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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die Erfindung betrifft eine optische
Aufnehmervorrichtung zur Erfassung eines von einer Aufzeichnungsspur
reflektierten Lichtpunktes, um Daten auszulesen, die auf die Aufzeichnungsspur
eines Aufzeichnungsmediums wie beispielsweise einer optischen Platte
und einer Karte aufgezeichnet sind, und ein Verfahren zur Herstellung
einer derartigen optischen Aufnehmervorrichtung, und insbesondere eine
optische Aufnehmervorrichtung zum Aufstrahlen von Lichtpunkten auf
eine Mehrzahl von Spuren und zum Auslesen von auf diese Spuren aufgezeichneten Daten,
sowie ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen optischen Aufnehmervorrichtung.
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Die Erfindung betrifft auch eine
optische Aufnehmervorrichtung, die mit einem CD-Spieler oder dergleichen zu verwenden
ist, eine Halteeinrichtung zum Haltern eines Fotodetektors, welcher
Bestandteil der optischen Aufnehmervorrichtung ist, und ein Verfahren
zur Herstellung einer derartigen optischen Aufnehmervorrichtung,
und insbesondere eine optische Aufnehmervorrichtung, eine Halteeinrichtung und
ein Verfahren zur Herstellung der optischen Aufnehmervorrichtung,
die alle zur Erleichterung der Herstellung der optischen Aufnehmervorrichtung
beitragen.
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2. Beschreibung der verwandten
Technik
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Bei einer optischen Aufnehmervorrichtung zum
Auslesen von Daten, die auf einem Aufzeichnungsmedium wie beispielsweise
einer optischen Platte und einer Karte aufgezeichnet sind, wird
ein Lichtstrahl auf eine Spur des Aufzeichnungsmediums fokussiert
und der von der Spur reflektierte Lichtstrahl wird mit einem Fotodetektor
erfasst.
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Ein weiterer Typ von optischer Aufnehmervorrichtung
wurde vorgeschlagen, bei welchem eine Vielzahl von Lichtstrahlen,
zum Beispiel sieben Lichtstrahlen, erzeugt werden und zugehörige sieben Lichtpunkte
auf Spuren eines Aufzeichnungsmediums fokussiert werden, um auf
die Spuren aufgezeichnete Daten gleichzeitig auszulesen. Mit einer derartigen
herkömmlichen
optischen Aufnehmervorrichtung wird Licht von einer Laserquelle
auf ein Beugungsgitter als Lichtstrahl-Trenneinrichtung aufgebracht,
um eine Mehrzahl von Lichtstrahlen zu erzeugen. Diese Lichtstrahlen
werden durch eine Kollimatorlinse und eine Objektivlinse hindurchgeschickt
und auf Spuren eines Aufzeichnungsmediums in Form von Lichtpunkten
fokussiert. Von den Spuren reflektierte Lichtpunkte werden durch
die Objektivlinse und die Kollimatorlinse im Lichtweg entgegengesetzt
zum optischen Eintrittsweg und durch eine Fokusjustierlinse hindurchgeleitet
und dazu gebracht, auf Fotodioden aufzutreffen, die beispielsweise
entlang einer Richtung senkrecht zur optischen Achse und mit vorbestimmten
Teilungsabständen
entsprechend den reflektierten Lichtpunkten angeordnet sind. Bei
der herkömmlichen
optischen Aufnehmervorrichtung ist jede Fotodiode bei einer vorbestimmten
Fotodioden-Befestigungsposition an einem Rahmen angebracht, um den
reflektierten Lichtstrahl, der die Fokusjustierlinse durchlaufen
hat, dazu zu bringen, auf eine zugehörige Fotodiode aufzutreffen.
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In der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr.
8-221774 werden fünf
Lichtstrahlen erzeugt und auf Spuren eines Aufzeichnungsmediums
fokussiert, und die von den Spuren reflektierten Lichtpunkte werden
erfasst. Ein einzelner Haupt-Lichtpunkt wird zum Auslesen von auf
der Spur aufgezeichneten Daten verwendet, und bei den übrigen vier
Lichtpunkten handelt es sich um Hilfslichtpunkte, welche für eine Spurfolgeregelung
verwendet werden und nicht zum Auslesen von Daten verwendet werden.
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Es gibt Herstellungsschwankungen
bei den Laser-Oszillationsfrequenzen und den Zwischenräumen zwischen
Zellen von Beugungsgittern. Diese Schwankungen beeinflussen die
Teilungsabstände von
reflektierten Lichtstrahlen entlang einer zur optischen Achse senkrechten
Richtung, so dass der reflektierte Lichtstrahl mögli cherweise nicht auf die
zugehörige
Fotodiode auftrifft. Herstellungsschwankungen der Verhältnisse
von Brennweiten der Kollimatorlinsen zu den Gesamtbrennweiten von
Kollimatorlinse und Fokusjustierlinse können auch die Teilungsabstände zwischen
reflektierten Lichtstrahlen entlang einer Richtung senkrecht zur
optischen Achse beeinflussen. Genauer gesagt wird mit einer herkömmlichen
optischen Aufnehmervorrichtung, um schwankende Teilungsabstände zwischen
reflektierten Lichtstrahlen entlang einer Richtung senkrecht zur
optischen Achse zu kompensieren, die Lichtempfangsfläche umso
größer gemacht,
je weiter die Fotodiode entlang einer Richtung senkrecht zur optischen
Achse von der optischen Achse entfernt positioniert ist. Eine Erhöhung der
Lichtempfangsfläche
der Fotodiode führt
zu einer schlechten Frequenzgangkennlinie (einer niedrigeren oberen
Grenzfrequenz) der Fotodiode und kann die Leistung der Vorrichtung
beeinträchtigen.
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Bei einer herkömmlichen optischen Aufnehmervorrichtung,
die mit einem CD-Spieler
oder dergleichen verwendet wird, wird ein einzelner Lichtpunkt zum
Auslesen von auf eine CD aufgezeichneten Daten verwendet. Ein einzelner
Lichtstrahl wird von einer Lichtquelle auf ein Dreiecksprisma aufgestrahlt,
um seine Richtung im Wesentlichen in einem rechten Winkel zu ändern, und
durch eine Objektivlinse hindurchgeschickt, um einen Lichtpunkt
auf der Spur einer CD auszubilden. Der reflektierte Lichtstrahl
wird mit einem Fotodetektor erfasst. Das Dreiecksprisma ist an einem
Rahmen bei einer vorbestimmten Position befestigt, und zwar unter
Verwendung einer vorbestimmten Positioniereinrichtung wie beispielsweise
einem Anschlag.
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Eine weitere optische Aufnehmervorrichtung wurde
vorgeschlagen, bei welcher eine Mehrzahl von Lichtstrahlen, zum
Beispiel sieben Lichtstrahlen erzeugt werden und zugehörige sieben
Lichtpunkte auf Spuren eines Aufzeichnungsmediums fokussiert werden,
um auf den Spuren aufgezeichnete Daten gleichzeitig auszulesen.
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Zum korrekten Fokussieren einer Mehrzahl von
Lichtpunkten auf zugehörige
Spuren eines Aufzeichnungsmediums und zum zuverlässigen Erfassen aller reflektierten Lichtpunkte
und zum Auslesen von Daten ist es erforderlich, dass alle auf die
jeweiligen Spuren aufgestrahlten Lichtpunkte in eine wirksame Zone
der Objektivlinse eintreten. Bei der Ausbildung einer Mehrzahl von
Lichtpunkten auf zugehörigen
Spuren ist es möglich,
dass einige Lichtpunkte nicht in die wirksame Zone der auf die jeweiligen Spuren
aufstrahlenden Objektivlinse eintreten, bedingt durch Bearbeitungsgenauigkeitsfehler,
Abmessungsfehler und Montagefehler jedes Bauteils der optischen
Aufnehmervorrichtung. Wenn die Richtung eines Lichtstrahls relativ
zur Spuroberfläche
aufgrund von Montagefehlern eines optischen Elements geneigt ist,
ist es möglich,
dass der Fokussierzustand eines jeden Lichtpunktes inkonsistent
und unbalanciert wird.
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28 zeigt
eine herkömmliche
Halteeinrichtung 216, die an einem Basisstück 212 einer
optischen Aufnehmervorrichtung 210 befestigt ist. Das Basisstück 212 weist
eine Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 auf. Die Halteeinrichtung 216 einer Blockstruktur
von vorbestimmter Dicke weist eine Verklebungsfläche 240 und eine Nicht-Verklebungsfläche 242 auf.
Die Verklebungsfläche 240 ist
mit der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 verklebt. Ein
Lichtempfangseinheit-Aufnahmestück 218 ist
im mittleren Bereich der Nicht-Verklebungsfläche 218 ausgebildet.
Ein kreisförmiges
Fenster 220 ist auf der Unterseite der Lichtempfangseinheit 218 ausgebildet,
um einen Laserstrahl von einem kreisförmigen Fenster 236 (30), das auf der Seite der
Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 ausgebildet
ist, durch dieses kreisförmige
Fenster 220 hindurchzulassen. V-förmige Stiftpassnuten 222 sind über die gesamte
Dicke der Halteeinrichtung 216 auf der rechten und linken
Seite der Halteeinrichtung 216 ausgebildet. Eine Lichtempfangseinheit 224 beinhaltet
Fotodetektoren oder dergleichen, und ihre Form und Größe ist konform
zum Lichtempfangseinheit-Aufnahmestück 218, so dass sie
sich in dieses einsetzen und an diesem befestigen lässt. Eine
flexible Leiterplatte (FPC) 226 ist an der äußeren Seitenfläche der Lichtempfangseinheit 224 befestigt.
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29 stellt
einen Vormontageprozess zur Befestigung der herkömmlichen Halteeinrichtung 216 am
Basisstück 212 dar.
Die horizontalen und vertikalen Richtungen sind durch x und y dargestellt.
Die Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 ist parallel zur
x-y-Ebene. Die Richtung senkrecht zur x-Richtung ist durch z dargestellt
und ist senkrecht zur Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214.
Eine Justierstift-Halteeinrichtung 254 weist
ein Paar von Justierstiften 256 auf, die sich entlang der
z-Richtung erstrecken
und spitz zulaufende scharfe Enden aufweisen. Die Justierstift-Halteeinrichtung 254 lässt sich
entlang der x-, y- und z-Richtungen bewegen. Die Justierstift-Halteeinrichtung 254 wird
zuerst in z-Richtung in Richtung der Nicht-Verklebungsfläche 242 der Halteeinrichtung 216 bewegt,
um die Justierstifte 256 teilweise in die V-förmigen Stiftjustiernuten 222 einzusetzen,
und wird danach in xund y-Richtung bewegt, um die Halteeinrichtung 216 relativ
zum Basisstück 212 in
x- und y-Richtung zu bewegen, bis eine Lichtempfangsebene der Lichtempfangseinheit 224 die
optische Achse des Laserstrahls erreicht, der vom kreisförmigen Fenster 236 (31) des Basisstücks 212 zugeführt wird.
Als nächstes
wird Sekundenkleber 270 (32)
auf die zwei Gebiete 266 auf der Oberseite der Halteeinrichtung 216 aufgetropft, um
die Halteeinrichtung 216 an der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 für eine Vorab-Befestigung
der Halteeinrichtung 216 zu verkleben. Danach wird die
Justierstift-Halteeinrichtung 254 in z-Richtung bewegt,
um vom Basisstück 212 zurückgezogen zu
werden, so dass die Justierstifte 256 von den V-förmigen Stiftpassnuten 222 wegbewegt
werden.
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30 zeigt
eine weitere herkömmliche
Halteeinrichtung 230, die an einem Basisstück 212 einer herkömmlichen
optischen Aufnehmervorrichtung 210 befestigt ist. Die Hauptstruktur
wird nachfolgend beschrieben. Die Halteeinrichtung 230 weist
einen Torabschnitt 232 auf, welcher über einer Halteinrichtungs-Befestigungsfläche 214 schwebend
gehaltert ist. Ein Lichtempfangseinheit-Aufnahmestück 218 ist im
Torabschnitt 232 ausgebildet. Die Vorab-Befestigung der
Halteeinrichtung 230 am Basisstück 212 verläuft ähnlich wie
bei der, die mit Bezug auf 29 beschrieben
wurde. Die spitz zulaufenden scharfen Enden der Justierstifte 256 der
Justierstift-Halteeinrichtung 254 sind
in die V-förmigen
Stiftpassnuten 222 eingesetzt.
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31 zeigt
eine weitere herkömmliche
Halteeinrichtung 238 vor ihrer Befestigung an einem Basisstück 212 einer
optischen Aufnehmervorrichtung 210. Ein kreisförmiges Loch 236 ist
im Basisstück 212 auf
Seiten der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 ausgebildet
und aus diesem Loch wird ein Laserstrahl an die Lichtempfangseinheit 224 abgestrahlt.
Die Halteeinrichtung 238 weist obere und untere Vorsprünge auf,
die sich zu ihrer rechten und linken Seite hin erstrecken. Diese
rechten und linken Vorsprünge
sind mit "losen" Löchern 244 und
Stiftlöchern 246 ausgebildet,
die sich durch die gesamte Dicke der Halteeinrichtung 238 erstrecken.
Eine Druck-Blattfeder 248 ist mit Aussparungen 250 und Schraubeneinführlöchern 252 bei
Positionen ausgebildet, die den Stiftlöchern 246 und den "losen" Löchern 244 der
Halteeinrichtung 238 entsprechen. Ein konvexer Abschnitt
der Plattenfeder 248 steht in Richtung der Klebefläche 240 vor,
und ein Scheitelpunkt des konvexen Abschnitts steht gegen die Nicht-Verklebungsfläche 242 der
Halteeinrichtung 216 an. Die Justierstift-Halteeinrichtung 254 wird
als erstes bewegt, um die Justierstifte 256 in die Aussparungen 250 einzuführen und
die Enden der Stifte teilweise in die Stiftlöcher 246 der Halteeinrichtung
einzuführen,
und wird dann in x- und y-Richtung
bewegt. Wenn die Lichtempfangsebene der Lichtempfangseinheit 224 die
optische Achse eines vom kreisförmigen
Fenster 236 zugeführten
Laserstrahls erreicht, wird die Bewegung der Halteeinrichtung 238 relativ zum
Basisstück 212 angehalten.
Danach wird, wie in 29 gezeigt,
der Sekundenkleber 270 auf die zwei Gebiete 266 aufgetropft,
um die Klebefläche 240 der Halteeinrichtung 238 mit
der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 vorab zu verkleben.
Als letztes werden Befestigungsschrauben in die Schraubeneinführlöcher 252 und
die "losen" Löcher 244 eingesetzt und
in Schraubenlöchern 260 auf
beiden Seiten der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 verschraubt,
um dadurch die Halteeinrichtung 238 an der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 zu
befestigen. Die Größe des Schraubeneinführloches 252 ist
so festgelegt, dass sich die Halteeinrichtung 238 in x-
und y-Richtung relativ zur Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 bewegen
lässt,
um die endgültigen
Befestigungspositionen unter Verwendung der Justierstifte 256 festzulegen.
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32 stellt
ein (unerwünschtes)
Eindringen des Sekundenklebers in die Vförmigen Stiftpassnuten 222 unmittelbar
nach der Vorab-Befestigung der in 28 dargestellten
Halteeinrichtung 216 dar. Die spitz zulaufenden scharfen
Enden der Justierstifte 256 stehen gegen die Seitenkanten
der V-förmigen Stiftpassnuten 222 so
an, dass verhindert wird, dass die Stifte weiter in die V-förmigen Nuten
eintreten, und es wird verhindert, dass die spitz zulaufenden scharfen
Enden gegen die Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 anstehen.
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Bezug nehmend auf 32 fließt der Sekundenkleber 270,
der auf die zwei Zonen 266 (29) aufgetropft
wurde, in einen Spalt zwischen der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 des
Basisstücks 212 und
die Klebefläche 240 der
Halteeinrichtung 238 und dringt in die V-förmigen Stiftpassnuten 222 ein.
Der Sekundenkleber 270 steigt dann in einem Zwischenraum
zwischen den sich verjüngenden scharfen
Enden der Justierstifte und den Seitenwänden der Halteeinrichtung 216 durch
Kapillarkräfte hoch
und dringt in diesen ein. Nachdem der Sekundenkleber 270 auf
die zwei Zonen 266 aufgetropft wurde, werden die Justierstifte 256 von
der Halteeinrichtung 216 zurückgezogen und aus den V-förmigen Stiftpassnuten 222 herausgezogen.
Jedoch kann, wie in 32 gezeigt,
der Sekundenkleber 270, der in die V-förmigen
Stiftpassnuten eingedrungen ist, an den sich verjüngenden
scharfen Enden der Justierstifte 256 befestigt und mit
diesen verklebt sein. In diesem Fall ist es möglich, dass, wenn die Justierstifte 256 aus
den V-förmigen
Stiftpassnuten 222 herausgezogen werden, die bereits vorab
an der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 224 angebrachte Halteeinrichtung 216 von
der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 abgezogen
wird.
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Eine optische Aufnehmervorrichtung
gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 sowie ein Verfahren zur Fertigung einer optischen
Aufnehmervorrichtung gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 35 sind von US-A-5,497,366 bekannt.
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Es ist ein Ziel der Erfindung, eine
optische Aufnehmervorrichtung und ein Herstellungsverfahren für diese
bereitzustellen, mit dem sich verhindern lässt, dass Justierstifte während einer
Vormontage mit Klebstoff verklebt werden.
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Gemäß der Erfindung werden die
obigen Ziele durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 bzw. ein Verfahren
nach Anspruch 35 erreicht. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen beansprucht.
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Mit anderen Worten weist eine optische
Aufnehmervorrichtung dieser Erfindung auf: (a) eine Bildpunkt-Erzeugungseinrichtung,
welche zur Ausbildung eines jeweiligen Lichtpunkts einer Mehrzahl von über einen
Kollimator ankommenden Lichtstrahlen auf einer jeweiligen Spur eines
Aufzeichnungsmediums dient; (b) eine Mehrzahl von Fotodetektoren,
die jeweils für
einen jeweiligen Lichtpunkt vorgesehen sind, um reflektiertes Licht
von jedem Lichtpunkt zu empfangen, wobei das reflektierte Licht
die Bildpunkt-Erzeugungseinrichtung, den Kollimator und die Fokusjustiereinrichtung
in dieser Reihenfolge durchlaufen hat; und (c) einen Rahmen, an
dem der Kollimator montiert ist, wobei die Fokusjustiereinrichtung
und die Mehrzahl von Fotodetektoren durch ein Fokusjustiereinrichtungs-Trägerelement
bzw. ein separat vom Rahmen ausgebildetes Fotodetektor-Trägerelement
gehaltert sind, und das Fokusjustiereinrichtungs-Trägerelement
und das Fotodetektor-Trägerelement
am Rahmen bei Positionen entlang einer optischen Achse befestigt
sind, wobei bei den Positionen visuell bestätigt wird, dass das reflektierte
Licht eines jeden Lichtpunktes auf einen zugehörigen Fotodetektor auftrifft.
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Die visuelle Bestätigung, dass das reflektierte
Licht eines jeden Lichtpunktes auf einen zugehörigen Fotodetektor auftrifft,
kann durch die Beurteilung eines angezeigten Bildes der Positionen
der reflektierten Lichtstrahlen erfolgen, das mit einem entlang der
optischen Achsrichtung angeordneten CCD aufgenommen wird. Das Aufzeichnungsmedium schließt solche
Medien ein, deren Daten optisch gelesen werden, zum Beispiel eine
optische Platte wie beispielsweise eine CD und eine Karte. Die Bildpunkt-Erzeugungseinrichtung,
der Kollimator und die Fokusjustiereinrichtung beinhalten außer Linsen auch
andere optische Elemente.
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Die Teilungsabstände zwischen den reflektierten
Lichtstrahlen eines jeden Lichtpunktes, der durch die Fokusjustiereinrichtung
auf die Fotodetektoren fokussiert wird und entlang der Richtung
senkrecht zur optischen Achse angeordnet ist, ist bei jeder optischen
Aufnehmervorrichtung aufgrund von Herstellungsschwankungen unterschiedlich.
Die Herstellungsschwankungen beinhalten Schwankungen der Oszillationsfrequenzen
der Laser, die Abstände
zwischen Zellen der Beugungsgitter und die Verhältnisse der Brennweiten der
Kollimatoren zur Gesamtbrennweite von Kollimatoren und Fokusjustiereinrichtung.
Jedoch sind bei dieser optischen Aufnehmervorrichtung das Fokusjustiereinrichtungs-Trägerelement
und das Fotodetektor-Trägerelement
separat vom Rahmen und entlang der Richtung der optischen Achse
beweglich ausgebildet und am Rahmen bei Positionen entlang der Richtung
der optischen Achse befestigt, wobei die Positionen visuell bestätigt werden,
dass das reflektierte Licht eines jeden Lichtpunktes auf einen zugehörigen Fotodetektor
auftrifft. Demgemäß trifft
jeder reflektierte Lichtstrahl in korrekter Weise auf einen zugehörigen Fotodetektor
auf, so dass die Lichtempfangsfläche
von jedem Fotodetektor verkleinert werden kann und die Frequenzkennlinie
verbessert werden kann.
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Bei der optischen Aufnehmervorrichtung
dieser Erfindung wird die Mehrzahl von Lichtstrahlen erzeugt, indem
Licht von einer Lichtquelle durch ein Beugungsgitter hindurch geschickt
wird.
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Da eine Mehrzahl von Lichtstrahlen
durch eine einzelne Lichtquelle erzeugt werden kann, ist dies sehr
kostengünstig.
Da die Lichtpunkte der Lichtstrahlen im Allgemeinen in einer Linie
auf dem Aufzeichnungsmedium fluchten, sind reflektierte Lichtstrahlen,
die durch die Fokussiereinrichtung auf die Fotodetektoren fokussiert
werden, im Allgemeinen in einer Linie entlang einer Richtung senkrecht zur
optischen Achse angeordnet und die Teilungsabstände zwischen reflektierten
Lichtstrahlen ändern sich
linear mit einer Bewegungsänderung
entlang der optischen Achse.
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Demgemäß ist es durch Verschieben
des Fotodetektor-Trägerelementes
entlang der optischen Achse leicht, die Positionen entlang der optischen Achse
zu suchen, welche erlauben, dass das reflektierte Licht eines jeden
Lichtpunktes auf einen zugehörigen
Fotodetektor auftrifft, wobei die Fotodetektoren vorab mit gleichen
Teilungsabständen
entlang einer Richtung senkrecht zur optischen Achse angeordnet
wurden.
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Bei der optischen Aufnehmervorrichtung
der Erfindung beinhaltet zumindest einer der Mehrzahl von Fotodetektoren
eine Mehrzahl von Lichtempfangszonen, welche einen einzigen Lichtstrahl
in unterteilter Weise empfangen.
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Die Teilungsabstände und Positionen der reflektierten
Lichtstrahlen entlang einer Richtung senkrecht zur optischen Achse ändern sich
in regelmäßiger Weise
mit der Position der Fotodetektoren entlang der optischen Achse.
Demgemäß ist es,
wenn mindestens ein Fotodetektor aus einer Mehrzahl von Lichtempfangszonen
besteht, welche in unterteilter Weise einen einzigen reflektierten
Lichtstrahl empfangen (zum Beispiel, wenn ein auf der optischen Achse
befindlicher Fotodetektor in vier Zonen A, B, C und D unterteilt
ist) und überprüft wird,
ob das reflektierte Licht in korrekter Weise auf jede der vier Lichtempfangszonen
auftrifft, nicht erforderlich, zu überprüfen, ob das reflektierte Licht
auf jeden der anderen auf einer Linie angeordneten Fotodetektoren
auftrifft.
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Verfahren zur Herstellung einer optischen Aufnehmervorrichtung
mit einer Bildpunkt-Erzeugungseinrichtung, die zur Ausbildung eines
jeweiligen Lichtpunkts einer Mehrzahl von über einen Kollimator ankommenden
Lichtstrahlen auf einer jeweiligen Spur eines Aufzeichnungsmediums
dient, mit einer Mehrzahl von Fotodetektoren, die jeweils für einen
jeweiligen Lichtpunkt vorgesehen sind, um reflektiertes Licht von
jedem Lichtpunkt zu empfangen, wobei das reflektierte Licht die
Bildpunkt-Erzeugungseinrichtung, den Kollimator und die Fokusjustiereinrichtung
in dieser Reihenfolge durchlaufen hat, und mit einem Rahmen, an
dem der Kollimator montiert ist, wobei das erfindungsgemäße Verfahren
folgende Schritte aufweist: Ändern
eines ersten Abstandes zwischen Kollimator und Fokusjustiereinrichtung ent lang
der optischen Achsrichtung und eines zweiten Abstandes zwischen
dem Kollimator und den Fotodetektoren entlang der optischen Achsrichtung;
Suchen des ersten und des zweiten Abstands entlang der optischen
Achsrichtung, die das Auftreffen des reflektierten Lichts eines
jeweiligen der Lichtpunkte auf einen zugehörigen Fotodetektor ermöglichen; und
Befestigen der Fokusjustiereinrichtung und der Fotodetektoren am
Rahmen beim gesuchten ersten und zweiten Abstand entlang der optischen
Achsrichtung.
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Die Teilungsabstände zwischen den reflektierten
Lichtstrahlen eines jeden Lichtpunktes, der durch die Bildpunkt-Erzeugungseinrichtung
erzeugt wird und durch die Fokusjustiereinrichtung auf die Fotodetektoren
fokussiert wird, ist für
jede optische Aufnehmervorrichtung aufgrund von Herstellungsschwankungen
unterschiedlich. Die Herstellungsschwankungen beinhalten Schwankungen
der Oszillationsfrequenzen der Laser, die Abstände zwischen Zellen der Beugungsgitter
und die Verhältnisse
der Brennweiten der Kollimatoren zur Gesamtbrennweite von Kollimatoren
und Fokusjustiereinrichtung. Jedoch werden bei diesem Verfahren
zur Herstellung einer optischen Aufnehmervorrichtung das Fotodetektor-Trägerelement
und das Fokusjustiereinrichtungs-Trägerelement entlang der optischen
Achse bewegt werden und am Rahmen bei Positionen entlang der optischen
Achse befestigt werden, wobei die Positionen erlauben, dass das
reflektierte Licht eines jeden Lichtpunktes in korrekter Weise auf
einen zugehörigen
Fotodetektor auftrifft. Demgemäß können die
Herstellungsschwankungen kompensiert werden und jeder reflektierte
Strahl lässt
sich in korrekter Weise auf den zugehörigen Fotodetektor aufstrahlen.
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Beim Verfahren zur Herstellung einer
optischen Aufnehmervorrichtung dieser Erfindung wird eine Änderung
der ersten und zweiten Abstände
entlang der optischen Achsrichtung durchgeführt, während dabei eine vorbestimmte
Beziehung zwischen den ersten und zweiten Abständen beibehalten wird.
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Jeder reflektierte Lichtstrahl wird
unter einem vorbestimmten Winkel relativ zur optischen Achse übertragen.
Daher weist der Abstand zwischen einem Referenz punkt und der Fokusjustiereinrichtung entlang
der optischen Achse und der Abstand zwischen dem Referenzpunkt und
den Fotodetektoren entlang der optischen Achse eine vorbestimmte
Beziehung auf, wenn das reflektierte Licht, das von der Fokusjustiereinrichtung
ausgesendet wird, in korrekter Weise auf den zugehörigen Fotodetektor
auftrifft. Unter Beibehaltung dieser Beziehung werden das Fokusjustiereinrichtungs-Trägerelement
und das Fotodetektor-Trägerelement
bewegt, so dass die Positionen der Fokusjustiereinrichtung und der
Fotodetektoren entlang der optischen Achse in effektiver Weise gesucht
werden können,
wobei die Positionen erlauben, dass das reflektierte Licht eines
jeden Lichtpunktes in korrekter Weise auf einen zugehörigen Fotodetektor
auftrifft.
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Eine optische Aufnehmervorrichtung
dieser Erfindung weist auf: (a) ein optisches Lichtreflexionselement,
welches eine Mehrzahl von entlang einer Richtung einer ersten Achsenlinie
ankommenden Lichtstrahlen in Richtung einer sich von der ersten Achsenlinie
unterscheidenden zweiten Achsenlinie reflektiert; (b) eine Lichtpunkt-Erzeugungseinrichtung,
welche einen Lichtpunkt des jeweiligen Lichtstrahls, der entlang
der Richtung der zweiten Achsenlinie vom optischen Lichtreflexionselement
her einfällt,
auf einer jeweiligen Spur eines Aufzeichnungsmediums ausbildet;
(c) eine Trägereinrichtung, welche
das optische Lichtreflexionselement um mindestens eine Rotationsachsenlinie
drehbar auf einem Rahmen haltert, wobei die Rotationsachsenlinie durch
einen Bezugspunkt hindurch verläuft,
der ein Kreuzungspunkt der ersten mit der zweiten Achsenlinie ist;
(d) eine Befestigungseinrichtung, welche das optische Lichtreflexionselement
am Rahmen befestigt; und zwar bei der Drehposition, welche erlaubt, dass
die Lichtpunkte auf einem Aufzeichnungsmedium in die effektive Zone
der Lichtpunkt-Erzeugungseinrichtung eintreten und/oder erlauben,
dass die Fokussierzustände
der Lichtpunkte im Wesentlichen gleich werden; und (e) eine Reflexionslicht-Erfassungseinrichtung,
welche reflektiertes Licht eines jeweiligen Lichtpunktes erfasst,
das die Lichtpunkt-Erzeugungseinrichtung durchlaufen hat.
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Das Aufzeichnungsmedium schließt solche Medien
ein, deren auf einer Spur Daten optisch gelesen werden, zum Beispiel
eine optische Platte, wie beispielsweise eine CD und eine Karte.
Die Lichtpunkt-Erzeugungseinrichtung beinhaltet außer konvexen
und konkaven Linsen auch andere optische Elemente, beispielsweise
ein Fresnel-Element. Zwei Schritte, eine Vormontage und eine endgültige Montage,
können
verwendet werden, um das optische Lichtreflexionselement mittels
der Befestigungseinrichtung am Rahmen zu befestigen. Die effektive Zone
für die
Lichtpunkt-Erzeugungseinrichtung
ist eine Zone eines Aufzeichnungsmediums, bei welcher Lichtpunkte,
die zum korrekten Auslesen in der Lage sind, auf den Spuren ausgebildet
werden.
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Wenn die Drehposition des optischen
Lichtreflexionselementes um die Rotationsachsenlinie verändert wird,
verändern
sich die Positionen der Lichtpunkte auf einem Aufzeichnungsmedium und/oder
die Richtungen der Lichtstrahlen relativ zum Aufzeichnungsmedium,
so dass sich der Fokussierzustand eines jeden Lichtpunktes ändert. Die Drehposition
des optischen Lichtreflexionselementes wird so angepasst, dass ermöglicht wird,
dass alle Lichtpunkte in die effektive Zone der Lichtpunkt-Erzeugungseinrichtung
eintreten, und/oder so, dass die Größe eines jeden Lichtpunktes
auf einer Spur des optischen Aufzeichnungsmediums im Wesentlichen gleich
groß wird,
und danach wird das optische Lichtreflexionselement am Rahmen mittels
der Befestigungseinrichtung befestigt. Demgemäß können, ungeachtet des Größenfehlers
eines jeden Bestandteils der optischen Aufnehmervorrichtung die
Lichtpunkte in die effektive Zone der Lichtpunkt-Erzeugungseinrichtung
eintreten und/oder die Größe eines
jeden Lichtpunktes kann im Wesentlichen gleich groß gemacht
werden.
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Bei der optischen Aufnehmervorrichtung
dieser Erfindung beinhaltet die Rotationsachsenlinie eine Rotationsachsenlinie,
die sowohl zur ersten Achsenlinie als auch zur zweiten Achsenlinie
senkrecht ist.
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Bei der optischen Aufnehmervorrichtung
dieser Erfindung beinhaltet die Rotationsachsenlinie eine Rotationsachsenlinie,
die mit der ersten Achsenlinie übereinstimmt.
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Bei der optischen Aufnehmervorrichtung
dieser Erfindung beinhaltet die Rotationsachsenlinie eine Rotationsachsenlinie,
die mit der zweiten Achsenlinie übereinstimmt.
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Wenn die Drehposition des optischen
Lichtreflexionselementes um eine Rotationsachsenlinie verändert wird,
die sowohl zur ersten als auch zur zweiten Achsenlinie senkrecht
ist, eine Rotationsachsenlinie, die mit der ersten Achsenlinie zusammenfällt, und/oder
eine Rotationsachsenlinie, die mit der zweiten Achsenlinie zusammenfällt, verändern sich die
Positionen der Lichtpunkte auf einem Aufzeichnungsmedium und/oder
die Richtungen der Lichtstrahlen relativ zum Aufzeichnungsmedium,
so dass sich der Fokussierzustand eines jeden Lichtpunktes ändert. Die
Drehposition des optischen Lichtreflexionselementes wird so angepasst,
dass ermöglicht wird,
dass alle Lichtpunkte in die effektive Zone der Lichtpunkt-Erzeugungseinrichtung
eintreten, und/oder so, dass die Größe eines jeden Lichtpunktes
auf einer Spur des optischen Aufzeichnungsmediums im Wesentlichen
gleich groß wird,
und danach wird das optische Lichtreflexionselement am Rahmen mittels
der Befestigungseinrichtung befestigt. Demgemäß können, ungeachtet des Größenfehlers eines
jeden Bestandteils der optischen Aufnehmervorrichtung die Lichtpunkte
in die effektive Zone der Lichtpunkt-Erzeugungseinrichtung eintreten und/oder
die Größe eines
jeden Lichtpunktes kann im Wesentlichen gleich groß gemacht
werden.
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Bei der optischen Aufnehmervorrichtung
dieser Erfindung beinhaltet die Trägereinrichtung einen sphärischen
Passabschnitt. Der sphärische
Passabschnitt macht das optische Lichtempfangselement frei drehbar
um eine optionale Drehachsenlinie, so dass die Drehposition des
optischen Lichtreflexionselementes um eine Drehachsenlinie verändert werden
kann, die sowohl zur ersten als auch zur zweiten Achsenlinie senkrecht
ist, eine Drehachsenlinie, die mit der ersten Achsenlinie zusammenfällt, und/oder eine
Drehachsenlinie, die mit der zweiten Achsenlinie zusammenfällt. Demgemäß ist es
nicht erforderlich, die Trägereinrichtung
für jede
der Drehachsen- Linien vorzusehen,
um welche sich das optische Lichtreflexionselement dreht, und die
Struktur der Trägereinrichtung
kann vereinfacht werden.
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Eine optische Aufnehmervorrichtung
der Erfindung weist auf: (a) ein optisches Lichtreflexionselement,
welches eine Mehrzahl von entlang einer Richtung einer ersten Achsenlinie
ankommenden Lichtstrahlen in Richtung einer sich von der ersten Achsenlinie
unterscheidenden zweiten Achsenlinie reflektiert; (b) eine Lichtpunkt-Erzeugungseinrichtung,
welche einen Lichtpunkt des jeweiligen Lichtstrahls, der entlang
der Richtung der zweiten Achsenlinie vom optischen Lichtreflexionselement
her einfällt,
auf einer jeweiligen Spur eines Aufzeichnungsmediums ausbildet;
(c) eine Trägereinrichtung, welche
das optische Lichtreflexionselement auf dem Rahmen entlang der Richtung
der ersten Achsenlinie und/oder der zweiten Achsenlinie haltert;
(d) eine Befestigungseinrichtung, welche das optische Lichtreflexionselement
am Rahmen befestigt, nachdem die Position des optischen Lichtreflexionselementes
entlang der ersten oder zweiten Achsenlinie so angepasst wurde,
dass ermöglicht
wird, dass die Lichtpunkte auf einem Aufzeichnungsmedium in die
effektive Zone der Lichtpunkt-Erzeugungseinrichtung eintreten, und
(e) eine Reflexionslicht-Erfassungseinrichtung, welche reflektiertes
Licht eines jeweiligen Lichtpunktes erfasst, das die Lichtpunkt-Erzeugungseinrichtung
durchlaufen hat.
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Wenn die Position des optischen Lichtreflexionselementes
entlang der ersten oder zweiten Achsenlinie verändert wird, ändern sich
die Positionen der Lichtpunkte auf dem Aufzeichnungsmedium. Nachdem
die Position des optischen Lichtreflexionselementes entlang der
ersten oder zweiten Achsenlinie so angepasst wird, so dass ermöglicht wird,
dass alle Lichtpunkte in die effektive Zone der Lichtpunkt-Erzeugungseinrichtung
eintreten, wird dieses am Rahmen mittels der Befestigungseinrichtung
befestigt. Demgemäß können die
Lichtpunkte, ungeachtet von Größen-, Bearbeitungs-
und Montagefehlern eines jeden Bestandteils der optischen Aufnehmervorrichtung
in die effektive Zone der Lichtpunkt-Erzeugungseinrichtung in korrekter
Weise eintreten.
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Eine optische Aufnehmervorrichtung
dieser Erfindung weist eine Fotodiodeneinheit auf, die an einer
Halteeinrichtung befestigt ist, welche eine Klebefläche, die
mit einer Halterungsbefestigungsfläche einer Grundplatte verklebt
ist, und ein Positionsjustierstift-Aufnahmestück aufweist, das einen Positionsjustierstift
aufnimmt, wobei die Halteeinrichtung mit der Grundplatte verklebt
wird, nachdem die Halteeinrichtung durch den Positionsjustierstift
in einer geeigneten Position ausgerichtet wurde, wobei: die Halteeinrichtung
einen Abschirmungsabschnitt aufweist, welcher die Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche vom
Positionsjustierstift-Aufnahmestück
abschirmt.
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Ein Teil des Vormontage-Klebstoffes,
der auf eine Vormontage-Klebezone aufgetropft wurde, fließt zwischen
die Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche des Basisstücks und
die Klebefläche
der Halteeinrichtung ein, und in Richtung des Positionsjustierstift-Aufnahmestücks. Jedoch
schirmt der Abschirmabschnitt die Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche vom
Positionseinstellstift-Aufnahmestift ab. Es ist daher möglich, ein
Eindringen des zur Vormontage verwendeten Klebstoffes in den Positionsjustierstift
zu verhindern und somit ein Befestigen am Positionsjustierstift
im Positionsjustierstift-Aufnahmestück zu verhindern. Demgemäß wird verhindert,
dass der Positionsjustierstift durch den zur Vormontage verwendeten
Klebstoff am Positionsjustierstift-Aufnahmestück befestigt wird.
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Bei der optischen Aufnehmervorrichtung
dieser Erfindung ist das Positionsjustierstift-Aufnahmestück eine
Vertiefung, die auf der der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche gegenüberliegenden Seite offen ist
und auf der Seite der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche geschlossen
ist, und das geschlossene Ende der Vertiefung den Abschirmungsabschnitt
bildet.
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Die Aussparung ist an einem seitlichen
Ende der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche geschlossen.
Es wird daher durch das geschlossene Ende der Aussparung verhindert,
dass der Vormontage-Klebstoff in die Aussparung eindringt, und es
kann verhindert werden, dass der Positionsjustierstift durch den Vormontage-Klebstoff an der
Aussparung befestigt wird.
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Bei der optischen Aufnehmervorrichtung
dieser Erfindung ist die Halteeinrichtung mit einem Vorsprung versehen,
der zu einer der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche gegenüberliegenden Seite vorragt,
und eine Vertiefung, die zur Oberseite des Vorsprungs hin offen
ist, ist im Vorsprung ausgebildet.
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Wenn die Dicke der Halteeinrichtung
gering ist, ist es schwierig, die Halteeinrichtung mit dem Positionsjustierstift-Aufnahmestück und dem
Abschirmabschnitt zu versehen. Jedoch wird mit dieser Halteeinrichtung
eine ausreichende Dicke gewährleistet, so
dass die Herstellung des Positionsjustierstift-Aufnahmestückes und
des Abschirmabschnittes leicht wird.
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Bei der optischen Aufnehmervorrichtung
dieser Erfindung ragt ein Vorsprung von einer Fläche, die der Verklebungsfläche gegenüberliegt,
in Richtung entgegengesetzt zur Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche vor,
und ein oberes Umfangsgebiet des Vorsprungs ist in eine Eingreiföffnung des
Positionsjustierstiftes eingeführt.
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Da die obere Umfangsfläche des
Vorsprungs in das Eingreifloch des Positionsjustierstiftes eingeführt wird,
kann der Stift durch den Vorsprung aufgenommen werden, der als Positionsjustierstift-Aufnahmestück dient,
und zwar bei einer Position, die ausreichend weit von der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche entfernt
ist.
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Demgemäß kann verhindert werden, dass der
Positionsjustierstift während
der Vormontage durch den Vormontage-Klebstoff befestigt wird, und die
Herstellung des Positionsjustierstift-Aufnahmestücks und des Abschirmabschnittes
wird einfach.
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Bei der optischen Aufnehmervorrichtung
dieser Erfindung ist eine Führungsnut
in einer Verklebungsfläche
der Halteeinrichtung ausgebildet, wobei die Führungsnut vorbereitend Klebstoff
von einem Vormontage-Klebstoffauftropfgebiet in eine Richtung leitet,
die sich von einer zum Positionsjustierstift-Aufnahmestück hin weisenden
Richtung unterscheidet.
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Der Vormontage-Klebstoff, der auf
die Vormontage-Klebstoffauftropfzone aufgetropft wurde, wird durch
die Führungsnut
so gelenkt, dass er nicht in Richtung des Positionsjustierstift-Aufnahmestücks fließt. Demgemäß kann verhindert
werden, dass der Positionsjustierstift mit dem Vormontage-Klebstoff
im Positionsjustierstift-Aufnahmestück befestigt
wird.
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Eine Halteeinrichtung der Erfindung
weist auf: Eine Mehrzahl von Positionsjustierstift-Aufnahmestücken, welche
eine Mehrzahl von Positionsjustierstiften aufnehmen; eine Klebefläche, die
mit einer Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche eines Basisstücks verklebt
ist; eine Befestigungseinrichtung zur Befestigung einer Fotodetektoreinheit;
und einen Abschirmabschnitt, welcher die Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche von
jedem der Positionsjustierstift-Aufnahmestücke abschirmt.
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Der Abschirmabschnitt schirmt die
Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche
vom Positionsjustierstift-Aufnahmestück ab und verhindert, dass
der Vormontage-Klebstoff in das Positionsjustierstift-Aufnahmestück eindringt.
Demgemäß kann verhindert
werden, dass der Positionsjustierstift während des Vormontierens der
Halteeinrichtung am Basisstück
am Positionsjustierstift-Aufnahmestück befestigt wird.
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Eine Halteeinrichtung der Erfindung
weist auf: Eine Mehrzahl von Positionsjustierstift-Aufnahmestücken, welche
eine Mehrzahl von Positionsjustierstiften aufnehmen; eine Klebefläche, die
mit einer Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche eines Basisstücks verklebt
ist; eine Befestigungseinrichtung zur Befestigung einer Fotodetektoreinheit;
und eine Mehrzahl von Führungsnuten,
welche Vormontage-Klebstoff
von einer Vormontage-Klebstoffauftropfzone in eine Richtung lenken,
die sich von einer Richtung zu den Positionsjustierstift-Aufnahmestücken unterscheidet.
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Die Führungsnut leitet den bei der
Vormontage-Klebstoffauftropfzone befindlichen Klebstoff in Richtung
der Zone, die sich vom Positionsjustierstift-Aufnahmestück unterscheidet
und verhindert, dass er in Richtung des Positionsjustierstift-Aufnahmestücks fließt. Demgemäß kann verhindert
werden, dass der Positionsjustierstift während der Vormontage der Halteeinrichtung über das
Basisstück
am Positionsjustierstift-Aufnahmestück befestigt wird.
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Ein Verfahren zur Herstellung einer
optischen Aufnehmervorrichtung, die eine Fotodiodeneinheit aufweist,
welche an einer Halteeinrichtung befestigt ist, die wiederum ein
Positionsjustierstift-Aufnahmestück
und einen Abschirmungsabschnitt aufweist, welcher die Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche einer
Grundplatte vom Positionsjustierstift-Aufnahmestück abschirmt, weist folgende Schritte
auf: (a) Ausrichten der Halteeinrichtung in geeigneter Position
unter Verwendung eines Positionsjustierstiftes, der in das Positionsjustierstift-Aufnahmestück eingesetzt
wird; (b) vorbereitendes Auftropfen von Montageklebstoff auf eine
Vormontage-Klebstoffauftropfzone zwischen der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche der
Grundplatte und einer Klebefläche
der Halteeinrichtung, um die Halteeinrichtung auf der Grundplatte
vorbereitend zu montieren; und (c) Entfernen des Positionsjustierstiftes
vom Positionsjustierstift-Aufnahmestück.
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Da der Abschirmabschnitt verhindert,
dass der Vormontage-Klebstoff in die Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche eindringt,
kann verhindert werden, dass der Positionsjustierstift durch den
Vormontage-Klebstoff am Positionsjustierstift befestigt wird. Demgemäß lässt sich
der Stift von der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche in der
Praxis problemlos lösen.
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Verfahren zur Herstellung einer optischen Aufnehmervorrichtung,
die eine Fotodiodeneinheit aufweist, die an einer Halteeinrichtung
befestigt ist, welche ihrerseits ein Positionsjustierstift-Aufnahmestück und eine
Führungsnut
aufweist, die vorbereitend Klebstoff von einem Vormontage-Klebstoffauftropfgebiet
in eine Richtung leitet, welche sich von einer zum Positionsjustierstift-Aufnahmestück hin weisenden Richtung
unterscheidet, wobei das Verfahren der Erfindung folgende Schritte
aufweist: (a) Ausrichten der Halteeinrichtung in geeigneter Position
unter Verwendung eines Positionsjustierstiftes, der in das Positionsjustierstift-Aufnahmestück eingesetzt
wird; (b) vorbereitendes Auftropfen von Montageklebstoff auf eine
Vormontage-Klebstoffauftropfzone
zwischen der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche der Grundplatte und einer
Klebefläche
der Halteeinrichtung, um die Halteeinrichtung auf der Grundplatte
vorbereitend zu montieren; und (c) Entfernen des Positionsjustierstiftes
vom Positionsjustierstift-Aufnahmestück.
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Da die Führungsnut verhindert, dass
der Vormontage-Klebstoff beim Vormontage-Klebstoffauftropfzone in Richtung des
Positionsjustierstift-Aufnahmestücks
fließt,
kann verhindert werden, dass der Positionsjustierstift durch den
Vormontage-Klebstoff
am Positionsjustierstift befestigt wird. Demgemäß lässt sich der Stift von der
Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche
in der Praxis problemlos lösen.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1A ist
ein schematisches Diagramm, welches die Struktur einer optischen
Aufnehmervorrichtung in einem Bereich von einer Fokusjustierlinse bis
zu einer Fotodiodeneinheit darstellt, und 1B ist
eine schematische Seitenansicht der in 1 dargestellten
optischen Aufnehmervorrichtung, welche verdeutlicht, dass sich die
Fokusjustierlinse zwischen der Fotodiodeneinheit und einem Strahlteiler
der optischen Aufnehmervorrichtung bewegen lässt.
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2 stellt
Lichtwege der optischen Aufnehmervorrichtung dar.
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3 ist
ein detailliertes Diagramm, welches die Teilstruktur in einem Bereich
von einem Dreiecksprisma bis zu einer optischen Platte zeigt.
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4 zeigt
das Dreiecksprisma der 3 von
rechts gesehen.
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5 zeigt
das Dreiecksprisma der 3 von
unten gesehen
-
6 ist
eine perspektivische Ansicht des Dreiecksprismas.
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7 zeigt
Positionen der Lichtpunkte (M, E, F, G, H, I und J)
auf einer Pit-Fläche, und
zwar in 3 von oben gesehen.
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8 ist
ein Diagramm, welches einen Konvergenzzustand eines jeden Lichtstrahls
in Richtung zur Pit-Fläche
einer optischen Platte hin zeigt.
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9 ist
ein detailliertes Diagramm einer Fotodetektoreinheit.
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10 ist
ein detailliertes Diagramm von in 9 dargestellten
Fotodetektoren.
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11A bis 11C sind Diagramme, welche einen Fokussierzustand
eines jeden Lichtpunktes zeigen.
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12 ist
ein schematisches Diagramm einer optischen Aufnehmervorrichtung.
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13 ist
eine perspektivische Ansicht einer Prismenhalteeinrichtung.
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14A ist
eine Ansicht von außen
eines Rahmens, und zwar vor der Montage einer Prismenhalteeinrichtung,
und 14B ist eine schematische Seitenansicht
von 14A mit befestigtem
Dreiecksprisma.
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15 ist
eine Ansicht von außen
des Rahmens nach der Montage der Prismenhalteeinrichtung.
-
16 ist
ein Querschnitt der Prismenhalteeinrichtung nach ihrer mit Schrauben
erfolgenden Vormontage.
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17 ist
ein Diagramm, welches die Struktur einer weiteren Prismenhalteeinrichtung
zeigt.
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18 ist
ein Diagramm, welches ein erstes optisches Lichtreflexionselement
zeigt, das als Dreiecksprisma verwendet wird.
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19 ist
ein Diagramm, welches ein zweites optisches Lichtreflexionselement
zeigt, das als Dreiecksprisma verwendet wird.
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20 ist
ein Diagramm, welches ein drittes optisches Lichtreflexionselement
zeigt, das als Dreiecksprisma verwendet wird.
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21 ist
ein Diagramm, welches ein viertes optisches Lichtreflexionselement
zeigt, das als Dreiecksprisma verwendet wird.
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22 ist
eine perspektivische Ansicht einer Halteeinrichtung einer ersten
Ausführungsform.
-
23 ist
ein Querschnitt, welcher einen Verklebungszustand einer an einem
Basisstück
vormontierten Halteeinrichtung zeigt.
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24 ist
eine perspektivische Ansicht einer Halteeinrichtung einer zweiten
Ausführungsform.
-
25 ist
ein vertikaler Querschnitt der Halteeinrichtung von 24 in der Nähe von Stiftlöchern.
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26 ist
eine perspektivische Ansicht einer Halteeinrichtung einer dritten
Ausführungsform,
wobei ihr zylindrischer Vorsprung im Querschnitt dargestellt ist.
-
27 ist
eine perspektivische Ansicht einer Halteeinrichtung einer vierten
Ausführungsform,
mit zwei Modifikationen des zylindrischen Vorsprungs.
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28 ist
ein Diagramm, welches eine herkömmliche
Halteeinrichtung darstellt, die an einem Basisstück einer optischen Aufnehmervorrichtung montiert
ist.
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29 ist
ein Diagramm, welches den Vorgang einer Vormontage einer herkömmlichen
Halteeinrichtung an einem Basisstück darstellt.
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30 ist
ein Diagramm, welches eine weitere herkömmliche Halteeinrichtung darstellt,
die an einem Basisstück
einer optischen Aufnehmervorrichtung montiert ist.
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31 ist
ein Diagramm, welches eine weitere herkömmliche Halteeinrichtung darstellt,
die an einem Basisstück
einer optischen Aufnehmervorrichtung montiert ist.
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32 ist
ein Diagramm, welches das Eindringen von Sekundenkleber in eine
Vförmige
Stiftpassnut darstellt, und zwar unmittelbar nach der Vormontage
der in 28 dargestellten
Halteeinrichtung.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ausführungsformen der Erfindung
werden nachfolgend mit Bezug auf die anliegenden Zeichnungen beschrieben.
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2 stellt
Lichtwege einer optischen Aufnehmervorrichtung 10 dar.
In 2 ist eine R-Richtung
und eine T-Richtung einer optischen Platte 34 die Radialrichtung
der optischen Platte 34 und die Tangentialrichtung einer
Spur der optischen Platte 34. Die R-Richtung ist die Richtung
zum Außenumfang
der optischen Platte 34 hin und die umgekehrte R-Richtung
ist die Richtung zum Innenumfang hin. Die bei jedem optischen Element
angegebenen R- und T-Richtungen geben die Bewegungsrichtungen des
optischen Elementes an, wenn ein Lichtpunkt in R- und T-Richtung
der optischen Platte 34 bewegt wird. Die bei einer Fotodioden-Lichtempfangsebene 68 angegebenen
R'- und T'-Richtungen entsprechen der
R-Richtung und der umgekehrten T-Richtung der optischen Platte 34.
Die bei einem Strahlteiler 24 und einer Fokusjustierlinse 50 angegebenen
R'- und T'-Richtungen geben
die Bewegungsrichtungen des Strahlteilers 24 und der Fokusjustierlinse 50 an, wenn
ein Lichtpunkt des reflektierten Lichtes in die R- und T-Richtung
der lichtempfindlichen Zone 68 der Fotodiode bewegt wird.
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Ein Halbleiterlaser 12 weist
in seiner zentralen Zone eine Lichtabstrahleinheit 14 auf,
wobei die Lichtabstrahleinheit der Anfangspunkt einer optischen
Achse 32 ist, die vom Halbleiterlaser 12 zur optischen
Platte 34 verläuft,
sowie eine Fotodiodeneinheit 16 an einer exzentrischen
Position, die sich in einem vorbestimmten Abstand in R-Richtung
von der Lichtabstrahleinheit 14 entfernt befindet. Ein
Hologrammmodul 18 weist eine Beugungsgitterfläche 20 auf
der Seite des Halbleiterlasers 12 und eine Hologrammfläche 22 auf
der der Beugungsgitterfläche 20 entgegengesetzten
Seite auf. Ein von der Lichtemissionseinheit 14 abgestrahlter
Laserstrahl wird durch die Beugungsgitterfläche 20 des Hologrammmoduls 18 in
sieben Lichtstrahlen unterteilt, wobei sich ein einziger Lichtstrahl
auf der optischen Achse 32 befindet und sich drei Lichtstrahlen
zu beiden Seiten dieses einen Lichtstrahls befinden. Das Beugungsgitter ist
so gestaltet, dass die Intensität
des in der Mitte befindlichen Lichtstrahls 18% beträgt und die
von jedem der anderen Lichtstrahlen ca. 11% beträgt, bezogen auf das auf die
Beugungsgitter 20 auftreffende Licht, und dass der Beugungsverlust
ca. 16% beträgt.
Die sieben Lichtstrahlen durchlaufen den Strahlteiler 24 gerade
und ändern
bei einem Spiegel 26 ihre Richtungen um 90 Grad. Danach durchlaufen
die sieben Lichtstrahlen nacheinander eine Kollimatorlinse 28 und
eine Objektivlinse 30, und bilden Lichtpunkte (M, E, F, G, R, I und J)
in einer im Wesentlichen entlang der T-Richtung verlaufenden Linie
auf der optischen Platte 34, wie beispielsweise einer CD.
Die Lichtpunkte (M bis J) sind symmetrisch bezüglich des
Mittelpunktes der optischen Platte 34 angeordnet. Genauer
gesagt sind die Lichtpunkte E und F, G und H, und I und J symmetrisch
bezüglich
des Mittelpunktes M der optischen Platte 32 angeordnet.
Wie später noch
beschrieben wird, trifft Reflexionslicht des Lichtpunktes M auf
eine Fotodiode 52M auf, die aus vier in einer 2 × 2-Matrix
angeordneten Fotodioden besteht und sich darin von den anderen Fotodioden
unterscheidet. Diese vier Fotodioden verfügen über jeweilige (nicht dargestellte)
lichtempfindliche Zonen A, B, C und D und erzielen ein Servosignal,
basierend auf der Intensitätsverteilung
des empfangenen Lichtes, um eine Spurfolgesteuerung für sieben
aufeinanderfolgende Spuren in R-Richtung durchzuführen. Die
Kollimatorlinse 28 ist nicht kreisförmig, sondern im Wesentlichen
ellipsoidisch, wobei beide Enden in T-Richtung in gerader Linie
abgeschnitten sind. Der Grund dafür ist folgender: Auch wenn
die Objektivlinse 30 für
eine Spurfolgesteuerung in R-Richtung
verschoben wird, wird sie nicht in T-Richtung verschoben. Um zu
ermöglichen,
dass Licht auf die gesamte Fläche
der Objektivlinse auftrifft, ist es daher erforderlich, dass die
Größe der Kollimatorlinse 28 in R-Richtung
auf die Verschiebung der Objektivlinse 30 abgestimmt ist.
Jedoch besteht eine derartige Anforderung bezüglich der T-Richtung nicht,
da die Objektivlinse 30 in dieser Richtung nicht verschoben wird.
Die gegenüberliegenden
Seiten der Kollimatorlinse 30 lassen sich daher in der
Praxis ohne Problem abschneiden, so dass man eine kompakte Kollimatorlinse 28 erzielt.
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Die optische Achse 66 weist
an ihrem Anfangspunkt den Lichtpunkt M auf, und entlang
dieser optischen Achse 66 wird reflektiertes Licht der
Lichtpunkte (M bis J) geleitet. Die optische Achse
vom Lichtpunkt M zum Strahlteiler 24 wird durch
die optische Achse 32 verdoppelt. Genauer gesagt durchläuft reflektiertes
Licht von der optischen Platte 34 nacheinander durch die
Objektivlinse 30 und die Kollimatorlinse 28, wird
durch den Spiegel 26 reflektiert, auf den Strahlteiler 24 aufgebracht,
um seine Richtung um 90° zu ändern, und
wird auf die Fokusjustierlinse 50 gelenkt. Die Fotodioden-Lichtempfangsebene 68 ist
durch eine Ebene definiert, welche die Fotodioden 52 (M bis J)
einschließt,
die in einer Linie mit vorbestimmten Teilungsabständen entlang
einer zur optischen Achse 66 senkrechten Richtung angeordnet
sind. Das reflektierte Licht, das vom Strahlteiler 24 zur
Fokusjustierlinse 50 gelenkt wird, verläuft durch diese Linse und trifft
auf die Fotodioden 52 (M bis J) auf.
Die Fotodiode 52M auf der optischen Achse besteht aus vier
Fotodioden 52 (A, B, C und D), die
in einer 2 × 2-Matrix
in R'- und T'-Richtung angeordnet
sind. Das reflektierte Licht des Lichtpunktes M wird daher
auf diese vier Fotodioden 52 (A, B, C und D)
verteilt. Das reflektierte Licht, das auf die Fotodioden 52 (A, B, C und D)
auftrifft, wird nicht nur zum Auslesen von auf der Spur der optischen
Platte 34 befindlichen Daten verwendet, sondern auch um
ein Fehlersignal für
eine Spurfolge-Servosteuerung
mittels eines DPD-Verfahrens zu erzielen.
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Ein Abschnitt des reflektierten Lichts
des Lichtpunktes M wird vom Strahlteiler 24 zum Hologrammmodul 18 gelenkt,
dessen Hologrammoberfläche 22 die
Lichtrichtung in Richtung der Fotodiodeneinheit 6 ändert, um
das Licht auf die Fotodiodeneinheit 16 auftreffen zu lassen.
Das auf die Fotodiodeneinheit 16 auftreffende reflektierte
Licht wird verwendet, um ein Fehlersignal für eine Fokusierservosteuerung
zu erhalten. In Übereinstimmung
mit diesem Fehlersignal wird die Objektivlinse 30 entlang
der Richtung der optischen Achse bewegt, um den Abstand zur optischen
Platte 34 auf einen geeigneten Wert festzulegen.
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Es gibt Herstellungsschwankungen
der Oszillationsfrequenzen der Halbleiterlaser 12, der
Abstände
zwischen Zellen von Beugungsgittern, und dergleichen. Es gibt auch
Herstellungsschwankungen der Verhältnisse der Brennweiten der
Kollimatorlinsen 28 zur Gesamtbrennweite von Kollimatorlinsen 28 und
der Fokusjustierlinsen 50. Diese Schwankungen können einen
Einfluss auf die Teilungsabstände zwischen
reflektierten Lichtstrahlen auf der Fotodioden-Lichtempfangsebene 68 haben
und es ist möglich,
dass die reflektierten Lichtstrahlen nicht auf die Fotodioden 52 (E, F, G, H, I und J),
ausgenommen die Fotodiode 52M, auftreffen. Wie später noch
detailliert erläutert
werden wird, werden, um dieses Problem zu lösen, die Fokusjustierlinse 50 und
die Fotodioden-Lichtempfangsebene 68 während der Fertigung der optischen
Aufnehmervorrichtung 10 entlang der Richtung der optischen
Achse 66 bewegt, um die korrekten Positionen entlang der
Richtung der optischen Achse zu suchen, so dass ermöglicht wird, dass
die reflektierten Lichtstrahlen in korrekter Weise auf die Fotodioden 52 (M bis J)
auftreffen. Bei diesen aufgesuchten Positionen werden die Fokusjustierlinse 50 und
die Fotodioden-Lichtempfangsebene 68 fixiert.
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1A zeigt
die Struktur der optischen Aufnehmervorrichtung 10 in einem
Bereich von der Fokusjustierlinse 50 zu den Fotodioden 52 (M bis J).
Die Bestandteile der optischen Aufnehmervorrichtung 10,
wie beispielsweise der Strahlteiler 24 und die Kollimatorlinse
(2) haben vorbestimmte
Positionen auf einem Rahmen 70, bei denen sie entlang der Richtung
der optischen Achse befestigt sind. Im Gegensatz dazu werden die
Positionen der Fokusjustierlinse 50 und der Fotodioden 52 (M bis J)
entlang der Richtung der optischen Achse justiert und danach diese
Bestandteile am Rahmen 70 fixiert. Ein Gehäuse 72 ist
separat vom Rahmen 70 ausgebildet und die Fokusjustierlinse 50 ist
innerhalb des Gehäuses 52 justiert.
Für die
Montage des Gehäuses 72 am Rahmen 70 lässt sich
das Gehäuse 72 in
einem vorbestimmten Bereich entlang der Richtung der optischen Achse 66 bewegen.
Die Fotodioden 52 (M bis J) sind in einer
Linie mit vorbestimmten Teilungsabständen auf einem Träger 74 befestigt.
Die lichtempfindliche Zone der Fotodioden 52 (M bis J)
ist bei der Fotodioden-Lichtempfangsebene 68 positioniert.
Der Träger 74 ist
an einer Halteeinrichtung 76 befestigt. Die Umfangszone
der Halteeinrichtung 76 ist an der einen Fläche einer
Fläche
einer Konsole 78 befestigt, die von der Seite gesehen im
Wesentlichen L-förmig ist,
die andere Fläche
ist an der Unterseite des Rahmens 70 befestigt. In dieser
Ausführungsform
ist die andere Fläche
an der unteren Fläche
des Rahmens befestigt, jedoch kann die andere Fläche auch an der oberen Fläche befestigt
sein. Dieser Zustand ist schematisch in 1B dargestellt.
Wie in 1B gezeigt, ist das Gehäuse 72,
an welchem die Fokusjustierlinse 50 befestigt ist, zwischen
den Fotodioden 52M bis 52J und dem Strahlteiler 24 justiert,
indem das Gehäuse 72 auf
dem Rahmen 70 nach rechts und links gleitend verschoben
wird, wie durch den zwei Spitzen aufweisenden Pfeil A angegeben.
Außerdem
werden die Fotodioden 52M bis 52J justiert, indem
die Konsole 78 nach rechts und links gleitend verschoben
wird, wie durch einen zwei Spitzen aufweisenden Pfeil B in 1B angegeben.
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Beim Anbringen des Gehäuses 72 und
der Konsole 78 auf dem Rahmen 70 wird eine CCD
auf der Seite des Strahlteilers 24 (2) entgegengesetzt zur Fokusjustierlinse 50 angeordnet,
und das reflektierte Licht der Lichtpunkte (M bis J)
auf der Halteeinrichtungs-Befestigungsebene (Fotodioden-Lichtempfangsebene 63)
an der Konsole 78 wird mit der CCD erfasst und auf einer
Anzeigeeinrichtung 50a angezeigt. Das Gehäuse 72 und
die Konsole 78 werden entlang der Richtung der optischen
Achse 66 unter Verwendung von Robotern oder dergleichen bewegt.
Diese Bewegung des Gehäuses 72 und
der Konsole 78 entlang der Richtung der optischen Achse 66 wird
durchgeführt,
während
die Beziehung y = a·x
+ b aufrecht erhalten wird, da der Abstand zwischen der Kollimatorlinse 28 und
der Fokusjustierlinse 50 entlang der Richtung der optischen
Achse und der Abstand zwischen der Kollimatorlinse 28 und
der Fotodioden-Lichtempfangsebene 68 eine vorbestimmte
Beziehung haben. In der Beziehung y = a·x + b handelt es sich bei
x um den Abstand zwischen einem Referenzpunkt und der Fokusjustierlinse 50 entlang
der Richtung der optischen Achse 66, wobei der Referenzpunkt
ein Punkt der Oberfläche
des Strahlteilers 24 auf der Seite der Fokusjustierlinse 50 ist,
y der Abstand zwischen dem Referenzpunkt und der Fotodioden-Lichtempfangsebene 68 entlang
der Rich tung der optischen Achse 66, und a und b sind Konstanten.
Unter allmählicher
Erhöhung
von x, ausgehend vom Wert x = 0, wird unter Verwendung der Anzeigevorrichtung 50a überprüft, ob die
Positionen des Gehäuses 72 und
der Konsole 78 entlang der Richtung der optischen Achse
derart sind, dass die reflektierten Lichtstrahlen bei der Fotodioden-Lichtempfangsebene 68 auf
die Fotodioden 52 (M bis J) auftreffen.
Wenn diese Positionen festgelegt sind, werden das Gehäuse 72 und
die Konsole 78 vorläufig oder
endgültig
bei diesen Positionen mit Klebstoff oder dergleichen am Rahmen 70 befestigt.
Die Positionen der Fotodioden 52 (M bis J)
auf der Halteeinrichtung 76 sind vorfixiert. Daher kann,
sogar wenn die Halteeinrichtung 76 nicht an der Konsole 78 befestigt
ist, die zuvor beschriebene Überprüfungsoperation
erfolgen, indem Markierungen der Positionen der Fotodioden 52 (M bis J)
auf der Halteeinrichtung 76 auf der Anzeigevorrichtung 50a angezeigt
werden, und nachdem lediglich die Konsole 78 am Rahmen 70 fixiert
wurde, wird die Halteeinrichtung 76 an der Konsole 78 fixiert,
indem der Mittelpunkt der Halteeinrichtung 76 mit der optischen
Achse 66 zum Fluchten gebracht wird.
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12 ist
ein schematisches Diagramm, welches eine optische Aufnehmervorrichtung 110 darstellt.
Bei dieser optischen Aufnehmervorrichtung 110 sind ein
Halbleiterlaser 112, ein Beugungsgitter 114 und
ein Strahlteiler 116 auf einer ersten Achsenlinie 120 fluchtend
ausgerichtet. Die erste Achsenlinie 120 reicht bis zu einem
Dreiecksprisma 118, und eine zweite Achsenlinie 122 erstreckt
sich vom Dreiecksprisma 118 unter einem rechten Winkel
relativ zur ersten Achsenlinie 120 und schneidet eine optische
Platte 128, wie beispielsweise eine CD-ROM, im Wesentlichen
senkrecht. Eine Kollimatorlinse 124 und eine Objektivlinse 126 sind
auf der zweiten Achsenlinie 122 fluchtend ausgerichtet.
Eine dritte Achsenlinie 130 erstreckt sich vom Strahlteiler 116 unter einem
rechten Winkel relativ zur ersten Achsenlinie 120. Eine
Erfassungslinse 132 und eine Fotodetektoreinheit 134 sind
auf dieser dritten Achsenlinie 130 fluchtend angeordnet.
Ein einzelner vom Halbleiterlaser 112 abgestrahlter Lichtstrahl
verläuft
durch das Beugungsgitter 114 und wird in sieben Lichtstrahlen aufgeteilt,
die im Wesentlichen auf einer Linie entlang einer Richtung senkrecht
zur ersten Achsenlinie 120 angeordnet sind. Der mittlere
Lichtstrahl von diesen sieben Lichtstrahlen befindet sich im Wesentlichen auf
der ersten Achsenlinie 120. Diese sieben Lichtstrahlen
breiten sich entlang der ersten Achsenlinie 120 aus, verlaufen
durch den Strahlteiler 116 in Richtung des Dreiecksprismas 118.
Die sieben Lichtstrahlen werden durch das Dreiecksprisma 118 reflektiert, verlaufen
nacheinander durch die Kollimatorlinse 124 und die Objektivlinse
und treffen auf die optische Platte 128 als sieben Lichtpunkte
(M, E, F, G, H, I und J)
auf. Reflektiertes Licht eines jeden Lichtpunktes (M bis J)
trifft entlang dem umgekehrten Lichtweg auf die Objektivlinse 126,
die Kollimatorlinse 124 und das Dreiecksprisma 118 auf
den Strahlteiler 116 auf, bei dem die Richtung des reflektierten
Lichts um im Wesentlichen einen rechten Winkel in Richtung der Erfassungslinse 132 geändert wird.
Nach dem Durchlaufen der Erfassungslinse 132 erreicht das
reflektierte Licht die Fotodetektoreinheit 134.
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3 ist
ein detailliertes Diagramm der optischen Aufnehmervorrichtung in
einem Bereich vom Dreiecksprisma 118 bis zur optischen
Platte 128. Bezugszeichen 136 stellt eine Pit-Oberfläche der
optischen Platte 128 dar. Sieben Lichtstrahlen erzeugen auf
der Pit-Oberfläche 136 einen
Lichtpunkt M in der Mitte, Lichtpunkte E, G und I in
dieser Reihenfolge vom mittleren Lichtpunkt M auf der einen Seite,
und Lichtpunkte F, H und J auf der anderen
Seite aus. Reflektiertes Licht von diesen Lichtpunkten (I, G, E, M, F, H und J)
wird der Fotodetektoreinheit 134 (12) zugeführt, um Daten auf einer Mehrzahl
von Spuren 142 gleichzeitig auszulesen. Der Referenzpunkt 138 ist
ein Schnittpunkt zwischen den ersten und zweiten Achsenlinien 120 und 122 als
Mittellinien der Gesamtheit der Lichtstrahlen. Der Lichtstrahl wird durch
eine Reflexionsfläche 140 des
Dreiecksprismas 118 reflektiert. Bezugszeichen 141 stellt
eine kreisförmige
Zone der Reflexionsfläche 140 dar,
auf welche die Gesamtheit der Lichtstrahlen auftrifft. D1 und D2 bezeichnen
die Bewegungsrichtungen des Dreiecksprismas 118 parallel
zu den ersten und zweiten Achsenlinien 120 und 122.
Wenn das Dreiecksprisma 118 in die D1 und D2 ±-Richtungen
bewegt wird, wird die Reflexionsfläche 140 angehoben
und abgesenkt, wie durch die in 3
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dargestellten Zweipunkt-Kettenlinien
angegeben ist. R1 gibt eine Drehrichtung des Dreiecksprismas 118 um
die Rotationsachsenlinie an, welche sowohl zur ersten als auch zur
zweiten Achsenlinie 120 und 122 senkrecht ist
und durch den Referenzpunkt 138 verläuft.
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4 zeigt
das Dreiecksprisma 118, gesehen von der rechten Seite in 3. R2 bezeichnet die
Drehrichtung des Dreiecksprismas 118 um die Rotationsachsenlinie,
die mit der ersten Achsenlinie 120 zusammenfällt.
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5 zeigt
das Dreiecksprisma 118 von der Unterseite in 3. R3 bezeichnet
die Drehrichtung des Dreiecksprismas 118 um die Drehachsenlinie, die
mit der zweiten Achsenlinie 122 zusammenfällt.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht des Dreiecksprismas 118. Das
Dreiecksprisma 118 ist ein massiver Körper mit rechtwinkligem, gleichschenkligem
Dreieck als Bodenfläche,
und die Reflexionsfläche 140 ist
eine Seitenfläche,
welche die geneigte Seite der Bodenfläche als ihre eine Seite beinhaltet.
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7 zeigt
die Positionen der Lichtpunkte (I bis J) auf der
Pit-Fläche 136,
gesehen von der Oberseite in 7.
x bezeichnet die Tangentialrichtung der Spur 142 auf der
Pit-Fläche 136,
und y bezeichnet die Radialrichtung (+-Richtung in Richtung des Mittelpunktes
der optischen Platte 128), wobei der Lichtpunkt M als
Ursprung festgelegt ist. Die Spuren 142 sind mit gleichen
Teilungsabständen
in y-Richtung angeordnet. Die Lichtpunkte (I bis J)
sind schräg bezüglich der
x-Richtung angeordnet und den Spuren, beginnend von der Spur auf
der Innenseite, zugewiesen.
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8 stellt
einen Konvergenzzustand von jedem Lichtstrahl in Richtung der Pit-Fläche 136 der optischen
Platte 128 dar. Bezugszeichen 146 stellt einen
Kreis dar, welcher den Hauptpunkt der Objektivlinse 126 (3) als Mittelpunkt und die
Brennweite der Objektivlinse 126 als Radius hat. Die Fokussier-Servosteuerung
wird so durchgeführt,
dass der Kreis 146 beim Schnittpunkt mit der zweiten Achsenlinie 122 in
Kontakt mit der Pit-Fläche 136 gebracht wird.
Der Abstand zwischen Pit-Fläche 136 und Kreisbogen 146 ist
in Säulenrichtung
der Lichtpunkte (I bis J) nicht derselbe und ändert sich.
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9 ist
ein detailliertes Diagramm der Fotodetektoreinheit 134.
Die Fotodetektoren 150 (I bis J) entsprechen
den Lichtpunkten (I bis J) auf der in 7 dargestellten Pit-Fläche 136 und
empfangen die reflektierten Lichtstrahlen der Lichtpunkte (I bis J) über einen
Lichtweg, der von der Objektivlinse 126 zur Kollimatorlinse 124,
der zweiten Achsenlinie 122, dem Strahlteiler 116 und
zur Detektorlinse 132 verläuft, wie in 12 dargestellt.
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10 ist
ein detailliertes Diagramm des in 9 dargestellten
Fotodetektors 150M. Diese optische Aufnehmervorrichtung 10 verwendet
ein bekanntes Dreistrahl-Verfahren
oder ein DPD-Verfahren (Überlagerungsverfahren)
für die
Spurführungs-Servosteuerung, und
verwendet ein bekanntes Messerkanten-Verfahren oder Astigmatismus-Verfahren
für die
Fokussier-Servosteuerung. Aus diesem Grund ist der Fotodetektor 150M in
vier Fotodetektoren 150 (A bis D) unterteilt.
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11A bis 11C stellen den Fokussierzustand eines
jeden Lichtpunktes (I bis J) dar. Wie bereits
mit Bezug auf 8 beschrieben,
ist der Abstand zwischen der Pit-Fläche 136 zum
Kreisbogen 146 in Lichtpunkt-Spaltenrichtung nicht der
gleiche und ändert
sich. Wenn die zweite Achsenrichtung 122 im Wesentlichen
senkrecht zur Pit-Fläche 136 ist,
sind die Abstände
zwischen an gegenüberliegenden
Enden liegenden Lichtpunkten I und J von den Lichtpunkten
(I bis J) und dem Kreisbogen 146 im Wesentlichen
gleich und die Größen der
Lichtpunkte (I bis J) sind im Wesentlichen gleich
(wie in 11B) dargestellt,
und der Fokussierzustand eines jeden Licht punktes (I bis J)
ist balanciert. Wenn im Gegensatz dazu die zweite Achsenlinie 122 schräg relativ zur
Pit-Fläche 136 wird,
werden die Abstände
zwischen den an den entgegengesetzten Enden befindlichen Lichtpunkten I und J von
den Lichtpunkten (I bis J) und dem Kreis 146 unterschiedlich,
und die Größen der
Lichtpunkte (I bis J) werden unterschiedlich,
wie in den 11A oder 11C dargestellt,
und der Fokussierzustand eines jeden Lichtpunktes (I bis J) ist
unbalanciert.
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Die Beziehung zwischen der Verschiebung des
Dreiecksprismas 118 und der Bewegungsrichtung der Lichtpunkte
auf der Pit-Fläche 136 ist
wie folgt. Die ±-Richtungen der D1-Richtung
entsprechen den ±-Richtungen
der x-Richtung, und die ±-Richtungen
der D2-Richtung entsprechen den ±-Richtungen der x-Richtung.
Die ±-Richtungen
der R1-Richtung entsprechen den ±-Richtungen der x-Richtung
und die ±-Richtungen
der R2-Richtung entsprechen den ±-Richtungen der y-Richtung.
Die Bewegung entlang dieser Richtungen wird verwendet, um die Balance des
Fokussierzustands eines jeden Lichtpunktes (I bis J)
einzustellen. Die ±-Richtungen
der R3-Richtung entsprechen den Richtungen, die vom Ursprung (+0)
des x-y-Koordinatensystems
entlang der geraden Linien von y = –x und y = x wegweisen. Durch
Bewegen des Dreiecksprismas 118 in D1- und/oder D2-Richtung
können
die Lichtpunkte (I bis J) in eine wirksame Zone 144 eintreten
(eine Zone der Pit-Fläche 136,
in welche Lichtpunkte, die zum Auslesen von Daten in der Lage sind,
in zuverlässiger
Weise eintreten). Durch Bewegen des Dreiecksprismas 118 in
R1-, R2-und/oder
R3-Richtung können
die Lichtpunkte (I bis J) in zuverlässiger Weise
in die wirksame Zone 144 eintreten und, wie dargestellt
in 11B, kann die Größe eines
jeden Lichtpunktes (I bis J) im Wesentlichen gleich
groß gemacht
werden und der Fokussierzustand eines jeden Lichtpunktes (I bis J)
kann balanciert werden.
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13 ist
eine perspektivische Ansicht einer Prismenhalteeinrichtung 160.
Die Prismenhalteeinrichtung 160 weist einen bogenförmigen Abschnitt 162 und
einen Griffabschnitt 164 auf, der vom bogenförmigen Abschnitt 162 auf
dessen Bogenseite hervorsteht. Ein "loses" Loch 166 ist durch den Griffabschnitt 164 hindurch über dessen
gesamte Dicke ausgebildet. Der bogenförmige Abschnitt 162 weist eine
untere Zone 168 auf, die sich von der Innenumfangskante
des bogenförmigen
Abschnitts 162 nach unten über einen seitlichen konkaven
sphärischen Abschnitt 170 zur
zentralen Zone erstreckt. Eine Aufnahme 172 ist an der
unteren Zone 168 befestigt und weist eine vorbestimmte
Höhe gegenüber der
tieferen Zone 168 und eine obere Aufnahmefläche auf. Ein
aufrecht stehendes Rückenstück 174 erstreckt sich
von der Kante der Aufnahme 172 auf Seiten des Griffabschnittes 164.
Das Dreiecksprisma 118 ist auf der oberen Seitenfläche der
Aufnahme 172 angeordnet, wobei seine rechtwinklige Ecke
gegen die rechtwinklige Ecke zwischen Aufnahme 172 und
aufrechtem Rückenstück 174 ansteht.
Der Abstand zwischen den Bodenflächen
des Dreiecksprismas 118 ist geringfügig breiter als die Breite
der oberen Aufnahmeoder Sitzfläche
der Aufnahme 172, so dass das Prisma 118 in Breitenrichtung über die
Aufnahme 172 vorsteht. Klebstoff wird auf die rechtwinklige Ecke
aufgetropft, und zwar zwischen dem Abschnitt des Dreiecksprismas 118,
der von der oberen Aufnahmefläche
der Aufnahme 172 vorsteht, und der aufrechten Seitenfläche der
Aufnahme 172. Wenn der Klebstoff getrocknet ist, ist das
Dreiecksprisma 118 an der oberen Aufnahmefläche der
Aufnahme 172 befestigt. Auch wenn das Dreiecksprisma 118 an der
Aufnahme 172 unter Verwendung von Klebstoff befestigt wird,
ist es möglich,
ein Anheben des Dreiecksprismas 118 durch die Dicke des
Klebstoffes zu verhindern. Der sphärische Mittelpunkt des seitlichen konkaven
sphärischen
Abschnittes 170 ist auf der Reflexionsfläche 140 des
Dreiecksprismas 118 positioniert.
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14A ist
die Außenansicht
des Rahmens 180, und zwar bevor die Prismenhalteeinrichtung 160 auf
diesem befestigt wird. Optische Elemente, wie beispielsweise die
Objektivlinse 126, sind auf der Innenfläche des Rahmens 180 montiert,
d. h. auf der rückwärtigen Fläche des
Zeichenblattes. Vorsprünge 184 und 186 erstrecken
sich parallel und sind höher als
ein eben verlaufendes Gebiet 182. Ein Einsenkloch 188 ist
in diesem ebenen Gebiet 182 ausgebildet, so dass sich das
Dreiecksprisma 118, die Aufnahme 172 und das aufrecht
stehende Rückenstück 174 der
Prismenhalteeinrichtung 160 in dieses Loch 168 in
Richtung der Innenfläche
des Rahmens 180 ein setzen lassen. Ein vorstehendes ebenes
Gebiet 190, das von dem ebenen Gebiet 182 entlang des
sphärischen
Abschnittes 192 vorsteht, ist ausreichend niedriger als
die Vorsprünge 184.
Der vorstehende ebene Gebiet 190 bildet einen Abschnitt
von einem einzigen kreisförmigen
ebenen Gebiet. Ein seitlicher konvexer sphärischer Abschnitt 192 weist den
gleichen Radius wie der in 13 dargestellte seitliche
konkave sphärische
Abschnitt 170 auf und kann mit diesem in sphärischer
Weise in Eingriff gebracht werden. Ein Schraubenloch 194 ist
bei einer dem "losen" Loch 166 (13) entsprechenden Position
der Prismenhalteeinrichtung 160 ausgebildet und ist separat
vom seitlichen konkaven sphärischen Abschnitt 192 angeordnet. 14B zeigt die in 13 dargestellte Prismenhalteeinrichtung 160,
die auf dem Rahmen montiert ist, wie in 14A von der Seite zu sehen ist.
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15 ist
eine Ansicht von außen
des Rahmens 180 nach der Montage der Prismenhalteeinrichtung 160.
Indem man die in 13 dargestellte Prismenhalteeinrichtung 160 auf
den Kopf stellt, werden das Dreiecksprisma 118, die Aufnahme 172 und das
aufrecht stehende Rückenstück 174 in
dem in 14 dargestellten Einsenkloch 188 versenkt,
und die Prismenhalteeinrichtung 160 wird auf dem Rahmen 180 mit
einer Schraube 198 und einer Blattfeder 1102 vormontiert.
Die entgegengesetzten Enden der Blattfeder 1102 befinden
sich in lösbarem
Schnappeingriff mit der Außenumfangszone
der Vorsprünge 184 und 186.
Die Blattfeder 1102 ist mit einem Vorsprung 1104 in
ihrer mittleren Zone versehen. Dieser Vorsprung 1104 steht
gegen die Fläche
des bogenförmigen
Abschnitts 162 an, wodurch die Prismenhalteeinrichtung 160 mit
einer vorbestimmten Kraft gegen den Rahmen 180 gedrückt wird.
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16 ist
ein Querschnitt, welcher einen Vormontage-Zustand der Prismenhalteeinrichtung 160 unter
Verwendung der Schraube 198 zeigt. Das "lose" Loch 166 weist
einen Durchmesser auf, der größer ist
als der Durchmesser des Schaftes der Schraube 198. Der
Kopf der Schraube 198 steht gegen die Oberfläche des
Griffabschnittes 164 an, und ihr Schaft ist in das "lose" Loch 166 und
eine Unterlegscheibe 1100 hineingesteckt. Die Schraube 198 wird
danach in das Schraubenloch 194 eingeschraubt.
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Die Prismenhalteeinrichtung 160 lässt sich relativ
zum Rahmen 180 in Radialrichtung des Schaftes der Schraube 198 bewegen,
und zwar in einem Ausmaß,
das der Differenz zwischen dem Durchmesser des Schaftes der Schraube 198 und
dem Durchmesser des "losen" Loches 166 entspricht.
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Erneut Bezug nehmend auf 15 wird nachfolgend eine
Beziehung zwischen der Schwenkbewegung des Dreiecksprismas 118 in
R1-Richtung (3), R2-Richtung
(4) und R3- Richtung (5), und die Bewegung der
Prismenhalteeinrichtung 160 auf der Außenflächenseite des Rahmens 180 beschrieben.
Wenn das Ausmaß des
Einschraubens der Schraube 198 verändert wird, ändert sich das
Ausmaß des
Zusammendrückens
der Unterlegscheibe 1100 (16),
so dass sich der Abstand zwischen dem Griffabschnitt 164 und
dem Rahmen 180 in der Nähe
der Schraube 198 ändert.
Daher schwenkt der seitliche konkave sphärische Abschnitt 170 der
Prismenhalteeinrichtung 160 in R1-Richtung relativ zum
konvexseitigen sphärischen
Abschnitt 192 des Rahmens 180. Bei am Rahmen 180 befestigter
Prismenhalteeinrichtung 160 sind die Kugelmittelpunkte
des konkavseitigen sphärischen
Abschnittes 170 und eines konvexseitigen sphärischen
Abschnittes 192 beide der Referenzpunkt 138 (3). Die Abschnitte f1 und f2 des
bogenförmigen
Abschnittes 162 sind zu beiden Seiten der Mittellinie der Prismenhalteeinrichtung 160 positioniert.
Wenn der eine Abschnitt f1 in Richtung der ebenen Zone 182 gedrückt wird
(in Richtung von der Vorderseite zur Rückseite des Zeichnungsblattes),
sinkt dieser Abschnitt f1 tiefer in Richtung des ebenen
Gebietes 182, hingegen steigt der andere Abschnitt f1 höher, weg
vom ebenen Gebiet 182. Demzufolge verschiebt sich der konkave sphärische Abschnitt 170 der
Prismenhalteeinrichtung 160 entlang der R2-Richtung relativ
zum konvexseitigen sphärischen
Abschnitt 192 des Rahmens 180. Die Abschnitte f3 und f4 des
Griffabschnittes 164 sind zu beiden Seiten der Mittellinie der Prismenhalteeinrichtung 160 positioniert.
Wenn der eine Abschnitt f3 in Richtung der Mittellinie
der Prismenhalteeinrichtung 160 gedrückt wird, bewegt sich dieser
Abschnitt f3 in die Nähe
zur Mittellinie der Prismenhalteeinrichtung 160, hingegen
bewegt sich der andere Abschnitt f3 weg von der Mittellinie
der Prismenhalteeinrichtung 160. Dem zufolge verschiebt sich
der konkave sphärische
Abschnitt 170 der Prismenhalteeinrichtung 160 gleitend
entlang der R3-Richtung relativ zum konvexseitigen sphärischen Abschnitt 192 des
Rahmens 180. Eine vorbestimmte Kopplungskraft wird zwischen
den konkaven sphärischen
Abschnitt 170 der Prismenhalteeinrichtung 160 und
dem konvexseitigen sphärischen
Abschnitt 192 des Rahmens 180 aufrecht erhalten,
da der Vorsprung 1104 der Blattfeder 1102 die
Prismenhalteeinrichtung 160 in Richtung des Rahmens 180 drückt. Daher
wird aufgrund dieser Kopplungskraft die relative Drehposition zwischen
dem konkaven sphärischen
Abschnitt 170 und dem konvexseitigen sphärischen
Abschnitt 192 unverändert
beibehalten, sogar nachdem die Operation des Abschnittes f3 beendet ist.
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Während
der Herstellungsprozesse der optischen Aufnehmervorrichtung 110 wird
ein CCD bei der Position platziert, die bei Ersetzen durch eine
optische Platte der Pit-Fläche 136 entspricht
(12), und ein 7 entsprechendes Bild wird
auf dem Bildschirm angezeigt. Unter Beobachtung dieses Bildschirms
während
der Herstellungsprozesse wird die Drehposition des Dreiecksprismas 118 in
R1-, R2- und R3-Richtung
durch Justieren der Einschraubtiefe der Schraube 198 und
die Drückoperation
der Abschnitte f2 und f3 verändert, so dass alle Lichtpunkte (I bis J)
in die wirksame Zone 144 eintreten, wie in 5 gezeigt, und so, dass die Größe eines
jeden Lichtpunktes (I bis J) im Wesentlichen gleich
groß wird,
wie in 11B dargestellt.
Durch diese Operationen wird die Vormontage der Prismenhalteeinrichtung 160 am
Rahmen 180 realisiert. Zu einem geeigneten Zeitpunkt nach
der Vormontage wird Klebstoff auf vorbestimmte Zonen zwischen Prismenhalteeinrichtung 160 und
Rahmen 180 aufgetropft, um die Prismenhalteeinrichtung 160 am
Rahmen 180 abschließend
zu montieren. Nach dieser Endmontage können die Schraube 198 und
die Blattfeder 1102 demontiert werden.
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17 zeigt
den Aufbau einer weiteren Prismenhalteeinrichtung 160a.
Ein Paar von Drehverhinderungs- und Führungsabschnitten 1110 stehen
parallel von einer tieferen Zone 168 vor. Eine Aufnahme 172 und
ein aufrecht stehendes Rückenstück 174 sind separat
von einem bogenförmigen
Abschnitt 162. Beide Seiten der Aufnahme 172,
die von oben her gesehen im Wesentlichen quadratische Form haben,
sind zwischen die Drehverhinderungs- und Führungsabschnitte 1110 eingesetzt
und werden dadurch in vertikaler Richtung geführt. Eine Unterlegscheibe 1112 ist
zwischen die tiefere Zone 168 und die Aufnahme 172 eingelegt.
Eine Schraube 1114 wird in ein Loch 1116, das
in der unteren Wandung des bogenförmigen Abschnittes 162 ausgebildet
ist, und in die Unterlegscheibe 1112 eingesteckt und in ein
in der Aufnahme 172 ausgebildetes Schraubenloch 1118 eingeschraubt.
Mit Änderung
der Einschraubtiefe der Schraube 1114 in das Schraubenloch 1118 ändert sich
das Ausmaß des
Zusammendrückens
der Unterlegscheibe 1112, so dass sich das Dreiecksprisma 118 in
der in 3 dargestellten D2-Richtung
bewegt. Während
der Herstellungsprozesse wird, unter Beobachtung des mit der CCD
aufgenommenen Bildes der Lichtpunkte (I bis J),
die Position des Dreiecksprismas 118 entlang der D2-Richtung
so justiert, dass ermöglicht
wird, dass alle Lichtpunkte (I bis J) in die wirksame
Fläche 144 eintreten, wie
in 7 dargestellt.
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Mit der Prismenhalteeinrichtung 160 und dem
Rahmen 180, die in den 13 bis 15 dargestellt sind, wird
die Position des Dreiecksprismas 118 in R1-, R2- und R3-Richtung justiert
und die Position entlang der D1-Richtung wird nicht justiert. Wenn
die Position entlang der D1-Richtung justiert werden soll, werden
die Aufnahme 172 und das aufrecht stehende Rückenstück 174 separat
von der Prismenhalteeinrichtung 160 ausgebildet, wie beispielsweise
in 17 dargestellt. In
diesem Fall sind die Aufnahme 172 und das aufrecht stehende
Rückenstück 174 in D1-Richtung
beweglich am Rahmen 180 bei einer vorbestimmten Position
in der Nähe
des aufrecht stehenden Rückenstückes 174 auf
der Innenflächenseite
des Rahmens 180 angeordnet. Eine Schraube ist in ein Loch
im aufrecht stehenden Rückenstück und in
eine Unterlegscheibe eingesteckt, und ist in ein Schraubenloch in
der Aufnahme 172 eingeschraubt. Beim Drehen der Schraube ändert sich
die Einschraubtiefe der Schraube in das Schraubenloch der Aufnahme 172 (es
wird durch eine vorbestimmte Rotationsverhinderungseinrichtung verhindert,
dass die Aufnahme 172 durch das Einschrau ben der Schraube
gedreht wird), so dass sich die Position des Dreiecksprismas 118 entlang
der D1-Richtung ändert.
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18 bis 21 zeigen weitere optische
Lichtreflexionselemente, die anstelle des Dreiecksprismas 118 zu
verwenden sind.
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Bei einem Prisma 1120 vom
Innenflächen-Reflexionstyp,
das in 18 dargestellt
ist, wird ein in das Prisma 1120 eintretender Lichtstrahl durch
eine im Prisma 1120 befindliche Reflexionsfläche 140 reflektiert.
Ein halbkugelförmiger
Spiegel 1122 (19)
und ein kreisförmiger
Scheibenspiegel 1124 (20)
haben jeweils eine kreisförmige
Reflexionsfläche 140.
Eine Spiegeleinheit 1126 (21) weist
einen Spiegel 1128 mit einer Reflexionsfläche 140 auf,
die in eine ebene Plattenhalteeinrichtung 1130 eingesetzt
ist.
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22 ist
eine perspektivische Ansicht einer Halteeinrichtung 216 einer
ersten Ausführungsform, und 23 ist ein Querschnitt,
der eine Vormontage der Halteeinrichtung 216 auf einem
Basisstück 212 darstellt.
Punkte dieser Ausführungsform,
die sich von der in 28 dargestellten
Halteeinrichtung unterscheiden, werden nachfolgend beschrieben.
Ein Paar von Vorsprüngen 276 ist
an rechten und linken Seitenkanten auf Seiten einer Nicht-Klebefläche 242 ausgebildet
und erstreckt sich von der Nicht-Klebefläche 242 nach oben.
Jeder Vorsprung 276 ist mit einer V-förmigen Stiftpassnut 222 ausgebildet,
deren Bodenwand 278 in dieser Nutzone aus der Nicht-Klebefläche 242 besteht.
Die Bodenwand 278 deckt die V-förmige Stiftpassnut 222 auf
Seiten der Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 ab. Die Bodenwand 278 ist
bündig
mit einer Klebefläche 240 auf Seiten
der Klebefläche 240,
und ist bündig
mit der Nicht-Klebefläche 242 auf
Seiten der V-förmigen Stiftpassnut 242.
Ein Paar von V-förmigen
Sekundenkleber-Leitnuten 288 sind auf der Bodenfläche der
Halteeinrichtung 216 in einer innerhalb der Vorsprünge 276 liegenden
Zone ausgebildet, wobei die V-förmigen
Führungsnuten
parallel zur kürzeren
Seite der Halteeinrichtung
216 sind. Das eine Ende der V-förmigen Sekundenkleber-Leitnuten
sind bei den Sekundenkleber-Auftropfzonen 266 positioniert (29). Ein spitz zulaufendes
scharfes Ende eines Justierstiftes 256 steht gegen die
Seitenkante der V-förmigen
Stiftpassnut 222 an, so dass verhindert wird, dass der
Stift weiter in die V-Nut 222 eindringt.
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Während
der Vormontage fließt
der Sekundenkleber 270, der auf die Sekundenkleber-Auftropfzonen 266 aufgetropft
wurde (29) in einen
Zwischenraum zwischen einer Halteeinrichtungs-Befestigungsfläche 214 des
Basisstücks 212 und
der Klebefläche 240 der
Halteeinrichtung 216 und erreicht eine Zone in der Nähe der Vförmigen Stiftpassnuten 222.
Wenn jedoch der Klebstoff die Zone in der Nähe der V-förmigen Stiftpassnuten 222 erreicht,
wird er durch die Bodenwand 278 aufgehalten und es wird verhindert,
dass er in die V-Nuten 222 eindringt. Weiter wird der Sekundenkleber 270 in
den Sekundenkleber-Auftropfzonen 266 durch die Vförmigen Sekundenkleber-Leitnuten 288 zur
gegenüberliegenden längeren Seite
der Halteeinrichtung 216 gelenkt, so dass die Menge des
Sekundenklebers 270, die in Richtung der V-förmigen Stiftpassnuten 222 fließt, verringert
werden kann. Es ist daher möglich,
zu verhindern, dass der Justierstift 256 in der V-förmigen Stiftpassnut 222 am
Sekundenkleber 270 anhaftet und an der V-Nut 222 befestigt
wird. Bei dem Prozess, der sich an den Prozess des Auftropfens des Sekundenklebers 270 anschließt, wird
der Justierstift 256 aus der V-Nut 222 herausgezogen,
und zwar ohne, dass das Problem auftritt, dass die vormontierte Halteeinrichtung 216 vom
Basisstück 212 abgezogen wird.
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Die V-förmige Stiftpassnut 222 der
Halteeinrichtung 230 (30)
und das Stiftloch 246 der Halteeinrichtung 238 (31) kann mit dem in 22 gezeigten Vorsprung 276 und
mit der die Bodenwand 278 aufweisenden V-förmigen Stiftpassnut 222 versehen
sein, wobei ähnliche
Vorteile wie zuvor beschrieben zu erwarten sind.
-
24 ist
eine perspektivische Ansicht einer Halteeinrichtung 216 der
zweiten Ausführüngsform, und 25 ist ein vertikaler Querschnitt,
welcher die Struktur in der Nähe
eines Stiftloches 284 der in 24 dargestellten
Halteeinrichtung 216 zeigt. Bei dieser Halteeinrichtung 216 sind
die Vorsprünge 276 der
in 22 dargestellten
Halteeinrichtung 216 weggelassen. Kreisförmige Stiftlöcher 284 sind
durch die Halteeinrichtung 216 hindurch bei Positionen
in der Nähe
der rechten und linken kürzeren
Seite ausgebildet. Das spitz zulaufende scharfe Ende des Justierstiftes 256 ist
zum Teil in dieses Stiftloch 284 eingesteckt. Ein Abdichtabschnitt 286 dichtet
das Stiftloch 284 auf Seiten der Klebefläche 240 ab
und ist bündig
mit der Klebefläche 240 auf
Seiten der Klebefläche 240.
Da das Stiftloch 284 durch den Abdichtabschnitt 286 auf
Seiten der Klebefläche 240 abgedichtet
ist, ist es möglich
zu verhindern, dass der Sekundenkleber während der Vormontage in das
Stiftloch 284 eindringt und am Justierstift 256 anhaftet.
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Die V-förmige Stiftpassnut 222 der
Halteeinrichtung 230 (30)
und das Stiftloch 246 der Halteeinrichtung 238 (31) kann mit dem Abdichtabschnitt 286 der
in den 24 und 25 dargestellten Halteeinrichtung 216 versehen
sein, um die V-Nut 222 und das durch die gesamte Dicke
hindurch ausgebildete Stiftloch 246 auf Seiten der Klebefläche 240 abzudichten,
wobei ähnliche
Vorteile wie zuvor beschrieben erwartet werden können.
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26 zeigt
eine Halteeinrichtung 216 einer dritten Ausführungsform,
mit Vertikalquerschnittansichten eines zylindrischen Vorsprungs 294.
Jeder zylindrische Vorsprung 294 ist bei einer Position
ausgebildet, die der in der 22 dargestellten
V-förmigen Stiftpassnut 222 entspricht,
und erstreckt sich von einer Nicht-Klebefläche 242 um ein vorbestimmtes
Ausmaß entlang
der Dickenrichtung der Halteeinrichtung 216. Ein zylindrisches
Loch 296 oder ein konisches Loch 298, die zur
Oberseite des zylindrischen Vorsprungs 294 hin offen sind,
sind ausgebildet. Das spitz zulaufende scharfe Ende des Justierstiftes 256 ist
in dieses Loch eingeführt.
Der Verjüngungswinkel
des konischen Loches 298 entspricht dem Verjüngungswinkel
des spitz zu laufenden scharfen Endes des Justierstiftes 256,
so dass sich die Spitze des Justierstiftes 256 annähernd in
engem Kontakt mit dem konischen Loch 298 befindet.
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Die Halteeinrichtung 230 (30) und die Halteeinrichtung 238 (31) können mit den zylindrischen
Vorsprüngen 294 versehen
sein, welche die zylindrischen Löcher 296 oder
die konischen Löcher 298 aufweisen, ähnlich wie
in 26 gezeigt, um die V-förmigen Stiftpassnuten 222 und
die Stiftlöcher 246 durch
die zylindrischen Löcher 296 oder
die konischen Löcher 298 zu
ersetzen, wobei ähnliche
Vorteile wie zuvor beschrieben zu erwarten sind.
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27 zeigt
eine Halteeinrichtung 216 einer vierten Ausführungsform,
und zwar mit zwei Modifikationen eines zylindrischen Vorsprungs 2104.
Der zylindrische Vorsprung 2104 ist bei der gleichen Position
wie der in 26 gezeigte
zylindrische Vorsprung ausgebildet und erstreckt sich von einer Nicht-Klebefläche 242 um
ein vorbestimmtes Ausmaß in
Richtung entgegengesetzt zum Basisstück 212. Ein für diese
Halteeinrichtung 216 verwendeter Justierstift 256 ist
an seiner Spitze mit einem Eingreifloch versehen. Der zylindrische
Vorsprung 2104 wird in dieses Eingreifloch des Justierstiftes 256 eingeführt, um
die Halteeinrichtung 216 relativ zum Basisstück 212 zu
bewegen. Anstelle des zylindrischen Vorsprungs 2104 können verschiedene
Formen verwendet werden, beispielsweise ein würfelförmiger Vorsprung 2106 und
ein pyramidenförmiger
Vorsprung 2108. Das Eingreifloch des Eingreifstiftes 256 ist
so ausgebildet, dass es eine entsprechende Form hat.
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Die V-förmige Stiftpassnut 222 der
Halteeinrichtung 230 (30)
und das Stiftloch 246 der Halteeinrichtung 238 (31) kann mit dem zylindrischen
Vorsprung 2104, dem würfelförmigen Vorsprung 2106 oder
dem pyramidenförmigen
Vorsprung 2108 versehen sein, ähnlich wie in 27 dargestellt, und das Eingreifloch
des Justierstiftes 256 ist so ausgebildet, dass es eine
entsprechende Form hat, wobei ähnliche
Vorteile wie zuvor beschrieben zu erwarten sind.