DE69909787T2 - Behälter für Kosmetische Produckte, insbesondere für die Reise - Google Patents
Behälter für Kosmetische Produckte, insbesondere für die Reise Download PDFInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Behälter für kosmetische Produkte, insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, auf einen Reisebehälter, und besonders bevorzugt auf einen Behälter, der in einem Kosmetikkoffer untergebracht werden kann.
- Behälter für kosmetische Produkte, insbesondere zur Verwendung auf Reisen, beispielsweise zur Unterbringung in einem Kosmetikkoffer, sind bekannt. Sie bestehen aus einer Schale mit zwei komplementären Halbschalen, von denen die eine ein Basisteil und die andere einen Deckel bilden. Die beiden Halbschalen sind auf verschiedene Weisen entlang der Ränder der jeweiligen Rückseiten gelenkig verbunden, so dass der Deckel, wie in der
US 2,025,971 gezeigt wird, um eine zu seiner Rückseite parallelen Achse von einer Stellung, in der der Behälter geschlossen ist, in eine geöffnete Stellung rotiert werden kann, die von der geschlossenen Stellung um ungefähr 180 Grad entfernt liegt. - Das Basisteil verfügt üblicherweise in seinem Inneren über Trennwände oder Unterteilungen, die abgeteilte Räume zur Aufbewahrung der kosmetischen Produkte bilden. Auf der Innenseite des Deckels ist ein Spiegel angebracht, der zwar von geringer Größe ist, jedoch in Situationen, in denen ein Wandspiegel nicht verfügbar ist, dennoch nützlich ist.
- Trotzdem ist der Spiegel ungünstig zu benutzen, da, falls der Behälter geöffnet ist, das Basisteil und der Deckel im Wesentlichen in derselben Ebene liegen und der Spiegel demzufolge parallel zu der Oberfläche ist, auf der der Behälter abgestellt ist. Um den Spiegel in eine Stellung zu bewegen, in der der Benutzer ihn bequem benutzen kann, muss der Deckel demzufolge mittels Händen oder mittels beliebiger verfügbarer Stützen in einer Stellung zwischen der geschlossenen und der geöffneten Stellung gehalten werden. All dies führt dazu, dass der Behälter unergonomisch wird.
- Angesichts des dargestellten Stands der Technik ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung die Schaffung eines Behälters für kosmetische Produkte, der den oben genannten Nachteil nicht aufweist.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Behälter für kosmetische Produkte gemäß Anspruch 1 gelöst.
- Die Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden detaillierten Beschreibung einer praktischen Ausführungsform der Erfindung verdeutlicht. Diese wird in den beiliegenden Figuren lediglich durch ein nicht einschränkendes Beispiel dargestellt. Es zeigen:
-
1 eine perspektivische Frontalansicht eines erfindungsgemäßen Behälters im geschlossenen Zustand, -
2 eine perspektivische Seitenansicht des Behälters in einem teilweise geöffneten Zustand, -
3 eine perspektivische Seitenansicht des Behälters im geöffneten Zustand, -
4 eine perspektivische Frontalansicht des Behälters im geöffneten Zustand, -
5 ,6 perspektivische Ansichten zweier Details des Behälters, -
7 einen Querschnitt entlang einer Längsebene durch das Zentrum des Behälters im geschlossenen Zustand, -
8 einen Querschnitt durch den Behälter entlang der Ebene VIII-VIII aus7 und -
9 einen Querschnitt eines anderen Details des Behälters entlang der Ebene IX-IX aus7 . - Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen umfasst ein erfindungsgemäßer Behälter eine Schale
1 , die durch eine erste Halbschale bzw. Basisteil-Halbschale oder noch prägnanter Basisteil2 , und eine zweite Halbschale, bzw. Deckel-Halbschale oder kurz Deckel3 gebildet wird. Diese sind komplementär ausgebildet und können beispielsweise einen im Wesentlichen rechteckigen oder quadratischen Grundriss aufweisen. - Im Inneren des Basisteils
2 befinden sich Trennwände4 , die abgeteilte Räume5 zur Aufnahme von Kosmetikprodukten verschiedenster Art bilden. Die beiden Halbschalen2 ,3 können durch Kunststoff-Formen hergestellt werden, wobei in diesem Fall die Trennwände4 vorzugsweise einteilig mit dem Basisteil2 ausgebildet werden. - Der Deckel
3 umfasst einen Rahmen6 mit einer im Wesentlichen rechteckigen Innenkontur und ein zentrales Teil7 , das in seiner Form komplementär zum Rahmen6 ausgebildet und von diesem trennbar ist. Der Rahmen6 ist im wesentlichen entlang eines Rands8 einer Rückseite9 des Basisteils2 , mehr oder weniger nahe eines entsprechenden äußeren Rands10 einer Rückseite11 des Rahmens6 , schwenkbar gelenkig angebracht, so dass er um eine parallel zum äußerten Rand10 verlaufenden Achse X von einer geschlossenen Stellung, dargestellt in1 , in eine offene Stellung, dargestellt in den3 und4 , rotiert werden kann. Das Gelenk kann beispielsweise durch eine aus elastisch verformbaren Kunststoff-Material bestehende Membran40 gebildet werden, die die beiden Ränder8 ,10 der Rückseiten9 ,11 des Basisteils2 bzw. des Rahmens6 , näherungsweise über deren gesamte Länge oder in diskreten Abschnitten, miteinander verbindet. Wie für den Fachmann leicht zu erkennen ist, sind natürlich auch andere Arten von Gelenken möglich. - Eine Vorderseite
50 des Basisteils2 und eine entsprechende Vorderseite51 des Rahmens6 sind mit lösbaren Schnappverschluss-Teilen52 ,53 , beispielsweise einem Paar ineinander greifender, gekrümmter Vorsprünge, ausgestattet, die zusammenwirken, um den Behälter in dem verschlossenen Zustand zu halten. - Das zentrale Teil
7 des Deckels3 hat einen hinteren Rand12 , der, wenn der Deckel3 geschlossen ist, mit einem inneren, hinteren Rand13 des Rahmens6 zusammenwirkt und mit dem Basisteil2 schwenkbar gelenkig verbunden ist. Demzufolge kam das zentrale Teil7 um eine zur Achse X parallele Achse Y rotieren. In dem dargestellten Beispiel, wie in6 detailliert dargestellt, beruht die Wirkungsweise des Gelenks auf einem Paar Schwenkzapfen15 , die durch entsprechende, von dem hinteren Rand des Mittelteil des 7 hervorstehende Arme16 gehaltert werden. Diese Schwenkzapfen15 greifen drehbar in entsprechende Sitze17 ein, die in zwei sich parallel in einer Längsrichtung im Inneren des Basisteils2 erstreckenden Trennwänden4 ausgebildet sind. Selbstverständlich können auf einfache Weise auch andere Wirkungsweisen von Gelenken erhalten werden. - Das zentrale Teil
7 verfügt weiterhin entlang der im Wesentlichen gegenüberliegenden Seitenränder18 ,19 und mehr oder weniger nahe eines dem hinteren Rand12 gegenüberliegenden vorderen Rand20 über zwei Stifte21 , die in entsprechenden entlang der zugehörigen inneren Seitenränder23 ,24 des Rahmens6 ausgebildeten Führungsnuten22 gleiten. Die Führungsnuten22 sind an wenigstens einem Ende25 nahe des inneren hinteren Rands13 des Rahmens geschlossen, um die Gleitbewegung der Stifte21 zu begrenzen. - Wie insbesondere in den
7 ,8 und9 zu sehen ist, ist der vordere Rand20 des zentralen Teils7 abgerundet und bildet eine Lippe, die auf einem geeignet abgerundeten inneren vorderen Rand28 des Rahmens6 aufliegt, wenn der Behälter geschlossen ist. Andererseits ist der hintere Rand12 des zentralen Teils7 so geformt, dass er einen durchgängigen Vorsprung29 bildet, der sich auch teilweise entlang der Seitenränder18 und19 bis zu einem Punkt erstreckt, der mit dem Ende25 der Nuten22 zusammenfällt, wenn der Behälter geschlossen ist. Ist der Behälter geschlossen, so liegt der Vorsprung29 jeweils so unter dem inneren hinteren Rand13 und unter den inneren Seitenrändern23 ,24 des Rahmens6 , dass es zum Ausbilden eines im Wesentlichen durchgängigen Deckels beiträgt (1 ). - Das Innere des zentralen Teils
7 des Deckels3 verfügt weiterhin über eine Einfassung für einen Spiegel27 . Der Spiegel27 steht demzufolge mit dem Deckel3 und dem Basisteil2 des Behälters in einer Wirkverbindung. - Ist der Behälter geschlossen (
1 ), so verbindet sich das zentrale Teil7 mit dem Rahmen6 zur Ausbildung eines im Wesentlichen durchgängigen Deckels3 , wobei die Ränder12 ,18 ,19 und20 des zentralen Teils7 dicht an den entsprechenden inneren Rändern12 ,23 ,24 ,28 des Rahmens6 anliegen. - Beim Öffnen des Behälters, nachdem zuerst die Verschluss-Vorrichtungen
52 und53 geöffnet wurden, rotiert das zentrale Teil7 bei der Rotation des Rahmens6 um die Achse X um die Achse Y und die Stifte21 laufen in den Führungsnuten22 auf den Begrenzungspunkt am Ende25 der Nuten22 zu. Während dieser Bewegung löst sich das zentrale Teil7 allmählich von dem Rahmen6 (2 ). Beim Erreichen des Endes25 der Nuten22 schlagen die Stifte21 gegen das geschlossene Ende25 jeder Nut22 an und verhindern dadurch ein weiteres Öffnen des Deckels3 . Das zentrale Teil7 , das in der Einfassung26 den Spiegel27 trägt, bleibt hierbei in einer geneigten Stellung bezüglich des Basisteils2 unter einem Winkel zwischen 0° und 180°, beispielsweise zwischen 40° und 60°, der von der Länge der Führungsnuten22 abhängt. Wird das Basisteil2 des Behälters auf einer stützenden Oberfläche abgestellt, so befindet sich der Spiegel27 demzufolge automatisch in einer bequemen Stellung für den Benutzer und somit muss keine Stütze gefunden werden oder, noch schlimmer, der Deckel mit der Hand abgestützt werden, wie es bei den bekannten Behältern der Fall ist. Demzufolge wird die Verwendung des erfindungsgemäßen Behälters für das Auftragen von Kosmetik sehr einfach gemacht. - Es ist offensichtlich, dass Variationen des und/oder Erweiterungen zu dem oben Beschriebenen und Dargestellten übernommen werden können, ohne dadurch von dem durch die folgenden Ansprüche definierten Schutzumfang abzuweichen.
- Beispielsweise könnten, unter Bezugnahme auf das in den Figuren dargestellte Beispiel, das zentrale Teil
7 des Deckels nur einen Stift21 an einem der beiden Ränder18 ,19 und der Rahmen6 nur eine Nut22 entlang des entsprechenden Rands23 oder24 aufweisen.
Claims (7)
- Behälter für kosmetische Produkte mit einem Basisteil (
2 ) zur Aufnahme der kosmetischen Produkte und einem schwenkbar gelenkig an dem Basisteil (2 ) angebrachten Deckel (3 ), der zwischen einer Stellung, in der der Behälter verschlossen ist, und einer Stellung, in der er für einen Zugriff auf das Basisteil (2 ) offen steht, bewegt werden kann, sowie einem reflektierenden Element (27 ), welches schwenkbar gelenkig mit dem Basisteil (2 ) und gleitend mit dem Deckel (3 ) verbunden ist, so dass das reflektierende Element (27 ) in der offenen Stellung eine für den Benutzer günstige Position einnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (3 ) ein Rahmenteil (6 ) und ein vom Rahmen umschlossenes, komplementär geformtes Teil (7 ) umfasst, wobei diese Teile zusammen einen im Wesentlichen durchgängigen Deckel bilden, wenn sich der Deckel (3 ) in der Stellung befindet, in der der Behälter geschlossen ist, das Rahmenteil (6 ) um eine erste Achse (X) schwenkbar an das Basisteil (2 ) angelenkt ist, und das vom Rahmen umschlossene Teil (7 ) das reflektierende Element (27 ) starr unterstützt, um eine zweite Achse (Y), die zur ersten Achse (X) parallel ist, schwenkbar an das Basisteil (2 ) angelenkt ist und mit dem Rahmenteil (6 ) gleitend verbunden ist. - Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenteil (
6 ) im Wesentlichen an einer Rückseite (9 ) des Basisteils (2 ) schwenkbar angelenkt ist und das vom Rahmen umschlossene Teil (7 ) an einer Stelle an dem Basisteil (2 ) schwenkbar angelenkt ist, die von der Rückseite (9 ) in Richtung des Inneren des Basisteils (2 ) beabstandet ist. - Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenteil (
6 ) wenigstens eine Gleitführung (22 ) für das Gleiten eines entsprechenden gleitenden Eingriffselements (21 ) des vom Rahmen umschlossenen Teils (7 ) sowie Begrenzungsmittel (25 ) aufweist, die ein weiteres Gleiten des gleitenden Eingriffselements (21 ) verhindern, wenn sich das reflektierende Element (27 ) in der für den Benutzer günstigen Stellung befindet. - Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsmittel (
25 ) mit dem gleitenden Eingriffselement (21 ) zusammenwirken, um die Rotation des Rahmenteils (6 ) relativ zum Basisteil (2 ) zu begrenzen. - Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitführung(en) (
22 ) der Länge nach mit einem entsprechenden inneren Seitenrand (23 ,24 ) des Rahmenteils (6 ) verbunden ist/sind und das gleitende Eingriffselement (21 ) einen Stift aufweist, der mit einem entsprechenden Seitenrand (18 ,19 ) des vom Rahmen umschlossenen Teils (7 ) verbunden ist. - Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsmittel (
25 ) durch ein verschlossenes Ende der Gleitführung(en) (22 ) gebildet werden. - Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Basisteil (
2 ) im Inneren Trennwände (4 ) aufweist, die abgeteilte Räume (5 ) zur Aufbewahrung von kosmetischen Produkten bilden, und das vom Rahmen umschlossene Teil (7 ) mit wenigstens einem Schwenkzapfen (15 ) ausgestattet ist, welcher drehbar in einen entsprechenden Sitz (17 ) eingreift, der in den Trennwänden (4 ) ausgebildet ist.
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