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DE69917781T2 - Verfahren und vorrichtung zum aufblasen von gegenständen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum aufblasen von gegenständen Download PDF

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Publication number
DE69917781T2
DE69917781T2 DE69917781T DE69917781T DE69917781T2 DE 69917781 T2 DE69917781 T2 DE 69917781T2 DE 69917781 T DE69917781 T DE 69917781T DE 69917781 T DE69917781 T DE 69917781T DE 69917781 T2 DE69917781 T2 DE 69917781T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
stage
gas source
pressure
source
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69917781T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69917781D1 (de
Inventor
J. Donald LEWIS
E. Donald OLANDER
C. Michael MAGENOT
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goodrich Corp
Original Assignee
Universal Propulsion Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Universal Propulsion Co Inc filed Critical Universal Propulsion Co Inc
Publication of DE69917781D1 publication Critical patent/DE69917781D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69917781T2 publication Critical patent/DE69917781T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/08Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like
    • B63C9/18Inflatable equipment characterised by the gas-generating or inflation device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Gasgenerator, welcher in der Lage ist große Mengen Gas mit einer niedrigen Temperatur zu erzeugen. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen Gasgenerator oder auf eine Aufblasvorrichtung zum Aufblasen eines aufblasbaren Elementes, wie etwa der für den Notausstieg vorgesehenen Rampen oder Gleitrutschen, Rettungsflößen usw., welche bei dem kommerziellen Luftverkehr mitgeführt werden.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Anfänglich verwendete Gasgeneratoren, welche dazu eingesetzt wurden, um im Notfall große Ausstiegsrutschen oder -rampen bei dem kommerziellen Luftverkehr aufzublasen, beruhten auf einem pyrotechnischen Gaserzeugungsmittel, welches ein großes Volumen eines heißen Gases bei einer Verbrennung erzeugte. Man entdeckte jedoch bald, dass die Temperatur des heißen Gases hoch genug war, um sowohl den für die Konstruktion der als Notausstieg vorgesehenen Rampe oder Gleitrutsche benutzten Textilstoffs zum Brennen zu bringen als auch bei einem jeden, der die Notausstiegsrampe oder -rutsche benutzte Verbrennungen hervorzurufen. Weil die Temperatur des Aufblasgases außerdem erheblich über der Umgebungstemperatur liegt, würden sich die Rampe oder die Rutsche teilweise entleeren, wenn sich das Gas abkühlt und der Druck des Gases als ein Ergebnis des Temperaturwechsels abnimmt. Dies erwies sich insbesondere dann als wahr und zutreffend, wenn ein Flugzeug dazu gezwungen war in kalten Wasser aufzusetzen, so wie man dasselbe in den nördlichen Ozeanen vorfindet.
  • Pyrotechnische Gasgeneratoren sind ebenfalls verwendet worden, um kleinere Gasvolumina für andere Anwendungen zu erzeugen, wie etwa zum Aufblasen einer Haltevorrichtung für Insassen eines Fahrzeuges. Ein Beispiel von pyrotechnischen Gasgeneratoren, wie sie in diesem Zusammenhang verwendet werden, ist in dem US Patent No. 5,494,312 offenbart worden, welches als dem aktuellen Stand der Technik am nächsten stehend betrachtet wird.
  • Bei dem Versuch, die oben beschriebenen Mängel pyrotechnischer Aufblasvorrichtungen zu überwinden, wurden derartige Flöße und Rampen oder Gleitrutschen unter Verwendung eines Druckgases aufgeblasen, so wie dies in dem US Patent No. 4,355,987 von Miller und in dem US Patent No. 5,586,615 von Hammer et al. offenbart worden ist. Jedoch, dort wo nur ein Druckgas verwendet wird, um das Floß oder die Rampe oder die Gleitrutsche aufzublasen, tritt bei dem Gas ein starker Temperaturabfall auf, während sich dasselbe ausdehnt, was oft eine Eisbildung verursacht, welche den Fluss des Gases blockieren kann. Um diese Probleme zu überwinden, verwendet man bei den für den Notausstieg vorgesehenen Rampen oder Gleitrutschen und Rettungsflöße, welche gegenwärtig im kommerziellen Luftverkehr eingesetzt werden, typischerweise ein System zum Aufblasen, welches eine Quelle für die Druckluft und eine Saugvorrichtung umfasst, etwa ein solches System, wie es in dem US Patent No. 4,368,009 von Heimovics et al. offenbart worden ist. Während das Druckgas freigesetzt wird, veranlasst das dadurch erzeugte Vakuum die Saugvorrichtung dazu, etwa viermal so viel Gas aufzunehmen, wie Gas von der Druckgasquelle geliefert wird.
  • Jedoch weisen sogar auch diese Saugsysteme mehrere Nachteile auf. Sie sind groß und schwer, und sie erzeugen Gas bei einer relativ geringen Geschwindigkeit. Darüber hinaus wird die Geschwindigkeit weiter in dem Maß erniedrigt wie der Gegendruck des Gases in dem Gegenstand ansteigt, welcher dabei ist aufgeblasen zu werden. Dies kann Schwierigkeiten verursachen, z. B. bei dem Entfalten einer für den Notfall vorgesehenen Rampe oder Gleitrutsche bei einem Flugzeug, welches auf dem Wasser gelandet ist. Wegen der geringen Geschwindigkeit des Aufblasens können eine Rampe oder eine Gleitrutsche unter dem Flugzeug schwimmen, bevor sie vollständig aufgeblasen sind, und sie werden auf diese Weise eingeschlossen. Selbst dort, wo die Rampe oder die Gleitrutsche nicht gefangen bleiben, kann die geringe Geschwindigkeit des Aufblasens die Insassen des Flugzeugs dazu zwingen so lange zu warten, bis die Rampe oder die Gleitrutsche vollständig aufgeblasen ist, was zu Panik auf der Seite der Passagiere führen kann. Daher ist es wünschenswert, die zum Aufblasen der Rampe oder der Gleitrutsche erforderliche Zeitdauer zu minimieren.
  • Das Gewicht eines aus einer Saug- und Aufblasvorrichtung bestehenden Systems ist groß, selbst dann wenn der Hochdruckbehälter, welcher erforderlich ist, um das Druckgas zu speichern, aus Leichtmaterialien hergestellt ist, wie etwa aus Titan mit einer gewundenen Ummantelung aus Graphitfasern. Dies vermindert die Transportkapazität des Flugzeuges. Diese Systeme werfen auch ein Wartungsproblem auf, nämlich um zu gewährleisten, dass der erforderliche Gasdruck aufrechterhalten bleibt und dass die Saugvorrichtung in geeigneter, richtiger Weise funktioniert. Darüber hinaus kann selbst dann, wenn man eine unter hohem Druck stehende Gasquelle verwendet wird, ein Saugsystem nur einen maximalen Druck von etwa 2 psig, d. h. etwa 2 psi über dem normalen Atmosphärendruck liefern. Daher muss, um die Insassen des Flugzeuges zu tragen, ein mit einer Saugvorrichtung aufgeblasenes aufblasbares Element weit größer sein als es erforderlich sein würde, wenn das Element auf einen höheren Druck aufgeblasen werden würde.
  • Daher verbleibt ein Bedarf für eine schnelle, relativ leichtgewichtige Vorrichtung zum Aufblasen, welche in der Lage ist, eine für den Notausstieg aus einem Flugzeug vorgesehene Rampe oder Gleitrutsche, bzw. ein vorgesehenes Lebensrettungsfloß oder andere relativ große aufblasbare Objekte, schnell aufzublasen und unter einen relativ hohen Druck zu bringen. Die vorliegende Erfindung liefert eine solche Vorrichtung zum Aufblasen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufblasen, welche so angepasst ist, dass sie eine ausreichende Menge eines gasförmigen Produktes erzeugt, um ein aufblasbares Element im Wesentlichen aufzublasen. Die Vorrichtung zum Aufblasen umfasst eine Gasquelle in einer ersten Stufe, welche sich in einer Fluidverbindung mit einer Gasquelle in einer zweiten Stufe befindet, welche ihrerseits in einer Fluidverbindung mit dem aufblasbaren Element steht. Die Gasquelle der zweiten Stufe enthält ein verflüssigtes Gas in einer Menge, welche ausreichend ist, um das aufblasbare Element im Anschluss an eine Verdampfung des verflüssigten Gases aufzublasen, und die Gasquelle der ersten Stufe ist in der Lage, eine ausreichend große Menge an Gas bei einer ausreichend hohen Temperatur zu der Gasquelle der zweiten Stufe zu liefern, um das gesamte verflüssigte Gas in der Gasquelle der zweiten Stufe im Wesentlichen zu verdampfen.
  • Die Gasquelle der ersten Stufe kann Mittel zum Erzeugen von Gas aus der Verbrennung eines pyrotechnischen Materials enthalten, aus der Freisetzung einer Menge von Druckgas oder aus einer Kombination von beiden Mitteln. Nützliche Druckgase schließen mit ein, sind aber nicht darauf beschränkt, chemische Inertgase, insbesondere Stickstoff, Helium und Argon.
  • Vorzugsweise enthält die Gasquelle der ersten Stufe weiterhin ein Gehäuse der ersten Stufe oder Erststufengehäuse mit einer inneren Oberfläche, welche ein erstes inneres Volumen definiert, und wobei das Erststufengehäuse ein Druckgas unter einem ersten Druck innerhalb des ersten, inneren Volumens enthält. Die bevorzugte Gasquelle der ersten Stufe enthält auch eine Erststufenabdichtung, welche so angepasst ist, dass sie das Druckgas im Innern des ersten, inneren Volumens unter dem ersten Druck hält und dass sie sich öffnet, wenn das Gas einen im voraus bestimmten zweiten, höheren Druck erreicht, und die bevorzugte Gasquelle enthält ein pyrotechnisches Material innerhalb des inneren Volumens des Erststufengehäuses, welches Material als eine Wärmequelle über die Verbrennung wirkt, um den Druck des Druckgases auf den zweiten, höheren Druck zu erhöhen, womit die Erststufenabdichtung geöffnet wird, um so dem Gas zu ermöglichen, aus dem Erststufengehäuse zu der Gasquelle der zweiten Stufe hinüberzuströmen. Die Verbrennung des pyrotechnischen Materials wird typischerweise durch einen Anzünder eingeleitet, welcher im thermischen Kontakt mit dem pyrotechnischen Material steht.
  • Der erste Druck des Druckgases ist vorzugsweise ausreichend hoch und das pyrotechnische Material weist eine Verbrennungszeit auf, welche ausreichend kurz ist, so dass infolge der Verbrennung das pyrotechnische Material im Wesentlichen vollständig verbrennt und zwar ohne einen wesentlichen Kontakt des brennenden Materials mit der inneren Oberfläche. Als ein Ergebnis wird mindestens ein Teil des sich unter dem ersten Druck befindlichen Druckgases erhitzt, wodurch der Gasdruck auf mindestens den zweiten Druck angehoben wird, um die Dichtung zu veranlassen sich zu öffnen und um das Druckgas zu veranlassen aus dem ersten, inneren Volumen in einer Zeitspanne auszutreten, welche kurz genug ist, um im Wesentlichen einen Übergang von Wärme auf das Erststufengehäuse zu verhindern.
  • Die bevorzugte Gasquelle der zweiten Stufe umfasst typischerweise ein Gehäuse der zweiten Stufe oder Zweitstufengehäuse, welches ein zweites inneres Volumen definiert, einen Einlass, einen Auslass und eine Gassteuervorrichtung zum Lenken einer Menge Gas von der Gasquelle der ersten Stufe zu einer vorherbestimmten Stelle im Innern der Gasquelle der zweiten Stufe. Der Einlass befindet sich in einer Fluidverbindung mit der Gasquelle der ersten Stufe und mit der Gassteuervorrichtung, um dem Gas zu ermöglichen, aus der Gasquelle der ersten Stufe zu der vorherbestimmten Stelle im Innern der Gasquelle der zweiten Stufe hinüberzuströmen. Die Einführung des Gases in die Gasquelle der zweiten Stufe verdampft das verflüssigte Gas auf einen Druck, welcher ausreichend hoch ist, um die Abdichtung in dem Auslass der zweiten Stufe zu öffnen und um dem verdampften, verflüssigten Gas zu ermöglichen, aus der Gasquelle der zweiten Stufe in das aufblasbare Element hinüberzuströmen, wodurch das Element aufgeblasen wird.
  • Vorzugsweise besteht die Gassteuervorrichtung aus einem Messrohr, welches sich innerhalb des inneren Volumens des Zweitstufengehäuses erstreckt, um Gas von der Gasquelle der ersten Stufe in das zweite, innere Volumen zu liefern. Das Messrohr kann so angepasst sein, dass es das Gas von der Gasquelle der ersten Stufe an verschiedenen Stellen innerhalb des inneren Volumens des Zweitstufengehäuses freisetzt, z. B. in der Nähe des Einlasses der zweiten Stufe, in der Nähe des Auslasses der zweiten Stufe, oder an einer Zwischenposition, dies in Abhängigkeit von dem gewünschten Temperaturprofil für den Ausgang von der Gasquelle der zweiten Stufe.
  • Das verflüssigte Gas der Gasquelle der zweiten Stufe kann irgendein Gas sein, das sich verflüssigt, wenn es unter Druck steht, aber welches verdampft, wenn es mit einem relativ heißen Gas gemischt wird. Nützliche verflüssigte Gase umfassen, sind aber nicht darauf beschränkt, solche Gase wie Freone, Halone, Stickstoff und Kohlenstoffdioxid. Vorzugsweise ist das verflüssigte Gas eine Mischung aus Kohlenstoffdioxid mit bis zu etwa 25 Mol-% Stickstoff Durch die geeignete Wahl des verflüssigten Gases und durch die geeignete Positionierung der Gassteuervorrichtung kann die Gasquelle der zweiten Stufe so angepasst werden, dass sie ein Gas mit einer Temperatur zwischen etwa –10°C bis etwa 100°C liefert, vorzugsweise etwa 0°C.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum schnellen Aufblasen eines aufblasbaren Gegenstandes mit der Vorrichtung zum Aufblasen gemäß der Erfindung. Das Verfahren umfasst ein Freisetzen des Gases aus einer Gasquelle der ersten Stufe, um eine ausreichend hohe Menge an Gas unter einer ausreichend hohen Temperatur zu liefern, um das gesamte verflüssigte Gas in einer Gasquelle der zweiten Stufe, welche mit der Gasquelle der ersten Stufe in einer Fluidverbindung steht, im Wesentlichen zu verdampfen, und das Verfahren umfasst ein Einführen des freigesetzten Gases aus der Gasquelle der ersten Stufe in die Gasquelle der zweiten Stufe, welche sich in einer Fluidverbindung mit einem aufblasbaren Element befindet und welche verflüssigtes Gas in einer Menge enthält, welche groß genug ist, um das aufblasbare Element nachfolgend an die Verdampfung des verflüssigten Gases aufzublasen und das Verfahren umfasst ein Verteilen des verdampften Gases aus der Gasquelle der zweiten Stufe im Innern des aufblasbaren Elements zwecks Aufblasens des aufblasbaren Elementes.
  • Vorzugsweise wird ein pyrotechnisches Material, welches sich innerhalb des Gehäuses der Gasquelle der ersten Stufe befindet, verbrannt, um Hitze zu erzeugen und um dadurch den Druck des Druckgases innerhalb der Gasquelle der ersten Stufe auf einen Druck zu erhöhen, welcher hoch genug ist, um die Erststufenabdichtung zu öffnen und um es so dem Gas zu ermöglichen, aus der ersten Stufe zu der zweiten Stufe hinüberzuströmen. Am stärksten bevorzugt man, dass der erste Druck ausreichend hoch ist und dass das pyrotechnische Material eine Verbrennungszeit aufweist, welche ausreichend kurz ist, so dass infolge der Verbrennung das pyrotechnische Material im Wesentlichen vollständig verbrennt und zwar ohne einen wesentlichen Kontakt des brennenden Materials mit der inneren Oberfläche des Gehäuses. Als Ergebnis hieraus wird, wenn das pyrotechnische Material verbrannt ist, die Wärme aus dem brennenden Material im Wesentlichen vollständig auf das Druckgas übertragen, so dass das unter dem ersten Druck stehende Druckgas erhitzt wird, wodurch der Gasdruck auf mindestens den zweiten Druck erhöht wird, um die Erststufenabdichtung dadurch zu veranlassen sich zu öffnen und um das Druckgas zu veranlassen, aus dem inneren Volumen in einer Zeitspanne auszutreten, welche kurz genug ist, um im Wesentlichen einen Übergang von Wärme auf die Gehäusevorrichtungen zu verhindern.
  • Das Einführen des Gases aus der Gasquelle der ersten Stufe in das innere Volumen der Gasquelle der zweiten Stufe verdampft das verflüssigte Gas in der Gasquelle der zweiten Stufe, wodurch sich der Druck innerhalb der zweiten Stufe erhöht und die Zweitstufenabdichtung geöffnet wird, und wodurch dem verdampften, verflüssigten Gas aus der Gasquelle der zweiten Stufe erlaubt wird, aus der Gasquelle der zweiten Stufe freigesetzt zu werden in das aufblasbare Element hinein zwecks Aufblasens des aufblasbaren Elementes.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Längsschnittsansicht der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, einschließlich der ersten und der zweiten Gaserzeugungskomponenten;
  • 2 ist eine Querschnittsansicht durch die Gasquelle der ersten Stufe, angelegt entlang der Schnittlinie 2-2 der 1;
  • 3 ist eine Querschnittsansicht durch die Gasquelle der zweiten Stufe, angelegt entlang der Schnittlinie 3-3 der 1;
  • 4 illustriert eine alternative Ausführung einer zweiten Gasquelle gemäß der Erfindung, welche ausgestattet ist mit einem Stopfen am Ende des durchlöcherten Rohres in dem abschließenden Ende des Rohres, welches sich bis in die zweite Stufe erstreckt;
  • 4A ist eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Teiles der 4, wobei sich die Öffnung der Gassteuervorrichtung in einer ersten Position (Position A) jener Steuervorrichtung befindet;
  • 5 ist eine ähnliche Ansicht wie diejenige der 4 und sie illustriert eine Ausführung mit Rohrperforationen in dem Endteil des Rohres gegenüber dem abschließenden Ende des Rohres, welches sich bis in die zweite Stufe erstreckt;
  • 5A ist eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Teiles der 5, wobei sich die Öffnung der Gassteuervorrichtung in einer zweiten Position (Position B) jener Steuervorrichtung befindet;
  • 6 illustriert eine weitere alternative Ausführung der Gasquelle der zweiten Stufe.
  • 6A ist eine erweiterte Querschnittsansicht eines Teiles der 6, wobei sich die Öffnung der Gassteuervorrichtung in einer dritten Position (Position C) jener Steuervorrichtung befindet; und
  • 7 ist ein Kurvenverlauf, bei welchem die Differenz der Temperatur zwischen dem Inneren eines aufblasbaren Elementes und der Temperatur der Umgebung aufgetragen ist gegen die Aufblaszeit für eine Gassteuervorrichtung, welche an einer Vielzahl verschiedener Positionen mit einer Öffnung ausgestattet ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • So wie der Begriff hierin verwendet wird, bezieht sich der Ausdruck "Temperaturprofil" auf die sich im Verlauf der Zeit vollziehende Temperaturveränderung des Ausgangsgases der Vorrichtung zum Aufblasen gemäß der Erfindung.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufblasen und auf ein Verfahren zum schnellen Erzeugen von großen Mengen an Gas mit einer kontrollierten Temperatur unter Zuhilfenahme der Vorrichtung zum Aufblasen. Die Vorrichtung zum Aufblasen umfasst eine Gasquelle einer ersten Stufe, welche Gas mit einer Temperatur erzeugt, die ausreichend hoch ist, um ein verflüssigtes Gas zu verdampfen, und die Vorrichtung zum Aufblasen umfasst eine Hauptgasquelle einer zweiten Stufe, welche verflüssigtes Gas enthält. Die Gasquellen der ersten und der zweiten Stufe stehen in einer Fluidverbindung miteinander, so dass Gas, welches in der ersten Stufe erzeugt wird oder gespeichert ist, in das verflüssigte Gas in der Gasquelle der zweiten Stufe eingeführt wird, wodurch das verflüssigte Gas verdampft und dadurch der Druck innerhalb der Gasquelle der zweiten Stufe erhöht wird. Der erhöhte Druck innerhalb der Gasquelle der zweiten Stufe veranlasst eine Abdichtung in der Gasquelle der zweiten Stufe dazu, sich zu öffnen, wodurch dem verdampften Gas erlaubt wird, aus der Gasquelle der zweiten Stufe zu entweichen. Das so erzeugte Gas wird z. B. zum Aufblasen eines aufblasbaren Elementes verwendet, wie etwa bei einem Floß, bei einer Rutsche oder bei einer Rampe oder bei einer Gleitrutsche.
  • Die Temperatur des Ausgangsgases aus der Quelle der zweiten Stufe wird gesteuert durch die Stelle innerhalb der Gasquelle der zweiten Stufe, an welcher der Ausgang aus der Gasquelle der ersten Stufe eingeführt wird. Somit und in Abhängigkeit von der Stelle, an welcher das Gas in die Gasquelle der zweiten Stufe eingeführt wird, kann die Vorrichtung zum Aufblasen gemäß der Erfindung erzeugen; (1) ein Ausgangsgas mit einer im Wesentlichen konstanten Temperatur über diejenige Zeitspanne hinweg, während welcher die Vorrichtung zum Aufblasen sich im Betrieb befindet, d. h. während des Ausgangs des Gases, (2) ein Ausgangsgas mit einer anfänglich hohen Temperatur, welche während des Ausgangs des Gases abnimmt oder (3) ein Ausgangsgas mit einer anfänglich niedrigen Temperatur, welche während des Ausgangs des Gases zunimmt.
  • Eine Vorrichtung zum Aufblasen gemäß der vorliegenden Erfindung wird in der 1 gezeigt. Die Vorrichtung zum Aufblasen 100 umfasst eine Gasquelle der ersten Stufe 101 für die Erzeugung eines relativ heißen Gases und eine Gasquelle der zweiten Stufe 102 für die Erzeugung eines relativ kalten Gases. Eine vielfältige Anzahl von Gasgeneratoren, wie sie gemäß dem Stand der Technik bekannt sind, sind zur Erzeugung einer ausreichend großen Menge an Gas bei einer ausreichend hohen Temperatur in der Lage, um das verflüssigte Gas in der Gasquelle der zweiten Stufe 102 zu verdampfen, und sie können in der Gasquelle der ersten Stufe 101 mit eingeschlossen sein. Diese Generatoren erstrecken sich auf pyrotechnische Gasgeneratoren, Druckgasquellen und Hybriddetektoren, welche aus einer Kombination eines pyrotechnischen Materials und einer Druckgasquelle bestehen.
  • Reine pyrotechnische Gasgeneratoren für den Einsatz im Rahmen der vorliegenden Erfindung finden gewöhnlich auch als Vorrichtungen zum Aufblasen von Airbags (Luftsicherheitskissen) in passiven Zurückhaltesystemen von Automobilen Verwendung und sie sind nach dem Stand der Technik gut bekannt. Pyrotechnische Gasgeneratoren umfassen typischerweise ein Gehäuse, welches ein pyrotechnisches Material enthält, das in der Lage ist, ein Volumen an heißem Gas über die Verbrennung des pyrotechnischen Materials zu erzeugen, einen Initiator oder einen Anzünder, um die Verbrennung des pyrotechnischen Materials einzuleiten, und sie umfassen typischerweise eine Abdichtung, welche sich bei einem vorher bestimmten Druck öffnet, um das erzeugte heiße Gas freizusetzen, wie etwa ein zerreißbares Diaphragma oder ein Überdruckventil. Anschließend an den Empfang eines geeigneten Signals veranlasst der Initiator, dass das pyrotechnische Material anfängt zu brennen, und damit veranlasst er das Erzeugen eines heißen Gases und damit das Erhöhen des Drucks innerhalb des Gehäuses. Die Abdichtung öffnet sich, wodurch das heiße Gas freigesetzt wird, wenn der Druck innerhalb des Gehäuses den vorher bestimmten Druck erreicht hat.
  • Typische reine Druckgasquellen, wie sie im Zusammenhang mit der Gasquelle der ersten Stufe 101 verwendet werden können, enthalten eine gewisse Menge an Druckgas, das sich nach dem Freisetzen aus der Quelle ausdehnt, um ein gewünschtes Gasvolumen zu erzeugen. Weil der schnelle Anstieg des Druckes, welcher die Abdichtung gegenüber einer pyrotechnischen Gasquelle öffnet, nicht während des normalen Arbeitsbetriebs mit einer Quelle von reinem Druckgas eintritt, ist für die Freisetzung des Gases aus der Druckgasquelle ein zerreißbares Diaphragma nicht geeignet, d. h. ein Diaphragma, das aus Metall, Kunststoff oder aus einem anderen geeigneten Material hergestellt ist, welches bricht und sich öffnet, wenn der Druckunterschied quer über das Diaphragma hinweg einen vorher bestimmten Wert überschreitet, oder ein Überdruckventil ist nicht geeignet, d. h. ein Ventil, welches sich automatisch öffnet, wenn der Druckunterschied quer über das Ventil hinweg einen vorher bestimmten Wert überschreitet. Stattdessen sind andere Vorrichtungen zur Freisetzung des Druckgases, wie etwa ein sich schnell öffnendes Ventil, eine mit einem explosiven Bolzen gehaltene Abdichtung oder andere ähnliche mechanische, chemische oder elektronische Geräte erforderlich, um das Gas aus der Gasquelle der ersten Stufe 101 freizusetzen.
  • Die bevorzugte Gasquelle der ersten Stufe 101 ist jedoch eine Hybridvorrichtung zum Aufblasen, wie sie in der gleichzeitig anhängigen, gemeinsam übertragenen und am 22. Dezember 1995 eingereichten Anmeldung No. 08/587,773 über ein "Inflatable Passenger Restraint and Inflator therefore" ("Aufblasbares System zum Zurückhalten von Insassen und Vorrichtung zum Aufblasen desselben") offenbart worden ist, wovon der Inhalt durch die Bezugnahme im vollen Umfang mit hierin eingebunden wird. Eine bevorzugte Hybridvorrichtung zum Aufblasen umfasst ein Gehäuse 1, welches ein erstes inneres Volumen 6 definiert, wobei das Volumen 6 ein unter einem hohen Druck stehendes chemisches Inertgas enthält, wie etwa Stickstoff oder Argon, ein pyrotechnisches Material 3p und einen Initiator 5, z. B. eine pyrotechnische Zündkapsel, um die Verbrennung des pyrotechnischen Materials 3p in Gang zu setzen. Andere nützliche Zündinitiatoren zum Einleiten der Zündung der im Rahmen der Erfindung nützlichen pyrotechnischen Materialien sind nach dem Stand der Technik gut bekannt. Das bevorzugte pyrotechnische Material enthält Ammoniumnitrat als ein Oxidationsmittel, eine Energiequelle, z. B. RDX, HMX, C1-20, TEX, NQ, NTO, TAGN, PETN, TATB, TNAZ oder Mischungen derselben und ein mit einem Lösungsmittel verarbeitbares Bindemittel. Das unter Druck stehende Gas kann durch einen Fülleingang 9 in das Gehäuse eingeführt werden. Eine Dichtung für die erste Stufen 8, welche innerhalb einer Auslassöffnung 7 der ersten Stufe angeordnet ist, hält den Druck des Druckgases innerhalb des inneren Volumens 6 aufrecht, aber sie öffnet sich, wenn das Gas infolge der Verbrennung eines pyrotechnischen Materials 3p einen vorher bestimmten höheren Druck erreicht. Die Erststufenabdichtung 8 kann ein zerreißbares Diaphragma oder ein Überdruckventil sein.
  • Das pyrotechnische Material 3p kann irgendein nach dem Stand der Technik bekanntes pyrotechnisches Material sein, welches eine schnelle Brenngeschwindigkeit aufweist, d. h. in typischer Weise eine solche von weniger als etwa 10 Millisekunden, und es kann zu irgendeiner Gestalt geformt sein, welche die schnelle Verbrennung des Materials erlaubt, z. B. zu Pulver, Flocken, Pellets oder Stäben. Das bevorzugte pyrotechnische Material weist eine Brennzeit auf, welche ausreichend kurz ist, und der Druck des Gases in der Gasquelle der ersten Stufe ist ausreichend hoch, d. h. typischerweise größer als etwa 10.000 psi, so dass infolge der Verbrennung das pyrotechnische Material im Wesentlichen vollständig verbrennt und zwar ohne einen wesentlichen Kontakt des brennenden Materials mit der inneren Oberfläche des Gehäuses 1 der Gasquelle der ersten Stufe, so dass wenig oder gar keine thermische Energie von dem brennenden Material auf das Gehäuse 1 übertragen wird. Das pyrotechnische Material 3p kann innerhalb einer mit einem Endstopfen 4 ausgestatteten Halterung 2h angeordnet sein, wie dies in 1 gezeigt ist. Einer von den beiden oder beide, nämlich die Halterung 2h oder der Endstopfen 4, können in einer festen, zerbrechlich oder porösen Form vorliegen, so lange wie die Halterung 2h und der Endstopfen 4 es den durch die Verbrennung des pyrotechnischen Materials 3p gebildeten heißen Gasen ermöglichen, leicht und bequem aus der Halterung 2h zu entweichen, um das Druckgas in dem Volumen 6 zu erhitzen, wodurch der Druck des Gases erhöht wird. Das pyrotechnische Material in der bevorzugten Gasquelle der ersten Stufe braucht jedoch nicht in einem Behälter gespeichert zu sein, wie dies in 1 gezeigt ist, sondern es kann stattdessen als ein Stab ausgebildet sein, wobei das pyrotechnische Material in einer dünnen Beschichtung über einer Schicht eines Isoliermaterials auf einer Oberfläche innerhalb des Erststufengehäuses 1 aufgetragen wird, oder in irgendeiner anderen Konfiguration, wie man sie gut nach dem Stand der Technik kennt, wobei die Konfiguration so angepasst ist, dass die erforderliche Geschwindigkeit der Verbrennung geliefert wird.
  • Wie dies oben diskutiert worden ist überträgt die Verbrennung des pyrotechnischen Materials 3p Wärmeenergie an den inerten Druckgas, wodurch der Druck innerhalb des Erststufengehäuses 1 angehoben wird. Die Erststufenabdichtung 8 öffnet sich, wenn der Druck des Inertgases einen im voraus bestimmten höheren Druck erreicht, wodurch es dem Gas ermöglicht wird sich aus der Gasquelle der ersten Stufe 101 heraus auszudehnen und durch die Auslassöffnung 7 der ersten Stufe in die Gasquelle der zweiten Stufe 102 der Vorrichtung 100 zum Aufblasen hinüberzuströmen. Dieser Vorgang tritt vorzugsweise während einer Zeitspanne auf, welche kurz genug ist, um irgendeinen wesentlichen Übergang von Wärme auf das Erststufengehäuse 1 zu verhindern.
  • Die Gasquelle der zweiten Stufe 102 umfasst ein zweites Gehäuse 10, welches ein zweites inneres Volumen 13 mit einer inneren Oberfläche aufweist, und sie enthält ein gespeichertes, verflüssigtes Gas 11 mit einem typischerweise kleinen fehlenden Volumen 17 an nicht verflüssigtem Gas. Obwohl sowohl das Zweitstufengehäuse 10 als auch das Erststufengehäuse 1 zylindrisch sein können, wie dies in den 1,2 und 3 gezeigt wurde, können diese Gehäuse in irgendeiner Gestalt gebaut werden, welche den Raumanforderungen für eine gegebene Anwendung entspricht und welche die schnelle Erzeugung von Gas ermöglicht.
  • Das verflüssigte Gas 11 kann irgendein nach dem Stand der Technik bekanntes Gas sein, welches in einem flüssigen Zustand gespeichert werden kann, wenn es unter Druck steht, und welches schnell verdampft, wenn es erhitzt wird oder wenn der Druck auf das Gas vermindert wird. Gase, welche für den Gebrauch im Rahmen der Erfindung verflüssigt werden können, entweder alleine oder in Verbindung miteinander, schließen mit ein, ohne aber darauf beschränkt zu sein, Kohlenstoffdioxid, Stickstoff sowie Freone und Halone, d. h. Chlorfluorkohlenstoffe und Bromfluorkohlenstoffe, welche jetzt im Handel unter Formen erhältlich sind, welche im Gegensatz zu Freon 11, CFCL3 und Freon 12, CF2CL2, mindestens ein Wasserstoffatom enthalten, und somit in der unteren Atmosphäre chemisch entfernt werden, wodurch das Hineintragen der in den Molekülen vorhandenen Chlor- und der Bromatome in die Stratosphäre verhindert wird und damit die daraus resultierende Entfernung des Ozons aus der Ozonschicht. Vorzugsweise besteht das verflüssigte Gas aus Kohlenstoffdioxid oder aus einer Mischung von Kohlenstoffdioxid mit bis zu etwa 25 Prozent Stickstoff.
  • Das Gehäuse in der zweiten Stufe 10 umfasst weiterhin eine Öffnung und einen Anschluss 12 zum Einfüllen von Gas, welche dazu verwendet werden können, um den Druck des gespeicherten, verflüssigten Gases 11 zu überwachen, und es umfasst eine Auslassöffnung 14 für die zweite Stufe, welche mit einer Zweitstufenabdichtung 15 geschlossen ist. Die Zweitstufenabdichtung 15 hält das verflüssigte Gas 11 innerhalb des inneren Volumens 13 des Zweitstufengehäuses 10 auf einem ersten Speicherdruck aufrecht, aber sie öffnet sich, wenn das verflüssigte Gas durch die Einführung eines relativ heißen Gases aus der Gasquelle der ersten Stufe 101 verdampft, und der Druck innerhalb der Gasquelle der zweiten Stufe 102 auf einen vorherbestimmten höheren Druck ansteigt. Wie die Erststufenabdichtung 8 kann die Zweitstufenabdichtung 15 ein zerreißbares Diaphragma, ein Überdruckventil oder irgendein anderer Typ einer nach dem Stand der Technik bekannten Abdichtung sein, die geöffnet werden kann.
  • Typischerweise umfasst das Stufengehäuse 10 auch einen Adapter 16 für die Zwischenverbindung der Vorrichtung zum Aufblasen 100 mit einem aufblasbaren Element 103, derart dass, wenn die Zweitstufenabdichtung 15 sich öffnet, verdampftes Gas aus dem inneren Volumen 13 des Zweitstufengehäuses 10 heraus fließt, durch die Auslassöffnung 14 der zweiten Stufe und durch den Adapter 16 hindurch in das aufblasbare Element 103 hinein, so dass das aufblasbare Element 103 schnell aufgeblasen wird.
  • Die Gasquelle der zweiten Stufe 102 umfasst auch ein Hilfsmittel zum Lenken einer gewissen Menge Gas von der Gasquelle der ersten Stufe zu einer vorherbestimmten Stelle im Innern der Gasquelle der zweiten Stufe. Vorzugsweise ist das Hilfsmittel zum Lenken einer gewissen Menge Gas von der Gasquelle der ersten Stufe zu einer vorherbestimmten Stelle im Innern der Gasquelle der zweiten Stufe ein Messrohr 20. Der Durchmesser des Messrohres 20 ist typischerweise annähernd der gleiche wie derjenige der Öffnung 7 der ersten Stufe, aber er kann angepasst werden, um die Geschwindigkeit der Gase in dem Messrohr 20 in Abhängigkeit der Anwendung zu steuern. Das Messrohr 20 führt die Menge eines relativ heißen Gases aus der Gasquelle der ersten Stufe 101 in das verflüssigte Gas 11 innerhalb des inneren Volumens 13 des Zweitstufengehäuses 10 hinein. Wenn das Zweitstufengehäuse 10 zylindrisch ist, dann ist das Messrohr 20 typischerweise konzentrisch mit dem Gehäuse 10, wie dies in den 1 und 3 gezeigt wird, aber es kann so angepasst werden, dass das Ausgangsgas aus der Gasquelle der ersten Stufe 101 an irgendeinem Punkt im Innern des verflüssigten Gases 11 eingeführt wird, welcher ein gewünschtes Temperaturprofil des Ausgangsgases liefern wird. Das Messrohr 20 kann an dem Rohrende 22 entweder offen oder geschlossen sein, und es kann in seiner Länge verändert werden, damit es sich im Wesentlichen irgendeinen Teil innerhalb des Volumens 13 erstrecken kann. Wenn das Rohrende 22 geschlossen ist, dann muss das Rohrende 22 anderweitig so angepasst sein, um es dem Gas aus der Gasquelle der ersten Stufe 101 zu ermöglichen in das innere Volumen 13 des Zweitstufengehäuses 10 einzutreten, um das verflüssigte Gas 11 zu verdampfen. Dies kann erreicht werden durch Verwendung eines porösen Materials zur Herzustellung des Messrohres 20, oder indem man ein oder mehrere Löcher von geeigneter Größe in den Wänden des Messrohres 20 anordnet. Die Anordnung der Löcher oder, wenn das Rohrende 22 offen ist, die Länge des Rohres 20 können verwendet werden, um die Temperatur des aus der Vorrichtung zum Aufblasen austretenden Gases zu steuern.
  • Wenn zum Beispiel das Rohrende 22 offen ist, wie in der 1 gezeigt, oder wenn das Rohrende 22 geschlossen ist und wenn das Messrohr 20 ein oder mehrere Öffnungen 34 entweder in der Nähe seines Endes 22 oder in einem durchlöcherten Stopfen 33 aufweist, wie dies in den 4 und 4A gezeigt wird, dann ist der anfängliche Ausgang aus der Gasquelle der zweiten Stufe 102 relativ heiß, gefolgt von einem zunehmend kälter werdenden Gas, wenn das verflüssigte Gas 11 verdampft und durch die Auslassöffnung 14 der zweiten Stufe hindurch entweicht. Dies entspricht dem Temperaturprofil A der 7.
  • Alternativ sollte, um ein Temperaturprofil eines Ausgangsgases zu erhalten, welches zunehmend wärmer wird während verdampftes Gas aus der Vorrichtung zum Aufblasen austritt, wie dies durch das Temperaturprofil B in der 7 gezeigt ist, der Ausgang aus der Gasquelle der ersten Stufe in das verflüssigte Gas an einer Stelle gegenüber der Auslassöffnung 14 der zweiten Stufe eingeführt werden. Dies kann erreicht werden durch die Verwendung eines kurzen, offenen Messrohres 20 oder durch ein Abschließen des Endstückes 22 des Messrohres 20, typischerweise mit einem Steckrohling oder mit einem festen Stopfen 36 und durch die Bereitstellung von Löchern 38 in dem Messrohr 20 an dem Ende gegenüber dem Ende 22, wie dies in den 5 und 5A gezeigt wurde.
  • Es ist auch möglich, ein Ausgangsgas mit einer im Wesentlichen konstanten Temperatur nach einer kurzen Betriebsdauer zu erzielen, wie dies durch das Temperaturprofil C gezeigt wird, indem man den Ausgang des Messrohres 20 in der Nähe des Mittelpunktes des Zweitstufengehäuses 10 anordnet. Dies ist in den 6 und 6A gezeigt, in welchen die Öffnungen 40 etwa in der Mitte entlang der Länge des Messrohres 20 angeordnet sind.
  • Wie es einem Experten auf diesem Gebiet der Technik offensichtlich sein wird, kann das Hilfsmittel zum Lenken einer gewissen Menge eines relativ heißen Gases von der Gasquelle der ersten Stufe 101 zu einer vorherbestimmten Stelle im Innern der Gasquelle der zweiten Stufe 102 irgendeine Form unter einer Vielfalt von Formen und Gestalten annehmen, im Gegensatz zu der für das Messrohr 20 in den 1 und 3 gezeigten Konfiguration, so lange wie der Gasausgang aus der Gasquelle der ersten Stufe 101 an eine Stelle oder an Stellen im Innern der Gasquelle der zweiten Stufe 102 eingeführt wird, was die schnelle Freisetzung des Gases aus der Gasquelle der zweiten Stufe 102 mit dem gewünschten Temperaturprofil ermöglicht. Zum Beispiel kann die Gassteuervorrichtung irgendeine Kombination von zwei oder von mehreren der oben beschriebenen Messrohre oder irgendwelcher anderer Vorrichtungen umfassen, welche die Einführung eines Gases an eine gewünschte Stelle im Innern der Gasquelle der zweiten Stufe ermöglichen. Für ein Messrohr oder für Messrohre können Löcher an verschiedenen Stellen entlang der Länge des Messrohres angeordnet werden, oder die Rohre können aus einem porösen Material hergestellt werden, in welchem die Porosität gleichförmig ist oder sich entlang der Länge des Messrohres 20 verändert, um das gewünschte Temperaturprofil für das Ausgangsgas zu liefern. Die optimale Konfiguration, welche für die Gassteuervorrichtung erforderlich ist, um das optimale Temperaturprofil des Ausgangsgases für irgendeine spezifische Anwendung zu liefern, kann leicht über ein Minimum an Experimentieren bestimmt werden.
  • Die bevorzugte Vorrichtung zum Aufblasen 100, welche eine Hybridvorrichtung zum Aufblasen als eine Gasquelle der ersten Stufe enthält, arbeitet wie folgt: ein Initiator 5, welcher typischerweise eine pyrotechnische Zündkapsel ist, leitet die Verbrennung des pyrotechnischen Materials 3p im Innern der Gasquelle der ersten Stufe 101 ein, welche ein unter Druck stehendes, chemisch inertes Gas enthält, und durch diese Verbrennung steigt der Druck dieses Gases an. In der bevorzugten Gasquelle der ersten Stufe kann der maximale Druck, welcher durch die Verbrennung des pyrotechnischen Materials erreicht wird, so hoch wie etwa 30.000 psi sein. Wenn jedoch ein davon verschiedener Druck für eine spezifische Anwendung erforderlich ist, dann kann die Gasquelle der ersten Stufe angepasst werden, um den erforderlichen Druck zu liefern, indem man die Größe des Erststufengehäuses 1 verändert, die Menge oder den Typ des pyrotechnischen Materials verändert oder indem man den Anfangsdruck des gespeicherten Druckgases oder ein Kombination derselbigen Größen variiert. Die Erststufenabdichtung 8 wird so ausgewählt, dass sie bei einem Druck öffnet, welcher höher ist als der Anfangsdruck des inerten Druckgases, aber kleiner als der während der Betriebsdauer der Gasquelle der ersten Stufe erreichte Maximaldruck.
  • Die Öffnung der Erststufenabdichtung erlaubt es den heißen Gasen, schnell über das Messrohr 20 in die Gasquelle der zweiten Stufe 102 hinein zu fließen und hinein in das in der Gasquelle der zweiten Stufe 102 gespeicherte, verflüssigte Gas, dies durch die Übergabeöffnungen in dem Messrohr hindurch, so wie dies oben beschrieben worden ist, was dann zu der Verdampfung des verflüssigten Gases führt. Das Volumen, die Temperatur und der Druck der Gase, welche an die Gasquelle der zweiten Stufe aus der Gasquelle der ersten Stufe heraus geliefert werden, sind derart bemessen, dass das gesamte oder im Wesentlichen das gesamte flüssige Gas in der Gasquelle der zweiten Stufe verdampft wird. Diese Werte sind leicht bestimmbar durch einen jeden der Experte auf diesem Gebiet ist, ohne dass dabei die Notwendigkeit für irgendein langatmiges Herumexperimentieren bestehen würde. Wie oben bemerkt, es gibt eine Vielfalt von alternativen Gasverteilungstechniken, d. h. andere Techniken als das Messrohr 20 können verwendet werden, um das aus der Gasquelle der ersten Stufe gelieferte Gas mit dem verflüssigten Gas in der Gasquelle der zweiten Stufe zu vermischen, was zu der Verdampfung des verflüssigten Gases und zu der Entladung der Gase aus der Gasquelle der zweiten Stufe führt.
  • Die aus dem Rohr 20 verteilten heißen Gase erhitzen das gespeicherte, verflüssigte Gas, welches typischerweise bei einem Druck von etwa 900 psi in der Gasquelle der zweiten Stufe 102 gespeichert ist, wodurch die verflüssigten Gase verdampft werden und dadurch wird der Druck im Innern der Gasquelle der zweiten Stufe auf einen Druck angehoben, bei welchem die Zweitstufenabdichtung 15 sich öffnet, typischerweise bei etwa 3.500 psi, wodurch den Gasen im Innern der Quelle der zweiten Stufe erlaubt wird, sich auszudehnen und die Gasquelle der zweiten Stufe durch die Auslassöffnung 14 der zweiten Stufe und typischerweise durch den Adapter 16 hindurch in den aufblasbaren Gegenstand 103 zu verlassen.
  • Wie es für einen Experten auf diesem Gebiet leicht verständlich sein wird, kann das System zum Aufblasen gemäß der vorliegenden Erfindung leicht angepasst werden, um aufblasbare Elemente verschiedener Größen und Formen aufzublasen. Die Anforderungen zum Aufblasen eines besonderen aufblasbaren Elements erstrecken sich auf das zum Aufblasen erforderliche Volumen, auf die gewünschte Temperatur der Gase während und nach dem Aufblasen, und auf die Arbeit oder Energie, welche erforderlich ist, um das aufblasbare Element während des Aufblasens zu entfalten oder zu öffnen. Diese Anforderungen können erfüllt werden, indem man die geeigneten Größen für die Gehäuse der Gasquellen der ersten Stufe und der zweiten Stufe und für die Auslassöffnungen der ersten Stufe und der zweiten Stufe auswählt; indem man den Typ und die Menge des verbrannten Treibstoffs in der Gasquelle der ersten Stufe auswählt; die Typen, die Mengen und die Drücke der in jeder Stufe gespeicherten Gase; und indem man die Technik des Ausbreitens und des Verteilens der Gase auswählt, wenn sie in den zweiten Behälter fließen.
  • Die Temperatur des Gases zum Aufblasen für eine für den Notfall vorgesehene Gleitrutsche zum Aussteigen oder für ein aufblasbares Floß für ein großes Passagierflugzeug sollte in dem Bereich von etwa –10°C bis etwa 100°C liegen, wobei eine Temperatur bei etwa 0°C bevorzugt wird. Die Endtemperatur und der Enddruck des Gases im Innern eines aufblasbaren Elementes, welches mit der Vorrichtung zum Aufblasen gemäß der Erfindung aufgeblasen worden ist, wird gesteuert sowohl durch die Thermodynamik der Vorrichtung zum Aufblasen als auch durch die Größe des aufblasbaren Elements und durch die Mengen an den unter Druck stehenden und verflüssigten Gasen, welche in den Gasquellen der ersten und der zweiten Stufe gespeichert sind. Die Faktoren, Phänomene und Bedingungen, welche Veränderungen in der Temperatur, bei dem Druck und bei dem Wärmeübergang bewirken, werden unten bekannt gemacht.
  • Wenn das pyrotechnische Material im Innern der Gasquelle der ersten Stufe verbrannt wird, dann werden gasförmige Verbrennungsprodukte und Wärme freigesetzt, wobei mindestens ein Teil des unter Druck stehenden, inerten Gases im Innern der Gasquelle der ersten Stufe erwärmt wird und wodurch der Druck des Gases angehoben wird. Wenn der Druck des inerten Gases einen vorher bestimmten Wert erreicht, dann öffnet die Erststufenabdichtung und sie erlaubt damit der Mischung aus den Verbrennungsgasen und dem Inertgas, in einer isentropischen, irreversiblen und im Wesentlich adiabatischen Art und Weise durch die Auslassöffnung der ersten Stufe beschleunigt zu werden. An der Auslassöffnung der ersten Stufe wird der Druck der Gasmischung aus der Gasquelle der ersten Stufe auf annähernd die Hälfte vermindert, und die Gastemperatur wird auf annähernd zehn Prozent vermindert.
  • Wenn die Gase durch die Auslassöffnung der ersten Stufe austreten, dann beschleunigen sie auf die lokale Geschwindigkeit des Schalls in dem Messrohr in der Gasquelle der zweiten Stufe. Wenn dem Gas an dieser Stelle keine Energie zugeführt wird, dann werden die Temperatur und der Druck des Gases vermindert. Das ausgedehnte Messrohr veranlasst den Schallfluss des Gases dazu eine Serie von Schocks zu durchlaufen, welche den Druck und die Temperaturen aus der Gasquelle der ersten Stufe teilweise wiederherstellen. Wenn die gesamte Bewegung des Gases an dieser Stelle gestoppt würde, dann würde der Druck des Gases aus der Gasquelle der ersten Stufe im Wesentlichen wieder auf die Bedingungen an dem Kopfende der Kammer hergestellt werden. Obwohl der Vorgang des Gasdurchtritts durch die Auslassöffnung der ersten Stufe hindurch im Wesentlichen adiabatisch verläuft, haben Tests jedoch gezeigt, dass ein Energieverlust von so viel wie etwa fünf Prozent eintreten kann auf Grund der Energieverluste bei den Schocks, wie etwa dem Lärm und dem Licht, was zu der nur teilweise wiederhergestellten Temperatur führt.
  • Wenn die Mischung aus den Verbrennungsgasen und dem Inertgas durch das Messrohr hindurch- und aus dem Messrohr heraustritt, dann werden die von der Gasquelle der ersten Stufe freigesetzten Gase mindestens teilweise mit dem verflüssigten Gas gemischt, welches in der Gasquelle der zweiten Stufe gespeichert ist. Obwohl sich der überwiegende Teil des Gases aus der Gasquelle der ersten Stufe zumindest teilweise mit dem verflüssigten Gas mischt oder er in der Gasquelle der zweiten Stufe verdampft, bevor dieser überwiegende Teil des Gases die Gasquelle der zweiten Stufe verlässt, können einige der von der Gasquelle der ersten Stufe freigesetzten Gase aus der Gasquelle der zweiten Stufe in das aufblasbare Element oder in einen Gegenstand austreten, ohne dass sie sich mit dem gespeicherten, verflüssigten Gas vermischen. Dieses unvollständige Vermischen beeinträchtigt jedoch nicht das endgültige Ergebnis, obwohl es zumindest teilweise für die verschiedenen Temperaturprofile verantwortlich ist, welche man bei Verwendung verschiedener Konfigurationen von Messrohren erhält.
  • Wenn sich die von der Gasquelle der ersten Stufe freigesetzten Gase mit dem verflüssigten Gas vermischen, dann verdampft das verflüssigte Gas, wobei es eine Menge an Energie absorbiert, welche gleich der Verdampfungswärme des Gases bei der Temperatur der Flüssigkeit ist. Wenn andere Veränderungen bei der Temperatur auftreten, dann wird Wärmeenergie absorbiert oder freigesetzt gemäß der Wärmekapazität der erhitzten oder abgekühlten Materialien. Zum Beispiel absorbiert ein Gramm CO2 bei 20°C 40 Kalorien, wenn es verdunstet, aber, wenn ein Gramm von verdampftem CO2 um 1°C erhitzt wird, dann absorbiert es nur 0,2 Kalorien.
  • Obwohl in der Theorie sich die Mischung von Gasen aus den Gasquellen der ersten und der zweiten Stufe ausdehnt, ohne dabei Arbeit zu verrichten, wenn Gase aus der Gasquelle der zweiten Stufe austreten und in das aufblasbare Element hinüberströmen, wird Energie aufgewandt, weil Arbeit von den Gasen geleistet wird, um das aufblasbare Element gegen den Atmosphärendruck aufzurollen, aufzufalten und auszudehnen. Dies führt zu einem Verlust an Energie in dem Gas, was dessen Temperatur vermindert.
  • Es sollte, wie oben vermerkt, die Temperatur der zum Aufblasen eingesetzten Gase, dort wo das aufblasbare Element eine für den Notausstieg bei einem Flugzeug vorgesehene Rampe oder eine Gleitrutsche oder ein Lebensrettungsfloß ist, nicht mehr als etwa 100°C sein und vorzugsweise etwa 0°C betragen. Als Ergebnis wird jeglicher in dem zum Aufblasen eingesetzten Gas enthaltener Wasserdampf kondensieren, was die Gesamtmenge an vorhandenem Gas vermindert und Verdampfungswärme des Wasserdampf freisetzt, d. h. 585 Kalorien pro Gramm, was das übrige Gas erwärmt. In ähnlicher Weise wird bei der bevorzugten Temperatur von 0°C irgendein flüssiges Wasser in dem aufblasbaren Element gefrieren, wobei es eine Menge an Wärme freisetzt, welche der Schmelzwärme des Wassers gleichkommt, d. h. 80 Kalorien pro Gramm. Die Freisetzung von Wärme durch das Wasser, wenn es gefriert, und die Absorption von Wärme, wenn es schmilzt, hilft dabei, das System zu stabilisieren. In einer kalten Umgebung wird irgendein flüssiges Wasser die Abkühlung so lange mildern, wie flüssiges Wasser vorhanden ist, und in einer warmen Umgebung wird das Vorhandensein von Eis einen dämpfenden Einfluss auf die Erwärmung ausüben.
  • Die vorliegende Erfindung umfasst ein Verfahren zum Aufblasen aufblasbarer Elemente von einer ausgewählten Größe, Konfiguration und von einem ausgewählten Material unter Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Aufblasen. Das Verfahren erstreckt sich auf ein Freisetzen einer ausreichend hohen Menge an Gas aus einer Gasquelle der ersten Stufe in eine zweite Gasquelle unter einer ausreichend hohen Temperatur, um das gesamte verflüssigte Gas in der Gasquelle der zweiten Stufe im Wesentlichen zu verdampfen. Dies veranlasst das verflüssigte Gas zu verdampfen, wodurch eine Menge an Gas erzeugt wird, welche in das aufblasbare Element eingeführt wird, um das aufblasbare Element aufzublasen.
  • Die Gasquellen der ersten und der zweiten Stufe der Vorrichtung zum Aufblasen müssen in der Lage sein, eine Menge an Gas zum Aufblasen zu liefern, welche ausreichend groß ist, um das aufblasbare Element bei dem Druck aufzublasen, welcher für das aufblasbare Element erforderlich ist, damit dieses auf geeignete Weise funktioniert. Wie von denjenigen, welche Experten auf diesem Gebiet sind, verstanden werden wird, sind der Druck und das Volumen des von der Vorrichtung zum Aufblasen erzeugten Gases abhängig sowohl von dem Gesamtvolumen des aufblasbaren Elements und von dem Volumen der Gasquellen der ersten und der zweiten Stufe als auch von der Endtemperatur des Gases zum Aufblasen. Die Temperatur der Gase in dem aufblasbaren Element unmittelbar nach der Aufblasung sollte auf eine maximale Wirksamkeit zugeschnitten sein. Das Verfahren dieser Erfindung liefert weiterhin ein Auswahl von geeigneten pyrotechnischen Materialien, Öffnungen, Größen, zerreißbaren Diaphragmen oder Überdruckventilen und Rohren (oder anderen Gasverteilern), um ein Aufblasen eines schnell aufblasbaren Elements durch Gase zu erzielen, welche ein Volumen, Temperaturen und Drücke von geeigneter Größe aufweisen. Die Natur des Materials des aufblasbaren Elements und die Art, wie es vor der Aufblasung gespeichert und positioniert wird, beeinflussen die Menge an Energie, welche erforderlich ist, um das Element aufzublasen.
  • BEISPIEL
  • Das folgende nicht begrenzende Beispiel dient lediglich zur Illustration der bevorzugten Ausführung der vorliegenden Erfindung und es ist nicht darauf hin angelegt, die Erfindung zu begrenzen, deren Umfang durch die angehängten Ansprüche definiert wird.
  • Ein Test einer gemäß der Erfindung gebauten Vorrichtung zum Aufblasen wurde durchgeführt unter Verwendung eines 1/6 Skalenmodells. Eine Hochskalieren des Skalenmodells, um eine Vorrichtung zum Aufblasen und ein aufblasbares Element im vollen Maßstab zu liefern, bei welchem die Volumenflächen und Gewichte sechs mal größer wären als bei dem in dem Test verwendeten Skalenmodell, aber mit denselben Anfangsdrücken, dieses Hochskalieren würde Endtemperaturen und Enddrücke liefern, welche dieselben wären wie diejenigen, welche man in dem Test erhalten hat. Die in dem Test verwendete Gasquelle der ersten Stufe umfasste einen ersten Druckbehälter, welcher ein inertes Argondruckgas enthielt und ein pyrotechnisches Material, das aus Ammoniumnitrat, aus einer Energiequelle aus Cyclotrimethylentrinitramin und aus einem Bindemittel bestand, und welcher ein zerreißbares Diaphragma als eine Abdichtung enthielt, welche geöffnet werden kann. Dieser erste Behälter wurde mit einer Gasquelle der zweiten Stufe verbunden, welche einen bei einem Druck von 1.100 psi gespeicherten, verflüssigten Stickstoff enthielt und welche ihrerseits mit einem aufblasbaren Gegenstand verbunden war, welcher ein Skalenmodell einer Fluchtrampe oder einer Gleitrutsche mit einem aufblasbaren Volumen von einhundertsechzehn (116) Litern darstellte. Der Druckbehälter der Gasquelle der ersten Stufe betrug 1,5 Inches im Durchmesser und war 8 Inches lang und er enthielt ein unter einem Druck von 3.500 psi gespeichertes Inertgas. Über die Zündung des pyrotechnischen Materials wurden 16 Inch3 an Gas bei einer Temperatur von etwa 700°C freigesetzt, als der Druck im Innern des Behälters auf den Punkt anstieg, wo das Diaphragma zerriss. Die freigesetzten heißen Gase flossen aus der Gasquelle der ersten Stufe in den Behälter der Gasquelle der zweiten Stufe, welcher 2 Inches im Durchmesser und 6 Inches in der Länge betrug.
  • Die Einführung des Gases aus der Gasquelle der ersten Stufe in die Gasquelle der zweiten Stufe veranlasste den verflüssigten Stickstoff in der Gasquelle der zweiten Stufe dazu zu verdampfen, wodurch sich der Druck erhöhte und damit die Ursache dafür lieferte, dass die als Abdichtung für die Gasquelle der zweiten Stufe verwendete, zerreißbare Platzmembran zerriss. Dies setzte eine ausreichende Menge an Gas in das einhundertsechzehn (116) Liter umfassende Volumen des aufblasbaren Gegenstandes frei, um den Gegenstand auf einen Druck von 3 psi bei einer Temperatur von 0°C aufzublasen. Der Gegenstand wurde von den Gasen aufgeblasen, welche aus dem zweiten Behälter flossen ohne das ein Bedarf an irgendeiner anderen Gasquelle bestanden hätte, wie etwa derjenige einer Pumpe oder einer Saugvorrichtung.
  • Obwohl es offensichtlich ist, dass die hier offenbarte Erfindung gut berechnet ist, um die oben angegebenen Ziele zu erfüllen, wird man anerkennen, dass zahlreiche Veränderungen und Ausführungsformen von Experten auf diesem Gebiet ausgedacht werden können. Daher ist es beabsichtigt, dass die Ansprüche alle derartigen Modifikationen und Ausführungsformen mit abdecken, welche in den Rahmen des wahren Umfangs der vorliegenden Erfindung fallen.

Claims (33)

  1. Vorrichtung zum Aufblasen (100), welche so angepasst ist, dass sie eine ausreichende Menge eines gasförmigen Produktes erzeugt, um ein mit der Vorrichtung betriebsmäßig verbundenes, aufblasbares Element im Wesentlichen aufzublasen, wobei die Vorrichtung umfasst: eine Gasquelle in einer ersten Stufe (101); eine Gasquelle in einer zweiten Stufe (102) in einer Fluidverbindung, an einer ersten Stelle, mit jener Gasquelle der ersten Stufe (101) und, an einer zweiten Stelle, mit einem aufblasbaren Element (103), dadurch gekennzeichnet, dass jene Gasquelle der zweiten Stufe (102) ein verflüssigtes Gas (11) in einer Menge enthält, welche ausreichend ist, um, wenn dasselbe verdampft ist, das aufblasbare Element (103) aufzublasen; und wobei die Gasquelle der ersten Stufe (101) in der Lage ist, eine ausreichend große Menge an Gas bei einer ausreichend hohen Temperatur zu liefern, um das gesamte verflüssigte Gas (11) in der Gasquelle der zweiten Stufe (102) im Wesentlichen zu verdampfen.
  2. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 1, bei der die Gasquelle der ersten Stufe (101) Mittel zum Erzeugen von Gas aus der Verbrennung eines pyrotechnischen Materials (3p) enthält.
  3. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 1, bei der die Gasquelle der ersten Stufe (101) Mittel zum Liefern einer unter einem ersten Druck stehenden Menge an Druckgas enthält.
  4. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 3, bei der die Gasquelle der ersten Stufe (101) weiterhin eine Quelle (5) mit thermischer Energie enthält, um den Druck des Druckgases zu erhöhen.
  5. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 3, bei der das Druckgas ein inertes Gas enthält.
  6. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 5, bei der das inerte Druckgas mindestens eines der Gase Stickstoff, Helium oder Argon enthält.
  7. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 1, bei der die Gasquelle der ersten Stufe (101) als weitere Mittel enthält: ein erstes Stufengehäuse (1), welches ein erstes inneres Volumen (6) definiert und welches eine innere Oberfläche aufweist, wobei das erste Stufengehäuse (1) ein Druckgas unter einem ersten Druck in dem ersten, inneren Volumen (6) enthält; ein pyrotechnisches Material (3p) innerhalb des inneren Volumens (6) des ersten Stufengehäuses (1); und eine erste Stufenabdichtung (8), welche so angepasst ist, dass sie das Druckgas im Innern des ersten, inneren Volumens (6) unter dem ersten Druck hält und dass sie sich öffnet, wenn das Gas einen im voraus bestimmten zweiten, höheren Druck anschließend an die Verbrennung des pyrotechnischen Materials (3p) erreicht, welches innerhalb des ersten Stufengehäuses (1) untergebracht ist, um es dem Gas zu ermöglichen, aus dem ersten Stufengehäuse (1) zu der Gasquelle der zweiten Stufe (102) hinüberzuströmen.
  8. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 7, bei welcher der erste Druck ausreichend hoch ist und bei dem das pyrotechnische Material (3p) eine Verbrennungszeit aufweist, welche ausreichend kurz ist, so dass infolge der Verbrennung das pyrotechnische Material (3p) im Wesentlichen vollständig verbrennt und zwar ohne einen wesentlichen Kontakt des brennenden Materials mit der inneren Oberfläche des Gehäuses, so dass mindestens ein Teil des sich unter dem ersten Druck befindlichen Druckgases erhitzt wird, wodurch der Gasdruck auf mindestens den zweiten Druck angehoben wird, um die Dichtung (8) zu veranlassen sich zu öffnen und um das Druckgas zu veranlassen aus dem inneren Volumen (6) in einer Zeitspanne auszutreten, welche kurz genug ist, um im Wesentlichen einen Übergang von Wärme auf das erste Stufengehäuse (1) zu verhindern.
  9. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 7, welche weiterhin einen Anzünder (5) im thermischen Kontakt mit dem pyrotechnischen Material (3p) enthält, um die Verbrennung des pyrotechnischen Materials (3p) einzuleiten.
  10. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 1, bei der die Gasquelle der zweiten Stufe (102) ein zweites Stufengehäuse (10) umfasst, welches definiert; ein zweites inneres Volumen (13), einen Einlass (7), einen Auslass (14) und eine Gassteuervorrichtung zum Lenken einer Menge Gas von der Gasquelle der ersten Stufe (101) zu einer vorherbestimmten Stelle im Innern der Gasquelle der zweiten Stufe (102), wobei der Einlass (7) sich in einer Fluidverbindung mit der Gasquelle der ersten Stufe (101) und mit der Gassteuervorrichtung befindet, um dem Gas zu ermöglichen, aus der Gasquelle der ersten Stufe (101) zu der vorherbestimmten Stelle im Innern der Gasquelle der zweiten Stufe (102) hinüberzuströmen.
  11. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 10, bei der die Gassteuervorrichtung aus mindestens einem Messrohr (20) besteht, welches sich innerhalb des inneren Volumens (13) des zweiten Stufengehäuses (10) erstreckt, um Gas von der Gasquelle der ersten Stufe (101) in das innere Volumen (13) der Gasquelle der zweiten Stufe (102) zu lenken.
  12. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 11, bei der das mindestens eine Messrohr (20) so angepasst ist, dass dasselbe das Gas von der Gasquelle der ersten Stufe (101) zu einer Stelle innerhalb des inneren Volumens (13) des zweiten Stufengehäuses (10) in der Nähe des Einlasses (7) der Gasquelle der zweiten Stufe (102) lenkt.
  13. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 11, bei der das mindestens eine Messrohr (20) so angepasst ist, dass dasselbe das Gas von der Gasquelle der ersten Stufe (101) zu einer Stelle innerhalb des inneren Volumens (13) des zweiten Stufengehäuses (10) in der Nähe des Auslasses (14) der Gasquelle der zweiten Stufe (102) lenkt.
  14. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 1, bei der das verflüssigte Gas mindestens eines der Gase Freon, Halon, Stickstoff oder Kohlenstoffdioxid enthält.
  15. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 14, bei der das verflüssigte Gas Kohlenstoffdioxid enthält und bis zu etwa 25 Mol-% Stickstoff.
  16. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 1, bei der die Gasquelle der zweiten Stufe (102) ein Gas mit einer Temperatur von zwischen etwa –10°C und 100°C liefert.
  17. Vorrichtung zum Aufblasen (100) gemäß Anspruch 16, bei der die Gasquelle der zweiten Stufe (102) ein Gas mit einer Temperatur von etwa 0°C liefert.
  18. Verfahren zum schnellen Aufblasen eines aufblasbaren Gegenstandes, wobei das Verfahren umfasst: ein Freisetzen des Gases aus einer Gasquelle der ersten Stufe (101), wobei die Gasquelle der ersten Stufe eine ausreichend hohe Menge an Gas unter einer ausreichend hohen Temperatur liefert, um das gesamte verflüssigte Gas (11) in einer Gasquelle der zweiten Stufe (102), welche mit demselben in einer Fluidverbindung steht, im Wesentlichen zu verdampfen; ein Einführen des freigesetzten Gases aus der Gasquelle der ersten Stufe (101) in eine Gasquelle der zweiten Stufe (102) in einer Fluidverbindung mit einem aufblasbaren Element (103), wobei die Gasquelle der zweiten Stufe (102) verflüssigtes Gas (11) in einer Menge enthält, welche groß genug ist, um das aufblasbare Element (103) nachfolgend an die Verdampfung des verflüssigten Gas (11) aufzublasen; und ein Verteilen des verdampften Gases aus der Gasquelle der zweiten Stufe (102) im Innern des aufblasbaren Elements (103) zwecks Aufblasens des aufblasbaren Elementes (103).
  19. Verfahren gemäß Anspruch 18, welches das Erzeugen von Gas in der Gasquelle der ersten Stufe (101) aus der Verbrennung eines pyrotechnischen Materials (3p) umfasst.
  20. Verfahren gemäß Anspruch 18, welches weiterhin ein Gewinnen des Gases von der Gasquelle der ersten Stufe (101) aus einer Quelle von Druckgas umfasst.
  21. Verfahren gemäß Anspruch 20, welches weiterhin das Zuführen von Wärme zu dem Druckgas enthält, um dadurch den Druck des Druckgases zu erhöhen, um dadurch das Gas zu veranlassen aus der Gasquelle der ersten Stufe (101) zu entweichen.
  22. Verfahren gemäß Anspruch 21, welches weiterhin enthält: ein Bereitstellen eines ersten Stufengehäuses (1), welches ein erstes inneres Volumen definiert (6) und welches eine innere Oberfläche aufweist, wobei das erste Stufengehäuse (1) das Druckgas bei einem ersten Druck in dem ersten, inneren Volumen (6) enthält und eine Dichtung (8) so angepasst ist, dass sie das Druckgas innerhalb des ersten, inneren Volumens (6) unter dem ersten Druck hält und dass sie sich öffnet, wenn das Gas einen im voraus bestimmten zweiten, höheren Druck erreicht; und ein Verbrennen eines pyrotechnischen Materials (3p), welches sich innerhalb des Gehäuses (1) befindet, um Hitze zu erzeugen und dadurch den Druck des Druckgases auf mindestens den zweiten, höheren Druck zu steigern, um dem Gas zu ermöglichen, aus dem Gehäuse (1) hinüberzuströmen.
  23. Verfahren gemäß Anspruch 21, welches weiterhin ein Verbrennen des pyrotechnischen Materials (3p) in solch einer Art und Weise umfasst, dass die Wärme aus diesem brennenden Material (3p) im Wesentlichen vollständig auf jenes Druckgas thermisch übertragen wird; wobei jener erste Druck ausreichend hoch ist und wobei das pyrotechnische Material (3p) eine Verbrennungszeit aufweist, welche ausreichend kurz ist, so dass infolge der Verbrennung das pyrotechnische Material (3p) im Wesentlichen vollständig verbrennt und zwar ohne einen wesentlichen Kontakt des brennenden Materials mit der inneren Oberfläche, so dass das unter dem ersten Druck stehende Druckgas erhitzt wird, wodurch der Gasdruck auf mindestens den zweiten Druck erhöht wird, um die Dichtung (8) dadurch zu veranlassen sich zu öffnen und um das Druckgas zu veranlassen aus dem inneren Volumen (6) in einer Zeitspanne auszutreten, welche kurz genug ist, um im Wesentlichen einen Übergang von Wärme auf die Gehäusevorrichtungen zu verhindern.
  24. Verfahren gemäß Anspruch 21, welches weiterhin das Unterdrucksetzen des ersten Stufengehäuses (1) mit einem Inertgas umfasst.
  25. Verfahren gemäß Anspruch 24, welches weiterhin das Auswählen eines Inertgases aus der aus Stickstoff, Helium und Argon bestehenden Gruppe umfasst.
  26. Verfahren gemäß Anspruch 18, welches weiterhin umfasst: ein Bereitstellen einer zweiten Stufe (102), welche ein zweites Stufengehäuse (10) umfasst, welches definiert; ein zweites inneres Volumen (13), einen Einlass (7) in einer Fluidverbindung mit der Gasquelle der ersten Stufe (101), einen Auslass (14) und mindestens ein Messrohr (20), welches in einer Fluidverbindung mit dem Einlass (7) steht und welches sich innerhalb des inneren Volumens (13) des zweiten Stufengehäuses (10) erstreckt; und ein Einführen des Gases aus der Gasquelle der ersten Stufe (101) in das innere Volumen (13) der Gasquelle der zweiten Stufe (102) durch mindestens ein Messrohr (20) hindurch.
  27. Verfahren gemäß Anspruch 26, welches sich weiterhin erstreckt auf ein Anpassen des mindestens einen Messrohres (20), um das Gas aus der Gasquelle der ersten Stufe (101) an einer vorherbestimmten Stelle innerhalb des inneren Volumens (13) des zweiten Stufengehäuses (10) in der Nähe des Einlasses (7) der zweiten Stufe (102) freizusetzen.
  28. Verfahren gemäß Anspruch 26, welches sich weiterhin erstreckt auf ein Anpassen des mindestens einen Messrohres (20), um das Gas aus der Gasquelle der ersten Stufe (101) an einer vorherbestimmten Stelle innerhalb des inneren Volumens (13) des zweiten Stufengehäuses (10) in der Nähe des Auslasses (14) der zweiten Stufe (102) freizusetzen.
  29. Verfahren gemäß Anspruch 26, welches sich weiterhin erstreckt auf ein Anpassen des mindestens einen Messrohres (20), um das Gas aus der Gasquelle der ersten Stufe (101) an einer vorherbestimmten Stelle innerhalb des inneren Volumens (13) des zweiten Stufengehäuses (102) in der Mitte zwischen dem Einlass (7) und dem Auslass (14) der zweiten Stufe (102) freizusetzen.
  30. Verfahren gemäß Anspruch 18, welches sich weiterhin erstreckt auf ein Einführen eines verflüssigten Gases, welches mindestens eines der Gase Freon, Halon, Stickstoff oder Kohlenstoffdioxid enthält, in das innere Volumen (13) der zweiten Stufe (102).
  31. Verfahren gemäß Anspruch 30, welches sich weiterhin erstreckt auf ein Einführen eines verflüssigten Gases (11), welches Kohlenstoffdioxid und bis zu etwa 25 Mol-% Stickstoff enthält, in das innere Volumen (13) der zweiten Stufe (102).
  32. Verfahren gemäß Anspruch 18, welches sich weiterhin erstreckt auf ein Aufblasen des aufblasbaren Elements (103) mit einem Gas unter einer Temperatur von zwischen etwa –10°C und 100°C.
  33. Verfahren gemäß Anspruch 32, welches sich weiterhin erstreckt auf ein Aufblasen des aufblasbaren Elements (103) mit einem Gas unter einer Temperatur von etwa 0°C.
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