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DE69925441T2 - Verfahren zum Zuführen von Zigaretten zum Ausgang eines Trichters - Google Patents

Verfahren zum Zuführen von Zigaretten zum Ausgang eines Trichters Download PDF

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DE69925441T2
DE69925441T2 DE69925441T DE69925441T DE69925441T2 DE 69925441 T2 DE69925441 T2 DE 69925441T2 DE 69925441 T DE69925441 T DE 69925441T DE 69925441 T DE69925441 T DE 69925441T DE 69925441 T2 DE69925441 T2 DE 69925441T2
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Mario Spatafora
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GD SpA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B19/00Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
    • B65B19/02Packaging cigarettes
    • B65B19/04Arranging, feeding, or orientating the cigarettes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Vorschieben von Ziegaretten zu einem Trichterauslass.
  • Zur Herstellung und Aufbereitung von Zigaretten in Schachteln ist ein Aufbereitungsmaschinentyp bekannt, der einen Trichter mit einem Einlass und einer Anzahl von Auslässen umfasst, wovon jeder dicht beabstandete Trennwände umfasst, die Kanäle definieren, die den Durchgang einer Zigarette nach der anderen ermöglichen. Jeder Auslass weist außerdem eine unterhalb der unteren Enden der Kanäle befindliche Auflagefläche zum Tragen einer Lage von Zigaretten, die in einer geordneten Folge angeordnet ist und eine gegebene Anzahl von Zigaretten enthält, auf.
  • Die Zigaretten werden normalerweise in großer Menge zu dem Einlass vorgeschoben, wobei die Zigaretten im Wesentlichen gleich orientiert, d. h., parallel zu einer gegebenen Richtung orientiert sind, wobei sich im Fall von Filterzigaretten die Filter auf derselben Seite befinden. Allerdings enthalten die großen Mengen nicht selten Zigaretten, die anders als die anderen orientiert sind, und zwar auf Grund des Weges, auf dem die großen Mengen transportiert werden: entweder direkt auf Förderbändern oder in Kisten auf Kistenfördereinrichtungen, die die Kisten in den Trichtereinlass ausleeren. Wenn die Zigaretten befördert oder die Kisten ausgeleert werden, ist es tatsächlich praktisch unmöglich, zu verhindern, dass sich einige der Zigaretten in einer Position quer zu der gegebenen Richtung einschieben. Derartige Zigaretten werden üblicherweise als "quer gelegt" bezeichnet und erzeugen erhebliche Schwierigkeiten im Inneren des Trichters, indem sie die Auslasskanäle blockieren und so genannte Brücken, d. h., durch Zigaretten definierte Trägerstrukturen bilden. "Quer gelegte" Zigaretten verhindern daher den Durchfluss von Zigaretten im Inneren des Trichters und führen zu einer Betriebsstörung der gesamten Aufbereitungsmaschine.
  • EP-A1-545724 offenbart einen Zigarettentrichter mit einem Einlass, einer Anzahl von Auslässen, wovon jeder dicht beabstandete Trennwände, die Kanäle definieren, die den Durchgang einer Zigarette nach der anderen ermöglichen, umfasst, sowie einer Kammer, die sich zwischen dem Einlass und den Auslässen erstreckt. Der in EP-A1-545724 offenbarte Trichter umfasst außerdem eine Auswahlvorrichtung, die im Inneren der Kammer angeordnet und so konstruiert ist, dass sie Staus der Zigaretten mittels mehrerer gekrümmter Führungen, die sich von der Rückseite zu der Vorderseite der Kammer erstrecken, verhindert.
  • Die in EP-A1-545724 offenbarte Auswahlvorrichtung beseitigt teilweise die von den "quer gelegten" Zigaretten verursachten Zigarettenstauprobleme, wobei diese Auswahlvorrichtung allerdings infolge der Schwierigkeit der Umpositionierung oder Entfernung der "quer gelegten" Zigaretten wegen der Kräfte, die in der Mitte der Kammer auf die "quer gelegten" Zigaretten einwirken und die wegen dem Gewicht der im oberen Abschnitt der Kammer angeordneten Zigarettenmenge existieren, nicht in einer optimalen Weise arbeitet.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren der oben erwähnten Art bereitzustellen, das so gestaltet ist, dass die oben genannten Nachteile beseitigt werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Vorschieben von Zigaretten zu einem Auslass eines Trichters bereitgestellt, wie es durch Anspruch 1 angegeben ist.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf einen Trichter zum Liefern von Zigaretten.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Trichter zum Liefern von Zigaretten geschaffen, wie er durch Anspruch 7 angegeben ist.
  • Eine nicht einschränkende Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist beispielhaft anhand der beigefügten Zeichnung beschrieben, in der:
  • 1 eine schematische Teilschnitt-Vorderansicht von einer Zigarettenaufbereitungsmaschine zeigt, die eine bevorzugte Ausführungsform des Trichters gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst, wobei Teile zur Klarheit entfernt sind;
  • 2 eine schematische, vergrößerte Teilschnitt-Vorderansicht von einer Einzelheit des Trichters von 1 zeigt, wobei Teile zur Klarheit entfernt sind;
  • 3 eine vergrößerte Draufsicht der Einzelheit von 2 zeigt, wobei Teile zur Klarheit entfernt sind;
  • 4 einen Querschnitt längs der Linie IV-IV in 1 zeigt;
  • 5 einen Querschnitt längs der Linie V-V in 1 zeigt;
  • 6 eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer Zigarette zeigt.
  • Das Bezugszeichen 1 in 1 gibt eine Maschine zur Aufbereitung von Zigaretten 2, die einen Trichter 3 umfasst und mit einer bekannten Vorrichtung (nicht gezeigt) zum Liefern großer Mengen 4 von Zigaretten verbunden ist, als Ganzes an.
  • Wie in 6 gezeigt ist, umfasst jede Zigarette 2 einen Zigarettenabschnitt 5 und einen Filter 6, der mit dem Abschnitt 5 verbunden ist, wobei sie im Wesentlichen zylindrisch ist und eine Achse 7 aufweist sowie einen gegebenen Durchmesser D und eine gegebene Länge L, die in etwa gleich dem dreizehnfachen Durchmesser D ist, besitzt.
  • Der Trichter 3 nimmt die Zigaretten 2 mit den jeweiligen Achsen 7 parallel zu einer Richtung D1 senkrecht zur Ebene von 1 auf und umfasst eine Vorderwand 8, eine Rückwand 9, die parallel zu der Wand 8 ist und die durch einen Abstand von ihr getrennt, der etwa gleich der, jedoch nicht kleiner als die Länge L der Zigaretten 2 ist, sowie zwei Seitenwände 10 und 11, die seitlich eine Ladekammer 12 des Trichters 3 definieren. Der Trichter 3 umfasst außerdem neun Auslässe 13, die die Ladekammer 12 an der Unterseite von Trichter 3 definieren, wobei jeder Auslass 13 eine Anzahl von Trennwänden 14 umfasst, die senkrecht zur Ebene von 1 sind sowie einen gegebenen Abstand voneinander getrennt sind, so dass sie Kanäle 15 jeweils zur Aufnahme einer jeweiligen Kolonne 16 von Zigaretten 2 definieren. Jeder Auslass 13 befindet sich über einer Platte 17 zur Lieferung einer Lage 18, die eine gegebene Anzahl von Zigaretten 2 enthält, die in einer geordneten Folge angeordnet sind. Der Trichter 3 umfasst ferner eine Fördereinrichtung 19 zur Beförderung großer Mengen 4 von Zigaretten 2 in einer horizontalen Richtung D2 parallel zu der Ebene von 1 und längs eines gegebenen Weges P. Die Fördereinrichtung 19 definiert die Oberseite des Trichters 3 und umfasst zwei Führungswände 20 (wobei lediglich eine in 1 gezeigt ist) und sechs Riemenfördereinrichtungen 21, die hintereinander zwischen den Wänden 20 angeordnet sind.
  • Wie in 4 klarer gezeigt ist, liegen die Wände 20 im Wesentlichen in derselben Ebene mit der Vorderwand 8 bzw. der Rückwand 9 und erstrecken sich in der Richtung D2.
  • Wie in den 2 und 4 gezeigt ist, umfasst jede Fördereinrichtung 21 zwei Riemenscheiben 22, die sich um jeweilige Achsen 23 parallel zur Richtung D1 drehen, wobei eine Anzahl trapezförmiger Riemen 24, die eine größere Außenseite 25 und eine kleinere Innenseite 26 besitzen, in Schleifen über die Riemenscheiben 22 gelegt sind und einen oberen Arbeitszweig 27 und einen unteren Rücklaufzweig 28 besitzen.
  • Jede Riemenscheibe 22 umfasst eine zylindrische Außenwand 29, in der eine Anzahl von Rillen 30 mit trapezförmigem Querschnitt ausgebildet sind, die um die Achse 23 laufen, längs der Achse 23 gleich beabstandet sind und jeweilige Riemen 24 so aufnehmen, dass die Flächen 25 der Riemen 24 mit der Wand 29 in derselben Ebene liegen.
  • Der in der Richtung D2 gemessene Abstand zwischen den Wänden 29 zweier benachbarter Riemenscheiben 22 zweier aufeinander folgender benachbarter Fördereinrichtungen 21 ist in etwa gleich dem dreifachen Durchmesser D der Zigaretten 2, so dass die Wände 20 und die benachbarten Riemenscheiben 22 zweier aufeinander folgender benachbarter Fördereinrichtungen 21 einen Einlass 31 des Trichters 3 definieren. Jeder Einlass 31 besitzt einen minimalen Querschnitt S1 der Länge L1, die gleich dem minimalen Abstand zwischen den Wänden 20 ist, d. h., die etwa gleich der, jedoch nicht kleiner als die Länge L der Zigaretten 2 ist; eine Breite W1, die in etwa gleich dem dreifachen Durchmesser D der Zigaretten ist, d. h., die erheblich kleiner als die Länge L der Zigaretten 2 ist; und einen maximalen Querschnitt S2, der gleich dem maximalen Abstand zwischen den Wänden 29 ist, der seinerseits gleich dem Abstand zwischen den Achsen 23 der zwei Riemenscheiben 22 ist, d. h., der in etwa gleich dem sechsfachen Durchmesser D der Zigaretten 2 ist.
  • Wie in 5 gezeigt ist, umfasst jede Fördereinrichtung 21 außerdem für jeden Riemen 24 eine Schutzhülle 32, die sich zwischen den beiden Riemenscheiben 22 und den Zweigen 27 und 28 erstreckt, und die ihrerseits zwei Seitenflügel 33 zum Führen des Riemens 24 längs des unteren Zweiges 28 und eine Wand 34 zum Führen des oberen Zweiges 27 umfasst, wobei sie im Wesentliche längs des oberen Zweiges 27 parallel zur Innenseite 26 des Riemens 24 und ihr zugewandt ist. Jede Hülle 32 wird von Hülsen C gehalten, die sich zwischen den Wänden 20 erstrecken.
  • Der Abstand zwischen benachbarten Riemen 24 derselben Fördereinrichtung 21 sowie der Abstand zwischen den Endriemen 24 und den benachbarten Wänden 20 ist so, dass der in der Richtung D1 gemessene minimale Spalt zwischen benachbarten Riemen 24 sowie zwischen jedem Endriemen 24 und der benachbarten Wand 20 größer als und im Wesentlichen gleich dem doppelten Durchmessers D der Zigaretten 2 ist.
  • Der Abstand zwischen den Achsen der beiden Riemenscheiben 22 jeder Fördereinrichtung 21 ist so, dass der in der Richtung D2 gemessene minimale Abstand zwischen den Außenwänden 29 der Riemenscheiben 22 größer als die Länge L der Zigaretten 2 ist. Mit anderen Worten die Wände 20 und die Riemen 24 und die Riemenscheiben 22 jeder Fördereinrichtung 21 definieren eine Anzahl von Ausstoßeinlässen 35 zum Ausstoßen der Zigaretten 2, wovon jeder einen minimalen Querschnitt S3 mit einer Länge L2, die größer als die Länge L der Zigaretten 2 ist, und einer Breite W2, die in etwa gleich dem doppelten Durchmesser D der Zigaretten 2 ist, besitzt.
  • Mit anderen Worten die Fördereinrichtung 19 definiert eine horizontale Oberfläche A, längs der sich Einlässe 31 zur Kammer 12 des Trichters 12 mit Ausstoßeinlässen 35 abwechseln.
  • Der Trichter 3 umfasst ferner eine Anzahl von Trenneinrichtungen 36, von denen sich jede im Inneren der Kammer 12 direkt unterhalb einer jeweiligen Fördereinrichtung 21 befindet und ihrerseits zwei im Wesentlichen vertikale Wände 37, die sich zwischen den Wänden 8 und 9 erstrecken und auf die Achsen 23 der Riemenscheiben 22 ausgerichtet sind, sowie zwei Wände 38, die in Bezug auf die Wände 37 schräg abfallen, sich zwischen den Wänden 8 und 9 erstrecken und mit den Wänden 37 und aufeinander verbunden sind, so dass eine nach unten gewandte Spitze 39 ausgebildet ist, umfasst.
  • Die Trenneinrichtungen 36 teilen die Kammer 12 des Trichters 3 in eine Kammer 40, die sich im Wesentlichen in der Richtung D2 erstreckt und sich direkt über den Auslässen 13 befindet, sowie in eine Anzahl von Kanälen 41, die sich in einer vertikalen Richtung D3 senkrecht zu den Richtungen D1 und D2 erstrecken, und die die jeweiligen Einlässe 31 mit der Kammer 40 verbinden und mit der Kammer 40 durch die Wände 38 verbunden sind.
  • Jeder Kanal 41 ist durch die benachbarten Wände 37 zweier benachbarter Trenneinrichtungen 36 definiert, wobei die Wände 37 durch einen Abstand getrennt sind, der kleiner als die Länge L der Zigaretten 2 ist. In 2 ist der Abstand zwischen den Wänden 37 im Wesentlichen gleich dem sechsfachen Durchmesser der Zigaretten 2.
  • Wie in 4 gezeigt ist, nimmt jede Trenneinrichtung 36 einen Kanal 42 zum Ausstoßen der Zigaretten 2 aus dem Trichter 3 auf. Jeder Kanal 42 ist definiert durch die Wände 8 und 9 des Trichters 3, durch die Wände 37 der Trenneinrichtung 36 und durch eine untere Wand 43, die in Bezug auf die Ebene von 2 schräg abfällt und ein oberes Ende 44, dass sich nahe der Wand 8 befinden, und ein unteres Ende 45, das sich durch eine in der Wand 9 ausgebildete Öffnung 46 erstreckt, besitzt. Der Kanal 42 befindet sich direkt unterhalb einer jeweiligen Fördereinrichtung 21 und steht daher mit den Einlässen 35 der Fördereinrichtung 21 in Verbindung.
  • Die Höhe der Kammer 40 ist durch den Abstand zwischen den Spitzen 39 und den oberen Enden der Kanäle 15 der Auslässe 13 begrenzt, der in etwa gleich dem zehnfachen Durchmesser D ist.
  • Im tatsächlichen Gebrauch werden große Zigarettenmengen 4 von einer bekannten Transportvorrichtung (nicht gezeigt) zum Trichter 3 transportiert und auf der Fördereinrichtung 19 abgelegt. Die großen Mengen 4 auf der Fördereinrichtung 19 umfassen Zigaretten 2, die in einem Bereich I1 über die Richtung D1 orientiert sind, d. h., die entweder in der Richtung D1 oder in Bezug auf sie verhältnismäßig leicht schräg orientiert sind, sowie Zigaretten 2a, die in einem Bereich I2 über die Richtung D2 orientiert sind. Die Zigaretten 2a sind genau so groß wie die Zigaretten 2 und unterscheiden sich von ihnen lediglich dadurch, dass sie anders orientiert sind.
  • Die große Menge 4 wird von der Fördereinrichtung 19 längs des Weges P in der Richtung D2 vorgeschoben, so dass die Zigaretten 2 und 2a aufeinander folgen über die Einlässe 31 und die Ausstoßeinlässe 35 vorgeschoben werden. Die Zigaretten 2, die sich direkt über einem Einlass 31 befinden, fallen durch den Einlass 31 in einen jeweiligen Kanal 41 darunter, während die jedoch durch andere Zigaretten 2 und/oder 2a von dem Einlass 31 getrennten Zigaretten 2 über dem Einlass 31 von der Fördereinrichtung 19 zum nächsten Einlass 31 und 35 vorgeschoben werden. Die Zigaretten 2a, die sich direkt über einem Einlass 35 längs des Weges P befinden, fallen durch den Einlass 35 und werden von der Wand 43 durch die Öffnung 46 in bekannte Sammelbehälter (nicht gezeigt) vorgeschoben, während die nicht direkt über dem Einlass 35 liegenden Zigaretten 2a zu dem nächsten Einlass 35 vorgeschoben werden.
  • Die durch die Einlässe 31 fallenden Zigaretten 2 werden von jeweiligen Kanälen 41 geführt, die so bemessen sind, dass verhindert wird, dass sich Zigaretten 2 in eine Position parallel zur Richtung D2 schieben, wobei sie die Zigaretten 2 in die Kammer 40 führen, in der die Zigaretten 2 verhältnismäßig dünne Lagen 47 mit einer Dicke, die kleiner als der zehnfache Durchmesser D der Zigaretten 2 ist, bilden. Die Zigaretten 2 in der Lage 47 fallen hierauf eine nach der anderen in jeweilige Kanäle 15 der Auslässe 13.
  • Mit anderen Worten die Zigaretten 2 und 2a werden gemäß ihrer Orientierung ausgewählt, wofür die Einlässe 31 und 35 entsprechende lang gestreckte minimale Querschnitt S1 und S3 besitzen, die in den Richtungen D1 bzw. D2 orientiert sind. Das heißt, dass in Abhängigkeit von der Orientierung der Zigaretten 2 und 2a die Einlässe 31 den Zigaretten 2 und den abgewiesenen Zigaretten 2a den Zugang zur Kammer 12 gestatten, während die Einlässe 35 den Zigaretten 2a und den abgewiesenen Zigaretten 2 den Zugang zum Ausstoßkanal 42 gestatten.
  • Das beschriebene Verfahren und der beschriebene Trichter 3 bieten verschiedene Vorteile, wovon der erste derjenige ist, dass verhindert wird, dass Zigaretten 2a in die Kammer 12 des Trichters 3 gelangen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass es sehr viel komplizierter ist, die Zigaretten 2a zu entfernen, wenn sie erst einmal in der Kammer 12 des Trichters 3 sind.
  • Ein weiterer Vorteil liegt bei den Kanälen 41, die irgendeine Änderung der Orientierung der Zigaretten 2 verhindern, wenn sie die Kanäle 41 nach unten vorgeschoben werden.
  • Überdies verhindert die über den Auslässen 13 des Trichters 3 ausgebildete verhältnismäßig dünne Lage 47 die Bildung von Brücken, die das Abwärtsfließen von Zigaretten 2 verhindern.
  • Es ist klar, dass die Abmessungen der Einlässe 31 und 35, auf die sich hier bezogen wird, rein hinweisend sind und auf Schwellenwert-Orientierungswerten der Zigaretten 2 und 2a beruhen. Das heißt, eine Verkleinerung der Breite W1 des minimalen Querschnitts eines Einlasses 31 ermöglicht den Eintritt teilweise parallel zur Richtung D1 orientierter Zigaretten 2, während eine Vergrößerung der Breite W1 außerdem den Eintritt von Zigaretten 2 zulässt, die weit davon entfernt sind, parallel zur Richtung D1 sein, oder sogar in einem Winkel von in etwa 45° in Bezug auf D1 orientiert sind. Das Gleiche trifft offensichtlich auch auf die Bemessung der Ausstoßeinlässe 35 zu.
  • Schließlich ist es durch ein passendes Auswählen der Durchmesser der Riemenscheiben 22 möglich, ein gegebenes Verhältnis zwischen dem maximalen Querschnitt S2 und dem minimalen Querschnitt S1 der Einlässe 31 zu erreichen, und die Zigaretten 2 auszuwählen, die neu angeordnet werden können, ohne dass sie einer übermäßig starken Belastung unterworfen sind. An sich gelangen Zigaretten 2, die quer zur Richtung D1 orientierte sind und die nicht durch den minimalen Querschnitt S1 fallen, in Eingriff mit dem Spalt zwischen den beiden Riemenscheiben 22, fallen durch den maximalen Querschnitt S2 und sind im Wesentlichen in der Richtung D1 orientiert, wenn sie zwischen den beiden Riemenscheiben 22 durchfallen, von denen die Wände 29 gekrümmt Verbindungen zwischen dem maximalen Abschnitt S2 und dem minimalen Abschnitt S1 bilden.

Claims (16)

  1. Verfahren zum Vorschieben von Zigaretten (2, 2a) zu einem Auslass (13) eines Trichters (3); wobei die Zigaretten (2, 2a) einen gegebenen Durchmesser (D) und eine gegebene Länge (L), die erheblich größer als der Durchmesser (D) ist, besitzen; wobei das Verfahren umfasst: Liefern der Zigaretten (2, 2a) in großer Menge (4) an eine Anzahl von Einlässen (31) des Trichters (3), Auswählen der Zigaretten (2, 2a) in Abhängigkeit von ihrer Orientierung am Einlass (31) und Vorschieben der Zigaretten (2, 2a), die parallel zu einer ersten Richtung (D1) positioniert sind, durch eine vertikale Kammer (12), die sich zwischen den Einlässen (31) und dem Auslass (13) erstreckt; wobei das Auswählen der Zigaretten (2, 2a) das Vorschieben der großen Mengen (4) von Zigaretten (2, 2a) durch eine Auswahlstation umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswahlstation eine Anzahl von Ausstoßeinlässen (35) in der Nähe der Einlässe (31) aufweist, wovon jeder durch eine horizontale lang gestreckte Öffnung definiert ist, die senkrecht zu der ersten Richtung (D1) angeordnet ist und in einem Ausstoßkanal (42) endet.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem jeder Einlass (31) eine erste Länge (L1), die in der ersten Richtung (D1) gemessen wird und etwa gleich der, jedoch nicht kleiner als die Länge (L) ist, und eine erste Breite (W1), die in einer zweiten Richtung (D2) senkrecht zu der ersten Richtung (D1) gemessen wird und erheblich kleiner als die Länge (L) ist, besitzt, um den Durchgang erster Zigaretten (2), die innerhalb eines ersten Bereichs (I1) orientiert sind, zu ermöglichen und um den Durchgang zweiter Zigaretten (2a), die innerhalb eines gegebenen zweiten Bereichs (I2) orientiert sind, zu verhindern.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem jeder Ausstoßeinlass (35) eine zweite Länge (L2) besitzt, die in der zweiten Richtung (D2) gemessen wird und größer als die Länge (L) ist, und eine zweite Breite (W2) besitzt, die in der ersten Richtung (D1) gemessen wird und erheblich kleiner als die gegebene Länge (L) ist, um den Durchgang der zweiten Zigaretten (2a) zu ermöglichen und um den Durchgang der ersten Zigaretten (2) zu verhindern.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, das ferner das Vorschieben der großen Mengen (4) längs eines gegebenen Weges (P), der sich über die Einlässe (31) und die Ausstoßeinlässe (35) erstreckt, umfasst.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, das ferner das Verteilen der ersten Zigaretten (2) in einer verhältnismäßig dünnen Lage (47) über dem Auslass (13) umfasst; wobei die Lage (47) eine Höhe besitzt, die in einer im Wesentlichen vertikalen dritten Richtung (D3) senkrecht zu der ersten und der zweiten Richtung (D1, D2) gemessen wird und gleich einem Wert ist, der im Bereich des dreifachen bis zehnfachen Durchmessers (D) der ersten und zweiten Zigaretten (2, 2a) liegt.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, das ferner das Vorschieben der ersten Zigaretten (2) zwischen den Einlass (31) und die Lage (47) mittels eines im Wesentlichen vertikalen Kanals (41), der eine dritte Breite besitzt, die in der zweiten Richtung (D2) gemessen wird und kleiner als die gegebene Länge (L) ist, umfasst.
  7. Trichter (3) zum Liefern von Zigaretten (2, 2a), die einen Durchmesser (D) und eine gegebene Länge (L), die erheblich größer als der Durchmesser (D) ist, besitzen; wobei der Trichter (3) eine Anzahl von Einlässen (31), eine Anzahl von Auslässen (13), eine vertikale Kammer (12), die sich zwischen den Einlässen (31) und den Auslässen (13) erstreckt, um die Zigaretten (2, 2a) parallel zu einer ersten Richtung (D1) vorzuschieben, und eine Auswahlstation, um die Zigaretten (2, 2a) in Abhängigkeit von ihrer Orientierung am Einlass (31) auszuwählen, umfasst; wobei der Trichter (3) dadurch gekennzeichnet ist, dass die Auswahlstation eine Anzahl von Ausstoßeinlässen (35) in der Nähe der Einlässe (31) besitzt, wovon jeder durch eine horizontale lang gestreckte Öffnung definiert ist, die senkrecht zu der ersten Richtung (D1) angeordnet ist und in einem Ausstoßkanal (42) endet.
  8. Trichter nach Anspruch 7, bei dem jeder Einlass (31) eine erste Länge (L1), die in der ersten Richtung (D1) gemessen wird und etwa gleich, jedoch nicht kleiner als die Länge (L) ist, und eine erste Breite (W1), die in einer zweiten Richtung (D2) senkrecht zu der ersten Richtung (D1) gemessen wird und erheblich kleiner als die Länge (L) ist, besitzt, um den Durchgang erster Zigaretten (2), die innerhalb eines gegebenen ersten Bereichs (I1) orientiert sind, zu ermöglichen und um den Durchgang zweiter Zigaretten (2a), die innerhalb eines gegebenen zweiten Bereichs (I2) orientiert sind, zu verhindern.
  9. Trichter nach Anspruch 8, bei dem jeder Ausstoßeinlass (35) eine zweite Länge (L2), die in der zweiten Richtung (D2) gemessen wird und größer als die gegebene Länge (L) ist, und eine zweite Breite (W2), die in der ersten Richtung (D1) gemessen wird und erheblich kleiner als die gegebene Länge (L) ist, besitzt, um den Durchgang der zweiten Zigaretten (2a) zu ermöglichen und um den Durchgang der ersten Zigaretten (2) zu verhindern.
  10. Trichter nach Anspruch 9, der ferner eine Fördereinrichtung (19) umfasst, um die größeren Mengen (4) von Zigaretten längs eines gegebenen Weges (P) vorzuschieben; wobei sich die Einlässe (31) und die Ausstoßeinlässe (35) unterhalb des Weges (P) befinden.
  11. Trichter nach Anspruch 10, bei dem die Fördereinrichtung (19) eine Folge von Riemenfördereinrichtungen (21) umfasst, die in der zweiten Richtung (D2) und zwischen zwei Führungswänden (20) hintereinander angeordnet sind; wobei sich die Einlässe (31) zwischen zwei aufeinander folgenden benachbarten Riemenfördereinrichtungen (21) und den Führungswänden (20) erstrecken.
  12. Trichter nach Anspruch 10, bei dem die Ausstoßeinlässe (35) längs der Riemenfördereinrichtungen (21) ausgebildet sind.
  13. Trichter nach Anspruch 11, bei dem jede Riemenfördereinrichtung (21) eine Anzahl von Riemen (24) umfasst, die voneinander und von den Führungswänden (20) getrennt sind und um wenigstens zwei Riemenscheiben (22) verlaufen; wobei die Ausstoßeinlässe (35) durch die Riemenscheiben (22) der Riemenfördereinrichtung (21), durch die Riemen und/oder durch die Führungswände (20) definiert sind.
  14. Trichter nach einem der Ansprüche 7 bis 13, der ferner einen im Wesentlichen vertikalen Kanal (41) umfasst, der sich unter dem Einlass (31) befindet; wobei der Kanal (41) eine dritte Breite besitzt, die erheblich kleiner als die gegebene Länge (L) ist.
  15. Trichter nach Anspruch 14, bei dem der Kanal (41) durch zwei aufeinander folgende benachbarte Trenneinrichtungen (36) definiert ist und der Ausstoßkanal (42) in der Trenneinrichtung (36) ausgebildet ist.
  16. Trichter nach einem der Ansprüche 7 bis 15, der ferner Trenneinrichtungen (36) umfasst, die in der Kammer (12) untergebracht sind, um das Aufnahmevermögen der Kammer (12) zu verringern.
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