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DE69916984T2 - Anordung zur Ermittlung einer Unterbrechung in einer elektrischen Leitung, inbesondere einer Telefonleitung - Google Patents

Anordung zur Ermittlung einer Unterbrechung in einer elektrischen Leitung, inbesondere einer Telefonleitung Download PDF

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DE69916984T2
DE69916984T2 DE69916984T DE69916984T DE69916984T2 DE 69916984 T2 DE69916984 T2 DE 69916984T2 DE 69916984 T DE69916984 T DE 69916984T DE 69916984 T DE69916984 T DE 69916984T DE 69916984 T2 DE69916984 T2 DE 69916984T2
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electrical
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Thierry Yves Andre Lefèbvre
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Atral SAS
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R31/00Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
    • G01R31/50Testing of electric apparatus, lines, cables or components for short-circuits, continuity, leakage current or incorrect line connections
    • G01R31/54Testing for continuity

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  • Alarm Systems (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufspüren einer Unterbrechung einer elektrischen Leitung, insbesondere einer Telefonleitung.
  • Die momentan eingesetzten Vorrichtungen zum Aufspüren einer Unterbrechung einer Telefonleitung enthalten ein monostabiles Relais, das sich bei einer gegebenen Spannung der Telefonleitung in einem angezogenen Zustand befindet und in seinen stabilen abgefallenen Zustand übergeht, nachdem die Spannung der Telefonleitung eine vorbestimmte Zeitdauer lang ausgeblieben ist. Derartige Erfassungsvorrichtungen erfordern die Verwendung einer externen elektrischen Energiequelle. US 3,887,824 beschreibt eine Schaltung zur Verbindungsüberwachung für zentrale Fernschreibvermittlungsanlagen, die eine Unterbrechung der Leitung erkennt.
  • Die vorliegende Erfindung gemäß Anspruch 1 hat eine Vorrichtung zur Erfassung einer Unterbrechung einer elektrischen Leitung zum Ziel, die keine derartige externe elektrische Energiequelle benötigt.
  • Die Vorrichtung zur Erfassung einer Unterbrechung einer elektrischen Leitung, insbesondere einer Telefonleitung, weist ein bistabiles Relais mit einem zur Veränderung seines Zustands bewegbaren Glied, das in der Lage ist, über wenigstens eine Spule aktiviert zu werden, und dessen äußere Anschlusskontakte geeignet sind, um mit äußeren Mitteln verbunden zu werden, Mittel, die dazu dienen, der wenigstens einen Spule beim Anlegen einer Spannung an die elektrische Leitung einen elektrischen Impuls zuzuführen, der mittels der elektrischen Energie der elektrischen Leitung erzeugt wird, um das Relais in einen ersten Zustand zu versetzen, sowie Mittel aufweist, die dazu dienen, der wenigstens einen Spule bei einer Unterbrechung der elektrischen Leitung einen elektrischen Impuls zuzuführen, der von Mitteln zur Speicherung elektrischer Energie erzeugt wird, die über die elektrische Leitung aufgeladen werden, um das Relais in einen zweiten Zustand zu versetzen.
  • Gemäß einer Abwandlung der Erfindung weisen die Mittel zur Zuführung eines elektrischen Impulses an die zweite Spule vorzugsweise Mittel auf, die dazu dienen, diesen elektrischen Impuls in Bezug auf den Einsetzzeitpunkt einer Unterbrechung der elektrischen Leitung über eine vorbestimmte Verzögerungszeit hinweg zu verzögern und diesen elektrischen Impuls erst dann zuzuführen, wenn diese Unterbrechung während einer Dauer, die wenigstens gleich der Verzögerungszeit ist, aufrecht erhalten wird.
  • Gemäß einer weiteren Abwandlung der Erfindung weist die Erfassungsvorrichtung vorzugsweise Betätigungsmittel auf, die auf die Mittel zur Zuführung der elektrischen Impulse in Abhängigkeit von dem auf einen Referenzwert bezogenen Wert der Spannung an der elektrischen Leitung einwirken.
  • Gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Variante weisen die Mittel zur Zuführung der elektrischen Impulse vorzugsweise zwei Transistoren auf, deren Emitter miteinander verbunden sind und deren Kollektoren jeweils mit einem Anschluss einer ersten bzw. einer zweiten Spule verbunden sind, wobei die Emitter über einen zur Speicherung elektrischer Energie vorgesehenen Kondensator mit einem der Pole verbunden sind und die Basen der Transistoren mit dem Aus gang eines Betätigungskomparators verbunden sind, der in der Lage ist, einen ersten Zustand einzunehmen, wenn die Spannung an der elektrischen Leitung größer ist als ein vorbestimmter Wert, und einen zweiten Zustand einzunehmen, wenn die Spannung an der elektrischen Leitung kleiner ist als dieser vorbestimmte Wert, wobei die anderen Anschlüsse der Spulen mit den Polen der elektrischen Leitung verbunden sind, in der Weise, dass, wenn der Ausgang des Komparators in seinen ersten Zustand übergeht, die Pole über eine der genannten Spülen, einen der Transistoren und den Kondensator miteinander verbunden sind, wobei der elektrische Impuls während des Aufladevorgangs des Kondensators dieser Spule zugeführt wird, und dass, wenn der Ausgang des Komparators in seinen zweiten Zustand übergeht, der aufgeladene Kondensator über den anderen Transistor und die andere Spule entladen wird, wobei elektrische Impuls während des Entladevorgangs des Kondensators dieser anderen Spule zugeführt wird.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung weisen die Mittel zur Zuführung der elektrischen Impulse zwei Transistoren auf, deren Emitter miteinander und mit einem Anschluss der Spule verbunden sind und deren Kollektoren jeweils an die Pole der elektrischen Leitung angeschlossen sind, wobei der andere Anschluss der Spule über einen Kondensator an einen der Pole der elektrischen Leitung angeschlossen ist, die Basen der Transistoren an den Ausgang eines Betätigungskomparators angeschlossen sind, der in der Lage ist, einen ersten Zustand einzunehmen, wenn die Spannung der elektrischen Leitung größer ist als ein vorbestimmter Wert, und einen zweiten Zustand einzunehmen, wenn die Spannung der elektrischen Leitung kleiner ist als dieser vorbestimmte Wert, in der Weise, dass, wenn der Aus gang des Komparators in seinen ersten Zustand übergeht, die Pole über einen der Transistoren, die Spule und den Kondensator miteinander verbunden sind, wobei der elektrische Impuls während des Aufladevorgangs des Kondensators dieser Spule zugeführt wird, und dass sich der aufgeladene Kondensator, wenn der Ausgang des Komparators in seinen zweiten Zustand übergeht, über die Spule und den anderen Transistor entlädt, wobei der elektrische Impuls während des Entladevorgangs des Kondensators dieser weiteren Spule zugeführt wird.
  • Gemäß einer weiteren Abwandlung der Erfindung weist die Erfassungsvorrichtung vorzugsweise einen weiteren Kondensator zur Speicherung elektrischer Energie aus der elektrischen Leitung auf, wobei dieser Kondensator in der Weise eingebaut ist, um im Falle einer Unterbrechung der Letzteren entladen zu werden, und er mit einem Eingang des Komparators in der Weise verbunden ist, dass, wenn die von dem weiteren Kondensator gelieferte Spannung bis zum Ablauf einer Verzögerungszeit in Bezug auf den Zeitpunkt der Unterbrechung den vorbestimmten Wert passiert, der Komparator in seinen vorerwähnten zweiten Zustand übergeht.
  • Die vorliegende Erfindung wird beim Studium der Vorrichtungen zur Erfassung einer Unterbrechung der Telefonleitung verständlicher, die hier zu Beispielszwecken und ohne den Schutzbereich zu beschränken beschrieben und in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht sind, in der zeigen:
  • 1 eine erste Ausführungsform einer Erfassungsvorrichtung gemäß der Erfindung;
  • und 2 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Erfassungsvorrichtung.
  • Unter Bezugnahme auf 1 ist ersichtlich, dass eine Vorrichtung 1 zum Aufspüren einer Unterbrechung einer elektrischen Leitung veranschaulicht ist, die durch eine Telefonleitung mit zwei elektrischen Leitungsdrähten gebildet ist, die jeweils einen Pluspol (+) 2 bzw. einen Massepol 3 bilden.
  • Die Vorrichtung 1 umfasst ein bistabiles Relais 4, das ein zur Veränderung des Zustands bewegbares Glied 5 aufweist, das in der Lage ist, eine stabile erste Stellung, in der er einen gemeinsamen Anschluss 6 mit einem ersten Anschlusskontakt 7 verbindet, sowie eine stabile zweite Stellung einzunehmen, in der er den gemeinsamen Anschluss 6 mit einem zweiten Anschlusskontakt 8 verbindet.
  • Das Relais 4 weist ferner eine erste Spule 9 sowie eine zweite Spule 10 auf, die, wenn sie jeweils von einem elektrischen Strom durchflossen sind, es ermöglichen, das bewegbare Glied jeweils in seine erste Stellung in Kontakt mit dem ersten Anschlusskontakt 7 bzw. in seine zweite Stellung in Kontakt mit dem zweiten Anschlusskontakt 8 übergehen zu lassen.
  • Die Vorrichtung 1 weist außerdem einen ersten und einen zweiten Transistor 11 und 12 sowie einen Kondensator 13 zur Speicherung elektrischer Energie auf, die auf die folgende Weise eingebaut sind.
  • Der Kollektor des Transistors 11 ist mit dem (+)-Pol 2 über die Spule 9 und einen Strombegrenzer 9a verbunden, während sein Emitter mit dem Emitter des Transistors 12 und über einen Kondensator 13 mit dem Massepol 3 verbunden ist. Der Kollektor des Transistors 12 ist an die Masse 3 über die Spule 10 angeschlossen. Die Basen der Transistoren 11 und 12 sind miteinander verbunden und über einen Widerstand 15 an den Ausgang eines Komparators 14 angeschlossen.
  • Ein Eingang des Komparators 14 ist an einen Schaltkreis 16 angeschlossen, der ein Signal liefert, das einer Referenzspannung entspricht. Sein anderer Eingang ist über einen Widerstand 17 und einen Transistor 18 mit dem (+)-Pol 2, über einen Widerstand 19 mit der Masse 3 und über einen Widerstand 20 mit dem Ausgang des Komparators 14 verbunden.
  • Außerdem ist der gemeinsame Anschlusspunkt zwischen dem Widerstand 17 und dem Transistor 18 über einen Kondensator 21 an den Massepol 3 angeschlossen.
  • Die Vorrichtung 1 weist darüber hinaus einen Verstärker 22 auf, dessen ein Eingang über einen Widerstand 23 mit dem Massepol 3 verbunden ist, während der andere Eingang an den Schaltkreis 16 angeschlossen ist, der das Referenzspannungssignal zur Verfügung stellt, und dessen Ausgang an die Basis des Transistors 18 über einen Zenerdiode 24 sowie an seinen mit dem Widerstand 23 verbundenen Eingang über einen Widerstand 25 angeschlossen ist, wobei die Basis des Transistors 18 ferner über einen Widerstand 26 an den (+)-Pol 2 angeschlossen ist.
  • Die Spannungsversorgung des Komparators 14, der Referenz 16 und des Verstärkers 22 erfolgt über den gemeinsamen Anschlusspunkt zwischen dem Widerstand 17, dem Kondensator 21 und dem Transistor 18.
  • Im Übrigen sind der gemeinsame Anschluss 6 und die Anschlusskontakte 7 und 8 des Relais 4 jeweils mit einem in Bezug auf die Erfassungsvorrichtung 1 externen Empfangskreis 27 verbunden, der in der Lage ist, die aus der Stellung des bewegbaren Glieds 5 resultierenden elektrischen Signale auszuwerten.
  • Es wird nun die Funktionsweise der Erfassungsvorrichtung 1 beschrieben, wobei berücksichtigt wird, dass beispielsweise in einem stromführenden und normalen Betrieb die minimale Spannung der Telefonleitung 2, 3 in der Größenordnung von fünf Volt liegt, während im Ruhezustand diese Spannung in der Größenordnung von achtundvierzig Volt liegt.
  • Beim Anlegen einer Spannung an die Telefonleitung 2, 3 steigt die Spannung an den Anschlüssen des Kondensators 21 wegen des über den Widerstand 26 unter Vorspannung gesetzten Transistors 18 an. Diese Spannung ist auf Grund des durch den Verstärker 22 und die Zenerdiode 24 gebildeten Reglers begrenzt, beispielsweise auf 3,6 Volt.
  • Der Ausgang des Komparators 14 befindet sich in seinem „hohen" Zustand. Folglich ist der Transistor 12 gesperrt, während der Transistor 11 leitend ist. Ein Strom strömt durch die erste Spule 9, den Transistor 11 und den Kondensator 13, der sich auflädt. Dieser Strom erzeugt in der Spule 9 einen elektrischen Impuls, der bis der Kondensator 13 aufgeladen ist, beispielsweise bis zu einigen Hundertstel Sekunden lang, andauert. Dieser elektrische Impuls ruft eine derartige Betätigung des bewegbaren Glieds 5 des Relais 4 hervor, das dieses in seine erste Stellung in Kontakt mit dem ersten Anschlusskontakt 7 dieses Relais ge bracht oder in dieser Stellung gehalten wird. Wenn der Kondensator 13 aufgeladen ist, fließt der Strom nicht mehr.
  • Bei der Unterbrechung der Telefonleitung 2, 3 fällt die Spannung an den Anschlüssen des Kondensators 21 auf Grund der Tatsache langsam ab, dass sich dieser Kondensator 21 entlädt, indem er insbesondere den Komparator 14, die Referenzschaltung 16 und den Verstärker 22 speist. Sobald diese Spannung einen vorbestimmten Wert erreicht, der der durch den Referenzschaltkreis 16 festgelegten Schwelle entspricht, beispielsweise nach Ablauf ungefähr einer Minute, ändert der Ausgang des Komparators 14 den Zustand und geht in seinen „niedrigen" Zustand über. Als Folge hiervon wird der Transistor 11 gesperrt, während der Transistor 12 leitend wird. Somit entlädt sich der Kondensator 13 durch die Spule 10 hindurch über den Transistor 12, wodurch ein elektrischer Impuls erzeugt wird, der die Betätigung des bewegbaren Glieds 5 des Relais 4 hervorruft, um ihn von seiner vorerwähnten ersten Stellung in seine zweite Stellung in Kontakt mit dem zweiten Anschlusskontakt 8 dieses Relais übergehen zu lassen.
  • Die zeitliche Verzögerung dieser Betätigung des Relais 4 ist in erster Linie durch die Eigenschaften des Kondensators 21 bestimmt, die derart vorgesehen sein können, um einen Zeitversatz von etwa einer Minute festzusetzen. Dieser Zeitversatz ermöglicht es, das bewegbare Glied 5 des Relais 4 im Falle von eine geringere Zeitdauer aufweisenden Unterbrechungen der Telefonleitung 2, 3 in seiner ersten Stellung zu halten, die insbesondere von der Übertragung nummerischer Signale, die „Nullen" der Spannung enthalten, über diese Telefonleitung herrühren.
  • Die Erfassungsvorrichtung 1 weist darüber hinaus die folgenden Vorteile auf.
  • Eine in die Telefonleitung 2, stromaufwärts der Vorrichtung 1 eingefügte Gleichrichterschaltung mit einer Diodenbrücke ermöglicht es, sich von der Polarität der Telefonleitung 2, 3 loszulösen. Die Differentialschaltung ermöglicht es, die Erfassungsvorrichtung 1 gegen Überspannungen zu schützen, die beispielsweise durch Blitzeinschlag hervorgerufen sein können.
  • Der Verstärker 22 verstärkt die durch den Referenzschaltkreis 16 bereitgestellte Referenzspannung. Die Zenerdiode 24 führt einen Spannungsversatz ein, um die Spannung zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors 18 aufzuheben. Die Bauteile können derart ausgewählt sein, um eine Spannung von 3,6 Volt zu erhalten. Der Transistor 18 dient als Last und gleicht Abweichungen zwischen der regulierten Spannung und der Spannung der Telefonleitung 2, 3 aus.
  • Der Komparator 22 und die Wiederstände 17, 19 und 20 sorgen für einen Abgleich der Spannungen.
  • Die Transistoren 11 und 12, der Komparator 14, der Widerstand 15, die Spannung der Telefonleitung 2, 3 und die Spannung des Kondensators 13 bilden die Betätigungsmittel für das bistabile Relais 4.
  • Der Kondensator 21 stellt den Zeitversatz zwischen dem Einsetzen der Unterbrechung der Telefonleitung 2, 3 und dem Zeitpunkt der Zustandsänderung des Relais 4 bei dieser Unterbrechung sicher.
  • Aus dem Voranstehenden ergibt sich, dass die vorgeschlagene Erfassungsvorrichtung 1 ohne eine externe Stromversorgung funktioniert und nur elektrische Energie verwendet, die durch die Telefonleitung 2, 3 zugeführt wird, und zwar einerseits beim Anlegen einer Spannung an diese Leitung und andererseits bei Unterbrechungen dieser Leitung auf Grund der Speicherung elektrischer Energie in dem Kondensator 13, der nach einer Unterbrechung der Telefonleitung 2, 3 den Betätigungsimpuls für das Relais 4 erzeugt, und des Kondensators 21, der die Verzögerung dieser Betätigung sicherstellt.
  • Indem nun auf die 2 Bezug genommen wird, ist ersichtlich, dass sich die veranschaulichte Erfassungsvorrichtung 28 von derjenigen, die im Zusammenhang mit der 1 beschrieben ist, dadurch unterscheidet, dass die Spulen 9 und 10 weggelassen sind, der Kollektor des Transistors 11 an den Pol 2 der Telefonleitung über den Strombegrenzer 9a angeschlossen ist und der Kollektor des Transistors 12 unmittelbar an den Pol 3 der Telefonleitung angeschlossen ist, dass die gemeinsamen Emitter der Transistoren 11 und 12 an den Pol 3 der Telefonleitung über eine Spule 29 und einen Kondensator 30 zur Speicherung elektrischer Energie angeschlossen sind, wobei die Spule 29 in der Nähe des bewegbaren Glieds 5 des Relais 4 positioniert ist.
  • Diese Erfassungsvorrichtung 28 funktioniert in gleicher Weise wie die Erfassungsvorrichtung 1.
  • Beim Anlegen einer Spannung an die Telefonleitung 2, 3 fließt nämlich durch die Wirkung des Komparators 14, der bewirkt, dass der Transistor 12 gesperrt ist und dass der Transistor 11 durchlässig ist, ein Strom durch den Transis tor 11 und die Spule 29 hindurch und zu dem Kondensator 30, der sich auflädt. Dieser Strom ruft einen elektrischen Impuls hervor, der so lange andauert, bis der Kondensator aufgeladen ist. Dieser elektrische Impuls ruft eine Betätigung des bewegbaren Glieds 5 des Relais 4 in der Weise hervor, dass dieses in seine erste Stellung in Kontakt mit dem ersten Anschlusskontakt 7 des Relais gebracht oder in dieser Stellung gehalten wird. Wenn der Kondensator 30 aufgeladen ist, fließt der Strom nicht mehr.
  • Bei der Unterbrechung der Telefonleitung 2, 3 entlädt sich der Kondensator unter der Wirkung des Komparators 14, der bewirkt, dass der Transistor 11 in seinen gesperrten Zustand übergeht und dass der Transistor 12 leitend wird, durch die Spule 29 hindurch über den Transistor 12, wodurch ein elektrischer Impuls hervorgerufen wird, der zu der Betätigung des bewegbaren Glieds 5 des Relais 4 führt, um ihn aus seiner vorerwähnten ersten Stellung in seine zweite Stellung in Kontakt mit dem zweiten Anschlusskontakt 9 dieses Relais übergehen zu lassen.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die hier oben beschriebenen Beispiele beschränkt. Vielmehr sind unterschiedliche Abwandlungen der Realisierungsformen möglich, ohne dass der Schutzumfang, wie er durch die beigefügten Ansprüche definiert ist, verlassen wird.

Claims (6)

  1. Vorrichtung zur Erfassung einer Unterbrechung einer elektrischen Leitung, insbesondere einer Telefonleitung, dadurch gekennzeichnet, dass sie aufweist: ein bistabiles Relais (4), das ein zur Veränderung seines Zustands bewegbares Glied (5) aufweist, das in der Lage ist, über wenigstens eine Spule (9, 10) aktiviert zu werden, und dessen äußere Anschlusskontakte (6, 7, 8) geeignet sind, um mit äußeren Mitteln verbunden zu werden, Mittel (11), die dazu dienen, der wenigstens einen Spule beim Anlegen einer Spannung an die elektrische Leitung einen elektrischen Impuls zuzuführen, der mittels der elektrischen Energie der elektrischen Leitung erzeugt wird, um das Relais in einen ersten Zustand zu versetzen, sowie Mittel (12), die dazu dienen, der wenigstens einen Spule bei einer Unterbrechung der elektrischen Leitung einen elektrischen Impuls zuzuführen, der von Mitteln (13) zur Speicherung elektrischer Energie erzeugt wird, die über die elektrische Leitung aufgeladen werden, um das Relais in einen zweiten Zustand zu versetzen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Zuführung eines elektrischen Impulses im Falle einer Unterbrechung in der Leitung Mittel (21) enthalten, die dazu dienen, diesen elektrischen Impuls in Bezug auf den Einsetzzeitpunkt einer Unterbrechung in der elektrischen Leitung über eine vorbestimmte Verzögerungszeit hinweg zu verzögern und diesen elektrischen Impuls erst dann zu liefern, wenn diese Unterbrechung während einer Dauer, die wenigstens gleich der Verzögerungszeit ist, aufrecht erhalten wird.
  3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie Betätigungsmittel aufweist, die in Abhängigkeit von dem auf einen Referenzwert bezogenen Wert der Spannung an der elektrischen Leitung auf die Mittel zur Zuführung der elektrischen Impulse einwirken.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Zuführung der elektrischen Impulse zwei Transistoren (11, 12) aufweisen, deren Emitter miteinander verbunden sind und deren Kollektoren jeweils mit einem Anschluss einer ersten und einer zweiten Spule (9, 10) verbunden sind, die der wenigstens einen Spule zugeordnet sind, wobei die Emitter über einen Kondensator (13) zur Speicherung elektrischer Energie mit einem der Pole verbunden sind und die Basen der Transistoren mit dem Ausgang eines Betätigungskomparators (14) verbunden sind, der in der Lage ist, einen ersten Zustand einzunehmen, wenn die Spannung an der elektrischen Leitung größer ist als ein vorbestimmter Wert, und einen zweiten Zustand einzunehmen, wenn die Spannung an der elektrischen Leitung kleiner ist als dieser vorbestimmte Wert, wobei die anderen Anschlüsse der Spulen mit den Polen der elektrischen Leitung verbunden sind, in der Weise, dass, wenn der Ausgang des Komparators in seinen ersten Zustand übergeht, die Pole über eine der ersten und zweiten Spulen, einen der Transistoren und den Kondensator verbunden sind, wobei der elektrische Impuls während des Aufladevorgangs des Kondensators der Spule zugeführt wird, und dass, wenn der Ausgang des Komparators in seinen zweiten Zustand übergeht, der aufgeladene Kondensator über den anderen Transistor und die andere Spule entladen wird, wobei der elektrische Impuls während des Entladevorgangs des Kondensators der anderen Spule zugeführt wird.
  5. Vorrichtung nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Zuführung der elektrischen Impulse zwei Transistoren (11, 12) enthalten, deren Emitter untereinander und mit einem Anschluss einer Spule (29) der wenigstens einen Spule verbunden sind und deren Kollektoren jeweils mit den Polen der elektrischen Leitung verbunden sind, wobei der andere Anschluss der Spule über einen Kondensator (30) an einen der Pole der elektrischen Leitung angeschlossen ist, die Basen der Transistoren mit dem Ausgang eines Betätigungskomparators (14) verbunden sind, der in der Lage ist, einen ersten Zustand einzunehmen, wenn die Spannung an der elektrischen Leitung größer ist als ein vorbestimmter Wert, und einen zweiten Zustand einzunehmen, wenn die Spannung an der elektrischen Leitung kleiner ist als dieser vorbestimmte Wert, in der Weise, dass bei einem Übergang des Ausgangs des Komparators in seinen ersten Zustand die Pole über einen der Transistoren, die Spule und den Kondensator verbunden sind, wobei der elektrische Impuls während des Aufladevorgangs des Kondensators dieser Spule zugeführt wird, und dass bei einem Übergang des Ausgangs des Komparators in seinen zweiten Zustand der aufgeladene Kondensator über die Spule und den anderen Transistor entladen wird, wobei der elektrische Impuls während des Entladevorgangs des Kondensators dieser Spule zugeführt wird.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen weiteren Kondensator (21) zur Speicherung elektrischer Energie aus der elektrischen Leitung aufweist, wobei dieser Kondensator in der Weise angebracht ist, um im Falle einer Unterbrechung in der Letzteren entladen zu werden, und er mit einem Eingang des Komparators in der Weise verbunden ist, dass der Komparator in seinen vorerwähnten zweiten Zustand übergeht, wenn die von dem weiteren Kondensator gelieferte Spannung bis zum Ablauf einer Verzögerungszeit in Bezug auf den Zeitpunkt der Unterbrechung den vorbestimmten Wert passiert.
DE69916984T 1998-12-18 1999-11-26 Anordung zur Ermittlung einer Unterbrechung in einer elektrischen Leitung, inbesondere einer Telefonleitung Expired - Lifetime DE69916984T2 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR9816044 1998-12-18
FR9816044A FR2787584B1 (fr) 1998-12-18 1998-12-18 Dispositif de detection de coupure d'une ligne electrique, en particulier d'une ligne telephonique

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