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Hintergrund
der Erfindung
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Taxane
bilden eine wichtige Klasse an cytotoxischen Mitteln, denen viel
Interesse entgegengebracht wird, und welche Gegenstand von Forschung
sind, die auf die Erzeugung von neuen und verbesserten Therapien
zur Bekämpfung
von Krebs gerichtet sind. Ein besonders viel versprechendes Taxan,
Paclitaxel, ist eine Verbindung, die von der Rinde einer Pazifischen
Eibe, Taxus brevifolia, extrahiert wird und für seine antineoplastische Aktivität bekannt
ist. Sie ist beispielsweise in The Merck Index, 11. Auflage 1989,
Monographie 9049, beschrieben.
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1977
wurde Paclitaxel zur Entwicklung eines antineoplastischen Mittels
ausgewählt,
aufgrund seines einzigartigen Wirkungsmechanismus und seiner guten
cytotoxischen Aktivität
gegen IP-implantierte D16-Melanome und das humane X1 Brusttumor
Xenotransplantat.
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Es
wird angenommen, dass Paclitaxel als ein Gift für die mitotische Spindel und
als ein potenter Inhibitor der Zellreplikation in vitro wirkt. Andere
Gifte für
die mitotische Spindel (Colchicin und Podophyllotoxin) inhibieren
den Zusammenbau von Mikrotubuli. Paclitaxel verwendet einen unterschiedlichen
Wirkmechanismus, da es anscheinend das Gleichgewicht von Polymerisation/Depolymerisation
in Richtung Polymerzusammenbau verschiebt und Mikrotubuli gegenüber Depolymerisation
stabilisiert, unter Bedingungen, welche eine rasche Desegregation
von Mikrotubuli hervorrufen würden.
Die Störung
des Polymerisation/Depolymerisation-Zyklus in Zellen scheint sowohl
die Replikation als auch die Migration von Zellen zu stören.
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Paclitaxel
hat nachgewiesenermaßen
gute Responseraten bei der Behandlung von sowohl Ovarialkrebs- als
auch Brustkrebspatienten, die auf eine Therapie mit Vincaalkaloid
oder Cisplatin nicht ansprechen. Ermutigende Ergebnisse wurden auch
bei Patienten mit anderen Krebstypen gezeigt, umfassend Lungenkrebs,
Melanom, Lymphom, Kopf- und Nackenkrebs. Für weitere Informationen kann
auf die U.S. National Cancer Institute's Clinical Brochure for Taxol, überarbeitet
im Juli 1991, verwiesen werden, und auf Publikationen, die beim
Second National Cancer Institute Workshop on Taxol and Taxus präsentiert
wurden, welcher am 23-24. September 1992 in Alexandria, Virginia,
USA abgehalten wurde.
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Trotz
dieser Untersuchungen, welche die Bedeutung von Paclitaxel als ein
Werkzeug im Kampf gegen Krebs bestätigen, schafft die chemische
Struktur von Paclitaxel Hindernisse für dessen effiziente pharmazeutische
Verabreichung. Ein derartiges Hindernis ist, dass Paclitaxel wasserunlöslich ist
und zur Präzipitation neigt,
wenn in eine wässrige
Lösung
gegeben. Manche Formulierungen von Paclitaxel, die zur Injektion
oder IV Infusion verwendet werden, wurden unter Verwendung von vorwiegend
CREMOPHOR® EL
als Arzneimittelträger
entwickelt, um die Probleme der geringen Wasserlöslichkeit von Paclitaxel zu überwinden.
Cremophor ist jedoch selbst irgendwie toxisch, wobei es eine idiosynkratische
Freisetzung von Histamin und anaphylaxieähnliche Reaktion hervorruft.
Somit ist die Verwendung dieses Trägers keine wünschenswerte
Lösung
für das
Problem der Entwicklung von guten Taxan-Formulierungen.
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Umfangreiche
Anstrengungen wurden unternommen, um diese, der Verabreichung von
Paclitaxel inhärenten
Probleme zu umgehen. Beispielsweise versuchten Haugwitz et al. in
US Patent Nr. 4,942,184 Paclitaxel besser wasserlöslich zu
machen, durch Veränderung
seiner chemischen Struktur. Siehe auch US Patent Nr. 4,960,790.
Diese Veränderung
der chemischen Struktur von Paclitaxel kann die Antitumoraktivität der Arzneimittel
möglicherweise
verringern, und geht das Problem der geringen Stabilität und kurzen
Lagerbeständigkeit
nicht an.
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Es
besteht daher ein fortgesetzter Bedarf für Taxan-Zusammensetzungen und – Formulierungen,
die ein effizienteres Mittel zur Verabreichung von Taxanen bereitstellen,
ohne allergische Reaktionen oder andere unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen,
und die eine verbesserte Stabilität und eine längere Lagerbeständigkeit
haben.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue Zusammensetzungen zur Ablieferung
von Paclitaxel und anderen Taxanen oder deren wasserunlöslichen
Derivaten. Spezifisch beispielhaft ausgeführt sind Zusammensetzungen
von Paclitaxel, solubilisiert in d-alpha-Tocopherylpolyethylenglycol-1000-succinat,
und Verfahren zu deren Herstellung. Die Zusammensetzungen der vorliegenden
Erfindung und die hierin beschriebenen Verfahren zur Herstellung
der Zusammensetzungen liefern Paclitaxel-Zusammensetzungen, die
eine verbesserte Stabilität
aufweisen und für
orale oder injizierbare Verabreichung geeignet sind.
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Hierin
sind Verfahren zur Herstellung von Taxan-Formulierungen beschrieben,
umfassend das Mischen von Vitamin E TPGS mit einem organischen Lösungsmittel
um eine Trägerlösung zu
bilden, und das in Kontakt Bringen eines Taxans mit der Trägerlösung, wobei
das Taxan in der Trägerlösung solubilisiert
wird und sich nicht leicht zersetzt. Eine Säure kann zu dem organischen
Lösungsmittel
zugegeben werden um dessen pH-Wert zu erniedrigen, vor dem Mischen
mit dem Vitamin E TPGS, was hinsichtlich einer Verbesserung der Stabilität des Taxans
wirkt. US Patent Nr. 5,733,888 lehrt Verfahren zum Stabilisieren
von Paclitaxel durch Erniedrigen des pH-Werts der Trägerlösung.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue Zusammensetzungen, die ein Taxan
enthalten, wobei das Taxan in Vitamin E TPGS-Mizellen solubilisiert
ist. Die vorliegende Erfindung umfasst Zusammensetzungen, welche
für orale
Verabreichung oder injizierbare Verabreichung ausgelegt sind.
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Gemäß einem
Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine Zusammensetzung bereit,
umfassend ein Taxan und Vitamin E TPGS und mindestens eine Komponente
aus:
- (a) PEG-300, Methoxy PEG-350 oder PEG-4600,
- (b) Dimethylisosorbid (DMI), und
- (c) einem organischen Lösungsmittel
von 40% bis 75% der Zusammensetzung,
oder
eine Zusammensetzung,
umfassend 25 bis 75% Vitamin E TPGS, 25 bis 75% Ethanol, und 0,6
bis 5% Taxan.
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Gemäß einem
nochmals anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung die Verwendung
eines Taxans und von Vitamin E-TPGS zur Herstellung eines Arzneimittels
für die
Behandlung eines auf Taxan ansprechenden Krankheitszustands bereit,
wobei das Arzneimittel ein Taxan und Vitamin E TPGS umfasst und
mindestens eine Komponente aus:
- (a) PEG-300,
Methoxy PEG-350 oder PEG-4600,
- (b) Dimethylisosorbid (DMI), und
- (c) einem organischen Lösungsmittel,
von 40% bis 75% der Zusammensetzung, sofern vorhanden,
oder
wobei
das Arzneimittel 25 bis 75% Vitamin E TPGS, 25 bis 75% Ethanol,
und 0,6 bis 5% Taxan umfasst.
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Ausführliche
Offenbarung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue Taxan-Zusammensetzungen. Ebenfalls
offenbart hierin sind Verfahren zu deren Herstellung. Spezifisch
beispielhaft ausgeführt
hierin sind Zusammensetzungen, umfassend Taxane, Vitamin E TPGS
und ein organisches Lösungsmittel.
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Ein
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist auf Zusammensetzungen gerichtet,
umfassend Taxane, Vitamin E TPGS und Ethanol. Eine spezifische Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet Paclitaxel als die Taxan-Komponente.
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Die
Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können mit oder ohne weitere
pharmazeutische Trägerstoffe
formuliert werden. Beispiele bevorzugter Zusammensetzungen umfassen
die nachfolgenden, sind aber nicht darauf beschränkt:
- a)
Lösungen
zum Trinken,
- b) Emulsionen zum Trinken,
- c) Injektionslösungen,
und
- d) Lösungen,
die in Kapseln enthalten sind.
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Die
Verabreichungswege können
intramuskuläre,
subkutane, intravenöse,
parenterale und orale Verabreichung umfassen, sind aber nicht darauf
beschränkt.
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In
einem spezifischen Aspekt kann der pH-Wert der Trägerzusammensetzung
erniedrigt werden um die Stabilität des in der Zusammensetzung
enthaltenen Taxans weiter zu verbessern. In manchen Ausführungsformen
wird dies durch die Zugabe einer Säure bewirkt. In einer bevorzugten
Ausführungsform
ist die Säure
Zitronensäure.
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In
anderen Ausführungsformen
können
die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung in einer Gelatinekapsel
enthalten sein. Verdickungsmittel, die in der Technik bekannt sind,
können
zu diesen Zusammensetzungen zugegeben werden um sie für die Verabreichung
in einer Gelatinekapsel besser geeignet zu machen. Ein Beispiel
für ein
derartiges Verdickungsmittel umfasst PEG-4600, ist aber nicht darauf
beschränkt.
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Eine
Taxan-Formulierung kann hergestellt werden unter Verwendung eines
Verfahrens, umfassend das Mischen von Vitamin E TPGS mit einem organischen
Lösungsmittel
um eine Trägerlösung zu
bilden, und danach das in Kontakt Bringen eines Taxans mit der Trägerlösung, wobei
das Taxan in der Trägerlösung solubilisiert
wird und sich nicht leicht zersetzt. Die gewünschte Menge an Vitamin E TPGS
kann auf annähernd 40°C erwärmt werden
und danach gerührt
werden, während
das organische Lösungsmittel
zugegeben wird. Organische Lösungsmittel,
welche im beschriebenen Verfahren verwendet werden können, umfassen
Ethanol, sind aber nicht darauf beschränkt. Das in Kontakt Bringen
des Taxans mit der Trägerlösung kann
bewirkt werden, indem das Taxan der Trägerlösung langsam unter kontinuierlichem
Rühren
bei 40°C
zugegeben wird. Die resultierende Zusammensetzung kann auch nach
dem Abkühlen
auf Umgebungstemperatur ein Fluid bleiben. Die resultierende Zusammensetzung
kann als eine wasserfreie Lösung
gehalten werden. Bei Verabreichung dieser wasserfreien Lösung kommt
sie mit wässrigen
Körperfluiden
in Kontakt, wobei die Lösung
emulgiert und Mizellen bildet, die Taxan enthalten.
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Die
Prozentanteile der jeweiligen Komponenten der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
variieren in Abhängigkeit
vom Typ der vorgesehenen Verabreichung. Zusammensetzungen, die für eine orale
Verabreichung am besten geeignet sind, werden in bevorzugten Ausführungsformen
eine eher feste oder halbfeste Konsistenz haben. Demgemäß umfassen
Zusammensetzungen für
eine orale Verabreichung bevorzugt etwa 50% bis etwa 75% Vitamin
E TPGS. Im Gegensatz dazu umfassen die am meisten bevorzugten Ausführungsformen
von Zusammensetzungen, die letztendlich beispielsweise für intravenöse (IV)
oder parenterale Verabreichung vorgesehen sind, bevorzugt geringere
Mengen an Vitamin E TPGS, idealerweise zwischen etwa 25% und etwa
60% Vitamin E TPGS. Zusammensetzungen, die letztendlich für IV Verabreichung
oder parenterale Verabreichung vorgesehen sind, können auch
ein organisches Lösungsmittel
in einer Menge von etwa 40% bis etwa 75% umfassen.
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Die
vorliegende Erfindung kann leichter verstanden werden durch Verweis
auf die nachfolgenden Beschreibungen von bevorzugten Ausführungsformen
und Beispielen der Erfindung. Andere Ausführungsformen innerhalb des
Schutzumfangs der Erfindung werden für den Fachmann angesichts der
Lehren hierin offensichtlich sein.
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Beispiel 1 – Kombinationen
von oberflächenaktivem
Mittel/Lösungsmittel,
umfassend eine Taxan-Komponente
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4,040
g Vitamin E TPGS (Eastman Chemical Co., Kingsport, TN) wurden abgeraspelt
und in ein 20 ml Szintillationsfläschchen eingewogen. 0,514 g
Dimethylisosorbid ("DMI", ARLASOLVE® DMI,
ICI Surfactants, Wilmington, DE) wurden zu dem Fläschchen
zugegeben, gefolgt von Erwärmen
um das Vitamin E TPGS/DMI-Gemisch zu schmelzen. Nach Verflüssigung
des Vitamin E TPGS/DMI-Gemisches
wurden unter Rühren
0,248 g Paclitaxel zugegeben. Unerwarteterweise dispergierte das
Taxan rasch und die Partikel solubilisierten schnell. Die Lösung begann
sich zu klären
und die Auflösung
schritt fort. Die Zusammensetzung der Lösung wurde eingestellt um zu
bestimmen, wie viel Paclitaxel sie wirksam solubilisieren könnte. Dementsprechend
wurden zusätzliche
Mengen von Vitamin E TPGS/DMI und Paclitaxel unter Rühren zu
dem Gemisch zugegeben. Die Hauptmenge der Paclitaxelmasse löste sich
in der erwärmten,
gerührten
Matrix. Endkonzentrationen waren wie folgt: 7,065 g Vitamin E TPGS,
2,014 g Dimethylisosorbid und 0,664 g Paclitaxel.
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Um
das Potential für
eine Präzipitation
von Arzneimittel zu testen wurde eine geringe Menge des erwärmten Gemisches
mittels einer Kunststofftransferpipette in ein 20 ml Szintillationsfläschchen,
enthaltend kaltes Wasser, transferiert. Der Tropfen der Formulierung
erstarrte sofort auf der Wasseroberfläche (wurde fest) und bildete
eine klare, gelatineartige Masse. Unter Bewegung löste sich
die Masse auf und es war eine große Anzahl von Blasen auf der
Oberfläche
der Lösung
sichtbar. Es gab jedoch keine sichtbare Präzipitation irgendwelcher Arzneimittelpartikel.
Annähernd
24 Stunden später
waren anscheinend immer noch viele Blasen an der Oberfläche, und
die Gegenwart eines sehr dünnen
opaken Films am Boden des Fläschchens
konnte gesehen werden. Dieses Sediment war möglicherweise Paclitaxel, das
sich aus den Mizellen heraus abgetrennt hatte.
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Das
restliche ursprüngliche
Lösungsgemisch
von Vitamin E TPGS, DMI und Paclitaxel wurde ebenfalls auf Raumtemperatur
abkühlen
gelassen. Das Gemisch erstarrte, wobei sich eine halbfeste, hell
bernsteinfarben-gelbe Masse bildete. Es konnte keine scheinbare
Phasentrennung gesehen werden, die auf eine mögliche Inkompatibilität hingedeutet
hätte.
In der Matrix schienen keine Kristalle vorhanden zu sein.
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Eine
geringe Menge der erstarrten Formulierung wurde in ein separates
20 ml Szintillationsfläschchen transferiert
und 3 bis 4 ml warmes Wasser wurden zugegeben. Die Probe wurde sanft
bewegt und visuell überwacht.
Die halbfeste Masse wurde rasch hydratisiert und wurde durchscheinend,
ohne ein Anzeichen einer Präzipitation
von Wirkkomponenten, weder in der gelatineartigen Matrix noch in
der wässrigen
Phase.
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Das
wie vorstehend beschriebene Experiment wurde wiederholt und die
Ergebnisse waren reproduzierbar.
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Beispiel 2 – Optimierung
der Vitamin E TPGS-Formulierung zur Solubilisierung von Paclitaxel
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Verschiedene
Konzentrationen an CREMOPHOR® EL/Zitronensäure-Gemisch,
DMI, Vitamin E TPGS und Paclitaxel wurden zusammengemischt um bevorzugte
Formulierungen zur Solubilisierung von Paclitaxel zu bestimmen.
Siehe Tabelle 1. Jede Formulierung wurde in einem 20 ml Szintillationsfläschchen
zubereitet. Das Fläschchen
wurde am Anfang gewogen. CREMOPHOR® EL/Zitronensäure-Gemisch
(10 g CREMOPHOR® EL,
0,020 g Zitronensäure)
wurde in jedes von acht (8) gewogenen Fläschchen eingewogen. Das Gewicht
wurde aufgezeichnet. Jedes Fläschchen
wurde anschließend
gewogen und das entsprechende Gewicht an Dimethylisosorbid (DMI)
wurde zugegeben. Es wurden auch fünf (5) zusätzliche Fläschchen vorbereitet, die das
CREMOPHOR® EL/Zitronensäure-Gemisch
nicht enthielten. Diese sind als Proben 9-13 von Tabelle 1 identifiziert.
Alle Fläschchen
wurden einzeln gewogen und das entsprechende Gewicht an Vitamin
E TPGS wurde zugegeben. Zu diesem Zeitpunkt wurden alle Fläschchen
in einen 40°C
Inkubator gestellt um das Vitamin E TPGS in jeder Probe zu verflüssigen.
Nachdem die Lösungen
flüssig
geworden waren, wurden jeweils zwei Proben gleichzeitig entfernt
und auf eine Rühr/Heizplatte
gestellt. Eiförmig
geformte Rührfische
mit einer Größe von einem
halben Zoll wurden zu jedem Szintillationsfläschchen zugegeben.
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Kleine
Wägeschiffchen
wurden auf der Waage eingewogen und Paclitaxel wurde zugegeben bis
das gewünschte
Gewicht erreicht war. Größere Klumpen
wurden einfach mit einem Spatel aus Edelstahl auseinander gebrochen.
Das Paclitaxel wurde langsam zu den erwärmten, gerührten Gemischen der Proben
1 und 2 zugegeben. Trotz der Gegenwart von CREMOPHOR® EL
verteilte sich die Arzneimittelmasse rasch, und die Lösungen klärten sich
relativ schnell. Die letzten paar Partikel brauchten etwas länger zum
Auflösen,
lösten sich
aber schließlich,
und das Taxan behielt seine Löslichkeit
sogar in Gegenwart von 10% CREMOPHOR® EL bei.
Die gleiche Vorgehensweise wurde für alle Proben wiederholt.
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Es
wurden Formulierungen wie oben zubereitet, bei denen das DMI durch
methoxyliertes PEG-350 ersetzt wurde. Siehe Tabelle 2.
- ✝ Aufgrund
des Erfolgs der Proben 11 und 12 wurden diese Lösungen nicht hergestellt, d.h.
es wurde kein Arzneimittel zugegeben.
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Für Methoxy
PEG-350 wurde der gleiche Typ an Auflösung wie für DMI beobachtet; es bildete
sich anfangs eine opake Dispersion, die sich mit der Zeit klärte.
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Alle
Proben konnten überraschenderweise
die spezifizierte, zugegebene Menge an Paclitaxel solubilisieren.
Die Zugabe von 10% CREMOPHOR® EL schien den Auflösungsvorgang
zu verzögern,
aber verursachte keine Probleme dahingehend, die Auflösung des
gesamten Paclitaxel am Ende zu verhindern.
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Alle
Proben wurden auf Raumtemperatur abkühlen gelassen. Nach dem Abkühlen schienen
alle Lösungen
intakt zu bleiben, d.h. es war keine Phasentrennung oder Präzipitation
von Paclitaxel sichtbar. Die Proben, die 10% CREMOPHOR® EL
und 25% DMI enthielten (Proben 5-8) erschienen inhomogen, wobei
Vitamin E TPGS in einer hell bernsteinfarbenen Lösung ausfiel, was zwei Phasen
sichtbar machte. Die Proben 1-4 und 11, 12-14 und 16 waren opake
halbfeste Substanzen, die keine scheinbare Präzipitation von Wirkstoff zeigten.
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Das
Vermögen
der Methoxy PEG-Verbindungen, Paclitaxel alleine zu solubilisieren,
wurde ebenfalls getestet, Formulierungen gemäß Tabelle 3 wurden zubereitet.
Methoxy PEG-350 löste
beide Konzentrationen an Paclitaxel rasch auf. Methoxy PEG-550 löste das
Paclitaxel letztendlich ebenfalls auf, aber es war ein langsamerer
Vorgang.
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Beispiel 3 – Mizellare
Solubilisierung
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Alle
20 ml Szintillationsfläschchen,
welche die in den Beispielen 1 und 2 beschriebenen Proben enthielten,
wurden in einen 40°C
Inkubator gestellt. Kunststofftransferpipetten wurden ebenfalls
in den 40°C
Inkubator gestellt um Erstarren während des Transfers zu minimieren.
Jede Probe wurde entfernt und eine erwärmte Pipette wurde verwendet
um Aliquots in drei (3) Fläschchen
und in eine Hartgelatinekapsel der Größe Nummer 1 zu transferieren.
Siehe Tabelle 4.
- N/A = bezeichnete
Formulierung wurde nicht hergestellt
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Ein
Fläschchen
wurde bei Umgebungs- bzw. Raumtemperatur gelagert, ein Fläschchen
wurde bei 40°C
gelagert, ein Fläschchen
wurde mit annähernd
1 g Probe und annähernd
0,05 g Wasser gefüllt
(verwirbelt und bei 40°C
gelagert), und eine Kapsel der Größe Nummer 1 wurde gefüllt (annähernd 15
Tropfen) und verschlossen (gelagert bei Umgebungs- bzw. Raumtemperatur
in einem verschlossenen 1 Dram 14,5 × 45 mm optisch klaren Fläschchen). (Probe
ID #1 – 10%
CREMOPHOR
® EL,
20% DMI, 5% Paclitaxel, 65% Vitamin E TPGS)
(Probe
ID #2 – 10%
CREMOPHOR
® EL,
20% DMI, 6% Paclitaxel, 64% Vitamin E TPGS)
(Probe
ID #3 – 10%
CREMOPHOR
® EL,
20% DMI, 7% Paclitaxel, 63% Vitamin E TPGS)
(Probe
ID #4 – 10%
CREMOPHOR
® EL,
20% DMI, 10% Paclitaxel, 60% Vitamin E TPGS)
(Probe
ID #5 – 10%
CREMOPHOR
® EL,
25% DMI, 5% Paclitaxel, 60% Vitamin E TPGS)
(Probe
ID #6 – 10%
CREMOPHOR
® EL,
25% DMI, 6% Paclitaxel, 59% Vitamin E TPGS)
(Probe
ID #7 – 10%
CREMOPHOR
® EL,
25% DMI, 7% Paclitaxel, 58% Vitamin E TPGS)
(Probe
ID #8 – 10%
CREMOPHOR
® EL,
25% DMI, 10% Paclitaxel, 55% Vitamin E TPGS)
(Probe
ID #11 – 20%
DMI, 7% Paclitaxel, 73% Vitamin E TPGS)
(Probe
ID #12 – 25%
DMI, 10% Paclitaxel, 70% Vitamin E TPGS)
(Probe
ID #14 – 10%
CREMOPHOR
® EL,
25% MPEG, 6% Paclitaxel, 59% Vitamin E TPGS)
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Um
das mizellare Lösungsvermögen der
vorstehenden Proben zu testen wurden die Proben 4, 8 und 12 zu Wasser
zugegeben. Die Zusammensetzung der Formel 4 = 10% CREMOPHOR® EL,
25% DMI, 10% Paclitaxel und 55% Vitamin E TPGS. Die Zusammensetzung
der Formel 8 = 10% CREMOPHOR® EL, 30% DMI, 10% Paclitaxel
und 50% Vitamin E TPGS. Die Zusammensetzung der Formel 12 = 25%
DMI, 10% Paclitaxel und 65% Vitamin E TPGS. Fünf Gramm Wasser wurden in 20
ml Szintillationsfläschchen
gegeben. Es wurden 3 separate Fläschchen
vorbereitet, die jeweils annähernd
5 ml Wasser enthielten, und zu jedem wurden annähernd 5 Tropfen von einer der
Formulierungen 4, 8 und 12 zugegeben. Jedes Fläschchen wurde bewegt um zu
sehen, ob eine Präzipitation
auftrat. Die Formulierungen 4 und 12 ergaben nach Bewegung klare Lösungen.
Formulierung 8 ergab sofort eine leicht trübe Lösung. Dieser visuelle Zustand
legt nahe, dass die Teilmengen an DMI und CREMOPHOR® EL
den Zusammenbau der Mizellen stören
könnten.
Es wird angenommen, dass die Mizellen als Vitamin E TPGS-Hydrate
gebildet werden, wobei eine kubische Phasenstruktur gebildet wird.
Das Arzneimittel wird eingekapselt und schließlich in Lösung freigesetzt, während dieser
Vorgang fortschreitet. Eine Erklärung
dafür ist,
dass die vorhandenen Mengen an DMI/CREMOPHOR® EL
die sofortige Auflösung
von Vitamin E TPGS hervorrufen, wobei gehemmt wird, dass der pharmazeutische
Träger eine
transiente kubische Phase bildet.
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Beide
Formulierungen 4 und 12 wurden klar, mit vielen Blasen an der Oberfläche. Die
Tropfen der Formulierung wurden gelatineartig (Vorgang der Hydratisierung)
und lösten
sich danach langsam auf. Die endgültigen Lösungen waren klar. Nach zwölf Stunden
produzierte die wässrige
Lösung,
welche 5 Tropfen von Formulierung 4 enthielt, einen dünnen Film
aus präzipitiertem
Material am Boden des Fläschchens.
Formulierung 12 blieb klar, ohne Anzeichen für präzipitiertes Material nach zwölf Stunden.
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Beispiel 4 – Taxan-enthaltende
Gelformulierungen
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1
% (0,05 g) Paclitaxel wurden in 4,75 g Dimethylisosorbid aufgelöst. 0,20
g KLUCEL® HF
wurden auf die Oberfläche
gesprenkelt, während
die Lösung
heftig gerührt
wurde. Dies wurde bei Raumtemperatur durchgeführt, unter Verwendung von 20
ml Szintillationsfläschchen,
die einen eiförmig
geformten Rührfisch
mit einer Größe von einem
halben Zoll enthielten und auf eine Corning-Rührplatte gestellt worden waren.
Nach Vollendigung war die Lösung
klar und fluid. Nach Absitzen Lassen während annähernd 30 Minuten gelierte die
Lösung.
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Beispiel 5 – Halbfeste
Formulierungen zur oralen Verabreichung
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Ein
Behälter
mit Vitamin E TPGS wurde in einen 40°C Inkubator gestellt um den
pharmazeutischen Träger
zu verflüssigen.
Kunststofftransferpipetten wurden ebenfalls in dem Inkubator erwärmt um den
erwärmten
pharmazeutischen Träger
zu transferieren. Jede Formulierung wurde wiederum in einem 20 ml
Szintillationsfläschchen
zubereitet, das einen eiförmig
geformten Rührfisch
mit einer Größe von einem
halben Zoll enthielt. Das Fläschchen
und der Rührfisch
wurden am Anfang gewogen. Unter Verwendung einer erwärmten Kunststofftransferpipette
wurde erwärmtes
Vitamin E TPGS in jedes gewogene Fläschchen pipettiert. Jedes Fläschchen
wurde danach gewogen, und die gewünschte Menge an DMI wurde zugegeben,
unter Verwendung einer Kunststofftransferpipette. Jedes Fläschchen
wurde danach gewogen, und die gewünschte Menge an PEG-4600-Flocken
wurde zu zwei der drei Fläschchen
zugegeben. Siehe Tabelle 5 (Proben 19 und 20). Zwei Szintillationsfläschchen
(Proben 18 und 19) wurden auf eine Rühr/Heizplatte gestellt (den
Formulierungen, die PEG-4600 enthielten, wurde im Vergleich zu Probe
18 etwas mehr Wärme
zugeführt
um das Schmelzen des Verdickungsmittels zu unterstützen). Kleine
Wägeschiffchen
wurden auf einer Waage ausgewogen, und Paclitaxel wurde zugegeben
bis das gewünschte
Gewicht erreicht war. Größere Klumpen
wurden einfach mit einem Spatel aus Edelstahl auseinander gebrochen.
Das Paclitaxel wurde langsam zu den erwärmten, gerührten pharmazeutischen Trägern der
Proben 18 und 19 zugegeben.
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Die
Arzneimittelmasse verteilte sich erneut rasch und die Lösungen klärten sich
rasch.
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Die
gleiche Vorgehensweise wie oben ausgeführt wurde verwendet um die
endgültige
Formulierung von Probe 20 zuzubereiten.
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Die
Formulierungen wurden abkühlen
gelassen und wurden bei Umgebungs- bzw. Raumtemperatur gelagert.
Um die Formulierungen 18-20 weiter zu charakterisieren wurden sie
den gleichen Vorgehensweisen wie in Beispiel 3 ausgeführt unterzogen.
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Die
Formulierungen 18-20 wurden erwärmt,
damit sie flüssige
wurden, und um einen einfacheren Transfer zu ermöglichen. Die Transferpipetten
wurden ebenfalls erwärmt.
Drei Fläschchen
wurden für
jede der Formulierungen 18-20 vorbereitet, insgesamt neun Fläschchen,
wobei jedes Fläschchen
1 g Formulierung enthielt. Zusätzlich
wurden annähernd
15 Tropfen jeder Formulierung in eine Hartgelkapsel der Größe 1 gefüllt. Zu
dem dritten Fläschchen
jeder Formulierung wurde ein Tropfen Wasser zugegeben und die Probe
wurde verwirbelt. Siehe Tabelle 6.
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Fünf Tropfen
jeder erwärmten
Lösung
wurden zu annähernd
5 ml Wasser zugegeben. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch das Verhalten
der Proben 16 und 17 durch Einbringen in annähernd 5 ml Wasser getestet.
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Formulierung
16 – Annähernd 5
g (~ 5 ml) Wasser wurden in ein 20 ml Szintillationsfläschchen
transferiert. 5 Tropfen Formulierung wurden zugegeben (~ 150 mg)
und das Gemisch wurde sanft und kontinuierlich bewegt.
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Die
Tropfen der Formulierung erstarrten sofort als sie auf die Wasseroberfläche (~ 20°C) auftrafen.
Die Masse sank auf den Boden ab und schien zunächst nur ein präzipitiertes
Kügelchen
an Produkt zu sein. Nach 1 bis 2 Minuten sanfter Bewegung konnte
jedoch eine durchscheinende, kristallklare Erosionsschicht an der gesamten,
dem Wasser ausgesetzten Oberfläche
der Masse gesehen werden. Schließlich löste sich die gesamte Masse
auf, während
die Erosionsschicht weiter in das Innere der Masse eindrang. Die
durchscheinende, klare Erosionsschicht schien eine Dicke von etwa
2 mm zu haben. Das Zentrum blieb opak und fest, bis die Erosionsschicht
die gesamte Masse vereinnahmte. Die resultierende Lösung war
klar, mit einer beträchtlichen
Anzahl Blasen von oberflächenaktivem
Mittel an der Oberfläche.
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Formulierung
17- Diese Formulierung verhielt sich genau gleich wie Formulierung
16. Der einzige Unterschied zwischen den beiden war die Beladung
mit Arzneimittel, 6% für
16, 10% für
17.
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Formulierung
18 (20% DMI, 10% Paclitaxel, 70% TPGS) – Fünf Tropfen in 5 ml Wasser;
die sanft bewegte Formulierungslösung
erstarrte bei Auftreffen auf das kalte Wasser (~ 20°C) und löste sich
langsam in die wässrige
Lösung
auf. Die Masse (gesamte Masse) wurde rasch durchscheinend und vom
Aussehen her gelatineartig. Schließlich löste sich die gesamte Masse
auf, wobei eine wässrige
Lösung,
scheinbar ohne präzipitiertes
Arzneimittel erhalten wurde.
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Formulierung
19 (5% PEG-4600, 20% DMI, 10% Paclitaxel, 65% TPGS) – Fünf Tropfen
in 5 ml Wasser; sanft bewegt. Diese Formulierung verhielt sich im
Wesentlichen gleich wie Formulierung 18. Beim Auftreffen auf das
kalte Wasser (~ 20°C)
schien die Masse jedoch eine längliche
Form anzunehmen und in die wässrige
Fraktion zu dispergieren. Schlieren wurden innerhalb der Masse beobachtet,
die rasch durchscheinend wurde. Die Masse erschien wie ein Bündel aneinander
gefügter
und umeinander gewickelter Spaghettis. Die Masse breitete sich am
Boden des Fläschchens
aus und schien viel fluider zu sein als in Abwesenheit von PEG-4600
in der Formulierung. Schließlich
löste sich
die Masse auf, was wiederum zu einer klaren Lösung mit vielen Blasen an der
Oberfläche
führte.
-
Formulierung
20 (5% PEG-4600, 25% DMI, 10% Paclitaxel, 60% TPGS) – Diese
Formulierung verhielt sich genau wie Formulierung 19. (Probe
ID #16 – 25%
MPEG, 6% Paclitaxel, 69% Vitamin E TPGS)
(Probe
ID #17 – 25%
MPEG, 10% Paclitaxel, 65% Vitamin E TPGS)
(Probe
ID #18 – 20%
DMI, 10% Paclitaxel, 70% Vitamin E TPGS)
(Probe
ID #19 – 20%
DMI, 5% PEG-4600, 10% Paclitaxel, 65% Vitamin E TPGS)
(Probe
ID #20 – 25%
DMI, 5% PEG-4600, 10% Paclitaxel, 60% Vitamin E TPGS)
-
Die
Formulierungen 19 und 20, die 5% PEG-4600 enthielten, zeigten zwei
Haupteigenschaften: (1) in den Formulierungen, die 5% PEG-4600 enthielten
und bei 40°C
gehalten wurden, war Präzipitation
sichtbar, und (2) in den Lösungen,
die 5% PEG-4600 enthielten, bei 40°C gehalten wurden, und 5% zugegebenes
Wasser enthielten, war keine Präzipitation
sichtbar. Diese Beobachtungen deuteten darauf hin, dass zugegebenes Wasser
tatsächlich
dazu beiträgt,
das PEG-4600 in Lösung
zu halten. Die gewünschte
Verdickungswirkung des PEG-4600 kann daher die Gegenwart von Wasser
in der Matrix erfordern um eine homogene Masse beizubehalten.
-
Beispiel 6 – Vitamin
E TPGS-Taxan-Formulierungen, die PEG-300 als Colösungsmittel verwenden
-
Aufgrund
des Erfolgs der Formulierungen mit Methoxypolyethylenglycol-350
wurde PEG-300 als ein weiterer möglicher
Kandidat für
ein Colösungsmittel
in den Vitamin E TPGS-Formulierungen getestet. PEG-400 hat einen
gewissen Erfolg bei der Solubilisierung von Taxanen gezeigt. PEG-300
wäre als
ein Colösungsmittel
jedoch besonders wünschenswert,
da es zur oralen Verwendung in verschreibungspflichtigen Arzneimitteln
bereits zugelassen ist.
-
Vitamin
E TPGS wurde in einem 40°C
Ofen erwärmt
und sobald es fluid war, wurde die gewünschte Menge unter Verwendung
einer Kunstsofftransferpipette in ein 20 ml Szintillationsfläschchen,
das einen Rührfisch
enthielt, transferiert. Dem Fläschchen
wurde die gewünschte
Menge an PEG-300 zu dem verflüssigten Vitamin
E TPGS zugegeben. Das PEG-300/Vitamin E TPGS-Gemisch wurde gerührt, während es
auf der Rühr/Heizplatte
erwärmt
wurde. Zu dem erwärmten
PEG-300/Vitamin E TPGS-Gemisch
wurde unter Rühren langsam
Paclitaxel zugegeben. Das Gemisch wurde gerührt, während es warm war, bis sich
das gesamte Paclitaxel aufgelöst
hatte. Die Formulierung wurde danach in drei (3) Fläschchen
und eine (1) Hartgelatinekapsel verteilt, wie vorstehend beschrieben.
Ein Fläschchen
wurde zusammen mit der Kapsel bei Raumtemperatur gelagert, die anderen
zwei Fläschchen
wurden in einen 40°C
Ofen gestellt. (Probe
ID #21 – 25%
PEG-300, 65% Vitamin E TPGS, 10% Paclitaxel)
-
Während sie
erwärmt
wurden, waren die Proben klare, bernsteinfarben-gelbe Lösungen.
Das Fläschchen,
das auf Raumtemperatur abkühlen
gelassen wurde, wurde eine gelbe, wachsartige feste Masse. Im noch
warmen Zustand wurden etwa 5 Tropfen der erwärmten Formulierung transferiert
und zu etwa 5 ml Wasser zugegeben und bewegt. Die Masse wurde anfangs
fest, aber löste
sich danach langsam in die wässrige Phase
auf. Schließlich
verteilte sich die gesamte Masse in das Wasser, und auf der Wasseroberfläche waren Phasen
sichtbar. Das gesamte Paclitaxel wurde aufgelöst, ohne ein visuell wahrnehmbares
Präzipitat.
-
Beispiel 7 – Zubereitung
einer Paclitaxel-enthaltenden, Vitamin E TPGS-Formulierung, geeignet für parenterale
Ablieferung
-
Die
derzeit kommerziell verfügbare
Formulierung von Paclitaxel ist als ein 50/50 Gemisch von CREMOPHOR® EL/Ethanol
bereitgestellt. Manche der in den vorstehenden Beispielen beschriebenen
Formulierungen sind für
parenterale Ablieferung nicht optimal geeignet, aufgrund ihrer festen
oder halbfesten Konsistenz. Dieser physikalische Zustand eignet
sich an sich nicht gut für
Sterilisationstechnologie. Demgemäß war es wünschenswert, eine flüssige Formulierung
zu entwickeln, welche insbesondere für sterile Filtration geeignet ist.
-
1,016
g Ethylalkohol wurden in ein 20 ml Szintillationsfläschchen
transferiert, das einen Rührfisch
enthielt. 1,023 g Vitamin E TPGS wurden zu dem Fläschchen
zugegeben. Die Lösung
wurde leicht erwärmt
um das Auflösen
des Vitamins E TPGS zu erleichtern. Nach Auflösen von Vitamin E TPGS wurden
unter Rühren 0,205
g Paclitaxel zugegeben. Das Paclitaxel löste sich rasch auf. Um zu bestimmen,
ob die hohe Konzentration an Colösungsmittel
die Fähigkeit
von Vitamin E TPGS stört,
Paclitaxel in Mizellen einzufangen, wurden annähernd 6-8 Tropfen Formulierung
zu etwa 5 ml Wasser transferiert. Nach Zugabe der Formulierung zu
dem Wasser wurde das Gemisch sanft bewegt, was eine trübe Lösung ergab.
Diese Trübung
deutet auf Mikropräzipitation
hin, was nahe legt, dass die kubische Phase von Vitamin E TPGS zerstört worden
war, wodurch eine Präzipitation
von Paclitaxel bei Zugabe zu Wasser ermöglicht wurde. Die trübe Lösung wurde
jedoch nicht verworfen, sondern während eines Zeitraums absetzen
gelassen. Überraschenderweise
verteilten sich die Mikropartikel und die Lösung erschien sehr klar, mit
ein paar Blasen an der Wasseroberfläche. Dies zeigte, dass es nicht
notwendig ist, dass die Wirkkomponente während des Auflösens des
Vitamins E TPGS in Wasser eingefangen und internalisiert ist. Eine
Einkapselung von Paclitaxel kann über den Zeitverlauf erfolgen,
und sie wird angetrieben durch die Verteilung von Paclitaxel in
die dynamischen Mizellen, welche in der wässrigen Matrix vorhanden sind.
-
Die
Ethanol/Vitamin E TPGS-Formulierung behielt jedoch eine leichte
Trübung
bei. Diese Beobachtung legte nahe, dass Paclitaxel in dieser Zusammensetzung
nicht vollständig
löslich
sein könnte,
oder dass Vitamin E TPGS in Ethanol nicht vollständig mischbar sein könnte.
-
Um
die mögliche
physikalische Inkompatibilität
zwischen Ethanol und Vitamin E TPGS zu überwinden oder zu vermeiden,
wurden viele der Variablen eingestellt.
-
2,255
g Ethanol, 0,020 g Zitronensäure
und 0,25 g Wasser wurden in einem 20 ml Szintillationsfläschchen
kombiniert. Das Gemisch wurde sanft bewegt um die Zitronensäure aufzulösen. Zu
dem wässrigen
Gemisch von Ethanol und Zitronensäure wurden 2,542 g Vitamin
E TPGS zugegeben, es wurde erwärmt
und gerührt.
Das Vitamin E TPGS wurde bei 40°C
flüssig.
Zu dieser erwärmten
gerührten
Lösung
wurden unter fortgesetztem Rühren
0,053 g Paclitaxel zugegeben.
-
Die
Lösung
war fluid und schien sehr klar. Es gab absolut keine Trübung, entweder
von ungelösten Taxanen
oder Vitamin E TPGS.
-
Um
die Fähigkeit
dieser Formulierung, das Taxan in Mizellen einzufangen, zu testen,
wurden 5 Tropfen der Formulierung zu 5 ml Wasser transferiert. Es
wurde keine Trübung
beobachtet. Zunächst
konnten nur kleine Stückchen
gelatineartiges Material gesehen werden, die sich rasch verteilten,
wobei eine kristallklare Lösung
erhalten wurde. Diese Formulierung, die zu dem Wasser zugegeben
worden war, wurde auf Raumtemperatur abkühlen gelassen. Nach dem Abkühlen war
die Lösung
immer noch klar. Nachdem sie für
mindestens 24 Stunden absetzen gelassen wurde, blieb die wässrige Lösung immer
noch klar.
-
Beispiel 8 – Zubereitung
und Charakterisierung von zusätzlichen
parenteralen Formulierungen
-
Nachdem
eine Arbeitsformulierung zubereitet worden war, wie in Beispiel
7 gezeigt, wurden zusätzliche
Formulierungen zubereitet:
20% Ethanol, 80% TPGS,
40%
Ethanol, 60% TPGS,
50% Ethanol, 50% TPGS,
62,5% Ethanol,
37,5% TPGS, und
75% Ethanol, 25% TPGS.
-
Zu
jeder dieser Formulierungen wurde Paclitaxel in den Mengen von 6
mg/ml, 10 mg/ml, 20 mg/ml und 50 mg/ml zugegeben.
-
Zitronensäure wurde
in jedes von fünf
20 ml Szintillationsfläschchen
eingewogen, wozu unter Verwendung einer Kunststofftransferpipette
Ethanol zugegeben wurde. Das Gemisch wurde bewegt um die Zitronensäure aufzulösen. Vitamin
E TPGS wurde in einem 40°C
Ofen verflüssigt
und danach sorgfältig
in jedes Szintillationsfläschchen
gegossen. Die Fläschchen
wurden leicht erwärmt
um das Vitamin E TPGS zu verflüssigen, und
die Auflösung
in dem Ethanol/Zitonensäure-Colösungsmittelgemisch
zu beschleunigen. Siehe Tabelle 7. Die Fläschchen wurden geschüttelt bis
das Gemisch gleichförmig
erschien. Alle Lösungen
wurden auf Raumtemperatur abkühlen
gelassen. Nach dem Abkühlen
wurde jede der vorstehenden Formulierungen dann in 4 individuelle
20 ml Szintillationsfläschchen
verteilt, so dass jedes Fläschchen
annähernd
4 g des Gemisches enthielt. Zu jedem dieser Fläschchen wurden 24, 40, 80 oder
200 mg Paclitaxel zugegeben. Siehe Tabelle 8. Jede Formulierung
wurde bewegt, bis sich das Taxan aufgelöst hatte oder eine Gleichgewichtslöslichkeit
erreicht hatte.
-
-
-
Lösung E-4
(75% Ethanol, 25% TPGS, 50 mg/ml Paclitaxel) blieb in einem trüben Zustand,
was nahe legte, dass das Taxan seine Löslichkeit in diesem Gemisch überstiegen
hatte. Es ist unwahrscheinlich, dass das Vitamin E TPGS für die Trübung verantwortlich
war, da es als kleine sternförmige
Massen ausfallen würde.
-
Die
Lösungen
A-1 bis einschließlich
A-4 (20% Ethanol, 80% TPGS) waren alle viskos.
-
Eine
CREMOPHOR® EL-Kontrollpräparation
wurde hergestellt, um einen Standard bereitzustellen, gegen den
die Vitamin E TPGS-Formulierungen gemessen werden könnten. Die
gleichen Vorgehensweisen wie vorstehend verwendet um die Vitamin
E TPGS-Formulierungen zuzubereiten, wurden verwendet um die CREMOPHOR® EL-Formulierung zuzubereiten,
außer
dass keine Erwärmung
erforderlich war, da CREMOPHOR® EL bei Raumtemperatur
eine Flüssigkeit
ist.
-
Die
Formulierungen B-1 bis einschließlich E-3 wurden fünffach und
zwanzigfach in Wasser verdünnt um
die physikalische Stabilität
der TPGS-Mizellen in der Gegenwart von variierenden Mengen an Ethanol
und Paclitaxel zu überwachen.
(Die A-Reihe wurde an diesem Punkt nicht weiter verfolgt, da in
2 der 4 Präparationen
Präzipitation
von TPGS erkennbar war. Weiterhin wurde Präparation E-4 weggelassen, da
sich das Paclitaxel niemals vollständig auflöste und in der Form von Mikropartikeln
blieb.) 4 g (fünffache
Verdünnung)
oder 9,5 g (zwanzigfache Verdünnung)
Wasser wurde in individuelle 20 ml Szintillationsfläschchen
transferiert. 1 g der Formulierungen wurde zu den Fläschchen,
die 4 g Wasser enthielten, zugegeben und 0,5 g der Formulierungen
wurden zu den Fläschchen,
die 9,5 g Wasser enthielten, zugegeben. Die Lösungen wurden bewegt und visuell
inspiziert. Die verdünnten
Lösungen
wurden danach hinsichtlich der Dauerhaftigkeit der physikalischen
Stabilität überwacht.
-
B-Reihe
(40% Ethanol) – Formulierung
erstarrte zu einer gelatineartigen Masse, die sich später auflöste und über den
Zeitverlauf verteilte; agglomeriert.
-
C-Reihe
(50% Ethanol) – Formulierungen
dispergierten sehr rasch, wobei kleine Fragmente einer gelatineartigen
Matrix sichtbar waren. Die Auflösung
fand jedoch sehr schnell statt.
-
D-Reihe
(62,5% Ethanol) – Formulierungen
dispergierten unmittelbar beim in Kontakt Kommen mit Wasser. Die
Auflösung
fand beinahe sofort statt.
-
E-Reihe
(75% Ethanol) – gleich
wie die vorstehende D-Reihe.
-
Es
wurde absolut keine Trübung
für irgendeine
der Formulierungen beim Einbringen in Wasser beobachtet. Die Beobachtung
trifft zu trotz der Unterschiede in den Zusammensetzungen und den
vorhandenen 6, 10, 20 oder 50 mg/ml Paclitaxel.
-
Die
Zeitdauer, in der in den Lösungen
Trübung
oder Präzipitation
auftrat, scheint vergleichbar zu sein mit dem Verhalten, das für die CREMOPHOR® EL/Ethanol-Kontrollprobe (5
g EtOH, 0,0205 g Zitronensäure, 5
g CREMOPHOR® EL
und 0,060 g Paclitaxel) bei Verdünnung
in Wasser beobachtet wurde.
-
Alle
der vorstehenden Lösungen
wurden über
den Zeitverlauf visuell inspiziert um die Zeitdauer der physikalischen
Stabilität
bei in Kontakt Kommen mit Wasser zu bestimmen. Siehe Tabelle 9.
Zum Zeitpunkt von 24 Stunden zeigten alle Lösungen Präzipitation bei fünffacher
Verdünnung,
außer
den Lösungen,
welche 50% Ethanol 50% Vitamin E TPGS (6 oder 10 mg/ml Taxane) enthielten.
Alle Proben mit zwanzigfacher Verdünnung behielten die beobachteten
Eigenschaften am Zeitpunkt 12 Stunden bei. Das Präzipitat
wurde sichtbar gemacht durch Verwirbeln der Fläschchen im Uhrzeigersinn.
- Legende:
ppt = sichtbares Präzipitat
oder sichtbare Partikel; x = klare Lösung
- Legende:
ppt = sichtbares Präzipitat
oder sichtbare Partikel; x = klare Lösung
-
Beispiel 9 – Orale
Durchführbarkeit
PK
-
Eine
bevorzugte Formulierung für
die orale Ablieferung von Paclitaxel wurde unter Verwendung von Hunden
auf die Sicherheit in Säugern
bewertet. Die Formulierung war wie folgt:
und wurde manuell in einzelne
0 Hartgelatinekapseln eingefüllt,
auf eine Dosis von annähernd
34 mg/Kapsel.
-
Sechs
männliche
Beagle, alle annähernd
sechs Monate alt, empfingen Paclitaxel-Kapseln in Dosierungen von 3 bis 11
Milligramm Arzneimittel pro Kilogramm Körpergewicht. Kapseln wurden
in die Speiseröhre eingeführt, gefolgt
von einem kurzen Strahl Wasser, und die Tiere wurden gehalten bis
Schlucken beobachtet wurde. Vierzehn Blutproben – von 16 Stunden vor Verabreichung
der Dosis bis 48 Stunden nach Verabreichung der Dosis – wurden
von jedem Tier entnommen, und das Plasma wurde mittels eines empfindlichen
und spezifischen HPLC-Verfahrens auf Paclitaxel analysiert. Fünf der sechs
Tiere hatten nach Verabreichung der Dosis nachweisbare Konzentrationen
an intaktem Arzneimittel. Die Daten der Plasmakonzentrationen wurden durch
nonkompartmentale Analyse reduziert, und die Ergebnisse sind in
Tabelle 11 angegeben.
-
-
Diese
Daten bestätigen
die systemische Verfügbarkeit
von Paclitaxel nach oraler Verabreichung dieser Formulierung.
- 1 Maximale, im Plasma
beobachtete Paclitaxel-Konzentration
- 2 Berechnet als die Summe von Trapezoiden
- 3 Zeitpunkt der maximalen beobachteten
Konzentration
- 4 Zeitpunkt der letzten beobachteten
Konzentration ungleich null
- 5 Kein Arzneimittel nachgewiesen
-
Beispiel 10 – Zusammensetzung
eines Injektionskonzentrats
-
In
allen nachfolgenden Beispielen wird Paclitaxel als die Taxan-Komponente
verwendet. Es sollte bemerkt werden, dass Paclitaxel durch andere
Taxane ersetzt werden kann.
-
Mischanleitungen für die Beispiele
10.1 bis einschließlich
10.4:
-
Die
Zitronensäure
wird im Ethanol aufgelöst.
Die gewünschte
Menge an Vitamin E TPGS wird unter Rühren auf annähernd 40°C erwärmt. Zu
dem erwärmten
Vitamin E TPGS wird unter Rühren
das Lösungsmittel,
Zitronensäure-enthaltender
Ethanol, zugegeben, während
eine Temperatur von 40°C
beibehalten wird. Die Lösung
wird gerührt
bis sie homogen ist und unter fortgesetztem Rühren werden Taxane langsam
zugegeben. Nach vollständiger
Auflösung
der Taxane wird die Lösung
auf Raumtemperatur abkühlen
gelassen. Die Lösung
bleibt auch nach Äquilibrierung
auf Raum- bzw. Umgebungstemperatur fluid. Beispiel
10.1:
Beispiel
10.2: Beispiel
10.3: Beispiel
10.4:
-
Mischanleitungen für die Beispiele
10.5 bis einschließlich
10.8:
-
Die
gewünschte
Menge an Vitamin E TPGS wird unter Rühren auf annähernd 40°C erwärmt. Zu
dem erwärmten
Vitamin E TPGS wird unter Rühren
das Lösungsmittel,
Ethanol, zugegeben, während
eine Temperatur von 40°C
beibehalten wird. Die Lösung
wird gerührt
bis sie homogen ist und unter fortgesetztem Rühren werden Taxane langsam
zugegeben. Nach vollständiger
Auflösung
der Taxane wird die Lösung
auf Raumtemperatur abkühlen
gelassen. Die Lösung
bleibt auch nach Äquilibrierung
auf Raum- bzw. Umgebungstemperatur fluid. Beispiel
10.5:
Beispiel
10.6: Beispiel
10.7: Beispiel
10.8:
-
Beispiel 11 – Zusammensetzung
einer Gelatinekapsel
-
Mischanleitungen
für die
Beispiele 11.1 bis einschließlich
11.3: Die Zitronensäure
wird in dem oberflächenaktiven
Verschnittmittel CREMOPHOR
® EL aufgelöst. Die
gewünschte
Menge an Vitamin E TPGS wird unter Rühren auf annähernd 40°C erwärmt. Zu
dem erwärmten
Vitamin E TPGS wird unter Rühren
das CREMOPHOR
® EL/Zitronensäure-Gemisch
zugegeben, während
eine Temperatur von 40°C
beibehalten wird. Zu dem erwärmten
Gemisch wird das ausgewählte
Lösungsmittel
unter Rühren
zugegeben, während
eine Temperatur von 40°C
beibehalten wird. Die Lösung
wird gerührt
bis sie homogen ist und unter fortgesetztem Rühren werden Taxane langsam
zugegeben. Nach vollständiger
Auflösung
der Taxane wird die Lösung
auf Raumtemperatur abkühlen
gelassen. Beispiel
11.1:
Beispiel
11.2:
Beispiel
11.3:
-
Mischanleitungen für die Beispiele
11.4 bis einschließlich
11.8:
-
Die
gewünschte
Menge an Vitamin E TPGS wird unter Rühren auf annähernd 40°C erwärmt. Zu
dem erwärmten
Vitamin E TPGS wird das ausgewählte
Lösungsmittel
unter Rühren
zugegeben, während
eine Temperatur von 40°C
beibehalten wird. Falls vorhanden, wird ein Verdickungsmittel (z.B.
PEG-4600) unter Rühren zugegeben,
während
eine Temperatur von 40°C
beibehalten wird. Die Lösung
wird gerührt
bis sie homogen ist und unter fortgesetztem Rühren werden Taxane langsam
zugegeben. Nach vollständiger
Auflösung
der Taxane wird die Lösung
auf Raumtemperatur abkühlen
gelassen. Beispiel
11.4:
Beispiel
11.5:
Beispiel
11.6:
Beispiel
11.7:
Beispiel
11.8:
-
Literaturstellen
-
- (1989) The Merck Index, Monographie 9040.
- (1991) U.S. National Cancer Institute's Clinical Brochure for Taxol.
- (1992) Second National Cancer Institute Workshop on Taxol and
Taxus, abgehalten in Alexandria, Virginia, USA.
- US Patent Nr. 4,942,184, erteilt am 17. Juli 1990.
- US Patent Nr. 4,960,790, erteilt am 2. Oktober 1990.
- US Patent Nr. 5,733,888, erteilt am 31. März 1998.