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DE69816146T2 - Poliervorrichtung - Google Patents

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DE69816146T2
DE69816146T2 DE69816146T DE69816146T DE69816146T2 DE 69816146 T2 DE69816146 T2 DE 69816146T2 DE 69816146 T DE69816146 T DE 69816146T DE 69816146 T DE69816146 T DE 69816146T DE 69816146 T2 DE69816146 T2 DE 69816146T2
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DE
Germany
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turntable
polishing
top ring
semiconductor wafer
workpiece
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Norio Fujisawa-shi Kimura
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Ebara Corp
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Ebara Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B37/00Lapping machines or devices; Accessories
    • B24B37/11Lapping tools
    • B24B37/12Lapping plates for working plane surfaces
    • B24B37/16Lapping plates for working plane surfaces characterised by the shape of the lapping plate surface, e.g. grooved
    • H10P52/00
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
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    • B24B37/00Lapping machines or devices; Accessories
    • B24B37/11Lapping tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Gebiet der Erfindung:
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Poliervorrichtung zum Polieren eines Werkstücks und insbesondere auf eine Poliervorrichtung zum Polieren eines Werkstücks, wie beispielsweise eines Halbleiterwafers auf ein flaches Spiegelfinish.
  • Beschreibung des Standes der Technik:
  • Der neue rasche Fortschritt bei der Halbleitervorrichtungsintegration erfordert immer kleiner werdende Verdrahtungsmuster oder Zwischenverbindungen und auch schmalere Abstände zwischen Zwischenverbindungen, welche aktive Bereiche verbinden. Ein Verfahren, das für die Ausbildung solcher Zwischenverbindungen verfügbar ist, ist die Fotolithographie. Obwohl der Fotolithographieprozess in der Lage ist, Zwischenverbindungen zu bilden, welche höchstens 0,5 μm breit sind, erfordert er, dass die Oberflächen auf denen die Musterbilder durch einen Stepper fokussiert werden, so flach wie möglich sind, da die Tiefenschärfe des optischen Systems relativ gering ist. Als Vorrichtungen für die Planarisierung von Halbleiterwafern wurden üblicherweise eine selbstplanarisierende CVD-Vorrichtung, eine Ätzvorrichtung oder ähnliches verwendet, diese Vorrichtungen sind jedoch nicht in der Lage, Halbleiterwafer vollständig zu planarisieren. In der jüngsten Zeit wurde Versuche durchgeführt, eine Poliervorrichtung zu verwenden für das Planarisieren von Halbleiterwafern auf ein flaches Finish mit größerer Einfachheit als bei den herkömmlichen Planarisierungsvorrichtungen.
  • Herkömmlicherweise besitzt eine Poliervorrichtung einen Drehtisch und einen Topring bzw. einen oberen Ring, welche sich mit jeweiligen individuellen Geschwindigkeiten drehen. Ein Poliertuch ist an der Oberseite des Drehtischs befestigt. Ein zu polierender Halbleiterwafer wird auf das Poliertuch platziert und zwischen dem Topring und dem Drehtisch eingeklemmt. Eine abreibende Flüssigkeit, welche abreibende Körner enthält, wird an das Poliertuch geliefert und an dem Poliertuch gehalten. Während des Betriebs übt der Topring einen bestimmten Druck auf den Drehtisch aus, und die Oberfläche des Halbleiterwafers, die gegen das Poliertuch gehalten wird, wird daher durch eine Kombination einer chemischen Politur und einer mechanischen Politur auf ein flaches Spiegelfinish poliert, während der Topring und der Drehtisch gedreht werden. Dieser Vorgang wird als chemisch-mechanisches Polieren bezeichnet.
  • Es wurden Versuche unternommen, ein elastisches Kissen aus Polyurethan oder ähnliches an eine Werkstückhalteoberfläche des Toprings anzulegen bzw. anzuwenden, um eine Druckkraft, die von dem Topring auf den Halbleiterwafer ausgeübt wird, gleichförmig auszubilden. Wenn die Druckkraft, die von dem Topring auf den Halbleiterwafer angelegt wird, gleichmäßig ausgebildet ist, wird der Halbleiterwafer dahingehend geschützt, übermäßig in einem lokalen Bereich poliert zu werden, und somit wird er auf ein sehr flaches Finish poliert.
  • Die Poliervorrichtung besitzt die Anforderung, dass sie so arbeitet, dass die Oberflächen von Halbleiterwafern eine sehr akkurate Flachheit besitzen. Daher wird es bevorzugt, dass die untere Endoberfläche des Toprings, welcher einen Halbleiterwafer hält und die Kontaktoberfläche des Poliertuchs, die in Kontakt mit dem Halbleiterwafer gehalten wird, und somit die Oberseite des Drehtischs an dem das Poliertuch befestigt ist, eine sehr genaue Flachheit besitzt und solche sehr genau flachen Oberflächen welche parallel zueinander gehalten werden, in Kooperation mit einem Kardanmechanismus der Topringeinheit wurden in der Technik verwendet.
  • Um zu verhindern, dass eine Polieroberfläche, das heißt eine Oberseite des Drehtischs sich in eine nach oben geöffnete konvexe Form verformt infolge von Reibungswärme, die in einem Poliervorgang erzeugt wird, wurde eine Technik vorgeschlagen, bei der der Drehtisch eine obere Platte und eine unte re Platte besitzt, die aneinander laminiert sind und aus Materialien mit unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten aufgebaut sind. Insbesondere ist der Wärmeausdehnungskoeffizient der oberen Platte kleiner als der der unteren Platte und selbst wenn die Temperatur des Drehtischs infolge von Reibungswärme, die während des Polierprozesses erzeugt wird, angehoben wird, expandieren sich die obere und die untere Platte gleichmäßig, da es eine Temperaturdifferenz zwischen der oberen und der unteren Platte gibt, wodurch die Oberseite (die Polieroberfläche) des Drehtischs flachgehalten wird. Infolgedessen werden sowohl die untere Endoberfläche des Toprings als auch die Oberseite des Drehtischs flach gehalten und die Parallelität beider Oberflächen wird in Kooperation mit einem Kardanmechanismus der Topringeinheit beibehalten.
  • Ferner wurde zur Lösung dieser Problemart eine weitere Technik vorgeschlagen, bei der die Oberseite des Drehtischs in eine nach oben konvexe Form verformt wird, infolge von Reibungshitze, die während des Poliervorgangs erzeugt wird, und die untere Endoberfläche des Toprings (oder des Trägers) wird dazu gebracht, sich in eine konkave Form zu verformen, die sich zu dem gebogenen Drehtisch öffnet, und zwar durch Evakuierung von Luft in einer Kammer, die in dem Topring ausgebildet ist, um sich an die Form des gebogenen Drehtischs anzupassen. Somit werden die Oberseite des Drehtischs und die untere Endoberfläche des Toprings parallel zueinander gehalten um die Flachheit eines polierten Wafers zu verbessern.
  • Es wurden von den Erfindern der vorliegenden Erfindung Anstrengungen unternommen, eine ideale Polieroberfläche, das heißt eine ideale Oberseite des Drehtischs und/oder eine ideale Druckoberfläche, das heißt eine ideale untere Endoberfläche des Toprings zu finden. Es wurde durch die Erfinder herausgefunden, dass die Oberseite des Drehtischs und die untere Endoberfläche des Toprings wünschenswert sind, die nicht notwendigerweise flach sind.
  • Die EP-A-0607 441 zeigt eine Poliervorrichtung, bei der ein Fluideinkapselungsteil, in dem ein Fluid eingekapselt ist, zwischen einem scheibenförmigen Poliertisch und einem Poliertuch, das den Poliertisch abdeckt, angeordnet ist. Der Fluideinkapselungsteil besitzt eine scheibenförmige Form, dessen eine, ein Poliertuch haltende Seite sphärisch ist. Der Radius der sphärischen Oberfläche ist klein gewählt, so dass nur der Mittelteil einer Seite des Poliertuchs eine Seite eines zu polierenden Werkstücks kontaktiert.
  • Ferner wird auf die EP-A-0579298 hingewiesen, die eine Poliervorrichtung offenbart, bei der die Form der Polieroberfläche gemäß der Form in die eine Platte poliert werden soll, verändert werden kann, durch Variieren des Drucks zwischen dem Träger und dem Halter mittels einer Flüssigkeit oder einem Gas. Die Form der Polieroberfläche kann zwischen einer konvexen, einer ebenen und einer konkaven Form oder zwischen Formen mit einem Krümmungsradius kleiner als, gleich und größer als dem gewünschten Radius variiert werden, in Abhängigkeit davon, ob die gewünschte Endform der Platte eben oder gekrümmt ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Polieren eines Werkstücks gemäß Anspruch 1 vorgesehen. Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beansprucht.
  • Die Erfindung
  • Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Poliervorrichtung vorzusehen, welche ein Werkstück wie beispielsweise einen Halbleiterwafer auf ein flaches Spiegelfinish dessen gesamte Oberfläche polieren kann, und zwar selbst dann wenn das Werkstück einen großen Durchmesser besitzt. Dieses Ziel kann durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 erreicht werden.
  • Die Polieroberfläche des Drehtischs ist definiert als "eine Oberfläche, an die ein Poliertuch befestigt wird, wenn ein Poliertuch verwendet wird und eine Oberfläche, welche ein Werkstück direkt kontaktiert, wenn kein Poliertuch verwendet wird". Die Druckoberfläche des Toprings ist definiert als "eine Oberfläche, an die ein elastisches Kissen angebracht ist, wenn ein elastisches Kissen verwendet wird oder eine Oberfläche, welche das Werkstück direkt kontaktiert, wenn kein elastisches Kissen verwendet wird".
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann der Polierdruck, der an das Werkstück, das zwischen der Druckoberfläche, das heißt der unteren Endoberfläche des Toprings und der Polieroberfläche, das heißt der Oberseite des Drehtischs, eingeklemmt ist, angelegt werden, und zwar kann dies über die gesamte Oberfläche des Werkstücks gleichförmig geschehen. Daher wird verhindert, dass ein lokaler Bereich des Werkstücks übermäßig oder unzureichend poliert wird, und die gesamte Oberfläche des Werkstücks kann somit auf ein flaches Spiegelfinish poliert werden. In dem Fall, in dem die vorliegende Erfindung auf einen Halbleiterherstellungsvorgang angelegt wird, können die Halbleitereinrichtungen auf eine hohe Qualität poliert werden, und der Ertrag der Halbleitereinrichtungen kann erhöht werden.
  • Die obigen und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich noch deutlicher aus der vorliegenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen, in denen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand eines illustrativen Beispiels dargestellt ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen:
  • 1 ist eine schematische Ansicht einer Poliervorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine schematische Ansicht eines Drehtischs mit einer leicht konvexen Oberfläche gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; und
  • 3A bis 3D sind Graphen, welche die Poliercharakteristika der Halbleiterwafer, welche durch die Poliervorrichtung der vorliegenden Erfindung und eine herkömmliche Poliervorrichtung poliert wurden.
  • Detaillierte Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels:
  • Zunächst wird eine Poliervorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung nachfolgend unter Bezugnahme auf die 1 bis 3 beschrieben.
  • 1 zeigt Hauptbauteile der Poliervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. Wie in 1 dargestellt ist, weist Folgendes auf: eine Poliervorrichtung einen Drehtisch 11 mit einer Polieroberfläche, das heißt einer Oberseite, an der Poliertuch 12 befestigt ist, einen Topring 15 zum Halten eines zu polierenden Halbleiterwafers 13 und zum Drücken des Halbleiterwafers 13 gegen das Poliertuch 12 und eine Düse 18 für abreibende Flüssigkeit, zum Liefern einer abreibenden Flüssigkeit, welche abreibende Körner enthält, auf das Poliertuch 12. Der Drehtisch 11 ist um seine eigene Achse durch einen Motor (nicht gezeigt) drehbar. Der Topring 15 ist über einen Kardanmechanismus, wie beispielsweise ein sphärisches Lager (nicht gezeigt) an einer Topringwelle 16 befestigt, die mit einem Motor (nicht gezeigt) und einem Luftzylinder (nicht gezeigt) gekoppelt ist. Der Topring 15 ist auch mit einem elastischen Kissen 17 aus Polyurethan oder ähnlichem an dessen Druckoberfläche, das heißt der unteren Endoberfläche, verbunden. Der Halbleiterwafer 13 wird durch den Topring 15 in Kontakt mit dem elastischen Kissen 17 gehalten. Der Topring 15 besitzt auch einen zylindrischen Halteteil 15a an einer Außenumfangskante davon, zum Halten des Halbleiterwafers 13 an der unteren Endoberfläche des Toprings 15. Insbesondere besitzt der Halteteil 15a ein unteres Ende, das nach unten bezüglich der unteren Endoberfläche des Toprings 15 vorragt, zum Halten des Halbleiterwafers 13 an dem elastischen Kissen 17, gegenüber einem Lösen von dem Topring 15 unter Reibungseingriff mit dem Poliertuch 12 während eines Poliervorgangs.
  • Im Betrieb wird der Halbleiterwafer 13 gegen die Unterseite des elastischen Kissens 17, das an der unteren Endoberfläche des Toprings 15 befestigt ist, gehalten. Der Halbleiterwafer 13 wird dann gegen das Poliertuch 12 gedrückt, das an der Polieroberfläche, das heißt der Oberfläche des Drehtischs 11 befestigt ist, und zwar durch den Topring 15, und der Drehtisch 11 und der Topring 15 werden unabhängig voneinander gedreht, um das Poliertuch 12 und den Halbleiterwafer 13 relativ zueinander zu bewegen, um dadurch den Halbleiterwafer 13 zu polieren. Die abreibende Flüssigkeit, die von der Versorgungsdüse 18 für abreibende Flüssigkeit geliefert wird, weist zum Beispiel eine alkalische Flüssigkeit auf, die darinnen abreibende Körner von feinen Partikeln suspendiert enthält. Der Halbleiterwafer 13 wird daher durch eine Kombination einer chemischen Politur und einer mechanischen Politur poliert.
  • Der Drehtisch 11 weist eine obere Platte 20 und eine untere Platte 21 auf. Ein Fluiddurchlass 23 ist zwischen den oberen und unteren Platten 20 und 21 definiert, um zu erlauben, dass Kühlwasser dort hindurchgeht. Die obere Platte 20 ist fest an der unteren Platte 21 befestigt und zwar an dem Außenumfang der oberen Platte 20. Die äußeren Umfangsteile der oberen und unteren Platten sind durch einen O-Ring (nicht gezeigt), der dazwischen angeordnet ist, abgedichtet.
  • Die untere Platte 21 besitzt an ihrem unteren Ende einen Wellenteil 21a, der mit dem Motor (nicht gezeigt) gekoppelt ist. Ein Fluiddurchlass 24 ist in dem Schaftteil 21a und der unteren Platte 21 definiert. Der Fluiddurchlass 24 ist mit einem Tank 26 über ein Drehgelenk 25 und eine entsprechende Rohrverbindung 31 verbunden. Eine Pumpe 27, ein Ventil 28 und ein Druckmesser 29 sind zwischen dem Tank 26 und dem Drehgelenk 25 vorgesehen. Das in dem Tank 26 gespeicherte Kühlwasser wird durch die Pumpe 27 unter Druck gesetzt und an den Fluiddurchlass 23 geliefert zwischen den unteren und oberen Platten 20 und 21 über die Rohrverbindung 31, das Drehgelenk 25 und den Fluiddurchlass 24 und wird zu dem Tank 26 zurückgeführt über den Fluiddurchlass 24, die Drehverbindung bzw. -gelenk 25 und die Rohrverbindung 31.
  • Der Druck des Kühlwassers wird durch Regulieren bzw. Regeln des Ventils 28 eingestellt, und wird durch den Druckmesser 29 überwacht. Eine Kühlvorrich tung 30 ist in dem Tank 26 vorgesehen, um das Wasser in dem Tank 26 zu kühlen. Die während des Poliervorgangs erzeugte Reibungshitze wird durch das Kühlwasser, das durch den Fluiddurchlass 23 strömt, der im Drehtisch 11 definiert ist, absorbiert, um einen Temperaturanstieg an der Oberseite des Drehtischs 11 zu verhindern, und somit eine übermäßig oder unerwünschte Verformung der Oberseite des Drehtischs 11, bewirkt durch thermische Ausdehnung des Drehtischs 11, zu verhindern. Die oberen und unteren Platten 20 und 21 sind aus einem Material mit einem Wärmeausdehnungskoeffizienten von nicht größer als 5 × 10–6/°C aufgebaut. Materialien, wie beispielsweise ein austenitischer Gussstahl mit einem geringen Wärmeausdehnungskoeffizienten sind für den Drehtisch geeignet. Der austenitische Gussstahl besitzt einen niedrigen Wärmeausdehnungskoeffizient und er besitzt eine hervorragende Gussfähigkeit, Bearbeitbarkeit und Vibrationsabsorptionscharakteristika. Durch Anlegen eines Materials mit einem niedrigen Wärmeausdehnungskoeffizienten an dem Drehtisch ist es möglich, dass verhindert wird, dass die Oberseite des Drehtischs 11 übermäßig oder in unerwünschter Weise in eine konvexe Form deformiert wird, selbst wenn während des Polierens Reibungswärme erzeugt wird.
  • 2 zeigt einen Zustand des Drehtischs 11, wenn der Fluiddurchlass 23 mit unter Druck stehendem Kühlwasser gefüllt ist.
  • Die Oberseite der oberen Platte 20 ist durch den Druck des Kühlwasser in eine konvexe Form verformt, dessen Verformungsrate in der Figur zum Zwecke der Darstellungsklarheit übertrieben ist, da der Außenumfang der oberen Platte 20 durch den Flansch 19 festgehalten wird, und durch den O-Ring (nicht gezeigt) abgedichtet ist. Die Deformation der oberen Platte 20 führt dazu, dass ein Mittelteil der Oberseite höher liegt als ein äußerer Umfangsteil der Oberseite und zwar um 9 bis 100 μm. Diese Krümmung oder Biegung entspricht einer sphärischen Oberfläche mit einem Krümmungsradius r in einem Bereich von 500 bis 5.000 m in dem Fall eines Drehtischs mit einem Durchmesser von 600 mm.
  • Ein geeigneter Druckbereich des Kühlwassers liegt in dem Bereich von 1 kgf/cm2 bis 10 kgf/cm2 und liegt vorzugsweise bei 2 kgf/cm2. Der Zweck der Lieferung von Kühlwasser liegt nicht nur darin, die Oberseite des Drehtischs in eine sphärische Oberfläche mit einem geeigneten Krümmungsradius zu bringen, sondern auch darin, die Oberseite, das heißt die Polieroberfläche des Drehtischs, zu kühlen. Die Kühlung des Drehtischs verhindert einen Temperaturanstieg des Drehtischs, bewirkt durch Wärme, die in dem Poliervorgang erzeugt wird, um dadurch einen gewünschten Krümmungsradius in der Oberseite des Drehtischs beizubehalten. Daher verhindert der Kühleffekt des Kühlwassers zusammen mit der Auswahl eines Materials mit einem geringen Wärmeausdehnungskoeffizienten eine übermäßige oder unerwünschte Verformung des Drehtischs, insbesondere der oberen Platte 20.
  • Der Topring 15 besitzt eine untere Endoberfläche, das heißt eine Druckoberfläche zum Drücken des Halbleiterwafers gegen die Oberseite des Drehtischs, die durch Lappen in eine sphärische Oberfläche mit einer konkaven Form oder einer konvexen Form geformt ist. Der Krümmungsradius der sphärischen Oberfläche des Toprings 15 liegt in dem Bereich von 500 bis 5.000 m. Diese Werte entsprechen einer Höhendifferenz in einem Bereich von 1,0 bis 11,0 um zwischen dem Mittelteil und dem äußeren Umfangsteil der unteren Endoberfläche des Toprings 15. Das Lappen ist geeignet zum Ausbilden einer leicht konkaven oder konvexen Oberfläche statt einer perfekt flachen Oberfläche.
  • Die 3A bis 3D zeigen Vergleichsergebnisse eines Experiments, bei dem Halbleiterwafer durch die Poliervorrichtung der vorliegenden Erfindung und eine herkömmliche Poliervorrichtung poliert wurden. Die 3A und 3B zeigen die Ergebnisse, welche durch die herkömmliche Poliervorrichtung erzielt wurden, und die 3C und 3D zeigen die Ergebnisse, welche durch die Poliervorrichtung der vorliegenden Erfindung erzielt wurden. Der in dem Experiment verwendete Topring besaß eine untere Endoberfläche, welche in eine konkave Oberfläche geformt war, dessen Mittelteil um ungefähr 1,0 μm tiefer lag als der Umfangsteil. Diese Konfiguration entspricht einer sphärischen Oberfläche mit einem Krümmungsradius von ungefähr 5.000 m.
  • 3A zeigt Messungen hinsichtlich der Flachheit in der Oberseite des herkömmlichen Drehtischs und 3C zeigt Messungen hinsichtlich der Flachheit in der Oberseite des Drehtischs mit einem Krümmungsradius von ungefähr 2.300 m bei der vorliegenden Erfindung. In den 3A und 3C repräsentieren die horizontale Achse einen Abstand (mm) von der Mitte des Drehtischs und die vertikale Achse repräsentiert die Flachheit des Drehtischs.
  • Wie in 3A gezeigt ist, besitzt der herkömmliche Drehtisch eine Oberflächenunregelmäßigkeit von 2 bis 3 μm bezüglich seines Mittelteils. Wie in 3C dargestellt ist, besitzt der Drehtisch der vorliegenden Erfindung eine konvexe Oberfläche dessen Mittelteil um ungefähr 20 μm höher liegt als dessen Umfangsteil. Diese Konfiguration entspricht einer sphärischen Oberfläche mit einem Krümmungsradius von ungefähr 2.300 m. Die Oberflächenunregelmäßigkeit des Drehtischs liegt in dem Bereich von 2 bis 3 μm, wie bei dem herkömmlichen Drehtisch. In beiden Fällen der 3A und 3C besaß der Drehtisch einen Durchmesser von 600 mm und der Topring besaß einen Durchmesser von 200 mm.
  • Die 3B zeigt die Ergebnisse von Messungen, bei denen ein Halbleiterwafer unter Verwendung des Drehtischs gemäß 3A poliert wurde. 3D zeigt die Ergebnisse von Messungen, bei denen ein Halbleiterwafer unter Verwendung des Drehtischs gemäß 3C poliert wurde. Die in den Experimenten verwendeten Halbleiterwafer waren 8-Zoll-Halbleiterwafer, das heißt Halbleiterwafer mit einem großen Durchmesser von 200 mm. In den 3B und 3D repräsentiert die horizontale Achse einen Abstand (mm) von der Mitte des Halbleiterwafers und die vertikale Achse repräsentiert eine Dicke (A) eines Materials, das von dem Halbleiterwafer entfernt wurde.
  • Wie in 3B gezeigt ist, beträgt die Gleichmäßigkeit der entfernten Materialmenge in der Radialrichtung des Halbleiterwafers 8,2%. Im Gegensatz hier zu beträgt, wie in 3D gezeigt ist, die Gleichmäßigkeit der entfernten Materialmenge in der Radialrichtung des Halbleiterwafers 2,8%.
  • Wie durch die obigen zwei Beispiele demonstriert wurde, wird, obwohl der Topring in beiden Fällen dieselbe untere Oberflächenkontur besaß, die Gleichförmigkeit der entfernten Materialmenge über den Gesamtdurchmesser des Halbleiterwafers erheblich verbessert durch die Verwendung des Drehtischs mit einer leicht konvexen Oberseite, deren Krümmungsradius bei 2.300 m liegt, und zwar im Vergleich zu dem herkömmlichen Drehtisch mit einer flachen Oberseite.
  • Die experimentellen Ergebnisse beweisen, dass in dem Fall einer Verwendung eines Toprings mit einer konkaven unteren Endoberfläche und des Drehtischs mit einer flachen Oberseite der Topring den Halbleiterwafer primär an dem Außenumfangsteil davon kontaktiert, um einen übermäßigen Druck an dem Außenumfangsteil anzulegen, so dass die von dem Umfangsteil entfernte Materialmenge des Halbleiterwafers größer ist als die von anderen Bereichen des Halbleiterwafers entfernte Materialmenge, wodurch die Gleichförmigkeit der entfernten Materialmenge in Radialrichtung des Halbleiterwafers verschlechtert wird.
  • Bei dem obigen Experiment hatte der Topring eines konkave untere Endoberfläche dessen Mittelteil tiefer lag als der Außenumfangsteil und zwar um ungefähr 1,0 μm. In dem Fall der Verwendung eines Toprings mit einer konvexen unteren Endoberfläche, dessen Mittelteil höher liegt als der Außenumfangsteil und zwar um ungefähr 1,5 μm, und der Drehtisch dieselbe konvexe Oberfläche besitzt wie bei dem obigen Experiment, fiel die Gleichförmigkeit der entfernten Materialmenge etwas und betrug ungefähr 3,5%. Die Abmessung von 1,5 μm entspricht einem Krümmungsradius von 3.300 m. In anderen Worten, erzeugt eine Kombination des Drehtischs 11 mit einer konvexen Polieroberfläche und einem Topring 15 mit einer konkaven Druckoberfläche dass die Polieroberfläche des Drehtischs und die Druckoberfläche des Toprings parallel zueinander sind und zwar über die gesamte Druckoberfläche des Top rings, um dadurch einen gleichförmigen Polierdruck über die gesamte Oberfläche des Halbleiterwafers anzulegen.
  • Bei dem obigen Ausführungsbeispiel wurde das durch die Poliervorrichtung zu polierende Werkstück als ein Halbleiterwafer beschrieben. Jedoch kann die Poliervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden zum Polieren anderer Werkstücke einschließlich eines Glasprodukts, einer Flüssigkristallanzeige bzw. Platte, einem Keramikprodukt usw.
  • Obwohl ein bestimmtes, bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt und im Detail beschrieben wurde, sei bemerkt, dass unterschiedliche Änderungen und Modifikationen daran durchgeführt werden können, ohne vom Umfang der folgenden Ansprüche abzuweichen.

Claims (8)

  1. Vorrichtung zum Polieren einer Oberfläche eines Werkstücks auf ein flaches Spiegelfinish, wobei die Vorrichtung Folgendes aufweist: einen Drehtisch (11) mit einer Polieroberfläche; und einen oberen bzw. Topring (15) mit einer Druckoberfläche zum Halten eines zu polierenden Werkstücks und zum Drücken der gesamten Oberfläche des Werkstücks gegen die Polieroberfläche des Drehtischs; wobei die Polieroberfläche des Drehtischs eine gekrümmte Oberfläche ist, die gebildet wird durch den Druck eines Fluids, das an einen Fluiddurchlass (23), der in dem Drehtisch ausgebildet ist, geliefert wird; und wobei die gekrümmte Oberfläche der Polieroberfläche während eines Poliervorgangs auf einem gewünschten Krümmungsradius durch den Druck gehalten wird.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die gekrümmte Oberfläche des Drehtischs eine konvexe Oberfläche ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Drehtisch eine obere Platte (20) und eine untere Platte (21) aufweist und wobei ein Fluiddurchlass zwischen der oberen und der unteren Platte definiert ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Topring eine konkave Oberfläche besitzt.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung ferner Folgendes aufweist: ein elastisches Kissen bzw. ein Pad (17), das an der Druckoberfläche des Toprings angebracht ist, und ein Poliertuch (12), das an der Polieroberfläche des Drehtischs befestigt ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die gekrümmte Oberfläche eine sphärische Oberfläche mit einem Krümmungsradius in dem Bereich von 500 bis 5000 Meter ist.
  7. Poliervorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Drehtisch aus einem Material mit einem geringen Wärmeausdehnungskoeffizienten besteht.
  8. Poliervorrichtung nach Anspruch 7, wobei das Material des Drehtischs einen Wärmeausdehnungskoeffizienten von nicht mehr als 5 × 10–6/°C besitzt.
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