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Hilfseinrichtung
für die
Anbringung künstlicher
Haare und Verfahren zur Verwendung derselben.
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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Hilfseinrichtung für die Anbringung
künstlicher
Haare zum Anbringen einer Perücke
mit darauf befestigten künstlichen
Haaren oder falscher Haare aus künstlichen
Haaren, die bündelweise
am Kopf angebracht werden, und ein Verfahren zur Verwendung derselben.
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Technischer
Hintergrund
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Es
gibt viele Hilfseinrichtungen für
die Anbringung künstlicher
Haare, um eine Perücke
mit darauf angebrachten künstlichen
Haaren oder falsche Haare eines künstlichen Haarbündels am
Kopf anzubringen, und Verfahren zur Verwendung derselben.
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Bspw.
kann als Verfahren zum Anbringen einer Perücke mit künstlichen Haaren darauf am
Kopf ein Verfahren genannt werden, bei dem eine Perücke durch
Befestigen der natürlichen
Haare an einer Halterung mit einer Anzahl an Zähnen eines Kammes, welcher
auf der Rückseite
der Perücke
vorhanden ist, befestigt wird, sowie ein Verfahren des Anbringens einer
Perücke
durch Aufbringen eines Klebstoffs auf die Perücke oder den Kopf.
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Zusätzlich wurde
kürzlich
ein Verfahren zum Anbringen einer Perücke auf dem Kopf entwickelt, gemäß dem ein
Schlitz oder ein Vorsprung auf der Perücke vorgesehen wird, die natürlichen
Haare durch diesen hindurch gezogen werden und ein Klebstoff auf
den Ausgang des Schlitzes oder des Vorsprungs aufgebracht wird.
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In
der
US 3,662,766 , die
als nächstkommender
Stand der Technik betrachtet wird, ist eine Vorrichtung und Verfahren
zum Anbringen eines Haarteils offenbart.
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Unter
diesen herkömmlichen
Verfahren zum Anbringen einer Perücke sind jene unter Einsatz
eines Stoppers in Bezug auf die Tatsache, dass die Perücke leicht
aufgesetzt und abgenommen werden kann, ausgezeichnet, aber da der
Stopper selbst eine gewisse Dicke aufweist, ist das Tragegefühl in Bezug auf
diesen unnatürlich.
Daneben ist der Stopper, da er aus Harz oder einem Metall hergestellt
ist und stets ein Gefühl
der direkten Berührung
mit der Kopfhaut vermittelt, für
den Langzeitgebrach ungeeignet, und darüber hinaus wird die Stimulation
der Kopfhaut stark, wenn mit der Perücke geschlafen wird, und dies
führt zeitweilig
zu einem unterträglichen Schmerz.
Darüber
hinaus verrutscht die Perücke,
da sie durch Befestigen der natürlichen
Haare an den Zähnen
eines Kammes angebracht wird, im Fall eines harten Trainings oder
eines Tragens über
eine lange Zeit, und hierbei wird das am Stopper befestigte Haar
gezogen, was nachteilig zu einem unangenehmen Gefühl für den Benutzer
führt.
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Im
Fall des Verfahrens unter Einsatz eines Klebstoffes verrutscht die
Perücke
kaum bei starker Belastung, da sie durch einen Klebstoff befestigt
ist, und darüber
hinaus wird selbst im Fall des Schlafens mit der Perücke kein
Gefühl
der Beengung für
die Kopfhaut erzeugt und das Tragegefühl ist vorteilhafterweise natürlich.
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Jedoch
verrutscht die Perücke
leicht bei ihrer Anpassung, weswegen es viel Geschick und Zeit erfordert,
sie anzupassen. Zusätzlich
besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, da ein Klebstoff eingesetzt wird,
dass sich ein Hautausschlag und Exzeme auf der Kopfhaut bilden,
und darüber
hinaus nimmt es viel Zeit in Anspruch, den Klebstoff zu entfernen, wenn
die Perücke
abgenommen wird.
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Die
vorliegende Erfindung löst
diese Probleme und ist darauf gerichtet, eine sichere und hygienische
Hilfseinrichtung zur Anbringung künstlicher Haare anzugeben,
welche das Tragen und Anpassen einer Perücke oder falscher Haare ohne
ein Verrutschen der Perücke
während
der Arbeit ermöglicht, die
eine ausreichende Befestigungsstärke
derselben am Kopf gewährleistet,
weder ein Haften noch den Rest eines Klebstoffs auf dem Kopf impliziert
und keine Hautausschläge
oder Exzeme, die durch Klebstoff hervorgerufen werden, erzeugt,
sowie auf ein Verfahren zu deren Verwendung.
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Offenbarung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung besteht im Hinblick auf das Erreichen der
obigen Zielsetzung in einer Hilfseinrichtung für die Anbringung künstlicher Haare,
die für
das Anbringen einer Perücke
mit darauf angebrachten künstlichen
Haaren oder falschen Haaren eines künstlichen Haarbündels auf
dem Kopf zu verwenden ist, wobei die Hilfseinrichtung für die Anbringung
künstlicher
Haare dadurch gekennzeichnet ist, dass ein netzartiger Boden geteilt
wird, indem ein Biegeteil etwa am zentralen Teil desselben vorhanden
ist, wobei doppelseitige Bänder
mit einem Ablösepapier
auf beiden Seiten einer Seite und am Rücken der anderen Seite kleben,
wobei ein doppelseitiges Band mit einer feinnetzartigen Komponente anstelle
des Ablösepapiers
an der Oberfläche
klebt, welche die Seite ist, die mit der Kopfhaut in Kontakt kommt,
und dass Durchgangslöcher
zum Herausziehen der natürlichen
Haare auf ihr vorhanden sind.
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Darüber hinaus
ist die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangslöcher aus
etwa kreuzförmigen
Löchern,
einer Gruppe horizontaler Linien, einer Gruppe vertikaler Linien,
einer Gruppe horizontaler Schlitze, einer Gruppe vertikaler Schlitze
und Mischungen derselben ausgebildet sind.
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Zusätzlich ist
die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass beim Anpassen
einer Perücke
mit daran angebrachten künstlichen
Haaren an dem Kopf durch die vorstehend erwähnte Hilfseinrichtung für die Anbringung
künstlicher
Haare ein Ablösepapier
auf der Oberfläche
derjenigen Seite, auf der doppelseitige Bänder mit einem Ablösepapier
auf beiden Seiten derselben kleben, abgenommen wird und am umgebenden
Randteil des Rückens
der Perücke
angebracht wird, dann das natürliche
Haar von der anderen Seite, welche die Oberflächenseite ist, die mit der
Kopfhaut in Kontakt gelangt, zur Rückseite durch die Durchgangslöcher gezogen
wird, wobei gleichzeitig ein Ablösepapier
auf dem Rücken
derjenigen Seite, auf der doppelseitige Bänder mit einem Ablösepapier
an dem Rücken
und beiden Seiten derselben kleben, abgenommen wird, wobei sie aneinander
geklebt werden, um die natürlichen
Haare zu befestigen, und hierdurch wird die Perücke am Kopf angebracht.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Hilfseinrichtung für die Anbringung
künstlicher
Haare.
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2 ist
eine schematische Querschnittsansicht der Linie A-A von 1.
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3 ist
eine Draufsicht, welche eine Hilfseinrichtung zur Anbringung künstlicher
Haare mit Durchgangslöchern
zeigt, welche in einem horizontalen linearen Zustand vorliegen.
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4 ist
eine Draufsicht, welche eine Hilfseinrichtung zur Anbringung künstlicher
Haare zeigt, wobei Durchgangslöcher
in horizontal-schlitzartigem Zustand vorliegen.
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5 ist
eine Draufsicht, welche eine Hilfseinrichtung zur Anbringung künstlicher
Haare zeigt, wobei Durchgangslöcher
in vertikal-linearem Zustand vorliegen.
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6 ist
eine Draufsicht, welche eine Hilfseinrichtung für die Anbringung künstlicher
Haare zeigt, wobei Durchgangslächer
vertikal-schlitzartig vorhanden sind.
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7 ist
eine Draufsicht, welche eine Hilfseinrichtung für die Anbringung künstlicher
Haare zeigt, wobei Durchgangslöcher
sowohl in vertikal-schlitzartigem als auch in horizontal-schlitzartigem
Zustand vorliegen.
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8 ist
eine Draufsicht, welche die allgemeine Struktur einer Perücke mit
künstlichen
Haaren zeigt, welche zusammen mit der Hilfseinrichtung zur Anbringung
künstlicher
Haare gemäß der Erfindung, die
daran angebracht ist, zu verwenden ist.
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9 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
entlang der Linie B-B von 8.
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Die 10 bis 15 sind
vergrößerte schematische
Ansichten zum Beschreiben eines Verfahrens der Verwendung der erfindungsgemäßen Hilfseinrichtung
für die
Anbringung künstlicher
Haare zum Anbringen einer Perücke
auf dem Kopf mittels der Hilfseinrichtung für die Anbringung künstlicher Haare.
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16 ist
eine teilweise vergrößerte schematische
Ansicht, welche den Zustand des Anbringens einer erfindungsgemäßen Perücke auf
der Kopfhaut zeigt.
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17 ist
eine perspektivische Gesamtansicht, welche den Fall des Einsatzes
der erfindungsgemäßen Hilfseinrichtung
für die
Anbringung künstlicher
Haare bei falschen Haaren zeigt.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsform
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Nachstehend
werden mit Bezug auf die Zeichnungen eine erfindungsgemäße Hilfseinrichtung
für die
Anbringung künstlicher
Haare und ein Verfahren zur Verwendung derselben beschrieben.
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Zunächst wird
mit Bezug auf die 8 und 9 ein Beispiel
einer Perücke
beschrieben, die mittels der erfindungsgemäßen Hilfseinrichtung für die Anbringung
künstlicher
Haare am Kopf anzubringen ist.
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Eine
Perücke 7 besteht
aus einer netzartigen Komponente 8 und einer flexiblen
gurtartigen Komponente 9. Die flexible gurtartige Komponente 9 ist aus
einer schmalen gurtartigen Komponente ausgebildet, welche ein äußeres Profil
aufweist, das für
die Form der Kopfhaut 10 an der Position des Tragens der
Perücke
geeignet ist, und die äußeren Profilteile der
netzartigen Komponente 8 sind nahezu ähnlich dem äußeren Profil in Schichten am
inneren Profil angebracht. Zahlreiche künstliche Haare 11, 11 ...
sind auf der netzartigen Komponente 8 und der flexiblen gurtartigen
Komponente 9 implantiert.
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In
den Zeichnungen ist das künstliche
Haar 11 durch eine strichlierte Linie angedeutet, und das natürliche Haar 12 durch
eine durchgezogene Linie, um das künstliche Haar 11 vom
natürlichen
Haar 12 unterscheiden zu können.
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Eine
Anzahl an Hilfseinrichtungen 1 für die Anbringung künstlicher
Haare, die nachstehend zu beschreiben sind, haften bei der tatsächlichen
Verwendung am umgebenden Randteil 13 der flexiblen gurtartigen
Koponente 9 in geeigneten Abständen.
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Die
Hilfseinrichtung 1 für
die Anbringung künstlicher
Haare weist eine Rechteckform auf, wie in 1 gezeigt,
und besteht aus einer ultradünnen Komponente
von mehreren hundert Mikrometern.
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Zur
Beschreibung sind die Hilfseinrichtungen 1 zur Anbringung
künstlicher
Haare in vier Bereiche mit nahezu gleicher Flächengröße aufgeteilt, nämlich die
Oberfläche,
die Rückseite,
die rechte und die linke Seite, und, wie in 2 gezeigt,
ist der Bereich der Oberfläche
der linken Seite als "B-Seite" bezeichnet, der
Bereich auf der Rückseite
der linken Seite als die "D-Seite", der Bereich auf
der Oberfläche
der rechten Seite als die "A-Seite", und der Bereich
auf der Rückseite
der rechten Seite als die "C-Seite". 2 zeigt
die Querschnittsansicht entlang der Linie A-A von 1,
welche schematisch vergrößert ist, um
jeden Bestandteil deutlich zu erkennen.
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Die
Hilfseinrichtung 1 für
die Anbringung künstlicher
Haare besteht aus einer netzartigen Basis 2, doppelseitigen
Bändern 3,
die jeweils auf der A-Seite, der B-Seite, der C-Seite und der D-Seite
zu befestigen sind, und aus Schutzbändern 4, die auf den
Oberflächen
der doppelseitigen Bänder 3 zu
befestigen sind.
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Zur
Beschreibung sind die doppelseitigen Bänder 3 auf der A-Seite,
der B-Seite, der C-Seite und
der D-Seite mit A1, B1, C1 bzw. D1 bezeichnet, und die Schutzbänder 4 auf
der A-Seite, der B-Seite, der C-Seite und der D-Seite sind mit A2,
B2, C2 bzw. D2 bezeichnet.
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Unter
diesen Schutzbändern
sind B2, C2 und D2 aus Ablösepapier
gebildet, und das Schutzband A2 der A-Seite ist aus einer feinnetzartigen
Komponente gebildet.
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In 2 haftet
die B-Seite auf dem umgebenden Randteil 13 der Perücke 7,
die A-Seite ist auf der Position der Seite der Kopfhaut 10,
und die C-Seite und die D-Seite haften aneinander.
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Die
Hilfseinrichtung 1 zur Anbringung künstlicher Haare der obigen
Struktur wird gebogen und frei mit der Grenzlinie der B-Seite und
der D-Seite mit der A-Seite und der C-Seite als Biegeteil 5 ausgebildet.
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Wie
in den 1 und 2 gezeigt, sind auf den Teilen
der A- und C-Seite, die auf der zur Kopfhaut 10 gerichteten
Seite positioniert sind, eine geeignete Anzahl etwa kreuzförmiger Durchgangslöcher vorhanden,
bspw. wie in 1 gezeigt.
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Die
Durchgangslöcher 6 weisen
eine solche Größe auf,
dass die natürlichen
Haare 12 hindurchtreten können.
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Die
etwa kreuzförmigen
Durchgangslöcher 6,
die in 1 gezeigt sind, weisen vorzugsweise eine solche
Form und Größe in den
vier Seiten, die die Kreuzform bilden, auf, dass sie es ermöglichen, die
natürlichen
Haare 12 zu halten.
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Die
Durchgangslöcher 6 sind
nicht auf die nährungsweise
Kreuzform, die in 1 gezeigt ist, beschränkt, soweit
die natürlichen
Haare 12 hindurchtreten können und das Herausfallen erschwert wird.
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Geeignete
Formen sind in den 3 bis 7 gezeigt.
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Die
Hilfseinrichtung 1a zur Anbringung künstlicher Haare von 3 hat
horizontal lineare Durchgangslöcher 6a ausgebildet,
und die Hilfseinrichtung 1b zur Anbringung künstlicher
Haare von 4 hat horizontal ausgedehnte
schlitzartige Durchgangslöcher 6b.
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Die
Hilfseinrichtung 1c zur Anbringung künstlicher Haare von 5 hat
vertikal lineare Durchgangslöcher 6c ausgebildet,
und die Hilfseinrichtung 1d zur Anbringung künstlicher
Haare von 6 weist vertikal ausgedehnte
schlitzartige Durchgangslöcher 6d auf.
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Darüber hinaus
sind die Durchgangslächer 6e der
Hilfseinrichtung 1e zur Anbringung künstlicher Haare von 7 diese
schlitzartigen Durchgangslöcher,
die geeignet kombiniert sind.
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Die
vorhandenen Durchgangslöcher
müssen nur
eine solche Größe aufweisen,
dass die natürlichen
Haare 12 hindurchtreten können und das Abfallen erschwert
wird, und somit müssen
sie nicht immer linear sein. Sie können auch gebogen oder gekrümmt sein.
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Als
nächstes
wird ein Verfahren zum Anbringen der Perücke 7 auf der Kopfhaut 10 mittels
der Hilfseinrichtung 1 zur Anbringung künstlicher Haare, die in 1 und 2 gezeigt
ist, mit Bezug auf die 10 bis 16 beschrieben.
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10 zeigt
die Position der Perücke 7 an der
Kopfhaut 10 und die Anordnung der Hilfseinrichtung 1 zur
Anbringung künstlicher
Haare, die zwischen ihnen zu befestigen ist.
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D.
h., die Perücke 7 wird
an eine vorgeschriebene Position auf der Kopfhaut 10 gesetzt.
Die Hilfseinrichtung 1 zur Anbringung künstlicher Haare wird auf dem
umgebenden Randteil 13 der inneren Oberfläche der
Seite der Kopfhaut 10 der Perücke 7 angebracht.
In diesem Fall werden, wie in der Zeichnung gezeigt, die B-Seite
und die A-Seite der Hilfseinrichtung 1 zur Anbringung künstlicher
Haare zum umgebenden Randteil 13 gerichtet, und die C-Seite und
die D-Seite werden zu der Seite der Kopfhaut 10 gerichtet.
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In
dem in 10 gezeigten Zustand wird B2 als
Schutzband der B-Seite abgenommen, und die Haftseite B1 wird an
das umgebende Randteil 13 der Perücke 7 geklebt, wie
in 11 gezeigt ist. Die Schutzbänder der Seiten außer der
B-Seite, namentlich A2, C2 und D2, werden kleben gelassen.
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Das
Vorstehende ist der erste Verfahrensschritt, der in Anspruch 4 beschrieben
ist.
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Als
nächstes
wird, wie in 12 gezeigt, wenn das umgebende
Randteil 13 der Perücke 7 aufgerollt
wird, die Hilfseinrichtung 1 für die Anbringung künstlicher
Haare natürlich
am Biegeteil 5 gebogen, und die A-Seite und die C-Seite
werden auf der Seite der Kopfhaut 10 positioniert.
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Das
Vorstehende ist der zweite Verfahrensschritt, der in Anspruch 4
beschrieben ist.
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Als
nächstes
wird, wie in 13 gezeigt, C2 als die Schutzschicht
der C-Seite abgenommen, und gleichzeitig wird das natürliche Haar 12 der
Kopfhaut 10 von der A-Seite zur C-Seite durch die Durchgangslöcher 6 gezogen.
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Dies
ist der dritte Verfahrensschritt von Anspruch 4.
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Das
Ziehen der natürlichen
Haare aus den Durchgangslöchern 6 kann
leicht durch Einsatz eines mit Haken versehenen Zuggeräts erfolgen.
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Als
nächstes
wird, wie in 14 gezeigt, die C-Seite gedrückt, um
es zu ermöglichen,
dass A2 der A-Seite eng in Kontakt mit der Kopfhaut gelangt und gleichzeitig
wird das natürliche
Haar 12 leicht gezogen, so dass die A-Seite sicher in der
Nähe der
Wurzel des natürlichen
Haares 12 positioniert sein sollte.
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In
diesem Fall kann, wenn die Durchgangslöcher 6 von der C1-Seite
mittels eines scharten dünnen
Stabes gedrückt
werden, das Ziehen der natürlichen
Haare 12 sicherer ausgeführt werden.
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Dies
ist der vierte Verfahrensschritt von Anspruch 4.
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In
diesem Fall kann, wenn das Volumen des natürlichen Haares 12,
das auf der Kopfhaut verblieben ist, geringt ist und viele natürliche Haare 12 schwer
herauszuziehen sind, das Anbringen der Hilfseinrichtung 1 für die Anbringung
künstlicher
Haare an der Kopfhaut 10 sicherer erfolgen, indem eine sehr
kleine Menge an Klebstoff um die Durchgangslöcher 6 der C1-Seite
der herausgezogenen natürlichen
Haare 12 aufgebracht wird.
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Als
nächstes
wird D2 als Schutzband der D-Seite abgenommen und C1 und D1 werden
aneinander geklebt, und zwar in einem Zustand, in dem das natürliche Haar 12 zwischen
C1 und D1 gehalten wird, wie in 15 gezeigt.
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Hierdurch
wird die Hilfseinrichtung 1 für die Anbringung künstlicher
Haare über
das natürliche Haar 12 an
der Kopfhaut 10 angebracht.
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Dies
entspricht dem fünften
Verfahrensschritt von Anspruch 4.
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Gemäß dem Vorstehenden
wird die Perücke 7 integral
am Kopf angebracht.
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16 ist
eine schematische vergrößerte Ansicht
dieses Zustands.
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Wie
in 16 gezeigt, kommt A2 als Schutzband nur auf der
A-Seite in Kontakt mit der Kopfhaut 10. Darüber hinaus
kommt die Kopfhaut 10, da A2 eine engmaschige netzartige
Komponente ist, nicht in direkten Kontakt mit A1, welche die Oberfläche ist, auf
der der Klebstoff des doppelseitigen Bandes 3 aufgebracht
ist. Somit haftet der Klebstoff weder auf der Kopfhaut 10,
noch verbleibt er auf der Kopfhaut 10, wenn die Perücke abgenommen
wird.
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Somit
besteht keine Gefahr eines Ausschlages oder eines Exzems, die durch
einen Klebstoff hervorgerufen werden.
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Darüber hinaus
sind die Perücke 7 und
die Hilfseinrichtung 1 zur Anbringung von künstlichen Haaren
durch B1 sicher angebracht, und das natürliche Haar 12 ist,
gehalten durch D1 und C1, befestigt. Somit verrutscht die befestigte
Perücke
nicht.
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Wie
vorstehend beschrieben, ist es leicht, eine Perücke anzupassen, indem eine
erfindungsgemäße Hilfseinrichtung
zur Anbringung künstlicher Haare
eingesetzt wird, und dies kann sicher ausgeführt werden.
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16 und
dergleichen zeigen ein natürliches
Haar 12, welches durch das Durchgangsloch 6 tritt,
aber tatsächlich
können
viele natürliche
Haare hindurchtreten.
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Als
nächstes
wird das Abnehmen der Perücke 7 beschrieben.
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Zunächst wird
das umgebende Randteil 13 der Perücke 7 im Zustand von 16 nach
außen aufgerollt
und von B1 abgenommen, wodurch die Perücke 7 von der Kopfhaut 10 entfernt
wird.
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Als
nächstes
werden die B-Seite und die D-Seite der Hilfseinrichtung 1 für die Anbringung künstlicher
Haare nach außen
gezogen und D1 wird von C1 abgenommen, und dadurch wird die Befestigung
der natürlichen
Haare 12 gelöst.
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In
diesem Zustand wird die Hilfseinrichtung 1 zur Anbringung
künstlicher
Haare langsam vom Kopf getrennt und von der Kopfhaut 10 entfernt.
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Wenn
das natürliche
Haar 12 und die C1-Seite mit einer leicht entfernbaren
Flüssigkeit
imprägniert
werden, und zwar mit Baumwolle, welche mit einer im Handel erhältlichen
leicht entfernbaren Flüssigkeit
imprägniert
ist, welche leicht aufgetupft wird, bevor diese Hilfseinrichtung 1 für die Anbringung
künstlicher
Haare von der Kopfhaut entfernt wird, und die Tätigkeit des Entfernens der
Hilfseinrichtung 1 für
die Anbringung künstlicher
Haare anschließend
ausgeführt
wird, besteht nicht die Gefahr des Haftens einer Klebekomponente
am natürlichen Haar 12 und
des Klebenbleibens des natürlichen Haares
auf der C1-Seite sowie dessen Ausfall. Darüber hinaus besteht nicht die
Unannehmlichkeit, dass beim Entfernen das natürliche Haar gezogen wird, und
der Vorgang des Entfernens kann leicht in einem kürzeren Zeitraum
erfolgen.
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Wie
vorstehend beschrieben, können
die Durchgangslöcher 6 der
Hilfseinrichtung 1 zum Anbringen künstlicher Haare gemäß der Erfindung
verschiedene Arten von Formen aufweisen.
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Des
Weiteren ist die Perücke
leichter zu verwenden, wenn die Anzahl und die Form der Durchgangslöcher 6 gemäß der Dicke
und dem Volumen der natürlichen
Haare aufgrund von Geschlecht und Alter geeignet verändert werden,
und es wird ermöglicht,
sie stabiler anzupassen.
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Vorstehend
wurde das Anpassen der Perücke
beschrieben, wenn die gesamte Kopfhaut bedeckt werden soll. Darüber hinaus
kann die Hilfseinrichtung 1 zum Anbringen künstlicher
Haare gemäß der vorliegenden
Erfindung auch als Anbringungskomponente für falsche Haare eingesetzt
werden, wenn nur ein Fleck mit teilweise dünnen Haaren bedeckt werden
soll, und zum Zwecke des Anbringens eines modischen Accessoires.
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D.
h., dass das natürliche
Haar 12 durch die Durchgangslöcher der A-Seite der Hilfseinrichtung 1a zur
Anbringung künstlicher
Haare, welche mit der Kopfhaut in Kontakt kommt, geführt und
gegen die gegenüberliegende
C-Seite gezogen wird, und dann wird das Schutzband C2 abgenommen
und das natürliche
Haar haftet daran. Zu diesem Zeitpunkt wird, wenn die C-Seite auf
die Kopfhaut gedrückt
wird, während
die natürlichen
Haare 12 leicht gezogen werden, die Hilfseinrichtung 1a für die Anbringung künstlicher
Haare sicher an der Kopfhaut 10 angebracht, und dadurch
wird verhindert, dass eine Lockerung und ein Verrutschen auftreten.
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Nachdem
das herausgezogene natürliche Haar 12 haftet
und auf der C-Seite der Hilfseinrichtung 1a für die Anbringung
künstlicher
Haare sicher befestigt ist, werden viele künstliche Haare 11 an
einer Seite gebündelt,
und das gebündelte
falsche Haar 7a wird auf der C-Seite angeordnet. Dann wird D2
als Schutzband der D-Seite abgenommen und am Biegeteil 5 gebogen,
D1 und C1 werden miteinander verklebt, und die Hilfsein richtung 1a zum
Anbringen künstlicher
Haare und die falschen Haare 7a werden angepasst.
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In
diesem Zustand fällt
das natürliche
Haar der oberen Seite nach unten auf die B-Seite, und das natürliche Haar
wird so mittels eines Kamms oder einer Bürste befestigt, dass es möglichst
die gesamte Hilfseinrichtung 1a für das Anbringen künstlicher Haare
bedeckt. Somit ist die Anbringung der falschen Haare 7a beendet.
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Für das Anbringen
der falschen Haare 7a ist es auch möglich, sie auf der B-Seite
der Hilfseinrichtung 1a zum Anbringen künstlicher Haare anzupassen.
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D.
h., man lässt
das natürliche
Haar 12 durch die Durchgangslöcher 6 der A-Seite
durchtreten, welche in Kontakt mit der Kopfhaut der Hilfseinrichtung 1a für die Anbringung
künstlicher
Haare gelangt, und zieht es gegen die gegenüberliegende C-Seite und dann
wird das Schutzband C2 abgenommen und das natürliche Haar haftet daran. Zu
diesem Zeitpunkt wird die Hilfseinrichtung 1a zur Anbringung
künstlicher
Haare, wenn die C-Seite
auf die Kopfhautseite gedrückt
wird, während
die natürlichen
Haare 12 leicht angezogen werden, sicher an der Kopfhaut 10 angebracht
und dadurch wird das Auftreten einer Lockerung und eines Verrutschens
verhindert.
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Nachdem
die herausgezogenen natürlichen Haare 12 an
der C-Seite der Hilfseinrichtung 1a für die Anbringung künstlicher
Haare sicher haftet, wird das Schutzband C2 abgenommen, die D-Seite
wird am Biegeteil 5 gebogen, D1 und C1 werden miteinander
verklebt, und die Hilfseinrichtung 1a zur Anbringung künstlicher
Haare wird auf der Kopfhaut 10 angebracht. Dann wird das
Schutzband B2 der B-Seite abgenommen, viele künstliche Haare 11 werden
auf deren Oberfläche
gebündelt,
und die gebündelten falschen
Haare 7a werden angebracht und befestigt. Dann fällt das
natürliche
Haar der oberen Seite darauf herab und wird von einem Kamm oder
einer Bürste
befestigt, so dass es natürlich
aussieht.
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Das
vorstehende Beispiel zeigt die falschen Haare 7a, welche
an der Hilfseinrichtung 1a für die Anbringung künstlicher
Haare haften. Daneben können
die künstlichen
Haare auch direkt auf der B-Seite der Hilfseinrichtung 1a für die Anbringung
künstlicher Haare
implantiert werden.
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Darüber hinaus
kann die Hilfseinrichtung 1a für die Anbringung künstlicher
Haare, da sie aus einer ultradünnen
Komponente aus mehreren hundert Mikrometer, ebenso wie die Hilfseinrichtung 1 für die Perückenanpassung,
besteht, leicht durch eine Schere oder ein Messer in eine optionale
Form gebracht werden.
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Es
ist folglich, da sie in einer Form gebracht werden kann, die der
Form eines Flecks mit speziell dünnen
Haaren entspricht, möglich,
die Zahl der Haare eines benötigten
Teils effektiv zu erhöhen.
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In
der Beschreibung der obigen Ausführungsform
ist die Hilfseinrichtung für
die Anbringung künstlicher
Haare als Rechteck gezeigt. Jedoch ist die Form nicht darauf beschränkt, und
selbstverständlich
kann sie in verschiedenen Formen ausgebildet werden, bspw. als Kreis,
als Oval, als Dreieck und dergleichen, jeweils entsprechend der
Verwendung für
einen Fleck.
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Möglichkeit
der industriellen Anwendung
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Die
erfindungsgemäße Hilfseinrichtung
für die
Anbringung künstlicher
Haare mit dem obigen Aufbau besteht aus einer ultradünnen flexiblen
Komponente von nur mehreren hundert Mikrometern, und somit ruft
sie, wenn sie zwischen eine Perücke
und die Kopfhaut gesetzt wird, keinerlei Gefühl der Unstimmigkeit hervor
und es besteht nicht die Notwendigkeit, ängstlich besorgt um sie zu
sein. Daneben ist das Erscheinungsbild der getragenen Perücke äußerst natürlich.
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Zusätzlich wird
die Anpassung derselben durch die Haftoberflächen der beiden doppelseitigen Bänder sicher
verwirklicht, wobei weder ein Gefühl der Beengung noch ein Gefühl des Reißens am
Kopf bei der Verwendung erzeugt wird, und sie kann über einen
langen Zeitraum verwendet werden. Somit ist es möglich, sie beim Schlafen aufzulassen.
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Darüber hinaus
ist ihre Anpassung sicher, und selbst wenn der Kopf heftig bewegt
wird, fällt
die Perücke
weder hinunter noch verrutscht sie. Folglich wird für den Benutzer
wäh rend
des Tragens kein Gefühl
des Unbehagens erzeugt, und es ist nicht notwendig, sie beim Sport
abzunehmen.
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Folglich
besteht keine Gefahr, dass das Tragen der Perücke für andere offensichtlich wird.
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Darüber hinaus
besteht, da die erfindungsgemäße Hilfseinrichtung
für die
Anbringung künstlicher
Haare keinen Klebstoff auf der Oberfläche, die in Kontakt mit der
Kopfhaut kommt, beinhaltet, keine Gefahr des Auftretens eines Ausschages
oder eines Exzems auf der Kopfhaut aufgrund eines Klebstoffes. Es
besteht auch nicht die Gefahr der Abnahme der Haftung aufgrund von
Schweiß und
Talg, die aus der Kopfhaut austreten.
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Somit
wird allgemein kein Klebstoff bei der vorliegenden Erfindung eingesetzt.
Selbst wenn ein Klebstoff engesetzt wird, um die natürlichen
Haare, die aus den Durchgangslöchern
austreten, sicher anzubringen, ist die Menge an Klebstoff nur gering
und haftet nicht an der Kopfhaut. Folglich übt der Klebstoff keinen negativen
Einfluss auf die Kopfhaut aus.
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Zusätzlich haften
Klebteile nicht aneinander, wenn sie nicht im Einsatz ist, da die
Hilfseinrichtung für
die Anpassung der Perücke
die Oberfläche
eines Haftbandes aufweist, das mit einem Schutzband bedeckt ist.
Die Handhabung der Einrichtung ist einfach.
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Wenn
ein wasserbeständiger
Klebstoff als Klebstoff für
die doppelseitigen Bänder
eingesetzt wird, wird es ermöglicht,
die Perücke
beim Waschen der Haare aufzulassen und den Kopf immer sauber zu
halten. Folglich entsteht beim Tragen der Perücke kein Juckreiz.
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Wenn
die erfindungsgemäße Hilfseinrichtung
für die
Anbringung künstlicher
Haare für
falsche Haare eingesetzt wird, ist es möglich, einen Teil mit dünnen Haaren
zu bedecken und die teilweise Verstärkung bzw. Erhöhung der
Zahl an Haaren auf einfache Weise auszuführen.
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Die
erfindungsgemäße Hilfseinrichtung
für die
Anbringung künstlicher
Haare besteht aus einer ultradünnen
flexiblen Komponente von nur wenigen hundert Mikrometer und kann durch
eine Schere oder ein Messer je nach Bedarf auf die geeignete Größe oder
Form zugeschnitten werden. Folglich kann die Anpassung einer Perücke sicherer
erfolgen, und selbst, wenn sie als Hilfseinrichtung für die Anbringung
falscher Haare eingesetzt wird, kann sie effektiv einen Fleck mit
dünnen
Haaren bedecken.
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Gemäß einem
Verwendungsverfahren für die
erfindungsgemäße Hilfseinrichtung
für die
Anbringung künstlicher
Haare wird die Hilfseinrichtung mit dem Biegeteil im Zentrum gebogen,
und der Einschub der natürlichen
Haare durch die Durchgangslöcher
und das Herausziehen derselben kann auf einfache Weise erfolgen.
Folglich ist es nicht notwendig, bei der Tätigkeit des Aufbringens der
Perücke
diese übermäßig stark
aufzurollen, und das Verrutschen der Perücke beim Anpassen kann verhindert
werden. Somit ist das Anpassen derselben leicht und es bedarf keiner
besonderen Befähigungen
hierzu.
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Des
Weiteren ist gemäß der Erfindung
auch das Abnehmen der getragenen Perücke einfach.
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D.
h., dass zum Abnehmen der Perücke
das Ende derselben aufgerollt wird, die doppelseitigen Bänder, die
aneinander haften, abgenommen werden, und die Hilfseinrichtung für die Anbringung
der Perücke
langsam angehoben wird. Dadurch rutscht das natürliche Haar und fällt aus
den Durchgangslöchern,
und so kann sie leicht abgenommen werden.
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Zu
diesem Zeitpunkt kann im Fall des Einsatzes eines Klebstoffs für die Befestigung
der natürlichen
Haare das Durchtreten der natürlichen
Haare durch die Durchgangslöcher
reibungsloser erfolgen, indem eine leicht zu entfernende Flüssigkeit
eingesetzt wird, um darüber
zu streichen.