[go: up one dir, main page]

DE69804781T2 - Textilbehandlung in einem belüftungsbeutel - Google Patents

Textilbehandlung in einem belüftungsbeutel

Info

Publication number
DE69804781T2
DE69804781T2 DE69804781T DE69804781T DE69804781T2 DE 69804781 T2 DE69804781 T2 DE 69804781T2 DE 69804781 T DE69804781 T DE 69804781T DE 69804781 T DE69804781 T DE 69804781T DE 69804781 T2 DE69804781 T2 DE 69804781T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
fabrics
closure
dryer
vapor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69804781T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69804781D1 (de
Inventor
Albert Yeazell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Co
Original Assignee
Procter and Gamble Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Procter and Gamble Co filed Critical Procter and Gamble Co
Application granted granted Critical
Publication of DE69804781D1 publication Critical patent/DE69804781D1/de
Publication of DE69804781T2 publication Critical patent/DE69804781T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L1/00Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F95/00Laundry systems or arrangements of apparatus or machines; Mobile laundries 
    • D06F95/002Baskets or bags specially adapted for holding or transporting laundry; Supports therefor
    • D06F95/004Bags; Supports therefor
    • D06F95/006Bags for holding the laundry during washing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Accessory Of Washing/Drying Machine, Commercial Washing/Drying Machine, Other Washing/Drying Machine (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von Textilien, um die Textilien vor einem Einschrumpfen zu schützen, um Falten zu beseitigen und um für Desinfektion oder andere Vorzüge bei diesen zu sorgen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Heutzutage verwenden viele Verbraucher keine automatischen Wäschetrockner zum Trocknen von Baumwolltextilien wegen des Risikos des Einschrumpfens. Dies trifft besonders bei bestimmten Typen von Trocknern zu, die unter bestimmten, Umständen zu einem Betrieb bei höheren Temperaturen als erwartet neigen können.
  • Die vorliegende Erfindung verwendet einen Einschlussbeutel für Verunreinigungen, welcher die Textilien vor der Hitze des Trockners schützt, wodurch das Problem des Einschrumpfens minimiert oder vermieden wird. Darüber hinaus ermöglichen die Dampfdurchströmungscharakteristika des Beutels, dass Materialien, wie Parfüme, Desinfektionsmittel, Antifaltenbildungsmittel und dergleichen gleichmäßig auf und in den Textilien während des Tocknungsbetriebs abeschieden werden.
  • Stand der Technik
  • Eine Persäure-haltige Trockenreinigungszusammensetzung ist in der US-4 013 575, erteilt an H. Castrantas et al., 22. März 1977, beschrieben. Trockenreinigungsverfahren sind offenbart in: US 5 547 476, erteilt am 20. August 1996 an Siklosi und Roetker; EP 429 172A1, veröffentlicht am 29.5.91, Leigh et al.; und in der US 5 238 587, erteilt am 24.8.93, Smith et al. Andere Druckschriften in Bezug auf Trockenreinigungszusammensetzungen und -verfahren, sowie Faltenbehandlungen für Textilien schließen ein: GB 1 598 911; und die US-Patente 4 126 563, 3 949 137, 3 593 544, 3 647 354; 3 432 253 und 1 747 324; und die deutschen Anmeldungen 2 021 561 und 2 460 239, 0 208 989 und 4 007 362. Reinigungs-/Vorflecken-Zusammensetzungen und -Verfahren sind ebenfalls offenbart, zum Beispiel in den US-Patenten 5 102 573; 5 041 230; 4 909 962; 4 115 061; 4 886 615; 4 139 475; 4 849 257; 5 112 358; 4 659 496; 4 806 254; 5 213 624; 4 130 392; und 4 395 261. Foliensubstrate zur Verwendung in einem Wäschetrockner sind in dem kanadischen Patent 1 005 204 beschrieben. Die US 3 956 556 und 4 007 300 betreffen perforierte Lagen bzw. Folien für die Textilkonditionierung in einem Wäschetrockner. Die US 4 692 277 offenbart den Einsatz von 1,2-Octandiol in Flüssigreinigern. Die US 3 422 867 und 4 630 312 beschreiben Einschlussbeutel für Textilien in einem Trockner; siehe auch die US-Patente 3 591 510; 3 737 387; 3 764 544; 3 882 038; 3 907 496; 4 097 397; 4 102 824; 4 336 024; 4 594 362; 4 606 842; 4 758 641; 4 797 310; 4 802 997; 4 943 392; 4 966 724; 4 983 317; 5 004 557; 5 062 973; 5 080 822; 5 173 200; EP 0 213 500; EP 0 261 718; GB 1 397 475; WO 91/09104;
  • WO 91/13145; WO 93/2564 und Hunt, D. G. und N. H. Morris, "PnB und DPnB Glycol Ethers", HAPPI. April 1989, Seiten 78-82.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung beinhaltet in einem Verfahren, welches die Schritte des Wäschewaschens oder des Einfeuchtens auf andere Weise von Textilien unter Verwendung eines wässrigen Mediums, wodurch der Erhalt feuchter Textilien gesichert ist, und des anschließenden Unterziehens der feuchten Textilien einem Trocknungsverfahren in einer mechanischen Vorrichtung umfaßt, die Verbesserung, welche das Durchführen des Trocknungsverfahrens durch Einbringen der feuchtnassen Textilien in einen Dampfentlüftungs-Einschlussbeutel und Trocknen der Textilien, die 0,1 X bis 3 X ihres Gewichts an Wasser enthalten, wobei mindestens etwa 40 bis etwa 90 Gew.-% der in den Beutel eingebrachten Gesamtfeuchtigkeit während des Erwärmungsschritts daraus entlüftet werden, und das nachfolgende Entnehmen der Textilien aus dem Beutel, wodurch das Einschrumpfen der Textilien und Faltenbildung auf ein Minimum beschränkt werden, umfasst. Das hierin beschriebene Verfahren ist insbesondere nützlich, wenn die Textilien Baumwolle sind, obgleich andere Textilien verwendet werden können.
  • Bei einem Modus werden die Textilien auf einen Feuchtigkeitsanteil von etwa 1% bis etwa 10%, vorzugsweise etwa 1,5% bis etwa 4% in dem Beutel getrocknet. Im Anschluss werden die Textilien aus dem Beutel entnommen und das Trocknen wird außerhalb der mechanischen Vorrichtung vervollständigt, z. B. durch Lufttrocknen auf einem Aufhänger bzw. Kleiderbügel. Dadurch wird nicht nur das Einschrumpfen minimiert, sondern auch die Faltenbildung bei den Textilien minimiert.
  • Bei einem optionalen Modus werden die Textilien mit einem Behandlungsmittel während des Trocknungsverfahrens in der mechanischen Vorrichtung imprägniert. Solche Behandlungsmittel schließen Vertreter, gewählt aus der Gruppe bestehend aus Desinfektionsmitteln, Antifaltenbildungsmitteln und Parfümen ein, obgleich andere derartige Mittel zum Einsatz kommen können, wie im Folgenden beschrieben wird.
  • Alle Prozentangaben, Verhältnis- und Anteilsangaben hierin sind gewichtsbezogen, wenn nichts anderes ausdrücklich angegeben ist. Alle angeführten Druckschriften sind in dem diesbezüglichen Teil durch den Bezug hierin eingeschlossen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Fig. 1 ist eine stilisierte Darstellung eines feuchten Kleidungsstücks (1) für die Einbringung in den Einschlussbeutel, welcher in dem vorliegenden Verfahren zum Einsatz kommt.
  • Die Fig. 2 ist eine Perspektive des feuchten Kleidungsstücks, das lose auf einem eingekerbten Dampfentlüftungs-Einschlussbeutel liegt, welcher sich in einem vorgefalteten Zustand befindet. Die Fig. 3 ist eine Perspektive des stilisierten Kleidungsstücks in dem Beutel, welcher für eine Behandlung in einem Heißluft-Wäschetrockner bereit ist.
  • Die Fig. 4 ist eine Teilansicht der eingekerbten Wand des Beutels und dessen Anordnung im Verhältnis zu der Verschlussklappe.
  • Die Fig. 5 ist eine Perspektive eines nicht eingekerbten Dampfentlüftungsbeutels, welcher ein loses feuchtnasses Kleidungsstück enthält (1; stilisierte Darstellung), welches für das Trocknen durch das vorliegende Verfahren bereit ist.
  • Die Fig. 6 ist eine Grafik der Wasserentlüftung aus einem Dampfentlüftungs-Beutel im "Umhüllungs"-Stil mit dem Dampfentlüftungsverschluss, aus einem Standard-Beutel, d. h. einem versiegelten Beutel ohne den Entlüftungsverschluss (als Kontrolle für Vergleichszwecke), und aus einem "Umhüllungsbeutel (2)", welcher einen Dampfentlüftungsverschluss an jedem Ende besitzt.
  • Die Fig. 7 ist eine Grafik der Wasserentlüftung wie in Fig. 6, ausgedrückt in Gramm.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Gesamtverfahren - Das Verfahren der vorliegenden Erfindung kann in jedweder geeigneten Vorrichtung durchgeführt werden, die zum Trocknen von Textilien eingesetzt wird. In einem passenden Modus wird das Verfahren unter Erhitzen und wahlweise unter Taumelnlassen in einer Vorrichtung, wie einem herkömmlichen Heißluft-Wäschetrockner, durchgeführt.
  • Die Textilien (z. B. Kleidungsstücke, wie Blusen, Hemden, Hosen; Sweater, Schals und dergleichen, sowie Artikel wie Vorhänge, Dekostoffe etc.) werden hierin in einem angefeuchteten Zustand verwendet. Bei einem Modus kann der Anwender Wasser auf die Textilien sprenkeln oder sonstwie verteilen. Bei einem anderen Modus werden die Textilien in einem herkömmlichen Wäschewaschverfahren gewaschen, geschleudert zur Entziehung von überschüssiger Feuchtigkeit und in dem hierin beschriebenen Verfahren verwendet. Typischerweise, und nicht als Einschränkung, umfassen die hierin verwendeten "angefeuchteten" Textilien etwa 0,01 X bis etwa 3 X, vorzugsweise etwa 0,1 X bis etwa 1 X ihres Gewichts an Wasser pro Gewicht der Textilie (d. h. eine Feuchtigkeits-"Beladung" von etwa 0,01 X bis etwa 3 X, vorzugsweise etwa 0,1 X bis etwa 1 X). Dies kann mit der Art der Textilien schwanken und kann routinemäßig ohne ein unangemessenes Experimentieren durch den Anwender bestimmt werden. Bei besagtem anderen Weg können die hierin verwendeten Textilien "feucht" oder "feuchtnass", aber vorzugsweise nicht tropfnass sein, da überschüssige Nässe ungebührend lange Trocknungszeiten erfordert.
  • Wie obenstehend erwähnt, können die dem vorliegenden Verfahren unterzogenen Textilien wahlweise mit verschiedenen Mitteln behandelt werden, die dann gleichzeitig über die Textilien und Fasern während des hierin beschriebenen Verfahren verteilt und/oder in und durch diese einziehen gelassen werden. Als Beispiel, und nicht zur Einschränkung, können verschiedene Parfüme verteilt und in die Textilien in dieser Weise einziehen gelassen werden. Gleichfalls können verschiedene phenolische, Peroxid- oder andere Desinfektionsmittel gleichmäßig verteilt und in die Textilien einziehen gelassen werden. Schlüpfrige Antifaltenbildungs- und Entfaltungs- (d. h. Faser-Entspannungs-)Mittel, wie Glycerol und Glykole, können verteilt und in die Textilie einziehen gelassen werden. Sonnenschutzmittel können in der Textilie verteilt und in diese einziehen gelassen werden, um das Verblassen der Farben zu reduzieren. Textilweichmacher und Antistatikmittel können in den Textilien verteilt und in diese einziehen gelassen werden. Alles was erforderlich ist ist, dass das Behandlungsmittel in ausreichender Weise in der feuchten Atmosphäre mobilisiert wird, welche sich innerhalb des Einschlussbeutels während des vorliegenden Verfahrens entwickelt, so dass es zu einer gleichmäßigen Verteilung und/oder gleichmäßigem Einziehen kommen kann.
  • Wie aus dem Vorhergesagten zu ersehen ist, können die in der vorliegenden Weise zu behandelnden feuchten Textilien auf mehreren Wegen erhalten werden. Der Anwender kann eine ansonsten trockene Textilie befeuchten. Oder der Anwender kann eine Textilie auf herkömmliche Weise waschen und spülen und die resultierende feuchte Textilie in dem Verfahren verwenden. Behandlungsmittel, wie obenstehend erwähnt, können durch das Anfeuchtungsverfahren während des Wäschewasch-/Spülvorgangs oder zu einem anderen passenden Zeitpunkt vor der Durchführung des hierin beschriebenen Verfahrens angewandt werden.
  • Einschlussbeutel - Die feuchten Kleidungsstücke oder anderen Textilien werden in den Einschlussbeutel gefüllt. Im Unterschied zu einigen im Fachbereich offenbarten Verfahren wird der Beutel nicht fest versiegelt, sondern er wird entlüftet. Eine richtige Entlüftung des Beutels auf die hierin beschriebene Weise kann eine Faltenbildung der Textilie minimieren, unter gleichzeitiger Erleichterung der Trocknungsoperation. Daher verwendet die vorliegende Erfindung einen "Dampfentlüftungs"- Verschlussbeutel, wie in den Figuren gezeigt. Der Beutel ist vorzugsweise für mehrfache Anwendungen und Wiederverwendungen bestimmt und eignet sich besonders für die Verwendung durch den Verbraucher in jedweder herkömmlichen Heißluft-Wäschetrocknervorrichtung, wie sie im Haushalt oder in kommerziellen Wäschewasch-/Reinigungseinrichtungen anzutreffen sind, ist aber nicht auf den Einsatz in einer solchen Vorrichtung beschränkt. Der hierin beschriebene Beutel ist besonders für das Entlüften von Wasser und anderen Dämpfen, die aus dem Beutel ausströmen, wenn dieser auf die hierin beschriebene Weise verwendet ist, entworfen. Die aus dem Beutel freigesetzten Dämpfe werden somit durch die Luftentlüftung der Trocknervorrichtung abgeführt.
  • Wie im Folgenden ausführlicher beschrieben, ist der bevorzugte Beutel mit einem Dampfentlüftungs- Verschluss versehen, welcher einen oder mehrere Hohlräume vorsieht, durch welche Dämpfe aus dem Beutel beim Gebrauch freigesetzt werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Größe des Hohlraums so gewählt, dass für eine kontrollierte Dampffreisetzung aus dem Beutel unter den angegebenen Betriebsbedingungen gesorgt wird. Während andere Hohlraumgrößen und Betriebsbedingungen angewandt werden können, wurde ein bevorzugtes Gleichgewicht zwischen dem Dampfeinschluss in dem Beutel und der Dampffreisetzung aus dem Beutel unter Anwendung der im Folgenden beschriebenen Prinzipien bestimmt. Alternativ kann der Beutel mit einer Reihe von Löchern oder anderen Fensterwerken versehen werden, welche für eine Dampfentlüftung sorgen. Allerdings ist eine solche Entlüftung nicht so wirksam wie der Dampfentlüftungs-Verschluss, der hierin beschrieben ist.
  • Bei einer Ausführungsform umfasst der Dampfentflüftungs-Einschlussbeutel ein offenes Ende, ein geschlossenes Ende und flexible Seitenwände mit Innen- und Außenflächen, wobei das offene Ende des Beutels einen Abschnitt aus einer über das offene Ende hinaus sich erstreckenden Seitenwand aufweist, wodurch eine flexible Klappe vorgesehen wird, wobei die Klappe eine erste daran festgemachte Verschlussvorrichtung besitzt, wobei die Klappe faltbar bzw. umlegbar ist und sich über einen Teil der Außenfläche der gegenüberliegenden Seitenwand erstreckt, wobei die Klappe an der Außenfläche der gegenüberliegenden Wand des Beutels durch Ineinandergreifen der ersten Verschlussvorrichtung auf der Innenfläche der Klappe mit einer zweiten Verschlussvorrichtung auf der Außenfläche der gegenüberliegenden Seitenwand befestigt werden kann, und die erste und zweite Verschlussvorrichtung, wenn sie in dieser Weise ineinandergreifen bzw. miteinander verbunden sind, eine Verschließeinrichtung bilden, wodurch ein Verschluss für das offene Ende des Beutels vorgesehen wird. Die erste und zweite Verschlusseinrichtung sind so angeordnet, dass sie, wenn sie ineinandergreifen, für eine Dampfentlüftung entlang des Verschlusses, insbesondere an den Seitenrändern des Verschlusses sorgen. Der hierin beschriebene Beutel wird am meisten bevorzugt aus Folie gebildet, die bis mindestens etwa 204ºC-260ºC hitzebeständig ist. Nylon ist ein bevorzugtes Folienmaterial für die Bildung des Beutels. Bei einer weiteren Ausführungsform ist der Rand der einen Wand des Beutels entlang eines beträchtlichen Teils seiner Breite eingekerbt, um die Dampfentlüftung zu erleichtern und zu optimieren.
  • Bei einem anderen Modus kann die Klappe umgelegt werden, um den Verschluss vorzusehen, innen in die gegenüberliegende Seitenwand eingenäht sein und dort durch eine Verschlusseinrichtung gesichert sein. In diesem Modus werden Dämpfe entlang des Verschlusses und insbesondere an den Seitenrändern des Verschlusses entlüftet. Bei noch einem weiteren Modus haben die Seitenwände dieselbe Größe und es ist keine Klappe vorgesehen. Entlang der Bereiche der Innenflächen der Seitenwände mit Unterbrechungen angeordnete Verschlussvorrichtungen sind in Aktion bzw. greifen ineinander, wenn die Lippen der Seitenwände zusammengepresst werden, um für einen Verschluss zu sorgen. Ein oder mehrere Dampfentlüftungshohlräume werden in den Regionen des Verschlusses gebildet, wo keine Verschlussvorrichtung vorhanden ist.
  • Während die hierin beschriebenen Verschlussvorrichtungen chemische Klebstoffe umfassen können, ist der Beutel vorzugsweise für Mehrfachanwendungen ausgelegt. Demzufolge sind wiederverwendbare mechanische Verschlussvorrichtungen für die hierin beschriebene Verwendung bevorzugt. Es kann jedwede wiederverwendbare mechanische Verschlussvorrichtung oder Verschlussmittel verwendet werden, solange die Elemente der Verschlussvorrichtung so angeordnet werden können, dass dann, wenn der Beutel geschlossen wird und die Verschlussvorrichtung in Aktion ist, ein Dampfentlüftungsverschluss vorgesehen ist. Nichteinschränkende Beispiele schließen ein: Beutel, bei welchen die erste und zweite Verschlussvorrichtung zusammen eine Verschlussvorrichtung vom Haken-/Ösen-(VELCRO®-Typ) umfassen; Hakenverschlüsse, wie in dem US-Patent 5 058 247 von Thomas & Blaney, erteilt am 22. Oktober 1991, beschrieben; Beutel, bei welchen die erste und zweite Verschlussvorrichtung zusammen einen Verschluss vom Haken-und-Faden-Verschlußtyp umfassen; Beutel, bei welchen die erste und zweite Verschlussvorrichtung zusammen eine Haft-Verschlussvorrichtung umfassen; Beutel, bei welchen die erste und zweite Verschlussvorrichtung zusammen eine Verschlussvorrichtung vom Umschalter = bzw. Flipflop-Typ umfassen; Beutel, bei welchen die erste und zweite Verschlussvorrichtung zusammen eine Verschlussvorrichtung vom Schnappverschluss-Typ umfassen; sowie Haken-/Ösen-Verschlussvorrichtungen, Verschlussvorrichtungen vom ZIP LOK®-Typ, Verschlussvorrichtungen vom Reißverschluss-Typ und dergleichen, solange die Verschlussvorrichtungen so angebracht sind, dass eine Dampfentlüftung erzielt wird. Andere Verschlussvorrichtungen können zum Einsatz kommen, solange die Dampfentlüftung aufrechterhalten ist, wenn der Beutel verschlossen ist, und die Verschlussvorrichtung robust genug ist, dass die Klappe sich nicht öffnet, während der Beutel und sein Inhalt in dem Wäschetrockner getrommelt werden. Die Verschlussvorrichtungen können so angebracht sein, dass die mehrfachen Dampfentlüftungshohlräume entlang des Verschlusses oder an den Seitenrändern gebildet werden oder so dass der Hohlraum zu einem Ende des Verschlusses versetzt angeordnet ist. Bei noch einer weiteren Ausführungsform sind beide Enden des Beutels mit einem Dampfentlüftungsverschluss versehen. Diese Art von Beutel wird in den Fig. 6 und 7 als "Umhüllungsbeutel (2)" bezeichnet. Bevorzugt für die hierin beschriebene Verwendung ist der "Umhüllungsbeutel", dessen Entlüftung in den in den Fig. 6 und 7 gezeigten mittleren Kurven dargestellt ist.
  • Bevorzugte Beutel des vorgenannten Typs, die für die Verwendung in einem herkömmlichen automatischen Haushalts-Heißluft-Wäschetrockner im amerikanischen Stil bestimmt sind, haben ein Volumen im Bereich von etwa 10 000 cm³ bis etwa 25 000 cm³.
  • Der Beutel ist mit einer ausreichenden Belüftung konstruiert, um einen Teil der Wasserdämpfe (insbesondere zu Beginn des Trocknerzyklus) einzuschließen, doch um einen Austritt des größten Teils des Wassers gegen Ende des Zyklus zu ermöglichen. Bei besagtem anderen Weg wird die Rate der Dampffreisetzung vorzugsweise optimiert, um ein Gleichgewicht zwischen der Dampfentlüftung und dem Dampfeinschluss zu gewährleisten. Eine bevorzugte Beutelkonstruktion verwendet eine wasserdampfundurchlässige Folie, wie Nylon, mit einer Verschlussklappe (vorzugsweise mit einer Haken/Ösen- Verschlussvorrichtung vom VELCRO®-Typ) wie diejenige einer großen Hülle. Der Grad der Schlaffheit bei dem umgefalteten Teil der Verschlussklappe kann variiert werden unter Vorsehung eines Dampfentlüftungs-Lufthohlraums oder einer teilweisen Öffnung, welche die Rate der Dampfentlüftung aus dem Beutel reguliert. Bei einem anderen Modus ist eine Kerbung entlang der Kante der Seitenwand der Klappe gegenüberliegend eingeschnitten, um die Entlüftung weiter einzustellen. Die in den Figuren gezeigten Verschlussvorrichtungen verlaufen nur teilweise entlang des Verschlusses, wodurch ein Entlüften auch entlang der Seitenkanten des Verschlusses ermöglicht wird. Als ein Gesamtvorschlag führt die Durchführung des Verfahrens in der hierin beschriebenen Weise zu einer minimalen Einschrumpfung der Textilien, insbesondere bei Baumwolltextilien, einer minimalen Bildung neuer Falten und der Beseitigung von Falten, die bereits in den Kleidungsstücken vor der Behandlung vorhanden sind. Die Textilien enthalten, wenn sie aus dem Beutel entnommen werden, in der Regel eine bestimmte Menge an Feuchtigkeit. Das bedeutet nicht, dass die Textilien sich notwendigerweise bei Berührung eindeutig "feuchtnass" anfühlen. Vielmehr können sich die Textilien kühl oder kühl-feuchtnass anfühlen aufgrund der Verdampfungswasserluste. Die so erhaltenen Textilien können zur weiteren Luftrocknung aufgehängt werden, wodurch ein Neuentstehen von Falten vermieden wird. Die Textilien können gebügelt werden oder anderen Endbehandlungs- bzw. Appretierungsverfahren unterworfen werden, je nach den Wünschen des Anwenders.
  • Das Folgende soll den Formulator bei der Herstellung und der Verwendung von Dampfentlüftungsbeuteln in der Weise der Erfindung unterstützen, soll aber keine Einschränkung von dieser bedeuten.
  • Beutelabmessungen - Die Fig. 3 zeigt die Gesamtabmessungen eines Beutels mit Einkerbungen: d. h., die Länge (7) der Faltlinie mit 27 5/8 Inch (70,2 cm); die Breite (8) des Beutels mit 26 Inch (66 cm), mit einer Klappe an der Basis der Faltlinie (11) von 2 3/8 Inch (6 cm). In den im Folgenden angegebenen Tests wird auf die offenen Abmessungen des Beutels von "26 In. X 30 In. (66,04 cm X 76,20 cm) Bezug genommen.
  • Die Fig. 4 gibt zusätzliche Details zur Positionierung der verschiedenen Elemente des mit Einkerbungen versehenen Beutels. In dieser Ausführungsform sind alle Abmessungen sowohl für die linke als auch die rechte Seite des Beutels dieselben. Die Abmessungen hierin sind für einen geöffneten Beutel gedacht, welcher etwa 30 Inch (76,2 cm) Gesamtlänge (einschließlich der Klappe) und etwa 26 Inch (66 cm) Breite aufweist. Der Abstand (9) von der Seitenkante des Beutels zum äußersten Rand der Verschlussvorrichtung (3), die sie sich auf der Innenseite der Klappe (S) befindet, beträgt etwa 2 Inch (5 cm). In dieser Ausführungsform umfasst die Verschlussvorrichtung (3) auf der Innenseite der Wand (2a) den Ösenteil eines Streifens vom VELCRO®-Typ, dessen Breite (13) etwa 0,75 Inch (1,9 cm) beträgt und dessen Gesamtlänge etwa 22 Inch (55,9 cm) beträgt. Die Verschlussvorrichtung (6) liegt in ähnlicher Weise auf der Außenseite der Wand 2(b) und umfasst der Hakenteil eines 3/4-Inch-(1,9-cm-)Streifens vom VELCRO®-Typ. Der Abstand (9) kann verringert oder vergrößert werden, um die Entlüftung an den Kanten der Klappe zu verringern oder zu erhöhen, wenn der Beutel geschlossen ist und die Verschlussvorrichtung in Aktion bzw. geschlossen ist. Der Abstand (10) zwischen der obersten Kante der Klappe und der Basis der Einkerbung beträgt etwa 2 7/8 Inch (7,3 cm). Der Abstand (14) zwischen der Seitenkante des Beutels und der Seitenkante der Einkerbung beträgt etwa 0,25 Inch (0,64 cm). Der Abstand (15) zwischen der obersten Kante der Klappe und der Faltung (11) beträgt etwa 2 3/8 Inch (6 cm). Der Abstand (16) zwischen der obersten Kante der Klappe und der Vorderkante des Streifens (3) vom VELCRO®-Typ, der an der Klappe befestigt ist, beträgt etwa 3/8 Inch (0,95 cm). Der Abstand (17) zwischen der Falzung (11) und der untersten Kante der Einkerbung beträgt etwa 1/2 Inch (1,27 cm). Dieser Abstand kann auch variiert werden, um die Dampfentlüftung zu verringern oder zu erhöhen. Ein Bereich von 0,25-1,5 Inch (0,64-3,81 cm) ist typisch. Der Abstand (18) zwischen der obersten Kante des Streifens (6) vom VELCRO®-Typ und der untersten Kante der Einkerbung beträgt etwa 3/4 Inch (1,9 cm). Der Abstand (19) zwischen der untersten Kante des Streifens (3) vom VELCRO®-Typ und der Faltung (11) beträgt etwa 1 1/4 Inch (3,17 cm).
  • Die Fig. 5 gibt weitere Details zu den Abmessungen eines nicht mit Einkerbungen versehenen Umhüllungsbeutels der vorgenannten Gesamtgröße, welcher die Seitenwände (2a) und (2b) umfasst. Wiederum ist jeder der Streifen (3) und (6) vom VELCRO®-Typ etwa 3/4 Inch (1,9 cm) breit und etwa 22 Inch (55,9 cm) lang. Jeder der Streifen ist so positioniert, dass er sich von jeder der Seitenkanten der fertigen Beutelwand und -klappe etwa 2 Inch (5 cm) einwärts befindet. Der Abstand (12) zwischen der Vorderkante der Seitenwand (2b) zur Basiskante des Verschlussvorrichtungsstreifens (3) auf dem Klappteil des Beutels beträgt etwa 2 1/2 Inch (6,35 cm). Der Abstand (20) zwischen der Basiskante des Befestigungsvorrichtungsstreifens (6) zur Vorderkante der Seitenwand (2b) beträgt etwa 2,25 Inch (5,7 cm). Der Abstand (21) zwischen der Vorderkante des Verschlussstreifens (6) zu der Vorderkante der Seitenwand beträgt etwa 1 3/8 Inch (3,5 cm). Der Abstand (22) zwischen der Falte (11) und der Basiskante des Verschlussvorrichtungsstreifens (3) beträgt etwa 2 Inch (5 cm). Der Abstand (23) zwischen der Vorderkante des Verschlussvorrichtungsstreifens (3) und der obersten Kante der Klappe, die eine Verlängerung der Seitenwand (2a) ist, beträgt etwa 0,25 Inch (0,64 cm). Der Abstand (24) beträgt etwa 3 5/8 Inch (9,2 cm). Wie bei dem vorgenannten eingekerbten Beutel kann die Positionierung und die Länge der Verschlussvorrichtungen eingestellt werden, um die Entlüftung zu verringern oder zu erhöhen.
  • Die Konstruktion des hierin verwendeten bevorzugten, wärmebeständigen Dampfentlüftungsbeutels, welcher die Textilien in einem Heißluft-Wäschetrockner oder einer ähnlichen Vorrichtung aufnimmt, verwendet vorzugsweise wärmebeständige Folien, um die benötigte Temperaturbeständigkeit gegenüber einer inneren Selbstversiegelung und einer äußeren Oberflächenverformung, die manchmal durch überhitzte Wäschetrockner verursacht wird, vorzusehen. Ferner sind die Beutel gegenüber chemischen Mitteln, die bei Reinigungs- oder Frischaltezusammensetzungen hierin verwendet werden, beständig. Durch die richtige Auswahl des Beutelmaterials werden unannehmbare Resultate, wie ein Schmelzen des Beutels, Schmelzlöcher in Beuteln und ein Wand-an-Wand-Versiegeln der Beutel vermieden. Bei einem bevorzugten Modus ist die Verschlussvorrichtung auch aus einem wärmebständigen Material aufgebaut.
  • Wie in den Fig. 3 und 5 gezeigt, wird bei einer Ausführungsform 1 bis 3 mil (0,025-0,076 mm) wärmebeständige Nylon-6-Folie gefaltet und zu einem Einschlussbeutel versiegelt. Das Versiegeln kann unter Einsatz von standardmäßiger Impuls-Erwärmungsgerätschaft erfolgen. Bei einem anderen Modus wird eine Lage aus Nylon einfach in zwei Hälften gefaltet und entlang zwei seiner Kanten versiegelt. Bei noch einem weiteren Modus können Beutel durch Lufiblasoperationen hergestellt werden. Das Verfahren der Zusammensetzung der Beutel kann variiert werden in Abhängigkeit von der dem Hersteller zur Verfügung stehenden Gerätschaft und ist nicht für die praktische Durchführung der Erfindung kritisch.
  • Die Abmessungen des Verschlussbeutels können je nach dem gewünschten Verwendungszweck variieren. Zum Beispiel kann ein relativ kleiner Beutel vorgesehen werden, welcher ausreichend ist, um ein oder zwei Blusen aufzunehmen. Alternativ kann ein größerer Beutel, welcher für die Behandlung einer Männer-Sportbekleidung geeignet ist, vorgesehen werden. Typischerweise haben die hierin beschriebenen Beutel ein Innenvolumen von etwa 10 000 cm³ bis etwa 25 000 cm³. Beutel in diesem Größenbereich sind ausreichend, um eine ziemliche Ladung an Textilien (z. B. 0,2-5 kg) aufzunehmen, ohne so groß zu sein, dass sie die Trocknerventile in den meisten Haushaltstrocknern vom US-amerikanischen Stil verstopfen. Etwas kleinere Beutel können in relativ gesehen kleineren europäischen und japanischen Trocknern verwendet werden.
  • Der hierin beschriebene Beutel ist bevorzugt flexibel, doch ist er vorzugsweise beständig genug, um Mehrfachanwendungen auszuhalten. Der Beutel besitzt auch vorzugsweise eine ausreichende Steifigkeit, so dass er beim Gebrauch hin und her wogen kann, wodurch dessen Inhalt während des Gebrauchs frei in dem Beutel umhertaumeln kann. Typischerweise werden solche Beutel aus Polymerlagen von 0,025 mm bis 0,076 mm (1-3 mil) Dicke hergestellt. Wenn mehr Steifigkeit in dem Beutel erwünscht ist, können etwas dickere Lagen verwendet werden.
  • Neben den thermisch stabilen "Nur-Nylon"-Beuteln können die hierin beschriebenen Einschlussbeutel auch unter Verwendung von Lagen aus coextrudiertem Nylon- und/oder Polyester- oder Nylon- und/oder Polyester-Außen- und/oder Innenschichten, welche einen weniger thermisch geeigneten inneren Kern wie Polypropylen umgeben, hergestellt werden. Bei einem anderen Modus wird ein Beutel unter Verwendung einer nicht gewebten äußeren "Schale" gebaut, welche ein wärmebeständiges Material, wie Nylon oder Polyethylenterephthalat, und eine innere Lage aus einem Polymer, welches eine Dampfbarriere vorsieht, umfasst. Die nicht gewebte äußere Schale schützt den Beutel vor einem Schmelzen und sorgt für einen verbesserten taktilen Eindruck beim Anwender. Ganz gleich welche Konstruktion verwendet wird, das Ziel ist es, die Unversehrtheit des Beutels unter Bedingungen einer thermischen Beanspruchung bei Temperaturen bis zu mindestens etwa 400-500ºF (204ºC bis 260ºC) zu schützen. Unter Bedingungen, wo eine übermäßige Erhitzung nicht von Belang ist, kann der Beutel aus Polyester, Polypropylen oder jedwedem anderen geeigneten Polymermaterial hergestellt sein.
  • Dampfentlüftungs-Bewertung - Im breitesten Sinne soll der bevorzugte Dampfentlüftungs-Einschlussbeutel, welcher in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, in der Lage sein, mindestens etwa 40%, vorzugsweise mindestens etwa 60%, bis zu etwa 90%, vorzugsweise nicht mehr als etwa 80% auf Gewichtsbasis der in den Beutel eingeführten Gesamtfeuchtigkeit innerhalb des Betriebszyklus des Wäschetrockners oder einer anderen in dem hierin beschriebenen Verfahren verwendeten Heißluftvorrichtung zu entlüften.
  • Es wird von Kennern des Betriebs von Heißluft-Wäschetrocknern und ähnlichen Vorrichtungen anerkannt, dass die Belüftungsrate in der Regel nicht konstant ist über den gesamten Betriebszyklus. Alle Trockner besitzen eine Aufwärmperiode zu Beginn des Betriebszyklus, und diese kann je nach den Spezifikationen des Herstellers schwanken. Die meisten Trockner haben eine Abkühlperiode am Ende des Betriebszyklus. Eine gewisse Entlüftung aus dem Einschlussbeutel kann während dieser Aufwärm- und Abkühlperioden erfolgen, doch ist deren Rate allgemein niedriger als die Entlüftungsrate über die Hauptperiode des Trocknungszyklus. Weiterhin werden selbst während der Hauptperiode des Zyklus zahlreiche moderne Trockner mit Thermostateinstellungen gebaut, die ein periodisches Ansteigen oder Sinken der Lufttemperatur in dem Trockner bewirken, wodurch eine Überhitzung vermieden wird. Daher wird typischerweise eher eine durchschnittliche als eine konstante Trocknerbetriebstemperatur im Targetbereich von etwa 50º bis etwa 85ºC erzielt.
  • Darüber hinaus hat der Benutzer des vorliegenden Einschlussbeutels die Wahl, den Betrieb der Trocknervorrichtung zu stoppen, bevor der Zyklus vollendet wurde. Einige Anwender können den Erhalt von Textilien wünschen, welche immer noch leicht feuchtnass sind, so dass sie leicht gebügelt werden können oder anderen Endbehandlungsoperationen unterzogen werden können.
  • Abgesehen von dem angewandten Zeitraum hängt das Dampf-Entlüftungs-Gleichgewicht ("VVE") für irgendeinen speziellen Typ eines Dampfentlüftungsverschlusses hauptsächlich von der in dem Trockner erreichten Temperatur ab - was, wie obenstehend erwähnt, typischerweise als einen durchschnittliche "Trockner-Lufttemperatur" ausgewiesen wird. Tatsächlich ist die in dem Einschlussbeutel erreichte Temperatur in dieser Hinsicht signifikanter, kann indes schwer exakt zu messen sein. Da die Wärmeübertragung durch die Wände des Beutels hindurch ziemlich effizient ist infolge der Dünnheit der Wände und der von herkömmlichen Wäschetrocknern geleisteten Taumelwirkung, ist eine vernünftige Annäherung zur Messung des VVE die Bezugnahme auf die durchschnittliche Trocknerlufttemperatur.
  • Der folgende Dampf-Entlüftungs-Bewertungstest (VVET) erläutert die vorgenannten Punkte ausführlicher. Größere oder kleinere Einschlussbeutel können verwendet werden je nach dem Volumen der Trocknertrommel, der Größe der Textilladung und dergleichen. Wie obenstehend erwähnt, soll der Einschlussbeutel jedoch in jedem Fall einen Grad der Entlüftung oder einen VVE-"Wert" von mindestens etwa 40% (40 VVE), vorzugsweise von mindestens etwa 60% (60 VVE) bis zu etwa 90% (90 VVE) erzielen.
  • Dampfentlüftungs-Bewertungstest Materialien:
  • Umhüllungs- oder "Standard"-, d. h. Kontrolleinschlussbeutel zur Bewertung hinsichtlich des VVE. Trägersubstrat (15" · 11"; 38,1 cm · 27,9 cm) HYDRASPUN®-Trägersubstratlage bzw. -folie von Dexter mit (10444)- oder ohne (10244)-Bindemittel.
  • Wollbluse: RN77390, Stil 12288, Gewicht etwa 224 Gramm
  • Seidenbluse: RN40787, Stil 0161, Gewicht etwa 81 Gramm
  • Rayon-Stoffstück: 45" · 17" (114,3 cm · 43,2 cm), Gewicht etwa 60 Gramm Säckchen: 5" · 6,375" (12,7 cm · 16,2 cm) zur Aufnahme des Trägersubstrats und von Wasser Entionisiertes Wasser; das Gewicht ist variabel, um den VVE zu ermitteln.
  • Vorbehandlung von Textilien:
  • 1. Die Wolle-, Seide- und Rayonmaterialien werden in einen Whirlpooltrockner (Modell LEC7646- DQO) 10 Minuten lang bei hoher Wärmeeinstellung gegeben, wobei der Erwärmungszyklus im Bereich von etwa 140ºF-165ºF liegt, um die bei Umgebungsbedingung aufgenommene Feuchtigkeit zu entziehen.
  • 2. Die Textilien werden dann aus dem Trockner entnommen und in versiegelte Nylon- oder Kunststoffbeutel (Minimum 3 mil. Dicke) gegeben, um die Feuchtigkeitsaufnahme aus der Atmosphäre zu minimieren.
  • Testverfahrensweise:
  • 1. Wasser mit verschiedenen gemessenen Gewichten von 0 bis etwa 40 Gramm wird auf das Trägersubstrat mindestens 30 Minuten vor der Durchführung eines Entlüftungsbeuteltests aufgebracht. Das Substrat wird gefaltet, in ein Säckchen gegeben und verschlossen.
  • 2. Jede Textilie wird getrennt gewogen, und es werden die Trockengewichte aufgezeichnet. Die Gewichte werden ebenfalls für das trockene Trägersubstrat, das Substrat enthaltende trockene Säckchen und den zu bewertenden trockenen Einschlussbeutel aufgezeichnet.
  • 3. Jedes Kleidungsstück wird in den zu bewertenden Beutel zur Dampfentlüftung zusammen mit dem Wasser enthaltenden Substrat gegeben (entnommen aus seinem Säckchen und entfaltet).
  • 4. Der Beutel wird verschlossen, ohne die Luft herauszupressen und in den Whirlpool-Trockner 30 Minuten lang bei der hohen Wärmeeinstellung gegeben unter einem Taumelnlassen im Standardbetriebsmodus des Trockners.
  • 5. Nach 30 Minuten wird der Beutel aus dem Trockner entnommen und jede Textilie, das Trägersubstrat, der Beutel und das Säckchen werden hinsichtlich der Wassergewichtszunahme im Verhältnis zum Trockenzustand gewogen. (Ein möglicher geringerer Gewichtsverlust für den Einschlussbeutel aufgrund der Trocknerwärme wird in den Berechnungen ignoriert.)
  • 6. Die Gewichtszunahme jedes Kleidungsstücks wird als Prozent der auf das Trägersubstrat aufgebrachten Gesamtfeuchtigkeit aufgezeichnet.
  • 7. Die verbleibende ungemessene Feuchtigkeit, geteilt durch die Gesamtfeuchtigkeit, wird als Prozent Entlüftung aus dem Trocknerbeutel aufgzeichnet.
  • 8. Wenn eine Reihe von insgesamt angewandten Feuchtigkeitsanteilen bewertet wird, ist zu sehen, dass oberhalb von etwa 15-20 Gramm Wasser die Prozentsätze des entlüfteten Wassers im Wesentlichen konstant werden und dies der Dampf-Entlüftungs-Gleichgewichtswert, VVE, für die spezielle Beutel-Entlüftungskonstruktion ist.
  • Es lässt sich anhand der Untersuchung einer Reihe von VVET-Resultaten bei verschiedenen anfänglichen Feuchtigkeitsanteilen ersehen, dass das Wasser bei geringeren anfänglichen Anteilen in unverhältnismäßiger Weise durch die Bekleidungsladung, den Kopfraum (Headspace) und den Nylonbeutel aufgenommen wird, so dass die Entlüftung von Wasser und flüchtigen üblen Gerüchen ernsthaft erst beginnt, nachdem der VVE-Wert erhalten wurde. Da dies nur dann eintritt, wenn etwa 15-20 Gramm oder mehr an Wasser anfänglich eingefüllt werden, ist zu erkennen, dass ein VVE von größer als etwa 40 benötigt wird, um eine übermäßige Durchnässung der Kleidungsstücke zu vermeiden, was zu einer unannehmbaren Nass-Verfestigung von Falten führt, wie hierin erläutert.
  • Textilfalten können visuell durch erfahrene Begutachter bewertet werden. Zum Beispiel können Seidentextilien, die ziemlich leicht Falten bilden, verwendet werden, um den Grad der durch die vorliegenden Verfahren erzielten Faltenbeseitigung mit Hilfe des Dampfentlüftungs-Beutels zu bewerten. Andere einzelne oder mehrfache Textilien können wahlweise verwendet werden. Ein Labortest ist der folgende.
  • Faltenentfernungstest Materialien:
  • Wie obenstehend für VVET.
  • Entionisiertes Wasser, Gewichtsbereich (0-38 Gramm)
  • Vorbehandlung von Textilien
  • Die Seidentextilie wird in einen Packkorb, Korb oder eine Trommel gegeben, um normale Bedingungen zu simulieren, die nach dem Tragen festzustellen sind. Diese Aufbewahrungsbedingungen liefern Kleidungsstücke, die stark gefaltet sind (wohldefinierte Knitterfalten) und erfordern eine feuchte Umgebung zum Entspannen der Falten.
  • Testverfahrensweise:
  • 1. Eine Seidentextilie wird in einen zu testenden Einschlussbeutel gelegt.
  • 2. Wasser (0-38 Gramm) wird auf das Trägersubstrat mindestens 30 Minuten lang vor Durchführung des Tests aufgebracht, in ein Säckchen gegeben und verschlossen.
  • 3. Das Seidenbekleidungsstück wird in den Test-Verschlussbeutel zusammen mit dem wasserhaltigen Substrat gegeben (aus seinem Säckchen entnommen und entfaltet).
  • 4. Der Beutel wird verschlossen und in einen Whirlpool-Trockner (Modell LEC7646DQ0) 30 Minuten lang bei hoher Hitze (48-74ºC-Zyklus) gelegt.
  • 5. Nach 30 Minuten wird der Trocknerbeutel aus dem Trockner SOGLEICH entnommen und das Seidenbekleidungsstück wird auf einen Aufhänger gehängt.
  • 6. Das Seidenbekleidungsstück wird anschließend visuell gegenüber dem Kontroll-Bekleidungsstück aus derselben Vorbehandlung von Textilien begutachtet.
  • Parfüm - Wie obenstehend erwähnt, können verschiedene Behandlungsmittel auf die Textilien während des vorliegenden Verfahrens aufgebracht werden. Ein Typ eines Mittels umfasst verschiedene Parfümmaterialien. Allerdings sollte der Parfümierer zumindest einige Parfümchemikalien auswählen, die einen ausreichend hohen Siedepunkt aufweisen, dass sie nicht völlig aus dem Beutel zusammen mit den Wasserdämpfen während des hierin beschriebenen Trocknungsverfahrens entlüftet werden. Eine breite Vielzahl an Aldehyden, Ketonen, Estern, Acetalen und dergleichen, Parfümeriechemikalien, die Siedepunkte von oberhalb etwa 50ºC, vorzugsweise oberhalb etwa 85ºC aufweisen, sind bekannt. Solche Bestandteile können durch das hierin beschriebene Verfahren abgegeben werden und können in die Kleidungsstücke des Einschlussbeutels während des hierin beschriebenen Verfahrens eindringen gelassen werden. Nichteinschränkende Beispiele für Parfümmaterialien mit relativ hochsiedenden Komponenten schließen verschiedene essentielle Öle, Resinoide und Harze aus einer Vielzahl an Quellen, darin eingeschlossen, aber nicht beschränkt auf, Orangenöl, Lemonenöl, Patchouli, Peru-Balsam, Olibanum-Resionoid, Styrax, Labdanumharz, Muskatnuss, Cassia-Öl, Benzoinharz, Koriander, Lavandin und Lavendel ein. Noch weitere Parfümchemikalien schließen Phenylethylalkohol, Terpineol und gemischte Pinienölterpene, Linalool, Linalylacetat, Geraniol, Nerol, 2-(1,1 -Dimethylethyl)-cylcohexanolacetat, Orangenterpene und Eugenol ein. Selbstverständlich können niedrigsiedende Materialien eingeschlossen werden, unter der Voraussetzung, dass infolge der Entlüftung ein gewisser Verlust auftreten kann.
  • Verfahrensbedingungen
  • Wie in den Zeichnungen veranschaulicht zeigt die Fig. 1 eine stilisierte Darstellung eines feuchten Kleidungsstückes (1) zur hierin beschriebenen Verwendung. Die Fig. 2 veranschaulicht eine Form eines vorgeformten, eingekerbten Einschlussbeutels in einer offenen Konfiguration mit dem losen Kleidungsstück (1), der ersten Seitenwand (2a), der zweiten Seitenwand (2b), der ersten Verschlussvorrichtung (3), der Seitenversiegelung (4) und der flexiblen Klappe (5). Bei Verwendung wird die flexible Klappe (S) entlang einer Faltlinie (11) gefaltet, um den Dampfentlüftungsverschluss für den Beutel vorzusehen.
  • Die Fig. 3 zeigt den eingekerbten Beutel vom "Umhüllungs-Typ" in einer fertiggestellten Konfiguration, welcher lose das feuchte Kleidungsstück (1) enthält. Bei Verwendung wird die Klappe (5) entlang der Faltlinie (11) gefaltet, um die erste Verschlussvorrichtung (3) mit der gegenüberliegenden zweiten Verschlussvorrichtung (6) zu verbinden, um die Klappe zu verschließen, wodurch ein Dampfentlüftungsverschluss vorgesehen wird, welcher ausreichend stabil ist, um dem Taumeln in einem Heißluft- Wäschetrockner oder einer ähnlichen Vorrichtung zu widerstehen.
  • Die Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht der Kante des eingekerbten Einschlussbeutels, welche das Innere der ersten Seitenwand (2a) und der zweiten Seitenwand (2b), die erste Verschlussvorrichtung (3), die zweite Verschlussvorrichtung (6), die Klappe (5) und die Faltlinie (11) veranschaulicht. Der Abstand zwischen dem Rand des Beutels (9) und der Tiefe der Einkerbung (11) in der zweiten Seitenwand (2b) sind Abmessungen, welche hierin obenstehend dargelegt sind.
  • Die Fig. 5 beschreibt den nicht eingekerbten Entlüftungsbeutel mit dem darin lose enthaltenen feuchten Bekleidungsstück.
  • Die obenstehend angegebenen Abmessungen sind für Einschlussbeutel, die entworfen sind, um frei innerhalb der Trommel eines herkömmlichen Haushalts-Heißluft-Wäschetrockners im US-amerikanischen Stil mit einem Trommelvolumen von etwa 170-210 Litern (Haushaltsgröße) zu taumeln. Der Beutel mit den angegebenen Abmessungen ist für die Behandlung von bis zu etwa 5 kg Textilladung bei einer Einzelanwendung bestimmt. Die Abmessungen können proportional für größere oder kleinere Beutel eingestellt werden, um den gewünschten VVE zu erzielen und eine wirksame Verwendung in Trocknern mit größeren oder kleineren Trommeln sicherzustellen. Zum Beispiel würde das Gesamtvolumen eines Einschlussbeutels, welcher für die Verwendung in einem durchschnittlichen europäischen Haushalts-Wäschetrockner (oder einer US-"Wohnungs"-Größe von ca. 90 Liter Trommelvolumen) konstruiert ist, etwa 60% des Volumens für einen durchschnittlichen US-Trockner ausmachen.
  • Bei einem typischen Modus wird der Nylon- oder andere hitzebeständige Dampfentlüftungs-Beutel mit den zu trocknenden feuchten Textilien verschlossen und in die Trommel eines automatischen Heißluft-Wäschetrockners bei Temperaturen von 40ºC-150ºC gegeben. Die Trommel wird sich drehen gelassen, was an den Beutel eine Taumelwirkung überträgt und dessen Inhalt gleichzeitig mit dem Taumelnlassen bewegt. Das Trommeln und Erwärmen wird mindestens etwa 10 Minuten lang, typischerweise etwa 20 Minuten bis etwa 60 Minuten lang durchgeführt. Dieser Schritt kann über längere oder kürzere Zeiträume durchgeführt werden, in Abhängigkeit von Faktoren wie der Natur der Textilien, der Textilladung, der Menge der angewandten Wärme und dergleichen, entsprechend den Bedürfnissen des Anwenders. Während dieses Schritts werden mehr als etwa 40%, vorzugsweise mehr als etwa 80% der Feuchtigkeit vorzugsweise aus dem Beutel entlüftet. Hinsichtlich der Faltenbeseitigungsfunktion des hierin - beschriebenen Verfahrens wird ersichtlich, dass die Faltenbildung durch die Art der Textilie, die Textilienwebart, Textilienappreturen und dergleichen beeinflusst werden kann. Für Textilien, die zu einer Faltenbildung neigen, ist es bevorzugt, den hierin verwendeten Dampfentlüftungsbeutel nicht zu überladen. Daher kann es für einen Beutel beispielsweise mit einer Betriebskapazität von bis zu etwa 5 kg Textilien das Beste sein, nur bis zu etwa 60% der Kapazität (d. h. bis zu etwa 3 kg) an Textilien zu verarbeiten, um die Faltenbildung weiter zu minimieren.
  • Die folgenden Beispiele erläutern die vorliegende Erfindung weiter, sollen diese aber nicht einschränken.
  • Beispiel 1
  • Eine Ladung von Baumwollkleidungsstücken wird in einer herkömmlichen automatischen Toplader- Waschmaschine gewaschen, darin eingeschlossen der Spül- und "Trockenschleuder"-Zyklus. Drei Pfund (Pounds) (auf Basis des Trockengewichts der Kleidungsstücke) der resultierenden feuchtnassen Kleidungsstücke werden lose in einen Dampfentlüftungsbeutel von ca. 25 000 cm³ des in Fig. 5 beschriebenen Typs gegeben. Die Luft wird vorzugsweise nicht aus dem Beutel herausgepresst. Die Klappe des Beutels wird verschlossen, um einen Entlüftungshohlraum am Beutelmund vorzusehen. Der Beutel und sein Inhalt werden in einen herkömmlichen Heißluft-Wäschetrockner gegeben, welcher in standardmäßiger Weise 20-40 Minuten lang unter Erhitzung bei 40ºC-150ºC im Durchschnitt und unter Trommeln betrieben wird. Wenn die Kleidungsstücke nahezu trocken sind (ca. 2-3% Feuchtigkeitsanteil), werden sie aus dem Beutel entnommen und lufttrocknen gelassen.
  • Beispiel II
  • Feuchtnasse Baumwollkleidungsstücke werden mit einer 1%-igen (Gew.) wässrigen Parfümzusammensetzung besprüht. Die Kleidungsstücke werden in einen Dampfentlüftungsbeutel gegeben und in der Weise wie in Beispiel I behandelt. Das Parfüm durchdringt die Kleidungsstücke unter Vorsehung eines langanhaltenden Frischeeindrucks.
  • Beispiel III
  • Baumwollkleidungsstücke werden gleichmäßig durch Besprühen mit einer 1%-igen (Gew.) wässrigen 1 : 1-Mischung von phenolischen Kohlenwasserstoffen (Phenol; Natriumphenolat) und natürlichen Ölen (Eugenol; Citrusölterpene) befeuchtet. Typischerweise wird die wässrige Mischung in einem Anteil verwendet, welcher ungefähr 25 Gew.-% der zu behandelnden Kleidungsstücke (d. h. 0,25 X) beträgt. Die befeuchteten Kleidungsstücke werden anschließend wie in Beispiel I behandelt. Die Kleidungsstücke werden auf diese Weise mit den Phenolen/Ölen unter Vorsehung eines Desinfizierungsvorteils durchtränkt.

Claims (6)

1. Verbessertes Verfahren zum Waschen oder sonstigen Behandeln von feuchten Textilien, welche 0,1 X bis 3 X ihres Gewichtes an Wasser enthalten, durch Einbringen solcher feuchten Textilien in einen Dampfentlüftungs-Einschlußbeutel, danach Erwärmen des Beutels in einer mechanischen Vorrichtung auf eine ausreichende Temperatur, um die Feuchtigkeit in dem Beutel zu verdampfen und danach Entfernen der Textilien aus dem Beutel, wobei das Verfahren weiterhin dadurch gekennzeichnet ist, daß mindestens etwa 40 bis zu etwa 90 Gew.-% der in den Dampfentlüftungs-Beutel eingebrachten Gesamtfeuchtigkeit während des Erwärmungsschrittes daraus entlüftet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Textilien Baumwolle sind.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1-2, wobei die Textilien auf einen Feuchtigkeitsgehalt von 1% bis 10% innerhalb des Beutels getrocknet werden.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1-3, wobei die Textilien aus dem Beutel entfernt werden und das Trocknen außerhalb der mechanischen Vorrichtung vervollständigt wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1-4, wobei die Textilien während des Trocknungsverfahrens in der mechanischen Vorrichtung mit einem Behandlungsmittel imprägniert werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Behandlungsmittel ein Vertreter ist, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Desinfektionsmitteln, Antifaltenbildungsmitteln und Parfüms.
DE69804781T 1997-01-17 1998-01-16 Textilbehandlung in einem belüftungsbeutel Expired - Fee Related DE69804781T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US08/785,441 US5762648A (en) 1997-01-17 1997-01-17 Fabric treatment in venting bag
PCT/US1998/000943 WO1998031863A2 (en) 1997-01-17 1998-01-16 Fabric treatment in venting bag

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69804781D1 DE69804781D1 (de) 2002-05-16
DE69804781T2 true DE69804781T2 (de) 2002-11-21

Family

ID=25135528

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69804781T Expired - Fee Related DE69804781T2 (de) 1997-01-17 1998-01-16 Textilbehandlung in einem belüftungsbeutel

Country Status (7)

Country Link
US (1) US5762648A (de)
EP (1) EP0973970B1 (de)
JP (1) JP2001509062A (de)
AR (1) AR011424A1 (de)
CA (1) CA2277933A1 (de)
DE (1) DE69804781T2 (de)
WO (1) WO1998031863A2 (de)

Families Citing this family (26)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997029178A1 (en) * 1996-02-09 1997-08-14 The Procter & Gamble Company Article for cleaning surfaces
EP0972105A1 (de) * 1997-03-27 2000-01-19 The Procter & Gamble Company Bedecktes reinigungstuch
BR9812013A (pt) * 1997-08-27 2000-09-26 Procter & Gamble Kits para limpeza a seco sem saco e processos para limpeza a seco
US6576323B2 (en) 1998-03-11 2003-06-10 Procter & Gamble Fabric cleaning article with texturing and/or a tackiness agent
US6759006B1 (en) 1998-04-24 2004-07-06 The Procter & Gamble Company Fabric sanitization process
US6855172B2 (en) * 1998-10-13 2005-02-15 Dry, Inc. Dry-cleaning article, composition and methods
CA2346725A1 (en) * 1998-10-22 2000-04-27 The Procter & Gamble Company Bleach containing compositions for stain removal and methods of heat activation of the bleach
US6315800B1 (en) 1998-10-27 2001-11-13 Unilever Home & Personal Care Usa, A Division Of Conopco, Inc. Laundry care products and compositions
EP1141467B1 (de) * 1998-12-22 2003-10-08 The Procter & Gamble Company Dreidimensionaler textilbehandlungsbeutel, der einem zusammenfallen während des gebrauchs widersteht
US6684440B1 (en) 1998-12-22 2004-02-03 Procter & Gamble Company Three dimensional fabric care bag that resists collapsing during use
US6180115B1 (en) 1999-03-01 2001-01-30 Laurel Jean Conrard Spa gems mineral bath
US6381870B1 (en) 2000-01-07 2002-05-07 Milliken & Company Bag for home dry cleaning process
WO2001071088A1 (en) * 2000-03-20 2001-09-27 The Procter & Gamble Company Fabric bag for use in fabric care processes
CZ20023927A3 (cs) * 2000-06-05 2003-04-16 The Procter & Gamble Company Způsob použití vodní páry a lipofilní tekutiny na čištění vláken
US10822577B2 (en) 2002-04-09 2020-11-03 Gregory van Buskirk Fabric treatment method for stain release
US10900168B2 (en) 2002-04-09 2021-01-26 Gregory van Buskirk Fabric treatment for stain repellency
US20030192485A1 (en) * 2002-04-10 2003-10-16 William Opfel Method and systems for disinfecting animal bedding and stalls
US20070166186A1 (en) * 2004-02-11 2007-07-19 Stec Michael J Descenting apparatus and method
US8257648B2 (en) 2004-12-21 2012-09-04 Scott Elrod System and method for reducing odors in a blind
US20070212253A1 (en) * 2004-12-21 2007-09-13 Elrod Scott A Descenting systems and methods
US8329096B2 (en) 2004-12-21 2012-12-11 Parah, Llc Systems and methods for detecting descented material
US8187533B2 (en) * 2004-12-21 2012-05-29 Parah, Llc Descenting systems and methods
US7939015B1 (en) 2004-12-21 2011-05-10 Parah, Llc Method of descenting hunter's clothing
US20100289655A1 (en) 2004-12-21 2010-11-18 Elrod Scott A Detecting descented material
US20090151186A1 (en) * 2007-12-17 2009-06-18 Thomasene Filmore Easy clean dryer vent hookup
US9479741B2 (en) 2012-04-04 2016-10-25 Guy LaMonte McClung, III System and methods for detecting efforts to thwart material detection by service animals

Family Cites Families (64)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1747324A (en) * 1928-03-10 1930-02-18 Benjamin M Savitt Process of cleaning furs, fabrics, and the like
US3442692A (en) * 1965-08-13 1969-05-06 Conrad J Gaiser Method of conditioning fabrics
US3432253A (en) * 1966-04-27 1969-03-11 Peter Ray Dixon Fabric cleaning process
US3422867A (en) * 1966-12-21 1969-01-21 Yuhuan Wu Device for washing and drying of delicate fabrics such as nylon hose,lingerie,and the like
US3882038A (en) * 1968-06-07 1975-05-06 Union Carbide Corp Cleaner compositions
US3591510A (en) * 1968-09-30 1971-07-06 Procter & Gamble Liquid hard surface cleaning compositions
US3593544A (en) * 1969-11-24 1971-07-20 Gen Electric Automatic clothes dryer to heat shrink transfer agent used to clean fabrics
US3647354A (en) * 1969-11-24 1972-03-07 Gen Electric Fabric-treating method
US3737387A (en) * 1970-06-15 1973-06-05 Whirlpool Co Detergent composition
US3633538A (en) * 1970-10-20 1972-01-11 Colgate Palmolive Co Spherical device for conditioning fabrics in dryer
FR2126919B1 (de) * 1971-01-18 1976-07-23 Rhone Progil
US3764544A (en) * 1971-08-06 1973-10-09 L Haworth Spot remover for wearing apparel
US3748268A (en) * 1972-03-27 1973-07-24 Minnesota Mining & Mfg Spot and stain removing composition
US4007300A (en) * 1973-04-03 1977-02-08 The Procter & Gamble Company Method of conditioning fabrics in a clothes dryer
US3956556A (en) * 1973-04-03 1976-05-11 The Procter & Gamble Company Article for conditioning fabrics in a clothes dryer
DE2501464A1 (de) * 1974-01-29 1975-07-31 Procter & Gamble Bleichverfahren
US4126563A (en) * 1974-07-08 1978-11-21 Graham Barker Composition for treating fabrics, method for making and using the same
US3949137A (en) * 1974-09-20 1976-04-06 Akrongold Harold S Gel-impregnated sponge
US4013575A (en) * 1975-11-28 1977-03-22 Fmc Corporation Dry cleaning with peracids
DE2603802C2 (de) * 1976-02-02 1987-05-14 Henkel KGaA, 4000 Düsseldorf Verfahren zur Reinigung stark verschmutzter Textilien
JPS531204A (en) * 1976-06-25 1978-01-09 Kao Corp Nonaqueous detergent compositions
DE2635257A1 (de) * 1976-08-05 1978-02-09 Henkel Kgaa Mittel zum nachbehandeln gewaschener waesche im waeschetrockner
JPS5354208A (en) * 1976-10-27 1978-05-17 Kao Corp Detergent composition for dry cleaning
GB1598911A (en) * 1978-05-24 1981-09-23 Gomm K Dry cleaning
US4336024A (en) * 1980-02-22 1982-06-22 Airwick Industries, Inc. Process for cleaning clothes at home
US4630312A (en) * 1981-02-20 1986-12-16 Milstein Elisabeth M L Laundry bag for nylon hosiery and the like
CA1196620A (en) * 1981-06-26 1985-11-12 Donald Barby Substrate carrying a porous polymeric material
US4395261A (en) * 1982-01-13 1983-07-26 Fmc Corporation Vapor hydrogen peroxide bleach delivery
US4606842A (en) * 1982-03-05 1986-08-19 Drackett Company Cleaning composition for glass and similar hard surfaces
US4532722A (en) * 1983-02-07 1985-08-06 Sax Stephen H Fabric conditioning device
US4594362A (en) * 1983-07-06 1986-06-10 Creative Products Resource Associates, Ltd. Friable foam textile cleaning stick
US4689168A (en) * 1984-06-08 1987-08-25 The Drackett Company Hard surface cleaning composition
GB8513480D0 (en) * 1985-05-29 1985-07-03 Unilever Plc Conditioning fabrics in tumble-dryer
US4886615A (en) * 1985-08-05 1989-12-12 Colgate-Palmolive Company Hydroxy polycarboxylic acid built non-aqueous liquid cleaning composition and method for use, and package therefor
CA1293669C (en) * 1985-08-16 1991-12-31 The B.F. Goodrich Company Liquid detergent compositions
US5004557A (en) * 1985-08-16 1991-04-02 The B. F. Goodrich Company Aqueous laundry detergent compositions containing acrylic acid polymers
US4692277A (en) * 1985-12-20 1987-09-08 The Procter & Gamble Company Higher molecular weight diols for improved liquid cleaners
US4659496A (en) * 1986-01-31 1987-04-21 Amway Corporation Dispensing pouch containing premeasured laundering compositions
US4714353A (en) * 1986-08-06 1987-12-22 Leaphart C Mark Laundering bag for paired items
GB8620845D0 (en) * 1986-08-28 1986-10-08 Reckitt & Colmann Prod Ltd Treatment of textile surfaces
US4909962A (en) * 1986-09-02 1990-03-20 Colgate-Palmolive Co. Laundry pre-spotter comp. providing improved oily soil removal
DE3768398D1 (de) * 1986-09-22 1991-04-11 Procter & Gamble Europ Pastenfoermige reinigungsmittel.
US4758641A (en) * 1987-02-24 1988-07-19 The B F Goodrich Company Polycarboxylic acids with small amount of residual monomer
US5102573A (en) * 1987-04-10 1992-04-07 Colgate Palmolive Co. Detergent composition
US4806254A (en) * 1987-05-26 1989-02-21 Colgate-Palmolive Co. Composition and method for removal of wrinkles in fabrics
US4849257A (en) * 1987-12-01 1989-07-18 The Procter & Gamble Company Articles and methods for treating fabrics in dryer
GB8802106D0 (en) * 1988-01-30 1988-02-24 Procter & Gamble Hard-surface cleaning compositions
US5041230A (en) * 1988-05-16 1991-08-20 The Procter & Gamble Company Soil release polymer compositions having improved processability
US4943392A (en) * 1988-06-03 1990-07-24 The Procter & Gamble Company Containing butoxy-propanol with low secondary isomer content
US5062973A (en) * 1989-04-04 1991-11-05 Creative Products Resource Associates, Ltd. Stearate-based dryer-added fabric modifier sheet
US5173200A (en) * 1989-04-04 1992-12-22 Creative Products Resource Associates, Ltd. Low-solvent gelled dryer-added fabric softener sheet
GB8923285D0 (en) * 1989-10-16 1989-12-06 Unilever Plc Fabric conditioning article
JPH05504584A (ja) * 1989-12-19 1993-07-15 バッカイ インタナショナル インコーポレイテッド 水性洗浄剤/脱脂剤エマルション組成物
US5112358A (en) * 1990-01-09 1992-05-12 Paradigm Technology Co., Inc. Method of cleaning heavily soiled textiles
WO1991013145A1 (en) * 1990-02-28 1991-09-05 The Dow Chemical Company Ionizable polymer cleaning compositions and methods for cleaning stains
US5080822A (en) * 1990-04-10 1992-01-14 Buckeye International, Inc. Aqueous degreaser compositions containing an organic solvent and a solubilizing coupler
US5238587A (en) * 1991-03-20 1993-08-24 Creative Products Resource Associates, Ltd. Dry-cleaning kit for in-dryer use
US5213624A (en) * 1991-07-19 1993-05-25 Ppg Industries, Inc. Terpene-base microemulsion cleaning composition
US5253775A (en) * 1992-01-22 1993-10-19 Gould Laurence P Combined hamper and laundry bag
EP0647264B1 (de) * 1992-06-18 1996-04-24 Unilever Plc Verbesserungen in bezug auf reinigungsmittelzusammensetzungen
US5591236A (en) * 1995-03-30 1997-01-07 The Procter & Gamble Company Polyacrylate emulsified water/solvent fabric cleaning compositions and methods of using same
US5547476A (en) * 1995-03-30 1996-08-20 The Procter & Gamble Company Dry cleaning process
CA2221635A1 (en) * 1995-06-05 1996-12-12 Creative Products Resource, Inc. Dry-cleaning kit for in-dryer use
CA2224794A1 (en) * 1995-06-22 1997-01-09 Reckitt & Colman Inc. Home dryer dry cleaning and freshening system employing dispensing devices

Also Published As

Publication number Publication date
JP2001509062A (ja) 2001-07-10
CA2277933A1 (en) 1998-07-23
EP0973970B1 (de) 2002-04-10
DE69804781D1 (de) 2002-05-16
WO1998031863A2 (en) 1998-07-23
US5762648A (en) 1998-06-09
EP0973970A2 (de) 2000-01-26
AR011424A1 (es) 2000-08-16
WO1998031863A3 (en) 1998-10-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69804781T2 (de) Textilbehandlung in einem belüftungsbeutel
DE69703539T2 (de) Beutel zum trockenreinigen von gewebe
DE69624486T2 (de) Trockenreinigungverfahren mit hitzebeständigem beutel
DE69635615T2 (de) Zusammensetzung zur Trockenreinigung, sowie Prozess und Kit, die diese beinhalten
EP1294975B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bügelfreien trocknung von feuchtem gut, insbesondere feuchter wäsche
DE60002520T2 (de) Vorrichtung zum Reinigen und zum Auffrischen von Textilien
EP0429172A1 (de) Verfahren zum Behandeln von Wäsche
CH620255A5 (de)
JPH11502888A (ja) 乳化された水/溶剤クリーニング組成物
DE2415246A1 (de) Koerper zum konditionieren von geweben in einem waeschetrockner
DE2264620A1 (de) Mittel zum behandeln von textilien
US6857296B2 (en) Fabric bag for use in fabric care processes
JP2002509203A (ja) 布帛からのウォータースポットの除去法
DE102012103660A1 (de) Wäschetrockner und Verfahren zum Einstellen der Verdünnung einer Behandlungslösung nach der Chargengröße
WO2007036470A1 (de) Verfahren und einrichtung zum lüften eines textilstücks
DE102010036565B4 (de) Verfahren zur Enzymausgabe in einem Waschgutbehandlungsgerät
DE2700560C2 (de) Verfahren zum Weich- und Antistatischmachen von Gewebe in einem automatischen Wäschetrockner
DE69911996T2 (de) Dreidimensionaler textilbehandlungsbeutel, der einem zusammenfallen während des gebrauchs widersteht
DE60032618T2 (de) Behälter zum Waschen von empfindlicher Wäsche in einer Waschmaschine
DE2614635A1 (de) Erzeugnis zur behandlung von textilien
DE20310440U1 (de) Textilbehandlungsartikel
CA2295442A1 (en) Rolled dry cleaning article
DE19518481A1 (de) Verfahren sowie Beutel zum gruppenweisen Reinigen von Wäsche
WO2001053597A1 (de) Trocknerfeste hochleistungsbeutel
CA2303556A1 (en) Fabric cleaning article with texturing and/or a tackiness agent

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee