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DE69920073T2 - Erziehungshöschen für Kleinkinder - Google Patents

Erziehungshöschen für Kleinkinder Download PDF

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DE69920073T2
DE69920073T2 DE69920073T DE69920073T DE69920073T2 DE 69920073 T2 DE69920073 T2 DE 69920073T2 DE 69920073 T DE69920073 T DE 69920073T DE 69920073 T DE69920073 T DE 69920073T DE 69920073 T2 DE69920073 T2 DE 69920073T2
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DE
Germany
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layer
training pants
pants according
fibers
transverse direction
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DE69920073T
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DE69920073D1 (de
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Toshifumi Mitoyo-gun Otsubo
Hideaki Minato-ku Kitaoka
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Unicharm Corp
Original Assignee
Unicharm Corp
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Publication of DE69920073T2 publication Critical patent/DE69920073T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/42Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators with wetness indicator or alarm

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
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  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft waschbare und wiederverwendbare Erziehungshöschen für Kleinkinder.
  • EP 0 529 641 offenbart Erziehungshöschen für Kleinkinder mit einer flüssigkeitsdurchlässigen oberen Lage, einer flüssigkeitsundurchlässigen unteren Lage und einem zwischen diesen beiden Lagen angeordneten flüssigkeitsabsorbierenden Kern. Eine Nässerückhaltelage ist intermittierend mit der Oberfläche der oberen Lage in deren Mittelbereich verbunden. Diese Nässerückhaltelage ist in bezug auf die obere Lage aufgerichtet.
  • Die veröffentlichte japanische Patentanmeldung (Kokai) Hei5-59602 offenbart Erziehungshöschen für Kleinkinder mit einer aus einem Vliesstoff hergestellten flüssigkeitsdurchlässigen oberen Lage, einer flüssigkeitsundurchlässigen unteren Lage und einem zwischen diesen beiden Lagen angeordneten flüssigkeitsabsorbierenden Kern. Die obere Lage ist in ihrem Mittelbereich mit einer Feuchtigkeitsmesseinrichtung versehen. Die Feuchtigkeitsmesseinrichtung umfasst eine obere Lage aus einem Vliesstoff mit relativ hoher Faserdichte sowie eine untere Lage aus einem Vliesstoff mit relativ niedriger Faserdichte. Die Faserdichte der oberen Lage ist höher als die Faserdichte der unteren Lage, und die Netzeigenschaft der Feuchtigkeitsmesseinrichtung ist höher als die Netzeigenschaft der oberen Lage.
  • In beiden der oben beschriebenen Fälle besteht der flüssigkeitsabsorbierende Kern aus einer Mischung aus losen Zellstofffasern, gekräuselten thermoplastischen Fasern sowie diskreten Teilchen eines wasserunlöslichen Hydrogels.
  • Die Erziehungshöschen gemäß der beiden vorbekannten Beispiele sind nicht waschbar und können nach Gebrauch nicht wiederverwendet werden. Der Grund besteht darin, dass der absorbierende Kern aus losen Zellstofffasern erheblich verformt wird und das Hydrogel Gefahr läuft, nach der Flüssigkeitsaufnahme, sei es durch Urin-Aufnahme oder Waschen, einen Gelblock zu bilden. Die beschriebenen Erziehungshöschen des Stands der Technik sind durch eine relativ hohe Urin-Aufnahmefähigkeit gekennzeichnet. Aber auch in ökonomischer Hinsicht stellt es eine nachteilige Verschwendung dar, sie über einen längeren Zeitraum durchgehend zu verwenden, auch wenn das Kleinkind ausreichend geschult ist und die Menge des von dem Kleinkind direkt an das Erziehungshöschen abgegebenen Urins sich erheblich verringert hat.
  • Aufgrund des oben beschriebenen Problems ist es eine Aufgabe der Erfindung, ökonomisch vorteilhafte Erziehungshöschen zu schaffen, die von einem Kleinkind, das das letzte Sauberkeitserziehungsstadium bereits erreicht hat, mehrfach verwendet werden können.
  • Erfindungsgemäß ist ein waschbares und wiederverwendbares Erziehungshöschen für Kleinkinder vorgesehen, mit einem vorderen Taillenbereich, einem hinteren Taillenbereich und einem Schrittbereich dazwischen, wobei das Erziehungshöschen aufweist:
    einen Höschenkörper mit einer ersten Lage Vliesstoff, die eine Innenfläche und eine Außenfläche aufweist;
    eine flüssigkeitsundurchlässige zweite Lage, die mit der Außenfläche der ersten Lage verbunden ist;
    eine Nässerückhaltelage mit einer Querrichtung, die der Umfangsrichtung des Höschenkörpers entspricht, einer Längsrichtung, die zur Querrichtung orthogonal steht, und einer Hydrophilizität, die höher ist als die der ersten Lage; und
    wobei die Nässerückhaltelage sowohl in der Querrichtung als auch in der Längsrichtung intermittierend mit der Innenfläche der ersten Lage verbunden ist, und die verbleibenden Bereiche, die nicht mit der Innenfläche verbunden sind, kontinuierlich in der Querrichtung verlaufende Zonen und von der Innenfläche abgehobene Zonen aufweisen.
  • Die Nässerückhaltelage weist vorzugsweise einen Vliesstoff auf, der 60 bis 100 Gew.-% intrinsisch hydrophile Fasern enthält.
  • Die Nässerückhaltelage-ist vorzugsweise so ausgelegt, dass sie während des der Flüssigkeitsaufnahme folgenden Trocknungsvorgangs wenigstens in der genannten Querrichtung um 2 bis 20% schrumpft.
  • Der Höschenkörper weist vorzugsweise ferner eine dritte Lage Vliesstoff auf, die die Außenfläche der zweiten Lage bedeckt und einen Bereich aufweist, der nach außen über Umfangskanten der zweiten Lage hinaus verläuft, längs derer die dritte Lage mit der ersten Lage verbunden ist.
  • Die erste Lage weist vorzugsweise wenigstens in der genannten Querrichtung eine elastische Dehnbarkeit auf, wobei die Nässerückhaltelage mit der in einer ihrer elastisch dehnbaren Richtungen gedehnten ersten Lage verbunden ist und die erste Lage anschließend zum Zusammenziehen freigegeben wird, so dass die Nässerückhaltelage mehrere wellige Erhebungen, die sich von der ersten Lage abheben, und mehrere Senken, die jeweils zwischen einem Paar benachbarter Erhebungen definiert sind, bildet.
  • Vorzugsweise weist von der ersten und der dritten Lage wenigstens die erste Lage gekräuselte Verbundfasern auf, und einzelne Fasern darin werden mechanisch verwoben, um die erste Lage zu bilden.
  • Vorzugsweise besteht die erste Lage, die dritte Lage oder die Nässerückhaltelage aus einem Vliesstoff, der durch Wasserstrahl-Faserverwirrbehandlung erhalten wird.
  • Vorzugsweise enthält die erste Lage 0 bis 30 Gew.-% intrinsisch hydrophile Fasern.
  • Vorzugsweise sind der vordere und der hintere Taillenbereich übereinandergelegt und längs ihrer quer gegenüberliegenden Seitenkanten miteinander verbunden, um eine Taillenöffnung und zwei Beinöffnungen zu bilden, und das Höschen weist ein elastisch dehnbares Element, das längs der Umfangskante der Taillenöffnung verläuft, elastisch dehnbare Elemente, die längs zugehöriger Umfangskanten der Beinöffnungen verlaufen, und elastisch dehnbare Elemente auf, die zwischen den beiden Beinöffnungen in dem Schrittbereich verlaufen.
  • Vorzugsweise sind die elastisch dehnbaren Elemente, die zwischen den beiden Beinöffnungen verlaufen, unter Spannung mit dem Schrittbereich verbunden.
  • Vorzugsweise sind die elastisch dehnbaren Elemente, die längs der jeweiligen Umfangskanten der Beinöffnungen verlaufen, intermittierend mit dem Höschenkörper längs mindestens zwei Positionen der Umfangskanten in einem höheren Verbindungsflächenverhältnis verbunden als längs der verbleibenden Umfangskanten.
  • 1 ist eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Erziehungshöschen für Kleinkinder;
  • 2 ist eine Aufsicht, teilweise im Schnitt, des in 1 gezeigten Erziehungshöschens, bei dem die vorderen und hinteren Taillenbereiche voneinander getrennt und flach ausgebreitet sind;
  • 3 ist eine fragmentarische Schnittansicht entlang der Linie III-III in 1; und
  • 4 ist eine fragmentarische Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in 1.
  • Einzelheiten des erfindungsgemäßen Erziehungshöschens werden aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen besser verständlich.
  • Das in 1 in einer perspektivischen Ansicht gezeigte Erziehungshöschen besteht im allgemeinen aus einem Höschenkörper 1 und einer an der Innenfläche des Höschenkörpers 1 befestigten Nässerückhaltelage 2. Der Höschenkörper 1 besteht aus einem vorderen Taillenbereich 6, einem hinteren Taillenbereich 7 und einem zwischen dem vorderen und hinteren Taillenbereich 6, 7 verlaufenden Schrittbereich 8. Die vorderen und hinteren Taillenbereiche 6, 7 sind entlang quer gegenüberliegender Seitenkanten des Höschens flach aufeinandergelegt und an mehreren Verbindungslinien 9, die entlang jeder der Seitenkanten intermittierend in vertikaler Richtung angeordnet sind, so mitein ander verbunden, dass sie eine Taillenöffnung 11 und ein Paar Beinöffnungen 12 bilden. Die Taillenöffnung 11 ist, wie in 1 durch gestrichelte Linien angedeutet, mit einem entlang seiner Umfangskanten verlaufenden elastischen Element 16 versehen. Jede der Beinöffnungen 12 ist mit einem ersten elastischen Element 17A versehen, das entlang etwa der vorderen Hälfte seiner Umfangskanten verläuft, sowie mit einem zweiten elastischen Element 17B, das entlang etwa der hinteren Hälfte seiner Umfangskanten verläuft. Diese jeweils einer der Beinöffnungen 12 zugeordneten elastischen Elemente 17A, 17B kreuzen sich im Schrittbereich 8, zweigen dann so voneinander ab, dass sie zur anderen Beinöffnung 12 verlaufen und kreuzen sich dann wiederum im Schrittbereich 8. Dann verläuft das erste elastische Element 17A etwa um die vordere Hälfte der anderen Beinöffnung 12 entlang ihrer Umfangskante herum, während das zweite elastische Element 17B etwa um die hintere Hälfte der anderen Beinöffnung 12 entlang ihrer Umfangskante herum verläuft. Wie in 1 gezeigt, sind die Abschnitte des ersten und zweiten elastischen Elements 17A, 17B, die quer über den Schrittbereich 8 verlaufen, mit entsprechenden Bezugszeichen 18A, 18B bezeichnet.
  • 2 ist eine Aufsicht, teilweise im Schnitt, des in 1 gezeigten Erziehungshöschens, bei dem die vorderen und hinteren Taillenbereiche entlang der Verbindungsbereiche 9 voneinander getrennt und flach ausgebreitet sind. Die 3 und 4 sind fragmentarische Schnittansichten jeweils entlang der Linien III-III und IV-IV. Der Höschenkörper 1 besteht aus einer nicht-hydrophilen oberen Lage 21, einer nicht-hydrophilen oder hydrophilen unteren Lage 22 sowie einer zwischen den beiden Lagen 21, 22 angeordneten wasserundurchlässigen Zwischenlage 23. Das der Taillenöffnung 11 zugeordnete elastische Element 16 verläuft zwischen der unteren Lage 22 und der Zwischenlage 23 und ist unter geeigneter Spannung an wenigstens einer der beiden Lagen 22, 23 befestigt. Die den beiden Beinöffnungen 12 zugeordneten ersten und zweiten elastischen Ele mente 17A, 17B verlaufen ebenfalls zwischen der unteren Lage 22 und der Zwischenlage 23 und sind unter geeigneter Spannung an wenigstens einer der beiden Lagen 22, 23 und zumindest entlang der Umfangskanten der jeweiligen. Beinöffnungen 12 befestigt. Die zwischen den beiden Beinöffnungen 12 verlaufenden Abschnitte 18A, 18B der ersten und zweiten elastischen Elemente 17A, 17B können – müssen jedoch nicht – unter geeigneter Spannung oder ohne Spannung an wenigstens einer der beiden Lagen 22, 23 befestigt sein.
  • Mit einer Hydrophilizität, die höher ist als diejenige der oberen Lage 21, kann die Nässerückhaltelage 2 eine darauf abgegebene Urinmenge absorbieren und zurückhalten. Während es hinsichtlich der flachen Form dieser Lage 2 keine Begrenzung gibt, sollte die Lage 2, wie in der dargestellten Ausführungsform, vorzugsweise eine im wesentlichen rechteckige flache Form aufweisen. Die Nässerückhaltelage 2 gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird durch in Längsrichtung gegenüberliegende Enden 27, die quer zum Höschenkörper 1 verlaufen sowie in Querrichtung gegenüberliegende Seitenkanten 26, die orthogonal zu den vom Schrittbereich 8 zu den vorderen und hinteren Taillenbereichen 6, 7 hin verlaufenden Enden 27 verlaufen, definiert. Die Nässerückhaltelage 2 ist mittels eines wasserfesten Klebemittels 28, wie z. B. ein Heißschmelzkleber, das intermittierend sowohl in Querrichtung als auch in Längsrichtung des Höschenkörpers 1 auf der oberen Lage 21 aufgebracht ist, teilweise mit der oberen Lage 21 verbunden. Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Klebemittel 28 intermittierend auf mehreren gedachten Linien A, B, C, ..., H, die parallel zueinander in Querrichtung des Höschenkörpers 1 verlaufen, aufgebracht.
  • Wie aus den 3 und 4 ersichtlich, sind Bereiche der Nässerückhaltelage 2, die nicht mit der oberen Lage 21 verbunden sind, in bezug auf die obere Lage aufgerichtet und bilden so mehrere Erhebungen 31, die sich längs des Höschenkörpers 1 wellen. Die Nässerückhaltelage 2 kann zwischen jedem Paar benachbarter gedachter Linien A, B, C, ..., H einen Abstand zur oberen Lage 21 aufweisen und so Zwischenräume 32 bilden, die quer über die Nässerückhaltelage 2 zwischen der Nässerückhaltelage 2 und der oberen Lage 21 verlaufen. Um derartige durch die Nässerückhaltelage 2 gebildete Erhebungen 31 zu verwirklichen, kann die Nässerückhaltelage 2 mit der oberen Lage 21, die in Querrichtung zum Höschenkörper 1 unter elastischer Spannung gehalten wird, verbunden sein, vorausgesetzt die obere Lage 21 kann in dieser Richtung elastisch gedehnt werden, und anschließend kann die obere Lage 21 zum Zusammenziehen freigegeben werden. Die Zwischenräume 32 erhält man, indem einfach die Nässerückhaltelage 2 mit der oberen Lage 21, bei der das Klebemittel 28 wie in 2 gezeigt aufgebracht ist, verbunden wird. Vorzugsweise wird die Nässerückhaltelage 2 jedoch mit der unter elastischer Spannung längs des Höschenkörpers 1 gehaltenen oberen Lage 21 verbunden, vorausgesetzt die obere Lage 21 ist in dieser Richtung elastisch dehnbar, und anschließend wird die obere Lage 21 zum Zusammenziehen freigegeben, da auf diese Weise der Abstand der Nässerückhaltelage 2 zur oberen Lage 21 in den jeweiligen Zwischenräumen 32 in der Dickenrichtung des Höschens 1 vergrößert werden kann. Vorzugsweise wird die Nässerückhaltelage 2 mit der oberen Lage 21, die entsprechend einem Streckverhältnis von 1,1 bis 1,5 unter Spannung gehalten wird, in Querrichtung oder in Querrichtung und Längsrichtung des Höschenkörpers 1 verbunden.
  • Bei der Höschenwindel der oben beschriebenen Anordnung kann die obere Lage 21 aus einem Vliesstoff mit 60 bis 100 Gew.-% hydrophoben thermoplastischen Synthetikfasern sowie 40 bis 0 Gew.-% hydrophilen Fasern und einem Grundgewicht von 15 bis 100 g/m2 gebildet sein. Die Synthetikfasern können nebeneinander angeordnete Zweikomponentenfasern oder Zweikomponentenfasern des Kern-Hüllen-Typs sein, während die hydrophilen Fasern entweder Reyon, intrinsisch hydrophiles Acetat oder hydrophobe Synthetikfasern sein können, die so behandelt sind, dass sie die gewünschte Hydrophilizität aufweisen. Der Vlies stoff ist vorzugsweise ein plastisch dehnbarer Vliesstoff, der dadurch erhalten wird, dass ein Gewebe aus Synthetikfasern und hydrophilen Fasern unter Verwendung einer bekannten Wasserstrahl-Faserverwirrbehandlung in einen Vliesstoff umgewandelt wird, und dieser Vliesstoff wärmebehandelt wird, um die Zweikomponentenfasern zu kräuseln. Die auf diese Weise erhaltene obere Lage 21 ermöglicht nicht nur die Ausbildung einer Körperoberfläche mit weichem Griff, sondern sie weist auch eine schweißabsorbierende Eigenschaft auf, soweit die obere Lage 21 die hydrophilen Fasern enthält.
  • Die untere Lage 22 kann aus einem Vliesstoff gebildet sein, der dem oben beschriebenen Vliesstoff für die obere Lage 21 im wesentlichen ähnelt. Benötigt die untere Lage 22 eine geringere schweißabsorbierende Eigenschaft wie die obere Lage 21, kann die untere Lage 22 aus einem elastisch dehnbaren Vliesstoff mit 100 Gew.-% gekräuselten Zweikomponentenfasern gebildet sein.
  • Für die Zwischenlage 23 kann eine flüssigkeitsundurchlässige thermoplastische Kunstharzschicht und vorzugsweise eine atmungsaktive flüssigkeitsundurchlässige thermoplastische Kunstharzschicht verwendet werden. Diese Lage 23 kann mit der oberen Lage 21 bzw. der unteren Lage 22 sowohl hinsichtlich Form als auch Größe im wesentlichen identisch sein bzw. kann größer sein als die Nässerückhaltelage 2 und kleiner als die obere Lage 21 und die untere Lage 22.
  • Die Nässerückhaltelage 2 kann aus einem Vliesstoff mit 80 bis 100 Gew.-% intrinsisch hydrophilen Fasern wie Reyon oder Acetat und 20 bis 0 Gew.-% thermoplastischen Synthetikfasern gebildet sein. Ein solcher Vliesstoff weist vorzugsweise einen Schrumpfungsprozentsatz von 2 bis 20% auf, gemessen nach Eintauchen in Wasser für 30 Minuten und anschließendem Trocknen. Bei einem Vliesstoff mit einem solchen Schrumpfungsprozentsatz verringern sich die Abmessungen bei wiederholtem Waschen zunehmend, und folglich treten auch merklich mehr wellige Erhebungen 31 auf.
  • Das erfindungsgemäße Erziehungshöschen verwendet für die Nässerückhaltelage 2 hydrophile Fasern wie Reyon-Fasern, so dass das mit Urin verunreinigte Höschen gewaschen und wiederverwendet werden kann. Bei einer solchen Nässerückhaltelage 2 verschlechtert sich die Hydrophilizität durch das Waschen nicht, was bei einer Nässerückhaltelage, die hydrophobe Fasern verwendet, deren Oberfläche so behandelt ist, dass sie hydrophil wird, nicht vermieden werden kann. Die aus einem durch die bekannte Wasserstrahl-Faserverwirbelungsbehandlung erhaltenen Vliesstoff hergestellte Nässerückhaltelage 2 ist auch insofern vorteilhaft, als sie weniger dazu neigt, nach dem Waschen zu verflocken. Bei dem Höschenkörper 1 besitzen die für die obere Lage 21 und die untere Lage 22 sowie die für die Zwischenlage 23 verwendeten Lagen genügend Festigkeit, um ein, zwei oder mehrere Wäschen auszuhalten. Darüber hinaus wird zur Verbindung der Lagen 21, 22, 23 die Heißsiegeltechnik bzw. ein wasserfestes Klebemittel verwendet, so dass sich diese Lagen nicht so leicht voneinander lösen, auch wenn sie gewaschen werden.
  • Es ist wünschenswert, eine hohe Beständigkeit des Windelkörpers 1 gegen wiederholtes Waschen sicherzustellen. Als eine der bevorzugten Maßnahmen hierfür werden die übereinandergelegten Lagen in einem relativ hohen Verbindungsflächenverhältnis entlang wenigstens vorgegebener Abschnitte der Kanten, d. h. der quer gegenüberliegenden Seitenkanten des Höschens sowie der Umfangskanten der Taillenöffnung und der Beinöffnungen, intermittierend miteinander verbunden, um so das Haftvermögen dieser Lagen zu verbessern. Gleichzeitig werden diese Lagen in einem Bereich des Höschens, der innerhalb der Kanten verläuft, in einem relativ niedrigen Verbindungsflächenverhältnis miteinander verbunden, um zu verhindern, dass die Lagen in diesem Bereich inakzeptabel hart werden. Als weitere bevorzugte Maßnahme werden die elastischen Elemente 16, 17A, 17B entlang der Umfangskanten der Taillenöffnung 11 und der Beinöffnung 12 intermittierend mit der oberen Lage 21 und/oder der unteren Lage 22 in entsprechenden Verbindungsflächenverhältnissen, die entlang der jeweiligen Umfangskanten lokal höher sind, verbunden. Insbesondere im Fall der elastischen Elemente 17A, 17B wird das Verbindungsflächenverhältnis für jedes dieser Elemente nahe des obersten Punktes der Beinöffnung 12 sowie im Schrittbereich 8 vorzugsweise relativ hoch eingestellt, während es im übrigen Bereich relativ niedrig eingestellt wird, um so die intrinsische Elastizität des Elementes nicht einzuschränken. Bei der Ausführungsform, bei der die elastischen Elemente 17A, 17B sich im Schrittbereich 8 kreuzen, ist das Verbindungsflächenverhältnis nahe des Schnittpunktes vorzugsweise relativ hoch eingestellt.
  • Die Nässerückhaltelage 2 kann eine darauf abgegebene Urinmenge nicht nur selbst absorbieren und zurückhalten, sondern sie kann durch Senken, die zwischen jedem Paar benachbarter, sich von der oberen Lage 21 abhebender welliger Erhebungen 31 definiert sind, sowie durch die zwischen den Erhebungen 31 und der oberen Lage 21 definierten Zwischenräume 32 auch eine zusätzliche Urinmenge zurückhalten. Auf diese Weise kann die Nässerückhaltelage 2 beim Träger ein unangenehmes Gefühl hervorrufen. Insbesondere die von den vollständig von den welligen Erhebungen 31 umgebenen Senken 35 zurückgehaltene Urinmenge kann nicht ohne weiteres aus der Nässerückhaltelage 2 herauslaufen und kann so das unangenehme Gefühl noch verstärken.
  • Die Abschnitte 18A, 18B der elastischen Elemente 17A, 17B, die quer über den Schrittbereich 8 des Höschens verlaufen, dienen dazu, wirksam zu verhindern, dass der Schrittbereich 8 des Höschens herunterhängt, d. h. es soll vermieden werden, dass die Nässerückhaltelage 2 einen Abstand zum Schrittbereich des Trägers, einschließlich des Damms und den angrenzenden Bereichen, aufweist. Durch die Abschnitte 18A, 18B bleibt die Nässerückhaltelage 2 leichter in engem Kontakt mit dem Schrittbereich des Trägers, so dass bereits eine geringe Menge abgegebenen Urins beim Träger ein gewisses unangenehmes Gefühl hervorruft, was den Erziehungseffekt verstärkt. Ein solcher von den Abschnitten 18A, 18B erwirkter Erziehungseffekt wird noch weiter verstärkt, wenn die Abschnitte 18A, 18B unter Spannung gehalten sind.
  • Das Erziehungshöschen einer solchen Anordnung eignet sich insbesondere zur Verwendung während einer späteren Erziehungsphase, da die von dem Kleinkind abgegebene Urinmenge relativ gering wird, wenn die Sauberkeitserziehung in ihre letzte Phase übergegangen ist.
  • Die gebrauchten und gewaschenen Höschen können schnell trocknen, da sich die Nässerückhaltelage 2 teilweise von der oberen Lage 21 abhebt und so eine gute Belüftung zwischen der Rückhaltelage 2 und der oberen Lage 21 erwirkt. Die übereinandergelegten Lagen 2, 21 können insbesondere deshalb schnell trocknen, weil die nicht mit der oberen Lage 21 verbundenen Bereiche der Rückhaltelage 2 über die gesamte Breite der Rückhaltelage 2 verlaufen und diese Breite geringer ist als ihre Länge. Diese nicht mit der oberen Lage 21 verbundenen Bereiche fördern die Belüftung, die notwendig ist, um die gewaschenen Höschen so schnell wie möglich zu trocknen.
  • Das erfindungsgemäße Erziehungshöschen besteht aus den durch ein wasserfestes Klebemittel miteinander verbundenen Verbundlagen, und die Fasern selbst, als wesentliches Material für die Nässerückhaltelage, sind hydrophil. Durch dieses Merkmal kann das Erziehungshöschen gewaschen und wiederverwendet werden.
  • Bei der Nässerückhaltelage verlaufen die nicht verbundenen Bereiche über ihre gesamte Breite, deren Abmessung geringer ist als die Abmessung ihrer Länge. Dieses Merkmal fördert die Belüftung zwischen der Nässerückhaltelage und der oberen Lage, wodurch die gewaschenen Höschen so schnell wie möglich getrocknet werden können.
  • Die Nässerückhaltelage ist vorzugsweise so ausgelegt, dass sie sich während des der Wasseraufnahme folgenden Trocknens um 2 bis 20% zusammenzieht. Diese Eigenschaft der Nässerück haltelage bewirkt, dass die welligen Erhebungen mit jedem Waschen immer weiter hervortreten. Auf diese kann die Nässerückhaltelage noch zuverlässiger an der Haut des Trägers anliegen und somit ein unangenehmes Gefühl verstärken, wenn Urin abgegeben wird. Zudem wird der Abstand der welligen Erhebungen von der oberen Lage vergrößert und die zum Trocknen des gewaschenen Erziehungshöschens erforderliche Belüftung ebenfalls verbessert.
  • Die Ausführungsform des Erziehungshöschens, bei der die elastischen Elemente quer über den Schrittbereich verlaufen, kann den erwünschten Erziehungseffekt auch dann sicherstellen, wenn nur eine relativ geringe Urinmenge abgegeben wird. Der Grund dafür ist, dass die elastischen Elemente verhindern, dass der Schrittbereich des Höschens herunterhängt und dadurch die Nässerückhaltelage in engem Kontakt mit dem Schrittbereich des Trägers verbleibt.

Claims (11)

  1. Waschbares und wiederverwendbares Erziehungshöschen für Kleinkinder, mit einem Vordertaillenbereich, einem Hintertaillenbereich und einem Schrittbereich dazwischen, wobei das Erziehungshöschen aufweist: einen Höschenkörper mit einer ersten Lage Vliesstoff, die eine Innenfläche und eine Außenfläche aufweist; eine flüssigkeitsundurchlässige zweite Lage, die mit der Außenfläche der ersten Lage verbunden ist; eine Nässerückhalte-Lage mit einer Querrichtung, die der Umfangsrichtung des Höschenkörpers entspricht, einer Längsrichtung, die zur Querrichtung orthogonal steht, und einer höheren Hydrophilizität als die erste Lage; und wobei die Nässerückhalte-Lage sowohl in der Querrichtung als auch in der Längsrichtung intermittierend mit der Innenfläche der ersten Lage verbunden ist, und verbleibende Bereiche, die nicht mit der Innenfläche verbunden sind, kontinuierlich in der Querrichtung verlaufende Zonen und von der Innenfläche abgehobene Zonen aufweisen.
  2. Erziehungshöschen nach Anspruch 1, wobei die Nässerückhalte-Lage einen Vliesstoff aufweist, der 60 bis 100 Gew.-% intrinsisch hydrophile Fasern aufweist.
  3. Erziehungshöschen nach Anspruch 1, wobei die Nässerückhalte-Lage durch einen Vliesstoff gebildet ist, der 80 bis 100 Gew.-% intrinsisch hydrophile Fasern aus Reyon oder Acetat und 20 bis 0 Gew.-% thermosynthetische Fasern aufweist, wobei der Stoff wenigstens in der Querrichtung einen Schrumpfungsprozentsatz von 2 bis 20%, gemessen nach Eintauchen in Wasser für 30 Minuten und anschließendem Trocknen, aufweist.
  4. Erziehungshöschen nach Anspruch 1, wobei der Höschenkörper ferner eine dritte Lage Vliesstoff aufweist, die die Außenfläche der zweiten Lage bedeckt und einen Bereich auf weist, der nach außen über Umfangskanten der zweiten Lage hinaus verläuft, längs derer die dritte Lage mit der ersten Lage verbunden ist.
  5. Erziehungshöschen nach Anspruch 1, wobei die erste Lage wenigstens in der Querrichtung eine elastische Dehnbarkeit aufweist, die Nässerückhalte-Lage unter Spannung in einer ihrer elastisch dehnbaren Richtungen mit der ersten Lage verbunden ist und die erste Lage dann zum Zusammenziehen freigegeben wird, so daß die Nässerückhalte-Lage mehrere wellige Erhebungen, die sich von der ersten Lage abheben, und mehrere Senken, die jeweils zwischen einem Paar benachbarter Erhebungen definiert sind, bildet.
  6. Erziehungshöschen nach Anspruch 1, wobei von der ersten und der dritten Lage wenigstens die erste Lage gekräuselte Verbundfasern und individuelle, mechanisch verwirrte Fasern darin aufweist, um die erste Lage zu bilden.
  7. Erziehungshöschen nach Anspruch 1, wobei die erste Lage, die dritte Lage oder die Nässerückhalte-Lage aus einem Vliesstoff besteht, der durch Wasserstrahl-Faserverwirrungsbehandlung erhalten ist.
  8. Erziehungshöschen nach Anspruch 1, wobei die erste Schicht 0 bis 30 Gew.-% intrinsisch hydrophile Fasern enthält.
  9. Erziehungshöschen nach Anspruch 1, wobei der Vorder- und der Hintertaillenbereich übereinandergelegt und längs ihrer quer gegenüberliegenden Seitenkanten verbunden sind, um eine Taillenöffnung und zwei Beinöffnungen zu bilden, und wobei das Höschen ein elastisch dehnbares Element, das längs der Umfangskanten der Taillenöffnung verläuft, elastisch dehnbare Elemente, die längs zugehöriger Umfangskanten der Beinöffnungen verlaufen, und elastisch dehnbare Elemente, die zwischen den zwei Beinöffnungen in dem Schrittbereich verlaufen, aufweist.
  10. Erziehungshöschen nach Anspruch 9, wobei die elastisch dehnbaren Elemente, die zwischen den zwei Beinöffnungen verlaufen, unter Spannung mit dem Schrittbereich verbunden sind.
  11. Erziehungshöschen nach Anspruch 9, wobei die elastisch dehnbaren Elemente, die längs der jeweiligen Umfangskanten der Beinöffnungen verlaufen, intermittierend mit dem Höschenkörper längs mindestens zwei Positionen der Umfangskanten in einem höheren Verbindungsflächenverhältnis verbunden sind als längs des Rests der Umfangskanten.
DE69920073T 1998-02-24 1999-02-24 Erziehungshöschen für Kleinkinder Expired - Lifetime DE69920073T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP4260998 1998-02-24
JP04260998A JP3751143B2 (ja) 1998-02-24 1998-02-24 トレーニングパンツ

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DE69920073D1 DE69920073D1 (de) 2004-10-21
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US (1) US6146367A (de)
EP (1) EP0937446B1 (de)
JP (1) JP3751143B2 (de)
AU (1) AU736157B2 (de)
BR (1) BR9900512A (de)
CA (1) CA2262244C (de)
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