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DE69807711T2 - Verfahren, apparat und löffel zum ausnehmen von schlachtgeflügel - Google Patents

Verfahren, apparat und löffel zum ausnehmen von schlachtgeflügel

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Publication number
DE69807711T2
DE69807711T2 DE69807711T DE69807711T DE69807711T2 DE 69807711 T2 DE69807711 T2 DE 69807711T2 DE 69807711 T DE69807711 T DE 69807711T DE 69807711 T DE69807711 T DE 69807711T DE 69807711 T2 DE69807711 T2 DE 69807711T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
eviscerating
spoon
chicken
slaughter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69807711T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69807711D1 (de
Inventor
Svend Lindholst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Baader Food Systems Denmark AS
Original Assignee
Linco Food Systems AS
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Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=8093165&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE69807711(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Linco Food Systems AS filed Critical Linco Food Systems AS
Publication of DE69807711D1 publication Critical patent/DE69807711D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69807711T2 publication Critical patent/DE69807711T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C21/00Processing poultry
    • A22C21/06Eviscerating devices for poultry

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausnehmen vom Eingeweide von Schlachtgeflügel, und von dem im Oberbegriff von Anspruch 1 beschriebenen Typ.
  • Bei bekannten. Verfahren zum Ausnehmen der Eingeweide von Schlachtgeflügel, insbesondere Schlachthähnchen, wird zum Beispiel eine ringförmige Ausnahmevorrichtung verwendet, um das Eingeweide zuerst zu lösen, bevor es teilweise entfernt wird, das heißt, dass der größte Teil des Eingeweides, das noch im Inneren des Schlachthähnchens verbunden ist, entlang der Außenseite des Schlachthähnchens herunterhängt, bis es die Veterinärkontrolle passiert hat. Es ist weiterhin bekannt, eine plattenförmige Ausnahmevorrichtung zu verwenden, um das Eingeweide in Kombination mit einem so genannten Greifer zum Ausnehmen des gesamten Eingeweides zu lösen, das aus Organen und Eingeweide besteht, die nach dem Ausnehmen vom Greifer herunterhängen. Es besteht aber noch die Gefahr, dass das Eingeweide die Außenseite des Schlachthähnchens berührt, bevor das Eingeweide über einen separaten Förderer gehängt wird, der in Bezug auf die Veterinärprüfung synchron parallel mit dem Förderer bewegt wird, in dem das Schlachthähnchen noch aufgehängt ist, so dass das dazugehörige Eingeweide und das Schlachthähnchen die Veterinärkontrolle gleichzeitig passieren. Es ist klar, dass solche Ausnehmverfahren eine klare Möglichkeit gegenseitiger Verunreinigung während des Schlachtvorgangs beinhalten, da sich die einzelnen Schlachthähnchen weiter berühren können.
  • Dieses bekannte Problem bei mit Bakterien infizierten Schlachthähnchen tritt aber nicht nur in Geflügelschlachthäusern auf. Nichtsdestoweniger kann man eine Verschlimmerung des Problem während der bekannten Handhabung von Schlachtgeflügel während des Schlachtvorgangs nicht vermeiden, da sehr wenige mit Bakterien infizierte Schlachthähnchen fast unvermeidlich bewirken, dass eine große Zahl von Schlachthähnchen gegenseitig mit Bakterien verunreinigt werden.
  • Die EP-A1-0 539 134 offenbar einen länglich geformten Ausnahmelöffel, der zwei längliche Seitenarme enthält, die entlang ihrer Länge im Abstand angeordnet sind. Die Seitenarme sind relativ zueinander schwenkbar montiert und sind in einen ersten Modus federvorgespannt, in dem sie einen geschlossenen länglichen Löffel ausbilden.
  • Die US-A-3 711 897 offenbart ein Verfahren und einen Apparat zum Ausnehmen von Schlachtgeflügel, bei dem ein kombinierter Ausnahmelöffel und Greifer verwendet wird. Der Ausnahmeapparat verwendet zwei einander gegenüberliegende Löffelglieder, die zum Einführen in die Körperhöhlung des auszunehmenden Geflügels angepasst sind. Die Löffel sind getrennt schwenkbar zur Drehung in einer vertikalen Ebene auf einem an einem Förderer angebrachten Wagen montiert.
  • Vor diesem Hintergrund hat die Erfindung zum Ziel, ein verbessertes Verfahren zum Handhaben von Schlachtgeflügel, insbesondere Schlachthähnchen, während des Schlachtvorgangs zu schaffen, so dass die Möglichkeit gegenseitiger Verunreinigung vermieden oder vermindert werden kann - und bei dem ein sichereres Ausnehmen der Eingeweide von Schlachtgeflügel erreicht werden kann.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung ist dadurch charakterisiert, dass der erwähnte Ausnahmelöffel mit dem Greifer kombiniert ist, dass die Bewegung des Ausnahmelöffels und des Greifers im Verhältnis zum Schlachthähnchen auf eine solche Weise kontrolliert wird, dass ein vorderster gebogener Teil des Greifers in einer gewölbten Vertiefung in einer geschlossenen Hinterseite des Ausnahmelöffels angebracht ist, dass der Ausnahmelöffel und der Greifer sofort nach der Einführung von oben in den Körper des Schlachthähnchens nach außen/nach unten nahe entlang des Brustbeins des Schlachthähnchens geschwungen werden, bevor der Ausnahmelöffel und der Greifer wieder nach innen/nach unten bewegt werden und das Eingeweide umschließen, dass der Ausnahmelöffel danach allein nach oben entlang des Rückens des Schlachthähnchens bewegt wird, während gleichzeitig ein vorderste Endes des Greifers geöffnet wird, dass der Rücken des Schlachthähnchens nach außen gepresst wird, so dass der geöffnete Greifer zwischen Vermagen (Proventrikulus) und Kropf um die Speiseröhre greift, wenn er danach wieder geschlossen wird, wonach der Ausnahmelöffel aus dem Schlachthähnchen und weiter nach oben entlang einer Hinterplatte bewegt wird, die dazu dient, dass das Eingeweide im Ausnahmelöffel umschlossen bleibt, bis der Greifer, der auch aus dem Schlachthähnchen bewegt wird und der immer noch um die Speiseröhre zwischen Vormagen und Kropf greift, das Eingeweide übernehmen kann.
  • Mittels einfacher Vorkehrungen wird hierdurch erreicht, dass der Gebrauch des kombinierten Ausnahmelöffels und Greifers in einem präziseren Lösen und Fixieren des Eingeweides im Greifer und gleichzeitig einem Umschließen des Eingeweides in dem dazugehörigen hinten geschlossenen Ausnahmelöffel resultiert, so dass das Eingeweide von der Außenseite des Schlachthähnchen ferngehalten wird. Weiterhin wird sorgfältigeres Lösen des Eingeweides mit verminderter Gefahr von Aufreißen der Eingeweide erreicht, so dass weiterhin die Möglichkeit gegenseitiger Verunreinigung vermindert oder vermieden werden kann.
  • Zweckmäßig wird gemäß der Erfindung das Eingeweide mittels der erwähnten Hinterplatte im Ausnahmelöffel umschlossen gehalten, bis es vom Schlachthähnchen freigeschwungen wird, wonach das Eingeweide, das immer noch vom Greifer fixiert ist, entweder zu einem separaten Suspensionsförderer aufgehängt wird, oder dass es über ein anderes Beförderungsmittel freigegeben wird, wie z. B. über einen Bandförderer, der mit Trennwänden versehen ist.
  • Weiterhin betrifft die Erfindung einen Apparat zum Ausnehmen vom Eingeweide von Schlachtgeflügel, insbesondere Schlachthähnchen, vgl. das beschriebene Verfahren und eine Anzahl von Ausnahmevorrichtungen umfassend, die je aus einem Ausnahmelöffel und aus einem Greifer bestehen, welcher Ausnahmeapparat dadurch charakterisiert ist, dass der Ausnahmelöffel mit dem Greifer kombiniert ist und mit einer gewölbten geschlossenen Hinterseite versehen ist, dass der Greifer einen gewölbten vordersten Endteil aufweist, der dazu angepasst ist, in eine ähnliche gewölbte Vertiefung in der Hinterwand des Ausnahmelöffels einzugreifen, wobei der erwähnte Apparat Bewegungsmittel umfasst, die zur Bewegung des Ausnahmelöffels und des Greifers angepasst sind, derart, dass der Ausnahmelöffel, während der gewölbte vordere Teil des Greifers in erwähnter hinterer Vertiefung angeordnet ist, von oben in das Schlachthähnchen eingeführt werden kann und nach vorne/unten entlang des Brustbeins des Schlachtkörpers des Schlachthähnchens bewegt werden kann, bevor der Ausnahmelöffel und der Greifer nach vorne/nach unten bewegt werden, um das Eingeweide zu umschließen und dieses nach oben entlang des Rückens des Schlachthähnchens zu tragen, Kontrollmittel zum Öffnen des Greifers, Bewegungsmittel, die dazu angepasst sind, den Rücken des Schlachthähnchens nach vorne zu pressen, so dass der geöffnete Greifer um die Speiseröhre zwischen Vormagen und Kropf greifen kann, wenn der Greifer wieder geschlossen wird, Führungsplattenmittel, die nahe zum Rücken des Schlachthähnchens angebracht sind und die dazu angepasst sind, das Eingeweide im hohlen Ausnahmelöffel zu umschließen, wenn dieser weiter nach oben aus dem Schlachthähnchen bewegt wird, bis der Greifer, der auch aus dem Schlachthähnchen bewegt wird und immer noch um die Speiseröhre zwischen Vormagen und Kropf greift, das Eingeweide übernehmen kann.
  • Zweckmäßig sind die Führungsplattenmittel des Ausnahmeapparates gemäß der Erfindung so vorgesehen, dass das Eingeweide im Ausnahmelöffel umschlossen gehalten werden kann, bis es vom Schlachthähnchen freigeschwungen ist.
  • Weiterhin betrifft die Erfindung einen Ausnahmelöffel zum Gebrauch durch das Verfahren bzw. den Apparat, welcher Ausnahmelöffel dadurch charakterisiert ist, dass er mit einer geschlossenen, gewölbten Hinterseite versehen ist, die eine externe gewölbte Vertiefung aufweist, die dazu angepasst ist, einen entsprechenden gewölbten Vorderteil eines Greifers zu empfangen.
  • Es folgt eine nähere Erläuterung der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, in denen:
  • Fig. 1 Prinzipskizzen A-N zeigt, die die Bewegung des Ausnahmelöffels und Grefers durch das Verfahren gemäß der Erfindung veranschaulichen,
  • Fig. 2A-2C die Relativstellung von Ausnahmelöffel und Greller zeigen, dessen gewölbter Vorderteil durch das Bewegungsmuster vgl. Fig. 1 A-H geschlossen wird,
  • Fig. 3A-3C die Relativstellung von Ausnahmelöffel und Greifer zeigen, dessen gewölbter Vorderteil durch das Bewegungsmuster vgl. Fig. 1 und M geöffnet wird,
  • Fig. 4A-4C die Relativstellung von Ausnahmelöffel und Greifer zeigen, dessen gewölbter Vorderteil durch das Bewegungsmuster vgl. Figur J-L und M geschlossen wird, während
  • Fig. 5A-5D eine bevorzugte Ausführungsform für einen Ausnahmelöffel mit einer gewölbten, geschlossenen Hinterseite gemäß der Erfindung zeigen.
  • Der definierte Ausnahmeapparat ist in einer bekannten Weise in Verbindung mit einem Drehrad eines Suspensionsförderers aufgebaut, über den Schlachthähnchen aufeinander folgend zugeführt werden, derart, dass die Schlachthähnchen, während sie den Ausnahmeapparat passieren, noch an den Beinen oder Knien aufgehängt sind, wobei die Rücken nach innen gegen die Achse des Drehrades gedreht ist.
  • Der Ausnahmeapparat enthält eine Anzahl von einheitlichen Werkzeugen, die in bekannter Weise jeweils auf nicht gezeigten vertikalen Gleitstangen angeordnet sind und die jeweils einen Ausnahmelöffel 2 mit zugehörigem Greifer 4 aufweisen, wovon nur ein vorderster gewölbter Teil 6 in der Zeichnung gezeigt ist. Die Hinterseite des Ausnahmelöffels 2 ist gewölbt und mit einer Aussparung 8 (Fig. 5C und 5D) versehen, die dazu angepasst ist, den vordersten gewölbten Teil 6 des Greifers 4 zu empfangen.
  • In bekannter Weise ist der äußerste Endteil 7 des Greifers 4 - wie in Fig. 2B-2C, 3B-3C und 4B-4C gezeigt - dazu angepasst, geöffnet und geschlossen zu werden, so dass der Greifer - wie nachfolgend erwähnt - um die Speiseröhre greifen kann.
  • Wie in Fig. 1A-1G veranschaulicht, wird der Ausnahmelöffel 2, während der vorderste gewölbte Teil 6 des Greifers 4 in der gewölbten Aussparung 6 in der Hinterseite des Löffels angeordnet ist, von oben in die Höhlung des Schlachthähnchens eingeführt, wonach der Ausnahmelöffel dicht am Brustbein des Schlachthähnchens entlang nach außen / nach unten bewegt wird, bevor der Ausnahmelöffel 2 wieder nach innen/nach unten bewegt wird (Fig. 1H) und das Eingeweide umschließt, welches nun in der Hohlheit des Ausnahmelöffels gegen die Hinterseite der Höhlung im Schlachthähnchen gelegt wird. In Fig. 11 wird der Rücken des Schlachthähnchens nach außen gedrückt, so dass die Speiseröhre zwischen Vormagen (Proventrikulus) und Kropf in den offenen Vorderteil des Greifers 4 bewegt wird. In Fig. 1J-1L ist dieser geschlossen, das heißt, während das Schlachthähnchen wieder nach hinten bewegt wird und der Ausnahmelöffel 2, vgl. Fig. 1J-1K, entlang des Rückens des Schlachthähnchens nach oben und entlang einer Hinterplatte 10 weiter nach oben ganz aus dem Schlachthähnchen heraus bewegt wird, so dass das Eingeweide im hohlen Ausnahmelöffel 2 umschlossen bleibt, während der Vorderteil des Greifers 4 noch um die Speiseröhre zwischen Vormagen (Provenurikulus) und Kropf greift.
  • In Fig. 1L wird der Ausnahmelöffel 2 wieder nach oben bewegt, so dass das Eingeweide - nachdem das Schlachthähnchen den Apparat verlassen hat - aus dem Ausnahmelöffel herausfallen gelassen wird, das heißt, dass das Eingeweide nun von dem noch geschlossenen Vorderteil des Greifers 4 herunterhängt. In Fig. 1M wird das Eingeweide vom Greifer 4 wieder freigegeben, entweder um es auf einen separaten Suspensionsförderer zu hängen (übertragen), der sicherstellt, dass das Eingeweide, während es die Veterinärkentrolle passiert, seinem zugehörigen Schlachthähnchen folgt, oder um es nach in ein anderes Beförderungsmittel hinab freizugeben, wie z. B. einen Bandförderer, der mit Trennwänden versehen ist. In Fig. 1N ist der Ausnahmelöffel 2 - eventuell nach Reinigung und/oder Desinfektion - wieder bereit, in ein neues Schlachthähnchen eingeführt zu werden, usw..
  • Fig. 2A, 3A und 4A zeigen die veränderliche Relativstellung des Ausnahmelöffels 2 und des Greifers 4, bei dem der Schließ-/Öffnungszustand seines Vorderteils 6 - wie oben erwähnt - weiterhin in Fig. 2B - 2C, 38 - 3C und 48 - 4C erscheint, während die Form des Ausnahmelöffels 2 selbst detaillierter in Fig. 5A-5E erscheint.
  • Selbstverständlich wird das Eingeweide während des Ausnehmbetriebs selbst in Bezug auf das Verfahren gemäß der Erfindung so sorgfältig behandelt, dass die Eingeweide nicht aufreißen, genau wie es dem Eingeweide zu keiner Zeit erlaubt wird, die Außenseite des Schlachthähnchens zu berühren, da das Eingeweide vom Ausnahmelöffel 2 umschlossen ist, bis das Schlachthähnchen den Apparat verlassen hat.
  • Mit anderen Worten betrifft die Erfindung eine sehr beträchtliche Verbesserung im Verhältnis zum früher üblichen Verfahren, bei dem gerade auf der zweiten Schlachtlinie, auf der das Aufschneiden und Ausnehmen usw. durchgeführt wird, maximale Gefahr von gegenseitiger Verunreinigung bestand, da die Bakterien in erster Linie im Eingeweide zu finden sind. Während des Ausnehmens der Innereien ist das Schlachthähnchen an den Beinen oder Knien aufgehängt, wie erwähnt, das heißt, dass Innereien in Form von Organen und Eingeweide unmittelbar nach dem Ausnehmen unter anderem zur Veterinärprüfung früher außen am Schlachthähnchen herunterhängen durften. Und es ist klar, dass genau dieses alte, bekannte Ausnehmverfahren eine freie Möglichkeit gegenseitiger Verunreinigung während des Schlachtvorgangs schafft, da sich die einzelnen Schlachthähnchen weiter berühren können.

Claims (5)

1. Verfahren zum Ausnehmen vom Eingeweide von Schlachtgeflügel, insbesondere Schlachthähnchen, und durch welches Verfahren Schlachthähnchen, die in den Beinen oder in Gelenken aufgehängt sind, an ein Ausnahmeapparat vorbeipassieren, das in Verbindung mit einem Drehrad zwischen zwei Suspensionsförderersektionen vorgesehen ist, und das eine Anzahl von Ausnahmevorrichtungen umfasst, die je einen Ausnahmelöffel (2) und einen Greifer (4) umfasst, und wobei der Rücken der Schlachthähnchen durch Passieren durch das Ausnahmeapparat gegen die zentrale Achse des Apparats gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, dass der erwähnte Ausnahmelöffel (2) mit dem Greifer (4) kombiniert ist, dass die Bewegung des Ausnahmelöffels (2) und des Greifers (4) im Verhältnis zum Schlachthähnchen, auf einer solchen Weise kontrolliert wird, dass ein vorderster gebogener Teil (6) des Greifers (4) in einer gewölbten Vertiefung (8) in einer geschlossenen Hinterseite des Ausnahmelöffels (2) angebracht ist, dass der Ausnahmelöffel (2) und der Greifer (4) sofort nach der Einführung von oben in den Körper des Schlachthähnchens nach außen/nach unten nahe entlang dem Brustbein des Schlachthähnchens geschwungen werden, bevor der Ausnahmelöffel (2) und der Greifer (4) wieder nach innen/nach unten bewegt werden, und das Eingeweide umschließen, dass der Ausnahmelöffel (2) danach allein nach oben entlang dem Rücken des Schlachthähnchens bewegt wird, gleichzeitig damit dass ein vorderste Ende (7) des Greifers (4) geöffnet wird, dass der Rücken des Schlachthähnchens nach außen gepresst wird, damit dass der geöffnete Greifer (4) um die Speisröhre zwischen Vormagen und Kropf, wenn er danach wieder geschlossen wird, wonach der Ausnahmelöffel (2) aus dem Schlachthähnchen, und weiter nach oben entlang der Hinterplatte (10) bewegt wird, die dazu dient, dass das Eingeweide im Ausnahmelöffel (2) umschlossen bleiben, bis der Greifer (4), der auch aus dem Schlachthähnchen bewegt wird, und der immer noch um die Speisröhre zwischen Vormagen und Kropf greift, das Eingeweide übernehmen kann.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingeweide mittels der erwähnten Hinterplatte (10) im Ausnahmelöffel (2) umschlossen gehalten wird, bis es vom Schlachthähnchen freigeschwungen wird, wonach das Eingeweide, das immer noch vom Greifer fixiert ist, entweder zu einem separaten Suspensionsförderer aufgehängt wird, oder dass es über ein anderes Beförderungsmittel freigegeben wird, so wie über einen Bandförderer, der mit Trennwänden vorgesehen ist.
3. Apparat zum Ausnehmen vom Eingeweide von Schlachtgeflügel, insbesondere Schlachthähnchen, vergleiche das Verfahren nach Anspruch 1 und eine Anzahl von Ausnahmevorrichtungen umfassend, die je aus einem Ausnahmelöffel (2) und aus einem Greifer (4) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausnahmelöffel (2) mit einem Greifer kombiniert ist, und mit einer gewölbten geschlossenen Hinterseite vorgesehen ist, dass der Greifer (4) einen gewölbten oberen Endteil (6) ausweist, der dazu angepasst ist, mit einer ähnlichen gewölbten Vertiefung (8) in der Hinterwand des Ausnahmelöffels (2) einzugreifen, wobei das erwähnte Apparat Bewegungsmittel umfasst, die der Bewegung des Ausnahmelöffels (2) und des Greifers (4) auf einer solchen Weise angepasst sind, dass der Ausnahmelöffel (2), dessen gewölbter vordere Teil (6) des Greifers (4) in erwähnter hinteren Vertiefung (8) von oben in den Schlachthähnchen eingeführt werden kann, und nach vorne/nach unten entlang dem Brustbein des Schlachtkörpers vom Schlachthähnchen bewegt werden kann, bevor der Ausnahmelöffel (2) und der Greifer (4) nach vorne/nach unten bewegt werden, um das Eingeweide zu umschließen, und diese nach oben entlang dem Rücken des Schlachthähnchens zu tragen, Kontrollmittel zum Öffnen des Greifers (4), Bewegungsmittel, die dazu angepasst sind, den Rücken des Schlachthähnchens nach vorne zu pressen, damit dass der geöffnete Greifer (4) um die Speisröhre zwischen Vormagen und Kropf greifen kann, wenn der Greifer (4) wieder geschlossen wird, Führungsplattenmittel (10), die nahe zum Rücken des Schlachthähnchens angebracht sind, und die dazu angepasst sind, die Eingeweide im hohlen Ausnahmelöffel (2) umzuschließen, wenn dieser weiter nach oben aus dem Schlachthähnchen bewegt wird, bis der Greifer (4), der auch aus dem Schlachthähnchen bewegt wird, und immer noch um die Speisröhre zwischen Vormagen und Kropf greift, das Eingeweide übernehmen kann.
4. Ausnahmeapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplattenmittel (10) so vorgesehen sind, dass das Eingeweide im Ausnahmelöffel (2) umschlossen gehalten werden kann, bis es vom Schlachthähnchen freigeschwungen ist.
5. Ausnahmeapparat (2) zum Gebrauch durch das Verfahren nach Anspruch 1 und im Ausnahmeapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einer geschlossenen, gewölbten Hinterseite, die eine externe gewölbte Vertiefung (8) ausweist, die dazu angepasst ist, die entsprechende gewölbte Vorderteil (6) des Greifers (4) zu empfangen.
DE69807711T 1997-04-10 1998-04-08 Verfahren, apparat und löffel zum ausnehmen von schlachtgeflügel Expired - Lifetime DE69807711T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK40697 1997-04-10
PCT/DK1998/000146 WO1998044806A1 (en) 1997-04-10 1998-04-08 Method, apparatus and evisceration spoon for eviscerating intestine packs of slaughtered poultry

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69807711D1 DE69807711D1 (de) 2002-10-10
DE69807711T2 true DE69807711T2 (de) 2003-07-10

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DE69807711T Expired - Lifetime DE69807711T2 (de) 1997-04-10 1998-04-08 Verfahren, apparat und löffel zum ausnehmen von schlachtgeflügel

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EP (1) EP1011341B1 (de)
AU (1) AU6821098A (de)
DE (1) DE69807711T2 (de)
DK (1) DK1011341T3 (de)
ES (1) ES2183339T3 (de)
WO (1) WO1998044806A1 (de)

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Legal Events

Date Code Title Description
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: LINCO FOOD SYSTEMS A/S, TRIGE, DK

8363 Opposition against the patent
8328 Change in the person/name/address of the agent

Representative=s name: MEISSNER, BOLTE & PARTNER GBR, 80538 MUENCHEN