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DE69808723T2 - Anordnung mit verformbarem Spiegel - Google Patents

Anordnung mit verformbarem Spiegel

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DE69808723T2
DE69808723T2 DE69808723T DE69808723T DE69808723T2 DE 69808723 T2 DE69808723 T2 DE 69808723T2 DE 69808723 T DE69808723 T DE 69808723T DE 69808723 T DE69808723 T DE 69808723T DE 69808723 T2 DE69808723 T2 DE 69808723T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine verformbare Spiegelvorrichtung (DMD - Deformable Mirror Device) zum Verändern des Verlaufspfades eines einfallenden Lichtstrahls, und insbesondere eine verformbare Spiegelvorrichtung mit einem verbesserten Aufbau in der Weise, daß der Pfad des Lichtes leicht mit einer niedrigen Steuerspannung verändert werden kann.
  • Im allgemeinen dienen DMD's mit einer Vielzahl eingebauter Reflexionsspiegel, um in der Lage zu sein, sich mittels einer elektrostatischen Kraft zu schwenken, für die Veränderung des Lichtpfades um einen vorbestimmten Grad. Die DMD wird in Bildwiedergabevorrichtungen eines Projektionsfernsehers und in optischen Abtastvorrichtungen, wie z. B. einem Scanner, in Kopiermaschinen und in Faxgeräten verwendet. Insbesondere werden bei einer Verwendung als eine Bildwidergabevorrichtung so viele Reflexionsspiegel wie die Anzahl auf einer zweidimensionalen Ebene angeordneter Pixel verwendet, und jeder Reflexionsspiegel wird gemäß Videosignalen an jedes Pixel geschwenkt, um Farbe und Helligkeit einzustellen.
  • Gemäß Fig. 1 besteht eine herkömmliche DMD aus einem Substrat 1, einem Pfostenpaar 3, das aus der Oberfläche des Substrates 1 hervorsteht und in einem vorbestimmten Abstand beabstandet ist, einer auf dem Substrat 1 angeordneten Elektrode 5, und einem von dem Pfosten 3 gelagerten und gegenüberliegend der Elektrode 5 angeordneten Reflexionsspiegel 7. Der Reflexionsspiegel 7 weist ein paar Lagerungsteile 9 auf, welche sich daraus erstrecken und mit dem Pfosten 3 für die Lagerung des Reflexionsspiegel 7 verbunden sind.
  • Gemäß Darstellung in der Zeichnung sind die Lagerungsteile 9 dahingehend asymmetrisch ausgebildet, daß ein Lagerungsteil 9a kürzer als das andere Lagerungsteil 9b ist, d. h. L1 ≠ L2 und elastisch genug ist, den Reflexionsspiegel 7 zu lagern. Hier kann das Lagerungsteil 9 einen symmetrischen Aufbau aufweisen.
  • Die Elektrode weißt eine dem Reflexionsspiegel 7 entsprechende Größe auf und ist auf dem Substrat 1 dem Reflexionsspiegel 7 gegenüberliegend installiert. Somit wird, wenn ein elektrisches Potential an die Elektrode 5 angelegt wird, eine elektrostatische Anziehungskraft von der elektrischen Potentialdifferenz zwischen der Elektrode 5 und dem Reflexionsspiegel 7 erzeugt und der Reflexionsspiegel 7 nähert sich der Elektrode 5 unter Überwindung der Steifigkeit des Lagerungsteils 9 an und verändert damit seine Neigung. Wenn die elektrischen Potentialdifferenz zwischen der Elektrode 5 und dem Reflexionsspiegel 7 verschwindet, kehrt der Reflexionsspiegel 7 aufgrund der Steifigkeit des Lagerungsteils 9 in seine Ausgangslage zurück und behält seinen horizontalen Zustand bei.
  • In der DMD mit der vorstehend asymmetrischen Aufbau gemäß Darstellung in Fig. 2 empfangen, wenn eine elektrische Potentialdifferenz zwischen der Elektrode 5 und dem Reflexionsspiegel erzeugt wird, die Grenzabschnitte zwischen den Lagerungsteilen 9a, 9b und dem Reflexionsspiegel 7 Kräfte F&sub1; bzw. F&sub2;, welche die Elektrode 5 ausrichten. Demzufolge senkt sich der Reflexionsspiegel über eine vorbestimmte Strecke (d&sub1; und d&sub2;) nach unten. Hier unterscheiden sich die Kräfte F&sub1; und F&sub2; voneinander durch die Differenz in den Steifigkeiten k&sub1; und k&sub2; der zwei Lagerungsteile 9a und 9b, und die Abstände d&sub1; und d&sub2;, welche die Auslenkung des Reflexionsspiegels 7 nach unten anzeigen, unterscheiden sich ebenfalls voneinander so, daß die Neigung des Reflexionsspiegels 7 bestimmt wird.
  • Die Kräfte F&sub1; und F&sub2; sind invers proportional zu den Abständen L&sub1; und L&sub2; zwischen der resultierenden Kraft Fes eines Punktes, von welchem aus die elektrostatische Anziehungskraft wirkt, und dem Lagerungspunkt der Pfosten 3.
  • In der Zeichnung wird, da L&sub1; < L&sub2; und k&sub1; > k&sub2; ist und F&sub1; > F&sub2; ist, die größere Kraft F&sub1; an den Abschnitt mit einer größeren Steifigkeit k&sub1; angelegt und die kleinere Kraft F&sub2; an den Abschnitt mit einer kleineren Steifigkeit k&sub2; angelegt. Somit wird die Neigung kleiner. Dabei können Zunahmen der an die Elektrode 15 angelegten Spannung und eine auf das Lagerungsteil 9 wirkende Belastung eine geringere Zuverlässigkeit des Produktes bewirken.
  • Ferner senkt sich gemäß Darstellung in Fig. 3, wenn die zwei Lagerungsteile 9 symmetrisch angeordnet sind (L&sub1; = L&sub2;), da die Kräfte F&sub1; und F&sub2; und die Steifigkeit k&sub1; und k&sub2; des Lagerungsteils 9 gleich sind, der Reflexionsspiegel 7 unter Beibehaltung des horizontalen Zustandes zu der Elektrode 5 ab. Somit erfolgt keine Veränderung des Lichtpfades.
  • EP 0 754 958 (Texas Instruments) offenbart eine mikromechanische Gelenkvorrichtung, wobei jedes Gelenk aus zwei in derselben Ebene so beabstandeten Gelenkstreifen besteht, daß die Rotationsachse von mindestens einem der Gelenkstreifen sich von der Rotationsachse des beweglichen Elementes unterscheidet. Demzufolge längt sich der Gelenkstreifen bei seiner Drehung, was ein großes Rückstellmoment erzeugt.
  • EP 040302 (IBM) offenbart eine Vorrichtung zur Ablenkung eines optischen Strahls, welche ein paar geätzter Platten aufweist, wobei eine aus einem Halbleitermaterial besteht und die andere aus einem Isolator, wie z. B. Glas besteht. Die Halbleiterplatte ist so geätzt, daß sie ein längliches Teil mit einem breiten zentralen Abschnitt erzeugt, welcher einen reflektierenden Oberflächeanker mit geeigneter Fläche ausbildet, welcher innerhalb des rechteckigen Rahmens, der von dem Rest der Halbleiterplatte gebildet wird, aufgehängt ist. Ebene Elektroden üben eine elektrostatische Kraft zwischen einer von den Elektroden und einem von dem Halbleiter ausgebildeten Anker aus, was eine Winkelverschiebung bewirkt.
  • US 5 629 790 (Neukermans) offenbart einen mikrobearbeiten Torsionsscanner mit einer mikrobearbeiteten Spiegel. Der Spiegel wird von einem paar gegenüberliegender Torsionsstangen gelagert. Der Spiegel kann elektrostatisch, magnetisch oder mittels beider Verfahren gesteuert werden.
  • US 5 629 794 offenbart einen räumlichen Lichtmodulator, welcher in einem analogen Modus für Lichtstrahlsteuerungs- oder Abtastanwendungen betreibbar ist. Ein auslenkbarer Spiegel wird von einem Torsionsgelenk entlang einer Torsionsachse gelagert. Mehrere Durchbiegungsgelenke sind vorgesehen, um die Ecken des Spiegels zu lagern und erzeugen eine Rückstellkraft. Die Kombination der Torsionsgelenke und der Durchbiegungsgelenke realisieren ein auslenkbares Pixel, das in dem linearen Bereich für einen großen Bereich von Adressenspannungen betreibbar ist. Gas Pixel wird elektrostatisch abgelenkt, indem eine Adressenspannung an eine darunterliegende Adressenelektrode angelegt wird, von welcher eine Vielzahl vorgesehen ist.
  • Im Hinblick auf das Lösen oder Reduzieren der vorstehenden Probleme ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine verformbare Spiegelvorrichtung bereitzustellen, welche eine große Veränderung in dem Grad eines Lichtpfades bei einer relativ niedrigen elektrostatischen Spannung ermöglicht, indem die Position einer Elektrode im Bezug auf einen Reflexionsspiegel eingestellt wird.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine verformbare Spiegelvorrichtung bereitgestellt, welche enthält: ein Substrat, eine beabstandete Lagerungseinrichtung, welche beabstandete erste und zweite Lagerpfosten aufweist, die aus einer Oberseite des Substrates hervorstehen, eine Elektrode, die auf der Oberseite des Substrates ausgebildet ist, einen Spiegel, der so angeordnet ist, daß er der Elektrode gegenüberliegt, indem er an gegenüberliegenden Seiten von der Lagerungseinrichtung gelagert wird, und erste und zweite Lagerungsteile mit vorbestimmten Steifigkeiten zum Lagern des Spiegels, wobei die Lagerungsteile zwischen dem Spiegel und den ersten und zweiten Lagerpfosten so verbunden sind, daß die Neigung des Spiegels durch eine elektrostatische Anziehung zwischen der Elektrode und dem Spiegel eingestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode nur eine einzige Elektrode ist, die von dem Spiegel seitlich zu dem ersten oder zweiten Lagerpfosten so versetzt ist, daß die Größe der an den Verbindungsabschnitten zwischen den ersten und zweiten Lagerungsteilen und dem Spiegel erzeugten Kräfte, wenn eine Spannung zwischen der Elektrode und dem Spiegel angelegt wird, sich voneinander unterscheiden.
  • Bevorzugt ist das zweite Lagerungsteil länger als das erste Lagerungsteil und die Elektrode ist so angeordnet, daß sie zu dem zweiten Lagerungsteil hin im Bezug auf den Reflexionsspiegel verschoben ist, so daß die Steifigkeit des ersten Lagerungsteils größer als die Steifigkeit des zweiten Lagerungsteils ist.
  • Alternativ können die ersten und zweiten Lagerungsteile dieselbe Länge in der Weise aufweisen, daß die Steifigkeiten des ersten und zweiten Lagerungsteils gleich sind, und die Elektrode so angeordnet ist, daß sie zu dem ersten oder zweiten Lagerungsteil hin im Bezug auf den Reflexionsspiegel verschoben ist.
  • Für ein besseres Verständnis der Erfindung, und um darzustellen, wie Ausführungsformen derselben ausgeführt werden können, wird nun im Rahmen eines Beispiels Bezug auf die beigefügten schematischen Zeichnungen genommen. In den Zeichnungen ist:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, welche eine herkömmliche DMD darstellt;
  • Fig. 2 eine Vorderansicht der herkömmlichen DMD mit einem asymmetrischen Aufbau;
  • Fig. 3 eine Vorderansicht der herkömmlichen DMD mit einem symmetrischen Aufbau;
  • Fig. 4 eine perspektivische Ansicht, welche eine erste Ausführungsform der DMD darstellt;
  • Fig. 5 eine Vorderansicht der ersten Ausführung der DMD mit einem asymmetrischen Aufbau; und
  • Fig. 6 eine Vorderansicht einer zweiten Ausführungsform der DMD mit einen symmetrischen Aufbau.
  • Gemäß Fig. 4 besteht die verformbare Spiegelvorrichtung aus einem Substrat 11, ein Pfostenpaar 13, welche aus der Oberseite des Substrats 11 hervorstehen und in einem vorbestimmten Abstand voneinander beabstandet sind, einer Elektrode 15, die auf dem Substrat 11 ausgebildet ist, einen Reflexionsspiegel 17, der so angeordnet ist, daß er der Elektrode 15 gegenüberliegt, indem er von den Pfosten 13 gelagert wird, und Lagerungsteilen 19 mit einer vorbestimmten Steifigkeit zum Lagern des Reflexionsspiegels 17.
  • Die Lagerungsteile 19 umfassen ein erstes Lagerungsteil 19a und ein zweites Lagerungsteil 19b, welche jeweils an gegenüberliegenden Seiten des Reflexionsspiegels 17 mit dem Pfosten 13 verbunden sind, um den Reflexionsspiegel 17 zu lagern.
  • Hier unterscheiden sich gemäß Darstellung in Fig. 4 und 5 die ersten und zweiten Lagerungsteile 19a und 19b in ihren Längen (L&sub1;' > L&sub2;) und bilden somit einen asymmetrischen Aufbau, so daß die Steifigkeit k&sub1;' des ersten Lagerungsteils 19a größer als die Steifigkeit k&sub2;' des zweiten Lagerungsteils 19b ist. Alternativ können gemäß Darstellung in Fig. 6 die ersten und zweiten Lagerungsteile 19a und 19b in einer symmetrischen Weise ausgeführt sein, so daß die Steifigkeit der entsprechenden ersten und zweiten Lagerungsteile 19a und 19b gleich sind.
  • Die Größe der Elektrode 15 entspricht der Größe des Reflexionsspiegels 17 und die Elektrode 15 ist um einen vorbestimmte Strecke G zu dem Reflexionsspiegel 17 versetzt. Somit unterscheidet sich die Stärke der auf die Elektrode 15 wirkenden Kraft abhängig von den Positionen zwischen dem ersten Lagerungsteil 19a und dem Reflexionsspiegel 17, und dem zweiten Lagerungsteil 19b und dem Reflexionsspiegel 17. Hier wird, wenn eine Potentialspannung an die Elektrode 15 angelegt wird, eine elektrostatische Anziehung aufgrund der Spannungsdifferenz zwischen der Elektrode 15 und dem Reflexionsspiegel 17 erzeugt. Somit verformt sich der Reflexionsspiegel 17, um sich der Elektrode 15 unter Überwindung der Steifigkeit der Lagerungsteile 19 anzunähern, und verändert dabei seine Neigung. Wenn die Potentialspannungsdifferenz zwischen der Elektrode 15 und dem Reflexionsspiegel 17 entfernt wird, ermöglicht die Steifigkeit der Lagerungsteile 19 die Rückkehr des Reflexionsspiegels 17 in seinen Ausgangszustand, um sco einen Gleichgewichtszustand einzuhalten.
  • Der Betrieb gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 5 und 6 beschrieben.
  • Gemäß Darstellung in Fig. 5 ist das zweite Lagerungsteil 19b in der Weise länger als das erste Lagerungsteil 19a, daß die Steifigkeit k&sub1;' des ersten Lagerungsteils 19a größer als die Steifigkeit k&sub2;' des zweiten Lagerungsteils 19b sein kann. Die Elektrode 15 ist so angeordnet, daß sie von dem Reflexionsspiegel 17 aus zu dem zweiten Lagerungsteil 19b hin verschoben ist.
  • Wenn eine Potentialspannungsdifferenz zwischen der Elektrode 15 und dem Reflexionsspiegel 17 erzeugt wird, nehmen die Verbindungsteile zwischen den ersten und zweiten Lagerungsteilen 19a und 19b und dem Reflexionsspiegel 17 Kräfte F&sub1;' und F&sub2;' zu der Elektrode 15 hin auf. Demzufolge werden beide Seiten des Reflexionsspiegels 17 um eine vorbestimmte Strecke d&sub1;' bzw. d&sub2;' nach unten gebogen. Hier unterscheiden sich die Kräfte F&sub1;' und F&sub2;' voneinander aufgrund der Differenz in den Steifigkeiten k&sub1;' und k&sub2;' der zwei Lagerungsteile 19a und 19b. Somit unterscheiden sich die Strecken d&sub1;' und d&sub2;' der Abwärtsbewegung durch den Reflexionsspiegel 17 so, daß die Neigung des Reflexionsspiegels 17 bestimmt ist. In diesem Falle wird die resultierende Kraft Fes' der elektrostatischen Kräfte in der Veratzrichtung der Elektrode 15 bewegt, so daß L&sub1;' > L&sub2;' ist, und Kräfte F&sub1;' < F&sub2;' ist.
  • Somit wird eine größere Kraft F&sub2;' an den weniger steifen Abschnitt k&sub2;' angelegt, während der steifere Abschnitt k&sub1;' eine kleinere Kraft F&sub1;' aufnimmt und dadurch den Neigungswinkel größer macht.
  • Ferner kann anders als bei den herkömmlichen Aufbau, da die kleinere Kraft F&sub1;' an den steiferen Abschnitt k&sub1;' angelegt wird, der Grad der Neigung des Reflexionsspiegels 17, wie der in dem herkömmlichen Aufbau nur mit dem wenig steifen Abschnitt k&sub1;' im Vergleich zu der herkömmlichen Steifigkeit k&sub1; erzielt werden. Demzufolge kann die Neigung des Reflexionsspiegels 17 mit einer niedrigen elektrostatischen Spannung eingestellt werden.
  • Fig. 6 stellt eine DMD mit symmetrischen Lagerungsteilen dar. Gemäß Darstellung in der Zeichnung ist die Elektrode 15 so angeordnet, daß sie zu dem zweiten Lagerungsteil 19b nach rechts in dem Zeichenblatt versetzt ist, und die resultierende Kraft Fes' der elektrostatischen Kräfte ebenfalls so versetzt ist, daß L&sub1;' &ge; L&sub2;' und F&sub1;' < F&sub2;' ist. Somit sind, obwohl die an die ersten und zweiten Lagerungsteile 19a und 19b angelegten Steifigkeiten gleich sind, F&sub1;' < F&sub2;' und d&sub1;' < d&sub2;', so daß der Reflexionsspiegel 17 geneigt ist. Somit kann in dem symmetrischen Aufbau der Lagerungsteile das Neigungsmaß des Reflexionsspiegels eingestellt werden, indem die Position der Elektrode 15 verändert wird. Ferner ist in dem Vergleich zu der DMD mit dem in Fig. 5 dargestellten asymmetrischen Aufbau, da derselbe Neigungsgrad des Reflexionsspiegels mit nur einem weniger steifen Abschnitt k&sub2;' des zweiten Lagerungsteils 19b erreicht werden kann, ein Betrieb mit einer niedrigeren elektrostatischen Spannung möglich.
  • In Fig. 4 bis 6 dienen, obwohl die Elektrode 15 und der Reflexionsspiegel 17 dieselbe Größe aufweisen, und um einen vorbestimmten Abstand G auf irgendeine Seite verschoben sind, dieses nur dem Zweck der Erläuterung. Somit ist es möglich, die Form und die Größe der Elektrode 15 unterschiedlich von denen des Reflexionsspiegels 17 in der Weise zu machen, daß die Position der sich ergebenden Kraft Fes' aus der Mitte des Reflexionsspiegels versetzt ist.
  • In der DMD gemäß vorstehender Beschreibung kann, da die Elektrode so angeordnet ist, daß sie von dem Reflexionsspiegel aus nach einer Seite versetzt ist, die für den Betrieb des Reflexionsspiegel erforderliche elektrostatische Spannung verringert und somit die Zuverlässigkeit und der Wirkungsgrad verbessert werden.
  • Auch wenn die ersten und zweiten Lagerungsteile für die Lagerung des Reflexionsspiegels einen symmetrischen Aufbau aufweisen, kann die Neigung des Reflexionsspiegels eingestellt werden.

Claims (3)

1. Verformbare Spiegelvorrichtung, welche enthält: ein Substrat (11), eine beabstandete Lagerungseinrichtung, welche beabstandete erste und zweite Lagerpfosten (13) aufweist, die aus einer Oberseite des Substrates (11) hervorstehen, eine Elektrode (15), die auf der Oberseite des Substrates (11) ausgebildet ist, einen Spiegel (17), der so angeordnet ist, daß er der Elektrode (15) gegenüberliegt, indem er an gegenüberliegenden Seiten von der Lagerungseinrichtung (13) gelagert wird, und erste und zweite Lagerungsteile (19a, 19b) mit vorbestimmten Steifigkeiten zum Lagern des Spiegels (17), wobei die ersten und zweiten Lagerungsteile (19a, 19b) zwischen dem Spiegel (17) und den ersten und zweiten Lagerpfosten (13) so verbunden sind, daß die Neigung des Spiegels (17) durch eine elektrostatische Anziehung zwischen der Elektrode (15) und dem Spiegel (17) eingestellt werden kann,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Elektrode (15) nur eine einzige Electrode ist, die von dem Spiegel (17) seitlich zu dem ersten oder zweiten Lagerpfosten (13) hin so versetzt ist, daß die Größe der an den Verbindungsabschnitten zwischen den ersten und zweiten Lagerungsteilen (19a, 19b) und dem Spiegel (17) erzeugten Kräfte (F&sub1;, F&sub2;, F&sub1;', F&sub2;'), wenn eine Spannung zwischen der Elektrode (15) und dem Spiegel (17) angelegt wird, sich voneinander unterscheiden.
2. Verformbare Spiegelvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das zweite Lagerungsteil (19b) länger als das erste Lagerungsteil (19a) ist, und die Elektrode (15) so angeordnet ist, daß sie zu dem zweiten Lagerungsteil (19b) im Bezug auf den Reflexionsspiegel (17) so versetzt ist, daß die Steifigkeit des ersten Lagerungsteils (19a) größer als die Steifigkeit des zweiten Lagerungsteils (19b) ist.
3. Verformbare Spiegelvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die ersten und zweiten Lagerungsteile (19a, 19b) dieselbe Länge in der Weise aufweisen, daß die Steifigkeiten der ersten und zweiten Lagerungsteile (19a, 19b) gleich sind, und die Elektrode (15) so angeordnet ist, daß sie zu dem ersten oder zweiten Lagerungsteil (19a, 19b) im Bezug auf den Reflexionsspiegel (17) hin verschoben ist.
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