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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Wärmetauscherverdampfer,
insbesondere einen Gegenstromverdampfer, der für zeotrope Kältemittel
mit prägnanten
Gleiteigenschaften optimiert ist. Insbesondere betrifft die Erfindung
einen Verdampfer vom Röhrenwärmetauschertyp,
bei dem das Kältemittel
durch die Röhren
fließt
und verdampft, während
eine Flüssigkeit
durch den Dampfraum fließt
und von dem verdampfenden Kältemittel
gekühlt
wird. Der Verdampfer ist Bestandteil einer Kühlanlage, die zum Kühlen großer Wassermengen
verwendet werden kann.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Kühlanlagen
der Art, die zum Kühlen
großer Wassermengen
eingesetzt werden, umfassen typischerweise einen Wärmetauscherverdampfer
mit zwei getrennten Durchgangswegen. Ein Durchgangsweg führt Kältemittel
und ein anderer führt
die zu kühlende
Flüssigkeit,
gewöhnlich
Wasser. Wenn das Kältemittel
durch den Verdampfer strömt,
absorbiert es Wärme
von der Flüssigkeit
und wechselt von einer Flüssig-
in eine Dampfphase. Nachdem das Kältemittel den Verdampfer verlassen
hat, strömt
es weiter zu einem Kompressor, dann zu einem Kondensator, dann zu
einem Expansionsventil und wieder zum Verdampfer zurück und wiederholt
den Kältekreislauf.
Die zu kühlende
Flüssigkeit
geht in einem separaten Flüssigkeitskanal
durch den Verdampfer hindurch und wird durch die Verdampfung des
Kältemittels
gekühlt.
Die Flüssigkeit
kann dann zu einem Kühlsystem zum
Kühlen
der zu klimatisierenden Räume
geleitet werden, oder sie kann zu anderen Kühlzwecken verwendet werden.
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Ein
Verfahren zur Erhöhung
des Wirkungsgrads von Wärmetauscherverdampfern
im Allgemeinen und insbesondere von jenen vom Röhrenwärmetauschertyp besteht darin,
die Anzahl und Abmessungen der das Kältemittel führenden Röhren zu verändern. Diese Vorgehensweise
führt jedoch
zu einer untragbaren Kostensteigerung.
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Eine
andere Vorgehensweise zur Steigerung des Wirkungsgrads von Wärmetauschern
im Allgemeinen bestand darin, Stäbe
in Wärmetauscherröhren einzubauen,
um ringförmige
Durchgänge
auszubilden, in denen eine Flüssigkeit
fließt.
Anwendungen dieser Vorgehensweise sind in den US-Patenten Nr. 1
303 107 von Oderman, 3 749 155 von Buffiere und 5 454 429 von Neusauter
offenbart. Bei dieser Vorgehensweise wird die Wärmeübertragung durch die Außenwand
des Kreisrings erhöht,
indem die Strömungsmenge
des Kältemittels
nahe der Wand erhöht wird.
Jedoch weist diese Vorgehensweise oft Nachteile auf. Beispielsweise
kann eine galvanische bzw. Kontaktkorrosion zwischen Metallteilen
aus verschiedenen Metallen zu vorzeitigen Ausfällen des Wärmetauschers führen und
ausgedehnte Wartungen und Reparaturen erfordern. Wenn die Stäbe innerhalb
der Röhrendurchgänge verwendet
werden, kann die Energie der Strömung
die Stäbe
zum Vibrieren bringen. Die durch die Wechselwirkung zwischen der
Strömung
und den Stäben
in den Röhren
entwickelte akustische Energie kann im Lauf der Zeit die Struktur des
Verdampfers beschädigen.
Bei einigen Anwendungsfällen
verursacht diese Vorgehensweise einen hohen Druckabfall am Rohr,
wodurch die Wirkung des Kältekreislaufs
vermindert wird. Außerdem
haben Anwendungen dieser Vorgehensweise schon oft die Kosten des
sich ergebenden Wärmetauschers wegen
der Materialkosten für
den Stab und der Werkstoff- und Arbeitskosten im Zusammenhang mit
dem Einbau und dem Halten des Stabs innerhalb des Rohrs prägnant erhöht.
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Vor
kurzem haben bestimmte Aufsichtsgremien Beschränkungen für jene Arten von Kältemitteln erlassen,
die für
bestimmte Kühlanwendungen
verwendet werden können.
Zusammen mit den vorgenannten Einschränkungen besteht angesichts
dieser Beschränkungen
bei bestehenden Verdampferentwürfen
weiterhin ein Bedarf an einem verbesserten Verdampfer für Kältemittel.
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Das
US-Patent Nr. 4 784 218 offenbart einen Wärmetauscher mit Strömungsbrecherelementen
in Form von an einem Stab angebrachten Klingen. Bei jeder beliebigen
Klinge besteht ein Kontakt zwischen den Klingen und der inneren
Röhrenwand
effektiv nur an einem Kontaktpunkt oder überhaupt nicht. Ein derartiger
Punktkontakt oder Kontaktmangel hält die Brecherstruktur nicht
an ihrer Position innerhalb der Röhre. Vielmehr neigen die Klingen
dazu, in die Grenzschicht einzudringen.
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Das
US-Patent Nr. 4 090 559 offenbart einen Wärmetauscher mit einer verwundenen
Drahtbürste mit
Reibungspassung gegen eine Röhrenwand.
Die Röhre
und die Zentrierbürste
sind aus einem Metall wie Kupfer, Aluminium oder Stahl hergestellt.
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Das
US-Patent Nr. 4 412 582 lehrt die Verwendung von Polypropylen für flache
Leitflächen, welche
die Strömung
von Flüssigkeit
in einem Wärmetauscher
unterbrechen. Dieses System verwendet mehrere Abstandsstäbe zum Anbringen
der Leitflächen.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Demgemäß ist es
ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Verdampfer für einen
Kältekreislauf zur
Verfügung
zu stellen, der die Probleme, Beschränkungen und Nachteile derzeit
in Benutzung befindlicher Verdampfer aller Art, vor allem jener,
die in luftgekühlten
Kälteeinheiten
verwendet werden, anspricht.
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Ein
weiteres Ziel ist es, einen Verdampfer zur Verfügung zu stellen, der wirksam
mit neueren Kältemitteln,
vor allem zeotropen Kältemitteln
mit Gleiteigenschaften, arbeitet.
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Ein
noch anderes Ziel ist es, einen verbesserten Verdampfer vorzusehen,
der aus kostengünstigen
Bestandteilen besteht und ökonomisch
zu bauen ist.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der nun folgenden
Beschreibung erläutert und
sind zum Teil aus der Beschreibung ersichtlich, oder sie können durch
die praktische Anwendung der Erfindung erfahren werden. Die Ziele
und weiteren Vorteile der Erfindung werden durch die Vorrichtungen
und Kombinationen, die insbesondere in der schriftlichen Beschreibung
und ihren Ansprüchen hervorgehoben
werden, sowie durch die beigefügten Zeichnungen
realisiert und erhalten.
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Um
diese und andere Vorteile zu erreichen und gemäß dem Zweck der Erfindung,
wie er ausgeführt
und ausführlich
beschrieben ist, sieht ein Aspekt der Erfindung eine Wärmetauschervorrichtung
vor, wie sie in Anspruch 1 definiert ist. Die Borstenbüschel sind
vorzugsweise integral mit dem inneren Bauelement hergestellt.
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Bevorzugt
werden mehrere Wärmetauscherröhrenvorrichtungen
innerhalb des Dampfraums eines Verdampfers gehalten, wobei jede
Vorrichtung eine Länge
aufweist, die nach der Menge der ausgetauschten Wärme bestimmt
wird. Bei Verwendung in einem luftgekühlten Kältegerät wird der sich ergebene Verdampfer
vorzugsweise zum Übertragen
von Wärme
zwischen einem zeotropen Kältemittel
und Wasser benutzt. In dieser Ausführungsform wird das Kältemittel
durch den Verdampfer in einem einzigen Durchlauf in eine Richtung
fließen
gelassen, während
das Wasser durch den Verdampfer in einem einzigen Durchlauf in die
entgegengesetzte Richtung fließen
gelassen wird. Das innere Bauelement ist vorzugsweise wie ein langer
Zylinder geformt.
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Gemäß einem
anderen Aspekt sieht die Erfindung ein Verfahren zum Austauschen
von Wärme zwischen
einer Flüssigkeit
und einem Kältemittel
in einem Röhrenwärmetauscher
mit einer oder mehreren Röhren
vor, wie in Anspruch 15 definiert ist.
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Vorzugsweise
ist das Kältemittel
ein zeotropes Kältemittel
mit prägnanten
Gleiteigenschaften. Das Kältemittel
und die Flüssigkeit
fließen
in entgegengesetzten Richtungen durch den Wärmetauscher, wobei sie jeweils
nur einen einzigen Durchlauf ausführen.
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Experimente
haben auch Verbesserungen gezeigt, wenn die vorliegende Erfindung
mit Verdampfern angewendet wurde, die ein Kältemittel mit einem einzigen
Bestandteil, wie etwa R-22, verwendet haben.
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Es
sollte verstanden werden, dass sowohl die vorstehende allgemeine
Beschreibung als auch die folgende detaillierte Beschreibung nur
als Beispiel und zur Erläuterung
dienen.
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Die
beigefügten
Zeichnungen sind zum weiteren Verständnis der Erfindung eingeschlossen,
und sie sind in die Beschreibung aufgenommen und stellen einen Teil
von ihr dar, sie veranschaulichen mehrere Ausführungsformen der Erfindung
und dienen zusammen mit der Beschreibung der Erläuterung der Prinzipien der
Erfindung.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist eine Seitenansicht,
die eine Ausführungsform
eines Wärmetauscherverdampfers zeigt,
der gemäß der Erfindung
hergestellt ist.
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2 ist eine Querschnittsansicht
längs der Linie
II-II der Ausführungsform
des in 1 gezeigten Wärmetauscherverdampfers.
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3 ist eine Querschnittsansicht
eines der röhrenförmigen Bauelemente
des Verdampfers von 1,
die ein langes inneres Bauelement mit elastisch biegsamen, in dem
langen röhrenförmigen Bauelement
angeordneten Stützbauelementen
zeigt.
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4 ist eine Seitenansicht
einer Ausführungsform
des langen inneren Bauelements mit elastisch biegsamen Stützbauelementen.
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5 ist eine Ansicht des langen
inneren Bauelements der 4 von
hinten.
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6 ist eine Querschnittsansicht
längs der Linie
VI-VI des in 4 gezeigten
inneren Bauelements.
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7 ist ein Diagramm, das
ein Beispiel der Wasser- und Kältemitteltemperatur
veranschaulicht, wenn diese durch einen Verdampfer fließen, der
gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt wurde.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG
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Es
wird nun detailliert Bezug auf die vorliegenden bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung genommen, von denen Beispiele in der beiliegenden
Beschreibung beschrieben und/oder in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht
sind.
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Zwar
weist die vorliegende Erfindung eine breitere Anwendungsmöglichkeit
auf in Bezug auf eine Wärmetauschervorrichtung
zum Übertragen
von Wärme
zwischen Flüssigkeiten,
welche innerhalb, und Flüssigkeiten,
welche über
ein röhrenförmiges Bauelement
fließen,
aber die Erfindung wurde entwickelt und weist eine besondere Anwendungsmöglichkeit
auf als Verdampfervorrichtung in einer luftgekühlten HVAC (heating, ventilating
and air conditioning – Heiz-,
Belüftungs-
und Klimatisierungs-)-Kältekompressoranlage,
vorzugsweise eine, die zeotrope Kältemittel verwendet. Zeotrope
Kältemittel
bestehen aus mehreren Bestandteilen, wobei jedes Bestandteil einen
anderen Siedepunkt hat. Diese zeotropen Kältemittel weisen typischerweise
eine prägnante
Gleiteigenschaft auf, was bedeutet, dass ein großer Temperaturunterschied zwischen
ihrem niedrigsten und ihrem höchsten
Siedepunkt besteht. Ein Beispiel für diese Kältemittel ist R-407C. Zur wirksamen
Verwendung zeotroper Kältemittel
haben die Erfinder festgestellt, dass der Verdampfer-Wärmetauscher
eine echte Gegenstromeinheit sein sollte, in der das Strömen des
Wassers in entgegengesetzter Richtung zum Strömen des Kältemittels erfolgt. Konventionelle Verdampfer
mit mehreren Durchläufen,
bei denen eine der beiden Flüssigkeiten
durch Röhrenleitungen fließt, die
hin und her wechseln, machen sich die prägnanten Gleiteigenschaften
zeotroper Kältemittel nicht
zunutze. Dagegen hält
die Gegenstromkonfiguration den größten durchschnittlichen Temperaturunterschied
zwischen Kältemittel
und Flüssigkeit
durch die Länge
des Wärmetauschers
aufrecht, was zur höchsten
Wärmeübertragung
führt,
wobei andere Variable konstant bleiben. Bei der bevorzugten Ausführungsform
fließen
die Flüssigkeiten
in entgegengesetzte Richtungen und jede führt nur einen Durchlauf durch
den Verdampfer aus. Wie nachstehend ausführlicher erläutert wird,
haben die Erfinder eine effiziente Weise zur Verwendung einer Gegenstromanordnung
mit zeotropen Kältemitteln
gefunden, während
der Verdampfer noch in ökonomisch
annehmbaren Grenzen hinsichtlich Länge und Gesamtgestaltung gehalten
wurde.
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Wie
in den 1–2 gezeigt ist, umfasst die Erfindung
einen Verdampfer 45 zum Übertragen von Wärme von
einer Flüssigkeit
zu einem zeotropen Kältemittel
mit Gleiteigenschaften. Die Flüssigkeit
ist vorzugsweise Wasser, aber auch andere Flüssigkeiten können verwendet
werden. Beispielsweise können
in dem Verdampfer Alkohol, Salzlösung, Öl und Glykol
verwendet werden. Der Verdampfer weist eine lange Kammer 36 mit
Sammlern 38, 39 an jedem Ende auf. Neben einem
ersten Ende der Kammer befindet sich ein Flüssigkeitseinlass 40 zur
Aufnahme von Flüssigkeit,
wie etwa Wasser. Die Flüssigkeit fließt in einer
ersten axialen Richtung durch die Kammer 36 des Verdampfers
und wird in gekühltem
Zustand durch einen Auslass 41 neben einem gegenüberliegenden
zweiten Ende der Kammer abgelassen. Der Verdampfer 45 umfasst
auch einen Kältemittelein lass 50,
der mit dem Sammler 39 an einem Ende der Kammer in Verbindung
steht, und einen Kältemittelauslass 51,
der mit dem Sammler 38 am gegenüberliegenden Ende der Kammer
in Verbindung steht. Des Weiteren weist der Verdampfer mehrere lange röhrenförmige Bauelemente 30 auf,
die innerhalb der langen Kammer zum Aufnehmen von Kältemittel
von dem Sammler 39 am zweiten Ende der Kammer, zum Fließenlassen
des Kältemittels
durch die röhrenförmigen Bauelemente 30 und
Ablassen des Kältemittels
in erwärmtem
Zustand durch den Sammler 38 und den Auslass 51 am
ersten Ende der langen Kammer positioniert sind. In dieser Anordnung
ist der Verdampfer ein echter Gegenstromverdampfer, der einen einzigen
Durchlauf eines Kältemittels
und einer zu kühlenden
Flüssigkeit,
typischerweise Wasser, annimmt. Wie nachstehend detaillierter beschrieben wird
und wie in 3 gezeigt
ist, ist ein extrudiertes inneres Bauelement 10 von langer
Form in jedem röhrenförmigen Bauelement
angeordnet, so dass das innere Bauelement und das röhrenförmige Bauelement
einen Kreisring 29 bilden, durch den Kältemittel fließt, um die
Wärmeübertragung
zwischen dem Kältemittel
und der anderen Flüssigkeit
zu erleichtern.
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Der
Verdampfer 45 weist eine lange Kammer 36 auf,
die durch einen äußeren Dampfraum 35 definiert
ist. Bei dieser Ausführungsform
ist der Dampfraum von zylindrischer Form, aber der Dampfraum kann
in einer Anzahl unterschiedlicher Formen vorliegen, ohne von der
Erfindung abzuweichen. Wasser tritt durch den Wassereinlass 40 in
die Kammer 36 ein, fließt durch die Kammer 36 und
tritt dann am Auslass 41 in gekühltem Zustand aus. Flüssiges Kältemittel
wird am Sammler 39, der am zweiten Ende der Kammer 36 angebracht
ist, eingeführt
und durch eine Flüssigdurchlauf-Leitfläche 46 an
die langen röhrenförmigen Bauelemente 30 verteilt,
in denen das Kältemittel
in entgegengesetzter Richtung zur Strömung des Wassers fließt. In den
röhrenförmigen Bauelementen 30 absorbiert
das Kältemittel
Wärme aus
dem Wasser und verdampft. Am dem Sammler 39 gegenüberliegenden
Ende der Kammer sind die röhrenförmigen Bauelemente 30 mit
einer Ansaugdurchlauf-Leitfläche 37 verbunden,
an der sie mit einem Sammler 38 in Verbindung stehen, der
einen Auslass für
das Kältemittel
aufweist. An diesem Auslass verlässt
das Kältemittel
den Verdampfer vorrangig in einem Dampfzustand.
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Das
Bündel
Wärmetauscherröhren im
Verdampfer wird durch mehrere Leitflächen in Position gehalten,
die axial längs
des Verdampfers beabstandet sind. Diese Leitflächen weisen Löcher auf,
durch die die röhrenförmigen Bauelemente
passen. Die Endleitflächen
an den Enden des Verdampfers haben denselben Querschnitt wie der
Verdampfer und definieren zusammen mit dem äußeren Dampfraum die Kältemittelsammler.
Die übrigen
Leitflächen
innerhalb der Kammer erstrecken sich nicht quer durch die gesamte
Kammer und sind alternativ an gegenüberliegenden Innenflächen des
Verdampfers zum Leiten der Wasserströmung in den Verdampfer in einem
wellenähnlichen
Fluss befestigt, um die Wärmeübertragung
zwischen dem Wasser und dem Kältemittel,
die in den Röhren
fließen,
zu erhöhen.
Der Verdampfer erreicht einen Gegenstrom von Wasser und Kältemittel,
wobei sowohl das Kältemittel
als auch das Wasser in nur einem einzigen axialen Durchlauf durch
den Verdampfer fließen.
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In
der bevorzugten Ausführungsform
sind die lange Kammer, die mehreren langen röhrenförmigen Bauelemente und die
langen inneren Bauelemente im Wesentlichen gerade. In dieser besonderen
Ausführungsform
hat der Verdampfer eine Länge
von 3,66 m (12 Fuß),
jedoch können
auch andere Längen für eine Anpassung
an unterschiedliche Strömungsmengen
und Wärmetauschpegel
verwendet werden. Verdampferentwürfe,
die eine Länge
von 4,88 m (16 Fuß)
aufweisen, haben zu ausgezeichneten Ergebnissen geführt. Wie
in 3 gezeigt ist, ist
ein langes inneres Bauteil 10 innerhalb des langen röhrenförmigen Bauelements 30 angeordnet.
Sowohl das innere Bauelement als auch das röhrenförmige Bauelement sind so bemessen,
dass sie einen Kreisring 29 zwischen den gegenüberliegenden
Oberflächen
des inneren Bauelements und des röhrenförmigen Bauelements bilden.
In der bevorzugten Ausführungsform weist
das innere Bauelement einen konstanten Durchmesser auf. Mehrere
elastisch biegsame Stützbauelemente 12 sind
in der Form von Büscheln,
die bevorzugt aus Borstenbündeln
hergestellt sind, an dem inneren Bauelement angebracht und längs des inneren
Bauelements beabstandet, um vorzustehen und mit dem röhrenförmigen Bauelement
in Eingriff zu kommen, um dadurch das innere Bauelement zentriert
innerhalb des röhrenförmigen Bauelements zu
stützen.
Die besten Ergebnisse wurden durch konzentrisches Stützen des
inneren Bauelements innerhalb des röhrenförmigen Bauelements erhalten.
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Das
Kältemittel
fließt
durch den Kreisring 29 und überträgt Wärme durch die Wand des röhrenförmigen Bauelements 30 an
eine Flüssigkeit,
die über die
Außenfläche des
röhrenförmigen Bauelements 30 fließt. In der
bevorzugten Ausführungsform
weist das röhrenförmige Bauelement
einen kreisrunden Querschnitt auf und das innere Bauelement 10 weist einen
festen kreisförmigen
Querschnitt auf und ist aus geschäumtem Kunststoff hergestellt.
Die Abmessungen des zu verwendenden Kreisrings hängen von der besonderen Anwendung
unter Berücksichtigung der
verwendeten Flüssigkeiten
und der Größe und Belastungseigenschaften
des Verdampfers ab. Für ein
röhrenförmiges Bauelement
von 16 mm (5/8 Zoll) Innendurchmesser wurde gezeigt, dass Kreisringe mit
einer Höhe
(radialer Abstand zwischen der Außenfläche des inneren Bauelements 10 und
der Innenfläche
des äußeren Bauelements 30)
im Bereich von 3,2 bis 6,4 mm (1/8 bis 1/4 Zoll), die einen Außendurchmesser
des inneren Bauelements 10 von 3,2 bis 9,5 mm (1/8 bis
3/8 Zoll) ergeben, einen akzeptablen Wärmetausch liefern. Jedoch ist
die Erfindung nicht auf Kreisringe beschränkt, die nur innerhalb dieses
Bereichs liegen.
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Das
innere Bauelement 10 ist aus einem Material hergestellt,
das mit dem durch den Kreisring fließenden Kältemittel kompatibel ist und
das nicht auf andere Weise praktische oder Anwendungsprobleme aufwirft.
Beispielsweise hat sich ein inneres Bauelement 10 aus einem
geschäumten
Polymermaterial als besonders gut für zeotrope Kältemittel
wie etwa R-407C erwiesen. Während
die inneren Stäbe aus
einer Vielfalt von Werkstoffen hergestellt sein können und
dennoch viele Merkmale der vorliegenden Erfindung vorweisen können, haben
sich feste synthetische Stäbe
mit Eigenschaften wie jene von Polypropylenstäben und am meisten bevorzugt
Stäbe aus
geschäumtem
Polyethylen als für
die Erfindung besonders gut geeignet erwiesen. Stäbe aus geschäumtem Polymer
sind Polymerstäbe,
die Gaseinschlusstaschen aufweisen. Geschäumte Stäbe sind von größerer Fe stigkeit
und Konzentrizität
als feste Polymerstäbe
und weisen auch eine bessere Steifigkeit auf und ihre Abmessungen
können
bei der Herstellung besser gesteuert werden. Derartige Stäbe sind
auch relativ kostengünstig
im Vergleich zu Stäben,
die aus anderen Materialien hergestellt sind.
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Genauer
gesagt, haben innere Bauelemente aus geschäumtem Polyethylen oder aus
geschäumtem
Polypropylen gute Ergebnisse gezeigt. Diese beiden Materialien widerstehen
einem chemischen Angriff, der zu nichtkondensierbaren Stoffen führen würde. Andere
Materialien, einschließlich
Metalle, können
zur Ausbildung der inneren Bauelemente verwendet werden, aber alle
weisen bestimmte Nachteile wie überhöhte Herstellungs-
oder Installationskosten, Korrosion, Steigerung mechanischer Ausfälle, überhöhter Druckabfall
oder Schwierigkeiten beim Zentrieren innerhalb der röhrenförmigen Bauelemente
auf.
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Wie
in den 1 und 2 gezeigt ist, sind mehrere
röhrenförmige Bauelemente
in einem Verdampfer eingebaut, der zum starken Abkühlen von
Wasser verwendet wird. Rein beispielsweise sind annähernd 400
Röhren
in einem Verdampfer umfasst, der gemäß der vorliegenden Erfindung
hergestellt wurde. Jedes röhrenförmige Bauelement
hat einen Innendurchmesser von 16 mm (5/8 Zoll) und jedes innere Bauelement
hat einen Außendurchmesser
von 9,5 mm (3/8 Zoll). Diese Abmessungsparameter können bei
Bedarf für
bestimmte Anwendungen modifiziert werden.
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Der
Verdampfer der vorliegenden Erfindung sieht einen erhöhten Wirkungsgrad
des Kühlsystems aufgrund
der gesteigerten Wärmetauscherwirkung zwischen
dem Kältemittel
und dem Wasser vor. Die Massenströmungsmenge des Kältemittels
nahe der Oberfläche
des röhrenförmigen Bauelements
wird erhöht,
was zu einer erhöhten
Wärmeaustauschrate
an der Wand des röhrenförmigen Bauelements 30 führt. Die
Wärmeaustauschrate
kann weiter erhöht
werden, wenn das röhrenförmige Bauelement
eine gerippte Innenoberfläche 31 hat,
die in Kontakt mit dem Kältemittel
ist, so dass die wirksame Innenseitenfläche des röhren förmigen Bauelements 30 vergrößert wird.
Röhrenleitungen
mit derartigen gerippten Innenflächen
sind im Handel erhältlich.
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In
der bevorzugten Ausführungsform
wird das innere Bauelement von den biegsamen Stützbauelementen 12 zentral
innerhalb des röhrenförmigen Bauelements
gehalten. In der in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsform
erstrecken sich die biegsamen Stützbauelemente
von dem inneren Bauelement und sind an einem Ende an dem inneren
Bauelement angebracht. Am gegenüberliegenden
Ende befinden sich die Stützbauelemente 12 mit
der Innenfläche
des röhrenförmigen Bauelements 30 in
Eingriff und halten dadurch das innere Bauelement 10 in
einer im Wesentlichen zentralen Position längs der Mittellinie des röhrenförmigen Bauelements 30.
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Wie
in 6 gezeigt ist, sind
in einer bevorzugten Ausführungsform
die biegsamen Stützbauelemente 12 aus
Büscheln
geformt, die ihrerseits vorzugsweise aus an dem inneren Bauelement 10 angebrachten
Borstenbündeln 22 hergestellt
sind. Diese Büschel
können
aus einer Vielfalt von Materialien hergestellt sein, die mit dem
in dem röhrenförmigen Bauelement
verwendeten Kältemittel
kompatibel sind und die ausreichend biegsam sind, um leicht in eine Röhre eingeführt zu werden
und dennoch die Stab in Position zu halten. Beispielsweise können die
Büschel
aus Polypropylenborsten hergestellt sein. Büschel dieser Art oder ähnliche
biegsame Bauelemente können
an dem inneren Stab durch verschiedene herkömmliche Techniken befestigt
sein. In der offenbarten Ausführungsform
werden die Büschel
aufgebaut, indem ein Loch 20 in das lange innere Bauelement 10 gebohrt
oder anderweitig geformt wird und die Büschel dauerhaft in den Löchern befestigt
werden. In der vorliegenden Ausführungsform
wird ein Borstenbüschel
auf sich zusammengefaltet und in das Loch 20 eingeführt. Die
verdoppelten Borstenbüschel
werden dann durch eine Heftklammer 21 aus Stahl oder einem
anderen geeigneten Material an dem inneren Bauelement befestigt.
Die Borsten, die von der Oberfläche
des inneren Bauelements abstehen, werden dann auf die korrekte Länge geschnitten,
so dass das innere Bauelement und die biegsamen Büschel leicht
in das röhrenförmige Bauelement eingeführt werden
können,
und die Bü schel
werden dann in Presspassung gegen die Innenwand des röhrenförmigen Bauelements
gebracht. Beispielsweise wird in ein inneres Bauelement von 9,5
mm (3/8 Zoll) Durchmesser gebohrt, um ein Loch von 3,2 mm (0,125
Zoll) Tiefe und 3,2 mm (0,125 Zoll) Durchmesser zur Unterbringung
eines Büschels
von 2,5 mm (0,100 Zoll) Durchmesser zu formen. Borsten mit einem
Durchmesser von 0,25 mm (0,010 Zoll) sind bei dieser Anwendung annehmbar
gewesen.
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Letztendlich
können
die Stützbauelemente der
vorliegenden Erfindung aus verschiedenen Materialien nach verschiedenen
Techniken hergestellt werden, solange die daraus entstehenden Stützbauelemente
die äußeren und
inneren Bauelemente in der korrekten Position auf eine Art und Weise
halten, die sowohl ökonomisch
als auch technisch annehmbar ist.
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Ein
Vorteil des Ausbildens der biegsamen Stützbauelemente 12 aus
zu Büscheln
gefassten Borsten besteht darin, dass sich die Stützbauelemente
biegen lassen, aber dann von allein in ihre ursprüngliche
Form zurückkehren,
was zu einem problemlosen Einführen
des langen inneren Bauelements 10 in das fange röhrenförmige Bauelement 30 durch
ein offenes Endes des röhrenförmigen Bauelements
führt.
Sobald das lange innere Bauelement 10 in das röhrenförmige Bauelement 30 eingeführt ist, zentrieren
die biegsamen Stützen 12 das
lange innere Bauelement 10 und halten es in seiner korrekten Position
innerhalb des langen röhrenförmigen Bauelements 30 zum
Ausbilden des Kreisrings 29.
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In
der vorliegenden bevorzugten Ausführungsform sind die biegsamen
Stützbauelemente längs des
inneren Bauelements beabstandet, und sie sind auch entlang des Perimeters
des Kreisrings beabstandet. Die biegsamen Stützbauelemente 12,
wie sie hier ausgeführt
sind, und unter Bezugnahme auf die 4 und 5, sind entlang des Perimeters
des inneren Bauelements 10 positioniert und durch mit Winkeln
versehene Räume
in gleichem Abstand voneinander getrennt. In diesem Fall sind Sätze aus
drei Stützbauelementen
entlang des Umfangs des inneren Bauelements 10 platziert
und durch einen 120°-Bogen
getrennt. Zusätzlich
sind die Stützbauelemente 12 einer
Satz axial längs
des inneren Bauelements 10 beabstandet, vorzugsweise durch
gleiche axiale Abstände.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
werden mehrere Sätze
aus je drei Büscheln
an bestimmten Abständen
längs des
inneren Bauelements platziert, so dass das innere Bauelement 10 im
Wesentlichen zentral innerhalb des röhrenförmigen Bauelements 30 entlang
seiner Gesamtlänge
gestützt
ist. In jedem Satz Stützbauelemente
sind die einzelnen Büschel
entlang des Perimeters des inneren Bauelements sowie längs der
axialen Länge
des inneren Bauelements gleich beabstandet. Außerdem definieren die Stützbauelemente
von mindestens einer der Sätze
einen spiralförmigen
Weg längs
des Kreisrings 29, wie in 4 gezeigt
ist.
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Die
bevorzugte Konfiguration der Stützbauelemente
minimiert die Menge des Druckabfalls, der durch das durch den Kreisring 29 fließende Kältemittel
bewirkt wird. Druckabfälle
zwischen 20,7 und 48,7 kPa (zwischen drei und sieben Psi) sind im
Allgemeinen für
das in dem ringförmigen
Durchgang fließende Kältemittel
annehmbar, ohne die Wirkung der Kühlanlage zu vermindern. Bei
den bestimmten, vorstehend erörterten
beispielhaften Röhren-
und Stababmessungen entsprechen diese Druckverluste einer Spaltfrequenz
zwischen den Sätzen
biegsamer Stützbauelemente
von etwa 25,4 cm bzw. 7,6 cm (10 Zoll bzw. 3 Zoll). Genauer gesagt,
wurde festgestellt, dass ein Abstand von 16,8 cm (6,625 Zoll) zwischen aufeinanderfolgenden
Sätzen
biegsamer Stützen
annehmbar ist, wie durch den Abstand „D" in 4 gezeigt
ist. Die Beabstandung der einzelnen Büschel innerhalb jedes Satzes
von Stützbauelementen
kann auch optimiert werden, um den Druckabfall zu senken, während das
lange innere Bauelement 10 trotzdem zentriert wird. Beispielsweise
wurde festgestellt, dass eine axiale Beabstandung von annähernd 12,7 mm
(0,5 Zoll) von einem Büschel
zum nächsten
annehmbar ist, und sie wird durch den Abstand „B" in 4 bezeichnet.
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Die
spiralförmige
Konfiguration der in der bevorzugten Ausführungsform verwendeten Stützen 12 versetzt
das Kältemittel
in eine spiralförmige
Bewegung. Dies neigt dazu, die Schichtung des Kältemittels in Flüssigschichten
und Gasschichten auf ein Minimum zu reduzieren, da das Kältemittel
aufgrund der von der Flüssigkeit
aufgenommenen Wärme durch
das röhrenförmige Bauelement
die Phase von einer Flüssigkeit
in ein Gas wechselt.
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Der
Verdampfer der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise mit einem
zeotropen Kältemittel mit
prägnanten
Gleiteigenschaften verwendet. Ein solches Kältemittel ist R-407C, das ein
ternäres
Gemisch von HFC-32/HFC-125/ und HFC-134a und ein keine Ozonverarmung verursachendes
Kältemittel ist.
Das vorliegende Gemisch weist bei einem gegebenen Druck mehrere
Siede- und Kondensationstemperaturen auf. Der Bereich, in dem die
Siede-/Kondensationstemperatur schwankt, wird als Temperaturgleiten
bezeichnet. Eine Anzahl anderer zeotroper Kältemittel kann ebenfalls bei
der Anwendung der Erfindung eingesetzt werden.
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Wie
aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, weist die vorliegende
Erfindung ein Verfahren zum Bewirken eines Wärmeaustauschs zwischen einer
Flüssigkeit
und einem Kältemittel
in einem Röhrenwärmetauscher
mit langer Kammer auf. Die Schritte umfassen das Fließenlassen
des Kältemittels
durch eine ringförmige
Passage, welche zwischen den einander gegenüberliegenden Flächen eines
langen röhrenförmigen Bauelements
und eines in dem röhrenförmigen Bauelement
angeordneten langen inneren Bauelements gebildet ist, wobei das röhrenförmige Bauelement
seinerseits innerhalb der langen Kammer angeordnet ist. Ein weiterer
Schritt besteht darin, die Flüssigkeit
um die Außenfläche des röhrenförmigen Bauelements
herum fließen
zu lassen. Bei diesem Verfahren wird das innere Bauelement innerhalb
des röhrenförmigen Bauelements
von mehreren biegsamen Stützen
gestützt,
die längs
des inneren Bauelements beabstandet sind, von dem inneren Bauelement
vorstehen und mit dem röhrenförmigen Bauelement
in Eingriff kommen.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
eines Verfahrens zum Kühlen
einer Flüssigkeit
in einem Verdampfer vom Röhrenwärmetauschertyp
weist erfindungsgemäß folgende
Schritte auf: Fließenlassen
einer Flüssigkeit,
wie etwa Wasser, in den Ver dampfer durch einen neben einem ersten
Ende des Dampfraums des Verdampfers angeordneten Flüssigkeitseinlass,
Fließenlassen
der Flüssigkeit
durch eine lange Kammer innerhalb des Dampfraums in einer ersten
axialen Richtung und Ablassen der Flüssigkeit aus dem Wärmetauscher
durch einen neben einem zweiten Ende des Dampfraums gegenüber dem
ersten Ende angeordneten Flüssigkeitsauslass. Das
Verfahren umfasst weiteren die folgenden Schritte: Fließenlassen
des Kältemittels
durch einen Kältemitteleinlass
in einen ersten am zweiten Ende des Dampfraums platzierten Sammler,
Fließenlassen des
Kältemittels
in die zweite Richtung entgegen der ersten Richtung durch einen
zwischen gegenüberliegenden
Oberflächen
eines röhrenförmigen Bauelements
innerhalb der langen Kammer ausgebildeten Kreisring und ein inneres
Bauelement innerhalb des röhrenförmigen Bauelements
und Ablassen des Kältemittels
aus einem am ersten Ende des Dampfraums gegenüber dem ersten Sammler befindlichen zweiten
Sammler durch einen Kältemittelauslass. Sowohl
das Kältemittel
wie auch die Flüssigkeit
fließen
nur einmal durch den Verdampfer, und vorzugsweise ist das Kältemittel
ein zeotropes Kältemittel
mit prägnanten
Gleiteigenschaften. Der Verdampfer weist mehrere äußere Röhren und
innere Bauelemente gemäß der vorliegenden
Erfindung auf, die jeweils eine Länge in der Größenordnung
von 4,88 m (16 Fuß)
haben. Die spezifischen Abmessungen der Vorrichtung können in
Abhängigkeit
von der Menge und der Temperatur der gekühlten Flüssigkeit variieren.
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Das
Verfahren zum Kühlen
von Wasser unter Verwendung eines in eine zum Wasser entgegengesetzte
Richtung fließenden
Kältemittels,
bei dem lange, von Büscheln
gestützte
innere Bauelemente innerhalb der langen röhrenförmigen Bauelemente angeordnet
sind, ist besonders vorteilhaft, wenn ein zeotropes Kältemittel
mit Gleiteigenschaften als Arbeitskältemittel verwendet wird. Dieses
Verfahren ermöglicht
eine verbesserte Systemwirksamkeit für den Kältekreislauf und erlaubt auch
die Verwendung eines kürzeren
Verdampfers, ohne dafür
die Effizienz zu opfern. Die so konstruierten Einfügungen sind leicht
einzubauen und fördern
keine Kontaktkorrosion.
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Damit
stellt die Erfindung einen Gegenstromverdampfer für eine luftgekühlte Kältekühlanlage
zur Verfügung,
die ein prägnantes
zeotropes Gleitkältemittel
wie etwa R-407C verwendet. Der Verdampfer und die Röhrenleitungen
sind ausreichend lang, um das Kältemittel
aus einem vorrangig flüssigen
Zustand beim Eintreten in den Einlass des Verdampfers zu einem Gas
einer Qualität
von annähernd
95% beim Austritt zu verdampfen. Für einen Verdampfer mit 382
Röhren
mit einem Außendurchmesser
von 16 mm (5/8 Zoll) und inneren zylindrischen Bauelementen mit
einem Durchmesser von 9,5 mm (3/8 Zoll) wurde gezeigt, dass Längen von
4,88 m (16 Fuß)
den gewünschten
Wirkungsgrad liefern. Es wird angenommen, dass Verdampfer der vorliegenden
Erfindung mit Längen
von 3,66 m (zwölf
Fuß) oder
mehr deutliche Vorteile gegenüber
bekannten Anlagen tiefern. 7 zeigt
ein Diagramm der Temperatur von Wasser und von dem Kältemittel
R-407C, während sie
in entgegengesetzten Richtungen durch einen Verdampfer fließen, der
gemäß der vorliegenden
Erfindung konstruiert wurde.
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Die
bevorzugte Ausführungsform
der inneren Bauelemente ist kostengünstig, da die inneren Bauelemente
aus polymeren Stäben
hergestellt sind und mit Stützbauelementen
ausgestattet werden können,
die die Bauelemente durch ein ökonomisches
und leicht zusammensetzbares Stützsystem an
Ort und Stelle halten. Eine solche Ausführungsform ist der Stab aus
geschäumtem
Polyethylen mit Büschelstützen, die
vorstehend detailliert offenbart wurden. Die Herstellungs- und Materialkosten
für diese
Ausführungsform
sind im Verhältnis
zu Metallstäben
gering und der Zusammenbau des inneren Bauelements in die röhrenförmigen Elemente
ist äußerst einfach
und kosteneffizient. Die entstehende Kombination hat sich ebenfalls
als vollständig
geräuschfrei im
Verhältnis
zu anderen Optionen erwiesen. Die Verwendung des Polypropylen- oder
Polyethylenstabs und der Büschel
sollte für
die äußere Röhre vom
Standpunkt der Kontaktkorrosion oder Röhrenundichtheit, die durch
Reibung von Metall auf Metall verursacht werden, ebenfalls nicht
schädlich
wirken. Außerdem
liefert diese Kombination von Bauelementen hohe Wärmetauschwerte
mit niedrigen oder gemäßigten Druckabfällen. Andere
Röhrenmaterialien und
Stützmerkmale,
die dieselben oder ähnliche vorteilhafte
Eigenschaften liefern, fallen unter den Schutzbereich der Erfindung,
wie er in den Ansprüchen
definiert ist.