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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Magnetbandkassette gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1.
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Eine derartige Magnetbandkassette ist beispielsweise aus der EP-A-5610789 bekannt.
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Es ist eine Einspulen-Magnetbandkassette bekannt, die ein Kassettengehäuse und eine
einzelne Spule umfasst, um die ein Magnetband gewickelt ist und die drehbar in dem
Kassettengehäuse enthalten ist. Das Magnetband kann ein Aufzeichnungsmedium für
einen externen Speicher für einen Computer oder ähnliches sein. Eine derartige
Einspulen-Magnetbandkassette wird zum Speichern von wichtigen Daten von einem
Computer oder ähnlichem verwendet und entsprechend abgeordnet, damit keine Probleme
wie etwa ein Bandstau auftreten oder das Magnetband versehentlich vollständig
herausgezogen wird.
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Weil weiterhin verschiedene Daten auf dem Magnetband aufgezeichnet werden,
umfasst die Magnetbandkassette ein Speicherelement, damit der Inhalt der auf dem
Magnetband aufgezeichneten Daten und die Art des Magnetbandes erfasst werden können,
ohne dass die Daten von dem Band gelesen werden müssen. Derartige Informationen
zum Inhalt des Magnetbandes werden in dem Speicherelement mittels eines nicht-
kontaktierenden Systems wie etwa mithilfe von elektromagnetischer Induktion
aufgezeichnet, und diese Informationen werden mittels eines nicht-kontaktierenden Systems
aus dem Speicherelement gelesen.
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Das Speicherelement ist auf der Oberfläche der Magnetbandkassette oder innerhalb
des Kassettengehäuses vorgesehen, wo das Speicherelement die Drehung der Spule
nicht stört. Die Aufzeichnungsoberfläche des Speicherelements muss mit einem
bestimmten Winkel angeordnet werden, der durch das Aufzeichnungs- und
Wiedergabesystem des externen Speichers oder ähnlichem erfordert wird.
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Weiterhin ist eine Einspulen-Magnetbandkassette bekannt, die eine Gleittür zum Öffnen
und Schließen einer Bandauslassöffnung umfasst, wobei die Gleittür durch eine Feder
zu der geschlossenen Position gedrückt wird. In einer derartigen
Einspulen-Magnetbandkassette besteht das Problem, dass, wenn die Magnetbandkassette in das
Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem geladen wird und die Gleittür der Federkraft
entgegenwirkend geöffnet wird, die der Federkraft entgegenwirkende Kraft auf das
Kassettengehäuse einwirkt und die Magnetbandkassette in dem Aufzeichnungs- und
Wiedergabesystem dreht. Wenn die Magnetbandkassette in dem Aufzeichnungs- und
Wiedergabesystem gedreht wird, kann der Auswurfmechanismus des Aufzeichnungs- und
Wiedergabesystems die Magnetbandkassette nicht korrekt greifen und kann ein Eckteil
der Magnetbandkassette gegen die Innenwand des Systems stoßen, wenn die
Magnetbandkassette aus dem Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem ausgeworfen wird,
wodurch das Auswerten der Magnetbandkassette gestört wird.
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Angesichts der vorstehenden Erläuterungen und der Beschreibung ist es eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine Einspulen-Magnetbandkassette zu schaffen, bei der
verhindert wird, dass sich die Magnetbandkassette in einem Aufzeichnungs- und
Wiedergabesystem dreht. Die Magnetbandkassette gemäß der vorliegenden Erfindung
umfasst die Merkmale von Anspruch 1.
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In einer Ausführung der vorliegenden Erfindung wird eine in ein Aufzeichnungs- und
Wiedergabesystem einzulegende bzw. zu ladende Magnetbandkassette geschaffen, die
ein Kassettengehäuse, das im Wesentlichen rechteckig geformt ist, eine einzelne Spule,
um die ein Magnetband gewickelt ist und die drehbar in dem Kassettengehäuse
gehalten wird, und eine Tür umfasst, die eine Bandauslassöffnung öffnet und schließt, die in
einer Seitenwand des Kassettengehäuses ausgebildet ist und über die das Magnetband
aus dem Kassettengehäuse herausgezogen wird, wobei die Tür an der Seitenwand
zwischen einer Öffnungsposition und einer Schließposition bewegt werden kann und durch
eine Drückeinrichtung auf die Schließposition zu gedrückt wird, wobei eine
Eingriffsvertiefung in einer Seitenwand des Kassettengehäuses ausgebildet ist, die mit einem
Anschlagelement in dem Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem in Eingriff gebracht wird,
wenn die Magnetbandkassette in dieses geladen wird, und so verhindert, dass die
Magnetbandkassette bei Drehmoment, das durch die Gegenkraft gegen die Kraft der
Drückeinrichtung erzeugt wird, gedreht wird, wenn die Tür, die Kraft der Drückeinrichtung
überwindend, an die Öffnungsposition bewegt wird.
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Vorzugsweise spricht die Form der Eingriffsvertiefung der des Anschlagelementes, und
es wird eine Last von dem Anschlagelement darauf ausgeübt, die die Drehbewegung
aufhebt.
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Des Weiteren ist die Eingriffsvertiefung vorzugsweise mit einer Fläche versehen, die
nach oben gewandt ist, und Kraft, die auf die Unterseite des Kassettengehäuses
gerichtet ist, aufnimmt, wenn die Eingriffsvertiefung mit dem Anschlagelement in Eingriff
ist.
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Fig. 1 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Magnetbandkassette,
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Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht des Speichers in der Kassette,
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Fig. 3 ist eine Ansicht, die ein erstes Beispiel der Kassettenhalteeinrichtung zeigt,
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Fig. 4A ist eine Teilansicht im Querschnitt, die den oberen Endflächenstoßteil der
Speicherhaltereinrichtung zeigt,
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Fig. 4B ist eine Teilansicht im Querschnitt, die den unteren Endflächenstoßteil der
Speicherhaltereinrichtung zeigt,
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Fig. 4C ist eine perspektivische Teilansicht, die den unteren Endflächenstoßteil der
Speicherhaltereinrichtung zeigt,
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Fig. 5A ist eine Teilansicht im Querschnitt, die den oberen Endflächenstoßteil einer
Speicherhaltereinrichtung gemäß einer Modifikation des ersten Beispiels zeigt,
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Fig. 5B ist eine Teilansicht im Querschnitt, die den unteren Endflächenstoßteil einer
Speicherhaltereinrichtung gemäß einer Modifikation des ersten Beispiels zeigt,
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Fig. 6 ist eine Fig. 3 ähnliche Ansicht, die eine Speicherhaltereinrichtung gemäß
einer weiteren Modifikation des ersten Beispiels zeigt,
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Fig. 7 ist eine Teilansicht im Querschnitt, die den unteren Endflächenstoßteil einer
Speicherhaltereinrichtung gemäß einer weiteren Modifikation des ersten
Beispiels zeigt,
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Fig. 8 ist eine Fig. 3 ähnliche Ansicht, die eine Speicherhaltereinrichtung gemäß
eines zweiten Beispiels zeigt,
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Fig. 9 ist ein perspektivische Teilansicht, die die Speicherhaltereinrichtung des
zweiten Beispiels im Detail zeigt,
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Fig. 10 ist eine Teilansicht im Querschnitt, die den oberen Endflächenstoßteil einer
Speicherhaltereinrichtung gemäß einer Modifikation des zweiten Beispiels
zeigt,
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Fig. 11 ist eine Fig. 3 ähnliche Ansicht, die eine Speicherhaltereinrichtung eines
dritten Beispiels zeigt,
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Fig. 12A ist eine perspektivische Teilansicht, die den unteren Seitenflächenstoßteil der
Speicherhaltereinrichtung zeigt,
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Fig. 12B ist eine perspektivische Teilansicht, die den oberen Seitenflächenstoßteil der
Speicherhaltereinrichtung zeigt,
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Fig. 12C ist eine Teilansicht im Querschnitt, die einen wichtigen Teil der
Speicherhaltereinrichtung zeigt,
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Fig. 13A und 13B sind Teilansichten, die jeweils eine bevorzugte Form des unteren
Seitenflächenstoßteils zeigen,
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Fig. 14 ist eine Teilansicht im Querschnitt, die eine Speicherhaltereinrichtung eines
vierten Beispiels zeigt,
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Fig. 15A bis 15D sind Ansichten, die jeweils Modifikationen des vierten Beispiels
zeigen,
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Fig. 16 ist eine Fig. 3 ähnliche Ansicht, die eine Speicherhaltereinrichtung eines
fünften Beispiels zeigt,
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Fig. 17 ist eine perspektivische Teilansicht, die die Speicherhaltereinrichtung des
fünften Beispiels im Detail zeigt,
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Fig. 18 ist eine Teildraufsicht, die eine Modifikation der Magnetbandkassette der in
Fig. 1 gezeigten Ausführungsform zeigt,
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Fig. 19 ist eine Ansicht, die ein Speicherelement zeigt, das zusammen mit der
Speicherhaltereinrichtung des sechsten bis achten Beispiels verwendet wird,
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Fig. 20A ist eine Querschnittansicht entlang der Linie 11-11 von Fig. 19, die das
Durchgangsloch in dem Speicherelement zeigt, das in der Speicherhaltereinrichtung
des sechsten Beispiels verwendet wird,
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Fig. 20B ist eine perspektivische Teilansicht, die die zapfenartigen Vorsprünge zeigt,
die in der Speicherhaltereinrichtung des sechsten Beispiels verwendet
werden,
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Fig. 20C ist eine Teilansicht im Querschnitt, die das Speicherelement und den
zapfenartigen Vorsprung miteinander verbunden in dem sechsten Beispiel zeigt,
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Fig. 21A ist eine Querschnittansicht entlang der Linie 11-11 in Fig. 19, die das
Durchgangsloch in dem Speicherelement zeigt, das in der Speicherhaltereinrichtung
des siebten Beispiels verwendet wird,
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Fig. 21B Teilansicht im Querschnitt, die das Speicherelement und den zapfenartigen
Vorsprung miteinander verbunden in dem siebten Beispiel zeigt,
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Fig. 22A ist eine Querschnittansicht entlang der Linie 11-11 von Fig. 19, die das
Durchgangsloch in dem Speicherelement zeigt, das in der Speicherhaltereinrichtung
des achten Beispiels verwendet wird,
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Fig. 22B ist eine Teilansicht im Querschnitt, die das Speicherelement und den
zapfenartigen Vorsprung miteinander verbunden in dem achten Beispiel zeigt,
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Fig. 23A und 23B sind Teilansichten im Querschnitt, die Modifikationen des achten
Beispiels zeigen,
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Fig. 24 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Magnetbandkassette gemäß
einer Ausführung der vorliegenden Erfindung,
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Fig. 25A ist eine Perspektivansicht der Magnetbandkassette in zusammengebautem
Zustand,
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Fig. 25B ist eine Teilansicht im Querschnitt entlang der Linie B-B in Fig. 25A,
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Fig. 26 ist eine schematische Ansicht, die Drehbewegung veranschaulicht, die auf die
Magnetbandkassette wirkt,
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Fig. 27A ist eine Teilperspektivansicht, die einer Abwandlung der Magnetbandkassette
gemäß der Ausführung zeigt;
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Fig. 27B ist eine Teilansicht im Querschnitt entlang der Linie C-C in fig. 27A,
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Fig. 28A ist eine Teilperspektivansicht, die eine weitere Abwandlung der
Magnetbandkassette gemäß der Ausführung zeigt, und
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Fig. 28B ist eine Teilansicht im Querschnitt entlang der Linie D-D in Fig. 28A.
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In Fig. 1 umfasst eine Magnetbandkassette 1 eine einzelne Spule 4, um die ein
Magnetband 20 gewickelt ist und die drehbar in dem Kassettengehäuse 7 enthalten ist. Die
Spule 4 wird durch das Verbinden einer unteren Spulenhälfte 5 und einer oberen
Spulenhälfte 6 mittels eines Ultraschallschweißens gebildet. Das Kassettengehäuse 7 wird
gebildet, indem eine obere und eine untere Gehäusehälfte 2 und 3 mittels Schrauben
oder ähnlichem verbunden werden.
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Die untere Spulenhälfte 5 umfasst eine zylindrische Nabe 23 und einen Flansch 24, die
einstückig aus Kunstharz gegossen sind. Eine Spulenplatte 8 für die magnetische
Verbindung eines Antriebsmechanismus eines Aufzeichnungs- und Wiedergabesystems ist
auf der äußeren Bodenfläche der Nabe 23 angebracht. Weiterhin ist auf der inneren
Bodenfläche der Nabe 23 ein Stopperzahnrad 23A ausgebildet, das mit einem
Bremszahnrad 9A in Verbindung gebracht wird, das auf einer Bremstaste 9 ausgebildet ist und
eine Drehung der Spule 4 verhindert, wenn die Magnetbandkassette 1 nicht verwendet
wird. Die Nabe 23 weist eine Öffnung 23B auf, durch die eine Bremsenlösungsspindel in
dem Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem eingeführt wird, um die Bremstaste 9 nach
oben zu drücken. Die Bremstaste 9 umfasst an ihrem unteren Ende ein seitliches
Bremszahnrad 9A und an ihrem oberen Ende eine Vertiefung 9B. Die Vertiefung 9B
nimmt einen Führungsvorsprung (nicht gezeigt) auf. Die Bremstaste 9 wird durch eine
Spiralfeder 10 nach unten gedrückt und wird normalerweise in der Nabe 23
aufgenommen, wo das Bremszahnrad 9A und das Stopperzahnrad 23A miteinander verzahnt
sind, um eine Drehung der Spule 4 zu verhindern. Wenn die Magnetbandkassette 1 in
das Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem geladen wird, drückt die
Bremenlösungsspindel des Aufzeichnungs- und Wiedergabesystems die Bremstaste 9 nach oben,
wodurch die Zahnräder 9A und 23A voneinander gelöst werden, um eine Drehung der
Spule 4 zu gestatten.
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Eine Bandauslassöffnung 26, durch die das Magnetband 20 nach außen gezogen wird,
ist in einer Seitenwand des Kassettengehäuses 7 ausgebildet. Die Bandauslassöffnung
26 wird durch eine Gleittür 27 geöffnet und geschlossen, die in den Richtungen des
Doppelpfeils A geschoben werden kann und durch eine nicht gezeigte Feder in die
Schließrichtung gedrückt wird.
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Ein Führungsstift 21 ist auf dem führenden Ende des Magnetbands 20 befestigt. Wenn
die Magnetbandkassette 1 nicht verwendet wird, ist das Magnetband 20 vollständig um
die Spule 4 gewickelt, wobei der Führungsstift 21 in einer Vertiefung 28 in der Nähe der
Bandauslassöffnung 26 gehalten wird.
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Wenn die Magnetbandkassette 1 in ein Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem geladen
wird, werden die Zahnräder 23A und 9A der Nabe und die Bremstaste 9 voneinander
gelöst, um eine Drehung der Spule 4 in der oben beschriebenen Weise zu gestatten,
wobei der Antriebsmechanismus der Aufzeichnungs- und Wiedergabesystems die
Spulenplatte 8 unter einer Magnetkraft hält und die Spule 4 dreht. Gleichzeitig wird die
Gleittür 27 geöffnet und wird der Führungsstift 21 in eine vorbestimmte Position in einem
Bandlaufpfad gebracht, um die Aufzeichnung bzw. Wiedergabe zu ermöglichen.
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Ein nicht-kontaktierendes Speicherelement (Speicher in der Kassette) 30 (im Folgenden
als Kassettenspeicher bezeichnet) zum Aufzeichnen des auf dem Magnetband
aufgezeichneten Informationsinhalts und ähnlichem ist in einer Ecke 7A des
Kassettengehäuses 7 vorgesehen. Der Kassettenspeicher 30 weist wie in Fig. 2 gezeigt in dieser
Ausführungsform die Form einer rechteckigen Platte auf, wobei Informationen durch ein
nicht-kontaktierendes System etwa mittels elektromagnetischer Induktion auf dem
Kassettenspeicher 30 aufgezeichnet oder aus demselben gelesen werden. Wie in Fig. 2
gezeigt, umfasst der Kassettenspeicher 30 eine Aufzeichnungsoberfläche 30A, auf der
Informationen aufgezeichnet werden, obere und untere Endflächen 30B und 300 sowie
linke und rechte Seitenflächen 30D und 30E. Der Kassettenspeicher 30 ist in der Ecke
7A des Kassettengehäuses 7 befestigt, wobei die Aufzeichnungsoberfläche 30A mit 45º
zu der Bodenoberfläche des Kassettengehäuses 7 ausgerichtet ist. Dabei wird der
Kassettenspeicher 30 mit der Aufzeichnungsoberfläche 30A nach oben gehalten.
Dementsprechend wird im Folgenden die Aufzeichnungsoberfläche 30A als "die obere
Oberfläche 30A" bezeichnet und wird die Oberfläche 30F gegenüber der
Aufzeichnungsoberfläche 30A als "die untere Oberfläche 30F" bezeichnet.
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Im Folgenden werden verschiedene Speicherhalteaufbauten zum Halten des
Kassettenspeichers 30 in dem Kassettengehäuse 7 beschrieben.
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Fig. 3 ist eine Querschnittansicht entlang der Linie 1-1 von Fig. 1 im
zusammengebauten Zustand der Magnetbandkassette 1 und zeigt einen Speicherhalteaufbau eines
ersten Beispiels. Wie in Fig. 3 gezeigt, umfasst der Speicherhalteaufbau des ersten
Beispiels einen unteren Endflächenstoßteil 32, der in der unteren Gehäusehälfte 3
ausgebildet ist und gegen die untere Endfläche 30C des Kassettenspeichers 30 stößt, und
einen oberen Endflächenstoßteil 31, der in der oberen Gehäusehälfte 2 ausgebildet ist
und gegen die obere Endfläche 30B des Kassettenspeichers stößt.
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Wie in Fig. 4B und 4C gezeigt, ist der untere Endflächenstoßteil 32 auf der unteren
Bodenoberfläche 3B der unteren Gehäusehälfte 3 ausgebildet und umfasst eine Vertiefung
33, die sich parallel zu einer Seitenwand 3A der unteren Gehäusehälfte 3 mit einer
Länge im Wesentlichen gleich der Länge der Hauptseite des Kassettenspeichers 30
erstreckt, sowie einen Vorsprung 34, der von der Vertiefung 33 nach innen vorsteht. Die
Vertiefung 33 hat den Querschnitt eines rechtwinkligen Dreiecks und weist Endflächen
33a und 33B auf. Eine geneigte Oberfläche der Vertiefung 33 ist mit einer Oberfläche
des Vorsprungs 34 verbunden und bildet eine flache Oberfläche 32a, die im
Wesentlichen mit 45º zu der Bodenfläche der unteren Gehäusehälfte 2 ausgerichtet ist. Die
Oberfläche 32a hält die untere Endfläche 30C des Kassettenspeichers, und die
Endflächen 33a und 33b der Vertiefung 33 hält die Seitenflächen 30C und 30E des
Kassettenspeichers 30. Die andere geneigte Oberfläche der Vertiefung 33 hält die untere
Oberfläche des Kassettenspeichers 30.
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Wie in Fig. 4A gezeigt, ist der obere Endflächenstoßteil 31 auf einem unteren Endteil
eines Blocks ausgebildet, der sich von einer Seitenwand 2A der oberen Gehäusehälfte
2 nach innen erstreckt, und umfasst eine Vertiefung, die einen Querschnitt in der Form
eines rechtwinkligen Dreiecks aufweist und in der unteren Oberfläche des Blocks
ausgebildet ist. Die Vertiefung umfasst gegenüberliegende geneigte Oberflächen 31a und
31b, die jeweils in Kontakt mit der oberen Endfläche 30B des Kassettenspeichers 30
und der oberen Oberfläche 30A des Kassettenspeichers 30 in der Nähe der oberen
Endfläche 30B sind.
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Bei diesem Aufbau wird der Kassettenspeicher 30 in dem Kassettengehäuse 7
gehalten, wobei die obere Oberfläche 30A mit 45º zu der Bodenoberfläche 3B des Gehäuses
7 gehalten wird. Weil weiterhin die Endflächen 33a und 33b in Kontakt mit den
Seitenflächen 30D und 30E des Kassettenspeichers 30 sind, kann sich der Kassettenspeicher
30 nicht in der Richtung parallel zu der Seitenwand 3A bewegen, wodurch die
Positionierung des Kassettenspeichers 30 während des Einführens des Kassettenspeichers 30
in das Kassettengehäuse 7 erleichtert wird.
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Der obere Endflächenstoßteil 31 und der untere Endflächenstoßteil 32 der
Speicherhaltestruktur des ersten Beispiels können verschieden modifiziert werden und können
beispielsweise wie in Fig. 5A und 5B gezeigt beschaffen sein. Weiterhin kann der obere
Endflächenstoßteil 31 eine einzige geneigte Oberfläche umfassen, die wie in Fig. 6
gezeigt parallel zu der geneigten Oberfläche 32a (Fig. 4C) ist. Weil in der in Fig. 6
gezeigten Modifikation weder der obere Endflächenstoßteil 31, noch der untere
Endflächenstoßteil 32 die obere Oberfläche 30A des Kassettenspeichers 30 bedeckt, kann der
Kassettenspeicher 30 mit einer Halbleiterschicht (Aufzeichnungsbereich) auf der
gesamten Fläche der oberen Oberfläche 30A versehen werden.
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Weiterhin kann der untere Endflächenstoßteil 32 nur eine Vertiefung 33 umfassen, die
sich parallel zu einer Seitenwand 3A der unteren Gehäusehälfte 3 mit einer Länge
erstreckt, die wie in Fig. 7 gezeigt im Wesentlichen gleich der Länge der Hauptseite des
Kassettenspeichers 30 ist.
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In dem ersten Beispiel kann der obere Endflächenstoßteil 31 auch als Rippe für die
Verstärkung der oberen Gehäusehälfte 2 dienen, wodurch der Aufbau des
Kassettengehäuses vereinfacht wird und die Herstellung des Kassettengehäuses erleichtert wird.
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Im Folgenden wird ein zweites Beispiel der Speicherhaltestruktur beschrieben. Fig. 8 ist
Fig. 3 ähnlich, zeigt jedoch ein zweites Beispiel der Speicherhaltestruktur. In fig. 8
umfasst die Speicherhaltestruktur des zweiten Beispiels einen unteren Endflächenstoßteil
32, der auf dem Boden der unteren Gehäusehälfte 3 ausgebildet ist und die untere
Endfläche 30C des Kassettenspeichers 30 hält, sowie einen oberen Endflächenstoßteil 31 in
der Form einer Vertiefung, die in der unteren Gehäusehälfte 3 in einem Teil ausgebildet
ist, wo die untere Gehäusehälfte 3 gegen die obere Gehäusehälfte 2 stößt, und gegen
die obere Endfläche 30B des Kassettenspeichers 30 stößt.
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Wie in Fig. 9 gezeigt, umfasst der untere Endflächenstoßteil 32 ein Paar von L-förmigen
Gliedern 32A und 32B. Das L-förmige Glied 32A ist mit einem Teil der Seitenfläche 30D
und einem Teil der unteren Endfläche 30C des Kassettenspeichers 30 verbunden, und
das L-förmige Glied 32B ist mit einem Teil der Seitenfläche 30E und einem Teil der
unteren Endfläche 300 des Kassettenspeichers 30 verbunden. Der obere Endflächenstoßteil
31 in der Form einer Vertiefung ist in der unteren Gehäusehälfte 3 an einem Teil
ausgebildet, wo die untere Gehäusehälfte 3 gegen die obere Gehäusehälfte 2 stößt, erstreckt
sich entlang der Seitenwand 3A mit einer Länge, die etwas länger ist als die Länge des
Kassettenspeichers 30 und weist eine Oberfläche 31a, die in Kontakt mit der unteren
Oberfläche 30F des Kassettenspeichers 30 in der Nähe der oberen Endfläche 30b
desselben ist, sowie ein Paar von Endflächen 31b und 31c auf, die jeweils mit den
Seitenflächen 30D und 30E in der Nähe der oberen Endfläche 30B in Kontakt sind.
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Bei diesem Aufbau wird der Kassettenspeicher 30 in einem Kassettengehäuse 7
gehalten, wobei die obere Oberfläche 30A mit 45º Grad zu der Bodenoberfläche 3B des
Gehäuses 7 ausgerichtet ist. Weil weiterhin die Seitenflächen 300 und 30E des
Kassettenspeichers 30 durch die Endflächen 31b und 31c des oberen Endflächenstoßteils 31 und
des unteren Endflächenstoßteils 32 gehalten werden, kann sich der Kassettenspeicher
30 nicht in der Richtung parallel zu der Seitenwand 3A bewegen, wodurch die
Positionierung des Kassettenspeichers 30 während des Einführens des Kassettenspeichers 30
in das Kassettengehäuse 7 erleichtert wird. Weil weiterhin kein zusätzliches Glied zum
Halten der oberen Endfläche 30B des Kassettenspeichers 30 ausgebildet werden muss,
wird der Aufbau des Kassettengehäuses 7 vereinfacht und wird die Herstellung des
Kassettengehäuses 7 erleichtert.
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Obwohl in dem zweiten Beispiel der untere Endflächenstoßteil 32 ein Paar von
L-förmigen Gliedern 32k und 32B umfasst, kann der untere Endflächenstoßteil 32 nur
eines der L-förmigen Glieder 32A und 32B umfassen. Weiterhin ist in dem zweiten
Beispiel die Vertiefung, die den oberen Endflächenstoßteil 31 bildet, vollständig in der
unteren Gehäusehälfte 3 ausgebildet, wobei die Vertiefung jedoch auch wie in fig. 10
gezeigt teilweise in der unteren Gehäusehälfte 3 und teilweise in der oberen
Gehäusehälfte 2 ausgebildet sein kann.
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Im Folgenden wird ein drittes Beispiel der Speicherhaltestruktur beschrieben. Fig. 11 ist
eine Fig. 3 ähnliche Ansicht, die ein drittes Beispiel der Speicherhaltestruktur zeigt. In
Fig. 11 umfasst die Speicherhaltestruktur des dritten Beispiels einen unteren
Seitenflächenstoßteil 41, der in der unteren Gehäusehälfte ausgebildet ist und passend einen
Teil der Seitenflächen 30D und 30E des Speicherelements 30 von unten aufnimmt,
sowie einen oberen Seitenflächenstoßteil 42, der in der oberen Gehäusehälfte 2
ausgebildet ist und passend einen Teil der Seitenflächen 30D und 30E des Speicherelements 30
von oben aufnimmt.
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Wie in Fig. 12A gezeigt, ist der untere Seitenflächenstoßteil 41 in einer Ecks zwischen
der Seitenwand 3A und der Bodenoberfläche 3B der unteren Gehäusehälfte 3
ausgebildet und umfasst ein Paar von Haltegliedern 41A und 41B, die jeweils Halteflächen 43A
und 43B aufweisen, die mit 45º zu der Bodenoberfläche 3B der unteren Gehäusehälfte
3 geneigt sind.
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Die Halteflächen 43A und 43B sind jeweils mit Vertiefungen 45A und 45B versehen, die
passend die Seitenflächen 30D und 30E des Kassettenspeichers 30 von unten
aufnehmen.
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Wie in Fig. 12B gezeigt, ist der obere Seitenflächenstoßteil 42 in einer Ecke zwischen
der Seitenwand 2A (nicht in Fig. 12B gezeigt) und der oberen Oberfläche 2B der oberen
Gehäusehälfte 2 ausgebildet und umfasst ein Paar von Haltegliedern 42A und 428, die
jeweils Halteflächen 44A und 44B aufweisen, die mit 45º zu der oberen Oberfläche 28
der oberen Gehäusehälfte 2 ausgerichtet sind. Die Halteflächen 44A und 44B sind
jeweils mit Vertiefungen 46A und 46B versehen, die passend die Seitenflächen 30D und
30E des Kassettenspeichers 30 von oben aufnehmen.
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In dem zusammengebauten Zustand der Magnetbandkassette wird jede Seitenfläche
des Kassettenspeichers 30 passend teilweise in der Vertiefung 45A (458) des unteren
Seitenflächenstoßteils 41 und teilweise in der Vertiefung 46A (46B) des oberen
Seitenflächenstoßteils 42 wie in Fig. 12C gezeigt aufgenommen.
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Vorzugsweise weisen die Vertiefungen 45A und 45B des unteren Seitenflächenstoßteils
41 eine Form wie in Fig. 13A und 13B gezeigt auf, damit die untere Gehäusehälfte 3
beim Gießen einfach aus der Form entnommen werden kann. Entsprechend weisen die
Vertiefungen 46A und 46B des oberen Seitenflächenstoßteils 42 eine derartige Form
auf, dass die obere Gehäusehälfte 2 beim Gießen einfach aus der Form entnommen
werden kann.
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Bei diesem Aufbau wird der Kassettenspeicher 30 in dem Kassettengehäuse 7
gehalten, wobei die obere Oberfläche 30A mit 45º zu der Bodenoberfläche 3B des Gehäuses
7 gehalten wird. Weil weiterhin die Seitenflächen 30D und 30E des Kassettenspeichers
30 passend in die Vertiefungen 45A, 45B, 46A und 46B aufgenommen werden, kann
sich der Kassettenspeicher 30 nicht in der Richtung parallel zu der Seitenwand 3A bewegen,
wodurch die Positionierung des Kassettenspeichers 30 während des Einführens
des Kassettenspeichers 30 in das Kassettengehäuse 7 erleichtert wird. Weil weiterhin
der obere und der untere Seitenflächenstoßteil 42 und 42 als Rippen zum Verstärken
der oberen und unteren Gehäusehälften 2 und 3 verwendet erden können, müssen
keine zusätzlichen Glieder zum Halten des Kassettenspeichers 30 ausgebildet werden,
wodurch der Aufbau der Kassettengehäuses 7 vereinfacht wird und die Herstellung des
Kassettengehäuses 7 erleichtert wird.
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In dem dritten Beispiel muss der oberen Seitenflächenstoßteil 42 nicht mit den
Vertiefungen 46A und 46B versehen werden, wenn die Vertiefungen 45A und 45B des
unteren Seitenflächenstoßteils 41 im Wesentlichen eine Tiefe aufweisen, die der Dicke des
Kassettenspeichers 30 entspricht.
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Im Folgenden wird ein viertes Beispiel für die Speicherhaltestruktur beschrieben. In Fig.
14 umfasst die Speicherhaltestruktur des vierten Beispiels einen unteren
Endflächenstoßteil 32, der in der unteren Gehäusehälfte 3 ausgebildet ist und gegen die untere
Endfläche 30C des Kassettenspeichers 30 stoßt, und einen oberen Endflächenstoßteil
31, der in der unteren Gehäusehälfte ausgebildet ist, und gegen die oberen Endfläche
30B des Kassettenspeichers 30 stößt. Der obere und der untere Endflächenstoßteil 31
und 32 sind beide aus einem Polstermaterial ausgebildet.
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Wie in Fig. 14 gezeigt, weist der untere Endflächenstoßteil 32 die Forme eines Blocks
auf, der aus einem Polstermaterial besteht und sich von der Bodenoberfläche 3B der
unteren Gehäusehälfte 3 nach innen erstreckt. Der Block ist mit einer Vertiefung
versehen, die sich parallel zu der Seitenwand 3A der unteren Gehäusehälfte 3 mit einer
Länge erstreckt, die im Wesentlichen gleich der Hauptseite des Kassettenspeichers 30 ist.
Die Vertiefung nimmt die untere Endfläche 30C des Kassettenspeichers 30 und einen
Teil der unteren Oberfläche 30F in der Nähe der unteren Endfläche 30C auf, während
der untere Endflächenstoßteil 32 den Kassettenspeicher von dem Boden des
Kassettengehäuses 7 entfernt hält.
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Der obere Endflächenstoßteil 31 ist auf Blöcken 31A und 31B ausgebildet, die aus
einem Polstermaterial bestehend und sich von der Seitenwand 2A der oberen
Gehäusehälfte 2 und der Seitenwand 3A der unteren Gehäusehälfte 3A nach innen erstrecken.
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Der Block 31A ist mit einer Vertiefung versehen, die die obere Endfläche 30B des
Kassettenspeichers 30 und einen Teil der oberen Oberfläche 30A in der Nähe der
Endfläche 308 aufnimmt, und der Block 31B weist eine geneigte Oberfläche auf, die gegen
die untere Oberfläche 30F des Kassettenspeichers 30 an einem Teil in der Nähe der
oberen Endfläche 30B stößt, wobei der obere Endflächenstoßteil 31 den
Kassettenspeicher 30 weg von den Seitenwänden 2A und 3A des Kassettengehäuses 7 hält.
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Bei diesem Aufbau wird der Kassettenspeicher 30 in dem Kassettengehäuse 7
gehalten, wobei die obere Oberfläche 30A mit 45º zu der Bodenoberfläche 3B des Gehäuses
7 ausgerichtet ist. Weil weiterhin der obere und der untere Endflächenstoßteil 31 und 32
beide aus einem Polstermaterial ausgebildet sind und den Kassettenspeicher 30 weg
von der Innenoberfläche des Kassettengehäuses 7 halten, kann der Kassettenspeicher
30 vor Stößen geschützt werden, die von außen auf das Kassettengehäuse 7 einwirken.
Außerdem kann eine Beschädigung durch Vibrationen, die auf das Gehäuse 7
einwirken, oder wenn die Magnetbandkassette 1 fallen gelassen wird, verhindert werden.
Stopperglieder, die gegen die Seitenflächen 30D und 30E des Kassettenspeichers 30
stoßen, können vorgesehen werden, um eine seitliche Bewegung des
Kassettenspeichers 30 zu verhindern, wenn die Speicherhaltestruktur nicht gegen die Seitenflächen
30D und 30E wie im vierten Beispiel stößt.
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Der obere Endflächenstoßteil 31 und der untere Endflächenstoßteil 32 der
Speicherhaltestruktur des vierten Beispiels können verschieden modifiziert werden und zum Beispiel
wie in Fig. ISA gezeigt beschaffen sein. Weiterhin kann wie in Fig. 15B und 150 gezeigt
ein Block 32B, der gegen die gesamte Fläche der unteren Oberfläche 30C des
Kassettenspeichers 30 stößt, vorgesehen sein. Weiterhin können der obere und der untere
Endflächenstoßteil wie in Fig. 15D gezeigt in einem Halteglied 35 integriert sein.
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Im Folgenden wird ein fünftes Beispiel der Speicherhaltestruktur beschrieben. Fig. 16 ist
Fig. 3 ähnlich, zeigt aber ein fünftes Beispiel der Speicherhaltestruktur. In Fig. 16
umfasst die Speicherhaltestruktur des fünften Beispiels einen oberen Endflächenstoßteil
31, der in der unteren Gehäusehälfte 3 ausgebildet ist und gegen die obere Endfläche
30B der Speicherkassette 30 stößt, eine oberen Oberflächenstoßteil 36, der in der
oberen Gehäusehälfte 2 ausgebildet ist und gegen die obere Oberfläche 30A des
Kassettenspeichers 30 stößt, und einen unteren Oberflächenstoßteil 37, der in der unteren
Gehäusehälfte
3 ausgebildet ist und gegen die untere Oberfläche 30F des
Kassettenspeichers 30 stößt. Die untere Gehäusehälfte 3 ist weiterhin mit einer Führungsplatte 50
versehen, die die untere Endfläche 300 des Kassettenspeichers 30 führt.
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Wie in Fig. 17 gezeigt, umfasst der oberen Endflächenstoßteil 31 ein Paar von
Haltestützen 31A und 318, die jeweils von der Innenwand 3A der unteren Gehäusehälfte 3
vorstehen und eine geneigte Oberfläche aufweisen, die die untere Oberfläche 30F des
Kassettenspeichers 30 an einem Teil in der Nähe der oberen Endfläche 308 halten. Der
untere Oberflächenstoßteil 37 umfasst ein Paar von Haltestützen 37A und 37B, die sich
von dem boden der unteren Gehäusehälfte 3 nach oben erstrecken und eine geneigte
Oberfläche aufweisen, die die untere Oberfläche 30F des Kassettenspeichers 30 von
unten halten. Wie in Fig. 16 gezeigt, erstreckt sich der obere Oberflächenstoßteil 36 von
der oberen Oberfläche 2B der oberen Gehäusehälfte 2 nach unten und weist eine
geneigte Oberfläche 36a auf, die gegen die obere Oberfläche 30a des Kassettenspeichers
30 von oben stößt. Wie in Fig. 17 gezeigt, erstreckt sich die Führungsplatte 50 von dem
Boden der unteren Gehäusehälfte 3 im Wesentlichen in der Mitte zwischen den
Haltestützen 37A und 37B nach oben und weist eine bogenförmige Oberfläche 50a auf, die
den zu den Stoßteilen 31 und 37 fallenden Kassettenspeicher 30 zu der Position führt,
wo er durch die Stoßteile 31 und 37 gehalten wird.
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Bei dieser Anordnung kann der Kassettenspeicher 30 von einer Position, in der er im
Wesentlichen horizontal über den Stoßteilen 31 und 37 gehalten wird, wobei die untere
Gehäusehälfte 3 im Wesentlichen horizontal gehalten wird, fallen gelassen wird, mit
einem Winkel von 45º zu der Bodenoberfläche 3B des Kassettengehäuses 7 positioniert
werden. Weiterhin drückt im zusammengebauten Zustand der oberen
Oberflächenstoßteil 36 den Kassettenspeicher 30 von oben, um den Kassettenspeicher 30 in einer
Position zu halten, wo die oberen Oberfläche 30A mit 45º zu der Bodenoberfläche 38
des Kassettengehäuses 7 gehalten wird.
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Der untere Oberflächenstoßteil 37 kann einen einzelnen Block umfassen, der eine
geneigte Oberfläche aufweist, die gegen die untere Oberfläche 30F des
Kassettenspeichers 30 über dessen gesamte Fläche drückt. Weiterhin kann die bogenförmige
Oberfläche 50a der Führungsplatte eine Breite aufweisen, die im Wesentlichen gleich der
Hauptlänge des Kassettenspeichers 30 ist, so dass die gesamte Länge der unteren
Endfläche 300 des Kassettenspeichers 30 durch die bogenförmige Oberfläche 50a
geführt wird.
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In den Speicherhaltestrukturen des ersten bis fünften Beispiels können die den
Kassettenspeicher 30 kontaktierenden Oberflächen mit einem Polstermaterial versehen
werden.
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Weiterhin besteht die Möglichkeit dass in dem ersten bis fünften Beispiel ein gewisses
Spiel zwischen der Speicherhaltestruktur und dem Kassettenspeicher 30 gegeben ist.
Dementsprechend kann der Kassettenspeicher 30 mittels eines Klebstoffes mit der
Speicherhaltestruktur verbunden werden.
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Während der Kassettenspeicher hier derart gehalten wird, dass die obere und die untere
Endfläche 30B und 30C parallel zu den Seitenwänden 2A und 3A in dem ersten bis
fünften Beispiel gehalten werden, kann der Kassettenspeicher auch derart gehalten
werden, dass die obere und die untere Endfläche 30B und 300 wie in Fig. 18 gezeigt mit,
45º zu den Seitenwänden 2A und 3A gehalten werden. Weiterhin kann der
Kassettenspeicher 30 an einer beliebigen Position gehalten werden, sofern er die Drehung der
Spule 4 nicht stört.
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Im Folgenden werden das sechste bis achte Beispiel der Speicherhaltestrukturen
beschrieben, die den Kassettenspeicher bei 45º zu der Bodenoberfläche 38 des
Kassettengehäuses 7 auf ganz andere Weise halten als in dem ersten bis fünften Beispiel.
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Fig. 19 zeigt einen Kassettenspeicher 130, der zusammen mit den
Speicherhaltestrukturen des sechsten bis achten Beispiels verwendet wird. Wie in Fig. 19 gezeigt, umfasst die
Aufzeichnungsoberfläche (obere Oberfläche) des Kassettenspeichers 130 in ihrer Mitte
einen Aufzeichnungsbereich 131 sowie auf gegenüberliegenden Seiten des
Aufzeichnungsbereiches 131 ein Paar von Nicht-Aufzeichnungsbereichen 132. Der
Aufzeichnungsbereich 131 ist ein Bereich, der tatsächlich für das Aufzeichnen von Informationen
verwendet wird. Jeder der Nicht-Aufzeichnungsbereiche 132 ist mit einem
Durchgangsloch 133 versehen. Ein zapfenartiger Vorsprung ist in das Durchgangsloch
pressgepasst, um den Kassettenspeicher 130 mit seiner oberen Oberfläche bei 45º zu der
Bodenoberfläche der unteren Gehäusehälfte 3 zu halten. Das Durchgangsloch 133 kann
verschiedene Formen aufweisen, und die Form des zapfenartigen Vorsprungs wir in
Übereinstimmung mit der Form des Durchgangslochs 133 gewählt.
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In dem sechsten Beispiel der in Fig. 20A bis 20C gezeigten Speicherhaltestruktur ist der
Kassettenspeicher 130 mit einem Paar von Durchgangslöchern 133a versehen, die
gerade Löcher sind, deren Innenumfangsfläche mit 45º zu der oberen und unteren
Oberfläche des Kassettenspeichers 130 über den gesamten Umfang geneigt ist. Ein Paar
von zylindrischen zapfenartigen Vorsprüngen 103A erstrecken sich wie in Fig. 2GB und
20C gezeigt von dem Boden der unteren Gehäusehälfte 3. Jeder zapfenartige
Vorsprung 103A umfasst einen Spitzenteil mit einem kleineren Durchmesser, und eine
Halteschulter, die mit 45º zu der Bodenoberfläche der unteren Gehäusehälfte 3 geneigt
ist, ist an der Basis des Spitzenteils ausgebildet. Der Spitzenteil des zapfenartigen
Vorsprungs 103A ist durch das Durchgangsloch 133a pressgepasst, so dass die untere
Oberfläche des Kassettenspeichers 130 auf der geneigten Halteschulter ruht, was
deutlich in Fig. 20C gezeigt ist, wobei der Kassettenspeicher 130 mit seiner oberen
Oberfläche mit 45º zu der Bodenoberfläche der unteren Gehäusehälfte 3 geneigt gehalten wird.
Die geneigte Halteschulter kann weggelassen werden. In diesem Fall wird der
Kassettenspeicher 130 positioniert, indem das obere und das untere Ende des
Kassettenspeichers 130 in einen Stoßkontakt jeweils gegen die Seitenwand und die Bodenwand der
unteren Gehäusehälfte 3 gebracht wird.
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Indem in Fig. 21A und 21B gezeigten siebten Beispiel der Speicherhaltestruktur ist der
Kassettenspeicher 130 mit einem Paar von Durchgangslöchern 133b versehen. Jedes
Durchgangsloch 133b weist eine Innenumfangsoberfläche auf, die teilweise vertikal zu
der Oberfläche des Kassettenspeichers 130 ist und teilweise mit 45º zu der Oberfläche
des Kassettenspeichers geneigt ist. Ein Paar von zapfenartigen Vorsprüngen 103B
erstrecken sich wie in Fig. 21B gezeigt von dem Boden der unteren Gehäusehälfte 3
nach oben. Die äußere Umfangsoberfläche jedes zapfenartigen Vorsprungs 103B ist
vertikal zu der Bodenoberfläche des Kassettengehäuses 7 ausgerichtet, und eine mit
45º zu der Bodenoberfläche des Kassettengehäuses 7 geneigte Oberfläche ist in der
Nähe des oberen Endes des zapfenartigen Vorsprungs 103B ausgebildet. Der
Spitzenteil des zapfenartigen Vorsprungs 103B ist in das Durchgangsloch 133b pressgepasst,
so dass der Teil der inneren Umfangsoberfläche des Durchgangsloches 133b wie in Fig.
21B gezeigt auf der geneigten Oberfläche des zapfenartigen Vorsprungs 103B ruht,
wodurch der Kassettenspeicher 130 mit seiner oberen Oberfläche mit 45º zu der
Bodenoberfläche des Kassettengehäuses 7 geneigt gehalten wird.
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In dem achten Beispiel der in Fig. 22A und 22B gezeigten Speicherhaltestruktur ist der
Kassettenspeicher 130 mit einem Paar von Durchgangslöchern 133c versehen, deren
Innenumfangsoberfläche vertikal zu den oberen und unteren Oberflächen des
Kassettenspeichers 130 über den gesamten Umfang ausgerichtet ist. In diesem Fall können
ein Paar von zapfenartigen Vorsprüngen 103C werden, die den zapfenartigen
Vorsprüngen 103B des siebten Beispiels ähnlich sind. Durch das Presspassen der
zapfenartigen Vorsprünge 103C in die Durchgangslöcher 133c wird der Kassettenspeicher 130
gehalten, wobei seine Oberfläche wie in Fig. 22B gezeigt mit 45º zu der
Bodenoberfläche des Kassettengehäuses 7 gehalten wird.
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Weil in dem achten Beispiel die Gefahr besteht, dass das Kassettengehäuse 130 nicht
stabilisiert werden kann, indem einfache die zapfenartigen Vorsprünge 130C in die
Durchgangslöcher 133c pressgepasst werden, ist vorzugsweise ein Paar von
Halterippen 102A auf der oberen Gehäusehälfte 2 vorgesehen, so dass die unteren Enden der
Halterippen 102A wie in Fig. 22B gezeigt gegen die oberen Oberflächen der
zapfenartigen Vorsprünge 103C stoßen.
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Der zapfenartige Vorsprung 1030 kann mit einer Halteschulter 103S versehen werden,
die mit 45º zu der Bodenoberfläche des Kassettengehäuses 7 geneigt ist und die untere
Oberfläche des Kassettengehäuses 7 wie in Fig. 23A gezeigt von unten hält. Weiterhin
kann die Halterippe 102A mit einer Stoßoberfläche 102S versehen werden, die mit 45º
zu der Bodenoberfläche des Kassettengehäuses 7 geneigt ist und wie in Fig. 23B
gezeigt gegen die obere Oberfläche des Kassettengehäuses 130 stößt.
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Von dem sechsten bis achten Beispiel ist das achte Beispiel, in dem die
Durchgangslöcher 1 33c vertikal zu den Oberflächen des Kassettenspeichers 130 ausgerichtet sind,
hinsichtlich der einfachen Herstellung des Kassettenspeichers 130 am vorteilhaftesten.
Zum Beispiel können die Durchgangslöcher 133c gleichzeitig mit dem Gießen des
Körpers des Kassettenspeichers 130 ausgebildet werden. Wenn die Durchgangslöcher
jedoch wie in dem achten und siebten Beispiel geneigt sind, müssen die
Durchgangslöcher allgemein nach dem Gießen des Körpers des Kassettenspeichers 130 ausgebildet
werden, weil es schwierig ist geneigte Durchgangslöcher gleichzeitig mit dem Gießen
des Körpers 130 auszubilden, was von der Entnahmerichtung des Produkts aus der
Form abhängt. Die beiden letzteren Beispiele sind jedoch gegenüber den
vorhergehenden vorteilhaft, weil der Kassettenspeicher 130 stabiler gehalten werden kann.
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Im Folgenden wird eine Magnetbandkassette gemäß einer Ausführung der vorliegenden
Erfindung beschrieben. Fig. 24 zeigt die Magnetbandkassette 101 dieser Ausführung.
Die Magnetbandkassette 101 dieser Ausführung ist im Wesentlichen genauso aufgebaut
wie die Magnetbandkassette 1, die in Fig. 1 dargestellt ist, wobei jedoch eine
Eingriffsvertiefung 7a an der Vorderseite des Kassettengehäuses 7 ausgebildet ist.
Dementsprechend tragen Elemente, die denen in Fig. 1 entsprechen, die gleichen
Bezugszeichen, und werden hier nicht beschrieben. In Fig. 24 kennzeichnet Bezugszeichen 27a
eine Feder, die die Gleittür 27 in die Schließposition drückt. Pfeil Y kennzeichnet die
Richtung des Einführens der Magnetbandkassette 101 in ein Aufzeichnungs- und
Wiedergabesystem, die der Richtung entspricht, in der die Gleittür gleitet, um die
Bandauslassöffnung 26 zu schließen. Wenn die Bandauslassöffnung 26 geöffnet wird, gleitet die
Gleittür in der Richtung von Pfeil Y'.
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Die Eingriffsvertiefung 7a ist teilweise in der oberen Gehäusehälfte 2 und teilweise in der
unteren Gehäusehälfte 3 ausgebildet, und wenn die obere sowie die untere
Gehäusehälfte 2 und 3 zusammengesetzt werden, wird eine konische Eingriffsvertiefung 7a
ausgebildet. Wenn die Magnetbandkassette 101 in das Aufzeichnungs- und
Wiedergabesystem geladen wird, wird ein Anschlag 110 in Form eines konischen Vorsprungs in
dem Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem, wie in Fig. 25B dargestellt, mit der
Eingriffsvertiefung 7a in Eingriff gebracht.
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Wenn die Magnetbandkassette 101 in das Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem
geladen wird, werden die Zahnräder 29A und 9A der Narbe 23 sowie der Bremstaste 9
voneinander gelöst, so dass sich die Spule 4 auf die oben beschriebene Weise drehen
kann, und der Antriebsmechanismus des Aufzeichnungs- und Wiedergabesystems hält
die Spulenplatte 8 mit Magnetkraft und dreht die Spule 4. Gleichzeitig wird die Gleittür,
die Kraft der Feder 27a überwindend, geöffnet, und der Führungsstift 21 wird an eine
vorbestimmte Position in einem Bandlaufpfad gebracht, so dass Aufzeichnung oder
Wiedergabe möglich wird.
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In Fig. 26 wirkt, wenn die Magnetbandkassette 101 in das Aufzeichnungs- und
Wiedergabesystem 100 geladen wird und die Gleittür 27, die Kraft der Feder 27a überwindend
geöffnet wird, Gegenkraft zu der Drückkraft der Feder 27a auf das Kassettengehäuse 7
in der Richtung von Pfeil Y'. Da die Mitte der Magnetbandkassette 1 durch die
Bremsenlösungsspindel fixiert wird, wirkt Drehmoment R, das durch die Gegenkraft erzeugt
wird, um die Mitte der Spule 4 herum auf das Kassettengehäuse 7. Der Raum in dem
Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem 100, in den die Magnetbandkassette 101
geladen wird, ist etwas größer als die Außenabmessungen der Magnetbandkassette 101,
um Abweichungen der Größe der Magnetbandkassette 101 auszugleichen und das
Laden der Magnetbandkassette 101 zu erleichtern. Dementsprechend ist die Wandfläche,
die den Raum in dem Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem bestimmt, von der
Außenfläche der Magnetbandkassette 101 beabstandet, und der Abstand ermöglicht es,
die Magnetbandkassette 101 durch das Drehmoment R zu drehen. Wenn die
Magnetbandkassette 101 in dem Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem 100 gedreht wird,
kann der Auswerfmechanismus des Aufzeichnungs- und Wiedergabesystems die
Magnetbandkassette 101 nicht richtig ergreifen, und ein Eckenabschnitt K der
Magnetbandkassette 101 kann an der Innenwand des Raums anschlagen, wenn die
Magnetbandkassette 101 aus dem Aufzeichnungs- und Wiedergabesystem ausgeworfen wird,
wodurch das Auswerten der Magnetbandkassette 101 behindert werden kann.
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Bei der vorliegenden Ausführung jedoch erzeugt der Eingriff der Eingriffsvertiefung 7a
mit dem Anschlag 110 eine Last in der Richtung von Pfeil Y' (Fig. 25B), die Drehmoment
R' (Fig. 25A) erzeugt, das das Drehmoment R aufhebt und Drehung der
Magnetbandkassette 101 verhindert.
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Des Weiteren wirkt, wenn die Bremsenlösungsspindel die Bremstaste 9 nach oben
schiebt, Gegenkraft gegen die Drückkraft der Schraubenfeder 10 auf die
Magnetbandkassette 101 in der Richtung von Pfeil U (Fig. 25A). Eingriff der Eingriffsvertiefung 7a mit
dem Anschlag 110 jedoch erzeugt Last in der Richtung von Pfeil U' (Fig. 25B), die die
Gegenkraft in der Richtung von Pfeil U aufhebt und verhindert, dass die
Magnetbandkassette 101 in der Richtung von Pfeil U bewegt wird.
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Obwohl bei dieser Ausführung die Magnetbandkassette 101 mit einer konischen
Eingriffsvertiefung 7a versehen ist, kann die Magnetbandkassette 101 je nach der Form des
Anschlags des Aufzeichnungs- und Wiedergabesystems mit einer Eingriffsvertiefung in
verschiedenen Formen versehen sein. So kann die Magnetbandkassette 101
beispielsweise je nach der Form des Anschlags 120 und 130, die in Fig. 27B und 28B dargestellt
ist, mit einer Eingriffsvertiefung 7b oder 7a versehen sein, die in Fig. 27A und 28A
dargestellt ist.