DE69910181T2 - Airbagmodul-mechanismus und verfahren zur montage eines airbags - Google Patents
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Description
- Diese Erfindung betrifft ein Airbagmodul, das an einem Fahrzeug befestigt wird, und insbesondere einen Haltemechanismus zur schnellen und effektiven Befestigung eines aufblasbaren Rückhaltemoduls an einem tragenden Fahrzeugaufbau sowie ein vereinfachtes Verfahren zur Herstellung des Haltemechanismus.
- Hintergrund der Erfindung
- Es ist wohl bekannt, in Motorfahrzeugen ein Airbagmodul vorzusehen, dass an einem Fahrzeug befestigt ist. Zum Beispiel umfasst ein typisches Fahrerseiten-Airbagmodul eine allgemein kreisförmige Aufblasvorrichtung, die teilweise in einer Taschenöffnung eines Airbags zur Abgabe von Gas zum Aufblasen des Airbags bei der Erfassung gewisser vorbestimmter Fahrzeugzustände angeordnet ist. Der nicht entfaltete Airbag ist auf der Oberseite der Aufblasvorrichtung zusammengefaltet, und eine Modulabdeckung liegt über dem Airbag, der Aufblasvorrichtung, und anderen Modulkomponenten. Die Abdeckung besitzt für gewöhnlich Reißlinien oder geschwächte Abschnitte, die es der Abdeckung gestatten, sich während des Aufblasens des Airbags zu öffnen.
- Es wurden verschiedene Mechanismen zur Sicherung des Airbagmoduls an einer Tragkonstruktion in einem Fahrzeug, wie etwa dem Lenkrad oder dem Armaturenbrett, verwendet. In einem bekannten Befestigungssystem sind Schrauben vorgesehen, die von der Rückseite der Tragkonstruktion durchgeführt werden und schraubbar mit Muttern in Eingriff stehen, die an dem Airbagmodul befestigt werden. Es ist ferner bekannt, ein solches Modulbefestigungssystem für ein Fahrzeuglenkrad vorzusehen, worin Hülsenelemente, die an dem Airbagmodul befestigt sind und die Befestigungs-Schrauben umgeben, zwangsweise mit einer Platte in Kontakt gebracht werden können, welche die Tragkonstruktion an der Lenkradnabe bildet, um einen Schaltkreis zur Betätigung einer Hupe zu vervollständigen.
- Es ist ebenfalls bekannt, eine Tragplatte vorzusehen, die an dem Fahrzeug angebracht ist und gegenüberliegende vordere und hintere Seitenflächen und eine Vielzahl von Öffnungen durch dieselben zur Aufnahme von Befestigungselementen besitzt, die an dem Modul angebracht sind. Jedes der Befestigungselemente ist einzeln zu einem massiven zylindrischen Element mit einem Kopfabschnitt und einem gegenüberliegenden distalen Ende mit einem Schlitz darin kaltgeformt. Jeder der Kopfabschnitte der Befestigungselemente, typischerweise vier, muss getrennt gestanzt oder auf eine Grundplatte aus Metall aufgeschweißt werden. Die Tragplatte besitzt darauf befestigte Verriegelungselemente, welche in der Art einer Schnappverbindung in die Schlitze der Befestigungselemente eingreifen, wenn die distalen Enden durch die Öffnungen in der Tragplatte bewegt werden. Ein Beispiel für solche Befestigungselemente wird in der US-A-5508481 offenbart, welche die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 zeigt. Während diese Schnappverbindungs-Anordnung eine beträchtliche Leichtigkeit des Zusammenbaus im Vergleich zum Stand der Technik bietet, hat sie den Nachteil, dass eine Vielzahl von zylindrischen Befestigungselementen erforderlich ist, von denen jedes einzeln geformt und einzeln an der Grundplatte angebracht werden muss. Darüber hinaus sind die Befestigungselemente relativ schwer, und das Ausbilden der Schlitze in den massiven, zylindrischen Befestigungselementen ist schwierig. Somit sind die Schlitze auf einen allgemein rechteckig geformten Schlitz mit nur geraden Rändern beschränkt, welche die Verriegelungselemente zurückhalten.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Die vorliegende Erfindung bietet Alternativen und Vorteile gegenüber dem Stand der Technik, indem sie einen verbesserten Mechanismus zum Halten des Moduls an dem Fahrzeug bereitstellt, was die Herstellung vereinfacht, das Gewicht reduziert und die Anzahl der Teile reduziert. In vorteilhafter Weise gestattet die Leichtigkeit der Herstellung, dass einfach zusätzliche Halteeigenschaften geschaffen werden.
- Diese Vorteile werden in der vorliegenden Erfindung erreicht, indem ein Airbagmodul-Mechanismus geschaffen wird, der eine Tragplatte umfasst, die mit einem Fahrzeug verbunden ist. Der Mechanismus umfasst ein Airbagmodul mit einem einzelnen, allgemein flachen Materialrohling, der so geformt ist, dass er eine allgemein flache Grundplatte bildet, und eine Vielzahl von allgemein flachen länglichen Befestigungselementen, von welchen jedes gebogen ist, um sich von der Grundplatte nach unten zu erstrecken. Die Befestigungselemente sind für eine Befestigung an der Tragplatte angepasst, wodurch das Modul an das Fahrzeug angebracht wird. Vorzugsweise sind die Befestigungselemente so gebogen, dass sie sich allgemein um 90 Grad von der Grundplatte erstrecken.
- In Übereinstimmung mit anderen bevorzugten Aspekten der Erfindung trägt die Tragplatte Federelemente und umfasst jedes der Befestigungselemente einen Schlitz darauf zur Aufnahme der Federelemente darin. Jeder der Schlitze umfasst einen Unterhaken, der sich in den Schlitz hinein erstreckt, um die Federelemente sicher in den Schlitzen zu halten. Vorzugsweise umfasst jedes der allgemein flachen Befestigungselemente einen Kopfabschnitt und einen Körperabschnitt. Die Körperabschnitte sind mit den Grundplatten durch die Kopfabschnitte verbunden und die Kopfabschnitte sind breiter als die Körperabschnitte der Befestigungselemente. Jeder der Kopfabschnitte umfasst einen gleichmäßigen Krümmungsradius, um welchen die Befestigungselemente relativ zu der Grundplatte gebogen sind. Jeder der Kopfabschnitte umfasst vorzugsweise auch einen darin ausgebildeten gekerbten Abschnitt. Jeder der gekerbten Abschnitte umfasst eine Rippe, die sich seitwärts über jeden der Kopfabschnitte zur Versteifung der Befestigungselemente erstreckt.
- In vorteilhafter Weise wird der Befestigungsmechanismus hergestellt, indem ein einzelner flacher Materialrohling vorgesehen wird und der Materialrohling gestanzt wird, um den ebenen Umriss einer Grundplatte und längliche Befestigungselemente, die als ein einzelnes flaches Stück einteilig mit der Grundplatte geformt sind, zu bilden, und dann jedes der Befestigungselemente um ungefähr 90 Grad relativ zu der Grundplatte gebogen wird, so dass die Befestigungselemente sich von der Grundplatte nach unten erstrecken. Zusätzliche Merkmale, wie etwa Schlitze mit einem Unterhaken, können ebenfalls in den Rohling gestanzt werden.
- Somit ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass sie eine einfache Herstellung, einen leichten Zusammenbau und eine leichte Zerlegung, sowie eine Verringerung der Teile und der Zusammenbauzeit zum Befestigen des Moduls an dem Fahrzeug bereitstellt.
- Kurzbeschreibung der Zeichnungen
- Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unten stehend nur beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in welchen:
-
1 eine perspektivische Ansicht eines Befestigungsmechanismus und einer Abdeckungsanordnung ist – wobei der Airbag und die Aufblasvorrichtung aus Gründen der größeren Klarheit entfernt wurden – und welche die Befestigungselemente zeigt, die in Übereinstimmung mit dieser Erfindung einteilig mit der Grundplatte gebildet sind; -
2 eine seitliche Schnittansicht eines Airbagmoduls ist und das Airbagmodul an einer Tragplatte des Fahrzeuges angebracht zeigt; -
3 eine Seitenansicht des Befestigungsmechanismus ist; -
4 eine Draufsicht auf den Befestigungsmechanismus von oben ist; -
5 eine Schnittansicht entlang der Linie 5-5 von4 ist; -
6 eine Schnittansicht entlang der Linie 6-6 von5 ist; -
7 eine Draufsicht auf den Befestigungsmechanismus von unten ist; -
8 eine Schnittansicht entlang der Linie 8-8 von4 ist; -
9 eine vergrößerte Ansicht des Befestigungselementes und des Verriegelungselementes von2 ist; und -
10 eine Draufsicht des Rohlings ist, der zur Herstellung des Befestigungsmechanismus mit der Grundplatte und den einteiligen Befestigungselementen gestanzt wird. - Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
- Unter Bezugnahme auf
2 umfasst ein Fahrzeug9 eine Tragplatte10 , welche als Teil eines unteren zentralen Abschnittes eines Fahrzeuglenkrades dargestellt wird, der von einem unteren Schutzmantel11 umgeben ist. Obwohl nicht dargestellt, ist es einzusehen, dass der untere Schutzmantel11 , die Felge und die Speichenabschnitte an der Tragplatte10 befestigt sind, um einen zentral offenen Nabenabschnitt zu bilden, in welchem die Tragplatte10 an eine Lenkspindel des Fahrzeuges9 angebracht ist. - Ein Airbagmodul
12 umfasst allgemein einen Befestigungsmechanismus80 mit einer Grundplatte14 zum Befestigen eines Airbags16 und einer Aufblasvorrichtung (nicht dargestellt). Der Airbag16 ist aus einem herkömmlichen Airbag-Gewebematerial zum Aufblasen bei Empfang von Gas von der Aufblasvorrichtung, wenn gewisse vorbestimmte Fahrzeugzustände erfasst werden, hergestellt. Der Airbag16 ist normalerweise zusammengefaltet und in einer Abdeckung18 aus Kunststoff verkapselt, welche vorzugsweise ein äußeres weiches Polster20 besitzt. Die Abdeckung18 kann an der Grundplatte14 auf eine beliebige geeignete Weise gesichert werden, wie etwa durch Abdecklaschen17 , die über eingekerbte Abschnitte92 in der Grundplatte14 , wie am besten in1 gezeigt wird, einrasten und dort durch eine untere Halteplatte82 fest verriegelt werden. Die Abdeckung18 umfasst vorzugsweise Reißlinien oder geschwächte Abschnitte, die der Abdeckung18 gestatten, sich während des Aufblasens des Airbags zu öffnen. Die Abdeckung18 kann auch verwendet werden, um einen Membran-Hupenschalter (nicht dargestellt) zur Betätigung einer Hupe zu befestigen. Der Befestigungsmechanismus80 umfasst einteilig ausgebildete Befestigungselemente24 zum Anbringen des Moduls12 an das Fahrzeug9 . Der zusammengebaute Airbag16 , die Aufblasvorrichtung, die Abdeckung18 , und der Befestigungsmechanismus80 bilden zusammen das Airbagmodul12 . - Der Befestigungsmechanismus
80 ist ein einzelnes Stück aus einem flachen Material, das zur Bildung der Grundplatte14 und der länglichen, einteilig ausgebildeten Befestigungselemente24 zum einfachen Anbringen des Moduls12 an der Tragplatte10 des Fahrzeuges9 durch eine Schnappverbindung verwendet wird. Wie am besten in10 dargestellt, wird der Befestigungsmechanismus80 , umfassend die Grundplatte14 und die Befestigungselemente24 , einteilig in einer einzelnen Stanzoperation an einem einzelnen Rohling90 ausgebildet. In vorteilhafter Weise ist der Rohling90 vorzugsweise ein einzelnes ebenes Stück Metall, wie etwa Stahl, mit einem konstanten Querschnitt, welches einfach in einem einzelnen Stanzverfahren geformt werden kann, um den Rohling90 zu bilden. Die Befestigungselemente24 sind einteilig mit der Grundplatte14 ausgebildet, wodurch die Notwendigkeit, separate Befestigungselemente24 herzustellen, beseitigt wird, und auch die Notwendigkeit, die Befestigungselemente24 an der Grundplatte14 anzubringen, beseitigt wird. Der Rohling90 umfasst wie dargestellt vier Befestigungselemente24 , von welchen jedes neben einem diagonal herausgeschnittenen Abschnitt89 liegt, welcher gestattet, dass die Befestigungselemente24 allgemein um die Faltungslinien A herum gebogen werden können. - Der Rohling
90 umfasst ferner eine gestanzte zentrale Aufblasvorrichtungs-Öffnung99 , durch welche die Aufblasvorrichtung sich erstrecken kann, um Gas direkt in den Airbag16 hinein abzugeben. Der Rohling90 umfasst vorzugsweise auch eine Vielzahl von geeigneten Öffnungen91 zur Aufnahme von Verbindungselementen (nicht dargestellt), um den Airbag16 und die Aufblasvorrichtung an der Grundplatte14 anzubringen. Der Rohling90 ist vorzugsweise auch mit eingekerbten Abschnitten92 ausge bildet, über welche die Abdecklaschen17 eingerastet und dann von der Halteplatte82 zurückgehalten werden können. - Um die Bildung des Befestigungsmechanismus
80 mit der Grundplatte14 und den Befestigungselementen24 abzuschließen, wird der Rohling90 allgemein den Faltungslinien A entlang um etwa 90 Grad gefaltet, so dass die Befestigungselemente24 sich nach unten von einer unteren Oberfläche93 der Grundplatte14 in eine allgemein vertikale Stellung erstrecken, die am besten in den1 und3 dargestellt wird. Wie am besten in8 dargestellt, umfasst jedes der flachen Befestigungselemente24 einen Kopfabschnitt94 mit einem großzügigen, gleichmäßigen Krümmungsradius85 , um Spannungen an der Verbindung zwischen der Grundplatte14 und den Befestigungselementen24 zu verhindern. Somit werden die Befestigungselemente24 um die Faltungslinie A um etwa 90 Grad mit einem gleichmäßigen Krümmungsradius85 statt in einem spitzen Winkel gebogen. Darüber hinaus sind die Kopfabschnitte94 der Befestigungselemente24 breiter als ein Hauptkörperabschnitt95 der Befestigungselemente24 , ebenfalls zur Verringerung von Spannungen und zur Verstärkung der Kopfabschnitte94 . - Unter Bezugnahme auf die
4 ,5 , und6 besitzt jeder der Kopfabschnitte94 der Befestigungselemente24 einen gekerbten Abschnitt96 an seinem Zentrum, wie am besten perspektivisch in1 und in Draufsicht in5 gezeigt wird. Der gekerbte Abschnitt96 verleiht dem Zentrum der Befestigungselemente24 einen winkeligen Querschnitt, wie in5 dargestellt, im Gegensatz zu dem Querschnitt mit gekrümmtem Radius, wie in8 dargestellt. Darüber hinaus bildet der gekerbte Abschnitt96 eine kleine seitliche Rippe97 , wie in6 dargestellt, die von der unteren Oberfläche93 der Grundplatte14 absteht. Die Rippe97 des gekerbten Abschnittes94 verstärkt und versteift den Kopfabschnitt94 des Befesti gungselementes24 , so dass das Befestigungselement24 steif genug ist, um den Kräften beim Aufblasen des Airbags ohne Verstärkung zu widerstehen. - Wie am besten in
2 dargestellt, umfasst der fertig gestellte Befestigungsmechanismus80 die Grundplatte14 und die einteiligen Befestigungselemente24 , welche sich von der Grundplatte14 nach unten zu der Tragplatte10 erstrecken. In der bevorzugten Ausführungsform sind vier solcher Befestigungselemente24 vorgesehen. Jedes der Befestigungselemente24 besitzt einen allgemein flachen und ebenen Hauptkörperabschnitt95 und einen erweiterten Kopfabschnitt96 , welcher ebenfalls aus flachem Material besteht, aber gebogen ist, um einen Krümmungsradius85 aufzuweisen. Der Körperabschnitt95 umfasst ein verjüngtes distales Ende26 und einen Schlitz28 , welcher während der Stanzung des Rohlings90 einteilig ausgebildet wurde. Wie am besten in2 dargestellt, umfasst jedes der Befestigungselemente24 eine Längsachse30 und der Schlitz28 ist in einer Richtung allgemein senkrecht zu der Längsachse30 verlängert. Wie am besten in9 dargestellt, ist der Schlitz28 aus dem Rohling90 gestanzt, um einen gekrümmten Unterhaken98 einzuschließen, welcher geringfügig in den Schlitz28 hinein vorragt, um das Rückhalten der runden Federelemente42 , wie im Folgenden noch weiter beschrieben, sichern zu helfen. - Die Tragplatte
10 ist mit einer Vielzahl von Öffnungen32 gebildet, die in Anzahl und Position der Anzahl und Position der Befestigungselemente24 an dem Befestigungsmechanismus80 entsprechen. Die Öffnungen32 sind angeordnet, um die distalen Enden26 der Befestigungselemente24 durch dieselben aufzunehmen. Federgehäuse34 sind an der Rückseite38 der Tragplatte10 befestigt. Jedes der Federgehäuse34 umfasst ein Paar von geschlitzten Rastschultern40 , welche sich durch die Öffnungen32 erstrecken, um die Federgehäuse34 an der Tragplatte10 in Stellung zu halten. Ferner werden die Federgehäuse34 vorzugsweise aus einem isolierenden Material, wie etwa einem Kunststoff, gebildet. - Wie am besten in
1 dargestellt, ist jedes der Federgehäuse34 so angepasst, dass es zumindest ein elastisches Federelement42 darauf hält. Die Federelemente42 durchlaufen eine oder mehrere entsprechende Öffnungen32 , um sicherzustellen, dass die Federelemente42 die Befestigungselemente24 kontaktieren, während das Airbagmodul12 in eine Verbindung mit der Tragplatte10 gebracht wird. Ferner werden die Federelemente42 vorzugsweise aus einem elastischen Material, wie etwa Saitendraht, gebildet, wobei die Federelemente42 elastisch in einer seitlichen Richtung, quer zu der Längsachse30 , nachgeben, um ein Einsetzen der distalen Enden26 der Befestigungselemente24 durch die Öffnungen32 und hinter die Federelemente42 zu gestatten, wodurch die Bewegung durch die verjüngte Gestalt der distalen Enden26 erleichtert wird. - Nach dem Zusammenbau des Moduls
12 wird das Modul12 einfach durch eine Schnappverbindung an das Fahrzeug9 an der Tragplatte10 wie folgt angebracht. Die Befestigungselemente24 werden in eine erste Richtung zu einer Vorderseite37 der Tragplatte10 und durch die Öffnungen32 hindurch so bewegt, dass die Federelemente42 sich seitlich nach außen bewegen, bis die Schlitze28 an den distalen Enden26 der Befestigungselemente24 mit den Federelementen42 ausgerichtet sind. Dann bewegen sich die Federelemente42 seitlich nach innen und in Kontakt mit den Schlitzen28 , so dass die Federelemente42 an den Schlitzen28 aufsitzen, wie am besten in den2 und9 dargestellt. Wie am besten in der vergrößerten Ansicht von9 gezeigt, drücken die Unterhaken98 in den Schlitzen28 die Federelemente42 fest und halten die Federelemente42 sicher innerhalb der Schlitze28 . In diesem zusammengebauten Zu stand hindern die Federelemente42 die Befestigungselemente24 daran, sich in eine zweite Richtung aus den Öffnungen32 heraus zu bewegen, wodurch das Modul12 in funktioneller Beziehung an der Tragplatte10 gehalten wird. Es ist auch einzusehen, dass die Schlitze28 in Längsrichtung Höhen aufweisen, die der Dimension der Federelemente42 ungefähr gleichkommen, um die Längsbewegung des Moduls12 relativ zu der Tragplatte10 zu reduzieren. Darüber hinaus können Schraubenfedern44 vorgesehen sein, die jedes der flachen Befestigungselemente24 umgeben, um das Modul12 unter normalen Bedingungen von der Tragplatte10 nach außen vorzuspannen und um das Modul12 in eine Freigabestellung während der Zerlegung vorzuspannen, wie im Folgenden noch beschrieben wird. - Wenn es gewünscht ist, das Modul
12 von der Tragplatte10 zu trennen, kann ein Schraubendreher durch Zugangsöffnungen, die in einem hinteren Abschnitt des Lenkrades (nicht dargestellt) vorgesehen sind, eingeführt werden – wobei die Spitze des Schraubendrehers innerhalb von Ausnehmungen, die in den Federgehäusen34 vorgesehen sind, aufgenommen wird – und dann gedreht werden, bis die Spitze die Federelemente42 kontaktiert. Die Federelemente42 können dann seitlich nach außen und außer Eingriff mit dem Schlitz28 , einschließlich des Unterhakens98 , vorgespannt werden. Bei Freigabe der Federelemente42 spannen die Schraubenfedern44 das Modul12 von der Tragplatte10 weg vor. Auf diese Weise werden die Befestigungselemente24 einfach gelöst und können zur Entfernung des gesamten Moduls12 von dem Fahrzeug9 von der Tragplatte10 weg und außer Eingriff mit ihr bewegt werden. - In vorteilhafter Weise stellt die vorliegende Erfindung einen Befestigungsmechanismus
80 zum Halten eines Airbagmoduls12 in Verbindung mit einer Tragplatte10 , der an einem Fahrzeug9 angeordnet ist, bereit. Ob wohl die Tragplatte10 als Teil eines Lenkrades dargestellt ist, ist einzusehen, dass die Tragplatte10 an einer beliebigen Position in dem Fahrzeug9 angeordnet werden könnte. Die vorliegende Erfindung stellt ebenfalls in vorteilhafter Weise ein Verfahren zur Herstellung eines Befestigungsmechanismus80 , der eine Grundplatte14 mit einteilig ausgebildeten Befestigungselementen24 umfasst, aus einem einzelnen flachen Rohling90 zur Beseitigung von Teilen und für leichtere Herstellbarkeit bereit.
Claims (11)
- Airbagmodulmechanismus, umfassend (a) eine Tragplatte (
10 ), die für die Anbringung an ein Fahrzeug angepasst ist; und (b) ein Airbagmodul (12 ) mit einem einzelnen, allgemein flachen Materialrohling, der so gebildet ist, dass er eine allgemein flache Grundplatte (14 ) und eine Vielzahl von allgemein flachen länglichen Befestigungselementen (24 ) bereitstellt, wobei die Befestigungselemente (24 ) so gebogen werden, dass sie sich nach unten von der Grundplatte (14 ) erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (24 ) für die Anbringung an der Tragplatte (10 ) angepasst sind, wodurch das Airbagmodul (12 ) an dem Fahrzeug angebracht ist. - Mechanismus nach Anspruch 1, worin die Befestigungselemente (
24 ) so gebogen sind, dass sie sich allgemein um 90 Grad von der Grundplatte (14 ) weg erstrecken. - Mechanismus nach Anspruch 1, worin die Tragplatte (
10 ) Federelemente (42 ) trägt und worin jedes der Befestigungselemente (24 ) einen Schlitz (28 ) daran zur Aufnahme der Federelemente darin umfasst, wobei jeder der Schlitze einen Unterhaken (98 ) umfasst, der sich in den Schlitz hinein erstreckt, um die Federelemente sicher in den Schlitzen zu halten. - Mechanismus nach Anspruch 1, worin jedes der allgemein flachen Befestigungselemente (
24 ) einen Kopfabschnitt (94 ) und einen Körperabschnitt (95 ) umfasst, wobei die Körperabschnitte mit der Grundplatte (14 ) durch die Kopfabschnitte verbunden sind, und worin die Kopfabschnitte breiter sind als die Körperabschnitte der Befestigungselemente. - Mechanismus nach Anspruch 1, worin jedes der allgemein flachen Befestigungselemente (
24 ) einen Kopfabschnitt (94 ) und einen Körperabschnitt (95 ) umfasst, wobei die Körperabschnitte mit der Grundplatte (14 ) durch die Kopfabschnitte verbunden sind, und worin jeder der Kopfabschnitte einen Krümmungsradius umfasst, um welchen die Befestigungselemente relativ zu der Grundplatte gebogen sind. - Mechanismus nach Anspruch 1, worin jedes der allgemein flachen Befestigungselemente (
24 ) einen Kopfabschnitt (94 ) und einen Körperabschnitt (95 ) umfasst, wobei die Körperabschnitte mit der Grundplatte (14 ) durch die Kopfabschnitte verbunden sind, und worin jeder der Kopfabschnitte einen gekerbten Abschnitt (96 ) darin umfasst, wobei die gekerbten Abschnitte eine Rippe (97 ) umfassen, die sich seitlich über jeden der Kopfabschnitte erstreckt, um die Befestigungselemente zu versteifen. - Verfahren zum Befestigen eines Airbagmoduls (
12 ) an einem Fahrzeug, wobei das Verfahren die Schritte umfasst, dass: (a) eine Tragplatte (10 ) vorgesehen wird, die an einem Fahrzeug angebracht wird; (b) ein Airbagmodul (12 ) mit einem einzelnen flachen Materialrohling vorgesehen wird; (c) der Rohling gestanzt wird, um den ebenen Umriss einer Grundplatte (14 ) und längliche Befestigungselemente (24 ) zu bilden, welche einteilig als ein einzelnes flaches Stück mit der Grundplatte (14 ) gebildet werden; (d) jedes der Befestigungselemente (24 ) um ungefähr 90 Grad relativ zu der Grundplatte (14 ) gebogen wird, so dass die Befestigungselemente (24 ) sich von der Grundplatte (14 ) nach unten erstrecken; und dass (e) ein Airbag (16 ) und eine Aufblasvorrichtung an der Grundplatte angebracht werden, um ein Airbagmodul (12 ) zu bilden, dadurch gekennzeichnet, dass (f) das Airbagmodul (12 ) mit den Befestigungselementen (24 ) an der Tragplatte (10 ) angebracht wird. - Verfahren nach Anspruch 7, ferner umfassend den Schritt, dass ein Schlitz (
28 ) in jedes der Befestigungselemente (24 ) gestanzt wird und ein Unterhaken (98 ) in die Befestigungselemente gestanzt wird, der sich geringfügig in die Schlitze hinein erstreckt. - Verfahren nach Anspruch 7, ferner umfassend die Schritte, dass die Befestigungselemente (
24 ) an dem Rohling so gestanzt werden, dass sie Kopfabschnitte (94 ) und Körperabschnitte (95 ) umfassen, so dass die Kopfabschnitte die Körperabschnitte an der Grundplatte (14 ) anbringen, und dass ein gekerbter Abschnitt (96 ) in das Zentrum eines jeden der Kopfabschnitte in einer Richtung allgemein entlang einer Längsachse der Befestigungselemente gepresst wird, wobei die gekerbten Abschnitte so gebildet werden, dass jeder eine sich seitlich erstreckende Rippe (97 ) an jedem der Kopfabschnitte zur Versteifung der Befestigungselemente umfasst. - Verfahren nach Anspruch 7, ferner umfassend die Schritte, dass die Befestigungselemente (
24 ) so gestanzt werden, dass sie einen Kopfabschnitt (94 ) und einen Körperabschnitt (95 ) umfassen; wobei die Kopfabschnitte dazu dienen, die Körperabschnitte mit der Grundplatte (14 ) zu verbinden, und worin jeder der Körperabschnitte einen in diesen hinein gestanzten Schlitz (28 ) umfasst, und jeder der Schlitze einen in diesen hinein gestanzten Unterhaken (98 ) umfasst, wobei die Unterhaken sich geringfügig in die jeweiligen Schlitze hinein erstrecken. - Verfahren nach Anspruch 7, ferner umfassend die Schritte, dass die Befestigungselemente (
24 ) so gestanzt werden, dass sie einen Kopfabschnitt (94 ) und einen Körperabschnitt (95 ) umfassen; wobei die Kopfabschnitte breiter sind als die Körperabschnitte der Befestigungselemente, und die Kopfabschnitte dazu dienen, die Körperabschnitte mit der Grundplatte (14 ) zu verbinden, und die Kopfabschnitte so gebogen werden, dass jeder einen gleichmäßigen Krümmungsradius an den Verbindungen der Befestigungselemente mit der Grundplatte bildet.
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