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DE69806881T2 - Spritzgiessvorrichtung mit Schmelzübertragungsbuchsen zwischen die Kanalverteiler - Google Patents

Spritzgiessvorrichtung mit Schmelzübertragungsbuchsen zwischen die Kanalverteiler

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Publication number
DE69806881T2
DE69806881T2 DE1998606881 DE69806881T DE69806881T2 DE 69806881 T2 DE69806881 T2 DE 69806881T2 DE 1998606881 DE1998606881 DE 1998606881 DE 69806881 T DE69806881 T DE 69806881T DE 69806881 T2 DE69806881 T2 DE 69806881T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
melt
extending
injection molding
bore
central
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1998606881
Other languages
English (en)
Other versions
DE69806881D1 (de
Inventor
Denis L. Babin
Jobst Ulrich Gellert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mold Masters 2007 Ltd
Original Assignee
Mold Masters 2007 Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CA002219260A external-priority patent/CA2219260C/en
Application filed by Mold Masters 2007 Ltd filed Critical Mold Masters 2007 Ltd
Publication of DE69806881D1 publication Critical patent/DE69806881D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69806881T2 publication Critical patent/DE69806881T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf Mehrlagen-Spritzgießvorrichtung und insbesondere auf eine solche Vorrichtung, die Schmelzeübertragungsbuchsen aufweist, die sich von einem hinteren Schmelzeverteiler über einen isolierenden Luftraum in Bohrungen erstrecken, die sich durch einen vorderen Schmelzeverteiler erstrecken.
  • Spritzgießvorrichtungen für das Herstellen mehrlagiger Schutzbehälter für Lebensmittel oder Vorformen oder Vorformlingen für Trinkflaschen sind wohl bekannt. Oft sind die inneren und äußeren Schichten aus einem Polyethylenterephthalat-(PET)- Material mit einer oder mehreren Barriereschichten aus einem Material wie Ethylen- Vinyl-Alkohol-Kopolymor (EVOH) oder Nylon hergestellt. In einer Mehrfachform- Vorrichtung werden zwei verschiedene Schmelzen durch einen einzigen Schmelzeverteiler, der unterschiedliche Kanäle aufweist, verteilt. Vorzugsweise werden jedoch für Materialien, wie diese, die verschiedene Einspritztemperaturen von ungefähr 565ºF beziehungsweise 400ºF aufweisen, die beiden Schmelzen durch zwei unterschiedliche Schmelzeverteiler verteilt. In einigen Fällen werden die Schmelzen sequentiell eingespritzt, während in anderen Fällen sowohl eine gleichzeitige als auch eine sequentielle Einspritzung verwendet wird. Die beiden Materialien werden durch beheizte Düsen eingespritzt, von denen jede einen zentralen Schmelzekanal und einen oder mehrere Ringschmelzekanäle aufweist, die sich um den zentralen Schmelzekanal zu einem Anguß erstrecken, das zum Hohlraum führt.
  • Wie man aus US-A- 5,223,275 von Gellert, ausgegeben am 29. Juni 1993 sieht, ist es auch bekannt, die vorderen und hinteren Schmelzeverteiler durch einen isolierenden Luftraum zu trennen, wobei die Schmelze vom hinteren Schmelzeverteiler durch eine flache Abstandscheibe, die zwischen den beiden Verteilern angeordnet ist, fließt. Während dies für einige Anwendungen geeignet ist, hat diese Lösung den Nachteil, daß keine ausreichende thermische Trennung zwischen dem vorderen Schmelzeverteiler und der Schmelze vom hinteren Schmelzeverteiler, die dort hindurch fließt, existiert.
  • Das Dokument EP-A-0467274 beschreibt eine Vielfachform-Heißkanalform. Die Form umfasst eine Vielzahl von Düsenkörpern um eine Vielzahl unterschiedlicher Harzmaterialien einzuspritzen, um ein Vielfachschichtprodukt zu bilden. Die Heißkanalform umfasst eine Vielzahl von Heißkanalblöcken, die jeder einen Eingußkanal zur Durchleitung jedes Harzmaterials in die jeweilige Düse. Die Heißkanalblöcke sind übereinander gestapelt, wobei eine thermische Isolationsschicht dazwischen angeordnet ist. Jeder der Heißkanalblöcke umfasst Steuereinrichtungen um den Heißkanalblack auf seiner eigenen Formtemperatur zu halten. Verbindungsblöcke zur Durchleitung des Harzmaterials vom unteren Block zum oberen Block sind zwischen jeden benachbarten Heißkanalblöcken bereitgestellt. Zwischen jeden benachbarten Heißkanalblöcke, sind nur Halteelement zum Zusammenhalten und Verbinden der Blöcke bereitgestellt, mit Ausnahme der thermischen Isolationsschicht dazwischen.
  • Dokument EP-A-0790116 beschreibt einen Spritzgießaufbau mit zwei inneren Heißkanlblöcken, die die Bestandteile zu den Blockbereichen befördern. Diese Blockbereiche stehen in Verbindung mit einer Spritzgießform, welche durch Spritzgießformstopper geöffnet und geschlossen wird. Die Blockbereiche stehen über innere Heißkanalbereiche miteinander in Verbindung.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Somit besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, mindestens teilweise die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden, indem sie eine Mehrlagen- Spritzgießvorrichtung liefert, die Schmelzeübertragungsbuchsen aufweist, die sich vorwärts vom hinteren Verteiler in Bohrungen erstreckt, die sich durch den vorderen Schmelzeverteiler erstrecken.
  • Zu diesem Zweck liefert die Erfindung gemäß Anspruch 1 eine Mehrfachform- Heißkanalspritzgießvorrichtung für ein mehrlagiges Spritzgießen, die einen vorderen Schmelzeverteiler und einen hinteren Schmelzeverteiler umfaßt, die in einer Form angeordnet sind, so daß sie sich im wesentlichen parallel zueinander mit einem zwischen ihnen liegenden isolierenden Luftraum erstrecken. Es gibt eine Anzahl beheizter Düsen, von denen jede ein hinteres Ende, ein vorderes Ende und einen zentralen Schmelzekanal hat, der sich durch sie vom hinteren Ende zum vorderen Ende erstreckt. Jede beheizte Düse hat einen inneren RingSchmelzekanal, der sich zum vorderen Ende um den zentralen Schmelzekanal herum erstreckt, mit einer Schmelzebohrung, die sich vom hinteren Ende der beheizten Düse zum inneren Ringschmelzekanal erstreckt. Sie hat auch einen äußeren Ringschmelzekanal, der sich zum vorderen Ende um den zentralen Schmelzekanal und den inneren Ringschmelzekanal erstreckt, mit einer oder mehreren Schmelzebohrungen, die sich vom hinteren Ende der beheizten Düse zum äußeren Ringschmelzekanal erstrecken. Die beheizten Düsen sind in der Form so montiert, daß das hintere Ende jeder beheizten Düse gegen den vorderen Schmelzeverteiler stößt. Ein erster Schmelzekanal von einer ersten Schmelzequelle verzweigt in den vorderen Schmelzeverteiler und teilt sich wiederum, um sich durch den zentralen Schmelzekanal und die eine oder mehreren Schmelzebohrungen zu erstrecken, die sich vom hinteren Ende der beheizten Düse zum äußeren Ringschmelzekanal erstrecken, und dem äußeren Ringschmelzekanal in jeder beheizten Düse zu einem Anguß neben dem vorderen Ende der beheizten Düse, das zu einem Hohlraum in der Form führt. Ein zweiter Schmelzekanal von einer zweiten Schmelzequelle verzweigt in den hinteren Schmelzeverteiler und erstreckt sich durch die erste Schmelzebohrung und den inneren Ringschmelzekanal in jeder beheizten Düse zum Anguß. Es gibt eine Anzahl von Schmelzeübertragungsbuchsen, von denen jede ein hinteres Ende, ein vorderes Ende und eine zentrale Schmelzebohrung, die sich durch die Buchse vom hinteren Ende zum vorderen Ende erstreckt, umfaßt. Jede Schmelzeübertragungsbuchse ist in einer Position montiert, so daß sie sich vom hinteren Schmelzeverteiler nach vorn über den isolierenden Luftraum zwischen dem hinteren Schmelzeverteiler und dem vorderen Schmelzeverteiler und in eine Bohrung, die sich durch das vordere Schmelzeverteiler erstreckt, zur ersten Schmelzebohrung, die sich vom hinteren Ende einer der beheizten Düsen zum inneren Ringschmelzekanal erstreckt, erstreckt. Jede Schmelzeübertragungsbuchse erstreckt sich durch die Bohrung durch den vorderen Schmelzeverteiler und befindet sich im abdichtendem Kontakt mit dem hinteren Ende einer der beheizten Düsen. Somit bildet die zentrale Bohrung durch jede Schmelzeübertragungsbuchse einen Teil des zweiten Schmelzekanals.
  • Gemäß Anspruch 8 liefert die Erfindung weiterhin eine Mehrfachform- Heißkanalspritzgießvorrichtung für ein mehrlagiges Spritzgießen, die einen vorderen Schmelzeverteiler und einen hinteren Schmelzeverteiler aufweist, die in einer Form montiert sind, so daß sie sich im wesentlich parallel zueinander mit einem zwischen ihnen liegenden isolierenden Luftraum erstrecken. Es gibt eine Anzahl beheizter Düsen, von denen jede ein hinteres Ende, ein vorderes Ende und einen zentralen Schmelzekanal, der sich durch die Buchse vom hinteren Ende zum vorderen Ende erstreckt, aufweist. Jede beheizte Düse hat einen Ringschmelzekanal, der sich um den zentralen Schmelzekanal zum vorderen Ende erstreckt, mit einer oder mehreren Schmelzebohrungen, die sich vom hinteren Ende der beheizten Düse zum Ringschmelzekanal erstrecken. Die beheizten Düsen sind so in der Form montiert, daß das hintere Ende jeder beheizten Düse gegen den vorderen Schmelzeverteiler stößt. Ein erster Schmelzekanal von einer ersten Schmelzequelle verzweigt in den vorderen Schmelzeverteiler und erstreckt sich durch die eine oder mehreren Schmelzebohrungen und den Ringschmelzekanal in jeder beheizten Düse zu einem Anguß neben dem vorderen Ende der beheizten Düse, das zu einem Hohlraum in der Form führt. Ein zweiter Schmelzedurchgang von einer zweiten Schmelzequelle verzweigt in den hinteren Schmelzeverteiler und erstreckt sich durch den zentralen Schmelzekanal in jeder beheizten Düse zum Anguß. Es gibt eine Anzahl von Schmelzeübertragungsbuchsen, von denen jede einen Kopfteil an einem hinteren Ende, einen länglichen Stammbereich, der sich vom Kopfteil nach vorn zu einem vorderen Ende erstreckt, und eine zentrale Bohrung, die sich da hindurch vom hinteren Ende zum vorderen Ende erstreckt, umfaßt. Jede Schmelzeübertragungsbuchse ist in Ausrichtung zum zentralen Schmelzekanal einer der beheizten Düsen montiert. Der Kopfbereich erstreckt sich zwischen dem hinteren Schmelzeverteiler und dem vorderen Schmelzeverteiler, so daß er ein Abstandsstück darstellt, um zwischen ihnen den isolierenden Luftraum auszubilden. Der längliche Stammbereich erstreckt sich vom Kopfbereich nach vorn in eine Bohrung, die sich durch den vorderen Schmelzeverteiler in Ausrichtung mit dem zentralen Schmelzekanal durch die ausgerichtete beheizte Düse erstreckt. Somit nimmt die zentrale Bohrung durch jede Schmelzeübertragungsbuchse einen länglichen Stift auf, der sich nach vorn von ihr in den zentralen Schmelzekanal in der ausgerichteten beheizten Düse erstreckt, wobei sich der zweite Schmelzedurchgang von der zweiten Schmelzequelle entlang des länglichen Stiftes erstreckt.
  • Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen deutlich.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine teilweise geschnittene Ansicht eines Teiles einer Mehrlagenspritzgießvorrichtung, die Schmelzeübertragungsbuchsen aufweist, gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
  • Fig. 2 ist eine dreidimensionale Ansicht einer der in Fig. 1 gezeigten Schmelzeübertragungsbuchsen;
  • Fig. 3 ist eine Schnittansicht, die eine Übertragungsbuchse gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung zeigt;
  • Fig. 4 ist eine Teilschnittansicht eines Teiles einer Mehrlagen-Spritzgießvorrichtung, die Schmelzeübertragungsbuchsen aufweist, gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
  • Fig. 5 ist eine dreidimensionale Ansicht der in Fig. 3 gezeigten Schmelzeübertragungsbuchse;
  • Fig. 6 ist eine Teilschnittansicht eines Teiles einer angußgesteuerten Mehrlagen- Spritzgießvorrichtung, die Schmelzeübertragungsbuchsen aufweist, gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
  • Fig. 7 ist eine dreidimensionale Ansicht der in Fig. 6 gezeigten Schmelzeübertragungsbuchse;
  • Fig. 8 ist eine vergrößerte Schnittansicht, die den in Fig. 5 sichtbaren Ventilstift in einer teilweise offenen Position zeigt;
  • Fig. 9 ist eine ähnliche Ansicht, die den Ventilstift in einer vollständig offenen Position zeigt; und
  • Fig. 10 ist eine Teilschnittansicht eines Teiles einer Mehrlagen-Spritzgießvorrichtung, die Schmelzeübertragungsbuchsen aufweist, gemäß einer nochmals weiteren Ausführungsform der Erfindung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Es wird nun zuerst Bezug genommen auf Fig. 1, die einen Teil einer angußgesteuerten Mehrhohlraum-Spritzgießvorrichtung für das Spritzgießen von Dreilagen-Vorformlingen oder anderen Produkten durch ein gleichzeitiges Spritzgießen zeigt. Eine Anzahl beheizter Düsen 10 sind in einer Form 12 montiert, wobei ein hinteres Ende 14 gegen die vordere Fläche 16 eines vorderen Stahlschmelzeverteileres 18 stößt. Während die Spritzform in Abhängigkeit von der Anwendung eine große Anzahl von Platten aufweisen kann, sind in diesem Fall nur eine Halteplatte 20 der beheizten Düse, eine Verteilerhalteplatte 22 und eine Rückplatte 24, die mittels Bolzen 26 zusammengefügt sind, als auch eine Hohlraumhalteplatte 28 aus Gründen einer übersichtlicheren Darstellung gezeigt. Das vordere Ende 30 jeder beheizten Düse 10 ist auf einen Anguß 32 ausgerichtet, der sich durch einen gekühlten Angußeinschub 34 zum Hohlraum 36 erstreckt. Dieser Hohlraum 36 für die Herstellung von Trinkflaschenvorformlingen erstreckt sich in konventioneller Art zwischen einem Hohlraumeinschub 38 und einem Spritzformkern 40.
  • Jede beheizte Düse 10 wird durch ein integrales elektrisches Heizelement 42, das einen Anschluß 44 aufweist, beheizt. Jede beheizte Düse 10 ist in einer Öffnung 46 in der Düsenhalteplatte 20 plaziert, wobei ein hinterer Schulterteil 48 jeder beheizten Düse 10 in einem kreisförmigen Haltesitz 50, der sich um die Öffnung 46 erstreckt, aufgenommen ist. Dies liefert einen isolierenden Luftraum 52 zwischen der beheizten Düse 10 und der umgebenden Form 12, die durch Hindurchpumpen von Kühlwasser durch Kühlleitungen 54 gekühlt wird. Jede beheizte Düse 10 hat einen zentralen Schmelzekanal 56, der sich von ihrem hinteren Ende 14 zu ihrem vorderen Ende 30 erstreckt. Jede beheizte Düse 10 hat ein Einschubteil 58, das aus mehreren Stücken 60 hergestellt ist, die zusammenpassen, um einen inneren Ringschmelzekanal 62 zu bilden, der sich um den zentralen Schmelzekanal 56 zum vorderen Ende 30 erstreckt, und einen äußeren Ringschmelzekanal 64, der sich um den inneren Ringschmelzekanal 62 und den zentralen Schmelzekanal 56 zum vorderen Ende 30 erstreckt. In dieser Konfiguration hat die beheizte Düse 10 eine einzige Schmelzebohrungen 66, die sich von ihrem hinteren Ende 14 erstreckt, um eine Verbindung mit dem inneren Ringschmelzekanal 67 herzustellen, und vier beabstandete Schmelzebohrungen 68, die sich vom hinteren Ende 14 der beheizten Düse 10 zum äußeren RingSchmelzekanal 64 erstrecken.
  • Der vordere Schmelzeverteiler 18 wird durch ein integrales elektrisches Heizelement 70 erhitzt. Es wird durch einen zentralen Haltering 72 und Schrauben 74, die sich in jede beheizte Düse 10 erstrecken, gehalten, um einen isolierenden Luftraum 76 zu bilden, der sich zwischen ihm und der umgebenden gekühlten Spritzform 12 erstreckt. Ein hinterer Stahlschmelzeverteiler 78 ist in der Spritzform 12 montiert, so daß es sich parallel zum vorderen Schmelzeverteiler 18 mit einer Anzahl von isolierenden und nachgiebigen Abstandstücken 80, die sich zwischen ihm und der Rückplatte 24 erstrecken, erstreckt. Wie man sieht, werden die vorderen und hinteren Verteilere 18, 78 durch Abstandsstücke 82 getrennt, um einen isolierenden Luftraum 84 zwischen ihnen zu bilden. Wie nachfolgend detaillierter beschrieben wird, wird der hinterer Schmelzeverteiler 78 durch ein integrales elektrisches Heizelement 86 auf eine niedrigere Betriebstemperatur als der vordere Schmelzeverteiler 18 erhitzt, und der isolierende Luftspalt 84 zwischen ihnen liefert eine ausreichende thermische Trennung, so daß diese Temperaturdifferenz aufrecht erhalten werden kann.
  • Ein erster Schmelzedurchgang 88 erstreckt sich von einem zentralen Einlaß 90 durch eine zylindrische Rohrerweiterung 92 und verzweigt in den vorderen Schmelzeverteiler 18, um sich durch eine Schmelzeaufteilungsbuchse 94, die in der vorderen Fläche 16 des vorderen Schmelzeverteilers 18 in Ausrichtung, mit jeder beheizten Düse 10 angeordnet ist, zu erstrecken. Die Schmelzeaufteilungsbuchse 94 ist aus drei Stahlschichten, die integral miteinander verlötet sind, hergestellt, wie in EP-A-0911133 mit dem Titel "Injection Molding Apparatus Having Melt Dividing Bushings", die gleichzeitig mit dieser Anmeldung eingereicht wurde, beschrieben ist. In dieser Konfiguration teilt sich der erste Schmelzedurchgang 88 in die Schmelzeaufteilungsbuchse 94 auf, um sich zum zentralen Schmelzekanal 56 und den vier beabstandeten Schmelzebohrungen 68, die sich zum äußeren Ring- Schmelzekanal 64 in der ausgerichteten beheizten Düse 10 erstrecken, zu erstrecken.
  • Eine längliche Schmelzeübertragungsbuchse 96 erstreckt sich gemäß der Erfindung vom hinteren Schmelzeverteiler 78 durch den isolierenden Luftraum 84 und in eine Bohrung 98, die sich durch den vorderen Schmelzeverteiler 18 und jede Schmelzeaufteilungsbuchse 94 erstreckt. Während die Übertragungsbuchsen 96 aus einem Stück gemacht werden können, hat in dieser Ausführungsform, wie man das am besten in Fig. 2 sieht, jede Schmelzeübertragungsbuchse 96 einen länglichen zylindrischen Körperbereich 100, mit einer Verbindungsbuchse 102, die sich von ihm nach vorn erstreckt. Der längliche Körperbereich 100 hat ein hinteres Gewindeende 104, ein vorderes Ende 106, eine zentrale Schmelzebohrung 108, die sich vom hinteren Ende 104 zum vorderen Ende 106 erstreckt, und ein integrales elektrisches Heizelement 110, das sich um die zentrale Schmelzebohrung 108 erstreckt. Das hintere Gewindeende des länglichen Körperbereiches 100 paßt in einen Gewindesitz 112 im hinteren Schmelzeverteiler 78. Die Verbindungsbuchse 102 hat auch ein hinteres Gewindeende 114, ein vorderes Ende 116 und eine zentrale Schmelzebohrung 118, die sich da hindurch erstreckt, die zur zentralen Schmelzebohrung 108 durch den länglichen Körperbereich 100 der Schmelzeübertragungsbuchse 96 paßt. Das hintere Gewindeende 114 der Verbindungsbuchse 102 paßt in einen Gewindesitz 120 am vorderen Ende 106 des länglichen Körperbereiches 100, und das vordere Ende 116 der Verbindungsbuchse 102 paßt in einen passenden Sitz 121 im hinteren Ende 14 der beheizten Düse 10. Dies gestattet, daß die Länge der Schmelzeübertragungsbuchse 96 so eingestellt werden kann, daß sie zum Luftraum 84 zwischen dem vorderen Schmelzeverteiler 18 und dem hinteren Schmelzeverteiler 78 paßt. Der Durchmesser des länglichen Körperbereichs 100 der Schmelzeübertragungsbuchse 96 ist ausreichend kleiner als der Durchmesser der Bohrung 98 durch den vorderen Schmelzeverteiler 18, um einen isolierenden Luftraum 124 zu liefern, der sich um die Schmelzeübertragungsbuchse 96 erstreckt.
  • Ein zweiter Schmelzedurchgang 126 erstreckt sich von einem zweiten Einlaß 128 und verzweigt in den hinteren Schmelzeverteiler 78, um sich durch die ausgerichtete Schmelzebohrungen 108, 118 durch jede Schmelzeübertragungsbuchse 96 zur ausgerichteten Schmelzebohrung 66 zu erstrecken, die sich vom hinteren Ende 14 der beheizten Düse 10 zum inneren Ringschmelzekanal 62 erstreckt. Während aus Gründen der leichteren Darstellung nur eine einzige beheizte Düse 10 in dieser Darstellung gezeigt ist, sollte verständlich sein, daß in einer typischen Konfiguration viele beheizte Düsen 10 (beispielsweise 32, 48 oder 64) vorhanden sind, die in der Form 12 angeordnet sind, um Schmelze durch die beiden Schmelzedurchgänge 88, 126 zu empfangen, die komplexere Konfigurationen als die dargestellten Konfigurationen aufweisen.
  • Im Betrieb wird das Spritzgießsystem zusammengebaut, so wie das in Fig. 1 gezeigt ist, und arbeitet, um Dreischicht-Vortormlinge oder andere Produkte mit einer Barriereschicht eines Materials wie EVOH oder Nylon zwischen zwei Schichten eines PET-Materials zu bilden, wie dies nachfolgend beschrieben wird. Elektrische Leistung wird an das Heizelement 70 im vorderen Schmelzeverteiler 18 und die Heizelemente 42 in den beheizten Düsen 10 angelegt, um diese auf eine Temperatur von ungefähr 565ºF zu erhitzen. Elektrische Leistung wird auch an das Heizelement 86 im hinteren Schmelzeverteiler 78 und die Heizelemente 110 in den Schmelzeübertragungsbuchsen 96 gelegt, um sie auf eine Betriebstemperatur von ungefähr 400ºF zu erhitzen. Wasser wird in die Kühlleitungen 54 gegeben, um die Formen 12 und die Angußeinschübe 34 zu kühlen. Heiße, unter Druck stehende Schmelze wird dann in den zentralen Einlaß 90 im vorderen Schmelzeverteiler 18 und den zweiten Einlaß 128 im hinteren Schmelzeverteiler 78 gemäß einem vorbestimmten Einspritzzyklus eingespritzt. Zuerst spritzt ein (nicht gezeigter) Einspritzzylinder unter Druck stehende Schmelze, wie ein Polyethylenterephthalat-(PET)-Material durch den ersten Schmelzedurchgang 88, der sich in jede Schmelzeaufteilungsbuchse 94 aufspaltet, um sich sowohl durch den zentralen Schmelzekanal 56 als auch den äußeren Ringschmelzekanal 64 jeder beheizten Düse 10 zu den Angüßen 32 zu erstrecken. Nachdem eine kleine Menge PET in die Hohlräume 36 eingespritzt wurde, wird gleichzeitig eine andere, unter Druck stehende Schmelze, die ein geeignetes Barrierematerial darstellt, wie beispielsweise ein Ethylen-Vinyl-Alkohol-Kopolymer (EVOH) oder Nylon durch einen anderen (nicht gezeigten) Einspritzzylinder durch den zweiten Schmelzedurchgang 126, der sich über den isolierenden Luftraum 84 durch die Schmelzeübertragungsbuchsen 96 und durch den inneren Ringschmelzekanal 62 jeder beheizten Düse 10 zu den Angüßen 32 erstreckt, eingespritzt. Wenn die Hohlräume 36 nahezu gefüllt sind, wird der Einspritzdruck des Barrierematerials aufgehoben, was sein Fließen stoppt, aber der Fluß des PET wird fortgesetzt, bis die Hohlräume 36 vollständig gefüllt sind. Der Einspritzdruck des PET wird dann aufgehoben und nach einer Kühldauer wird die Form für ein Ausstoßen geöffnet. Nach dem Ausstoßen wird die Spritzform geschlossen, und der Zyklus wird kontinuierlich wiederholt mit einer Frequenz, die von der Wanddicke und der Zahl und der Größe der Hohlräume 36 und dem exakten Typ des zu spritzenden Materials abhängt. Somit liefern die Schmelzeübertragungsbuchsen 96, wie man sieht, zusätzlich zur Beförderung des Barrierematerials über den isolierenden Luftraum 84 zwischen den beiden Verteileren 18, 78, eine thermische Trennung für das Barrierematerial und eine zusätzliche gesteuerte Wärme, wenn das Barrierematerial Nylon ist, wenn es durch das vordere Schmelzeverteiler 18 mit einer höheren Temperatur fließt.
  • Es wird nun Bezug genommen auf Fig. 3, die eine Spritzgießvorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung zeigt. Da viele der Elemente der verschiedenen Ausführungsformen gleich den oben beschriebenen Elementen sind, werden nicht alle gemeinsamen Elemente nochmals beschrieben, und die, die nochmals beschrieben werden, haben die gleichen Bezugszahlen wie vorher. In diesem Fall ist das hintere Ende 104 des länglichen Körperbereichs 100 jeder Schmelzeübertragungsbuchse 96 nicht mit einem Gewinde versehen. Statt dessen wird die Schmelzeübertragungsbuchse 96 am hinteren Schmelzeverteiler 78 durch Schrauben 130 befestigt, die sich in den hinteren Schmelzeverteiler 78 durch Löcher 132 in einem Flanschteil 134 des länglichen Körperbereichs 100 erstrecken. Ansonsten ist die Struktur und die Verwendung der Schmelzeübertragungsbuchsen 96 die gleiche, wie sie oben beschrieben wurden, und braucht nicht wiederholt zu werden.
  • Es wird nun Bezug genommen auf die Fig. 4 und 5, die eine Spritzgießvorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung zeigen. In diesem Fall hat jede Schmelzeübertragungsbuchse 96 eine zentrale Schmelzebohrung 136, die sich durch einen hinteren Kopfbereich 138 erstreckt, und einen länglichen Stammbereich 140, der sich vorwärts vom hinteren Kopfbereich 138 erstreckt. Der Kopfbereich 138 jeder Schmelzeübertragungsbuchse 96 bildet ein Abstandsstück, um einen isolierenden Luftspalt 84 zwischen den vorderen und hinteren Schmelzeverteileren 18, 78 zu liefern. Der längliche Stammbereich 140 erstreckt sich vorwärts durch die Bohrung 98 durch den vorderen Schmelzeverteiler 18 in Kontakt mit dem hinteren Ende 14 der ausgerichteten beheizten Düse 10. Während die Schmelzeübertragungsbuchse 96 aus einem Stück hergestellt sein kann, hat in der dargestellten Ausführungsform der längliche Stammbereichl 140 ein hinteres Gewindeende 142, das in einen Gewindesitz 144 im Kopfbereich 138 geschraubt wird. Dies gestattet es, daß der längliche Stammbereich 140 aus einem abriebbeständigen Werkzeugstahl und der hintere Kopfbereich 138 aus einer weniger thermisch leitenden Titanlegierung hergestellt werden kann. Wie man sieht, hat der hintere Kopfbereich 138 eine Anzahl von konzentrischen Rillen 146 sowohl auf den vorderen als auch den hinteren Flächen 148, 150, um die Wärmeleitung vom vorderen Schmelzeverteiler 18 zum hinteren Schmelzeverteiler 78 tieferer Temperatur zu vermindern. Der längliche Stammbereich 140 hat einen Teil 152 mit kleineren Außendurchmesser, der sich zwischen zwei Teilen 154 mit größerem Außendurchmesser an seinen Enden erstreckt, wobei diese den isolierenden Luftraum 124 um die Schmelzeübertragungsbuchse 96 bilden, wenn sie sich durch die Bohrung 98 im vorderen Schmelzeverteiler 18 erstrecken. Wie oben erwähnt wurde, liefert der isolierende Luftraum 124 eine thermische Trennung für das Barrierematerial, wenn es durch den vorderen Schmelzeverteiler 18, das sich auf einer höheren Temperatur befindet, fließt.
  • Es wird nun Bezug genommen auf die Fig. 6 bis 9, die eine Spritzgießvorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung für das Spritzgießen von Dreilagen-Vorformlingen oder anderen Produkten durch ein gleichzeitiges oder gemeinsames Spritzgießen zeigt. In diesem Fall hat die Vorrichtung Ventilangüße 32, die durch längliche Ventilstifte 156 geliefert werden, die sich durch die zentrale Bohrung 136 durch jede Schmelzeübertragungsbuchse 96 zum ausgerichteten zentralen Schmelzekanal 56 in jeder beheizten Düse 10 erstrecken. Jeder Ventilstift 156 hat ein vorderes Ende 158 und ein hinteres Ende oder einen Kopf 159. Wie man am besten in den Fig. 8 und 9 sieht, hat jeder Ventilstift 156 eine zentrale Bohrung 160, die sich nach rückwärts von seinem vorderen Ende 158 zu vier seitlichen Schmelzebohrungen 161 erstreckt, die sich diagonal zur äußeren Oberfläche 162 des Ventilstiftes 156 erstrecken. In dieser Ausführungsform hat jeder Ventilstift 156 einen Teil 163 mit geringerem Durchmesser, der in einen Teil 164 des zentralen Schmelzekanals 56 durch die beheizte Düse 10 mit geringerem Durchmesser paßt. Der Teil 163 mit verringertem Durchmesser des Ventilstiftes 156 ist länger als der Teil 164 mit verminderten Durchmesser des zentralen Schmelzekanals 56, so daß somit ein Raum 165 um den Teil 163 des Ventilstiftes 156 mit verringertem Durchmesser gebildet wird. Wie unten beschrieben ist, werden die länglichen Ventilstifte 156 durch einen hydraulischen Betätigungsmechanismus 166 gemäß einem vorbestimmten Zyklus zwischen drei verschiedenen Positionen hin und her bewegt. In dieser Ausführungsform hat jede Schmelzeübertragungsbuchse 96 auch einen zylindrischen Halsbereich 167, der sich nach rückwärts in eine Öffnung 168 durch das hintere Schmelzeverteiler 78 erstreckt, und die zentrale Bohrung 136 erstreckt sich auch durch diesen hinteren Halsbereich 167.
  • Wie man sieht, bildet in dieser Ausführungsform der Einschubbereich 58 jeder beheizten Düse 10 nur einen einzelnen Ringschmelzekanal 169, der sich um den zentralen Schmelzekanal 56 erstreckt, mit vier beabstandeten Schmelzebohrungen 170, die sich nach rückwärts vom ringförmigen Schmelzekanal 169 zum hinteren Ende 14 der beheizten Düse 10 erstrecken. Der erste Schmelzekanal 88 für das PET teilt sich in der Schmelzeaufteilungsbuchse 94 auf, so daß er sich zu den vier Schmelzebohrungen 170 erstreckt, die zum RingSchmelzekanal 169 in der ausgerichteten beheizten Düse 10 führen. Der zweite Schmelzekanal 126 für das Barrierematerial verzweigt sich in den hinteren Schmelzeverteiler 78 und erstreckt sich durch einen L-förmigen Durchgang 172, der in den Kopfbereich 138 jeder Schmelzeübertragungsbuchse 96 gebohrt wurde, zu einer Längsrille 174, die so ausgebildet wurde, daß sie sich eine vorbestimmte Distanz nach hinten in den Ventilstift 156 vom Platz 165 um den Teil 163 mit verminderten Durchmesser des Ventilstiftes 156 erstreckt. In anderen Ausführungsformen kann sich die Rille 174 schraubenförmig um den Ventilstift 156 erstrecken, oder der Ventilstift 156 kann klein genug sein, so daß er es gestattet, daß das Barrierematerial um ihn herum fließt. Im Hinblick auf das relativ niedrige Volumen und die niedrige Viskosität des Barrierematerials ist es vorteilhaft, wenn es durch die Rille 174 fließt. Der Ventilstift 156 paßt in die zentrale Bohrung 136 in der Schmelzeübertragungsbuchse 96, so eng, daß er ein Leck verhindert, wenn der längliche Ventilstift 156 sich hin und her bewegt. Jede Schmelzeübertragungsbuchse 96 wird in passenden Ausrichtung durch einen schmalen Paßstift 176 gehalten, der sich zwischen ihr und dem vorderen Schmelzeverteiler 18 erstreckt. Der Einschubbereich 58 jeder beheizten Düse 10 hat auch einen ringförmigen isolierenden Luftraum 178, der sich zwischen dem zentralen Schmelzekanal 56 und dem umgebenden RingSchmelzekanal 168 erstreckt, um zwischen ihnen eine thermische Trennung zu liefern. Eine weitere thermische Trennung wird um den zentralen Schmelzekanal 56 herum durch einen Kreis beabstandeter Löcher 180 geliefert, die in das hintere Ende 14 jeder beheizten Düse 10 gebohrt sind. Dies liefert in Kombination mit dem isolierenden Luftraum 124 um den Stammbereich 140 jeder Schmelzeübertragungsbuchse 96 eine kontinuierliche thermische Trennung für das Barrierematerial, wenn es durch den vorderen Schmelzeverteiler 18 höherer Temperatur und die beheizten Düsen 10 fließt. Die vordere Fläche 148 des Kopfbereiches 138 jeder Schmelzeübertragungsbuchse 96 hat einen äußeren Rand 182, der einen isolierenden Luftspalt 184 zwischen dem Kopfteil 138 und dem vorderen Schmelzeverteiler 18 bildet, um eine thermische Trennung zwischen den vorderen und hinteren Schmelzeverteilern 18, 78 zu liefern.
  • Das hintere Ende oder der Kopf 159 des Ventilstiftes 156 ist mit einem vorderen Kolben 186 verbunden, der in einem Zylinder 188 in der Rück- oder Zylinderplatte 24 angeordnet ist. Der Betätigungsmechanismus 166 umfaßt auch einen hinteren Kolben 190, und die beiden Kolben 186, 190 werden durch einen gesteuerten Hydraulikdruck angetrieben, der durch Leitungen 192 angelegt wird, um den Ventilstift 156 zwischen drei unterschiedlichen Positionen hin und her zu bewegen. Während aus Gründen einer einfacheren Darstellung hydraulische Betätigungsmechanismen 166 gezeigt sind, können natürlich andere Typen von Betätigungsmechanismen, wie elektromechanische Mechanismen für andere Anwendungen verwendet werden.
  • Im Betrieb wird jeder Ventilstift 156 anfänglich nur so weit in eine erste teilweise offene Position zurückgezogen, die es dem PET gestattet, durch den Ringschmelzekanal 169 zu fließen. In dieser Ausführungsform gibt es eine doppelte Blockierung des Barrierematerialflusses in dieser Mittelposition. Wie man in Fig. 8 sieht, sind die seitlichen Schmelzebohrungen 161 im Ventilstift 156 zu weit vorne, um eine Verbindung mit dem Raum 165 um den Teil 163 mit verminderten Durchmesser des Ventilstiftes 156 herzustellen. Weiterhin erstreckt sich, wie man in Fig. 6 sieht, die Längsrille oder die schraubenförmige Rille 174 im Ventilstift 156 nicht weit genug nach hinten, um eine Verbindung mit dem L-förmigen Durchgang 172 in der Schmelzeübertragungsbuchse 96 in dieser Position herzustellen. In anderen Ausführungsformen kann es genügen, den einen oder den anderen der Wege des Blockierens des Flusses des Barrierematerials zu verwenden.
  • Dann wird jeder Ventilstift 156 weiter in eine zweite oder offene Position zurückgezogen, wie das in Fig. 9 gezeigt ist. In dieser Position stehen die seitlichen Schmelzebohrungen 161 im Ventilstift 156 mit dem Raum 165 um den Teil 163 mit verminderten Durchmesser jedes Ventilstiftes 156 in Verbindung, und die Längsrille 174 im Ventilstift 156 stellt keine Verbindung mit dem L-förmigen Durchgang 172 in der Schmelzeübertragungsbuchse 96 her, was es dem Barrierematerial gestattet, durch den Schmelzekanal 126 in die Hohlräume 36 zu fließen. Wie oben erwähnt wurde, passen der zentrale Ort der Bohrung 160 am vorderen Ende 158 des Ventilstiftes 156 und die relativ kleine Größe der Rille 174 und der zentralen Bohrung 160 mit dem relativ kleinen Volumen und der geringen Viskosität des Barrierematerials zusammen, um zu gewährleisten, daß der Fluß des Barrierematerials zuverlässig ist, um eine gleichförmige und sehr dünne Schicht des Barrierematerials, das ziemlich teuer ist, auszubilden. Wie man in Fig. 9 sieht, spaltet das Barrierematerial, das gleichzeitig mit dem PET fließt, den PET-Fluß in zwei Teile auf und liefert eine zentrale Schicht 194 des Barrierematerials zwischen zwei äußeren Schichten 196 des PET.
  • Wenn die Hohlräume 36 nahezu gefüllt sind, wird das vordere Ende jedes Ventilteiles 156 in die erste Position zurückgestellt, was eine Beendigung des Flusses des Barrierematerials durch die zentrale Bohrung 160 bewirkt. Der Fluß des PET durch den Ringschmelzekanal 169 setzt sich fort, bis die Hohlräume 36 vollständig gefüllt sind. Jeder Ventilstift 156 wird dann in die dritte oder vordere geschlossene Position verstellt, in welcher sein vorderes Ende 158 im Anguß 32 eben mit dem Hohlraum 36 gehalten wird. Nach einer kurzen Abkühlzeit wird die Spritzform zum Ausstoßen geöffnet. Nach dem Ausstoßen wird die Spritzform geschlossen, und der Zyklus wird kontinuierlich alle 15 bis 30 Sekunden wiederholt, mit einer Frequenz, die von der Wanddicke und der Zahl und der Größe der Hohlräume 36 und den exakten zu spritzenden Materialien abhängt.
  • Es wird nun Bezug genommen auf Fig. 10, die eine Spritzgießvorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung zeigt. In diesem Fall hat jede Schmelzeübertragungsbuchse 96 wiederum die zentrale Bohrung 136, die sich durch einen länglichen Stammbereich 140 und einen hinteren Kopfbereich 138 zieht, die ein Abstandsstück zwischen den beiden Schmelzeverteilern 18, 78 bildet. Ein länglicher Stift 198 ist an seinem Platz befestigt, wobei sein Kopf 200 in der hinteren Fläche 202 des Kopfteiles 138 jeder Schmelzeübertragungsbuchse 96 befestigt ist, und sein teilweise abgeschrägtes vorderes Ende 204 neben und in Ausrichtung mit einem der Anguße 32. Obwohl man dies in Fig. 10 aufgrund des Maßstabes der Zeichnung nicht sehen kann, hat der längliche Stift eine zentrale Bohrung 160, die sich zu seinem vorderen Ende 204 erstreckt, und seitliche Bohrungen 161, wie man sie in Fig. 9 sehen kann. Während jedes Zyklusses wird zuerst PET durch den ersten Schmelzekanal 88 eingespritzt und fließt durch den Ringschmelzekanal 168 in jeder beheizten Düse 10 zu den Angüßen 32, die zu den Hohlräumen 36 führen. Eine kurze Zeit, nachdem mit dem Einspritzen des PET begonnen wurde, wird eine vorbestimmte Menge des niedrig viskosen Barrierematerials gleichzeitig durch den zweiten Schmelzedurchgang 126 eingespritzt, was eine zentrale Schicht 194 des Barrierematerials zwischen den äußeren PET-Schichten 196 ausbildet. Wenn die Hohlräume 36 nahezu gefüllt sind, wird der Einspritzdruck des Barrierematerials aufgehoben, was dessen Fließen stoppt, und das Einspritzen des PET wird fortgesetzt, um die Hohlräume 36 vollständig zu füllen. Der Einspritzdruck des PET wird dann aufgehoben, und nach einer kurzen Abkühlzeit wird die Form für einen Ausstoß geöffnet. Nach dem Ausstoßen wird die Form 12 geschlossen, und der Zyklus wird kontinuierlich alle 15 bis 30 Sekunden wiederholt, mit einer Frequenz, die von der Wanddicke und der Zahl und der Größe der Hohlräume 36 und den exakten zu spritzenden Materialien abhängt.
  • Während die Beschreibung der Spritzgießvorrichtung, die Schmelzeübertragungsbuchsen aufweist, die sich über den Luftraum 84 zwischen den vorderen und hinteren Schmelzeverteileren 18, 78 erstrecken, bezüglich verschiedener Ausführungsformen erfolgt ist, ist es offensichtlich, daß andere unterschiedliche Modifikationen möglich sind, ohne vom Umfang der Erfindung abzuweichen, wie sie von Fachleuten verstanden wird, und wie sie in den folgenden Ansprüchen definiert ist. Beispielsweise wurde die Beschreibung der Erfindung anhand einer Spritzgießvorrichtung für ein Dreilagen-Spritzgießen angegeben, aber sie kann auch mit einer Spritzgießvorrichtung für ein Fünflagen-Spritzgießen verwendet werden.

Claims (23)

1. Mehrfachform-Heißkanalspritzgießvorrichtung für ein mehrlagiges Formen, mit einem vorderen Schmelzeverteiler (18) und einem hinteren Schmelzeverteiler (78), die in einer Form (12) so angeordnet sind, daß sie sich im wesentlichen parallel zueinander mit einem zwischen ihnen befindlichen isolierenden Luftraum (84) erstrecken, einer Vielzahl beheizter Düsen (10), wobei jede beheizte Düse (10) umfasst ein hinteres Ende (14), ein vorderes Ende (30), einen zentralen Schmelzekanal (56), der sich durch die Düse vom hinteren Ende (14) zum vorderen Ende (30) erstreckt, einen inneren Ringschmelzekanal (62), der sich zum vorderen Ende (30) um den zentralen Schmelzekanal (56) erstreckt, mit einer ersten Schmelzebohrung (66), die sich vom hinteren Ende (14) der beheizten Düse (10) zum inneren Ringschmelzekanal (62) erstreckt, und einem äußeren Ringschmelzekanal (64), der sich zum vorderen Ende (30) um den zentralen Schmelzekanal (56) und den inneren Ringschmelzekanal (62) erstreckt, mit zumindest einer zweiten Schmelzebohrung (68), die sich vom hinteren Ende (14) der beheizten Düse (10) zum äußeren Ringschmelzekanal (62) erstreckt, wobei die beheizten Düsen (10) in der Form (12) so montiert sind, daß das hintere Ende (14) jeder beheizten Düse (10) gegen den vorderen Schmelzeverteiler (18) stößt, einen ersten Schmelzedurchgang (88) von einer ersten Schmelzequelle, der sich in den vorderen Schmelzeverteiler (18) verzweigt und weiter aufteilt, um sich durch den zentralen Schmelzekanal (56) und die mindestens eine zweite Schmelzebohrung (68), die sich vom hinteren Ende (14) der beheizten Düsen (10) zum äußeren Ringschmelzekanal (64) erstreckt, und den äußeren Ringschmelzekanal (64) in jeder beheizten Düse (10) zu einem Anguß (32) neben dem vorderen Ende (30) der beheizten Düse (10), das zu einem Hohlraum (36) in der Form (12) führt, und einen zweiten Schmelzekanal (126) von einer zweiten Schmelzequelle, der sich in den hinteren Schmelzeverteiler (78) verzweigt und sich durch die erste Schmelzebohrung (66) und den inneren Ringschmelzekanal (62) in jeder beheizten Düse (10) zum Anguß (32) erstreckt, umfaßend eine Vielzahl von Schmelzeübertragungsbuchsen (96), wobei jede Schmelzeübertragungsbuchse (96) ein hinteres Ende (104), ein vorderes Ende (106) und eine zentrale Schmelzebohrung (108) hat, die sich durch sie vom hinteren Ende (104) zum vorderen Ende (106) erstreckt, wobei jede Schmelzeübertragungsbuchse (96) in einer solchen Position montiert ist, daß sie sich vom hinteren Schmelzeverteiler (78) nach vorn über den isolierenden Luftspalt (84) zwischen dem hinteren Schmelzeverteiler (78) und dem vorderen Schmelzeverteiler (18) und in eine Bohrung (98), die sich durch den vorderen Schmelzeverteiler (18) zur ersten Schmelzebohrung (66) erstreckt, die sich vom hinteren Ende (14) einer der beheizten Düsen (10) zum inneren Ringschmelzekanal (62) erstreckt, erstreckt, wobei die zentrale Bohrung (108) durch jede Schmelzeübertragungsbuchse (96) einen Teil des zweiten Schmelzekanals (126) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass sich jede Schmelzeübertragungsbuchse (96) durch die Bohrung (98) durch den vordere Schmelzeverteiler (18) in abdichtendem Kontakt mit dem hinteren Ende (14) der einen Düse der beheizten Düsen (10) erstreckt.
2. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein isolierender Luftspalt (124) zwischen jeder Schmelzeübertragungsbuchse (96) und dem umgebenden vorderen Schmelzeverteiler (18) vorhanden ist.
3. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 2, wobei jede Schmelzeübertragungsbuchse (96) ein integrales elektrisches Heizelement (110) aufweist, wobei das elektrische Heizelement (110) einen schraubenförmigen Teil aufweist, der sich zumindest um einen Teil der zentralen Schmelzebohrung (108), die sich durch die Schmelzeübertragungsbuchse (96) erstreckt, erstreckt.
4. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 1, wobei jede Schmelzeübertragungsbuchse (96) einen länglichen Körperbereich (100) und eine Verbindungsbuchse (102) umfaßt, wobei der längliche Körperbereich (100) ein hinteres Ende (104), ein vorderes Ende (106) und eine zentrale Schmelzebohrung (108), die sich durch ihn vom hinteren Ende (104) zum vorderen Ende (106) erstreckt, aufweist, wobei die Verbindungsbuchse (102) ein hinteres Ende (114), ein vorderes Ende (116) und eine zentrale Schmelzebohrung (118) umfaßt, die sich durch sie hindurch erstreckt, welche mit der zentralen Schmelzebohrung (108), die sich durch den länglichen Körperbereich (100) erstreckt, zusammenpaßt, wobei sich die Verbindungsbuchse (102) nach vom vom länglichen Körperteil (100) erstreckt.
5. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 4, wobei das hintere Ende (104) des länglichen Körperbereichs (100) jeder Schmelzeübertragungsbuchse (96) ein Gewinde aufweist, um in einen Gewindesitz eingeschraubt zu werden, der sich um den zweiten Schmelzedurchgang (126) im hinteren Schmelzeverteiler (78) erstreckt.
6. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch, wobei eine der zentralen Schmelzebohrungen (108) am vorderen Ende (106) des länglichen Körperbereichs (100) jeder Schmelzeübertragungsbuchse (96) und die erste Schmelzebohrung (66), die sich vom hinteren Ende (14) der ausgerichteten beheizten Düse (10) erstreckt, einen darum angeordneten Gewindesitz aufweist, und wobei das vordere oder das hintere Ende (114, 116) der Verbindungsbuchse (102) mit einem Gewinde versehen ist, wobei das Gewindeende (114) der Verbindungsbuchse (102) in den Gewindesitz in einer der zentralen Schmelzebohrungen (108) am vorderen Ende (106) des länglichen Körperbereichs (100) jeder Schmelzeübertragungsbuchse (96) eingeschraubt wird, und die erste Schmelzebohrung (66) sich vom hinteren Ende (14) der beheizten Düse (10) erstreckt.
7. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 1, wobei jede Schmelzeübertragungsbuchse (96) einen Kopfbereich (138) und einen länglichen Stammbereich (140) aufweist, wobei der Kopfbereich (138) sich zwischen dem hinteren Schmelzeverteiler (78) und dem vorderen Schmelzeverteiler (18) erstreckt, um ein Abstandsstück darzustellen, um den dazwischen liegenden isolierenden Luftraum (84) zu liefern, wobei sich der längliche Stammbereich (140) vom Kopfbereich (138) nach vom durch die Bohrung (98) erstreckt, die sich durch den vorderen Schmelzeverteiler (18) erstreckt.
8. Mehrfachform-Heißkanalspritzgießvorrichtung für ein mehrlagiges Formen, die einen vorderen Schmelzeverteiler (18) und einen hinteren Schmelzeverteiler (78), die in einer Form (12) so montiert sind, daß sie sich im wesentlichen parallel zueinander mit einem zwischen ihnen befindlichen isolierenden Luftspalt (84) erstrecken, eine Vielzahl beheizter Düsen (10), wobei jede beheizte Düse (10) umfaßt ein hinteres Ende (14), ein vorderes Ende (30), einen zentralen Schmelzekanal (56), der sich durch die Düse vom hinteren Ende (14) zum vorderen Ende (30) erstreckt, und einen Ringschmelzekanal (168), der sich um den zentralen Schmelzekanal (56) zum vorderen Ende (30) erstreckt, mit mindestens einer Schmelzebohrung (170), die sich vom hinteren Ende (14) der beheizten Düse (10) zum Ringschmelzekanal (169) erstreckt, wobei die beheizten Düsen (10) in der Form (12) so montiert sind, daß das hintere Ende (14) jeder beheizten Düse (10) gegen den vorderen Schmelzeverteiler (18) stößt, einen ersten Schmelzekanal (88) von einer ersten Schmelzequelle, der sich in den vorderen Schmelzeverteiler (18) verzweigt und sich durch die mindestens eine Schmelzebohrung (170) und den Ringschmelzekanal (169) in jeder beheizten Düse (10) zu einen Anguß (32) neben dem vorderen Ende (30) der beheizten Düse (10), der zu einem Hohlraum (36) in der Form (12) führt, erstreckt, und einen zweiten Schmelzedurchgang (126) von einer zweiten Schmelzequelle, der sich in den hinteren Schmelzeverteiler (78) verzweigt und sich durch den zentralen Schmelzekanal (56) in jeder beheizten Düse (10) zum Anguß (32) erstreckt, und eine Vielzahl von Schmelzeübertragungsbuchsen (96) dadurch gekennzeichnet, dass jede Schmelzeübertragungsbuchse (96) einen Kopfbereich (138) an einem hinteren Ende, einen länglichen Stammbereich (140), der sich vom Kopfbereich (138) nach vorn zu einem vorderen Ende erstreckt, und eine zentrale Bohrung (136), die sich da hindurch vom hinteren Ende zum vorderen Ende erstreckt, wobei jede Schmelzeübertragungsbuchse (96) in Ausrichtung mit dem zentralen Schmelzekanal (56) einer der beheizten Düsen (10) angeordnet ist, wobei sich der Kopfbereich (138) zwischen dem hinteren Schmelzeverteiler (78) und dem vorderen Schmelzeverteiler (18) erstreckt, um ein Abstandsstück darzustellen, um dazwischen den isolierenden Luftraum (84) zu liefern, wobei der längliche Stammbereich (140) sich vom Kopfbereich (138) nach vorn in eine Bohrung (96) erstreckt, die sich durch den vorderen Schmelzeverteiler (18) in Ausrichtung mit dem zentralen Schmelzekanal (56) durch die ausgerichtete beheizte Düse (10) erstreckt, wobei die zentrale Bohrung (136) durch jede Schmelzeübertragungsbuchse (96) einen länglichen Stift (156, 198) aufnimmt, der sich von ihr nach vorn in den zentralen Schmelzekanal (56) in der ausgerichteten beheizten Düse (10) erstreckt, wobei sich der zweite Schmelzedurchgang (126) von der zweiten Schmelzequelle entlang des länglichen Stiftes (156, 198) erstreckt, umfaßt.
9. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 8, wobei sich der längliche Stammbereich (140) jeder Schmelzeübertragungsbuchse (96) durch die Bohrung (96) durch den vorderen Schmelzeverteiler (18) erstreckt, wobei das vordere Ende jeder Schmelzeübertragungsbuchse (96) gegen das hintere Ende (14) der ausgerichteten beheizten Düse (10) stößt.
10. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 9, wobei ein isolierender Luftspalt (98) zwischen dem länglichen Stammbereich (140) jeder Schmelzeübertragungsbuchse (96) und dem umgebenden vorderen Schmelzeverteiler (18) existiert.
11. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 10, wobei der Kopfbereich (138) jeder Schmelzeübertragungsbuchse (96) einen außermittigen Schmelzekanal (172) aufweist, der sich von einem Einlaß an dem hinteren Ende erstreckt, um sich mit dem zentralen Schmelzekanal (136) zu vereinigen und einen Teil des zweiten Schmelzedurchgangs (126) zu bilden.
12. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 11, wobei der außermittige Schmelzedurchgang (172) L-förmig ist.
13. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 11, wobei der längliche Stift (156) ein Ventilstift ist und weiter einen Betätigungsmechanismus (166) einschließt, um das Ventilteil zwischen einer zurückgezogenen offenen Position und einer vorderen geschlossenen Position hin und her zu bewegen.
14. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 13, wobei jede Schmelzeübertragungsbuchse (96) ferner einen Halsbereich (167) umfaßt, der sich nach hinten vom Kopfbereich (138) in eine Öffnung (168) im hinteren Schmelzeverteiler (78) erstreckt, und der längliche Ventilstift (156) in die zentrale Bohrung (136) im Halsbereich (136) eng genug paßt, um ein Ausfließen der Schmelze zu verhindern, wenn sich der längliche Ventilstift (156) hin und her bewegt.
15. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 11, wobei der längliche Stift (198) ein fester Stift mit einer sich längs erstreckenden darin angeordneten Schmelzerille (174) ist.
16. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein isolierender Luftraum (52) zwischen jeder beheizten Düse (10) und der umgebenden Form (12) vorhanden ist.
17. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der isolierende Luftraum (84) zwischen dem hinteren Schmelzeverteiler (78) und dem vorderen Schmelzeverteiler (18) durch das Positionieren einer Vielzahl von Abstandshaltern dazwischen ausgebildet wird.
18. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein isolierender Luftraum (76) zwischen dem vorderen Schmelzeverteiler (18) und der umgebenden gekühlten Form (12) vorhanden ist.
19. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 18, wobei der isolierende Luftraum (76) zwischen dem vorderen Schmelzeverteiler (18) und der umgebenden gekühlten Form (12) durch das Anordnen eines zentralen Halterings (72) dazwischen ausgeformt wird.
20. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein isolierender Luftraum zwischen dem hinteren Schmelzeverteiler (78) und einer Rückplatte (24) vorhanden ist.
21. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 18, wobei ein isolierenden Luftraum zwischen dem hinteren Schmelzeverteiler (78) und einer Rückplatte (24) vorhanden ist.
22. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 21, wobei ein isolierender Luftraum (52) zwischen jeder beheizten Düse (10) und der umgebenden Form (12) vorhanden ist.
23. Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die isolierenden Lufträume (84) eine genügende thermische Trennung liefern, um es zu ermöglichen, daß eine Temperaturdifferenz zwischen einer ersten Schmelze, die durch den hinteren Schmelzeverteiler (78) läuft, und einer zweiten Schmelze, die durch den vorderen Schmelzeverteiler (18) läuft, aufrecht zu halten, wenn diese Schmelzen in die Düsen (10) gelangen.
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