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DE69920054T2 - Fluorcopolymerformmasse - Google Patents

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DE69920054T2
DE69920054T2 DE69920054T DE69920054T DE69920054T2 DE 69920054 T2 DE69920054 T2 DE 69920054T2 DE 69920054 T DE69920054 T DE 69920054T DE 69920054 T DE69920054 T DE 69920054T DE 69920054 T2 DE69920054 T2 DE 69920054T2
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DE
Germany
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ppb
fluorine
molding
copolymer
metal
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE69920054T
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English (en)
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DE69920054D1 (de
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Atsushi Yokohama-shi FUNAKI
Naoko Yokohama-shi SUMI
Teruo okohama-shi TAKAKURA
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AGC Inc
Original Assignee
Asahi Glass Co Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F214/00Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by a halogen
    • C08F214/18Monomers containing fluorine

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Formmasse, die aus einem Fluor-enthaltenden Copolymer besteht, die eine ausgezeichnete Wärmebeständigkeit und eine geringere Wahrscheinlichkeit aufweist, dass sie sich verfärbt, selbst wenn sie über einen langen Zeitraum bei hoher Temperatur gehalten wird.
  • Für Beschichtungsmaterialien für wärmebeständige isolierte Drähte, medizinische Teile, Teile für einen Lagerbehälter für Chemikalien einer Halbleiterproduktionsvorrichtung und für Teile für einen Träger und eine Rohrleitung werden Fluor-enthaltende Copolymere, wie zum Beispiel Tetrafluorethylen (hier nachstehend als TFE bezeichnet)/Perfluor(alkylvinylether)Copolymer (hier nachstehend als PFA bezeichnet), ein TFE/Hexafluorpropylen- (hier nachstehend als HFP bezeichnet) Copolymer (nachstehend als FEP bezeichnet) und ein TFE/Ethylen-Copolymer (hier nachstehend als ETFE bezeichnet) und Polytetrafluorethylen (nachstehend als PTFE bezeichnet) in Anbetracht der ausgezeichneten elektrischen Isoliereigenschaften, der niedrigen Dielektrizitätskonstante, der Wärmebeständigkeit und der chemischen Beständigkeit als Formmassen verwendet. Es ist möglich, das Schmelzformen von Formmassen, die aus einem Fluor-enthaltenden Copolymer, wie zum Beispiel PFA, FEP oder ETFE bestehen, durchzuführen, und derartige Formmassen können mittels verschiedener Formgebungsverfahren, wie zum Beispiel Spritzgießen, Extrudieren und Rotationsformen geformt werden.
  • In Bezug auf Formmassen, die aus einem derartigen Fluor-enthaltenden Copolymer bestehen, können geformte Produkte in manchen Fällen während des Schmelzformens leicht gelblich werden und die verfärbten geformten Produkte können eine Verringerung der Endanzahl der hergestellten Produkte verursachen, da insbesondere für Teile für medizinische Verwendungen und zur Verwendung in einer Halbleitervorrichtung eine strikte Produktqualität erforderlich ist.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine Formmasse zur Verfügung, die aus einem Fluor-enthaltenden Copolymer (hier nachstehend manchmal einfach als Formmasse bezeichnet) besteht, die durch Schmelzformen ein geformtes Produkt zur Verfügung stellt, das eine geringere Verfärbungswahrscheinlichkeit aufweist.
  • Die vorliegenden Erfinder haben umfassende Untersuchungen durchgeführt, um die vorstehend erwähnten Probleme zu überwinden und als Ergebnis haben sie festgestellt, dass eine Formmasse, die eine Gesamtmenge an spezifischen Metallelementen, die zu Metallelementen gehören, die aus der Formmasse durch ein Verfahren zum Eluieren von Metallen durch Erwärmen der Formmasse mit Salpetersäure eluiert werden, innerhalb eines spezifischen Bereichs aufweist, selbst nach der Schmelzformung eine geringere Verfärbungswahrscheinlichkeit aufweist. Die vorliegende Erfindung wurde gestützt auf diese Entdeckung ausgeführt.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine Formmasse zur Verfügung, die aus einem Fluor-enthaltenden Copolymer besteht und die einen Metallelutionsindex η von höchstens 10 aufweist.
  • Die vorliegende Erfindung stellt weiterhin ein Verfahren zur Herstellung der vorstehend erwähnten Formmasse zur Verfügung, das das Ausführen einer Polymerisation unter Verwendung von Ausgangsmaterialien mit niedrigen Metallgehalten und das Formen des derart hergestellten Fluor-enthaltenden Copolymers in eine Formmasse umfasst, so dass das Fluor-enthaltende Copolymer die Oberfläche eines Metallteils einer Produktionsapparatur nicht berührt.
  • Ein geformtes Produkt, das durch Schmelzformen der Formmasse der vorliegenden Erfindung bei hoher Temperatur erhalten wird, weist eine geringere Verfärbungswahrscheinlichkeit auf und ist für verschiedene Teile für medizinische Verwendungen und Verwendungen bei Halbleitern geeignet.
  • In der vorliegenden Erfindung ist der Metallelutionsindex η die Gesamtmenge in Nanogramm (hier nachstehend als ng bezeichnet) an spezifischen Metallelementen, die pro 1 g des Fluor-enthaltenden Copolymers, entsprechend der Messung durch das folgende Analyseverfahren der Metallelutionsmenge, eluiert werden.
  • Die spezifischen metallischen Elemente sind die metallischen Elemente Na, Mg, Cu, Cr, Ni, K, Ca und Fe. Diese metallischen Elemente umfassen nicht nur reine Metalle sondern auch Metallionen und Metallverbindungen, wie zum Beispiel Metalloxide. Im Falle der Metallverbindungen wird sie hier als die Menge in ng, entsprechend der Berechnung als reine Metallsubstanzen, dargestellt.
  • Das Analyseverfahren der Metallelutionsmenge ist ein Verfahren, wobei ein aus PFA hergestellter Behälter, der mit einem Deckel ausgestattet ist, einer Wärmebehandlung in ultrareiner Salpetersäure und ultrareinem Wasser jeweils bei 80 °C während 1 Woche unterzogen wird, der derart behandelte Behälter mit 5 g einer Formmasse beschickt wird, 3 ml 6,8 % ultrareine Salpetersäure dazu gegeben werden, der Behälter mit dem Deckel verschlossen wird und durch eine Heizplatte bei 80 °C während 2 Stunden erwärmt wird, und die ultrareine Salpetersäure, die die eluierten Metallelemente enthält, quantitativ durch Massenspektroskopie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS) analysiert wird.
  • Alle Metallgehalte an Na, Mg, Cu, Cr, Ni, K, Ca und Fe in der verwendeten ultrareinen Salpetersäure und dem Wasser betragen hier höchstens 0,1 ppb.
  • In der vorliegenden Erfindung beträgt der Metallelutionsindex η der Formmasse höchstens 10, vorzugsweise höchstens 7. „Höchstens 10„ bedeutet hier höchstens 10, einschließlich 0 und „höchstens 7„ bedeutet höchstens 7, einschließlich 0. Falls er den Wert 10 überschreitet neigt ein geformtes Produkt, das durch Schmelzformen erhalten werden soll, dazu, signifikant verfärbt zu sein.
  • Als Fluor-enthaltendes Copolymer in der vorliegenden Erfindung kann zum Beispiel ein Copolymer von Fluor-enthaltenden Monomeren oder ein Copolymer eines Fluor-enthaltenden Monomers mit einem Comonomer, das ein anderes als das Fluor-enthaltende Monomer ist, erwähnt werden. Das Fluor-enthaltende Copolymer ist vorzugsweise eines, das schmelzgeformt werden kann.
  • Das Fluor-enthaltende Monomer kann, zum Beispiel ein Fluorolefin, wie zum Beispiel TFE, Chlortrifluorethylen, HFP, Vinylidenfluorid oder Vinylfluorid, oder ein Monomer, wie zum Beispiel Perfluor(alkylvinylether) oder (Perfluoralkyl)ethylen sein. Das Fluor-enthaltende Monomer kann allein oder in Kombination als Mischung von zwei oder mehreren davon verwendet werden.
  • Weiterhin wird als Comonomer, das ein anderes als das Fluor-enthaltende Monomer ist, vorzugsweise eine ethylenartige ungesättigte Verbindung verwendet. Als ungesättigte ethylenartige Verbindung kann zum Beispiel ein Vinylether, ein Allylether, ein Carbonsäurevinylester, ein Carbonsäureallylester oder ein Olefin erwähnt werden.
  • Als Vinylether kann zum Beispiel ein Cycloalkylvinylether, wie zum Beispiel Cyclohexylvinylether, oder ein Alkylvinylether, wie zum Beispiel Ethylvinylether, Nonylvinylether, 2-Ethylhexylvinylether, Hexylvinylether, n-Butylvinylether oder t-Butylvinylether erwähnt werden. Als Allylether kann zum Beispiel ein Alkylallylether, wie zum Beispiel Ethylallylether oder Hexylallylether erwähnt werden.
  • Die Carbonsäure als Material für den Carbobnsäurevinylester oder den Carbonsäureallylester kann, zum Beispiel Essigsäure, Propionsäure, Buttersäure, Pivalinsäure oder Benzoesäure sein.
  • Als Olefin kann zum Beispiel Ethylen, Propylen oder Isobutylen erwähnt werden.
  • Das mit dem vorstehend erwähnten Fluor-enthaltenden Monomer copolymerisierbare Comonomer kann allein oder in Kombination als Mischung von zwei oder mehreren davon, wie zum Beispiel zwei Vinylether oder ein Vinylether und ein Olefin, verwendet werden.
  • Als Fluor-enthaltendes Copolymer der vorliegenden Erfindung werden PFA, FEP und ETFE bevorzugt. PFA ist ein Copolymer mit einem molaren Verhältnis für die Copolymerisation von 99,5/0,5 bis 97/3 für TFE/Perfluor(alkylvinylether), FEP ist ein Copolymer mit einem molaren Verhältnis für die Copolymerisation von 99/5 bis 85/15 für TFE/HFP und ETFE ist ein Copolymer mit einem molaren Verhältnis für die Copolymerisation von 30/70 bis 70/30 für TFE/Ethylen. Derartige Copolymere können Copolymere der beschriebenen Monomere mit einer kleinen Menge eines weiteren Monomers sein.
  • Die Formmasse der vorliegenden Erfindung ist eine Formmasse, die in Form von Pulver, Körnchen oder in einer anderen Form vorliegt, und die durch Spritzgießen, Extrudieren oder einem anderen Formgebungsverfahren geformt werden kann. Die Formgebungsverfahren umfassen, wenigstens zum Teil einen Schritt zum Schmelzen der Formmasse.
  • Die Formmasse der vorliegenden Erfindung kann durch das folgende Verfahren hergestellt werden. Eine gewünschte Formmasse kann nämlich durch Ausführen eines Polymerherstellungsverfahrens, umfassend einen Polymerisationsschritt, einen Granulierungsschritt, einen Trocknungsschritt, einen Pelletisierungsschritt, einen Waschschritt, usw. und einen Schritt zum Formen eines Copolymers in eine Formmasse hergestellt werden, so dass das Fluor-enthaltende Copolymer oder die Formmasse mit der Oberfläche eines Metallteils einer Apparatur so weit wie möglich nicht in Kontakt kommt und, dass zusätzlich die Ausgangsmaterialien für das Fluor-enthaltende Copolymer mit der Oberfläche eines Metallteils einer Apparatur, wie zum Beispiel eine Rohrleitung für die Lagerung und Beförderung, so weit wie möglich nicht in Kontakt kommen, damit verhindert wird, dass die vorstehend erwähnten spezifischen Metallelemente mit der Formmasse gemischt werden.
  • Weiterhin kann die Formmasse der vorliegenden Erfindung unter Verwendung von Ausgangsmaterialien, wie zum Beispiel einem Fluor-enthaltenden Monomer, einem Comonomer, einem Polymerisationsmedium, einem Kettenübertragungsreagenz und einem zur Granulierung des Fluor-enthaltenden Copolymers zu verwendenden Medium mit niedrigen Gehalten an den vorstehend erwähnten spezifischen Metallkomponenten hergestellt werden. Die Gesamtgehalte an den Metallkomponenten von Na, Mg, Cu, Cr, Ni, K, Ca und Fe betragen in derartigen Ausgangsmaterialien höchstens 10 ppb beziehungsweise vorzugsweise höchstens 5 ppb. Insbesondere weist sowohl das Fluor-enthaltende Monomer als Hauptausgangsmaterial, das Comonomer als auch das Polymerisationmedium (wie zum Beispiel Wasser oder ein Lösungsmittel), das in umfangreichem Kontakt mit dem Fluor-enthaltenden Copolymer ist, usw. einen Gesamtgehalt an den spezifischen Metallkomponenten von höchstens 10 ppb auf.
  • Die zu verwendenden Ausgangsmaterialien variieren hier in Abhängigkeit von dem Polymerisationsverfahren. Für beispielsweise den Fall einer Lösungspolymerisation kann ein Fluor-enthaltendes Monomer, ein Comonomer, ein fluorhaltiges Lösungsmittel, wie zum Beispiel F(CF2)6H oder F(CF2)6F, ein nicht ionischer organischer Polymerisationsinitiator und ein Kettenübertragungsreagenz verwendet werden, und für den Fall einer Suspensionspolymerisation kann zusätzlich zu dem fluorhaltigen Lösungsmittel Wasser als Material für die Lösungspolymerisation verwendet werden.
  • Das Fluor-enthaltende Copolymer der vorliegenden Erfindung kann durch verschiedene Polymerisationsverfahren, wie zum Beispiel Emulsionspolymerisation, Suspensionspolymerisation und Lösungspolymerisation hergestellt werden. Im Hinblick auf den Herstellungsprozess ist jedoch die Emulsionspolymerisation, bei der ein ionischer Emulgator verwendet wird und Metallionen, die aufgrund des Emulgators in dem Fluor-enthaltenden durch die Polymerisation hergestellten Copolymer zurückbleiben, näherungsweise vollständig entfernt werden müssen, unvorteilhaft.
  • Es wird bevorzugt, die Oberfläche eines Metallteils einer Produktionsapparatur, mit der das Fluor-enthaltende Copolymer in dem Herstellungsverfahren in Kontakt kommt, mit einem geschmolzenen Fluorkunststoff, der eine gute Wärmebeständigkeit und chemische Beständigkeit aufweist, wie zum Beispiel PFA, FEP oder ETFE abzudecken. Ist die Oberfläche eines Metallteils nicht mit einem Fluorkunststoff abgedeckt, neigt die zu erhaltende Formmasse dazu, einen hohen Metallelutionsindex η aufzuweisen, und das durch Schmelzformen zu erhaltende geformte Produkt neigt dazu, signifikant verfärbt zu sein.
  • Es wird bevorzugt, die Metalloberfläche einer Rohrleitung oder eines Behälters für die Granulierung des Fluor-enthaltenden Copolymers mit dem die Ausgangsmaterialien in Kontakt kommen ebenfalls in dem Produktionsverfahren nach der Polymerisation mit einem Fluorkunststoff abzudecken. Hier ist es für den Fall des Herstellens einer Formmasse in Form von Pellets durch Pelletisieren des Fluor-enthaltenden Copolymers notwendig, ein Metall als Material für zum Beispiel eine Schraube eines Extruders als Ausstattung zum Pelletisieren zu verwenden. Dementsprechend wird bevorzugt, ein korrosionsbeständiges Metallmaterial, wie zum Beispiel Hastelloy C als Material für wenigstens einen Teil, der mit dem geschmolzenen Fluor-enthaltenden Copolymer in Kontakt kommt, zu verwenden. Für den Fall, dass die Formmasse in einer anderen Form als in Pellets vorliegt, das heißt, die Formmasse liegt zum Beispiel in Form von Kügelchen oder einem Pulver vor, neigt die Formmasse dazu, niedrigere Gehalte an Metallkomponenten aufzuweisen, da sie ohne einen Pelletisierungsschritt, der das Schmelzformen umfasst, hergestellt werden kann.
  • Ein geformtes Erzeugnis des Fluor-enthaltenden Copolymers, das unter Verwendung der Formmasse der vorliegenden Erfindung mittels eines Formgebungsverfahrens, wie zum Beispiel Spritzgießen, Extrudieren oder Rotationsformen, erhalten wird, weist eine geringere Verfärbungswahrscheinlichkeit auf. Selbst, wenn eine kleine Menge an Metallkomponenten während des Formens dazugemischt wird, ist die Menge an Metallkomponenten in dem geformten Produkt, das aus der Formmasse der vorliegenden Erfindung mit niedrigeren Gehalten an Metallkomponenten erhalten wurde, kleiner, als die Menge an Metallkomponenten in einem geformten Produkt, das aus einer herkömmlichen Formmasse erhalten wurde. Die Formmasse der vorliegenden Erfindung kann allein oder in Kombination mit verschiedenen hinzugefügten Zusatzstoffen zum Formen verwendet werden.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf Beispiele und Vergleichsbeispiele ausführlicher erklärt werden. Es versteht sich jedoch von selbst, dass die vorliegende Erfindung keineswegs darauf beschränkt ist.
  • Als Grad der Verfärbung wurde der YI-Wert eines Fluor-enthaltenden Copolymers, das einem Pelletisieren durch Schmelzformen bei hoher Temperatur ausgesetzt war, durch ein Farbdifferenzmessgerät (ZE-2000, hergestellt von Nippon Denshoku Kogyo) gemessen. Je höher der YI-Wert ist, umso tiefer ist der Gelbton.
  • Der Schmelzindex (hier nachstehend als MI bezeichnet), als ein Index des Molekulargewichts des Fluor-enthaltenden Copolymers, ist die Austrittsgeschwindigkeit (g/10 min) des Fluor-enthaltenden Copolymers, das im Falle von PFA oder FEP bei 372 °C, oder im Falle von ETFE bei 297 °C, extrudiert wird, wenn an eine Düse mit einem Durchmesser von 2,1 mm und einer Länge von 8 mm eine Beladung von 5 kg angelegt wird.
  • Die Polymerzusammensetzung wurde auf eine solche Weise erhalten, dass ein Film mit einer Dicke von 30 μm durch Pressformen im Falle von PFA oder FEP bei 340 °C hergestellt wurde, und das Infrarotspektrum dieses Films wurde wie folgt gemessen.
  • Der Gehalt (Gewichts-%) an Polymereinheiten, basierend auf Perfluor(propylvinylether) in PFA wurde erhalten, indem die Extinktion bei 993 cm–1 durch die Extinktion bei 2350 cm–1 dividiert wurde und der erhaltene Wert mit 0,95 multipliziert wurde.
  • Der Gehalt (Gewichts-%) an Polymereinheiten, basierend auf HFP in FEP, wurde erhalten, indem die Extinktion bei 980 cm–1 durch die Extinktion bei 2350 cm–1 dividiert wurde und der erhaltene Wert mit 3,2 multipliziert wurde.
  • Die Zusammensetzung von ETFE wurde durch quantitative Bestimmung der Menge an Flusssäure, die sich durch thermische Zersetzung des Harzes gebildet hatte, erhalten.
  • Die Gehalte der Metallkomponenten in einem Polymerisationslösungsmittel, Wasser als Lösungsmittel zur Granulierung und Methanol als Kettenübertragungsreagenz, die in den Beispielen und Vergleichsbeispielen verwendet wurden, sind nachstehend gezeigt. Die Gehalte an Metallkomponenten in ultrareinem Wasser betrugen: Na: 2 ppb, Mg: 0 ppb, Cu: 0 ppb, Cr: 0 ppb, Ni: 0 ppb, K: 2 ppb, Ca: 2 ppb und Fe: 0 ppb. Die Gehalte an Metallkomponenten in destilliertem industriellen Wasser betrugen: Na: 5 ppb, Mg: 0 ppb, Cu: 2 ppb, Cr: 0 ppb, Ni: 2 ppb, K: 2 ppb, Ca: 5 ppb und Fe: 10 ppb.
  • Die Gehalte an Metallkomponenten in hochreinem Methanol betrugen: Na: 2 ppb, Mg: 0 ppb, Cu: 0 ppb, Cr: 0 ppb, Ni: 0 ppb, K: 1 ppb, Ca: 2 ppb und Fe: 0 ppb. Die Gehalte an Metallkomponenten in Methanol von normaler Qualität betrugen Na: 5 ppb, Mg: 0 ppb, Cu: 0 ppb, Cr: 5 ppb, Ni: 1 ppb, K: 2 ppb, Ca: 3 ppb und Fe: 5 ppb. Als hochreines Methanol wurde die von Kanto Chemical Co., Inc. hergestellte EL-Qualität verwendet und als Methanol von normaler Qualität wurde ein von Kanto Chemical Co., Inc hergestelltes garantiertes Reagenz verwendet.
  • BEISPIEL 1
  • Die Apparaturen im Polymerisationsschritt, dem Granulierungsschritt und dem Trocknungsschritt und die Rohrleitungsteile, die mit Ausgangsmaterialien und einem Fluor-enthaltenden Copolymer in Kontakt kommen könnten, wurden mit PFA, das einen Schmelzelutionsindex η von 25 aufweist, ausgekleidet und abgedeckt. In einen Polymerisationsbehälter von 400 l wurden 188 l ultrareines Wasser, 78 l Perfluorhexan als Polymerisationslösungsmittel, 9,5 l hochreines Methanol und 14,0 kg Perfluor(propylvinylether) eingebracht, die Temperatur wurde in dem Behälter auf 50 °C gebracht, dann wurde TFE eingebracht und in dem Polymerisationsbehälter wurde ein Druck von 1,3 MPa erzeugt.
  • Die Gehalte an Metallkomponenten in TFE betrugen Na: 0 ppb, Mg: 0 ppb, Cu: 0 ppb, Cr: 0 ppb, Ni: 1 ppb, K: 1 ppb, Ca: 0 ppb und Fe: 2 ppb.
  • Die Gehalte an Metallkomponenten in Perfluorhexan betrugen Na: 1 ppb, Mg: 0 ppb, Cu: 0 ppb, Cr: 0 ppb, Ni: 0 ppb, K: 1 ppb, Ca: 2 ppb und Fe: 1 ppb.
  • Die Gehalte an Metallkomponenten in Perfluor(propylvinylether) betrugen Na: 1 ppb, Mg: 0 ppb, Cu: ppb, Cr: 0 ppb, Ni: 0 ppb, K: 1 ppb, Ca: 1 ppb und Fe: 1 ppb.
  • Zum Initiieren der Polymerisation wurde eine 0,05 % ige Perfluorhexanlösung von Bis(perfluorbutyryl)peroxid als Polymerisationsinitiator zugegeben. TFE wurde chargenweise so zugegeben, dass der Druck konstant sein würde. Die Lösung des Polymerisationsinitiators wurde kontinuierlich eingeführt, so dass die Polymerisationsgeschwindigkeit während der Polymerisation näherungsweise konstant sein würde und es wurden insgesamt 5,1 l eingeführt.
  • Die Gehalte an Metallkomponenten in der 0,05 % igen Perfluorhexanlösung von Bis(perfluorbutyryl)peroxid betrugen hier Na: 1 ppb, Mg: 0 ppb, Cu: 0 ppb, Cr: 0 ppb, Ni: 0 ppb, K: 1 ppb, Ca: 2 ppb und Fe: 1 ppb.
  • Als acht Stunden nach Initiierung der Polymerisation abgelaufen waren und die Gesamtmenge des hinterher eingeführten TFE 40 kg erreicht hatte wurde der Polymerisationsbehälter auf Raumtemperatur abgekühlt und nicht umgesetztes Gas wurde abgelassen, um eine Aufschlämmung zu erhalten, die ein gebildetes Polymer enthielt. Die Aufschlämmung wurde vom Boden des Polymerisationsbehälters durch eine Rohrleitung in einen Granulierungsbehälter überführt, während an dem Polymerisationsbehälter mit Stickstoff ein Druck angelegt wurde. Die Inhalte in dem Granulierungsbehälter mit 1000 l, der darin 500 l zur Vorbereitung eingeführtes ultrareines Wasser aufwies, wurden hier auf 90 °C unter Rühren erwärmt, und das Perfluorhexan wurde zum Granulieren des Polymers verdampft und abdestilliert. Die erhaltenen Körnchen wurden durch eine Rohrleitung in einen Trockenofen transportiert und bei 150 °C während 8 Stunden getrocknet. Die Menge an eluierten Metallkomponenten der Körnchen betrugen nach dem Trocknen Na: 1,0 ng, Mg: 0 ng, Cu: 0 ng, Cr: 0 ng, Ni: 0,1 ng, K: 1,0 ng, Ca: 2,0 ng und Fe: 0,1 ng pro 1 g Granulat.
  • Die Körnchen wurden nach dem Trocknen zum Ausführen des Pelletisierens durch eine Rohrleitung in einen Extruder in einem Reinraum transportiert. Der Extruder wies eine Öffnung von 65 mm und L/D=25 auf und war aus einem korrosionsbeständigen Material aus Hastelloy C hergestellt. Die Extrusionsbedingungen waren C1=340 °C, C2=360 °C, C3=380 °C, C4=380 °C, C5=380 °C, die Temperatur betrug: 380 °C und die Umdrehungszahl der Schnecke betrug: 40 Upm.
  • Das pelletisierte Polymer wies einen MI von 12,1, einen Gehalt an Polymereinheiten, basierend auf Perfluor(propylvinylether) in dem Polymer von 1,3 Mol-% und einen YI-Wert von -7,8 auf. Weiterhin betrugen die Mengen an eluierten Metallkomponenten in dem Polymer Na: 1,0 ng, Mg: 0 ng, Cu: 0 ng, Cr: 0,1 ng, Ni: 0,1 ng, K: 1,2 ng, Ca: 2,5 ng und Fe: 0,5 ng und der Metallelutionsindex η betrug 5,4.
  • BEISPIEL 2
  • FEP wurde unter Verwendung derselben Apparaturen usw. wie in Beispiel 1 hergestellt. Die Pellets wurden durch Ausführen der Polymerisation, Granulierung und Trocknen auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer, dass 160 kg HFP anstelle des Perfluor(propyvinylether) in Beispiel 1 eingeführt wurden, 53 l Perfluorhexan und 1,25 l hochreines Methanol verwendet wurden und die Gesamtmenge der Lösung des Polymerisationsinitiators 20,3 l betrug. Die Extrusionsbedingungen waren C1=320 °C, C2=320 °C, C3=330 °C, C4=340 °C, C5=340 °C, die Temperatur betrug: 350 °C und die Umdrehungszahl der Schnecke: 45 Upm.
  • Das pelletisierte Polymer wies einen MI von 12,1, einen Gehalt an Polymereinheiten, basierend auf HFP in dem Polymer von 7,9 Mol-% und einen YI-Wert von -5,1 auf. Weiterhin betrugen die Mengen an eluierten Metallkomponenten in dem Polymer Na: 1,5 ng, Mg: 0,1 ng, Cu: 0,1 ng, Cr: 0,1 ng, Ni: 0,1 ng, K: 1,2 ng, Ca: 2,2 ng und Fe: 1,2 ng und der Metallelutionsindex η betrug 6,5.
  • BEISPIEL 3
  • ETFE wurde unter Verwendung derselben Apparaturen usw. wie in Beispiel 1 hergestellt. Die Pellets wurden durch Ausführen der Polymerisation, Granulierung und Trocknen auf dieselbe Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer, dass 3,9 kg Ethylen anstelle des Perfluor(propyvinylether) in Beispiel 1 eingeführt wurden, 3,0 l hochreines Methanol verwendet wurden, die Gesamtmenge der Lösung des Polymerisationsinitiators 7,3 l betrug und eine Mischung aus TFE und Ethylen anstelle von TFE eingeführt wurde, so dass der Druck konstant bleiben würde. Die Extrusionsbedingungen waren C1=260 °C, C2=280 °C, C3=300 °C, C4=310 °C, C5=310 °C, die Temperatur betrug: 310 °C und die Umdrehungszahl der Schnecke: 50 Upm.
  • Das pelletisierte Polymer wies einen MI von 7,6, ein molares Verhältnis an (Polymereinheiten basierend auf TFE)/(Polymereinheiten basierend auf Ethylen) von 53/47 und einen YI-Wert von -6,8 auf. Weiterhin betrugen die Mengen an eluierten Metallkomponenten in dem Polymer Na: 1,5 ng, Mg: 0,1 ng, Cu: 0,1 ng, Cr: 0,1 ng, Ni: 0,1 ng, K: 1,2 ng, Ca: 2,2 ng und Fe: 1,2 ng und der Metallelutionsindex η betrug 6,5.
  • BEISPIEL 4 (Vergleichsbeispiel)
  • Die Pellets wurden auf dieselbe Weise unter denselben Bedingungen wie in Beispiel 1 hergestellt, außer, dass Apparaturen mit einer aus Edelstahl (SUS317) hergestellten Rohrleitung und einem Polymerisationsbehälter verwendet wurden, und destilliertes industrielles Wasser und Methanol von normaler Qualität für die Polymerisation verwendet wurden. Das pelletisierte Polymer wies einen MI von 12,7, einen Gehalt an Polymereinheiten, basierend auf Perfluor(propylvinylether) in dem Polymer von 1,3 Mol-% und einen YI-Wert von -2,1 auf. Weiterhin betrugen die Mengen an eluierten Metallkomponenten in dem Polymer Na: 3,5 ng, Mg: 0,6 ng, Cu: 0,1 ng, Cr: 0,8 ng, Ni: 1,5 ng, K: 2,2 ng, Ca:11,5 ng und Fe: 36,5 ng und der Metallelutionsindex η betrug 56,7.
  • BEISPIEL 5 (Vergleichsbeispiel)
  • Die Pellets wurden auf dieselbe Weise unter denselben Bedingungen wie in Beispiel 2 hergestellt, außer, dass dieselben Apparaturen usw. wie in Beispiel 4 verwendet wurden, und dasselbe destillierte Wasser und Methanol wie in Beispiel 4 verwendet wurden. Das pelletisierte Polymer wies einen MI von 8,0, einen Gehalt an Polymereinheiten, basierend auf Perfluor(propylvinylether) in dem Polymer von 0,7 Mol-% und einen YI-Wert von +1,3 auf. Weiterhin betrugen die Mengen an eluierten Metallkomponenten in dem Polymer Na: 7,6 ng, Mg: 0,2 ng, Cu: 0,1 ng, Cr: 1,2 ng, Ni: 2,5 ng, K: 8,2 ng, Ca:11,5 ng und Fe: 18,5 ng und der Metallelutionsindex η betrug 39,8.
  • BEISPIEL 6 (Vergleichsbeispiel)
  • Die Pellets wurden auf dieselbe Weise unter denselben Bedingungen wie in Beispiel 3 hergestellt, außer, dass dieselben Apparaturen usw. wie in Beispiel 4 verwendet wurden, und dasselbe destillierte Wasser und Methanol wie in Beispiel 4 verwendet wurden. Das pelletisierte Polymer wies einen MI von 7,9, ein molares Verhältnis an (Polymereinheiten basierend auf TFE)/(Polymereinheiten basierend auf Ethylen) von 53/47 und einen YI-Wert von -1,1 auf. Weiterhin betrugen die Mengen an eluierten Metallkomponenten in dem Polymer Na: 3,7 ng, Mg: 0,3 ng, Cu: 0,3 ng, Cr: 1,5 ng, Ni: 3,5 ng, K: 3,1 ng, Ca:14,6 ng und Fe: 23,4 ng und der Metallelutionsindex η betrug 40,4.

Claims (5)

  1. Formmasse, die aus einem Fluor-enthaltenden Copolymer besteht, die einen Metallelutionsindex η von höchstens 10 (wobei der Metallelutionsindex η die Gesamtmenge in Nanogramm ist) (nachfolgend als ng bezeichnet) der spezifischen Metallelemente Na, Mg, Cu, Cr, Ni, K, Ca bzw. Fe aufweist, die pro 1 g des Fluor-enthaltenden Copolymers eluiert werden.
  2. Formmasse nach Anspruch 1, wobei das Fluor-enthaltende Copolymer ein Tetrafluorethylen/Perfluor(alkylvinylether)-Copolymer, ein Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen-Copolymer oder ein Tetrafluorethylen/Ethylen-Copolymer ist.
  3. Verfahren zur Herstellung der in Anspruch 1 oder 2 definierten Formmasse, umfassend das Durchführen einer Polymerisation unter Verwendung von Ausgangsmaterialien mit Gehalten von Na, Mg, Cu, Cr, Ni, K, Ca bzw. Fe von höchstens 10 ppb und das Formen des derart hergestellten Fluorenthaltenden Copolymers in eine Formmasse, so daß das Fluor-enthaltende Copolymer die Oberfläche eines Metallteils einer Produktionsapparatur so weit wie möglich nicht kontaktieren wird.
  4. Verfahren zur Herstellung der Formasse nach Anspruch 3, wobei die Gehalte der vorstehend erwähnten spezifischen Metalle in einem Monomer, einem Lösungsmittel bzw. Wasser, unter den Ausgangsmaterialien, höchstens 10 ppb sind.
  5. Formmasse, die durch Formen der wie in Anspruch 1 oder 2 definierten Formmasse mittels eines Extruders in Pellets erhalten ist und die einen Metallelutionsindex η von höchstens 10 aufweist.
DE69920054T 1998-06-15 1999-06-11 Fluorcopolymerformmasse Expired - Lifetime DE69920054T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP16740198A JP4001418B2 (ja) 1998-06-15 1998-06-15 含フッ素共重合体成形材料
JP16740198 1998-06-15
PCT/JP1999/003138 WO1999065954A1 (en) 1998-06-15 1999-06-11 Fluorocopolymer molding material

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