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DE69902003T2 - Pneumatischer kraftverstärker mit dynamisch variabler reaktion - Google Patents

Pneumatischer kraftverstärker mit dynamisch variabler reaktion

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Publication number
DE69902003T2
DE69902003T2 DE69902003T DE69902003T DE69902003T2 DE 69902003 T2 DE69902003 T2 DE 69902003T2 DE 69902003 T DE69902003 T DE 69902003T DE 69902003 T DE69902003 T DE 69902003T DE 69902003 T2 DE69902003 T2 DE 69902003T2
Authority
DE
Germany
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plunger
axial direction
support surface
force
inclination
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DE69902003T
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DE69902003D1 (de
Inventor
Roland Levrai
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Bosch Systemes de Freinage SAS
Original Assignee
Bosch Systemes de Freinage SAS
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
    • B60T13/46Vacuum systems
    • B60T13/52Vacuum systems indirect, i.e. vacuum booster units
    • B60T13/573Vacuum systems indirect, i.e. vacuum booster units characterised by reaction devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen pneumatischen Bremsunterstützungs- Servomotor.
  • Genauer betrifft die Erfindung einen Servomotor mit: einem starren Gehäuse; einer beweglichen Trennwand, die in dichter Weise im Inneren des Gehäuses eine vordere Kammer und eine hintere Kammer abgrenzt, wobei die vordere Kammer beim Betrieb mit einer ersten Druckquelle verbunden ist, die einen ersten Druck liefert; einem Pneumatikkolben, der in einer Öffnung des Gehäuses verschiebbar angebracht ist und sich mit der beweglichen Trennwand verstellt; einem Dreiwege-Ventil, das in dem Pneumatikkolben angeordnet und selektiv einen Ruhezustand und einen Betätigungszustand einnehmen kann, in denen die hintere Kammer mit der ersten Druckquelle bzw. einer zweiten Druckquelle verbunden ist, die einen zweiten Druck liefert, der relativ zum ersten Druck eine Differenz aufweist, die an der beweglichen Trennwand eine Unterstützungskraft entstehen läßt, die entlang einer ersten axialen Richtung wirkt; einem Tauchkolben, der in dem Pneumatikkolben angeordnet und zwischen einer ersten und einer zweiten Endstellung beweglich ist, bei denen sich das erste Ventil in seinem Ruhezustand bzw. seinem Betätigungszustand befindet; einer Steuerstange, die eine Eingangskraft empfangen kann, die entlang der ersten axialen Richtung wirkt, um den Tauchkolben zwischen seiner ersten und seiner zweiten Endstellung zu verstellen; einer Schubstange, die wenigstens einen Teil der Eingangskraft und der Unterstützungskraft übertragen kann; und Reaktionsmitteln, die zwischen dem Tauchkolben und der Schubstange angeordnet sind, um auf den Tauchkolben entgegen der Eingangskraft eine Reaktion auszuüben, die mit der Unterstützungskraft anwächst, wobei die Reaktionsmittel eine erste, eine zweite und eine dritte Abstützfläche sowie eine Mehrzahl von Kugeln aufweisen, die zwischen den drei Abstützflächen eingespannt sind, wobei die erste Abstützfläche von einer vorstehenden und wenigstens teilweise konischen Fläche des Tauchkolbens gebildet ist, wobei die zweite Abstützfläche durch eine zurückgesetzte und wenigstens teilweise konische Fläche des Kolbens gebildet ist und wobei die dritte Abstützfläche gebildet ist durch eine wenigstens teilweise zur ersten axialen Richtung senkrechte Fläche einer Platte, die fest mit der Schubstange verbunden ist.
  • Vorrichtungen dieser Art sind im Stand der Technik bekannt, wie beispielsweise durch die Patente FR -1515 403, US - 3 470 697 und FR - 2 030 679 dargestellt.
  • Die derzeitigen Untersuchungen zum Verbessern des Bremsens in den Notsituationen haben zu einem Wiederaufleben des Interesses der Allgemeinheit für diese Vorrichtungen geführt, deren Verbesserung die Erfindung beabsichtigt, um eine Verringerung der Reaktionskraft in Abhängigkeit von der Betätigungsgeschwindigkeit der Bremse zu ermöglichen.
  • Dazu ist der Servomotor der Erfindung im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die erste Abstützfläche wenigstens eine erste und eine zweite Neigung aufweist, von denen die zweite Neigung auf die erste Neigung in einer zweiten axialen Richtung folgt, die zur ersten axialen Richtung entgegengesetzt ist, und daß die erste und die zweite Neigung mit der zweiten axialen Richtung einen ersten bzw. einen zweiten Winkel bilden, die unterschiedlich und von Null verschieden sind, wobei der zweite Winkel kleiner als der erste Winkel ist.
  • Durch diese Eigenschaften nimmt die Reaktion, die der Servomotor der Eingangskraft, die ihn betätigt, entgegensetzt, eine Intensität an, die von der Betätigungsgeschwindigkeit der Bremse abhängt.
  • Der Servomotor der Erfindung kann außerdem eine elastische Scheibe aufweisen, die eine axiale Abmessung aufweist, die um so kleiner ist, je mehr sie einer Zusammendrück-Kraft ausgesetzt ist, wobei die Scheibe zwischen den Pneumatikkolben und die Schubstange eingesetzt ist, um zwischen der zweiten und der dritten Abstützfläche einen Raum zu schaffen, der sich verringert, wenn sich die Unterstützungskraft erhöht.
  • Durch diese Eigenschaften kann der Servomotor der Erfindung eine Ansprechkennlinie aufweisen, die zu jener der derzeitigen Servomotoren ähnlich ist, die eine elastomere Scheibe als Reaktionsorgan verwenden.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen deutlich aus der Beschreibung hervor, die nachstehend zur Information und keineswegs zur Begrenzung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen durchgeführt wird, in welchen gilt:
  • - Fig. 1 ist eine Schnittansicht eines aus dem Stand der Technik (FR -1 515 403) bekannten Servomotors;
  • - Fig. 2 ist eine Schnittansicht des vorderen Teils des Tauchkolbens eines Servomotors gemäß der Erfindung;
  • - Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht des vorderen Teils des Tauchkolbens eines Servomotors gemäß der Erfindung;
  • - Fig. 4 ist eine teilweise Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Servomotors, der in einer Gleichgewichtsstellung unter Belastung dargestellt ist;
  • - Fig. 5 ist eine teilweise Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Servomotors, der in einem Übergangszustand einer schnellen Betätigung dargestellt ist; und
  • - Fig. 6 ist eine teilweise perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Servomotors.
  • Der pneumatische Unterstützungs-Servomotor der Erfindung umfaßt in an sich bekannter Weise eine vordere Schale 1 und eine hintere Schale 2, die gemeinsam ein starres Gehäuse 3 bilden.
  • Eine bewegliche Trennwand 4 trennt in dichter Weise das Innere dieses starren Gehäuses 3 und grenzt dort eine vordere Kammer 5 und eine hintere Kammer 6 ab, wobei die vordere Kammer 5 beim Betrieb mit einer ersten Druckquelle D verbunden ist, die einen relativ niedrigen ersten Druck Pd liefert.
  • Ein Pneumatikkolben 7, der verschiebbar in einer Öffnung 31 des Gehäuses 3 angebracht ist, verstellt sich mit der beweglichen Trennwand 4 und trägt ein Ventil 8.
  • Dieses Ventil kann selektiv einen Ruhezustand, der jener ist, der in Fig. 1 dargestellt ist, und einen Betätigungszustand, in dem es sich zu einer zweiten Druckquelle A öffnet, einnehmen.
  • Somit wird die hintere Kammer 6 mit der ersten Druckquelle D verbunden, wenn sich das Ventil 8 in seinem Ruhezustand befindet, und mit der zweiten Druckquelle A verbunden, wenn sich das Ventil 8 in seinem Betätigungszustand befindet.
  • Da die zweite Druckquelle A vorgesehen ist, um einen zweiten Druck Pa zu liefern, beispielsweise den Atmosphärendruck, der höher ist als der erste Druck Pd, wird die bewegliche Trennwand 4 nun einer Unterstützungskraft ausgesetzt, die entlang einer axialen Richtung X+ wirkt, sobald das Ventil 8 in seinen Betätigungszustand gebracht wird.
  • Dieses Ventil 8 umfaßt in Wirklichkeit einen Tauchkolben 9, der im Pneumatikkolben 7 angeordnet ist und zwischen einer ersten und einer zweiten Endstellung beweglich ist, wobei die erste Endstellung jene ist, bei der sich das erste Ventil 8 in seinem Ruhezustand (siehe Fig. 1) befindet, und die zweite Endstellung entlang der axialen Richtung X+ bezüglich der ersten Endstellung versetzt ist, und es ermöglicht, das erste Ventil 8 in seinen Betätigungszustand (siehe Fig. 5) zu bringen.
  • Eine Steuerstange 10 ist vorgesehen, um eine Eingangskraft zu empfangen, die entlang der axialen Richtung X+ wirkt, und um den Tauchkolben 9 zwischen seiner ersten und seiner zweiten Endstellung zu verstellen.
  • Eine Schubstange 11, die in einer Platte 111 endet, fluchtet mit der Steuerstange 10, um eine Ausgangskraft zu empfangen, die ebenfalls entlang der axialen Richtung X+ orientiert ist und aus einem Teil der Eingangskraft und der Unterstützungskraft besteht, und diese auf einen Hauptzylinder (nicht dargestellt) zu übertragen.
  • Wie Fig. 1 zeigt, umfassen die bekannten Servomotoren auch sogenannte "Reaktions"-Mittel, die zwischen den Tauchkolben 9 und die Schubstange 11 eingesetzt sind, um auf den Tauchkolben entgegen der Eingangskraft eine Reaktion auszuüben, die mit der Unterstützungskraft anwächst.
  • In den Servomotoren der betrachteten Art umfassen diese Reaktionsmittel genauer drei Abstützflächen 12, 13, 14 und eine Mehrzahl von Kugeln 15, die zwischen diese Abstützflächen eingespannt sind.
  • Die erste Abstützfläche 12 besteht aus einer vorstehenden Fläche des Tauchkolbens 9, die am vorderen Teil dieses letzteren angeordnet ist und die zumindest lokal eine ungefähr konische Form aufweist.
  • Die zweite Abstützfläche 13 besteht aus einer zurückgesetzten Fläche des Kolbens 7, die ebenfalls am vorderen Teil des Kolbens um die Abstützfläche 12 des Tauchkolbens angeordnet ist und die auch zumindest lokal eine ungefähr konische Form aufweist.
  • Schließlich besteht die dritte Abstützfläche 14 aus der Oberfläche, die die Platte 111 bietet und die zur axialen Richtung X+ im wesentlichen senkrecht ist.
  • Die Funktion dieser Reaktionsmittel ist folgendermaßen.
  • Wenn eine Eingangskraft auf die Steuerstange 10 aufgebracht wird, nähert sich der Tauchkolben 9 an die Schubstange 11 an, indem er die Kugeln 15 voneinander trennt, die sich somit von der Achse X-X+ des Servomotors entfernen und die sich in die Richtung X+ vorwärts bewegen, indem sie an der Abstützfläche 13 des Kolbens 7 aufsteigen.
  • Gleichzeitig ruft die Verstellung des Tauchkolbens 9 das Öffnen des Ventils 8 und den Einlaß von Luft auf dem relativ hohen Druck Pa in die hintere Kammer 6 hervor, wobei dieses Phänomen die Verstellung der beweglichen Trennwand 4 und folglich auch jene des Kolbens 7 entlang der Richtung X+ hervorruft.
  • Die Verstellung des Kolbens 7 bewirkt wiederum eine Zusammenlaufbewegung der Kugeln 15, die somit die Tendenz aufweisen, wieder an der Abstützfläche 12 des Tauchkolbens 9 aufzusteigen, und folglich diesen letzteren entlang der Richtung X- entgegengesetzt zur Richtung X+ zurückzuschieben.
  • Wenn die Verstellung der Schubstange 11 entlang der Richtung X+ auf einen deutlichen Widerstand trifft, treten folglich die Eingangskraft, die auf den Tauchkolben 9 durch die Steuerstange 10 ausgeübt wird, und die Unterstützungskraft, die auf den Kolben 7 durch den Differentialdruck ausgeübt wird, dem die bewegliche Trennwand 4 ausgesetzt wird, in Konkurrenz, um die radiale Position der Kugeln 15 zu definieren, wobei die Eingangskraft von dem Teil der Unterstützungskraft eine Reaktion erfährt, die sie bezwingen muß, um das Ventil 8 offen zu halten.
  • Die Erfindung, die darauf abzielt, diese Reaktionsmittel zu verbessern, sieht einerseits vor, daß die erste Abstützfläche 12 beispielsweise mindestens zwei Neigungen P1, P2 aufweist, die mit der entgegengesetzten axialen Richtung Xjeweilige Winkel a1, a2 bilden, die unterschiedlich und von Null verschieden sind, wobei die zweite Neigung P2 als jene definiert ist, die auf die andere in der entgegengesetzten axialen Richtung X- folgt, und sieht andererseits vor, daß der zweite Winkel a2 kleiner ist als der erste Winkel a1.
  • Das Interesse für und die Funktion dieser Eigenschaften sind folgende.
  • Wenn der Servomotor durch eine Eingangskraft betätigt wird, die sich in relativ langsamer Weise ändert, was für eine kontrollierte Bremsung für die vorausgesehene Kontrolle der Geschwindigkeit des Fahrzeugs der Fall ist, wirken die Reaktionsmittel wie vorher angegeben, wobei die Kugeln 15 an der Neigung P1 der Abstützfläche 12 des Tauchkolbens 9, an der Abstützfläche 13 des Kolbens und an der Abstützfläche 14 der Platte 111 anliegen.
  • Wenn der Servomotor dagegen durch eine Eingangskraft betätigt wird, die sich in schneller Weise ändert, wie es für eine Notbremsung der Fall ist, gewinnt der Tauchkolben gegenüber dem Kolben einen deutlichen Vorsprung, was auf die Zeit zurückzuführen ist, die die hintere Kammer 6 braucht, um sich zu füllen.
  • Unter diesen Bedingungen, die die in Fig. 5 dargestellten sind, treffen die Kugeln 15 nicht mehr auf die Abstützfläche 12 des Tauchkolbens 9 auf der Höhe ihrer Neigung P1, sondern auf der Höhe ihrer Neigung P2.
  • Da der Winkel a2 dieser Neigung kleiner ist als der Winkel a1, wird die Reaktion, die vom Kolben 7 auf den Tauchkolben 9 durch die Kugeln 15 ausgeübt wird, nun bezüglich des Werts verringert, den sie im Fall einer normalen Bremsung annimmt.
  • Somit kann nicht nur ein größerer Anteil der Eingangskraft in den Notbremssituationen ausgenutzt werden, sondern es ist auch möglich zu vermeiden, daß der Fahrer, der daran gewöhnt ist, die Bremskraft, die er in Abhängigkeit vom Widerstand, den er antrifft, aufbringt, zu dosieren, nicht instinktiv seine Belastung in diesen Situationen nachläßt.
  • Wie die Fig. 4 bis 6 zeigen, umfaßt der Servomotor der Erfindung auch vorzugsweise eine gewellte, elastische Scheibe 16, die zwischen den Pneumatickolben 7 und die Schubstange 11 eingesetzt ist.
  • Durch ihre Welligkeit weist diese Scheibe 16 eine axiale Abmessung, das heißt eine Dicke auf, die scheinbar höher ist als die Dicke des Materials, aus dem sie besteht.
  • Außerdem kann diese Scheibe elastisch zusammengedrückt werden, das heißt, daß ihre axiale Abmessung um so kleiner ist, je mehr sie der Zusammendrück- Kraft ausgesetzt wird.
  • Unter diesen Bedingungen schafft die Scheibe 16 zwischen der Abstützfläche 13 des Kolbens 7 und der Abstützfläche 14 der Schubstange einen Raum, der sich verringert, wenn die Unterstützungskraft zunimmt, so daß die Kugeln 15 nur zwischen den Abstützflächen 12, 13 und 14 eingespannt sind, wenn die Unterstützungskraft höher ist als die Zusammendrück-Kraft der Scheibe 16, wobei diese Anordnung es ermöglicht, in der Ansprechkennlinie des Servomotors einen charakteristischen Sprung des Betriebs der derzeitigen Servomotoren entstehen zu lassen.
  • Wie die Fig. 4 und 6 zeigen, kann der Kolben auf der Scheibe 16 in nur indirekter Weise durch einen Ring 17 ruhen.
  • Es kann auch nützlich sein, den Tauchkolben 9 in zwei Teilen herzustellen, wobei dieser letztere dann einen vorderen Teil 9a mit erhöhter Festigkeit, an dem die Abstützfläche 12 definiert ist, und einen hinteren Teil 9b, der nur eine geringere Festigkeit aufweisen muß, aufweist.
  • Wie Fig. 3 zeigt, kann die Abstützfläche 12 in Wirklichkeit in Form von nicht benachbarten Vertiefungen ausgeführt sein, die gleichzeitig eine Anordnung einer konischen Konstruktion und ein individuelles zylindrisches Profil annehmen, um die Kugeln 15 besser zu führen, im vorliegenden Fall in einer Zahl von drei im dargestellten Beispiel.
  • Schließlich kann ein Stift 18 (Fig. 4) zwischen dem Kolben 7 und der Platte 111 vorgesehen sein, um diese zwei Teile in einem Winkel aneinander festzukeilen und ihre Führung zu vervollkommnen.

Claims (2)

1. Pneumatischer Bremsunterstützungs-Servomotor mit: einem starren Gehäuse (3); einer beweglichen Trennwand (4), die in dichter Weise im Inneren des Gehäuses (3) eine vordere Kammer (5) und eine hintere Kammer (6) abgrenzt, wobei die vordere Kammer (5) beim Betrieb mit einer ersten Druckquelle (D) verbunden ist, die einen ersten Druck (Pd) liefert; einem Pneumatikkolben (7), der in einer Öffnung (31) des Gehäuses (3) verschiebbar angebracht ist und sich mit der beweglichen Trennwand (4) verstellt; einem Dreiwege-Ventil (8), das in dem Pneumatikkolben angeordnet und selektiv einen Ruhezustand und einen Betätigungszustand einnehmen kann, in denen die hintere Kammer (6) mit der ersten Druckquelle (D) bzw. einer zweiten Druckquelle (A) verbunden ist, die einen zweiten Druck (Pa) liefert, der relativ zum ersten Druck (Pd) eine Differenz aufweist, die an der beweglichen Trennwand (4) eine Unterstützungskraft entstehen läßt, die entlang einer ersten axialen Richtung (X+) wirkt; einem Tauchkolben (9), der in dem Pneumatikkolben angeordnet und zwischen einer ersten und einer zweiten Endstellung beweglich ist, bei denen sich das erste Ventil (8) in seinem Ruhezustand bzw. seinem Betätigungszustand befindet; einer Steuerstange (10), die eine Eingangskraft empfangen kann, die entlang der ersten axialen Richtung (X+) wirkt, um den Tauchkolben (9) zwischen seiner ersten und seiner zweiten Endstellung zu verstellen; einer Schubstange (11), die wenigstens einen Teil der Unterstützungskraft und der Eingangskraft übertragen kann; und Reaktionsmitteln, die zwischen dem Tauchkolben und der Schubstange (11) angeordnet sind, um auch den Tauchkolben (9) entgegen der Eingangskraft eine Reaktion auszuüben, die mit der Unterstützungskraft anwächst, wobei die Reaktionsmittel eine erste, eine zweite und eine dritte Abstützfläche (12, 13, 14) sowie eine Mehrzahl von Kugeln (15) aufweisen, die zwischen den drei Abstützflächen eingespannt sind, wobei die erste Abstützfläche (12) von einer vorstehenden und wenigstens teilweise konischen Fläche des Tauchkolbens (9) gebildet ist, wobei die zweite Abstützfläche (13) durch eine zurückgesetzte und wenigstens teilweise konische Fläche des Kolbens (7) gebildet ist und wobei die dritte Abstützfläche (14) gebildet ist durch eine wenigstens teilweise zur ersten axialen Richtung (X+) senkrechten Fläche einer Platte (111), die fest mit der Schubstange (11) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Abstützfläche (12) wenigstens eine erste und eine zweite Neigung (P1, P2) aufweist, von denen die zweite Neigung (P2) auf die erste Neigung in einer zweiten axialen Richtung (X-) folgt, die zur ersten axialen Richtung (X+) entgegengesetzt ist, und daß die erste und die zweite Neigung (P1, P2) mit der zweiten axialen Richtung (X-) einen ersten bzw. einen zweiten Winkel (a1, a2) bilden, die unterschiedlich und von Null verschieden ist, wobei der zweite Winkel (a2) kleiner als der erste Winkel (a1) ist.
2. Servomotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er außerdem eine elastische Scheibe (16) aufweist, die eine axiale Abmessung aufweist, die um so kleiner ist, je mehr sie einer Zusammendrück-Kraft ausgesetzt ist, wobei die Scheibe zwischen den Pneumatikkolben (7) und die Schubstange (11) eingesetzt ist, um zwischen der zweiten und der dritten Abstützfläche (13, 14) einen Raum zu schaffen, der sich verringert, wenn sich die Unterstützungskraft erhöht.
DE69902003T 1998-02-12 1999-02-08 Pneumatischer kraftverstärker mit dynamisch variabler reaktion Expired - Fee Related DE69902003T2 (de)

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