DE69804233T2 - Montagevorrichtung einer zylindrischen Rundkamm-Reinigungsbürste mit automatischem Abnutzungsausgleich einer Kämmaschine - Google Patents
Montagevorrichtung einer zylindrischen Rundkamm-Reinigungsbürste mit automatischem Abnutzungsausgleich einer KämmaschineInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Textilindustrie, insbesondere der Flachkämmaschinen. Insbesondere hat sie zum Gegenstand eine Vorrichtung zum Montieren einer zylindrischen Reinigungsbürste für den zylindrischen Kamm der Flachkämmaschine, mit welcher eine automatische Kompensation des Verschleißes der Reinigungsbürste erhalten wird.
- Derzeit ist bei einer Flachkämmaschine in der Phase, in welcher die Köpfe der Fasern gekämmt werden, die Zange geschlossen und in Richtung auf den zylindrischen Kamm abgesenkt, damit die Köpfe der Fasern, die jenseits der Zange liegen, Segmenten des mit Zähnen versehenen Belages oder Kamm-Nadelstäben des zylindrischen Kammes zugewandt sind. Der zylindrische Kamm hat die Aufgabe, die Faserköpfe zu kämmen, um letztere von Verunreinigungen zu befreien, welche z. B. pflanzliche Verunreinigungen sein können wie Stroh und Disteln. Darüber hinaus entfernt der zylindrische Kamm eine vorgegebene Menge sehr kurzer Fasern, die beim später erfolgenden Prozess des Spinnens schädliche Auswirkungen haben können.
- Der Kämmling, der durch durch die sehr kurzen Fasern und die vom zylindrischen Kamm mitgenommenen Verunreinigungen gebildet wird, wird durch die zylindrische Bürste von dem zylindrischen Kamm abgenommen. Dabei dreht sich die zylindrische Bürste schneller als der zylindrische Kamm, läuft aber in entgegengesetzter Richtung um. Der durch die Bürste gesammelte Kämmling wird nachher durch einen Zylinder abgenommen, der mit Spitzen besetzt ist und Doffer genannt wird. Von diesem wird das Material dann durch einen Schlagkamm abgenommen. Der Kämmling fällt dann in einen Behälter, aus dem er oft abgesaugt wird und zum Außenraum der Maschine gefördert wird.
- Die Hauptaufgabe der zylindrischen Bürste besteht darin, ein wirksames Reinigen des zylindrischen Kammes zu gewährleisten und den Kämmling wegzutragen. Es ist von sehr großer Wichtigkeit, daß der zylindrische Kamm wirksam für die nächste Phase des Kämmens der Faserköpfe gereinigt wird. Hierzu dringen die Borsten der zylindrischen Bürste zwischen die Zähne oder Nadeln des zylindrischen Kammes ein. Aus dieser mechanischen Wirkung ergibt sich, daß die Borsten der zylindrischen Bürste 3 nach hinten zurückgedrängt werden und sich progressiv abnützen.
- Um eine gute textile Qualität des erhaltenden Produktes zu gewährleisten, ist es somit notwendig, den Verschleiß der Borsten der zylindrischen Bürste zu kompensieren, indem man die Bürste in Abständen an den zylindrischen Kamm annähert und in Abständen die zylindrische Bürste umdreht, damit die Borsten wieder aufgerichtet werden.
- Diese Arbeiten, die für das Abbauen und Wiederanbauen der zylindrischen Bürste notwendig sind, sind jedoch noch dahingehend zu verbessern, was die Ergonomie und die Zugänglichkeit betrifft. In der Tat machen diese Arbeiten es notwendig, daß das Arbeiten der Maschine über längere Zeit eingehalten wird. Hieraus ergibt sich ein Verlust an Produktivität und eine Erhöhung des entsprechenden Einsatzes an Arbeitskraft. Darüber hinaus sind diese Arbeiten auch wenig angenehm, da der Zugang zu der Bürste eng ist.
- In der GB-A-250 031 ist eine Vorrichtung zum Reinigen des Ringkammes einer Ringkämmaschine offenbart, bei welcher eine umlaufende Bürste verwendet wird, die freitragend auf einem in der Orientierung einstellbaren Träger angeordnet ist und deren Stellung bezüglich des Ringkammes man so korrigieren kann, daß der Verschleiß der Borsten der Bürste kompensiert wird. Der Träger der Bürste ist zwischen seiner Arbeitsstellung und einer Ruhestellung verschwenkbar, so daß man das Demontieren und Austauschen der Bürste durchführen kann, ohne daß der Träger demontiert werden müsste. Die Bürste, die alle üblichen Geometrien aufweisen kann, ist abnehmbar auf einer Tragwelle angeordnet, wozu eine Schnellverbindung vorgesehen ist. Diese Art der Anbringung der Bürste bezüglich des Ringkammes benötigt jedoch viel Raum und verträgt sich nicht mit der Verwendung auf moderne Kämmmaschinen. Darüber hinaus müssen die verschiedenen Einstellungen der Bürste von Hand vorgenommen werden, ohne daß Mittel vorgesehen wären, die es gestatten, automatisch die Kompensation des Verschleißes der Borsten der Bürste zu bewerkstelligen.
- Ferner beschreibt die EP-A-0 493 336 einen Kämmkopf, der mit Reinigungsbürsten für Kämme einer Kämmgruppe versehen ist, wobei die genannten Reinigungsbürste in axialer Richtung demontierbar angebracht sind, also von der Seite der Maschine her. Eine derartige Anbringung der Bürsten erleichtert ihr Ersetzen beim Stillstand der Maschine. Dennoch sind für diese Bürsten überhaupt keine Vorkehrungen getroffen, um die Stellung der Bürsten bezüglich der Kämme der Kämmgruppe während des Arbeitens der Maschine zu kompensieren.
- Schließlich beschreibt die EP-A-0 417 021 eine Einrichtung zum Anbringen einer zylindrischen Reinigungsbürste für einen zylindrischen Kamm einer Flachkämmaschine, die als wesentliche Bauteile aufweist: Einen feststehenden Kamm, einen zylindrischen Kamm, eine zylindrische Reinigungsbürste, einen Doffer, einen Ablösekamm, welche ein Tuch einlaufender Fasern behandeln, und eine automatisch arbeitende Einrichtung zum Kompensieren des Verschleißes der zylindrischen Bürste. Bei der dort beschriebenen Vorrichtung ist zwar eine Reinigungsbürste für einen Ringkamm beschrieben, für welche eine Einrichtung zum Kompensieren des Verschleißes dieser Bürste vorgesehen ist. Es wird dort aber keineswegs in Betracht gezogen, Vorkehrungen zum raschen Montieren und Abmontieren dieser Bürste zu treffen, indem eine Vorrichtung vorgeschlagen wird, welche zugleich das Fixieren und das Zentrieren dieser Bürste bewerkstelligte.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Montageeinrichtungen für eine zylindrische Reinigungsbürste eines zylindrischen Kammes auszuräumen. Hierzu wird eine Montageeinrichtung vorgeschlagen, die ein rasches Demontieren und wieder Anbringen der zylindrischen Reinigungsbürste des zylindrischen Kammes einer Flachkämmaschine gewährleistet und die es gestattet, dem Verschleiß dieser Bürste Rechnung zu tragen, wobei eine automatische Kompensation des Verschleißes erfolgt.
- Hierzu wird eine Montageeinrichtung für eine zylindrische Reinigungsbürste eines zylindrischen Kammes einer Flachkämmaschine angegeben, welche im wesentlichen einen feststehenden Kamm, einen zylindrischen Kamm, eine zylindrische Bürste zum Reinigen, einen Doffer, einen Ablösekamm, welche zum Behandeln eines Tuches einlaufender Fasern dienen, und eine Kompensationseinrichtung aufweist, welche den Verschleiß der zylindrischen Bürste automatisch ausgleicht, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie eine Einrichtung zum schnellen Demontieren, Wiederanbringen und Befestigen der zylindrischen Bürste auf ihrer Antriebswelle aufweist und daß die Antriebswelle der Bürste eine Länge aufweist, die größer ist als die Länge der Bürste und einerseits an ihrem freien Ende mit einem Mittel versehen ist, welches mit der Einrichtung zum schnellen Demontieren, Wiederanbringen und Befestigen zusammenarbeitet, und andererseits auf ihrem Abschnitt, der sich ins Innere der zylindrischen Bürste erstreckt, mit einem Anschlag- und Zentriermittel der Einrichtung zum schnellen Demontieren, Wiederanbringen und Befestigen der zylindrischen Bürste versehen ist.
- Zum besseren Verständnis werden in der nachstehenden Beschreibung bevorzugte Ausführungsbeispiele behandelt, die als nicht einschränkende Erläuterungen zu verstehen sind und unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung erläutert werden. In dieser zeigen:
- Fig. 1: eine seitlich geschnittene Ansicht einer Flachkämmaschine, die mit einer erfindungsgemäßen Montageeinrichtung für eine zylindrische Reinigungsbürste versehen ist, die zum Reinigen des zylindrischen Kammes dient;
- Fig. 2: eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, in welcher eine Abwandlung der Erfindung dargestellt ist;
- Fig. 3 und 4: eine Frontansicht bzw. eine geschnittene Frontansicht der zylindrischen Reinigungsbürste;
- Fig. 5 und 6: ähnliche Ansichten wie die Fig. 2 und 3, in denen eine weitere Abwandlung der Erfindung gezeigt ist;
- Fig. 7 und 8: ähnliche Ansichten wie die Fig. 2 und 3, in denen eine dritte Ausführungsvariante der Erfindung gezeigt ist;
- Fig. 9 und 10: seitliche Ansichten einer Kompensationseinrichtung für die Einstellung und Aufrechterhaltung der Einstellung eines Endes der Welle des Borstenträgers; und
- Fig. 11: eine Übersichts-Blockschaltung der erfindungsgemäßen Montageeinrichtung.
- Fig. 1 der Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Flachkämmaschine, die im wesentlichen die nachstehenden Bestandteile aufweist: Einen feststehenden Kamm 1, einen zylindrischen Kamm 2, eine zylindrische Reinigungsbürste 3, einen Doffer 4, und einen Ablösekamm 5. Durch diese wird ein Tuch 6 einlaufender Fasern behandelt.
- Erfindungsgemäß ist eine Montageeinrichtung für die zylindrische Reinigungsbürste 3 des zylindrischen Kammes 2 vorgesehen. Diese umfasst einerseits eine Einrichtung zum raschen Abbauen, Wiederanbringen und Fixieren der zylindrischen Bürste 3 auf ihrer Antriebswelle 3', und andererseits eine Einrichtung 8 zum automatischen Kompensieren des Verschleißes der zylindrischen Bürste 3.
- In bekannter Weise umfasst die zylindrische Reinigungsbürste 3 einen rohrförmigen Körper, auf welchem die Borsten angeordnet sind. Die Reinigungsbürste 3 ist auf Anschlag und zentriert auf ihrer Antriebswelle 3' so angebracht, daß sie drehschlüssig mit der Antriebswelle 3' verbunden ist. Dies erfolgt unter Verwendung von Zapfen 3", die mit Ausnehmungen 3''' des rohrförmigen Körpers zusammenarbeiten (vgl. Fig. 3 bis 8). Um das Umdrehen der Bürste und den Antrieb der Bürste auf der Welle 3' zu gewährleisten, hat der rohrförmige Körper der Bürste vorteilhafter Weise an seinen beiden Enden Ausnehmungen 3'''. Im übrigen ist die Antriebswelle 3' an einem Ende über Wälzlager 9 in einem Lagergehäuse 10 angebracht, und sie wird durch in der Zeichnung nicht wiedergegebene bekannte Mittel in Drehung versetzt. In der Nachbarschaft des Lagergehäuses 10 ist die Welle 3' mit einem konzentrischen Axialanschlag 11 versehen, der mit den Antriebszapfen 3" für den Antrieb der Bürste 3 versehen ist.
- Gemäß einem Merkmal der Erfindung hat die Antriebswelle 3' für die Bürste 3 eine Länge, die größer ist als die Länge der Bürste 3. Darüber hinaus hat die Welle 3' einerseits an ihrem freien Ende ein Mittel 12, welches mit der Einrichtung zum schnellen Abbauen, Wiederanbringen und Befestigen der zylindrischen Bürste 3 zusammenarbeitet, und andererseits hat die Welle 3' auf ihrem Abschnitt, der sich ins Innere der zylindrischen Bürste 3 erstreckt, ein Anschlag- und Zentriermittel 13, welches zu der Einrichtung 7 zum raschen Abbauen, Wiederanbringen und Befestigen der zylindrischen Bürste 3 dient (vgl. Fig. 3, 5 und 7).
- Das Mittel 12, welches mit der Einrichtung zum raschen Abbau, Wiederanbringen und Befestigen der zylindrischen Bürste 3 zusammenarbeitet, sorgt für die drehschlüssige Verbindung und das Zentrieren der Einrichtung 7 auf der Antriebswelle 3'. Vorzugsweise hat dieses Mittel die Form eines Endabschnittes der Antriebswelle 3', der mit einer Riffelung, Keilnuten oder dgl. versehen ist. Darüber hinaus ist das genannte Ende mit einer Einrichtung zum axialen Blockieren der Einrichtung 7 auf der Antriebswelle 3' versehen, z. B. ein Gewinde, das mit einer Klemmschraube der Einrichtung 7 auf der Antriebswelle 3' zusammenarbeitet:
- Das Anschlag- und Zentriermittel 13 der Einrichtung 7 zum raschen Abbauen, Wiederanbringen und Befestigen der zylindrischen Bürste 3 ist durch einen konischen Zentrierabschnitt der Antriebswelle 3' gebildet, der in der Arbeitsstellung der zylindrischen Bürste 3 mit einer Positionierhülse 7' der Einrichtung 7 zusammenarbeitet. Auf diese Weise kann die Einrichtung 7 zum raschen Abbauen, Wiederanbringen und Fixieren der zylindrischen Bürste 3 perfekt auf der Antriebswelle 3' der Bürste 3 zentriert werden und mit dieser verspannt werden.
- Die Einrichtung 7 zum raschen Abbauen, Wiederanbringen und Fixieren der zylindrischen Bürste 3 umfasst einerseits ein Bedienungselement, welches die Form eines Rades hat, das eine Positionierhülse 7' aufweist und sich konzentrisch auf der einen Seite des Rades erstreckt. Das Ende der Positionierhülse 7', welches an das Rad angeformt ist, ist mit einer Einrichtung zum drehschlüssigen Verriegeln und zum Zentrieren versehen, z. B. ein Satz von Riffelungen, die mit den Riffelungen zusammenarbeiten, die auf dem geriffelten Endabschnitt der Antriebswelle 3' vorgesehen ist. Das abliegende Ende der Positionierhülse 7' weist einen als Aufnahme ausgebildeten Konus auf, der mit dem konischen Zentrierabschnitt zusammenarbeitet, der das Anschlag- und Zentriermittel 13 der Einrichtung 7 darstellt. Ferner gehört zu der Einrichtung 7 ein elastisches Anschlagteil 15, welches entgegen der Kraft einer Rückstellfeder 15' auf der Positionierhülse 15' verschiebbar ist, jedoch gegenüber der letzteren nicht verdrehbar ist. Weiter gehören zu der Einrichtung 7 Schnellverbindungsmittel 15", die mit dem rohrförmigen Körper der Bürste 3 zusammenarbeiten. Auf diese Weise können die Schnellverbindungsmittel 15" in den rohrförmigen Körper der Bürste 3 eingeführt werden, um die mechanische Verbindung zwischen der Bürste 3 und der Einrichtung 7 zu realisieren, was das Anbringen und das Ausbauen der Bürste 3 ermöglicht.
- Das Anbringen der Bürste erfolgt so, daß man die Bürste 3 und die Einrichtung 7 auf die Antriebswelle 3' auffädelt. In dieser Stellung ist die Drehung der Einrichtung 7 um die Antriebswelle 3' möglich, da die Einrichtung zur drehschlüssigen Verbindung und zum Zentrieren, welche durch die Riffelungen der Einrichtung 7 gebildet ist, nicht mit dem mit einer Riffelung versehenen Ende der Antriebswelle 3' zusammenarbeitet. Das Drehen des Rades um die Antriebswelle 3' erlaubt so ein Zusammenarbeiten der Schnellverbindungsmittel 15" bzw. der Antriebszapfen 3" mit dem rohrförmigen Körper der Bürste 3 bzw. mit den entsprechenden Ausnehmungen 3''' im Körper der Bürste 3.
- Ein anschließendes axiales Bewegen des Rades, welches die Positionsierhülse 7' trägt, erlaubt dann ein Einkuppeln der Einrichtung zur drehschlüssigen Verbindung und zum Zentrieren, zu welcher die Riffelungen der Einrichtung 7 gehören, mit denen des geriffelten Endes der Antriebswelle 3'. Dieser Eingriff wird durch die Axial-Blockiereinrichtung aufrecht erhalten, die durch die Spannschraube 14 gebildet wird. Aufgrund dieser Montage ist unter Betriebsbedingungen gewährleistet, daß der elastische Anschlag 15 axial an der Antriebswelle 3' anschlägt und der Körper der zylindrischen Bürste 3 kraftschlüssig gegen den konzentrischen axialen Anschlag 11 gedrückt wird.
- In diesem Zustand ist die zylindrische Bürste 3 perfekt bezüglich ihrer Antriebswelle 3' und bezüglich des zylindrischen Kammes 2 ausgefluchtet und wird nur über den konzentrischen Axialanschlag 11 in Drehung versetzt, welcher sich bei dem lateralen Ende befindet, der dem Lagergehäuse 10 benachbart ist.
- Das Abbauen der Bürste 3 erfolgt dadurch, daß man die Spannschraube 14 abschraubt, welche die Axialblockiereinrichtung der Einrichtung 7 bildet. Dann wird die Einrichtung 7 in axialer Richtung herausgezogen, die vorher mit dem Körper der Bürste 3 über die Schnellverbindungsmittel 15" mit der Bürste 3 verbunden worden waren, was in Zusammenarbeit mit dem senkrechten Abschnitt der Ausnehmungen 3''' des Körpers der Bürste 3 möglich ist. Wenn die Bürste 3 weit genug vom Rahmen 18 der Maschine wegbewegt worden ist, d. h. dann, wenn die Bürste von Hand leicht zugänglich ist, wird die Einrichtung 7 vom Körper der Bürste 3 getrennt und das axiale Herausziehen des Körpers der Bürste 3 wird fortgesetzt.
- Bei einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung, die in den Fig. 7 und 8 der Zeichnung dargestellt ist, arbeiten die Schnellverbindungsmittel 15" der Einrichtung 7 durch Reibschluß mit dem rohrförmigen Körper der zylindrischen Bürste 3 zusammen. So kann z. B. der elastische Anschlag 15 mit mindestens einer Ringnut versehen sein, in deren Innerem ein elastischer Ring angeordnet ist, der aus Metall oder einem synthetischen Material hergestellt ist und dessen Abmessung größer ist als diejenige der Ringnut. Dieser Ring ist drehschlüssig mit dem elastischen Anschlag 15 verbunden und dient dazu, durch Reibschluß den inneren Abschnitt des rohrförmigen Körpers der zylindrischen Bürste 3 mit dem elastischen Anschlag 15 der Einrichtung 7 zu verbinden. Aufgrund dieser Verbindung des Körpers 3 der Bürste 3 mit der Einrichtung zum raschen Abbau, Wiederanbringen und Fixieren ist es möglich, einerseits die Ausnehmungen 3''' des Körpers der Bürste 3 mit den Antriebszapfen 3" zusammenarbeiten zu lassen, während die Bürste 3 montiert wird, und das Rad der Einrichtung 7 zu betätigen, und andererseits beim Abbauen der Bürste 3 gleichzeitig den Körper der Bürste 3 herauszuziehen, indem man in axialer Richtung das Rad der Einrichtung 7 herauszieht.
- Die Einrichtung 7 zum raschen Abbauen, Wiederanbringen und Befestigen der zylindrischen Bürste 3 gestattet somit ein rasches und bequemes Anbringen und Abbauen der zylindrischen Bürste durch perfekt ergonomische Maßnahmen, wobei der Zugang zu der Bürste 3 verbessert ist. Aufgrund der Symmetrie bezüglich eines Vertauschens der Enden des Körpers der zylindrischen Bürste 3, nämlich der Anordnung der Ausnehmungen 3''', ist die Bürste 3 in longitudinaler Richtung perfekt auf der Antriebswelle 3' bezüglich des zylindrischen Kammes 2 positioniert.
- Die Antriebswelle 3' zusammen mit ihrem Lagergehäuse 10 ist in bekannter Weise auf einem Tragteil 16 angeordnet, welches um eine Schwenkachse 7 verschwenkbar ist, die auf dem Rahmen 18 der Maschine angeordnet ist. Die Stellung der Schwenkachse 17 ist vorzugsweise so gewählt, daß der Bogen, welchen die Antriebswelle 3' innerhalb ihrer Schwenkbewegung durchläuft, einem geradlinigen Segment gleichgestellt werden kann.
- Die Einrichtung 8 zum automatischen Kompensieren des Verschleißes der zylindrischen Bürste 3 besteht im wesentlichen aus mindestens einem Aktuator 19, der mit dem schwenkbaren Tragteil 16 für die Antriebswelle 3' der zylindrischen Bürste 3 zusammenarbeitet, um die letztere in mindestens einer Richtung zu verlagern, die senkrecht zu deren Achse verläuft. Ferner umfasst die Komensationseinrichtung 8 eine automatische Betätigungs- und Steuereinheit 20 für die Stellung der zylindrischen Bürste 3 (vgl. Fig. 1 und 2). Auf diese Weise kann die zylindrische Bürste 3 mehr oder weniger an den zylindrischen Kamm 2 und dem Doffer 4 angenähert werden, je nach dem, in welcher Richtung und in welcher Bewegungsrichtung ihre Verlagerung erfolgt. Wenn die zylindrische Bürste 3 näher an den zylindrischen Kamm 2 gestellt wird, so dringen ihre Borsten oder Büschel zwischen die Zähne oder Nadeln des zylindrischen Kammes 2 auch dann ein, wenn die Borsten oder Büschel gekrümmt oder umgebogen sind, und sie entfernen die kurzen Fasern und die pflanzlichen Verunreinigungen, die auf dem zylindrichen Kamm 2 stören, vollständig.
- Die Nadeln des Doffers 4 dringen dagegen nicht zwischen die Borsten oder Büschel der zylindrischen Bürste 3 ein, bleiben vielmehr tangential zu den letzteren und können sogar ein kleines Spiel zu den letzteren aufweisen. Die Stellung der zylindrischen Bürste 3 muß somit so gewählt werden, daß sie einerseits ein optimales Ineinandereingreifen zwischen der zylindrischen Bürste 3 und dem zylindrischen Kamm 2 gewährleisten, andererseits muß die tangentiale Beziehung zwischen der zylindrischen Bürste 3 und dem Doffer 4 gegeben sein.
- Gemäß einem Merkmal der Erfindung, welches insbesondere aus den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ersichtlich ist, arbeitet der Aktuator 19 mit dem schwenkbaren Tragteil 16 für die Antriebswelle 3' der zylindrischen Bürste 3 zusammen und umfasst einen Elektromotor 21, der ein konventioneller Elektromotor oder ein Schrittmotor sein kann, der in der Bewegungsrichtung umsteuerbar ist und/ oder der mit einem Untersetzergetriebe 22 versehen ist. Der Elektromotor 21 wird durch die automatische Betätigungs- und Steuereinrichtung für die Stellung der zylindrischen Bürste 3 gesteuert. Ferner gehört zum Aktuator 19 ein Umsetzgetriebe 23, welches die Drehbewegung des Elektromotors 21 in eine Verlagerungsbewegung der zylindrischen Bürste 3 umsetzt.
- Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung kann der Aktuator 19 darüber hinaus einerseits mit einer Einrichtung versehen sein, die in der Zeichnung nicht wiedergegeben ist, und dazu dient, den Elektromotor 21 mit dem Umformgetriebe 23 kraftschlüssig zu verbinden oder diese Verbindung zu unterbrechen, wobei das Umformgetriebe 23 die Drehbewegung des Elektromotors 21 in eine Verlagerungsbewegung der zylindrischen Bürste 3 umsetzt. Andererseits kann der Akturator 19 eine Handbetätigung 24 für das Verlagern der zylindrischen Bürste 3 aufweisen, die auf das die Drehbewegung umsetzende Umsetzgetriebe 23 arbeitet. So kann die Einrichtung, welche das Kuppeln und Auskuppeln bewerkstelligt, eine Einrichtung sein, welche das Verlagern der gesamten Einheit, die den umsteuerbaren Elektromotor 21 mit seinem Untersetzergetriebe 22 und das Ritzel oder Rad 25 umfasst, bezüglich des Ritzel oder Rades 26 so verlagert, daß die Kraftübertragung unterbrochen wird. Es versteht sich, daß man die Einrichtung zum Herstellen und Unterbrechen des Kraftschlusses auch durch eine andere Kupplung bekannter Bauart realisieren kann.
- Das mechanische Umsetzgetriebe 23 besteht aus einem ersten Getriebeteil wie einem Ritzel, einer Rad- oder einer Riemenscheibe 25, welches auf der Ausgangswelle des Elektromotors 21 angeordnet ist und einem zweiten Getriebeteil, wie einem Ritzel, einem Rad- oder einer Riemenscheibe 26, sowie einer Schraube 27, durch welche das Tragteil 16 für die Antriebswelle 3' der zylindrischen Bürste einer Schwenkbewegung unterworfen wird. Dabei wird eine Translationsbewegung bezüglich des Rahmens 18 dadurch erzeugt, daß die Schraube 27 durch einen Anschlag 28 gelagert ist und mit einer Mutter 29 zusammenarbeitet, die verschwenkbar auf dem schwenkbaren Tragteil 16 angeordnet ist. Durch Verschrauben der Schraube 27 in der Mutter 29 im einen oder anderen Drehsinne wird somit das schwenkbare Tragteil 16 im einen oder im anderen Sinne des Doppelpfeiles F auf einem bogenförmigen Weg verschwenkt, auf welchem die Bürste 3 des zylindrischen Kammes 2 dem letzteren angenähert wird oder von diesem wegbewegt wird.
- Es versteht sich, daß das dargestellte Ausführungsbeispiel für das Umsetzgetriebe 23, wie es auch oben beschrieben wurde, nur als bevorzugtes Ausführungsbeispiel angegeben würde. Im Rahmen ver vorliegenden Erfindung können auch andere Ausführungsformen für das mechanische Umsetzgetriebe 23 in Betracht gezogen werden.
- So kann gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die in Fig. 2 der Zeichnung gezeigt ist, das mechanische Umsetzgetriebe 23 auch durch eine endlose Schraube 27 gebildet sein, die durch einem umsteuerbaren Elektromotor oder Schrittmotor angetrieben wird und mit einem Zahnradsegment 41 zusammenarbeitet, welches auf einer mit dem Rahmen 18 verbundenen Achse 42 gelagert ist. Dabei treibt das Zahnradsegment 41 das verschwenkbare Tragteil 16 über eine Einrichtung an, welche eine Pleuelstange 43 und einen Kurbelarm 44 umfasst, oder welche eine Exzenteranordnung oder eine Nockenanordnung umfasst.
- Einerseits, wegen der geometrischen Anordnung der zylindrischen Bürste 3 bezüglich des zylindrischen Kammes 2 und bezüglich des Doffers 4 und andererseits wegen der zunehmenden Abnutzung der Bürste 3 nimmt der effektive Außendruchmesser der zylindrischen Bürste 3 progressiv ab. Daher muß die Größe der winkelmäßigen Verlagerung des schwenkbaren Tragteils 16 progressiv so erhöht werden, daß man eine konstante oder quasi konstante Eindringtiefe der Borsten oder Büschel der zylindrischen Bürste 3 erhält.
- Das mechanische Umsetzgetriebe 23 mit dem oben beschriebenen Aufbau gestattet es, eine gleichförmige Drehbewegung des Elektromotors 21 oder Schrittmotors in eine nicht gleichförmige Kreisbewegung der Stellung der Antriebswelle 3' bezüglich der Lagerachse 17 umzusetzen. In Abhängigkeit von der Winkelstellung der Pleuelstange 43 und in Abhängigkeit von der Drehrichtung um die Achse 42 ist es somit möglich, mit jeder der aufeinander folgenden Drehbewegungen des Elektromotors 21 bzw. Schrittmotors die winkelmäßige Stellung der Antriebswelle 3' bezüglich der Schwenkachse 17 zu erhöhen oder zu vermindern.
- Um die Stellung des verschwenkbaren Tragteiles 16 zu gewährleisten, nachdem dieses durch die Einrichtung 8 zum automatischen Kompensierens des Verschleißes der zylindrischen Bürste 3 eingestellt wurde, weist die erfindungsgemäße Vorrichtung darüber hinaus einige oder mehrere Fixiermittel 30 auf, welche die einmal eingestellte Stellung festhalten. Diese werden durch elastische Verriegelungsmittel gebildet, z. B. einen Stapel elastischer Unterlagscheiben oder eine Feder. Ferner weist die Vorrichtung Mittel zur Entriegelung auf, wie z. B. Druckluftzylinder oder hydraulische Arbeitszylinder, welche auf entsprechende Druckflächen des Rahmens 18 der Maschine und des verschwenkbaren Tragteils 16 arbeiten. Derartige Mittel erlauben das Halten der Bürste 3 in derjenigen Stellung, die bei Unterbrechung der Arbeit eingenommen wird (Fig. 3 bis 8).
- Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung und wie in Fig. 11 der Zeichnung dargestellt, umfasst die automatische Betätigungs- und Steuereinrichtung 20 für die Stellung der zylindrischen Bürste 3, die zur Einrichtung 8 für die automatische Kompensation des Verschleißes der zylindrischen Bürste 3 gehört, eine programmierbare Programmsteuerung 32. Diese steuert die zeitlichen Abstände und den Wert der Verlagerungen der zylindrischen Bürste 3, steuert die Stellungsverriegelung für das verschwenkbare Tragteil 16 über die Stellungsverriegelungsmittel 30 und setzt die Drehgeschwindigkeit der zylindrischen Bürste 3 fest. Dies kann in Abhängigkeit oder unabhängig von der Stellung der zylindrischen Bürste 3 erfolgen, in dem deren Antrieb durch einen Elektromotor 33 mit einstellbarer Geschwindigkeit gesteuert wird. Die Verbindung zwischen dem Elektromotor 33 mit variabler Geschwindigkeit und der Antriebswelle 3' der zylindrischen Bürste 3 kann in bekannter Weise erfolgen, z. B. unter Verwendung von Riemen, Ritzeln oder Ketten.
- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Einrichtung 8 zum automatischen Kompensieren des Verschleißes der zylindrischen Bürste 3 durch Stellungsgeber 34 vervollständigt sein, welche die Stellung der Antriebswelle 3' der zylindrischen Bürste 3 und/oder den wirksamen Durchmesser der Borsten oder Büschel der zylindrischen Bürste 3 überwachen und mit der Programmsteuerung 32 verbunden sind. Diese erzeugt in Abhängigkeit hiervon Steuerbefehle für das verschwenkbare Tragteil 16 und für den Elektromotor 33, der die Antriebswelle 3' der zylindrischen Bürste 3 antreibt.
- Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung, die in den Fig. 5 und 6 der Zeichnung dargestellt ist, kann die Einrichtung 7 zum raschen Abbauen, Wiederanbringen und Befestigen der zylindrischen Bürste 3 darüber hinaus auf der Positionierhülse 7' des Rades, welches das Betätigungselement darstellt, ein Lagergehäuse 35 aufweisen, welches mit einer Führungsbohrung 36 eines Anschlages 38 zusammenarbeitet, der fest mit dem Rahmen 18 der Maschine verbunden ist. Dabei ist das Lagergehäuse 35 mit der Positionierhülse 7' über ein Wälzlager 37 verbunden. Auf diese Weise kann ein Schlackern der Einrichtung 7 vermieden werden, und die Positionierung der Bürste 3 bezüglich des zylindrischen Kammes 2 lässt sich perfekt realisieren.
- Bei dieser Ausführungsform ist die Führungsbohrung 36 entweder in Form einer gekrümmten Ausnehmung vorgesehen, die der Bewegungsamplitude der Antriebswelle 3' entspricht, oder auch in Form einer Führungsplatte, die mit einer gekrümmten Ausnehmung versehen ist, in welcher das Lagergehäuse 35 Aufnahme findet und auf den Rahmen 18 der Maschine vor einem Durchgangsloch angeordnet ist, welches von einer Oberflächenöffnung ausgeht und zu der der gekrümmten Ausnehmung führt. Eine Einrichtung 7, die auf diese Weise mit einem Lagergehäuse 35 versehen ist, welches fest mit dem Betätigungsrad verbunden ist, wird genau so demontiert und wieder zusammengebaut, wie eine vorstehend beschriebene Einrichtung, wobei das Lagergehäuse 35 zusammen mit der Einheit in axialer Extraktionsrichtung und axialer Einführrichtung der zylindrischen Hülse 3 bewegt wird.
- Um eine kontinuierliche korrekte Positionierung der zylindrischen Bürste 3 zu gewährleisten, kann die Einrichtung 8, welche eine automatische Kompensation des Verschleißes der zylindrischen Bürste 3 bewerkstelligt, darüber hinaus mit einer Einrichtung versehen sein, welche die Einstellung des Endes der Borstenträger- Welle kompensiert und deren Lagefixierung besorgt. Wie aus den Fig. 9 und 10 der Zeichnung ersichtlich, kann diese Einrichtung einen bewegbaren Anschlag 38 aufweisen, der sich an dem Lagergehäuse 35 der Einrichtung 7 zum raschen Abmontieren, Wiederanbringen und Fixieren der zylindrischen Bürste 3 abstützt und auf einem Hebel 39 angeordnet ist, der am einen Ende auf dem Rahmen 18 der Maschine eingelenkt ist. Zusätzlich umfasst diese Einrichtung einen Aktuator 40, der zugleich zur Vorspannung des Hebels 39 dient und mit dem anderen Ende des Hebels 39 verbunden ist und am Maschinenrahmen 8 abgestützt ist.
- Vorzugsweise arbeitet der zugleich unter Vorspannung setzende Aktuator 40 für den Hebel 39 nach dem Klemmprinzip und umfasst einen Hebel 40', der am einen Ende auf den Maschinenrahmen 18 angelenkt ist und mit seinem anderen Ende über eine Stange 40" variabler Länge, die unter Vorspannung gehalten wird, zusammen, die mit dem freien Ende des Hebels 39 zusammenarbeitet. Dabei ist der Hebel 40' des Aktuators 40 im übrigen mit einer Betätigungseinrichtung 40''' versehen, welche ein Pedal, ein Hebel oder dgl. sein kann. Ein Anschlag 41, der mit dem Rahmen 18 fest verbunden ist, begrenzt den Schwenkhub des Hebels 40'.
- Gemäß einem weiteren in der Zeichnung nicht dargestellten Merkmal der Erfindung kann der vorspannende Aktuator 40 für den Hebel 39 darüber hinaus mit einem Dämpferelement versehen sein. Ein derartiges Dämpferelement kann die Absorption von Schlagbewegungen der Borstensträger-Welle verbessern.
- Die unter Vorspannung stehende Stange 40" variabler Länge kann, wie dies in den Fig. 9 und 10 gezeigt ist, die Form eines Teleskopelementes haben, bei welchem eines der das Teleskop bildenden Teile eine Führungshülse ist, in welche das Ende des anderen der Teleskopteile läuft, wobei letzteres am entsprechenden Ende des ersten Teleskopteiles unter Zwischenschaltung einer Druckfeder angreift, die an einem Haltering oder dgl. des zweiten Teiles abgestützt ist.
- Zur Betätigung der Einrichtung zum Kompensieren der Stellung und zum Halten des Endes der Borstenträger- Welle genügt es, ausgehend von der in Fig. 9 gezeigten Stellung nach Anbringung der Einrichtung 7 mit deren Lagergehäuse 35 auf das Betätigungspedal 40''' des Hebels 40' zu treten, welches auf die unter Vorspannung stehende Stange 40" variabler Länge arbeitet. Die letztere drückt dann auf den Hebel 39, der den beweglichen Anschlag 38 trägt, und drückt diesen gegen das Lagergehäuse 35. Um die Aufrechterhaltung der Anlageposition des bewegbaren Anschlages 38 zu gewährleisten, ist der Hebel 40' in eine Klemmstellung der Einrichtung 40 verschwenkt, in welcher die zwischen dem Hebel 40' und der Stange 40" liegende Schwenkachse über die Gleichgewichtstellung der Einrichtung 40 hinausbewegt worden ist, welche durch die Linie gebildet wird, die durch die Schwenkachsen des Hebels 40' auf dem Rahmen 18 und zwischen der Stange 40" und dem Hebel 39 hindurchgeht. In dieser Stellung liegt der Hebel 40' gegen den fest mit dem Rahmen 18 verbundenen Anschlag 41 an.
- Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung kann die Einrichtung 40''', die dazu dient, den Hebel 40' der Einrichtung 40 zum Betätigen und unter Vorspannung setzen des Hebels 39 auch durch einen Arbeitszylinder gebildet sein, der auf den Hebel 39 arbeitet und dessen Eingreifen entweder automatisch bewerkstelligt wird, wenn die Maschine in Gang gesetzt wird, oder unter Verwendung eines Steuerknopfes herbeigeführt wird, der in der Zeichnung nicht wiedergegeben ist.
- Eine mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung versehene Flachkämmaschine arbeitet folgendermaßen:
- Das Tuch 6 eintretender Fasern wird einerseits durch den zylindrischen Kamm 2 und andererseits durch den feststehenden Kamm 1 gekämmt. Die kurzen Fasern und die so aus dem Tuch 6 eintretender Faser herausgezogenen Verunreinigungen bilden den Kämmling, der sich auf dem zylindrischen Kamm 2 aufbaut. Der letztere wird durch die zylindrische Reinigungsbürste 3 vom Kämmling befreit und gereinigt. Dieses Reinigen des zylindrischen Kammes 2 erfolgt deshalb, weil der zylindrische Kamm 2 und die zylindrische Bürste 3 in einander entgegengesetzter Richtung umlaufen, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Die zylindrische Bürste 3 dreht schneller als der zylindrische Kamm 2. Der Doffer 4 läuft ebenfalls in dem in Fig. 1 angedeuteten Drehsinne um, wobei er langsamer läuft als die zylindrische Bürste 3. Der Doffer nimmt den Kämmling mit und wird seinerseits durch den Ablösekamm 5 vom Kämmling befreit. Wegen der oszillierenden Bewegung des Ablösekammes 5 wird der Kämmling in einen Sammelbehälter abgeworfen, der Teil der Flachkämmaschine ist. Der erhaltene Schleierstoff 6' besteht nur aus langen gekämmten Fasern und wird auf einer Reißhülse umgeformt, durch einen Trichter zu einem Band verdichtet und in einem Behälter abgelegt. Das gekämmte Band, das ausgehend von dem Schleierstoff 6' hergestellt wird, stellt das aus der Flachkämmmaschine auslaufende Produkt dar.
- Um eine Kompensation des Verschleißes der zylindrischen Bürste 3 zu bewerkstelligen, erzeugt die Betätigungs- und Steuereinrichtung 20 für die Stellung der zylindrischen Bürste 3 ein Betätigungssignal für den Aktuator 19. Der letztere verlagert daraufhin die zylindrische Bürste 3 mittels des schwenkbaren Tragteiles 16 für die Antriebswelle 3' in Richtung des zylindrischen Kammes 2, damit die Borsten oder Büschel, die sich auf der zylindrischen Bürste 3 befinden, zwischen die Zähne oder Nadeln des zylindrischen Kammes 2 eindringen, und zwar auch dann, wenn sie gekrümmt oder zurückgebogen sind. Die Borsten oder Büschel nehmen dann die kurzen Fasern und die pflanzlichen Verunreinigungen von den Zähnen oder Nadeln weg, welche das Arbeiten der letzteren beeinträchtigen.
- Erfindungsgemäß ist es möglich, den Verschleiß der zylindrischen Bürste 3 kontinuierlich und automatisch zu kompensieren und die Ergonomie der hierzu benötigten Arbeiten zu verbessern. In der Tat wird die zylindrische Bürste 3 ständig in einer optimalen Stellung bezüglich des zylindrischen Kammes 2 gehalten, der stets gut vom Kämmling befreit wird und gut gereinigt wird. Da der zylindrische Kamm 2 ständig sauber ist, wird die Wartung der Flachkämmaschine erheblich vereinfacht. Da der zylindrische Kamm 2 dauernd sauber ist, erhält man darüber hinaus auch eine bessere Qualität des Arbeitsergebnisses der Flachkämmaschine, wobei die ständige Sauberkeit auch darauf zurückzuführen ist, daß die Reinigung des zylindrischen Kammes 2 sehr gleichmäßig erfolgt. Da der zylindrische Kamm wirksamer gereinigt ist, hat auch das erhaltene Produkt automatisch bessere Qualität. Die Haltevorrichtung für das Ende der Borstenträger-Welle erlaubt es auch, ein spielbedingtes Schlagen zu vermeiden und die zylindrische Bürste perfekt bezüglich des zylindrischen Kammes zu positionieren.
- Wegen der automatischen Kompensation des Verschleißes der zylindrischen Bürste 3 hat letztere auch eine größere Lebensdauer und wird allgemein besser ausgenützt. Im übrigen werden auch zahlreiche Stillstände der Maschine vermieden, wodurch man einen ins Gewicht fallenden Beitrag zur Erhöhung der Produktivität der Flachkämmaschine erhält.
- Schließlich ist auch das Ausbauen und Wiederanbringen der zylindrischen Bürste 3 erleichtert und lässt sich in kürzerer Zeit durchführen. Die Stillstandszeit der Maschine für ein Umdrehen oder ein Ersetzen der zylindrischen Bürste 3 ist vermindert, und dies führt zusätzlich zu einer Erhöhung der Produktivität der Maschine und zu einer Verminderung des Arbeitsaufwandes.
- Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele begrenzt ist. Abwandlungen bleiben möglich, insbesondere im Hinblick auf den Aufbau der verschiedenen Elementen und im Hinblick auf den Ersatz durch technische Äquivalente, ohne daß hierdurch der Schutzbereich der vorliegenden Erfindung verlassen würde.
Claims (22)
1. Montageeinrichtung für eine zylindrische
Reinigungsbürste eines zylindrischen Kammes einer
Flachkämmaschine, welche im wesentlichen einen feststehenden Kamm
(1), einen zylindrischen Kamm (2), eine zylindrische
Bürste (3) zum Reinigen, einen Doffer (4), einen Ablösekamm
(5), welche zum Behandeln eines Tuches (6) einlaufender
Fasern dienen, und eine Kompensationeinrichtung (8)
aufweist, welche den Verschleiß der zylindrischen Bürste
(3) automatisch ausgleicht, dadurch gekennzeichnet, daß
sie eine Einrichtung (7) zum schnellen Demontieren,
Wiederanbringen und Befestigen der zylindrischen Bürste
(3) auf ihrer Antriebswelle (3') aufweist und daß die
Antriebswelle (3') der Bürste (3) eine Länge aufweist,
die größer ist als die Länge der Bürste (3) und einerseits
an ihrem freien Ende mit einem Mittel (12) versehen ist,
welches mit der Einrichtung (7) zum schnellen Demontieren,
Wiederanbringen und Befestigen zusammenarbeitet, und
andererseits auf ihrem Abschnitt, der sich ins Innere der
zylindrischen Bürste (3) erstreckt, mit einem Anschlag-
und Zentriermittel (13) der Einrichtung (7) zum schnellen
Demontieren, Wiederanbringen und Befestigen der
zylindrischen Bürste (3) versehen ist.
2. Montageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mittel (12), welches mit der
Einrichtung (7) zum schnellen Demontieren, Wiederanbringen
und Befestigen der zylindrischen Bürste (3)
zusammenarbeitet, die Form eines Endabschnittes der Antriebswelle
(3) hat, welcher kanneliert ist, mit einem
Keilverbindungsmittel oder einem anderen Verbindungsmittel versehen
ist, wobei das besagte Ende darüber hinaus mit einem
Axialverriegelungsmittel der Einrichtung (7) versehen
ist, welches auf der Antriebswelle (3') vorgesehen ist,
z. B. mit einer Gewindebohrung auf der Antriebswelle (3'),
welche mit einer Spannschraube (14) zusammenarbeitet.
3. Montageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Anschlag- und Zentriermittel (13)
der Einrichtung (7) zum raschen Demontieren,
Wiederanbringen und Befestigen der zylindrischen Bürste (3)
durch ein konisches Zentrierteil gebildet ist, welches
fest mit der Antriebswelle (3') verbunden ist und in
der Arbeitsstellung der zylindrischen Bürste (3) mit
einer Positionierhülse (7') der Einrichtung (7) zum
raschen Demontieren, Wiederanbringen und Befestigen
der zylindrischen Bürste (3) zusammenarbeitet.
4. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (7)
zum schnellen Demontieren, Wiederanbringen und
Befestigen der zylindrischen Bürste (3) einerseits ein
Betätigungselement aufweist, welches die Form eines Rades
hat, welches mit einer Positionierhülse (7') versehen
ist, die sich konzentrisch von einer Seite des Rades
wegerstreckt und deren fest mit dem Rad verbundenes
Ende mit einem Mittel zur drehfesten Verbindung und
zum Zentrieren versehen ist, z. B. mit einer
Kannelierung, die mit einer Kannelierung des kannelierten
Endabschnittes der Antriebswelle (3') zusammenarbeitet,
wobei das distale Ende eine kegelförmige Aufnahme
bildet, die mit dem kegelförmigen Zentrierelement
zusammenarbeitet, welches das Anschlag- und Zentriermittel (13)
der Einrichtung (7) zum raschen Demontieren,
Wiederanbringen und Befestigen der zylindrischen Bürste (3)
darstellt, und andererseits einen elastischen Anschlag
(15) aufweist, der gegen die Kraft einer Rückstellfeder
(15') verschiebbar auf der Positionierhülse (7')
angeordnet ist, ohne daß er bezüglich der letzteren verdreht
werden kann, und darüber hinaus mit
Schnellverbindungsmitteln (15") versehen ist, die mit dem rohrförmigen
Körper der Bürste (3) zusammenarbeiten.
5. Montageeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der rohrförmige Körper der
zylindrischen Bürste (3) an seinen beiden Enden mit
Antriebsausnehmungen (2") versehen ist.
6. Montageeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schnellverbindungsmittel (15")
der Einrichtung (7) durch reibschlüssig arbeitende Mittel
gebildet sind, die mit dem rohrförmigen Körper der
zylindrischen Bürste (3) zusammenarbeiten, wobei die
reibschlüssig arbeitenden Mittel mindestens einen elastischen
Ring aufweisen, der aus metallischem Material oder
Kunststoff hergestellt ist und in einer Kreisnut angeordnet
ist, wobei der Ring größeren Durchmesser aufweist als
die Kreisnut, wobei die mit Reibschluß arbeitenden Mittel
bezüglich des elastischen Anschlages (15) unverdrehbar
sind und durch Reibschluß mit dem innenliegenden Abschnitt
des rohrförmigen Körpers der zylindrischen Bürste (3)
fest mit dem elastischen Anschlag (15) der Einrichtung
(7) verbindbar sind.
7. Montageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung (8) zur automatischen
Kompensierung des Verschleißes der zylindrischen Bürste
(3) im wesentlichen mindestens einen Aktuator (19)
umfaßt, der mit dem verschwenkbaren Träger (16) für die
Antriebswelle (3') der zylindrischen Bürste (3)
zusammenarbeitet, um die zylindrische Bürste in mindestens einer
zu deren Achse senkrechten Richtung zu bewegen, und
ferner eine Einrichtung (20) umfaßt, die zum Betätigen
und automatischen Steuern der Stellung der zylindrischen
Bürste (3) dient.
8. Montageeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Aktuator (19), der mit dem
verschwenkbaren Träger (16) für die Antriebswelle (3') der
zylindrischen Bürste (3) zusammenarbeitet, einen Elektromotor
(21), der ein reversierbarer Elektromotor oder ein
reversierbarer Schrittmotor sein kann und/oder mit einem
Untersetzergetriebe (22) versehen ist und der durch
eine Betätigungseinrichtung (20) und automatische
Einrichtung für die Stellung der zylindrischen Bürste (3)
gesteuert wird, und ferner eine Mechanik (23) umfaßt, welche
die Drehbewegung des Elektromotors (21) in eine
Verlagerungsbewegung der zylindrischen Bürste (3) umsetzt.
9. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 7 und
8, dadurch gekennzeichnet, daß der Aktuator (19)
einerseits mit einer Bremseinrichtung oder mit einer
Kupplung versehen ist, die zwischen dem Elektromotor
(21) und der Mechanik (23) angeordnet ist, welche die
Drehbewegung des Elektromotors (21) in eine
Verlagerungsbewegung der zylindrischen Bürste (3) umsetzt, und
andererseits eine manuelle Betätigungseinrichtung (24) aufweist,
die zum Verlagern der zylindrischen Bürste (3) dient und
auf die Mechanik (23) zum Umsetzen der Drehbewegung
arbeitet.
10. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 8 und
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mechanik (23) ein
erste Getriebeelement aufweist, welches auf der
Ausgangswelle des Elektromotors (21) angeordnet ist und z. B. ein
Ritzel, ein Zahnrad oder eine Riemenscheibe (25) sein
kann, wobei das erste Getriebeelement mit einem zweiten
Getriebeelement zusammenarbeitet, welches ein Ritzel, ein
Zahnrad oder eine Riemenscheibe (26) seine kann, und eine
Betätigungsschraube (27) aufweist, die zum Verschwenken
eines verschwenkbaren Trägers (16) für die Antriebswelle
(3') der zylindrischen Bürste (3) dient und auf dem Rahmen
(18) für eine lineare Bewegung geführt ist, wozu ein
Anschlag (28) vorgesehen ist, und mit einer Mutter (29)
zusammenarbeitet, die verschwenkbar auf dem verschwenkbaren
Träger (16) angeordnet ist.
11. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 8 und
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mechanik (23) eine
endlose Schraube (27) aufweist, die durch einen
Elektromotor oder einen Schrittmotor angetrieben ist, der
reversierbar ist, wobei die endlose Schraube mit einem
Zahnsegment (41) zusammenarbeitet, welches auf einer fest mit
dem Rahmen (18) verbundenen Achse (42) gelagert ist, wobei
das Zahnsegment (41) den verschwenkbaren Träger (16) über
eine Einrichtung antreibt, welche eine Pleuelstange (43)
und einen Betätigungsarm (44), einen Exzenterantrieb oder
einen Nockenantrieb aufweisen kann.
12. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 7, 8,
10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie
zusätzlich ein oder mehrere Mittel (13) aufweist, die zur
Aufrechterhaltung einer eingestellten Stellung dienen
und elastische Blockiermittel aufweisen, z. B. einen
Stapel elastischer Scheiben oder eine Feder, und
Freigabemittel aufweist, z. B. pneumatische oder
hydraulische Arbeitszylinder, die auf entsprechende Druckflächen
des Rahmens (18) der Maschine und des verschwenkbaren
Trägers (16) einwirken.
13. Montageinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (20) zum Betätigen
und automatischen Steuern der Stellung der zylindrischen
Bürste (3) der Einrichtung (8) für das automatische
Kompensieren des Verschleißes der zylindrischen Bürste
(3) eine programmierbare Steuerung (32) aufweist, welche
die zeitlichen Abstände und die Größe der Bewegung der
zylindrischen Bürste (3) steuert, das Blockieren der
Stellung des verschwenkbaren Trägers (16) über die Mittel
(30) zum Einhalten der Stellung steuert und die
Drehgeschwindigkeit der zylindrischen Bürste (3)
stellungsabhängig oder unabhängig von der Stellung vorgibt, indem
sie deren Antrieb durch einen Elektromotor (32) mit
variabler Geschwindigkeit vorgibt.
14. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1, 7
und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
(8) zum automatischen Kompensieren des Verschleißes
der zylindrischen Bürste (3) zusätzlich Stellungsgeber
(34) aufweist, welche die Stellung der Antriebswelle
(3') der zylindrischen Bürste und/oder den
Wirkdurchmesser der Borsten oder Büschel der zylindrischen Bürste
(3) steuert, wobei diese Stellungsgeber mit der
programmierbaren Steuerung (32) verbunden sind, die daraufhin
die Regelbefehle für den schwenkbaren Träger (16) und
den elektrischen Antriebsmotor (33) der Antriebswelle
(3') der zylindrischen Bürste (3) erzeugt.
15. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (7)
zum raschen Demontieren, Wiederanbringen und Befestigen
der zylindrischen Bürste (3) darüber hinaus auf der
Positionierhülse (7') des Rades, welches das
Betätigungselement darstellt, mit einer Lageraufnahme (35) versehen
ist, die in einer Führungsausnehmung (36) eines Anschlages
(38) vergesehen ist, der fest mit dem Rahmen (18) der
Maschine verbunden ist, wobei diese Lageraufnahme (35) mit
der Hülse (7') unter Zwischenschaltung eines Lagers
(37) verbunden ist.
16. Montageeinrichtung nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsausnehmung (36) die Form
einer gekrümmten Ausnehmung hat, die der
Verlagerungsamplitude der Antriebswelle (3') entspricht.
17. Montageinrichtung nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsausnehmung (36) die Form
einer Führungsplatte hat, welche mit einer gekrümmten
Aufnehm-Ausnehmung für die Lageraufnahme (35) ausgebildet
ist und auf dem Rahmen der Maschine (18) vor einem
Durchgangsloch angeordnet ist, das von einer Öffnung einer
oberen Fläche zu der der gekrümmten Ausnehmung führt.
18. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1, 7,
13, 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
(8) zum automatischen Kompensieren des Verschleißes
der zylindrischen Bürste (3) darüber hinaus mit einer
Regelrichtung versehen ist, welche das Kompensieren der
Einstellung und Fixieren des Endes der Welle des
Bürstenträgers bewerkstelligt und welche aufweist: einen
beweglichen Anschlag (38), welcher sich gegen die Lageraufnahme
(35) der Einrichtung (7) zum raschen Demontieren,
Wiederanbringen und Befestigen der zylindrischen Bürste (3)
abstützt und auf einem Hebel (39) angeordnet ist, der am
einen Ende auf dem Rahmen (18) der Maschine gelagert ist,
sowie ein Betätigungselement (40), welches dazu dient,
den genannten Hebel (39) mit Kraft zu beaufschlagen,
welches mit dem anderen Ende des genannten Hebels (39)
verbunden ist und am Rahmen (18) abgestützt ist.
19. Montageeinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mittel (40) zum Betätigen und
Ausüben einer Kraft auf den Hebel (39) nach dem
Übertotpunktprinzip arbeitet und einen Hebel (40') umfaßt,
der am einen Ende auf dem Rahmen (18) der Maschine
angelenkt ist und an seinem anderen Ende mit einer Stange
(40") zusammenarbeitet, deren Länge unter Einwirkung
der genannten Kraft variabel ist und mit dem freien
Ende des Hebels (39) verbunden ist, wobei der Hebel
(40') der Einrichtung (40) im übrigen mit einem
Betätigungsmittel (40''') versehen ist, z. B. einem Pedal,
einem Hebel oder dergleichen, und einen Anschlag (41)
aufweist, der fest mit dem Rahmen (18) verbunden ist
und den Schwenkweg des Hebels (40') begrenzt.
20. Montageeinrichtung nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mittel (40), das zum Betätigen
des Hebels (39) und zum Ausüben einer Kraft auf denselben
dient, darüber hinaus mit einem Dämpferelement versehen
ist.
21. Montageeinrichtung nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die unter Krafteinwirkung variable
Länge aufweisende Stange (40") die Form eines
teleskopischen Elementes hat, bei dem einer der Bestandteile
durch ein Führungsfutter für das Ende des anderen
Bestandteiles gebildet ist, welches sich auf dem entsprechenden
Ende des ersten Bestandteiles unter Zwischenschaltung
einer Anschlag-Druckfeder gegen einen Haltering oder
dergleichen, der zum zweiten Bauelement gehört, abstützt.
22. Montageinrichtung nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, daß das Betätigungsmittel (40''') für
den Hebel (40') der Einrichtung (40) zum Betätigen des
Hebels (39) und zum Ausüben einer Kraft auf den letzteren
durch einen Arbeitszylinder gebildet ist, der auf den
genannten Hebel (39) einwirkt und dessen Einrücken mittels
eines Betätigungskopfes bewerkstelligt wird.
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