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DE69930714T2 - Verfahren zur Behandlung von Textilien mit einem Wäschezusatzmittel - Google Patents

Verfahren zur Behandlung von Textilien mit einem Wäschezusatzmittel Download PDF

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DE69930714T2
DE69930714T2 DE69930714T DE69930714T DE69930714T2 DE 69930714 T2 DE69930714 T2 DE 69930714T2 DE 69930714 T DE69930714 T DE 69930714T DE 69930714 T DE69930714 T DE 69930714T DE 69930714 T2 DE69930714 T2 DE 69930714T2
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Germany
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alkyl
acid
builder
composition
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Valerio Del Duca (Nmn)
Andrea Esposito (Nmn)
Milena Leone (Nmn)
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Procter and Gamble Co
Original Assignee
Procter and Gamble Co
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
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    • C11D3/16Organic compounds
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    • C11D3/3746Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • C11D3/3784(Co)polymerised monomers containing phosphorus
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C11D3/20Organic compounds containing oxygen
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    • C11D3/3757(Co)polymerised carboxylic acids, -anhydrides, -esters in solid and liquid compositions
    • C11D3/3765(Co)polymerised carboxylic acids, -anhydrides, -esters in solid and liquid compositions in liquid compositions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C11D3/3947Liquid compositions

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Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von Stoffen mit flüssigen Zusammensetzungen, die Peroxidbleichmittel enthalten. Diese Zusammensetzungen sind für die Verwendung als Wäschewaschmittelzusatz neben einem herkömmlichen Wäschewaschmittel geeignet. Genauer sind die Zusammensetzungen zur Verwendung auf verschiedenen Stoffen zur Bereitstellung von Fleckenentfernung und/oder Bleichleistung geeignet.
  • ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
  • Bleichmittel enthaltende Zusammensetzungen zum Bleichen von Stoffen sind in der Technik gut bekannt.
  • Flüssige Zusammensetzungen, die Peroxidbleichmittel enthalten, sind in der Technik, insbesondere in Wäschewaschanwendungen als Wäschewaschmittel, Wäschewaschmittelzusätze oder Vorbehandlungsmittel für Wäsche, umfassend beschrieben.
  • Tatsächlich ist es bekannt, derartige Zusammensetzungen, die Peroxidbleichmittel enthalten, als Wäschewaschmittelzusätze zu verwenden, um das Entfernen von eingetrockneten Flecken/Verschmutzungen und „problematischen" Flecken, wie fett-, kaffee-, tee-, gras-, schlamm-/lehmhaltigen Verschmutzungen, die ansonsten durch typische Waschmittel nur sehr schwer zu entfernen sind, zu verbessern.
  • Die Zweckmäßigkeit von Zusammensetzungen, die Peroxidbleichmittel enthalten, als Wäschewaschmittelzusätze ist jedoch gewissen Beschränkungen unterworfen. Insbesondere ist es aus Verbraucherumfragen bekannt, dass die Flecken entfernungs- und/oder die Bleichleistung dieser Zusammensetzungen noch weiter verbessert werden könnten.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist somit die Bereitstellung eines Verfahrens zum Behandeln von Stoffen mit einem Wäschewaschmittelzusatz, wodurch insgesamt eine verbesserte Fleckenentfernungsleistung für ein breites Spektrum Flecken bereitgestellt wird, wobei gleichzeitig eine hervorragende Bleichleistung erreicht wird.
  • Es hat sich herausgestellt, dass diese Aufgabe durch ein Verfahren zum Behandeln von Stoffen mit einem Wäschewaschmittelzusatz, der eine flüssige Zusammensetzung darstellt, welche ein Peroxidbleichmittel, einen Builder und einen Cobuilder wie hier beschrieben umfasst, gelöst wird.
  • Tatsächlich verstärken diese Zusammensetzungen, wenn sie als Wäschewaschmittelzusatz verwendet werden, die Fleckenentfernungsleistung bei verschiedenen Flecken, einschließlich Fettflecken und/oder Enzymflecken, im Vergleich zur Fleckenentfernungsleistung, die von denselben Zusammensetzungen geboten wird, die ein anderes oder kein Buildersystem enthalten.
  • Die hier beschriebenen Zusammensetzungen stellen vorteilhaft auch eine hervorragende Bleichleistung bereit.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen ist die Tatsache, dass diese unter einer Vielzahl von Bedingungen einsatzfähig sind, d. h. in hartem und weichem Wasser sowie in unverdünntem und verdünntem Zustand.
  • Noch ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen ist die Tatsache, dass die Zusammensetzungen zum Bleichen jeder Stoffart, einschließlich Naturfaserstoffe (beispielsweise Stoffe aus Baumwolle, Viskose, Leinen, Seide und Wolle), synthetischer Stoffe, wie solcher aus polymeren Fasern synthetischen Ursprungs, sowie derjenigen aus sowohl natürlichen als auch synthetischen Fasern, geeignet sind.
  • STAND DER TECHNIK
  • EP-A-0 686 691 und EP-A-0 844 302 offenbaren Zusammensetzungen, die ein Peroxidbleichmittel und ein Citrat oder Citronensäure enthalten und zur Verwendung als Wäschewaschmittelzusätze oder Vorbehandlungsmittel für Wäsche geeignet sind. Keine der zitierten Schriften offenbart ein Verfahren zum Bleichen von Stoffen mit einer Zusammensetzung, die ein Peroxidbleichmittel, einen Builder und einen Cobuilder aus modifiziertem Polycarboxylat umfasst.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Behandeln von Stoffen, das das Bilden eines wässrigen Bades, umfassend Wasser, ein herkömmliches Wäschewaschmittel, das darin aufgelöst oder dispergiert ist, und eine flüssige Zusammensetzung, umfassend ein Peroxidbleichmittel, einen Builder und einen Cobuilder aus modifiziertem Polycarboxylat, und das anschließende In-Kontakt-Bringen der Stoffe mit dem wässrigen Bad umfasst, worin der Cobuilder aus Polycarboxylat mindestens an einem Ende mit einer Phosphonogruppe modifiziert ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ferner die Verwendung eines Builders und eines Cobuilders aus modifiziertem Polycarboxylat in einem Wäschewaschmittelzusatz, der ein Peroxidbleichmittel umfasst, zum Behandeln von Stoffen, wobei Fleckenentfernungs- und/oder Bleichvorteile bereitgestellt werden.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Verfahren der Behandlung von Stoffen
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zum Behandeln von Stoffen umfasst das Bilden eines wässrigen Bades, umfassend Wasser, ein herkömmliches Wäschewaschmittel, das darin aufgelöst oder dispergiert ist, und eine flüssige Zusammensetzung, umfassend ein Peroxidbleichmittel, einen Builder und einen Cobuil der aus modifiziertem Polycarboxylat, und das anschließende In-Kontakt-Bringen der Stoffe mit dem wässrigen Bad.
  • In einem derartigen Verfahren werden die zu behandelnden Stoffe mit einer flüssigen Zusammensetzung, wie hierin definiert, in Kontakt gebracht. Dies erfolgt in einem „Während-des-gesamten-Waschens-Modus", wobei eine flüssige Zusammensetzung, wie hierin definiert, zusätzlich zu einer Waschflotte verwendet wird, die durch Auflösen oder Dispergieren eines herkömmlichen Wäschewaschmittels in Wasser gebildet wird, d. h., die flüssige Zusammensetzung wird als so genannter „Wäschewaschmittelzusatz" verwendet. Der Verdünnungsgrad der flüssigen Zusammensetzung in einem wässrigen Bad beträgt in der Regel bis zu 1:85, vorzugsweise bis zu 1:50 und mehr bevorzugt 1:25 (Zusammensetzung: Wasser). Die Stoffe werden dann mit dem wässrigen Bad, umfassend die flüssige Zusammensetzung und das herkömmliche Wäschewaschmittel, in Kontakt gebracht. Abschließend werden die Stoffe vorzugsweise gespült.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform wird die flüssige Zusammensetzung zu dem wässrigen Bad in unverdünnter Form zugegeben.
  • „Herkömmliches Wäschewaschmittel" bezeichnet hierin eine Wäschewaschmittelzusammensetzung, die derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Die Wäschewaschmittelzusammensetzungen können als Pulver oder als Flüssigkeiten formuliert sein. Geeignete Wäschewaschmittelzusammensetzungen sind zum Beispiel DASH futur®, DASH liquid®, und Produkte, die unter den Handelsbezeichnungen ARIEL® oder TIDE® vertrieben werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das hierin beschriebene herkömmliche Wäschewaschmittel mindestens ein Tensid.
  • Das In-Kontakt-Bringen der Stoffe mit dem wässrigen Bad, wie hier beschrieben, kann mithilfe einer Waschmaschine oder einfach von Hand erreicht werden.
  • „Behandlung" bedeutet hier Reinigen, da die erfindungsgemäße Zusammensetzung in erster Linie aufgrund der Gegenwart eines Builders und eines Cobuilders, wie hier definiert, eine hervorragende Fleckenentfernungsleistung bei einem breiten Spektrum von Flecken und Verschmutzungen und auf verschiedenen Oberflächen bietet, sowie Bleichen, da die erfindungsgemäße Zusammensetzung in erster Linie aufgrund der Gegenwart eines Peroxidbleichmittels eine hervorragende Bleichleistung bietet.
  • „In ihrer unverdünnten Form" bedeutet, dass die flüssigen Zusammensetzungen dem wässrigen Bad ohne vorherige Verdünnung zugegeben werden, d. h. die flüssigen Zusammensetzungen werden wie beschrieben zugegeben.
  • Die flüssige Zusammensetzung
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen sind flüssige Zusammensetzungen und kein Feststoff bzw. kein Gas. Wie hierin verwendet, umfasst „flüssig" Zusammensetzungen in Gel- und Pastenform.
  • Demgemäß haben bevorzugte erfindungsgemäße Zusammensetzungen bei 20°C eine Viskosität von 0,001 Pa·s (1 cP) oder höher, mehr bevorzugt von 0,01 bis 5 Pa·s (10 bis 5000 cP) und noch mehr bevorzugt von 0,01 bis 2,5 Pa·s (10 bis 2500 cP), wenn mit einem Rheometer CSL2 100® bei 20°C mit einer 4 cm großen Spindel gemessen wird (lineare Schritte von 10 bis 100 dyne/cm2 für eine Dauer von 2 Minuten).
  • Die erfindungsgemäßen flüssigen Zusammensetzungen weisen vorzugsweise einen pH-Wert von bis zu 9 auf, mehr bevorzugt von 2 bis 7 und am meisten bevorzugt von 2 bis 6. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen im neutralen bis sauren pH-Bereich formuliert, was zur chemischen Stabilität der Zusammensetzungen und zur Fleckenentfernungsleistung der Zusammensetzungen beiträgt. Der pH-Wert der Zusammensetzungen kann durch ein Säuerungsmittel, das Fachleuten bekannt ist, oder einer Mischung davon eingestellt werden. Beispiele für Säuerungsmittel sind anorganische Säuren, wie Schwefelsäure.
  • Peroxidbleichmittel
  • Als ersten zentralen Bestandteil umfassen die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen ein Peroxidbleichmittel oder eine Mischung davon. Tatsächlich leistet die Gegenwart eines Peroxidbbleichmittels einen Beitrag zu den hervorragenden Bleicheigenschaften der Zusammensetzungen.
  • Geeignete Peroxidbleichmittel zum diesbezüglichen Gebrauch sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: Wasserstoffperoxid; wasserlöslichen Quellen von Wasserstoffperoxid; organischen oder anorganischen Persäuren; Wasserstoffperoxiden; Diacylperoxiden und Mischungen davon.
  • Eine Wasserstoffperoxidquelle, so wie hier verwendet, bezieht sich auf jede Verbindung, die bei Kontakt der Verbindung mit Wasser Perhydroxylionen erzeugt. Geeignete wasserlösliche Wasserstoffperoxid-Ausgangsstoffe zum diesbezüglichen Gebrauch umfassen Percarbonate, Perborate und Persilicate und Mischungen davon.
  • Zum diesbezüglichen Gebrauch geeignete Diacylperoxide umfassen aliphatische, aromatische und aliphatisch-aromatische Diacylperoxide und Mischungen davon.
  • Zum diesbezüglichen Gebrauch geeignete aliphatische Diacylperoxide sind Dilauroylperoxid, Didecanoylperoxid, Dimyristoylperoxid oder Mischungen davon. Ein zum diesbezüglichen Gebrauch geeignetes aromatisches Diacylperoxid ist beispielsweise Benzoylperoxid. Ein zum diesbezüglichen Gebrauch geeignetes aliphatisch-aromatisches Diacylperoxid ist beispielsweise Lauroyl-benzoylperoxid. Derartige Diacylperoxide haben den Vorteil einer hohen Schonung von Stoffen und Farbe bei gleichzeitig hervorragender Bleichleistung bei der Verwendung in Wäschewaschanwendungen.
  • Zum diesbezüglichen Gebrauch geeignete organische oder anorganische Peracide umfassen Persulfate, wie Monopersulfate; Peroxysäuren, wie Diperoxydodecan disäure (DPDA), Magnesiumperphthalsäure, Perlaurinsäure, Phtaloylamidoperoxycapronsäure (PAP), Perbenzoe- und Alkylperbenzoesäuren und deren Mischungen.
  • Zum diesbezüglichen Gebrauch geeignete Hydroperoxide sind tert.-Butylhydroperoxid, Cumylhydroperoxid, 2,4,4-Trimethylpentyl-2-hydroperoxid, Diisopropylbenzolmonohydroperoxid, tert.-Amylhydroperoxid und 2,5-Dimethylhexan-2,5-dihydroperoxid und Mischungen davon. Derartige Hydroperoxide haben den Vorteil einer hohen Schutzwirkung für Gewebe und Farbe bei gleichzeitig hervorragender Bleichleistung bei der Verwendung in Wäschewaschanwendungen.
  • Bevorzugte Peroxidbleichmittel hierin sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: Wasserstoffperoxid; wasserlöslichen Quellen von Wasserstoffperoxid; organischen oder anorganischen Persäuren; Wasserstoffperoxiden und Diacylperoxiden und Mischungen davon. Mehr bevorzugte Peroxidbleichmittel hierin sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: Wasserstoffperoxid und Diacylperoxiden und Mischungen davon. Noch mehr bevorzugte Peroxidbleichmittel hierin sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: Wasserstoffperoxid; aliphatischen Diacylperoxiden, aromatischen Diacylperoxiden und aliphatisch-aromatischen Diacylperoxiden und Mischungen davon.
  • Üblicherweise umfassen die vorliegenden Zusammensetzungen 0,01 Gew.-% bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 0,3 Gew.-% bis 15 Gew.-% und mehr bevorzugt 0,5 Gew.-% bis 10 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, des Peroxidbleichmittels oder einer Mischung davon.
  • Builder
  • Als zweiten zentralen Bestandteil umfassen die Zusammensetzungen einen oder mehrere Builder.
  • Geeignete Builder sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: organischen Säuren und Salzen davon; Polycarboxylaten; und Mischungen davon. Typischer weise haben diese Builder eine komplexbildende Calciumkonstante (pKCa) von wenigstens 3. Hierin wird der pKCa-Wert eines Builders oder einer Mischung davon mit einem 0,1 M NH4Cl-NH4OH-Puffer (pH 10 bei 25°C) und einer 0,1%igen Lösung dieses Builders oder einer Mischung davon mit einer Standard-Calciumionenelektrode gemessen.
  • Beispiele für Builder sind organische Säuren, wie Citronensäure, Milchsäure, Weinsäure, Oxalsäure, Äpfelsäure, Monobernsteinsäure, Dibernsteinsäure, Oxydibernsteisäure, Carboxymethyloxybernsteinsäure, Diglycolsäure, Carboxymethyltartronat, Ditartronat und andere organische Säuren oder Mischungen davon.
  • Geeignete Salze von organischen Gruppen umfassen alkalische Salze, vorzugsweise Natrium- oder Kalium-, Erdalkalimetall-, Ammonium- oder Alkanolaminsalze.
  • Diese organischen Säuren und die Salze davon sind im Handel erhältlich von Jungbunzlaur, Haarman & Reimen, Sigma-Aldrich oder Fluka.
  • Andere geeignete Builder umfassen eine Vielzahl von Polycarboxylatverbindungen. So wie hier verwendet, verweist „Polycarboxylat" auf Verbindungen mit mehreren Carboxylatgruppen, vorzugsweise mindestens 3 Carboxylaten. Polycarboxylatbuilder kann der Zusammensetzung im Allgemeinen in Säureform zugegeben werden, kann aber auch in Form eines neutralisierten Salzes oder 'überalkalisiert' zugesetzt werden. Bei der Verwendung in Salzform werden Alkalimetalle, wie Natrium, Kalium und Lithium, oder Alkanolammoniumsalze bevorzugt.
  • Gebräuchliche Polycarboxylate umfassen Homopolymere von Acrylsäure und Copolymere von Acrylsäure und Maleinsäure.
  • Andere nützliche Polycarboxylat-Builder umfassen die Etherhydroxypolycarboxylate, die Copolymere von Maleinsäureanhydrid mit Ethylen oder Vinylmethylether, 1,3,5-Trihydroxybenzol-2,4,6-trisulfonsäure und Carboxymethyloxybernsteinsäure, die verschiedenen Alkalimetall-, Ammonium- und substituierten Ammoniumsalze von Polyessigsäuren, wie Nitrilotriessigsäure sowie Polycarboxylate, wie Mellithsäure, Bernsteinsäure, Oxydibernsteinsäure, Polymaleinsäure, Benzol-1,3,5-tricarbonsäure, Carboxymethyloxybernsteinsäure und lösliche Salze davon.
  • Geeignete Polycarboxylate sind im Handel erhältlich von Rohm & Haas unter der Handelsbezeichnung Norasol® oder Acusol®.
  • Bevorzugte Builder hierin sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: Citronensäure; Weinsäure; Tartratmonosuccinat bernsteinsäure; Tartratdisuccinat; Milchsäure; Oxalsäure und Apfelsäure und Mischungen davon. Noch mehr bevorzugte Builder hierin sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: Citronensäure; Weinsäure; Tartratmonosuccinat; Tartratdisuccinat und Äpfelsäure und Mischungen davon. Die am meisten bevorzugten Builder sind ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus: Citronensäure; Weinsäure; Tartratmonosuccinat und Tartratdisuccinat und Mischungen davon.
  • Üblicherweise können Zusammensetzungen bis zu 40 Gew.-%, vorzugsweise von 0,01 Gew.-% bis 25 Gew.-%, mehr bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 15 Gew.-% und am meisten bevorzugt von 0,5 Gew.-% bis 10 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, des Builders umfassen.
  • Cobuilder aus modifiziertem Polycarboxylat
  • Als dritten zentralen Bestandteil umfassen die Zusammensetzungen einen Cobuilder aus modifiziertem Polycarboxylat.
  • Der Begriff „Polycarboxylat" bezieht sich auf Verbindungen mit mehreren Carboxylatgruppen, vorzugsweise mindestens 3 Carboxylaten.
  • „Modifiziertes Polycarboxylat" bedeutet hierin, dass die Verbindung an mindestens einem Ende der Polycarboxylatverbindung, d. h. der Polycarboxylatkette, mit einer Phosphonogruppe modifiziert ist.
  • Bevorzugte modifizierte Polycarboxylat-Cobuilder sind Polycarboxylate mit Phosphonoendgruppen.
  • „Phosphonoendgruppe" bedeutet hierin eine funktionelle Phosphonogruppe der Formel:
    Figure 00100001
    worin jedes M unabhängig H oder ein Kation ist, vorzugsweise sind beide M H. Beispiele geeigneter Polycarboxylate mit Phosphonoendgruppen sind Copolymere von Acrylsäure und Maleinsäure mit einer Phosphonoendgruppe und Homopolymere von Acrylsäure mit einer Phosphonoendgruppe.
  • Ein bevorzugtes modifiziertes Polycarboxylat ist ein Copolymer aus Acrylsäure und Maleinsäure mit einer Phosphon-/Phosphonoendgruppe der allgemeinen Formel:
    Figure 00100002
    mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 1.000 bis 100.000, vorzugsweise einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 1.000 bis 20.000, mehr bevorzugt einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 1.000 bis 10.000 und am meisten bevorzugt einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 1.500 bis 5.000, wobei n von 10 Mol-% bis 90 Mol-%, vorzugsweise 80 Mol-%, und m von 10 Mol-% bis 90 Mol-%, vorzugsweise 20 Mol-%, ist.
  • Demgemäß ist ein Beispiel für ein geeignetes modifiziertes Polycarboxylat ein Copolymer aus Acrylsäure und Maleinsäure (80/20) mit einer Phosphon-/Phosphonoendgruppe der allgemeinen Formel:
    Figure 00110001
    worin n 80 Mol-% und m 20 Mol-% ist; mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von 2.000.
  • Solche modifizierten Polycarboxylate sind erhältlich von Rohm & Haas unter der Handelsbezeichnung Acusol 425®, Acusol 420® oder Acusol 470®.
  • Üblicherweise können Zusammensetzungen bis zu 40 Gew.-%, vorzugsweise von 0,01 Gew.- bis 25 Gew.-%, mehr bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 15 Gew.-% und am meisten bevorzugt von 0,5 Gew.-% bis 5 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, des Cobuilders aus modifiziertem Polycarboxylat umfassen.
  • Zwischen einem Builder und einen Cobuilder aus modifiziertem Polycarboxylat in einer Peroxidbleichmittel enthaltenden Zusammensetzung wurde bei der Verwendung als Wäschewaschmittelzusatz eine wesentliche Kooperation beobachtet. Die Kooperation führte zu einer verbesserten Fleckenentfernungsleistung bei einer Vielzahl von Verschmutzungen, von teilchenförmigen bis zu nicht teilchenförmigen Verschmutzungen von hydrophoben bis zu hydrophilen Verschmutzungen auf sowohl hydrophilen als auch hydrophoben Stoffen.
  • Die vorliegende Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass Zusammensetzungen, die ein Peroxidbleichmittel, einen Builder und einen Cobuilder wie hierin be schrieben umfassen, eine hervorragende Fleckenentfernungsleistung bei verschiedenen Fleckenarten, einschließlich Fettflecken (z. B. Lippenstift, Olivenöl, Mayonnaise, Pflanzenöl, Sebum, Make-up) und Enzymflecken, zeigen, wenn sie als Wäschewaschmittelzusatz verwendet werden. Die Fleckenentfernungsleistung ist im Vergleich zu der Fleckenentfernungleistung, die durch die Verwendung derselben Zusammensetzungen, jedoch ohne Buildersystem oder mit einem anderen Buildersystem, als Wäschewaschmittelzusatz geboten wird, verbessert.
  • Darüber hinaus bieten die beschriebenen Bleichzusammensetzungen aufgrund der Gegenwart eines Peroxidbleichmittels auch eine hervorragende Bleichleistung.
  • Die Fleckenentfernungsleistung kann mittels der folgenden Testverfahren mit verschiedenen Fleckenarten beurteilt werden.
  • Ein geeignetes Testverfahren zur Beurteilung der Fleckenentfernungsleistung auf einem verschmutzten Stoff unter „Während-des-gesamten-Waschens"-Bedingungen, ist Folgendes: Eine erfindungsgemäße Peroxidbleichmittel enthaltende Zusammensetzung wird unverdünnt in Kombination mit einem herkömmlichen Wäschewaschmittel (z. B. DASH futur® oder DASH liquid®) in eine Standardwaschmaschine gegeben. Ein befleckter Stoff (z. B. ein Stoff, der mit Fettflecken oder einem Enzymflecken befleckt ist) wird gemäß dem Standardverfahren der Waschmaschine in der Waschmaschine behandelt. Nach der Behandlung wird der Stoff mit einem ähnlich befleckten Stoff verglichen, der wie vorstehend mit einer die Peroxidbleichmittel enthaltende Zusammensetzung behandelt wurde, die kein oder ein anderen Buildersystem wie hierin beschrieben umfasst.
  • Für die Darstellung von Unterschieden in den Prüfungseinheiten (psu) kann eine visuelle Beurteilungsskala von 0 bis 4 verwendet werden.
  • Die Bleichleistung kann wie die Fleckenentfernungsleistung beurteilt werden, nur dass die verwendeten Flecken bleichfähige Flecken, wie Kaffee, Tee und dergleichen, darstellen.
  • Fakultative Bestandteile
  • Die Zusammensetzungen können weiterhin eine Vielzahl von anderen fakultativen Bestandteilen, wie Komplexbildner, Tenside, Stabilisatoren, Bleichaktivatoren, Schmutzsuspendiermittel, Schmutz suspendierende Polyaminpolymere, polymere Schmutzabweisemittel, Schaumunterdrückungssysteme, Radikalfänger, Katalysatoren, Farbstoffübertragungsmittel, Aufheller, Duftstoffe, hydrothrope Verbindungen, Lösungsmittel, Pigmente und Farbstoffe, enthalten.
  • Tenside
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können ferner ein Tensid oder eine Mischung davon, einschließlich nichtionischer Tenside, zwitterionischer Tenside, anionischer Tenside, kationischer Tenside, und/oder amphoterer Tenside, umfassen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfassen die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen ein nichtionisches Tensid oder ein zwitterionisches Betaintensid oder eine Mischung davon.
  • Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen ein sulfoniertes anionisches Tensid. Mehr bevorzugt umfasst die Zusammensetzung ferner ein zweites Tensid, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus nichtionischen Tensiden, amphoteren Tensiden, zwitterionischen Tensiden und Mischungen davon umfasst.
  • Üblicherweise können die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen von 0,01 Gew.-% bis 30 Gew.-%, vorzugsweise von 0,1 Gew.-% bis 25 Gew.-% und mehr bevorzugt von 0,5 Gew.-% bis 20 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung, des Tensids umfassen.
  • Geeignete nichtionische Tenside schließen alkoxylierte nichtionische Tenside ein. Bevorzugte alkoxylierte Tenside hierin sind ethoxylierte nichtionische Tenside der Formel RO-(C2H4O)nH, worin R eine C6- bis C22-Alkylkette oder eine C6- bis C28-Alkylbenzolkette ist, und worin n von 0 bis 20, vorzugsweise von 1 bis 15 und mehr bevorzugt von 2 bis 15 und am meisten bevorzugt von 2 bis 12 ist. Die bevorzugten R-Ketten zum diesbezüglichen Gebrauch sind die C8- bis C22-Alkylketten. Propoxylierte nichtionische Tenside und ethoxy/propoxylierte können ebenfalls hierin anstelle der ethoxylierten nichtionischen Tenside, wie oben hierin beschrieben, oder zusammen mit diesen Tensiden verwendet werden.
  • Bevorzugte ethoxylierte nichtionische Tenside entsprechen der vorstehenden Formel und haben einen HLB-Wert (Hydrophil-Lipophil-Gleichgewicht) von weniger als 16, vorzugsweise weniger als 15 und besonders bevorzugt weniger als 14. Es hat sich herausgestellt, dass diese ethoxylierten nichtionischen Tenside gute Fettlöseeigenschaften aufweisen.
  • Entsprechend geeignete ethoxylierte nichtionische Tenside zum diesbezüglichen Gebrauch sind Dobanol® 91-2,5 (HLB = 8,1; R ist eine Mischung aus C9 und C11-Alkylketten, n ist 2,5) oder Lutensol® TO3 (HLB = 8; R ist eine C13-Alkylkette, n ist 3) oder Lutensol® AO3 (HLB = 8; R ist eine Mischung aus C13 und C15-Alkylketten, n ist 3) oder Tergitol® 25L3 (HLB = 7,7; R ist im Bereich von C12 bis C15-Alkylkettenlänge, n ist 3) oder Dobanol® 23-3 (HLB = 8,1; R ist eine Mischung aus C12 und C13-Alkylketten, n ist 3) oder Dobanol® 23-2 (HLB = 6,2; R ist eine Mischung aus C12 und C13-Alkylketten, n ist 2) oder Dobanol® 45-7 (HLB = 11,6; R ist eine Mischung aus C14 und C15-Alkylketten, n ist 7), Dobanol® 23-6,5 (HLB = 11,9; R ist eine Mischung aus C12 und C13-Alkylketten, n ist 6,5) oder Dobanol® 25-7 (HLB = 12; R ist eine Mischung aus C12 und C15-Alkylketten, n ist 7) oder Dobanol® 91-5 (HLB = 11,6; R ist eine Mischung aus C9 und C11-Alkylketten, n ist 5), oder Dobanol® 91-6 (HLB = 12,5; R ist eine Mischung aus C9 und C11-Alkylketten, n ist 6) oder Dobanol® 91-8 (HLB = 13,7; R ist eine Mischung aus C9 und C11-Alkylketten, n ist 8), Dobanol® 91-10 (HLB = 14,2; R ist eine Mischung aus C9 bis C11-Alkylketten, n ist 10), Dobanol® 91-12 (HLB = 14,5; R ist eine Mischung aus C9 bis C11-Alkylketten, n ist 12) oder Mischungen davon. Bevorzugt hierin sind Dobanol 91-2,5 oder Lutensol® TO3 oder Lutensol® AO3 oder Tergitol® 25L3 oder Dobanol® 23-3 oder Dobanol® 23-2 oder Dobanol® 45-7, Dobanol® 91-8 oder Dobanol® 91-10 oder Dobanol® 91-12 oder Mischungen davon. Diese Dobanol®-Tenside sind im Handel von SHELL erhältlich. Diese Lutensol®-Tenside sind im Handel von BASF und diese Tergitol®-Tenside sind im Handel von UNION CARBIDE erhältlich.
  • Geeignete chemische Verfahren zur Herstellung der alkoxylierten nichtionischen Tenside zum diesbezüglichen Gebrauch umfassen die Kondensation der entsprechenden Alkohole mit Alkylenoxid in den gewünschten Anteilen. Derartige Verfahren sind dem Fachmann wohlbekannt und im Stand der Technik ausführlich beschrieben.
  • Die vorliegenden Zusammensetzungen können wünschenswerterweise eines dieser ethoxylierten nichtionischen Tenside oder eine Mischung dieser ethoxylierten nichtionischen Tenside mit unterschiedlichen HLB-Werten (Hydrophil-Lipophil-Gleichgewicht) umfassen. In einer bevorzugten Ausführungsform umfassen die vorliegenden Zusammensetzungen ein ethoxyliertes nichtionisches Tensid gemäß der vorstehenden Formel mit einem HLB-Wert von bis zu 10 (d. h. ein sogenanntes hydrophobes ethoxyliertes nichtionisches Tensid), vorzugsweise weniger als 10, besonders bevorzugt weniger als 9, ethoxyliertes nichtionisches Tensid gemäß der vorstehenden Formel mit einem HLB-Wert von mehr als 10 bis 16 (d. h. ein sogenanntes hydrophiles ethoxyliertes nichtionisches Tensid), vorzugsweise von 11 bis 14. Tatsächlich umfassen die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in dieser bevorzugten Ausführungsform das hydrophobe ethoxylierte nichtionische Tensid üblicherweise zu 0,01 Gew.-% bis 15 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung, vorzugsweise 0,5 % bis 10%, und das hydrophile ethoxylierte nichtionische Tensid zu 0,01 Gew.-% bis 15 Gew.-%, vorzugsweise 0,5% bis 10%. Solche Mischungen aus ethoxylierten nichtionischen Tensiden mit unterschiedlichen HLB-Werten können wünschenswert sein, da sie eine optimale Reinigungsleistung bezüglich der Fettentfernung in einem breiten Spektrum von Fettverschmutzungen mit unterschiedlichen hydrophoben/hydrophilen Eigenschaften ermöglichen.
  • Andere, zum diesbezüglichen Gebrauch geeignete nichtionische Tenside umfassen Polyhydroxyfettsäureamid-Tenside oder Mischungen davon gemäß der Formel R2-C(O)-N(R1)-Z, wobei R1 H oder C1-C4-Alkyl, C1-C4-Hydrocarbyl, 2-Hydroxyethyl, 2-Hydroxypropyl oder eine Mischung davon ist, R2 C5-C31-Hydrocarbyl ist, und Z ein Polyhydroxyhydrocarbyl mit einer linearen Hydrocarbylkette mit mindestens 3 direkt an die Kette gebundenen Hydroxylgruppen oder ein alkoxyliertes Derivat davon ist.
  • Vorzugsweise ist R1 C1-C4-Alkyl, bevorzugter C1- oder C2-Alkyl und am meisten bevorzugt Methyl, ist R2 ein geradkettiges C7-C19-Alkyl oder -Alkenyl, vorzugsweise ein geradkettiges C9-C18-Alkyl oder -Alkenyl, bevorzugter ein geradkettiges C11-C18-Alkyl oder -Alkenyl und am meisten bevorzugt ein geradkettiges C11-C14-Alkyl oder -Alkenyl oder Mischungen davon. Z wird vorzugsweise in einer reduktiven Aminierungsreaktion von einem reduzierenden Zucker abgeleitet; bevorzugter ist Z eine Glycitylgruppe. Geeignete reduzierende Zucker schließen Glucose, Fructose, Maltose, Lactose, Galactose, Mannose und Xylose ein. Als Ausgangsmaterialien können Maissirup mit hohem Dextroseanteil, Maissirup mit hohem Fructoseanteil und Maissirup mit hohem Maltoseanteil ebenso wie die oben aufgeführten einzelnen Zucker benutzt werden. Diese Maissirupe können eine Mischung von Zuckerbestandteilen für Z ergeben. Es wird darauf hingewiesen, dass keinesfalls beabsichtigt ist, andere geeignete Ausgangsmaterialien auszuschließen. Z ist vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus -CH2- (CHOH)n-CH2OH, -CH(CH2OH)-(CHOH)n-1-CH2OH, -CH2-(CHOH)2-(CHOR')(CHOH)-CH2OH, worin n eine ganze Zahl von 3 bis einschließlich 5 ist, und R' für H oder ein cyclisches oder aliphatisches Monosaccharid und alkoxylierte Derivate davon steht. Am meisten bevorzugt sind Glycidyle, worin n 4 ist, besonders CH2-(CHOH)4-CH2OH.
  • In der Formel R2-C(O)-N(R1)-Z kann R1 beispielsweise N-Methyl, N-Ethyl, N-Propyl, N-Isopropyl, N-Butyl, N-2-Hydroxyethyl oder N-2-Hydroxypropyl sein. R2-C(O)-N< kann zum Beispiel Cocamid, Stearamid, Oleamid, Lauramid, Myristamid, Capricamid, Palmitamid, Talgamid und dergleichen sein. Z kann 1-Deoxyglucidyl, 2-Deoxyfructityl, 1-Deoxymaltityl, 1-Deoxylactityl, 1-Deoxygalactityl, 1-Deoxymannityl, 1-Deoxymaltotriotityl und dergleichen sein.
  • Geeignete Polyhydroxyfettsäureamid-Tenside zum diesbezüglichen Gebrauch sind im Handel unter der Handelsbezeichnung HOE® von Hoechst erhältlich.
  • Verfahren zur Herstellung von Polyhydroxyfettsäureamid-Tensiden sind im Fachgebiet bekannt. Im Allgemeinen können sie durch Reaktion eines Alkylamins mit einem reduzierenden Zucker in einer reduzierenden Aminierungsreaktion unter Bildung eines entsprechenden N-Alkylpolyhydroxyamins und die anschließende Reaktion des N-Alkylpolyhydroxyamins mit einem aliphatischen Fettsäureester oder Triglycerid in einem Kondensierungs-/Amidierungsschritt zur Bildung des N-Alkyl-N-polyhydroxyfettsäureamid-Produkts hergestellt werden. Verfahren zur Herstellung von Zusammensetzungen mit Polyhydroxyfettsäureamiden sind beispielsweise in der GB Patentschrift 809 060, veröffentlicht am 18. Februar 1959, von Thomas Hedley & Co., Ltd., dem US-Patent 2 965 576, erteilt am 20. Dezember 1960 an E.R. Wilson, dem US-Patent 2 703 798, Anthony M. Schwartz, erteilt am 8. März 1955, dem US-Patent 1,985,424, erteilt am 25. Dezember 1934 an Piggott und der WO 92/06070 beschrieben, die alle hier durch Bezugnahme eingeschlossen sind.
  • Geeignete zwitterionische Betaintenside zum diesbezüglichen Gebrauch enthalten sowohl eine kationische hydrophile Gruppe, d. h. eine quartäre Ammoniumgruppe, wie auch eine anionische, hydrophile Gruppe an demselben Molekül in einem relativ weiten Bereich von pH-Werten. Die typischen anionischen hydrophilen Gruppen sind Carboxylate und Sulfonate, obgleich andere Gruppen, wie beispielsweise Sulfate, Phosphonate und dergleichen verwendet werden können. Eine allgemeine Formel für die zwitterionischen Betaintenside zum diesbezüglichen Gebrauch ist: R1-N+(R2)(R3)R4X worin R1 eine hydrophobe Gruppe ist, R2 Wasserstoff, eine C1-C6-Alkyl, Hydroxyalkyl- oder eine andere substituierte C1-C6-Alkylgruppe ist; R3 eine C1-C6-Alkyl-, Hydroxyalkyl- oder eine andere substituierte C1-C6-Alkylgruppe, die auch mit R2 verknüpft sein kann, um Ringstrukturen mit dem N zu bilden, oder eine C1-C6-Sulfonatgruppe ist; R4 eine Einheit, die das kationische Stickstoffatom mit der hydrophilen Gruppe verbindet, und üblicherweise eine Alkylen-, Hydroxyalkylen- oder Polyalkoxygruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist, und X die hydrophile Gruppe ist, bei der es sich um eine Carboxylat- oder Sulfonatgruppe handelt.
  • Bevorzugte hydrophobe Gruppen R1 sind aliphatische oder aromatische, gesättigte oder ungesättigte, substituierte oder nichtsubstituierte Kohlenwasserstoffketten, die Verknüpfungsgruppen, wie beispielsweise Amidogruppen, Estergruppen, enthalten können. Mehr bevorzugt ist R1 eine Alkylgruppe mit 1 bis 24, vorzugsweise 8 bis 18 und mehr bevorzugt 10 bis 16 Kohlenstoffatomen. Diese einfachen Alkylgruppen sind aus Kosten- und Stabilitätsgründen bevorzugt. Die hydrophobe Gruppe R1 kann jedoch auch ein Amidoradikal der Formel Ra-C(O)-NH-(C(Rb)2)m sein, worin Ra eine aliphatische oder aromatische, gesättigte oder ungesättigte, substituierte oder nichtsubstituierte Kohlenwasserstoffkette, vorzugsweise eine Alkylgruppe mit 8 bis 20, vorzugsweise bis zu 18, mehr bevorzugt bis zu 16 Kohlenstoffatomen ist, Rb ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Wasserstoff und Hydroxygruppen, und m 1 bis 4, vorzugsweise 2 bis 3, mehr bevorzugt 3 ist, mit nicht mehr als einer Hydroxygruppe in jeder (C(Rb)2)-Einheit.
  • Vorzugsweise ist R2 Wasserstoff oder ein C1-C3-Alkyl und mehr bevorzugt Methyl. Vorzugsweise ist R3 eine C1-C4-Sulfonatgruppe oder ein C1-C3-Alkyl und mehr bevorzugt Methyl. Bevorzugtes R4 ist (CH2)n, worin n eine Ganzzahl von 1 bis 10, vorzugsweise von 1 bis 6, mehr bevorzugt von 1 bis 3 ist.
  • Einige übliche Beispiele für Betain/Sulfobetain sind in den US-Patenten Nr. 2 082 275, 2 702 279 und 2 255 082 beschrieben.
  • Beispiele für besonders geeignete Alkyldimethylbetaine umfassen Kokosnussdimethylbetain, Lauryldimethylbetain, Decyldimethylbetain, 2-(N-Decyl-N,N-dimethylammonio)acetat, 2-(N-Kokos-N,N-dimethylammonio)acetat, Myristyldimethylbetain, Palmityldimethylbetain, Cetyldimethylbetain, Stearyldimethylbetain. Kokosnussdimethylbetain zum Beispiel ist von Seppic unter dem Handelsnamen Amonyl 265® erhältlich. Laurylbetain ist von Albright & Wilson unter dem Handelsnamen Empigen BB/L® erhältlich.
  • Beispiele von Amidobetainen umfassen Cocoamidoethylbetain, Cocoamidopropylbetain oder C10-C14-Fettacylamidopropylen(hydropropylen)sulfobetain. C10-C14-Fettacylamidopropylen(hydropropylen)sulfobetain zum Beispiel ist von Sherex Company unter dem Handelsnamen „Varion CAS® sulfobetaine" erhältlich.
  • Ein weiteres Beispiel von Betain ist Laurylimminodipropionat, von Rhone-Poulenc unter dem Handelsnamen Mirataine H2C-HA® erhältlich.
  • Zur Verwendung in den vorliegenden Zusammensetzungen geeignete anionische Tenside umfassen wasserlösliche Salze oder Säuren der Formel ROSO3M, worin R vorzugsweise ein C10-C24-Kohlenwasserstoff ist, vorzugsweise ein Alkyl oder Hydroxyalkyl mit einer C10-C20-Alkylkomponente, bevorzugter ein C12-C18-Alkyl oder -Hydroxyalkyl ist, und M ist H oder ein Kation, beispielsweise ein Alkalimetallkation (z. B. Natrium, Kalium, Lithium) oder Ammonium oder ein substituiertes Ammonium (z. B. ein Methyl-, Dimethyl- und Trimethylammonium-Kation und quaternäre Ammoniumkationen, wie die Kationen Tetramethylammonium und Dimethylpiperidin, und quaternäre Ammoniumkationen, die von Alkylaminen wie Ethylamin, Diethylamin, Triethylamin abgeleitet sind, und Mischungen davon und dergleichen). Üblicherweise werden bei niedrigen Waschtemperaturen (beispielsweise unter 50°C) C12-16-Alkylketten bevorzugt und bei höheren Waschtemperaturen (beispielsweise über 50°C) C16-18-Alkylketten.
  • Andere geeignete anionische Tenside zum diesbezüglichen Gebrauch sind wasserlösliche Salze oder Säuren der Formel RO(A)mSO3M, worin R eine nicht substituierte C10-C24-Alkyl- oder -Hydroxyalkylgruppe mit einer C10-C24-Alkylkomponente ist, vorzugsweise ein C12-C20-Alkyl oder -Hydroxyalkyl, bevorzugter ein C12-C18-Alkyl oder -Hydroxyalkyl, A eine Ethoxy- oder Propoxy-Einheit ist, m größer als null, üblicherweise zwischen 0,5 und 6, bevorzugter zwischen 0,5 und 3 ist, und M H oder ein Kation ist, welches beispielsweise ein Metallkation (z. B. Natrium, Kalium, Lithium, Calcium, Magnesium usw.), ein Ammonium- oder ein substituiertes Ammoniumkation sein kann. Hier werden auch ethoxylierte Alkylsulfate sowie propoxylierte Alkylsulfate in Betracht gezogen. Spezielle Beispiele für substituierte Ammoniumkationen umfassen Methyl-, Dimethyl-, Trimethylammonium- und quartäre Ammoniumkationen, wie Tetramethylammonium, Dimethylpiperidinium, und Kationen, die von Alkanolaminen wie Ethylamin, Diethylamin, Triethylamin abgeleitet sind, Mischungen davon und dergleichen. Beispielhafte Tenside sind C12-C18-Alkylpolyethoxylat(1,0)sulfat (C12-C18E(1,0)SM), (C12-C18-Alkylpolyethoxylat(2,25)sulfat, (C12-C18E(2,25)SM), C12-C18-Alkylpolyethoxylat(3,0)sulfat (C12-C18E(3,0)SM) und C12-C18-Alkylpolyethoxylat(4,0)sul fat (C12-C18E(4,0)SM), worin M bevorzugt aus der Gruppe, bestehend aus Natrium und Kalium, gewählt ist.
  • Weitere geeignete anionische Tenside zum diesbezüglichen Gebrauch sind sulfonierte anionische Tenside. Geeignete sulfonierte anionische Tenside zum diesbezüglichen Gebrauch schließen Alkylsulfonate, Alkylarylsulfonate, Naphthalinsulphonate, alkylalkoxylierte Sulfonate, lineare oder verzweigte mit C6-C20-Alkyl alkoxylierte Diphenyloxiddisulfonate oder Mischungen davon ein.
  • Geeignete Alkylsulfonate zum diesbezüglichen Gebrauch umfassen wasserlösliche Salze oder Säuren der Formel RSO3M, worin R eine lineare oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte C6-C20-Alkylgruppe ist, vorzugsweise eine C8-C18-Alkylgruppe und mehr bevorzugt eine C14-C17-Alkylgruppe, und M für H oder ein Kation steht, beispielsweise ein Alkalimetallkation (z. B. Natrium, Kalium, Lithium) oder für Ammonium oder ein substituiertes Ammonium (z. B. Methyl-, Dimethyl- und Trimethylammoniumkationen und quaternäre Ammoniumkationen, wie Tetramethylammonium- und Dimethylpiperidiniumkationen, und quaternäre Ammoniumkationen, die von Alkylaminen wie Ethylamin, Diethylamin, Triethylamin abgeleitet sind, und Mischungen davon).
  • Geeignete Alkylarylsulfonate zum diesbezüglichen Gebrauch umfassen wasserlösliche Salze oder Säuren der Formel RSO3M, worin R ein Aryl, vorzugsweise ein Benzyl, ist, substituiert durch eine lineare oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte C6-C20 Alkylgruppe, vorzugsweise eine C8-C18 Alkylgruppe und bevorzugter eine C10-C16 Alkylgruppe und M H oder ein Kation ist, beispielsweise ein Alkalimetallkation (z. B. Natrium, Kalium, Lithium, Calcium, Magnesium usw.) oder Ammonium oder ein substituiertes Ammonium (z. B. ein Methyl-, Dimethyl- und Trimethylammonium-Kation und quaternäre Ammoniumkationen, wie die Tetramethylammonium- und Dimethylpiperidiniumkationen, und quaternäre Ammoniumkationen, die von Alkylaminen wie Ethylamin, Diethylamin, Triethylamin abgeleitet sind, und Mischungen davon und dergleichen).
  • Besonders geeignete lineare Alkylsulfonate umfassen C14-C17-Paraffinsulfonat, wie Hostapur® SAS, im Handel erhältlich von Hoechst. Ein Beispiel eines im Handel erhältlichen Alkylarylsulfonats ist Laurylarylsulfonat von Su.Ma. Besonders bevorzugte Alkylarylsulfonate sind Alkylbenzolsulfonate, im Handel erhältlich unter der Handelsbezeichnung Nansa® von Albright&Wilson.
  • Unter „lineares Alkylsulfonat" ist hierin ein nichtsubstituiertes Alkylsulfonat gemeint, worin die Alkylkette von 6 bis 20 Kohlenstoffatome umfasst, vorzugsweise von 8 bis 18 Kohlenstoffatome und mehr bevorzugt von 14 bis 17 Kohlenstoffatome, und worin diese Alkylkette an einem Terminus sulfoniert ist.
  • Geeignete alkoxylierte sulfonierte Tenside zum diesbezüglichen Gebrauch sind nach der Formel R(A)mSO3M, worin R eine unsubstituierte C6-C20-Alkyl-, Hydroxyalkyl- oder Alkylarylgruppe mit einer linearen oder verzweigten C6-C20-Alkylkomponente, vorzugsweise ein C12-C20-Alkyl oder -Hydroxyalkyl, mehr bevorzugt ein C12-C18-Alkyl oder -Hydroxyalkyl ist, A eine Ethoxy- oder Propoxy- oder Butoxyeinheit ist, m größer null ist, typischerweise zwischen 0,5 und 6, mehr bevorzugt zwischen 0,5 und 3, und M H oder ein Kation ist, welches z. B. ein Metallkation sein kann (z. B. Natrium, Kalium, Lithium, Calcium, Magnesium, usw.), Ammonium oder ein substituiertes Ammoniumkation. Alkylethoxylierte Sulfonate, alkylbutoxylierte Sulfonate und alkylpropoxylierte Sulfonate werden hierin in Betracht gezogen. Spezielle Beispiele für substituierte Ammoniumkationen umfassen Methyl-, Dimethyl-, Trimethylammonium- und quartäre Ammoniumkationen, wie Tetramethylammonium, Dimethylpiperidinium, und Kationen, die von Alkanolaminen wie Ethylamin, Diethylamin, Triethylamin abgeleitet sind, Mischungen davon und dergleichen. Beispielhafte Tenside sind C12-C18-Alkylpolyethoxylat(1,0)sulfonat (C12-C18E(1,0)SO3M), C12-C18-Alkylpolyethoxylat(2,25)sulfonat (C12-C18E(2,25)SO3M), C12-C18-Alkylpolyethoxylat(3,0)sulfonat (C12-C18E(3,0)SO3M) und C12-C18-Alkylpolyethoxylat(4,0)sulfonat (C12-C18E(4,0)SO3M), worin M bevorzugt aus der Gruppe, bestehend aus Natrium und Kalium, gewählt ist. Besonders geeignete alkoxylierte Sulfonate umfassen Alkylarylpolyethersulfonat wie Triton X-200®, im Handel erhältlich von Union Carbide.
  • Geeignete C6-C20 alkylalkoxylierte lineare oder verzweigte Diphenyloxiddisulfonat-Tenside zum diesbezüglichen Gebrauch sind nach folgender Formel:
    Figure 00230001
    worin R eine lineare oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte C6-C20-Alkylgruppe ist, vorzugsweise eine C12-C18-Alkylgruppe und mehr bevorzugt eine C14-C16-Alkylgruppe, und X+ H ist oder ein Kation, z. B. ein Alkalimetallkation (z. B. Natrium, Kalium, Lithium, Calcium, Magnesium usw.). Besonders geeignete alkylalkoxylierte lineare oder verzweigte C6-C20-Diphenyloxiddisulfonattenside zum diesbezüglichen Gebrauch sind die verzweigte C12-Diphenyloxiddisulfonsäure bzw. das lineare C16-Diphenyloxiddisulfonat-Natriumsalz, im Handel erhältlich von DOW unter den Handelsnamen Dowfax 2A1® bzw. Dowfax 8390®.
  • Andere für Reinigungszwecke nützliche anionische Tenside können hier ebenfalls verwendet werden. Dazu gehören Salze (einschließlich beispielsweise Natrium-, Kalium-, Ammonium- und substituierte Ammoniumsalze, wie Mono-, Di- und Triethanolaminsalze) von Seife, sulfonierte Polycarbonsäuren, die durch Sulfonierung des pyrolysierten Produkts eines Erdalkalimetallcitrats, z. B. wie in der Britischen Patentschrift Nr. 1 082 179 beschrieben, hergestellt werden, C8-C24-Alkylpolyglycolethersulfate (mit bis zu 10 Mol Ethylenoxid); Alkylestersulfonate wie C14-16-Methylestersulfonate; Acylglycerinsulfonate, Fettoleylglycerinsulfate, Alkylphenolethylenoxid-Ethersulfate, Alkylphosphate, Isethionate wie die Acylisethionate, N-Acyltaurate, Alkylsuccinamate und Sul fosuccinate, Monoester von Sulfosuccinat (insbesondere gesättigte und ungesättigte C12-C18-Monoester), Diester von Sulfosuccinat (insbesondere gesättigte und ungesättigte C6-C14-Diester), Sulfate von Alkylpolysacchariden, wie die Sulfate von Alkylpolyglucosid (wobei die nichtionischen, nicht sulfatierten Verbindungen nachstehend beschrieben sind), verzweigtkettige, primäre Alkylsulfate, Alkylpolyethoxycarboxylate wie diejenigen mit der Formel RO(CH2CH2O)kCH2COO-M+, worin R ein C8-C22-Alkyl ist, k eine ganze Zahl von 0 bis 10 ist und M ein lösliches, Salz bildendes Kation ist. Harzsäuren und hydrierte Harzsäuren sind ebenfalls geeignet, wie Kolophonium, hydriertes Kolophonium und Harzsäuren und hydrierte Harzsäuren, die in Tallöl vorhanden oder davon abgeleitet sind. Weitere Beispiele sind „Surface Active Agents and Detergents" (Bd. I und II, von Schwartz, Perry und Berch) angegeben. Eine Vielzahl solcher Tenside ist ebenfalls allgemein in US-Patent 3 929 678, erteilt am 30. Dezember 1975 an Laughlin et al. in Spalte 23, Zeile 58, bis Spalte 29, Zeile 23, offenbart.
  • Weitere zum diesbezüglichen Gebrauch geeignete anionische Tenside umfassen auch Acylsarcosinate oder Mischungen davon in der Säure- oder Salzform, bevorzugt langkettige Acylsarcosinate mit folgender Formel:
    Figure 00240001
    worin M Wasserstoff oder eine kationische Komponente ist und worin R eine Alkylgruppe mit 11 bis 15 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 11 bis 13 Kohlenstoffatomen, ist. Bevorzugte M sind Wasserstoff und Alkalimetallsalze, insbesondere Natrium und Kalium. Die Acylsarcosinat-Tenside sind von natürlichen Fettsäuren und der Aminosäure Sarcosin (N-Methylglycin) abgeleitet. Sie eignen sich für die Verwendung als wässrige Lösung ihrer Salze oder als Pulver in ihrer Säureform. Als Derivate natürlicher Fettsäuren sind die Acylsarcosinate biologisch schnell und vollständig abbaubar und hautverträglich.
  • Demgemäß umfassen geeignete langkettige Acylsarcosinate zum diesbezüglichen Gebrauch C12-Acylsarcosinat (das heißt ein Acylsarcosinat gemäß der vorstehenden Formel, worin M Wasserstoff ist und R eine Alkylgruppe mit 11 Kohlenstoffatomen ist) und C14-Acylsarcosinat (das heißt ein Acylsarcosinat gemäß der vorstehenden Formel, worin M Wasserstoff ist und R eine Alkylgruppe mit 13 Kohlenstoffatomen ist). C12-Acylsarcosinat ist im Handel erhältlich, beispielsweise als Hamposyl L-30® von Hampshire. C14-Acylsarcosinat ist im Handel erhältlich, beispielsweise als Hamposyl M-30® von Hampshire.
  • Zum diesbezüglichen Gebrauch geeignete amphotere Tenside umfassen Aminoxide mit der Formel R1R2R3NO, worin R1, R2 und R3 jeweils unabhängig voneinander eine gesättigte, substituierte oder nicht substituierte, lineare oder verzweigte Kohlenwasserstoffkette mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen darstellen. Bevorzugte zur erfindungsgemäßen Verwendung geeignete Aminoxidtenside sind Aminoxide mit der Formel R1R2R3NO, worin R1 eine Kohlenwasserstoffkette mit von 1 bis 30, vorzugsweise von 6 bis 20, mehr bevorzugt von 8 bis 16, am meisten bevorzugt von 8 bis 12 Kohlenstoffatomen ist, und worin R2 und R3 jeweils unabhängig voneinander eine substituierte oder nicht substituierte, lineare oder verzweigte Kohlenwasserstoffkette mit von 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise von 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, und besonders bevorzugt Methylgruppen darstellen. R1 kann eine gesättigte, substituierte oder nicht substituierte, lineare oder verzweigte Kohlenwasserstoffkette sein. Geeignete Aminoxide zum diesbezüglichen Gebrauch sind zum Beispiel natürlich gemischte C8-C10-Aminoxide sowie C12-C16-Aminoxide, die von Hoechst im Handel erhältlich sind.
  • Komplexbildner
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können einen Komplexbildner als bevorzugten fakultativen Bestandteil umfassen. Geeignete Komplexbildner um fassen Fachleuten bekannte Komplexbildner, wie diejenigen, die ausgewählt sind aus der Gruppe, umfassend Phosphonat-Komplexbildner, Aminocarboxylat-Komplexbildner, andere Carboxylat-Komplexbildner, polyfunktionell substituierte aromatische Komplexbildner, Ethylendiamin-N,N'-dibernsteinsäuren oder Mischungen davon.
  • In den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen kann ein Komplexbildner wünschenswert sein, da dieser eine Erhöhung der Ionenstärke der vorliegenden Zusammensetzungen und damit der Fleckenentfernungs- und Bleichleistung auf verschiedenen Oberflächen ermöglicht. Die Gegenwart von Komplexbildnern kann auch zur Verringerung des Zugfestigkeitsverlusts der Stoffe und/oder des Farbverlusts beitragen, insbesondere bei der Anwendung während der Wäsche. Tatsächlich inaktivieren die Komplexbildner die auf der Oberfläche von Gewebe und/oder in den Reinigungszusammensetzungen (unverdünnt oder verdünnt) vorhandenen Metallionen, die ansonsten zu einer Radikalspaltung des Peroxidbleichmittels beitragen würden.
  • Zur Verwendung hierin geeignete Phosphonat-Komplexbildner können Alkalimetall-Ethan-1-hydroxydiphosphonate (HEDP), Alkylenpoly(alkylenphosphonat) sowie Aminophosphonatverbindungen, einschließlich Amino-Aminotri(methylenphosphonsäure) (ATMP), Nitrilotrimethylenphosphonate (NTP), Ethylendiamin-tetramethylenphosphonate und Diethylentriamin-pentamethylenphosphonate (DTPMP), umfassen. Die Phosphonatverbindungen können entweder in ihrer Säureform oder als Salze verschiedener Kationen an einigen oder allen ihrer Säurefunktionen vorhanden sein. Bevorzugte, zur Verwendung hierin geeignete Phosphonat-Komplexbildner sind Diethylentriaminpentamethylenphosphonat (DTPMP) und Ethan-1-hydroxydiphosphonat (HEDP). Solche Phosphonat-Komplexbildner sind von Monsanto unter der Handelsbezeichnung DEQUEST® im Handel erhältlich.
  • Polyfunktionell substituierte aromatische Komplexbildner können in den vorliegenden Zusammensetzungen ebenfalls nützlich sein. Siehe US-Patent 3 812 044, erteilt am 21. Mai 1974 an Connor et al. Bevorzugte Verbindungen dieser Art in Säureform sind Dihydroxydisulfobenzole, wie 1,2-Dihydroxy-3,5-disulfobenzol.
  • Ein bevorzugter biologisch abbaubarer Komplexbildner zum diesbezüglichen Gebrauch ist Ethylendiamin-N,N'-dibernsteinsäure oder Alkalimetall- oder Erdalkali-, Ammonium- oder substituierte Ammoniumsalze davon oder Mischungen davon. Ethylendiamin-N,N'-dibernsteinsäuren, insbesondere das S,S-Isomer, sind ausführlich in US-Patent 4 704 233, 3. November 1987, an Hartman und Perkins beschrieben. Ethylendiamin-N,N'-dibernsteinsäure ist z. B. unter der Handelsbezeichnung ssEDDS® von Palmer Research Laboratories im Handel erhältlich.
  • Zum diesbezüglichen Gebrauch geeignete Aminocarboxylate umfassen Ethylendiamintetraacetate, Diethylentriaminpentaacetate, Diethylentriaminpentaacetat (DTPA), N-Hydroxyethylethylendiamintriacetate, Nitrilotriacetate, Ethylendiamintetrapropionate, Triethylentetraaminhexaacetate, Ethanoldiglycine, Propylendiamintetraessigsäure (PDTA) und Methylglycindiessigsäure (MGDA), sowohl in ihrer Säureform als auch in der Form der Alkalimetall-, Ammonium- und substituierten Ammoniumsalze. Zum diesbezüglichen Gebrauch besonders geeignete Aminocarboxylate sind Diethylentriaminpentaessigsäure, Propylendiamintetraessigsäure (PDTA), die beispielsweise unter der Handelsbezeichnung Trilon FS® von BASF im Handel erhältlich ist, und Methylglycindiessigsäure (MGDA).
  • Weitere Carboxylat-Komplexbildner zur Verwendung hierin umfassen Salicylsäure, Asparaginsäure, Glutaminsäure, Glycin, Malonsäure oder Mischungen davon.
  • Ein anderer Komplexbildner zum diesbezüglichen Gebrauch hat die Formel:
    Figure 00280001
    worin R1, R2, R3 und R4 unabhängig voneinander aus der Gruppe, bestehend aus -H, Alkyl, Alkoxy, Aryl, Aryloxy, -Cl, -Br, -NO2, -C(O)R' und -SO2R'', ausgewählt sind; worin R' aus der Gruppe, bestehend aus -H, -OH, Alkyl, Alkoxy, Aryl und Aryloxy, ausgewählt ist; R'' aus der Gruppe, bestehend aus Alkyl, Alkoxy, Aryl und Aryloxy, ausgewählt ist und R5, R6, R7 und R8 unabhängig voneinander aus der Gruppe, bestehend aus -H und Alkyl, ausgewählt sind.
  • Zum diesbezüglichen Gebrauch besonders bevorzugte Komplexbildner sind Amino-Aminotri(methylenphosphonsäure), Diethylentriaminpentaessigsäure, Diethylentriaminpentamethylenphosphonat, 1-Hydroxyethandiphosphonat, Ethylendiamin-N,N'-dibernsteinsäure, und Mischungen davon.
  • Üblicherweise können die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen bis zu 5 Gew.-%, vorzugsweise von 0,01 bis 1,5 Gew.-% und mehr bevorzugt von 0,01% bis 0,5% der Gesamtzusammensetzung ein Maskierungsmittel umfassen.
  • Lösungsmittel
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können ferner ein Lösungsmittel oder eine Mischung davon umfassen.
  • Bevorzugte Lösungsmittel hierin umfassen hydrophobe Lösungsmittel, hydrophile Lösungsmittel und Mischungen davon.
  • Zur Definition des hydrophilen oder hydrophoben Charakters eines Lösungsmittels hierin wird der folgende Hydrophilie-Index (HI) verwendet:
    Figure 00290001
  • Mit „hydrophiler Teil" eines bestimmten Lösungsmittels sind hierin alle Gruppen O, CO, OH eines bestimmten Lösungsmittels gemeint.
  • Mit „Molekulargewicht des hydrophilen Teils eines Lösungsmittels" ist hierin das gesamte Molekulargewicht aller hydrophilen Teile eines bestimmten Lösungsmittels gemeint.
  • Die hierin zu verwendenden hydrophilen Lösungsmittel haben einen Hydrophilie-Index von über 18, vorzugsweise von über 25, und mehr bevorzugt von über 30, und die hierin zu verwendenden hydrophoben Lösungsmittel haben einen Hydrophilie-Index von unter 18, vorzugsweise unter 17 und mehr bevorzugt von 16 oder weniger.
  • Geeignete hydrophobe Lösungsmittel zum diesbezüglichen Gebrauch umfassen Paraffine, Terpene oder Terpenderivate sowie alkoxylierte aliphatische oder aromatische Alkohole, aliphatische oder aromatische Alkohole, Glycole oder alkoxylierte Glycole und Mischungen davon, all diese Lösungsmittel haben einen Hydrophilie-Index von unter 18.
  • Geeignete Terpene (Hydrophilie-Index von 0) sind mono- und bicyclische Monoterpene, insbesondere solche der Kohlenwasserstoffklasse, die die Terpinene, Terpinolene, Limonene und Pinene umfasst, und Mischungen davon. Besonders bevorzugte Materialien dieser Art sind d-Limonen, Dipenten, alpha-Pinen und/oder beta-Pinen. Pinen ist im Handel erhältlich von SCM Glidco (Jacksonville) unter der Bezeichnung Alpha Pinene P&F®.
  • Terpenderivate, wie Alkohole, Aldehyde, Ester und Ketone, mit einem Hydrophilie-Index von unter 18 können ebenfalls hierin verwendet werden. Diese Materialien sind im Handel erhältlich, als z. B. α- und β-Isomere von Terpineol und Linalool.
  • Alle Arten von Paraffinen (Hydrophilie-Index von 0) können hierin verwendet werden, sowohl lineare als auch verzweigte, die von 2 bis 20, vorzugsweise von 4 bis 10, mehr bevorzugt von 6 bis 8 Kohlenstoffatome umfassen. Bevorzugt hierin ist Oktan. Oktan ist im Handel beispielsweise von BASF erhältlich.
  • Geeignete hydrophobe alkoxylierte aliphatische oder aromatische Alkohole zum diesbezüglichen Gebrauch sind nach der Formel R-(A)n-OH, worin R eine lineare oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe oder alkylsubstituierte oder nicht-alkylsubstituierte Arylgruppe mit von 1 bis 20 ist, vorzugsweise von 2 bis 15 und mehr bevorzugt von 2 bis 10 Kohlenstoffatomen ist, worin A eine Alkoxygruppe ist, vorzugsweise eine Butoxy-, Propoxy- und/oder Ethoxygruppe, und n eine ganze Zahl von 1 bis 5, vorzugsweise von 1 bis 2 ist. Ein geeigneter hydrophober alkoxylierter Alkohol zum diesbezüglichen Gebrauch ist 1-Methoxy-11-dodecanol (HI = 15).
  • Geeignete hydrophobe aliphatische oder aromatische Alkohole zum diesbezüglichen Gebrauch sind nach der Formel R-OH, worin R eine lineare oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe ist oder eine alkylsubstituierte oder nicht-alkylsubstituierte Arylgruppe von 1 bis 20, vorzugsweise von 2 bis 15 und mehr bevorzugt von 2 bis 10 Kohlenstoffatomen. Geeignete aliphatische Alkohole zum diesbezüglichen Gebrauch umfassen lineare Alkohole wie Decanol (HI = 7). Ein geeigneter aromatischer Alkohol zum diesbezüglichen Gebrauch ist Benzylalkohol (HI = 16).
  • Geeignete hydrophobe Glycole zum diesbezüglichen Gebrauch sind nach der Formel HO-CR1R2-OH, worin R1 und R2 unabhängig voneinander H oder eine gesättigte oder ungesättigte aliphatische und/oder zyklische C2-C10 Kohlenwasserstoffkette ist. Ein geeignetes Glycol zur diesbezüglichen Verwendung ist Dodecanglycol (HI = 16).
  • Geeignete hydrophobe alkoxylierte Glycole zum diesbezüglichen Gebrauch haben die Formel R-(A)nR1-OH, worin R für H, OH, ein lineares, gesättigtes oder ungesät tigtes Alkyl mit von 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 2 bis 15 und mehr bevorzugt 2 bis 10 Kohlenstoffatomen steht, worin R1 für H oder ein lineares, gesättigtes oder ungesättigtes Alkyl mit von 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise von 2 bis 15 und mehr bevorzugt von 2 bis 10 Kohlenstoffatomen steht, und A eine Alkoxygruppe, vorzugsweise Ethoxy, Methoxy- und/oder Propoxy, ist, und n von 1 bis 5, vorzugsweise von 1 bis 2, ist. Ein geeignetes alkoxyliertes Glycol zum diesbezüglichen Gebrauch ist Methoxyoctadecanol (HI = 11).
  • Zum diesbezüglichen Gebrauch besonders bevorzugte hydrophobe Lösungsmittel umfassen d-Limonen, Dipenten, alpha-Pinen, beta-Pinen, Octan, Benzylalkohol oder Mischungen davon.
  • Geeignete hydrophile Lösungsmittel zum diesbezüglichen Gebrauch umfassen alkoxylierte aliphatische oder aromatische Alkohole, aliphatische oder aromatische Alkohole, Glycole oder alkoxylierte Glycole und Mischungen davon, wobei all diese Lösungsmittel einen Hydrophilie-Index von über 18 haben.
  • Geeignete hydrophile alkoxylierte aliphatische oder aromatische Alkohole zum diesbezüglichen Gebrauch sind nach der Formel R-(A)nOH, worin R eine lineare oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe oder alkylsubstituierte oder nicht-alkylsubstituierte Arylgruppe mit von 1 bis 20, vorzugsweise von 2 bis 15 und mehr bevorzugt von 2 bis 10 Kohlenstoffatomen ist, worin A eine Alkoxygruppe ist, vorzugsweise eine Butoxy-, Propoxy- und/oder Ethoxygruppe, und n eine ganze Zahl von 1 bis 5, vorzugsweise von 1 bis 2 ist. Besonders geeignete alkoxylierte Alkohole zum diesbezüglichen Gebrauch sind Methoxypropanol (HI = 37), Ethoxypropanol (HI = 32), Propoxypropanol (HI = 28) und/oder Butoxypropanol (HI = 27).
  • Geeignete hydrophile aliphatische oder aromatische Alkohole zum diesbezüglichen Gebrauch sind nach der Formel R-OH, worin R eine lineare oder verzweigte, gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe ist oder eine alkylsubstituierte oder nicht-alkylsubstituierte Arylgruppe mit von 1 bis 20, vorzugsweise von 2 bis 15 und mehr bevorzugt von 2 bis 10 Kohlenstoffatomen. Besonders geeignete aliphatische Alkohole zum diesbezüglichen Gebrauch umfassen lineare Alkohole wie Ethanol (HI = 37) und/oder Propanol (HI = 28).
  • Geeignete hydrophile Glycole zum diesbezüglichen Gebrauch sind nach der Formel HO-CR1R2-OH, worin R1 und R2 unabhängig voneinander H oder eine gesättigte oder ungesättigte aliphatische und/oder zyklische C2-C10 Kohlenwasserstoffkette ist. Ein besonders geeignetes Glycol zum diesbezüglichen Gebrauch ist Propandiol (HI = 45) Ein geeignetes hydrophiles alkoxyliertes Glycol zum diesbezüglichen Gebrauch hat die Formel R-(A)n-R1-OH, worin R für H, OH, eine lineare, gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit von 1 bis 20, vorzugsweise 2 bis 15 und mehr bevorzugt 2 bis 10 Kohlenstoffatomen steht, worin R1 für H oder eine lineare, gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit von 1 bis 20, vorzugsweise von 2 bis 15 und mehr bevorzugt von 2 bis 10 Kohlenstoffatomen steht, und A eine Alkoxygruppe, vorzugsweise eine Ethoxy-, Methoxy- und/oder Propoxygruppe ist, und n von 1 bis 5, vorzugsweise von 1 bis 2 ist. Ein besonders geeignetes alkoxyliertes Glycol zum diesbezüglichen Gebrauch ist Ethoxyethoxyethanol (HI = 37).
  • Üblicherweise können die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen bis 30 Gew.-%, vorzugsweise von 0,01 Gew.-% bis 15 Gew.-%, mehr bevorzugt von 0,1 Gew.-% bis 10 Gew.-% und am meisten bevorzugt von 0,5 Gew.-% bis 5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung an Lösungsmittel umfassen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform, worin die Zusammensetzungen hierin eine Mischung eines hydrophoben Lösungsmittels und eines hydrophilen Lösungsmittels umfassen, ist das Gewichtsverhältnis des hydrophoben Lösungsmittels zum hydrophilen Lösungsmittel von 1:20 bis 1:1, mehr bevorzugt von 1:14 bis 1:2.
  • Lösungsmittel, wenn vorhanden, tragen zur hervorragenden Fleckenentfernungsleistung der Zusammensetzungen bei, die in einem Verfahren wie hierin beschrieben verwendet werden.
  • Schaumreduzierendes System
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können ferner ein schaumreduzierendes Mittel oder eine Mischung davon umfassen. Alle, Fachleuten bekannten, schaumreduzierenden Mittel sind für den diesbezüglichen Gebrauch geeignet. In einer bevorzugten Ausführungsform wird ein, eine Fettsäure umfassendes, schaumreduzierendes System zusammen mit einem verkappten alkoxylierten nichtionischen Tensid, wie nachfolgend hierin beschrieben, und/oder Silikon verwendet.
  • Typischerweise können die Zusammensetzungen hierin von 1·10–4 Gew.-% bis 10 Gew.-%, vorzugsweise von 1·10–3 Gew.-% bis 5 Gew.-% und mehr bevorzugt von 1·10–2 Gew.-% bis 5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung eine Fettsäure umfassen.
  • Typischerweise können Sie Zusammensetzungen hierin von 1·10–3 Gew.-% bis 20 Gew.-%, vorzugsweise von 1·10–2 Gew.-% bis 10 Gew.-% und mehr bevorzugt von 5·10–2 Gew-% bis 5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung ein verkapptes alkoxyliertes nichtionisches Tensid, wie hierin beschrieben, umfassen.
  • Typischerweise können die Zusammensetzungen hierin von 1·10–5 Gew.-% bis 10 Gew.-%, vorzugsweise von 1·10–5 Gew.-% bis 5 Gew.-% und mehr bevorzugt von 1·10–4 Gew.-% bis 0.5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung ein Silikon umfassen.
  • Geeignete Fettsäuren zum diesbezüglichen Gebrauch sind die Alkalisalze einer C8-C24-Fettsäure. Diese Alkalisalze umfassen die vollständig gesättigten Metallsalze wie Natrium-, Kalium- und/oder Lithiumsalze, und die Ammonium- und/ oder Alkylammoniumsalze von Fettsäuren, vorzugsweise das Natriumsalz. Bevorzugte Fettsäuren zum diesbezüglichen Gebrauch enthalten von 8 bis 22, vorzugsweise von 8 bis 20 und mehr bevorzugt von 8 bis 18 Kohlenstoffatome.
  • Geeignete Fettsäuren können ausgewählt werden aus n-Octansäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure und Mischungen von zweckmäßig gehärteten Fettsäuren, die von natürlichen Ausgangsstoffen stammen, wie pflanzlichen oder tierischen Estern (z. B. Palmöl, Kokosnussöl, Sojaöl, Rizinusöl, Talg, Erdnussöl, Wal- und Fischtrane und/oder Babassu-Öle.
  • Zum Beispiel Kokosnussfettsäure ist im Handel erhältlich von UNICHEMA, unter der Handelsbezeichnung PRIFAC 5900®.
  • Geeignete verkappte alkoxylierte nichtionische Tenside zum diesbezüglichen Gebrauch entsprechen der Formel: R1(O-CH2-CH2)n-(OR2)m-O-R3 worin R1 eine lineare oder verzweigte C8-C24-Alkyl- oder -Alkenylgruppe, -Arylgruppe, -Alkarylgruppe ist, R1 vorzugsweise eine C8-C18Alkyl- oder -Alkenylgruppe ist, mehr bevorzugt eine C10-C15-Alkenyl- oder -Alkenylgruppe, noch mehr bevorzugt eine C10-C15-Alkylgruppe;
    worin R2 eine lineare oder verzweigte C1-C10 Alkylgruppe ist, vorzugsweise eine lineare oder verzweigte C2-C10 Alkylgruppe, vorzugsweise eine C3-Gruppe;
    worin R3 eine C1-C10-Alkyl- oder -Alkenylgruppe ist, vorzugsweise eine C1-C5-Alkylgruppe, mehr bevorzugt Methyl;
    und worin n und m ganze Zahlen sind, die unabhängig voneinander im Bereich von 1 bis 20 liegen, vorzugsweise von 1 bis 10, mehr bevorzugt von 1 bis 5; oder Mischungen davon.
  • Diese Tenside sind im Handel von BASF unter der Handelsbezeichnung Plurafac®, von HOECHST unter der Handelsbezeichnung Genapol® oder von ICI unter der Handelsbezeichnung Symperonic® erhältlich. Bevorzugte verkappte nichtionische alkoxylierte Tenside der obenstehenden Formel sind diejenigen, die im Handel unter der Handelsbezeichnung Genapol® L 2.5 NR von Hoechst und Plurafac® von BASF erhältlich sind.
  • Geeignete Silikone zum diesbezüglichen Gebrauch umfassen alle Silikon- und Silica-Silikonmischungen. Silikone können generell durch alkylierte Polysiloxanmaterialien vertreten sein, während Silica normalerweise in fein verteilten Formen, veranschaulicht durch Silica-Aerogele und -Xerogele und hydrophobe Silicas verschiedener Arten, verwendet wird. Diese Stoffe lassen sich als Partikel einbinden, in denen das Silikon vorteilhafterweise freisetzbar in eine wasserlösliche oder wasserdispergierbare, von nicht-oberflächenaktiven Detergenzien im Wesentlichen undurchdringliche Trägersubstanz integriert ist. Als Alternative kann das Silikon in einem flüssigen Träger gelöst oder dispergiert werden und durch Sprühen auf eine oder mehrere der anderen Komponenten aufgetragen werden.
  • Mittlerweile ist der Begriff „Silikon" in der industriellen Praxis zu einem generischen Begriff geworden, der eine Vielzahl verhältnismäßig hochmolekulargewichtiger Polymere umfasst, die Siloxaneinheiten und Hydrocarbylgruppen verschiedener Typen enthalten. Tatsächlich wurden Silikonverbindungen umfassend im Fachbereich beschrieben, siehe z. B. US 4 076 648 , US 4 021 365 , US 4 749 740 , US 4 983 316 , EP 150 872 , EP 217 501 und EP 499 364 . Die hierin offenbarten Silikonverbindungen sind geeignet im Kontext der vorliegenden Erfindung. Im Allgemeinen lassen sich die Silikonverbindungen als Siloxane mit der allgemeinen Struktur:
    Figure 00360001
    beschreiben, worin n von 20 bis 2.000 ist, und worin jedes R unabhängig ein Alkyl oder ein Arylradikal sein kann. Beispiele dieser Substituenten sind Methyl, Ethyl, Propyl, Isobutyl und Phenyl. Bevorzugte Polydiorganosiloxane sind Polydimethylsiloxane mit Trimethylsilyl-Endblockereinheiten und mit einer Viskosität bei 25°C von 5 × 10–5 m2/s bis 0,1 m2/s, d. h. einem Wert von n im Bereich von 40 bis 1.500. Diese sind bevorzugt aufgrund ihrer schnellen Verfügbarkeit und ihren verhältnismäßig geringen Kosten.
  • Ein bevorzugter Typ Silikonverbindungen, der in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen gebräuchlich ist, umfasst eine Mischung eines alkylierten Siloxans vom hierin obenstehend beschriebenen Typ und feste Kieselsäure.
  • Die feste Kieselsäure kann pyrogene Kieselsäure, eine ausgefällte Kieselsäure oder eine mittels Gelbildungsverfahren hergestellte Kieselsäure sein. Diese Kieselsäureteilchen können hydrophob gemacht werden, indem sie mit Dialkylsilylgruppen und/oder Trialkylsilangruppen behandelt werden, die entweder direkt oder mittels eines Silikonharzes an die Kieselsäure gebunden werden. Eine bevorzugte Silikonverbindung umfasst eine hydrophobe, silanisierte, am meisten bevorzugt trimethylsilanierte Kieselsäure, die eine Partikelgröße im Bereich von 10 mm bis 20 mm hat und einen spezifischen Oberflächenbereich über 50 m2/g. Die Silikonverbindungen, die in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen vorkommen, haben geeigneterweise eine Kieselsäuremenge im Bereich von 1 bis 30 Gew.-% (mehr bevorzugt von 2,0 bis 15 Gew.-%) des Gesamtgewichts der Silikonverbindungen, resultierend in Silikonverbindungen mit einer durchschnittlichen Viskosität im Bereich von 2 × 10–4 m2/s bis 1 m2/s. Bevorzugte Silikonver bindungen können eine Viskosität im Bereich von 5 × 10–3 m2/s bis 0,1 m2/s haben. Besonders geeignet sind Silikonverbindungen mit einer Viskosität von 2 × 10–2 m2/s oder 4,5 × 10–2 m2/s.
  • Geeignete Silikonverbindungen zum diesbezüglichen Gebrauch sind im Handel erhältlich von einer Vielzahl von Unternehmen einschließlich Rhone Poulenc, Fueller und Dow Corning. Beispiele von Silikonverbindungen zum diesbezüglichen Gebrauch sind Silikon DB® 100 und Silikonemulsion 2-3597®, beide im Handel erhältlich von Dow Corning.
  • Eine weitere Silikonverbindung ist offenbart in Bartollota et al. US-Patent 3 933 672. Andere besonders gebräuchliche Silikonverbindungen sind die selbstemulgierenden Silikonverbindungen, beschrieben in der deutschen Patentanmeldung DTOS 2 646 126, veröffentlicht am 28. April 1977. Ein Beispiel für diese Verbindung ist DC -544®, im Handel erhältlich von Dow Corning, bei der es sich um ein Siloxanglycolcopolymer handelt.
  • Typische bevorzugte Silikonverbindungen sind beschrieben in der europäischen Patentanmeldung EP-A-573699. Diese Zusammensetzungen können eine Silikon-/Silicamischung zusammen mit nichtporöser pyrogener Kieselsäure, wie Aerosil®, umfassen.
  • Radikalfänger
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können einen Radikalfänger oder eine Mischung davon umfassen. Geeignete Radikalfänger zum diesbezüglichen Gebrauch umfassen die bekannten substituierten Mono- und Dihydroxybenzole und deren Analoge, Alkyl- und Arylcarboxylate und Mischungen davon. Bevorzugte derartige Radikalfänger zum diesbezüglichen Gebrauch umfassen Ditertbutylhydroxytoluen (BHT), Hydrochinon, Ditertbutylhydrochinon, Monotertbutylhydrochinon, Tertbutylhydroxyanisol, Benzoesäure, Toluylsäure, Catechin, t-Butylcatechol, Benzylamin, 1,1.3-Tris-(2-methyl-4-hydroxy-5-t-butylphenyl)butan, n-Propylgallat oder Mischungen davon, und stark bevorzugt ist Di tert-butylhydroxytoluen. Solche Radikalfänger wie N-Propylgallat sind im Handel unter der Handelsbezeichnung Nipanox S1® von Nipa Laboratories erhältlich.
  • Wenn Radikalfänger verwendet werden, sind sie üblicherweise in Mengen von bis zu 10 Gew.-% und vorzugsweise von 0,001 Gew.-% bis 0,5 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung, vorhanden.
  • Die Gegenwart von Radikalfängern kann zur Verringerung des Reißfestigkeitsverlusts von Stoffen und/oder des Farbverlusts beitragen, wenn die erfindunsgsgemäßen Zusammensetzungen beim Wäschewaschen verwendet werden.
  • Antioxidans
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können außerdem ein Antioxidans oder Mischungen davon enthalten.
  • Typischerweise können die Zusammensetzungen hierin bis zu 10 Gew.-%, vorzugsweise von 0,002 Gew.-% bis 5 Gew.-%, mehr bevorzugt von 0,005 Gew.-% bis 2 Gew.-% und am meisten bevorzugt von 0,01 Gew.-% bis 1 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung an Antioxidans umfassen.
  • Zum diesbezüglichen Gebrauch geeignete Antioxidantien schließen organische Säuren, wie Citronensäure, Ascorbinsäure, Weinsäure, Adipinsäure und Sorbinsäure, oder Amine, wie Lecithin, oder Aminosäuren, wie Glutamin, Methionin und Cystein, oder Ester, wie Ascorbilpalmitat, Ascorbilstearat und Triethylcitrat, oder Mischungen davon ein. Bevorzugte Antioxidantien zum diesbezüglichen Gebrauch sind Citronensäure, Ascorbinsäure, Ascorbilpalmitat, Lecithin oder Mischungen davon.
  • Bleichaktivator
  • Als fakultativen Bestandteil können die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen einen Bleichaktivator oder Mischungen davon umfassen. „Bleichaktivator" bedeu tet hier eine Verbindung, die mit Wasserstoffperoxid unter Bildung einer Persäure reagiert. Die so gebildete Persäure stellt das aktivierte Bleichmittel dar. Zu geeigneten Bleichaktivatoren zum diesbezüglichen Gebrauch gehören diejenigen, welche zur Klasse der Ester, Amide, Imide oder Anhydride gehören. Beispiele für geeignete Verbindungen dieser Art sind in den Britischen Patentschriften GB 1 586 769 und GB 2 143 231 offenbart, ein Verfahren zu deren Bildung in geprillter Form ist in der veröffentlichten Europäischen Patentanmeldung EP-A-62 523 beschrieben. Geeignete Beispiele für solche Verbindungen zum diesbezüglichen Gebrauch sind Tetraacetylethylendiamin (TAED), Natrium-3,5,5-trimethylhexanoyloxybenzolsulfonat, Diperoxydodecansäure, wie beispielsweise im US-Patent 4 818 425 beschrieben, und das Nonylamid der Peroxyadipinsäure, wie beispielsweise im US-Patent 4 259 201 beschrieben, und n-Nonanoyloxybenzolsulfonat (NOBS). Ebenfalls geeignet sind N-Acylcaprolactame, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus substituiertem oder unsubstituiertem Benzoylcaprolactam, Octanoylcaprolactam, Nonanoylcaprolactam, Hexanoylcaprolactam, Decanoylcaprolactam, Undecenoylcaprolactam, Formylcaprolactam, Acetylcaprolactam, Propanoylcaprolactam, Butanoylcaprolactam, Pentanoylcaprolactam oder Mischungen davon. Eine besonders interessante Familie von Bleichmittelaktivatoren wurde in EP 624 154 offenbart, und insbesondere bevorzugt in dieser Familie ist Acetyltriethylcitrat (ATC). Acetyltriethylcitrat weist den Vorteil auf, dass es umweltfreundlich ist, da es letztendlich zu Citronensäure und Alkohol abgebaut wird. Außerdem besitzt Acetyltriethylcitrat bei Lagerung eine gute hydrolytische Stabilität im Produkt und ist ein wirksamer Bleichaktivator. Schließlich verleiht es der Zusammensetzung ein gutes Builder-Vermögen.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können den Bleichaktivator oder Mischungen davon zu einem Anteil von 0,01 Gew.-% bis 20 Gew.-%, vorzugsweise von 1 Gew.-% bis 10 Gew.-% und mehr bevorzugt von 3 Gew.-% bis 7 Gew.-%, der Gesamtzusammensetzung umfassen.
  • Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter veranschaulicht.
  • Beispiele
  • Die folgenden Zusammensetzungen wurden durch Mischen der aufgeführten Bestandteile in den angegebenen Anteilen (Gew.-%, sofern keine anderen Angaben vorliegen) hergestellt.
    Figure 00400001
    • Alle Beispiele haben einen pH-Wert von bis zu 9
    Figure 00400002
    • Alle Beispiele haben einen pH-Wert von bis zu 9
    • Dobanol® 23-3 ist ein C12-C13-EO3-Tensid, im Handel erhältlich von SHELL.
    • Dobanol® 45-7 ist ein C14-C15-EO7-Tensid, im Handel erhältlich von SHELL.
    • Dobanol® 91-8 ist ein C9-C10-EO8-Tensid, im Handel erhältlich von SHELL.
    • Dobanol® 91-10 ist ein C9-C11-EO10-Tensid, im Handel erhältlich von SHELL.
    • Alkylbetain ist Lauryldimethylbetain, von Hoechst im Handel erhältlich unter der Handelsbezeichnung GENAGEN. LAB®.
    • Wasserstoffperoxid ist im Handel erhältlich von Ausimont.
    • Norasol LMW-45N® ist ein Polycarboxylat-Builder, im Handel erhältlich von Rohm & Haas.
    • Acusol 425® ist ein Cobuilder aus modifiziertem Polycarboxylat, im Handel erhältlich von Rohm & Haas.
  • Wie hier besprochen, werden die Zusammensetzungen in einem erfindungsgemäßen Verfahren verwendet, wobei Stoffe, vorzugsweise verschmutzte Stoffe, gemäß dem Verfahren unter Bildung eines wässrigen Bades, das Wasser, ein herkömmliches Wäschewaschmittel, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus DASH futur® and DASH liquid®, das darin aufgelöst oder dispergiert ist, und die flüssigen Zusammensetzungen umfasst, verwendet.
  • Alle vorstehend genannten flüssigen Zusammensetzungen zeigen Vorteile bezüglich des Bleichens und/der der Fleckenentfernung, wenn sie in dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Behandlung von Stoffen eingesetzt werden.

Claims (17)

  1. Verfahren zum Behandeln von Stoffen, das das Bilden eines wässrigen Bades, umfassend Wasser, ein herkömmliches Wäschewaschmittel, das darin aufgelöst oder dispergiert ist, und eine flüssige Zusammensetzung, umfassend ein Peroxidbleichmittel, einen Builder und einen Cobuilder aus modifiziertem Polycarboxylat, und das anschließende Inkontaktbringen der Stoffe mit dem wässrigen Bad umfasst, worin der Cobuilder aus modifiziertem Polycarboxylat mindestens an einem Ende mit einer Phosphonogruppe modifiziert ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, worin der Builder ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus: Citronensäure; Weinsäure; Tartratmonosuccinat; Tartratdisuccinat; Milchsäure; Oxalsäure; und Äpfelsäure; und Mischungen davon.
  3. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin die Zusammensetzung bis zu 40 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung den Builder umfasst.
  4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin der Cobuilder aus modifiziertem Polycarboxylat ein Polycarboxylat mit einer Phosphonoendgruppe ist.
  5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin die Zusammensetzung bis zu 40 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung Cobuilder aus modifiziertem Polycarboxylat umfasst.
  6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin das Peroxidbleichmittel ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus: Wasserstoffperoxid; wasserlöslichen Wasserstoffperoxidquellen; organischen oder anorganischen Persäuren; Hydroperoxiden; und Diacylperoxiden; und Mischungen davon.
  7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin das Peroxidbleichmittel ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Wasserstoffperoxid, Diacylperoxiden und Mischungen davon.
  8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin die Zusammensetzung von 0,01 Gew.-% bis 20 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung das Peroxidbleichmittel umfasst.
  9. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin die Zusammensetzung einen pH-Wert von bis zu 9 aufweist.
  10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin die Zusammensetzung ferner ein Säuerungsmittel oder eine Mischung davon umfasst.
  11. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin die Zusammensetzung ferner ein Tensid oder eine Mischung davon umfasst.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, worin das Tensid ein nichtionisches Tensid oder ein zwitterionisches Betaintensid oder eine Mischung davon ist.
  13. Verfahren nach Anspruch 11, worin das Tensid ein sulfoniertes anionisches Tensid ist.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, worin die Zusammensetzung ferner ein zweites Tensid, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus nichtionischen Tensiden, amphoteren Tensiden, zwitterionischen Tensiden und Mischungen davon umfasst.
  15. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin das herkömmliche Wäschewaschmittel mindestens ein oberflächenaktives Mittel umfasst.
  16. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin die Zusammensetzung ferner ein Lösungsmittel oder eine Mischung davon umfasst.
  17. Verwendung eines Builders und eines Cobuilders aus modifiziertem Polycarboxylat in einem Wäschewaschmittelzusatz, der ein Peroxidbleichmittel umfasst, zum Behandeln von Stoffen, wobei Fleckenentfernungs- und/oder Bleich vorteile bereitgestellt werden, worin der Cobuilder aus modifiziertem Polycarboxylat mindestens an einem Ende mit einer Phosphonogruppe modifiziert ist.
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