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Erfindungsgebiet.
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Die Erfindung betrifft eine Steuerung
für eine
Hochdruckgasentladungslampe zum Vermeiden von Lichtbogeninstabilitäten. Insbesondere
betrifft die Erfindung die Erkennung von durch akustische Resonanzen induzierten
Lichtbogeninstabilitäten
und die Auswahl von Betriebsfrequenzen zum Vermeiden von sichtbaren Flimmern
während
des Lampenbetriebs.
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Stand der Technik.
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Hochdruckentladungslampen, wie beispielsweise
Queck-silberdampf-, Metallhalogenid- und Hochdrucknatrium-Lampen,
werden typischerweise mit einem magnetischen Vorschaltgerät bei oder
etwas über normalen
Netzstromfrequenzen, z. B. 60–100
Hz betrieben. Es ist wünschenswert,
ein elektronisches Vorschaltgerät
bereitzustellen, das Hochdruckentladungslampen mit hohen Frequenzen
bei über
rund 20 kHz betreiben. Hochfrequenzvorschaltgeräte, die zunehmend für Niederdruck-Quecksilberdampf-Leuchtstofflampen Verbreitung
gefunden haben, erlauben, daß die
Magnetelemente des Vorschaltgeräts
im Vergleich zu einem herkömmlichen
Niederfrequenz-Magnetvorschaltgerät sehr in ihrer Größe und ihrem
Gewicht reduziert werden können.
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Ein Haupthindernis für die Verwendung
von elektronischen Hochfrequenzvorschaltgeräten für Hochdruckentladungslampen
stellen jedoch die akustischen Resonanzen/Lichtbogeninstabilitäten dar,
die bei Hochfrequenzbetrieb auftreten können. Zumindest verursachen
akustische Resonanzen Flimmern des Lichtbogens, das für Personen
sehr lästig
sein kann. Schlimmstenfalls kann akustische Resonanz bewirken, daß der Entladungslichtbogen
erlischt oder noch schlimmer dauerhaft zur Wand des Entladungsgefäßes hin
abgelenkt bleibt und sie beschädigt,
wodurch ein Bruch des Entladungsgefäßes verursacht wird.
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In dem Artikel „An Autotracking System for
Stable Hf Operation of HID Lamps" (Eigennachführungssystem
für stabilen
HF-Betrieb von Hochdruckentladungslampen), F. Bernitz, Symposium
Lichtquellen, Karlsruhe 1986, ist eine Steuerung offenbart, die
die Lampenbetriebsfrequenz stufenlos um eine Mittelfrequenz über einen Änderungsbereich
verändert.
Die Änderungsfrequenz
ist die Frequenz, mit der die Betriebsfrequenz über den Änderungsbereich wiederholt
wird. Die Steuerung mißt
die Lampenspannung zum Auswerten von Lichtbogeninstabilitäten. Aus
der gemessenen Lampenspannung wird ein Steuersignal abgeleitet,
um die Änderungsfrequenz
zwischen 100 Hz und einigen kHz zu verändern, um stabilen Betrieb
zu erreichen. Dieses System ist jedoch nie kommerziell eingesetzt
worden.
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Es ist dementsprechend eine Aufgabe
der Erfindung, eine Steuerung bereitzustellen, die für das stabile
Betreiben einer Hochdruckentladungslampe geeignet ist, mit Mitteln
zum Erkennen von Lichtbogeninstabilitäten in Gasentladungslampen,
die weithin auf Lampen unterschiedlicher Leistung, Art, Abmessungen
oder physikalischer oder chemischer Zusammensetzung anwendbar ist
und die in einer großen
Reihe von Vorschaltgerät-Topologien realisiert
werden kann.
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Es ist eine weitere Aufgabe, eine
Steuerung zum Betreiben von Hochdruckentladungslampen mit hohen
Frequenzen bereitzustellen, mit Mitteln zum Erkennen und Vermeiden
von Frequenzen, bei denen akustische Resonanz auftritt, für eine große Reihe
von Lampen, oder mindestens Lampen desselben Entladungsgefäßaufbaus
von unterschiedlichen Lampenherstellern.
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Beschreibung der Erfindung.
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Die erfindungsgemäße Steuerung wird im beiliegenden
Anspruch 1 ausgeführt.
Sie enthält
Vorschaltmittel zum Betreiben der Gasentladungslampe mit einer vorgewählten Vielzahl
von Betriebsfrequenzen. Über in
der Steuerung enthaltene Steuermittel wird für jede Betriebsfrequenz ein
Stabilitätsfaktor
bestimmt, der zum Wählen
von nachfolgenden Betriebsfrequenzen aus der Vielzahl von Betriebfrequenzen
auf Grundlage von vorgewählten
Kriterien für
den Stabilitätsfaktor
benutzt wird. Der Stabilitätsfaktor
wird durch wiederholtes Erfassen einer Vielzahl von Abtastwerten
eines elektrischen Lampenparameters und Berechnen einer Abweichung
der während
jeder Erfassung genommenen Abtastwerte bestimmt. Die Abweichungen
von jeder Erfassung werden summiert und die Anzahl von Wiederholungen
des Erfassungsschritts werden solange gezählt, bis die Summe von Abweichungen
einen ersten Zielwert überschreitet.
Dem Stabilitätsfaktor
für die
gegenwärtige
Betriebsfrequenz wird ein aktualisierter Wert gleich dieser Anzahl
von Wiederholungen zugewiesen und es wird auf Grundlage der Auswahlkriterien
für den
Stabilitätsfaktor
eine neue Betriebsfrequenz gewählt.
Vorzugsweise ist die nachfolgende Betriebsfrequenz die Frequenz
mit dem höchsten
Stabilitätsfaktor.
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Eine entsprechend dem obigen gesteuerte
Lampe bleibt länger
auf Betriebsfrequenzen, die einen stabilen Lichtbogen bereitstellen,
als auf Frequenzen, die einen instabilen Lichtbogen verursachen.
Für einen
stabilen Lichtbogen werden die Abweichungen des elektrischen Lampenparameters,
der während
jedes Erfassungsschritts abgetastet wird, klein sein. Umgekehrt
werden die Abweichungen für
einen instabilen Lichtbogen groß sein.
Für einen
gegebenen ersten Zielwert durchläuft
die Steuerung mehr Erfassungsschritte (und hat daher einen höheren Stabilitätswert),
ehe die Summe der Abweichungen den ersten Zielwert überschreitet,
als bei einem instabilen Lichtbogen. Wenn eine Frequenz instabil
wird, wird ihr Stabilitätsfaktor
auf einen niedrigen Wert aktualisiert und im allgemeinen nicht wieder
ausgewählt
werden. Der erste Zielwert wird so ausgewählt, daß die Lampe nur so kurz auf
Betriebsfrequenzen bleibt, die einen instabilen Lichtbogen ergeben,
daß keine Beschädigung des
Entladungsgefäßes verursacht
wird und vorzugsweise daß sichtbares
Flimmern vermieden wird.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
wird die Lampe durch die Steuerung mit einer vorgewählten Anzahl
von Frequenzen innerhalb eines Bereichs betrieben, von dem allgemein
bekannt ist, daß er
stabil ist. Vor Zünden
der Lampe wird diesen Frequenzen ein Stabilitätsfaktor zugewiesen, der anzeigt,
wie stabil die Lampe für
jede Frequenz ist.
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Nach einer weiteren Ausführungsform
der Steuerung wird der erste Zielwert in Abhängigkeit von der Betriebsphase
der Entladungslampe abgeändert.
Hochdruckgasentladungslampen weisen eine Hochlaufphase auf, während der
die Betriebstemperatur und der Betriebsdruck steigen, und eine stationäre Phase,
in der sich die Betriebstemperatur und der Betriebsdruck in viel
geringerem Maß ändern. Die
Frequenzen, bei denen Lichtbogeninstabilitäten auftreten, ändern sich
schnell in der Hochlaufphase und unterscheiden sich auch von der
stationären
Phase. Während
des Hochlaufens ist die Lampe im allgemeinen weniger stabil, wobei
Instabilitäten über einen
breiten Bereich von Frequenzen auftreten, wodurch die Stabilitätsfaktoren
auf niedrige Werte getrieben werden. Um einen Verlust an Selektivität während des
Hochlaufens zu vermeiden, sollte der Stabilitätsfaktor während dieser Phase höher, jedoch
während
der stationären
Phase niedriger sein. Dies kann von der Steuerung auf vorprogrammierte
allmähliche
Weise oder adaptiv erreicht werden, wobei beide Verfahren hiernach
ausführlicher
beschrieben werden sollen.
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Wenn eine Lampe längere Zeit betrieben wird oder
eine instabile Zeit durchläuft
können
die Stabilitätsfaktoren
für alle
Frequenzen außer
der Antriebsfrequenz niedrig sein. Das bedeutet, daß es unwahrscheinlich ist,
daß außer der
Antriebsfrequenz andere Frequenzen ausgewählt werden. Wenn sich die Betriebsbedingungen ändern sollten,
wäre es
wünschenswert,
daß mindestens
mehrere andere Frequenzen ausgewählt
werden können.
Dies wird dadurch erreicht, daß sichergestellt
wird, daß der
Stabilitätsfaktor
für mindestens
einige Frequenzen hoch genug ist. In einer Ausführungsform wird ein Durchschnittswert
der Stabilitätsfaktoren
berechnet und wenn dieser Durchschnittswert ein vorgewähltes Niveau
unterschreitet wird der Stabilitätsfaktor
für jede Frequenz
um einen vorbestimmten Betrag erhöht. In einer anderen Ausführungsform
der Steuerung wird eine vorgewählte
Mindestdifferenz zwischen dem höchsten
Wert und dem nächsthöheren Wert
für die
Stabilitätsfaktoren
aufrechterhalten.
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Die aus den Abtastwerten während jeder
Erfassung berechnete Abweichung kann die Standardabweichung sein.
Als Alternative ist zur Vereinfachung der Berechnungen in einem
Mikroprozessor die Abweichung die Höchstabweichung, die durch Abziehen
des kleinsten Abtastwertes vom höchsten
Abtastwert während
des Abtastwert-Erfassungsschritts
berechnet wird. Dadurch werden Gleitpunktdivisionen vermieden, die
zur Berechnung der Standardabweichung notwendig sind.
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Der abgetastete Lampenparameter kann
die Lampenleitfähigkeit
sein. Als Alternative kann der abgetastete Lampenparameter die Lampenspannung
sein. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist der abgetastete Lampenparameter eine durch Gleichrichten und
Filtern der Lampenspannung erhaltene Quasieffektivspannung.
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Diese und andere Aufgaben, Merkmale
und Vorteile der Erfindung werden anhand der nachfolgenden ausführlichen
Beschreibung und der Zeichnungen offenbart werden, die nur beispielhaft
und nicht begrenzend sind.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen.
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1 ist
ein Querschnitt eines Niederleistungs-Hochdruckentladungsgefäßes mit
zylindrischem PCA-Entladungsgefäß;
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2(a) ist
eine graphische Darstellung der relativen Standardabweichung von
Leitfähigkeit über Frequenz
für eine
100-W-Quarzlampe;
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2(b) ist
eine graphische Darstellung der relativen Standardabweichung von
Leitfähigkeit über Frequenz
für eine
35-W-PCA-Lampe;
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3 ist
ein Flußdiagramm
zur Bestimmung des Stabilitätswertes
m für eine
Betriebsfrequenz;
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4 ist
eine graphische Darstellung von Lichtbogenstabilität als Funktion
der Betriebsfrequenz;
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5 ist
eine graphische Darstellung der Änderung
der Lampenspannung aufgrund von Änderungen des
spezifischen Widerstands, die bei Lichtbogeninstabilität auftreten
würden;
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6(a) ist
eine graphische Darstellung der Lampenspannung und 7(b) ist eine graphische Darstellung
der Quasieffektivspannung;
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7 ist
eine graphische Darstellung der Wirkung des 120-Hz-Welligkeitsanteils
an verschiedenen elektrischen Lampenparametern;
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8 ist
ein Blockschaltbild einer Steuerung gemäß der Erfindung;
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9 ist
ein Blockschaltbild einer Schaltung zum Messen der Quasieffektivspannung
und Steuern des Gleichstrom-Wechselstrom-Umsetzers; und
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10 ist
ein Schaltbild zum Messen der Spannung und Umwandeln derselben in
eine Quasieffektivspannung durch Herabsetzen der Spannungshöhe, Gleichrichten
und Filtern.
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Ausführliche Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen.
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1 zeigt
ein Entladungsgefäß für eine niedrige
Leistung, beispielsweise 35 W, wobei die Metallhalogenidlampe eine
Lichtbogenröhre 1 aus
polykristallinem Aluminiumoxid (PCA – polychrystalline alumina)
aufweist. Der Hauptkörper 3 der
Lichtbogenröhre
ist kreiszylindrisch und weist sich darin erstreckende Elektroden 5 auf,
zwischen denen während
des Lampenbetriebs eine Gasentladung aufrechterhalten wird. Es ist
zu beachten, daß sich
ein solches Entladungsgefäß von den
herkömmlichen
Lichtbogenröhren
aus Quarzglas unterscheidet, die für Metallhalogenidlampen höherer Leistung
benutzt werden. Ein Vorteil von PCA-Lichtbogenröhren besteht darin, daß enge Abmessungstoleranzen
aufrechterhalten werden können,
was für
Lampen niedriger Leistung kritisch ist. Die PCA-Lichtbogenröhre weist gerade zylindrische
Wände 7 auf,
die an Endstöpseln 9 enden
und scharfe, wohldefinierte innere Ecken aufweist. Dies unterscheidet
sich von Lichtbogenröhren
aus Quarzglas, die gut abgerundete Enden aufweisen.
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Diese geometrischen Unterschiede
verursachen bedeutende Unterschiede im Verhalten des Entladungslichtbogens.
Für eine
allgemeine Besprechung von akustischen Resonanzen in Gasentladungslampen wird
auf US-Patent 5,569,984 (Holstlag et al.) verwiesen. Die akustischen
Resonanzen in PCA sind allgemein stärker und weisen steilere Einsätze auf.
Dies ist einleuchtend, da in dem unregelmäßig geformten Quarzbrenner
mehr Resonanzen (bzw. Kombinationen von Radial- und Azimuthresonanzen)
möglich
sind, während
die Resonanzen im beinahe perfekten Zylinder von PCA besser definiert
sind.
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Obwohl jedoch der PCA-Zylinder perfekter
ist, ist das Innere aufgrund des Temperaturprofils im Füllgas und
dem verwandten Schallgeschwindigkeitsprofil nicht homogen. Dadurch
wird die den Resonanzfrequenzen aufgrund der symmetrischen Eigenschaft
des PCA-Zylinders
auferlegte Zwangsbedingung gelockert. Wie aus dem zitierten Holstlag-Patent
bekannt ist, ist die Standardabweichung der Leitfähigkeit
[(G) ein gutes Maß der
Lichtbogenstabilität
und ist zum Untersuchen von akustischen Resonanzen nützlich.
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2(a) zeigt
die relative Leitfähigkeit
[(G)/G über
Frequenz für
eine 100-W-Metallampe
mit einer Quarz-Lichtbogenröhre
während 2(b) für eine 35-W-Metallhalogenidlampe mit einer PCA-Lichtbogenröhre ist.
Jede Kurve stellt ein Frequenzfenster dar, in dem Betrieb als relativ
sicher, d. h. frei von starken Resonanzen erachtet wird. Die beiden
Figuren zeigen zwei bedeutende Unterschiede zwischen diesen zwei
Lampenarten. Als erstes sind wie schon erwähnt die Resonanzen für den Quarzbrenner
breit und nicht sehr stark während
die Resonanzen bei der PCA-Lampe schmal und stark sind. Es hat sich
herausgestellt, daß die
Resonanz um 47-kHz (aktuelle Frequenz) für diese bestimmte PCA-Lampe gelegentlich
stark genug war, um die Lampe auszulöschen. Als zweites neigt die
PCA-Lampe dazu, über
einen breiten Frequenzbereich (41–46 kHz) äußerst stabil zu sein, während die
Quarzlampe in relativ kleinen Gebieten (um 20,8, 22,2 und 23,5 kHz herum)
stabil ist. Man beachte, daß eine
Lampe ohne sichtbares Flimmern ist, wenn [(G)/G unter 0,005 liegt, wie
aus dem oben erwähnten
Holstlag-Patent bekannt ist.
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Bei mehreren bekannten Steuerungen
einschließlich
der im Artikel von Bernitz beschriebenen und der im Holstlag-Patent
beschriebenen wird irgendeine Form von breiten Frequenzaussteuerungen
eingesetzt, entweder stufenlos oder um zu prüfen, wo Resonanzen auftreten.
Bei Lampen, bei denen Resonanzen schmal und stark sind wie bei der
PCA-Lampe hat sich herausgestellt, daß diese breiten Aussteuerungen
unangenehme Wirkungen haben können,
da wenn eine derartige starke Resonanz während der Aussteuerung erreicht, durchsucht
und danach wieder durchlaufen wird, die starke Resonanz erregt wird
und häufig
das Erlöschen der
Lampe verursacht. Ein Vorteil der PCA-Lampe besteht jedoch darin,
daß sie über einen
beträchtlichen
Frequenzbereich stabil ist, obwohl sich dieser Bereich sowohl während des
Betriebs als auch mit Alterung der Lampe verschiebt. Innerhalb dieses
beträchtlichen
Bereichs scheint jede Frequenz annehmbar zu sein.
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Hiernach wird das in der erfindungsgemäßen Steuerung
eingesetzte Grundverfahren beschrieben. Allgemein gesagt betreibt
die Steuerung die Lampe mit einer vorgewählten Menge von Frequenzen,
weist Steuermittel zur Bestimmung und Aktualisierung eines Stabilitätsfaktors
für jede
Frequenz auf und betreibt die Lampe mit der Frequenz mit dem höchsten Stabilitätsfaktor.
Um den Algorithmus zu beginnen wird eine Menge möglicher Betriebsfrequenzen
fi(i = 1 – n) innerhalb eines Frequenzfensters
ausgewählt,
von dem bekannt ist, daß es
allgemein sicher ist. Jeder dieser Frequenzen wird ein Anfangsstabilitätsfaktor
mi zugewiesen und mindestens eine der Frequenzen
weist einen höchsten
Stabilitätsfaktor
auf, um sicherzustellen, daß die
Lampe den Betrieb mit dieser Frequenz beginnt. So gibt es zum Beginn
eine Gruppe von Frequenzen und entsprechenden Stabilitätsfaktoren
(fi, mi)(i = 1 – n).
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Die Schleife kann gleich von Beginn
während
des Hochlaufens gefahren werden. Es ist nicht notwendig, daß die Lampe
warm und stabilisiert ist. Der Algorithmus paßt sich während des Hochlaufens und stationären Zustandes
an sich ändernde
Situationen an, wie aus der nachfolgenden Besprechung klar sein
wird.
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Die Lampe wird gezündet und
anfänglich
mit der Frequenz mit dem höchsten
zugewiesenen Stabilitätsfaktor
betrieben. Es wird eine Menge von Messungen eines elektrischen Lampenparameters
wie beispielsweise der Lampenspannung und/oder des Lampenstroms
abgetastet. Für
Besprechungszwecke wird angenommen, daß Spannung und Strom abgetastet
werden, wodurch die Leitfähigkeit
G = I/V bereitgestellt wird. Daraus ergibt sich eine Menge von Leitfähigkeitsabtastwerten
G, aus denen ein Wert für
[(G)/G (relative Standardabweichung der Leitfähigkeit) berechnet wird. Dieses
Verfahren des Abtastens und Berechnens der relativen Abweichung
wird als eine „Erfassung" (1 Erf.) bezeichnet.
Dieser Wert [(G)/G wird mit einem ersten, hiernach „;" bezeichneten Zielwert
verglichen. Wenn der Wert von [(G)/G kleiner als ; ist, wird eine
weitere Erfassung durchgeführt
und ihr Wert [(G)/G dem vorherigen Wert hinzugefügt. Diese Summe wird wieder
mit dem ersten Zielwert ; verglichen, und es werden weitere Erfassungen
durchgeführt,
bis die laufende Summe der relativen Standardabweichung [(G)/G für die Erfassungen
; überschreitet.
Die Anzahl von Erfassungen, die bis zur Überschreitung des Wertes des
ersten Ziels ; durchgeführt
worden sind, wird gespeichert. Diese Anzahl von Erfassungen ist
der aktualisierte Stabilitätsfaktor
mi für
diese Frequenz fi. Diese kleine Schleife
ist in 4 dargestellt.
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Jedesmal wenn der erste Zielwert
; erreicht oder überschritten
wird, wird eine neue Frequenz fi ausgewählt und
eine Schleife wie beschrieben durchgeführt. Daraus ergibt sich eine
neue Anzahl von mit der ausgewählten
Frequenz verbundenen Erfassungen (Erf.-Zahl), die zum aktualisierten
Stabilitätsfaktor
m für diese neue
Frequenz wird. Infol gedessen wird eine Menge (oder Gruppe) von Frequenzen
(f1 – m1, f2 – m2 ... fn – mn) mit zugehörigen Werten für den Stabilitätsfaktor
erhalten, die aktualisiert werden, wenn diese Frequenz ausgewählt wird.
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Nach Aktualisierung eines Stabilitätswertes
mi wird die Gruppe von Werten mi entsprechend
vorgewählten
Kriterien wie beispielsweise dem Höchstwert von m untersucht.
Für gleiche
Werte des Stabilitätsfaktors
mi besteht eine Wahlmöglichkeit darin, den ersten
in der Gruppe auftretenden auszuwählen. Wenn jedoch die Werte
gleich sind, ist eine zufallsmäßige Auswahl
zu bevorzugen, um eine Bevorzugung der ersten Frequenzen in der
Gruppe zu vermeiden. Die entsprechende Frequenz für diesen
Höchstwert
des Stabilitätsfaktors
wird dann als die nächste
Antriebsfrequenz ausgewählt
und die Schleife geschlossen. Die neu gewählte Frequenz kann sehr wohl
wieder dieselbe Frequenz sein und wird es für eine stabile Frequenz wahrscheinlich sein.
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Der erste Zielwert ; wird normalerweise
so ausgewählt,
daß ein
stabiler Lichtbogen einen Wert für
den Stabilitätsfaktor
ergibt, der Selektivität
ermöglicht,
beispielsweise von m ≈ 7.
Ein instabiler Lichtbogen muß m =
1 oder 2 ergeben, um die auf dieser bestimmten Frequenz verbrachte
Zeit kurz zu halten, um Flimmern zu vermeiden. 5 gibt ein typisches Ergebnis bei Verwendung
dieses Verfahren zum Messen von Lichtbogenstabilität wieder.
Im wesentlichen ist es in bezug auf 2(b) invertiert,
da niedrige Werte von [(G)/G hohe Werte für m ergeben. Der betrachtende
Leser wird bemerken, daß die
Werte von m in der 5 keine
Ganzzahlen sind. Alle Meßwerte
waren Ganzzahlen, aber die Kurve ist durch Durchschnittsbildung
von Nachbarwerten geglättet
worden.
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Aktualisieren
der Werte von m
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Es ist zu beachten, daß vom Beginn
des Algorithmus ab die Werte von mi als
Gruppe nur abnehmen können.
Wenn eine Frequenz ausgewählt
wird, weist sie den Höchstwert
in der Gruppe auf (weshalb sie an erster Stelle gewählt wurde).
Wenn der Wert von m der Antriebsfrequenz der größte ist, wird er wiedergewählt. Die
Frequenz wird nur dann geändert,
wenn ihr Stabilitätsfaktor
nicht mehr der höchste
ist. Nach Wahl einer neuen Frequenz wird der mit der alten Frequenz
verbundene Wert von m niedriger als sein vorheriger Wert sein. Wenn
alle Werte dasselbe Minimum erreichen und wenn der Algorithmus zum
Finden des Höchstwertes die
erste auftretende Frequenz in der Gruppe, die aus einer Menge derselben
Werte angetroffen wird, bevorzugt, wird nur diese erste Frequenz
von da an ausgewählt.
Es ist demnach nützlich,
daß die
Frequenz jedesmal, wenn die Werte von mi in
der Gruppe dieselben sind, zufallsmäßig ausgewählt wird.
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Wenn zusätzlich eine Frequenz fi für
eine gewisse Zeitdauer instabil ist und einen Wert von mi von 1 ergibt, wird sie niemals wieder gewählt werden
(oder die Frequenz muß zuerst
in der Gruppenzeile auftreten, wobei alle Werte gleich 1 sind).
Das Erlangen eines Wertes von 1 ist gut, wenn die Frequenz mit einer
akustischen Resonanz verbunden ist, aber wenn der Wert wegen eines
Natriumblitzes oder eines Lichtbogensprungs bei einer ansonsten
stabilen Frequenz 1 beträgt,
ist dies unerwünscht,
da dies im allgemeinen zufallsmäßige Vorkommnisse
und nicht frequenzabhängige
sind. Es ist daher ein weiteres Verfahren zur Aktualisierung der
Werte von m wünschenswert.
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Ein leicht realisierbares Verfahren
zur Aktualisierung der Werte von m besteht darin, einfach eine ganzzahlige
Konstante, beispielsweise „2", zum zuletzt gemessenen
Wert hinzuzufügen.
Dies sollte nach Bestimmung des Höchstwertes in der Schleife
geschehen. Ansonsten ist die letztgewählte Frequenz überbevorzugt.
Wenn eine Frequenz nach Aktualisierung ihres Wertes von m ausgewählt wird,
wird der Wert von m wieder gemessen und dieser Wert ersetzt den
aktualisierten Wert. Das bedeutet, daß sich der Einfluß dieser
Aktualisierung nicht summiert. Aktualisierung verhindert wiederum,
daß ein
Wert von m auf sehr niedrigen Werten bleibt. Wenn ein Wert von m „1" werden würde, wäre es praktisch
unmöglich,
daß diese
Frequenz wiedergewählt
wird. Bei einer Aktualisierung gleich „2" beträgt der Mindestwert „3". Bei einem Wert
von „3" ist es unwahrscheinlich,
daß die
Frequenz gewählt
wird, aber nicht unmöglich.
Dies ist besonders dann wahr, wenn die Frequenz in der Nähe des Beginns
der Gruppe liegt, in Annahme eines Algorithmus zur Suche nach dem Höchstwert,
der den zuerst angetroffenen Wert bevorzugt. Aus diesem Grund sollten
die Frequenzen und ihre Reihenfolge mit Verstand ausgewählt werden.
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Bei ausgeklügelteren Mitteln besteht die
Aktualisierung nur darin, zum alten Wert hinzuzufügen, wenn die
Werte unterhalb eines gewissen Niveaus bleiben, oder noch besser
eine Nachschlagetabelle zu benutzen, die beispielsweise gezielt
aktualisiert.
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Eine noch weitere Möglichkeit
besteht darin, daß die
Steuermittel einen vorgewählten
Mindestwert zwischen dem höchsten
und zweithöchsten
Wert von mi in der Gruppe aufrechterhalten,
indem sie einem oder mehreren der Werte von m in der Gruppe eine
Konstante hinzufügen.
Dies wird durch Bestimmen der zwei höchsten Werte von m, Bestimmen
der Differenz zwischen ihnen und Vergleichen der Differenz mit der
Solldiffe renz erreicht. Wenn sich die Differenz von der Solldifferenz
unterscheidet, wird, wie in folgenden Beispielen dargestellt, ein
Wert hinzugefügt
oder abgezogen.
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- – Bei
diesem Verfahren erhöht
das Steuermittel die niedrigen Werte nur dann, wenn es erforderlich
ist.
- – Es
gibt stets eine Frequenz in der Nähe, die darauf wartet, bei
der geringsten Lichtbogenbewegung den Betrieb zu übernehmen.
- – Dieses
Verfahren verhindert das wiederholte Umschalten zwischen gleich
stabilen Frequenzen (induziert durch Rauschen). Ein Beispiel dafür ist in
der Tabelle als Beispiel 2 gegeben.
- – Bei
diesem Verfahren aktualisieren die Steuermittel selbständig alle
m, wenn der Durchschnittswert zu niedrig wird. Ein Beispiel ist
als Beispiel 3 in der Tabelle gegeben.
- – Durch
Zufügen
einer Konstante wird Multiplikation/Division im Mikroprozessor vermieden.
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Ändern des ersten Zielwertes
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Lampenstabilität ist während des Hochlaufens und des
stationären
Zustandes unterschiedlich. Während
des Hochlaufens steigt die Temperatur des Brenners wie auch die
Gastemperatur und der Druck. Dadurch ändert sich die Geschwindigkeit
von Schallwellen und damit die Resonanzfrequenzen. Da die vorgeschlagene Steuerung
die Frequenz gegebenenfalls verstellt, kann sie diese sich ändernde
Umgebung bewältigen.
Es ist jedoch eine weitere Verfeinerung zu bevorzugen. Da die Lampe
während
des Hochlaufens weniger stabil ist, werden die Werte von m in der
Gruppe im allgemeinen während
dieser Phase niedrig. Die Werte können so niedrig werden, daß der Algorithmus
Selektivität
verliert, das heißt,
es treten nur Werte von m von „1", „ 2" und „ 3" auf, was bedeutet,
daß viele
Frequenzen denselben Wert von m aufweisen, wodurch es schwierig
wird, eine stabile Frequenz zu wählen.
Um diesen Verlust an Selektivität
zu umgehen, besteht eine Lösung
darin, während
des Hochlaufens einen höheren
Wert für
den ersten Stabilitätsfaktor
; als während
des stationären Zustandes
aufzuweisen. Ob sich die Lampe im Hochlaufzustand oder im stationären Zustand
befindet, kann durch den Wert der Lampenspannung bestimmt werden.
Eine typische Effektivspannung während
des stationären
Zustandes für
eine Metallhalogenidlampe beträgt
ca. 90 V, während
die Lampenspannung kurz nach Zündung
so niedrig wie 20 V ist. Das kann beispielsweise schrittweise mit
den folgenden Werten realisiert werden:
bei V < 60 V (als Hochlaufen
erachtet) wird ; gleich 0,02 gesetzt
bei V ≥ 60 V (stationärer Zustand)
wird ; gleich 0,01 gesetzt.
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Wenn jedoch der Wert des ersten Zielstabilitätsfaktors
; auf solch abrupte Weise geändert
wird, neigt der Grundalgorithmus dazu, die meisten Frequenzen in
der Gruppe in einer kurzen Zeit auszuwählen, wodurch Flimmern verursacht
werden kann. Entsprechend sollte der Wert für ; allmählich verringert werden, während die
Lampe von der Hochlauf- zur stationären Phase übergeht.
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In einem weiteren bevorzugten Verfahren
stellen die Steuermittel eine adaptive Änderung des ersten Zielwertes
; bereit, wenn der Wert für
einen Stabilitätsfaktor
mi zu niedrig oder zu hoch wird. Dies kann
durch Einstellen eines zweiten Zielwertes geschehen, mit dem der
aktualisierte Stabilitätsfaktor
mi verglichen wird. Man stelle beispielsweise
einen zweiten Zielwert auf 7 Erfassungen ein. Wenn ein aktualisierter
Faktor m1 = 5 ist, wird der alte erste Zielwert
; durch Multiplizieren mit einer größeren Zahl als Eins erhöht. Wenn
ein aktualisierter Stabilitätsfaktor
m größer als
der zweite Zielwert ist (beispielsweise m = 8), wird ; mit einer
kleineren Zahl als Eins multipliziert. In der Steuerung kann eine
Nachschlagetabelle für
den Multiplikationsfaktor benutzt werden. Dies weist auch den Vorteil
auf, daß die
Division des Sollwertes und des Istwertes zum Erhalten des Multiplikationsfaktors
nicht notwendig ist. Dies ist besonders für einen einfachen Mikroprozessor
von Vorteil.
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Ein auf diese Weise angepaßter erster
Zielwert ; wird automatisch das Hochlaufen und auch weniger stabile
Lampen, wie beispielsweise sich ihrem Lebensende nähernde Lampen,
bewältigen.
Bei diesem adaptiven Verfahren muß jedoch Sorgfalt ausgeübt werden,
da, wenn eine mit einer Resonanz verbundene Frequenz ausgewählt wird,
die Anzahl von Erfassungen sich „1" nähert
und der neu angepaßte
erste Zielwert ; sehr hoch wird, 7mal der alte ; in diesem Beispiel.
Wenn die neu ausgewählte
Frequenz auch instabil ist, kann der hohe Wert von ; bewirken, daß diese
instabile Frequenz zu oft ausgewählt
wird, da der Stabilitätsfaktor
mi für
diese instabile Frequenz trotz hoher Abweichungen künstlich
hoch bleibt. Der erste Zielwert von ; sollte daher auf a ;max (beispielsweise
= 0,05) begrenzt sein. Durch eine gute Nachschlagetabelle wird dies
nicht so notwendig sein. Wenn der Multiplikationsfaktor sehr zurückhaltend
gewählt
wird, wird der Algorithmus nicht überreagieren. Er könnte mehrere
Schleifen zur Anpassung erfordern, aber dies ist annehmbar.
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Mindest-Durchschnittswert
für M
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Wenn eine Lampe sehr lange Zeit eingeschaltet
ist oder eine lange instabile Zeit erlitten hat (manchmal während des
Hochlaufens), könnten
alle Werte für
die Stabilitätsfaktoren
mi in der Gruppe niedrig sein. Das bedeutet,
daß es
unwahrscheinlich ist, daß außer der
Antriebsfrequenz irgendwelche Frequenzen ausgewählt werden. Um diese Frequenzen
wieder einzuführen,
stellen die Steuermittel ein zusätzliches
Verfahren bereit, bei dem der Durchschnittswert der Stabilitätsfaktoren
mi in der Gruppe überprüft und alle Werte mi um eine Ganzzahl wie beispielsweise (1)
Eins erhöht
werden, wenn dieser Durchschnittswert einen gewissen Schwellwert
(beispielsweise 3,5) unterschreitet. Auf diese Weise nehmen wieder
mehr Frequenzen an der Auswahl teil. Instabile Frequenzen werden
nach ihrer Auswahl automatisch auf niedrigere Werte zurückgesetzt.
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Abtasten der
elektrischen Lampenparameter
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Nach hiesigem Gebrauch ist ein abgetasteter „elektrischer
Lampenparameter" ein
Lampenparameter, der zurückgekoppelt
und gemessen werden kann. Dazu gehören Lampenleitfähigkeit,
Impedanz, Spannung und Strom und auch Signale, die indirekt durch
Messen einer Ausgabe der Lampe wie beispielsweise durch Messen von Änderungen
der Lichtausgabe der Lampe durch einen optischen Sensor und Erzeugen
eines Änderungen
der Lichtausgabe anzeigenden Signals erhalten werden. Obwohl indirekt
erhaltene Signale benutzt werden können, wird es allgemein hinsichtlich
einer Implementierung von Lampen vorschaltgerät/Steuerung kostengünstiger
sein, Spannung und/oder Strom der Entladungslampe direkt zu messen.
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Ausgewählte Abweichung; Abtasten;
Berechnungen
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Während
des Schritts des Abtastens und Bestimmens einer Abweichung wird
eine große
Vielzahl von Abtastwerten, beispielsweise 400, von dem ausgewählten elektrischen
Lampenparameter entnommen. Eine Wahlmöglichkeit besteht im Unterteilen
der Abtastwerte in eine Mehrzahl von Gruppen von beispielsweise
je 50 Abtastwerten. Dann wird innerhalb jeder Gruppe die Standardabweichung
bestimmt und aus der Standardabweichung aller Gruppen der größeren Probe
eine relative Standardabweichung bestimmt. Das erfordert jedoch
typischerweise Multiplikation wie auch Speichern von Daten, was
allgemein eine größere Rechenzeit
wie auch eine teurere Mikrosteuerung zur Folge hat. Eine Alternative
zur Verwendung der Standardabweichung ist die Verwendung der Höchstabweichung
innerhalb jeder Gruppe, die einfach die Differenz zwischen dem größten und
kleinsten Abtastwert in der Gruppe ist. Dadurch wird Multiplikation
innerhalb jeder Gruppe vermieden und eine einfache Subtraktion benutzt,
die eine viel leichtere Operation für die Mikrosteuerung darstellt.
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Ein weiteres Verfahren ist die Verwendung
von gleitender Abtastung. Abtastung ist im allgemeinen ein Kompromiß zwischen
Abtastung mit hoher Abtastrate mit vielen Punkten oder mit niedrigerer
Abtastrate mit weniger Punkten, wobei die Abtastgeschwindigkeit
durch die Fähigkeiten
einer gegebenen Mikrosteuerung bestimmt wird. Wenn die Abtastrate
zu schnell ist, wird die maximale Differenz oder die Standardabweichung klein
sein. Das bedeutet, daß die
Lichtbogenbewegung u. U. nicht leicht erkannt wird, da die Abweichungen innerhalb
jeder Gruppe klein sind. Wenn die Abtastrate zu langsam ist, wird
die Differenz groß sein,
aber es wird eine relativ lange Zeit für eine Gruppengröße einer
gegebenen Probe in Anspruch nehmen, da die Abtastrate niedrig ist.
Selbst wenn die erkannten Abweichungen groß und leicht zu erkennen sind,
nimmt daher die Erkennung zuviel Zeit in Anspruch, und die Lampe
kann erlöschen
oder beschädigt
werden, da der Lichtbogen zu lange an der Wand des Entladungsgefäßes bleibt.
Das letzte Problem kann jedoch durch Verwendung von gleitender Abtastung
mit langsamer Rate vermieden werden. Bei gleitender Abtastung benutzt
nach Abtastung einer ersten Gruppe die nächste Berechnung der Höchstabweichung
oder Standardabweichung zumindest einige Daten von der vorhergehenden
Gruppe. So wird die nächste
Gruppe durch eine ausgewählte
Anzahl neuer Abtastwerte von der vorhergehenden Gruppe erhöht und benutzt
Abtastwerte von der vor hergehenden Gruppe. Beispielsweise könnte bei
einer Gruppengröße von fünfzig die
nächste
Gruppe einen neuen Abtastwert und neunundvierzig Abtastwerte von
der vorhergehenden Gruppe oder drei neue Abtastwerte und siebenundvierzig
Abtastwerte von der vorhergehenden Gruppe benutzen. Die Folge ist,
daß gleitende
Abtastung dieselbe große
Differenz wie bei einer ähnlichen
langsamen Abtastrate zeigt, jedoch ist die Zeit, sie aufzufinden, viel
kürzer.
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Lampen-Leitfähigkeit
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In 8 ist
eine erfindungsgemäße und daher
zur Implementierung des oben beschriebenen Verfahrens geeignete
Lampensteuerung offenbart. Bezugnehmend auf 8 enthält die Lampensteuerung eine Gleichstromquelle 10,
einen Verstärkungswandler 20 mit
Speicherkapazität
Cp (der auch allgemein als Voraufbereitungsstufe bekannt ist), einen
Hochfrequenz-Rechteckwellen-Wechselrichter 30 und einen
Zündstift 40. Der
Wechselrichter 30 und Zündstift 40 bilden
Vorschaltmittel. Die gesteuerte Lampe ist mit 50 bezeichnet.
Die Steuermittel C enthalten einen Mikroprozessor 100,
der mit Software programmierbar ist, um die Funktionsweise des Wechselrichters 30 zu
steuern, einen Lampenparameter zu messen und die Betriebsfrequenz
einzustellen, um akustische Resonanz zu vermeiden.
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Das zitierte Patent
US 55 699 84 offenbart Schaltungen
zum Messen der Lampenspannung und des Lampenstroms zum Abtasten
der Lampen-Leitfähigkeit,
die zum Eingeben der Lampen-Leitfähigkeit als abgetasteter Lampenparameter
in den Mikroprozessor
100 benutzt werden können. Zur
Leitfähigkeitsmessung
ist es von wesentlicher Bedeutung, sowohl Spannung als auch Strom
abzutasten und dies gleichzeitig durchzuführen. Das erfordert zwei Analog-Digitalwandler,
die relativ hohe Kosten aufweisen.
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Lampenspannung
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Es können nur die Lampenspannung
oder der Strom abgetastet werden, die auch beide durch Lichtbogenbewegung
beeinflußt
werden. Der Nachteil der Verwendung von nur Strom wird später in dieser
Beschreibung besprochen. Um jedoch eine mit [(G) vergleichbare Standardabweichung
zu erhalten, müssen
die Spannungsdaten sorgfältig
abgetastet werden, da die Spannungsdaten ein geringeres Signal-Rauschverhältnis als
die Leitfähigkeit
aufweisen. Die Spannungsabtastung muß so getriggert werden, daß sie zum
gleichen Zeitpunkt im Lampenspannungssignal auftritt, sonst erscheint
durch die Sinuswellenform des Lampenspannungssignals das Signal
ungeachtet der Lampensituation instabil. Triggern kann relativ leicht
durchgeführt werden,
da das Triggersignal schon in der Form des Antriebssignals für die Schalter
des Wechselrichters 30 in dem Vorschaltgerät zur Verfügung steht.
Zweitens kann durch gute Zeitgabe das Signal-Rauschverhältnis viel
besser werden. Was eigentlich von Bedeutung ist, ist das Informations-Rauschverhältnis. Der
beste Augenblick zur Abtastung ist die Phase der Wellenform, wo
die größte Abweichung
auftritt, wenn sich der Lichtbogen zu bewegen beginnt.
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Wenn sich der Lichtbogen bewegt,
steigt der spezifische Lampenwiderstand. Um die beste Phase der Spannungswellenform
zum Erhalten des besten Informations-Rauschverhältnisses zu bestimmen, wurde
eine Messung unter Verwendung einfacher Widerstände als Annäherung erster Ordnung einer
Lichtbogenbewegung durchgeführt.
Mit einer Halbrücke
und einem LCC-Zündstift
wurden drei Wellenformen unter Verwendung von 200-, 300- bzw. 400-Ohm-A-Widerständen aufgenommen.
Diese Wellenformen sind in 5 dargestellt. Die
Zeitpunkte, zu denen die Schalter der Wechselrichter schalten, sind
mit „S" bezeichnet. Der
beste Zeitpunkt zum Abtasten trifft deutlich nicht mit dem Zeitpunkt
zusammen, zu dem die Schalter schalten, da die Spannung für alle drei
Kurven an dieser Stelle im wesentlichen die gleiche ist (z. B. bei
11 Ts). Es ist daher eine Verzögerungszeit
in bezug auf die Schaltzeit der Schalter notwendig. Ohne weiteres
ist eine feste Verzögerungszeit
nicht geeignet, da sich die Lampenbetriebsfrequenz während des
Lampenbetriebs ändert,
um Lichtbogeninstabilitäten
zu vermeiden, so wie sie durch akustische Resonanz verursacht werden.
Um für
jede Frequenz bei derselben Phase abzutasten, wird die Verzögerungszeit
zu einer Funktion der Frequenz. Eine sich mit der Frequenz ändernde
Verzögerungszeit
würde jedoch
zusätzliche
Schaltungen und/oder Software und/oder eine teurere Mikrosteuerung
erfordern und bedeutet im allgemeinen ein kostspieligeres Vorschaltgerät.
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Quasieffektivspannung
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Um die Notwendigkeit eines frequenzabhängigen Abtastverfahrens
zu umgehen, ist es ein vorteilhafteres Verfahren gemäß der Erfindung,
die Lampenspannung in eine Quasieffektivspannung umzuwandeln. Als erstes
wird die Lampenspannungsamplitude unter Verwendung eines einfachen
ohmschen Spannungsteiles herabgesetzt. Danach wird diese niedrige
Spannung gleichgerichtet und gefiltert, um die Quasieffektivspannung
zu ergeben. Die Wahl der Grenzfrequenz für das Filter ist sehr wichtig.
Im allgemeinen steht die Grenzfrequenz des Filters mit der Ansprechzeit
in Beziehung, die zum Erkennen und Reagieren auf Lichtbogenbewegungen
notwendig ist, um ein Erlöschen
der Lampe zu verhindern. Die Grenzfrequenzen müssen niedrig genug sein, so
daß die
Hochfrequenzsignale (35–40
kHz), mit denen der Wechselrichter die Lampe antreibt, genügend abgeschwächt sind,
um eine genaue Erkennung von Lichtbogenbewegungen aus dem abgetasteten
Lampenspannungssignal zu ermöglichen.
Die Grenzfrequenz kann nicht zu niedrig sein, sonst werden Lampenänderungen
zu langsam erkannt. Wenn anderseits die Frequenz zu hoch ist, wird
das Signal nicht gefiltert. Es hat sich herausgestellt, daß Grenzfrequenzen
von 2 kHz und 5 kHz für
eine 39-W-CDM-Lampe annehmbar sind.
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6(a) ist
eine graphische Darstellung der Lampenspannung (VLAMPE)
für eine
39-W-CDM-Lampe (ceramic discharge vessel) während 6(b) die entsprechende Quasieffektivspannung
VQuasieff zeigt. In der 6(b) sind die Schaltpunkte mit „S" bezeichnet. 6(b) zeigt, daß die Quasieffektivspannung
in der Nähe dieser
Schaltpunkte ein Gebiet von mit „N" bezeichnetem Störrauschen aufweist, das durch
das Schalten der Wechselrichterschalter verursacht wird. In diesen
Gebieten „N" würde es nicht
günstig
sein abzutasten, um ein hohes Informations-Rauschverhältnis zu
erhalten. Zwischen diesen Gebieten von Störrauschen befinden sich jedoch
relativ rauschfreie Zonen, die mit NF bezeichnet sind, in denen
Abtastwerte mit relativ hohem Informations-Rauschverhältnis erhalten
werden können.
Man beachte, daß die
Auslenkungen in den NF-Zonen klein sind, angesichts des sehr verringerten
Spannungsmaßstabes
der 6(b) im Vergleich
mit 6(a).
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Aufgrund der relativ breiten NF-Zone
in der Quasieffektivspannung können
Abtastwerte an beliebiger Stelle in dieser Zone entnommen werden.
Dies erteilt dem Triggern des Abtastens eine beträchtliche
Toleranz. So kann zum Triggern des Abtastens der Quasieffektivspannung
durch den Mikroprozessor eine feste Verzögerungszeit benutzt werden,
und trotz einiger Änderungen
der Betriebsfrequenz zum Vermeiden von akustischer Resonanz wird
der Abtastwert immer noch innerhalb der relativ breiten NF-Zone
erscheinen. So kann Festzeittriggern benutzt werden, was die Signalverarbeitung
vereinfacht und einen kostengünstigeren
Mikroprozessor zuläßt. Dies
steht im Gegensatz zum Fall, wo die Lampenspannung direkt abgetastet
wird, was eine sich mit der Frequenz ändernde Verzögerungszeit
erfordert.
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Die 9 zeigt
schematisch das Messen einer Quasieffektivspannung der Lampe in
einer Steuerung nach 8 zum
Bestimmen von Lichtbogeninstabilitäten. Das gezeigte Vorschaltgerät enthält eine
Gleichstromquelle 10 zum Umwandeln von Netzwechselstrom
in 120-Hz-Gleichstrom und eine (auch als Aufwärtswandler bekannte) Voraufbereitungsschaltung 20 zum
Zuführen
einer Gleichspannung zum Gleichstrom-Wechselstrom-Wechselrichter 30.
In der 9 ist der Zündstift 40 ein
durch Kondensatoren C6, C7 und Induktor L2 gebildeter LCC-Zündstift.
Der Gleichstrom-Wechselstrom-Wechselrichter enthält an den Steuergattern der
Schalter SW1, SW2 durch Antriebssignale DRS1, DRS2 angetriebene
Schalter SW1, SW2. Weiter dargestellt sind Steuermittel bildende
Mittel 200, 240, 250. Mit diesen Mitteln
wird die sinusförmige
Lampenspannung an der Lampe gemessen und in ihrer Amplitude verringert
(Block 210), halbbrückengleichgerichtet (Block 220)
und mit einem Tiefpaß gefiltert
(Block 230), die sich alle im Block 200 befinden.
Die Ausgabe des Tiefpasses 230 ist die Quasieffektivspannung,
die in einen A-D-Wandler 240 eingegeben wird, der die Quasieffektivspannung
in ein Digitalsignal umwandelt. Dieses Digitalsignal wird in eine
Mikrosteuerung 250 eingegeben, die die oben beschriebenen
Schritte des zeitveränderlichen
Verfahrens in Software implementiert und damit Mittel zum Auswählen einer
nachfolgenden Betriebsfrequenz bildet. Die Ausgabe der Mikrosteuerung
ist ein Rechtecksignal, das in einen Halbbrückentreiber 260 eingegeben
wird, der die Schaltsignale DRS1, DRS2 für die Halbbrückenschalter
SW1, SW2 bereitstellt. Der A-D-Wandler
kann ein ADC 0820 von Analog Devices, die Mikrosteuerung ein 40-MHz-87C750 von Philips
und der Halbbrückentreiber
ein IR 2111 von International Rectifier sein.
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Die 10 zeigt
eine Schaltung zum Ausführen
der Funktionen des Blocks 200 der Steuerung der 9. Die Lampenspannung wird
an den Vorschaltgerät-Ausgangsanschlüssen O1,
O2 gemessen und in ihrer Größe durch
einen Spannungsteiler mit den Widerständen R211, R212 verringert.
Diese verringerte Lampenspannung VRL wird
dann mit Dioden D221 gleichgerichtet. Die Diode D222 ist eine Zenerdiode
zum Schützen
gegen Übergangsspannungen.
Das in dieser Ausführungsform
gezeigte Filter 230 ist ein Tiefpaß-Chebyshev-Filter zweiter Ordnung. Das
Filter enthält
den Operationsverstärker
OA1, bei dem der invertierende Eingang über Widerstand R236 mit Erde
verbunden und der nicht invertierende Eingang über Widerstände R233, R234 mit der Kathode
der Diode D221 verbunden ist. Der Widerstand R233 liefert weitere
Abschwächung
der Amplitude der gemessenen Lampenspannungen und ist zwischen Erde
und einen Knotenpunkt zwischen der Diode D221 und dem Widerstand
R234 geschaltet. Der Kondensator C232 ist zwischen Erde und einen
Knoten zwischen dem Widerstand R235 und dem nichtinvertierenden
Eingang des Operationsverstärkers
OA1 geschaltet. Der Ausgang O3 des Filters 126 ist mit
dem Ausgang des Operationsverstärkers
OA1 und einem Ende des Kondensators C231 verbunden, dessen anderes
Ende mit einem Knotenpunkt zwischen den Widerständen R233 und R234 verbunden
ist. Eine ausgewählte
Grenzfrequenz für
das Chebyshev-Filter ist auf wohlbekannte Weise durch Auswahl der
Werte der Widerstände
R236, R237, R234, R235 und des Kondensators C231 und C232 implementiert.
Dieser Welligkeitsanteil pflanzt sich durch den Zündstift
(wie beispielsweise ein LCC-Netzwerk) fort und erscheint an den
Lampenanschlüssen
und moduliert die Hochfrequenz-Umhüllung der Lampenspannung und
des Lampenstroms.
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Eine in 8 beschriebene Steuerung wurde an einer
standardmäßigen Netzleitung
betrieben und mit einer Voraufbereitungsschaltung, das heißt einer
Blindleistungskompensationsschaltung versehen. In der Praxis bedeutet
dies, daß die
der Brücke
auf Leitung RL1 zugeführte
Gleichspannung einen bedeutenden Welligkeitsanteil mit 120 Hz (100
Hz in Europa) aufweisen wird. Dieser Welligkeitsanteil wird sich
durch den Zündstift (wie
beispielsweise das LCC-Netzwerk) fortpflanzen und erscheint an den
Lampenanschlüssen.
Durch diese Welligkeit wird die Quasieffektivspannung beeinflußt, da die
Grenzfrequenz viel höher
als 120 Hz ist.
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Die Folgen des Welligkeitsanteils
für die
Lampenspannung und den Lampenstrom sind unterschiedlich. In 7 stellt die dicke Linie
AA die Spannung an RL1 da und zeigt, daß sich der Welligkeitsanteil
mit zunehmender Speicherkapazität
Cp verringert. Die Lampenintensität BB folgt dieser Welligkeit
eng. Die 7 zeigt auch
deutlich, daß die
Lampe selbst bei niedrigen Werten der Speicherkapazität Cp in
der Lage ist, eine beständige
Spannung aufrechtzuerhalten (Lampenspannungskurve CC), während der
Lampenstrom (Kurve DD) sehr große
Welligkeit aufweist. Dies stimmt mit der Spannungsquelleneigenschaft
einer Hochentladungslampe überein
und hat eine sehr bedeutende Folge. Durch die relativ große Stromwelligkeit
ist es günstiger, die
Quasieffektivspannung anstelle der Leitfähigkeit als das bedeutende
Signal zur Bestimmung von Lichtbogenstabilität zu benutzen und dadurch die
Wirkungen von Stromwelligkeit zu vermeiden, die in der Leitfähigkeit vorhanden
sein würde.
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Die Amplitude dieses Welligkeitsanteils
wird stark durch den Wert des Speicherkondensators der Voraufbereitungsschaltung
bestimmt. Der Algorithmus sollte eine durch diese Welligkeit verursachte Änderung nicht
mit einer Lampeninstabilität
verwechseln. Infolgedessen sollte zum Abschwächen der Welligkeit ein großer Speicherkondensator
ausgewählt
werden. Beste Leistung wird erreicht, wenn die Welligkeit unter
der Auflösung
des A-D-Wandlers 240 liegt. Da Preis und Größe des Speicherkondensators
mit seinem Kapazitätswert steigen,
gibt es einen Kompromiß zwischen
der Auswahl eines großen
Speicherkondensators für
beste Leistung gegenüber
Größe und Kosten
der Steuerung.
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Durch den oben offenbarten Algorithmus
wird eine Welligkeit durch Steigern des Wertes von ; behandelt.
Das bedeutet, er wird weniger für
Lichtbogenbewegung empfindlich sein. Es hat sich jedoch herausgestellt,
daß sich
bei Verwendung eines Speicherkondensators Cp mit einer Kapazität von 47
TF und einer Quasieffektivspannung keine Fehler im zeitveränderlichen
Verfahren ergaben, die sich durch Lampenerlöschen oder -bruch erwiesen
haben könnten,
selbst bei Verwendung von sehr alten Lampen über lange Zeiten.
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Schlußbemerkungen
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Die Höchstzeit, die bei einer Frequenz
verbracht wird, die eine Resonanz erregt, ist entscheidend, um eine
Beschädigung
der Lichtbogenröhre
zu vermeiden. Die zulässige
Höchstzeit
beträgt
rund 80–100
ms. Es sollte daher klar sein, daß schnelle Mikroprozessoren
schneller reagieren können,
so daß der
Wert des ersten Zielwertes von ; bei gesteigerter Verarbeitungsgeschwindigkeit
erhöht
werden kann, ohne die sichere Zeit auf einer mit einem instabilen
Lichtbogen verbundenen Frequenz zu überschreiten. Das bedeutet
wiederum, daß die
Werte für
den Stabilitätsfaktor
(m) größer sein
werden, was zwei nützliche
Folgen mit sich bringt, von denen eine eine erhöhte Selektivität ist. Der
zweite Vorteil besteht darin, daß ein sich ändernder oder adaptiver Wert für ; im Algorithmus
nicht mehr benötigt
wird, da die Stabilitätsfaktoren
mi selbst für instabile Ereignisse oder Lampen
nicht auf solch niedrige Zahlen abfallen werden, daß die Selektivität verschwindet.
Die oben besprochene Steuerung gibt eine Lösung für das Problem starker Resonanzen
in dem relativ breiten und flachen Gebiet allgemein stabilen Betriebs
für Hochdruckentladungslampen
mit keramischen Lichtbogenröhren.
Es hat sich auch herausgestellt, daß die Steuerung flimmerfreien
Betrieb für
Hochdruckentladungslampen mit Lichtbogenröhren aus Quarzglas bereitstellen,
die typischerweise kein so breites stabiles Frequenzfenster aufweisen.
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Der in die Steuerung aufgenommene
Algorithmus ist relativ einfach und kann unterschiedliche Lampenbetriebsbedingungen
bewältigen,
ohne geändert
werden zu müssen.
Das bedeutet keine Unterprogramme und eine leichte Implementierung
in einen kostengünstigen
Mikroprozessor.
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Aufgrund der begrenzten Anzahl von
Betriebsfrequenzen, die zum Erhalten eines stabilen Betriebes notwendig
sind, ist der Betrag an benötigtem
Speicher viel geringer als bei anderen Algorithmen der abtastenden
Art.
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Der Algorithmus ist selbstanpassend
und auf einen breiten Bereich von Hochdruckentladungslampen anwendbar.