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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Markierungs-Untersuchungssystem
zum Untersuchen von Markierungen, die auf einem Reifen gebildet
sind. Der Ausdruck „Reifen" wird hier verwendet,
um sowohl einen fertig gestellten Reifen als auch einen halb-fertig
gestellten Reifen, der noch in einem Prozess ist, zu bezeichnen.
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Markierungen,
die eine durch die Messung eines Reifens bestimmte Gleichförmigkeitsmarkierung,
die eine akzeptable Gleichförmigkeit
anzeigt, und eine Gleichgewichtsmarkierung, die einen leichtesten
Abschnitt des Reifens anzeigt, einschließen, werden auf die Seitenwand
des Reifens durch eine Markierungseinrichtung markiert. Operatoren
untersuchen Reifen visuell, um nachzusehen, ob die Markierungen
richtig gebildet sind. Jedoch ergeben unterschiedliche Betreiber
unterschiedliche Entscheidungen, und die visuelle Untersuchung bzw. Überprüfung der
Markierungen durch die Operatoren benötigt viel Zeit und ist ein
Hindernis für
die perfekte Automatisierung eines Untersuchungsbands für die Einsparung
von Arbeiten gewesen.
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Ein
automatisches Markierungs- und Untersuchungssystem ist in der JP-A
Nr. 6-84002 offenbart. Dieses herkömmliche automatische Markierungs-Untersuchungssystem
legt einen mit einer Markierung versehenen Reifen auf einen Drehuntersuchungstisch,
dreht den Drehuntersuchungstisch, der den Reifen haltert, und fotografiert
die auf dem Reifen gebildete Markierung mit einer Kamera für eine Untersuchung.
Dieses automatische Markierungs-Untersuchungssystem benötigt den
speziellen Drehuntersuchungstisch und einen Beförderungsmechanismus zum Befördern des
Reifens auf den Drehuntersuchungstisch. Deshalb benötigt dieses
bekannte automatische Markierungs-Untersuchungssystem viele Geräte und Betriebskosten
und einen großen
Platz für
eine Installation. Somit hat dieses bekannte automatische Markierungs-Untersuchungssystem
eine geringe Raumeffizienz. Ferner muss dieses bekannte Markierungs-Untersuchungssystem
den Reifen auf den Drehtisch zum Fotografieren mit einer Kamera
positionieren, was eine spezielle Positionierungseinrichtung erfordert.
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Ein
durch die Markierungseinrichtung markierter Reifen wird an einen
Markierungs-Untersuchungsprozess
befördert
und Markierungen, die auf dem Reifen markiert sind, werden einige
Zeit später, nachdem
die Markierungen auf den Reifen markiert worden sind, untersucht.
Wenn die Markierungseinrichtung nicht normal arbeitet und fehlerhafte
Markierungen auf dem Reifen gebildet werden, werden deshalb fehlerhafte
Markierungen auf einer Vielzahl von Reifen gebildet werden, bevor
die fehlerhaften Markierungen in dem Markierungs-Untersuchungsprozess
gefunden werden, was eine Herstellungseffizienz verringert.
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Die
US-4.727.419 offenbart ein anderes Markierungs-Erfassungssystem,
umfassend eine erste, zweite und dritte Stufe. An der ersten Stufe
werden die Breite und der innere Durchmesser des Reifens erfasst.
Die zweite Stufe umfasst einen ersten bewegbaren Kopf zum Erfassen
der Reifeninformationsmarkierung. Dieser Kopf wird in Übereinstimmung
mit der Information, die von der ersten Stufe geliefert wird, in
Position gebracht. Die dritte Stufe umfasst einen zweiten optischen
Kopf zum Lesen der Markierungen, die auf dem Seitenwandabschnitt
des Reifens gebildet sind.
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Die
Erfindung wurde im Hinblick auf die voranstehenden Probleme in dem
Stand der Technik durchgeführt
und es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Markierungs- Untersuchungssystem
bereitzustellen, welches eine auf einen Reifen markierte Markierung
unmittelbar nachdem die Markierung auf den Reifen markiert worden ist
untersuchen kann.
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In Übereinstimmung
mit einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein Markierungs-Untersuchungssystem
eine Kamera, die an einer vorgegebenen Position auf einer Markierungseinrichtung
gehalten wird, die in der Lage ist nahe zu oder in Kontakt mit einem
Reifen, der auf einem Markierungstisch gehalten wird, um eine Markierung
auf dem Reifen zu bilden, angeordnet zu werden, eine Erfassungseinrichtung
zum Erfassen der Trennung der Markierungseinrichtung um einen vorgegebenen Abstand
von dem Reifen, nachdem die Markierung auf den Reifen markiert worden
ist, eine Steuereinrichtung zum Betreiben der Kamera, um ein Bild
der Markierung, die auf den Reifen markiert ist, auf den Empfang
eines Erfassungssignals hin, das von der Erfassungseinrichtung auf
die Erfassung der Trennung der Markierungseinrichtung um den vorgegebenen
Abstand von dem Reifen hin bereitgestellt wird, zu bilden, und eine
Markierungs-Untersuchungseinrichtung zum Analysieren des Bilds der
Markierung, das durch die Kamera gebildet wird, für die Untersuchung
der Markierung.
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Da
die Kamera auf der Markierungseinrichtung gehalten wird, die in
Richtung auf den Reifen hin bewegt werden oder damit in Kontakt
gebracht werden kann, kann das Bild der Markierung, die auf dem Reifen
gebildet ist, durch die Kamera gebildet werden, nachdem die Markierungseinrichtung
um den vorgegebenen Abstand von dem Reifen getrennt worden ist,
und die Markierung kann durch Analysieren des Bilds der Markierung,
das durch die Kamera gebildet wird, untersucht werden. Demzufolge
sind irgendwelche großen
Einrichtungen speziell für
eine Untersuchung und ein großer
Platz zum Installieren von derartigen Einrichtungen nicht erforderlich
und das Markierungs-Untersuchungssystem kann bei geringen Kosten
hergestellt werden und verwendet einen verfügbaren Platz bzw. Raum effizient.
Die Markierungs-Untersuchungseinrichtung benötigt nur eine sehr kurze Zeit
für die
Untersuchung und ein Bild der auf dem Reifen markierten Markierung
kann gebildet werden und die Markierung kann durch Analysieren des
Bilds, unmittelbar nachdem die Markierung auf den Reifen markiert
worden ist, untersucht werden. Deshalb kann ein nutzloser Markierungsbetrieb,
der fehlerhafte Markierungen auf einer Vielzahl von Reifen bildet,
vermieden werden und somit kann ein Herstellungswirkungsgrad einer
Reifenherstellungsstraße
(eines Reifenherstellungsbands) verbessert werden.
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In
diesem Markierungs-Untersuchungssystem unterscheidet die Markierungs-Untersuchungseinrichtung
zwischen akzeptablen Markierungen und nicht akzeptablen Markierungen.
Da der Zustand der Markierung untersucht werden kann, unmittelbar nachdem
die Markierung auf einem Reifen markiert worden ist, kann die Fehlfunktion
der Markierungseinrichtung ohne Verzögerung erfasst werden.
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In
diesem Markierungs-Untersuchungssystem untersucht die Markierungs-Untersuchungseinrichtung
eine auf einen Reifen markierte Markierung, um nachzusehen, ob die
Markierung für
den Reifen richtig ist. Ein Bild der Markierung, die auf den Reifen markiert
ist, wird analysiert, um nachzusehen, ob die Markierung für den Reifen
geeignet ist.
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Dieses
Markierungs-Untersuchungssystem kann ferner eine Beleuchtungseinrichtung
umfassen, die auf der Markierungseinrichtung gehalten wird. Die
auf der Markierungseinrichtung gehaltene Beleuchtungseinrichtung
ist in der Lage eine auf einem Reifen markierte Markierung effektiv
zu beleuchten und demzufolge ist die Kamera in der Lage ein klares Bild
der Markierung zu bilden. Die Beleuchtungseinrichtung benötigt kaum
zusätzlichen
Platz.
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Die
obigen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung ergeben sich näher
aus der folgenden Beschreibung in Zusammenhang mit den beiliegenden
Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
Seitenansicht einer Markierungseinrichtung;
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2 eine
Vorderansicht der in 1 gezeigten Markierungseinrichtung;
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3 eine
aufgebrochene Seitenansicht der in 1 gezeigten
Markierungseinrichtung;
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4 eine
schematische perspektivische Ansicht eines Markierungs-Untersuchungssystems in
einer bevorzugten Ausführungsform
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung;
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5 ein
Blockdiagramm eines Steuersystems, das in dem Markierungs-Untersuchungssystem
enthalten ist; und
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6 ein
Flussdiagramm eines Steuerprogramms, das durch das in 4 gezeigte
Markierungs-Untersuchungssystem ausgeführt werden soll.
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Ein
Markierungs-Untersuchungssystem in einer bevorzugten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 6 beschrieben,
wie angewendet auf die Untersuchung einer Gleichgewichtsmarkierung M,
die durch einen Markierungsprozess an einem leichtesten Punkt auf
der Seitenwand eines Reifens markiert ist, um einen leichtesten
Abschnitt des Reifens, bestimmt durch einen Gleichförmigkeitsmessprozess,
anzuzeigen. Das Markierungs-Untersuchungssystem bildet ein Bild
der Gleichgewichtsmarkierung M und analysiert das Bild der Gleichgewichtsmarkierung
für eine
Untersuchung.
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Bezugnehmend
auf die 1 und 2 weist
eine Markierungseinrichtung zum Ausführen des Markierungsprozesses
eine Walzen-Beförderungseinrichtung 2,
einen mit Beförderungswalzen versehenen
und angrenzend zu der Walzen-Beförderungseinrichtung 2 angeordneten
Markierungstisch 3, und einen Zentriermechanismus, der
mit Zentrierungsarmen 4 versehen ist, auf. Die Walzen-Beförderungseinrichtung 2 transferiert
einen Reifen 1, der durch eine Gleichförmigkeitsmessung überprüft wird, an
den Markierungstisch 3, der an einer Reifentransferposition
positioniert ist, und dann wird der Reifen 1 durch die
Zentrierungsarme 4 des Zentrierungsmechanismus zentriert
und durch den Zentrierungsmechanismus auf dem Markierungstisch 3 festgehalten. Der
Markierungstisch 3 kann in vertikalen Richtungen zwischen
der Reifentransferposition und einer Markierungsposition durch ein
Zylinder-Stellglied 5, das unter dem Markierungstisch 3 angeordnet
ist, bewegt werden. Der Reifen 1 wird durch die Walzen-Beförderungseinrichtung 2 befördert, wird
von der Walzen-Beförderungseinrichtung 2 an
den an der Reifentransferposition auf der gleichen Ebene wie die
Walzen-Beförderungseinrichtung 2 positionierten
Markierungstisch 3 transferiert, der Reifen 1 wird
zentriert und auf dem Markierungstisch 3 festgehalten,
und dann wird der Markierungstisch 3 durch das Zylinder-Stellglied 5 an
die Markierungsposition angehoben.
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Ein
Arm 7 wird horizontal über
dem Markierungstisch 3 auf einer Säule 6 gehalten. Ein
Drehmechanismus 8 ist auf einem freien Endteil des Arms 7 angebracht.
Eine vertikale Drehwelle 9, die auf dem freien Endteil
des Arms 7 gehaltert wird, wird durch einen nicht gezeigten
Motor für
eine Drehung angetrieben. Die Mittenachse X-X des Reifens 1,
der durch die Zentrierungsarme 4 richtig auf dem Markierungstisch 3 zentriert
ist, ist zu der Achse der Drehwelle 9 ausgerichtet. Eine
Horizontalantriebseinheit 10 ist mit dem unteren Ende der
Drehwelle 9 verbunden. Die Horizontalantriebseinheit weist
einen Gewindestab 11, der in einer horizontalen Position
für eine
Drehung auf einem Halterungsrahmen 11a gehaltert wird,
und ein Mutternelement 12, das mit dem Gewindestab 11 verbunden
ist, auf. Der Gewindestab 11 wird gedreht, um das Mutternelement 12 horizontal
zu bewegen. Eine Markierungseinrichtung 20 ist auf dem
Mutternelement 12 aufgehängt. Die Markierungseinrichtung 20 weist
ein Paar von Seitenplatten 21 auf, die obere Endteile aufweisen,
die an dem Mutternelement 12 befestigt sind. Eine Zuführungsrolle 22,
eine Aufnahmerolle 23 und eine Leerlaufscheibe 24 sind
zwischen dem Paar von Seitenplatten 21 angeordnet und für eine Drehung
gehaltert. Ein thermisches Transferband 25, das von der
Zuführungsrolle 22 zugeführt wird,
geht durch die Leerlaufscheibe 24 und wird durch die Aufnahmerolle 23 aufgenommen.
Ein Erwärmungskopf 27,
der intern mit einem Erwärmungselement
versehen ist, wird an einen Abschnitt des thermischen Transferbands 25,
das sich zwischen der Zuführungsrolle 22 und
der Leerlaufscheibe 24 erstreckt, durch einen Stellstab 26a eines
Zylinder-Stellglieds 26 gedrückt, um
den Abschnitt des thermischen Transferbands 25 schräg nach unten
zu drücken.
Das thermische Transferband 25 wird intermittierend jedes
Mal um ein Stück
zugeführt.
Das Zylinder-Stellglied 26 drückt den
Erwärmungskopf 27 in
Richtung auf den Reifen 1 hin, um die Gleichgewichtsmarkierung
M auf eine Seitenwand des Reifens 1 zu drucken, indem das thermische
Transferband 25 an die Seitenwand des Reifens 1 gedrückt wird.
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Die
horizontale Position der Markierungseinrichtung 20 wird
in Übereinstimmung
mit der Größe des Reifens 1 durch
horizontales Bewegen der Markierungseinrichtung 20 durch
die Horizontalantriebseinheit 10 eingestellt, damit der
Abstand des Erwärmungskopfs 27 von
der Mittenachse X-X des Reifens 1 richtig eingestellt wird,
um die Gleichgewichtsmarkierung M an einer vorgegebenen Position
auf der Seitenwand des Reifens 1 zu drucken. Der Drehmechanismus 8 dreht
den Erwärmungskopf 27 um
die Mittenachse X-X, um den Erwärmungskopf 27 auf eine
gewünschte
Winkelposition einzustellen. Der Drehmechanismus 8 dreht
den Erwärmungskopf 27 an
eine Winkelposition entsprechend zu einem leichtesten Punkt, der
durch den vorausgehenden Gleichförmigkeits-Messprozess
bestimmt wird, auf dem Reifen 1, der auf dem Markierungstisch 3 fest
angebracht ist, sodass die Gleichgewichtsmarkierung M an dem leichtesten
Punkt auf dem Reifen 1 markiert werden kann. Wenn der Reifen 1 mit
der Gleichgewichtsmarkierung M markiert wird, dann hebt das Zylinder-Stellglied 5 den
Markierungstisch 3 an die Markierungsposition an, um den
auf dem Markierungstisch 3 gehaltenen Reifen 1 nahe
zu der Markierungseinrichtung 20 zu positionieren.
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Bezugnehmend
auf 4 ist eine CCD Kamera 30 an einer vorgegebenen
Position an der äußeren Oberfläche von
einer der Seitenplatten 21 der Markierungseinrichtung 20 angebracht.
Die CCD Kamera 30 wird auf der Seitenplatte 21 gehalten,
wobei ihr Objektiv im Wesentlichen in der gleichen Richtung wie
der Richtung, in der der Erwärmungskopf 27 bewegt
wird, um das Transferband 25 zu drücken, gerichtet ist, sodass
das Objektiv auf der Gleichgewichtsmarkierung M, die auf dem Reifen 1 markiert ist,
fokussiert ist, wenn der Reifen 1 um einen vorgegebenen
Abstand von der Markierungsposition an eine Bildaufnahmeposition
abgesenkt wird, nachdem die Gleichgewichtsmarkierung M auf den Reifen 1 markiert
worden ist. Die CCD Kamera 30 betätigt ihren Verschluss auf den
Empfang eines Triggersignals hin. Eine Beleuchtungseinrichtung 32 wird
auf einem Bügel 21a gehalten,
der an der Markierungseinrichtung 20 angebracht ist. Die
Beleuchtungseinrichtung 32 beleuchtet den Reifen 1 effektiv,
nachdem der Reifen 1 an die Bildaufnahmeposition abgesenkt
worden ist, um der CCD Kamera 30 zu ermöglichen ein zufriedenstellendes
Bild der Gleichgewichtsmarkierung M zu bilden. Eine Bildverarbeitungseinrichtung 31 zum
Steuern der CCD Kamera 30 und zum Verarbeiten des durch
die CCD Kamera 30 gebildeten Bilds, und eine Energieversorgung 33 für die Beleuchtungseinrichtung 32 werden
auf der Markierungseinrichtung 20 gehalten. Energie wird
an die Bildverarbeitungseinrichtung 31 und die Energieversorgung 33 durch
Schleifringe 34, die auf der Drehwelle 9 angebracht
sind, zugeführt.
Signale werden zwischen der Bildverarbeitungseinrichtung 31 und
einem externen Controller 35 ebenfalls durch Schleifringe 34,
die auf der Drehwelle 9 angebracht sind, ausgetauscht.
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Ein
Photokoppler 36 ist auf einem vorgegebenen Niveau zwischen
der CCD Kamera 30 und dem Markierungstisch 3 angebracht.
Der Photokoppler 36 umfasst einen Lichtprojektor 36a und
einen Photodetektor 36b. Der Lichtprojektor 36a und
der Photodetektor 36b sind so angeordnet, dass ein Lichtstrahl,
der durch den Lichtprojektor 36a projiziert wird, an den
Photodetektor 36b in einer horizontalen Ebene geht, die
sich unterhalb der CCD Kamera 30 erstreckt und um einen
Abstand gleich zu der Brennweite der CCD Kamera 30 von
der CCD Kamera 30 beabstandet ist. Wenn der Markierungstisch 3,
auf dem der Reifen 1 angebracht ist, angehoben wird, dann
wird der Lichtstrahl, der durch den Lichtprojektor 36a des
Photokopplers 36 projiziert wird, durch den Reifen 1 unterbrochen
und dadurch wird der Photodetektor 36b abgeschaltet. Wenn
der Markierungstisch 3, auf dem der Reifen 1 angebracht
ist, abgesenkt wird, nachdem die Gleichgewichtsmarkierung M auf
den Reifen 1 markiert worden ist, und die obere Oberfläche des
Reifens 1 unter die Ebene abgesenkt ist, in der der durch
den Lichtprojektor 36a projizierte Lichtstrahl an den Photodetektor 36b geht, dann
empfängt
der Photodetektor 36b den durch den Lichtprojektor 36a projizierten
Lichtstrahl und wird eingeschaltet, um ein Erfassungssignal bereitzustellen,
das die Ankunft der Gleichgewichtsmarkierung M, die auf den Reifen 1 markiert
ist, an einer Untersuchungsposition entsprechend zu dem Brennpunkt der
CCD Kamera 30 anzeigt. Der Photokoppler 36 wird
durch den Controller 35 gesteuert und ein Erfassungssignal,
das durch den Photodetektor 36b bereitgestellt wird, wird
an den Controller 35 gegeben.
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Bezugnehmend
auf 5, die ein Steuersystem für eine Markierungsuntersuchung
zeigt, liefert der Controller 35 eine DC Energie und ein
Triggersignal an die Bildverarbeitungseinrichtung 31 auf den
Empfang eines Erfassungssignals von dem Photokoppler 36 hin,
und empfängt
das Ergebnis der Analyse des Bilds, das durch die CCD Kamera 30 gebildet
wird. Der Controller 35 liefert AC Energie an die Beleuchtungseinrichtung 32.
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Der
Betrieb des Markierungs-Untersuchungssystems wird unter Bezugnahme
auf ein in 6 gezeigtes Flussdiagramm beschrieben.
Die Markierungseinrichtung 20 wird an einer horizontalen Position
eingestellt, die zum Markieren von Reifen eines spezifischen Typs
spezifiziert ist (Schritt 1). Die vertikale Drehwelle 9 wird
gedreht, um die Markierungseinrichtung 20 an einer Winkelposition
zu lokalisieren, wo der Erwärmungskopf 27 einem
leichtesten Punkt, der durch den vorausgehenden Gleichförmigkeitsmessprozess
bestimmt wird, auf einem Reifen 1, der auf dem Markierungstisch
gehaltert und zentriert wird, entspricht (Schritt 2). Der
Markierungstisch 3, der den Reifen 1 haltert,
wird an die vorgegebene Markierungsposition angehoben (Schritt 3),
und dann wird der Erwärmungskopf 27 durch
das Transferband 25 an die Seitenwand des Reifens 1 gedrückt, um
durch einen thermischen Transferdruck eine Gleichgewichtsmarkierung
M an dem leichtesten Punkt auf die Seitenwand des Reifens 1 zu
markieren (Schritt 4). Danach wird der Markierungstisch 3 abgesenkt
(Schritt 5). Wenn der Markierungstisch 3 an der
Untersuchungsposition während
seiner Abwärtsbewegung
ankommt, dann wird der Photodetektor 36b des Photokopplers 36 eingeschaltet (Schritt 6),
der Controller 35 gibt ein Triggersignal an die Bildverarbeitungseinrichtung 31 und
die Bildverarbeitungseinrichtung 31 betätigt den Verschluss der CCD
Kamera 30, um ein Bild der auf den Reifen 1 markierten
Gleichgewichtsmarkierung M, die durch die Beleuchtungseinrichtungen 32 beleuchtet
wird, zu bilden (Schritt 7). Das Bild der Gleichgewichtsmarkierung
M wird gebildet, während
der Markierungstisch 3 abgesenkt wird. Der Markierungstisch 3 wird an
der Transferposition gestoppt und dann wird der Reifen 1 von
dem Markierungstisch 3 wegbefördert (Schritt 9).
Die so untersuchten Reifen 1 werden nach der Qualität der Gleichgewichtsmarkierung
M sortiert (Schritt 10).
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Ein
Bildsignal, das ein Bild der Gleichgewichtsmarkierung M darstellt
und durch die CCD Kamera 30 im Schritt 7 bereitgestellt
wird, wird an einen Bildanalysator gegeben, der in der Bildverarbeitungseinrichtung 31 enthalten
ist (Schritt 21). Der Bildanalysator analysiert das Bild,
das durch die Bildsignale dargestellt wird, um das Gebiet der Gleichgewichtsmarkierung
M zu bestimmen (Schritt 22). Die Gleichgewichtsmarkierung
M, die durch den thermischen Transferdruck durch die Markierungseinrichtung 20 gebildet
wird, ist ein ausgeprägter
Kreis mit einem Durchmesser von ungefähr 10 mm, und die CCD Kamera 30 ist
mit 240.000 Bildpunkten versehen. Wenn die Anzahl von Punkten (Markierungsgebiet),
die die Gleichgewichtsmarkierung M bilden, in dem Bereich von 14.000
bis 18.000 ist, wird entschieden, dass die Gleichgewichtsmarkierung
M akzeptabel ist. Somit können
abgesplitterte Gleichgewichtsmarkierungen und deformierte Gleichgewichtsmarkierungen
genau von akzeptablen Gleichgewichtsmarkierungen unterschieden werden.
Nachdem die Qualität
der Gleichgewichtsmarkierung M auf Grundlage ihres Markierungsgebiets
entschieden worden ist (Schritt 23), gibt die Bildverarbeitungseinrichtung 31 ein
Qualitätssignal
an eine Reifensortierungseinrichtung, die nicht gezeigt ist (Schritt 24),
und die Reifensortierungseinrichtung sortiert den Reifen 1 nach
der Qualität
der Gleichgewichtsmarkierung M auf Grundlage des Qualitätsignals
und zeigt die Qualität
der Gleichgewichtsmarkierung M an (Schritt 25).
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Somit
kann das Bildsignal, das das Bild der Gleichgewichtsmarkierung M
darstellt, automatisch während
des Markierungsprozesses erhalten werden, was den Markierungsbetrieb
ohne Weiterbefördern
des Reifens 1 an eine spezielle Position für eine Markierungsuntersuchung
kaum beeinträchtigt.
Da eine Markierungsuntersuchung zusätzliche Zeit erfordert kann
der Wirkungsgrad des Reifenherstellungsbands signifikant verbessert
werden.
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Der
Verschluss der CCD Kamera 30 wird betätigt, um ein Bildsignal zu
erzeugen, das die Gleichgewichtsmarkierung M zu einem Zeitpunkt
während der
Bewegung des Markierungstischs 3 nach unten, nachdem die
Gleichgewichtsmarkierung M auf den Reifen 1 gedrückt worden
ist, darstellt. Das Bild der Gleichgewichtsmarkierung M, das durch
das Bildsignal dargestellt wird, wird analysiert und die Qualität der Gleichgewichtsmarkierung
M wird bestimmt, bevor der Markierungstisch 3 die Transferposition
erreicht. Da die Gleichgewichtsmarkierung während des Markierungsprozesses
untersucht wird erhöht die
Untersuchung der Gleichgewichtsmarkierung M die Reifenverarbeitungszeit
nicht; das heißt,
die Untersuchung der Gleichgewichtsmarkierung M kann ohne Verringern
der Verarbeitungsfähigkeit
der Markierungseinrichtung 20 erzielt werden. Wenn eine nichtakzeptable
Gleichgewichtsmarkierung M als Folge der Fehlfunktion der Markierungseinrichtung 20 gebildet
wird, dann wird die nichtakzeptable Gleichgewichtsmarkierung M unmittelbar
erfasst und Maßnahmen
werden getroffen, um die Fehlfunktion der Markierungseinrichtung 20 ohne
Verzögerung
zu korrigieren. Demzufolge kann eine Markierung von nichtakzeptablen
Markierungen auf aufeinander folgenden Reifen vermieden werden.
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Wenn
ein Bild einer Markierung, die auf einen Reifen durch den Stand
der Technik markiert wird, gebildet wird, muss eine Kamera und der
Reifen relativ zueinander mit hoher Genauigkeit positioniert werden
und somit ist eine große
Einrichtung erforderlich. Da das Markierungs-Untersuchungssystem
in dieser Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung die CCD Kamera 30 und die auf
der Markierungseinrichtung jeweils an vorgegebenen Positionen gehaltene
Beleuchtungseinrichtung 32 verwendet, um ein Bild der Gleichgewichtsmarkierung
M zu bilden, erfordert das Markierungs-Untersuchungssystem keinerlei große, spezielle
Einrichtung zum Bilden eines Bilds der Markierung, und das Markierungs-Untersuchungssystem
kann bei geringen Kosten hergestellt werden und verwendet einen
verfügbaren
Platz effizient.
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Das
Markierungs-Untersuchungssystem in der vorangehenden Ausführungsform
untersucht die Gleichgewichtsmarkierung M, die auf den Reifen 1 durch
einen thermischen Transferdruck gedruckt ist, um nachzusehen, ob
die Gleichgewichtsmarkierung M richtig gedruckt ist. Die vorliegende
Erfindung ist auf die Untersuchung eines Labels, das mit einem Code
gedruckt ist, anwendbar, beispielsweise auf einen Strichcode, der
das Ergebnis der Messung eines Reifens, eine Identifikationsinformation
und dergleichen darstellt und an dem Reifen angebracht wird. Wenn
derartige Labels zum Markieren von Reifen verwendet werden, wird
ein Band, auf dem Labels angeordnet sind, zugeführt, eine Markierungseinrichtung
druckt einen Strichcode auf ein Label mit einem Druckkopf, und das
Label wird an einem Reifen angebracht. Eine Kamera oder ein Strichcode-Scanner wird
auf der Markierungseinrichtung gehalten. Die Texte, die durch den
Strichcode dargestellt werden, der auf das Label gedruckt wird,
das an dem Reifen angebracht wird, werden gelesen und eine Entscheidung
wird getroffen, ob das an dem Reifen angebrachte Label mit einem
richtigen Strichcode versehen ist oder nicht. Auch in diesem Fall
erfordert das Markierungs-Untersuchungssystem
keinerlei große, spezielle
Einrichtung zum Untersuchen des Labels, um zu entscheiden, ob eine
geeignete Markierung auf dem Reifen gebildet ist oder nicht, und
das Markierungs-Untersuchungssystem
kann bei geringen Kosten hergestellt werden und verwendet einen
verfügbaren
Raum effizient. Das Markierungs-Untersuchungssystem benötigt eine
sehr kurze Zeit für
eine Untersuchung. Da das Markierungs-Untersuchungssystem ein Bild
einer Markierung bildet und untersucht, nachdem die Markierung gebildet
worden ist, kann eine nichtakzeptable Markierung sofort erfasst werden
und Maßnahmen
werden ohne Verzögerung getroffen,
um das Bilden von nichtakzeptablen Markierungen auf aufeinander
folgenden Reifen zu vermeiden, sodass der Wirkungsgrad der Reifenherstellungsstraße (des
Reifenherstellungsbands) signifikant verbessert werden kann.
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Anstelle
des Photokopplers 36 zum Erfassen der Ankunft der Gleichgewichtsmarkierung
M an einer Position in einer vorgegebenen positionsmäßigen Beziehung
zu der CCD Kamera 30 während
der Abwärtsbewegung
des Reifens 1 kann ein Begrenzungsschalter verwendet werden.
Eine Einrichtung, die in der Lage ist den Abstand der Abwärtsbewegung
des Markierungstisches 3 zu messen, oder eine Einrichtung,
die in der Lage ist die Dauer der Abwärtsbewegung des Markierungstischs 3 zu
messen, kann anstelle des Photokopplers 36 verwendet werden.
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Die
vorliegende Erfindung ist auf ein Markierungssystem anwendbar, bei
dem ein Reifen auf einem stationären
Markierungstisch gehaltert wird und eine Markierungseinrichtung
in Richtung auf den Reifen hin bewegt wird, der auf dem Markierungstisch gehaltert
wird. Die Markierung kann durch ein kontaktloses Druckverfahren,
beispielsweise ein Tintenstrahl-Druckverfahren, anstelle eines Kontaktdruckverfahrens,
wie das thermische Transferdruckverfahren, wie in der voranstehenden
Beschreibung beschrieben, gedruckt werden.