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DE69826933T2 - Verfahren zur Herstellung von Pyrazolinon-Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pyrazolinon-Verbindungen Download PDF

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DE69826933T2
DE69826933T2 DE69826933T DE69826933T DE69826933T2 DE 69826933 T2 DE69826933 T2 DE 69826933T2 DE 69826933 T DE69826933 T DE 69826933T DE 69826933 T DE69826933 T DE 69826933T DE 69826933 T2 DE69826933 T2 DE 69826933T2
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DE
Germany
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radical
substituted
group
alkyl
halogen atoms
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DE69826933T
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Inventor
Masaya Takarazuka-shi Hashizume
Mitsuru Nishinomiya-shi Sasaki
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Sumitomo Chemical Co Ltd
Original Assignee
Sumitomo Chemical Co Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D231/00Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings
    • C07D231/02Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings
    • C07D231/10Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D231/14Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
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    • C07D231/52Oxygen atom in position 3 and nitrogen atom in position 5, or vice versa
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof
    • C07C309/63Esters of sulfonic acids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Pyrazolinon-Verbindungen.
  • Es ist bekannt, dass die Pyrazolinon-Verbindungen, die durch die folgenden Strukturen dargestellt sind:
    Figure 00010001
    (wobei iPr einen Isopropylrest darstellt, tBu einen tert.-Butylrest darstellt, sBu einen sek.-Butylrest darstellt und Me eine Methylgruppe darstellt: nachstehend ebenso) eine ausgezeichnete Pflanzenkrankheitsbekämpfungsaktivität aufweisen, und als konkretes Verfahren zur Herstellung derselben sind Alkylierungsverfahren dargestellt durch die folgenden Schemata bekannt (JP-A-8-208621).
  • Schemata Herstellungsverfahren 1
    Figure 00020001
  • Herstellungsverfahren 2
    Figure 00020002
  • Jedoch kann bei diesen Herstellungsverfahren eine alkylierte Verbindung an einem Carbonylsauerstoff in der 3-Stellung eines Pyrazolinonrings (nachstehend als O-Alkylverbindung bezeichnet), beispielsweise eine Verbindung, die durch die folgenden Strukturen gekennzeichnet ist:
    Figure 00020003
    in einer großen Menge zusätzlich zu einer gewünschten Verbindung als Nebenprodukt hergestellt werden, bei der Stickstoff in der 2-Stellung eines Pyrazolinonrings alkyliert wird (nachstehend als N-Alkylverbindung bezeichnet) (siehe nachstehend beschriebene Vergleichsbeispiele 1 und 2). Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein vorteilhafteres Herstellungsverfahren für Pyrazolinon-Verbindungen zur Verfügung zu stellen, das die Ausbeute und Regioselektivität der Alkylierung verbessert.
  • Diese Aufgabe könnte auf der Basis der Erkenntnis gelöst werden, dass durch Umsetzen eines Lithiumsalzes einer Pyrazolinon-Verbindung, die durch die Formel (II) dargestellt ist:
    Figure 00030001
    (wobei R1 ein Kohlenwasserstoffrest ist, der substituiert sein kann und der ausgewählt ist aus einem C1-C10-Alkylrest (beispielsweise einem Ethylrest, Propylrest, Isopropylrest, Butylrest, Isobutylrest, sek.-Butylrest, 2-Methylbutylrest, 2-Ethylpropylrest und tert.-Butylrest), C2-C10-Alkenylrest (beispielsweise 1-Methyl-2-propenylrest), C2-C10-Alkinylrest (beispielsweise 1-Methyl-2-propinylrest), C1-C10-Alkylrest, der mit 1 bis 21 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C2-C10-Alkenylrest, der mit 1 bis 19 gleichen oder verschieden Halogenatomen substituiert ist, C2-C10-Alkinylrest, der mit 1 bis 17 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C1-C5-Alkoxy-C1-C5-alkylrest (beispielsweise ein Methoxymethylrest und 1-Methoxyethylrest), C1-C5-Alkylthio-C1-C5-alkylrest (beispielsweise ein Methylthiomethylrest und 1-Methylthioethylrest), C1-C5-Alkylrest, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist und einen C1-C5-Alkoxyrest aufweist, der mit den gleichen oder verschiedenen 1 bis 11 Halogenatomen substituiert ist, C1-C5-Alkylrest, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist und einen C1-C5-Alkylthiorest aufweist, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C1-C5-Alkylrest, der mit einer Cyanogruppe substituiert ist (beispielsweise einem 1-Cyanoethylrest), C1-C5-Alkylrest, der mit einem C1-C5-Alkoxycarbonylrest substituiert ist (beispielsweise 1-(Methoxycarbonyl)ethylrest), C3-C8-Cycloalkylrest, der mit mindestens einem Halogenatom substituiert sein kann und eine ungesättigte Bindung enthalten kann (beispielsweise ein Cyclohexylrest und Cyclopentylrest), eine Phenylgruppe, die mit 1 bis 5 gleichen oder verschiedenen Substituenten substituiert sein kann {wobei die Substituenten ausgewählt sind aus einem Halogenatom (einem Fluoratom, Chloratom, Bromatom, Iodatom), C1-C5-Alkylrest (beispielsweise einem Methylrest und Ethylrest), C1-C5-Alkoxyrest (beispielsweise Methoxyrest und Ethoxyrest), C1-C5-Alkylthiorest (beispielsweise einem Methylthiorest und Ethylthiorest), C1-C5-Halogenalkylresten, vorzugsweise C1-C2-Halogenalkylrest (beispielsweise Trifluormethylrest), C1-C5-Halogenalkoxyrest, vorzugsweise C1-C2-Halogenalkoxyrest (beispielsweise einem Trifluormethoxyrest und Difluormethoxyrest), C1-C5-Halogenalkylthiorest, vorzugsweise C1-C2-Halogenalkylthiorest (beispielsweise einem Trifluormethylthiorest) und einer Cyanogruppe}, und einem C7-C17-Aralkylrest, der mit 1 bis 5 gleichen oder verschiedenen Substituenten substituiert sein kann (beispielsweise einem Benzylrest, α-Methylbenzylrest und α,α-Dimethylbenzylrest) {wobei die Substituenten ausgewählt sind aus einem Halogenatom (einem Fluoratom, Chloratom, Bromatom, Iodatom), C1-C5-Alkylrest (beispielsweise einem Methylrest und Ethylrest), C1-C5-Alkoxyrest (beispielsweise Methoxyrest und Ethoxyrest), C1-C5-Alkylthiorest (beispielsweise einem Methylthiorest und Ethylthiorest), C1-C5-Halogenalkylrest, vorzugsweise C1-C2-Halogenalkylrest (beispielsweise Trifluormethylrest), C1-C5-Halogenalkoxyrest, vorzugsweise C1-C2-Halogenalkoxyrest (beispielsweise einem Trifluormethoxyrest und Difluormethoxyrest), C1-C5-Halogenalkylthiorest, vorzugsweise C1-C2-Halogenalkylthiorest (beispielsweise einem Trifluormethylthiorest), und einer Cyanogruppe); Ar eine Phenylgruppe ist, die substituiert sein kann und die durch die Formel (IV) dargestellt ist:
    Figure 00040001
    wobei R4 bis R8 gleich oder verschieden sein können und ein Wasserstoffatom, Halogenatom (beispielsweise einem Fluoratom, Choratom, Bromatom und Iodatom sind), ein C1-C5-Alkylrest (beispielsweise ein Methylrest, Ethylrest, Propylrest, Isopropylrest und tert.-Butylrest), C1-C5-Alkylrest, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist (beispielsweise ein Trifluormethylrest, Tetrafluorethylrest und Heptafluorpropylrest), C1-C5-Alkoxyrest (beispielsweise ein Methoxyrest, Ethoxyrest, Propoxyrest und Isopropoxyrest), C1-C3-Alkoxy-C1-C3-alkylrest (beispielsweise Methoxymethylrest), C1-C3-Alkoxy-C1-C3-alkoxyrest (beispielsweise Methoxymethoxyrest), C1-C5-Alkoxyrest, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist (beispielsweise ein Trifluormethoxyrest, Difluormethoxyrest und Tetrafluorethoxyrest), C1-C5-Alkylthiorest (beispielsweise ein Methylthiorest und Ethylthiorest), C1-C5-Alkylthiorest, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist (beispielsweise ein Trifluormethylthiorest), Cyanogruppe, Nitrogruppe, Phenylgruppe, die mit 1 bis 5 gleichen oder verschiedenen Substituenten substituiert sein kann oder Phenoxygruppe, die mit 1 bis 5 gleichen oder verschiedenen Substituenten substituiert sein kann {wobei Substituenten der Phenyl- oder Phenoxygruppen, die substituiert sein können, ausgewählt sind aus einem Halogenatom (einem Fluoratom, Chloratom, Bromatom, Iodatom), C1-C5-Alkylrest (beispielsweise einem Methylrest und Ethylrest), C1-C5-Alkoxyrest (beispielsweise einem Methoxyrest und Ethoxyrest), C1-C5-Alkylthiorest (beispielsweise einem Methylthiorest und Ethylthiorest), C1-C5-Halogenalkylrest, vorzugsweise C1-C2-Halogenalkylrest (beispielsweise Trifluormethylrest), C1-C5-Halogenalkoxyrest, vorzugsweise C1-C2-Halogenalkoxyrest (beispielsweise einem Trifluormethoxyrest und Difluormethoxyrest), C1-C5-Halogenalkylthiorest, vorzugsweise C1-C2-Halogenalkylthiorest (beispielsweise einem Trifluormethylthiorest) und einer Cyanogruppe} sind, oder zwei benachbarte Reste aus R4 bis R8 jeweils am Ende miteinander verbunden sind, um eine Gruppe CH=CH-CH=CH, eine Methylendioxygruppe, die mit mindestens einem Halogenatom substituiert sein kann oder einen C2-C6-Alkylenrest, der ein Sauerstoffatom enthalten kann und mit mindestens einem C1-C4-Alkylrest substituiert sein kann, wobei Beispiele des Methylendioxyrests, der substituiert sein kann, einen Methylendioxyrest, Difluormethylendioxyrest umfassen und Beispiele des C2-C6-Alkylenrests, der ein Sauerstoffatom enthalten kann und mit einem C1-C4-Alkylrest (wie einem Methylrest) substituiert sein kann, einen Trimethylenrest, Tetramethylenrest, einen Rest, dargestellt durch OCH2CH2 und einen Rest, dargestellt durch OCH2CH(CH3) umfassen, mit einem Sulfonsäureester der Formel (III): R2-O-SO2R3 (wobei R2 ein Kohlenwasserstoffrest ist, der substituiert sein kann und der ausgewählt ist aus einem C1-C10-Alkylrest (beispielsweise einem Ethylrest, Propylrest, Isopropylrest, Butylrest, Isobutylrest, sek.-Butylrest, 2-Methylbutylrest und 2-Ethylpropylrest), C2-C10-Alkenylrest (beispielsweise 1-Methyl-2-propenylrest), C2-C10-Alkinylrest (beispielsweise 1-Methyl-2-propinylrest), C1-C10-Alkylrest, der mit 1 bis 21 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C2-C10-Alkenylrest, der mit 1 bis 19 gleichen oder verschieden Halogenatomen substituiert ist, C2-C10-Alkinylrest, der mit 1 bis 17 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C1-C5-Alkoxy-C1-C5-alkylrest (beispielsweise 1-Methyl-2-methoxyethylrest), C1-C5-Alkylthio-C1-C5-alkylrest (beispielsweise 1-Methyl-2-methylthioethylrest), C1-C5-Alkylrest, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist und einen C1-C5-Alkoxyrest aufweist, der mit den gleichen oder verschiedenen 1 bis 11 Halogenatomen substituiert ist, C1-C5-Alkylrest, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist und einen C1-C5-Alkylthiorest aufweist, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C1-C5-Alkylrest, der mit einer Cyanogruppe substituiert ist (beispielsweise einem 1-Methyl-2-cyanoethylrest), C1-C5-Alkylrest, der mit einem C1-C5-Alkoxycarbonylrest substituiert ist (beispielsweise 2-Methoxycarbonylethylrest), C3-C8-Cycloalkylrest, der mit mindestens einem Halogenatom substituiert sein kann und eine ungesättigte Bindung enthalten kann (beispielsweise ein Cyclohexylrest und Cyclopentylrest), C7-C17-Aralkylrest, der mit 1 bis 5 gleichen oder verschiedenen Substituenten substituiert sein kann (beispielsweise eine Benzylgruppe oder eine α-Methylbenzylgruppe {wobei die Substituenten ausgewählt sind aus einem Halogenatom (einem Floratom, Chloratom, Bromatom, Iodatom), C1-C5-Alkylrest (beispielsweise einem Methylrest und Ethylrest), C1-C5-Alkoxyrest (beispielsweise Methoxyrest und Ethoxyrest), C1-C5-Alkylthiorest (beispielsweise einem Methylthiorest und Ethylthiorest), C1-C5-Halogenalkylrest, vorzugsweise C1-C2-Halogenalkylrest (beispielsweise Trifluormethylrest), C1-C5-Halogenalkoxyrest, vorzugsweise C1-C2-Halogenalkoxyrest (beispielsweise einem Trifluormethoxyrest und Difluormethoxyrest), C1-C5-Halogenalkylthiorest, vorzugsweise C1-C2-Halogenalkylthiorest (beispielsweise einem Trifluormethylthiorest) und einer Cyanogruppe; und R3 ein C1-C10-Alkylrest (beispielsweise ein Methylrest, Ethylrest, Propylrest, Isopropylrest und tert.-Butylrest) oder eine Phenylgruppe, die substituiert sein kann und die ausgewählt ist aus einer Phenylgruppe, 2-Methylphenylgruppe, 3-Methylphenylgruppe, 4-Methylphenylgruppe, 2-Methoxyphenylgruppe, 3-Methoxyphenylgruppe, 4-Methoxyphenylgruppe, 2-Fluorphenylgruppe, 3-Fluorphenylgruppe, 4-Fluorphenylgruppe, 2-Chlorphenylgruppe, 3-Chlorphenylgruppe, 4-Chlorphenylgruppe, 2-Bromphenylgruppe, 3-Bromphenylgruppe und einer 4-Bromphenylgruppe)
    in Gegenwart eines Ether-Lösungsmittels, die Bildung einer O-Alkylverbindung in bemerkenswerter Weise gehemmt wird und eine Pyrazolinon-Verbindung, dargestellt durch die Formel (I):
    Figure 00070001
    (wobei R1, R2 und Ar die gleichen Bedeutungen wie vorstehend beschrieben haben) in hoher Ausbeute mit hoher Regioselektivität erhalten werden kann, während die Bildung einer O-Alkylverbindung merklich verringert wird.
  • So stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Pyrazolinon-Verbindung zur Verfügung, die durch die Formel (I) dargestellt ist, das das Umsetzen eines Lithiumsalzes einer durch die Formel (II) dargestellten Pyrazolinon-Verbindung mit einem durch die Formel (III) dargestellten Sulfonsäureester in Gegenwart eines Ether-Lösungsmittels (nachstehend als das erfindungsgemäße Verfahren bezeichnet) umfaßt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird durchgeführt durch Umsetzen des Lithiumsalzes der durch die Formel (II) dargestellten Pyrazolinon-Verbindung mit dem durch die Formel (III) dargestellten Sulfonsäureesters in Gegenwart eines Ether-Lösungsmittels.
  • Die Umsetzungstemperatur für diese Umsetzung liegt üblicherweise im Bereich von 60 bis 150°C, vorzugsweise 80 bis 120°C, und die Umsetzungszeit liegt üblicherweise im Bereich von 1 bis 12 Stunden.
  • Die Menge des bei der Umsetzung verwendeten, durch die Formel (III) dargestellten Sulfonsäureesters beträgt üblicherweise 1,0 bis 5,0 Mol, vorzugsweise 1,1 bis 2,0 Mol, bezogen auf 1 Mol des Lithiumsalzes der durch die Formel (II) dargestellten Pyrazolinon-Verbindung.
  • Das bei der vorliegenden Erfindung verwendete Ether-Lösungsmittel bedeutet ein Umsetzungslösungsmittel mit mindestens einer Etherbindung (-C-O-C-). Beispiele des Ether-Lösungsmittels umfassen 1,4-Dioxan, Tetrahydrofuran, Tetrahydropyran und Diisopropylether, und 1,4-Dioxan, Tetrahydrofuran und Tetrahydropyran sind bevorzugt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann in dem Ether-Lösungsmittel allein oder in dem Gemisch aus dem Ether-Lösungsmittel und einem anderen inerten Lösungsmittel durchgeführt werden. Falls das gemischte Lösungsmittel verwendet wird, enthält es üblicherweise das Ether-Lösungsmittel in einer Menge von 50 Vol.-% oder mehr. Beispiele des anderen inerten Lösungsmittels umfassen beispielsweise aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Xylol und Chlorbenzol, und aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Hexan.
  • Die Konzentration des Lithiumsalzes der durch die Formel (II) dargestellten Pyrazolinon-Verbindung beträgt üblicherweise 0,01 bis 2 M, vorzugsweise 0,05 bis 1 M, in der Umsetzungslösung gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren.
  • Die durch die Formel (I) dargestellte Pyrazolinon-Verbindung kann durch das Durchführen der üblichen Aufarbeitung wie der Zugabe von Wasser zum Umsetzungsgemisch nach Beendigung der Umsetzung, dann Extrahieren des Gemisches mit einem organischen Lösungsmittel und Kondensierung durch Entfernen des Lösungsmittels erhalten werden. Diese Verbindung kann gegebenenfalls auch mittels Waschen mit einem organischen Lösungsmittel, Umkristallisieren und Säulenchromatographie gereinigt werden.
  • Der durch die Formel (III) dargestellte, bei dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendete Sulfonsäureester kann gemäß einem Verfahren hergestellt werden, das in J. Org. Chem., (1970), 35(9), 3195 beschrieben ist.
  • Das Lithiumsalz der durch die Formel (II) dargestellten Pyrazolinon-Verbindung kann durch Umsetzen der durch die Formel (II) dargestellten Pyrazolinon-Verbindung mit einem wasserfreien Lithiumhydroxid oder Lithiumhydroxidmonohydrat unter azeotroper Dehydratationsbedingung oder durch Umsetzen der durch die Formel (II) dargestellten Pyrazolinon-Verbindung mit Lithiumhydrid, C1-C6-Alkyllithium (beispielsweise Butyllithium und sek.-Butyllithium) oder Lithium-di(C1-C6)-alkylamid (beispielsweise Lithiumdiethylamid und Lithiumdiisopropylamid) hergestellt werden.
  • Wenn die durch die Formel (II) dargestellte Pyrazolinon-Verbindung sich mit einem wasserfreien Lithiumhydroxid oder Lithiumhydroxidmonohydrat unter azeotroper Dehydratationsbedingung umsetzen gelassen wird, liegt die Umsetzungstemperatur für diese Umsetzung üblicherweise im Bereich von 80 bis 140°C und die Umsetzungszeit liegt üblicherweise im Bereich von 0,5 bis 12 Stunden.
  • Die Menge des wasserfreien Lithiumhydroxids oder Lithiumhydroxidmonohydrats beträgt üblicherweise 1,0 bis 5,0 Mol, vorzugsweise 1,1 bis 2,0 Mol, bezogen auf 1 Mol des durch die Formel (II) dargestellten Pyrazolinon-Derivats.
  • Als Lösungsmittel sind aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Xylol und Chlorbenzol, angegeben.
  • Wenn die durch die Formel (II) dargestellte Pyrazolinon-Verbindung sich mit Lithiumhydrid, Alkyllithium oder Lithiumdialkylamid umsetzen gelassen wird, liegt die Umsetzungszeit für diese Umsetzung üblicherweise im Bereich von 1 bis 12 Stunden und die Umsetzungstemperatur liegt üblicherweise im Bereich von 60 bis 120°C, wenn Lithiumhydrid verwendet wird, und üblicherweise im Bereich von –78 bis 30°C, wenn Alkyllithium oder Lithiumdialkylamid verwendet wird.
  • Die Menge an Lithiumhydrid, Alkyllithium oder Lithiumdialkylamid beträgt üblicherweise 1,0 bis 2,0 Mol, bezogen auf 1 Mol des durch die Formel (II) dargestellten Pyrazolinon-Derivats.
  • Als Lösungsmittel werden aliphatische Kohlenwasserstoffe wie Hexan, aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Toluol, oder Ether, wie Diethylether, 1,4-Dioxan, Tetrahydrofuran und Tetrahydropyran, Diisopropylether, angegeben.
  • Das Lithiumsalz der durch die Formel (II) dargestellten Pyrazolinon-Verbindung kann durch Herausdestillieren des Lösungsmittels unter verringertem Druck aus dem Umsetzungsgemisch nach Beendigung der Umsetzung erhalten werden.
  • Wenn Ether als Umsetzungslösungsmittel verwendet werden, kann die Umsetzungslösung nach Beendigung der Umsetzung für das erfindungsgemäße Verfahren ohne einen weiteren Arbeitsschritt verwendet werden.
  • Die durch die Formel (II) dargestellte, bei dem vorstehend beschriebenen Herstellungsverfahren verwendete Pyrazolinon-Verbindung kann gemäß einem in EP-A-0 679 643 beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
  • Beispiele
  • Die folgenden Beispiele veranschaulichen die vorliegende Erfindung detailliert, beschränken jedoch nicht deren Umfang.
  • Herstellungsbeispiel 1
  • Ein Umsetzungsgefäß, das mit einem Wasserabscheider ausgestattet war, wurde mit 3,00 g 1-tert.-Butyl-4-(2,6-dichlorphenyl)-5-amino-pyrazolin-3-on, 0,84 g Lithiumhydroxidmonohydrat und 15 ml Toluol beschickt, und das Umsetzungsgemisch wurde 1 Stunde unter azeotroper Dehydratationsbedingung gerührt, dann wurde Toluol unter verringertem Druck herausdestilliert.
  • Dem Rückstand wurden 100 ml 1,4-Dioxan zugegeben, und 2,77 g Isopropylmethansulfonat in 15 ml 1,4-Dioxan wurden dem Umsetzungsgemisch unter Rückfluß tropfenweise zugegeben. Nach Beendigung der Zugabe wurde das Gemisch 3 Stunden unter Rückflußbedingungen erhitzt, das Lösungsmittel wurde dann herausdestilliert, und 60 ml Wasser wurden dem Rückstand zugegeben, und das Gemisch wurde mit 60 ml Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde mit 60 ml Wasser gewaschen, dann eingeengt, um 3,38 g eines gelben Feststoffs zu erhalten. Das Rohprodukt, das mittels 1H-NMR analysiert wurde, wobei das Verhältnis der N-Alkylverbindung zur O-Alkylverbindung 95 zu 5 war, wurde mit einem gemischten Lösungsmittel aus Hexan : Diethylether (20 : 1) gewaschen, um 3,06 g (Ausbeute: 89,5%) 1-tert.-Butyl-2-isopropyl-4-(2,6-dichlorphenyl)-5-amino-pyrazolin-3-on zu erhalten.
    1H-NMR (CDCl3/TMS) δ-Wert (ppm)
    1,39 (d, 6H), 1,43 (s, 9H), 3,64 (q, 1H), 4,22 (s, 2H), 7,16 (d, 1H), 7,19 (d, 1H), 7,35 (d, 1H)
  • Herstellungsbeispiel 2
  • Ein Umsetzungsgefäß, das mit einem Wasserabscheider ausgestattet war, wurde mit 3,68 g 1-tert.-Butyl-4-(2-methylphenyl)-5-amino-pyrazolin-3-on, 1,26 g Lithiumhydroxidmonohydrat und 30 ml Toluol beschickt, und das Umsetzungsgemisch wurde 1 Stunde unter azeotroper Dehydratationsbedingung gerührt, dann wurde Toluol unter verringertem Druck herausdestilliert.
  • Dem Rückstand wurden 50 ml 1,4-Dioxan zugegeben, und 3,04 g sek.-Butylmethansulfonat in 10 ml 1,4-Dioxan wurden dem Umsetzungsgemisch tropfenweise unter Rückfluß zugegeben. Nach Beendigung der Zugabe wurde das Gemisch 7 Stunden unter Rückfluß erhitzt, dann wurde das Lösungsmittel herausdestilliert und 60 ml Wasser wurden dem Rückstand zugegeben und das Gemisch wurde mit 60 ml Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde mit 60 ml Wasser gewaschen, dann eingeengt, um 4,02 g eines gelben Feststoffs zu erhalten. Das rohe Produkt, das mittels 1H-NMR analysiert wurde, wobei das Verhältnis der N-Alkylverbindung zur O-Alkylverbindung 80 zu 20 betrug, wurde mit einem gemischten Lösungsmittel aus Hexan Diethylether (20 : 1) gewaschen, um 3,07 g (Ausbeute: 67,9%) 1-tert.-Butyl-2-sek.-butyl-4-(2-methylphenyl)-5-amino-pyrazolin-3-on zu erhalten.
    1H-NMR (CDCl3/TMS) δ-Wert (ppm)
    0,93 (t, 3H), 1,29 (d, 3H), 1,40 (s, 9H), 1,95 (m, 2H), 2,26 (s, 3H), 3,37 (q, 1H), 4,18 (s, 2H), 7,09 bis 7,25 (m, 4H)
  • Vergleichsbeispiel 1 (Herstellung 1 gemäß dem vorstehend beschriebenen Schema)
  • Ein Gemisch aus 1,23 g 1-tert.-Butyl-4-(2-methylphenyl)-5-amino-pyrazolin-3-on, 1,84 g 2-Iodbutan, 2,1 g Kaliumcarbonat und 20 ml Ethanol wurde 10 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Das Lösungsmittel wurde unter verringertem Druck herausdestilliert, dann wurde Wasser zugegeben, und das Gemisch wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, dann wurde das Lösungsmittel unter verringertem Druck herausdestilliert. Der Rückstand, der mittels 1H-NMR analysiert wurde, wobei das Verhältnis der N-Alkylverbindung zur O-Alkylverbindung 16 bis 84 betrug, wurde einer Säulenchromatographie unterzogen, um 250 ml (Ausbeute: 16%) 1-tert.-Butyl-2-sek.-butyl-4-(2-methylphenyl)-5-aminopyrazolin-3-on zu erhalten.
  • Vergleichsbeispiel 2 (Herstellung 2 gemäß dem vorstehend beschriebenen Schema)
  • Zu 160 mg Natriumhydroxid (60%ige Öldispersion) wurden 30 ml Toluol und 1,00 g 1-tert.-Butyl-4-(2,6-dichlorphenyl)-5-amino-pyrazolin-3-on zugegeben, und das Gemisch wurde 2 Stunden auf 100°C erhitzt. Diesem wurden 550 ml Isopropylmethansulfonat zugegeben, und das Gemisch wurde weitere 3 Stunden bei 100°C erhitzt. Nach Beendigung der Umsetzung wurde Wasser zugegeben, und das Gemisch wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, dann wurde das Lösungsmittel unter verringertem Druck herausdestilliert. Der Rückstand, der mittels 1H-NMR analysiert wurde, wobei das Verhältnis der N-Alkylverbindung zur O-Alkylverbindung 31 bis 69 betrug, wurde einer Säulenchromatographie unterzogen, um 353 mg (Ausbeute: 31%) 1-tert.-Butyl-2-sek.-butyl-4-(2,6-dichlorphenyl)-5-amino-pyrazolin-3-on zu erhalten.

Claims (8)

  1. Verfahren zur Herstellung einer Pyrazolinon-Verbindung der Formel (I):
    Figure 00130001
    (wobei R1 ein Kohlenwasserstoffrest ist, der substituiert sein kann und der ausgewählt ist aus einem C1-C10-Alkylrest, C2-C10-Alkenylrest, C2-C1-Alkinylrest, C1-C10-Alkylrest, der mit 1 bis 21 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C2-C10-Alkenylrest, der mit 1 bis 19 gleichen oder verschieden Halogenatomen substituiert ist, C2-C10-Alkinylrest, der mit 1 bis 17 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C1-C5-Alkoxy-C1-C5-alkylrest, C1-C5-Alkylthio-C1-C5-alkylrest, C1-C5-Alkylrest, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist und einen C1-C5-Alkoxyrest aufweist, der mit den gleichen oder verschiedenen 1 bis 11 Halogenatomen substituiert ist, C1-C5-Alkylrest, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist und einen C1-C5-Alkylthiorest aufweist, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C1-C5-Alkylrest, der mit einer Cyanogruppe substituiert ist, C1-C5-Alkylrest, der mit einem C1-C5-Alkoxycarbonylrest substituiert ist, C3-C8-Cycloalkylrest, der mit mindestens einem Halogenatom substituiert sein kann und eine ungesättigte Bindung enthalten kann, eine Phenylgruppe, die mit 1 bis 5 gleichen oder verschiedenen Substituenten substituiert sein kann (wobei die Substituenten ausgewählt sind aus einem Halogenatom, C1-C5-Alkylrest, C1-C5-Alkoxyrest, C1-C5-Alkylthiorest, C1-C5-Halogenalkylrest, C1-C5-Halogenalkoxyrest, C1-C5-Halogenalkylthiorest und einer Cyanogruppe), und einem C7-C17-Aralkylrest, der mit 1 bis 5 gleichen oder verschiedenen Substituenten substituiert sein kann (wobei die Substituenten ausgewählt sind aus einem Halogenatom, C1-C5-Alkylrest, C1-C5-Alkoxyrest, C1-C5- Alkylthiorest, C1-C5-Halogenalkylrest, C1-C5-Halogenalkoxyrest, C1-C5-Halogenalkylthiorest und einer Cyanogruppe); R2 ein Kohlenwasserstoffrest ist, der substituiert sein kann und der ausgewählt ist aus einem C1-C10-Alkylrest, C2-C10-Alkenylrest, C2-C10-Alkinylrest, C1-C10-Alkylrest, der mit 1 bis 21 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C2-C10-Alkenylrest, der mit 1 bis 19 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C2-C10-Alkinylrest, der mit 1 bis 17 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C1-C5-Alkoxy-C1-C5-alkylrest, C1-C5-Alkylthio-C1-C5-alkylrest, C1-C5-Alkylrest, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist und einen C1-C5-Alkoxyrest aufweist, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C1-C5-Alkylrest, der mit den gleichen oder verschiedenen 1 bis 11 Halogenatomen substituiert ist und einen C1-C5-Alkylthiorest aufweist, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C1-C5-Alkylrest, der mit einer Cyanogruppe substituiert ist, C1-C5-Alkylrest, der mit einem C1-C5-Alkoxycarbonylrest substituiert ist, C3-C8-Cycloalkylrest, der mit mindestens einem Halogenatom substituiert sein kann und eine ungesättigte Bindung enthalten kann, und einem C7-C17-Aralkylrest, der mit 1 bis 5 gleichen oder verschiedenen Substituenten substituiert sein kann (wobei die Substituenten ausgewählt sind aus einem Halogenatom, C1-C5-Alkylrest, C1-C5-Alkoxyrest, C1-C5-Alkylthiorest, C1-C5-Halogenalkylrest, C1-C5-Halogenalkoxyrest, C1-C5-Halogenalkylthiorest und einer Cyanogruppe); und Ar eine Phenylgruppe ist, die substituiert sein kann und die durch die Formel (IV) dargestellt ist:
    Figure 00140001
    wobei R4 bis R8 gleich oder verschieden sein können und ein Wasserstoffatom, Halogenatom, ein C1-C5-Alkylrest, C1-C5-Alkylrest, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C1-C5-Alkoxyrest, C1-C3-Alkoxy-C1-C3-alkylrest, C1-C3-Alkoxy-C1-C3-alkoxyrest, C1-C5-Alkoxyrest, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, C1-C5-Alkylthiorest, C1-C5-Alkylthiorest, der mit 1 bis 11 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiert ist, eine Cyanogruppe, Nitrogruppe, Phenylgruppe, die mit 1 bis 5 gleichen oder verschiedenen Substituenten substituiert sein kann oder Phenoxygruppe, die mit 1 bis 5 gleichen oder verschiedenen Substituenten substituiert sein kann (wobei Substituenten der Phenyl- oder Phenoxygruppen, die substituiert sein können, ausgewählt sind aus einem Halogenatom, C1-C5-Alkylrest, C1-C5-Alkoxyrest, C1-C5-Alkylthiorest, C1-C5-Halogenalkylrest, C1-C5-Halogenalkoxyrest, C1-C5-Halogenalkylthiorest, und einer Cyanogruppe) sind, oder zwei benachbarte Reste aus R4 bis R8 miteinander verbunden sind, um eine Gruppe CH=CH-CH=CH, eine Methylendioxygruppe, die mit mindestens einem Halogenatom substituiert sein kann, oder einen C2-C6-Alkylenrest, der ein Sauerstoffatom enthalten kann und mit mindestens einem C1-C4-Alkylrest substituiert sein kann, zu bilden, welches umfasst Umsetzen eines Lithiumsalzes einer Pyrazolinon-Verbindung der Formel (II):
    Figure 00150001
    (wobei R1 und Ar die gleichen Bedeutungen wie vorstehend beschrieben aufweisen) mit einem Sulfonsäureester der Formel (III): R2-O-SO2R3 (wobei R2 die gleiche Bedeutung wie vorstehend beschrieben aufweist und R3 ein C1-C10-Alkylrest oder eine Phenylgruppe, die substituiert sein kann und die ausgewählt ist aus einer Phenylgruppe, 2-Methylphenylgruppe, 3-Methylphenylgruppe, 4-Methylphenylgruppe, 2-Methoxyphenylgruppe, 3-Methoxyphenylgruppe, 4-Methoxyphenylgruppe, 2-Fluorphenylgruppe, 3-Fluorphenylgruppe, 4-Fluorphenylgruppe, 2-Chlorphenylgruppe, 3-Chlorphenylgruppe, 4-Chlorphenylgruppe, 2-Bromphenylgruppe, 3-Bromphenylgruppe und einer 4-Bromphenylgruppe, ist) in Gegenwart eines Ether-Lösungsmittels.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei der C2-C6-Alkylenrest, der ein Sauerstoffatom enthalten kann und der mit mindestens einem C1-C4-Alkylrest substituiert sein kann, eine Trimethylengruppe, eine Tetramethylengruppe, eine Gruppe OCH2CH2 oder eine Gruppe OCH2CH(CH3) ist.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei R2 in dem Sulfonsäureester (III) eine Isopropylgruppe oder eine sek.-Butylgruppe ist.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei R3 in dem Sulfonsäureester (III) eine Methylgruppe, Phenylgruppe oder 4-Methylphenylgruppe ist.
  5. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das Ether-Lösungsmittel 1,4-Dioxan, Tetrahydrofuran oder Tetrahydropyran ist.
  6. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das Ether-Lösungsmittel 1,4-Dioxan, Tetrahydrofuran oder Tetrahydropyran ist und R3 in dem Sulfonsäureester (III) eine Methylgruppe, Phenylgruppe oder 4-Methylphenylgruppe ist.
  7. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei die Umsetzungstemperatur 60 bis 150°C beträgt.
  8. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei die Umsetzungstemperatur 60 bis 150°C beträgt, die Konzentration des Lithiumsalzes der Pyrazolin-Verbindung (II) 0,01 bis 2 M beträgt, und das Molverhältnis des Sulfonsäureesters (III) zu dem Lithiumsalz der Pyrazolin-Verbindung (II) 1,0 bis 5,0 beträgt.
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