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DE69926853T2 - Übertragungssystem mit polymeren optischen Fasern - Google Patents

Übertragungssystem mit polymeren optischen Fasern Download PDF

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DE69926853T2
DE69926853T2 DE69926853T DE69926853T DE69926853T2 DE 69926853 T2 DE69926853 T2 DE 69926853T2 DE 69926853 T DE69926853 T DE 69926853T DE 69926853 T DE69926853 T DE 69926853T DE 69926853 T2 DE69926853 T2 DE 69926853T2
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DE
Germany
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fiber
polymer fiber
optical
lens
core
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DE69926853T
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Whitney Chatham White
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Chromis Fiberoptics LLC
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    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/24Coupling light guides
    • G02B6/26Optical coupling means
    • G02B6/268Optical coupling means for modal dispersion control, e.g. concatenation of light guides having different modal dispersion properties
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/24Coupling light guides
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Description

  • Technisches Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erhöhen der Kapazität von Lichtwellenübertragungssystemen und insbesondere auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reduzieren der Komplexität und Kosten von Lichtwellensystemen auf Polymer-Optikfaser-Basis.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Kommunikationsverbindungen zur Verbindung eines Computers mit anderen Computern, einer Peripheriegerätausrüstung, lokalen Netzen, dem Internet usw. werden ständig weiterentwickelt. Diese Kommunikationsverbindungen verwenden üblicherweise ein Kupferkabel, eine optische Faser oder ein drahtloses Medium als Übertragungsmedium. Aufgrund von Bandbreiten-, Kosten- und Interferenzproblemen wurde die optische Faser zu einem der bevorzugten gewählten Medien. Aufgrund der geringeren Verbindungskosten und der Robustheit ist eine Mehrmoden-Glasfaser heute stärker erwünscht als eine Einmoden-Glasfaser. Darstellend für derartige optische Mehrmoden-Kommunikationsverbindungen ist das Lichtwellenübertragungssystem, das in dem U.S.-Patent 5,416,862, ausgegeben an Haas u.a. am 16. May 1995 mit dem Titel „LIGHTWAVE TRANSMISSION SYSTEM USING SELECTED OPTICAL MODES" (Lichtwellenübertragungssystem unter Verwendung ausgewählter optischer Moden) beschrieben ist. In 1 gezeigt ist ein darstellendes optisches Mehrmoden-Fasersystem, das demjenigen ähnelt, das in dem Patent offenbart ist. Um die Kapazität des optischen Mehrmoden-Fasersystems zu erhöhen, ist eine Einmodenfaser 104 durch ein Kopplungselement 105 mit der Mehrmodenfaser 107 verbunden. Das Kopplungselement 105 wird verwendet, um selektiv nur Moden höherer Ordnung über die Mehrmodenfaser 107 weiterzuleiten.
  • Andere Anordnungen spleißen die Einmodenfaser 104 mit der Mehrmodenfaser 107, um das Einkoppeln nur der Moden niedrigerer Ordnung über die Mehrmodenfaser 107 zu ermöglichen.
  • In einer Bemühung, Kosten weiter zu senken, wurde eine Polymer- (Kunststoff-) Optikfaser (im Folgenden auch als POF bezeichnet) zur Verwendung in optischen Übertragungssystemen entwickelt. Aufgrund ihres großen Durchmessers fördert eine Polymerfaser auch eine Mehrmodenübertragung. Aufgrund ihrer relativ hohen Übertragungsverlustcharakteristika und ihrer weniger wünschenswerten Übertragungswellenlänge, etwa 650 Nanometer, wurde die Polymerfaser jedoch üblicherweise bisher nur in Kurzdistanzanwendungen eingesetzt. In letzter Zeit wurde die POF auch zur Verwendung in optischen Übertragungssystemen vorgeschlagen. Ein darstellendes System ist in dem Artikel von H. Imai mit dem Titel „APPLICATIONS OF PERFLUORINATED POLYMER FIBERS TO OPTICAL TRANSMISSION" (Anwendungen perfluorierter Polymerfasern auf eine optische Übertragung), veröffentlicht am 22. September 1997 in Proceedings of Seventh International Plastics Optical Fiber Conference, Seiten 29 bis 30 beschrieben. 1 ist eine vereinfachte Darstellung des optischen Systems auf PF-Faser-Basis, das in dem Imai-Artikel beschrieben ist. Wieder ist eine Einmodenfaser 104 vor die POF 107 geschaltet und wird verwendet, um selektiv nur eine Übertragung einer Mode niedrigerer Ordnung über die Mehrmoden-POF weiterzuleiten.
  • Während der obige Artikel darstellt, dass wesentliche Verbesserungen bei der Verwendung einer POF in optischen Übertragungssystemen erzielt wurden, besteht andauernder Bedarf, derartige Systeme zu vereinfachen und dieselben kostengünstiger zu machen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung haben wir festgestellt dass im Gegensatz zu anderen Silika-Fasern eine bestimmte Polymerfaser, POF, eine Verzögerungscharakteristik zeigt, die eine breite Niederdispersionsregion oder einen „Fleck mit guten Eigenschaften" aufweist, an der/dem eine Ausbreitungsverzögerung eines räumlich eingeschränkten optischen Pulses relativ konstant als eine Funktion einer Injektionsposition bleibt. Dieser Fleck mit guten Eigenschaften ist mittig um die Mittelachse des Faserkerns. Wir haben festgestellt, dass durch ein Leiten eines übertragenen optischen Pulses in diese Region die Dispersion eines optischen Pulses wesentlich reduziert werden kann, ohne den Bedarf eines Einsatzes der Technik des Stands der Technik einer Verwendung einer Einmodenfaser, die in Serie mit der POF gespleißt ist, um eine Dispersion zu reduzieren. Ein optisches Übertragungssystem auf Polymerfaserbasis, das diese Anordnung verwendet, zeigt lockere Ausrichtungstoleranzen zwischen der optischen Quelle und der Polymerfaser, während eine Dispersion reduziert wird und ein Bandbreite-Länge-Produkt erhöht wird.
  • Gemäß der Erfindung wird eine optische Übertragungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 bereitgestellt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • In den Zeichnungen zeigen
  • 1 ein darstellendes Blockdiagramm eines optischen Übertragungssystems auf Mehrmodenfaserbasis des Stands der Technik;
  • 2 gemäß der vorliegenden Erfindung ein darstellendes Blockdiagramm unseres verbesserten optischen Übertragungssystems auf Polymerfaserbasis; und
  • 3 ein darstellendes Diagramm der Verzögerungscharakteristika in der Kernregion der Polymerfaser.
  • Detaillierte Beschreibung
  • In der folgenden Beschreibung weist jeder Gegenstand oder Block jeder Figur ein ihm zugeordnetes Bezugszeichen auf, dessen erste Zahl sich auf die Figur bezieht, in der dieser Gegenstand zuerst beschrieben wird (z.B. wird 101 zuerst in 1 beschrieben).
  • 1 zeigt ein darstellendes Blockdiagramm eines optischen Übertragungssystems des Stands der Technik, das eine Polymerfaser 107 verwendet. Es hat sich gezeigt, dass die Polymerfaser mit einem Gradientenindex einen geringen Wellenlängenverlust bei der wünschenswerten Laserwellenlänge von 1,3 μm aufweist. Darstellend könnte die Polymerfaser von dem gleichen Typ sein, der in unserem System aus 2 verwendet wird, nämlich eine perfluorierte optische Gradientenindex-Kunststofffaser.
  • Wie in 1 gezeigt ist, ist eine modulierte optische Quelle 101, wie z.B. eine Fabry-Perot-Laserdiode, durch eine Einkoppeleinschränkungsvorrichtung 102 mit einer Einmoden- (SM-) Glasoptikfaser 104 gekoppelt. Darstellend für unsere Beschreibung nehmen wir an, dass die optische Quelle 101 eine 1,3-μm-Fabry-Perot-Laserdiode ist, und dass die Einkoppeleinschränkungseinrichtung 102 eine Kugellinse ist. Die SM-Faser 104 ist mit der Polymerfaser 107 gekoppelt oder an diese gespleißt 105. Die Einmodenfaser 104 ermöglicht ein selektives Einkoppeln von Moden niedriger Ordnung in die Polymerfaser 107. Die Ausgabe der Polymerfaser 107 ist über eine Linse 108 mit einem weiteren SM-Faserabschnitt 109 gekoppelt. Die Einmodenfaser 109 filtert unerwünschte Moden höherer Ordnung aus den erwünschten Moden niedriger Ordnung heraus. Ein Detektor 110 empfängt und demoduliert das optische Signal auf Basis einer Mode niedrigerer Ordnung, das über die SM-Faser 109 empfangen wird. Die Linse 108 könnte eine halbkugelförmig endende Linse sein und der Detektor 110 könnte eine Lawinenphotodiode (APD) sein.
  • In Betrieb wird das Lasersignal von der Quelle 101 durch die Kugellinse 102 auf einen Punkt 103 mit vordefiniertem Durchmesser fokussiert, der kleiner ist als oder in etwa die gleiche Größe aufweist wie der Kerndurchmesser 104a der SM-Faser 104. Da die SM-Faser 104 und die Polymerfaser 107 den gleichen Außendurchmesser aufweisen, ist es relativ einfach, dieselben aneinander zu spleißen, so dass der Kern 104a der SM-Faser 104 mit der Mitte des Kerns 107a der Polymerfaser 107 ausgerichtet ist. Üblicherweise beträgt der Durchmesser des Kerns 104a der SM-Faser 104 etwa 50 μm und der Kern 107a der Polymerfaser 107 beträgt etwa 120 μm bis 1 mm. Es ist von Nachteil, dass ein wesentlicher Spleißungs- oder Kopplungsverlust von etwa 1 dB zwischen der SM-Faser 104 und der Polymerfaser 107 vorliegen könnte.
  • Mehrmodenfasern, wie z.B. die Polymerfaser 107, leiden unter einem Phänomen, das als „Modendispersion" bekannt ist. Diese Modendispersion wird verursacht, wenn der optische Eingangssignalpuls von der Quelle mehrere Moden der Polymerfaser 107 anregt. Diese mehreren Moden bewegen sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten in der Polymerfaser 107 und bewirken, dass der Puls dispergiert wird oder sich verteilt, wenn er sich die Faser entlang ausbreitet. Diese Verteilung des Pulses bürdet eine Einschränkung hinsichtlich dessen auf, wie nahe benachbarte Pulse über die Polymerfaser gesendet werden können, und reduziert so die maximale Datenrate, die über die Polymerfaser gesendet werden kann. Da eine Pulsdispersion mit der Entfernung zunimmt, wird ein „Bandbreite-Entfernung"-Produkt verwendet, um zu bestimmen, ob ein bestimmtes Übertragungssystem geeignet für eine bestimmte Anwendung ist.
  • Da eine SM-Faser 104 das optische Signal auf eine kleine Fläche begrenzt, könnte sie verwendet werden um das Einkoppeln von Moden niedrigerer Ordnung in die Polymerfaser 107 zu ermöglichen. Der Ausdruck Moden „niedrigerer Ordnung" bedeutet, dass ein Großteil der optischen Energie in der Mittelregion des Faserkerns lokalisiert ist. Der Ausdruck Moden „höherer Ordnung" bedeutet, dass ein Großteil der optischen Energie außerhalb der Mittelregion des Faserkerns liegt.
  • Bezug nehmend auf den oberen Teil von 3 ist ein Querschnitt einer Kernregion 304 einer typischen Polymerfaser gezeigt. Der untere Teil von 3 zeigt die typische Variation der Verzögerungscharakteristik 301 über die Kernregion 304, die Polymerfasern zeigen. Es wird angemerkt, dass alle Gradientenindexfasern ein nominell parabolisches Indexprofil aufweisen, ihre Verzögerungscharakteristika jedoch sind üblicherweise nicht parabolisch. Verzögerungscharakteristika hängen von Nichtidealzuständen des Profils und von einer Modenkopplung ab. Wie gezeigt ist, verändert sich die Verzögerung, wenn man sich radial von der Mitte des Kerns 304 nach außen bewegt. Da die Verzögerung über die Kernregion 304 stark variiert, resultiert eine wesentliche Pulsdispersion zwischen den Moden niedrigerer Ordnung, die sich in der Mittelregion 303 bewegen, und den Moden höherer Ordnung, die sich außerhalb der Mittelregion 303 bewegen. Bei der Anordnung des Stands der Technik aus 1 hat ein Beseitigen der Moden höherer Ordnung durch Einmodenfasern 104 und 109 die in dem sich ausbreitenden Puls verteilte Dispersion reduziert (da nur die Moden niedrigerer Ordnung verbleiben). So reduziert ein Reduzieren des Bereichs von Moden, die weitergeleitet werden, die Dispersion in dem sich ausbreitenden Puls. Diese reduzierte Dispersion erhöht die Datenübertragungsrate des Systems.
  • Wir haben entdeckt, dass gemäß der vorliegenden Erfindung, im Gegensatz zu einer Silikafaser, die Polymerfaser, wenn sie mit einer optischen Wellenlänge von 1,3 μm betrieben wird, eine Verzögerungscharakteristik 302 zeigt, die eine breite und relativ flache Region oder „Fleck mit guten Eigenschaften" 303 aufweist. Dieser Fleck mit guten Eigenschaften (auch als Niederdispersionsregion bezeichnet) 303 ist eine Region, die mittig um die Längsachse des Faserkerns 304 ist. Wir haben erkannt, dass der „Durchmesser" der Niederdispersionsregion 303 üblicherweise ein wesentlicher Teil des Durchmessers (z.B. etwa die Hälfte) des Kerns 304 ist. Wir haben ermittelt, dass durch ein Leiten des übertragenen optischen Pulses zu dieser Region 303 die resultierende Dispersion der Moden niedrigerer Ordnung wesentlich gegenüber der der Polymerfasercharakteristik 301 reduziert wird. Als ein Ergebnis wird die Verbreiterung des empfangenen optischen Pulses minimiert. So beheben wir unter Verwendung dieses Ansatzes den Bedarf, dass die Einmodenfaserabschnitte 104 aus 1 die Moden höherer Ordnung herausfiltern müssen. Während wir ein 1,3 μm-Wellenlängenlasersignal für unsere Messungen aus 3 verwendet haben, könnten auch andere Wellenlängen innerhalb des 0,5 bis 1,3 μm-Betriebsbereichs der Polymerfaser eingesetzt werden, solange dieselben mit dem Fleck mit guten Eigenschaften der Polymerfaser gekoppelt sind.
  • Bezug nehmend auf 2 ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein darstellendes Blockdiagramm unseres verbesserten optischen Übertragungssystems auf POF-Faserbasis gezeigt. Wie gezeigt ist, umfasst das System alle Elemente aus 1, mit der Ausnahme, dass kein SM-Fasersegment 104 verwendet wird. Die optische Signalquelle 101 ist über eine Linse 202 mit dem Fleck mit guten Eigenschaften 203 des Kerns 107a der Polymerfaser 107 gekoppelt. Da der Fleck mit guten Eigenschaften für eine Polymerfaser mit einem Kerndurchmesser von 250 μm in der Größenordnung von 120 μm liegt, ist er wesentlich größer als der 50 μm-Kerndurchmesser der SM-Faser 104. So kann die Linse 202 eine reduzierte Ausrichtungs- und Fokussierungsanforderung mit der PF-Faser 107 aufweisen. Da der Fleck mit guten Eigenschaften von 120 μm über die Hälfte des Kerndurchmessers beträgt, kann die Übertragungskapazität selbst dann hoch bleiben, wenn das optische Signal (etwa 50 μm) etwas von der Mitte weg liegt. So könnten andere Typen von Fokussierungsvorrichtungen 202 verwendet werden, wie z.B. Mehrlinsensysteme. An dem Empfänger 210 könnte darstellend ein Lawinenphotodiodendetektor (APD) mit eingebauter Linse als die Linse 209 und der Detektor 211 aus 2 verwendet werden. Offensichtlich können auch andere Typen optischer Detektoren in dem Empfänger 210 verwendet werden. Ferner könnte es, da APDs Durchmesser in der Größenordnung des Durchmessers des Flecks mit guten Eigenschaften aufweisen, möglich sein, die Linse 209 zu beseitigen und direkt den APD an den Fleck mit guten Eigenschaften angrenzen zu lassen, d.h. in der Mitte des Kerns 304.
  • Unter Verwendung der Anordnung des optischen Übertragungssystems aus 2 haben wir das Bandbreite-Länge-Produkt gegenüber Systemen des Stands der Technik, die eine Kunststofffaser in der Anordnung aus 1 verwenden, wesentlich erhöht. Zusätzlich wird, da unser Übertragungssystem auf PF-Faserbasis keine Abschnitte einer SM-Faser 104 benötigt, die Anordnung im Vergleich zu Übertragungssystemen auf POF-Basis des Stands der Technik in Komplexität und Kosten reduziert. Ferner zeigt ein optisches Übertragungssystem auf Polymerfaserbasis unter Verwendung unserer Anordnung lockere Ausrichtungstoleranzen zwischen der optischen Quelle und der Polymerfaser, während auch eine Dispersion reduziert wird und das Bandbreite-Länge-Produkt erhöht wird. Während wir angemerkt haben, dass ein Fleck mit guten Eigenschaften auch in Mehrmodenglasfasern existiert, weist dieser eine viel kleinere Größe auf, wodurch die Möglichkeit einer praktischen Verwendung unserer Technik in Systemen auf Mehrmodenglasfaserbasis reduziert wird.
  • Was beschrieben wurde, ist lediglich darstellend für die Anwendung der Prinzipien der vorliegenden Erfindung. So sollte angemerkt werden, dass die optische Quelle 101 auch eine Leuchtdiode (LED) anstelle einer Fabry-Perot-Laser diode sein könnte. Zusätzlich kann die Linse 202 eine andere als eine Kugellinse sein. Ferner könnte die Kugellinse 202 als Teil der Laserdiode 101 befestigt oder gehäust sein. So können andere Anordnungen durch Fachleute auf diesem Gebiet implementiert werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Claims (9)

  1. Eine optische Übertragungsvorrichtung mit folgenden Merkmalen: einem Abschnitt einer Polymerfaser; und einer Linse, dadurch gekennzeichnet, dass der Abschnitt der Polymerfaser eine dispersionsarme Region aufweist, die mittig um die Längsachse eines Kerns der Polymerfaser ist, und die Linse ein empfangenes optisches Signal mit der dispersionsarmen Region der Polymerfaser koppelt.
  2. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der die Polymerfaser eine perfluorierte Polymerfaser ist.
  3. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der die Linse eine Kugellinse ist.
  4. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der die Linse mit der Längsachse der Polymerfaser ausgerichtet ist.
  5. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1, die ferner eine optische Signalquelle zum Erzeugen des empfangenen optischen Signals umfasst, und bei der die Linse an der optischen Signalquelle befestigt ist.
  6. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der der Durchmesser der dispersionsarmen Region in etwa eine Hälfte des Durchmessers des Kerns beträgt.
  7. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1, die ferner folgendes Merkmal aufweist: einen Empfänger zum selektiven Erfassen optischer Signale, die in der vordefinierten Mittelregion des Kerns empfangen werden.
  8. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 7, bei der der Empfänger eine Lawinenphotodiode umfasst, die an die Mittelregion des Kerns angrenzt.
  9. Die Vorrichtung gemäß Anspruch 1, die ferner folgendes Merkmal aufweist: eine optische Laser- oder LED-Quelle zum Hervorbringen des optischen Signals.
DE69926853T 1998-11-12 1999-11-02 Übertragungssystem mit polymeren optischen Fasern Expired - Lifetime DE69926853T2 (de)

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US09/190,504 US6157757A (en) 1998-11-12 1998-11-12 Polymer fiber optical transmission system
US190504 1998-11-12

Publications (2)

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