DE10039266A1 - Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung im Wirkbereich von Preß- und/oder Schneidwerkzeugen - Google Patents
Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung im Wirkbereich von Preß- und/oder SchneidwerkzeugenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung im Wirkbereich von Preß- und/oder Schneidwerken für eine Umformung und/oder Beschneidung von Blechen, insbesondere von Karosserieaußenhäuten, mit einem Bildverarbeitungssystem. Ein einen kritischen Bereich des Preß- und/oder Schneidwerkes abbildendes durch einen optischen Meßwertaufnehmer erzeugtes Istbild ist mit einem entsprechenden Sollbild auf definierte Störgrößen prüfbar, so daß bei Feststellung signifikanter Unterschiede zwischen dem Ist- und dem Sollbild ein Signal erzeugt ist. Erfindungsgemäß sind in dem kritischen Bereich Referenzmarkierungen vorgesehen, mit denen eine durch die Störgrößen bedingte Veränderung des kritischen Bereichs im Istbild abbildbar und durch das Bildverarbeitungssystem als signifikanter Unterschied zum Sollbild feststellbar ist, wobei die Veränderung des kritischen Bereiches einer Änderung des reflektierten durch den optischen Meßwertaufnehmer aufgenommenen Lichts entspricht.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur optischen Fehlerer
kennung im Wirkbereich von Preß- und/oder Schneidwerkzeugen ge
mäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Aus der DE 36 29 088 C1 ist eine Vorrichtung zur Fehlererken
nung mittels optischen Vergleichsverfahren bei Pressen bekannt,
die die Werkstücklage in der Presse überwacht und bei fehler
hafter Lage des Werkstücks in der Presse einen Fehler meldet.
Dazu wird ein optoelektronischer Sensor eingesetzt, der das
Werkstück mit einem durch einen ersten Lichtwellenleiter hin
durchgeführten Lichtstrahl erfaßt und von diesem reflektiert
wird. Das reflektierte Licht wird durch einen zweiten Lichtwel
lenleiter an den Sensor zurücktransportiert. Sofern kein Werk
stück im Preßwerkzeug liegt, d. h., sofern keine Reflexion auf
tritt, erfolgt eine Fehlermeldung durch den Optosensor.
Obwohl der vorgestellte Optosensor gerade bei Transferpressen
besonders gut eingesetzt werden kann, ist aber lediglich nur
die Werkstückanwesenheit bzw. -abwesenheit in der Presse fest
stellbar. Bei einer Fehllage des Werkstücks kann der Optosensor
diese oftmals nicht erkennen, da das Werkstück auch bei Fehlla
ge den Lichtaustritt abdeckt und eine Reflexion des Licht
strahls zuläßt. Noch schwerwiegendere Folgen für das Preß-
und/oder Schneidwerkzeug entstehen, wenn Abfallstücke im Pres
senraum oder in dessen näherer Umgebung nicht identifiziert
werden können.
Aus der EP 0 374 735 B1 geht eine andere optische Fehlererken
nungsvorrichtung allerdings für supraplastisches Umformen mit
tels Formgasdruck hervor. Für die Qualitätssicherung des Werk
stücks wird dessen Spannungsgang während des Formens mit einer
CCD-Kamera über aufgebrachte Referenzmarkierungen kontrolliert
und bei Abweichung vom Sollspannungsgang der Formgasdruck ge
steuert.
Die Fehlererkennung in Preß- und/oder Schneidwerkzeugen stellt
insbesondere bei Umform- und/oder Beschneidprozessen von Karos
serieteilen eine besondere Herausforderung dar, da gerade bei
Außenhäuten eines Kraftfahrzeugs hohe Qualitätsanforderungen
gelten. Es ist daher nicht ausreichend, nur die Anwesenheit des
zu formenden Karosserieteils im Werkzeug zu prüfen, sondern
auch Fremdteile zu identifizieren. Es ist allerdings auch nicht
notwendig, das Werkzeug respektive das Werkstück während des
Umform- bzw. Schneidprozesses zu überwachen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demnach darin, eine Vorrich
tung zur optischen Fehlererkennung im Wirkbereich von Preß-
und/oder Schneidwerkzeugen zu entwickeln, die den Umform-
und/oder Beschneidprozeß sowohl bei Fehllagen des Werkstücks
als auch bei Anwesenheit von Fremdteilen im Werkzeug stoppt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit den Merkmalen des Patent
anspruchs 1 gelöst.
Durch die Ähnlichkeit der zu überwachenden Werkstücke aber auch
Werkzeuge in ihren Materialeigenschaften, insbesondere ihrer
Reflexionseigenschaften, gestaltet sich ein Bildvergleich, bei
dem ein an sich bekanntes Bildanalyseverfahren angewendet wer
den kann, relativ schwierig. Die Anwesenheit von Störgrößen,
beispielsweise von Blechabfällen, die im vorangegangenen Preß-
bzw. Schneidzyklus angefallen sind, kann durch optische Meß
wertaufnehmer kaum vom Werkstück aber auch vom Werkzeug unter
schieden werden, da die für die Abbildung von Konturen notwen
digen Reflexionseigenschaften ähnlich oder gar identisch mit
dem Werkstück oder Werkzeug sind. Mit dem Einbringen von Refe
renzmarkierungen in den kritischen Bereich lassen sich Konturen
durch den optischen Meßwertaufnehmer viel besser erfassen und
durch das Bildverarbeitungssystem auswerten.
Gemäß den Merkmalen der Ansprüche 2 bzw. 3 unterscheiden sich
die Referenzmarkierungen in ihren Reflexionseigenschaften maß
geblich von denen der Störgrößen oder der im kritischen Bereich
angeordneten Werkzeuge oder Bauteile. Um Konturen auf dem Ist-
bzw. Sollbild sichtbar zu machen, können in einfachster Form
farbliche Markierungen vorgesehen sein, wenn die Werkzeuge bei
spielsweise aus geschliffenen Stahl gefertigt sind. Dazu können
die Werkzeuge beispielsweise mit schwarzer Farbe "gerahmt" wer
den, so daß deren Konturen für die Bildverarbeitung sichtbar
werden. Bei Anwesenheit von Störgrößen registriert das Bildver
arbeitungssystem demnach nicht die Anwesenheit der Störgröße
auf dem Werkzeug, sondern auf dessen Referenzmarkierung.
Preß- und/oder Schneidwerkzeuge umfassen in der Regel ein Ober-
und ein Unterwerkzeug, die innerhalb eines Pressengestells an
geordnet sind. Innerhalb seiner Hubkurve durchläuft das Ober
werkzeug einen oberen und einen unteren Todpunkt. Um zu verhin
dern, daß ein sich aufwärtsbewegendes Oberwerkzeug als Störgrö
ße ermittelt wird, ist es im Zuge einer zuverlässigen Fehlerer
kennung notwendig, erst während der Aufwärtsbewegung des Ober
werkzeugs kurz vor dessen oberen Todpunkt das Istbild aufzuneh
men und mit dem Sollbild abzugleichen.
Sofern dennoch ein signifikanter Unterschied zwischen Ist- und
Sollbild durch das Bildverarbeitungssystem festgestellt wird,
löst das dabei erzeugte Signal über geeignete Mechanismen einen
Stillstand des Preß- und/oder Schneidwerks aus.
Die Detektierbarkeit von Störgrößen im Wirkbereich des Preß-
und/oder Schneidwerkzeugs wird in hohem Maße durch die Licht
verhältnisse bestimmt. Da nur bei konstanten Lichtverhältnissen
über mehrere Prozeßzyklen reproduzierbare Aussagen zu Fehlern
innerhalb der aufgenommenen Bereiche gemacht werden können,
wird gemäß Anspruch 6 jedem optischen Meßwertaufnehmer eine
Lichteinheit zugeordnet, so daß die Anzahl der Lichteinheiten
der Anzahl der optischen Meßwertaufnehmer entspricht. Die
Lichteinheiten sind so positioniert, daß der kritische Bereich
möglichst gleichmäßig ausgeleuchtet wird. Durch Einstellung der
Lichtintensität können starke Erschütterungen im Betrieb des
Preß- und/oder Schneidwerks ausgeglichen werden, so daß diese
keine Fehlmeldungen auslösen können.
Da innerhalb eines Preß- und/oder Schneidwerks in erhöhtem Maße
mit Erschütterungen zu rechnen ist und zudem nur begrenzt Platz
zur Verfügung steht, kann der optische Meßwertaufnehmer gemäß
Anspruch 7 seitlich neben dem Pressengestell angeordnet werden.
Besonders vorteilhaft ist es, ein und den selben kritischen Be
reich mit zwei optischen Meßwertaufnehmern von zwei unter
schiedlichen Standorten aus zu erfassen, um Störgrößen auch in
verdeckten Bereichen orten zu können. Gleichzeitig wird durch
die zwei zugeordneten Lichteinheiten der kritische Bereich
gleichmäßig ausgeleuchtet.
Vorteilhafterweise wird als optischer Meßwertaufnehmer eine
CCD-Kamera eingesetzt, bei der je nach Bedarf die Anzahl der
Bildpunkte festgelegt werden kann.
Ein besonders kritischer Bereich innerhalb eines Preß- und/oder
Schneidwerks, der auf Störgrößen überwacht werden soll, sind
neben dem eigentlichen Umformwerkzeug geneigt angeordnete
Schieber, die eine seitliche Schneidkantenführung übernehmen.
Dazu weist der Schieber sogenannte Treiberflächen auf, auf de
nen oberhalb angeordnete Schieber mit ihren Treiberflächen
gleiten, so daß die Schneidkante schräg an das Werkstück heran
geführt wird. Nach dem Beschneiden fällt der Blechabfall unkon
trolliert in eine Abfallrinne. Durch die relativ großen Abmaße
des Blechabfalls kann es dazu kommen, daß die Treiberflächen
zumindest teilweise mit Blechabfall belegt sind, wenn sich das
Oberwerkzeug wieder in seinen unteren Todpunkt bewegt, so daß
der Prozeß ohne die erfindungsgemäße optische Fehlererkennung
durch Werkzeug- oder Werkstückschäden maßgeblich beeinträchtigt
werden kann.
Anhand der Zeichnung wird im folgenden die Erfindung näher er
läutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Frontansicht eines Preßwerks mit einem Bildverar
beitungssystem,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das in Fig. 1 dargestellte Preß
werk,
Fig. 3 eine Darstellung eines kritischen Bereichs aus Sicht
einer Kamera sowie
Fig. 4 eine Darstellung des kritischen Bereichs gemäß Fig. 3
aus Sicht der gegenüberliegenden Kamera.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Preßwerk 1 mit einem Pressengestell
2 sowie mit einem Oberwerkzeug 3 und einem Unterwerkzeug 4
schematisch dargestellt. Auf dem Unterwerkzeug 4 liegt ein be
reits vorgezogenes Werkstück W auf, das in dem Preßwerk 1 wei
tergezogen und anschließend beschnitten wird.
Für eine optische Fehlererkennung sind links und rechts seit
lich vor dem Pressengestell 2 eine Kamera 5 mit einem Licht
strahler 6 sowie eine Kamera 7 mit einem Lichtstrahler 8 in
stalliert. Die Kameras 5 und 7 sind schräg nach hinten in den
Presseninnenraum 9 ausgerichtet und erfassen dabei kritische
Breiche 10 und 11. Weiterhin sind auf der gegenüberliegenden
Seite des Preßwerks 1 zwei weitere Kamera-Lichtstrahlereinhei
ten 12/13 sowie 14/15 rechts und links des Pressengestells 2
angeordnet, die ebenfalls die kritischen Bereiche 10 und 11
bildlich erfassen.
Für jede der Kameras 5, 7, 12 und 14 wird vor Inbetriebnahme
ein Sollbild unter definierten Lichtverhältnissen erstellt und
im Bildverarbeitungssystem hinterlegt. Der Vergleich zwischen
Ist- und Sollbild erfolgt über einen Personalcomputer mit her
kömmlicher Meßsoftware. Je nach den Umgebungsbedingungen müssen
Belichtungsdauer, Tiefenschärfe und Lichtintensität aufeinander
abgestimmt werden, um Fehlmeldungen zu vermeiden.
In den kritischen Bereichen 10 und 11 befindet sich der Wirkbe
reich einer nicht näher dargestellten Beschneidvorrichtung.
Nach dem Beschneiden des Werkstücks W in seinem Randbereich
entstehen großflächige Blechabfälle, die beim darauf folgenden
Preßzyklus das Werkstück oder auch Ober- oder Unterwerkzeug be
schädigen können und schlimmstenfalls zum Maschinenstillstand
führen.
Sobald ein Preßzyklus mit dem Beschneiden der Ränder 16 der
Werkstücks W abgeschlossen ist, und das Oberwerkzeug 3 in sei
nen oberen Todpunkt fährt, wird durch jede der Kameras 5, 7, 12
und 14 eine Istbildaufnahme vorgenommen. Der Vergleich der Ist
bilder mit ihren jeweiligen Sollbildaufnahmen erfolgt unmittel
bar danach, um eine Freigabe des Preßwerks vor dem erneuten
Schließen zu erhalten. Sofern Unregelmäßigkeiten durch das
Bildverarbeitungssystem festgestellt werden, bleibt somit noch
ausreichend Zeit, das Preßwerk vor Passieren des unteren
Todpunktes anzuhalten.
Die Problematik der Fehlererkennung wird im folgenden anhand
von Fig. 3 und 4 näher erläutert. Dabei stellt Fig. 3 eine An
sicht aus Aufnahmerichtung der Kamera 5 und Fig. 4 eine Ansicht
aus Aufnahmerichtung der Kamera 12 auf den kritischen Bereich
10 dar. Als kritischer Bereich 10 bzw. 11 ist die Schneidkan
tenführung im Zuge einer Vorabfehlerbetrachtung identifiziert
worden. Je nach Art des Umformwerkzeugs oder der Qualitätsan
forderungen an das Endprodukt können auch andere kritische Be
reiche festgelegt werden, so daß dementsprechend die Installa
tion der Kameras erfolgen muß.
Für die Führung der nicht dargestellten Schneidkante sind Füh
rungselemente vorgesehen, die auf einer seitlich des Unterwerk
zeugs 4 angeordneten Trägerplatte 16 befestigt sind.
Die Trägerplatte 16 ist bezüglich des Unterwerkzeugs 4 geneigt
angeordnet, um eine schräge Schneidkantenführung an des Werk
stück W zu ermöglichen. Zwischen der Trägerplatte 16 und dem
Unterwerkzeug 4 befindet sich eine Abfallrinne 17, die durch
die Trägerplatte 16 überragende Bleche 18 und 19 begrenzt wird,
wobei die Bleche 18 und 19 verhindern sollen, daß Blechabfall
stücke auf der Trägerplatte 16 aufliegen.
Die auf der Trägerplatte 16 angeordneten Führungselemente sind
mit den Bezugsziffern 20 bis 24 bezeichnet. Die Führungselemen
te 20 und 24 sind keilförmig ausgebildete Schieber mit Treiber
flächen 25 und 26, auf denen entsprechend formnegativ ausgebil
dete Treiberflächen von Schiebern des Oberwerkzeugs 3 in Pfeil
richtung A gleiten. Die Führungselemente 21 und 23 sind als
Rollen ausgebildet und laufen in Schienen des Oberwerkzeugs 3.
Das Führungselement 22 ist eine ebene Platte mit einer Treiber
fläche 27, auf der eine Treiberfläche eines entsprechenden Ge
genstück des Oberwerkzeugs 3 gleitet.
Die Treiberflächen 25, 26 und 27 werden regelmäßig gefettet, um
ein reibungsarmes Gleiten zu ermöglichen.
Sollten Blechabfälle auf den Treiberflächen 25, 26 und 27 lie
gen, wenn sich das Preßwerk erneut schließt, können erhebliche
Werkzeugschäden auftreten, die Maschinenstillstandszeiten nach
sich ziehen. Für eine signifikante Erkennung von Blechabfällen
durch die Kameras 5 und 12 bei der optischen Überwachung der
Treiberflächen 25, 26, und 27 sowie der Rollen 21 und 23 werden
um die Führungselemente 20-24 schwarzfarbene Markierungen 28-32
aufgebracht. Die Markierungen 28-32 unterscheiden sich in ihrem
Reflexionsverhalten deutlich vom dem der Treiberflächen 25, 26
und 27 und des Blechabfalls.
Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, sind in dem Aufnahmebereich der
Kameras 5 und 12 sowohl Bereiche vorhanden, in denen Blechab
fälle anfallen dürfen, wie beispielsweise in der Abfallrinne
17, und Bereiche, wie beispielsweise die Treiberflächen 25-27,
in denen unter keinen Umständen Blechabfälle aufliegen dürfen.
Daher werden in dem aufgenommenen Bild Überwachungsfenster de
finiert, in denen Unregelmäßigkeiten, wie beispielsweise
Blechabfälle, ausgeschlossen werden sollen. Beispielhaft sind
mit gestrichelten Linien einige Überwachungsfenster eingezeich
net. Je nach Qualitätsanforderungen kann die Anzahl der defi
nierten Überwachungsfenster reduziert oder erhöht werden.
Durch die in den Überwachungsfenstern liegenden Markierungen
28-32 kann selbst ein Blechabfall 33, der nur einen geringen
Teil der Treiberfläche 27 bedeckt, als Störquelle durch das
Bildverarbeitungssystem identifiziert werden, da das Abdecken
der schwarzen Markierung 30 durch den Blechabfall 33 signifi
kante Unterschiede zwischen Ist- und Sollbild feststellbar
macht. Beim Fehlen der Markierungen könnte ein herkömmliches
Bildverarbeitungssystem kaum Unterschiede zwischen dem Ist- und
dem Sollbild beim Abgleichen feststellen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es denkbar, bei
spielsweise die Werkstücklage im Werkzeug optisch zu überwa
chen. Dazu sind Referenzmarkierungen insbesondere im Randbe
reich vorgesehen, anhand derer die Werkstücklage erkannt werden
kann. Bedeckt beispielsweise das Werkstück bei einer Fehllage
Teile der Referenzmarkierung, kann dies durch das Bildverarbei
tungssystem als signifikanter Unterschied zum Sollbild identi
fiziert werden.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung im Wirkbereich von
Preß- und/oder Schneidwerken für eine Umformung und/oder Be
schneidung von Blechen, insbesondere von Karosserieaußenhäuten,
mit einem Bildverarbeitungssystem, wobei ein einen kritischen
Bereich des Preß- und/oder Schneidwerkes abbildendes durch ei
nen optischen Meßwertaufnehmer erzeugtes Istbild mit einem ent
sprechenden Sollbild auf definierte Störgrößen prüfbar ist und
bei Feststellung signifikanter Unterschiede zwischen dem Ist-
und dem Sollbild ein Signal erzeugt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem kritischen Bereich (10, 11) Referenzmarkierungen
(28, 29, 30, 31, 32) vorgesehen sind, mit denen eine durch die
Störgrößen (33) bedingte Veränderung des kritischen Bereichs
(10, 11) im Istbild abbildbar und durch das Bildverarbeitungs
system als signifikanter Unterschied zum Sollbild feststellbar
ist, wobei die Veränderung des kritischen Bereiches (10, 11)
einer Änderung des reflektierten durch den optischen Meß
wertaufnehmer (5, 7, 12, 14) aufgenommenen Lichts entspricht.
2. Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Referenzmarkierungen (28, 29, 30, 31, 32) ein anderes
Reflexionsvermögen aufweisen, als die im kritischen Bereich
(10, 11) angeordneten Werkzeuge (20, 21, 22, 23, 24)oder Bau
teile (16) des Preß- und/oder Schneidwerkes (1).
3. Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Referenzmarkierungen (28, 29, 30, 31, 32) ein anderes
Reflexionsvermögen aufweisen, als die Störgrößen (33).
4. Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Preß- und/oder Schneidwerk (1) ein Pressengestell (2)
sowie ein sich öffnendes und schließendes Ober- und Unterwerk
zeug (3, 4) umfaßt, wobei die Aufnahme des Istbildes sowie der
anschließende Abgleich mit dem Sollbild während des Öffnens von
Ober- und Unterwerkzeug (3, 4) erfolgt.
5. Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das bei signifikantem Unterschied zwischen Ist- und Soll
bild erzeugte Signal einen Stillstand des Preß- und/oder
Schneidwerks (1) auslöst.
6. Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bildverarbeitungssystem zumindest einen optischen Meß
wertaufnehmer (5, 7, 12, 14) umfaßt, dem eine den kritischen
Bereich (10, 11) ausleuchtende Lichteinheit (6, 8, 13, 15) zu
geordnet ist.
7. Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zumindest eine optische Meßwertaufnehmer (5, 7, 12, 14)
mit seiner zugeordneten Lichteinheit (6, 8, 13, 15) seitlich
vor dem Preß- und/oder Schneidwerk (1) angeordnet ist.
8. Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei optische Meßwertaufnehmer (5 und 12, 7 und 14) mit ih
ren zugeordneten Lichteinheiten (6 und 13, 8 und 15) den kriti
schen Bereich (10, 11) von unterschiedlichen Standorten überwa
chen.
9. Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zumindest eine optische Meßwertaufnehmer (5, 7, 12, 14)
eine CCD-Kamera ist.
10. Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Störgrößen durch eine Beschneidvorrichtung erzeugte
Blechabfallstücke (33) sind, die in dem kritischen Bereich (10,
11) chaotisch aufliegen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10039266A DE10039266A1 (de) | 2000-08-11 | 2000-08-11 | Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung im Wirkbereich von Preß- und/oder Schneidwerkzeugen |
| PL359919A PL198135B1 (pl) | 2000-08-11 | 2001-08-09 | Sposób i urządzenie do zaklejania suszonych włókien do produkcji płyt pilśniowych |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10039266A DE10039266A1 (de) | 2000-08-11 | 2000-08-11 | Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung im Wirkbereich von Preß- und/oder Schneidwerkzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10039266A1 true DE10039266A1 (de) | 2002-02-21 |
Family
ID=7652115
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10039266A Withdrawn DE10039266A1 (de) | 2000-08-11 | 2000-08-11 | Vorrichtung zur optischen Fehlererkennung im Wirkbereich von Preß- und/oder Schneidwerkzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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2000
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DAIMLERCHRYSLER AG, 70327 STUTTGART, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |