[go: up one dir, main page]

DE69903211T2 - Wirbelstrom Bremsgerät - Google Patents

Wirbelstrom Bremsgerät

Info

Publication number
DE69903211T2
DE69903211T2 DE69903211T DE69903211T DE69903211T2 DE 69903211 T2 DE69903211 T2 DE 69903211T2 DE 69903211 T DE69903211 T DE 69903211T DE 69903211 T DE69903211 T DE 69903211T DE 69903211 T2 DE69903211 T2 DE 69903211T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake drum
pair
support tube
magnet
magnet support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69903211T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69903211D1 (de
Inventor
Shin Kobayashi
Yukitoshi Narumi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Isuzu Motors Ltd
Original Assignee
Isuzu Motors Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Isuzu Motors Ltd filed Critical Isuzu Motors Ltd
Publication of DE69903211D1 publication Critical patent/DE69903211D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69903211T2 publication Critical patent/DE69903211T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K49/00Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes
    • H02K49/02Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type
    • H02K49/04Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type of the eddy-current hysteresis type
    • H02K49/043Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type of the eddy-current hysteresis type with a radial airgap
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/02Details
    • H02K21/021Means for mechanical adjustment of the excitation flux
    • H02K21/022Means for mechanical adjustment of the excitation flux by modifying the relative position between field and armature, e.g. between rotor and stator
    • H02K21/023Means for mechanical adjustment of the excitation flux by modifying the relative position between field and armature, e.g. between rotor and stator by varying the amount of superposition, i.e. the overlap, of field and armature
    • H02K21/024Radial air gap machines
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K2213/00Specific aspects, not otherwise provided for and not covered by codes H02K2201/00 - H02K2211/00
    • H02K2213/09Machines characterised by the presence of elements which are subject to variation, e.g. adjustable bearings, reconfigurable windings, variable pitch ventilators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

    Allgemeines zur Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Wirbelstrom-Bremsgerät, bei welchem eine Anzahl von Dauermagneten (die nachstehend einfach als Magnete bezeichnet werden) so angeordnet ist, daß ihre Magnetpole in Umfangsrichtung einer Bremstrommel ausgerichtet sind, wobei am weitesten außen liegende Endflächen eines Paares ferromagnetischer Teile (Polstücke), die sich in Umfangsrichtung und in radialer Richtung von jedem Magnetpol aus nach außen erstrecken, einer innenliegenden Umfangsfläche der Bremstrommel gegenüberliegen, und bei welchem zwischen den Magneten und der Bremstrommel zum Zeitpunkt der Abbremsung wirksame Magnetkreise gebildet werden.
  • Bei einem Wirbelstrom-Bremsgerät, wie es in der japanischen Patentschrift 3086060 (die dem europäischen Patent EP 456 017 entspricht) beschrieben ist, bewegt sich ein Magnettragrohr in axialer Richtung hin und her und schaltet dadurch zwischen Bremsbetrieb und Bremslösung um. Dabei ergab sich insofern eine Schwierigkeit, als durch einen sich bewegenden Raumbereich des Magnettragrohres eine Abmessung in axialer Richtung lang wird.
  • Bei einem Wirbelstrom-Bremsgerät, wie es in der japanischen Patentschrift JP 401121659 (welche dem europäischen Patent EP 3416 413 entspricht) beschrieben wird, dreht sich zum Zeitpunkt der Abbremsung ein Magnettragrohr in der Weise, daß die Polarität der Magnete eines beweglichen Magnettragrohres die gleiche ist wie die Polarität der Magnete eines unbeweglichen Magnettragrohres, wobei ein Magnetkreis gebildet wird, welcher einen Magneten - eine ferromagnetische Platte (Polstück) - die Bremstrommel - eine ferromagnetische Platte - einen Magneten - das Magnettragrohr - den ursprünglichen Magneten umfaßt, und bei welchem dann, wenn die sich drehende Bremstrommel sich mit dem Magnetfluß von den Magneten des Magnettragrohres überkreuzt, in der Bremstrommel eine Bremskraft erzeugt wird, die auf einem Wirbelstrom aufbaut.
  • Bei dem vorstehend genannten Wirbelstrom-Bremsgerät sind jedoch die Magnetpole an beiden Enden des Magneten in diametraler Richtung der Bremstrommel ausgerichtet. Dabei ist es erforderlich, die Außenfläche des der ferromagnetischen Platte gegenüberliegenden Magneten und die über das Magnettragrohr überlagerte Innenfläche zu einer zylindrischen Fläche in der Form zu bearbeiten, daß der Magnetfluß von den Magneten tatsächlich über die ferromagnetische Platte in die Bremstrommel eintreten kann, was die Bearbeitungskosten erheblich ansteigen läßt. Da außerdem zum Zeitpunkt der Abbremsung der Magnetkreis einen Magneten - eine ferromagnetische Platte - die Bremstrommel - eine ferromagnetische Platte - einen Magneten - das Magnettragrohr - den ursprünglichen Magneten umfaßt, tritt ein großer Teil des Magnetflusses aus, so daß die Menge des Magnetflusses, die tatsächlich von den Magneten aus auf die Bremstrommel einwirkt, geringer wird. Insbesondere ist zur Einleitung des Magnetflusses aus den Magneten in die Bremstrommel die ferromagnetische Platte so groß, daß sie die Magnete abgedeckt, und auch dann kann die Dichte des Magnetflusses nicht wirksam durch die ferromagnetische Platte erhöht werden, was dazu führt, daß die Bremskraft nicht in voller Größe erzeugt werden kann.
  • Angesichts des vorstehend geschilderten Problems liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Wirbelstrom-Bremsgerät zu schaffen, bei welchem durch eine Kombination aus blockartigen Magneten (beispielsweise in Form eines rechteckigen Parallelepipeds) und ferromagnetischen Teilen relativ zu einer Bremstrommel wirksame Magnetkreise gebildet werden, wobei die Magnete eine einfache Form aufweisen.
  • Kurzbeschreibung der Erfindung
  • Zur Lösung der vorstehend umrissenen Aufgabe sieht die vorliegende Erfindung einen Aufbau vor, der sich dadurch auszeichnet, daß ein aus nichtmagnetischem Werkstoff gebildetes Führungsrohr koaxial in einer Bremstrommel angeordnet ist, die mit einer drehbaren Welle gekoppelt ist, daß ein aus nichtmagnetischem Werkstoff gebildetes Magnettragrohr axial beweglich auf dem Führungsrohr gelagert ist, daß eine Anzahl Permanentmagnete in über den Umfang verteilten gleichen Abständen auf einer äußeren Umfangswandung des Magnettragrohres abgestützt ist, daß nach innen zu bzw. proximal liegende Oberflächen eines Paares von ferromagnetischen Teilen den Magnetpolflächen der gegenüberliegenden Enden in Umfangsrichtung jedes Permanentmagneten gegenüberliegen, daß am weitesten außen liegende Enden der ferromagnetischen Teile auf einem Wandungsabschnitt des Führungs rohres nahe der inneren Umfangsfläche der Bremstrommel gelagert sind, und daß zum Hin- und Herbewegen des Magnettragrohres zwischen einer Bremsstellung, in welcher die Magnetpolflächen der gegenüberliegenden Enden der Permanentmagnete den nach innen zu liegenden Flächen des Paares von ferromagnetischen Teilen gegenüberliegen, und einer Bremslösestellung, in welcher die Magnetpolflächen der gegenüberliegenden Enden des Permanentmagneten von den nach innen zu liegenden Flächen des Paares von ferromagnetischen Teilen entfernt sind, Betätigungselemente vorgesehen sind.
  • Des weiteren zeichnet sich der Aufbau gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch aus, daß ein aus nichtmagnetischem Werkstoff gebildetes Führungsrohr mit kastenförmigem Querschnitt koaxial in einer Bremstrommel angeordnet ist, die mit einer drehbaren Welle gekoppelt ist, daß ein aus nichtmagnetischem Werkstoff gebildetes Magnettragrohr axial beweglich im Inneren des Führungsrohres gelagert ist, daß eine Anzahl von Permanentmagneten in über den Umfang verteilten gleichen Abständen auf einer äußeren Umfangswandung des Magnettragrohres abgestützt ist, daß nach innen zu bzw. proximal liegende Oberflächen eines Paares von ferromagnetischen Teilen mit Magnetpolflächen der gegenüberliegenden Enden in Umfangsrichtung jedes Permanentmagneten gekoppelt sind, und daß zum Hin- und Herbewegen des Magnettragrohres zwischen einer Bremsstellung, in welcher die am weitesten außen liegenden Endflächen des Paares von ferromagnetischen Teilen der innenliegenden Umfangsfläche der Bremstrommel gegenüberliegen, und einer Bremslösestellung, in welcher das Paar von ferromagnetischen Teilen zur Außenseite der Bremstrommel hin zurückgezogen ist, Betätigungselemente vorgesehen sind.
  • Die vorliegende Erfindung sieht einen Aufbau vor, bei welchem Magnete auf einem Magnettragrohr gelagert sind, welches Magnetpole an den gegenüberliegenden Enden aufweist, die in einer Umfangsrichtung ausgerichtet sind, und bei welchem jedes ferromagnetische Teil (Polstück, Magnetteil kann verwendet werden) ein proximales bzw. nach innen zu liegendes Ende aufweist, das mit einer der Magnetpolflächen des Magneten gekoppelt ist, sowie ein am weitesten außen liegendes Ende, das sich in Umfangsrichtung und in diametraler Richtung von dem Magnetpolflächen des Magneten nach außen erstreckt. Mit anderen Worten ist die proximale Fläche des ferromagnetischen Teils mit einer Endfläche in Umfangsrichtung des Magneten gekoppelt bzw. liegt dieser gegenüber, und es steht die am weitesten außen liegende Endfläche des ferromagnetischen Teils der inneren Umfangsfläche der Bremstrommel gegenüber. Das Magnettragrohr stützt sich dabei axial beweglich auf dem Führungsrohr ab. Vorzugsweise wird die am weitesten außen liegende Endfläche des ferromagnetischen Teils von einem äußeren Rohrabschnitt eines äußerst dünnen Führungsrohrs bedeckt, das aus einem nichtmagnetischen Material gebildet ist oder sich durch den äußeren Rohrabschnitt erstreckt und der inneren peripheren Fläche der Bremstrommel direkt gegenüberliegt.
  • Zu dem Zeitpunkt, zu dem gebremst wird und das Magnettragrohr entlang des Führungsrohres von dem Betätigungselement in die Bremstrommel gepreßt wird, steht die am weitesten außen liegende Endfläche des ferromagnetischen Teils der inneren Umfangsfläche der Bremstrommel gegenüber. Wenn die umlaufende Bremstrommel den von den Magneten des Magnettragrohres aus über die ferromagnetischen Teile zur inneren Umfangswandung der Bremstrommel hin gerichteten Magnetfluß kreuzt, wird in der Brems trommel infolge des Wirbelstroms die Bremskraft erzeugt. Zu dem Zeitpunkt, zudem die Bremse gelöst ist und das Magnettragrohr von dem Betätigungselement aus der Bremstrommel herausgezogen ist, üben die Magnete keine Kraft in Form eines Magnetflusses auf die Bremstrommel aus und damit wird keine Bremskraft erzeugt.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnung
  • Diese und weitere Aufgaben und Merkmale der Erfindung ergeben sich noch deutlicher aus der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung, in welcher:
  • Fig. 1 eine geschnittene Vorderansicht eines Wirbelstrom-Bremsgeräts gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist;
  • Fig. 2 eine geschnittene Vorderansicht mit der Darstellung der wichtigsten Teile des Wirbelstrom-Bremsgeräts zeigt;
  • Fig. 3 eine geschnittene Seitenansicht mit der Darstellung des Bremszustands des Wirbelstrom- Bremsgeräts ist;
  • Fig. 4 eine geschnittene Seitenansicht mit der Darstellung des Bremszustands des Wirbelstrom- Bremsgeräts gemäß einem teilweise modifizierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • Fig. 5 eine geschnittene Seitenansicht mit der Dar stellung des Bremszustands des Wirbelstrom- Bremsgeräts gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist, und
  • Fig. 6 eine geschnittene Vorderansicht mit der Darstellung der wichtigsten Teile eines Wirbelstrom-Bremsgeräts darstellt.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • Bei dem Wirbelstrom-Bremsgerät ist eine Bremstrommel 13 mit einer Drehwelle 4 gekoppelt. Zu diesem Zweck ist ein Befestigungsflansch 5 mit einem Keilnutenloch 5a in die Abtriebsdrehwelle 4 eingepaßt, welche sich über ein Lager 3 auf der Stirnwandung eines Getriebekastens 2 eines Schaltgetriebes abstützt und von dieser Stirnwandung aus vorsteht, wobei sie mittels einer Mutter 6 so befestigt ist, daß sie nicht herausrutschen kann. Die Stirnwandung einer Bremstrommel 1 einer Parkbremse und ein integral mit einem Rad 9 zum Abstützen der Bremstrommel 13 des Wirbelstrom-Bremsgeräts ausgebildeter Flanschabschnitt 9a sind auf den Befestigungsflansch 5 aufgesetzt und werden mit einer Vielzahl von Schraubenbolzen 10 und Muttern 10a befestigt.
  • Die Bremstrommel 13 ist aus einem Werkstoff hergestellt, der eine hohe Durchlässigkeit bzw. Permeabilität aufweist, zum Beispiel aus Eisen, während auf der äußeren Umfangswandung eine Anzahl Kühlrippen vorgesehen ist, die in gleichen Abständen in Umfangsrichtung angeordnet sind. Wie nachstehend noch erläutert wird, ist das nach innen zu bzw. proximale Ende der Bremstrommel 13 mit einer Anzahl Stützarme (Speichen) 12 gekoppelt, die in das Rad 9 eingesetzt sind und sich dabei von dem Rad 9 aus in radialer Richtung erstrecken. Koaxial ist im Inneren der Bremstrommel 13 ein Führungsrohr 18 mit einem hohlen Abschnitt 23 vorgesehen, der im Querschnitt eine Kastenform aufweist. Das unbewegliche Führungsrohr 18, das aus einem nichtmagnetischen Werkstoff wie beispielsweise Aluminium hergestellt ist, wird mit Hilfe einer Vielzahl von Schraubenbolzen 32, 33 an einer Rahmenplatte 31 sicher befestigt, die ihrerseits an einer vorstehenden Wandung 2a eines Getriebekastens 2 befestigt ist. Das Führungsrohr 18 wird dadurch gebildet, daß ringförmige Stirnwandplatten 18c, 18d mit beiden Enden eines außenliegenden Rohrabschnitts 18a und eines innenliegenden Rohrabschnitts 18b gekoppelt werden. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel werden ein linker halber Abschnitt des außenliegenden Rohrabschnitts 18a, die Stirnwandplatte 18c und der innenliegende Rohrabschnitt 18b vorzugsweise integral aus einem magnetischen Werkstoff in Form eines Rohrkörpers mit C-förmigem Querschnitt gebildet, wohingegen ein rechter halber Abschnitt des außenliegenden Rohrabschnitts 18a und die Stirnwandplatte 18d integral aus einem nichtmagnetischen Werkstoff in Form eines Rohrkörpers mit L-förmigem Querschnitt integral gebildet werden, wobei beide Abschnitte mittels einer Anzahl Schraubenbolzen 14 verbunden werden.
  • Ein Magnettragrohr 19, das aus einem nichtmagnetischen Werkstoff gebildet ist, wird in einem hohlen Abschnitt 23 des Führungsrohres 18 untergebracht. Das Magnettragrohr 19 stützt sich axial beweglich auf dem innenliegenden Rohrabschnitt 18b ab, wohingegen eine Anzahl Magnete 20 sich auf der äußeren Umfangswandung des Führungsrohres 18 in Abständen abgestützt wird, die in Umfangsrichtung gleich sind. Der blockartige Magnet 20 ist in eine periphere Öffnung in einer Form mit rechteckigem Querschnitt eines Befestigungsteils 19 (Fig. 2) eingesetzt und wird in diesem gelagert, welches integral mit dem Magnetstützrohr 19 ausgebildet ist. Die Magnete 20 des Magnettragrohres 19 sind vorzugsweise so angeordnet, daß die einander gegenüberliegenden Magnetpole eines Paares von Magneten 20 in Umfangsrichtung gleich polarisiert sind, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Die nach innen zu liegenden Flächen 21a eines Paares gebogener ferromagnetischer Teile (Polstücke) 21 liegen den Magnetpolflächen der gegenüberliegenden Enden in Umfangsrichtung des Magneten 20 gegenüber.
  • Das ferromagnetische Teil 21 ist diametral nach außen gebogen bzw. umgebogen und verläuft durch den außenliegenden Rohrabschnitt 18a, und seine am weitesten außen liegende Stirnfläche 21b liegt der inneren Umfangsfläche 13c der Bremstrommel 13 gegenüber. Beim Gießen des rechten halben Abschnitts des außenliegenden Rohrabschnitts 18a und der Stirnwandplatte 18d aus einem nichtmagnetischen Werkstoff wie beispielsweise Aluminium in Form eines Rohrkörpers mit L-förmigem Querschnitt wird tatsächlich der am weitesten außen liegende Endabschnitt des ferromagnetischen Teils 21 im Inneren des außenliegenden Rohrabschnitts 18a gegossen. Der Magnet 20 und ein Paar ferromagnetischer Teile 21 weisen im wesentlichen die Form eines Hufeisens auf. Die Magnete 20 stützen sich auf dem Magnettragrohr 19 ab, wohingegen sich die ferromagnetischen Teile 21 in vorstehend beschriebener Weise auf dem unbeweglichen außenliegenden Rohrabschnitt 18a abstützen. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die ferromagnetischen Teile 21 (axiale Abmessung der Bremstrommel 13) eine Breite auf, die gleich der Breite der Magnete 20 oder geringfügig größer als diese ist.
  • Gemäß Fig. 1 stützt sich in Abständen, die in Umfangsrichtung gleich sind, eine Vielzahl von Betätigungselementen 35 (Fig. 2) auf der Stirnwandplatte 18c zusammen mit der Rahmenplatte 31 ab, welche eine Verstärkungsrippe 31a aufweist. In dem Betätigungselement 35 ist ein Kolben 37 in einen Zylinder 36 so eingepaßt, daß er ein Paar Druckkammern für den Flüssigkeitsdruck definiert, während eine Stange 17, die von dem Kolben 37 aus über einen Schlitz in der Stirnwandplatte 18c zum hohlen Abschnitt 23 vorsteht, mit dem Magnettragrohr 19 verbunden ist.
  • Aus Fig. 1 und 3 ist ersichtlich, daß zu dem Zeitpunkt, zu dem gebremst wird, das Magnettragrohr 19 in die Bremstrommel 13 vorsteht und sich die Magnete 20 zwischen den nach innen zu gelegenen Flächen 21 eines Paares von ferromagnetischen Teilen 21 befinden, die sich auf dem außenliegenden Rohrabschnitt 18a befinden. Wenn die sich drehende Bremstrommel 13 die von den Magneten 20 ausgehenden Magnetflüsse kreuzt, welche über die ferromagnetischen Teile 21 auf die innere Umfangsfläche 13c der Bremstrommel 13 einwirken, werden in der Bremstrommel 13 Wirbelströme erzeugt und wird in der Bremstrommel 13 eine Bremskraft (ein Bremsdrehmoment) aufgebaut. Zu diesem Zeitpunkt bildet sich in dem Magneten 20, einem Paar ferromagnetischer Teile 21 und in der Bremstrommel 13 ein Magnetkreis 40 aus, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist.
  • Da das sich durch den außenliegenden Rohrabschnitt 18a erstreckende ferromagnetische Teil 21 der inneren Umfangsfläche 13c der Bremstrommel 13 direkt gegenüber liegt, ist zu dem Zeitpunkt, zu dem gebremst wird, das Austreten des Magnetflusses geringer, und man erhält eine starke Bremskraft.
  • Im Falle einer Anordnung, bei welcher die Enden, die einem Paar einander in Umfangsrichtung benachbarter Magnete 20 gegenüberliegen, unterschiedlich polarisiert sind, kommt es zum Austreten eines Magnetflusses zwischen den einander gegenüberliegenden Enden der Magnete 20, wobei die Bremstrommel 13 nicht erreicht wird (es bildet sich ein magnetischer Kurzschlußkreis aus), so daß die Bremskraft abgeschwächt werden kann. Da jedoch bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die einander gegenüberliegenden Enden eines Paares von Magneten 20 gleiche Polarisierung aufweisen, kommt es nicht zu dem vorgenannten Nachteil, was vorzuziehen ist.
  • Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Bremse gelöst ist und das Magnettragrohr 19 von den Betätigungselementen 35 entlang des Führungsrohres 18 aus der Bremstrommel 13 herausgezogen wird (Fig. 2 zeigt den Zustand, in dem das Magnettragrohr 19 zur Hälfte herausgezogen ist), wirken die Magnete 20 nicht mit einem Magnetfluß auf die Bremstrommel 13 ein und wird in der Bremstrommel 13 keine Bremskraft erzeugt.
  • Das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von den in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispielen nur darin, daß die einander gegenüberliegenden Enden eines Paares von einander in Umfangsrichtung benachbarten Magneten 20 unterschiedlich polarisiert sind, wohingegen es in anderen Einzelheiten des Aufbaus ähnlich wie die Ausführungsbeispiele gemäß Fig. 1 bis 3 ausgebildet ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann der gegenseitige Abstand der Magnete 20 in Umfangsrichtung - genauer gesagt: der gegenseitige Abstand der nahe den Enden liegenden und einander gegenüberliegenden ferromagnetischen Teile 21 eines Paares von einander benachbarten Magneten 20 - größer gemacht werden, um so das Auftreten eines Austritts des Magnetflusses zwischen den einander gegenüberliegenden Enden der Magnete 20 zu unterdrücken, der zum Zeitpunkt der Abbremsung die Bremstrommel 13 nicht erreicht.
  • Bei dem in Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel definiert das Führungsrohr 18 einen hohlen Abschnitt 23 mit einem Querschnitt in Form eines Rechtecks, und zwar mittels Stirnwandplatten 18c, 18d, die aus einem nichtmagnetischen Werkstoff gebildet sind, einem innenliegenden Rohrabschnitt 18b, der aus einem nichtmagnetischen Werkstoff besteht, einem linken halben Jochrohr 28, das aus einem magnetischen Material gebildet ist, und einem rechten halben außenliegenden Rohrabschnitt 18a, der aus einem dünnen Edelstahlblech als nichtmagnetischem Werkstoff hergestellt ist. Ein Magnettragrohr 19, das aus einem nichtmagnetischen Werkstoff besteht, stützt sich axial beweglich in dem hohlen Abschnitt 23 des Führungsrohres 18 ab. Eine Anzahl von Befestigungselementen 19a ist integral auf der äußeren Umfangswandung des Magnettragrohres 19 in Abständen gebildet, die in Umfangsrichtung gleich sind, wohingegen in einer peripheren Öffnung in einer Form mit rechteckigem Querschnitt jedes Befestigungselements 19a der Magnet 20 eingepaßt und darin gelagert ist. Die nach innen zu bzw. proximal liegenden Flächen 21a eines Paares gebogener ferromagnetischer Teile 21 sind mit den Magnetpolflächen der gegenüberliegenden Enden in Umfangsrichtung jedes Magneten 20 gekoppelt. Das ferromagnetische Teil 21 ist in Umfangsrichtung gebogen und erstreckt sich anschließend von der Magnetpolfläche eines Endes des Magneten 20 diametral nach außen. Die am weitesten außen liegende Stirnfläche 21b des ferromagnetischen Teils 21 ist so aufgebaut, daß sie der inneren Umfangsfläche 13c der Bremstrommel durch den außenlie genden Rohrabschnitt 18a hindurch gegenüberliegt. Die Magnete 20 und ein Paar ferromagnetischer Teile 21 sind im wesentlichen in Form eines Hufeisens miteinander kombiniert. Weitere Ausbildungen sind ähnlich wie bei den in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispielen.
  • Zu dem Zeitpunkt, zu dem abgebremst wird und das Magnettragrohr 19 aus der in Fig. 5 dargestellten Position nach rechts bewegt wird, und sich das Magnettragrohr 19 im Innenraum der Bremstrommel 13 befindet, und die sich von dem Magneten 20 aus erstreckenden äußersten Stirnflächen 21b der ferromagnetischen Teile 21 über die ferromagnetischen Teile 21 gegenüber der inneren Umfangsfläche 13c der Bremstrommel 13 liegen, bauen sich in den Magneten 20, dem Paar ferromagnetischer Teile 21 und der Bremstrommel 13 Magnetkreise 40 auf, und es werden in der Bremstrommel 13 Wirbelströme erzeugt und es wird in der Bremstrommel 13 eine Bremskraft aufgebaut.
  • Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Bremse gelöst wird und das Magnettragrohr 19 aus der in Fig. 6 dargestellten Position nach links bewegt wird, liegen die am weitesten außen liegenden Stirnflächen 21b der ferromagnetischen Teile 21 gegenüber der inneren Umfangsfläche des Jochrohres 28 und es bauen sich in den Magneten 20, dem Paar ferromagnetischer Teile 21 und in dem Jochrohr 28 magnetische Kurzschlußkreise auf. Der außenliegende Rohrabschnitt 18a verhindert dabei, daß von außen Staub und Schmutzwasser in den hohlen Abschnitt 23 eindringt, und die Wandungsdicke dieses Abschnitts kann dabei so dünn erhalten werden, daß die am weitesten außen liegende Stirnfläche 21b der ferromagnetischen Teile 21 näher an die innere Umfangsfläche 13c der Bremstrommel 13 herangebracht wird, um so die Dichte des Magnetflusses, der die Bremstrommel 13 von den Magneten 20 aus über das ferromagnetische Teil 21 und den außenliegenden Rohrabschnitt 18a erreicht, auf einen hohen Wert zu bringen. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann die Herstellung vereinfacht werden, da es nicht erforderlich ist, das Ende der ferromagnetischen Teile 21 in den außenliegenden Rohrabschnitt 18a des Führungsrohres 18 einzugießen.
  • Es ist offensichtlich, daß im Rahmen der vorstehend dargelegten Lehren viele Modifizierungen und Abwandlungen bei der vorliegenden Erfindung möglich sind. Deshalb kann die Erfindung selbstverständlich auch in anderer Weise als hier im einzelnen beschrieben praktisch umgesetzt werden.
  • Wie vorstehend bereits ausgeführt, stützen sich die blockartigen Magnete bei der vorliegenden Erfindung auf dem Magnettragrohr mit den Magnetpolen auf den gegenüberliegenden Enden ab, die in Umfangsrichtung ausgerichtet sind, wobei das sich zunächst in Umfangsrichtung erstreckende und dann von der Magnetpolfläche aus diametral nach außen verlaufende ferromagnetische Teil ein nach innen zu liegendes Ende besitzt, das mit der Magnetpolfläche auf einem Ende des Magneten und einem am weitesten außen und gegenüber der inneren Umfangsfläche der Bremstrommel liegenden Ende gekoppelt ist oder diesem gegenüberliegt. Die Form der Magnete ist hier vereinfacht, wodurch die Herstellungskosten gesenkt werden können.
  • Die gegenüberliegenden Enden des mit der außenliegenden Umfangswandung des Magnettragrohres gekoppelten blockartigen Magneten befinden sich zwischen einem Paar ferromagnetischer Teile, die mit dem unbeweglichen Führungsrohr so gekoppelt sind, daß eine Kombination entsteht, mittels welcher der von dem Magneten ausgehende Magnetfluß über ein Paar gebogener ferromagnetischer Teile in die Bremstrommel eingeleitet wird. Aus diesem Grund ist das Austreten von Magnetflüssen geringer und kann die Dichte des effektiv auf die Bremstrommel einwirkenden Magnetflusses einen hohen Wert erhalten, während sich die wirksamen Magnetkreise relativ zur Bremstrommel ausbilden und man eine starke Bremskraft erhält.
  • Der am weitesten außen liegende Endabschnitt des ferromagnetischen Teils wird von dem außenliegenden Rohrabschnitt eines äußerst dünnen Führungsrohres bedeckt, das aus einem nichtmagnetischen Werkstoff hergestellt ist, oder der am weitesten außen liegende Endabschnitt des ferromagnetischen Teils wird durch den außenliegenden Rohrabschnitt geführt und stützt sich auf diesem ab und wird so näher an die innere Umfangsfläche der Bremstrommel herangebracht. Aus diesem Grund kann die Dichte der Magnetflüsse, die von den Magneten ausgehen und über die ferromagnetischen Teile auf die Bremstrommel einwirken, auf einen hohen Wert gebracht werden.
  • Da das Magnettragrohr zum Abstützen der blockartigen Magnete aus einem nichtmagnetischen Werkstoff hergestellt sein kann, wird der Zusammenbau des Magnettragrohres und der Magnete vereinfacht und es erhält das Magnettragrohr ein geringes Gewicht. Aus diesem Grund kann die Kapazität des Betätigungselements zum Antreiben des Magnettragrohres verringert werden.
  • Da die Magnete, deren Magnetpole sich auf den peripheren Enden befinden, verwendet werden, fließen die von den Magneten ausgehenden Magnetflüsse nicht, wie bei dem herkömmlichen Gerät, zu dem Magnettragrohr, sondern sie werden wirksam in die Bremstrommel eingeleitet. Es bildet sich der Magnetkreis wie folgt aus: Magnet - ferromagnetisches Teil - Bremstrommel - ferromagnetisches Teil - Magnet. Deshalb ist im Unterschied zu dem herkömmlichen Gerät das Magnettragrohr nicht erforderlich, der Aufbau ist einfach und es wird möglich, das Gewicht gering zu halten.
  • Mit den peripheren Enden der Magnete wird ein Paar ferromagnetischer Teile verbunden. Bei dieser Konstruktion sind, sofern das Volumen und die Anzahl der Magnete gleich bleiben, die der inneren Umfangsfläche der Bremstrommel gegenüberliegenden ferromagnetischen Teile (Magnetpole) in doppelter Anzahl vorhanden, wodurch es möglich wird, die Bremskraft zu erhöhen. Wenn umgekehrt die gleiche Bremsleistung wie bei dem herkömmlichen Gerät aufgebracht werden soll, kann die Anzahl der Magnete im wesentlichen auf die Hälfte verringert werden, wodurch die Herstellungskosten gesenkt werden.
  • Wenn außerdem die einander gegenüberliegenden Enden eines Paares von Magneten gleich polarisiert sind, läßt sich der Austritt eines Magnetflusses zwischen den Magneten verringern, wobei es somit möglich wird, eine stärkere Bremskraft zu erzielen.
  • 2 Getriebekasten
  • 2a vorstehende Wandung
  • 3 Lager
  • 4 Drehwelle Fläche
  • 5 Befestigungsflansch
  • 5a Keilnutenloch liegende Stirnfläche
  • 6 Mutter
  • 7 Bremstrommel 28 Jochrohr
  • 9 Rad 31 Rahmenplatte
  • 9a Flanschabschnitt
  • 10 Schraubenbolzen
  • 10a Mutter
  • 12 Stützarm
  • 13 Bremstrommel
  • 13a Kühlrippe
  • 13c innenliegende Umfangsfläche
  • 14 Schraubenbolzen
  • 17 Stange
  • 18 Führungsrohr
  • 18a außenliegender Rohrabschnitt
  • 18b innenliegender Rohrabschnitt
  • 18c Stirnwandplatte
  • 18d Stirnwandplatte
  • 19 Magnettragrohr
  • 19a Befestigungselement
  • 20 Dauermagnet
  • 21 ferromagnetisches Teil
  • 21a nach innen zu liegende
  • 21b am weitesten außen
  • 23 hohler Abschnitt
  • 31a Verstärkungsrippe
  • 32 Schraubenbolzen
  • 33 Schraubenbolzen
  • 35 Betätigungselement
  • 36 Zylinder
  • 37 Kolben
  • 40 Magnetkreis

Claims (4)

1. Wirbelstrom-Bremsgerät, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus nichtmagnetischem Werkstoff gebildetes Führungsrohr (18) koaxial in einer Bremstrommel (13) angeordnet ist, die mit einer drehbaren Welle (4) gekoppelt ist, daß ein aus nichtmagnetischem Werkstoff gebildetes Magnettragrohr (19) axial beweglich auf dem Führungsrohr (18) gelagert ist, daß eine Anzahl Permanentmagnete (20) in über den Umfang verteilten gleichen Abständen auf einer äußeren Umfangswandung des Magnettragrohres (19) abgestützt ist, daß nach innen zu bzw. proximal liegende Oberflächen eines Paares von ferromagnetischen Teilen (21) den Magnetpolflächen der gegenüberliegenden Enden in Umfangsrichtung jedes Permanentmagneten gegenüberliegen, daß am weitesten außen liegende Enden der ferromagnetischen Teile (21) auf einem Wandungsabschnitt des Führungsrohres (18) nahe der inneren Umfangsfläche der Bremstrommel (13) gelagert sind, und daß zum Hin- und Herbewegen des Magnettragrohres (19) zwischen einer Bremsstellung, in welcher die Magnetpolflächen der gegenüberliegenden Enden der Permanentmagnete (20) den nach innen zu liegenden Flächen (21a) des Paares von ferromagnetischen Teilen (21) gegenüberliegen, und einer Bremslösestellung, in welcher die Magnetpolflächen der gegenüberliegenden Enden des Permanentmagneten (20) von den nach innen zu liegenden Flächen (21a) des Paares von ferromagnetischen Teilen (21) Betätigungselemente (35) vorgesehen sind.
2. Wirbelstrom-Bremsgerät, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus nichtmagnetischem Werkstoff gebildetes Führungsrohr mit kastenförmigem Querschnitt koaxial in einer Bremstrommel (13) angeordnet ist, die mit einer drehbaren Welle (4) gekoppelt ist, daß ein aus nichtmagnetischem Werkstoff gebildetes Magnettragrohr (19) axial beweglich im Inneren des Führungsrohres (18) gelagert ist, daß eine Anzahl von Permanentmagneten (20) in über den Umfang verteilten gleichen Abständen auf einer äußeren Umfangswandung des Magnettragrohres (19) abgestützt ist, daß nach innen zu bzw. proximal liegende Oberflächen eines Paares von ferromagnetischen Teilen (21) mit Magnetpolflächen der gegenüberliegenden Enden in Umfangsrichtung jedes Permanentmagneten gekoppelt sind, gegenüberliegen, und daß zum Hin- und Herbewegen des Magnettragrohres (19) zwischen einer Bremsstellung, in welcher die am weitesten außen liegenden Endflächen des Paares von ferromagnetischen Teilen (21) der innenliegenden Umfangsfläche der Bremstrommel (13) gegenüberliegen, und einer Bremslösestellung, in welcher das Paar von ferromagnetischen Teilen (21) zur Außenseite der Bremstrommel (13) hin zurückgezogen ist, Betätigungselemente (35) vorgesehen sind.
3. Wirbelstrom-Bremsgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, bei welcher die Polaritäten einander gegenüberliegender Enden eines Paares von in Umfangsrichtung einander benachbarter Magnete (20) gleich sind.
4. Wirbelstrom-Bremsgerät nach Anspruch 2, bei welcher das Führungsrohr (18) einen kastenförmigen Querschnitt aufweist, und bei welcher ein halber Abschnitt eines äußeren Rohrabschnitts des Führungsrohres (18) auf der Innenseite der Bremstrommel (13) aus einem nichtmagnetischen Werkstoff wie beispielsweise einem dünnen Edelstahlblech gebildet ist, wohingegen ein zur Außenseite der Bremstrommel (13) vorstehender halber Abschnitt aus magnetischem Werkstoff gebildet ist.
DE69903211T 1998-04-02 1999-03-31 Wirbelstrom Bremsgerät Expired - Fee Related DE69903211T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP10106963A JPH11289747A (ja) 1998-04-02 1998-04-02 渦電流減速装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69903211D1 DE69903211D1 (de) 2002-11-07
DE69903211T2 true DE69903211T2 (de) 2003-02-20

Family

ID=14446987

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69903211T Expired - Fee Related DE69903211T2 (de) 1998-04-02 1999-03-31 Wirbelstrom Bremsgerät

Country Status (4)

Country Link
US (1) US6220403B1 (de)
EP (1) EP0948119B1 (de)
JP (1) JPH11289747A (de)
DE (1) DE69903211T2 (de)

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN100355189C (zh) * 2002-02-28 2007-12-12 住友金属工业株式会社 涡电流减速装置
WO2011146076A1 (en) * 2010-05-21 2011-11-24 Otis Elevator Company Brake for elevator
MX364898B (es) 2014-08-18 2019-05-13 Eddy Current Lp Dispositivos de enganche.
KR102588064B1 (ko) 2014-08-18 2023-10-11 에디 커런트 리미티드 파트너쉽 부재들 사이의 운동학적 관계의 조정
SG11201701192UA (en) 2014-08-18 2017-03-30 Eddy Current Ltd Partnership Tuning of a kinematic relationship between members
EP3912685A1 (de) 2014-12-04 2021-11-24 Eddy Current Limited Partnership Verfahren zur änderung von wirbelstrominteraktionen
US10940339B2 (en) 2014-12-04 2021-03-09 Eddy Current Limited Partnership Energy absorbing apparatus
KR102268419B1 (ko) 2014-12-04 2021-06-23 에디 커런트 리미티드 파트너쉽 요소들 사이에서의 래치 활성화
BR112017010687A2 (pt) 2014-12-04 2017-12-26 Eddy Current Lp transmissões que incorporam frenagem de corrente parasita
CN112003451B (zh) * 2014-12-04 2023-09-08 涡流有限合伙公司 涡流制动器装置
EP4040168B1 (de) 2015-12-18 2024-09-25 Eddy Current Limited Partnership Variable verhaltenssteuerung für ein antriebssystem
US9709111B1 (en) * 2016-05-25 2017-07-18 Warner Electric Technology Llc Rotational coupling device with non-contact anti-rotation mechanism
US10906404B2 (en) * 2017-11-05 2021-02-02 Guillaume Savoie-Lavigueur Eddy current braking system and method for installing the same on a vehicle

Family Cites Families (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1673443B2 (de) * 1968-02-17 1972-11-02 Alfred Teves Gmbh, 6000 Fankfurt Drehbeschleunigungsmessgeraet
DE1903528A1 (de) * 1969-01-24 1970-08-13 Max Baermann Wirbelstrom- und/oder Hysteresisbremse bzw.-kupplung,insbesondere fuer Fahrzeuge
US3962595A (en) * 1974-12-20 1976-06-08 W. J. Industries, Incorporated Magnetic particle brake
US4122922A (en) * 1977-08-17 1978-10-31 Max Baermann Infinitely variable wear-free eddy current and/or hysteresis brake, preferably for track-bound vehicles
YU41934B (en) * 1979-08-03 1988-02-29 Baermann Max Switehing-in permanent - magnetbrake
US5206555A (en) * 1987-03-02 1993-04-27 Unisys Corp. Adjustable brake for magnetic actuator
EP0312601B1 (de) * 1987-04-30 1991-09-18 Tokyo-Buhin Kogyo Co., Ltd. Foucaultstrombremse
JPH02246766A (ja) * 1989-03-16 1990-10-02 Mitsubishi Electric Corp 電磁ブレーキ装置
JPH0691732B2 (ja) * 1989-06-20 1994-11-14 いすゞ自動車株式会社 渦電流式リターダのロータ
JPH0714270B2 (ja) * 1989-08-28 1995-02-15 いすゞ自動車株式会社 渦電流式減速装置
JPH0767269B2 (ja) * 1989-08-30 1995-07-19 いすゞ自動車株式会社 渦電流式減速装置
JPH06103977B2 (ja) * 1991-01-31 1994-12-14 いすゞ自動車株式会社 渦電流式減速装置
EP0566745B1 (de) * 1991-11-08 1995-08-02 Isuzu Motors Limited Bremse der wirbelstrombauart
EP0662569A1 (de) * 1994-01-10 1995-07-12 Iwao Ikegami Bremse

Also Published As

Publication number Publication date
DE69903211D1 (de) 2002-11-07
EP0948119A1 (de) 1999-10-06
EP0948119B1 (de) 2002-10-02
US6220403B1 (en) 2001-04-24
JPH11289747A (ja) 1999-10-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69903211T2 (de) Wirbelstrom Bremsgerät
DE69500194T2 (de) Stellantrieb zum Lenken der Hinterräder
DE69203852T2 (de) Bremse der wirbelstrombauart.
DE69607100T2 (de) Motor mit Reduktionsgetriebe, Montageverfahren und Wartungsverfahren desselben
DE2502714C3 (de) Elektromagnet
DE68914940T2 (de) Wirbelstrombremse.
DE2420814C3 (de) Magnetlager mit einem Lagerelement zur Festlegung eines translatorischen Freiheitsgrades
DE69206872T2 (de) Magnetische Antriebsvorrichtung
DE69005567T2 (de) Foucault-Strom-Verzögerungssystem.
DE102004054397B4 (de) Elektromagnetisches Stellglied
DE69622132T2 (de) Wirbelstrombremse des Permanentmagnettyps
DE69634353T2 (de) Wälzlagereinheit mit Drehgeschwindigkeitssensor
DE69902308T2 (de) Wirbelstrom Bremsgerät
DE69913281T2 (de) Wirbelstrom-Bremsgerät
EP1866548B1 (de) Kolben und damit ausgestattete fluidbetätigte stellvorrichtung
DE69311612T2 (de) Differentialgetriebeeinheit
DE69106782T2 (de) Bremse der Wirbelstrombauart.
DE69201735T2 (de) Wirbelstrombremse.
DE69612806T2 (de) Führungsrahmen für eine Wirbelstrombremse
DE60030049T2 (de) Wirbelstrom-Bremsgerät
DE3322232A1 (de) Kombinierter aluminium/eisen-scheibenbremssattel
US4813294A (en) Structure for preventing oil contamination for hydraulically operated power steering system
DE10353181B3 (de) Rastwerk
DE60006868T2 (de) Servolenkung für Kraftfahrzeuge
DE3627788A1 (de) Drehwerksbremse

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee