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Diese
Erfindung bezieht sich auf eine Wegwerfwindel zum Absorbieren und
Fassen von Körperausscheidungen.
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Die
Japanische Gebrauchsmusteroffenlegungsschrift Nr. 1994-5614 beschreibt eine
Wegwerfwindel mit einer Basisstruktur, die eine flüssigkeitsdurchlässige obere
Lage, eine flüssigkeitsundurchlässige rückwärtige Lage
und einen zwischen diesen beiden Lagen angeordneten flüssigkeitsabsorbierenden
Kern aufweist, wobei die Basisstruktur in einer Zone, die dazu ausgelegt
ist, gegen die Hüfte
des Trägers
oder der Trägerin
platziert zu werden, und mit einer von der oberen zur unteren Seite
verlaufenden Vertiefung des Kerns zum Fassen von Körperausscheidungen
gebildet ist. Die in der Anmeldung beschriebene Windel vermag das
Durchlecken von Körperausscheidungen
durch das Empfangen und Fassen von Körperausscheidungen in der im
Kern gebildeten Vertiefung zu verhindern.
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Die
Japanische Gebrauchsmusteroffenlegungsschrift Nr. 1993-27524 beschreibt
eine Wegwerfwindel, die eine flüssigkeitsdurchlässige obere Lage,
eine flüssigkeitsundurchlässige Rücklage und einen
zwischen diesen beiden Lagen angeordneten flüssigkeitsabsorbierenden Kern
aufweist. Ein Paar von Klappen verläuft in Längsrichtung der Windel über den
vorderen Taillenbereich und den Schrittbereich hinweg, wobei eine
Zone des Kerns, die zwischen den Klappen liegt, mit einem nach oben
von der oberen Fläche
des Kerns ragenden Vorsprung gebildet ist. Die in der Anmeldung
beschriebene Windel ermöglicht
es, dass der Penis des Trägers
gegen den Vorsprung platziert wird, und ermöglicht es dadurch, dass ausgeströmtes Urin
schnell vom Kern absorbiert wird.
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Es
ist sicherlich möglich,
sich aus einer Kombination der in den Anmeldungen offenbarten Erfindungen
eine Wegwerfwindel vorzustellen, die in der Zone des Kerns, die
dazu da ist, gegen die Hüfte
des Trägers
platziert zu werden, mit einer von der oberen zur unteren Fläche des
Kerns verlaufenden Vertiefung zum Fassen der ausgeströmten Körperausscheidungen
und in der Zone des Kerns, die dazu da ist, gegen den Penis des
Trägers
platziert zu werden, mit einem nach oben von der oberen Fläche des Kerns
ragenden Vorsprung gebildet ist.
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Allerdings
würde die
Dicke des Kerns unvermeidlicherweise um die Tiefe der Vertiefung
wachsen, damit der Kern mit solch einer Vertiefung gebildet wird.
Dies würde
auf die Bildung des Vorsprungs zutreffen. Demgemäß würden sowohl die Vertiefung und
der Vorsprung im selben Kern die Dicke des Kerns im Ganzen auf unannehmbare
Weise ansteigen lassen, und folglich würde die Sperrigkeit des Kerns
dem Windelträger
ein Gefühl
der Inkompatibilität
geben. Ferner ist es in Anbetracht dessen, dass die neuesten Vorgänge zur
Herstellung des Kerns darauf abzielen, die maximale Absorption von
Körperausscheidungen
mit einem so dünnen
Kern wie möglich
zu erreichen, schwierig, den Kern mit einer Vertiefung der gewünschten
Tiefe und einem Vorsprung der gewünschten Höhe zu bilden.
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Eine
Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, eine Wegwerfwindel zur Verfügung zu
stellen, die es erlaubt, dass der Kern in seinen vorgegebenen Zonen
mit einer Vertiefung und einem Vorsprung geformt wird, ohne dass
der Kern zuvor zur Bildung einer solchen Vertiefung und eines solchen
Vorsprungs gestaltet wird.
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Gemäß dieser
Erfindung ist eine Wegwerfwindel vorgesehen, die von einander in
Querrichtung gegenüberliegenden
Seitenkanten und einander in Längsrichtung
gegenüberliegenden
Enden umris sen ist und eine flüssigkeitsdurchlässige obere
Lage, eine flüssigkeitsundurchlässige Rücklage und
einen flüssigkeitsabsorbierenden
Kern, der eine erste und eine zweite Fläche aufweist und zwischen der
oberen Lage und der Rücklage
angeordnet ist, um in Längsrichtung
der Windel einen vorderen Taillenbereich, einen hinteren Taillenbereich
und einen zwischen dem vorderen und dem hinteren Taillenbereich
verlaufenden Schrittbereich zu bilden.
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Die
Wegwerfwindel umfasst ferner ein elastisches Element, das ringförmig um
die Umgebung der Längsmittellinie
verläuft,
die eine Abmessung zwischen den einander in Querrichtung gegenüberliegenden
Seitenkanten halbiert, und auf der ersten Fläche des Kerns angeordnet und
unter Spannung daran befestigt ist, um eine mit einem Abstand von
den einander in Querrichtung gegenüberliegenden Seitenkanten und
den einander in Längsrichtung
gegenüberliegenden
Seitenenden nach innen angeordnete vorgegebene Zone zu umgeben,
sodass die vorgegebene Zone des Kerns zur zweiten Fläche des Kerns
hin gekrümmt
ist, wenn sich das elastische Element gegen die Festigkeit des Kerns
zusammenzieht.
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Der
Kern ist in den vorgegebenen Zonen des Kerns, die von den jeweiligen
elastischen Elementen umgeben sind, dünner als in der verbleibenden
Zone des Kerns, die nicht von den jeweiligen elastischen Elementen
umgeben ist.
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Diese
Erfindung enthält
die folgenden Ausführungsbeispiele.
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Das
elastische Element umgibt die vorgegebene Zone des Kerns um die
Umgebung einer Längsmittellinie
herum, die eine Abmessung zwischen den einander in Querrichtung
gegenüberliegenden
Seitenkanten der Windel halbiert, und solch ein elastisches Element
ist zumindest in einer vorderen Hälfte der Windel, die von der
Umgebung einer Mittellinie in Querrichtung, die eine Abmessung zwischen
den einander in Längsrichtung
gegenüberliegenden
Enden der Windel zum Ende des vorderen Taillenbereichs halbiert,
verläuft,
und/oder einer hinteren Hälfte
der Windel, die von der Umgebung der Mittellinie in Querrichtung
zum Ende des hinteren Taillenbereichs verläuft, angeordnet.
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Das
elastische Element ist sowohl in der vorderen Hälfte und der hinteren Hälfte der
Windel angeordnet, sodass das elastische Element eine erste vorgegebene
Zone auf der zweiten Fläche
des Kerns in der vorderen Hälfte
umgibt und die erste vorgegebene Zone auf der zweiten Fläche zur
ersten Fläche hin
krümmt,
um einen Vorsprung auszubilden, während das elastische Element
eine zweite vorgegebene Zone auf der ersten Fläche des Kerns in der hinteren
Hälfte
umgibt und die zweite vorgegebene Zone auf der ersten Fläche zur
zweiten Fläche
hin krümmt,
um eine Vertiefung auszubilden.
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Das
elastische Element wird sowohl in der vorderen als auch in der hinteren
Hälfte
der Windel angeordnet, sodass die elastischen Elemente jeweils vorgegebene
Zonen auf der ersten Fläche
des Kerns umgeben und die jeweils vorgegebenen Zonen in der ersten
und der zweiten Hälfte
zur zweiten Fläche
hin krümmen,
um jeweils Vertiefungen auszubilden.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein Ausführungsbeispiel einer teilweise
aufgeschnittenen Wegwerfwindel gemäß dieser Erfindung zeigt;
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2 ist
eine Querschnittsansicht entlang einer Linie A-A in 1;
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3 ist
eine Querschnittsansicht entlang einer Linie B-B in 1;
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4 ist
eine der 1 ähnliche Ansicht, die ein anderes
Ausführungsbeispiel
der Windel zeigt;
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5 ist
eine Querschnittsansicht entlang einer Linie C-C in 4;
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6 ist
eine den 1 und 4 ähnliche Ansicht,
die noch ein anderes Ausführungsbeispiel der
Windel zeigt; und
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7 ist
eine Querschnittsansicht entlang einer Linie D-D in 6.
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Die
Details einer Wegwerfwindel gemäß dieser
Erfindung werden aus der Beschreibung, die hier unter Bezugnahme
auf die begleitenden Zeichnungen gegeben wird, leichter verständlich werden.
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1 ist
eine Perspektivansicht, die ein Ausführungsbeispiel einer teilweise
aufgeschnittenen Wegwerfwindel gemäß dieser Erfindung zeigt, 2 ist
eine Schnittsansicht entlang einer Linie A-A in 1 und 3 ist
eine Schnittsansicht entlang einer Linie B-B in 1.
Die Windel 1 umfasst im Wesentlichen eine flüssigkeitsdurchlässige obere
Lage 2, eine flüssigkeitsundurchlässige rückwärtige Lage 3 und
einen zwischen der oberen Lage 2 und der rückwärtigen Lage 3 angeordneten
flüssigkeitsabsorbierenden
Kern 4, der an der Innenfläche der oberen Lage 2 und/oder
der Rücklage 3 befestigt
ist. Die Windel 1 wird in Längsrichtung durch einen vorderen Taillenbereich 20,
einen hinteren Taillenbereich 22 und einen zwischen dem
vorderen und dem hinteren Taillenbereich 20, 22 verlaufenden
Schrittbereich 21 gebildet. Die Windel 1 ist durch
einander in Querrichtung gegenüberliegende
Seitenkanten 1a, die parallel zueinander in Längsrichtung
der Windel 1 verlaufen und sich im Schrittbereich 21 ins
Innere der Windel 1 krümmen,
um kreisförmige
Bögen zu
beschreiben, sowie durch einander in Längsrichtung ge genüberliegende
Enden 1b, die parallel zueinander in Querrichtung der Windel 1 verlaufen,
umrissen. Die Windel 1 ist in der Nähe von einander in Querrichtung gegenüberliegenden
Seitenkanten 4c des Kern 4 mit einem Paar von
in Längsrichtung
der Windel 1 verlaufenden Begrenzungsmanschetten 7 versehen.
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Die
Windel 1 ist ferner in der Zone A2 ihrer hinteren Hälfte, die
aus der Nähe
einer Quermittellinie Y, die eine Abmessung zwischen den einander
in Längsrichtung
gegenüberliegenden
Enden 1b der Windel 1 halbiert, zur Nähe des Endes 1b des
hinteren Taillenbereichs 22 verläuft, mit einem elastischen Element 5 versehen,
das so verläuft,
dass es eine vorgegebene Zone des Kerns 4 umgibt.
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Das
elastische Element 5 verläuft zwischen der unteren Fläche der
oberen Lage 2 und der Innenfläche des Kerns 4 ringförmig um
die Nähe
einer Längsmittellinie
X, die eine Abmessung zwischen den einander in Querrichtung gegenüberliegenden Seitenkanten 1a der
Windel 1 halbiert, und ist unter Spannung an der Innenfläche der
oberen Lage 2 und der oberen Fläche des Kerns 4 befestigt.
Das elastische Element 5 ist gegen die Festigkeit des Kerns
zusammenziehbar, sodass die Zone 4a des Kerns 4, die
vom elastischen Element 5 umgeben ist, ins Innere des Rings
zusammengezogen werden kann, der durch das elastische Element 5 definiert
wird, wenn sich Letzteres zusammenzieht.
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Die
Zone 4a des Kerns 4 vertieft sich nach unten in
der Windel 1, um eine Vertiefung 6 zu bilden, wenn
die Zone 4a sich zum Inneren des Ringes des elastischen
Elements 5 zusammenzieht. Die Vertiefung 6 wird
in der hinteren Hälfte
A2 der Windel 1 gebildet, die die Hüfte des Trägers bedeckt, und ist in der
Lage, ausgeströmte
Körperausscheidungen
zu empfangen und zu fassen, die dann vom Kern 4 durch die
obere Lage 2 absorbiert werden.
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Die
Begrenzungsmanschetten 7 umfassen feste Abschnitte 7a,
die in Längsrichtung
der Windel 1 verlaufen und an einander in Querrichtung
gegenüberliegenden
Seitenkantenabschnitten 2a der oberen Lage 2 befestigt
sind, die unmittelbar außerhalb
einander in Querrichtung gegenüberliegender
Seitenkanten 4c des Kerns 4 liegen, freie Seitenabschnitte 7b,
die in Querrichtung der Windel 1 im Schrittbereich 21 nach
innen verlaufen und normalerweise vorgespannt sind, sodass sie sich
auf der Windel 1 erheben, sowie einander in Längsrichtung
gegenüberliegende
Endabschnitte 7c, die in Querrichtung der Windel 1 nach
innen zusammenfallen und in solch einem zusammengefallenen Zustand
an der oberen Lage 2 jeweils an den einander in Längsrichtung
gegenüberliegenden
Endabschnitten 1b der Windel 1 befestigt sind.
Die jeweiligen freien Seitenabschnitte 7b der Manschetten 7 sind
entlang der Umgebung der jeweiligen Kanten mit elastischen Elementen 8 versehen,
die unter Spannung daran befestigt sind und mit Abschnitten der
jeweiligen freien Seitenabschnitte 7b bedeckt sind.
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Entlang
der einander gegenüberliegenden Seitenkantenabschnitte 1a der
Windel 1 sind zu Beinlöchern
gehörige
elastische Elemente 9 zwischen einander in Querrichtung
gegenüberliegenden
Seitenkantenabschnitten 3a der rückwärtigen Lage 3 und
den jeweiligen äußeren Seitenkantenabschnitten 7d,
die in Querrichtung der Windel 1 von den jeweiligen festen
Abschnitten 7a der Manschetten 7 nach außen verlaufen,
angeordnet und unter Spannung an den Innenflächen der Seitenkantenabschnitte 3a der rückwärtigen Lage 3 und/oder
den äußeren Seitenkantenabschnitten 7d der
Manschetten 7 unter Spannung befestigt.
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Entlang
der einander in Längsrichtung
gegenüberliegenden
Endabschnitte 1b der Windel 1 verlaufen folienartige
elastische Elemente 10, die zu einem Taillenloch gehören, zwischen
der oberen und der rückwärtigen Lage 2, 3 und
sind unter Spannung an der Innenfläche von zumindest einer dieser
beiden Lagen 2, 3 befestigt. Im hinteren Taillenbereich 22 sind
die Seitenkantenabschnitte 1a der Windel 1 mit
Befestigungsstreifen 11 versehen, deren proximale Endabschnitte
an den jeweiligen Seitenkantenabschnitten 1a angebracht
sind und in Querrichtung der Windel 1 nach innen verlaufen.
Auf der anderen Seite ist im vorderen Taillenbereich 20 der
Windel 1 ein Stück
eines rechteckigen Zielstreifens 12 an der Außenfläche der
rückwärtigen Lage 3 angebracht, sodass
die Befestigungsstreifen 11 auf dem Stück Zielstreifen 12 verankert
werden können.
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Wie
in 2 zu sehen ist, enden die einander in Querrichtung
gegenüberliegenden
Seitenkantenabschnitte 2a der oberen Lage 2 unmittelbar
außerhalb
der einander in Querrichtung gegenüberliegenden Seitenkanten 4c des
Kerns 4, und die einander in Querrichtung gegenüberliegenden
Seitenkantenabschnitte 3a der rückwärtigen Lage 3 ebenso
wie die äußeren Seitenkantenabschnitte 7d der
Manschetten 7 verlaufen nach außen über die Seitenkantenabschnitte 2a der
oberen Lage 2 hinweg in Querrichtung der Windel 1.
In der Nähe
der jeweiligen Seitenkantenabschnitte 1a der Windel 1 sind
die jeweiligen Seitenkantenabschnitte 2a, 3a, 7d der
oberen und der rückwärtigen Lage 2, 3 sowie
die Manschetten 7 aufeinander platziert und aneinander
befestigt.
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Unter
Bezug auf 1 werden entlang den einander
in Querrichtung gegenüberliegenden
Seitenkantenabschnitten 1a ebenso wie den einander in Längsrichtung
gegenüberliegenden
Endabschnitten 1b der Windel 1 und entlang den
freien Seitenab schnitten 7b der Manschetten 7 Falten
gebildet, wenn die zu den Beinlöchern
gehörigen
elastischen Elemente 9, die zum Taillenloch gehörigen elastischen
Elemente 10 und die an den freien Seitenabschnitten 7b der
Manschetten 7 angebrachten elastischen Elemente 8 von
Spannung befreit werden. Die Windel 1 wird dabei in Längsrichtung
gekrümmt,
wobei ihre Innenfläche
innen liegt, und das Zusammenziehen der an den freien Seitenkantenabschnitten 7b der
Manschetten 7 angebrachten elastischen Elemente 8 bewirkt,
dass sich diese freien Seitenkantenabschnitte 7b auf der
Innenfläche
der Windel 1 erheben. Die freien Seitenkantenabschnitte 7b bewirken in
Zusammenarbeit mit der oberen Lage 2, dass sich in Querrichtung
der Windel 1 nach innen öffnende Taschen P bilden.
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Freie
Endabschnitte der jeweiligen Befestigungsstreifen 11 können auf
dem Stück
Zielstreifen 12 mittels druckempfindlichem Klebstoff (nicht
gezeigt), der auf den Innenflächen
dieser freien Endabschnitte angewendet wird, verankert werden, um das
Paar von Beinlöchern
und das Taillenloch zu bilden (beide nicht gezeigt).
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4 ist
eine der 1 ähnliche Ansicht, die ein weiteres
Ausführungsbeispiel
der Windel zeigt, und 5 ist eine Querschnittsansicht
entlang der Linie C-C in 4. Die Windel 1 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel ähnelt der
aus 1 dahingehend, dass der Kern 4 zwischen
der oberen und der rückwärtigen Lage 2, 3 angeordnet
ist und die Windel 1 in Längsrichtung durch die vorderen
und hinteren Taillenbereiche 20, 22 und den zwischen
diesen beiden Taillenbereichen 20, 22 verlaufenden
Schrittbereich 21 gebildet wird. Die Windel 1 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
weist ebenfalls die einander in Querrichtung gegenüberliegenden
Seitenkantenabschnitte 1a, die einander in Längsrichtung
gegenüberliegenden
Endabschnit te 1b und das Paar von Begrenzungsmanschetten 7 auf,
die normalerweise so vorgespannt sind, dass sie sich auf der Innenfläche der
Windel 1 erheben.
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Die
Windel 1 ist ferner in ihrer vorderen und ihrer hinteren
Halbzone A1, A2, die aus der Nähe
einer Quermittellinie Y, die eine Abmessung zwischen den einander
in Längsrichtung
gegenüberliegenden Enden 1b der
Windel 1 halbiert, zur Nähe der jeweiligen Enden 1b der
Windel 1 verlaufen, mit elastischen Elementen 5 versehen,
die so verlaufen, dass sie vorgegebene Zonen des Kerns 4 jeweils
umgeben. Die jeweiligen elastischen Elemente 5 verlaufen
ringförmig
um die Umgebung der Längsmittellinie
X zwischen der oberen Lage 2 und dem Kern 4 und
sind unter Spannung an der Innenfläche der oberen Lage 2 und
der oberen Fläche
des Kerns 4 befestigt. Das elastische Element 5 ist
gegen eine Festigkeit des Kerns 4 zusammenziehbar, sodass
die Zonen 4a, 4b des Kerns 4, die von
den jeweiligen elastischen Elementen 5 umgeben sind, ins
Innere der durch die elastischen Elemente 5 definierten
Ringe zusammengezogen werden können,
wenn sich Letztere zusammenziehen.
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Die
Zonen 4a, 4b des Kerns 4, die in den
vorderen und hinteren Hälften
A1, A2 der Windel 1 liegen, vertiefen sich nach unten in
der Windel 1, um Vertiefungen 6 zu bilden, wenn
die Zonen 4a, 4b ins Innere der durch die elastischen
Elemente 5 definierten Ringe zusammengezogen werden. Die
Windel 1 aus 4 ist besonders geeignet als
eine Windel für Männer, da
sich die Vertiefung 6 auch in der vorderen Hälfte A1
der Windel 1 bildet und der Penis des Trägers in
dieser Vertiefung 6 aufgenommen werden kann.
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6 ist
eine den 1 und 4 ähnliche Ansicht,
die noch ein weiteres Ausführungsbeispiel der
Windel zeigt, und 7 ist eine Querschnittsansicht
entlang einer Linie D-D in 6. Die Windel 1 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel ähnelt den
in 1–4 gezeigten
dahingehend, dass die Windel 1 die obere und die rückwärtige Lage 2, 3 und
den zwischen diesen beiden Lagen 2, 3 angeordneten Kern 4 umfasst,
um damit, in Längsrichtung
der Windel 1 gesehen, den vorderen und den hinteren Taillenbereich 20, 22 und
den zwischen diesen beiden Taillenbereichen 20, 22 verlaufenden
Schrittbereich 21 zu bilden. Die Windel 1 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
weist ebenfalls die einander in Querrichtung gegenüberliegenden
Seitenkantenabschnitte 1a, die einander in Längsrichtung
gegenüberliegenden
Endabschnitte 1b und das Paar von Begrenzungsmanschetten 7 auf,
die normalerweise so vorgespannt sind, dass sie sich auf der Innenfläche der Windel 1 erheben.
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Die
Windel 1 ist in ihrer vorderen und in ihrer hinteren Halbzone
A1, A2 mit elastischen Elementen 13, 5 versehen,
die jeweils vorgegebene Zonen des Kerns 4 umgeben. Die
jeweiligen elastischen Elemente 5, 13 verlaufen
ringförmig
um die Umgebung der Längsmittellinie
X herum. Das in der vorderen Hälfte
A1 liegende elastische Element 13 ist zwischen der unteren
Fläche
des Kerns 4 und der rückwärtigen Lage 3 angeordnet
und unter Spannung an der unteren Fläche des Kerns 4 und
der Innenfläche der
rückwärtigen Lage 3 befestigt.
Das in der hinteren Hälfte
A2 liegende elastische Element 5 ist zwischen der oberen
Fläche
des Kerns 4 und der Innenfläche der oberen Lage 2 angeordnet
und unter Spannung an der Innenfläche der oberen Lage 2 und
der oberen Fläche
des Kerns 4 befestigt.
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Der
Kern 4 ist in den Zonen 4a, 4b des Kerns 4,
die jeweils von den elastischen Elementen 5, 13 umgeben
sind, dünner
als in der übrigen
Zone, die außerhalb
dieser elastischen Elemente 5, 13 verläuft. Dementsprechend
sind die Zonen 4a, 4b weniger steif als die übrige Zone,
die außerhalb
der elasti schen Elemente 5, 13 verläuft. Solche örtlichen
Unterschiede in der Dicke ebenso wie die Festigkeit des Kerns 4 ermöglichen
es, dass sich die Zonen 4a, 4b des Kerns 4 nach
innen von den durch die jeweiligen elastischen Elemente 5, 13 definierten
Ringe zusammenziehen.
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Die
elastischen Elemente 5, 13 sind gegen eine Festigkeit
des Kerns 4 so zusammenziehbar, dass sich die Zonen 4a, 4b des
Kerns 4, die von den jeweiligen elastischen Elementen 5, 13 umgeben sind,
ins Innere der durch die elastischen Elemente 5, 13 definierten
Ringe zusammenziehen können,
wenn sich Letztere zusammenziehen.
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In
der vorderen Hälfte
A1 der Windel 1 ragt die Zone 4b des Kerns 4 in
der Windel 1 nach oben heraus, wenn sich die Zone 4b von
dem durch das elastische Element 13 definierten Ring nach
innen zusammenzieht, um einen Vorsprung 14 in dieser Zone 4b des
Kerns 4 zu bilden. In der hinteren Hälfte A2 der Windel 1 vertieft
sich auf der anderen Seite die Zone 4a des Kerns 4 nach
unten in der Windel, wenn sich die Zone 4a nach innen von
dem durch das elastische Element 13 definierten, Ring zusammenzieht,
um die Vertiefung 6 in der Zone 4a des Kerns 4 zu
bilden. Die Windel 1 aus 6 ist besonders
geeignet als eine Windel für
Frauen, da die Windel 1 in ihrer vorderen Hälfte A1
mit dem Vorsprung 14 gebildet wird, der dazu geeignet ist,
gegen die Vulva der Trägerin
platziert zu werden.
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Dieses
Ausführungsbeispiel
der Windel 1 kann so modifiziert werden, dass ein Paar
elastischer Elemente 13 in der vorderen und der hinteren
Halbzone A1, A2, beide jeweils ringförmig auf der unteren Fläche des
Kerns 4 verlaufend und unter Spannung an der Innenfläche der
rückwärtigen Lage 3 und
der unteren Fläche
des Kerns 4 befestigt, vorgesehen ist. Gemäß die ser
Variante ragen die Zonen 4a, 4b des Kerns 4,
die von den jeweiligen elastischen Elementen 13 in der
vorderen und der hinteren Hälfte
A1, A2 der Windel 1 umgeben sind, in der Windel 1 nach oben
heraus, um jeweilige Vorsprünge 14 zu
bilden. Der in der hinteren Hälfte
A2 der Windel 1 gebildete Vorsprung 14 ist dazu
ausgelegt, gegen die Hüfte
des Trägers
platziert zu werden, und daher ist die Windel 1 gemäß einer
solchen Variante besonders geeignet für Windeln für Babys, bei denen normalerweise
loser Durchfluss ausströmt.
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Ebenfalls
möglich
ist eine alternative Anordnung, ohne den Umfang dieser Erfindung
zu verlassen, sodass nur die vordere Hälfte A1 der Windel 1 mit
der Vertiefung 6 oder dem Vorsprung 14 oder nur die
hintere Hälfte
A2 der Windel 1 mit dem Vorsprung 14 gebildet
sind. Es ist ebenfalls möglich,
die Vertiefung 6 nur in der vorderen Hälfte A1 der Windel 1 zu bilden,
um den Vorsprung 14 nur in der hinteren Hälfte A2
der Windel 1 zu bilden, ohne vom Umfang dieser Erfindung
abzuweichen. Wesentlich ist, dass das elastische Element 5 zumindest
an der oberen Fläche
des Kerns 4 befestigt ist und das elastische Element 13 zumindest
an der unteren Fläche
des Kerns 4 befestigt ist. Es ist nicht wesentlich, diese
elastischen Elemente 5, 13 sowohl an der oberen
als auch an der rückwärtigen Lage 3 zu
befestigen.
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Die
obere Lage 2 wird durch einen flüssigkeitsdurchlässigen Vliesstoff
oder einen porösen Kunststofffilm,
vorzugsweise durch eine flüssigkeitsdurchlässige hydrophile
Lage, gebildet. Die rückwärtige Lage 3 wird
durch einen hydrophoben Vliesstoff, einen flüssigkeitsundurchlässigen Kunststofffilm, eine
Verbundlage des hydrophoben Vliesstoffes und des Kunststofffilms,
vorzugsweise durch eine atmungsaktive flüssigkeitsundurchlässige Lage,
gebildet. Die Manschetten 7 werden durch einen hydrophoben
Vliesstoff, vorzugsweise durch eine atmungsaktive flüssigkeitsundurchlässige Lage,
gebildet.
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Der
für diese
Zwecke verwendete Vliesstoff kann aus der folgenden Gruppe ausgewählt werden: ein
Spun-Lace-Vliesstoff, ein Nadelvliesstoff, ein schmelzgeblasener
Vliesstoff, ein Thermal-Bond-Vliesstoff, ein Spun-Bond-Vliesstoff,
und ein Chemieverbindungsvliesstoff. Der Verbundvliesstoff (SMS-Vliesstoff), der
aus einem schmelzgeblasenen Vliesstoff mit einer hohen Wasserbeständigkeit,
der zwischen zwei Schichten eines Spinnverbindungsvliesstoffes,
welcher in Stärke
genauso gut ist wie in Flexibilität, sandwichartig angeordnet
ist, kann verwendet werden. Der SMS-Vliesstoff kann durch einen
Prozess hergestellt werden, der als Schritte das sandwichartige
Anordnen des schmelzgeblasenen Vliesstoffes mit den zwei Schichten
des Spinnverbindungsvliesstoffes und dann das Verbinden dieses schmelzgeblasenen
Vliesstoffes und des Spinnverbindungsvliesstoffes miteinander mittels
einer Presstechnik umfasst. Die Komponentenfasern des Vliesstoffes
können
aus folgender Gruppe ausgewählt
werden: Polyolefin-, Polyester- und Polyamidfasern sowie eine Zweikomponentenfaser
aus Polyethylen/Polypropylen oder Polyester und Ähnlichem.
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Der
Kern 4 ist eine Mischung aus Flusenmasse und Polymerpartikeln
hoher Absorption, die zu einer gewünschten Dicke komprimiert ist
und zur Gänze
mit einer wasserdurchlässigen
Lage (nicht gezeigt) wie einem Papiertuch bedeckt ist. Das Verbinden
des Kerns 4, der elastischen Elemente 5, 8, 9, 10, 13,
der Lagen 2, 3 und der Manschetten 7 kann unter
Verwendung eines Klebemittels wie etwa eines Heißschmelzklebstoffes oder eines
druckempfindlichen Klebstoffes oder einer Wärmesiegelungstechnik ausgeführt werden.
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Die
Wegwerfwindel gemäß dieser
Erfindung ermöglicht
es, dass die Vertiefung und/oder der Vorsprung im Kern gebildet
werden kann, ohne dass der Kern zuvor mit solch einer Vertiefung
und/oder einem Vorsprung formgegossen werden muss. Genauer wird
der Kern auf seiner oberen und/oder seiner unteren Fläche mit
dem elastischen Element so versehen, dass es eine vorgegebene Zone
des Kerns umgibt, und das elastische Element wird unter Spannung
an der oberen und/oder der unteren Fläche des Kerns so befestigt,
dass sich die vom elastischen Element umgebene Zone des Kerns zum
Inneren des elastischen Elements hin zusammenziehen kann, um die
nach unten verlaufende Vertiefung und/oder den nach oben verlaufenden
Vorsprung in der Windel zu bilden, wenn sich das elastische Element
zusammenzieht.
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Die
in ihrer hinteren Hälfte
mit der Vertiefung ausgestatteten Windel wird wirksam sein bei der
Verhinderung des Durchleckens von Körperausscheidungen aus der
Windel, indem die ausgeströmten Körperausscheidungen
in der Vertiefung zuverlässig gefasst
werden. Die in ihrer vorderen Hälfte
mit der Vertiefung ausgestattete Windel ist besonders geeignet als
Windel für
Männer,
da der Penis des Trägers in
dieser Vertiefung gehalten werden kann. Die in ihrer vorderen Hälfte mit
dem Vorsprung ausgestattete Windel ist besonders geeignet als Windel
für Frauen, da
dieser Vorsprung dazu ausgelegt ist, gegen die Vulva der Trägerin platziert
zu werden, und es dadurch ermöglicht
wird, dass der ausgeströmte
Urin vom Kern absorbiert werden kann.