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Diese
Anmeldung beansprucht die Priorität der US-Anmeldung für ein vorläufiges Patent
60/046 051, eingereicht am 9. Mai 1997, die durch Bezugnahme in
ihrer Gesamtheit eingebracht wird.
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbinderanordnungen, Fluidsysteme
oder -vorrichtungen, die eine Verbinderanordnung umfassen, und auf
Verfahren zur Herstellung einer Verbindung. Insbesondere bezieht
sich die Erfindung auf Verbinderanordnungen und Fluidsysteme oder
-vorrichtungen, die die Sterilität
einer Flüssigkeit,
welche durch sie hindurchtritt, erhalten, und auf Verfahren zur
Herstellung einer sterilen Verbindung.
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Hintergrund der Erfindung
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Verbinderanordnungen
wurden entwickelt, um Flüssigkeiten,
z. B. biologische Flüssigkeiten,
unter Erhaltung ihres Zustandes handhaben zu können. Insbesondere wurden Verbinder
entwickelt, um den Zustand einer Flüssigkeit zu erhalten oder eine
Flüssigkeit
frei von Verunreinigungen zu halten. Das Freisein von Verunreinigungen
betrifft eine relative Menge an Verunreinigungen und ist verschiedentlich,
entsprechend einer besonderen Industrie, einer Flüssigkeit
und/oder einer beabsichtigten Verwendung definiert. Z. B. wird eine
biologische Flüssigkeit
als frei von Verunreinigungen betrachtet, wenn sie im wesentlichen
frei von lebensfähigen
Mikroorganismen ist und typischerweise als steril bezeichnet wird.
Verbinderanordnungen für
die Verwendung mit biologischen Flüssigkeiten wurden z. B. gestaltet,
um die Sterilität
der Flüssigkeit
zu bewahren.
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Es
wurden Versuche unternommen, Verbinderanordnungen zu entwickeln,
die eine Flüssigkeit von
der umgebenden Umwelt des Verbinders und von Verunreinigungen, die
in der umgebenden Umwelt vorhanden sind, zu isolieren. Solche Verbinder bilden
typischerweise eine Flüssigkeitsleitung,
deren Inneres von der umgebenden Umwelt isoliert ist. Einige konventionelle
Verbinderanordnungen enthalten zusammenpassende Steck- und Aufnahmeverbinder,
die gegenüberliegende
Oberflächen
und eine entfernbare Schutzabdeckung an jeder gegenüberliegenden
Oberfläche,
die kontaktiert wird, aufweisen. Diese Abdeckungen müssen entfernt
werden, bevor die Verbinder tatsächlich
gekoppelt werden.
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Ein
Problem, das diese konventionellen Verbinderanordnungen, in welchen
Schutzabdeckungen vor dem Koppeln entfernt werden müssen, mit
sich bringen, ist, dass das Entfernen der Abdeckungen die Flüssigkeit,
die durch diese Anordnungen fließt, nicht hinreichend schützen kann.
Um eine Abdeckung zu lösen
und zu entfernen, muss ein Techniker manuell die entfernbare Abdeckung
in unmittelbarer Nähe
des geschützten
Bereiches unter der Abdeckung manipulieren, wobei ein unabsichtlicher
Kontakt und die Übertragung
von Verunreinigungen auf den geschützten Bereich riskiert werden.
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Zusätzlich sind
die geschützten
Bereiche, wenn die Schutzabdeckungen von den geschützten Oberflächen entfernt
sind, der mit Verunreinigungen beladenen, umgebenden Umwelt ausgesetzt.
Z. B. können,
wenn die Verbinder zusammengebracht werden, Staub, Mikroorganismen
und andere Verunreinigungen in der Luft die geschützten Bereiche
kontaktieren, selbst wenn die Verbinder rasch zusammengefügt werden.
Obwohl diese konventionellen Verbinderanordnungen entwickelt wurden,
um eine sterile Verbindung zu bilden, schützt keine die Flüssigkeit,
die durch die Verbinderanordnung fließt, ausreichend.
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Eine
andere Art von konventionellen Verbinderanordnungen weist zusammenpassende
Steck- und Aufnahmeelemente, von denen jedes eine Schutzabdeckung
hat, die an einem Verbindungsende des Elementes befestigt ist, und
ein Schneidelement innerhalb des Steckelementes auf, um die Schutzabdeckungen
zu durchschneiden und die Innenräume
der zusammenpassenden Elemente zu verbinden. Ein Problem mit diesen
Elementen ist, dass das Schneidelement vorzeitig die Abdeckung durchschneiden
kann, bevor die Elemente aneinander gekoppelt sind. Daher können die
Verunreinigungen in den Verbinder eintreten und er muss entweder erneut
sterilisiert oder aussortiert werden.
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Ein
anderes Problem, das bei herkömmlichen
Verbinderanordnungen, die Schneidelemente enthalten, auftreten kann,
ist, dass das Schneidelement einen Teil einer oder beider Abdeckungen
zwischen den Verbindungsenden der Steck- und Aufnahmeelemente abreißen kann,
wenn die Elemente miteinander gekoppelt werden. Diese abgerissenen Teile
der Membran können
in einen Flüssigkeitströmungsweg,
der durch den inneren Bereich der Elemente geschaffen ist, eintreten
und das System kontaminieren, oder die Strömung der Flüssigkeit durch den Verbinder
beeinträchtigen.
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Ein
anderes Problem, das bei herkömmlichen
Verbinderanordnungen existiert, ist das Erzielen einer guten Abdichtung
zwischen dem Steck- und Aufnahmeelement. Wenn die Schutzabdeckungen, die
die Verbindungsenden bedecken, entfernt werden und die Verbindungsenden
des Steck- und Aufnahmeelementes verbunden werden, können Spalten
zwischen den verbundenen Verbindungsenden aufgrund von unpassenden
Oberflächen
vorhanden sein. Die Spalte ermöglichen
Verunreinigungen in den inneren Bereich der Elemente einzudringen
und die Sterilität
des inneren Bereiches aufs Spiel zu setzen. Es besteht daher eine
Notwendigkeit für
eine sterile Verbinderanordnung, die eine gute Abdichtung zwischen
den gegenüberliegenden
Verbindungsenden der Steck- und Aufnahmeelemente schafft.
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Ein
anderes Problem, das bei herkömmlichen
Verbindern mit Schutzabdeckungen vorhanden ist, ist, dass vor dem
Zusammenbringen der Verbinder die Schutzabdeckungen ungeschützt sind.
Folglich können,
wenn die Verbinder gehandhabt werden, die Schutzabdeckungen leicht
beschädigt
oder punktiert oder zufällig
oder unabsichtlich entfernt werden. So können die Verunreinigungen in
die Verbinder eintreten und die Verbinder müssen aussortiert werden. In
manchen Fällen
können
die Schäden
an den Schutzabdeckungen nicht einfach erkannt werden und kontaminierte
Verbinder können
unwissentlich verwendet und die Flüssigkeit, die durch die Verbinderanordnung
fließt,
kontaminiert werden.
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Die
US A 5 492 147 offenbart eine Kupplung mit sehr geringem Verschütten, die
Gummiklappen beinhaltet, die von der trockenlösbaren Kupplung nicht entfernbar
sind. Die Gummiklappen haben einen umlaufenden Randabschnitt, der
um das führende
Ende einer Gehäuseverlängerung
und ein Trägerelement
geklappt sind und in Kontakt und Verbindung, vorzugsweise durch
einen Kleber, mit einem äußeren Wandoberflächenabschnitt
sind. Die US A 5 393 101 offenbart einen elastischen Aufsatz, der
eine Nabe und einen elastischen Hals enthält. Der elastische Hals verbindet
die Nabe mit einem Flansch eines Steckelementes. Der elastische
Aufsatz kann als integraler Teil des Steckelementes ausgebildet
sein.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Verschiedene
Aspekte der vorliegenden Erfindung lösen viele der Probleme, die
mit den herkömmlichen
Verbinderanordnungen einhergehen, einschließlich vieler der vorhin aufgezeigten
Probleme.
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Gemäß der Erfindung
umfasst eine Verbinderanordnung eine Verbinderanordnung umfassend:
- – ein
erstes Element mit einer Öffnung;
- – ein
zweites Element, welches mit dem ersten Element gekoppelt werden
kann und welches eine Öffnung
aufweist;
- – einen
Schaft, welcher in dem ersten Element angeordnet ist;
- – ein
Buchsenteil, welches mit dem ersten und/oder dem zweiten Element
zusammenwirkend angeordnet ist und welches ein offenes Ende umfasst;
- – ein
elastisches Dichtungselement, welches innerhalb des Buchsenteiles
angeordnet ist;
- – und
eine Dichtungsschicht, welche entfernbar mit dem offenen Ende des
Buchsenteiles verbunden ist, wobei die Dichtungsschicht vom Buchsenteil
entfernbar ist.
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Die
neuen Merkmale und Kennzeichen dieser Erfindung werden im Detail
in den beiliegenden Ansprüchen
dargelegt. Die Erfindung wird am besten mit Bezug auf die Zeichnungen,
die unten beschrieben sind, und die angeschlossene, detaillierte
Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
verstanden.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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1 ist eine Seitenansicht
einer Verbinderanordnung gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist eine Seitenansicht
im teilweisen Schnitt der Verbinderanordnung aus 1;
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3 ist eine Seitenansicht
im teilweisen Schnitt der Verbinderanordnung, wobei die herausziehbaren
Schichten entfernt sind und der Schaft in das Aufnahmeelement eingebracht
ist;
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4 ist eine Endansicht eines
Steckverbinders im unverbundenen Zustand;
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5 ist eine Endansicht eines
Aufnahmeverbinders in einem unverbundenen Zustand;
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6 ist eine Schnittansicht
eines Steckdichtungselementes;
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7 ist eine Schnittansicht
eines Aufnahmedichtungselementes;
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8a ist eine Seitenansicht
im teilweisen Schnitt der Steckverbinderkappe;
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8b ist eine Seitenansicht
im teilweisen Schnitt der Aufnahmeverbinderkappe;
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8c ist eine Draufsicht auf
die Steck- oder Aufnahmeverbinderkappe;
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9 ist eine Seitenansicht
im teilweisen Schnitt einer Verbinderanordnung gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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10 ist eine Bodenansicht
im teilweisen Schnitt des Steckverbinders aus 9;
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11 ist ein Aufriss im teilweisen
Schnitt von auseinandergenommenen Komponenten eines Fluidsystems
gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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12 ist ein Aufriss im teilweisen
Schnitt von auseinandergenommenen Komponenten eines Fluidsystems
gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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13 ist ein Aufriss eines
Fluidsystems gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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14 ist ein Aufriss im teilweisen
Schnitt von auseinandergenommenen Komponenten des Fluidsystems aus 11;
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15 ist ein Diagramm der
Verbinderanordnung aus 1,
die verwendet wird, um eine trockene Verbindung herzustellen.
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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung
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Eine
Verbinderanordnung gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung enthält
zusammenpassende Verbinder, die gekoppelt werden können, um
verschiedene Fluidleitungsabschnitte, die einen Fluidströmungsweg
bilden, z. B. einen Flüssigkeitsströmungsweg,
zu verbinden. Die Verbinderanordnung isoliert den Fluidströmungsweg
von der umgebenden Umwelt und von Verunreinigungen, die in der umgebenden
Umwelt vorhanden sind, und ist vorzugsweise steril. Daher ist eine
Verbinderanordnung gemäß der vorliegenden
Erfindung geeignet, für
die Verwendung in einem offenen System, einem geschlossenen System
oder einem geschlossenen, sterilen System.
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In
einer Ausführungsform,
die in den 1 bis 7 dargestellt ist, enthält die Verbinderanordnung zwei
Verbinder, vorzugsweise einen Aufnahmeverbinder 100 und
einen Steckverbinder 200. Jeder Verbinder kann an einen
oder als Teil eines passenden Fluidcontainers oder einer Fluidleitung,
z. B. eines Röhrenabschnittes,
eines Einlas ses oder Auslasses eines Gehäuses, wie eines Filtergehäuses oder
eines Tropfkammergehäuses,
oder eines flexiblen Beutels, wie eines Blutbeutels, ausgebildet
sein. Jeder Verbinder kann eine für Fluidkommunikation, vorzugsweise
Flüssigkeitskommunikation,
passende Struktur aufweisen, z. B. ein Gehäuse beliebiger Form, das Fluid
enthält
kann. Der exemplarische Aufnahmeverbinder 100 enthält allgemein
ein Element 120, vorzugsweise in einstückiger Konstruktion. Ein exemplarischer
Steckverbinder 200 enthält
allgemeinen einen Schaft 210 und ein Element 220.
Die Elemente 120, 220 des Aufnahme- und Steckverbinders 100, 200 sind
vorzugsweise aus polymerem Material geformt. Z. B. können die
Elemente 120, 220 aus polymerem Material, wie
Polykarbonat oder Polypropylen, geformt sein.
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Für die Richtungsorientierung
in der folgenden Abhandlung hat jeder Verbinder ein nahes Ende am
nächsten
dem gegenüberliegenden
Verbinder und ein fernes Ende am entferntesten von dem gegenüberliegenden
Verbinder. Da die exemplarischen Verbinder 100, 200 in 1 allgemein längliche
Körper
enthalten, beschreibt der Ausdruck axial die Anordnung entlang ihrer
Achsen.
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Der
Aufnahmeverbinder 100 und der Steckverbinder 200 können auch
einen ineinandergreifenden Mechanismus enthalten, der geeignet ist,
den Aufnahmeverbinder 100 in vorbestimmter Weise mit dem
Steckverbinder 200 ineinandergreifend zu verbinden. Der
ineinandergreifende Mechanismus kann jede passende Konfiguration
haben, wie ineinandergreifende Buchsen oder Gewindeverbindungen.
In einer bevorzugten Ausführungsform
kann der Abschnitt des ineinandergreifenden Mechanismus an dem Aufnahmeelement 120 eine
Klammer 140 enthalten. Die Klammer 140 kann verschieden
ausgeführt
sein. Die Klammer 140 kann ein Buchsenteil 145 oder
eine Schale mit einer passenden, ebenen Form, z. B. rechteckig oder
kreisförmig,
enthalten. In der dargestellten Ausführungsform enthält die Klammer 140 ein
im wesentlichen C-förmiges
Element. Die repräsentative
Klammer 140 kann einen Flansch 142 und eine im
allgemeinen zylindrische Seitenwandung 144, die einen Buchsenteil 145 bildet,
enthalten. Der Flansch 142 kann eine, sich radial erstreckende,
ringförmige,
ebene Form annehmen, z. B. wie man es am besten in 5 sieht. In der Ausführungsform aus 3 erstreckt sich die Seitenwandung 144 von
und ist konzentrisch zum Flansch 142 und enthält eine
ringförmige,
nahe Endfläche 143,
die dem Steckverbinder 200 gegenüberliegt.
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Eine
oder mehrere Gabeln 146 können sich vom Flansch 142 erstrecken.
Die Gabeln 146 können einstückig mit
dem Flansch 142 geformt sein. Wenn der Aufnahmeverbinder 100 mit
dem Steckverbinder 200 gekoppelt wird, rasten die Gabeln 146 vorzugsweise
in Schlitze 240, die in einem oberen Flansch 242 des
Steckverbinders 200 ausgebildet sind, ein. Während in
der dargestellten Ausführungsform
die Gabeln 146 sich vom Aufnahmeverbinder 100 erstrecken
und die Schlitze 240 im Steckverbinder 200 sind,
können
die Gabeln und Schlitze stattdessen jeweils mit dem Steckverbinder
und dem Aufnahmeverbinder verbunden sein. Die Gabeln 146 sind
am besten in 5 dargestellt.
Die Schlitze 240 sind am besten in 4 dargestellt. Jede Gabel 146 enthält vorzugsweise
erste und zweite Zinken 147, die vorzugsweise flexibel
sind, um den Zinken 147 zu erlauben, in die Schlitze 240 einzutreten
und darin zu verriegeln. An den Zinken 147 der Gabel 146 können Fänger 148 ausgebildet
sein, die durch die Schlitze 240 hindurchgehen und an einer
fernen Oberfläche des
oberen Flansches 242 anliegen. In dieser Weise erstrecken
sich die Gabeln 146 durch die Schlitze 240 und
erfassen den oberen Flansch 242 des Steckverbinders 200,
um die Verbinder 100, 200 zu verriegeln.
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Der
Aufnahmeverbinder 100 ist vorzugsweise eingerichtet, um
Fluid zu enthalten und Fluidkommunikation vorzunehmen, und bildet
vorzugsweise einen isolierten Abschnitt des Fluidströmungsweges, der
z. B. isolierte Fluidkommunikation enthält oder vornimmt. Das Aufnahmeelement 120 kann
eine innere Kammer oder Öffnung 132 bilden,
die beliebige Konfiguration haben kann, und hat vorzugsweise ein offenes,
nahes Ende. Das entfernte Ende 126 des Aufnahmeelementes 120 kann
mit irgendeinem passenden Fluidcontainer oder einer Fluidleitung
verbunden sein, wie es am besten in den 11 bis 14 gezeigt
ist. Z. B. kann das ferne Ende 126 des Aufnahmeelementes 120 an
einen Schlauchabschnitt 10 oder an die obere Wand, den
Boden oder die seitliche Wand eines Containers, unter Verwendung
einer passenden Anbindungstechnik, verbunden sein. Alternativ kann
das Aufnahmeelement 120 einstückig mit dem Schlauch 10 oder
dem Container geformt sein. Die Fluidleitung oder der Fluidcontainer
kann in Fluidkommunikation mit der inneren Kammer 132 des
Aufnahmeelementes 120 verbunden sein. Die innere Kammer 132 kann
eine Bohrung 134 enthalten, die an ihrem nahen Ende in
eine Gegenbohrung 136 mit einem größeren inneren Durchmesser als
der der Bohrung 134 eingelassen ist. Die zylindrische Seitenwandung 144 umgibt
das nahe Ende der Kammer 132 und bildet die Gegenbohrung 136.
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Der
Aufnahmeverbinder 100 enthält vorzugsweise weiters eine
Dichtungsschicht, die das offene nahe Ende der Öffnung 132 in dem
Aufnahmeelement 120 abdichtet. Die Dichtungsschicht enthält z. B.
vorzugsweise eine entfernbare Dichtungsschicht, wie eine herausziehbare
Aufnahmeschicht 300, die entfernbar am nahen Ende des Aufnahmeelementes 120 angebracht
ist. In der dargestellten Ausführungsform
ist die herausziehbare Aufnahmeschicht 300 an dem offenen
nahen Ende der Seitenwandung 144 befestigt. Z. B. kann
die herausziehbare Aufnahmeschicht 300 an die Oberfläche 143 des nahen
Endes des Aufnahmeelementes 120 durch eine beliebige passende
Technik, z. B. Ultraschallschweißen, gebunden sein. Die herausziehbare
Aufnahmeschicht 300 dichtet die Kammer 132 des
Aufnahmeverbinders 100 vorzugsweise von der umgebenden
Atmosphäre
ab. Die herausziehbare Aufnahmedichtungsschicht 300 enthält vorzugsweise
eine Reißlasche,
die über
den Umfang der Verbinder 100, 200 herausragt,
um ein Entfernen zu erlauben, wenn die Verbinder 100, 200 verbunden
sind.
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Der
Steckverbinder 100 enthält
ebenfalls vorzugsweise eine Dichtungsschicht, die das offene nahe
Ende einer Öffnung 232 in
dem Steckelement 220 abdichtet. Die Dichtungsschicht enthält z. B.
vorzugsweise eine entfernbare Dichtungsschicht, wie eine herausziehbare
Steckerschicht 310, die entfernbar am nahen Ende des Steckelementes 220 angebracht
ist. In der dargestellten Ausführungsform
ist die herausziehbare Steckerschicht 310 an der Oberfläche 243 des
nahen Endes am offenen Ende einer im allgemeinen zylindrischen Seitenwandung 244 am nahen
Ende des Steckelementes 220 angebracht. Der innere und äußere Durchmesser
der Steckerseitenwandung 244 können ungefähr gleich jenen der Aufnahmeseitenwandung 144 sein.
Die herausziehbare Steckerdichtungsschicht 310 kann an
die Oberfläche 243 des
nahen Endes des Steckerverbinders durch irgendeine beliebige Technik,
z. B. Ultraschallschweißen,
gebunden sein. Die herausziehbare Steckerdichtungsschicht 310 dichtet
vorzugsweise das Innere des Steckverbinders 200 von der
umgebenden Umwelt ab. Die herausziehbare Steckerdichtungsschicht 310 enthält vorzugsweise
eine Reißlasche,
die sich über
den Umfang der Verbinder 100, 200 hinauserstreckt,
um die Entfernung zu erlauben, wenn die Verbinder 100, 200 verbunden
sind.
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Wenn
der Aufnahmeverbinder 100 und der Steckverbinder 200 anfänglich verbunden
werden, liegen die herausziehbare Dichtungsschicht 300 der Aufnahme
und die herausziehbare Dichtungsschicht 310 des Steckers
vorzugsweise flächig
aneinander. Z. B. können
die Durchmesser und Positionierungen der Aufnahmeseitenwandung 144 und
der Steckerseitenwandung 244 und die Längen der Gabeln 146 und
der Seitenwandungen 144, 244 angeordnet sein, um
einen flächigen
Kontakt der herausziehbaren Schichten 300, 310 zwischen
den Endflächen 143, 243 der
Seitenwandungen 144, 244 zu schaffen, wenn die
Verbinder 100, 200 gekoppelt sind. Die Abmessungen
können
so sein, dass sie nicht nur Kontakt sondern auch eine leichte Kompression
der herausziehbaren Schichten 300, 310 zwischen
den Endflächen 143, 243 schaffen.
Aber die Kompression ist vorzugsweise nicht so groß, dass
sie das Entfernen der herausziehbaren Schichten 300, 310 zwischen den
Seitenwandungen 144, 244 beeinträchtigt.
Natürlich
kann, wenn der Aufnahmeverbinder 100 und der Steckverbinder 200 anstelle
der herausziehbaren Dichtungsschichten 300 und 310 nicht
entfernbare Dichtungsschichten beinhalten, die Kompression etwas
größer sein.
Alternativ können
die Abmessungen und die Anordnungen der Gabeln 146 und
der Seitenwandungen 144, 244 angeordnet sein,
um einen schmalen Raum zwischen der herausziehbaren Schicht 300 der
Aufnahme und der herausziehbaren Schicht 310 des Steckers
zu schaffen. Die zusammengesetzte Länge der Seitenwandungen 144, 244 kann
z. B. geringer sein als der Abstand zwischen den Flanschen 142, 242.
Vorzugsweise ist der Raum genügend
schmal, um eine wesentliche axiale Bewegung der Verbinder 100, 200 zu
verhindern, wenn sie miteinander verbunden sind.
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Die
herausziehbaren Schichten 300, 310 können undurchlässiges Material
enthalten, wie Pergaminpapier, Metallfolien oder undurchlässige Polymerfilme,
oder durchlässige
Materialien einschließlich
Papiere, wie TyvekTM-Papier oder poröse Polymerfilme,
die den Durchgang von bakteriellen Verunreinigungen verhindern.
Ein bevorzugtes undurchlässiges
Material ist eine Aluminiumfolie, die entfernbar die Elemente 120, 220 versiegelt.
Durchlässige
oder poröse
Materialien bieten den Vorteil, dass, wenn es gewünscht ist,
sterilisierende Gase, einschließlich Ethylenoxidgas,
durch diese treten können
und sich im Inneren des Aufnahmeverbinders 100 und des Steckverbinders 200 verteilen
können,
wobei sie diese ohne Entfernung der herausziehbaren Schichten 300, 310 sterilisieren.
Für Gamma-
oder Hitzesterilisation können
durchlässige
oder undurchlässige
Materialien geeignet sein. Zusätzlich
kann auf einer oder beiden herausziehbaren Schichten 300, 310 eine bakteriostatische
oder bakteriozide Verbindung oder Schicht (nicht dargestellt) vorgesehen
sein. Die herausziehbare Schicht 300 der Aufnahme kann
gleich wie oder verschieden von der herausziehbaren Dichtung 310 des
Steckers sein.
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Obwohl
die dargestellte Ausführungsform Aufnahmeverbinder 100 und
Steckverbinder 200 zeigt, die beide Verbindungsenden haben,
die mit entfernbaren Dichtungsschichten 300, 310 abgedichtet
sind, kann einer oder beide der Verbinder 100, 200 zusätzlich eine
separate Dichtungsschicht enthalten, wie z. B. eine durchschneidbare
Membranschicht, die nicht entfernbar ist und den Verbinder unter
der herausziehbaren Schicht abdichtet, um eine zusätzliche
Ebene für
Sterilitätssicherheit
zu schaffen. In anderen Alternativen können die Verbinder 100, 200 beide
nahe Enden aufweisen, die durch Dichtungsschichten abgedichtet sind,
die nicht entfernbar sind und die herausziehbaren Schichten können weggelassen
sein; oder ein Verbinder kann nur eine herausziehbare Dichtungsschicht
enthalten, während
der andere Verbinder nur eine nicht entfernbare Dichtungsschicht
enthält.
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Ein,
vorzugsweise beide Verbinder 100, 200 können auch
eine Vorrichtung enthalten, die das nahe Ende des Verbinders 100, 200 schützt und
die herausziehbare Schicht 300, 310 davor bewahrt,
vor dem Zusammenfügen
der Verbinder 100, 200 unachtsam durchstochen
oder entfernt zu werden. Vorzugsweise ist die Vorrichtung wirksam
mit dem nahen Ende des Verbinders 100, 200 verbunden
und kann vor dem Zusammenfügen
der Verbinder 100, 200 einfach entfernt werden.
Wie in den 8a, 8b und 8c gezeigt, kann eine beispielhafte Ausführungsform der
Vorrichtung eine Kappe 183, 283 sein, die einen Deckel 189, 289,
einen am Deckel angebrachten Zapfen 186, 286,
eine zylindrische Hülse 184, 284 und
eine Vielzahl von Rippen 185, 285 enthält. Vorzugsweise
hat der Deckel 189, 289 eine kuppelförmige Konfiguration,
wenn auch der Deckel 189, 289 jede andere passende
Konfiguration, wie eine zylindrische Konfiguration, haben kann.
Eines der Enden der Hülse 184, 284 ist
an der inneren Oberfläche
des Deckels 189, 289 angebracht. Wenn die Kappe 183, 283 am
nahen Ende des Verbinders 100, 200 montiert wird,
liegt das andere Ende der Hülse 184, 284 am
Ende 143, 243 der Seitenwandung 144, 244 an und
die Rippen 185, 285 treten in Eingriff mit dem Flansch 142, 242 des
Verbinders 100, 200. Die Hülse 184, 284 und
die Rippen 185, 285 erlauben daher der Kappe 183, 283 sicher
am nahen Ende des Verbinders 100, 200 montiert
zu werden. Weiters presst die Hülse 184, 284 die
herausziehbare Schicht 300, 310 gegen das Ende 143, 243 der
Seitenwandung 144, 244, wobei sie die herausziehbare
Schicht 300, 310 in Position hält und sie davor bewahrt, abgerissen
zu werden. Vorzugsweise sind die Höhe des Deckels 189, 289 und
die Länge
der Hülse 184, 284 so
gewählt,
dass die Teile des Verbinders 100, 200 am nahen
Ende des Verbinders 100, 200 sowie die herausziehbaren
Schichten 300, 310 und die Gabeln 146 in der
Kappe 183, 283 enthalten und geschützt werden können. Weiters
ist der Zapfen 186, 286, der am äußeren Umfang
des Deckels 189, 289 befestigt sein kann, vorzugsweise
lang genug, dass die Zuglasche 300, 310 in dem
Zapfen enthalten und geschützt
ist. Um die Kappe 183, 283 leicht entfernbar zu
machen, kann die Kappe 183, 283 einen Streifen 187, 287 enthalten,
der durch Perforationen 188, 288 gebildet wird
und mit dem Zapfen 186, 286 verbunden ist. Daher
kann die Kappe 183, 283 einfach vom Verbinder 100, 200 entfernt
werden, indem am Zapfen 186, 286 angezogen wird
und der Streifen 187, 287 entlang den Perforationen 188, 288 aufgerissen
wird. Wenn der Streifen 187, 287 aufgerissen ist,
aber noch an der Kappe 183, 283 hängt, kann
die Kappe 183, 283 einfach vom Verbinder 100, 200 entfernt
werden.
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Die
Kappe 183, 283 kann aus jedem passenden Material
gebildet sein, das der Kappe 183, 283 ausreichende
strukturelle Integrität
gibt, und das ausreichend biegsam ist, so dass der Streifen 187, 287 einfach
entlang der Perforationen 188, 288 aufgerissen
werden kann. Vorzugsweise ist die Kappe 183, 283 aus
Kunststoffmaterial oder Metallmaterial, wie Aluminium oder Aluminiumlegierung
gebildet. Insbesondere wird die Kappe 183, 283 aus
einem polymeren Material, wie Polykarbonat oder Polypropylen, gebildet.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält die Verbinderanordnung mindestens ein
elastisches Dichtungselement, wie ein Steckdichtungselement 270,
das am nahen Ende des Steckverbinders 200 angeordnet ist.
Z. B. kann das Steckdichtungselement in einem Buchsenteil 245,
das am nahen Ende des Steckverbinders 200 ausgebildet ist und
ein offenes Ende hat, enthalten sein. In der dargestellten Ausführungsform,
z. B. in 2 und 3, ist das Buchsenteil 245 durch
die ringförmige Seitenwandung 244 am
Verbindungsende des Steckverbinders 200 gebildet und das
offene Ende enthält die
nahe Endoberfläche 243 der
Seitenwandung 244. Das Buchsenteil 245 umgibt
vorzugsweise vollständig
das Steckdichtungselement 270; z. B. enthält die Seitenwandung 244 vorzugsweise
eine kontinuierlich, undurchbrochene, zylindrische Wand, die vollständig das
Steckdichtungselement 270 umgibt.
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Das
Buchsenteil 245 und die Steckdichtungsschicht 310 enthalten
das elastische Dichtungselement vorzugsweise dichtend.
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Das
Steckdichtungselement 270 kann verschieden ausgebildet
sein. Z. B. kann das Steckdichtungselement 270 ein elastisch
kompressibles und expansibles Element aufweisen, das einen hohlen Körper mit
gegenüberliegenden
offenen Enden und einem inneren Durchgang, der sich zwischen den
offenen Enden erstreckt, wie in den 2, 3 und 6 gezeigt, enthält. Das Steckdichtungselement 270 enthält vorzugsweise
einen ringförmigen
Basisabschnitt 271, einen Halsabschnitt 272 und
einen Kopfabschnitt 273. Der Basisabschnitt 271 enthält vorzugsweise
einen ringförmigen
Rand, der einen Außendurchmesser
hat, der etwas größer ist
als der Innendurchmesser der Seitenwandung 244 und der
angepasst ist, um einen festen Reibsitz mit der Seitenwandung 244 zu
bilden, wenn er in das Buchsenteil 245 des Steckverbinders 200 eingebracht
wird. Der Basisabschnitt 271 kann eine abgeschrägte Oberfläche 275 entlang
seines äußeren Durchmessers
aufweisen, damit der Basisabschnitt 271 in das Buchsenteil 245 eingebracht
und zu dessen Boden gleiten kann.
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Der
Halsabschnitt 272 des Steckdichtungselementes 270 bildet
vorzugsweise eine ringförmige Wand,
die an den Basisabschnitt 271 und den Kopfabschnitt 273 angrenzt.
Die Wand des Halsabschnittes 272, die vorzugsweise dünner als
die Wand des Basisabschnittes 271 und dünner als die Wand des Kopfabschnittes 273 ist,
ist vorzugsweise elastisch kompressibel, um zu erlauben, dass das
Steckdichtungselement 270 im Buchsenteil 245 des
Steckverbinders 200 durch die herausziehbare Schicht 310 komprimiert
werden kann. In der dargestellten Ausführungsform ist die Länge des
Steckdichtungselementes 270 größer als die Länge der
Steckseitenwandung 244 und der dünnwandige Halsabschnitt 272 hat
einen Innendurchmesser der gleich und einen Außendurchmesser der geringer
als jener des Basisabschnittes 271 und des Kopfabschnittes 273 ist.
Der Halsabschnitt 272 klappt elastisch zusammen, biegt
sich z. B. radial nach außen,
um dem Dichtungselement 270 zu erlauben, in dem Buchsenteil 245 des
Steckverbinders 200 komprimiert zu werden. Alternative
Strukturen für
den Halsabschnitt 272 sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung.
Z. B. kann der Halsabschnitt 272 einen inneren Durchmesser
haben, der größer ist
als jener des Basisabschnittes 271 und des Kopfabschnittes 273 und
sich radial nach innen biegen kann, oder der Halsabschnitt 272 kann
ein blasebalgartiges Element mit mehreren Biegungen enthalten, wenn
das Steckdichtungselement 270 komprimiert wird.
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Der
Kopfabschnitt 273 enthält
vorzugsweise eine abgeschrägte
innere Oberfläche 277 und
einen ringförmigen
Rand, der an einem Ende des Steckdichtungselementes 270 dem
Basiselement 271 gegenüberliegend
ausgebildet ist. Weiters haben der Kopfabschnitt 273 sowie
der Halsabschnitt 272 vorzugsweise einen Außendurchmesser,
der kleiner ist als der Außendurchmesser
des Basisabschnittes 271 und der kleiner ist als der Innendurchmesser
der Seitenwandung 244, die das Buchsenteil 245 bildet. Da
der Außendurchmesser
des Kopfabschnittes 273 und des Halsabschnittes 272 kleiner
sind als der Innendurchmesser des Buchsenteiles 245 und
von der Seitenwandung 244 des Buchsenteiles 245 beabstandet
sind, dehnen sie sich leicht axial in dem Buchsenteil 245,
ohne die Seitenwandung 244 zu beschlagnahmen oder zu erfassen.
Der Kopfabschnitt 273 und der Halsabschnitt 272 können sich
daher von innerhalb des Buchsenteiles 245 elastisch expandieren,
um eine dichte Dichtung mit dem Aufnahmeverbinder 100 zu
bilden, wenn die herausziehbaren Schichten 300, 310 entfernt
sind.
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Es
gibt viele alternative Arten, wie das Steckdichtungselement konfiguriert
sein kann. In 9 ist z.
B. eine alternative Konfiguration gezeigt. Das Steckdichtungselement 470,
das in 9 gezeigt ist, ist ähnlich dem
Steckdichtungselement 270, das in 6 gezeigt ist, aber es hat einen Kopfabschnitt 473 und
einen Basisabschnitt 471, die im wesentlichen den gleichen
Außendurchmesser
haben. Das Buchsenteil 445 anderseits hat eine kontinuierliche, zylindrische
Wand mit einer Innenstufe, wobei der Innendurchmesser des fernen
Abschnittes der Buchsenteilwandung 444 kleiner ist als
der nahe Abschnitt der Buchsenteilwandung 444. Vorzugsweise ist
der Innendurchmesser des fernen Abschnittes der Buchsenteilwandung
geringfügig
kleiner als der Außendurchmesser
des Basisabschnittes 471 und ist angepasst, um einen festen
Reibschluss mit dem Basisabschnitt 471 zu bilden, wenn
das Steckdichtungselement 470 in das Buchsenteil 445 eingebracht
ist. Der Innendurchmesser des fernen Abschnittes der Buchsenteilwandung 444 ist
vorzugsweise größer als
der Außendurchmesser
des Kopfabschnittes 471 und des Halsabschnittes 472,
so dass der Kopfabschnitt 471 und der Halsabschnitt 472 sich
im Buchsenteil 445 einfach axial ausdehnen können, ohne
den nahen Abschnitt der Buchsenteilwandung 444 zu beschlagnahmen
oder zu erfassen.
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Obwohl
die dargestellten Ausführungsformen
das Steckdichtungselement 270, 470 mit einem konstanten
Innendurchmesser und einem variierenden Außendurchmesser darstellen,
ist ein Steckdichtungselement mit einem konstanten Außendurchmesser
und variablem Innendurchmesser im Rahmen der Erfindung. Solange
das Steckdichtungselement elastisch kompressibel und expansibel
ist, kann das Steckdichtungselement einen variierenden Innendurchmesser
anstelle eines variierenden Außendurchmessers
haben. Alternativ kann das Steckdichtungselement einen variierenden
Innendurchmesser und einen variierenden Außendurchmesser oder einen konstanten
Innendurchmesser und einen konstanten Außendurchmesser haben.
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Ein
zweites Dichtungselement, z. B. ein Aufnahmedichtungselement 170,
kann in dem Buchsenteil 145 des Aufnahmeverbinders 100 angeordnet sein.
Das Buchsenteil 145, das ebenfalls ein offenes Ende hat,
beinhaltet die Seitenwandung 144, die vorzugsweise kontinuierlich
und vollständig
das Aufnahmedichtungselement 170 und die nahe Endoberfläche 143 des
Aufnahmeelementes 120 umgibt. Das Aufnahmedichtungselement
ist vorzugsweise dichtend zwischen dem Buchsenteil 145 und
der herausziehbaren Aufnahmeschicht 300 enthalten.
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Das
Aufnahmedichtungselement 170 kann verschieden konfiguriert
sein. Z. B. kann das Aufnahmedichtungselement 170 auch
ein elastisch kompressibles und expansibles Element enthalten, das einen
hohlen Körper
mit gegenüberliegenden,
offenen Enden und einen zwischen den offenen Enden, sich erstreckenden
Durchgang beinhaltet, wie in den 2, 3 und 7 gezeigt. Das Aufnahmedichtungselement 170 enthält vorzugsweise
einen Basisabschnitt 171 und einen Kopfabschnitt 173.
Der Basisabschnitt 171 enthält vorzugsweise einen ringförmigen Rand mit
einem Außendurchmesser,
der größer als
der Innendurchmesser der Seitenwandung 144 ist und der angeordnet
ist, um einen festen Reibungsschluss mit dem Buchsenteil 145 des
Aufnahmeverbinders 100 zu bilden. Der Basisabschnitt 171 enthält vorzugsweise
eine abgeschrägte äußere Oberfläche 175,
um das Einbringen des Aufnahmedichtungselementes 170 in
den Boden des Buchsenteiles 145 zu erleichtern.
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Der
Kopfabschnitt 173 ebenso wie der Basisabschnitt 171 enthalten
vorzugsweise ein elastisch kompressibles Material, um dem Aufnahmedichtungselement 170 zu
erlauben, in dem Buchsenteil 145 des Aufnahmeverbinders 100 komprimiert
zu wer den. Der Kopfabschnitt 173 hat vorzugsweise einen
Außendurchmesser,
der kleiner ist als der Außendurchmesser
des Basisabschnittes 171 und kleiner ist als der Innendurchmesser
der Seitenwandung 144, die das Buchsenteil 145 bildet.
Da der Außendurchmesser
des Kopfabschnittes 173 kleiner ist als der Innendurchmesser
des Buchsenteiles 145 und von der Seitenwandung 144 des
Buchsenteiles 145 beabstandet ist, bewegt sich der Kopfabschnitt 173 einfach
axial im Buchsenteil 145, ohne die Seitenwandung 144 zu
beschlagnahmen oder zu ergreifen. Der Kopfabschnitt 173 kann
sich daher elastisch innerhalb des Buchsenteiles 145 ausdehnen,
um eine dichte Dichtung mit dem Steckverbinder 200 zu bilden,
wenn die herausziehbaren Schichten 300, 310 entfernt
sind. Der Kopfabschnitt 173 enthält vorzugsweise einen Innendurchmesser
und eine abgeschrägte
Innenoberfläche 177,
die den Innendurchmesser und die abgeschrägte innere Oberfläche 277 des
Steckdichtungselementes 270 spiegeln, um eine ringförmige Einrückung 163 an
der Innenoberfläche der
verbundenen Dichtungselemente 170, 270 zu bilden,
wenn die herausziehbaren Schichten entfernt sind. Ferner kann der
Kopfabschnitt 173 eine dünnere Wand als der Basisabschnitt 171 haben.
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Es
gibt auch viele alternative Arten, wie das Aufnahmedichtungselement
konfiguriert sein kann. In 9 ist
z. B. eine alternative Konfiguration dargestellt. Das Aufnahmedichtungselement 370,
das in 9 gezeigt ist,
ist ähnlich
dem Aufnahmedichtungselement 170, das in 7 gezeigt ist, aber es hat einen einheitlichen äußeren Durchmesser.
Das Buchsenteil 345 andererseits hat eine kontinuierliche zylindrische
Wand mit einer inneren Stufe, wobei der Innendurchmesser des fernen
Abschnittes der Buchsenteilwandung 344 kleiner ist als
jener des nahen Abschnittes der Buchsenteilwandung 344.
Vorzugsweise ist der Innendurchmesser des fernen Abschnittes der
Buchsenteilwandung 344 ein wenig kleiner als der Außendurchmesser
des Aufnahmedichtungselementes 370 und ist angeordnet,
um einen dichten Reibungsschluss mit dem Aufnahmedichtungselement 370 zu
bilden, wenn das Aufnahmedichtungselement 370 in das Buchsenteil 345 eingebracht
ist. Der Innendurchmesser des nahen Abschnittes der Buchsenteilwandung 344 ist
vorzugsweise größer als
der Außendurchmesser
des Aufnahmedichtungselementes 370, so dass das Aufnahmedichtungselement 370 sich
einfach axial im Buchsenteil 345 ausdehnen kann, ohne den
nahe Abschnitt der Buchsenteilwandung 344 zu beschlagnahmen
oder zu ergreifen.
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Das
Dichtungselement bzw. die Dichtungselemente liefern zahlreiche Vorteile.
Z. B. kann jedes Dichtungselement 170, 270 aus
einem Material gebildet werden, das unterschiedlich zum Material
ist, aus dem die Elemente 120, 200, gebildet sind.
Insbesondere kann jedes Dichtungselement aus einem Material gebildet
werden, das elastischer, z. B. mehr elastisch kompressibel und expansibel,
ist als das steifere Material, das die Elemente 120, 200 bildet.
Beispielhafte Materialien für
die Dichtungselemente enthalten elastisch kompressible und expansible
Polymermaterialien oder Elastomermaterialien. Ein bevorzugtes Material
ist ein TPE (thermoplastisches Elastomer), wie Santoprene TPE. Die
erhöhte
Elastizität
der bzw. des Dichtungselementes) schafft eine stark verbesserte
Dichtung. Ein anderer Vorteil des Dichtungselementes bzw. der Dichtungselemente
ist, dass die Endfläche
des Kopfabschnittes 173, 273 sehr glatt ausgebildet
sein kann und eine exzellente Dichtung bildet. In bevorzugten Ausführungsbeispielen
liegen die Endflächen
der Kopfabschnitte 173, 273 der enthaltenen Dichtungselemente 170, 270 an den
herausziehbaren Schichten 300, 310 an, sind aber
nicht mit diesen verbunden, d. h., die herausziehbaren Schichten
sind nur mit den Endoberflächen 143, 243 der
zylindrischen Wandungen 144, 244 verbunden. Das
erlaubt den Endoberflächen
der Kopfabschnitte 173, 273 eben und sauber zu
bleiben und dadurch eine dichte Dichtung frei von irgendwelchen
Lecks zu bilden. Natürlich
können
bei weniger anspruchsvollen Anwendungen die herausziehbaren Schichten
sowohl mit den Seitenwandungen als auch mit den Dichtungselementen
oder nur mit den Dichtungselementen verbunden sein.
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Obwohl
die dargestellten Ausführungsformen
zeigen, dass das Aufnahmedichtungselement 170 in dem Buchsenteil 145 des
Aufnahmeverbinders 100 durch die herausziehbare Aufnahmeschicht 300 versiegelt
ist und das Steckdichtungselement in dem Buchsenteil 245 des
Steckverbinders 200 durch die herausziehbare Steckschicht 310 komprimiert und
versiegelt ist, liegen alternative Anordnungen im Bereich der vorliegenden
Erfindung. Z. B. kann das Steckdichtungselement 270 in
dem Buchsenteil 145 des Aufnahmeverbinders 100 angeordnet
sein und das Aufnahmedichtungselement 170 kann im Buchsenteil 245 des
Steckverbinders 200 angeordnet sein. Alternativ kann das
Aufnahmedichtungselement 170 weggelassen werden. In einer
Ausführungsform,
in welcher das Aufnahmedichtungselement 170 weggelassen
ist, kann das Steckdichtungselement 270 im Buchsenteil
einer der Verbinder durch eine herausziehbare Schicht oder eine
nichtentfernbare Dichtschicht angeordnet sein.
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In
einer Ausführungsform,
die ein einzelnes Dichtungselement enthält, kann, wenn die herausziehbare
Schicht entfernt wurde, das Dichtungselement an einer Oberfläche am verbindenden
Ende des gegenüberliegenden
Verbinders anliegen, um die Verbinderanordnung abzudichten. Z. B.,
wenn das Steckdichtungselement 270 im Buchsenteil 245 des
Steckverbinders 200 angeordnet ist, kann der Kopfabschnitt 273 eine
Oberfläche 135 in
der Gegenbohrung 136 des Aufnahmeverbinders 100 kontaktieren.
Alternativ kann die Seitenwandung 144 des Aufnahmeverbinders
in einer radial einwärts
verlaufenden Richtung verdickt sein, um sich nach innen über die
Seitenwandung 244 des Steckverbinders zu erstrecken und
eine Kontaktfläche
für das
Steckdichtungselement 270 zu schaffen. Der Steckverbinder 200 enthält vorzugsweise
einen Schaft 210, der teleskopartig in einem im allgemeinen
zylindrischen Gehäuse 221 untergebracht
ist, das die Öffnung 232 im Steckelement 220 bildet.
Der Steckverbinder 200 ist auch vorzugsweise angeordnet,
um eine Fluidverbindung zu enthalten und zu führen, und bildet vorzugsweise
einen isolierten Abschnitt des Fluidströmungsweges, indem er z. B.
eine isolierte Fluidverbindung enthält oder führt. Der Schaft 210 ist
entsprechend vorzugsweise in der Öffnung 232, die durch
das Element 220 gebildet ist, versiegelt. In der dargestellten Ausführungsform
enthält
der Schaft 210 eine Dichtung 252, die zwischen
einem entfernten Ende 226 des Schaftes 210 und
dem Gehäuse 221 des
Steckverbinders 200 gekoppelt ist. Die Dichtung 252 kann einen
O-Ring enthalten, der um den Schaft 210 angeordnet ist.
In einer alternativen Ausführungsform kann
die Dichtung 252 in einer Nut in der Innenwand des Körpers des
Steckverbinders 200 angeordnet sein. Die Dichtung 252 greift
dichtend und gleitend in eine Innenwand ein, um die Öffnung 232 von
der umgebenden Umwelt abzudichten und dem Schaft 210 eine
axiale Bewegung zu erlauben.
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Während der
Schaft 210 angeordnet sein kann, um sich nur gegenüber dem
Aufnahmeverbinder 100 bewegen zu können und stationär gegenüber dem
Steckelement 220 zu sein, ist der Schaft 210 vorzugsweise
angeordnet, um sich axial gegenüber dem
Aufnahmeverbinder 100 und dem Steckelement 220 zu
bewegen. Z. B. bewegt sich der Schaft 210 vorzugsweise
axial durch das Steckelement 220; z. B. durch die Öffnung 232 und
das offene nahe Ende der Offnung 232, durch das Buchsenteil 245 und
das offene Ende des Buchsenteiles 245, durch das Steckdichtungselement 270,
das die offenen Enden und den inneren Durchgang aufweist, und/oder
durch irgendeine nichtentfernbare Dichtungsschicht. Weiters bewegt
sich der Schaft 210 vor zugsweise axial in den Aufnahmeverbinder;
z. B. durch eine nichtentfernbare Dichtungsschicht, durch das Aufnahmedichtungselement 170,
das die offenen Enden und den inneren Durchgang enthält, durch
das offene Ende des Buchsenteiles 145 und das Buchsenteil 145 durch das
offene Ende der Öffnung 132 und/oder
in die Öffnung 132.
Da sich der Schaft 210 durch die Aufnahme- und/oder Steckdichtungselemente
bewegt, ist der größte Außendurchmesser
des Schaftes 210 vorzugsweise kleiner als der kleinste
Innendurchmesser des inneren Durchganges der Dichtungselemente 170, 270.
Weiters ist der nahe Abschnitt des Schaftes 210 vorzugsweise
abgeschrägt
und hat eine patronenförmige
Konfiguration, wie in 9 gezeigt.
Das erleichtert die axiale Bewegung des Schaftes 210, ohne
die durch die Dichtungselemente 170, 270 gebildete
Dichtung zu stören.
Alternativ können
die Durchmesser annähernd
gleich sein, um zwischen dem Schaft 210 und dem Dichtungselement
oder den Dichtungselementen 170, 270 eine Dichtung
zu erzeugen.
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Der
Schaft 210 ist vorzugsweise hohl, so dass darin ein Hohlraum
(nicht dargestellt) gebildet wird. Das nahe Ende des Schaftes 210 kann
einen Kopf 250 angeformt haben. Der Kopf 250 kann
eine Öffnung
haben, die einen Fluidzugang zwischen dem Hohlraum und dem Äußeren des
Schaftes 210 schafft. Der Kopf 250 kann ein stumpfes
Element oder ein schneidendes Element aufweisen, abhängig davon
ob die Dichtungsschichten nichtentfernbare Schichten enthalten oder
nicht. Z. B. enthält
der Kopf 250 vorzugsweise ein Schneidelement, um die nichtentfernbaren
Schichten aufzuschneiden und eine Fluidverbindung zwischen den inneren
Bereichen des Steckverbinders 200 und des Aufnahmeverbinders 100 zu
schaffen, wenn die Dichtungsschichten nichtentfernbare Schichten
zusätzlich
zu den herausziehbaren Schichten enthalten. Wenn separate, nichtentfernbare
Schichten nicht enthalten sind, kann der Kopf 250 ein stumpfes
Element enthalten. Der Kopf 250 kann stumpf sein, da, nachdem
die herausziehbaren Elemente entfernt sind, keine Hindernisse mehr
vorhanden sind, die ein Durchschneiden zwischen dem Steckverbinder 200 und
dem Aufnahmeverbinder 100 erfordern.
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Der
Schaft 210 kann auch mit einem Fluidbehälter oder einer Fluidleitung 20 verbunden
sein, wie es am besten in den 11, 12 und 14 dargestellt ist. Z. B. kann eine Leitung 20,
wie ein Abschnitt eines Schlauches, am fernen Ende 226 des
Schaftes 210 in jeglicher passender Art angeschlossen sein,
z. B. durch Verwendung von Lösungsmitteln,
Bindemitteln, Schlauchklemmen, Ultraschallschweißen, Gewindeverb indern oder
Reibverbindungen. Alternativ können
der Schlauch 20 oder der Container mit dem Schaft 210 einstückig geformt
sein.
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Gemäß einem
anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung kann der Schaft 210 eine
Sperrvorrichtung beinhalten. Sperrvorrichtungen 260 können jegliche
Konfiguration haben, die das unabsichtliche oder unachtsame axiale
Verschieben des Schaftes 210 begrenzt. In der Ausführungsform,
die in 1 dargestellt
ist, enthält
die Sperrvorrichtung zwei Sperrzungen 260, die sich starr
axial von einem unteren Flansch 224 des Gehäuses 221 zu
einem Flansch 228 auf dem Schaft 210 erstrecken.
Die Anzahl der Sperrzungen 260 ist für die Erfindung nicht entscheidend.
Z. B. kann eine einzige Sperrzunge 260 enthalten sein oder
es können
mehr als zwei Sperrzungen 260 enthalten sein. Wenn mehrere Sperrzungen 260 enthalten
sind, sind diese vorzugsweise an Positionen am Umfang um den Schaft 210 angeordnet,
die gleichen Abstand voneinander haben, um die auf den Schaft 210 aufgebrachte
Kraft gleichförmig
zu verteilen.
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In
der Ausführungsform,
die in 1 dargestellt
ist, enthalten die Sperrzungen 260 radial vorspringende
Flossen, die sich axial zwischen den Flanschen 224, 228 erstrecken.
Die Sperrzungen 260 können
verformbar sein, z. B. können
sie bestimmt sein, sich aus dem Weg zu biegen oder von einem oder
beiden Flanschen 224, 228 abzubrechen. Z. B. können die
Sperrzungen 260 an verbiegbaren oder brechenden Verbindungen 262 am Flansch 228 und/oder
am Lauf des Schaftes 210 angebracht sein. Die Sperrzungen 260 sind
vorzugsweise nicht am fernen Flansch 224 des Steckelementes 220 angebracht.
So kann jede Sperrzunge 260 leicht ergriffen und in eine
Richtung normal zur Ebene der Zungen 260 gebogen werden,
wobei die brechende Verbindung bricht und den Schaft 210 für eine axiale
Bewegung freigibt. In einer alternativen Ausführungsform kann die Sperrvorrichtung
eine dauernd angebrachte, nichtbrechende Anordnung enthalten, wie
einen radial sich erstreckenden Bolzen am Schaft 210 und
einer Nut am Gehäuse 221,
die die axiale Bewegung des Bolzens und des Schaftes 210,
nachdem der Bolzen mit der Nut ausgerichtet wurde, erlaubt. Alternativ
kann der Schaft 210 eine oder mehrere Nuten und das Gehäuse 221 einen oder
mehrerer Bolzen beinhalten.
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In
den 9 und 10 ist eine bevorzugte Ausführungsform
der Sperrvorrichtung 460 gezeigt. Die Sperrvorrichtung 460 kann
einen oder mehrere Flügel 461,
die sich radi al von der Oberfläche
des Schaftes 210 erstrecken, aufweisen, wobei die Sperrvorrichtung 460,
die in den 9 und 10 dargestellt ist, zwei
Flügel 461 enthält. Die
Flügel 461 erstrecken sich
radial unterhalb des inneren Durchmessers des Steckelementes 220 und
können
an der fernen Oberfläche
des Flansches 224 anliegen, um den Schaft 210 davor
zu bewahren, unachtsam im Steckelement 220 verschoben zu
werden. Um den Schaft 210 zu verschieben, kann der Schaft 210 gedreht
werden. Die Drehung des Schaftes 210 drückt die. Flügel 461 tangential
gegen eine Struktur, die eine tangentiale Kraft auf die Flügel 461 aufbringen
kann. Als Resultat verbiegen sich die Flügel 461 tangential
und klappen von der fernen Oberfläche des Flansches 224 weg und
erlauben so dem Schaft 210 im Steckelement 220 verschoben
zu werden. In den 9 und 10 z. B. ist jeder Flügel 461 in
einem Schlitz 464 in der entfernten Oberfläche des
Flansches 224 angeordnet. Wenn der Schaft 210 gedreht
wird, drückt
die Rotation des Schaftes 210 die Flügel 461 gegen die
Seitenwände
der Schlitze 446 und biegt die Flügel 461 tangential
und erlaubt so dem Schaft 210 im Steckelement 220 verschoben
zu werden. Alternativ kann die entfernte Oberfläche des Flansches Vorsprünge anstelle
von Schlitzen enthalten und die Drehung des Schaftes drückt die
Flügel
gegen die Vorsprünge
und biegt die Flügel
tangential und erlaubt so dem Schaft in dem Steckelement verschoben
zu werden. Die Sperrvorrichtung, die in den 9 und 10 gezeigt
ist, ist bevorzugt, da nichts weggebrochen werden muss und daher
keine losen Teile mit der Sperrvorrichtung verbunden sind.
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Ein
Zweck der Sperrvorrichtung ist es, die unabsichtliche oder unachtsame
axiale Verschiebung des Schaftes 210 einzuschränken. Vorzugsweise
entsperrt eine Bedienungsperson die Sperrvorrichtung nicht, bis
der Steckverbinder 200 und der Aufnahmeverbinder 100 miteinander
verbunden sind und die herausziehbaren Schichten 300, 310 entfernt sind.
Wenn die Sperrvorrichtung entsperrt wird, bevor die Verbinder 100, 200 verbunden
sind und die herausziehbaren Schichten 300, 310 entfernt
sind, kann der Schaft 210 die herausziehbare Schicht 300 beschädigen und
die Sterilität
des Steckverbinders 200 beeinträchtigen.
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Zusätzlich zur
Sperrvorrichtung kann der Steckverbinder auch eine Klinkenstruktur
enthalten. Z. B. kann, wie in den 2 und 3 gezeigt, der Schaft 210 einen
ersten und zweiten Satz abgeschrägter, ringförmiger Rippen 212, 214 enthalten,
die die äußere Oberfläche des
Schaftes 210 umgeben. Die Rippen 212, 214 können so
abgeschrägt
sein, dass sie von der Oberfläche
des Schaftes 210 wegstehen und sich ent fernend gegen den
Flansch 228 des Schaftes 210 erstrecken und einen
spitzen Winkel mit der äußeren Oberfläche des
Schaftes 210 einschließen. Der
erste Satz Rippen 212 ist vorzugsweise vom zweiten Satz
Rippen 214 durch eine glatte Oberfläche 216, die am Schaft 210 ausgebildet
ist, beabstandet. Ein Fangelement 280 ist vorzugsweise
an die innere Wand des Gehäuses 221 des
Steckverbinders 200 gekoppelt. Ein fernes Ende des Fangelementes 280 enthält einen
Fänger 282,
der an der äußeren Oberfläche des
Schaftes 210 aufliegt. Eine ähnliche Klinkenstruktur ist
in 9 gezeigt und in Matkovich
United States Patent Nr. 5 393 101 geoffenbart, welche Druckschrift
durch Bezugnahme hier eingebracht wird, um dieses und andere Merkmale der
vorliegenden Erfindung zu stützen.
Die Klinkenstruktur, die in 9 gezeigt
ist, enthält
einen einzelnen Satz von ringförmigen
Rippen und enthält
vorzugsweise keinen glatten Oberflächenabschnitt. Die Klinkenstruktur
in US-Patent 5 393 101 wird bevorzugt, da der Schaft nicht zurückziehbar
ist, sobald der Kopf in Richtung Aufnahmeelement vorwärts geschoben
wurde und sich nur zum Aufnahmeelement hin verschieben läßt.
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Der
Schaft 210 kann weiters eine Vorrichtung enthalten, die
zwischen dem Steckelement 220 und dem Schaft 210 angeordnet
ist, welche den Schaft 210 stabilisiert, wenn der Schaft 210 im
Steckelement 220 verschoben wird. Eine beispielhafte Ausführungsform
der Vorrichtung, wie in 9 gezeigt, kann
eine Vielzahl von axial sich erstreckenden Rippen 480 enthalten.
Die Rippen 480 können
z. B. am Schaft 210 zwischen dem O-Ring 252 und
dem Flansch 228 befestigt sein und sind vorzugsweise in gleichem
Abstand um dem Schaft 210 herum angebracht. Die äußeren Oberflächen 481 der
Rippen 480 können
einen Zylinder bilden, der einen Durchmesser hat, welcher ähnlich dem
inneren Durchmesser des Steckelementes 220 ist. So dass,
wenn der Schaft 210 im Steckelement 220 verschoben
wird, die äußeren Oberflächen 491 der
Rippen 490 die innere Oberfläche des Steckelementes 220 berühren, was
den Schaft 210 stabilisiert, wenn er sich in dem Steckelement 220 weiterbewegt.
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Bei
der Bedienung, um die Verbinder miteinander zu verbinden, entfernt
die Bedienungsperson zuerst die Kappen 183, 283,
die die nahen Enden der Verbinder 100, 200 schützen, indem
er an den Zapfen 186, 286 zieht und die Streifen 187, 287 entlang der
Perforierungen 188, 288 aufreißt. Die Bedienungsperson bringt
dann die Verbinder in Eingriff. In den dargestellten Ausführungsformen
enthält
das in Eingriff bringen der Verbinder das Gleiten der Gabeln 146 am
Aufnahmeverbinder 100 in die Schlitze 240 am Steckverbinder 200,
bis die Fänger 148 gegen
die entfernte Oberfläche
des Flansches 242 anliegen. Wie in 1 gezeigt, können sich die Gabeln 146 leicht
verbiegen, wenn sich die Fänger 148 am
Ende der Gabeln 146 durch die Schlitze 240 bewegen.
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Der
Mechanismus des in Eingriffbringens kann ausgestaltet werden, um
sicherzustellen, dass die Laschen der herausziehbaren Schichten 300, 310 sich
beide in die gleiche Richtung erstrecken, wenn die Verbinder 100, 200 miteinander
verbunden sind. Z. B. können
die Gabeln 146 und die Schlitze 240 in Sätzen angeordnet
sein, so dass die Gabeln 146 nur in die Schlitze 240 eingreifen,
wenn die Laschen sich in dieselbe Richtung erstrecken. In der dargestellten
Ausführungsform
ist ein Satz Gabeln und Schlitze nahe beabstandet, während der
andere Satz Gabeln und Schlitze weiter beabstandet ist. Die Laschen,
Gabeln und Schlitze sind alle so angeordnet, dass die Verbinder 200 sich
nur verbinden, wenn die nahe beabstandeten Gabeln in die nahe beabstandeten
Schlitze eingreifen und die weiter beabstandeten Gabeln in die weiter
beabstandeten Schlitze eingreifen und die Laschen sich in dieselbe
Richtung vom Schaft erstrecken.
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Wenn
die Verbinder 100, 200 gekoppelt sind, werden
die herausziehbaren Schichten 300, 310 entfernt,
was in der dargestellten Ausführungsform
die Öffnungen 132, 232 der
Verbinder 100, 200 in Fluidverbindung miteinander
setzt. Jegliche Verunreinigungen, die mit der äußeren Oberfläche der
herausziehbaren Schichten 300, 310 eingebracht
wurden, können
mit den herausziehbaren Schichten 300, 310 entfernt
werden.
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Wenn
jede herausziehbare Schicht 300, 310 entfernt
ist, dehnen sich das Steckdichtungselement 270 und/oder
das Aufnahmedichtungselement 170, die in dem Steck- und Aufnahmebuchsenteil 245, 145 zusammengedrückt waren,
um einander zu berühren und
die Verbinder 100, 200 abzudichten. Die Dichtungselemente
erhalten die Dichtung während
des Prozesses des Entfernen der herausziehbaren Schichten 300, 310.
Insbesondere dehnen sich die abgedeckten Abschnitte der Dichtungselemente 170, 270 aus,
wenn die herausziehbaren Schichten zurückgezogen werden und treten
miteinander in Kontakt und schaffen eine Dichtung zwischen den sich berührenden
abgedeckten Abschnitten. Da der Kontakt zwischen den Dichtungselementen
dem Zurückziehen
der herausziehbaren Schichten folgt, wird die Dichtung unmittel bar
hinter den herausziehbaren Schichten 300, 210 geschaffen,
wenn die herausziehbaren Schichten zurückgezogen werden.
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Um
das Aufnahmedichtungselement 170 zu berühren, dehnt sich der elastisch
kompresible Kopfabschnitt 272 und/oder Halsabschnitt 272 des
Steckdichtungselementes 270 axial vom komprimierten Zustand
in einen expandierten Zustand, bei dem der Abstand zwischen dem
Basisabschnitt 271 und dem Kopfabschnitt 273 sich
vergrößert. Der
Kopfabschnitt 173 des Aufnahmedichtungselementes 170 kann sich
ebenfalls ausdehnen. Der Kopfabschnitt 273 des Steckdichtungselementes 270 liegt
gegen den Kopfabschnitt 173 des Aufnahmedichtungselementes 170 an,
um eine Dichtung zu bilden. Da das Steckdichtungselement 270 und
das Aufnahmedichtungselement 170 jeweils ein elastisch
kompressibles und expansibles Element enthalten, verringert die
Bewegung des Steckverbinders 200 oder des Aufnahmeverbinders 100,
wenn diese gekoppelt sind, die Dichtung nicht. Das Steckdichtungselement 270 und
das Aufnahmedichtungselement 170 expandieren oder komprimieren,
um jeder Bewegung der Verbinder 100, 200 entgegenzuwirken
und die Dichtung dicht zu halten. Die ringförmige Nut 163 kann
die Kontaktoberfläche
zwischen den Dichtungselementen reduzieren und daher den axialen
Druck, der auf ein Dichtungselement durch das andere ausgeübt wird,
erhöhen
und somit die Dichtung stärken.
So wird eine dichte, sterile Verbindung erzeugt und erhalten.
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Wenn
die herausziehbaren Schichten 300, 310 entfernt
sind, wird der Kopf 250 des Schaftes 210 vorzugsweise
in den Aufnahmeverbinder 100 ausgedehnt. Um den Kopf axial
zu bewegen, entsperrt eine Bedienungsperson die Sperrvorrichtung,
z. B. durch Ergreifen und Herausbrechen der Sperrzungen 260 vom
Flansch 228 des Schaftes 210, für den Fall
der in 1 dargestellt
ist, oder durch Drehen des Schaftes 210, um die Flügel 480 tangential
zu verformen, im Fall der Ausführungsform,
die in den 9 und 10 dargestellt ist. Die Bedienungsperson
schiebt den Flansch 228 des Schaftes 210 axial
gegen den unteren Flansch 224 des Steckverbinders 200.
Wenn der Schaft sich axial bewegt, bewegt sich der Schaft 210 mit
dem Kopf 250 durch das Steckelement 220 und das
Aufnahmeelement 100, wie zuvor beschrieben. Weiters gleitet
die Dichtung 252 entlang der Innenwand des Steckverbinder 200;
das Fangelement 280 gleitet entlang der ersten gerippten
Oberfläche 212 und
der glatten Oberfläche 216 und
klinkt dann entlang der zweiten gerippten Oberfläche 214 ein; und der
Kopf 250 ist dann in der Bohrung 134 des Aufnahmeverbinders 100 aufge nommen.
Die Bohrung 134 ist vorzugsweise zusammenlaufend, so dass
der Kopf 250 in einem Reibdichtungseingriff mit der Wand
der Bohrung 134 aufgenommen ist. Fluid kann dann frei ohne
Verunreinigungen durch die Öffnung 132 im
Aufnahmeverbinder 100 und den Hohlraum im Schaft 250 über die
sterile Verbindung des Aufnahmeverbinders 100 und des Steckverbinders 200 strömen.
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Die
Verbinderanordnung kann in Zusammenhang mit verschiedenen Fluidsystemen
oder -vorrichtungen verwendet werden, solche wie jene, die flexible
und/oder starre Fluidcontainer, eine Spritze, eine Tropfkammer,
eine Filtervorrichtung, eine intravenöse (IV) Vorrichtung oder jede
Kombination davon enthalten. Z. B. kann die Verbinderanordnung mit intravenösen (IV)
Vorrichtungen verbunden werden und verwendet werden, um Fluida,
z. B. parenterale oder biologische Fluida, zu liefern. Wie hier
verwendet, ist ein parenterales Fluid ein physiologisch akzeptables
Fluid, das vorzugsweise steril ist. Beispiele für parenterale Fluida enthalten
Kochsalzlösung,
d. h. isotonische (ca. 0,9%) sterile Kochsalzlösung, und eine Elektrolytlösung enthaltend
z. B. 5% Dextrose in Wasser (D5W). Biologische Flüssigkeiten,
wie sie hier verwendet werden, sind Fluida, die von lebenden Organismen
stammen, z. B. Blut und Blutkomponenten. Beispiele für biologische
Fluida, für
die die vorliegende Erfindung geeignet sein kann, enthalten Vollblut,
konzentrierte rote Blutkörperchen,
blutplättchenreiches
Plasma, Blutplättchen
und Plasma.
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Eine
beispielhafte Ausführungsform
für ein Fluidsystem
mit einer Verbinderanordnung ist in 11 dargestellt,
wobei analoge Komponenten dieselben Bezugszeichen wie die Verbinderanordnung der 1 bis 7 haben. In 11 ist der Aufnahmeverbinder 100 einer
Verbinderanordnung mit einem Container 600 über eine
Leitung 10 verbunden. Die Leitung 10 kann, wie
zuvor beschrieben, mit dem Aufnahmeverbinder 100 z. B.
am fernen Ende 126 in jeder geeigneten Art verbunden sein,
z. B. durch Verwendung von Lösungsmitteln,
Bindemitteln, Schlauchklemmen, Ultraschallschweißen, geschraubten Verbindern
oder Reibschlüssen.
Alternativ kann die Leitung 10 mit dem Aufnahmeverbinder 100 einstückig geformt
sein.
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Die
Leitung 10 kann mit dem Container 600 durch eine
Einrichtung (in 11 nicht
dargestellt) verbunden sein, die eine Fluidverbindung zwischen der
Leitung 10 und dem Container 600 erlaubt. Die Einrichtung
(in 11 nicht dargestellt)
kann ein Ventil, wie einen Transferzweigverschluss, enthalten, welches
den Fluidstrom zum oder vom Container 600 kontrolliert.
Der Aufnahmeverbinder 100, die Leitung 10 und
der Container 600 können
als eine einzelne integrale Einheit ausgebildet sein.
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Die
Leitung 20, die mit dem Steckverbinder 200 der
Verbinderanordnung verbunden ist, kann mit anderen Komponenten,
die das Fluidsystem enthalten (nicht dargestellt), verbunden sein.
Z. B. kann die Leitung 20 mit einer Spritze, einer Tropfkammer,
einem Patienten oder einer Filtervorrichtung verbunden sein. Zusätzlich,
auch wenn es nicht dargestellt ist, kann der Steckverbinder 200 der
Verbinderanordnung mit dem Container 600 verbunden sein,
d. h. die Positionen des Steckverbinders 200 und des Aufnahmeverbinders 100 sind
umgekehrt. In einer solchen Ausführungsform
können
der Steckverbinder 200, die Leitung 20 und der
Container 600 als eine einzelne integrale Einheit ausgebildet
sein.
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Der
Container 600 ebenso wie die Leitungen 10, 20,
die zusammen mit der Verbinderanordnung der vorliegenden Erfindung
verwendet werden, können
aus jedem Material hergestellt sein, das mit parenteralen und biologischen
Fluida kompatibel ist. Die Zusammensetzung des Containers 600 und
der Leitungen 10, 20 kann mit der Art des bestimmten
verwendeten Fluids variieren. Eine große Vielfalt von passenden Containern 600 und
Leitungen 10, 20 sind bereits im Stand der Technik
bekannt. Beispielhafte Container 600 enthalten, sind jedoch
nicht beschränkt
auf Spritzen, flexible Beutel und starre Container. Der Container 600 kann
aus verschiedenen Materialien, wie metallischen Materialien, Glas
und Kunststoff, einschließlich
Polyvinylchlorid (PVC), gebildet sein. Der Container 600 enthält vorzugsweise weichgemachtes
PVC für
Flexibilität
und Festigkeit. Typische Leitungen 10, 20 enthalten
Schläuche,
die flexible Kunststoffe, wie weichgemachtes PVC zur einfachen Anwendung
enthalten. Es ist beabsichtigt, dass die Erfindung nicht durch den
Typ oder die Zusammensetzung des Containers 600 und/oder
der Leitungen 10, 20, die verwendet werden, eingeschränkt ist.
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Das
Fluidsystem, das in 12 dargestellt ist,
ist ähnlich
dem Fluidsystem, das in 11 dargestellt
ist, und analoge Komponenten haben dieselben Bezugszeichen. In dieser
Ausführungsform
kann jedoch der Aufnahmeverbinder 100 direkt mit dem Container 600 verbunden
sein. Z. B. kann der Aufnahmeverbinder 100 mit einer Einrichtung,
wie einem Transferzweigverschluss, ausgerüstet sein. Im Gegensatz zum
Aufnahmeverbinder 100, der in 11 dargestellt ist, bei dem die Leitung 10 mit
dem Aufnahmeverbinder 100 verbunden ist, kann der Verbinder 100 direkt
an der Einrichtung 602 des Containers 600 befestigt
sein. Der Aufnahmeverbinder 100 und der Container 600 können als
einzelne integrale Einheit aufgebaut sein.
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Wie
oben beschrieben, kann die Fluidleitung 20, die mit dem
Steckverbinder 200 der Verbinderanordnung verbunden ist,
mit anderen Komponenten im Fluidsystem verbunden sein. Z. B. kann
die Leitung 20 mit einer Spritze, einer Tropfkammer, einem
Patienten oder einer Filtervorrichtung verbunden sein. Zusätzlich,
wenn auch nicht dargestellt, kann der Steckverbinder 200 der
Verbinderanordnung direkt mit dem Container 600 verbunden
sein.
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In
Betrieb können
der Steckverbinder 200 und der Aufnahmeverbinder 100 des
Fluidsystems aus den 11 und 12, wie zuvor beschrieben,
in Eingriff gebracht werden. Wenn Sie in Eingriff sind, werden die
herausziehbaren Schichten 300, 310 entfernt, der
Schaft 210 wird durch das Steckelement 200 und
das Dichtungselement 270 durch das Aufnahmedichtungselement 170 und
in die Öffnung 132 des
Aufnahmeelementes 120 bewegt, wobei ein steriler Fluidweg
durch das Fluidsystem gebildet wird.
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Die 13 und 14 stellen eine beispielhafte Ausführungsform
eines Fluidsystems dar, wobei ein modifizierter Aufnahmeverbinder 100 der
Verbinderanordnung direkt an die Wand eines Containers 600 montiert
ist. Analoge Komponenten haben wiederum die gleichen Bezugszeichen
wie sie in den 1 bis 7 und 11 und 12 verwendet
wurden. In dieser Ausführungsform
ist der Aufnahmeverbinder 100 verschieden von den vorher
beschriebenen Aufnahmeverbindern 100. Wesentlich bei dieser
Ausführungsform
ist, dass das Aufnahmeelement 120 nur die Klammer 140 enthält. Wie
bei den vorher beschriebenen Ausführungsformen kann die Klammer 140 verschieden konfiguriert
sein. Die Klammer 140 kann ein Buchsenteil 145 oder
eine Schale mit irgendeiner passenden, ebenen Form enthalten, z.
B. hat die repräsentative
Klammer 140 in der gezeigten Ausführungsform ein im allgemeinen
C-förmiges
Element. Ein Aufnahmedichtungselement 170 kann im Buchsenteil 145 der
Klammer 140 angeordnet sein, um zur sterilen Verbindung
der Verbindungsanordnung, wie zuvor beschrieben, beizutragen. Zusätzlich kann
das nahe Ende des Aufnahmeverbinders 100 eine Dichtungsschicht
haben, wie die zuvor beschriebene, herausziehbare Aufnahmeschicht 300,
um weiter zur sterilen Verbindung der Verbinderanordnung beizutragen.
Die Klammer 140 kann auch einen Flansch 142 mit
Gabeln 146 beinhalten, wie zuvor beschrieben, um zum Eingriff
des Aufnahmeverbinders 100 mit dem Steckverbinder 200 beizutragen. Alternative
Anordnungen für
die Verbindung des Aufnahmeverbinders 100 und des Steckverbinders 200 sind
möglich
und können
z. B. Gewindeverbinder enthalten. In einer alternativen Ausführungsform
kann sich das Element 120 des Aufnahmeverbinders 100 unter
die Containerwand in das Innere des Containers 600 erstrecken.
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Der
Aufnahmeverbinder 100 kann durch eine Vielzahl von Mitteln
mit der Wand des Containers 600 verbunden sein. In der
in 13 beispielhaft dargestellten
Ausführungsform
ist der Aufnahmeverbinder 100 mit einer bedeutenden Oberfläche des
Containers 600 verbunden. Der Aufnahmeverbinder 100 kann
an den Container 600 gebunden oder geschweißt sein
oder kann mit diesem einstückig
ausgebildet sein. Die Fläche
der Wand, mit der der Aufnahmeverbinder 100 verbunden ist,
kann verstärkt sein,
so dass der Aufnahmeverbinder 100 nicht Teile der Wand
abreißen
kann. Die Verstärkung
kann in Form einer Durchführungshülse oder
durch irgendwelche anderen passenden Verstärkungsmittel gebildet sein.
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In
Betrieb können
der Steckverbinder 200 und der Aufnahmeverbinder 100 des
Fluidsystems der 13 und 14, wie zuvor beschrieben,
in Eingriff gebracht werden. Sobald sie in Eingriff sind, werden die
herausziehbaren Schichten 300, 310 entfernt und der
Schaft 210 wird durch das Steckelement 220 und das
Dichtungselement 270 durch das Aufnahmedichtungselement 170 und
eine Öffnung 132a in
dem Aufnahmeelement 120 und durch die Wand des Containers 600 bewegt,
wobei ein steriler Fluidweg dort hindurch gebildet wird. Um das
Durchschneiden der Containerwand zu erleichtern, kann der Kopf 250 des Schaftes 210 ein
Schneidelement enthalten. Die Öffnung 132a kann
dimensioniert sein, um gegen den Kopf 250 des Schaftes 210 abzudichten,
der vorzugsweise abgeschrägt
ist, um einen zunehmenden Passsitz und eine zunehmende Dichtung
an den Wänden
der Klammer 140, die die Öffnung 132a bilden,
zu schaffen. Alternativ kann der Aufnahmeverbinder 100 einen
O-Ring enthalten, um eine flüssigkeitsdichte
Dichtung zwischen dem Kopf 250 und der Öffnung 132a zu schaffen.
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Die
Verbinderanordnung von irgendeiner der vorhergehenden Ausführungsformen
kann verwendet werden, um eine nasse oder eine trockene Verbindung
herzustellen, obwohl sie vorzugsweise verwendet wird, um eine trockene
Verbindung herzustellen. Eine nasse Verbindung ist eine solche,
bei der der Steckverbinder 200 und der Aufnahmeverbinder 100 verbunden
werden, während
Flüssigkeit
in einem oder beiden Verbindern 100, 200 ist.
Eine trockene Verbindung ist eine solche, bei welcher die Verbinder 100, 200 ohne
Flüssigkeit
in den Verbindern 100, 200 verbunden werden, und
bei der der Fluidstrom durch die Verbinder 100, 200 eingestellt wird,
nachdem die Verbinder 100, 200 verbunden wurden.
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Es
gibt zahlreiche Wege, um eine trockene Verbindung herzustellen.
Z. B. kann ein Flussblockmechanismus verwendet werden, um den Fluidstrom von
einer Fluidquelle zu einem Verbinder 100, 200 zu blockieren,
bevor die Verbinder 100, 200 verbunden sind und
den Fluidstrom zu öffnen,
nachdem die Verbinder 100, 200 verbunden wurden.
Der Flussblockmechanismus kann irgendeine Vorrichtung sein, die den
Fluidstrom zu einem Verbinder 100, 200 blockieren
und öffnen
kann. Der Flussblockmechanismus kann arbeitsmäßig mit den Verbindern 100, 200 verbunden
sein, zwischen dem Verbinder 100, 200 und der
Fluidquelle angeordnet sein, oder arbeitsmäßig mit der Fluidquelle verbunden
sein. Wenn nur ein Verbinder 100, 200 mit einer
Fluidquelle verbunden ist, kann nur ein Flussblockmechanismus verwendet werden.
Andererseits, wenn beide Verbinder 100, 200 mit
einer Fluidquelle verbunden sind, können zwei Flussblockmechanismen
verwendet werden.
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In 15 ist eine bevorzugte Anordnung
für eine
Trockenverbindung gezeigt. In der Anordnung ist ein Flussblockmechanismus 710, 720 mit
dem Schlauch 10, 20 verbunden, der jeweils an
den Steckverbinder 200 und den Aufnahmeverbinder 100 angehängt ist.
Der Flussblockmechanismus 710, 720 ist vorzugsweise
im kurzen Abstand zum Steckverbinder 200 und zum Aufnahmeverbinder 100 angeordnet,
z. B. innerhalb von 5 Inches oder mehr. Der Flussblockmechanismus 710, 720 kann
irgendeine Vorrichtung sein, die selektiv den Fluidstrom zu den Verbindern 100, 200 öffnet und
blockiert, wie ein Ventil oder eine Klemme, die an der Außenseite
der Schläuche 10, 20 angeordnet
ist und die Schläuche 10, 20 durch
Kneifen schließt.
Vorzugsweise ist der Flussblockmechanismus 710, 720 ein
wegbrechender Mechanismus, der im Inneren der Schläuche 10, 20 angeordnet
ist. Der wegbrechende Mechanismus blockiert den Fluidstrom normalerweise.
Wenn er gekniffen, gebogen oder in anderer Weise durch eine Bedienungsperson
manipuliert wird, bewegt sich ein Teil des Mechanismus, bricht z.
B. weg, und erlaubt die Fluidströmung
durch den Mechanismus.
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Ein
wegbrechender Mechanismus ist in dem US-Patent Nr. 4 586 928 geoffenbart,
die hierbei durch Bezugnahme eingebracht wird, um dieses und andere
Merkmale der vorliegenden Erfindung zu stützen.
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In
einem bevorzugten Verfahren zum Verbinden des Steckverbinders 200 und
des Aufnahmeverbinders 100 ist der Flussblockmechanismus 710, 720 so
angeordnet, dass keine Flüssigkeit über den
Mechanismus 710, 720 zum Verbinder 100, 200 fließt. Folglich
haben weder der Steckverbinder 200 noch der Aufnahmeverbinder 100 irgendeine
Flüssigkeit
in sich, wenn sie verbunden werden. Die Verbinder 100, 200 werden,
wie zuvor beschrieben, verbunden, so dass sie gegeneinander sperren,
wobei der Kopf 250 des Schaftes 210 sicher in
die Öffnung 132 des
Aufnahmeelementes 100 eingebracht ist. Der Flussblockmechanismus 710, 720 wird
dann geöffnet,
um die Flüssigkeitsströmung durch
die Verbinderanordnung zu erlauben.
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Obwohl
gezeigt und beschrieben wurde, was für die praktischste und bevorzugte
Ausführungsform gehalten
wird, ist es offensichtlich, dass Abweichungen von den speziellen
Verfahren und Entwürfen,
die beschrieben und gezeigt wurden, sich dem Fachmann präsentieren
werden und verwendet werden können,
ohne vom Sinn und Umfang der Erfindung abzuweichen. Eines von vielen
Beispielen dieser alternativen Ausführungsformen, ist eine Verbinderanordnung,
bei der eine nichtentfernbare, zerschneidbare Membranschicht sich
durch das Innere von einem oder beiden Dichtungselementen erstreckt.
Der Schaft kann dann ein Schneidelement enthalten, das die Membranschicht(en)
durchschneidet, wenn der Schaft sich axial in das Aufnahmeelement
bewegt. Folglich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die besonderen
Merkmale eingeschränkt,
die beschrieben und gezeigt wurden, sondern sollte mit allen Modifikationen
und Alternativen ausgelegt werden, die in den Umfang der beiliegenden
Ansprüche
fallen.