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DE69803943T2 - Automatische hämatologische zähl-und messvorrichtung - Google Patents

Automatische hämatologische zähl-und messvorrichtung

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DE69803943T2
DE69803943T2 DE69803943T DE69803943T DE69803943T2 DE 69803943 T2 DE69803943 T2 DE 69803943T2 DE 69803943 T DE69803943 T DE 69803943T DE 69803943 T DE69803943 T DE 69803943T DE 69803943 T2 DE69803943 T2 DE 69803943T2
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diluent
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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N15/00Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
    • G01N15/10Investigating individual particles
    • G01N15/1031Investigating individual particles by measuring electrical or magnetic effects
    • G01N15/12Investigating individual particles by measuring electrical or magnetic effects by observing changes in resistance or impedance across apertures when traversed by individual particles, e.g. by using the Coulter principle
    • G01N15/131Details
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine automatische hämatologische Zähl- und Meß- bzw. Analysevorrichtung. Genauer ausgedrückt handelt es sich um eine Vorrichtung, die es insbesondere ermöglicht, automatisch die Messungen der Blutplättchen, der roten Blutkörperchen, der weißen Blutkörperchen und des Hämoglobins im Blut auszuführen.
  • Eine solche Vorrichtung ist bereits bekannt, wobei das französische Patent 2 629 208 eine automatische hämatologische Meßvorrichtung beschreibt. Diese Vorrichtung bleibt, obwohl bereits vereinfacht, relativ komplex. Diese Komplexität führt dazu, daß eine solche Vorrichtung zwingenderweise voluminös ist und außerdem ihre Herstellungskosten hoch sind.
  • Die WO-A-95 18962 beschreibt eine hämatologische Vorrichtung, aufweisend eine Pumpeinheit, welche eine Luftpumpe, die von einem Motor angesteuert wird, und zwei Pumpen, nämlich eine Verdünnungspumpe und eine Probennahmepumpe in Verbindung mit einer Küvette, wo die Messung mit Hilfe einer Meßröhre ausgeführt wird, und eine vierte Pumpe, nämlich eine Lysepumpe, aufweist, die vollständig von den vorstehenden Pumpen getrennt ist.
  • Die Erfindung hat das Ziel, diese Schwierigkeiten zu beseitigen, wobei die Anzahl an zu ihrer Verwirklichung notwendigen Teilen verringert wird und ein Aufbau schaffen wird, der das Volumen der Vorrichtung minimiert. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist von sehr kompakter Größe. Ihre Besonderheit besteht vor allem in ihrer Kompaktheit in Anbetracht der gehobenen Leistungen bzgl. der Messung bzw. Analyse, Speicherung und Verarbeitung der ausgeführten hämatologischen Messungen. Um zu einem solchen Konzept zu gelangen, wurde jede Einheit und Untereinheit lange im Hinblick auf eine gründliche Optimierung der mechanischen Prinzipien der Verdünnung und Aufnahme dieses Analysators untersucht.
  • Das Funktionsprinzip der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist detailliert im französischen Patent 2 629 208 beschrieben, dessen Beschreibung hier durch Bezugnahme beinhaltet ist.
  • Genauer ausgedrückt betrifft die Erfindung eine automatische hämatologische Zähl- und Meß- bzw. Analysevorrichtung, die durch ihre Anordnung in drei Einheiten gekennzeichnet ist: einer Pumpeinheit, welche eine Luftpumpe, die von einem ersten Motor angesteuert wird, und drei Pumpen aufweist, nämlich je eine Lysepumpe, eine Verdünnungspumpe und eine Probenahmepumpe, welche von einem zweiten Motor angetrieben werden, einer Verdünnungseinheit, welche drei Küvetten aufweist, nämlich je eine Küvette für Abfälle, für erste Verdünnung für die weißen Blutkörperchen und für zweite Verdünnung für die roten Blutkörperchen, und einer Meßeinheit, die einen Meßraum aufweist.
  • Die sinnvolle Gruppierung der verschiedenen Elemente, die die Vorrichtung bilden, ermöglicht die Minimierung des notwendigen Volumens.
  • Der Meßblock der Vorrichtung weist nur einen einzigen Meßraum auf, der es ermöglicht, das Zählen der Blutplättchen, der roten Blutkörperchen und der weißen Blutkörperchen auszuführen.
  • Da nur ein einziger Meßraum verwendet wird, können die Produktionskosten der Vorrichtung und das Volumen der Vorrichtung gesenkt werden.
  • Die Vorrichtung, welche eine Einheit aus Ventilen umfaßt, weist vorzugsweise ein Ventil auf, das es ermöglicht, an Stelle von isotonischem Verdünnungsmittel, Wasser zu verwenden. Eine Spülung mit destilliertem Wasser ermöglicht es, den Apparat vorzubereiten, ohne daß das Risiko der Kristallisation auf Grund der im Verdünnungsmittel vorhandenen Salze besteht.
  • Die Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen im übrigen aus der folgenden Beschreibung hervor, die beispielhaft mit Bezug auf die beigefügte schematische Zeichnung gegeben ist, in der die Fluidverbindungen der Vorrichtung dargestellt sind.
  • Gemäß der gezeigten dargestellten Ausführungsform ermöglicht es die erfindungsgemäße Vorrichtung, hämatologische Messungen durchzuführen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist eine Pumpeinheit P, eine Verdünnungseinheit D und eine Meßeinheit M auf. Eine Einheit von Elektroventilen und Leitungen verbindet die vorstehenden Einheiten miteinander. Die Vorrichtung weist auch eine elektronische Einheit zur Verstärkung und Erfassung von elektrischen Impulsen auf, sowie verschiedene Zusatzgeräte zur Erfassung von Daten (wie beispielsweise einen Strichcodeleser, eine externe PC-Tastatur, etc...), zum Sichtbarmachen, zur Ausgabe und Übertragung der Ergebnisse.
  • Die Verdünnungseinheit weist eine Vorrichtung zur Blutprobenahme auf, welche eine Probenahmenadel 1 aufweist, die von einem Motor M3 zum Anheben und Absenken angesteuert wird, und eine Einheit von Küvetten, nämlich einen Abfallküvette 2, eine Verdünnungsküvette 3 für weiße Blutkörperchen und eine zweite Verdünnungsküvette 4 für rote Blutkörperchen, welche bezüglich der Translationsbewegung von einem Motor M4 angesteuert werden. Eine Probenahmeröhre S ist in einer Röhrchenhalterung 6 angeordnet.
  • Die Pumpeinheit weist eine Pumpe 10 mit drei Kolben 11, 12 und 13 auf, die von einem Motor M2 angesteuert wird. Der Lysekolben 11 mittlerer Größe, der mit einem Elektroventil EV9 verbunden ist, gewährleistet die Verteilung des für die Messung der Leukozyten verwendeten Lyseagens. Der Verdünnungskolben 12, der mit einem Elektroventil EV4 verbunden ist, gewährleistet die Verteilung des für die Verdünnung des Blutes notwendigen Verdünnungsmittels. Der Kolben 13 ist ein Mikrokolben, der direkt mit der Probenahmenadel 1 verbunden ist und der der Probenahme des Blutes durch Volumendifferenz dient. Eine Luftpumpe 14, welche einen Kolben 15 aufweist, wird von einem Motor M1 angesteuert und betätigt die Meßeinheit.
  • Die Meßeinheit weist ein Expansionsgefäß 24 auf, das mit der Luftpumpe 14 verbunden ist, und einen Meßraum 20, der einen mit einem Ventil EV1 verbundenen Hauptraum 21 und einen mit dem Ventil EV3 verbundenen Seitenraum 22 aufweist. Zwischen diesen beiden Räumen ist eine Mikroöffnung 23 ausgebildet, die auch Zählöffnung genannt wird.
  • Eine Einheit von Leitungen und eine Einheit von Elektroventilen gewährleisten die Verbindung der verschiedenen Teile, die zusammenwirken können.
  • Die Leitungen werden von einer Verdünnungsmittelquelle 30, einer Wasserquelle 31, einer Lysequelle 32, einer Transfluxquelle 33 und einer Luftquelle 34 gespeist. Ein Ausgang 35 ist für die Entleerung vorhanden. Vorrichtung regeln bei 40 das Niveau des Verdünnungsmittels, bei 42 das Niveau des Lysemittels und bei 43 das Niveau des Transflux. Die Regelung des Luftdrucks wird von einer Vorrichtung 44 verwirklicht.
  • Die Elektroventile spielen die Rolle einer Kommunikationslogik zwischen den verschiedenen Teilen der Vorrichtung.
  • Eine erste Untereinheit von Elektroventilen dient der Kommunikation der Flüssigkeiten:
  • So dient das Elektroventil EV1 als allgemeines Entleerungsventil, EV3 dient als Ansteuerventil für den Transflux in der seitlichen Küvette, EV4 ist ein Elektroventil zum Ansaugen und Verteilen von Verdünnungsmittel oder Wasser, EV5 dient der Auswahl des Verdünnungsmittels oder Wassers, EV11 erzeugt die Gesamtheit der Übertragung der Küvetten der Verdünnungseinheit. EV9 dient der Verteilung des Lysemittels, EV13 und EV7 dienen der Auswahl der Küvetten der Verdünnungseinheit zur Übertragung. EV15 ermöglicht die Verteilung des Verdünnungsmittels durch die Probenahmenadel für die Spülung der Nadel oder über das Äußere der Nadel für den ersten Teil der Verdünnung oder die Spülung des äußeren Teils der Nadel.
  • Eine zweite Untereinheit von Elektroventilen dient der Steuerung der Luftkreisläufe:
  • So dient EV12 dazu, daß Ansaugen der Luftpumpe auszuwählen, und EV16 ermöglicht das Ausführen einer Belüftung der Luftpumpe.
  • EV10 ermöglicht den Zutritt von Luft und die Übertragung von Flüssigkeit. Dieses Elektroventil wird für die Phase des Zählens verwendet.
  • Eine interessante und grundsätzliche Besonderheit des Konzepts ist die Kapazität des Verdünnungsblocks, der das isotonische Verdünnungsmittel (9 pro 1000) über EV5 durch destilliertes Wasser ersetzen soll. Tatsächlich ermöglicht dieses detillierte Wasser eine Spülung im Hinblick auf eine Vorbereitung ohne Risiko der Kristallisierung auf Grund von Salzen des Verdünnungsmittels.
  • Eine auf diesem Aufbau basierende Vorrichtung konnte in einem begrenzten Volumen von 33 cm Höhe, 21 cm Breite und 24 cm Tiefe verwirklicht werden, wobei alle peripheren Ausstattungselemente enthalten sind.
  • Nunmehr wird die Funktion der Vorrichtung dargelegt. Es wird angenommen, daß die Ansteuerungszyklen ausgeführt worden sind und die Reaktanten korrekt angelegt worden sind. Die Probenahmeröhre, die das zu analysierende Blut enthält, wird in die Röhrchenhalterung eingefügt und die Einheit aus Küvetten wird in die Apparatur eingesetzt. Unter der Wirkung des Motors M4 wird die Probenahmeröhre unter der Probenahmenadel positioniert.
  • Nunmehr wird die Phase der Verdünnung ausgeführt. Die Probenahmenadel wird durch die Wirkung des Motors M3 in die Probenahmeröhre abgesenkt.
  • Unter der Wirkung des Motors M2 wird die gewünschte Menge an Blut durch Rückzug des Mikrokolben 13 angesaugt. Anschließend wird eine Menge an Verdünnungsmittel proportional zur Verschiebung des Verdünnungskolbens 12 mitgeführt:
  • Indem dies ausgeführt wird, wird ständig das Vorhandensein von Verdünnungsmittel durch die Steuerungsvorrichtung 40 kontrolliert. Die Nadel zur Blutprobenahme wird entkoppelt, indem sie durch Wirkung des Motors M3 angehoben wird. Nun wird eine komplementäre Menge an Verdünnungsmittel durch die Wirkung des Motors M2 angesaugt:
  • Ständig wird das Vorhandensein von Verdünnungsmittel durch die Vorrichtung 40 kontrolliert. Dieses komplementäre Verdünnungsmittel ermöglicht es, die für die Verdünnung und die Spülungen notwendige Menge bereit zu haben.
  • Die Einheit an Küvetten wird unter der Wirkung des Motors M4 versetzt, um die Küvette des Abfalls der Verdünnungseinrichtung unter der Nadel mitzuführen.
  • Die Nadel wird durch den Motor M3 in die Abfallküvette ab gesenkt.
  • Die Ventile EV4 EV16 werden angesteuert, der Motor M3 hebt die Nadel langsam an. Anschließend wird unter der Wirkung des Motors M2 das Verdünnungsmittel vorwärts getrieben, um den äußeren Teil der Nadel zu spülen.
  • Die Ventile EV4 und EV15 werden abgetrennt und es wird überprüft, ob die Nadel vollständig angehoben ist. Der Motor M4 versetzt die Einheit an Küvetten und führt die Küvette zur Verdünnung der weißen Blutkörperchen unter die Nadel.
  • Die Nadel unter der Wirkung des Motors M3 in die Küvette zur Verdünnung der weißen Blutkörperchen abgesenkt.
  • Die Elektroventil EV4 und EV15 werden angesteuert und der Motor M2 wird betätigt, um ein kleine Menge an Verdünnungsmittel in die Küvette zur Verdünnung der weißen Blutkörperchen mitzuführen.
  • EV15 wird abgetrennt und der Motor M2 betätigt, um die für das gute Verhältnis der Verdünnung in der Küvette zur Verdünnung der weißen Blutkörperchen notwendige Verdünnungsmittelmenge mitzuführen, wobei gleichzeitig die Vermischung mit dem gesamten Blut gewährleistet wird.
  • Die Probenahmenadel wird durch den Motor M3 angehoben und abgesenkt, um das Abtropfen zu gewährleisten, und die Probenahmenadel wird erneut für das Ansaugen oberhalb der Küvette zur Verdünnung der weißen Blutkörperchen positioniert.
  • Wie zuvor wird eine Probenahme ausgeführt, jedoch diesmal an dem vor verdünnten Blut, d. h. am Blut, das sich in der Küvette zur Verdünnung der weißen Blutkörperchen befindet.
  • Der Motor M4 führt die Küvette zur Verdünnung der roten Blutkörperchen unter die Probenahmenadel.
  • Der Motor M3 senkt die Probenahmenadel in die Küvette zur Verdünnung der roten Blutkörperchen ab. Die Elektorventile EV4 und EV15 werden angesteuert, und der Motor M2 wird betätigt, um den äußeren Teil der Nadel mit Verdünnungsmittel zu spülen. EV4 und EV15 werden abgetrennt, und die Probenahmenadel wird durch die Tätigkeit des Motors M3 erneut angehoben, um Blut abzugeben. Die Probenahmenadel wird durch die Tätigkeit des Motors M3 abgesenkt und angehoben, um das Abtropfen zu gewährleisten.
  • EV10, EV11 und EV12 werden angesteuert, und der Motor M1 wird angelassen, um die auszubringende Flüssigkeit anzusaugen, die sich in der Küvette zur Verdünnung der roten Blutkörperchen befindet, und sie wird in den Meßraum umgefüllt: Durch die Vorrichtung 44 wird permanent der Unterdruck überwacht. EV11 wird abgetrennt, EV1 wird angesteuert, und der Motor M1 wird zum Entleeren betätigt.
  • EV1 wird abgetrennt und EV16 wird angesteuert, um in der Küvette Umgebungsdruck herzustellen. EV10, EV11 und EV16 werden abgetrennt.
  • Dann wird die Verdünnung der roten Blutkörperchen analog derjenigen der weißen Blutkörperchen ausgeführt. Anschließend wird die Probenahmenadel wieder angehoben.
  • Dann wird die Zählung der roten Blutkörperchen durchgeführt. EV10, EV11 und EV12 werden angesteuert und die Verdünnungsflüssigkeit der roten Blutkörperchen wird angesaugt, d. h. die Flüssigkeit, die sich in der Küvette für die Verdünnung der roten Blutkörperchen befindet, und sie wird in die Meßküvette umgefüllt: Durch die Vorrichtung 44 wird ständig der Unterdruck überwacht.
  • Die Ventile EV10 und EV11 werden abgetrennt, EV16 wird angesteuert und der Motor M1 wird betätigt, um den Kolben der Luftpumpe mitzuführen.
  • EV12 und EV16 werden abgetrennt, EV3 wird angesteuert und der Motor M1 betätigt, um das Überleiten in die seitliche Kammer einzuleiten: Durch die Vorrichtung 43 wird das Vorhandensein der Überleitung überwacht.
  • EV3 wird abgetrennt, und EV16 wird angesteuert, um den Umgebungsdruck wieder herzustellen.
  • EV16 wird abgetrennt, und der Motor M1 wird betätigt, um einen Unterdruck in dem seitlichen Raum zu schaffen: Durch die Vorrichtung 44 wird ständig der Unterdruck überwacht. Somit wird ein elektronischer Zählzyklus ausgeführt: eine geregelte Programmierung der Sondenspannung, eine Erfassung des weißen Hämoglobins und eine Zählung der Blutplättchen in der programmierten Zeitdauer mit gleichzeitiger Überwachung der Sondenspannung und des Unterdruckes. Schließlich wird der Motor M1 betätigt, um den Unterdruck zu berichtigen. Es wird eine Zählung der roten Blutkörperchen während der programmierten Zeitdauer durchgeführt, wobei gleichzeitig die Sondenspannung und der Unterdruck überwacht werden.
  • EV16 wird angesteuert, um den Umgebungsdruck wieder herzustellen, und der Motor M1 wird betätigt, um eine maximale Luftmenge aufzunehmen. EV16 wird abgetrennt und EV10, EV12 und EV1 werden angesteuert, dann wird der Motor M1 betätigt, um die Flüssigkeit gegen den Entleerungsausgang zu pressen. Gleichzeitig wird M2 betätigt, um die für die Spülung der Meßküvette notwendige Verdünnungsmittelmenge anzusaugen: Durch die Vorrichtung 40 wird ständig das Vorhandensein des Verdünnungsmittels überwacht. Das Elektroventil EV1 wird abgetrennt.
  • Ein Spülzyklus wird ausgeführt.
  • EV4 wird angesteuert und der Motor M2 wird betätigt, um Verdünnungsmittel in die Küvette für die Verdünnung der roten Blutkörperchen einzubringen.
  • EV10 und EV11 werden angesteuert, dann wird der Motor M1 betätigt, um die Übertragung der Spülflüssigkeit in den Meßraum auszuführen.
  • EV11 wird abgetrennt, EV1 wird angesteuert und der Motor M1 wird betätigt, um die Flüssigkeit gegen den Entleerungsausgang zu pressen.
  • Alle Elektroventile und Motoren werden abgetrennt bzw. abgeschaltet.
  • Es wird eine Zählung der weißen Blutkörperchen ausgeführt.
  • EV9 wird angesteuert, und der Motor M2 wird betätigt, um die programmierte Lysemenge zu nehmen, wobei durch die Vorrichtung 42 ständig das Vorhandensein von Lyseflüssigkeit überwacht wird.
  • EV9 wird abgetrennt, EV7, EV10, EV11 und EV12 werden angesteuert. Gleichzeitig werden die Motoren M2 zum Zurückdrängen der Lyseflüssigkeit und M1 zum Ansaugen der sich in der Küvette für die Verdünnung der weißen Blutkörperchen befindlichen Flüssigkeit betätigt.
  • EV7, EV10 und EV11 werden gesperrt, EV16 wird angesteuert, und der Motor M1 wird betätigt, um den Kolben der Luftpumpe mitzuführen.
  • Das Zählen der weißen Blutkörperchen wird analog zum Zählen der roten Blutkörperchen durchgeführt.
  • Es wird ein elektronischer Zählzyklus ausgeführt: gesteuerte Programmierung der Sondenspannung; Zählen der weißen Blutkörperchen während der programmierten Zeitdauer mit gleichzeitiger Überwachung der Sondenspannung und des Unterdrucks, Erfassung des Hämoglobinwertes. EV16 wird angesteuert, um den Umgebungsdruck wieder herzustellen und der Motor M1 wird betätigt, um eine maximale Luftmenge aufzunehmen.
  • EV16 wird abgetrennt, und EV10, EV12 und EV1 werden angesteuert, anschließend wird der Motor M1 betätigt, um die Flüssigkeit gegen den Entleerungsausgang zu drängen.
  • EV1 wird abgetrennt.

Claims (3)

1. Automatische hämatologische Zähl- und Messvorrichtung, gekennzeichnet durch ihre Anordnung in drei Einheiten: einer Pumpeinheit, welche eine Luftpumpe, die von einem Motor (M1) angesteuert wird, und drei Pumpen aufweist, die vom Motor (M2) angetrieben werden, nämlich je eine Lysepumpe, eine Verdünnungspumpe und eine Probenahmepumpe, einer Verdünnungseinheit, welche drei Küvetten (2, 3,4) aufweist, nämlich je eine Küvette für Abfälle, für weiße und für rote Blutkörperchen, und einer Messeinheit, die einen Messraum (21) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messeinheit nur eine einzige Messkammer zum Zählen der roten und der weißen Blutkörperchen aufweist.
3. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ventil es ermöglicht, anstelle von isotonischem Verdünnungsmittel Wasser zu verwenden.
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