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DE69809623T2 - Logische MOS-Schaltung und Halbleitervorrichtung - Google Patents

Logische MOS-Schaltung und Halbleitervorrichtung

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Publication number
DE69809623T2
DE69809623T2 DE69809623T DE69809623T DE69809623T2 DE 69809623 T2 DE69809623 T2 DE 69809623T2 DE 69809623 T DE69809623 T DE 69809623T DE 69809623 T DE69809623 T DE 69809623T DE 69809623 T2 DE69809623 T2 DE 69809623T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
logic circuit
level
mos
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69809623T
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English (en)
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DE69809623D1 (de
Inventor
Yuichi Sato
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sharp Corp
Original Assignee
Sharp Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Sharp Corp filed Critical Sharp Corp
Publication of DE69809623D1 publication Critical patent/DE69809623D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69809623T2 publication Critical patent/DE69809623T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K19/00Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits
    • H03K19/02Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components
    • H03K19/173Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components using elementary logic circuits as components
    • H03K19/1733Controllable logic circuits
    • H03K19/1737Controllable logic circuits using multiplexers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Logic Circuits (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)
  • Metal-Oxide And Bipolar Metal-Oxide Semiconductor Integrated Circuits (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung betrifft eine Metalloxid-Halbleiter(nachfolgend einfach als "MOS" bezeichnet)-Logikschaltung. Genauer gesagt, betrifft die Erfindung eine MOS-Logikschaltung mit verringerter Anzahl von Elementen und kleinerer Schaltungsfläche, die mit niedrigem Energieverbrauch betrieben werden kann, Die Erfindung betrifft ferner ein Halbleiterbauteil mit einer derartigen MOS-Logikschaltung.
  • 2. BESCHREIBUNG DER EINSCHLÄGIGEN TECHNIK
  • In jüngerer Zeit hat eine Durchlasstransistor-Logikschaltung viel Aufmerksamkeit als Logikschaltung auf sich gezogen. Eine Durchlasstransistor-Logikschaltung ist gegenüber einer statischen Komplementär-MOS(nachfolgend einfach als "CMOS" bezeichnet)-Schaltung angesichts ihrer verringerten Anzahl von Transistoren (d. h. Elementen), und ihres schnelleren Betriebs von Vorteil.
  • Die Fig. 8 ist ein Schaltbild, das ein Beispiel einer herkömmlichen UND(NAND)-Schaltung mit zwei Eingängen mit einer Durchlasstransistor-Logikschaltung und einer CMOS-Latchstufe 14 zeigt. Die Durchlasstransistor-Logikschaltung verfügt über vier NMOS(n-Kanal-MOS)-Transistoren 11-1 bis 11- 4.
  • Eine UND(NAND)-Schaltung mit zwei Eingängen erhält im Allgemeinen zwei Eingangssignale, (z. B. Signale A und B). Jedoch benötigt die in der Fig. 8 dargestellte Durchlasstransistor Logikschaltung vier Signale, d. h. Signale A und B sowie deren jeweilige invertierte Signale AX und BX. Jeder der NMOS-Durchlasstransistoren 11-1 bis 11-4 lässt ein Signal von logisch "0" auf dem Pegel GND (Masse), d. h. auf einem "niedrigen" Pegel (nachfolgend einfach als "Pegel L" bezeichnet) durch, ohne den Spannungspegel desselben zu ändern. Jedoch lässt jeder der NMOS-Durchlasstransistoren 11-1 bis 11-4 ein Signal von logisch "1" auf einem Pegel VDD (Spannungsquellenpegel), d. h. einem "hohen" Pegel (nachfolgend einfach als "Pegel H" bezeichnet) so durch, dass der Spannungspegel des Signals um den Schwellenspannungspegel der jeweiligen NMOS-Transistoren 11-1 bis 11-4 abgesenkt ist. Die CMOS- Latchstufe 14 ist so vorhanden, um den ursprünglichen Pegel "H" wiederherzustellen und das Lasttreibervermögen zu verbessern.
  • Um den Pegel "H" auf den Pegel VDD hochzuziehen, ist es beispielsweise bekannt, einen PMOS(p-Kanal-Feldeffekt-MOS)-Transistor als Hochziehelement zu verwenden. Die Fig. 9 ist ein Schaltbild, das ein Beispiel einer derartigen herkömmlichen MOS-Logikschaltung mit einer Durchlasstransistor-Logikschaltung aus zwei NMOS-Transistoren 11-1 und 11-2 sowie zwei PMOS-Transistoren 12-1 und 12-2 zeigt.
  • Bei der in der Fig. 9 dargestellten herkömmlichen MOS-Logikschaltung wird der NMOS-Transistor 11-1 dazu verwendet, eine Logikoperation auszuführen, die dann gültig ist, wenn sich ein Eingangssignal auf dem Pegel "H" befindet, während der PMOS-Transistor 12-1 dazu verwendet wird, eine Logikoperation auszuführen, die dann gültig ist, wenn sich ein Eingangssignal auf dem Pegel "L" befindet. So sind keine invertierten Signale erforderlich.
  • Ein NMOS-Durchlasstransistor, d. h. der NMOS-Transistor 11-1, lässt ein Signal auf dem Pegel "L" durch, ohne dessen Spannungspegel zu ändern. Jedoch wird hinsichtlich eines Signals auf dem Pegel "H" der Spannungspegel desselben um den Schwellenspannungspegel des NMOS-Transistors 11-1 abgesenkt. Andererseits lässt ein PMOS-Durchlasstransistor, d. h. der PMOS-Transistor 12-1, ein Signal auf dem Pegel "H" durch, während er ein Signal auf dem Pegel "L" so durchlässt, dass sein Spannungspegel um den Schwellenspannungspegel des PMOS-Transistors 12-1 erhöht wird.
  • Daher ist bei der in der Fig. 9 dargestellten MOS-Logikschaltung der PMOS- Transistor 12-2 vorhanden, um das Ausgangssignal der Durchlasstransistor- Logikschaltung auf den Pegel VDD hochzuziehen. In ähnlicher Weise ist der NMOS-Transistor 11-2 vorhanden, um das Ausgangssignal der Durchlasstransistor-Logikschaltung auf den Pegel GND herabzuziehen. Gemäß der Fig. 9 verfügt die Schaltung ferner über einen Inverter 13.
  • Ferner ist die Fig. 10B ein Schaltbild, das eine herkömmliche Logikschaltung unter Verwendung invertierter Eingangssignale zeigt. Die Fig. 10A ist ein Schaltbild, das eine herkömmliche CMOS-Schaltung mit verbesserter Konfiguration gegenüber der in der Fig. 10B dargestellten Logikschaltung zeigt, die ohne Verwendung invertierter Eingangssignale realisiert ist.
  • Wie es durch Vergleich der Fig. 10A und 10B erkennbar ist, benötigt die in der Fig. 10A dargestellte CMOS-Schaltung die bei der in der Fig. 10B dargestellten Logikschaltung erforderlichen Inverter 13-1 und 13-2 nicht. Darüber hinaus sind bei der in der Fig. 10A dargestellten CMOS-Schaltung die invertierten Eingangssignale AX und BX nicht erforderlich. Im Ergebnis ist die Leiterbahnfläche bei der in der Fig. 10A dargestellten CMOS-Schaltung verringert. Jedoch wird, wie oben beschrieben, ein Ausgangssignal auf dem Pegel "H" durch die Schwellenspannung jeder der jeweiligen NMOS-Transistoren 11-1 bis 11-4 abgesenkt, während ein Ausgangssignal auf dem Pegel "L" durch den Schwellenspannungspegel jedes der jeweiligen PMOS-Transistoren 12-1 bis 12-4 angehoben wird.
  • Die in der Fig. 8 dargestellte herkömmliche Durchlasstransistor-Logikschaltung ist gegenüber einer statischen CMOS-Schaltung hinsichtlich ihrer verringerten Anzahl von Transistoren von Vorteil, wie oben beschrieben. Jedoch zeigt sie die folgenden Nachteile.
  • (1) Da die in der Fig. 8 dargestellten Durchlasstransistor-Logikschaltung invertierte Signale benötigt, ist die Anzahl der benötigten Signale im Vergleich zu der verdoppelt, die bei einer statischen CMOS-Schaltung erforderlich ist. Im Ergebnis ist die Anzahl der Signalleitungen erhöht, was zu einer vergrößerten Leiterbahnfläche führt.
  • (2) Die verdoppelte Anzahl von Signalleitungen führt zu einer verdoppelten Anzahl von Signalübergängen (d. h. Signalabwechslungen) zwischen den Pegeln "H" und "L". Im Ergebnis nimmt die zum Laden und Entladen der Leiterbahnkapazität erforderliche Strommenge zu, was zu erhöhtem Energieverbrauch führt.
  • (3) Während einer Übergangsperiode, in der sich die Pegel positiver und negativer Signale abwechseln, kann ein Moment existieren, zu dem sich sowohl die positiven als auch die negativen Signale auf dem Pegel "H" befinden. In diesem Zustand wird der NMOS-Transistor eingeschaltet, was dazu führt, dass zwischen dem Pegel VDD und dem Pegel GND in der Durchlasstransistor-Logikschaltung ein direkter Strompfad errichtet wird, durch den ein Durchdringungsstrom fließt.
  • (4) Der von der Durchlasstransistor-Logikschaltung ausgegebene Pegel "H" wird durch die Schwellenspannung Vthn des NMOS-Transistors ausgehend vom Pegel VDD abgesenkt. Wenn diese Spannung VDD - Vthn an das Gate eines PMOS- Transistors der CMOS-Latchstufe 14 angelegt wird, wobei die Schwellenspannung Vthp des PMOS-Transistors dergestalt ist, dass Vthn > Vthp gilt, schaltet der PMOS-Transistor ein, so dass die Spannung VDD - Vthn an das Gate des NMOS-Transistors angelegt wird. Im Ergebnis fließt zwischen dem Pegel VDD und dem Pegel GND ein Durchdringungsstrom über den NMOS-Transistor im EIN-Zustand, bis die CMOS-Latchstufe 14 invertiert.
  • Ferner zeigt die in der Fig. 9 dargestellte Logikschaltung Nachteile hinsichtlich eines Durchdringungsstroms, der immer dann durch die Schaltung fließt, wenn der Pegel des Ausgangssignals wechselt. Dies beruht auf dem folgenden Grund.
  • Wie oben beschrieben, ist die CMOS-Latchstufe 12, d. h. der PMOS-Transistor 12-2 und der NMOS-Transistor 11-2, vorhanden, um das Potenzial des Pegels "H" des Ausgangssignals Y1 auf den Pegel VDD anzuheben und das Potenzial vom Pegel "L" des Ausgangssignals Y1 auf den Pegel GND abzusenken. In dieser Situation wird, wenn der NMOS-Transistor 11-1 einschaltet und das Signal B vom Pegel "H" als Ausgangssignal Y1 geliefert wird, der Pegel "H" durch den Schwellenspannungspegel des NMOS-Transistors 11-1 abgesenkt. Das Potenzial des Ausgangssignals Y1 wird auf Grundlage des Verhältnisses des aus dem Signal B durch den NMOS-Transistor 11-1 herrrührenden Pegels "H" zum aus dem Pegel GND durch den eingeschalteten NMOS-Transistor 11-2 herrührenden Pegel "L" bestimmt. Daher ist die Impedanz des NMOS-Transistors 11-2 auf einen derartig hohen Pegel eingestellt, dass das Potenzial des Ausgangssignals Y1 höher als die Invertierspannung des Inverters 13 der CMOS-Latchstufe 12 ist, wenn das Signal B vom Pegel "H" vom eingeschalteten NMOS-Transistor 11-1 als Ausgangssignal Y1 geliefert wird.
  • Demgemäß erhält das Ausgangssignal Y2 des Inverters 13 den Pegel "L", wenn das Potenzial des Ausgangssignals Y1 auf dem Pegel "H" die Invertierspannung des Inverters 13 überschreitet. Wenn das Ausgangssignal Y2 den Pegel "L" einnimmt, wird der NMOS-Transistor 11-2 abgeschaltet, während der PMOS- Transistor 11-2 eingeschaltet wird. Da der NMOS-Transistor 11-2 abgeschaltet wird, wird ein direkter Strompfad von einem Punkt, an dem das Signal B eingegeben wird, zum Pegel GND über den NMOS-Transistor 11-1 und den NMOS- Transistor 11-2 gesperrt, wodurch kein Durchdringungsstrom durchfließt.
  • Andererseits wird, da der PMOS-Transistor 12-2 eingeschaltet wird, der Pegel "H" des Ausgangssignals Y1 auf den Pegel VDD erhöht.
  • Wenn der PMOS-Transistor 12-1 eingeschaltet wird und das Signal A vom Pegel "L" als Ausgangssignal Y1 geliefert wird, wird der Pegel "L" ausgehend vom Pegel GND durch die Schwellenspannung des PMOS-Transistors 12-1 angehoben. Das Potenzial des Ausgangssignals Y1 wird auf Grundlage des Verhältnisses des aus dem Pegel GND durch den PMOS-Transistor 12-1 herrührenden Pegel "L" zum aus dem Pegel VDD durch den PMOS-Transistor 12-2 herrührenden Pegel "H" bestimmt. Daher ist die Impedanz des PMOS-Transistors 12-2 auf einen derartig hohen Wert eingestellt, dass das Potenzial des Ausgangssignals Y1 niedriger als die Invertierspannung des Inverters 13 der CMOS-Latchstufe 12 ist, wenn das Signal A vom Pegel "L" vom eingeschalteten PMOS-Transistor 12-1 als Ausgangssignal Y1 geliefert wird. Demgemäß wird, wenn das Ausgangssignal Y1 vom Pegel "H" auf den Pegel "L" wechselt und das Potenzial des Ausgangssignals Y1 niedriger als die Invertierspannung des Inverters 13 wird, das Ausgangssignal Y2 des Inverters 13 auf dem Pegel "H" umgekehrt. Wenn das Ausgangssignal Y2 den Pegel "H" einnimmt, wird der PMOS-Transistor 12-2 abgeschaltet, während der NMOS-Transistor 11-2 eingeschaltet wird. Da der PMOS-Transistor 12-2 abgeschaltet wird, wird ein direkter Strompfad vom Pegel GND zum Pegel VDD über den PMOS-Transistor 12-1 und den PMOS-Transistor 12-2 gesperrt, wodurch kein Durchdringungsstrom hindurchfließt. Da der NMOS-Transistor 11-2 eingeschaltet ist, wird der Pegel "L" des Ausgangssignals Y2 auf den Pegel GND herabgezogen. Jedoch verbleiben sowohl die NMOS- als auch die PMOS-Transistoren des Inverters 13 im EIN-Zustand, bis er invertiert wird, wodurch zwischen dem Pegel VDD und dem Pegel GND ein Durchdringungsstrom über den Inverter 13 fließt.
  • So zeigt die in der Fig. 9 dargestellte Logikschaltung ein Problem dahingehend, dass auf die oben beschriebene Weise ein Durchdringungsstrom durch sie fließt.
  • In jüngerer Zeit zieht eine Technik zum Verringern des Energieverbrauchs von LSIs (Large Scale Integrated circuits) Aufmerksamkeit auf sich. Um niedrigen Energieverbrauch zu realisieren, ist es wirkungsvoll, für Schaltungen zu sorgen, die bei niedrigerer Spannung betrieben werden können. Die Schwellenspannung des Transistors muss niedrig sein, damit eine Durchlasstransistor-Logikschaltung bei niedriger Spannung betrieben werden kann.
  • Die Fig. 11 ist ein Schaltbild, das eine beispielhafte Logikschaltung zeigt.
  • Hierbei ist angenommen, dass die Schwellenspannung eines NMOS-Transistors Vthn ist und die Schwellenspannung eines PMOS-Transistors Vthp ist. Wenn Eingangssignale (A, B, C, AX, BX, CX) von (1, 0, 0, 0, 1, 1) auf (1, 1, 0, 0, 0, 1) in der in der Fig. 11 dargestellten Logikschaltung wechseln, wechselt das Potenzial eines Ausgangssignals von 0 V auf VDD- Vthn. Die Spannung VDD - Vthn muss die Schwellenspannung Vthn eines NMOS-Transistors der CMOS-Latchstufe 12 überschreiten. Um dies zu realisieren, muss die folgende Beziehung (1) erfüllt sein:
  • VDD - Vthn > Vthn (1)
  • die wie folgt vereinfacht werden kann:
  • VDD > 2Vthn (2)
  • Gemäß der obigen Beziehung (2) kann, wenn z. B. Vthn den Wert 0,6 V hat, die Schaltung nicht mit einer Spannung VDD von 1,2 V oder weniger betrieben werden.
  • Bei der in der Fig. 9 dargestellten Logikschaltung wird der Pegel "L" durch die Schwellenspannung Vthp des PMOS-Transistors angehoben. So muss gleichzeitig die folgende Beziehung (3) erfüllt sein:
  • VDD > 2Vthn, VDD > 2 Vthp (3)
  • Wenn die Anzahl der aufgestapelten Durchlasstransistoren erhöht wird, wird die scheinbare Schwellenspannung auf Grund eines Sperrgateeffekts großer, und demgemäß muss der Pegel VDD höher sein. Alternativ muss die Anzahl der aufgestapelten Durchlasstransistoren den kleinen Wert 2 aufweisen, damit der Pegel VDD nicht hoch wird, was zu einem Nachteil hinsichtlich einer erhöhten Anzahl von Verstärkern führt.
  • Damit die Logikschaltung mit VDD = 1 V betrieben werden kann, um den Energieverbrauch abzusenken, müssen Vthn und Vthp ungefähr 0,3 V oder weniger entsprechen, wobei Schwankungen der Schwellenspannung Vthn berücksichtigt sind. Wenn jedoch die Schwellenspannung den niedrigen Wert von ungefähr 0,3 V aufweist, wird die Stärke eines beim Abschalten des Transistors erzeugten Leckstroms groß, was die Menge eines Durchdringungsstroms in unerwünschter Weise erhöht.
  • Aus den oben beschriebenen Gründen ist es wünschenswert, eine Logikschaltung mit kleinerer Anzahl von Elementen und kleinerer Schaltungsfläche zu schaffen, die mit niedrigem Energieverbrauch betrieben werden kann.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die erfindungsgemäße MOS-Logikschaltung weist Folgendes auf: eine Durchlasstransistor-Logikschaltung mit mindestens einem ersten MOS-Transistor zum Ausführen einer vorbestimmten Logikoperation zum Erzeugen eines Ausgangssignals; und einer Verstärkungsschaltung mit mindestens einem zweiten MOS-Transistor zum Verstärken des Treibervermögens des Ausgangssignals der Durchlasstransistor-Logikschaltung. Sowohl der erste als auch der zweite MOS-Transistor ist ein DTMOS-Transistor mit einem Gate, das mit einer zugehörigen Wanne verbunden ist, in der ein zugehöriger Kanal ausgebildet ist.
  • Der erste MOS-Transistor kann ein n-DTMOS-Transistor oder p-DTMOS-Transistor sein.
  • Alternativ kann der erste MOS-Transistor einen ersten n-DTMOS-Transistor und einen ersten p-DTMOS-Transistor aufweisen und der zweite MOS-Transistor kann einen zweiten n-DTMOS-Transistor und einen zweiten p-DTMOS-Transistor aufweisen. In einem derartigen Fall wird der erste n-DTMOS-Transistor bei der Logikoperation der Durchlasstransistor-Logikschaltung verwendet, die hinsichtlich eines Signals von hohem Pegel gültig ist, und der erste p- DTMOS-Transistor wird bei einer Logikoperation der Durchlasstransistor- Logikschaltung verwendet, die hinsichtlich eines Signals von nierigem Pegel gültig ist.
  • Gemäß einer anderen Erscheinungsform der Erfindung kann ein Halbleiterbauteil mit der oben beschriebenen MOS-Logikschaltung geschaffen werden.
  • Obwohl die Verwendung von DTMOS-Elementen in Logikschaltungen im Allgemeinen bekannt ist (siehe z. B. den Artikel "Dynamic Threshold-Voltage MOSFET (DTMOS) for Ultra-Low Voltage VLSI", IEEE Transactions on Electric Devices, Vol. 44, No. 3, März 1997, S. 414-422), bildet die Erfindung mit Verbesserungen und Ausführungsformen, wie nachfolgend beschrieben, d. h. die Anwendung der DTMOS-Technologie bei einer Durchlassgateverbindung mit einem Verstärker, aus den folgenden Gründen ein neues und vorteilhaftes Konzept für MOS-Logikschaltungen.
  • Die hier beschriebene Erfindung ermöglicht die folgenden Vorteile: (1) Schaffen einer neuartigen MOS-Logikschaltung, die mit niedrigem Energieverbrauch betrieben werden kann, und eines Halbleiterbauteils mit einer derartigen MOS-Logikschaltung; und (2) Schaffen einer neuartigen MOS-Logikschaltung, in der kein stationärer Durchdringungsstrom fließt, und eines Halbleiterbauteils mit einer derartigen MOS-Logikschaltung.
  • Diese und andere Vorteile der Erfindung werden dem Fachmann beim Lesen und Verstehen der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren ersichtlich.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist ein Schaltbild, das eine MOS-Logikschaltung gemäß einem ersten Beispiel der Erfindung zeigt;
  • Fig. 2 ist ein Schaltbild, das eine MOS-Logikschaltung gemäß einem zweiten Beispiel der Erfindung zeigt;
  • Fig. 3 ist ein Schaltbild, das eine MOS-Logikschaltung gemäß einem dritten Beispiel der Erfindung zeigt;
  • Fig. 4 ist ein Schaltbild, das eine MOS-Logikschaltung gemäß einem vierten Beispiel der Erfindung zeigt;
  • Fig. 5 ist ein Schaltbild, das eine MOS-Logikschaltung gemäß einem fünften Beispiel der Erfindung mit verbesserter Konfiguration einer Schaltung, mit hauptsächlicher Verwendung als Befehlsdecodierer, zeigt;
  • Fig. 6 ist ein Schaltbild, das eine MOS-Logikschaltung gemäß einem sechsten Beispiel der Erfindung mit verbesserter Konfiguration gegenüber den in den Fig. 10A und 10B dargestellten herkömmlichen Schaltungen zeigt;
  • Fig. 7 ist ein Schaltbild, das eine MOS-Logikschaltung gemäß einem siebten Beispiel der Erfindung mit verbesserter Konfiguration gegenüber der in der Fig. 11 dargestellten herkömmlichen Schaltung zeigt;
  • Fig. 8 ist ein Schaltbild, das ein Beispiel einer herkömmlichen UND(NAND)- Schaltung mit zwei Eingängen zeigt;
  • Fig. 9 ist ein Schaltbild, das eine herkömmliche Logikschaltung mit einer Durchlasstransistor-Logikschaltung aus NMOS- und PMOS-Transistoren zeigt;
  • Fig. 10A ist ein Schaltbild, das eine herkömmliche CMOS-Schaltung mit verbesserter Konfiguration gegenüber der in der Fig. 10B dargestellten herkömmlichen CMOS-Schaltung zeigt, während die Fig. 10B ein Schaltbild ist, das eine herkömmliche Logikschaltung unter Verwendung invertierter Eingangssignale zeigt;
  • Fig. 11 ist ein Schaltbild, das eine herkömmliche Logikschaltung zeigt; und
  • Fig. 12 ist ein Schaltbild, das eine hauptsächlich als herkömmlicher Befehlsdecodierer verwendete Schaltung zeigt.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Nachfolgend wird die Erfindung mittels veranschaulichender Beispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • In der vorliegenden Beschreibung wird ein MOS-Transistor, bei dem Gate mit einer Wanne verbunden ist, in der ein Kanal des MOS-Transistors vorhanden ist, als DTMOS(Dynamic Threshold MOS)-Transistor bezeichnet. Insbesondere wird dabei ein "L", bei dem ein Gate mit einer derartigen Wanne verbunden ist, als NDTMOS-Transistor bezeichnet. In ähnlicher Weise wird ein PMOS- Transistor, bei dem ein Gate mit einer derartigen Wanne verbunden ist, als PDTMOS-Transistor bezeichnet.
  • Beispiel 1
  • Die Fig. 1 ist ein Schaltbild, das eine MOS-Logikschaltung gemäß einem ersten Beispiel der Erfindung zeigt.
  • Die MOS-Logikschaltung gemäß dem ersten Beispiel der Erfindung ist eine NAND-Schaltung mit zwei Eingängen mit einem NDTMOS-Transistor 1, einem PDTMOS-Transistor und einem Inverter 3. Der NDTMOS-Transistor 1 und der PDTMOS-Transistor 2 bilden eine Durchlasstransistor-Logikschaltung. Der Inverter 3 besteht aus einem DTMOS-Transistor.
  • In die NAND-Schaltung mit zwei Eingängen werden zwei. Signale A und B eingegeben. Logikoperationen der NAND-Schaltung mit zwei Eingängen sind dergestalt, dass das Ausgangssignal Y2 den Pegel "L" einnimmt, wenn sich beide Signale A und B auf dem Pegel "H" befinden, und es für andere Kombinationen der Signale A und B den Pegel "H" einnimmt.
  • Genauer gesagt, wird, gemäß der Fig. 1, wenn sich beide Signale A und B auf dem Pegel "H" befinden, der NDTMOS-Transistor 1 eingeschaltet, und der . PDTMOS-Transistor wird abgeschaltet, da sich das Signal A auf dem Pegel "H" befindet, wodurch der Pegel "H" des Signals B als Ausgangssignal Y1 geliefert wird. Wenn sich das Signal A auf dem Pegel "H" befindet, während sich das Signal B auf dem Pegel "L" befindet, schaltet der NDTMOS-Transistor ein und der PDTMOS-Transistor 2 schaltet ab, wodurch der Pegel "L" des Signals B als Ausgangssignal Y1 geliefert wird. Darüber hinaus wird, wenn sich das Signal A auf dem Pegel "L" befindet, der NDTMOS-Transistor 1 abgeschaltet und der PDTMOS-Transistor 2 wird eingeschaltet, wodurch der Pegel "L" unabhängig vom Pegel des Signals B als Ausgangssignal Y1 geliefert wird. Als Ausgangssignal Y2 wird vom Inverter 3 das invertierte Signal zum Ausgangssignal Y1 (d. h. /Y1) geliefert.
  • Die beim ersten Beispiel der Erfindung verwendeten MOS-Transistoren, d. h. der NDTMOS-Transistor 1 und der PDTMOS-Transistor 2, sind DTMOS-Transistoren mit einer solchen Schwellenspannungscharakteristik, dass ihre Schwellenspannung niedriger wird, wenn sie sich im EIN-Zustand befinden, und sie höher wird, wenn sie sich im AUS-Zustand befinden.
  • Der DTMOS-Transistor wird dadurch realisiert, dass sein Gate mit einer Wanne kurzgeschlossen wird, in der sein Kanal zugeordnet ist (auch als "zugeordnete Wanne" bezeichnet). Wenn z. B. ein MOS-Transistor mit einer Schwellenspannung von ungefähr 0,4 V so hergestellt wird, dass sein Gate und die zugeordnete Wanne kurzgeschlossen sind, nimmt die Schwellenspannung auf ungefähr 0,2 V ab, wenn der MOS-Transistor eingeschaltet ist, wenn die Schwellenspannung ungefähr 0,4 V beträgt, wenn er ausgeschaltet ist. In diesem Fall kann eine Schaltung mit einer niedrigen Spannung wie einem Pegel VDD von ungefähr 0,6 V betrieben werden.
  • Der DTMOS-Transistor ist sowohl bei NMOS- als auch PMOS-Transistoren anwendbar. Unter Verwendung eines DTMOS-Transistors wird die Schwellenspannung im EIN-Zustand niedriger, und es existiert keine Zunahme der scheinbaren Schwellenspannung, zu der es durch einen Sperrgateeffekt kommen könnte.
  • Daher besteht eine geringere Einschränkung für die Anzahl aufgestapelter Durchlasstransistoren, und demgemäß kann die Anzahl der Verstärker verringert werden.
  • Wenn das Ausgangssignal des NDTMOS-Transistors 1 der Durchlasstransistor- Logikschaltung den Pegel "H" aufweist, wird das Ausgangssignal Y1 zu VDD Vthnon, wobei Vthnon die Schwellenspannung des NDTMOS-Transistors 1 ist, wenn er sich im EIN-Zustand befindet. Gemäß dem ersten Beispiel der Erfindung besteht der Inverter 3 als Verstärker ebenfalls aus einem DTMOS-Transistor, und demgemäß ist es möglich, die Beziehung Vthpoff Vthnon zu realisieren, wobei Vthpoff die Schwellenspannung des PDTMOS-Transistors 2 ist, wenn er sich im AUS-Zustand befindet. Im Ergebnis fließt kein stationärer Durchdringungsstrom durch den Inverter 3, was einen PMOS-Transistor zum Hochziehen auf den Pegel "H" überflüssig macht.
  • Andererseits wird, wenn das Ausgangssignal des NDTMOS-Transistors 1 der Durchlasstransistorlogik auf den Pegel "L" gesetzt ist, das Ausgangssignal Y1 GND - Vthpon, wobei Vthpon die Schwellenspannung des PDTMOS-Transistors 2 ist, wenn er sich im EIN-Zustand befindet. Gemäß dem ersten Beispiel der Erfindung besteht der Inverter 3 als Verstärker ebenfalls aus einem DTMOS- Transistor, und demgemäß ist es möglich, die Beziehung Vthnoff > Vthpon zu realisieren, wobei Vthnoff die Schwellenspannung des NDTMOS-Transistors 1 ist, wenn er sich im AUS-Zustand befindet. Im Ergebnis fließt kein stationärer Durchdringungsstrom durch den Inverter 3, was einen NMOS-Transistor zum Herunterziehen auf den Pegel "L" überflüssig macht.
  • Außerdem ist, da die Schwellenspannung des DTMOS-Transistors im AUS-Zustand größer als im EIN-Zustand ist, die Menge eines AUS-Leckstroms klein. Daher ist die Menge des in der Durchlasstransistor-Logikschaltung erzeugten Durchdringungsstroms sehr klein.
  • Demgemäß sind bei der MOS-Logikschaltung gemäß dem ersten Beispiel der Erfindung die Anzahl der Elemente und die Anzahl der Signalleitungen verringert, weswegen die Schaltungsfläche und die Leiterbahnfläche ebenfalls verringert sind. Darüber hinaus wird die MOS-Logikschaltung gemäß dem ersten Beispiel der Erfindung mit niedrigem Energieverbrauch betrieben.
  • Beispiel 2
  • Die Fig. 2 ist ein Schaltbild, das eine MOS-Logikschaltung gemäß einem zweiten Beispiel der Erfindung zeigt.
  • Eine Durchlasstransistor-Logikschaltung gemäß dem zweiten Beispiel der Erfindung verfügt nur über NDTMOS-Transistoren. Genauer gesagt, verfügt die MOS-Logikschaltung gemäß dem zweiten Beispiel der Erfindung über NDTMOS- Transistoren 1-1 und 1-2 als Durchlasstransistor-Logikschaltung sowie einen Inverter 3. Der Inverter 3 besteht aus einem NDTMOS-Transistor, und er verstärkt das Ausgangssignal der Durchlasstransistor-Logikschaltung, um deren Treibervermögen zu verbessern.
  • Die Durchlasstransistor-Logikschaltung gemäß dem zweiten Beispiel der Erfindung führt Logikoperationen zum Erzeugen eines Ausgangssignals auf im Wesentlichen dieselbe Weise wie die Durchlasstransistor-Logikschaltung gemäß dem ersten Beispiel der Erfindung aus, jedoch mit der Ausnahme, dass drei Eingangssignale A, /A und B verwendet werden.
  • Wie beim ersten Beispiel der Erfindung ist bei der MOS-Logikschaltung gemäß dem zweiten Beispiel der Erfindung kein PMOS-Transistor zum Hochziehen auf den Pegel "H" oder ein NMOS-Transistor zum Herunterziehen auf den Pegel "L" erforderlich, wie sie herkömmlicherweise benötigt werden. Im Ergebnis benötigt die MOS-Logikschaltung gemäß dem zweiten Beispiel der Erfindung eine kleinere Anzahl von Elementen und eine kleinere Schaltungsfläche, und sie kann mit niedrigerem Energieverbrauch betrieben werden.
  • Beispiel 3
  • Die Fig. 3 ist ein Schaltbild, das eine MOS-Logikschaltung gemäß einem dritten Beispiel der Erfindung zeigt.
  • Eine Durchlasstransistor-Logikschaltung gemäß dem dritten Beispiel der Erfindung verfügt nur über PDTMOS-Transistoren. Genauer gesagt, verfügt die MOS-Logikschaltung gemäß dem dritten Beispiel der Erfindung über PDTMOS- Transistoren 2-1 und 2-2 als Durchlasstransistor-Logikschaltung sowie einen Inverter 3. Der Inverter 3 besteht aus einem PDTMOS-Transistor, und er verstärkt das Ausgangssignal der Durchlasstransistor-Logikschaltung, um deren Treibervermögen zu verbessern.
  • Die Durchlasstransistor-Logikschaltung gemäß dem dritten Beispiel der Erfindung führt Logikoperationen zum Erzeugen eines Ausgangssignals auf im Wesentlichen dieselbe Weise wie die Durchlasstransistor-Logikschaltung gemäß dem ersten Beispiel der Erfindung mit der Ausnahme aus, dass drei Eingangssignale /A, A und B verwendet werden.
  • Wie beim ersten Beispiel der Erfindung ist bei der MOS-Logikschaltung gemäß dem dritten Beispiel der Erfindung kein PMOS-Transistor zum Hochziehen auf den Pegel "H" oder kein NMOS-Transistor zum Herunterziehen auf den Pegel "L" erforderlich, wie sie herkömmlicherweise benötigt wurden. Im Ergebnis benötigt die MOS-Logikschaltung gemäß dem dritten Beispiel der Erfindung über eine kleinere Anzahl von Elementen und eine kleinere Schaltungsfläche, und sie kann mit niedrigerem Energieverbrauch betrieben werden.
  • Beispiel 4
  • Die Fig. 4 ist ein Schaltbild, das eine MOS-Logikschaltung gemäß einem vierten Beispiel der Erfindung zeigt.
  • Die MOS-Logikschaltung gemäß dem vierten Beispiel der Erfindung verfügt über einen NMOS-Transistor 1' und einen PMOS-Transistor 2' als Durchlasstransistor-Logikschaltung sowie einen Inverter 3'. Der Inverter 3' besteht aus NMOS- und PMOS-Transistoren, und er verstärkt das Ausgangssignal der Durchlasstransistor-Logikschaltung, um deren Treibervermögen zu verbessern. Ferner werden zwei Signale A und B in die Durchlasstransistor-Logikschaltung eingegeben, und ein Ausgangssignal Y1 wird auf Grundlage von Logikoperationen erhalten, die im Wesentlichen auf dieselbe Weise wie beim ersten Beispiel ausgeführt werden.
  • Beim vierten Beispiel der Erfindung wird jede der Schwellenspannungen der NMOS- und PMOS-Transistoren des Inverters 3' als Verstärker auf einen höheren Wert als jede der Schwellenspannungen des NMOS-Transistors 1' und des PMOS-Transistors 2' eingestellt.
  • Nachfolgend wird der Betrieb der MOS-Logikschaltung gemäß dem, vierten Beispiel der Erfindung beschrieben.
  • Gemäß der Fig. 4 wird das Potenzial des Ausgangsignals Y1 VDD - Vthn1', wenn der Pegel "H", der um die Schwellenspannung Vthn1' des NMOS-Transistors 1' niedriger als der Pegel VDD ist, als Ausgangssignal Y1 geliefert wird. Die Beziehung zwischen der. Schwellenspannung Vthp3' des PMOS-Transistors des Inverters 3' und der Schwellenspannung Vthn1' des NMOS-Transistors 1' ist Vthp3' > Vthn1' und demgemäß wird der PMOS-Transistor des Inver ters 3' durch das Potenzial VDD -Vthn1' des Ausgangssignals Y1 nicht eingeschaltet, sondern es wird nur der NMOS-Transistor des Inverters 3' eingeschaltet. Im Ergebnis fließt in der MOS-Logikschaltung gemäß dem vierten Beispiel der Erfindung selbst dann kein stationärer Durchdringungsstrom durch den Inverter 3', wenn kein Pullup-PMOS-Transistor verwendet wird.
  • Ferner ist, wenn der Pegel "L" um die Schwellenspannung Vthp2' des PMOS- Transistors 2' höher als der Pegel GND ist, als Ausgangssignal Y1 geliefert wird, die Beziehung zwischen der Schwellenspannung Vthn3' des NMOS-Transistors des Inverters 3' und der Schwellenspannung Vthp2' des PMOS-Transistors 2' Vthn3' > Vthp2', und demgemäß wird der NMOS-Transistor des Inverters 3' durch das Potenzial 0 - Vthn2' des Ausgangssignals Y1 nicht eingeschaltet, sondern es wird nur der PMOS-Transistor des Inverters 3' eingeschaltet. Im Ergebnis fließt in der MOS-Logikschaltung gemäß dem vierten Beispiel der Erfindung selbst dann kein stationärer Durchdringungsstrom durch den Inverter 3', wenn kein Pulldown-NMOS-Transistor verwendet wird.
  • Demgemäß weist die MOS-Logikschaltung gemäß dem vierten Beispiel der Erfindung eine kleinere Anzahl von Elementen und eine kleinere Schaltungsfläche auf, und sie kann mit niedrigerem Energieverbrauch betrieben werden.
  • Beispiel 5
  • Die Fig. 5 ist ein Schaltbild, das eine MOS-Logikschaltung gemäß einem fünften Beispiel der Erfindung zeigt, das als Schaltung beschrieben wird, die hauptsächlich als Befehlsdecodierer verwendet wird.
  • Die MOS-Logikschaltung gemäß dem fünften Beispiel der Erfindung verfügt über NDTMOS-Transisotoren 1-1 bis 1-6, PDTMOS-Transistoren 2-1 bis 2-6, einen NDTMOS-Transistor 1 und einen Inverter 3. Vorteile der Logikschaltung des vorliegenden Beispiels, wie es in der Fig. 5 dargestellt ist, werden unter Vergleich mit dem in der Fig. 12 dargestellten herkömmlichen Befehlsdecodierer erläutert. Die Fig. 12 ist ein Schaltbild, das eine herkömmliche Schaltung zeigt, die hauptsächlich als Befehlsdecodierer verwendet wird und die NMOS-Transistoren 11-1 bis 11-12, einen PMOS-Transistor 12-1 sowie Inverter 13-1 bis 13-5 aufweist. Die Inverter 13-2 bis 13-5 erzeugen invertierte Ausgangssignale AX, BX, CX und DX.
  • Wie es aus der Fig. 5 ersichtlich ist, verwendet die MOS-Logikschaltung gemäß dem fünften Beispiel der Erfindung keinerlei invertiertes Signal.
  • Anders gesagt, werden bei der in der Fig. 5 dargestellten MOS-Logikschaltung Logikoperationen unter Verwendung nur positiver Signale ausgeführt. Daher ist der Leiterbahnumfang kleiner als beim herkömmlichen, in der Fig. 12 dargestellten Befehlsdecodierer. Darüber hinaus benötigt die MOS-Logikschaltung gemäß dem fünften Beispiel der Erfindung keinerlei Generator für negative Signale.
  • Außerdem wird, bei der MOS-Logikschaltung gemäß dem fünften Beispiel der Erfindung eine Vorladespannung zu VDD - Vthnon, wobei Vthnon die Schwellenspannung des NDTMOS-Transistors 1 ist, wenn er sich im EIN-Zustand befindet. Selbst wenn die vorab geladene Ladung entsprechend einer Logikoperation entladen wird, wird sie lediglich auf einen Pegel entladen, die 0 - Vthpon entspricht, wobei Vthpon die Schwellenspannung jedes der PDTMOS- Transistoren 2-1 bis 2-6 ist, wenn sie sich im EIN-Zustand befinden. So wird nur eine kleine Ladungsmenge verbraucht.
  • Ferner ist beim fünften Beispiel der Erfindung verhindert, dass ein stationärer Durchdringungsstrom durch den als Verstärker wirkenden Inverter 3 fließt, was durch Einstellen der Schwellenspannung des Inverters 3 in solcher Weise erfolgt, dass ein Beziehung zu anderen Schwellenspannungen existiert, wie sie oben in Verbindung mit dem ersten Beispiel der Erfindung beschrieben wurde.
  • Beispiel 6
  • Die Fig. 6 ist ein Schaltbild, das eine MOS-Logikschaltung gemäß einem sechsten Beispiel der Erfindung zeigt.
  • Diese MOS-Logikschaltung verfügt über eine verbessete Konfiguration im Vergleich zu den in den Fig. 10A und 10B dargestellten herkömmlichen Logikschaltungen, die dieselben Gesamt-Logikoperationen ausführen. Genauer gesagt, verfügt die MOS-Logikschaltung gemäß dem sechsten Beispiel der Erfindung über NDTMOS-Transistoren 1-1 bis 1-4 sowie PDTMOS-Transistoren 2-1 bis 2-4.
  • Nachfolgend werden Vorteile der MOS-Logikschaltung gemäß dem sechsten Beispiel der Erfindung durch Vergleichen derselben mit den in den Fig. 10A und 10B dargestellten herkömmlichen Logikschaltungen beschrieben.
  • Wie oben beschrieben, zeigt die herkömmliche, in der Fig. 10A dargestellte CMOS-Schaltung die Nachteile z. B. eines stationären Durchdringungsstroms, der durch einen Verstärker fließt, wenn der Ausgangspegel der vorangehenden Schaltung abnimmt. Bei der MOS-Logikschaltung gemäß dem sechsten Beispiel der Erfindung ist jedoch der Fluss eines derartigen stationären Durchdringungsstroms dadurch verhindert, dass die Schwellenspannungen der DTMOS- Transistoren, d. h. der NDTMOS-Transistoren 1-1 bis 1-4 sowie der PDTMOS- Transistoren 2-1 bis 2-4 auf solche Weise eingestellt sind, wie es in Zusammenhang mit dem ersten Beispiel der Erfindung beschrieben wurde.
  • Darüber hinaus ist, da in der MOS-Logikschaltung gemäß dem sechsten Beispiel der Erfindung kein invertiertes Signal benötigt wird, die Anzahl der Signalleitungen im Vergleich zur in der Fig. 10B dargestellten herkömmlichen MOS-Logikschaltung verringert. Demgemäß weist die MOS-Logikschaltung gemäß dem sechsten Beispiel der Erfindung eine kleinere Leiterbahnfläche auf, und sie wird mit niedrigerem Energieverbrauch betrieben.
  • Beim sechsten Beispiel der Erfindung werden verschiedene Vorteile (d. h. das Verhindern eines stationären Durchdringungsstroms, eine Verringerung der Leiterbahnfläche und des Energieverbrauchs) gleichzeitig erreicht, die herkömmlicherweise schwierig zu erreichen waren.
  • Beispiel 7
  • Die Fig. 7 ist ein Schaltbild, das eine MOS-Logikschaltung gemäß einem siebten Beispiel der Erfindung zeigt.
  • Die MOS-Logikschaltung gemäß dem vorliegenden Beispiel verfügt über verbesserte Konfiguration im Vergleich zur in der Fig. 11 dargestellten herkömmlichen MOS-Logikschaltung, die dieselben Gesamt-Logikoperationen ausführt. Genauer gesagt, verfügt die MOS-Logikschaltung gemäß dem siebten Beispiel über NDTMOS-Transistoren 1-1 bis 1-3, PDTMOS-Transistoren 2-1 bis 2-3 sowie einen Inverter 3.
  • Nachfolgend werden Vorteile der MOS-Logikschaltung gemäß dem siebten Beispiel der Erfindung durch Vergleichen desselben mit der in der Fig. 11 dargestellten herkömmlichen MOS-Logikschaltung beschrieben.
  • Wie oben beschrieben, wird bei der in der Fig. 11 dargestellten herkömmlichen Schaltung z. B. dann, wenn sich beide Eingangssignale A und B auf dem Pegel "H" befinden, der NMOS-Transistor eingeschaltet, so dass ein Aus gangssignal, vom Pegel VDD als Ausgangssignal Y1 erzeugt wird. Wenn jedoch die Schwellenspannung des NMOS-Durchlasstransistors Vthn ist, wird das Ausgangssignal Y1 durch diesen NMOS-Durchlasstransistor auf einen Pegel abgesenkt, der VDD -Vthn entspricht. Andererseits wird, wenn das Ausgangssignal vom Pegel GND als Ausgangssignal Y2 erzeugt wird, der PMOS-Transistor, dessen Gate mit dem Ausgang Y2 verbunden ist, der CMOS-Latchstufe 12 eingeschaltet, während der NMOS-Transistor, dessen Gate mit dem Ausgang Y2 verbunden ist, der CMOS-Latchstufe 12 abgeschaltet wird. Im Ergebnis wird das Ausgangssignal Y1 auf den Pegel VDD hochgezogen. Wenn jedoch Vthn > Vthp gilt, wobei Vthp die Schwellenspannung jedes der PMOS-Transistoren der CMOS-Latchstufe 12 ist, befinden sich sowohl der NMOS-Transistor als auch der PMOS-Transistor, deren Gates mit dem Ausgang Y1 verbunden sind, der CMOS-Latchstufe 12 während der Zeitperiode, in der das Eingangssignal Y1 auf VDD - Vthp hochgezogen ist, im EIN-Zustand. Dies führt dazu, dass zwischen dem Pegel VDD und dem Pegel GND ein Durchdringungsstrom fließt.
  • Darüber hinaus sind bei der in der Fig. 11 dargestellten herkömmlichen MOS- Logikschaltung invertierte Signale AX, BX, CX und Y1 zu den jeweiligen Signalen A, B, C bzw. Y2 erforderlich. Im Ergebnis ist die Leiterbahnfläche groß und auf Grund der großen Anzahl zugehöriger Signalwechsel wird eine große Energiemenge verbraucht. Außerdem führt die große Anzahl von Transistoren zu einer komplizierten Schaltungskonfiguration, durch die wiederum die Herstellkosten erhöht werden.
  • Demgemäß fließt bei der MOS-Logikschaltung gemäß dem siebten Beispiel der Erfindung dann kein Durchdringungsstrom durch die Schaltung, wenn die Schwellenspannungen der NDTMOS-Transistoren 1-1 bis 1-3 und der PDTMOS- Transistoren 2-1 bis 2-3 auf solche Weise eingestellt werden, wie sie oben in Zusammenhang mit dem ersten Beispiel der Erfindung beschrieben wurde.
  • Ferner ist beim siebten Beispiel der Erfindung die Anzahl der Transistoren kleiner, da keine invertierten Signale zu den Signalen A, B und Y erforderlich sind. Demgemäß verfügt eine MOS-Logikschaltung gemäß dem siebten Beispiel der Erfindung über eine kleinere Schaltungsfläche, und sie wird mit niedrigerem Energieverbrauch betrieben.
  • Die Erfindung kann auch für verschiedene Halbleiterbauteile sorgen, die die oben beschriebenen Vorteile zeigen, wenn in sie eine der oben beschriebenen MOS-Logikschaltungen gemäß der Erfindung eingebaut wird.
  • Wie oben beschrieben, verfügt die MOS-Logikschaltung gemäß der Erfindung im Wesentlichen über eine Durchlasstransistor-Logikschaltung aus mindestens einem NDTMOS-Transistor und/oder mindestens einem PDTMOS-Transistor sowie einen Verstärker zum Verstärken des Ausgangssignals der Durchlasstransistor-Logikschaltung, um deren Treibervermögen zu verbessern. Der NDTMOS- Transistor wird dazu verwendet, eine Logikoperation auszuführen, die dann gültig ist, wenn sich ein Signal auf dem Pegel "H" befindet, während ein PDTMOS-Transistor dazu verwendet wird, eine Logikoperation auszuführen, die dann gültig ist, wenn sich ein Signal auf dem Pegel "L" befindet. Demgemäß ist, abweichend von einer herkömmlichen Logikschaltung, eine solche Logikschaltung konfiguriert, die keine invertierten Signale benötigt. Im Ergebnis ist die Anzahl der Signalleitungen verringert, und demgemäß ist die Leiterbahnfläche verringert. Ferner ist auch die Anzahl von Signalwechseln verringert, da kein invertiertes Signal benötigt wird. Im Ergebnis ist die Menge des zum Laden und Entladen der Leiterbahnkapazität erforderlichen Strom verringert, wodurch niedriger Energieverbrauch realisiert wird.
  • Bei der erfindungsgemäßen Logikschaltung ist die Menge des Durchdringungsstroms sehr klein, der fließt, während sowohl positive als auch negative Signale den Pegel "H" zeigen. Dies, da die oben beschriebene Logikschaltung nur durch ein positives Signal realisiert wird, in welchem Fall ein direkter Strompfad zwischen dem Pegel der Versorgungsspannung (dem Pegel VDD) und dem Pegel GND auf dieselbe Weise wie bei einer statischen CMOS-Schaltung blockiert wird. Daher sind keine Pullup- und Pulldownelemente erforderlich, was dahingehend von Vorteil ist, dass die Anzahl der Elemente verringert wird und dadurch die Schaltungsfläche verkleinert wird.
  • Bei der Durchlasstransistor-Logikschaltung mit der Konfiguration gemäß der Erfindung können sowohl NDTMOS- als auch PDTMOS-Transistoren als Durchlasstransistor-Logikschaltung verwendet werden. Alternativ kann eine Durchlasstransistor-Logikschaltung gemäß der Erfindung nur NDTMOS-Transistoren aufweisen, wobei ein invertiertes Signal /A in einen derselben eingegeben wird, oder sie kann nur PDTMOS-Transistoren aufweisen, wobei ein invertiertes Signal /A in einen derselben eingegeben wird. Beide derartige Durchlasstransistor-Logikschaltungen weisen im Wesentlichen dieselbe Logikfunktion wie eine Durchlasstransistor-Logikschaltung mit sowohl NDTMOS- als auch PDTMOS-Transistoren auf, wodurch eine verringerte Anzahl von Elementen realisiert wird und demgemäß eine verringerte Schaltungsfläche erzielt wird und auch Betrieb mit niedrigerem Energieverbrauch möglich ist.
  • Ferner verfügt eine MOS-Logikschaltung, gemäß einer anderen Erscheinungsform der Erfindung, im Wesentlichen über eine Durchlasstransistor-Logikschaltung aus mindestens einem MOS-Transistor und einem Verstärker aus mindestens einem MOS-Transistor, wobei der Absolutwert der Schwellenspannung des MOS-Transistors im Verstärker größer als der Absolutwert der Schwellenspannung des MOS-Transistors in der Durchlasstransistor-Logikschaltung ist. Bei einer derartigen Konfiguration ist selbst dann, wenn keinerlei Pullup- oder Pulldown-Element vorhanden ist, verhindert, dass ein stationärer Durchdringungsstrom durch die Schaltung fließt. Demgemäß wird eine MOS-Logikschaltung mit einer kleineren Anzahl von Elementen und kleinerer Schaltungsfläche realisiert, die mit niedrigerem Energieverbrauch betrieben wird.
  • Der im obigen zu verwendete MOS-Transistor kann ein NMOS-Transistor, ein PMOS-Transistor oder ein komplementärer MOS-Transistor mit NMOS- und PMOS- Transistoren sein.
  • Ferner kann eine MOS-Logikschaltung- gemäß der Erfindung einen DTMOS-Transistor für einen Vorabladevorgang, eine Bestimmungsschaltung aus einem DTMOS-Transistor zum Bestimmen einer Logik auf Grundlage davon, ob eine entsprechend einem Eingangssignal vorab geladene Ladung entladen oder gehalten wird, und einen Verstärker aus einem DTMOS-Transistor zum Verstärken des Ausgangssignals der Bestimmungsschaltung auf weisen. Gemäß dieser Konfiguration ist die Menge der vorab geladenen Ladung, die dann entsprechend einer Logik zu entladenist, klein, wodurch die Ladungsverbrauchsmenge niedrig ist. Im Ergebnis ist eine MOS-Logikschaltung geschaffen, die mit verringertem Energieverbrauch betreibbar ist.
  • Ferner kann, gemäß der Erfindung, ein PMOS-Transistor verwendet werden, dessen Gate mit einer Wanne verbunden ist, anstatt dass ein NMOS-Transistor in einer MOS-Logikschaltung verwendet wird, der es erfordert, dass an seinem Gate ein invertiertes Signal eingegeben wird, wobei am Gate des PMOS- Transistors ein nicht invertiertes Signal eingegeben wird, und es kann auch ein NMOS-Transistor mit einem mit einer Wanne verbundenen Gate an Stelle eines PMOS-Transistors in einer MOS-Logikschaltung verwendet werden, der es erfordert, dass an seinem Gate ein invertiertes Signal angegeben wird, wobei am Gate des NMOS-Transistors ein nicht invertiertes Signal eingegeben wird. Eine derartige Konfiguration erlaubt es, einen herkömmlicherweise erforderlichen Generator für negative Signale wegzulassen. Außerdem kann die Leiterbahnfläche verringert werden, da kein negatives Signal benötigt wird, wie es bei einer herkömmlichen CMOS-Schaltung erforderlich ist. Darüber hinaus kann die Menge des Stroms, der zum Laden und Entladen von Kapazitäten entsprechend Signalwechseln erforderlich ist, verringert werden, was zu verringertem Energieverbrauch führt.
  • Darüber hinaus können gemäß der Erfindung verschiedene Halbleiterbauteile, die die oben beschriebenen Vorteile zeigen, dadurch realisiert werden, dass in sie die oben beschriebenen MOS-Logikschaltungen eingebaut werden.

Claims (5)

1. MOS-Logikschaltung mit:
- einer Durchlasstransistor-Logikschaltung mit mindestens einem ersten MOS- Transistor (1) zum Ausführen einer vorbestimmten Logikoperation zum Erzeugen eines Ausgangssignals; und
- einer Verstärkungsschaltung mit mindestens einem zweiten MOS-Transistor (2) zum Verbessern des Treibervermögens des Ausgangssignals der Durchlasstransistor-Logikschaltung;
- wobei sowohl der erste als auch der zweite MOS-Transistor aus einem DTMOS-Transistor mit einem Gate bestehen, das mit einer zugeordneten Wanne verbunden ist, in der ein zugehöriger Kanal ausgebildet ist.
2. MOS-Logikschaltung nach Anspruch 1, bei der der erste MOS-Transistor ein n-DTMOS-Transistor ist.
3. MOS-Logikschaltung nach Anspruch 1, bei der der erste MOS-Transistor ein p-DTMOS-Transistor ist.
4. MOS-Logikschaltung nach Anspruch 1, bei der - der erste MOS-Transistor einen ersten n-DTMOS-Transistor und einen ersten p-DTMOS-Transistor aufweist und der zweite MOS-Transistor einen zweiten n-DTMOS-Transistor und einen zweiten p-DTMOS-Transistor aufweist; und
- der erste n-DTMOS-Transistor bei einer Logikoperation der Durchlasstransistor-Logikschaltung verwendet wird, die hinsichtlich eines Signals von hohem Pegel gültig ist, und der erste p-DTMOS-Transistor bei einer Logikoperation der Durchlasstransistor-Logikschaltung verwendet wird, die hinsichtlich eines Signals von niedrigem Pegel gültig ist.
5. Halbleiterbauteil mit der MOS-Logikschaltung gemäß Anspruch 1.
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