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DE69811112T2 - Vorrichtung und verfahren zum kühlen von giessbändern - Google Patents

Vorrichtung und verfahren zum kühlen von giessbändern

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Publication number
DE69811112T2
DE69811112T2 DE69811112T DE69811112T DE69811112T2 DE 69811112 T2 DE69811112 T2 DE 69811112T2 DE 69811112 T DE69811112 T DE 69811112T DE 69811112 T DE69811112 T DE 69811112T DE 69811112 T2 DE69811112 T2 DE 69811112T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
pulley
strip
liquid
channel
Prior art date
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Application number
DE69811112T
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English (en)
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DE69811112D1 (de
Inventor
F. Wyatt-Mair
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcoa Corp
Original Assignee
Alcoa Corp
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Publication date
Application filed by Alcoa Corp filed Critical Alcoa Corp
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Publication of DE69811112D1 publication Critical patent/DE69811112D1/de
Publication of DE69811112T2 publication Critical patent/DE69811112T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/06Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
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    • B22D11/06Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars
    • B22D11/0637Accessories therefor
    • B22D11/068Accessories therefor for cooling the cast product during its passage through the mould surfaces
    • B22D11/0685Accessories therefor for cooling the cast product during its passage through the mould surfaces by cooling the casting belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

    Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betriff ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Stranggießen von Metallen und im Besonderen zum Gießen von Metallstreifen. Im Besonderen betrifft die vorliegende Erfindung das Kühlen von Gießbändern, die beim Strangguss von Metallen verwendet werden.
  • Stand der Technik
  • Das Stranggießen dünner Metallstreifen bzw. Dünnbandgießen ist bislang durch wechselhaften Erfolg gekennzeichnet. Frühere Verfahren zum Stranggießen von Metallstreifen waren auf eine verhältnismäßig geringe Anzahl von Legierungen und Produkten beschränkt. Es konnte festgestellt werden, dass sich die Oberflächenqualität des Streifens mit zunehmendem Legierungsanteil verschiedener Metalle verschlechtert. Daraus resultiert, dass viele Legierungen unter Verwendung von Blockgussverfahren hergestellt werden müssen.
  • Verhältnismäßig reine Aluminiumprodukte, wie etwa Folie, können kommerziell im Strangguss hergestellt werden. Bauprodukte können durch Dünnbandgießen hergestellt werden, und zwar überwiegend aus dem Grund, dass die Oberflächenqualität bei derartigen Bauprodukten weniger kritisch ist als bei anderen Aluminiumproddkten, wie etwa bei Dosenmaterial. Die Probleme in Bezug auf die Oberflächenqualität treten bei zunehmendem Legierungsanteil von Aluminium auf, und wobei der Strangguss für die Herstellung vieler Aluminlumlegierungserzeugnisse allgemein ungeeignet ist.
  • Gemäß dem Stand der Technik wurde eine Mehrzahl von Stranggussvorrichtungen vorgeschlagen. Bei einer herkömmlichen Vorrichtung handelt es sich um eine Doppelband- Dünnbandgussvorrichtung, wobei derartigen Vorrichtungen zum Gießen zahlreicher Metalle keine weit verbreitete Anerkennung zuteil wurde, wobei dies im Besonderen für Metalllegierungen mit einem umfassenden Erstarrungsbereich gilt. Bei einer derartigen Doppelband-Dünnbandgussvorrichtung definieren zwei Förderbänder eine Förderform für das zu gießende Metall. Viele dem Stand der Technik entsprechende Verfahren kühlen die Bänder in einem Bereich angrenzend an die Verfestigung. Das Band ist jedoch extrem hohen Temperaturgradienten ausgesetzt, da das geschmolzene Metall eine Seite des Bands berührt, während ein Kühlmittel die andere Seite des Bands berührt. Die dynamisch instabilen Wärmegradienten bewirken in dem Band eine Deformation, und folglich ist weder das obere noch das untere Band flach. Dies führt dazu, dass der gegossene Metallstreifen abgesonderte und poröse Bereiche aufweist.
  • Es gibt wesentlich effektivere Systeme für den Strangguss von Dünnbändern, welche die Bänder kühlen, wenn diese das sich verfestigende oder feste Metall nicht berühren. Derartige Vorrichtungen werden in den folgenden U. S. Patenten veranschaulicht: US-A-5.470.405, US-A-5.514.228, US-!!IN-- 5.515.908, US-A-5.564.491, US-A-5.496.423, US-A-5.363.902 und US-A-5.356.495. Das U. S. Patent US-A-5.363.902 zeigt ein Kühlsystem, bei dem ein Kühlkasten an dem Band platziert wird, wenn sich das Band nicht in Kontakt mit dem sich verfestigenden oder festen Metall befindet.
  • Das U. S. Patent US-A-3.036.348 offenbart eine Doppelband- Gussvorrichtung mit Stützwalzen mit Rippen, welche die Bänder an beabstandeten Positionen berühren, während Kühlwasser zwischen den Rippen fließt. Das U.S. Patent US-A-3.167.830 beschreibt den Einsatz von Eintritts-Riemenscheiben mit rillen, welche Kühlmittelleitungen aufnehmen.
  • Das U.S. Patent US-A-3.937.270 offenbart Stranggussverfahren, bei denen die Temperatur der flexiblen Gießbänder in Doppelband-Gussvorrichtungen vor dem Kontakt mit dem zu gießenden Material geregelt erhöht wird. Ein flüssiges Kühlmittel mit hoher Geschwindigkeit kann auf die Rückseiten der Gießbänder gerichtet werden, indem die Kühlmitteldüsen Extensionen aufweisen, die in Rillen in den Quetschwalzen (Eintritts-Riemenscheiben) verschachtelt sind.
  • Es besteht jedoch weiterhin Bedarf für die Erzeugung einer Vorrichtung, die eine Legierung mit zulässigen Oberflächeneigenschaften unter Verwendung von verwindungs- bzw. deformationsfreien Bändern gießen kann.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Vorgesehen ist gemäß der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung zum Kühlen eines beim Strangguss verwendeten Bands. Die Vorrichtung umfasst zwei oder mehr Riemenscheiben zum Halten und Bewegen eines Bands, mit einer Eintritts- und Austritts-Riemenscheibe. Die Austritts-Riemenscheibe umfasst eine Mehrzahl umfänglicher Kanäle in der äußeren Oberfläche, welche sich in offenem Kontakt mit der inneren Oberfläche des Bands befinden. Die Kanäle verlaufen in eine Richtung, die auf der äußeren Oberfläche der Riemenscheibe kreisförmig ist, und die Kanäle umfassen Flüssigkeitszuflussleitungen und Sammelleitungen für den Flüssigkeitsdurchfluss, so dass die Flüssigkeit von der Zufluss- zu der Sammelleitung fließt, während sie die innere Oberfläche des Bands berührt und kühlt.
  • Neben anderen Faktoren konnte festgestellt werden, dass die vorliegende Erfindung beim Strangguss verwendete Bänder kühlen kann, während die Deformation der Bänder und das Austreten von Flüssigkeit auf die Bandgießoberflächen so gering wie möglich gehalten werden können, und zwar bei einheitlicher Bandtemperatur sowie innerhalb des entsprechenden Temperaturbereichs für den Strangguss von Metall.
  • Vorgesehen sind gemäß der vorliegenden Erfindung im Besonderen ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Kühlen eines Bands, das beim Strangguss mit Doppelband oder mit einem Band verwendet wird. Bei einer Doppelband-Gussvorrichtung halten und bewegen zwei oder mehr Riemenscheiben, mit einer Eintritts- und Austritts-Riemenscheibe, ein oberes Band, und zwei oder mehr Riemenscheiben, mit einer Eintritts- und Austritts- Riemenscheibe halten und bewegen ein unteres Band. Die oberen und unteren Bänder weisen innere und äußere Oberflächen auf, und die Austritts-Riemenscheiben umfassen eine Mehrzahl umfänglicher Kanäle in einer äußeren Oberfläche, die sich in offenem Kontakt mit der inneren Oberfläche der oberen und unteren Bänder befinden. Die Kanäle umfassen Flüssigkeitszufluss- und Sammelleitungen für den Flüssigkeitsdurchfluss, wobei die Zuflussleitung die Flüssigkeit freigibt, während die Sammelleitung die Flüssigkeit aufnimmt, so dass die Flüssigkeit von der Zuflussleitung zu einem Sammelverteiler fließt, während die innere Oberfläche des Bands direkt berührt und gekühlt wird. Ein funktionsfähig mit den Sammelleitungen verbundenes Vakuum unterstützt die Flüssigkeitssammlung, und es kann ein Abstreifer vorgesehen werden, der so angeordnet sein, dass er die innere Oberfläche der oberen und unteren Bänder berührt, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernern, die nicht von den Sammelleitungen aufgenommen worden ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Darstellung einer in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel verwendeten Gussvorrichtung;
  • Fig. 2 eine Perspektivansicht einer in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel verwendeten Gussvorrichtung;
  • Fig. 3 eine Perspektivansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels, wobei eine obere und eine untere Austritts-Riemenscheibe mit einer Kühlvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt sind;
  • Fig. 4 eine Perspektivansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels, wobei eine obere und eine untere Austritts-Riemenscheibe mit einer erfindungsgemäßen Kühlvorrichtung dargestellt sind, wobei die Länge der Rohrleitungen zur Implementierung der Kühlzone variiert werden kann;
  • die Fig. 5 und 6 Querschnittsansichten einer Riemenscheibe, die in deren Oberfläche rillenförmige Kanäle aufweist, in denen Zufluss-/Sammelleitungen liegen, wobei die Abbildung aus Fig. 5 eckige Kanäle veranschaulicht, während die Kanäle in der Abbildung aus Fig. 6 eine runde Form aufweisen.
  • Genaue Beschreibung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung wird zum Dünnbandgießen von Metallen mittels Strangguss mit einem Band oder Doppelband verwendet. Die bevorzugte Doppelband-Dünnbandgussvorrichtung verwendet ein Paar aus einem wärmeleitfähigen Material gestalteten Bändern, die zur Definition einer Formzone angrenzend aneinander positioniert sind. Die Bänder sind an mindestens zwei Riemenscheiben angebracht und jedes Band verläuft um eine erste oder Eintritts-Riemenscheibe, so dass eine gekrümmte Oberfläche und eine im Wesentlichen flache und vorzugsweise horizontale Oberfläche definiert wird, nachdem das Band um eine zweite oder Austritts-Riemenscheibe gelaufen ist. Die bevorzugte Vorrichtung verwendet ferner eine Vorrichtung, die geschmolzenes Metall den gekrümmten Oberflächen der Bänder zuführt, wobei sich das geschmolzene Metall auf der Oberfläche der Bänder in der Formzone verfestigt, so dass ein gegossenes Metalldünnband bzw. ein gegossener dünner Metallstreifen gebildet wird. Das geschmolzene Metall überträgt dadurch Wärme auf die Bänder. Im Wesentlichen wird die gesamte Wärmeübertragung auf die Bänder von den Bändern entfernt, während sich diese nicht in Kontakt mit dem geschmolzenen Metall und dem Gussstreifen befinden. Die bevorzugte Gussvorrichtung mit einem Band ist so angeordnet und wird so betrieben wie das untere Band einer Doppelband- Gussvorrichtung.
  • Vorzugsweise wird das geschmolzene Metall dem band auf dem gekrümmten Abschnitt um die Eintritts-Riemenscheibe zugeführt. Bei einigen herkömmlichen Bandgussvorrichtungen gemäß dem Stand der Technik wird das Metall dem Band in dem geraden Abschnitt des Bands zugeführt, nachdem das Band um die Eintritts-Riemenscheibe verlaufen ist und gleichzeitig von der Rückseite gekühlt wird, während die Verfestigung erfolgt. Die Zufuhr des geschmolzenen Metalls an den gekrümmten Abschnitt des Bands hat den Vorteil einer erhöhten mechanischen Stabilität, um thermischen Deformationen des Gießbands zu widerstehen, wobei eine einheitlichere Dicke des Streifens sowie ein besserer thermischer Kontakt zwischen dem Streifen und dem Band aufrechterhalten werden kann. Diese Vorteile verbessern die Oberflächengüte des gegossenen Streifens bzw. Dünnbands.
  • Vorzugsweise weist die Vorrichtung zwei Bänder auf. Eine darüber hinaus bevorzugte Gussvorrichtung ist horizontal, wobei ein Band über dem anderen positioniert ist, um eine im Wesentlichen horizontale Formzone zwischen den oberen und unteren Bändern zu definieren. Hiermit wird jedoch festgestellt, dass in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung auch eine vertikale Gussvorrichtung verwendet werden kann. Die Zufuhr der Metallschmelze bzw. des geschmolzenen Metalls erfolgt von einer herkömmlichen Gießwanne, die mit einer Düse versehen ist, durch welche das geschmolzene Metall in einem Strom in einen Raum fließt, der zwischen den Bändern vor dem Spalt der Eintritts-Riemenscheiben definiert ist. Das geschmolzene Metall verfestigt sich in der durch die Düse und die um die Eintritts-Riemenscheiben verlaufenden Bänder definierten Formzone. Der Gießstreifen hat sich bis zu dem Zeitpunkt, wenn er den Spalt der Eintritts-Riemenscheiben erreicht, an denen die Bänder angebracht sind, im Wesentlichen verfestigt. Der horizontale Strom des in den Raum zwischen den Bändern vor dem Spalt fließenden geschmolzenen Metalls stellt sicher, dass das geschmolzene Metall stets den Kontakt mit der Oberfläche beider Bänder aufrecht erhält, während das Metall gegossen wird.
  • Vorgesehen wird gemäß der vorliegenden Erfindung im Besonderen eine Kühlvorrichtung, welche ein Band kontinuierlich mit einer Kühlflüssigkeit kühlt, wobei die Temperatur des Bands präzise geregelt wird. Bei Bedarf kann die Temperatur des Bands mit einer geeigneten Temperaturmessanordnung geregelt werden, und die Bandtemperatur kann durch Anpassung der Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit durch die Kühlvorrichtung geregelt werden. Zusätzlich wird die Flüssigkeit in der Kühlvorrichtung gehalten, ohne dass sie auf den Streifen bzw. das Dünnband austritt, so dass keine komplexen oder teueren Dichtungen bzw. Verschlüsse eingesezt werden müssen. Ferner ist die Gießoberfläche nicht dem Kühlwasser ausgesetzt, so dass in dem Wasser vorhandene Schmutzstoffe nicht auf der Gießoberfläche abgelagert werden.
  • Das Gießverfahren macht es erforderlich, dass die von dem Produkt übertragene Wärme durch Abschrecken der Bänder auf geregelte Art und Weise extrahiert wird. Die Bandtemperatur muss präzise geregelt werden, da sie für das Verfahren kritisch ist und die Dicke und die Temperatur des erzeugten Streifens beeinflusst. Die vorliegende Erfindung sieht die Aufrechterhaltung einheitlicher Temperaturen über die Länge und die Breite des Bands vor. Die erfindungsgemäße Kühlvorrichtung macht das Kühlen des Bands an anderen Stellen überflüssig, wie etwa entlang des den Gießstreifen berührenden flachen Abschnitts oder entlang des anderen flachen Abschnitts, der den Gießstreifen nicht berührt.
  • Die Flüssigkeit (wie etwa die Abschreck- oder Kühlmedien) wird vorzugsweise in der Kühlvorrichtung gehalten. Für das Abschrecken des Bands wird es aus Gründen der Oberflächengüte und der Sicherheit bevorzugt, dass das Abschreckmedium in keiner Weise in den Bereich der Einführung des geschmolzenen Metalls eindringen kann.
  • Das Fehlen von Kühlflüssigkeit während sich das Band in Kontakt mit heißem Metall in der Formzone befindet reduziert Wärmegradienten signifikant und beseitigt die Probleme des Filmsiedens, die beim Überschreiten der kritischen Wärmestromdichte auftreten. Die vorliegende Erfindung minimiert ferner das sogenannte Kaltbeet, wobei es sich um einen Zustand handelt, in dem Kaltbeetabschnitte an drei Stellen existieren, und zwar (1) vor dem Metalleintritt und (2) auf beiden Seiten der Formzone des Bands. Diese Zustände können starke Deformationen des Bands verursachen. Die vorliegende Erfindung ermöglicht einen erweiterten Oberflächenbereich zum Extrahieren von Wärme von dem Band auf der Basis bis zu der Hälfte des Umfangs der Austritts- Riemenscheibe.
  • Die Grundsätze der vorliegenden Erfindung können auch in einem Verfahren und einer Vorrichtung unter Verwendung nur eines Bands eingesetzt werden, wie dies etwa in der U. S. Anmeldung 08/629.380 beschrieben wird. Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist schematisch in der Abbildung aus Fig. 6 der Zeichnungen des U. S. Patents US-A-5.363.902 dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel ist ein Band an einem Paar von Riemenscheiben angebracht, die jeweils drehbar um eine Achse angebracht sind. Geschmolzenes Metall wird über eine Gießwanne der Oberfläche des Bands zugeführt. Das gegossene Produkt verlässt die obere Oberfläche des Bands. Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient zum Kühlen des Bands, wenn sich dieses nicht in Kontakt mit dem geschmolzenen Metall auf dem Band befindet. Die Kühlvorrichtung wird in der Austritts-Riemenscheibe und/oder der Eintritts-Riemenscheibe platziert.
  • Die Abbildungen der Fig. 1 und 2 aus dem U.S. Patent US-A- 5.515.908 (das Patent '908) veranschaulichen allgemein eine bevorzugte Gussvorrichtung. Die Abbildungen der Fig. 1 und 2 aus dem Patent '908 entsprechen den Abbildungen der Fig. 1 und 2 der vorliegenden Erfindung. Beide zeigen die bevorzugte Vorrichtung mit einem Paar von Endlosbändern 10 und 12, die von einem Paar oberer Riemenscheiben 14 und 16 und einem entsprechenden Paar unterer Riemenscheiben 18 und 20 getragen werden. Bei den Riemenscheiben 14 und 18 handelt es sich um die Eintritts-Riemenscheiben, während die Riemenscheiben 16 und 20 die Austritts-Riemenscheiben darstellen. Zu den weiteren Merkmalen der Gussvorrichtung zählen eine Gießwanne 28, eine Gießdüse 30, eine Kratzbürsteneinrichtung 36, 38 und der Gießstreifen 50. Wie dies in der Abbildung aus Fig. 2 dargestellt ist, ist jede Riemenscheibe drehbar um eine Achse 20, 22, 24 und 26 angebracht. Die Riemenscheiben bestehen aus einem geeigneten hitzebeständigen Material und entweder eine beliebige oder beide oberen Riemenscheiben 14 und 16 werden durch eine geeignete Motoranordnung angetrieben, die in den Zeichnungen zur Vereinfachung der Darstellung nicht abgebildet ist. Das gleiche gilt für die unteren Riemenscheiben 18 und 20. Bei dem oberen Band 10 und dem unteren Band 12 handelt es sich um Endlosbänder, und vorzugsweise werden diese aus einem Metall gebildet, das ein geringes oder kein Reaktionsvermögen mit dem gegossenen Metall aufweist. Wie dies für den Fachmann allgemein bekannt ist, können zu diesem Zweck eine Reihe geeigneter Metalllegierungen eingesetzt werden. Gute Ergebnisse konnten mit Bändern aus Stahl- und Kupferlegierungen erzielt werden.
  • Für einige Anwendungen kann es wünschenswert sein, einen oder mehrere Bänder mit sehr feinen Längsrillen auf der Oberfläche des Bands einzusetzen, die sich in Kontakt mit dem gegossenen Metall befinden. Diese Linien/Rillen verursachen die Oberflächentextur des gegossenen Metalls. Derartige Rillen werden in Trommelgussvorrichtungen eingesetzt, die in dem U.5. Patent US-A-4.934.443 beschrieben werden. Ein bevorzugtes Band wird in der U. S. Anmeldung 08/543.445 vorgesehen.
  • Eine entsprechende Anordnung von Stützwalzen kann in tangentialem Kontakt mit dem oberen Band angebracht werden und dient somit dazu, einen ausreichenden Druck auf das Band auszuüben, so dass das Band in Kontakt mit dem Streifen gehalten wird, während dieser aus geschmolzenem Metall in einen festen Streifen übergeht (siehe Fig. 4 des Patents '908). Vorzugsweise ist die obere Anordnung der Stützwalzen in vertikalen Schlitzen angeordnet, so das sie Schwerkraft nahe dem Spalt wirkt und einen gewissen thermischen Kontakt zwischen den Bändern und dem Gießstreifen aufrecht erhält.
  • Die Düse und die Bänder definieren vorzugsweise eine Formzone, in welche der Strom von geschmolzenem Metall in im Wesentlichen horizontaler Ausrichtung aus der Düse fließt, so dass die Formzone zwischen der Krümmung jedes Bands zu dem Spalt der Riemenscheiben gefüllt wird (siehe Fig. 3 des Patents '908). Das geschmolzene Metall beginnt sich zu verfestigen und hat sich bis zu dem Punkt im Wesentlichen verfestigt, an dem der Gießstreifen den Spalt der Riemenscheiben erreicht. Die Deformation des Bands wird dadurch begrenzt, dass der horizontal fließende Strom geschmolzenem Metalls der Formzone dort zugeführt wird, wo sich diese in Kontakt mit dem gekrümmten Abschnitt der um die Riemenscheiben verlaufenden Bänder befindet.
  • Es konnte festgestellt werden, dass ein Aluminiumstreifen mit einer Dicke von 2,54 mm (0,100 Zoll) unter Verwendung von Stahlbändern mit einer Dicke von 2,03 mm (0,08 Zoll) eine Rückführungstemperatur von 149ºC (300ºF) und eine Ausrittstemperatur von 427ºC (800ºF) vorsieht. Das Verhältnis zwischen der Austrittstemperatur und der Band- und Streifendicke wird in Bezug auf die Abbildungen der Fig. 7 und 8 der Europäischen Patentschrift EP 58 867 sowie in den gleichzeitig anhängigen Pendants, den U. S. Anmeldungen 07/902.997, 08/184.58, 08/184.870 und 08/799.48 näher beschrieben. Zum Gießen eines Aluminiumstreifens mit einer Dicke von 2,54 mm (0,100 Zoll) unter Verwendung eines Stahlbands mit einer Dicke von 1,52 mm (0,06 Zoll), beträgt die Austrittstemperatur beispielsweise bei einer Rückführungstemperatur von 149ºC (300ºF) 482ºC (900ºF), wobei die Austrittstemperatur bei einer Rückführungstemperatur von 204ºC (400%') 5160C (960ºF) beträgt.
  • Vorzugsweise weist die vorliegende Gussvorrichtung eine Vorrichtung entlang der Ränder der Bänder auf, um es zu verhindern, dass geschmolzenes Metall in eine transversale Richtung von dem Band auswärts fließt. Verwendet werden kann ein herkömmlicher Randdamm, wie er auch bei Doppeltrommel- Gussvorrichtungen eingesetzt wird. Der Randdamm besteht aus einem Paar von Wänden, die sich senkrecht von den Oberflächen der Bänder erstrecken, um den Fluss von geschmolzenem Metall aus der Formzone auswärts zu verhindern. Zu den für die Randdämme verwendeten Materialien zählen Titan, Kohlefasern, Edelstahl, Kohlenstoffstahl mit hoher Festigkeit, Eisen und jeder dieser Werkstoffe mit einer Beschichtung aus einem oder mehreren Elementen, wie etwa Chrom und Zink, etc.
  • Die bevorzugte erfindungsgemäße Kühlvorrichtung umfasst eine Vorrichtung, die sich von der Vorrichtung aus dem Patent '908 unterscheidet. Die gegenwärtig bevorzugte Kühlvorrichtung wird vorzugsweise in den Austritts-Riemenscheiben 16 und 20 eingesetzt. Die Abbildungen der Fig. 3 bis 6 zeigen bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Die Abbildung aus Fig. 3 zeigt die oberen 16 und unteren 20 Austritts-Riemenscheiben, wobei die Bänder zur Darstellung eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels entfernt abgebildet sind. Die bevorzugte Kühlvorrichtung kühlt die Bänder, bevor diese erneut in Kontakt mit dem geschmolzenem Metall gelangen. Die Kühlvorrichtung wird vorzugsweise in den Austritts-Riemenscheiben 16 und 20 eingesetzt. Bei einem weniger bevorzugten Ausführungsbeispiel kann die Kühlvorrichtung aber auch in den Eintritts-Riemenscheiben 14 und 18 oder in den Eintritts- und Austritts-Riemenscheiben eingesetzt werden. Wenn sich die Kühleinrichtung jedoch in den Eintritts-Riemenscheiben 14 und 18 befindet, so ist der gekühlte Abschnitt der Bänder vorzugsweise nicht in Kontakt mit dem geschmolzenem Metall. Die Kühlvorrichtung umfasst vorzugsweise eine Anordnung, um eine Kühlflüssigkeit in direkten Kontakt mit der Innenseite der Bänder zu bringen, um Wärme zu entziehen. Bei einer bevorzugten Vorrichtung werden umfängliche Rillen oder Kanäle 102 in den Austritts- Riemenscheiben 16 und 20 sowie Zufluss- 106 und Sammelleitungen 108 in den Kanälen 102 verwendet. Vorzugsweise verläuft die Flüssigkeit von einem Zufuhrverteiler 105 in eine Zuflussleitung 106, in den Kanal 102, wo sie das Band berührt und kühlt, danach in eine Sammelleitung 108 und zu einem Ansaugkrümmer 110. Vorzugsweise weist die Sammelleitung 108 eine Vakuumunterstützung (über einen Entlüfter oder Entleerer) auf, um die Aufnahme der Flüssigkeit von der Kühlvorrichtung zu unterstützen. Es ist in höchstem Maße wünschenswert sorgfältig darauf zu achten, dass keine Flüssigkeit auf die äußere Oberfläche des Bands ausläuft, so dass weder Wasser noch etwaige Schmutzstoffe in dem Wasser auf dem band verbleiben. Die vorstehend genannten Verteiler und Rohrleitungen können in einer Vielzahl von Formen, Querschnitten, Größe und aus zahlreichen Werkstoffen hergestellt werden. Allgemein werden Konstruktionen eingesetzt, die den genannten Zweck erreichen, nämlich das wirksame Kühlen des Bands, während eine dünne Blechbahn erzeugt wird, die sich für diesen Zweck eignet. Ferner kann eine Wasserversorgung oder ein Rückführungsschlauch mit den Verteilern 105, 110 verbunden werden, um Fluid zuzuführen oder zu entziehen. Der Schlauch ist in der Abbildung zwar mit dem Verteiler 105 verbunden, wobei ein Rückführungsschlauch aber auch ebenso mit der anderen Seite des Saugkrümmers bzw. des Saugverteilers verbunden werden kann.
  • Die Zuflussleitung 106 und die Sammelleitung 108 können so ausgerichtet werden, dass der Fluss in die gleiche Richtung oder in die entgegengesetzte Richtung zu der Bewegung des Bands verlaufen kann. Die Band- und die Fluidrichtung beeinflussen den Fluiddruck an der Sammelleitung 108. Die Geschwindigkeit der Flüssigkeit ist zum Beispiel ähnlich zu der des Bands, wenn der Fluss in die gleiche Richtung wie das Band verläuft. Die Flüssigkeitsgeschwindigkeit muss jedoch höher sein, wenn der Fluss in eine zu dem Band entgegengesetzte Richtung verläuft, wie etwa 400 bis 600 Fuß pro Minute (122 bis 183 m pro Minute) Flüssigkeitsgeschwindigkeit. Vorzugsweise liegt der Wasserversorgungsdruck zu dem Versorgungsverteiler 105 im Bereich von 446 bis 687 kPa (50 bis 85 psig, absoluter Druck in psi). Der Versorgungsdruck wird durch den Versorgungs- bzw. Zufuhrpumpendruck vorgegeben, der vorzugsweise etwa 550 kPa (65 psig, absoluter Druck in psi) beträgt. Das bevorzugte Vakuum an dem Saugverteiler 110 ist kleiner als 103 kPa (15 psia, Überdruck in psi), wobei der Druck vorzugsweise nicht größer ist als 69 kPa (10 psia, Überdruck in psi). Vorzugsweise ist der Fluiddruck nicht niedriger als 21 kPa (3 psia, Überdruck in psi), wobei ein Wert von nicht unter 48 kPa (7 psia, Überdruck in psi) darüber hinaus bevorzugt wird. Ein Druck von 28 kPa (4 psia, Überdruck psi) wird für eine effiziente Wasserentziehung an dem Saugverteiler 110 bevorzugt. Der Fachmann erkennt, dass Wasser bei einer Reduzierung des Drucks bei einer niedrigeren Temperatur kocht. Diese Variable ist bei der gewünschten Endtemperatur für die Bänder zu berücksichtigen. Ferner kann der Fluss im Verhältnis zur Schwerkraft ausgerichtet werden. In einem Ausführungsbeispiel sind die Zufuhrleitungen 106 an den Austritts-Riemenscheiben 16 und 20 der horizontalen Gussvorrichtung an einem Punkt unterhalb der Sammelleitungen 108 angeordnet. In diesem Ausführungsbeispiel senkt die Schwerkraft den Fluiddruck an der Sammelleitung 108, so dass die Möglichkeit für Undichtigkeiten reduziert wird. Die Zuflussleitung 106 und die Sammelleitung 108 können praktisch an jeder Stelle an der Außenseite der Austritts-Riemenscheiben 16 und 20 angeordnet werden, solange sie so positioniert werden, dass das Fluid von der Zuflussleitung 106 zu der Sammelleitung 108 fließen kann, während die innere Oberfläche des Bands berührt wird, so dass das ganze Band gekühlt wird.
  • Vorzugsweise beträgt der längste Abschnitt des zu kühlenden Bands nicht mehr als etwa 180º des Umfangs der Riemenscheibe, wobei ein Wert von nicht mehr als 165º darüber hinaus bevorzugt wird. Vorzugsweise liegt der gekühlte Abschnitt nicht unter 30º, wobei ein Wert von nicht unter 45º darüber hinaus bevorzugt wird. Der gekühlte Abschnitt des Bands kann auf der Basis der gewünschten letztendlichen Kühltemperatur angepasst werden. In Bezug auf die Abbildung aus Fig. 4 kann der Abstand bzw. der Winkel zwischen verschiedenen Zuflussleitungen 106 und Sammelleitungen 108 zum Beispiel variiert werden, um die Länge des Kanals 102 zu ändern, der Fluid aufweist, wodurch eine größere oder geringere Kühlung bewirkt werden kann. Der Abstand (und Winkel) zwischen der Zuflussleitung 106 und der Sammelleitung 108 kann an dem äußeren Rand der Riemenscheibe zum Beispiel kürzer (und kleiner) sein als der Abstand (und Winkel) zwischen den inneren Rohrleitungen. Der Fachmann erkennt, dass die Konstruktion der Kühlleitungsanordnung optimiert werden kann, um ein gewünschtes Kühlprofil an dem Band zu erreichen.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Rohrleitungen in einer Mehrzahl 102 von Kanälen angeordnet. Zum Beispiel kann ein Kanal für jedes Zuflussleitungs- Sammelleitungspaar vorgesehen werden. Alternativ Ausführungsbeispiele können jedoch auch einen großen Kanal oder weniger Kanäle als die Anzahl der Rohrleitungen aufweisen, wobei es wünschenswert ist, dass das Band entsprechend gekühlt wird und Flüssigkeit nicht aus der Kühlvorrichtung austritt. Die Kanäle 102 sind vorzugsweise umfänglich entlang der äußeren Oberfläche der Riemenscheiben ausgerichtet. Die äußere Oberfläche ist so definiert, dass sie die Kanäle 102 aufweist, die zum Beispiel eine Tiefe von bis zu 25,4 mm (1 Zoll) in der äußeren Oberfläche der Riemenscheibe aufweisen können. Der Kanal kann zum Beispiel eine Tiefe von 25,4 mm (1 Zoll) oder 15,9 mm (5/8 Zoll) aufweisen. Vorzugsweise ist der Kanal mindestens 6,4 mm (1/4 Zoll) tief, wobei eine Mindesttiefe von 12,7 mm (1/2 Zoll) darüber hinaus bevorzugt wird. Die Abbildungen der Fig. 3 bis 6 zeigen eine bevorzugte Kanalanordnung, wobei die Kanäle einer umfänglichen Linie entlang der gekrümmten Oberfläche der Riemenscheibe folgen.
  • Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weisen die Kanäle 102 die gleichen Breiten sowie einheitliche Zwischenabstände auf, die kleiner, gleich groß oder größer sein können als die Breite der einzelnen Kanäle. In einem anderen Ausführungsbeispiel weisen die Kanäle dazwischen einheitliche oder verschiedene Zwischenabstände auf. Somit kann das Verhältnis der durch die Kanäle gebildeten Land- Rillenfläche zur Minimierung von überhitzten Stellen auf dem Band optimiert werden, während gleichzeitig die mechanische Unterstützung des gespannten Bands maximiert wird.
  • Nachstehend wird Bezug auf die Abbildungen der Fig. 5 und 6 genommen, die einen Querschnitt der Austritts-Riemenscheibe 16, 20 an der Oberfläche der Riemenscheibe darstellen. Die Kanäle 102 dienen dazu, den Flüssigkeitsfluss zu führen, und die Kanalstützen oder Seiten 114 definieren die Kanäle 102 und stützen das Band. Ferner sieht der äußere Kanal 102 eine Schulter 118 für das Band vor, um die Flüssigkeit in dem Kanal 102 einzuschließen. Vorzugsweise ist die Schulter 118 höher und kann breiter sein als die anderen Kanalstützen 114. Vorzugsweise ist die Schulter 118 um 0,13 bis 0,51 mm (0,005 bis 0,020 Zoll) höher und kann optional zwischen 0,13 bis 0,76 mm (0,005 bis 0,030 Zoll) breiter sein als die Kanalstützen 114. Die Schulter kann in einem anderen Ausführungsbeispiel auch vollständig weggelassen werden, wobei der Rand des Bands ohne Unterstützung bleibt. Ferner können für den Fall, dass eine direkte Berührung des Bands durch die Flüssigkeit überhitzte Stellen mit höherer Temperatur an Stellen auftreten, an denen das Band die Kanalstützen 114 berührt. Diese heißen Stellen werden durch die Wärmeleitung mit kühleren Abschnitten des Bands verteilt. Die heißen Stellen können in den Kühleinrichtungen der Eintritts-Riemenscheibe jedoch auch unzureichend verteilt werden, da der Kühlabschnitt deutlich kleiner ist und die Kühlung stärker sein muss. Die Formzone entspricht an einer Eintritts-Riemenscheibe kennzeichnenderweise 76,2 bis 127,0 mm (3 bis 5 Zoll) Die bevorzugte Querschnittsform der Kanäle 102 ist gemäß der Abbildung aus Fig. 5 rechteckig oder gemäß der Abbildung aus Fig. 6 gekrümmt. Der Kanal 102 sollte Armaturen bzw. Formstücke (nicht abgebildet) aufnehmen können, die sich in den Rillen für die Zuflussleitungen 106 und die Sammelleitungen 108 befinden. Vorzugsweise verschließt die Form der Formstücke das Ende der Rille, um das Austreten von Flüssigkeit aus der Rille so gering wie möglich zu halten. Zum Beispiel kann es sich bei den Formstücken um rechteckige Stücke von 12,7 mm (1/2 Zoll) mit einer Gewindeöffnung zur Aufnahme der Zufluss- oder Sammelleitung und mit einem Auslass für die Zufuhr oder die Entfernung von Flüssigkeit aus der Rille handeln. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Formstücke bzw. Armaturen rechteckig, passen mit den Rohrleitungen zusammen und bestehen aus einem Material, das mit dem Metall der Riemenscheibe kompatibel ist. Das heißt, da es wünschenswert ist, dass die Armatur einen guten Gleitsitz zwischen der Rille in der Riemenscheibe und dem um die Riemenscheibe verlaufenden Band vorsieht, ist es ferner wünschenswert, dass die Armatur selbstschmierend ist und Verschleiß durch Abrieb verhindert. Die bevorzugte Armatur ist aus Messing. Zusätzlich kann die Riemenscheibe mit einem Metall wie etwa Chrom plattiert werden. Die Armatur kann ferner aus anderen Werkstoffen hergestellt werden, die eine Abnutzung und Reibung minimieren, die Robustheit maximieren und Deformationen minimieren. Beispiele für alternative Werkstoffe sind Bronze, Graphit, Kunststoffe wie etwa "TORLON", etc.
  • Wasser ist die bevorzugte Flüssigkeit zum Kühlen des Bands, da es sich dabei um das praktischste industrielle Kühlmittel handelt. Es können aber auch andere Zusatzstoffe alleine oder in Verbindung mit Wasser (in Lösung oder vermischt) verwendet werden. Die anderen Zusatzstoffe können übliche Kühlmittel umfassen, wie etwa Glykole, Natriumkarbonat, Rostschutzmittel, Öle, usw.
  • Beim Gießen von Aluminium steht die Wassermenge vorzugsweise im Verhältnis zu der Geschwindigkeit und der Hitze des Bands, um eine letztendliche Bandtemperatur von unter 149ºC (300ºF) und von vorzugsweise nicht mehr als 127ºC (260ºF) zu erreichen. Vorzugsweise ist die Bandtemperatur nicht niedriger als 71ºC (160ºF), wobei ein Wert von nicht unter 110ºC (230ºF) bevorzugt und ein Wert von nicht weniger als 116ºC (240ºF) am meisten bevorzugt wird. Die Temperatur ist vorzugsweise ausreichend hoch, so dass eine etwaige Feuchtigkeit auf der Gießoberfläche verdampft. Wenn das Kühlmittel eine Temperatur oberhalb ihres Siedepunkts aufweist, wie z. B. über etwa 99ºC (210ºF) für Wasser, so kann etwaig auf dem Band verbliebenes Wasser schnell verdampfen und somit eine Verunreinigung des Gussstreifens zu vermeiden.
  • Ein weiteres Verfahren zur Reduzierung der Möglichkeit eines Flüssigkeitsaustritts auf die Bänder umfasst die Erhöhung der Bandspannung. Vorzugsweise ist die Bandspannung hoch, da dies für die Vorrichtung von Vorteil ist. Eine bevorzugte Bandspannung beträgt mindestens 138 MPa (20.000 psi), wobei eine Spannung von mindestens 207 MPA (30.000 psi) darüber hinaus bevorzugt wird. Vorzugsweise ist die Bandspannung nicht höher als 621 MPa (90.000 psi), wobei ein Wert von nicht mehr als 414 MPa (60.000 psi) darüber hinaus bevorzugt wird. Zusätzlich kann eine Reinigungsvorrichtung wie etwa ein Abstreifer an der inneren Oberfläche der Bänder hinter der Position platziert werden, an der diese die Riemenscheibe verlassen. Eine Luftausstoßeinrichtung kann ebenfalls verwendet werden, um die innere Oberfläche von etwaig verbliebenen Wasser zu befreien. Die Spannungseinrichtung, der Abstreifer und die Luftausstoßeinrichtung sind Beispiele für Techniken zum Entfernen überschüssiger Flüssigkeit, die nicht durch die Sammelleitung von der inneren Oberfläche der oberen und unteren Bänder aufgenommen worden ist. Eine der in dem US. Patent US-A-5.389.72 dargestellten Vorrichtung ähnliche Vorrichtung kann ebenfalls verwendet werden, da die Absicht zugrunde liegt, Flüssigkeit von den Oberflächen und den Seiten des Bands zu entfernen.
  • Die vorliegende Kühlvorrichtung und das Verfahren werden nachstehend in Bezug auf das folgende Beispiel eines besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiels dargestellt. Hiermit wird jedoch festgestellt, dass das vorliegende Ausführungsbeispiel Veranschaulichungszwecken dient und die Erfindung in keiner Weise einschränkt.
  • BEISPIEL
  • Eine der Vorrichtung aus dem U.S. Patent US-A-5.515.908 ähnliche Stranggussvorrichtung wurde zum Schmelzen und Gießen von Metall verwendet. Das erfindungsgemäße Abschrecksystem wurde zum Kühlen eines Endlosstahlbands mit einer Breite von 229 mm (9 Zoll) und einer Dicke von 2 mm (0,080 Zoll) verwendet. Das Band wurde mit einer linearen Geschwindigkeit von 95 m pro Minute (280 Fuß pro Minute) betrieben und unter Verwendung einer Wasserzufuhr von 60 gpm gekühlt. Es konnte festgestellt werden, dass in allen Tests eine vollständige Wassereinschließung erreicht werden konnte. Ferner war der gegossene Aluminiumstreifen von zulässiger Qualität.
  • Die vorliegende Erfindung wurde in Bezug auf spezielle Ausführungsbeispiele beschrieben. Die Anwendungen umfassen dabei alle möglichen Änderungen und Substitutionen ohne dabei vom Umfang der anhängigen Ansprüche abzuweichen.

Claims (26)

1. Vorrichtung zum Kühlen eines beim Strangguss verwendeten Bands, wobei die Vorrichtung folgendes umfasst:
zwei oder mehr Riemenscheiben zum Halten und Bewegen feines Bands (10, 12), mit einer Eintritts-Riemenscheibe (14, 18) und einer Austritts-Riemenscheibe (16, 20); wobei
das Band eine innere und eine äußere Oberfläche umfasst;
wobei die Austritts- und oder Eintritts-Riemenscheibe mindestens einen Kanal (102) umfasst, der sich in offenem Kontakt mit der inneren Oberfläche des Bands befindet, wobei der Kanal auf der äußeren Oberfläche der Riemenscheibe verläuft; und
wobei der Kanal mindestens eine Flüssigkeitszuflussleitung (106) und eine Sammelleitung (108) für den Flüssigkeitsdurchfluss aufweist, so dass die Flüssigkeit in dem Kanal von der Zuflussleitung zu der Sammelleitung fließt, während die innere Oberfläche des Bands direkt berührt und gekühlt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei eine Mehrzahl von Kanälen vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei für jeden zu kühlenden Kanal eine Zufluss- und Sammelleitung vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei ein Vakuum betriebsfähig mit der Sammelleitung verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei das Vakuum zwischen 103 und 21 kPa (15 und 3 psia) zieht.
6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei sich die Kanäle umfänglich um die Oberfläche der Riemenscheibe erstrecken.
7. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Zuflussleitungen an einer niedrigeren Position an der Riemenscheibe angeordnet sind als die Sammelleitungen.
8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Riemenscheibe einen äußeren Kanal aufweist, der eine äußere Schulter (118) aufweist, die höher und optional breiter ist als die Abschnitte der Riemenscheibe, welche die Kanäle definieren.
9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei es sich bei dem gekühlten Abschnitt des Bands um einen umfänglichen Abschnitt handelt, der sich zwischen 180º und 30º des Riemenscheibenumfangs erstreckt.
10. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Band auf eine Temperatur zwischen 149ºC und 71ºC (300ºF und 160ºF) gekühlt wird und/oder wobei das Band eine Spannung von mindestens 138 MPa (20.000 psi) aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei das Band auf eine Temperatur zwischen 127ºC und 110ºC (260ºF und 230ºF) gekühlt wird.
12. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Kühlkanäle nur an der Austritts-Riemenscheibe vorgesehen sind.
13. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Kanäle einheitliche Breiten aufweisen, und wobei die Kanäle einheitliche Zwischenabstände aufweisen.
14. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Einlässe und Auslässe der Zufluss- und Sammelleitungen durch Zwischenabstände getrennt sind, die über die Breite der Riemenscheibe variieren.
15. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei Armaturen an der Zuflussleitung und der Sammelleitung angebracht sind, wobei jede der Armaturen einen Gleitsitz in der Rille vorsieht, wodurch das Austreten von Flüssigkeit aus der Rille so gering wie möglich gehalten wird.
16. Vorrichtung zum Kühlen von Bändern, die in einer horizontalen Doppelband-Stranggießvorrichtung zum Einsatz kommt, wobei die Vorrichtung folgendes umfasst:
zwei oder mehr Riemenscheiben zum Halten und Bewegen eines oberen Bands (10), mit einer Eintritts-Riemenscheibe (14) und einer Austritts-Riemenscheibe (16);
zwei oder mehr Riemenscheiben zum Halten und Bewegen eines unteren Bands (12), mit einer Eintritts-Riemenscheibe (18) und einer Austritts-Riemenscheibe (20);
wobei die oberen und unteren Bänder innere und äußere Oberflächen aufweisen; wobei
die Austritts-Riemenscheibe eine Mehrzahl umfänglicher Kanäle (102) umfasst, die sich in offenem Kontakt mit der inneren Oberfläche der oberen und unteren Bänder befinden, wobei der Kanal auf der äußeren Oberfläche der Austritts- Riemenscheiben verläuft;
jeder Kanal eine Flüssigkeits-Zuflussleitung (106) und eine Sammelleitung (108) für Flüssigkeitsdurchfluss umfasst, wobei die Zuflussleltung Flüssigkeit freisetzt, wobei die Sammelleitung Flüssigkeit aufnimmt, so dass die Flüssigkeit von der Zuflussleltung zu der Sammelleitung fließt, während eine Berührung mit der inneren Oberfläche des Bands gegeben ist und diese gekühlt wird;
wobei eine Vakuumquelle betriebsfähig mit den Sammelleitungen verbunden ist, wobei zwischen 35 und 103 kPa (5 und 15 psia) gezogen werden, um das Sammeln der Flüssigkeit zu unterstützen; und
wobei eine optionale Reinigungsvorrichtung überschüssige Flüssigkeit entfernt, die nicht von der Sammelleitung von den inneren Oberflächen der oberen und unteren Bänder aufgenommen wird.
17. Verfahren zum Kühlen eines beim Strangguss verwendeten Bands, wobei das Verfahren folgendes umfasst:
Betrieb einer Bandgießvorrichtung mit Eintritts- und Austritts-Riemenscheiben, die mindestens ein Band tragen;
Durchleiten von Flüssigkeit durch mindestens eine Zuflussleitung (106), die in mindestens einem Kanal (102) in den Eintritts- und/oder Austritts-Riemenscheiben angeordnet ist, wobei jede Zuflussleitung durch einen Kanal eingedämmt ist;
Kühlen des Bands, der durch den Strangguss erhitzt worden ist, durch Berührung einer inneren Oberfläche des Bands mit der Flüssigkeit in dem Kanal; und
Entziehen der Flüssigkeit aus dem Kanal durch Vakuumunterstützung über eine Sammelleitung (108).
18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei die Riemenscheibe einen äußeren Kanal aufweist, der eine äußere Schulter (118) aufweist, die höher und optional breiter ist als die Teilstücke der Riemenscheibe, welche die Kanäle definiert.
19. Verfahren nach Anspruch 17 oder 18, wobei sich eine Mehrzahl von Kanälen umfänglich um die Oberfläche der Riemenscheibe erstreckt.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, wobei es sich bei dem gekühlten Bandabschnitt um einen umfänglichen Abschnitt handelt, der sich zwischen 180º und 30º des Riemenscheibenumfangs erstreckt.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 20, wobei das Band auf eine Temperatur zwischen 149ºC und 71ºC (300ºF und 160ºF) gekühlt wird und/oder das Band eine Spannung von mindestens 138 MPa (20.000 psi) aufweist.
22. Verfahren nach Anspruch 21, wobei das Band auf eine Temperatur zwischen 138ºC und 110ºC (280ºF und 230ºF) gekühlt wird.
23. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 22, wobei die Flüssigkeit nur in Kanälen in der Austritts-Riemenscheibe zugeführt wird.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 23, wobei die Flüssigkeit in den Kanälen überhitzte Stellen an dem Band so gering wie möglich hält, und wobei ein Aluminiumstreifen durch die Bandstranggießvorrichtung gegossen wird.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 24, wobei Armaturen an den Zuflussleitungen und den Sammelleitungen im Gleitsitz mit Oberflächen der Riemenscheibe und des Bands eingreifen, um das Austreten von Flüssigkeit aus den Rillen so gering wie möglich zu halten.
26. Verfahren zum Kühlen von Bändern, die in einer Doppelband- Stranggießvorrichtung zum Einsatz kommt, wobei das Verfahren folgendes umfasst:
Betrieb einer horizontalen Doppelband- Stranggießvorrichtung mit Eintritts- und Austritts- Riemenscheiben, die obere und untere Bänder tragen;
Durchleiten von Flüssigkeit durch eine Mehrzahl von Zuflussleitungen (106), die in Kanälen (102) in den Eintritts- und Austritts-Riemenscheiben angeordnet sind, wobei jede Zuflussleitung durch einen Kanal eingedämmt ist;
Kühlen jedes Bands, das durch Strangguss erhitzt worden ist, durch offene Berührung einer inneren Oberfläche des Bands mit der Flüssigkeit in dem Kanal;
Entziehen der Flüssigkeit aus dem Kanal durch Vakuumunterstützung über eine Sammelleitung (108); und
optionales Entziehen etwaiger verbleibender Flüssigkeit an dem Band durch eine Reinigungsvorrichtung, nachdem das Band die Riemenscheibe verlassen hat.
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