamoyl- oder Heteroarylcarbamoylgruppe,
eine Aryloxy- oder Heteroaryloxygruppe, eine Arylthio- oder Heteroarylthiogruppe,
eine Arylsulfinyl- oder Heteroarylsulfinylgruppe oder eine Arylsulfonyl-
oder Heteroarylsulfonylgruppe (der Aryl- oder Heteroaryl-Ring kann
einen Substituenten aufweisen). Als vorstehend beschriebener Aryl-Ring
sind C6-18-monocyclische bis -tetracyclische
Ringe bevorzugt.
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Wenn
ein Aryl-Ring in der durch X1 repräsentierten
Gruppe vorhanden ist, ist der Aryl-Ring eine monocyclische oder
tetracyclische Arylgruppe mit 6 bis 18 Kohlenstoffatomen, und wenn
ein Heteroaryl-Ring in der durch X1 repräsentierten
Gruppe vorhanden ist, ist der Heteroaryl-Ring eine monocyclische
bis tetracyclische Heteroarylgruppe mit 1 bis 5 Heteroatomen, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Stickstoff-, Sauerstoff- und Schwefelatomen,
und 2 bis 17 Kohlenstoffatomen, wobei der Aryl-Ring und der Heteroaryl-Ring gegebenenfalls
einen Substituenten (I) aufweisen kann, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Halogenatomen, einer Nitrogruppe, einer Hydroxylgruppe, einer
Aminogruppe, C1-6-Alkylgruppen, C1-6-Alkylaminogruppen,
Di(C1-6-alkyl)aminogruppen, C1-6-Acylaminogruppen,
C1-6-Alkylcarbamoylgruppen,
Di(C1-6-alkyl)carbamoylgruppen, C1-6-Alkylamino-C1-6-alkylcarbamoylgruppen,
Di(C1-6-alkyl)amino-C1-6-alkylcarbamoylgruppen und
monocyclischen Stickstoff-enthaltenden Heteroarylgruppen; oder einen
Substituenten (II), ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus monocyclischen Stickstoff-enthaltenden
Heteroarylcarbamoylgruppen, monocyclischen Stickstoff-enthaltenden
Heteroarylcarbonylaminogruppen, monocyclischen Stickstoff-enthaltenden
Heteroarylcarbamoylmonocyclischen Stickstoff-enthaltenden Heteroarylcarbamoylgruppen
und monocyclischen Stickstoffenthaltenden Heteroarylcarbonylamino-monocyclischen
Stickstoff-enthaltenden Heteroarylcarbonylaminogruppen, von denen
jede ferner durch einen der Substituenten (I) substituiert ist.
Aryl oder Heteroaryl können
nachstehend als (Hetero)aryl bezeichnet sein. Beispiele für den Aryl-
oder Heteroaryl-Ring umfassen Benzol, Naphthalin, Naphthochinon,
Azulen, Anthracin, Anthrachinon, Phenanthren, Phenathrenchinon,
Fluoranthen, Benzanthracin, Acenaphthylen, Acenaphthenchinon, Chrysol,
Chrysolchinon, Pyrol, Furan, Pyrrol, Thiophen, Pyrazol, Imidazol,
Oxazol, Thiazol, Triazol, Thiadiazol, Pyridin, Pyridazin, Pyrimidin,
Pyrazin, Indol, Isoindol, Indazol, Benzofuran, Thionaphthin, Benzoxazol,
Benzisoxazol, Benzothiazol, Benzimidazol, Imidazopyridin, Imidazopyrimidin,
Benzotriazol, Triazolpyridin, Triazolpyrimindin, Triazolchinolin,
Chinolin, Isochinolin, Chinsolin, Phthalazin, Pteridin, Dibenzofuran,
Iminostilben, Benzochinolin, Benzisochinolin, Benzosinolin, Pyridoindol,
Phenanthridin, Phenanthrolin, Phenazin, Phenothiazin, Thianthren,
Phenoxazin, Carbazol, Acridin, Xanthon, Benzacridin, Benzonaphthothiophen
und Chinoxalin.
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Die
(Hetero)aryldicarbonylimino-, (Hetero)arylamino-, (Hetero)arylcarbonylamino-,
(Hetero)aryl- carbamoyl-, (Hetero)aryloxy-, (Hetero)arylthio-, (Hetero)arylsulfinyl-
und (Hetero)arylsulfonylgruppen weisen in irgendeiner Stellung der
Heteroarylgruppe eine daran gebundene Dicarbonylimino-, Amino-,
Carbonylamino-, Carbamoyl-, Oxy-, Thio-, Sulfinyl- oder Sulfonylgruppe
auf.
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Der
Aryl- oder Heteroaryl-Ring kann einen oder mehrere Substituenten,
die gleich oder verschieden sein können, aufweisen.
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Bevorzugte
Beispiele von X1 umfassen Naphthalin-2-carbonylamino-,
Naphthalin-2-carbamoyl-, Anthracen-9-carbonylamino-, Phthalimid,
1,8-Naphthalimid, 3-Nitro-1,8-naphthalimid, 4-Nitro-1,8-naphthalimid-, 4-Amino-1,8-naphthalimid-,
3-Hydroxy-1,8-naphthalimid-, 4-Hydroxy-1,8-naphthalimid-, 3-Ethoxy-1,8-naphthalimid-,
4-Fluor-1,8-naphthalimid-, 3-Chlor-1,8-naphthalimid-, 4-Chlor-1,8-naphthalimid-, 3-Brom-1,8-naphthalimid-,
4-Brom-1,8-naphthalimid-, 2,3-Naphthalimid-, Pyrido[3,4-b]indol-9-yl-, Acridinamino-,
Chinolin-3-carbonylamino-, Chinolin-4-carbonylamino-, Chinoxalin-2-carbonylamino-, 1-Methylindol-2-carbonylamino-, 4-Nitro-1-methylpyrrol-2-carbonylamino-,
N-[2-[N-(3-Dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl-,
N-[2-[N-[2-[N-(3-Dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl-,
4-(4-Formamido-1- methylpyrrol-2-carbonylamino)-1-methylpyrrol-2-carbonylamino-, 4-[4-(4-Formamido-1-methylpyrrol-2-carbonylamino)-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]-1-methylpyrrol-2-carbonylamino
und N-[2-[N-[2-(N-Methylcarbamoyl)-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoylgruppen.
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Am
meisten bevorzugte Beispiele von X1 umfassen
Phthalimid, 1,8-Naphthalimid, 3-Nitro-1,8-naphthalimid, 4-Amino-1,8-naphthalimid-,
4-Chlor-1,8-naphthalimid-, 2,3-Naphthalimid-, Pyrido[3,4-6]indol-9-yl-, Chinolin-3-carbonylamino-,
Chinolin-4-carbonylamino-, Chinoxalin-2-carbonylamino-, 1-Methylindol-2-carbonylamino-,
4-Nitro-1-methylpyrrol-2-carbonylamino-, N-[2-[N-(3-Dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl-,
N-[2-[N-[2-[N-(3-Dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl-,
4-(4-Formamido-1-methylpyrrol-2-carbonylamino)-1-methylpyrrol-2-carbonylamino-,
4-[4-(4-Formamido-1-methylpyrrol-2-carbonylamino)-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]-1-methylpyrrol-2-carbonylamino
und N-[2-[N-[2-(N-Methylcarbamoyl)-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoylgruppen.
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X2 bedeutet ein Wasserstoffatom, eine Arylgruppe,
eine heterocyclische Gruppe, eine Aryldicarbonylimino- oder Heteroaryldicarbonyliminogruppe,
eine Arylamino- oder Heteroarylaminogruppe, eine Arylcarbonylamino-
oder Heteroarylcarbonylaminogruppe, eine Arylcarbamoyl- oder Heteroarylcarbamoylgruppe,
eine Aryloxy- oder Heteroaryloxygruppe, eine Arylthio- oder Heteroarylthiogruppe,
eine Arylsulfinyl- oder Heteroarylsulfinylgruppe, oder eine Arylsulfonyl-
oder Heteroarylsulfonylgruppe (der vorstehend beschriebene Aryl- oder
Heteroaryl-Ring oder die heterocyclische Gruppe können einen
Substituenten aufweisen), oder X2, R4 und A2 können zusammen
mit einem damit benachbarten Stickstoffatom einen Stickstoff-enthaltenden
heterocyclischen Ring bilden.
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Als
Aryl-, (Hetero)aryldicarbonyimino-, (Hetero)arylamino-, (Hetero)arylcarbonylamino-,
(Hetero)- arylcarbamoyl-, (Hetero)aryloxy-, (Hetero)arylthio-, (Hetero)arylulfinyl-
und (Hetero)- arylsulfonylgruppen (diese (Hetero)arylgruppen können einen
Substituenten aufweisen) können
als Beispiele solche für
X1 beispielhaft genannte Gruppen genannt
werden, und bevorzugte sind ebenfalls ähnlich zu denen für X1. Wenn in der durch X2 repräsentierten
Gruppe ein Aryl-Ring vorhanden ist, ist der Aryl-Ring eine monocyclische
bis tetracyclische Arylgruppe mit 6 bis 18 Kohlenstoffatomen, und
wenn eine heterocyclische Gruppe in der durch X2 repräsentierten
Gruppe vorhanden ist, ist die heterocyclische Gruppe eine monocyclische
bis tetracyclische, gesättigte oder
ungesättigte
heterocyclische Gruppe mit einem Heteroatom, das ausgewählt ist
aus Stickstoff-, Sauerstoff- und Schwefelatomen, und 2 bis 17 Kohlenstoffatomen,
wobei der Aryl-Ring und die heterocyclische Gruppe gegebenenfalls
einen Substituenten (III) aufweisen können, ausgewählt aus
Halogenatomen, einer Nitrogruppe, eine Hydroxylgruppe, einer Aminogruppe,
C1-6-Alkylgruppen, C1-6-Alkylaminogruppen,
Di(C1-6-alkyl)-aminogruppen, C1-6-Acylaminogruppen,
C1-6-Alkylcarbamoylgruppen,
Di(C1-6-alkylcarbamoylgruppen, C1-6-Alkylamino-C1-6-alkylcarbamoylgruppen,
Di(C1-6-alkyl)amino-C1-6-alkylcarbamoylgruppen
und monocyclischen Stickstoff-enthaltenden heterocyclischen Gruppen;
oder einen Substituenten (IV), ausgewählt aus monocyclischen Stickstoff-enthaltenden
heterocyclischen Carbamoylgruppen, monocyclischen Stickstoff-enthaltenden
heterocyclischen Carbonylaminogruppen, monocyclischen Stickstoff-enthaltenden
heterocyclischen Carbamoyl-monocyclischen Stickstoff-enthaltenden
heterocyclischen Carbamoylgruppen, monocyclischen Stickstoff-enthaltenden heterocyclischen
Carbonylamino-monocyclischen Stickstoff-enthaltenden heterocyclischen
Carbonylaminogruppen, von denen jede ferner durch einen der Substituenten
(III) substituiert ist.
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Beispiele
für den
heterocyclischen Ring umfassen vorstehend als X1 beispielhaft
genannte Heteroarylgruppen und gesättigte heterocyclische Gruppen.
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Beispiele
für die
gesättigte
heterocyclische Gruppe umfassen Aziridino-, Azetidino-, Pyrrolidino-,
Tetrahydrofuryl-, Tetrahydrothienyl-, Piperidino-, Piperazino-,
Morpholino-, Thiomorpholino-, S,S-Dioxythiomorpholino-, Tetrahydropyranyl-,
Homopiperidino- und Homopiperazinogruppen. Als Substituent für diese
heterocyclischen Gruppen können
solche genannt werden, die vorstehend als Substituent für den Heteraryl-Ring
in der Beschreibung von X1 beispielhaft
genannt wurden.
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Als
Stickstoff-enthaltende heterocyclische Gruppe, die durch R4, A2 und X2 zusammen mit dem benachbarten Stickstoffatom
gebildet wird, sind 4- bis 7-gliedrige gesättigte heterocyclische Gruppen
mit mindestens einem Stickstoffatom und insgesamt 1 bis 4 Heteroatomen,
ausgewählt
aus Sauerstoff- und Schwefelatomen, bevorzugt. Spezifische Beispiele
umfassen Aziridino-, Azetidino-, Pyrrolidino-, Piperidino-, Piperazino-, Morpholino-,
Thiomorpholino-, S,S-Dioxythiomorpholino-, Homopiperidino- und Homopiperazinogruppen.
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Spezifische
Beispiele für
die Stickstoff-enthaltende heterocyclische Gruppe umfassen Pyrrolidino-, Morpholino-
und Thiomorpholinogruppen.
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Beispiele
für Y umfassen,
wenn X2 ein Wasserstoffatom bedeutet, Methylcarbamoyl-,
Ethylcarbamoyl-, n-Propylcarbamoyl-, Isopropylcarbamoyl-, n-Butylcarbamoyl-,
Dimethylcarbamoyl-, Diethylcarbamoyl-, 2-Methylaminoethylcarbamoyl-,
2-Methylaminopropylcarbamoyl-, 2-Dimethylaminoethylcarbamoyl-, 2-Diethylaminoethylcarbamoyl-,
3-Dimethylaminopropylcarbamoyl-, 3-Diethylaminopropylcarbamoyl-,
4-Ethoxybutylcarbamoyl-,
5-Methoxypentylcarbamoyl und 6-Ethylaminohexylcarbamoylgruppen.
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Beispiele
von Y umfassen, wenn X2 eine gesättigte heterocyclische
Gruppe repräsentiert,
die einen Substituenten aufweisen kann, 3-(Pyrrolidin-1-yl)propylcarbamoyl-,
2-(Pyrrolidin-1-yl)ethylcarbamoyl-, 2-(Piperidin-1-yl)ethylcarbamoyl-, 2-(4-Dicyclopropylaminopiperidin-1-yl)ethylcarbamoyl-,
2-(4-Methylpiperazin-1-yl)ethylcarbamoyl- und 2-(Azetidin-1-yl)ethylcarbamoylgruppen.
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Als
spezifische Beispiele der (Hetero)aryl-, (Hetero)aryldicarbonylimino-,
(Hetero)arylamino-, (Hetero)arylcarbonylamino-, (Hetero)arylcarbamoyl-,
(Hetero)aryloxy-, (Hetero)arylthio-, (Hetero)arylsulfinyloder (Hetero)arylsulfonylgruppe,
die durch R2 repräsentiert wird und einen Substituenten
aufweisen kann, können solche
genannt werden, wie sie vorstehend als X2 beispielhaft
spezifiziert wurden.
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Spezifische
Beispiele für
Y, wenn X2 zusammen mit R4 und
A2 einen Stickstoff-enthaltenden heterocyclischen
Ring bildet, umfassen Pyrrolidin-1-yl-carbonyl-, Piperidin-1-yl-carbonyl-
und Morpholin-4-ylcarbonylgruppen.
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Y
kann irgendeine substituierbare Position am Benzol-Ring der Formel
(1) einnehmen, aber die meta-Stellung
in Bezug auf die Naphthalimidgruppe ist bevorzugt.
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Die
erfidungsgemäßen Naphthalimidobenzamid-Derivate
können
pharmazeutisch annehmbare Salze davon bilden. Spezifische Beispiele
umfassen Salze mit einer Mineralsäure, wie z.B. Hydrochloride,
Hydrobromide, Sulfate, Nitrate und Phosphate; und Salze mit einer
organischen Säure,
wie z.B. Trifluoracetate, Acetate, Propionate, Tartrate, Fumarate,
Maleate, Malate, Citrate, Methansulfonate und Para toluolsulfonate.
Die erfindungsgemäßen Naphtalimidobenzamid-Derivate
können
Solvate sein, typifiziert durch Hydrate.
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Bevorzugte
spezifische Beispiele der erfindungsgemäßen Verbindungen werden als
nächstes
in den Tabellen 1 bis 14 angegeben.
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Die
durch die Formel (1) repräsentierten
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
z.B. durch die nachstehend beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
- (A) Wenn Y ein Wasserstoffatom bedeutet: (worin
R1, R2, l, A1 und X1 die gleiche
wie vorstehend beschriebene Bedeutung besitzen). (worin
R1, R2, l, A1 und X1 die gleiche
wie vorstehend beschriebene Bedeutung besitzen, Z1 eine
Gruppe repräsentiert,
die X1 als NHCOZ1 bildet,
und Z2 eine Gruppe bedeutet, die X1 als bildet.
- (B) Wenn Y-C(=O)N(R4)-A2-X2 bedeutet und -C(=O)-N(R2)-A1-X1 und -C(=O)-N(R4)-A2-X2 gleich
sind (worin
R1, R2, l, R4, A1, A2,
X1 und X2 die gleichen
wie vorstehend beschriebenen Bedeutungen besitzen). (worin
R1, R2, l, R1, A1, A2,
X1, X2, Z1 und Z2 die gleichen
wie vorstehend beschriebenen Bedeutungen besitzen).
- (C) Wenn Y-C(=O)-N(R4)-A2-X2 bedeutet und -C(=O)-N(R2)-A1-X1 und -C(=O)-N(R4)-A2-X2 nicht
gleich sind: (worin
R1, R2, l, R4, A1, A2,
X1 und X2 die gleichen
wie vorstehend beschriebenen Bedeutungen besitzen und -C(=O)-D einen
aktivierten Carbonsäure-Rest
darstellt). (worin
R1, R2, l, R4, A1, A2,
X1, X2, -C(=O)-D,
Z1 und Z2 die gleichen
wie vorstehend beschriebenen Bedeutungen besitzen).
-
(Stufe 1)
-
Eine
durch Formel (2) repräsentierte
Aminobenzolcarbonsäure
wird mit einer durch Formel (3) oder (4) repräsentierten Verbindung oder
einem Äquivalent
davon umgesetzt, wobei ein durch die Formel (5) repräsentiertes
Benzolcarbonsäure-Derivat
erhalten werden kann. Diese Umsetzung wird vorzugsweise in einem geeigneten
Lösungsmittel
durchgeführt.
In Bezug auf das Lösungsmittel
besteht keine besondere Beschränkung,
sofern es gegenüber
der Reaktion inert ist, und Beispiele umfassen Dichlormethan, Chloroform,
Ethylacetat, Tetrahydrofuran, Dioxan, Diethylether, Benzol, Toluol,
N,N-Dimethyl-formamid, N,N-Dimethylacetamid, Dimethylsulfoxid und
Wasser: Sie können
entweder allein oder in Kombination verwendet werden. Bei der Umsetzung
kann, wie erforderlich, eine Base verwendet werden. Beispiele für die Base
umfassen organische Amine, wie z.B. Trimethylamin, Triethylamin,
Tripropylamin, Diisopropylethylamin, N-Methylmorpholin, N,N-Dimethylanilin,
Pyridin, N,N-Dimethyl-aminopyridin, Lutidin und Collidin, und anorganische
Basen, wie z.B. Natriumbicarbonat, Natriumcarbonat und Kaliumcarbonat.
Im Hinblick auf die Menge der Base besteht keine besondere Beschränkung, solange
sie die Reaktion nicht nachteilig beeinflusst. Die Base wird vorzugsweise
in einer Menge von 1 bis 100 Mol, insbesondere 1 bis 10 Mol, bezogen
auf 1 Mol der Aminobenzolcarbonsäure
(2), zugegeben. Die Umsetzung wird vorzugsweise bei 0 bis 200°C, insbesondere
bei 25 bis 150°C,
während
0,1 bis 100 Stunden, vorzugsweise während 0,5 bis 20 Stunden, durchgeführt.
-
(Stufe 2)
-
Die
resultierende Benzolcarbonsäure
(5) wird mit einer durch die Formel (6) repräsentierten Verbindung kondensiert,
wobei das durch die Formel (1-a) repräsentierte entsprechende Naphthalimidobenzamid-Derivat erhalten
werden kann. Diese Umsetzung kann auf bekannte Weise, im allgemeinen
durch Aktivieren einer Carbonsäure
durch ein Aktivierungsmittel und Zugeben der Verbindung (6) zur
resultierenden aktivierten Carbonsäure in einem geeigneten Lösungsmittel,
um sie umzusetzen, durchgeführt
werden. Geeignete Beispiele des Aktivierungsmittels für eine Carbonsäure umfassen
Thionylchlorid, Oxalylchlorid, Phosphoroxychlorid, N,N-Dicyclohexylcarbodiimid,
1-Ethyl-3-(3-dimethylaminopropyl)carbodiimid-hydrochlorid, N,N'-Carbonyldiimidazol,
2-Chlor-1,3-dimethylimidazolchlorid, Pivaloylchlorid und Trifluoressigsäureanhydrid.
Die Verbindung (6) wird üblicherweise
nach der Aktivierung der Carbonsäure
zugegeben, sie kann aber auch gleichzeitig mit der Carbonsäure und
dem Aktivierungsmittel für
die Carbonsäure
zugegeben werden. Das Aktivierungsmittel für die Carbonsäure wird
vorzugsweise in einer Menge von 1 bis 100 Mol, insbesondere von
2 bis 10 Mol, bezogen auf 1 Mol des Benzolcarbonsäure-Derivats
(5), zugegeben. Die Verbindung (6) wird vorzugsweise in einer Menge
von 1 bis 100 Mol, insbesondere von 2 bis 10 Mol, bezogen auf 1
Mol des Benzolcarbonsäure-Derivats
(5), zugegeben. Beispiele für
das in der vorliegenden Reaktion geeignete Lösungsmittel umfassen Dichlormethan,
Chloroform, Ethylacetat, Tetrahydrofuran, Dioxan, Diethylether,
Benzol, Toluol, N,N-Dimethylformamid, N,N-Dimethylacetamid und Dimethylsulfoxid.
Sie können
entweder einzeln oder in Kombination verwendet werden. Bei der Reaktion
kann, wie erforderlich, eine Base verwendet werden. Beispiele für die Base
umfassen organische Amine, wie z.B. Trimethylamin, Triethylamin,
Tripropylamin, Diisopropylethylamin, N-Methylmorpholin, N,N-Dimethylanilin,
Pyridin, N,N-Dimethylaminopyridin, Lutidin und Collidin, und anorganische
Basen, wie z.B. Natriumbicarbonat, Natriumcarbonat und Kaliumcarbonat.
Im Hinblick auf die Menge der Base besteht keine besondere Beschränkung, sofern
sie die Reaktion nicht nachteilig beeinflusst. Die Base wird vorzugsweise
in einer Menge von 1 bis 100 Mol, insbesondere 1 bis 20 Mol, bezogen auf
1 Mol des Benzolcarbonsäure-Derivats
(5), zugegeben. Die Umsetzung wird vorzugsweise bei 0 bis 100°C, insbesondere
bei 0 bis 40°C,
während
einer Anzahl von Stunden, die mit denen der Stufe 1 vergleichbar
sind, durchgeführt.
-
(Stufe 3)
-
Das
Benzolcarbonsäure-Derivat
(5) wird mit einer durch die Formel (8) repräsentierten Verbindung kondensiert,
wobei die entsprechende durch die Formel (7) repräsentierte
Aminoverbindung erhalten werden kann. Dies Umsetzung kann auf ähnliche
Weise wie die vorstehend beschriebene Stufe 2 durchgeführt werden.
Die Verbindung (8) wird vorzugsweise in einer überschüssigen Menge verwendet, insbesondere
in einer 5- bis 50-fachen Mol-Menge. Die in dieser Reaktion gebildete
Aminoverbindung (7) kann, wie erforderlich, isoliert und gereinigt
werden, kann aber für
die nachfolgende Stufe auch ohne Reinigung verwendet werden.
-
(Stufe 4)
-
Die
Aminoverbindung (7) wird mit einer durch die Formel (9) oder (10)
repräsentierten
Carbonsäure oder
einem Dicarbonsäureanhydrid
oder einem Äquivalent
davon umgesetzt, wobei das entsprechende Naphthalimidobenzamid-Derivat
(1-a) erhalten werden kann. In dieser Umsetzung wird, wenn erforderlich,
ein Aktivierungsmittel für
die Carbonsäure
zugegeben. Das Aktivierungsmittel für die Carbonsäure, das
Reaktionslösungsmittel
und die für
diese Reaktion verwendete Base sind ähnlich zu denen in Stufe 2
verwendeten. Die Verbindung (9) oder (10) wird vorzugsweise in einer
Menge von 1 bis 100 Mol, insbesondere von 1 bis 10 Mol, bezogen
auf 1 Mol der Aminoverbindung (7), zugegeben. Die Reaktionstemperatur
und -zeit sind ähnlich
zu der der Stufe 1.
-
(Stufe 5)
-
Die
durch Formel (11) repräsentierte
Aminobenzoldicarbonsäure
wird mit einer durch die Formel (3) oder (4) repräsentierten
Verbindung oder einem Äquivalent
davon umgesetzt, wobei das entsprechende durch die Formel (12) repräsentiere
Benzoldicarbonsäure-Derivat
erhalten werden kann. Diese Umsetzung kann auf ähnliche Weise und unter ähnlichen
Bedingungen wie in Stufe 1 durchgeführt werden.
-
(Stufe 6)
-
Das
Benzoldicarbonsäure-Derivat
(12) wird mit einer durch die Formel (6) oder (13) [(6) und (13)
sind gleich] repräsentierten
Verbindung kondensiert, wobei das entsprechende durch die Formel
(1-b) reprä sentierte
Naphthalimidobenzamid-Derivat erhalten werden kann. Diese Umsetzung
wird auf ähnliche
Weise wie in Stufe 2 durchgeführt.
-
(Stufe 7)
-
Das
Benzoldicarbonsäure-Derivat
(12) wird mit einer Verbindung der Formel (8) oder (14) [(8) und
(14) sind gleich] kondensiert, wobei die entsprechende durch die
Formel (15) repräsentierte
Diaminoverbindung erhalten werden kann. Diese Umsetzung kann auf ähnliche
Weise wie in Stufe 6 durchgeführt
werden, aber bevorzugt ist es, die Verbindung (8) oder (14) in einer überschüssigen Menge,
insbesondere in einer 5- bis 50-fachen Mol-Menge, zu verwenden.
-
(Stufe 8)
-
Die
Diaminoverbindung (15) wird mit einer durch die Formel (9) oder
(10) repräsentierten
Carbonsäure oder
einem Dicarbonsäureanhydrid
oder einem Äquivalent
davon umgesetzt, wobei das entsprechende Naphthalimidobenzamid-Derivat
(1-b) erhalten werden kann. Wenn die Carbonsäure (9) in dieser Umsetzung
verwendet wird, ist es bevorzugt, ein Aktivierungsmittel für die Carbonsäure wie
in Stufe 2 zu verwenden. Die Reaktionsbedingungen sind ähnlich zu
denen der Stufe 2. Wenn das Dicarbonsäureanhydrid (10) oder ein Äquivalent
davon in dieser Reaktion verwendet wird, wird andererseits das Aktivierungsmittel
für die
Carbonsäure, wenn
erforderlich, verwendet. Das Aktivierungsmittel für die Carbonsäure, das
Reaktionslösungsmittel
und die in dieser Reaktion verwendete Base sind ähnlich zu denen der Stufe 2.
Die Carbonsäure
(9) oder das Dicarbonsäureanhydrid
(10) wird vorzugsweise in einer Menge von 1 bis 100 Mol, insbesondere
von 2 bis 20 Mol, bezogen auf 1 Mol der Diaminoverbindung (15),
zugegeben. Die Reaktionstemperatur und -zeit sind ähnlich zu
denen der Stufe 1.
-
(Stufe 9)
-
Das
Benzoldiarbonsäure-Derivat
(12) wird mit einem Carbonsäure-Aktivierungsmittel
für eine
Carbonsäure
umgesetzt, wobei die durch die Formel (16) repräsentierte entsprechende aktive
Esterverbindung erhalten werden kann. Als Beispiel für das Carbonsäure-Aktivierungsmittel
können
die in Stufe 2 beispielhaft angeführten genannt werden. Das Carbonsäure-Aktivierungsmittel
wird vorzugsweise in einer Menge von 1 bis 100 Mol, insbesondere
von 2 bis 10 Mol, bezogen auf 1 Mol des Benzoldicarbonsäure-Derivats (12), zugegeben. Als
Beispiele für
das in dieser Reaktion geeignete Lösungsmittel können die
in Stufe 2 beispielhaft angegebenen genannt werden. Sie können entweder
einzeln oder in Kombination verwendet werden. Bei der Umsetzung
kann, wie erforderlich, eine Base verwendet werden. Beispiele für die Base
umfassen organische Amine, wie z.B. Trimethylamin, Triethylamin,
Tripropylamin, Diisopropylethylamin, N-Methylmorpholin, N,N-Dimethylanilin,
Pyridin, Lutidin und Collidin, und anorganische Basen, wie z.B.
Natriumbicarbonat und Natriumcarbonat. Obwohl im Hinblick auf die
Menge der Base keine besondere Beschränkung besteht, sofern sie die
Reaktion nicht nachteilig beeinflusst, ist es bevorzugt, sie in
einer Menge von l bis 100 Mol, insbesondere 2 bis 10 Mol, bezogen
auf 1 Mol des Benzoldicarbonsäure-Derivats
(12), zuzugeben. Die Reaktionstemperatur ist ähnlich der der Stufe 2, während die
Reaktionszeit ähnlich
zu der von Stufe 1 ist. Die in dieser Reaktion hergestellte aktive
Esterverbindung (16) kann, wie erforderlich, isoliert und gereinigt
werden, sie kann aber auch ohne Reinigung für die nachfolgende Stufe verwendet
werden.
-
(Stufe 10)
-
Die
aktive Esterverbindung (16) wird mit der Verbindung (6) umgesetzt,
gefolgt von der Umsetzung mit der Verbindung (13), wobei das entsprechende
Naphthalimidobenzamid-Derivat (1-c) erhalten werden kann. Diese
Umsetzung wird vorzugsweise in einem geeigneten Lösungsmittel
durchgeführt.
Im Hinblick auf das Lösungsmittel
besteht keine besondere Beschränkung,
sofern es gegenüber
der Reaktion inert ist. Als Beispiele für das Lösungsmittel können die
in Stufe 2 beispielhaft angegebenen genannt werden. Sie können entweder einzeln
oder in Kombination verwendet werden. Bei der Umsetzung kann, wie
erforderlich, eine Base verwendet werden. Für die Base können als
Beispiel die in Stufe 2 beispielhaft angegebenen genannt werden.
Obwohl im Hinblick auf die Menge der Base keine besondere Beschränkung besteht,
sofern sie die Reaktion nicht nachteilig beeinflusst, beträgt die Menge
vorzugsweise 1 bis 100 Mol, insbesondere 1 bis 10 Mol, bezogen auf 1
Mol der aktiven Esterverbindung (16). In Bezug auf 1 Mol der aktiven
Esterverbindung (16) wird die Verbindung (6) vorzugsweise in einer
Menge von 0,5 bis 5 Mol, insbesondere von 1 bis 2 Mol, und die Verbindung (13)
vorzugsweise in einer Menge von l bis 50 Mol, insbesondere von 1
bis 10 Mol, zugegeben. Die Reaktionstemperatur ist ähnlich zu
der in Stufe 2. Die Reaktionszeiten nach der Zugabe der Verbindung
(6) und der Verbindung (13) betragen jeweils vorzugsweise 0,1 bis
100 Stunden, insbesondere 0,5 bis 5 Stunden.
-
(Stufe 11)
-
Die
aktive Esterverbindung (16) wird mit der Verbindung (13) umgesetzt
und dann mit der Verbindung (8), wobei die entsprechende Verbindung
der Formel (17) erhalten werden kann. Diese Umsetzung wird vorzugsweise
in einem geeigneten Lösungsmittel
durchgeführt.
Im Hinblick auf das Lösungsmittel
besteht keine besondere Beschränkung,
sofern es gegenüber
der Reaktion inert ist. Als Beispiele für das Lösungsmittel können die
in Stufe 2 beispielhaft angegebenen genannt werden. Sie können entweder
einzeln oder in Kombination verwendet werden. Bei der Umsetzung
kann, wie erforderlich, eine Base verwendet werden. Als Beispiele für die Base
können
die vorstehend in Stufe 2 beispielhaft angegebenen genannt werden.
Obgleich im Hinblick auf die Menge der Base keine besondere Beschränkung besteht,
sofern sie die Reaktion nicht nachteilig beeinflusst, wird die Base
vorzugsweise in einer Menge von 1 bis 100 Mol, insbesondere von
1 bis 10 Mol, pro Mol der aktiven Esterverbindung (16), verwendet.
Bezogen auf 1 Mol der aktiven Esterverbindung (16) wird die Verbindung
(13) vorzugsweise in einer Menge von 0,5 bis 5 Mol, insbesondere
von 1 bis 2 Mol, zugegeben, während
die Verbindung (8) vorzugsweise in einer Menge von 2 bis 100 Mol,
insbesondere von 5 bis 50 Mol, zugegeben wird. Die Reaktionstemperatur
ist ähnlich
zu der in Stufe 2. Die Reaktionszeiten nach Zugabe der Verbindung
(13) und der Verbindung (8) betragen jeweils vorzugsweise 0,1 bis
100 Stunden, insbesondere 0,5 bis 5 Stunden. Die in dieser Reaktion
synthetisierte Verbindung (17) kann, wie erforderlich, isoliert
und gereinigt werden, kann für
die nachfolgende Stufe aber auch ohne Reinigung verwendet werden.
-
(Stufe 12)
-
Die
Verbindung (17) wird mit der Carbonsäure (9) oder dem Dicarbonsäureanhydrid
(10) umgesetzt, wobei das entsprechende Naphthalimidobenzamid-Derivat
(1-c) erhalten werden kann. Wenn die Carbonsäure (9) in dieser Umsetzung
verwendet wird, ist es bevorzugt, ein Carbonsäure-Aktivierungsmittel, wie
in Stufe 2, zu verwenden. Wenn das Dicarbonsäureanhydrid (10) oder ein Äquivalent
davon in dieser Reaktion verwendet wird, wird das Carbonsäure-Aktivierungsmittel
andererseits, wenn erforderlich, verwendet. Das Aktivierungsmittel,
das Reaktionslösungsmittel
und die in dieser Reaktion verwendete Base sind ähnlich zu denen der Stufe 2.
Die Carbonsäure
(9) oder das Dicarbonsäureanhydrid
(10) werden vorzugsweise in einer Menge von 1 bis 50 Mol, insbesondere
von 1 bis 10 Mol, bezogen auf 1 Mol der Verbindung (17), zugegeben.
Die Reaktionstemperatur und Reaktionszeit sind ähnlich zu denen der Stufe 2.
-
Die
so erhaltenen erfindungsgemäßen Naphthalimidobenzamid-Derivate
(1) oder die Zwischenprodukte können
auf bekannte Weise in Salze, insbesondere pharmazeutisch annehmbare
Salze, überführt werden.
Die Verbindungen können
nach bekannten Trenn- und Reinigungsverfahren isoliert und gereinigt
werden, wie z.B. durch Konzentration, Lösungsmittelextraktion, Filtration,
Umkristallisation oder verschiedene Chromatographie-Verfahren.
-
Die
erfindungsgemäßen Naphthalimidobenzamid-Derivate
(1) oder Salze davon sind Verbindungen, die synthetisiert wurden,
um eine hohe Affinität
mit DNA und Basensequenz-Selektivität aufzuweisen. Als Ergebnis
verschiedener Untersuchungen wurde auf der Basis der Ergebnisse
verschiedener Tests, einschließlich eines
Tests unter Verwendung eines Ethidiumbromid-Ersatz-Assays oder dergleichen,
bestätigt,
dass die erfindungsgemäßen Verbindungen
eine hohe Affinität
mit DNA aufweisen. Es wurde ebenfalls bestätigt, dass sie stärkere Affinitäten in Bezug
auf Basensequenz-Regionen aufweisen. Die Verbindung des Beispiels
4 weist z.B. eine starke Wechselwirkung mit einer Region auf, in
der Guanin und Cytosin reichlich vorhanden sind, während die
Verbindung des Beispiels 30 eine starke Wechselwirkung mit einer
Region aufweist, in der Adenin und Thymin reichlich vorhanden sind.
-
Eine
Verbindung, die eine Wechselwirkung mit DNA aufweist, zeigt ihre
biologische Aktivität
auf folgende zwei Arten.
-
Eine
Art ist die Inhibierung der Wirkung eines Enzyms auf DNA. Beispiele
umfassen eine funktionelle Inhibierung von Topoisomerase, Helicase,
DNA-Reparatur-Enzym oder DNA-Polymerase. Für die erfindungsgemäße Verbindung
ist es bestätigt,
dass sie die Aktivität
von Topoisomerase inhibiert.
-
Die
andere Art betrifft die Inhibierung der Bindung eines Transkription-bezogenen
Proteins an DNA, wobei eine biologische Aktivität auftritt. Im allgemeinen
weist das Transkription-bezogene Protein eine selektive Wechselwirkung
mit einer spezifischen Region oder einer spezifischen Basen-Sequenz
in DNA auf, wodurch die Transkription reguliert und dann die Produktion
eines spezifischen Proteins gesteuert wird. Es wird deshalb angenommen,
dass eine Verbindung, die an eine spezifische Region oder eine spezifische
Basensequenz bindet, die Synthese eines begrenzten Proteins durch
Inhibierung der Protein-DNA-Bindung
selektiv steuern kann. Aus der Beurteilung, dass Erkrankungen, einschließlich eines
malignen Tumors, durch eine abnormale Menge eines spezifischen Proteins
induziert werden, sind die erfindungsgemäßen Verbindungen, die an DNA
mit Basensequenz-Selektivität
und hoher Affinität
gebun den werden, als Heilmittel für viele Erkrankungen mit hoher
Selektivität
geeignet. Beispiele für
solche Erkrankungen umfassen maligne Tumore, immunallergische Erkrankungen,
Erkrankungen des Kreislaufsystems, Atemwegserkrankungen, Verdauungsstörungen,
Leber-Gallen-Erkrankungen, Erkrankungen des Muskelskelett-Bindegewebes,
endokrine Erkrankungen, Neuropathie, psychische Erkrankungen, Harnblasen-Geschlechts-Erkrankungen,
geburtshilfliche und gynäkologische
Erkrankungen und Hautkrankheiten.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
als Arzneimittel für
verschiedene Erkrankungen verwendet werden, insbesondere als Antitumormittel,
und besonders bevorzugt als Mittel gegen malignen Tumor. Beispiele
für den
malignen Tumor umfassen Kopf- und Halskrebs, Speiseröhrenkrebs,
Magenkrebs, Kolonkrebs, Rektumkrebs, Leberkrebs, Gallenblasen-Gallengang-Krebs,
Pankreaskrebs, Lungenkrebs, Brustkrebs, Eierstockkrebs, Blasenkrebs,
Prostatakrebs, Osteosarkom-Weichteilsarkom, malignes Lymphom, Leukämie, Gebärmutterkrebs,
Hautkrebs und Hirntumor.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
zeigten in einem Test unter Verwendung einer nackten Maus, der menschliche
Krebszellenstämme
subkutan transplantiert wurden, hervorragende Antitumorwirkungen.
Die Verbindung des Beispiels 46 zeigte z.B. gegen eine Tumorproliferation
in Systemen, in denen menschliche Hautkrebsstämme LOX, menschliche Pankreaskrebsstämme PAN6,
menschliche Brustkrebsstämme
MX1 bzw. menschliche Magenkrebsstämme AZ521 transplantiert wurden,
um 96,2%, 59,8%, 71,8% und 79,5% bessere inhibitorische Wirkungen.
-
Bei
der Verwendung jeder der erfindungsgemäßen Verbindungen als Arzneimittel
wird sie, wie erforderlich und abhängig davon, für welchen
Zweck sie appliziert wird, d.h., zur Vorbeugung oder Heilung, mit
einem pharmazeutisch annehmbaren Träger gemischt und dann über verschiedene
Verabreichungswege als orales Mittel, Injektionsmittel, Suppositorium,
Salbe, Pflaster oder dergleichen, verabreicht.
-
Zur
Formulierung eines oral dosierbaren festen Präparats kann die erfindungsgemäße Verbindung
mit einem Träger
und gegebenenfalls mit einem Bindemittel, Zerfallsmittel, Schmiermittel,
Farbmittel und/oder Geschmacks/Geruchs-verbessernden Mittel versetzt
werden, und die resultierende Mischung kann dann auf übliche Weise
zu Tabletten, beschichtete Tabletten, Granulate, Pulver oder Kapseln
geformt werden. Als Additive können
solche, die üblicherweise
auf diesem Gebiet verwendet werden, verwendet werden. Beispiele
für den Träger umfassen
Lactose, Sucrose, Natriumchlorid, Glucose, Stärke, Calciumcarbonat, Kaolin,
feine kristalline Cellulose und Kieselsäure; solche des Bindemittels
umfassen Wasser, Ethanol, Propanol, einfachen Sirup, Glucose-Lösung, Stärke-Lösung, Gelatine-Lösung, Carboxymethylcellulose,
Hydroxypropylcellulose, Hydroxypropylstärke, Methylcellulose, Ethylcellulose,
Schellack, Calciumphosphat und Polyvinylpyrrolidon; solche für das Zerfallsmittel
umfassen getrocknete Stärke,
Natriumalginat, Agarpulver, Natriumbicarbonat, Calciumcarbonat,
Natriumlaurylsulfat, Stearinsäuremonoglycerid
und Lactose; solche des Schmiermittels umfassen gereinigten Talk,
Stearate, Natriumborat und Polyethylenglykol; solche des Farbmittels
umfassen Titanoxid und Eisenoxid; und solche des Geschmacks/Geruchs-Verbesserers
umfassen Sucrose, Bitterorangenschalen, Citronensäure und
Weinsäure.
-
Zur
Formulierung eines oral dosierbaren flüssigen Präparats kann die erfindungsgemäße Verbindung mit
einem Geschmacksverbesserer, Puffermittel, Stabilisator, Geruchsverbesserer
und/oder dergleichen ver setzt werden, und die resultierende Mischung
kann dann auf übliche
Weise zu Mischungen für
den internen Gebrauch, zu Sirupen oder Elixieren ausgebildet werden.
Die vorstehend für
das oral dosierbare feste Präparat
beispielhaft genannten Geschmacks/Geruchs-Verbesserer können auch
für flüssige Präparate verwendet werden.
Beispiele für
den Puffer umfassen Natriumcitrat und solche für den Stabilisator umfassen
Tragant, Akaziengummi und Gelatine.
-
Zur
Formulierung eines Mittels zur Injektion kann die erfindungsgemäße Verbindung
mit einem pH-Einstellmittel,
Puffer, Stabilisator, Tonusmittel, Lokalanästhetikum und/oder dergleichen
versetzt werden, und die resultierende Mischung kann dann auf übliche Weise
zu einem subkutanen Injektionsmittel, intramuskulären Injektionsmittel
oder intravenösen
Injektionsmittel ausgebildet werden. Beispielhafte pH-Einstellmittel und
Puffer umfassen Natriumcitrat, Natriumacetat und Natriumphosphat.
Beispiele für
den Stabilisator umfassen Natriumpyrosulfit, EDTA, Thioglykolsäure und
Thiomilchsäure.
Beispiele für
Lokalanästhetika
umfassen Procainhydrochlorid und Lidocainhydrochlorid. Beispiele
für das
Tonusmittel umfassen Natriumchlorid und Glucose.
-
Zur
Formulierung von Suppositorien kann die erfindungsgemäße Verbindung
mit einem bekannten pharmazeutisch annehmbaren Träger, wie
z.B. Polyethylenglykol, Lanolin, Kakaobutter oder Fetttriglycerid und
gegebenenfalls mit einem oberflächenaktiven
Mittel, wie z.B. Polyoxyethylensorbitanfettsäureester, versetzt werden,
und die resultierende Mischung dann auf übliche Weise zu Suppositorien
verarbeitet werden.
-
Zur
Formulierung einer Salbe kann die erfindungsgemäße Verbindung mit einer Base,
einem Stabilisator, einem Feuchthaltemittel, einem Konservierungsmittel
und/oder dergleichen, die im allgemeinen für eine Salbe verwendet werden,
wie erforderlich, versetzt werden, und dann auf übliche Weise zu einer Salbe
gemischt und verarbeitet werden. Beispiele für die Base umfassen flüssiges Paraffin,
Albolen, weißes
Bienenwachs, Octyldodecylalkohol und Paraffin; und solche für das Konservierungsmittel
umfassen Methylparaoxybenzoat, Ethylparaoxybenzoat und Propylparaoxybenzoat.
-
Zur
Formulierung als Pflaster kann die vorstehend beschriebene Salbe,
Creme, das Gel oder die Paste auf ein üblicherweise verwendetes Stützmaterial
aufgetragen werden. Geeignete Beispiele für das Stützmaterial umfassen Gewebe
aus Baumwolle, Rayon oder chemischen Fasern, Faservliese und Filme
oder geschäumte
Folien aus Weich-Polyvinylchlorid, Polyethylen oder Polyurethan.
-
Die
Menge der in jeder der vorstehend beschriebenen Dosierungsformen
enthaltenen erfindungsgemäßen Verbindung
variiert abhängig
vom Zustand des Patienten oder der Dosierungsform. Im allgemeinen
ist es erwünscht,
die erfindungsgemäße Verbindung
in einer Menge von ca. 1 bis 1.000 mg, insbesondere 2 bis 500 mg,
in ein oral-dosierbares Präparat
einzuarbeiten, in einer Menge von ca. 0,1 bis 500 mg, insbesondere von
0,2 bis 300 mg, in ein Mittel zur Injektion, und in einer Menge
von 5 bis 1.000 mg, insbesondere 10 bis 500 mg, in ein Suppositorium.
Die tägliche
Dosis des Arzneimittels in der vorstehenden Dosierungsform variiert
abhängig
vom Zustand, dem Körpergewicht,
Alter und Geschlecht des Patienten und kann nicht pauschal angegeben
werden. Im allgemeinen kann die tägliche Dosis ca. 0,1 bis 5.000
mg, vorzugsweise 1 bis 1.000 mg, pro Erwachsenen betragen. Es ist
erwünscht,
die Verabreichung einmal oder in zwei bis vier Anteilen pro Tag durchzuführen.
-
Beispiele
-
Die
vorliegende Erfindung wird nachstehend durch Beispiele näher beschrieben.
Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die vorliegende Erfindung
keinesfalls auf diese oder durch diese beschränkt wird.
-
Bezugsbeispiel 1
-
Synthese von 5-(1,8-Naphthalimido)isophthalsäure
-
Zu
einer Mischung von 40 ml Dimethylsulfoxid und 10 ml Pyridin wurden
3,62 g (20 mMol) 5-Aminoisophthalsäure und
3,96 g (20 mMol) 1,8-Naphthalsäureanhydrid
zugegeben. Die resultierende Mischung wurde 14 Stunden lang bei
100°C gerührt. Nach
Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Reaktionsmischung mit 100 ml Ethylacetat
versetzt, und die so ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration
gewonnen. Die Kristalle wurden mit Ethylacetat gewaschen und dann
getrocknet, wobei 4,23 g (58,5%) der Titelverbindung erhalten wurden.
Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindungen
sind die folgenden.
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
7,92
(2H, t, J = 7,7 Hz), 8,25 (2H, d, J = 1,7 Hz), 8,50-8,58 (5H, m)
-
Bezugsbeispiel 2
-
Synthese von 5-(1,8-Naphthalimido)isophthaloyldiimidazol
-
Zu
einer Suspension von 3,12 g (8,64 mMol) des Isophthalsäure-Derivats
in Dimethylsulfoxid (43,2 ml), das in dem im Bezugsbeispiel 1 beschriebenen
Verfahren hergestellt wurde, wurden 3,08 g (19,0 mMol) N,N'-Carbonyldiimidazol
zugegeben, und dann bei 50°C
30 Minuten lang gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit 50 ml Tetrahydrofuran verdünnt und über Nacht
stehen gelassen. Die so ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration
unter vermindertem Druck gewonnen und mit Tetrahydrofuran gewaschen,
wodurch 1,20 g (26,0%) der Titelverbindung erhalten wurden.
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
7,20
(5H, brs), 7,80 (2H, brs), 7,93 (2H, t, J = 7,8 Hz), 8,31-8,37 (5H,
m), 8,52-8,58 (4H, m)
-
Bezugsbeispiel 3
-
Synthese von N-[2-[(2-Aminoethyl)amino]ethyl-3-nitro-1,8-naphthalimid-dihydrochlorid
-
24,3
g (0,1 Mol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid wurden in Ethanol
(200 ml) suspendiert und dann tropfenweise zu einer Lösung von
103 g (1,0 Mol) Diethylentriamin in Ethanol (100 ml) unter Eiskühlen zugegeben.
Die Mischung wurde bei Raumtemperatur 30 Minuten lang gerührt. Unter
Eiskühlen
wurde konzentrierte Chlorwasserstoffsäure (250 ml) tropfenweise zugegeben
und dann bei Raumtemperatur 1 Stunde lang gerührt. Der so gebildete Niederschlag
wurde mittels Filtration gewonnen und in 600 ml Wasser suspendiert.
Die resultierende Suspension wurde unter Rückfluss 30 Minuten lang erhitzt.
Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurden die resultierenden Kristalle mittels Filtration
unter vermindertem Druck gewonnen, mit Wasser gewaschen und dann
getrocknet, wobei 24,2 g (60,3%) der Titelverbindung erhalten wurden.
Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,43-3,41
(4H, m), 3,47 (2H, t, J = 5,8 Hz), 4,53 (2H, t, J = 5,8 Hz), 8,04
(1H, dd, J = 7,6, 8,3 Hz), 8,64 (1H, d, J = 8,3 Hz), 8, 77 (1H,
d, J = 7,3 Hz), 9,21 (1H, d, J = 2,4 Hz), 9,3 6 (1H, d, J = 2,2
Hz)
-
Bezugsbeispiel 4
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-[(2-aminoethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-napthalimido)benzoltetrahydrochlorid
-
Zu
einer Suspension von 4,06 g (10,0 mMol) 5-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)isophthalsäure in N,N-Dimethylacetamid
(20 ml) wurden 3,24 g (20,0 mMol) N,N'-Carbonyldiimidazol zugegeben. Die resultierende
Mischung wurde bei 50°C
30 Minuten lang gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde tropfenweise zu einer Lösung von
10,3 g (100 mMol) Diethylentriamin in N,N-Dimethylacetamid (20 ml)
unter Eiskühlen
zugegeben. Nach Rühren
bei 0°C
während
15 Minuten wurde die Reaktionsmischung mit 6 N Chlorwasserstoffsäure (60
ml) unter Kühlen
versetzt. Die Reaktionsmischung wurde mehrmals mit Chloroform gewaschen.
Die wässerige Schicht
wurde mittels Umkehrphasen-Säulenchromatographie
(CHP-20P/mobile
Phase; Wasser) gereinigt. Das die Zielverbindung enthaltende Eluat
wurde aufkonzentriert und dann lyophilisiert, wobei 4,92 g (68,1
%) erhalten wurden. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden
Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR
(DMSO-d6-D2O) δ:
3,18-3,0
(12H, m), 3,63-3,69 (4H, m), 8,08-8,13 (3H, m), 8,69 (1H, dd, J
= 1,0, 7,3 Hz), 8,82-8,86 (2H, m), 8,96 (1H, d, J = 2,2 Hz), 9,03-9,08
(2H, m), 9,53 (1H, d, J = 2,2 Hz)
IR (KBr) cm–1:
1714, 1670, 1598, 1541, 1421, 1342, 1248
-
Bezugsbeispiel 5
-
Synthese von 3-[4-(4-[4-(Benryloxycarbonylamino)butylamido]-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]dimethylaminopropan
-
In
einem Lösungsmittelgemisch
aus Methanol (20 ml) und Tetrahydrofuran (5 ml) wurden 1,51 g (4,0 mMol)
3-[1-Methyl-4-(1-methyl-4-nitropyrrol-2-carbonylamino)pyrrol-2-carbonylamino]dimethylaminopropan, beschrieben
in "Heterocycles,
27, 1945-1952 (1988)",
gelöst.
Die resultierende Lösung
wurde einer katalytischen Reduktion unter Verwendung von Platinoxid
als Katalysator bei Raumtemperatur während 2 Stunden unter einer
Wasserstoff-Atmosphäre
von ca. 3 Atmosphären
Druck unterworfen. Nach Vervollständigung der Reaktion wurde
der Katalysator abfiltriert und der Rückstand wurde unter vermindertem
Druck eingedampft. Der so erhaltene Rückstand wure in N,N-Dimethylformamid
(5 ml) gelöst.
Bei Raumtemperatur wurde die resultierende Lösung tropfenweise zu einer
Lösung
zugegeben, die erhalten wurde durch Rühren von 1,19 g (5,0 mMol)
von 4-(Benzyloxycarbonylamino)buttersäure und 0,81 g (5,0 mMol) N,N'-Carbonyldiimidazol
in Tetrahydrofuran (10 ml) bei 50°C
während
30 Minuten. Die resultierende Mischung wurde über Nacht bei Raumtemperatur
gerührt,
die Reaktionsmischung wurde mit Ethylacetat verdünnt, mit Wasser und gesättigter
Salzlösung
gewaschen und dann über
Natriumsulfat getrocknet. Die Lösung
wurde unter vermindertem Druck eingedampft. Das so erhaltene Rohprodukt
wurde aus Ethylacetat (10 ml) – Hexan
(1 ml) umkristallisiert, wobei 830 mg (36,7%) der Titel verbindung
erhalten wurden. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
Schmp.: 160 bis 163°C
1H-NMR
(DMSO-d6-D2O) δ:
1,58-1,76
(4H, m), 2,15 (6H, s), 2,20-2,25 (4H, m), 3,00-3,08 (2H, m), 3,15-3,22
(2H, m), 3,79 (3H, s), 3,82 (3H, s), 5,01 (2H, s), 6,81 (1H, d,
J = 2,0Hz), 6,85 (1H, d, J = 1,7Hz), 7,15 (1H, d, J = 1,7Hz), 7,18
(1H, d, J = 2,0Hz), 7,26-7,40 (6H, m),
8,06 (1H, t, J = 5,7Hz),
9,80 (1H, brs), 9,85 (1H, brs),
-
Auf ähnliche
Weise wurden die folgenden Verbindungen erhalten.
-
Bezugsbeispiel 6
-
3-(4-Phthalimidoacetamido-1-methylpyrrol-2-carbonylamino)dimethylaminopropan
-
Die
physikalischen Eigenschaften dieser Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,55-1,63
(2H, m), 2,14 (6H, s), 2,19-2,24 (2H, m), 3,13-3,19 (2H, m), 3,76 (3H, s), 4,36 (2H,
s), 6,67 (1H, d, J = 1,7Hz), 7,05 (1H, brs), 7,86-8,06 (5H, m),
10,14 (1H, brs)
-
Bezugsbeispiel 7
-
3-(3-Phthalimidopropionamido-1-methylpyrrol-2-carbonylamino)dimethylaminopropan
-
Die
physikalischen Eigenschaften dieser Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,53-1,60
(4H, m), 2,11 (6H, s), 2,18-2,21 (2H, t, J = 7Hz), 2,60 (2H, t,
J = 7Hz), 3,15 (2H, q, J = 7Hz), 3,74 (3H, s), 3,84 (2H, t, J =
7Hz), 6,58 (1H, d, J = 1,7Hz), 7,04 (1H, d, J = 1,7Hz), 7,80-7,88
(6H, m), 8,03 (1H, t, J = 5, 5Hz), 9,87 (IH, brs)
-
Bezugsbeispiel 8
-
3-[4-[4-(Benryloxycarbonylamino)butyramido]-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]dimethylaminopropan
-
Die
physikalischen Eigenschaften dieser Verbindung sind die folgenden:
Schmp.:
118-119°C
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,53-1,71(4H,
m), 2,10 (6H, s), 2,18-2,23 (4H, m), 2,97-3,03 (2H, m), 3,12-3,18 (2H, m), 3,74
(3H, s), 4,98 (2H, s), 6,59 (1H, d, J = 1,7Hz), 7,18 (1H, d, J =
2, OHz), 7,24-7,38 (6H, m), 8,05 (1H, t, J = 5,7Hz), 9,74 (1H, brs)
-
Bezugsbeispiel 9
-
3-(4-[4-(Benzyloxycarbonylamino)acetamido]-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]dimethylaminopropan
-
Die
physikalischen Eigenschaften dieser Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,57-1,62
(2H, m), 2,13 (6H, s), 2,23-2,25 (2H, m), 3,14-3,20 (2H, m), 3,73 (2H, d, J = 6Hz),
3,78 (3H, s), 3,82 (3H, s), 5,04 (2H, s), 6,80 (1H, d, J = 1,9Hz),
6,88 (1H, d, J = 1,7Hz), 7,14 (1H, d, J = 1,7Hz), 7,17 (1H, d, J
= 1,7Hz), 7,20-7,40 (6H, m), 7,51 (1H, t, J = 5,7Hz), 8,05 (1H,
t, J = 5,7Hz), 9,85 (1H, brs), 9,87 (1H, brs)
-
Bezugsbeispiel 10
-
3-[4-[4-[3-(Benzyloxycarbonylamino)propionamido]-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]dimethylaminopropan
-
Die
physikalischen Eigenschaften dieser Verbindung sind die folgenden:
Schmp.:
197-198°C
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,72-1,80
(2H, m), 2,33 (6H, s), 2,50-2,S5 (4H, m), 3,40-3,56 (4H, m), 3,89 (6H, s), 5,08 (2H,
s), 6,52 (1H, brs), 6,57 (1H, brs), 7,05-7,3S(7H, m), 7,63 (1H,
brs), 7,68 (1H, brs), 7,90 (1H, brs),7,98 (1H, brs)
-
Bezugsbeispiel 11
-
3-[4-[4-[5-(Benzyloxycarbonylamino)pentanamido]-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]dimethylaminopropan
-
Die
physikalischen Eigenschaften dieser Verbindung sind die folgenden:
Schmp.:
172-175°C
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,39-1,62
(6H, m), 2,13 (6H, s), 2,19-2,26 (4H, m), 2,97-3,02 (2H, m), 3,14-3,20 (2H, m), 3,78
(3H, s), 3,80 (3H, s), 4,99 (2H,s), 6,79 (1H, d, J = 2,0Hz), 6,83
(1H, d, J = 1,7Hz), 7,13 (1H, d, J = 1, 7Hz), 7,16 (1H, d, J = 2, OHz),
7,23-7,38 (6H, m), 8,05 (1H, t, J = 5,7Hz), 9,76 (1H, brs), 9,83
(1H, brs)
-
Bezugsbeispiel 12
-
Synthese von 1-[N-[2-[(2-Aminoethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido))ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-trihydrochlorid
-
Zu
einer Suspension von 10,0 g (13,8 mMol) der im Bezugsbeispiel 4
erhaltenen Verbindung in N,N-Dimethylformamid
(20 ml) wurde Triethylamin (14 ml) und dann 1,22 g (5,0 mMol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
bei Raumtemperatur zugegeben. Die resultierende Mischung wurde bei
60°C 1 Stunde
lang umgesetzt. Nach Aufkonzentrieren der Reaktionsmischung zur
Entfernung von überschüssigem Triethylamin
wurde die resultierende Suspension mit 1 N Chlorwasserstoffsäure versetzt,
und dann mittels Umkehrphasen-Säulenchromatographie
(CHP-20P/mobile Phase; Wasser : Acetonitril = 85 : 15) gereinigt.
Das die Zielverbindung enthaltende Eluat wurde aufkonzentriert und
dann lyophilisiert, wobei 2,20 g (17,5%) der Titelverbindung erhalten
wurden.
-
Die
physikalischen Eigenschaften dieser Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,10-3,26
(8H, m), 3,34-3,42 (2H, m), 3,54-3,67 (4H, m), 4,36-4,46 (2H, m), 7,96-8,04
(2H, m), 8,07-8,14 (2H, m), 8,62-8,73
(4H, m), 8,85 (1H, d, J = 8,3Hz), 8,95 (1H, d, J = 2,2Hz), 8,96
(1H, d, J = 2,2Hz), 9,40 (1H, d, J = 2,2Hz), 9,55 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR
(KBr) cm–1:
1713, 1669, 1599, 1540, 1510, 1421, 1342, 1247
-
Bezugsbeispiel 13
-
Synthese von 1-[N-[2-[(2-Aminoethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-3-[N-[3-[N-[2-[N-[2-[N-(3-dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]propyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-trihydrochlorid
-
In
Methanol (30 ml) wurden 1,13 g (2,0 mMol) der vorstehend im Bezugsbeispiel
5 erhaltenen Verbindung gelöst.
Die resultierende Lösung
wurde einer katalytischen Reduktion bei Raumtemperatur während 4 Stunden
in Gegenwart von Palladium/Kohle als Katalysator unter einer Wasserstoff-Atmosphäre von ca.
4 Atmosphären
Druck unterworfen. Nach Vervollständigung der Reaktion wurde
der Katalysator abfiltriert und die Lösung wurde unter vermindertem
Druck eingedampft. Der resultierende Rückstand wurde in N,N-Dimethylformamid
(3 ml) gelöst,
und dann tropfenweise zur Lösung
von ungereinigtem 5-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)isophthaloyldiimidazol
(2,4 mMol), das nach dem im Bezugsbeispiel 2 beschriebenen Verfahren
erhalten wurde, in N,N-Dimethylformamid (5 ml) bei Raumtemperatur
zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur 15 Minuten
lang gerührt
und dann zu einer Lösung
von 2,06 g (20,0 mMol) Diethylentriamin in N,N-Dimethylformamid
(5 ml) bei Raumtemperatur zugegeben. Die Mischung wurde weitere
15 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Nach dem Abkühlen wurde
6 N Chlorwasserstoffsäure
(12 ml) zur Mischung zugegeben, und die Mischung dann durch Umkehrphasen-Säulenchromatographie
(CHP-20P/mobile Phase; Wasser : Acetonitril = 95 : 5) gereinigt.
Das die Zielverbindung enthaltende Eluat wurde aufkonzentriert und
lyophilisiert, wobei 862 mg (44,5%) der Titelverbindung erhalten
wurden. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindungen
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,84-1,90
(4H, s), 2,33-2,36 (2H, s), 2,78 (6H, s), 3,05-3,40 (12H, m), 3,64-3,70 (2H, m), 3,82
(6H, s), 6,86 (1H, d, J = 14,9Hz), 7,13 (1H, s), 8,05-8,14 (2H,
m), 8,60-8,84 (4H,
m), 9,00 (1H, s), 9,52 (1H, s), 9,85 (1H, s), 9,94 (1H, s)
IR
(KBr) cm–1:
1668, 1664, 1652, 1649, 1598, 1592, 1540, 1436
-
Bezugsbeispiel 14
-
Synthese von 9-[2-[2-Aminoethyl(triphenylmethyl)amino]ethyl]-9H-pyrido[3,4-b]indol
-
Zu
einer Lösung
von 506 mg (3,01 mMol) von Norharman in N,N-Dimethylformamid (15
ml) wurden 132 mg (3,3 mMol) Natriumhydrid in kleinen Anteilen unter
Eiskühlen
zugegeben und dann bei Raumtemperatur 30 Minuten lang gerührt. Zur
Reaktionsmischung wurden 3,84 g (10 mMol) Bis(2-chlorethyl)(Triphenylmethyl)amin zugegeben
und die Mischung bei 110°C
3 Stunden lang reagieren gelassen. Dann wurden 650 mg (10 mMol)
Natriumazid zugegeben und dann bei 100°C 2 Stunden lang reagieren gelassen.
Nach Abkühlen auf
Raumtemperatur wurde die resultierende Suspension mit Toluol verdünnt und
dann mit Wasser und gesättigter
Salzlösung
gewaschen. Die Toluolschicht wurde über Natriumsulfat getrocknet
und dann unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand
wurde mit Tetrahydrofuran (3 ml) und Wasser (1 ml) versetzt, um den
ersteren im letzteren zu lösen.
Zur resultierenden Lösung
wurden 787 mg (3,0 mMol) Triphenylphosphin zugegeben und die Mischung
bei 50°C
2 Stunden lang umgesetzt. Eine Zeit lang nach der Initiierung der
Reaktion wurde die Entwicklung eines Gases beobachtet, die ca. 1,5
Stunden dauerte. Nach Vervollständigung der
Umsetzung wurde die Reaktionsmischung eingedampft und dann mittels
Chromatographie an einer Silikagelsäule (immobile Phase; Chloroform
: Methanol : wässeriger
Ammoniak = 90 : 9,7 : 0,3 (Vol./Vol.)) gereinigt, wobei 306 mg (20,5%)
der Titelverbindung erhalten wurden.
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindungen sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,50-2,60
(2H, m), 2,80-2,88 (2H, m), 3,14-3,20 (2H, m), 4,60-4,66 (2H, m), 7,15-7,57
(14H, m), 7,90 (1H, dd, J = 1,0, 5,1Hz), 8,09 (1H, d, J = 7, 8Hz),
8,39 (1H, d, 5,1Hz), 8,60 (1H, d, J = 1,0Hz)
-
Bezugsbeispiel 15
-
Synthese von 3-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)benzoesäure
-
Zu
einer Mischung von Dimethylsulfoxid (40 ml) und Pyridin (10 ml)
wurden 3,02 g (22 mMol) 3-Aminobenzoesäure und
4,86 g (20 mMol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid zugegeben. Die
resultierende Mischung wurde bei 100°C 2 Stunden lang gerührt. Nach
Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Reaktionsmischung mit 200 ml Ethylacetat
versetzt und die ausgefallenen Kristalle mittels Filtration gewonnen.
Die Kristalle wurden mittels Ethylacetat gewaschen und dann getrocknet,
wobei 6,06 g (83,6%) der Titelverbindung erhalten wurden.
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindungen sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
7,69
(2H, dd, J = 4, 4,3, 7Hz), 8,03-8,12 (3H, m), 8,69 (1H, d, J = 7,3Hz),
8,83 (1H, d, J = 8, 3Hz), 8,96 (1H, s), 9,54 (1H, s), 13,16 (1H,
brs)
-
Bezugsbeispiel 16
-
Synthese einer Mischung
aus 1-[N-[2-[(3-Aminopropyl)amino]ethyl]carbamoyl]-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-hydrochlorid
und 1-[N-[3-[(2-Aminoethyl)amino]propyl]carbamoyl]-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-hydrochlorid
-
Zu
einer Suspension von 1,09 g (3,0 mMol) der vorstehend im Bezugsbeispiel
15 erhaltenen Verbindung in N,N-Dimethylformamid (3 ml) wurden 0,487
g (3,0 mMol) N,N'-Carbonyldiimidazol
zugegeben und die resultierende Mischung bei 50°C 30 Minuten lang gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde zu einer Lösung von 1,05 g (9,0 mMol)
N-(2-Aminoethyl)-1,3-propandiamin in N,N-Dimethylformamid (3 ml)
zugegeben und dann bei Raumtemperatur 30 Minuten lang gerührt. Zu
der Reaktionsmischung wurde 6 N Chlorwasserstoffsäure (10
ml) unter Eiskühlen
zugegeben, und die Mischung wurde durch Umkehrphasen-Säulenchromatographie (CHP-20P/mobile
Phase; Wasser : Acetonitril = 95 : 5) gereinigt. Das die Zielverbindung
enthaltende Eluat wurde aufkonzentriert und dann lyophilisiert,
wobei 380 mg (23,7%) der Titelverbindung erhalten wurden.
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindungen sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,89-1,93
(2H, m), 2,99-3,05 (2H, m), 3,11-3,16 (4H, m), 3,38-3,41 (2H, m), 7,61-7,71
(2H, m), 7,88-8,00 (2H, m), 8,11 (1H, t, J = 7,8Hz), 8,72 (1H, d,
J = 7,4Hz), 8,83 (1H, d, J = 8,3Hz), 9,00 (1H, s), 9,52 (1H, s)
-
Bezugsbeispiel 17
-
Synthese von 1-[N-[2-[(2-Aminoethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-3-methylcarbamoyl-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-hydrochlorid
-
Zu
einer Suspension von 2,03 g (5,0 mMol) der vorstehend im Bezugsbeispiel
16 erhaltenen Verbindung in N,N-Dimethylformamid (10 ml) wurden
1,62 g (10,0 mMol) N,N'-Carbonyldiimidazol
zugegeben und die resultierende Mischung bei 50°C 30 Minuten lang gerührt. Zur
resultierenden Lösung
wurden 2,5 ml (5,0 mMol) einer 2 M-Lösung von Methylamin in Tetrahydrofuran
unter Eiskühlen
zugegeben und dann bei Raumtemperatur 15 Minuten lang gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde zu einer Lösung von 2,58 g (25,0 mMol) Diethylentriamin
in N,N-Dimethylformamid (10 ml) unter Eiskühlen zugegeben. Die resultierende
Mischung wurde bei Raumtemperatur 15 Minuten lang gerührt. Zur
Reaktionsmischung wurden 15 ml 6 N Chlorwasserstoffsäure zugegeben,
gefolgt von einer Reinigung mittels Umkehrphasen-Säulenchromatographie (CHP-20P/mobile
Phase; Wasser : Acetonitril = 90 : 10). Das die Zielverbindung enthaltende
Eluat wurde aufkonzentriert und lyophilisiert, wobei 850 mg (29,4%)
der Titelverbindung erhalten wurden.
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,80
und 2,82 (total 3H, jedes s), 3,08-3,20 (6H, m), 8,01-8,12 (3H, m), 8,55-8,90
(5H, m), 9,52 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR (KBr) cm–1:
1715, 1672, 1596, 1541, 1420, 1368
-
Auf ähnliche
Weise wurden die Verbindungen der Bezugsbeispiele 18 bis 25 erhalten.
-
Bezugsbeispiel 18
-
1-[N-[2-[(2-Aminoethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-(2-pyrrolidinoethyl)carbamoyl]benzol-hydrochlorid
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,70-2,15
(4H, m), 3,00-3,40 (10H, m), 3,60-3,75 (6H, m), 8,07-8,20 (3H, m), 8,60
(1H, s), 8,73-8,85 (2H, m), 9,03 (1H, s), 9,52 (1H, s)
IR (KBr)
cm–1:
1715, 1671, 1598, 1541, 1421, 1342
-
Bezugsbeispiel 19
-
1-[N-[2-[(2-Aminoethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-(2-piperidinoethyl)carbamoyl]benzol-hydrochlorid
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,65-1,90,
(6H, m), 2,90-3,00 (2H, m), 3,15-3,75 (14H, m), 8,12 (1H, s), 8,70-9,15
(6H, m), 9,56 (1H, s)
IR (KBr) cm–1:
1715, 1671, 1598, 1541, 1421, 1342
-
Bezugsbeispiel 20
-
1-[N-[2-[(2-Aminoethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-3-(3-morpholinocarbonyl-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-hydrochlorid
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,15-3,26
(8H, m), 3,56-3,69 (8H, rn), 7,71 (1H, t, J = 1, 5Hz), 8,04 (1H,
t, J = 1,5Hz), 8,06-8,12 (2H, rn), 8,69 (1H, d, J = 6,6Hz), 8,83
(1H, t, J = 6,6Hz), 8,96 (1H, d, J = 2,2Hz), 9,53 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR
(KBr) cm–1:
1716, 1675, 1633, 1597, 1541, 1424, 1367
-
Bezugsbeispiel 21
-
1-[N-[2-[(2-Aminoethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-3-(4-methylpiperazino)carbonyl-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-hydrochlorid
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,68
(3H, s), 3,00-3,22 (1OH, m), 3,53-3,61 (2H, m), 7,73 (1H, brs),
8,00 (1H, brs), 8,08 (2H, t, J = 7,9Hz), 8,69 (2H, t, J = 7, 3Hz),
8,79 (2H, t, J = 8,1Hz), 8,97 (1H, d, J = 2, 2Hz), 9,48 (1H, d,
J = 2, 2Hz)
-
Bezugsbeispiel 22
-
1-[N-(2-[(2-Aminoethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-3-(4-methylpiperazino)carbonyl-5-(1,8-naphthalimido)benzol-hydrochlorid
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,49
(3H, s), 3,07-3,26 (12H, m), 3,55-3,63 (4H, m), 7,85 (2H, t, J =
7, 7Hz), 8,00 (2H, brs), 8,43-8,48 (4H, m) 8,57(1H, brs)
-
Bezugsbeispiel 23
-
1-[N-[2-[(2-Aminoethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-3-(4-ethylpiperazino)carbonyl-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-hydrochlorid
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,25-1,30
(3H, m), 3,05-3,25 (12H, m), 3,35-3,45 (2H, m), 3,60-3,68 (2H, m), 4,35-4,42
(2H, m), 7,79 (1H, s), 8,08-8,20 (3H, m), 8,70-9,05 (3H,m), 9,53-9,58
(1H, m)
IR (KBr) cm–1: 1711, 1670, 1598,
1539, 1422, 1340, 1247
-
Bezugsbeispiel 24
-
1-[N-[2-[(2-Aminoethyl)amino)ethyl]carbamoyl]-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-(4-piperidinopiperidino)carbonylbenzol-hydrochlorid
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,60-2,30(10H,
m), 2,75-3,80 (16H, m), 4,66 (1H, brs), 7,74 (1H, s), 8,05-8,15
(3H, m), 8,70-9,00 (3H, m), 9,56 (1H, s)
IR (KBr) cm–1:
1716, 1675, 1630, 1598, 1540, 1456, 1421, 1341
-
Bezugsbeispiel 25
-
Eine Mischung von 1-[N-[2-[(3-Aminopropyl)amino]ethyl]carbamoyl]-3-(4-methylpiperazino)carbonyl-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-hydrochlorid
und 1-[N-[3-[(2-Aminoethyl)amino]propyl]carbamoyl]-3-(4-methylpiperazino)carbonyl-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzolhydrochlorid
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindungen sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,82-1,94
(2H, m), 2,77 (1H, brs), 2,82-3,62 (16H, m), 7,72-7,76 (1H, m), 7,99-8,11
(3H, m), 8,69 (1H, d, J = 7,3Hz), 8,80 (IH, d, J = 8, 3Hz), 8,97
(1H, d, J = 2, 2Hz), 9,49 (IH, d, J = 2, 4Hz)
-
Beispiel 1
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-[(2-(1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl-5-(1,8-naphthalimido)benzoldimethansulfonat
(Verbindung Nr.1)
-
Zu
einer Suspension von 361 mg (1,0 mMol) von 5-(1,8-Naphthalimido)isophthalsäure in N,N-Dimethylformamid
(2 ml) wurden 324 mg (2,0 mMol) von N,N'-Carbonyldiimidazol zugegeben. Nach
Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Reaktionsmischung zu einer Suspension,
die erhalten wurde durch Mischen von 891 mg (2,5 mMol) N-[2-[(2-Aminoethyl)amino]ethyl]-1,8-naphthalimiddihydrochlorid,
erhalten auf ähnliche Weise
wie im Bezugsbeispiel 3, und Triethylamin (0,7 ml) in N,N-Dimethylformamid
(2 ml) bei Raumtemperatur zugegeben und dann bei Raumtemperatur
30 Minuten lang gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mittels Chromatographie an einer Silikagelsäule (mobile
Phase; Chloroform : Methanol : wässeriges
Ammoniak = 85 : 14,55 : 0,45) gereinigt. Das Eluat wurde eingedampft
und der Rückstand
in N,N-Dimethylformamid (2 ml) gelöst. Zur resultierenden Lösung wurden
288 mg (3,0 mMol) Methansulfonsäure
zugegeben und dann gemischt. Methanol (ca. 30 ml) wurde zugegeben
und die resultierende Mischung wurde gerührt. Das so erhaltene Pulver wurde
mittels Filtration unter verringertem Druck gewonnen, wobei 530
mg (48,9%) der Titelverbindung erhalten wurden.
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,30
(6H, s), 3,15-3,22 (4H, m), 3,30-3,38 (4H, m), 3,52-3,60 (4H, m), 4,34-4,40
(4H, m), 7,82 (4H, t, J = 7, 8Hz), 7,90-7,98 (4H, m), 8,38 (4H, d, J = 7,6Hz),
8,47 (4H, d, J = 7,5Hz), 8,53 (2H, d, J = 6,3Hz), 8,57 (2H, d, J
= 8,3Hz)
IR (KBr) cm–1: 1702, 1660, 1626,
1589, 1376, 1351, 1239, 1198
-
Beispiel 2
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-(1,8-naphthalimido)benzoldimethansulfonat
(Verbindung Nr. 2)
-
Nach
dem vorstehend in Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wurden 324
mg (13,8%) der Titelverbindung aus 723 mg (2,0 mMol) 5-(1,8-Naphthalimido)isophthalsäure und
1782 mg (5,0 mMol) N-[2-(2-Aminoethyl)ethyl]-3-nitro-1,8-naphthalimid-dihydrochlorid
gewonnen.
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,30
(6H, s), 3,16-3,22 (4H, m), 3,33-3,40 (4H, m), 3,53-3,60 (4H, m), 4,34-4,42
(4H, m), 7,92-8,05 (6H, m), 8,39 (1H, brs), 8,52 (2H, d, J = 7,1Hz),
8,58 (2H, d, J = 8, 3Hz), 8,66 (2H, d, J = 7, 3Hz), 8,71 (2H, d,
J = 8,3Hz), 8,95 (2H, d, J = 1,5Hz), 9,41 (2H, d, J = 1,9Hz)
IR
(KBr) cm–1:
1709, 1667, 1598, 1540, 1436, 1374, 1348, 1241, 1203, 1046
-
Beispiel 3
-
Synthese von 1,3-Bis(N-[2-[[2-(pyrido[3,4-b]indol-9-yl)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-1-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzoltetratrifluoracetat
(Verbindung Nr. 3)
-
Zu
einer Suspension von 124 mg (0,305 mMol) von 5-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)isophthalsäure in Dimethylsulfoxid
(1 ml) wurden 99 mg (0,610 mMol) N,N'-Carbonyldiimidazol zugegeben. Bis zur
vollständigen Lösung des
Feststoffs und dem Aufhören
der Gasemission wurde die resultierende Mischung allmählich mittels
eines Heizsystems erhitzt. Nach Vervollständigung des Erhitzens wurde
die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur abgekühlt. Die Reaktionsmischung
wurde dann zu einer Lösung
von 303 mg (0,610 mMol) der in Bezugsbeispiel 14 erhaltenen Verbindung
in einer Lösung
von Dimethylsulfoxid (1 ml) – Dichlormethan (2
ml) bei Raumtemperatur zugegeben und dann über Nacht bei Rautemperatur
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Dichlormethan verdünnt und
dann mit Wasser und gesättigter
Salzlösung
gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet
und unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wurde mittels Chromatographie
an einer Silikagelsäule
(mobile Phase; Chloroform : Methanol = 98 : 2) gereinigt, wobei
336 mg (80,8%) 1,3-Bis[N-[2-[[2-(pyrido[3,4-b]indol-9-yl)ethyl](triphenylmethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-1-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol
erhalten wurden.
Schmp.: 207-210°C
-
300
mg (0,22 mMol) der resultierenden Triphenylmethylverbindung wurden
in Anisol (0,5 ml) gelöst. Zur
resultierenden Suspension wurde Trifluoressigsäure (2 ml) zugegeben und dann
bei Raumtemperatur 30 Minuten lang gerührt. Nach Vervollständigung
der Reaktion wurde die Reaktionsmischung eingedampft und der Rückstand
in Ethanol (5 ml) gelöst.
Die Lösung
wurde mit Diisopropylether (10 ml) verdünnt. Der so erhaltene Niederschlag
wurde mittels Filtration gewonnen, mit Diisopropylether gewaschen
und dann getrocknet, wobei 229 mg (78,0%) der Titelverbindung erhalten
wurden.
-
Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,19-3,27
(4H, m), 4,86-4,94 (4H, m), 7,47 (2H, t, J = 7,6Hz), 7,90-7,95 (2H, m), 8,07
(2H, d, J = 1, 5Hz), 8,16 (1H, t, J = 7, 8Hz), 8,46-9,06 (12H, m), 9,36
(2H, brs), 9,61 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR (KBr) cm–1:
3072, 2812, 2804, 1675, 1643, 1600, 1542, 1507, 1461, 1422, 1342,
1247, 1204,,1133
-
Beispiel 4
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 4)
-
Gemäß dem vorstehend
im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren wurden 642 mg (50,8%) der
Titelverbindung, die in der noch nicht in ein Salz überführten Form
vorlag, aus 500 mg (1,23 mMol) 5-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)isophthalsäure und
891 mg (2,5 mMol) der in Bezugsbeispiel 3 erhaltenen Verbindung hergestellt.
-
Die
so erhaltene Verbindung wurde in N,N-Dimethylformamid (2 ml) gelöst. Die
resultierende Lösung wurde
mit konzentrierter Chlorwasserstoffsäure (0,5 ml) behandelt und
dann mit Methanol verdünnt.
Die Titelverbindung wurde durch Filtrieren der verdünnten Reaktionsmischung
zur Gewinnung des Niederschlags als Dihydrochlorid isoliert. Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,92-3,00
(4H, m), 3,05-3,12 (4H, m), 3,43-3,50 (4H, m), 4,20-20 4,30 (4H, m),
7,95-7,99 (3H, m), 8,10-8,13 (1H, m), 8,27 (1H, s), 8,36 (1H, s),
8,59 (2H, d, J = 7,3Hz), 8,65 (2H, d, J = 8,6Hz), 8,70 (1H, d, J
= 7,1Hz), 8,84 (1H, d, J = 8,3Hz), 8,89 (2H, s), 8,98 (1H, s), 9,35
(2H, s), 9,54 (1H, s)
IR (KBr) cm–1:
3431, 1711, 1669, 1599, 1540, 1511, 1455, 25 1435, 1422, 1369, 1344,
1247
-
Beispiel 5
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-[[2-(phthalimido)ethyl]amino]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 5)
-
In
Dimethylsulfoxid (2 ml) wurden 361 mg (0,5 mMol) der im Bezugsbeispiel
4 erhaltenen Verbindung und 219 mg (1,0 mMol) N-Ethoxycarbonylphthalimid
gemischt. Zur resultierenden Suspension wurde Triethylamin (0,5
ml) zugegeben und bei Raumtemperatur 30 Minuten lang gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde abgetrennt und durch Chromatographie an
einer Silikagelsäule
gereinigt. Die aus Chloroform : Methanol = 80 : 20 (Vol./Vol.) eluierten
Fraktionen wurden gesammelt und eingedampft. Der Rückstand
wurde in einer Mischung aus 0,2 N Chlorwasserstoffsäure (10
ml) und Methanol (20 ml) gelöst
und dann eingedampft. Zum Rückstand
wurden 5 ml Wasser zugegeben, und die Mischung wurde lyophilisiert,
wobei 185 mg (40,7%) der Titelverbindung erhalten wurden. Die physikalischen
Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,90-2,97
(4H, m), 3,42-3,50 (4H, m), 3,72-3,80 (4H, m), 7,74- 7,82 (8H, rn), 8,02
(2H, d, J = 1, 5Hz), 8,09 (1H, t, J = 7, 6Hz), 8,69 (1H, d, J =
7,3Hz), 8,96 (1H, d, J = 1,6Hz), 9,52 (1H, d, J = 1,8Hz)
IR
(KBr) cm–1:
3390, 1715, 1674, 1598, 1542, 1421, 1399, 1369, 1342, 1247
-
Beispiel 6
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-[[2-(1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbmoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol
und Dihyrochlorid davon (Verbindung Nr. 6)
-
Triethylamin
(0,7 ml) wurde zu einer Suspension von 361 mg (0,5 mMol) der in
Bezugsbeispiel 4 erhaltenen Verbindung und 198 mg (1,0 mMol) 1,8-Naphthalsäureanhydrid
in N,N-Dimethylformamid (4 ml) gegeben und dann bei 100°C 2 Stunden
lang reagieren gelassen. Nach Vervollständigung der Umsetzung wurde die
Reaktionsmischung mittels Chromatographie an einer Silikagelsäule (mobile
Phase; Chloroform : Methanol : wässeriges
Ammoniak = 90 : 9,7 : 0,3) gereinigt, wobei 206 mg (44,0%) der Titelverbindung
erhalten wurden.
-
In
N,N-Dimethylformamid (4 ml) wurden 196 mg (0,21 mMol) der so erhaltenen
freien Aminverbindung gelöst
und dann 1 N Chlorwasserstoffsäure
(1 ml) zugegeben. Nach gleichmäßig machen
der Mischung wurde Methanol (40 ml) zur resultierenden gleichmäßigen Lösung gegeben
und die resultierende Mischung dann gerührt. Der Niederschlag wurde
mittels Filtration unter vermindertem Druck gewonnen, mit Methanol
gewaschen und dann getrocknet, wobei 140 mg (66,3% der Aminverbindung)
des Ziel-Dihydrochlorids
erhalten wurden. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden
Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR
(DMSO-d6-D2O) δ:
3,14-3,24
(4H, m), 3,31-3,39 (4H, m), 3,52-3,61 (4H, m), 4,37 (4H, t, J =
5,5Hz), 7,81 (4H, t, J = 7,7Hz), 8,02 (2H, s), 8,12 (1H, t, J =
7,8Hz), 8,39 (4H, d, J = 8,3Hz), 8,44 (4H, d, J = 7,1Hz) 8,67-8,72
(2H, m), 8,86 (IH, d, J = 8,3Hz), 8,50-9,30 (3H, m), 9,55 (IH, d,
J =2,2Hz)
IR (KBr) cm–1, 3420, 1700, 1659,
1627, 1591, 1556, 1540, 1440, 1419, 1344, 1241
-
Beispiel 7
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-[[2-(2,3-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 7)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 6 beschriebenen Verfahren wurden 120 mg (23,8%) der
Titelverbindung aus 361 mg (0,5 mMol) der im Bezugsbeispiel 4 erhaltenen
Verbindung und 198 mg (1,0 mMol) 2,3-Naphthalsäureanhydrid erhalten. Die physikalischen
Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,15-3,23
(4H, m), 3,28-3,37 (4H, m), 3,53-3,62 (4H, rn), 3,94-4,02 (4H, m), 7,70-7,75
(4H, m), 8,07 (2H, d, J = 1,5Hz), 8,10 (1H, t, J = 7, 8Hz), 8,47
(4H, s), 8,67-8,73 (2H, m), 8,85 (1H, d, J = 7,6Hz), 8,95 (1H, d,
J = 1,2Hz), 9,54 (1H, d, J = 1,2Hz)
IR (KBr) cm–1:
3422, 1767, 1714, 1676, 1600, 1541, 1516, 1446, 1425, 1386, 1343
-
Beispiel 8
-
Synthese von 1,3-Bis(N-(2-[[2-(4-chlor-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 8)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 6 beschriebenen Verfahren wurden 500 mg (46,4%) der
Titelverbindung aus 723 mg (1,0 mMol) der im Bezugsbeispiel 4 erhaltenen
Verbindung und 465 mg (2,0 mMol) 4-Chlor-1,8-naphthalsäureanhydrid erhalten. Die physikalischen
Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,17-3,25
(4H, m), 3,36-3,45 (4H, m), 3,55-3,61 (4H, m), 4,35-4,40 (4H, m),
7,93-8,02 (6H, m), 8,14 (IH, t, J = 7, 7Hz), 8,38 (2H, d, J = 8,1Hz),
8,53 (2H, s), 8,55 (2H, s), 8,73 (1H, d, J = 7,3Hz), 8,86-9,00 (3H,
m), 9,56 (1H, d, J = 2,2Hz)
-
Beispiel 9
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-[[2-(4-chlor-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-(1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 10)
-
Gemäß dem vorstehend
im Beispiel 6 beschriebenen Verfahren wurden 652 mg (63,1 %) der
Titelverbindung aus 723 mg (1,0 mMol) 1,3-Bis[N-[2-[(2-aminoethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-5-(1,8-naphthalimido)benzoltetrahydrochlorid,
auf ähnliche
Weise wie im Bezugsbeispiel 4 synthetisiert, und 465 mg (2,0 mMol) 4-Chlor-1,8-naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D6O) δ:
3,18-3,23
(4H, m), 3,35-3,40 (4H, m), 3,55-3,62 (4H, m), 4,35-4,38 (4H, m), 7,91-8,01
(7H, m), 8,40-8,42 (2H, m), 8,52-8,61
(8H, m), 8,90-8,95 (2H, m)
IR (KBr) cm–1:
3426, 3067, 1704, 1663, 1589, 1544, 1353, 1240
-
Beispiel 10
-
Synthese einer Mischung
(Verbindung Nr. 11) von 1,3-Bis[N-[3-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]propyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol,
1,3-Bis[N-[2-[[3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)propyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol
und 1-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)-3-[N-[3-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]propyl]carbamoyl]-5-[N-[2-[[3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)propyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzoldihydrochlorid
-
Gemäß dem im
vorstehenden Beispiel 6 beschriebenen Verfahren wurden 316 mg (56,0%)
der Titelverbindung aus 375 mg (0,50 mMol) einer Mischung aus 1,3-Bis[N-[3-[(2-aminoethyl) amino]propyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol,
1,3-Bis[N-[2-[(3-aminopropyl)amino]ethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol
und 1-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)-3-[N-[3-[(2-aminoethyl)amino]propyl]carbamoyl]-5-[N-[2-[(3-aminopropyl)amino]ethyl]carbamoyl]benzoltetrahydrochlorid
und 465 mg (2,0 mMol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid erhalten. Die physikalischen
Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,78-2,10
(4H, m), 2,98-3,37 (12H, m), 4,06-4,38 (4H, m), 7,94-8,07 (5H, m), 8,46-8,90
(11H, m), 9,32-9,47 (3H, m)
IR (KBr) cm–1:
3423, 1711, 1669, 1598, 1540, 1513, 1423, 5 1341, 1246
-
Beispiel 11
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[3-[[3-nitro-1,8-naphthalimido)propyl]amino]propyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 12)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 6 beschriebenen Verfahren wurden 70 mg (6,1%) der Titelverbindung
aus 779 mg (1,0 mMol) 1,3-Bis[N-[3-[(3-aminopropyl)amino]propyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-tetrahydrochlorid,
auf ähnliche
Weise wie im Bezugsbeispiel 4 synthetisiert, und 465 mg (2,0 mMol)
3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,86-1,90
(4H, m), 2,01-2,05 (4H, m), 2,97-3,07 (8H, m), 3,35-3,39 (4H, m), 4,11-4,15
(4H, m), 8,00-8,10 (4H, m), 8,50 (1H, s), 8,63-8,67 (3H, m), 8,72
(2H, d, J = 8,6Hz), 8,80 (1H, d, J = 8, 3Hz), 8,90-8,92 (4H, m),
9,40 (2H, s), 9,49 (1H, s)
IR (KBr) cm–1:
3418,, 1709, 1666, 1598, 1541, 1437, 1422, 1246
-
Beispiel 12
-
Synthese von 1-(4-Amino-1,8-naphthalimido)-3,5-bis[N-[2-[[2-(4-amino-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 13)
-
In
einer Mischung aus N,N-Dimethylformamid (5 ml) und Tetrahydrofuran
(20 ml) wurden 83 mg (0,075 mMol) 1,3-Bis[N-[2-[[2-(4-vitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-(4-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid,
gemäß dem vorstehend
im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren synthetisiert, gelöst, und
dann einer katalytischen Reduktion bei Raumtemperatur während 30
Minuten in Gegenwart von Palladium-Kohle (500 mg) als Katalysator
unter einer Wasserstoff-Atmosphäre
von ca. 4 Atmosphären
Druck unterworfen. Nach Vervollständigung der Reaktion wurde
der Katalysator abfiltriert und der Rückstand unter vermindertem
Druck eingedampft. Zum Rückstand
wurde eine Mischung aus verdünnter
Chlorwasserstoffsäure
und Aceton zugegeben und die Mischung nach Rühren eingedampft. Zum Rückstand
wurde Wasser zugegeben, gefolgt von einer Lyophilisation, wobei
40 mg (52,8%) der Titelverbindung erhalten wurden. Die physikalischen Eigenschaften
der resultierenden Verbindung sind die folgenden:
IR (KBr)
cm–1:
1686, 1647, 1584, 1534, 1366, 1247
-
Beispiel 13
-
Synthese von 1-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)-3-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-[N-[2-[[2-(chinolin-3-carbonylamino)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzoltrihydrochlorid
(Verbindung Nr. 14)
-
Zu
einer Lösung
von 52,0 mg (0,3 mMol) 3-Chinolincarbonsäure in N,N-Dimethylformamid
(1 ml) wurden 48,6 mg (0,3 mMol) N,N'-Carbonyldiimidazol zugegeben. Die resultierende
Mischung wurde bei 50°C
30 Minuten lang gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde bei Raumtemperatur zu einer Suspension
zugegeben, die erhalten wurde durch Mischen von 273 mg (0,3 mMol)
der im Bezugsbeispiel 12 erhaltenen Verbindung und Triethylamin
(0,5 ml) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) und Abdestillieren des überschüssigen Triethylamins unter
vermindertem Druck. Nach Rühren
bei Raumtemperatur während
15 Minuten wurde die Reaktionsmischung mittels Chromatographie an
einer Silikagelsäule
(mobile Phase; Chloroform : Methanol : wässeriges Ammoniak = 80 : 19,4
: 0,6) gereinigt. Das die Zielverbindung enthaltende Eluat wurde
eingedampft und der Rückstand
wurde in N,N-Dimethylformamid (2 ml) gelöst. Zur resultierenden Lösung wurde
6 N Chlorwasserstoffsäure
(0,5 ml) zugegeben. Nach Aufkonzentrieren der Lösung auf ca. die Hälfte ihrer
ursprünglichen
Menge wurde Methanol (20 ml) und dann Ethylacetat (20 ml) zugegeben
und der so gebildete Niederschlag mittels Filtration gewonnen, wobei
168 mg (52,5%) der Titelverbindung erhalten wurden. Die physikalischen
Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,20-3,27
(6H, m), 3,33,-3,40 (2H, m), 4,36-4,42 (2H, m), 7,69 (1H, t, J =
7,4Hz), 7,86 (1H, t, J = 7,7Hz), 7,96-8,13 (6H, m), 8,60-8,70 (4H,
m), 8,84 (1H, d, J = 8, 3Hz), 8,90-9,30 (4H, m), 9,34 (1H, brs),
9,36 (1H, d, J = 2,2Hz), 9,53 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR (KBr) cm–1:
3396, 1713, 1669, 1598, 1540, 1434, 1421, 5 1369, 1342, 1247
-
Beispiel 14
-
Synthese von 1-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)-3-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-[N-[2-[[2-(chinolin-4-carbonylamino)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-trihydrochlorid
(Verbindung Nr. 16)
-
Gemäß dem vorstehend
im Beispiel 13 beschriebenen Verfahren wurden 145 mg (45,3%) der
Titelverbindung aus 52,0 mg (0,3 mMol) 4-Chinolincarbonsäure und
273 mg (0,3 mMol) der in Bezugsbeispiel 12 erhaltenen Verbindung
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,18-3,30
(6H, m), 3,30-3,45 (2H, m), 3,65-3,75 (2H, m), 4,35-4,43 (2H, m), 7,68
(1H, t, J = 7, 6Hz), 7,80 (1H, t, J = 4, 6Hz), 7,84 (1H, t, J =
7, 7Hz), 7,96-8,13 (5H, m), 8,22 (1H, d, J = 8, 5Hz), 8,84 (1H,
d, J = 8,3Hz), 8,93 (1H, d ,J = 2,2Hz), 8,95 (1H, d, J = 2,2Hz),
9,38 (1H, d, J = 2,2Hz), 9,54 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR (KBr) cm–1:
3423, 1712, 1669, 1599, 1540, 1511, 1434, 25 1421, 1370, 1343, 1247
-
Beispiel 15
-
Synthese von 1-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)-3-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-[N-[2-[[2-chinoxalin-2-carbonylamino)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-trihydrochlorid
(Verbindung Nr. 17)
-
Gemäß dem vorstehend
im Beispiel 13 beschriebenen Verfahren wurden 135 mg (42,3%) der
Titelverbindung aus 52,2 mg (0,3 mMol) 2-Chinoxalincarbonsäure und
273 mg (0,3 mMol) der in Bezugsbeispiel 12 erhaltenen Verbindung
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,15-3,27
(6H, m), 3,33-3,40 (2H, m), 3,53-3,63 (4H, m), 3,65-3,73 (2H, m), 4,35-4,42
(2H, m), 7,90-8,18 (9H, m), 8,58-8,65
(2H, m), 8,68 (1H, d, J = 7,6Hz), 8,85 (1H, d, J = 8,3Hz), 8,93
(1H, d, J = 2,2Hz), 8,97 (1H, d, J = 2,2Hz), 9,38 (1H, d, J = 2,2Hz),
9,55 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR (KBr) cm–1:
3402, 3072, 1713, 1672, 1598, 1540, 1422, 1341, 1247
-
Beispiel 16
-
Synthese von 1-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)-3-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-[N-[2-[[2-(1-methylindol-2-carbonylamino)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 18)
-
Gemäß dem vorstehend
im Beispiel 13 beschriebenen Verfahren wurden 39 mg (12,6%) der
Titelverbindung aus 52,6 mg (0,3 mMol) 1-Methylindolcarbonsäure und
273 mg (0,3 mMol) der in Bezugsbeispiel 12 erhaltenen Verbindung
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,15-3,25
(6H, m), 3,33-3,40 (2H, m), 3,89 (3H ,s), 4,35-4,42 (2H, m), 7,02 (1H, t, J = 7,5HZ),
7,09 (1H, brs), 7,20 (1H, t, J =7,7Hz), 7,42 (1H, d, J = 8,3Hz),
7,56 (1H, d, J = 8,1Hz), 7,96-8,14 (4H, m), 8,61-8,72 (5H, m), 8,85
(1H, d, J = 8,5Hz), 8,93 (1H, d, J = 2,2Hz), 8,96 (1H, d, J = 2,2Hz),
9,37 (1H, d, J = 2,2Hz), 9,54 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR (KBr) cm–1:
3421,3075,1712,1670,1598,1541,1460, 1422, 1342, 1247
-
Beispiel 17
-
Synthese von 1-[N-[2-[[2-(2,3-Naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-(2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzoldihydrochlorid
(Verbindung Nr. 19)
-
Zu
einer Suspension von 273 mg (0,3 mMol) der im Bezugsbeispiel 12
erhaltenen Verbindung in N,N-Dimethylformamid
(3 ml) wurde Triethylamin (0,5 ml) und dann 59,5 mg (0,3 mMol) 2,3-Naphthalindicarbonsäureanhydrid
zugegeben. Die resultierende Mischung wurde bei 100°C 1 Stunde
lang reagieren gelassen. Nach Vervollständigung der Reaktion wurde
die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur gekühlt und mittels Chromatographie
an einer Silikagelsäule
(mobile Phase; Chloroform Methanol : wässeriges Ammoniak = 90 : 9,7
: 0,3) gereinigt. Das die Zielverbindung enthaltende Eluat wurde
eingedampft und der Rückstand wurde
in N,N-Dimethylformamid (2 ml) gelöst. Die resultierende Lösung wurde
zu 6 N Chlorwasserstoffsäure (0,5
ml) zugegeben. Nach Aufkonzentrieren der Lösung auf die Hälfte der
ursprünglichen
Menge wurde Methanol (20 ml) und dann Isopropylether (20 ml) zugegeben.
Der so gebildete Niederschlag wurde mittels Filtration gewonnen,
wobei 129 mg (40,8%) der Titelverbindung erhalten wurden. Die physikalischen
Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,12
(4H, m), 3,25-3,38 (4H, m), 3,50-3,60 (4H, m), 3,92-3,98 (2H, m), 4,34-4,40
(2H, m), 7,67-7,72 (2H, m), 7,91-8,02
(3H, m), 8,10 (1H, t, J = 7, 8Hz), 8,14-8,20 (2H, m), 8,42 (2H,
s), 8,50-8,53 (1H, m), 8,62 (2H, t, J = 8,1Hz), 8,68 (1H, d, J =
7,3Hz), 8,83 (IH, d, J = 8, 5Hz), 8,91 (IH, d, J = 2,2Hz), 8,95
(IH, d, J = 2,2Hz), 9,31 (1H, d, J = 2,2Hz), 9,51 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR
(KBr) cm–1:
3426, 3074, 1766, 1712, 1671, 1598, 1540, 1516, 1425, 1342, 1247
-
Beispiel 18
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-[[2-(chinolin-3-carbonylamino)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-tetrahydrochlorid
(Verbindung Nr. 21)
-
Zu
einer Lösung
von 173 mg (1,0 mMol) 3-Chinolincarbonsäure in Dimethylsulfid (1 ml)
wurden 162 mg (1,0 mMol) N,N'-Carbonyldiimidazol
zugegeben, und die resultierende Mischung wurde bei 60°C 30 Minuten
lang gerührt.
Daneben wurde zu einer Suspension von 361 mg (0,5 mMol) der im Bezugsbeispiel
4 erhaltenen Verbindung in N,N-Dimethylformamid (2 ml) Triethylamin
(0,5) zugegeben und dann bei Raumtemperatur 5 Minuten lang gerührt. Die
beiden so erhaltenen Reaktionsmischungen wurden gemischt, und die
resultierende Suspension wurde bei Raumtemperatur 1 Stunde lang
gerührt.
Zur Reaktionsmischung wurde 1 N Chlorwasserstoffsäure-Lösung (5
ml) zugegeben. Die Mischung wurde mittels Umkehrphasen-Säulenchromatographie
(CHP-20P/mobile Phase; Wasser : Acetonitril = 90 : 10) gereinigt.
Das die Zielverbindung enthaltende Eluat wurde auf ca. 20 ml aufkonzentriert
und dann lyophili siert, wobei 208 mg (43,3%) der Titelverbindung erhalten
wurden. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,20-3,30
(8H, m), 3,64-3,73 (8H, m), 7,65 (2H, t, J = 7,6Hz), 7,81 (2H, t,
J = 7,6Hz), 7,99-8,13 (7H, m), 8,68 (1H, d, J = 7,3Hz), 8,83-8,88
(2H, m), 8,90 (2H, d, J = 2,0Hz), 8,95 (1H, d, J = 2,2Hz), 9,16-9,21
(2H, m), 9,33 (2H, d, J = 2,2Hz), 9,55 (1H, d, J = 2,4Hz)
IR
(KBr) cm–1:
3423, 1716, 1654, 1599, 1542, 1421, 1342, 1306, 1249
-
Beispiel 19
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-[[2-(chinolin-4-carbonylamino)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-tetrahydrochlorid
(Verbindung Nr. 22)
-
Gemäß dem vorstehend
im Beispiel 18 beschriebenen Verfahren wurden 226 mg (47,1%) der
Titelverbindung aus 173 mg (1,0 mMol) 4-Chinolincarbonsäure und
361 mg (0,5 mMol) der in Bezugsbeispiel 4 erhaltenen Verbindung
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,20-3,32
(8H, m), 3,63-3,75 (8H, m), 7,63 (2H, t, J = 7,6Hz), 7,71 (2H, d,
J = 4,4Hz), 7,78 (2H, t, J = 7,1Hz), 8,03 (2H, d, J = 8,5Hz), 8,08-8,14
(3H, m), 8,22 (2H, d, J = 8,3Hz), 8,69 (1H, d, J = 7,3Hz), 8,82-8,87
(2H, m), 8,93-8,97 (3H, m), 9,03-9,15 (4H, m), 9,55 (1H, d, J =
2,2Hz),
IR (KBr) cm–1: 3427, 1716, 1671,
1653,, 1597, 1557, 1541, 1508, 1458, 1421, 1341
-
Beispiel 20
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-[[2-(4-nitro-1-methylpyrrol-2-carbonylamino)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 24)
-
Zu
einer Lösung
von 361 mg (0,5 mMol) der im Bezugsbeispiel 4 erhaltenen Verbindung
in N,N-Dimethylformamid
(3 ml) wurde Triethylamin (0,7 ml) zugegeben und die Mischung bei
Raumtemperatur 2 Minuten gerührt.
Die resultierende Suspension wurde mit 271 mg (1,0 mMol) 4-Nitro-1-methyl-2-(trichlormethyl)pyrrol versetzt
und dann bei Raumtemperatur 30 Minuten lang gerührt. Die Reaktionsmischung
wurde dann unter vermindertem Druck eingedampft. Zum Rückstand
wurde eine 1 N Chlorwasserstoffsäure-Lösung (4
ml) zugegeben, um den ersteren in der letzteren zu lösen, und
die resultierende Lösung
wurde mittels Umkehrphasen-Säulenchromatographie
(CHP-20P/mobile Phase; Wasser : Acetonitril = 90 : 10) gereinigt.
Das die Zielverbindung enthaltende Eluat wurde auf ca. 20 ml aufkonzentriert
und dann lyophilisiert, wobei 212 mg (44,5%) erhalten wurden. Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,13-3,27
(8H, m), 3,87 (6H, m), 7,46 (2H, d, J = 2,2Hz), 8,05-8,16 (SR, m), 8,72
(1H, d, J = 7, 3Hz), 8,86 (IH, d, J = 7, 6Hz), 9,00 (IH, d, J =
2,2Hz), 9,56 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR (KBr) cm–1:
3413, 1664, 1545, 1529, 1507, 1421, 1341, 1313
-
Beispiel 21
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[N-[2-[N-(3-dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoylmethyl]carbamoyl]-5-(1,8-naphthalimid)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 25)
-
Zu
einer Lösung
von 411 mg (1,0 mMol) der im Bezugsbeispiel 6 erhaltenen Verbindung
in Dimethylsulfoxid (2 ml) wurde Methylhydrazin (0,7 ml) zugegeben
und die Mischung bei 20°C
2 Stunden lang reagieren gelassen. Nach Vervollständigung
der Reaktion wurde die Reaktionsmischung zur Entfernung von überschüssigem Methylhydrazin
unter vermindertem Druck destilliert. Zum Rückstand wurde eine Lösung von
231 mg (0,5 mMol) der im Bezugsbeispiel 2 erhaltenen Verbindung
in Dimethylsulfoxid (1 ml) zugegeben und dann bei 50°C 2 Stunden
lang umsetzen gelassen. Zur Reaktionsmischung wurde Ethylacetat
und 1 N Chlorwasserstoffsäure
(5 ml) zugegeben, und die resultierende Mischung wurde heftig gerührt. Nach
Abtrennen der Wasserphase wurde sie mit Ethylacetat gewaschen und
mittels Umkehrphasen-Säulenchromatographie (CHP-20P/mobile
Phase; Wasser : Acetonitril = 90 : 10) gereinigt. Das die Zielverbindung
enthaltende Eluat wurde auf ca. 20 ml aufkonzentriert und dann lyophilisiert,
wobei 295 mg (61,4%) erhalten wurden. Die physikalischen Eigenschaften
der resultierenden Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR
(DMSO-d6-D2O) δ:
1,78-1,88
(4H, m), 2,70 (12H, s), 2,96-3,03 (2H, m), 3,22 (2H, q, J = 6,0Hz),
3,79 (6H, s), 4,04 (4H, d, J = 6,0Hz), 6,77 (2H, d, J = 1,7Hz),
7,14 (2H, d, J = 1,7Hz), 7,85-7,98 (4H, m), 8,11 (2H, d, J = 1,5Hz),
8,14-8,25 (2H, m), 8,53-8,62 (5H, m), 9,01-9,06 (2H, m), 10,01 (1H, s)
-
Beispiel 22
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[N-[2-[N-(3-dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoylmethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 26)
-
Nach
dem vorstehend in Beispiel 21 beschriebenen Verfahren wurden 275
mg (54,7%) der Titelverbindung aus 411 mg (1,0 mMol) der im Bezugsbeispiel
6 erhaltenen Verbindung und 231 mg (0,5 mMol) 5-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)isophthaloyldiimidazol,
auf ähnliche
Weise wie im Bezugsbeispiel 2 synthetisiert, erhalten. Die physikalischen
Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,78-1,88
(4H, m), 2,71 (12H, m), 2,97-3,04 (4H, m), 3,18-3,25 (4H, m), 3,78 (6H, s), 4,04 (4H,
d, J = 5,4 Hz), 6,76 (2H, d, J = 1,7 Hz), 7,12 (2H, d, J = 1,7 Hz),
8,09-8,19 (5H, m), 8,61 (1H, s), 8,71 (1H, d, J = 7,3 Hz), 8,86 (1H,
d, J = 8,3 Hz), 8,98 (1H, d, J = 2,2 Hz), 9,00-9,60 (2H, m), 9,57
(1H, d, J = 2,2 Hz), 10,00 (2H, s)
IR (KBr) cm–1:
3436, 1713, 1669, 1650, 1597, 1534, 1469, 1438, 1411, 1343, 1283
-
Beispiel 23
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[N-[2-[N-(3-dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoylmethyl]carbamoyl]-5-(4-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 27)
-
Nach
dem vorstehend in Beispiel 21 beschriebenen Verfahren wurden 280
mg (55,7%) der Titelverbindung aus 411 mg (1,0 mMol) der im Bezugsbeispiel
6 erhaltenen Verbindung und 231 mg (0,5 mMol) 5-(4-Nitro-1,8-naphthalimido)isophthaloyldiimidazol,
auf ähnliche
Weise wie im Bezugsbeispiel 6 synthetisiert, erhalten. Die physikalischen
Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,77-1,87
(4H, m), 2,70 (12H, m), 2,96-3,03 (4H, m), 3,18-3,25 (4H, m), 3,78 (6H, s), 4,04 (4H,
d, J = 5,9Hz), 6,76 (2H, d, J = 1,7Hz), 7,12 (2H, d, J = 1,7Hz),
8,10-8,22 (5H, m), 8,59-8,69 (4H, m), 9,01-9,05 (2H, m), 10,00 (2H,
s)
IR (KBr) cm–1: 3421, 1715, 1669,
1649, 1589, 1531, 1439, 1406, 1369, 1350
-
Beispiel 24
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-[N-[2-[N-(3-dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoylethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 28)
-
Nach
dem vorstehend in Beispiel 21 beschriebenen Verfahren wurden 489
mg (47,3%) der Titelverbindung aus 422 mg (1,0 mMol) der im Bezugsbeispiel
7 erhaltenen Verbindung und 231 mg (0,5 mMol) 5-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)isophthaloyldiimidazol,
auf ähnliche
Weise wie im Bezugsbeispiel 7 synthetisiert, erhalten. Die physikalischen
Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,75-1,84
(4H, m), 2,68 (12H, m), 2,95-3,02 (4H, m), 3,14-3,21 (4H, m)„ 3,48-3,57 (4H, m), 3,72
(6H, s), 6,67 (2H, s), 7,08 (2H, s), 7,98-8,16 (6H, m), 8,47 (1H,
brs), 8,66 (1H, d, J = 7,3Hz), 8,75-8,85 (3H, m), 8,92 (1H, brs),
9,52 (1H, brs), 9,91 (2H, brs)
IR (KBr) cm–1:
3422, 1713, 1668, 1648, 1597, 1538, 1466, 1440, 1419, 1407, 1366
-
Beispiel 25
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[3-[N-[2-[N-[2-[N-(3-dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbmoyl]propyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 30)
-
622
mg (1,1 mMol) der im Bezugsbeispiel 5 erhaltenen Verbindung wurden
in Methanol (20 ml) gelöst und
dann eine katalytische Reduktion bei Raumtemperatur für 2 Stunden
in Gegenwart von Palladium-Kohle als
Katalysator unter einer Wasserstoffstoff-Atmosphäre von ca. 3 Atmosphären Druck
durchgeführt.
Nach Vervollständigung
der Reaktion wurde der Katalysator abfiltriert und der Rückstand
unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wurde in N,N-Dimethylformamid
(2 ml) gelöst.
Zur resultierenden Lösung
wurde tropfenweise eine Lösung
von ungereinigtem 5-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)isophthaloyldiimidazol
(0,5 mMol), das auf ähnliche
wie in Bezugsbeispiel 2 erhalten wurde, in N,N-Dimethylformamid
(2 ml) bei Raumtemperatur zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde
bei Raumtemperatur über
Nacht gerührt.
Nach Eindampfen der Reaktionsmischung wurde 1 N Chlorwasserstoffsäure 5 ml
und dann Wasser (20 ml) zum Rückstand
zugegeben, und die Mischung wurde mittels Umkehrphasen-Säulenchromatographie
(CHP-20P/mobile Phase; Wasser : Acetonitril = 85 : 15) gereinigt.
Das die Zielverbindung enthaltende Eluat wurde aufkonzentriert und
dann lyophilisiert, wobei 180 mg (12,5%) der Titelverbindung erhalten
wurden. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,78-1,90
(8H, m), 2,27-2,35 (4H, m), 2,75 (12H, s), 3,00-3,07 (4H, m), 3,18-3,25 (4H, m), 3,29-3,37
(4H, m), 3,77 (12H, s), 6,83 (2H, d, J = 2,0Hz), 6,87 (2H, d, J
= 2,0Hz), 7,12 (4H, d, J = 1,5Hz), 8,02 (2H, d, J = 1,5Hz), 8,06-8,17
(2H, m), 8,48 (1H, brs), 8,69 (1H, d, J = 7,8Hz), 8,75-8,84 (3H,
m), 8,96 (1H, d, J = 2,2Hz), 9,51 (IH, d, J = 2,2Hz), 9, 83 (2H,
brs), 9, 88 (2H, brs)
IR (KBr) cm–1:
3425, 1668, 1653, 1647, 1638, 1591, 1558, 1541
-
Beispiel 26
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[3-[N-[2-[N-(3-dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]propyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 31)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 25 beschriebenen Verfahren wurden 335 mg (28,7%) der
Titelverbindung aus 488 mg (1,1 mMol) der im Bezugsbeispiel 8 erhaltenen
Verbindung und 5-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)isophthaloyldiimidazol
(0,5 mMol) erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden
Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR
(DMSO-d6-D2O) δ:
1,75-1,88
(8H, m)," 2,25-2,34
(4H, m), 2,73 (12H, s), 2,97-3,04
(4H, m), 3,16-3,23 (4H, m), 3,27-3,36 (4H, m), 3,73 (6H, s), 6,69
(2H, d, J = 1,5Hz), 7,08 (2H, d, J = 1,5Hz), 8,01 (2H, brs), 8,03- 8,08 (3H, rn), 8,48
(1H, brs), 8,67-8,85 (4H, m), 8,97 (1H, d, J = 2,2Hz), 9,52 (1H,
d, J = 2,2Hz), 9,86 (2H, brs)
IR (KBr) cm–1:
1668, 1652, 1647, 1598, 1540, 1341
-
Beispiel 27
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[N-[2-[N-[2-[N-(3-dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoylmethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzoldihydrochlorid
(Verbindung Nr. 32)
-
Nach
dem vorstehend in Beispiel 25 beschriebenen Verfahren wurden 260
mg (18,9%) der Titelverbindung aus 591 mg (1,1 mMol) der im Bezugsbeispiel
9 erhaltenen Verbindung und 5-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)isophthaloyldiimidazol
(0,5 mMol) erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden
Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR
(DMSO-d6-D2O) δ:
1,72-1,85
(4H, m), 2,71 (12H,s), 2,95-3,04 (4H, m), 3,13-3,22 (4H, m), 3,73 (6H, s), 3,76 (6H,
s), 3,96-4,05 (4H, brs), 6,83-6,87 (4H, m), 7,08-7,14 (4H, m), 8,03-8,10
(3H, m), 8,54 (1H, brs), 8,67 (1H, d, J = 7,3Hz), 8,79 (1H, d, J
= 8,5Hz), 8 ,94 (IH, d, J = 2,2Hz), 9,49 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR
(KBr) cm–1:
3412, 1669, 1647, 1590, 1540, 1467, 1437, 1406, 1343
-
Beispiel 28
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-[N-[2-[N-[2-[N-(3-dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]ethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 33)
-
Nach
dem vorstehend in Beispiel 25 beschriebenen Verfahren wurden 81
mg (5,8%) der Titelverbindung aus 607 mg (1,1 mMol) der im Bezugsbeispiel
10 erhaltenen Verbindung und 5-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)isophthaloyldiimidazol
(0,5 mMol) erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden
Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR
(DMSO-d6-D2O) δ:
1,79-1,89
(4H, m), 2,55-2,64 (4H, m), 3,02-3,10 (4H, m), 3,20-3,30 (4H, m), 3,80
(I2H, s), 6,86 (2H, d, J = 1,7Hz), 6,90 (2H, d, J = 2,0Hz), 7,16
(2H, d, J = 1,7Hz), 7,17 (2H, d, J =1,7Hz), 8,03 (2H, d, J = 1,5Hz), 8,08-8,19
(2H, m), 8,45 (1H, brs), 8,71 (1H, d, J = 6, 3Hz), 8,75-8,88 (3H,
m), 8,98 (1H, d, J = 2,4Hz), 9,53 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR (KBr)
cm–1:
1670, 1662, 1654, 1648, 1637, 1541, 1535
-
Beispiel 29
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[4-[N-[2-[N-[2-[N-(3-dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]butyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 34)
-
Nach
dem vorstehend in Beispiel 25 beschriebenen Verfahren wurden 53
mg (5,9%) der Titelverbindung aus 389 mg (0,67 mMol) der im Bezugsbeispiel
11 erhaltenen Verbindung und 5-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)isophthaloyldiimidazol
(0,5 mMol) erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden
Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR
(DMSO-d6-D2O) δ:
1,50-1,65
(8H, m), 1,78-1,97 (4H, m), 2,21-2,30 (4H, m), 2,75 (12H, s), 3,00-3,08(
4H, m), 3,18-3,35 (8H, m), 3,77 (12H, s), 6,83 (2H, d, J = 1,7Hz),
6,88 (2H, d, J = 1,7Hz), 7,12 (2H, d, J = 1,7Hz), 7,13 (2H, d, J
= I,7Hz), 8,00 (2H, d, J = 1,5Hz), 8,08 (1H, m), 8,43 (1H, brs),
8-68 (1H, d, J = 6, 3Hz), 8,81 (1H, d, J = 7, 8Hz), 8,96' (1H, d, J = 2,2Hz),
9,51 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR (KBr) cm–1:
3413, 1645, 1591, 1540, 1436
-
Beispiel 30
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-[[2-[4-(4-formamido-1-methylpyrrol-2-carbonylamino)-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 35)
-
Zu
einer Lösung
von 290 mg (1 mMol) 4-(4-Formamido-1-methylpyrrol-2-carbonylamino)-1-methyipyrrol-2-carbonsäure, synthetisiert
nach dem in "J.
Pharm. Sci. 78, 910-917 (1988)" beschriebenen
Verfahren, in N,N-Dimethylformamid (4 ml) wurden 149 mg (1,1 mMol)
1-Hydroxybenzotriazol und 227 mg (1,1 mMol) N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid zugegeben und
dann bei 50°C
2 Stunden lang reagieren gelassen (Reaktionsmischung 1). Daneben
wurde zu einer Lösung
von 322 mg (0,46 mMol) der im Bezugsbeispiel 4 erhaltenen Verbindung
in N,N-Dimethylformamid (2 ml) Triethylamin (0,7 ml) zugegeben und
die Mischung bei Raumtemperatur kurze Zeit gerührt. Zur resultierenden Suspension
wurde die vorstehend beschriebene Reaktionsmischung 1 zugegeben
und dann bei Raumtemperatur 1 Stunde lang gerührt. Zur Reaktionsmischung
wurde Ethylacetat und 1 N Chlorwasserstoffsäure (5 ml) zugegeben. Die resultierende
Mischung wurde heftig gerührt. Die
wässerige
Phase wurde dann abgetrennt und mittels Umkehrphasen-Säulenchromatographie (CHP-20P/mobile
Phase; Wasser : Acetonitril = 90 : 10) gereinigt. Das die Zielverbindung
enthaltende Eluat wurde auf ca. 20 ml aufkonzentriert und dann lyophilisiert,
wobei 78 mg (6,5%) der Titelverbindung erhalten wurden. Die physikalischen
Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,07-3,15
(4H, m), 3,15-3,23 (4H, m), 3,43-3,50 (4H, m), 3,71 (6H, s), 3,76
(6H, s), 6,82 (2H, d, J = 2,0Hz), 6,91 (2H, d, J = 1,7Hz), 7,08
(2H, d, J = 1,7Hz), 7,13 (2H, d, J = 2,0Hz), 8,03-8,10 (5H, m),
8,59 (1H, brs), 8, 68 (1H, d, J = 7,1 Hz), 8,79 (1H, d, J = 8,5Hz),
8,94 (1H, d, J = 2,2Hz), 9,47 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR (KBr) cm–1:
1659, 1590, 1540, 1436, 1405, 1341
-
Beispiel 31
-
Synthese von 1,3-Bis[N-[2-[[2-[4-[4-(formamido-1-methylpyrrol-2-carbonylamino)-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 36)
-
Nach
dem vorstehend in Beispiel 30 beschriebenen Verfahren wurden 48
mg (6,7%) der Titelverbindung aus 206 mg (0,50 mMol) 4-[4-(4-Formamido-1-methylpyrrol-2-carbonylamino)-1-methylpyrrol-2-carbonylamino]-1-methylpyrrol-2-carbonsäure, erhalten
nach dem vorstehend in Bezugsbeispiel 4 beschriebenen Verfahren,
und 161 mg (0,23 mMol) der im Bezugsbeispiel 4 erhaltenen Verbindung
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,05-3,27
(8H, m), 3,73 (6H, s), 3,79 (6H, s), 3,81 (6H, s), 6,89 (2H, d,
J = 1, 9Hz), 6,93 (2H, d, J = 1, 7Hz), 6,99 (2H, d, J = 1, 9Hz),
7,12 (2H, d, J = 1, 7Hz), 7,16 (2H, d, J = 1, 7Hz), 7,17 (2H, d,
J = 1, 7Hz), 8,59 (1H, brs), 8,68 (1H, d, J = 6,3Hz), 8,81 (1H,
d, J = 7,7Hz), 8,95 (1H, d, J = 2,2Hz), 9,50 (1R, d, J = 2,2Hz)
IR
(KBr) cm–1:
3410, 1653, 1589, 1540, 1436, 1405
-
Beispiel 32
-
Synthese von 1-[N-[3-[N-[2-[N-[2-[N-(3-Dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]propyl]carbamoyl]-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 37)
-
Zu
einer Suspension von 1014 mg (1,0 mMol) der im Bezugsbeispiel 13
erhaltenen Verbindung in N,N-Dimethylformamid
(3 ml) wurde Triethylamin (1,4 ml) und 243 mg (1,0 mMol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
zugegeben. Die resultierende Mischung wurde bei 80°C 30 Minuten
lang gerührt.
Nach dem Abkühlen
wurde die Reaktionsmischung mit 1 N Chlorwasserstoffsäure (6 ml)
und dann mit Wasser (10 ml) versetzt. Die resultierende Suspension
wurde dann mittels Umkehrphasen-Säulenchromatographie
(CHP-20P/mobile Phase; Wasser : Acetonitril = 85 : 15) gereinigt.
Das die Zielverbindung enthaltende Eluat wurde auf ca. 20 ml aufkonzentriert
und dann lyophilisiert, wobei 220 mg (18,3%) der Titelverbindung
erhalten wurden. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden
Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR
(DMSO-d6-D2O) δ:
1,80-1,88
(4H, s), 2,28-2,35 (4H, s), 2,76 (6H, s), 3,00-3,10 (2H, m), 3,24-3,38 (4H, m), 3,60-3,64
(2H, m), 3,78-3,82
(8H, m), 4,38-4,42 (2H, m), 6,85-6,90 (2H, m), 7,13 (2H, s), 8,00-8,14
(3H, m), 8,61-8,98 (6H, m), 9,45 (1H, s), 9,58 (1H, s), 9,85 (1H,
d, J = 8, 8Hz)
IR (KBr) cm–1:
3429, 1712, 1668, 1600, 1540, 1436, 1421, 1369, 1343, 1248
-
Beispiel 33
-
Synthese von 1-[N-[2-[N-[2-[N-(3-Dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]ethyl]carbamoyl]-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 38)
-
Gemäß dem vorstehend
im Beispiel 32 beschriebenen Verfahren wurden 355 mg (66,5%) der
Titelverbindung aus 439 mg (0,50 mMol) 1-[N-[2-[(2-Aminoethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-3-[N-[2-[N-[2-[N-(3-dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]ethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-trihydrochlorid,
auf ähnliche
Weise wie im Bezugsbeispiel 13 erhalten, und 122 mg (0,5 mMol) 3-Nttro-1,8-naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,77-1,88
(2H, m), 2,74 (6H, s), 3,00-3,06 (2H, m), 3,15-3,25 (4H, m), 3,35-3,41 (2H, m), 3,55
(–3,67
(2H, m), 3,74 (3H, s), 4,36-4,42 (2H, m), 6,68 (1H, d, J = 1,7 Hz),
7,08 (1H, d, J = 1,7 Hz), 7,93-8,18 (5H, m), 8,50-9,00 (8H, m),
9,39 (1H, d, J = 1,4 Hz), 9,55 (1H, d, J = 1,8 Hz), 9,90 (1H, brs)
IR
(KBr) cm–1:
3405, 1714, 1669, 1599, 1540, 1513, 1420, 1341, 1246
-
Beispiel 34
-
Synthese von 1-[N-[3-[N-[2-[N-(3-Dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]propyl]carbamoyl]-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 39)
-
Gemäß dem vorstehend
im Beispiel 32 beschriebenen Verfahren wurden 140 mg (40,5%) der
Titelverbindung aus 285 mg (0,32 mMol) 1-[N-[2-[(2-Aminoethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-3-[N-[3-[N-[2-[N-(3-dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]propyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-trihydrochlorid,
auf ähnliche
Weise wie im Bezugsbeispiel 13 synthetisiert, und 77,8 mg (0,32
mMol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,80-1,88
(2H, m), 2,2S-2,3S (2H, s), 2,76 (6H, s), 3,00-3,40 (10H, m), 3,75 (3H, s), 4,38-4,42
(2H, m), 6,70 (1H, s), 7,08 (1H, s), 7,91 (1H, s), 8,02-8,16 (3H,
m), 8,43 (1H, s), 8,66-8,73
(2H, m), 8,87 (1H, d, J = 7,8 Hz), 8,98 (2H, dd, J = 2,2, 7,3 Hz),
9,38 (1H, s), 9,57 (1H, s), 9,84 (1H, s)
IR (KBr) cm–1:
3421, 1713, 1669, 1600, 1540, 1438, 1421, 1369, 1342, 1247
-
Beispiel 135
-
Synthese von 1-[N-[3-[N-[2-[N-[2-[N-(3-Dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]propyl]carbamoyl]-3-[N-[2-[[(2-(1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 40)
-
Gemäß dem vorstehend
im Beispiel 32 beschriebenen Verfahren wurden 224 mg (48,4%) der
Titelverbindung aus 388 mg (0,40 mMol) der im Bezugsbeispiel 13
erhaltenen Verbindung und 79 mg (0,4 mMol) 1,8-Naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,80-1,90
(4H, m), 2,28-2,36 (2H, m), 2,77 (6H, s), 3,03-3,10 (2H, m), 3,19-3,41 (8H, m), 4,37-4,43
(2H, m), 6,86 (1H, d, J = 1,5Hz), 6,90 (1H, d, J = 1,7Hz), 7,14
(2H, d, J = 1,5Hz), 7,84 (2H, t, J = 7, 8Hz), 7,98 (1H, brs), 8,07
(1H, brs), 8,13 (1H, t, J = 7,8Hz), 8,40 (2H, d, J = 7,6HZ), 8,48
(2H, d, J = 7,3Hz), 8,53 (1H, brs), 8,78 (1H, d, J = 7,3Hz), 8,86
(1H, d, J = 8,5Hz), 9,00 (1H, d, J = 2,2Hz), 9,55 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR
(KBr) cm–1:
3430, 1713, 1700, 1657, 1591, 1540, 1438, 1343
-
Beispiel 36
-
Synthese von 1-[N-[3-[N-[2-[N-[2-[N-Methylcarbamoyl)-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]propyl]carbamoyl]-(3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 41)
-
Zu
einer Suspension von 272 mg (0,30 mMol) 1-[N-[2-[(2-Aminoethyl)amino]ethyl]carbamoyl]-3-[N-[3-[N-[2-(N-methylcarbamoyl)-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]propyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzoldihydrochlorid,
das auf ähnliche
Weise wie im Bezugsbeispiel 13 synthetisiert wurde, in N,N-Dimethylformamid
(3 ml) wurde Triethylamin (0,6 ml) und 73 mg (0,30 mMol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
zugegeben und dann bei 80°C
30 Minuten lang gerührt.
Nach dem Abkühlen
wurde die Reaktionsmischung mittels Chromatographie an einer Silikagelsäule (mobile
Phase; Chloroform : Methanol = 80 : 20) gereinigt. Das die Zielverbindung
enthaltende Eluat wurde eingedampft und der Rückstand wurde in N,N-Dimethylformamid
(2 ml) gelöst.
Zur resultierenden Lösung
wurde 6 N Chlorwasserstoffsäure
(0,5 ml) zugegeben. Nach Aufkonzentrieren der Lösung auf ca. die Hälfte ihrer
ursprünglichen Menge
wurde Methanol (20 ml) zum Rückstand
zugegeben. Der so gebildete Niederschlag wurde mittels Filtration
gewonnen, wobei 76 mg (23,1%) der Titelverbindung erhalten wurden.
Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,80-1,92
(2H, m), 2,30-2,40 (2H, m), 2,70 (6H, s), 3,20-3,66 (6H, m), 3,75 (6H, s), 4,38-4,42
(2H, m), 6,68-6,77 (2H, m), 7,10 (2H, d ,J = 5,1Hz), 7,79-8,35 (4H,
m), 8,57-9,00 (6H, m), 9,24 (1H, s), 9,51 (1H, s), 9,89 (1H, s)
IR
(KBr) cm–1:
3399, 1711, 1668, 1596, 1541, 1435, 1342, 1249
-
Beispiel 37
-
Synthese von 1-(3-Amino)-1,8-naphthalimido)-3-[N-[3-[N-[2-[N-[2-[N-3-dimethylaminopropyl)carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]-1-methylpyrrol-4-yl]carbamoyl]propyl]carbamoyl]-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 42)
-
152
mg (0,15 mMol) der in Bezugsbeispiel 13 erhaltenen Verbindung wurden
in Wasser (50 ml) gelöst und
dann eine katalytische Reduktion bei Raumtemperatur während 2
Stunden in Gegenwart von Platinoxid (300 mg) als Katalysator unter
einer Wasserstoff-Atmosphäre
von ca. 3 Atmosphären
Druck durchgeführt. Nach
Vervollständigung
der Reaktion wurde der Katalysator abfiltriert und der Rückstand
lyophilisiert. Das so erhaltene Pulver wurde in N,N-Dimethylformamid
(5 ml) suspendiert. Triethylamin (0,3 ml) und 36,5 mg (0,15 mMol)
3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
wurden zur resultierenden Suspension zugegeben und die Mischung
bei 80°C
30 Minuten gerührt.
Nach dem Abkühlen
wurde die Reaktionsmischung hinter einander mit 1 N Chlorwasserstoffsäure (1 ml)
und Wasser (2 ml) versetzt. Die resultierende Suspension wurde mittels
Umkehrphasen-Säulenchromatographie
(CHP-20P/mobile Phase; Wasser : Acetonitril = 60 : 40) gereinigt.
Das die Zielverbindung enthaltende Eluat wurde auf ca. 30 ml aufkonzentriert
und der Rückstand
lyophilisiert, wobei 43 mg (23,7%) der Titelverbindung erhalten
wurden. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,60-1,64
(2H, m), 1,75-1,85 (2H, m), 2, 202, 45 (10H, m), 2,75-3,34 (10H, m), 3,69
(6H, s), 4,11 (2H, brs), 6,69 (2H, brs), 7,05 (2H, brs), 7,32 (IH,
brs), 7,60-7,68 (IH, m), 7,83-7,89
(4H, m), 8,01-8,06 (2H, m), 8,20-8,23 (IH, brs), 8,43-8,55 (2H, brs), 8,79
(IH, brs), 9,18 (IH, brs)
IR (KBr) cm–1:
3404, 1704, 1660, 1595, 1541, 1441, 1348, 1255
-
Beispiel 38
-
Synthese von 1-[N-[2-[[2-[4-(4-Formamido-1-methylpyrrol-2-carboxamido)-1-methylpyrrol-2-carboxamido]ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-dihydrochlorid
(Verbindung Nr. 43)
-
Zu
einer Lösung
von 290 mg (1 mMol) 4-(4-Formamido-1-methylpyrrol-2-carboxyamid)-1-methylpyrrol-2-carbonsäure in N,N-Dimethylformamid
(3 ml) wurden 149 mg (1,1 mMol) 1-Hydroxybenzotriazol und 227 mg
(1,1 mMol) N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid
zugegeben und dann bei 50°C
1 Stunde lang reagieren gelassen (Reaktionsmischung 1). Daneben
wurde Triethylamin (2,0 ml) zu einer Lösung von 1445 mg (2,0 mMol)
der im Bezugsbeispiel 4 erhaltenen Verbindung in N,N-Dimethylformamid
(4 ml) zugegeben, und die Mischung wurde bei Raumtemperatur 2 Minuten
lang gerührt.
Die Reaktionsmischung 1 wurde zur resultierenden Suspension zugegeben
und dann bei Raumtemperatur 30 Minuten lang gerührt. Überschüssiges Triethylamin wurde unter vermindertem
Druck abdestilliert. Zum Rückstand
wurde 1 N Chlorwasserstoffsäure
(6 ml) zugegeben, und die Mischung wurde mittels Umkehrphasen-Säulenchromatographie (CHP-20P/mobile
Phase; Wasser : Acetonitril = 90 : 10) gereinigt. Das die Zielverbindung
enthaltende Eluat wurde auf ca. 50 ml aufkonzentriert und dann lyophilisiert.
Der Rückstand
wurde in N,N-Dimethylformamid (3 ml) suspendiert. Triethylamin (0,5
ml) und 70,3 mg (0,15 mMol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
wurden zur resultierenden Suspension zugegeben, und die Mischung
wurde bei 80°C
1 Stunde lang gerührt.
Nach Abkühlen
wurde das überschüssige Triethylamin
abdestilliert und 1 N Chlorwasserstoffsäure (4 ml) zum Rückstand
zugegeben. Die resultierende Suspension wurde mittels Umkehrphasen-Säulenchromatographie
(CHP-20P/mobile Phase; Wasser : Acetonitril = 75 : 25) gereinigt.
Das die Zielverbindung enthaltend Eluat wurde auf ca. 30 ml aufkonzentriert
und dann lyophilisiert, wobei 113 mg (9,9%) der Titelverbindung
erhalten wurden. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,10-3,25
(6H, m), 3,33-3,42 (2H, m), 3,74 (3H, s), 3,79 (3H,s), 4,37-4,44
(2H, m), 6,85 (1H, d, J = 2,0Hz), 6,93 (1H, d, J = 1,7Hz), 7,10
(1H, d, J = 2, OHz), 7,14 (1H, d, J = 2, GHz), 7,97-8,22 (7H, m),
8,58-8,74 (4H, m) , 8,86 (IH, d, J = 8,3Hz), 9,40 (1H, d, J = 2,2Hz),
9,55 (IH, d, J = 2,2Hz)
-
Beispiel 39
-
Synthese von 1-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)-3-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 44)
-
Zu
einer Suspension von 1,81 g (5,0 mMol) der im Bezugsbeispiel 15
erhaltenen Verbindung in Dimethylsulfoxid (10 ml) wurden 1,05 g
(6,5 mMol) N,N'-Carbonyldiimidazol
zugegeben. Die resultierende Mischung wurde bei 50°C 30 Minuten
lang gerührt.
Zur resultierenden Lösung
wurden 2,63 g (6,0 mMol) der in Bezugsbeispiel 5 erhaltenen Verbindung
zugegeben und dann bei Raumtemperatur 2 Stunden lang gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde mittels Chromatographie an einer Silikagelsäule gereinigt.
Aus der aus Chloroform – Methanol
(90 : 10) eluierten Fraktion wurden 1,24 g (36,9%) der Titelverbindung
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,20(2H,
brs), 3,38 (2H, brs), 3,58 (2H, brs), 4,40 (2H, brs), 7,58-7,70
(3H, m), 7,90 (1H, d, J = 7,6Hz), 8,01-8,15 (2H, m), 8,62-8,72 (3H, m), 8,85
(1H, d, J = 7,6Hz), 8,98 (2H, s), 9,35 (1H, s), 9,54 (1H, s)
IR
(KBr) cm–1:
1713, 1672, 1600, 1540, 1421, 1339
-
Beispiel 40
-
Synthese von 1-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)-3-[N-[2-[[3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)propyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(A) und 1-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)3-[N-[3-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]propyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(B) (Verbindung Nr. 45)
-
Zu
einer Suspension von 350 mg (0,66 mMol) der im Bezugsbeispiel 16
erhaltenen Verbindung in N,N-Dimethylformamid
(5 ml) wurden 0,46 ml (3,3 mMol) Triethylamin und 159 mg (0,66 mMol)
3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
zugegeben, und die resultierende Mischung wurde bei 100°C 1 Stunde
lang gerührt.
Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Reaktionsmischung mittels Chromatographie
an einer Silikagelsäule
gereinigt. Aus der von Chloroform – Methanol (90 : 10) eluierten
Fraktion wurden getrennt 1-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)-3-[N-[2-[[3-(3-vitro-1,8-naphthalimido)propyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol
und 1-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)-3-[N-[3-[[2-(3-vitro-1,8-naphthalimido)ethyl]-
amino]propyl]carbamoyl]benzol erhalten. Die so erhaltenen Verbindungen
wurden mit 6 N Chlorwasserstoffsäure
(0,5 ml) in Methanol behandelt, gefolgt von einer Ausfällung mit
Diethylether, wobei ihre Hydrochloride in Mengen von 90 mg (19,0%)
bzw. 100 mg (21,1%) erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der
so erhaltenen Verbindungen waren die folgenden:
- (A)
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,02-2,10
(2H, m), 3,07-3,14 (4H, m), 3,58-3,61 (2H, m), 4,12-4,16 (2H, m), 7,60-7,69
(2H, m), 7,88-8,00 (2H, m), 7,91 (IH, s), 7,99-8,10 (3H, m), 8,64-8,93
(6H, m), 9,44 (1H, s), 9,50 (1H, s)
IR (KBr) cm–1:
1711, 1669, 1597, 1540, 1422, 1339
- (B)
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,85-1,88
(2H, m), 3,03-3,07 (2H, m), 3,32-3,37 (4H, m), 4,37-4,40 (2H, m), 7,58-7,66
(2H, m), 7,82 (1H, s), 7,92 (1H, d, J = 7,8Hz), 8,02-8,10 (2H, m),
8,68 (2H, d, J = 7,3Hz), 8,76 (1H, d, J = 8,3Hz), 8,81 (1H, d, J
= 8,3Hz), 8,94 (2H, dd, J = 3,2,3,6Hz), 9,45 (1H, s), 9,50 (1H,
s)
IR (KBr) cm–1: 1712, 1670, 1597,
1539, 1422, 1340
-
Beispiel 41
-
Synthese von 1-[N-(3-Dimethylaminopropyl)carbamoyl]-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 47)
-
Zu
einer Suspension von 406 mg (1,0 mMol) 5-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)isophthalsäure, die
auf ähnliche
Weise wie im Bezugsbeispiel 1 synthetisiert wurde, in N,N-Dimethylformamid
(2 ml) wurden 324 mg (2,0 mMol) N,N'-Carbonyldiimidazol zugegeben. Die resultierende
Mischung wurde bei 50°C
30 Minuten lang gerührt.
Zu der resultierenden Lösung
wurden bei Raumtemperatur 102 mg (1,0 mMol) Diethylaminoethylamin zugegeben
und dann 15 Minuten lang gerührt.
Die resultierende Lösung
wurde zu einer Suspension aus 482 mg (1,2 mMol) der im Bezugsbeispiel
5 erhaltenen Verbindung und 0,7 ml (5,0 mMol) Triethylamin in N,N-Dimethylformamid
(3 ml) zugegeben und dann bei Raumtemperatur 30 Minuten lang gerührt. Überschüssiges Triethylamin
wurde unter verminderten Druck abdestilliert. Zum Rückstand
wurde 3 N Chlorwasserstoffsäure (6
ml) gegeben und die Mischung durch Umkehrphasen-Säulenchromatographie
(CHP-20P/mobile Phase; Wasser : Acetonitril = 85 : 15) gereinigt.
Das die Zielverbindung enthaltende Eluat wurde aufkonzentriert und dann
lyophilisiert, wobei 175 mg (20,0%) der Titelverbindung erhalten
wurden. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,76
(6H, s), 3,15-3,22 (4H, m), 3,32-3,36 (2H, m), 3,60-3,64 (4H, m) , 4,38-4,42
(2H, m), 7,95-8,05 (3H, m), 8,14 (1H, dd, J = 7, 6,8,1Hz), 8,48
(1H, s), 8,67-8,73 (3H, m), 8,87 (1H, d, J = 8,3Hz), 8,99 (2H, dd,
J = 2,2, 8,5Hz), 9,38 (1H, d, J = 2,2Hz), 9,56 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR
(KBr) cm–1:
1713, 1669, 1598, 1540, 1421, 1368
-
Beispiel 42
-
Synthese von 1-[N-(2-Dimethylaminoethyl)carbamoyl]-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 48)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 41 beschriebenen Verfahren wurden 50 mg (4,7%) der Titelverbindung
aus 500 mg (1,23 mMol) der im Bezugsbeispiel 1 erhaltenen Verbindung
und 494 mg (1,23 mMol) der im Bezugsbeispiel 3 erhaltenen Verbindung
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,85-1,95
(2H, m), 2,72 (6H, m), 3,07-3,14 (2H, m), 3,21-3,30 (2H, m), 3,59-3,67 (2H, m), 4,37-4,44
(2H, m), 7,98-8,13
(4H, m), 8,59-8,96 (7H, m), 9,44 (1H, d, J = 2,4Hz), 9,56 (1H, d,
J = 2,2Hz)
IR (KBr) cm–1: 1713, 1669, 1600,
1541, 1421, 1343
-
Beispiel 43
-
Synthese von 1-Methylcarbamoyl-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 49)
-
Zu
einer Suspension von 231 mg (0,40 mMol) der im Bezugsbeispiel 16
erhaltenen Verbindung in N,N-Dimethylformamid
(4 ml) wurden 0,5 ml Triethylamin und 97,3 mg (0,40 mMol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
zugegeben und dann bei 60°C
30 Minuten lang gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mittels Chromatographie an einer Silikasäule gereinigt.
Aus der mit Chloroform – Methanol – wässerigem
Ammoniak (90 : 9,7 : 0,3) eluierten Fraktion wurden 92 mg (30,0%)
der Titelverbindung erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der
resultierenden Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR
(DMSO-d6-D2O) δ:
2,76
und 2,77 (total 3H, jedes s), 3,18 (2H, t, J = 5,6Hz), 3,35 (2H,
t, J = 5, 5Hz), 3,57 (2H, t, J = 6,0Hz), 4,37 (2H, t, J = 5, 6Hz),
7,85-8,12 (4H, m), 8,38 (1H, brs), 8,58-8,97 (7H, m), 9,32 (1H,
d, J = 2,2Hz), 9,51 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR (KBr) cm–1:
1713, 1671, 1598, 1541, 1422, 1341
-
Beispiel 44
-
Synthese von 1-Methylcarbamoyl-3-(1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 50)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 43 beschriebenen Verfahren wurden 92 mg (30,0%) der
Titelverbindung aus 231 mg (0,40 mMol) der im Bezugsbeispiel 17
erhaltenen Verbindung und 79 mg (0,40 mMol) 1,8-Naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die Reaktionstemperatur wurde jedoch auf 100°C geändert. Die
physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,78
und 2,79 (total 3H, jedes s), 3,20 (2H, t, J = 5,7Hz), 3,35 (2H,
t, J = 5,4Hz), 3,54-3,62 (2H, m), 4,37 (2H, t, J = 5,5Hz), 7,82
(2H, t, J = 7,7Hz), 7,95 (1H, t, J = 1,4Hz), 8,02 (1H, t, J = 1,4Hz),
8,38-8,50 (5H, m), 8,70 (1H, d, J = 7, 3Hz), 8,84 (IH, d, J = 8,
5Hz), 8,97 (1H, d, J = 2,4Hz), 9,54 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR (KBr)
cm–1:
1714, 1701, 1662, 1593, 1542, 1419, 1343
-
Beispiel 45
-
Synthese von 1-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)-3-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-[N-(2-pyrrolidinoethyl)carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 52)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 43 beschriebenen Verfahren wurden 92 mg (30,0%) der
Titelverbindung aus 231 mg (0,40 mMol) der im Bezugsbeispiel 18
erhaltenen Verbindung und 79,3 mg (0,40 mMol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,80-2,10
(4H, m), 3„00-3,70
(14H, m), 4,40-4,45 (2H, m), 8,00-8,20 (4H, m), 8,60-8,75 (4H, m), 8,88
(1H, d, J = 8,5HZ), 8,95-9,05
(2H, m), 9,44 (1H, s), 9,58 (1H, s)
IR (KBr) cm–1:,
1713, 1670, 1598, 1541, 1343
-
Beispiel 46
-
Synthese von 1-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)-3-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-[N-(2-piperidinoethyl)carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 53)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 43 beschriebenen Verfahren wurden 650 mg (72,2%) der
Titelverbindung aus 711 mg (1,0 mMol) der im Bezugsbeispiel 19 erhaltenen
Verbindung und 243 mg (1,0 mMol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,30-1,50
(2H, m), 1,60-1,90 (6H, m), 2,85-3,00 (2H, m), 3,20-3,30 (4H, m), 3,35-3,45
(2H, m), 3,50-3,70 (4H, m), 4,40-4,48
(2H, m), 7,94 (IH, brs), 8,00-8,17 (3H, m), 8,50 (1H, brs), 8,95-8,75
(3H, m), 8,87 (1H, d, J = 8,1Hz), 8,95-9,02 (2H, m), 9,37 (1H, brs),
9,56 (1H, s)
IR (KBr) cm–1: 1713, 1670, 1598,
1541, 1422, 1343
-
Beispiel 47
-
Synthese von 1-[N-[2-[[2-(1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-(2-piperidinoethyl)carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 54)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 44 beschriebenen Verfahren wurden 600 mg (70,2%) der
Titelverbindung aus 711 mg (1,0 mMol) der im Bezugsbeispiel 19 erhaltenen
Verbindung und 198 mg (1,0 mMol) 1,8-Napthalsäureanhydrid erhalten. Die physikalischen
Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,35-1,75
(4H, m), 1,80-1,90 (2H, m), 2,85-3,00 (2H, m), 3,20-3,30 (4H, m), 3,3S-3,4S
(2H, m), 3,50-3,7S (6H, m), 4,37-4,45
(2H, m), 7,81 (1H, dd, J = 7, 6,8 ,IHz), 7,92 (1H, s), 8,07 (1H,
s), 8,14 (1H, dd, J = 7,6, 8,3Hz), 8,33-8,50 (6H, m), 8,74-9,03 (3H, m),9,53
(1H,s)
IR (KBr) cm–1: 1714, 1700, 1662,
1593, 1541, 1344
-
Beispiel 48
-
Synthese von 1-Morpholinocarbonyl-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 55)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 43 beschriebenen Verfahren wurden 125 mg (30,4%) der
Titelverbindung aus 317 mg (0,50 mMol) der im Bezugsbeispiel 20
erhaltenen Verbindung und 122 mg (0,50 mMol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
3,14-3,21
(2H, m), 3,30-3,42 (4H, m), 4,34-4,42 (2H, m), 7,68 (1H, t, J =
1, 7Hz), 7,84 (1H, t, J = 1, 8Hz), 7,96 (1H, t, J = 1, 5Hz), 8,01
(1H, t, J = 7,8Hz), 8,10 (1H, t, J = 7,8Hz), 8,65-8,70 (3H, m),
8,82 (1H, d, J = 8,3Hz), 8,95 (2H, d, J = 2,4HzJ, 9,36 (1H, d, J
= 2,2Hz), 9,52 (1H, d, J = 2,2Hz)
IR (KBr) cm–1:
1714, 1673, 1598, 1540, 1425, 1341
-
Beispiel 49
-
Synthese von 1-(4-Methylpiperazino)carbonyl-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 57)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 43 beschriebenen Verfahren wurden 210 mg (24,1%) der
Titelverbindung aus 683 mg (1,0 mMol) der im Bezugsbeispiel 19 erhaltenen
Verbindung und 243 mg (1,0 mMol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,68-2,76
(3H, brs), 2,72 (6H, m), 3,07-3,14 (2H, m), 3,21-3,30 (2H, m), 3,59-3,67 (2H, m), 4,37-4,44
(2H, m), 7,98-8,13
(4H, m), 8,59-8,96 (7H, m), 9,44 (1H, d, J = 2,4Hz), 9,56 (1H, d,
J = 2,2Hz)
IR (KBr) cm–1: 1713, 1669, 1598,
1540, 1421, 1368
-
Beispiel 50
-
Synthese von 1-(4-Methylpiperazino)carbonyl-3-(1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 58)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 43 beschriebenen Verfahren wurden 211 mg (24,3%) der
Titelverbindung aus 670 mg (1,05 mMol) der im Bezugsbeispiel 22
erhaltenen Verbindung und 243 mg (1,0 mMol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,75
(3H, brs), 3,15-3,22 (2H, m), 3,32-3,40 (2H, m), 4,36-4,42 (2H, m), 7,68-8,05
(6H, m), 8,49-8,68 (6H, m), 8,95 (1H, brs), 9,34 (1H, brs)
IR
(KBr) cm–1:
1709, 1667, 1596, 1541, 1430, 1346
-
Beispiel 51
-
Synthese von 1-(4-Methylpiperazino)carbonyl-3-(1,8-naphthalimido)-5-(N-[2-[[2-(1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 59)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 44 beschriebenen Verfahren wurden 775 mg (60,1%) der
Titelverbindung aus 1053 mg (1,65 mMol) der im Bezugsbeispiel 22
erhaltenen Verbindung und 297 mg (1,50 mMol) 1,8-Naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,77
(3H, brs), 3,15-3,23 (2H, m), 3,31-3,39 (2H, m), 3,53-3,61 (2H, m), 4,33-4,41
(2H, m), 7,73 (1H, brs), 7,80-7,96 (5H, m), 8,09 (1H, brs), 8,37-8,57
(8H, m)
IR (KBr) cm–1: 1704, 1663, 1590,
1438, 1353, 1241
-
Beispiel 52
-
Synthese von 1-(4-Chlor-1,8-naphthalimido)-3-(4-methylpiperazino)carbonyl-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 60)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 43 beschriebenen Verfahren wurden 517 mg (54,6%) der
Titelverbindung aus 751 mg (1,10 mMol) der im Bezugsbeispiel 21
erhaltenen Verbindung und 233 mg (1,0 mMol) 4-Chlor-1,8-naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,77
(3H, brs), 3,15-3,23 (2H; -m), 3,31-3,39 (2H, m), 3,56-3,64 (2H, m), 4,31-4,39
(2H,m), 7,74 (1H, brs), 7,91-8,13 (5H, m), 8,41 (1H, d, J = 7,8Hz),
8,09 (1H, brs), 8,55 (2H, t, J = 7,4Hz), 8,70 (1H, d, J = 7,3Hz),
8,83 (1H, d, J = 8,3Hz), 8,97 (1H, d, J = 2,0Hz), 9,52 (1H, d, J
= 2,2Hz)
IR (KBr) cm–1: 1710, 1667, 1595,
1541, 1423, 1344
-
Beispiel 53
-
Synthese von 1-(4-Ethylpiperazino)carbonyl-3-[N-[2-[[2-(1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-(3-nitro-1,8-naphthalimido)benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 62)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 44 beschriebenen Verfahren wurden 250 mg (41,3%) der
Titelverbindung aus 500 mg (0,72 mMol) der im Bezugsbeispiel 23
erhaltenen Verbindung und 142 mg (0,72 mMol) 1,8-Naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,17-1,26
(3H, m), 3,05-3,25 (10H, m), 3,35-3,40 (2H, m), 3,55-3,70 (4H, m), 4,35-4,45
(2H, m) , 7,77 (1H, s), 7,82-7,92 (3H, m), 8,07 (1H, s), 8,12-8,16
(1H, m), 8,39 (1H, d, J = 8,1HZ), 8,52 (IH, d, J = 7,3Hz), 8,74
(1H, d, J = 7,3Hz), 8,86 (1H, d, J = 8,1Hz), 9,02 (1H, s), 9,55
(1H, s)
IR (KBr) cm–1: 1711, 1662, 1594,
1541, 1424, 1369, 1342
-
Beispiel 54
-
Synthese von 1-(4-Chlor-1,8-naphthalimido)-3-(4-ethylpiperazino)carbonyl-5-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 63)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 43 beschriebenen Verfahren wurden 290 mg (46,0%) der
Titelverbindung aus 500 mg (0,72 mMol) der im Bezugsbeispiel 23
erhaltenen Verbindung und 167 mg (0,72 mMol) 4-Chlor-1,8-naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung sind
die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,17-1,27
(3H, m), 3,05-3,15 (8H, m), 3,20-3,25 (2H, m), 3,35-3,40 (2H, m), 3,45-3,65
(4H, m), 4,35-4,45 (2H, m), 7,78 (1H,s), 7,95-8,17 (4H, m), 8,46
(1H, d, J = 7,8Hz), 8,59 (2H, dd, J = 7,6,8,8Hz), 8,74 (1H, d, J
= 7,1Hz), 8,87 (1H, d, J = 8,5Hz), 9,02 (2H, s), 9,56 (1H, s)
IR
(KBr) cm–1:
1709, 1668, 1595, 1541, 1424, 1369, 1344
-
Beispiel 55
-
Synthese von 1-(3-Nitro-1,8-naphthalimido)-3-[N-[2-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]ethyl]carbamoyl]-5-(4-piperidinopiperidino)carbonylbenzol-hydrochlorid
(Verbindung Nr. 64)
-
Gemäß dem vorstehend
in Beispiel 43 beschriebenen Verfahren wurden 890 mg (94,7%) der
Titelverbindung aus 750 mg (1,0 mMol) der im Bezugsbeispiel 24 erhaltenen
Verbindung und 243 mg (1,0 mMol) 3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
erhalten. Die physikalischen Eigenschaften der resultierenden Verbindung;
sind die folgenden:
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,60-2,20
(8H, m), 2,80,-3,00 (2H, m), 3,20-3,30 (2H, m), 3,35-3,50 (10H, m), 3,55-3,65
(2H, m), 4,40-4,50 (2H, m), 4,65 (1H, brs), 7,69 (1H, s), 7,78 (1H,
s), 7,95-8,20 (3H, m), 8,60-8,75 (3H, m), 8,85 (1H, d, J = 7, 3Hz), 8,98-9,03
(2H, m), 9,29 (1H, s), 9,54 (1H, s)
IR (KBr) cm–1:
1713, 1671, 1599, 1423, 1343
-
Beispiel 56
-
Synthese von 1-(4-Methylpiperazino)carbonyl-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[3-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]propyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(A) und 1-(4-Methylpiperazino)carbonyl-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)propyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol-hydrochlorid
(B) (Verbindung Nr. 65)
-
Zu
einer Suspension von 1530 mg (2,2 mMol) der im Bezugsbeispiel 25
erhaltenen Verbindung in N,N-Dimethylformamid
(15 ml) wurden 1,12 ml (8,0 mMol) Triethylamin und 486 mg (2,0 mMol)
3-Nitro-1,8-naphthalsäureanhydrid
zugegeben, und dann bei 80°C
4 Stunden lang gerührt.
Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Reaktionsmischung mittels Chromatographie
an einer Silikagelsäule
gerei nigt. Aus der von Chloroform – Methanol (90 : 10) eluierten
Fraktion wurden getrennt 1-(4-Methylpiperazino)carbonyl-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[3-[[2-(3-nitro-1,8-naphthalimido)ethyl]amino]propyl]carbamoyl]benzol
und 1-(4-Methylpiperazino)carbonyl-3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)-5-[N-[2-[[3-(3-nitro-1,8-naphthalimido)propyl]amino]ethyl]carbamoyl]benzol
erhalten. Die erhaltenen Verbindungen wurden mit 6 N Chlorwasserstoffsäure (1 ml)
in Methanol (5 ml) behandelt, gefolgt von einer Ausfällung aus
Diethylether, wobei 690 mg (35,4%) bzw. 160 mg (8,2%) eines Hydrochlorids
erhalten wurden. Die physikalischen Eigenschaften der so erhaltenen
Verbindungen sind die folgenden:
- (A)
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
1,82-1,92
(2H, m), 2,82 (3H, s), 3,05-3,10 (2H, m), 3,15-3,20 (8H, m), 3,30-3,40 (4H, m), 4,35-4,45
(2H, m), 7,75 (1H, s), 7,97 (1H, s), 8,00-8,12 (3H, m), 8,55-8,85
(4H, m), 8,90-9,00
(2H, m), 9,43 (1H, s), 9,50 (1H, s)
IR (KBr) cm–1:
1712, 1671, 1598, 1540, 1423, 1342
- (B)
1H-NMR (DMSO-d6-D2O) δ:
2,00-2,10
(2H, m), 2,82 (3H, s), 3,05-3,20 (12H, m), 3,30-3,45 (2H, m), 4,10-4,20 (2H, m), 7,77
(1H, s), 8,30-8,15 (4H, m), 8,65-8.72 (2H, m), 8,77 (1H, d, J =
8,3 Hz), 8,84 (1H, d, J = 8,5Hz), 8,95-9,02 (2H, m), 9,46 (1H, s),
9,54 (1H, s)
-
Die
Ergebnisse des pharmakologischen Tests auf die Antitumorwirkungen
der erfindungsgemäßen Verbindungen
werden nachstehend angegeben, um die Brauchbarkeit der Verbindungen
zu erläutern.
-
Test 1 Cytotoxizität gegenüber KB-Zellen
-
Nach
Dispergieren von KB-Zellen in der logarithmischen Wachstumsphase
durch Behandeln mit einer Trypsin/EDTA-Lösung (0,25% Trypsin, 2% EDTA
in PBS) wurde die Trypsin/EDTA-Lösung
durch Zentrifugieren entfernt. Der Rückstand wurde in einem MEM-Medium,
das 10% fetales Rinderserum enthielt, resuspendiert. Dann wurde
eine äquivalente
Menge einer 0,2% Trypan-Blau-Lösung
zu einem Teil der Zellsuspension zugegeben und dann gemischt. Die
Zahl der lebenden Zellen, die nicht mit dem Trypan-Blau angefärbt wurden, wurden
mittels eines Hämozytometers
gezählt
und die Suspension wurde mit dem vorstehend beschriebenen Kulturmedium
verdünnt
und auf eine Zellkonzentration von 1 × 104 Zellen/ml
eingestellt. Jede Vertiefung einer Titerplatte mit 96 Vertiefungen
wurde mit einem 100 μl-Anteil der resultierenden
Suspension inokuliert, d.h., mit anderen Worten wurde inokuliert,
um eine Konzentration von 1 × 103 Zellen/Vertiefung zu ergeben.
-
Zu
den in einem CO2-Inkubator während 24
Stunden nach der Inokulation kultivierten Zellen wurden 100 μl/Vertiefung
einer Arzneimittelösung
gegeben und dann 72 Stunden lang kultiviert. Zu einer Kontrolle
wurden 100 μl
eines MEM-Mediums gegeben.
-
Die
Cytotoxizität
des Arzneimittels wurde aus einer Veränderung der Zahl der Zellen
unter Verwendung des Kristallviolett-Färbeverfahrens bestimmt.
-
Genauer
beschrieben wurden 25% Glutaraldehyd zur Titerplatte zugegeben,
um eine Konzentration von 25 μl/Vertiefung
zu ergeben, und die Zellen wurden ca. 15 Minuten lang fixiert. Nach
Waschen der Platte mit Wasser wurden 100 μl/Vertiefung einer 0,05% Kristallviolett-Lösung, gelöst in 20%
Methanol, zugegeben, um die Zellen damit während ca. 15 Minuten anzufärben. Die
Platte wurde gewaschen, um ungebundenes Kristallviolett zu entfernen,
und dann 100 μl/Vertiefung
von 0,05 M NaH2PO4/Ethanol
(1:1 Vol.-/Vol.) zugegeben, wobei das an das Zellprotein gebundene
Kristallviolett extrahiert wurde. Das spektrale Absorptionsmaß bei 550
nm wurde mittels eines Modell 3550 Microplate-Anzeigegerät (BIORAD)
gemessen.
-
Aus
dem spektralen Absorptionsmaß jeder
mit Arzneimittel behandelten Gruppe in Relation zum mittleren spektralen
Absorptionsmaß einer
Gruppe ohne Arzneimittelbehandlung, das mit 100 festgesetzt wurde, wurde
die Konzentration (IC50), die 50% Proliferationsinhibierung
hervorruft, berechnet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 15 angegeben.
-
-
Aus
Tabelle 15 wurde bestätigt,
dass die erfindungsgemäßen Verbindungen
eine hervorragende Cytotoxizität
gegenüber
KB-Zellen bei einer markant niedrigen Konzentration zeigen.
-
Industrielle Anwendbarkeit
-
Aufgrund
der hohen Affinität
mit DNA und Basen-Selektivität
weisen die erfindungsgemäßen Naphthalimidobenzamid-Derivate
und Salze davon eine inhibitorische Wirkung gegenüber Enzymen
auf, die auf DNA wirken, und einem Binden eines Transkription-bezogenen
Proteins an DNA. Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind deshalb
als Präventiv-
oder Heilmittel für
durch einen Tumor spezifizierte verschiedene Erkrankungen brauchbar.