HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen optischen Abtaster, der ein
unverzichtbares Teil für ein digitales Wiedergabegerät (CD = Plattenabspielgerät) zum
Abspielen einer CD (CD-Platte) und einer DVD (Digitalvideoplatte) ist.
-
Eine CD-Platte (im Folgenden als CD bezeichnet) umfasst eine Plastikschicht (mit
einer Dicke von 1,2 mm), auf der Audio- oder Videosignale in Form von zahlreichen
Informationseinbrenngruben aufgezeichnet sind, eine auf der Plastikschicht ausgebildete
reflektierende Metallschicht, und eine auf der reflektierenden Schicht ausgebildete
Schutzschicht.
-
Eine Digitalvideoplatte (im Folgenden als DVD bezeichnet) umfasst zwei jeweils
0,6 mm dicke Informationsschichten, auf denen jeweils Signale in Form von zahlreichen
Informationseinbrenngruben aufgezeichnet sind. Solch eine DVD kann eine viel größere
Informationsmenge aufnehmen als eine CD.
-
Obwohl sich CD und DVD in ihren technischen Daten unterscheiden, hat das CD-
Laufwerk eines CD-Spielers viele Ähnlichkeiten mit einem DVD-Laufwerk eines DVD-
Abspielgeräts. So wurde ein CD/DVD-Abspielgerät vorgeschlagen, das zwei optische
Abtaster aufweist, die dazu ausgelegt sind, eine CD und eine DVD unter Verwendung
nur eines einzigen Plattenlaufwerks abzuspielen.
-
Bei dem CD/DVD-Abspielgerät hingegen, das zum Abspielen einer CD und einer
DVD konstruiert ist, werden, da es dort zwei optische Abtaster gibt, zwei Sätze von
Bewegungsmechanismen benötigt, um die beiden optischen Abtaster jeweils in die
Plattenabspielrichtung zu bewegen. Im Ergebnis ist es schwierig, einen CD-Spieler
kompakt auszulegen.
-
Angesichts des oben Gesagten bestand Nachfrage nach einem kompakteren CD-
Spieler, der nur einen einzigen optischen Abtaster aufweist, der in der Lage ist, nicht nur
eine CD, sondern auch eine DVD abzuspielen. Beispielsweise ist der einzige optische
Abtaster in der Form eines bifokalen Abtasters ausgeführt, der einen optischen Strahl
abgeben kann, um sowohl eine CD als auch eine DVD abspielen zu können (deren
Schutzschichten sich in der Dicke voneinander unterscheiden). Wenn jedoch ein
bifokaler optischer Abtaster in einem CD-Spieler verwendet wird, entsteht, wenn es
einen Neigungswinkel zwischen der Aufnahmeoberfläche einer CD/DVD und der Achse
des optischen Strahls gibt, in dem optischen Strahl eine Komaaberration, wenn er auf
eine CD/DVD strahlt. Um solch eine Komaaberration zu korrigieren, wird ein Abtaster mit
einem Stellglied in die Plattenabspielrichtung oder in eine zur CD bzw. optischen Platte
tangentiale Richtung bewegt, wodurch der Neigungswinkel zwischen der
Aufzeichnungsoberfläche einer CD/DVD und der optischen Achse eines optischen Strahls
beseitigt wird.
-
Da andererseits ein optischer Strahl für eine DVD und ein optischer Strahl für
eine CD dazu veranlasst werden, ein und dieselbe Objektivlinse mit unterschiedlichen
Neigungswinkeln zu durchqueren, wird ein Versuch, die in einem optischen Strahl
auftretende Komaaberration zu beseitigen, unweigerlich dazu führen, dass im anderen
optischen Strahl eine Komaaberration auftritt. Es ist nämlich schwierig, zwei Arten von
Komaaberrationen, die in zwei optischen Strahlen auftreten, auszuschalten.
-
Um das vorstehende Problem zu lösen, wird zunächst der Abtasterkörper dazu
veranlasst, sich in gewissem Ausmaß zu neigen, um eine in einem optischen Strahl
auftretende Komaaberration zu beseitigen. Dann wird das Stellglied des Abtasterkörpers
dazu veranlasst, sich in gewissem Ausmaß in eine Richtung zu neigen, in der im anderen
optischen Strahl eine Komaaberration auftritt. Darüber hinaus ist es auch möglich, dass
der Abtasterkörper geneigt wird, um gleichzeitig die beiden oben genannten Arten der
Komaaberration auszuschalten, die in den beiden oben genannten optischen Strahlen
auftreten.
-
Aus der obigen Erklärung wird klar, dass es zur Korrektur von zwei Arten von -
Komaaberration, die in zwei optischen Strahlen auftreten, notwendig ist, eine
Konstruktion herzustellen, bei der der Abtasterkörper des bifokalen Abtasters im Hinblick
auf die Aufzeichnungsoberfläche einer CD/DVD geneigt sein kann. Beispielsweise ist es
erforderlich, dass der Abtasterkörper in einen Hauptabtasterkörper und einen
untergeordneten Abtasterkörper aufgeteilt ist, die schwenkbar miteinander so verbunden
sind, dass der Hauptabtasterkörper geneigt sein kann, um die oben genannte
Komaaberration zu korrigieren.
-
Jedoch wird in einer Konstruktion, bei der der Hauptabtasterkörper und ein
untergeordneter Abtasterkörper schwenkbar miteinander verbunden sind, aufgrund
einer von außen kommenden Vibration eine Resonanzerscheinung sowohl im
Hauptabtasterkörper als auch im untergeordneten Abtasterkörper auftreten, was dazu
führt, dass Information nur mit einer verschlechterteren Genauigkeit wiedergegeben
werden kann.
-
Die EP 290979, gegen die sich Anspruch 1 abgrenzt, offenbart einen
Informationsleser für einen CD-Spieler, bei dem erste und zweite Tragelemente ein
Laufwerk bilden, das einen optischen Abtaster trägt, der ein Objektiv umfasst. Die
Tragelemente haben Anschlusseinrichtungen, die mit parallelen Führungselementen in
Kontakt und schwenkbar aneinander angeschlossen sind.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, zur Lösung der vorgenannten
Probleme, die den Geräten aus dem Stand der Technik innewohnen, einen verbesserten
optischen Abtaster bereitzustellen, der, selbst wenn eine Vibration von außen einwirkt,
Information von einer CD/DVD mit einer hohen Genauigkeit wiedergeben kann.
-
Nach der vorliegenden Erfindung wird ein optischer Abtaster nach Anspruch 1
bereitgestellt.
-
Die oben genannten Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden
aus der folgenden Beschreibung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
verständlicher.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine Ausführungsform eines optischen Abtasters
nach der vorliegenden Erfindung.
-
Fig. 2 ist eine Ansicht von unten auf den optischen Abtaster von Fig. 1.
-
Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht eines Gitterhalters, der im optischen Abtaster
von Fig. 1 verwendet wird.
-
Fig. 4 ist eine Vorderansicht des Gitterhalters von Fig. 3.
-
Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht der optischen Achse des Gitterhalters von Fig.
3.
-
Fig. 6 ist eine Vorderansicht eines Mehrfachlinsenhalters des optischen Abtasters
von Fig. 2.
-
Fig. 7 ist eine Draufsicht auf den Mehrfachlinsenhalter von Fig. 6.
-
Fig. 8 ist eine erläuternde Ansicht, die zeigt, wie die Position des
Mehrfachlinsenhalters von Fig. 6 eingestellt wird.
-
Fig. 9 ist eine Querschnittsansicht eines Hauptabtasterkörpers des optischen
Abtasters von Fig. 1.
-
Fig. 10 ist eine erläuternde Ansicht, die zeigt, wie Anschlussklemmen eines
Verbinders an ein Drucksubstrat angeschlossen sind.
-
Fig. 11 ist eine Querschnittsansicht, die zeigt, wie eine schraubenförmige Feder
verwendet wird, um einen Gitterhalter zu haltern.
-
Fig. 12 ist eine Querschnittsansicht, die zeigt, wie eine schraubenförmige Feder
verwendet wird, um einen Gitterhalter zu haltern.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 umfasst ein optischer Abtaster der
vorliegenden Erfindung einen Hauptabtasterkörper 100 und einen untergeordneten
Abtasterkörper 200. Auf der Seitenfläche (der rechten Seite in den Fig. 1 und 2) des
untergeordneten Abtasterkörpers 200 ist ein Gestellrahmen (nicht gezeigt) vorgesehen,
der in einer vertikalen Richtung im Hinblick auf die Fig. 1 und 2 angeordnet ist. Ein
Antriebsritzel (nicht gezeigt) ist in Eingriff mit diesem Gestellrahmen.
-
Andererseits weist der Abtasterkörper 100 einen Stützabschnitt 100a auf, auf
dem eine Stange (nicht gezeigt) parallel mit dem oben genannten Gestellrahmen
vorgesehen ist. Im Einzelnen ist ein Vorspannelement mit einer vorbestimmten
Elastizität an der Unterseite des Stützabschnitts 100a vorgesehen, wobei sich die oben
genannte Stange am Vorspannelement abstützt. Darüber hinaus ist durch den
Stützabschnitt 100a hindurch ein Schraubenloch ausgebildet, und eine Einstellschraube
(nicht gezeigt) ist in dieses Schraubenloch so eingeführt, dass ein Vorderende der
Schraube mit der oben genannten Stange in Kontakt ist. Auf diese Weise kann die
Stange zwischen dem oben genannten Vorspannelement und dem Vorderende der oben
genannten Einstellschraube festgepresst werden. Wird der Hauptabtasterkörper 100 in
eine Richtung bewegt, die die Stangenachsenrichtung ist, kommen das oben genannte
Vorspannelement und das Vorderende der oben genannten Einstellschraube mit der
oben genanten Stange gleitend in Kontakt, wodurch die Bewegung des
Hauptabtasterkörpers nicht gehemmt wird. Auf diese Weise kann der Abtasterkörper 100
frei in die Stangenachsenrichtung (CD-Radialrichtung) durch Drehung des oben
genannten Antriebsritzels bewegt werden.
-
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist eine Laserdiode 110 zum Abgeben eines optischen
Strahls in einer Nut 101 des Hauptabtasterkörpers 100 angebracht. Ein optischer Strahl
aus der Laserdiode 110 wird in seiner optischen Achse mittels eines Gitterelements (124
(Fig. 3) eingestellt, das auf einem Gitterhalter 120 gehaltert ist, der ein Einstellelement
121 für die optische Achse aufweist. Der Gitterhalter 120 ist in einer anderen Nut 102
befestigt, die mit der Nut 101 verbunden ist.
-
Mit Bezug auf die Fig. 3 und 4 ist der Gitterhalter 120 mit einem hohlen
Abschnitt 122 ausgebildet. Eine Glasplatte 123 ist an einem Ende des hohlen Abschnitts
122 vorgesehen, ein Gitterelement 124 ist am anderen Ende des hohlen Abschnitts 122
vorgesehen. Der optische Strahl aus der Laserdiode 110 wird durch die Glasplatte 123
empfangen und durch das Gitterelement 124 abgegeben.
-
Darüber hinaus wird, wie in Fig. 2 gezeigt ist, der Gitterhalter 120 mittels einer
schraubenförmigen Feder 125 (Fig. 1) in die Richtung der optischen Achse auf die
Laserdiode 110 zu gedrängt. Da, wie in Fig. 1 gezeigt ist, das eine Ende 125b der
schraubenförmigen Feder 125 von einem elastischen Element 126 zum
Hauptabtasterkörper 100 hin gedrängt wird, wird auch das andere Ende 125a der
schraubenförmigen Feder 125 zum Hauptabtasterkörper 100 hin gedrückt. Auf diese Weise wird
auch das Einstellelement 121 des Gitterhalters 120 für die optische Achse, das in engem
Kontakt mit dem Ende 125a ist, zum Hauptabtasterkörper 100 hin gedrückt. Im
Ergebnis wird der Gitterhalter 120 mittels der schraubenförmigen Feder 125 gleichzeitig
sowohl zur Laserdiode 110 als auch dem Hauptabtasterkörper 100 hin gedrückt.
-
Mit Bezug auf Fig. 5 kann beim Gebrauch der oben beschriebenen Konstruktion,
wenn die optische Achse eines optischen Strahls aus der Laserdiode 110 eingestellt
werden soll, eine durch den Hauptabtasterkörper 100 nach oben eingeschraubte
Einstellschraube 127 leicht nach oben oder unten geschraubt werden. Auf diese Weise
kann durch Drehen des Gitterhalters 120 mittels des Einstellelements 121 für die
optische Achse, das Beugungsbild des Gitterelements 124 geneigt ausgelegt werden, so
dass die Beugungsrichtung verändert wird. In diesem Augenblick kann der Gitterhalter
120 im Innenraum 102 durch die Aufwärtskraft der Einstellschraube 127 und die
elastische Kraft der schraubenförmigen Feder 125 befestigt werden.
-
Der durch den Gitterhalter 120 hindurchgehende optische Strahl wird an einem
(in einer Nut 103 angebrachten) Reflexspiegel 130 um 90º gebeugt, um bei einem (in
derselben Nut 103 angebrachten) Prisma 120 anzukommen, wie in Fig. 2 gezeigt ist.
-
Darüber hinaus wird der optische Strahl, der das Prisma 140 durchquert, nach
dem Durchqueren einer Kollimatorlinse 150 zu einem parallelen Strahl. Dann wird der
parallele Strahl mittels eines anderen (nicht gezeigten) Reflexspiegels um weitere 90º
gebeugt, um eine (nicht gezeigte) Objektivlinse zu durchqueren, die in einer Öffnung
104 vorgesehen ist. Und schließlich läuft der die Objektivlinse durchquerende optische
Strahl auf einer Aufzeichnungsfläche einer CD/DVD zusammen.
-
Der von der Aufzeichnungsfläche der CD/DVD zurückkehrende Strahl wird mittels
der (nicht gezeigten) Objektivlinse, der Kollimatorlinse 150, des (nicht gezeigten)
Reflexpiegels und des Prismas 140 zurückgeworfen. Dann wird der zurückkehrende
Strahl zu einem Photodetektor 170 (Fig. 2) geleitet, und zwar mittels einer Mehrfachlinse
160A (Fig. 6 und 7), die von einem Mehrfachlinsenhalter 160 gehaltert wird (der in
einer Nut 105 befestigt ist, die in Verbindung mit der Nut 103 steht).
-
Mit nochmaligem Bezug auf Fig. 2 wird der Mehrfachlinsenhalter 160 mittels
eines Stützabschnitts 181 eines elastischen Stützelements 180 (das am
Hauptabtasterkörper 100 befestigt ist) in der Nut 105 gehalten. Darüber hinaus ist ein
halbkugelförmiger Vorsprung 182 am Stützabschnitt 181 des elastischen Stützelements 180 in
einer Nut 163 des Mehrfachlinsenhalters 160 eingebettet.
-
Die vom Mehrfachlinsenhalter 160 gehalterte Mehrfachlinse 160A hat eine
Funktion einer zylindrischen Linse, die astigmatische Aberration hervorruft, und eine
Funktion einer konvexen Linse, die den von der CD/DVD zum Photodetektor 170
zurückkehrenden Strahl auffängt.
-
Wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist, umfasst der Mehrfachlinsenhalter 160
darüber hinaus noch sich in der horizontalen Richtung erstreckende Stützabschnitte 162,
162 und einen Hauptkörperabschnitt 161, der zwischen den Stützabschnitten 162, 162
ausgebildet ist. Wenn der Mehrfachlinsenhalter 160 in der Nut 105 des
Hauptabtasterkörpers 100 befestigt ist, geraten die Stützabschnitte 162, 162 mit Stützabschnitten 107,
107 der Nut 105 in Kontakt, so dass der Mehrfachlinsenhalter 160 an einer
vorbestimmten Position in dem Hauptabtasterkörper 100 angeordnet sein kann. Bei solch einer
Anordnung wird es vermieden, dass der Körperabschnitt 161 des Mehrfachlinsenhalters
160 in Kontakt mit der Innenwand der Nut 105 kommt.
-
Eine optimale Position der vom Mehrfachlinsenhalter 160 gehalterten
Mehrfachlinse 160A, d. h. eine Position, die es erlaubt, dass der Photodetektor eine
gewünschte Menge eines reflektierenden Strahls erhält, kann durch eine Einstelllehre
220 (Fig. 8) eines automatischen Einstellmechanismus eingestellt werden.
-
Mit Bezug auf Fig. 8 wird die Einstelllehre 220 des automatischen
Einstellmechanismus dazu veranlasst, am oberen Abschnitt des Mehrfachlinsenhalters 160
anzugreifen, was bewirkt, dass der Mehrfachlinsenhalter 160 sich tendenziell in die
Richtung der optischen Achse bewegt. In diesem Moment wird sich ein aktiver Punkt der
Einstelllehre 220 am Mehrfachlinsenhalter 160 nahe an den Kontaktflächen zwischen den
Stützabschnitten (162, 162) und den Stützvorsprüngen (107, 107) befinden. Selbst
wenn somit die Einstelllehre 220 ihre Wirkkraft an einem Punkt am oberen Abschnitt des
Mehrfachlinsenhalters 160 konzentriert hat, werden die Kontaktflächen zwischen den
Stützabschnitten (162, 162) und den Stützvorsprüngen (107, 107) dazu dienen, die
Mehrfachlinse 160A daran zu hindern, in der Bewegungsrichtung des
Mehrfachlinsenhalters 160 herabzufallen, wodurch eine glatte Bewegung des Mehrfachlinsenhalters 160
sichergestellt wird. Deshalb wird es möglich, die Mehrfachlinse 160A mit einer hohen
Genauigkeit auf ihre optimale Position einzustellen.
-
Da, wie in Fig. 6 gezeigt ist, der Mehrfachlinsenhalter 160 nur durch einen
Vorsprung 182 eines Stützelements 181 beaufschlagt ist, kann der Mehrfachlinsenhalter
160 in gewissem Ausmaß mit dem Vorsprung 182 als Drehzentrum frei gedreht werden.
-
Wieder auf die Fig. 1 und 2 Bezug nehmend, sind, da die in das
Schraubenloch 202 des Stützabschnitts 201 des untergeordneten Abtasterkörpers 200 eingreifende
Schraube 210 in ein Schraubenloch einer Verbindungsstruktur 183 eingreift, die mit dem
Hauptabtasterkörper 100 in Verbindung stehend ausgebildet ist, der
Hauptabtasterkörper 100 und der untergeordnete Abtasterkörper 200 so verbunden,
dass sie relativ zueinander schwenkbar sind. Somit ist deutlich, dass die
Verbindungsstruktur 183 durch ihren Stützabschnitt 201 an den nachgeordneten
Abtasterkörper 200 angeschlossen ist. Nachdem die Komaaberration im bifokalen
optischen Abtaster korrigiert wurde, kann die Schraube 210 weiter angezogen werden,
so dass der Hauptabtasterkörper 100 und der nachgeordnete Abtasterkörper 200
aneinander befestigt werden können.
-
Darüber hinaus besteht zwischen der Verbindungsstruktur 183 und dem
Hauptabtasterkörper 100 ein Raum 184 mit einer vorbestimmten Größe und Tiefe. Wie
in Fig. 9 gezeigt ist, kann die Materialdicke zwischen dem Hauptabtasterkörper 100 und
der Verbindungsstruktur 183 aufgrund der Ausbildung des Raums 184 dünner ausgelegt
werden, wodurch eine Resonanzerscheinung zwischen dem Hauptabtasterkörper 100
und dem untergeordneten Abtasterkörpers 200 verhindert oder zumindest reduziert
wird, indem eine Resonanzübertragung zwischen den beiden reduziert ist.
-
Beim optischen Abtaster der vorliegenden Erfindung wird sich die Steifigkeit der
Verbindungsstruktur 183 (zum Verbinden des Hauptabtasterkörpers 100 mit dem
untergeordneten Abtasterkörper 200) mit der Tiefe und Länge des Raums 184
verändern. Tatsächlich kann die Resonanzfrequenz des untergeordneten Abtasterkörpers
200, die von der Masse des untergeordneten Abtasterkörpers 200 und der Steifigkeit der
Verbindungsstruktur 183 abhängt, dazu verwendet werden, die Gestalt des Raums 184
derart zu bestimmen, dass die Resonanzfrequenz des untergeordneten Abtasterkörpers
220 sich von der Resonanzfrequenz des Hauptabtasterkörpers 100 unterscheiden wird.
-
Mit erneutem Bezug auf Fig. 1 ist ein Verbinder 190 an einem
Befestigungsabschnitt 108 des Hauptabtasterkörpers 100 befestigt.
-
In der vorliegenden Ausführungsform sind, wie in Fig. 10 gezeigt ist, mehrere am
Verbinder 191 ausgebildete Anschlusspunkte 191 angeschlossen, indem sie auf ein auf
dem Befestigungsabschnitt 108 vorgesehenes Drucksubstrat 230 gelötet sind. Das
Drucksubstrat 230 wurde ausgebildet, indem eine Schicht Kupferfolie 232 über einer
Grundschicht 231 ausgebreitet wurde, und dann eine Deckschicht 233 über die
Kupferfolie 232 geklebt wurde. Die Deckschicht 233 ist mit mehreren Öffnungen 234
ausgebildet, die es ermöglichen, dass die Anschlusspunkte 191 im Drucksubstrat 230
eingebettet werden können. Darüber hinaus ist eine (nicht gezeigte) Auflageschicht auf
der Kupferfolie 232 über den den Öffnungen 234 entsprechenden Bereichen ausgebildet.
-
Der Hauptkörper 190A des Verbinders 190 ist an der Deckschicht 233 befestigt,
so dass jeder Anschlusspunkt 191 durch die (nicht gezeigte) Auflageschicht hindurch mit
der Kupferfolie 232 in Kontakt ist.
-
Auf diese Weise können alle Anschlusspunkte 191 an der Kupferfolie 232
befestigt werden, was die Positionierung des Verbinders 190 auf dem Drucksubstrat 230
erleichtert. Abschließend wird das Verlöten vorgenommen, um die Anschlusspunkte 191
dauerhaft an das Drucksubstrat 230 anzuschließen. Die oben genannte Anordnung der
Anschlusspunkte 191 auf dem Drucksubstrat 230 lässt nicht nur einen einfachen
Lötvorgang zu, sondern verhindert auch das Problem, dass eine Lötbrücke zwischen
zwei Anschlusspunkten 191 entsteht (selbst wenn ein Abstand von zwei
Anschlusspunkten gering ist).
-
Der Betrieb des optischen Abtasters mit dem wie oben beschriebenen Aufbau
wird wie folgt im Einzelnen mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 beschrieben.
-
Wenn zunächst Information, die auf einer CD/DVD aufgezeichnet ist,
wiedergegeben werden soll, wird das Ritzel, das mit dem untergeordneten
Abtasterkörper 200 in Eingriff befindlich ist, so angetrieben, dass es den Abtasterkörper
200 mit einer Antriebskraft beaufschlagt. In diesem Moment wird der
Hauptabtasterkörper 100 durch die (nicht gezeigte) Stange, das Stützelement 204 des
untergeordneten Abtasterkörpers 200 von einer (nicht gezeigten) Führungswelle so
geführt, dass der optische Abtaster 10 dazu veranlasst wird, sich in Abspielrichtung der
CD/DVD zu bewegen.
-
Dann wird ein optischer Strahl von der Laserdiode 110 abgegeben. Der optische
Strahl wird zuerst durch das Gitterelement 124, das am Gitterhalter 120 gehaltert ist,
gebeugt, und wird dann am Reflexspiegel 130 um 90º gebeugt, um am Prisma 140
anzukommen.
-
Darüber hinaus wird der optische Strahl beim Durchqueren des Prismas 140
durch eine Kollimatorlinse 150 zu einem parallelen Strahl. Dann wird der parallele Strahl
mittels eines anderen (nicht gezeigten) Reflexspiegels um weitere 90º gebeugt, um
durch eine in der Öffnung 104 vorgesehene (nicht gezeigte) Objektivlinse
hindurchzugehen. Schließlich läuft der die Objektivlinse durchquerende optische Strahl
auf der Aufzeichnungsoberfläche einer CD/DVD zusammen.
-
Der von der Aufzeichnungsfläche der CD/DVD zurückkehrende Strahl wird mittels
der (nicht gezeigten) Objektivlinse, der Kollimatorlinse 150, des (nicht gezeigten)
Reflexspiegels und des Prismas 140 zurückgeworfen. Dann wird der zurückkehrende
Strahl zu einem Photodetektor 170 (Fig. 2) geleitet, und zwar mittels einer Mehrfachlinse
160A (Fig. 7), die von einem Mehrfachlinsenhalter 160 gehaltert wird (der in einer
Nut 105 befestigt ist, die in Verbindung mit der Nut 103 steht).
-
Da während des oben genannten Vorgangs ein Raum 184 zwischen der
Verbindungsstruktur 183 und dem Hauptabtasterkörper 100 gebildet wird, ist es
möglich, wenn eine Vibration von außen einwirkt, eine Resonanzerscheinung zwischen
dem Hauptabtasterkörper 100 und dem untergeordneten Abtasterkörper 200 zu
verhindern, indem eine Vibrationsübertragung zwischen diesen reduziert ist, wodurch
eine stabilisierte Informationswiedergabe ermöglicht wird.
-
In der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform wird der Gitterhalter
120 von der schraubenförmigen Feder 125 zur Laserdiode 110 hin gedrängt. Somit
empfängt der Gitterhalter 120, bewirkt durch die schraubenförmige Feder 125 nicht nur
eine Beaufschlagungskraft, um den Gitterhalter 120 zur Laserdiode 110 hin zu drücken,
sondern auch eine Beaufschlagungskraft, die den Gitterhalter 120 dazu veranlassen soll,
sich um die optische Achse des Gitterelements 124 zu drehen. Es besteht die
Möglichkeit, dass sich die schraubenförmige Feder 125 in gewissem Ausmaß aufgrund
der von der Einstellschraube 127 erzeugten Aufwärtskraft verformen wird. Die
Verformung der schraubenförmigen Feder 125 wird den Gitterhalter 120 dazu
veranlassen, sich etwas zu neigen, was zu einer Abweichung der optische Achse aus
ihrer richtigen Position führt. Um dieses Problem zu verhindern, ist, wie in Fig. 11
gezeigt ist, ein Halteelement 125a zum Haltern des Gitterelements 124 so ausgelegt,
dass es einen kleineren Durchmesserabschnitt aufweist und somit einen direkten
Kontakt zwischen einer schraubenförmigen Feder 125A und dem Halteelement 125a
reduziert.
-
Auf diese Weise wird, wie in Fig. 11 gezeigt ist, der mittlere Abschnitt der
schraubenförmigen Feder 125A nicht in Kontakt mit dem Halteelement 125a kommen.
Selbst wenn die schraubenförmige Feder 125A aufgrund einer von der Einstellschraube
127 erzeugten Aufwärtskraft in gewissem Ausmaß verformt wird, wird die Verformung
der schraubenförmigen Feder 125A den Gitterhalter 120 nicht dazu veranlassen, sich zu
neigen, wodurch eine Abweichung der optischen Achse vermieden wird. Da dazu der
mittlere Abschnitt der schraubenförmigen Feder 125A auch nicht mit dem Gitterhalter
120 in Kontakt kommt, wird es für den Gitterhalter 120 möglich, eine
Resonanzerscheinung zu vermeiden, die von einer von außen einwirkenden Vibration verursacht
wird. Wenn darüber hinaus, wie in Fig. 11 gezeigt ist, ein ringförmiger Raum 101b zum
Zurückweichen der schraubenförmigen Feder 125A im Hauptabtasterkörper 100
ausgebildet ist, wird ein noch besserer Effekt erzielt.
-
Darüber hinaus kann, wie in Fig. 12 gezeigt, eine schraubenförmige, sich
verjüngende Feder 125B in dem optischen Abtaster verwendet werden, wobei deren
größerer Durchmesserabschnitt 125d in einer im Hauptabtasterkörper 100 ausgebildeten
ringförmigen Ausnehmung 101a gehaltert ist, und deren kleinerer Durchmesserabschnitt
125c am Gitterhalter 120 angreift.
-
In der in Fig. 12 gezeigten Ausführungsform wird der Gitterhalter 120 von der
schraubenförmigen Feder 125b zur Laserdiode 110 hin gedrängt. So erhält der
Gitterhalter 120, bewirkt durch die schraubenförmige Feder 125B nicht nur eine
Beaufschlagungskraft, um den Gitterhalter 120 zur Laserdiode 110 hin zu drücken, sondern auch
eine Beaufschlagungskraft, um den Gitterhalter 120 dazu zu veranlassen, sich um die
optische Achse des Gitterelements 124 zu drehen. Selbst wenn zu diesem Zeitpunkt die
schraubenförmige Feder 125 aufgrund einer von der Einstellschraube 127 erzeugten
Aufwärtskraft in gewissem Ausmaß verformt ist, da nur der kleinere
Durchmesserabschnitt 125c der schraubenförmigen, sich verjüngenden Feder 125B am Gitterhalter 120
angreifen wird, wird die Verformung der schraubenförmigen Feder 125B den Gitterhalter
120 nicht dazu veranlassen, sich zu neigen, wodurch eine Abweichung der optischen
Achse vermieden wird. Da die schraubenförmige Feder 125B darüber hinaus noch eine
beträchtliche Druckkraft auf den Gitterhalter 120 ausüben kann, wird es für den
Gitterhalter 120 möglich, eine Resonanzerscheinung zu vermeiden, die von einer von außen
einwirkenden Vibration hervorgerufen wird.
-
Während vorstehend die gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen dieser
Erfindung aufgezeigt und beschrieben wurden, ist klar, dass diese Offenbarungen nur
zum Zwecke der Darstellung erfolgten, und dass verschiedene Änderungen und
Modifizierungen vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung, so wie
sie in dem anhängenden Anspruch dargelegt ist, zu verlassen.