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Technisches Gebiet
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Diese
Erfindung betrifft einen landwirtschaftlichen Luftreifen. Spezieller
einen Ackergerätereifen.
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Hintergrund der Erfindung
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Ackergerätereifen
sind verbreitet auf Ausrüstung
zu finden, die bei dem Ausbringen von Saatgut oder dem Sprühen von
Dünger
und ähnlichem
verwendet wird.
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Diese
Ausrüstungsstücke werden
oft hinter einem Schlepper hergezogen.
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In
dem Fall der Säausrüstung werden
die zahlreichen Reihen eines Feldes jeweils in festen Intervallen
an beabstandeten Stellen, die an einer Getreidereihe ausgerichtet
sind, mit Saatgut versehen. Jede Stelle weist einen kompletten Mechanismus zum
Ausbringen eines Saatkorns in den festgelegten Intervallen, während der
Schlepper sich bewegt, auf. Diese Mechanismen sind, auch wenn sie
ziemlich haltbar sind, anfällig
für Stockungen
aufgrund des Auftretens von Vibrationen von den Reifen. Entsprechend
verwenden die meisten Ausrüstungen
aufgepumpte Luftreifen. Die aufgepumpten Reifen wirken als ein Federdämpfungssystem.
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Die
Verwendung von festen oder harten Reifen wurde vermieden, da die
Ausrüstung
eine aufwändigere
Aufhängung
benötigen
würde.
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Das
Hauptproblem, auf das man bei der Verwendung von Luftreifen trifft,
waren Platten, die durch Beschädigungen
durch Stoppeln verursacht wurden. Diese Probleme werden größer, wenn
pflügefreie Landwirtschaft
zur Verhinderung von Bodenerosion betrieben wird. Die pflügefreien Felder
können
eine große
Zahl an Stängeln
aufweisen, die aus dem Boden herausstehen, wobei diese Stängel oft
unter einem schrägen
Winkel geschnitten sind, der scharfe Kanten bildet, die Reifen aufschneiden.
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GB-A-1
588 644, die als neuester Stand der Technik betrachtet wird, offenbart
einen Reifen, der die im Oberbegriff von Anspruch 1 aufgezählten Merkmale
aufweist.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen gegen Beschädigung durch
Stoppeln widerstandsfähigen
Luftreifen bereitzustellen, der ein einzigartiges Querschnittsprofil
aufweist, worin die Seitenwand durch den Laufstreifen und eine Schulterzone
geschützt
ist.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
Erfindung stellt einen landwirtschaftlichen Luftreifen bereit, wie
er in den beigefügten
Ansprüchen
definiert ist.
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Definitionen
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„Aspektverhältnis" bedeutet das Verhältnis seiner
Schnitthöhe
zu seiner Schnittbreite.
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„Axial" und „in axialer
Richtung" bedeutet
die Linien oder Richtungen, die parallel zur Rotationsachse des
Reifen sind.
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„Wulst" oder „Wulstkern" bedeutet allgemein den
Teil des Reifens, der ein ringförmiges,
dehnbares Element enthält,
wobei die radial inneren Wülste dazu
da sind, den Reifen an der Felge zu halten, mit Lagenkorden umwickelt
sind und mit oder ohne andere Verstärkungselemente wie etwa Wulstbänder, Chipper,
Kernreiter oder Füllstoffe,
Zehenschützer oder
Wulstschutzbänder
geformt sind, wobei der Wulst oder die Wülste unter dem Laufstreifen,
die in dem Laufstreifengummi gekapselt sind, mit oder ohne andere
kordverstärkende
Gewebeelemente ausgestattet sein können.
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„Gürtelstruktur" oder „Verstärkungsgürtel" bedeutet mindestens
zwei ringförmige
Schichten oder Lagen aus parallelen Korden, gewoben oder ungewoben,
die unter dem Laufstreifen liegen, die nicht mit dem Wulst verankert
sind, und die sowohl linke wie auch rechte Kordwinkel im Bereich
von 17° bis 27° in Bezug
zur Äquatorialebene
des Reifens aufweisen.
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„Diagonalreifen" bedeutet, dass sich
die Verstärkungskorde
in der Karkasslage diagonal von Wulst zu Wulst unter einem Winkel
von etwa 25–65° in Bezug
zu der Äquatorialebene
des Reifens über den
Reifen erstrecken, wobei die Lagenkorde in abwechselnden Schichten
unter entgegengesetzten Winkeln verlaufen.
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„Karkasse" bedeutet ein Laminat
aus Reifenlagenmaterial und anderen Reifenkomponenten, die auf eine
Länge geschnitten
sind, die geeignet ist, zu einer zylindrischen oder torusförmigen Gestalt
verspleißt
zu werden oder bereits verspleißt
ist. Es können
der Karkasse zusätzliche
Komponenten hinzugefügt
werden, bevor sie vulkanisiert wird, um den ausgeformten Reifen
zu bilden.
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„in Umfangsrichtung" bedeutet Linien
oder Richtungen, die sich entlang des Perimeters der Oberfläche des
ringförmigen
Laufstreifens rechtwinklig zu der axialen Richtung erstrecken.
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„Design-Felge" bedeutet eine Felge,
die eine spezifizierte Gestalt und Breite aufweist. Zum Zweck dieser
Beschreibung sind die Design-Felge und die Design-Felgenbreite wie
es durch die Industrienormen spezifiziert ist, die an dem Ort in
Kraft sind, an welchem der Reifen hergestellt wird. Zum Beispiel sind
in den Vereinigten Staaten die Design-Felgen wie es von der Tire
and Rim Association spezifiziert ist. In Europa sind die Felgen
wie es im Normenhandbuch der European Tire and Rim Technical Organization
spezifiziert ist, und der Ausdruck Design-Felge bedeutet das gleiche
wie die Standard-Meßfelgen.
In Japan ist die Normungsorganisation die Japan Automobile Tire
Manufacturer's Association.
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„Design-Felgenbreite" ist die spezifische, kommerziell
verfügbare
Felgenbreite, die jeder Reifengröße zugewiesen
ist, und die typischerweise zwischen 75% und 90% der spezifischen
Schnittbreite des Reifens beträgt.
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„Äquatorialebene
(EP)" bedeutet die
zur Rotationsachse des Reifens rechtwinklige Ebene, die durch das
Zentrum seines Laufstreifens verläuft.
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„Latsch" bedeutet die Kontaktfläche oder
das Gebiet der Berührung
des Reifenlaufstreifens mit einer flachen Oberfläche bei einer Geschwindigkeit von
Null und unter normaler Last und normalem Druck.
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„Innere" bedeutet entgegen
der Innenseite des Reifens und „äußere" bedeutet entgegen seiner Außenseite.
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„Seitliche
Kante" bedeutet
die axial äußerste Kante
des Laufstreifens, wie sie durch eine Ebene definiert ist, die parallel
zur Äquatorialebene
ist, und die die äußeren Enden
der axial äußersten
Traktionsstollen auf der radialen Höhe der inneren Laufstreifenoberfläche schneidet.
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„Einlaufseitig" bezieht sich auf
einen Abschnitt oder Teil des Laufstreifens, der im Hinblick auf eine
Reihe solcher Teile oder Abschnitte während der Rotation des Reifens
in der Fahrtrichtung zuerst den Boden berührt.
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„Netto-zu-Brutto-Verhältnis" bedeutet das Verhältnis der
Oberfläche
des normal belasteten und normal aufgepumpten Reifenlaufstreifengummis,
der mit einer harten, flachen Oberfläche in Berührung tritt, geteilt durch
die gesamte Fläche
des Laufstreifens einschließlich
nicht berührender
Abschnitte wie etwa Rillen, wie sie um den gesamten Umfangs des Reifens
herum gemessen wird.
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„Normaler
Fülldruck" bedeutet den spezifischen
Vorgabe-Fülldruck
und die Last, die durch die entsprechende Normungsorganisation für die Betriebsbedingung
für den
Reifen festgelegt sind.
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„Normale
Last" bedeutet den
spezifischen Vorgabe-Fülldruck
und die Last, die durch die entsprechende Normungsorganisation für die Betriebsbedingung
für den
Reifen festgelegt sind.
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„Radial" und „in radialer
Richtung" bedeutet Richtungen
radial entgegen der oder von der Rotationsachse des Reifens weg.
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„Radiallagenreifen" bedeutet einen mit
einem Gürtel
versehenen oder in Umfangsrichtung eingeschränkten Luftreifen, in welchem
die Lagenkorde, die sich von Wulst zu Wulst erstrecken, unter Kordwinkeln
zwischen 65° und
90° in Bezug
zur Äquatorialebene
des Reifens gelegt sind.
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„Schnitthöhe" (SH)
bedeutet den radialen Abstand vom nominalen Felgendurchmesser zum äußeren Durchmesser
des Reifens in seiner Äquatorialebene.
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„Schnittbreite" (SW)
bedeutet den maximalen linearen Abstand parallel zu der Achse des
Reifens und zwischen der Außenseite
seiner Seitenwände, während und
nachdem er über
24 Stunden, aber unbelastet, auf seinen normalen Druck aufgepumpt war,
ausschließlich
Erhöhungen
der Seitenwände aufgrund
von Beschriftung, Verzierung oder Schutzbändern, oder, speziell bei diesem
Reifen, irgendeines Abschnitts des Laufstreifens.
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„Reifen-Design-Last" ist die Basis- oder
Referenzlast, die für
einen Reifen bei einem spezifischen Fülldruck und unter einer spezifischen
Betriebsbedingung festgelegt ist; andere Druck-Last-Beziehungen,
die auf den Reifen anwendbar sind, gehen von dieser Basis oder Referenz aus.
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„Auslaufseitig" bezieht sich auf
einen Abschnitt oder Teil des Laufstreifens, der im Hinblick auf eine
Reihe solcher Teile oder Abschnitte während der Rotation des Reifens
in Fahrtrichtung zuletzt den Boden berührt.
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„Laufstreifen-Bogenbreite" (TAW)
bedeutet die Breite eines Bogens, dessen Mittelpunkt sich auf der
Ebene (EP) befindet und welcher im Wesentlichen mit den radial äußersten
Oberflächen
der verschiedenen Traktionselemente (Stollen, Blöcke, Knöpfe, Rippen usw.) über der
lateralen oder axialen Breite der Laufstreifenabschnitte eines Reifens
zusammenfällt,
wenn der Reifen auf seine vorgesehene Felge montiert und auf seinen
spezifizierten Fülldruck
aufgepumpt ist, aber keiner Last unterliegt.
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„Laufstreifenbreite" bedeutet die Bogenlänge der
Laufstreifenoberfläche
in der axialen Richtung, das heißt in einer Ebene parallel
zur Rotationsachse des Reifens.
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„Einheits-Laufstreifendruck" bedeutet die radiale
Last, die pro Flächeneinheit
(Quadratzentimeter oder Quadratzoll) der Laufstreifenoberfläche getragen
wird, wenn diese Fläche
sich im Latsch des normal aufgepumpten und normal belasteten Reifens befindet.
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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung
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Das
Folgende ist eine kurze Beschreibung der Zeichnungen, in welchen
gleiche Teile gleiche Bezugszeichen tragen, und in welchen:
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1 eine Perspektivansicht
des Reifens (10) ist;
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2 eine Teilansicht des Reifens
(10), gezeigt in einer Perspektive, ist;
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3 eine Querschnittsansicht
des Reifens (10) in einem nicht aufgepumpten Zustand wie
geformt ist;
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4 eine Querschnittsansicht
des Reifens (10) in einem aufgepumpten Zustand ist, auf
eine Felge (30) montiert gezeigt.
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Wie
aus den 1 bis 3 ersichtlich ist, weist der
Reifen (20) eine einzigartig geformte Gestalt auf.
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Mit
Bezug auf 3 weist der
wie in einer Querschnittsansicht gezeigte Reifen (10) einen
Laufstreifen (12) auf, wobei der Laufstreifen (12)
eine Vielzahl von sich in Umfangsrichtung erstreckenden Rillen (11)
aufweist. An den seitlichen Außenenden des
Laufstreifens (12) befindet sich ein Paar seitliche Laufstreifenkanten
(14, 16). Der Abstand zwischen den seitlichen
Laufstreifenkanten definiert die Laufstreifenbreite (TW).
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An
jeder seitlichen Kante (14, 16) des Laufstreifens
(12) gibt es eine sich radial nach innen erstreckende Laufstreifen-Schulterzone
(15). Jede der Laufstreifen-Schulterzonen (15)
weist eine ringförmige
Rille (13) auf, die sich etwa auf halbem Weg entlang einer äußeren Oberfläche der
Schulterzone (15) befindet. Die Schulterzone (15)
zeigt ferner eine radiale innere Einbuchtung oder ringförmige Rille
(19), die durch einen einzigen Krümmungsradius R1 definiert
ist, wobei sich die Rille (19) von der äußeren Oberfläche der
Schulterzone (15) zu einer ersten oder zweiten Seitenwand
(17, 18) des Reifens (10) erstreckt.
Zum Zweck dieser Erfindung wird die Laufstreifen-Schulterzone einschließlich der
Rille (19) als Teil des radial äußeren Laufstreifens (12)
und nicht als Teil der Seitenwände
(17, 18) betrachtet.
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Radial
innerhalb des Laufstreifens (12) gibt es eine kordverstärkte Karkasse
(20). Die Karkasse (20) weist bevorzugt eine Vielzahl
von Karkasslagen (21, 22, 23, 24)
auf, die durch Korde (25) verstärkt sind. Die Korde (25)
der radial inneren ersten Lage (21) sind bevorzugt unter
einem schrägen
Winkel relativ zu den Korden der zweiten Lage (22) radial
außerhalb
der ersten Lage (21) orientiert, wobei sie im Wesentlichen
gleich aber entgegengesetzt zu den Korden (25) der ersten
Lagen orientiert sind. Ähnlich können die
Korde (25) der dritten und vierten Lagen (23, 24),
wenn solche Lagen verwendet werden, ähnlich gleich aber entgegengesetzt
ausgerichtet sein, wie es die herkömmliche Praxis in Karkassen
ist, die Diagonallagen aufweisen. Wie gezeigt, kann jede der Lagen
wie gezeigt um ringförmige
Wulste (26) herum gewickelt sein, und dies sichert die
Lagen wie in der gewöhnlichen
Praxis bei der Herstellung von Reifen.
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Die
Karkasse (20) weist wie gezeigt keinen Gürtel oder
Breakerverstärkungsaufbau
auf, obwohl einer, wenn es so gewünscht ist, zwischen dem Laufstreifen
(12) und den Lagen (21, 22, 23, 24)
verwendet werden kann.
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Wie
gezeigt befinden sich radial außerhalb der
Karkasslagen (21, 22, 23, 24)
die Gummiabschnitte der Seitenwände
(17, 18) des Reifens (10), und sie erstrecken
sich zwischen den Wülsten
(26) und der Laufstreifen-Schulterzone (15). Wie gezeigt weisen
die Seitenwände
(17, 18) eine ver nünftige Dicke des Gummimaterials
auf, um die Einwirkung der Stoppel zu absorbieren. Radial innerhalb
der Lagen (21, 22, 23, 24) kann
es, wie gezeigt, eine lufthaltende Seele (35) geben. In
dem unteren Abschnitt der Seitenwände (17, 18)
gibt es einen ringförmigen
Vorsprung (28). Der Vorsprung (28) weist einen
Krümmungsradius
R2 auf, der sich in die äußere Oberfläche der Seitenwände (17, 18)
einfügt,
wobei jede Seitenwand wie geformt im Allgemeinen flach oder gerade
ist und sich axial innerhalb der Rille (19) und des Vorsprungs
(28) befindet, wie es in 3 dargestellt ist.
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Radial
innerhalb des Vorsprungs (28) gibt es eine konkave, das
Felgenhorn berührende
Oberfläche
(29), wobei diese Oberfläche (29) einen Krümmungsradius
R3 aufweist. Die Krümmung R3 ist
bevorzugt etwa gleich wie oder ein wenig größer als die Krümmung des
Felgenhorns, auf welches der Reifen montiert werden soll.
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Wie
man leicht erkennen kann, befinden sich die Seitenwände (17, 18)
wie geformt um einen Betrag von mindestens der Hälfte der Gesamtdicke der Seitenwände (17, 18)
axial innerhalb der Laufstreifen-Schulterzone (15) und
des Vorsprungs (28). Die Lagen sind wie gezeigt in dieser
Region der Reifenseitenwände
(17, 18) im Wesentlichen flach geformt.
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Der
Reifen (10) zeigt, wenn er auf seine Designfelge (30)
aufgezogen und auf einen normalen Arbeitsdruck aufgepumpt ist, die
Querschnittsform, wie sie in 4 dargestellt
ist.
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Wie
gezeigt, ist die maximale Breite (SW) des Reifens
(10), gemessen entlang den äußeren Oberflächen der
Seitenwände
(17, 18), als die maximale Schnittbreite (SW) des Reifens definiert.
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Interessanterweise
krümmen
oder beugen sich die Lagen (21, 22, 23, 24),
wenn sie dem Aufpumpen unterworfen sind, so nach außen, dass
der ringförmige
Vorsprung (28) und sein Radius R2 in
der Region des Felgenhorns (32) beinahe unmerklich sind.
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Der
Kord (25), der sich unter einem schrägen Winkel befindet, beschränkt die
nach außen
gerichtete Bewegung der Seitenwände
(17, 18). Bevorzugt sind die äußeren Oberflächen der
Seitenwände
(17, 18) an ihrer maximalen axialen Breite (SW) kleiner als die Laufstreifenbreite (TW), gemessen an den seitlichen Kanten (14, 16),
wenn der Reifen wie gezeigt aufgepumpt ist.
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Wenn
diese Beziehung so eingerichtet ist, dass der Laufstreifen (12)
eine Schulterzone (15) aufweist, die tatsächlich gleich
wie oder breiter als die Seitenwände
(17, 18) des Reifens ist, dann wird die Stoppel,
wenn der Reifen (10) über
den Boden rollt, zuerst von der Laufstreifen-Schulterzone abgelenkt, bevor
sie die Seitenwände
(17, 18) des Reifens berühren kann.
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Allein
diese Besonderheit stellt sicher, dass es der Stoppel schwer fällt, die
Seitenwände
(17, 18) mit einer speerartigen Einwirkung zu
berühren.
Tatsächlich
fasst oder fängt
der Laufstreifen (12) sogar die meisten Stoppeln mit einer
Länge,
die ausreicht, auf die Seitenwände
(17, 18) einzuwirken, unter der Kontaktfläche des
Laufstreifens, während
der Reifen (10) durch das Feld rollt.
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Während das
oben dargestellte Konzept einfach erscheint, ist die Idee tatsächlich sehr
einzigartig, die Seitenwände
des Reifen so zu formen, dass sie sich sowohl axial innerhalb des
Laufstreifens (12) befinden als auch einen unteren Felgenvorsprung (28)
haben, speziell wenn man beachtet, dass die Region der Seitenwände (17, 18)
im Wesentlichen flach geformt ist, mit dem genauen Ziel, dass der
resultierende Reifen, wenn er aufgepumpt ist, eine nach außen gekrümmte Seitenwand
aufweist, die jedoch in der Krümmung
begrenzt ist, so dass sie die Laufstreifenbreite nicht übersteigt.
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Dieses
Merkmal ermöglicht
es dem Reifen (10), sich mehr wie ein herkömmlicher
Reifen zu verhalten, in dem keine radikalen Lagen-Einlagen oder Platten
verwendet werden, die übermäßigen Druck auf
die Karkasse erzeugen würden,
wenn der Reifen aufgepumpt ist. Darüber hinaus ist das Profil des
Reifen derart, dass der Betrag des Überhangs, der an der Schulterzone
(15) durch den Laufstreifen (12) erzeugt wird,
beinahe unmerklich ist. Trotzdem bildet der Laufstreifen über dem
Aufbau eine Konstruktion, die durch Stoppeln verursachte Beschädigungen praktisch
verhindert.
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Während der
Reifen (10) als eine Ausführung für Ackergeräte gezeigt ist, sollte leicht
erkennbar sein, dass ein solcher Aufbau auch auf Reifen für große Mähwerke,
Nutzfahrzeuge, Golf-Carts und Rasen- und Gartentraktoren und Mähmaschinen,
so wie auch auf Luftreifen für
Schubkarren und fast jeden Reifen, bei dem eine Beschädigung durch
Stoppeln ein Problem ist, für
ziemlich große
Vorteile sorgen würde.