DE69802844T2 - Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Begleitung und Speichermedium mit Profgramm dafür - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur automatischen Begleitung und Speichermedium mit Profgramm dafürInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Begleitvorrichtung, die in der Lage ist, eine Musikbegleitung durch Playback von gespeicherten Begleitungs- Akkordlaufmustern automatisch durchzuführen, und insbesondere auf eine solche Begleitvorrichtung, die Akkordvarietätslaufmuster für jeweilige Akkordtypen speichert und automatisch eine Varietät in dem Akkordlauf auf der Grundlage nur eines einfachen Akkordlaufs einführt, der aus einen geringen Anzahl von Akkorden besteht, die von dem Spieler des Musikinstruments mit Hilfe einer Tastatur oder dergleichen bezeichnet werden.
- Bei herkömmlichen Musikinstrumenten mit der Funktion einer automatischen Begleitung gibt es ein derartiges Musikinstrument, das Begleitungsmuster speichert, welche aus Notenkodes bestehen, die einen Fortlauf von Akkorden in einem normierten Tonartschlüssel repräsentieren, die Akkorde ermittelt, die durch den Spieler auf der Grundlage der betätigten Tasten in dem Akkordbereich (z. B. unterem Tastenbereich) gespielt werden, und die Notenkodes der normierten Begleitmuster auf der Grundlage des Grundtons und dem Typ des ermittelten Akkords konvertiert, um eine automatische Begleitung mit einem passenden Akkordlauf zu erzeugen, wie er mit den bezeichneten Akkorden übereinstimmt. Möglichkeiten zum Bezeichnen (Eingeben) der Akkorde über die Tastaturbetätigung gibt es verschiedene Arten, wie beispielsweise eine Art, die als "Griff-Akkord"-Verfahren üblicherweise bezeichnet wird, bei welchem die Tasten all der einen Akkord bildenden Töne augenblicklich angeschlagen werden, um den gewünschten Akkord zu bezeichnen, und eine Art, die üblicherweise als "Einfinger"- Verfahren bezeichnet wird, bei welchem ein Minimum von (gewöhnlich eine, zwei oder drei) Tasten entsprechend der vorgegebenen Bezeichnungsregel angeschlagen werden, um einen gewünschten Akkord zu bezeichnen. Bei diesen Verfahren dient der "Griff-Akkord"-Modus für die Spieler mit fortgeschrittenem Niveau, während der "Einfinger"-Modus für die Anfänger zur leichteren Bezeichnung des Akkords dient.
- Dies wurde z. B. in dem Yamaha-Portatone PSR = 76 Handbuch 1994 offenbart.
- Durch die "Einfinger"-Modus-Bezeichnung können jedoch nur einige wenige Typen einfacher Grundakkorde, wie beispielsweise ein Dur-Akkord, ein Moll-Akkord, ein Sept-Akkord und ein kleiner Sept-Akkord bezeichnet werden, was das Problem mit sich bringt, dass eine automatische Begleitung mit vielseitigen Variationen nicht möglich ist, da die Möglichkeiten zum Bezeichnen komplizierter Akkorde und folglich die Möglichkeiten zum Zusammensetzen eines komplexen Akkordlaufs fehlen.
- Es ist daher ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur automatischen Begleitung zu schaffen, die die Akkordläufe mit schnelleren und komplexen Akkordvariationen nur durch Bezeichnen von einfachen Akkordläufen mit langsameren Akkordvariationen präsentieren kann.
- Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur automatischen Begleitung zu schaffen, die einen modifizierten Akkordsekundärlauf, der aus eine Vielfalt von Akkorden mit einer schnellen Akkordänderung besteht, im Ansprechen auf und an Stelle von einem einzigen einfachen bezeichneten Akkord durchführen kann, der in einem Akkordlauf einer langsameren Änderung enthalten ist, wie sie durch den Spieler bezeichnet wurde.
- Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein maschinenlesbares Medium mit Computerprogrammen bereitzustellen, zur Realisierung einer Vorrichtung zur automatischen Begleitung, die einen modifizierten Akkordsekundärlauf, der aus eine Vielfalt von Akkorden mit einer schnellen Akkordänderung besteht, im Ansprechen auf und an Stelle von einem einzigen einfachen bezeichneten Akkord durchführen kann, der in einem Akkordlauf einer langsameren Änderung enthalten ist, wie sie durch den Spieler bezeichnet wurde. Gemäß der Erfindung werden eine Vorrichtung, ein maschinenlesbares Medium und ein Verfahren bereitgestellt, wie jeweils in Ansprüchen 1, 6 und 11 beschrieben.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das Ziel erreicht, durch Bereitstellen einer Vorrichtung zur automatischen Begleitung, die folgendes aufweist: Akkordlaufsekundärmuster-Speichermittel zum Speichern einer Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufsekundärmustern, die wenigsten entsprechend den Akkordtypen vorgesehen sind, Akkordbezeichnungsmittel zum Bezeichnen von Akkorden durch einen Operator, Akkordfeststellungsmittel zum Feststellen der durch den Operator bezeichneten Akkorde, wobei jeder Akkord einen Akkordtyp und einen Grundton aufweist, Akkordlaufsekundärmuster-Auswählmittel zum Auswählen eines Akkordlaufsekundärmusters, das dem Akkordtyp des festgestellten Akkords entspricht, und Begleitungsspielmittel zum automatischen Spielen einer Begleitung für eine vorgegebene Musik durch Darbieten von fortschreitenden Akkorden auf der Grundlage des ausgewählten Akkordlaufsekundärmusters.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das Ziel ferner erreicht, durch Bereitstellen eines maschinenlesbaren Mediums zur Verwendung in einer Vorrichtung zur automatischem Begleitung nach Datenverarbeitungsart mit einem Computer und Akkordbezeichnungsmitteln zum Bezeichnen von Akkorden durch einen Operator, wobei das Medium durch den Computer ausführbare Programminstruktionen aufweist, um die Vorrichtung zur automatischen Begleitung zur Durchführung der folgenden Schritte zu veranlassen: Bereitstellen einer Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufsekundärmustern, die wenigstens den Akkordtypen von Akkorden entsprechen; Feststellen der durch den Operator bezeichneten Akkorde, wobei jeder Akkord durch einen Akkordtyp und einen Grundton identifiziert wird; Auswählen eines Akkordlaufmusters, das dem Akkordtyp des festgestellten Akkords aus einer Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufsekundärmustern entspricht; und automatisches Durchführen einer Begleitung für eine vorgegebene Musik durch Darbieten von fortschreitenden Akkorden auf der Grundlage des ausgewählten Akkordlaufsekundärmusters.
- Nach der vorliegenden Erfindung wird ein Akkordlaufsekundärmuster bereitgestellt, das aus einem Satz modifizierter Akkorde besteht, die in einer Folge für wenigstens einen Akkordtyp angeordnet sind, und wenn ein Akkord von einem Spieler während der automatischen Begleitfunktion bezeichnet wird, der bezeichnete einzige Akkord durch das Akkordlaufsekundärmuster für den Akkordtyp ersetzt werden kann, welcher der gleiche ist wie der Typ des bezeichneten Akkords, wobei sich ein einfacher Akkordlauf mit langsameren Änderungen, wie durch den Spieler bezeichnet, in einen komplexen Akkordlauf mit schnelleren Änderungen umkehren wird.
- Nach einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung und ein Verfahren zur automatischen Begleitung und ein maschinenlesbares Medium mit Computerprogrammen zur Realisierung einer Vorrichtung zur automatischen Begleitung bereitgestellt, bei welcher das Akkordlaufsekundärmuster für einen Akkordtyp aus mehreren verschiedenen Akkorden einschließlich eines Tonika-Akkords und mindestens einem anderen Akkord besteht, wobei alle diese Akkorde auf einen vorgegebenen Grundton in bezug auf den Tonika-Akkord normiert sind und die Begleitungsspielmittel Akkorde darbieten, um eine Begleitung durch Verschieben der normierten Akkorde durchzuführen, die das ausgewählte Akkordlaufsekundärmuster auf der Grundlage der Differenz zwischen dem Grundton des festgestellten Akkords und dem Grundton des Tonika-Akkords bilden. Mit dieser Konfiguration kann ein einziges Akkordlaufsekundärmuster zum Erzeugen von zwölf verschiedenen Akkordlaufsekundärmustern für zwölf verschiedene Akkorde mit einem gleichen Typ aber unterschiedlichen Grundtönen verwendet werden, wodurch die erforderliche Kapazität des Speichergerätes minimiert wird.
- Nach einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung und ein Verfahren zur automatischen Begleitung und ein maschinenlesbares Medium mit Computerprogrammen zur Realisierung einer Vorrichtung zur automatischen Begleitung bereitgestellt, bei welcher eine Vielzahl von Mustern zur automatischen Begleitung und eine Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufsekundärmustern für ein jedes der Muster zur automatischen Begleitung bereitgestellt wird und bei welcher die für das automatische Begleitungsspiel zu verwendenden Akkordlaufsekundärmuster aus denen ausgewählt wird, die für das besondere Muster zur automatischen Begleitung vorbereitet sind, die als eine Begleitung für ein vorgegebene Musik durchzuführen ist. Bei dieser Konfiguration wird ein maximal passender Akkordlauf zum Treffen der jeweiligen Muster für automatische Begleitung realisiert.
- Nach noch einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung und ein Verfahren zur automatischen Begleitung und ein maschinenlesbares Medium mit Computerprogrammen zur Realisierung einer Vorrichtung zur automatischen Begleitung bereitgestellt, bei welcher ein automatisches Begleitungsspiel auf der Grundlage des Typs des bezeichneten Akkords direkt ohne Einführen eines vorbereiteten Akkordlaufsekundärmusters durchgeführt werden kann, falls der Typ des festgestellten Akkords unterschiedlich zu dem Typ irgendeines der Akkorde ist, für welche die Akkordlaufsekundärmuster vorbereitet sind. Bei dieser Konfiguration kann ein versierter Spieler einige komplexe Akkorde, die nicht Standard sind (i. e., Akkorde, die sich von den durch diese Vorrichtung feststellbaren unterscheiden) bezeichnen, wodurch das Begleitungsspiel verbessert wird.
- Nach noch einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung und ein Verfahren zur automatischen Begleitung und ein maschinenlesbares Medium mit Computerprogrammen zur Realisierung einer Vorrichtung zur automatischen Begleitung bereitgestellt, bei welcher eine Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufmustern als eine Vorbereitung zur Verwendung bei Änderungen von Akkorden in der Mitte des Spielens eines augenblicklich laufenden Akkordlaufsekundärmusters parallel ausgelesen werden. Mit dieser Konfiguration weisen die durch die erfinderische Vorrichtung dargebotenen Akkordläufe einen glatten und natürlichen Fluß oder Änderung des Akkordlaufs auf, sogar wenn die Akkordbezeichnung in der Mitte des laufenden Akkordlaufsekundärmusters geändert werden kann.
- Alternativ kann nach der vorliegenden Erfindung eine Vielzahl von Akkordsekundärläufen bereitgestellt werden, die den Typen und Grundtönen der Akkorde entsprechen, i. e. jeder Akkordtyp jedes Grundtons kann ein zugeordnetes Akkordlaufsekundärmuster getrennt haben, so lange genug Kapazität in dem Speicher vorhanden ist. Dann hat das ausgelesene Akkordlaufsekundärmuster seinen eigenen Akkordtyp und Grundton und kann daher direkt verwendet werden, um die Begleitungsmusterdaten in bezug auf den Grundton zu verschieben.
- Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung und zu zeigen, wie diese in die Realität umgesetzt wird, wird nachfolgend beispielhaft auf die Zeichnungen bezug genommen. In diesen ist folgendes dargestellt.
- Fig. 1 ist ein Blockschaltbild einer Ausführungsform eines elektronischen Musikinstrumentes, in das die vorliegende Erfindung inkorporiert ist.
- Fig. 2 ist ein. Datenformattabelle von Begleitungs-Stildaten, die Abschnitts- Begleitmuster und Akkordvarietätslaufmuster für jeden Stil einer Begleitung in einer ersten erfinderischen Ausführungsform enthalten.
- Fig. 3 ist ein Flußdiagramm eines Prozesses zum Einschalten von Begleitungsstilen und Begleitungsabschnitten.
- Fig. 4 ist ein Flußdiagramm eines Prozesses einer Tastenanschlag- und Tastenfreigabe-Verarbeitung.
- Fig. 5 ist ein Flußdiagramm eines Prozesses von einer Akkordvarietätssschalt- Verarbeitung.
- Fig. 6 ist ein Flußdiagramm eines Prozesses eines Playback von Akkordvarietätslaufmustern.
- Fig. 7 ist ein Flußdiagramm einer Verarbeitung für automatische Begleitung.
- Fig. 8 ist ein Flußdiagramm eines Prozesses eines Playback von sektionellen Begleitmustern des Baß [oder Akkord]-Parts.
- Fig. 9 ist ein Zeitablaufplan, der Beispiele von Akkordvarietätslaufmustern der ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt.
- Fig. 10 ist ein Zeitablaufplan, der veranschaulicht, wie der Akkordlauf während einem automatischen Begleitungsspiel bei der ersten Ausführungsform der Erfindung variiert wird.
- Fig. 11 ist ein Datenformatschema eines Beispiels eines Akkordvarietätslaufmusters für eine automatische Begleitung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. 12 ist ein Zeitablaufsplan, der Beispiele der Akkordlaufvarietätsmuster bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung zeigt.
- In Fig. 1 der Zeichnungen ist ein Übersichtsblockschaltbild eines Beispiels eines Musikinstrumentes dargestellt, welches die vorliegende Erfindung inkorporiert hat. Eine CPU 1 steuert die Gesamtfunktion der elektronischen Musikinstrumentes auf der Grundlage eines Steuerprogramms, das in einem ROM 2 gespeichert ist, wobei Arbeitsbereiche in einem RAM 3 verwendet werden. Während eines Spiels auf dem Instrument werden Tastenkodes, Taste-EIN-Signale, usw., die die jeweiligen Tastenbetätigungen auf einer Tastatur 4 repräsentieren, über eine Detektionsschaltung 4a aufgenommen und an eine Tongeneratorschaltung 5 gesendet, um entsprechende Musiktöne zu erzeugen, welche wiederum mit gewünschten Klangeffekten durch eine Effektschaltung 6 belegt werden und schließlich in hörbare Klänge von einem Tonsystem 7 konvertiert werden. Die Tongeneratorschaltung 5 ist von der Art, dass eine Vielzahl von Tönen im wesentlichen simultan durch eine Zeitmutiplex-Verarbeitung einer Vielzahl von Zeitmultiplex-Kanälen erzeugt werden kann, so dass ein Ensemblespiel durch das Spiel eines Spielenden auf einem Instrument und eine automatische Begleitung von mehreren Musikparts möglich wird.
- Wenn die automatische Begleitfunktion wirksam gemacht wird, werden Akkorde durch den die Tastatur 4 verwendenden Spieler entsprechend entweder dem Einfinger-Modus oder dem Griff-Akkord-Modus bezeichnet, und solche Akkorde werden auf der Grundlage des augenblicklichen Modus ermittelt. Die CPU 1 liest dann Begleitungsmuster (rhythmische Arrangements von Tönen für Akkorde und Bäße) aus, welche in dem ROM 2 oder in dem RAM 3 gespeicherten Begleitungsmustern in Entsprechung zu dem augenblicklich gewählten Begleitstil voreingestellt sind, um die richtige Begleitung mit den bezeichneten Akkorden automatisch auszuführen. Unter einer solchen Bedingung werden, wenn der nachfolgend beschriebene "Akkordlaufvarietät- AUS"-Modus bezeichnet ist, die Begleitmuster auf der Grundlage der bezeichneten Akkorde für das automatische Spiel einfach Tonhöhen-konvertiert in ähnlicher Weise wie für eine gewöhnliche Vorrichtung für automatische Begleitung, wogegen, wenn der nachfolgend beschriebene "Akkordlaufvarietät-EIN"-Modus bezeichnet ist, die Akkordlaufvarietätsmuster aus denen auszuwählen sind, die in dem ROM 2 und dem RAM 3 auf der Grundlage des bezeichneten Begleitungsstils und Musikabschnitts gespeichert sind, und den ermittelten Akkorden (entsprechend einen nach dem anderen), und die Begleitmuster aus dem ROM 2 und dem RAM 3 werden Mustermodifiziert und Tonhöhen-konvertiert auf der Grundlage der ermittelten Akkorde und der ausgewählten Akkordlaufvarietätsmuster, um einen komplizierteren Akkordlauf als die durch den Instrumentenspieler gespielten tatsächlich bezeichneten Akkorde automatisch zu realisieren.
- Es sind verschiedene Bedienleistenschalter 8 auf der Bedienfeld vorgesehen ähnlich wie bei den herkömmlichen elektronischen Musikinstrumenten, obgleich dies in den Zeichnungen hier nicht besonders gezeigt ist, und die CPU 1 stellt die jeweiligen Betätigungsereignisse der Bedienfeldschalter 8 über eine Detektionsschaltung 8a fest und führt die entsprechenden Verarbeitungen in Entsprechung zu den Betätigungsereignissen der jeweiligen Bedienfeldschalter 8 durch. Bei diesen Verarbeitungen entsprechend den Betätigungsereignissen führt die CPU 1 eine Verarbeitung zum Schalten des Begleitungsstils, eine Verarbeitung einer Start/Stop- Steuerung einer automatischen Begleitung, eine Verarbeitung zum Umschalten von Musikabschnitten für Mustermodifikationen der automatischen Begleitung, eine Verarbeitung zum Schalten der EIN/AUS-Modi der Akkordlaufvarietät, eine Verarbeitung zum Schalten der Akkordbezeichnungs-Modi des Griffakkords und des Einfinger und so weiter durch. Die CPU 1 führt zudem eine Eingabe-Verarbeitung von Begleitmustern und Akkordlaufvarietätsmustern von einer externen Speichervorrichtung 9 oder Begleitmustern und Akkordlaufvarietätsmustern, die von anderen externen Vorrichtungen (ebenfalls nicht gezeigt) über eine Schnittstelle 10 zuzuführen sind, eine Anzeigesteuer-Verarbeitung für die Anzeigeschaltung 11 und so weiter aus.
- Ein Zeitgeber 12 erzeugt Unterbrechungssignale zu erforderlichen Zeitpunkten bei Zeitpunkten, die durch die Zeitauflösung (z. B., einem Intervall von 384stel Tonlänge, i. e., 12 · 32stel Tondauer) des Systems für die durch die CPU 1 einzustellenden Tempoinformations- und Begleitungsdaten ermittelt werden. Mit solchen Unterbrechungssignalen führt die CPU 1 Unterbrechungsoperationen durch, um die automatische Begleitung zu steuern. Die CPU 1 teilt außerdem diese Unterbrechungssignale, um die Unterbrechungsoperationen zu anderen Zeitpunkten auszuführen, die der Auflösung entsprechen (z. B., einem Intervall von 16 Tonlängen), wie sie für die Akkordlaufvarietätsmuster ermittelt wurde,.
- Fig. 2 ist eine Datenformattabelle eines Abschnitts-Begleitmusters und eines Akkordlaufvarietätsmusters, die für jeden Begleitungsstil vorzubereiten sind. Ein Spiel einer automatischen Begleitung ist nach einer Auswahl des Spielstils entsprechend der Art (Genre) einer Musik, wie beispielsweise Jazz und Rock-Musik, auszuführen, und daher enthält die Ausführungsform ein Begleitungsstildatum für jeden der Spielstile. Fig. 2 zeigt drei Datensätze, die durch übereinanderliegende drei Tabellenblätter veranschaulicht sind. Jeder Begleitstildatensatz weist Begleitmuster für eine Vielzahl von Musikabschnitten und Akkordlaufvarietätsmustern für eine Vielzahl von Musikabschnitten auf. Der hier verwendet Ausdruck "Abschnitt" bedeutet eine bestimmte Zeitspanne (Zeitlänge) von für eine einen bestimmten Teil zu verwendende Begleitung in Zeitverlauf eines Musikstückes, wie beispielsweise eines Hauptabschnitts (Versabschnitt)-Begleitung, die für die allgemeine Begleitung des Hauptteils der Musik zu verwenden ist, eine Füllabschnitt-Begleitung, die für einen fragmentellen Teil der Musik zu verwenden ist, um das Musikspiel zeitweise zu komplizieren, eine Einleitungsabschnitt-Begleitung, die üblicherweise für den Einleitungsteil der Musik zu verwenden ist und eine Schlußabschnitt-Begleitung, die üblicherweise für den Schlußteil der Musik zu verwenden ist. Diese Begleitungsabschnitte werden für ein adäquates Begleitungsspiel für die jeweiligen Musikteile selektiv verwendet.
- Jedes der Abschnitts-Begleitmuster weist ein Baßpart-Begleitmuster, ein Akkordpart-Begleitmuster und ein Rhythmuspart-Begleitmuster auf, wobei jedes Muster Noten (oder Ton)-Ereignisdaten, die die jeweiligen Noten (oder Perkussionstöne) repräsentieren, die für die Begleitung zu verwenden sind, Zeittaktdaten, die die jeweiligen Zeitintervalle von jedem Tonereignis zu dem nachfolgenden Tonereignis repräsentieren und Enddaten enthält. Die Tonereignisdaten für jeden Ton enthalten Ton-EIN/AUS-Daten, Tonnummerdaten, Tastengeschwindigkeitsdaten usw. für jeden Ton. Die Zeittaktdaten für jede Zeitspanne repräsentieren die Dauer des vorhergehenden Tons mittels eines Wertes, der mit der vorgegebenen Zeitauflösung gemessen wird, z. B. der Zeitlänge, die der 384stel Note (einem Zwölftel einer Zweiunddreißigstel Tondauer) entspricht. Das Begleitmuster kann ferner andere Daten als die Tonereignisdaten enthalten, beispielsweise Tonhöhenbeugungsdaten und Lautstärkedaten. Die Anzahl und die Art der vorzubereitenden Abschnitte ist notwendigerweise nicht auf die vorher erwähnten eingeschränkt. Die Länge jedes Begleitmusters kann ein oder mehrere Takte oder Taktstriche sein oder kann die gleiche Länge wie die des Akkordlaufvarietätsmusters haben oder unterschiedlich sein.
- Das Akkordlaufvarietätsmuster ist ein Muster eines Sekundärlaufs von Akkorden, die für nur einen einzigen Akkord zu ersetzen sind, der in einem Spielverlauf der Akkorde enthalten ist, wie sie einen nach dem anderen durch den Spieler eines elektronischen Musikinstruments bezeichnet werden. Die Akkordlaufvarietätsmuster für jeden Abschnitt sind für zwei unterschiedliche Parts vorgesehen, i. e. einem Baßpart und einen Akkordpart, und können für unterschiedliche Parts unterschiedlich sein. Oder es kann natürlich ein gemeinsames Akkordlaufvarietätsmuster für den Baßpart und den Akkordpart verwendet werden. Die Akkordlaufvarietätsmuster sind jeweils für den Dur-Akkord, den Moll-Akkord und Sept-Akkord für jeden der Parts vorgesehen, um die Typen der Akkorde maximal zu treffen, wie sie durch den Spieler eines Instruments während der Dauer des Betriebs des automatischen Begleitmodus bezeichnet werden. Jedes der Akkordlaufvarietätsmuster besteht aus einem Sekundärlauf von Akkorden, um einen entsprechenden Akkord teilweise zu modifizieren, so dass eine reich Akkordvariation, die für den entsprechenden Akkordtyp (i. e., Dur, Moll oder Sept) passend ist, realisiert wird, einige Akkordtypen können ein gleiches Muster gemeinsam nutzen, zum Beispiel ein einziges Muster, das für den Dur-Akkord und den Sept-Akkord gilt. Gundsätzlich ist zu bemerken, dass jeder Abschnitt mit seinem(n) eigenen Akkordlaufvarietätsmuster(n) ausgestattet ist, aber dass einige der Abschnitte kein Akkordlaufvarietätsmuster enthalten können. In Fig. 2 ist zum Beispiel kein Akkordlaufvarietätsmuster für den Einleitungsabschnitt und den Schlußabschnitt vorgesehen. Zudem können mehrere Abschnitte ein Akkordlaufvarietätsmuster gemeinsam benutzen, in Fig. 2 beispielsweise ein gemeinsames Akkordlaufvarietätsmuster, i. e., ein "FÜLL GEMEINSAM" für die FÜLL AA- bis FÜLL BB-Abschnitte.
- Das Akkordlaufvarietätsmuster weist Akkorddaten, Zeittaktdaten und Enddaten auf. Die Akkorddaten enthalten den Grundton und den Typ des Akkords und können manchmal eine Nicht-Grundton-Baßinformation enthalten. Ein Nicht-Grundton-Baßakkord ist ein Akkord, der aus Akkord-Bestandteilstönen und dem Baßton besteht, welcher sich von dem Grundton unterscheidet, nämlich einem Akkord auf einem Nicht-Grundtonbaß. Die Zeittaktdaten repräsentieren das Zeitintervall zwischen zwei benachbarten Akkorddaten mit einem Wert, der in bezug auf eine vorgegebene Zeitauflösung ausgedrückt wird (in dieser Ausführungsform eine sechzehntel Tondauer). Das Akkordlaufvarietätsmuster kann die Länge eines Taktmaßes (Taktes) oder mehr aufweisen, wobei die Variation der automatischen Spielbegleitung, je länger das Muster ist, desto reicher wird. Sogar wenn ein kurzes Begleitmuster beispielsweise wiederholt Playback gespielt würde, würde das Akkordlaufvarietätsmuster mit einem Längenumfang ein Empfinden eines Playback eines längeren Begleitmusters präsentieren.
- Fig. 3-8 zeigen Flußdiagramme von wesentlichen Teilen des durch die CPU 1 ausgeführten Steuerprogramms, und daher werden bezugnehmend auf diese Flußdiagramme die Steueroperationen der CPU 1 nachfolgend beschrieben. Fig. 3 zeigt eine Prozeßroutine, die im Ansprechen auf ein Schaltbetätigungsereignis der Begleitstilumschaltung oder der Begleitabschnittumschaltung bei den Bedienungsleistenschaltern 8 auszuführen ist, Fig. 4 zeigt eine Prozeßroutine, die im Ansprechen auf ein Tastenereignis, welches einem Ereignis von Anschlagen oder Freigeben einer Taste auf der Tastatur gleichkommt, auszuführen ist und Fig. 5 zeigt eine Prozeßroutine, die im Ansprechen auf ein Schaltbetätigungsereignis des Akkordlaufvarietätschalters auszuführen ist. Alle diese Ereignisse werden mittels des Hauptroutineprogramms (nicht besonders dargestellt) ermittelt und die Verarbeitungen werden dann zu den jeweiligen entsprechenden einzelnen Prozeßroutinen dirigiert.
- Zuerst wird in Fig. 3 der Prozeß einer Begleitungsstil/-abschnitt-Schaltung nach Feststellen der Betätigung des Begleitungsstilumschalt-Schalters oder des Begleitungsabschnittumschalt-Schalters initiiert und mit der Ausführung von Schritt S11 begonnen. Der Schritt S11 schaltet die Playback zu spielenden Begleitmuster auf die Begleitmuster um, die für den Begleitungsstil und den Begleitungsabschnitt, wie sie durch den Spieler bezeichnet sind, vorbereitet sind. Schritt S12 beurteilt, ob die automatische Begleitung nun läuft, und wenn diese nicht läuft, kehrt das Programm zu der vorhergehenden Bearbeitung zurück. Wenn die automatische Begleitung in Betrieb ist, geht die Verarbeitung zu Schritt S13, um zu beurteilen, ob der Akkordlaufvarietäts-Modus eingestellt ist. Diese Beurteilung, ob die automatische Begleitung läuft und ob der Akkordlaufvarietäts-Modus eingestellt ist, werden auf der Grundlage der entsprechenden Kennzeichen durchgeführt, die so ausgelegt sind, jeweils im Ansprechen auf die Betätigungsereignisse des Start/-Stopp-Schalters für automatische Begleitung bzw. des Akkordlaufvarietäts-Schalters umzuspringen.
- Wenn der Schritt S13 beurteilt, dass der Akkordlaufvarietäts-Modus nicht eingestellt ist, kehrt die Verarbeitung zu der vorhergehenden Routine (Hauptprogrammroutine) zurück. Wenn der Akkordlaufvarietäts-Modus eingestellt ist, schreitet die Verarbeitung zu Schritt S14 fort, um zu entscheiden, ob ein Akkordlaufvarietätsmuster für den bezeichneten Begleitungsstil und -abschnitt vorgesehen ist. Wenn ein derartiges Akkordlaufvarietätsmuster vorbereitet ist, geht die Verarbeitung zu Schritt S15, um ein Playback des vorbereiteten Akkordlaufvarietätsmusters zu starten. Dieser Start eines Playbacks bedeutet, mikroskopisch gesprochen, eine Unterbrechung von Akkordauslesen bei jeder 16stel Tonzeitspanne freizugeben, und bedeutet notwendigerweise nicht, dass dieser Schritt S15 das Playback des erfaßten Akkordlaufvarietätsmusters unmittelbar initiieren wird. Wenn ein Akkordlaufvarietätsmuster nicht gefunden wird, das dem Begleitungsstil und Abschnitt entspricht, wie in dem Schritt S14 bezeichnet wurde, geht die Verarbeitung zu Schritt S16, um die vorhergehende Unterbrechung zu sperren und das Playback des Akkordlaufvarietätsmusters, welches jetzt gegebenenfalls das Playback ist, zu stoppen, und kehrt darin zu der früheren Routine zurück.
- In der Tastenanschlag/Tastenfreigabe-Bearbeitung aus Fig. 4 beurteilt Schritt S21, ob die automatische Begleitung läuf oder nicht, und wenn die Antwort "NEIN" ist, dann geht die Verarbeitung zu Schritt S22, um den Prozeß einer Ton-Initiation/Beendigung auszuführen, die dem Tastenereignis für den üblichen Ton-Start/Stopp entspricht, und kehrt dann zu der vorhergehenden Routine zurück. Wenn die Antwort "JA" ist, schreitet die Verarbeitung zu Schritt S23 fort, um zu beurteilen, ob das Tastenereignis in dem Akkordtastenbereich aufgetreten ist. Wenn das Tastenereignis nicht in dem Akkordtastenbereich liegt, geht die Verarbeitung zu Schritt S22 für den Ton-Initiation/Beendigung-Prozeß und kehrt danach zu der vorhergehenden Verarbeitung zurück. Wenn das Tastenereignis in dem Akkordtastenbereich Liegt, schreitet die Verarbeitung zu Schritt S24 fort, um den Akkord festzustellen, der auf der Grundlage des angeschlagenen Tastenmusters bezeichnet wurde, bevor zu der vorhergehenden Routine zurückgekehrt wird. Die Ermittlung des Akkords durch den Schritt S24 wird entweder vom Detektionsmodus des "Griffakkord"-Modus oder des "Einfinger"-Modus durchgeführt, welcher auch immer ausgewählt wird.
- Die Akkordlaufvarietäts-Schaltverarbeitung aus Fig. 5 wird bei Betätigung des Akkordlaufvarietäts-EIN/AUS-Schalters initiiert. Schritt S31 beurteilt zunächst, ob die Akkordlaufvarietät bisher in ihrem "AUS"-Zustand gewesen ist. Wenn der Zustand nicht "Akkordlaufvarietät AUS" gewesen ist, bezeichnet die ermittelte Betätigung des Akkordlaufvarietäts-Schalters, dass der Spieler nun die "AUS"-Schaltung während des "EIN"-Zustands bezeichnet hat, und daher schaltet die Verarbeitungsoperation die Akkordlaufvarietätsfunktion bei Schritt S32 aus, bevor zu der vorhergehenden Routine zurückgekehrt wird. Wenn Schritt S31 beurteilt, das die Akkordlaufvarietät in ihrem "AUS"-Zustand gewesen ist, bezeichnet die ermittelte Betätigung des Akkordlaufvarietäts-Schalters, dass der Spieler nun die "EIN"-Schaltung während des "AUS"-Zustands bezeichnet hat, und daher schaltet die Verarbeitungsoperation die Akkordlaufvarietätsfunktion bei Schritt S33 ein, bevor zu Schritt S34 fortgeschritten wird. Der Schritt S34 beurteilt, ob die automatische Begleitung nun läuft.
- Wenn der Schritt S34 entscheidet, dass die automatische Begleitung nicht läuft, kehrt die Verarbeitung zu der vorhergehenden Routine zurück. Wenn die automatische Begleitfunktion in Betrieb ist, schreitet die Verarbeitung zu Schritt S35, um zu beurteilen, ob Akkordlaufvarietätsmuster für den Begleitungsstil und Abschnitt während einem Spiel vorbereitet sind. Wenn für das Spiel keine Akkordlaufvarietätsmuster vorbereitet sind, kehrt die Verarbeitung zu der vorhergehenden Routine zurück. Wenn ein Akkordlaufvarietätsmuster gefunden wird, das für die Darbietung von Begleitungsstil und Abschnitt vorbereitet ist, startet Schritt S36 ein Playback des gefundenen Akkordlaufvarietätsmusters, bevor zu der vorhergehenden Routine zurückgekehrt wird.
- Bei den vorher erwähnten Prozessen schaltet jede Betätigung des Akkordlaufvarietätsschalters die bezeichneten Zustände um zwischen "Akkordlaufvarietät EIN" und "Akkordlaufvarietät AUS". Wenn daher der Zustand von "Akkordlaufvarietät AUS" in "Akkordlaufvarietät EIN" geändert wird, während die automatische Begleitung in Betrieb ist, wird das Akkordlaufvarietätsmuster von diesem Augenblick an Playback gespielt.
- Die Playback-Verarbeitung der Akkordlaufvarietätsmuster aus Fig. 6 soll jede 16stel Tonzeitspanne zum Einführen von geeigneten Varietätsmustern in jeweilige Dur- Akkorde, Moll-Akkorde und Sept-Akkorde in dem Akkordlauf gestartet werden. Schritt S41 entscheidet, ob die Akkordlaufvarietät auf "EIN" geschaltet ist. Wenn die Akkordlaufvarietät nicht eingestellt ist, kehrt die Verarbeitung zu der vorhergehenden Routine zurück. Wenn die Akkordlaufvarietät eingestellt ist, schreitet die Verarbeitung zu Schritt S42 fort, um zu entscheiden, ob irgendwelche Akkordlaufvarietätsmuster für den augenblicklich ausgeführten Begleitungsstil und Abschnitt vorgesehen sind. Wenn kein solches Akkordlaufvarietätsmuster vorbereitet ist, kehrt die Verarbeitung zu der vorhergehenden Routine zurück, ohne irgend etwas auszuführen. Wenn irgendwelche solcher Akkordlaufvarietätsmuster für den laufenden Begleitungsstil und Abschnitt vorgesehen sind, schreitet die Verarbeitung zu Schritten S43, S44 und S45 der Reihe nach, bevor zu der vorhergehenden Routine zurückgekehrt wird. In Schritt S43 wird der Akkord in dem Akkordlaufvarietätsmuster für den Dur-Akkord in diesem Augenblick Playback gespielt, wenn ein solcher vorgesehen ist. In Schritt S44 wird der Akkord in dem Akkordlaufvarietätsmuster für den Moll-Akkord in diesem Augenblick Playback gespielt, wenn ein solcher vorgesehen ist. In Schritt S45 wird der Akkord in dem Akkordlaufvarietätsmuster für den Sept-Akkord in diesem Augenblick Playback gespielt, wenn ein solcher vorgesehen ist. Während die Verarbeitungsroutine aus Fig. 6 die Akkorde in all den drei Arten von Akkordlaufvarietätsmustern für den Dur- Akkord, den Moll-Akkord und den Sept-Akkord simultan mittels der Schritte S43, S44 und S45 Playback spielt, müssen diese alle nicht notwendigerweise unmittelbar bei dem automatischen Begleitungsspiel verwendet werden. Von den drei Akkordlaufvarietäten ist nur eine Akkordlaufvarietät für den Akkordtyp zu verwenden, der mit dem Typ des Akkords identisch ist, welcher im Augenblick auf der Tastatur in dessen Tastenbereich bezeichnet wurde. Das Parallel-Playback (i. e. Auslesen) von drei Arten von Akkordlaufvarietätsmustern dient zur Vorbereitung für irgendwelche momentanen Änderungen bei der Bezeichnung der Akkorde, so dass die unmittelbare Verwendung des Akkords in der Akkordlaufvarietät bei der automatischem Begleitung möglich ist, um den bezeichneten Akkordtyp zu treffen. Durch das parallele Playback spielen (i. e. Auslesen der Daten) der drei Typen von Akkordlaufvarietätsmustern, kann eine Synchronisation im Fortlaufen dieser unterschiedlichen Akkordtypen leicht sichergestellt werden, so dass keine unnatürliche Änderung auftritt, sogar wenn die Akkordlaufvarietätsmuster in der Mitte ihres Verlauf umgeschaltet werden. Wenn der Akkordlauf in einem Musikstück aus nur einem Typ von Akkorden bestehen würde, könnten verschiedene Arten einer effektiven Modifikation auf den Akkordlauf leicht angewendet werden, um das Spiel zu bereichern. Wenn aber eine solche Modifikation mit den verschiedenen Akkordtypen getrennt durchgeführt würde, würde dann ein Empfinden von Zusammenhanglosigkeit entstehen, wenn sich die Akkordtypen in der Mitte der Ein-Satz-Musterlänge des modifizierten Akkordlaufs ändern. Um eine solche Beeinträchtigung zu vermeiden, verwendet diese Erfindung ein Vorsehen der Akkordlaufvarietätsmustern, die die Korrelation der verschiedenen Akkordtypen zueinander in dem Verlauf in Betracht ziehen, und das simultan Playback von drei Typen der Akkordlaufvarietätsmuster zu jedem Zeitpunkt, so dass die Akkordtypen gleichmäßig und natürlich geändert werden, sogar wenn die Akkordtypen während des Verlaufs eines Satzes eines Akkordlaufvarietätsmusters geändert werden.
- Wenn das Akkordlaufvarietätsmuster aus dem Format Playback gespielt (ausgelesen) ist und zu den "End"-Daten kommt, dann wird das Muster wieder von seinem Anfang Playback gespielt (ausgelesen). Dieses wiederholte Playback setzt sich so lange fort, wie das Playback die Bezeichnung des gleichen Musters beibehalten wird. Wenn daher ein gleicher Akkord auf der Tastatur für einen Zeitraum bezeichnet wird, der länger ist als die Länge des vorbereiteten Akkordlaufvarietätsmusters, wird die gleiche Serie eines Akkordlaufs wiederholt.
- Fig. 7 ist ein Flußdiagramm der Verarbeitung für automatische Begleitung, die ausgeführt wird, wenn der automatische Begleitmodus auf "EIN" eingestellt ist. Die Verarbeitung wird wiederholt in einem Zeitintervall der 384stel Notendauer, i. e., einem Zwölftel der 32stel Note, initiiert. Schritt S51 führt die Verarbeitung eines Playback-Spielens der Begleitungsmuster für den Rhythmuspart durch. Schritt S52 führt die Verarbeitung eines Playback-Spielens der Begleitungsmuster für den Baßpart durch. Schritt S53 führt die Verarbeitung eines Playback-Spielens der Begleitungsmuster für den Akkordpart durch. Weitere Details der Schritte S52 und S53 werden bezugnehmend auf Fig. 8 gemeinsam beschrieben. Nach diesen drei Schritten S51, S52 und S53 schreitet die Verarbeitung weiter, um zu der vorhergehenden Routine zurückzukehren. Die Begleitungsmuster, die hier Playback gespielt werden, sind solche Begleitungsmuster, die für den gegenwärtig gespielten Begleitungsstil und den Begleitungsabschnitt vorgesehen sind. Bei dieser Verarbeitung für automatische Begleitung sind die "End"-Daten in den jeweiligen Begleitungsmustern unterschiedlich in Abhängigkeit von dem Abschnitt der Begleitung. Insbesondere für den Hauptabschnitt lassen die "End"-Daten das Playback des Begleitungsmusters zu seinem Beginn zurückkehren, um selbigen zu wiederholen. Für den Einleitungsabschnitt lassen die "End"-Daten das Playback des Begleitungsmusters zu dem Haupt-A-Abschnitt gehen. Für den Füll-Abschnitt lassen die "End"-Daten das Playback des Begleitungsmusters zu dem Haupt-A-Abschnitt (für FÜLL AA und 8A) oder den Haupt-B-Abschnitt (für FÜLL AB und BB) gehen. Für den Schlußabschnitt lassen die "End"-Daten das Playback des Begleitungsmusters dort stoppen. Diese Technologie ist herkömmlicher Stand der Technik, daher wird eine detaillierte Beschreibung hier weggelassen.
- Fig. 8 ist ein Flußdiagramm des Playback der Begleitungsmuster für den Baßpart und für den Akkordpart. Die zwei Verarbeitungen-Flüsse sind in der Beschreibung der jeweiligen Schritte gleich, ausgenommen für Baßpart und Akkordpart. Fig. 8 zeigt daher das Flußschema für den Baßpart und das Flußschema für Akkordpart gemeinsam; wobei "Baßpart " außerhalb der Klammern und "Akkordpart" innerhalb der Klammern als "Baß [Akkord] Part" dargestellt wird. Es soll daher so interpretiert werden, dass nur der Ausdruck "Baß" für die Baßpart-Verarbeitung verwendet werden soll, während der Ausdruck "Akkord" für den Akkordpart anstelle des Ausdrucks "Baß" verwendet wird. Die nachfolgende Beschreibung wird auf die gleiche Weise ausgeführt. In Schritt SG1 wird zunächst beurteilt, ob der festgestellte Akkord irgendeiner des Dur-Akkords, des Moll-Akkords und des Sept-Akkords ist. Wenn der festgestellte Akkord keiner von diesen ist, geht die Verarbeitung zu Schritt S62, um einen Bass[Akkord]Partton(töne) auf der Grundlage des Typs und des Grundtons des festgestellten Akkords zu erzeugen, i. e. durch Verschieben der Tonhöhe(n) der gewöhnlichen Bass[Akkord]Part-Begleitung einer normierten Akkordkonfiguration abhängig von dem Grundton des festgestellten Akkords, ohne einen Akkordvarietätssekundärlauf einzuführen. Die Verarbeitung kehrt danach zu der vorhergehenden Routine zurück. Die in dem Akkordvarietätslaufmuster (Akkordlaufsekundärmuster) vorbereiteten Akkorde werden zu diesem Zeitpunkt nicht verwendet, stattdessen werden aber die durch den Operator in dem Akkordtastenbereich bezeichneten Akkorde in dem üblichen automatischen Begleitungsspiel reflektiert.
- Wenn der festgestellte Akkord irgendeiner des Dur-Akkords, des Moll-Akkords und des Sept-Akkords ist, geht die Verarbeitung zu Schritt S63 fort, um zu entscheiden, ob der Akkordvarietätslauf-Schalter eingeschaltet ist, i. e., der Akkordvarietätslauf -Modus läuft. Wenn dieser nicht auf "EIN" gestellt ist, geht die Verarbeitung zu Schritt S62, um die vorher erwähnte Operation auszuführen und kehrt dann wiederum zu der vorhergehenden Routine zurück. Wenn der Modus wirksam gemacht wurde, schreitet die Verarbeitung zu Schritt S64 fort, um zu entscheiden, ob Akkorde vorbereitet sind, die aus dem Akkordvarietätslaufmuster bestehen, das dem augenblicklich laufenden Begleitungsstil, Abschnitt und Part und dem festgestellten Akkord (Dur, Moll oder Sept) entspricht. Wenn keine vorbereitet sind, geht die Verarbeitung zu Schritt S62 und kehrt danach zu der vorhergehenden Routine zurück. Wenn ein entsprechendes Akkordvarietätslaufmuster gefunden wurde, schreitet die Verarbeitung zu Schritt S65 fort. In Schritt S65 werden die Akkorde, die durch das vorher erwähnte entsprechende Akkordvarietätslaufmuster (normiert) Playback gespielt werden, in der Tonhöhe verschoben entsprechend dem Grundton des Akkords, der durch den Anschlag von Tasten in dem Akkordbereich festgestellt wurde, dann werden die Noten in die normierte Bass[Akkord]Part-Begleitung auf der Grundlage des Grundtons und des Typs dieser verschobenen Akkorde in dem Akkordvarietätslaufmuster Tonhöhen-konvertiert, wobei hörbare Töne für ein Musikspiel zum Erklingen gebracht werden, und schließlich kehrt die Verarbeitung zu der vorhergehenden Routine zurück.
- Nach dem vorher erwähnten Verarbeitungsfluß werden, wenn ein kleiner Sept-Akkord durch den Einfinger-Modus bezeichnet wird oder ein komplizierter Akkord, der nicht ein Dur-Akkord, ein Moll-Akkord oder ein Sept-Akkord ist, durch den Griffakkord- Modus während der Bedingung von "Akkordvarietätslauf-Modus EIN" bezeichnet wird, die Akkordvarietätslaufmuster, die durch den Verarbeitungsfluß aus Fig. 6 Playback gespielt worden sind, nicht in dem Verarbeitungsfluß aus Fig. 8 für die Bass[Akkord]Part-Tonerzeugung verwendet, stattdessen wird aber die Bass[Akkord]Part-Begleitung mit eben dem bezeichneten Akkord dargeboten. Wenn ein Dur-, ein Moll- oder ein Sept-Akkord während der Bedingung "Akkordvarietätslauf- Modus EIN" bezeichnet wird, wird die Bass[Akkord]Part-Begleitung von der Art des Akkordvarietätslaufmusters sein, so lange irgendein Akkordvarietätslaufmuster vorgesehen ist, das dem vorhandenen Begleitungsstil, Abschnitt und Part und dem festgestellten Akkord auf der Tastatur entspricht.
- Gemäß der vorher beschriebenen Ausführungsform werden, wenn die Stiländerung über einen Schalter oder die Abschnittsänderung über einen Schalter mitten in der automatischen Begleitung betätigt wird, die Begleitungsmuster und die Akkordvarietätslaufmuster unmittelbar dementsprechend geändert. Aber solche Musteränderungen können auch zu anderen Zeitpunkten stattfinden, zum Beispiel können solche Musteränderungen bis zum Zeitpunkt einer vorgegebenen Trennungslinie, wie beispielsweise einer Taktstrichlinie, verzögert werden.
- Fig. 9A-9C veranschaulichen zum visuellen Verständnis Beispiele von Akkordvarietätslaufmustern. Jedes Muster ist aus zwei Takten (vertikale Linien repräsentieren die Taktstriche) in diesen Beispielen aufgebaut. Fig. 9A zeigt ein Akkordvarietätslaufmuster für einen Dur-Akkord und weist ein Akkordlaufmuster von C -> C6 -> C -> F auf, wobei jedes eine Dauer eines halben Taktes hat. Fig. 9B zeigt ein Akkordvarietätslaufmuster für einen Moll-Akkord und weist ein Akkordlaufmuster von Cm7 -> Bb -> F auf, wobei es jeweils eine Dauer von eineinhalben Takten, eines viertel Taktes und eines viertel Taktes hat. Fig. 9C zeigt ein Akkordvarietätslaufmuster für einen Sept-Akkord und weist ein Akkordlaufmuster von C7 -> F auf, wobei es jeweils eine Dauer von eineinhalben Takten und eines halben Taktes hat. Die Akkorde in diesen Beispielen sind normiert in bezug auf die Tonika mit dem Grundton von C. So werden bei dem aktuellen Begleitungsspiel die Akkorde in diesen Varietätsmustern in der Tonhöhe in Entsprechung mit dem Grundton des Akkords verschoben, für welchen das Varietätsmuster zu ersetzen ist.
- Fig. 10A-10F veranschaulichen ein Beispiel, wie die Akkordvarietätslaufmuster in das automatische Begleitungsspiel eingeführt werden. Zum Beispiel unter der Vorausetzung, dass der Spieler die Akkorde durch Spielen auf der Tastatur eingibt, wie es in Fig. 10A gezeigt ist, wobei der Lauf ein C-Dur-Akkord für zwei Takte, ein A- Moll-Akkord für zwei Takte, ein D-kleiner Sept-Akkord für einen Takt, ein G-Sept- Akkord für einen Takt ein C-Dur-Akkord für zwei Takte und so weiter ist. Dann werden die jeweiligen Akkordvarietätslaufmuster unter einer ausgewählten Bedingung verwendet werden, wie es jeweils in Fig. 10B-10D gezeigt ist. Nämlich wird für den bezeichneten C-Dur-Akkord das Dur-Akkordvarietätslaufmuster zugewiesen. Für den bezeichneten A-Moll-Akkord wird das Moll-Akkordvarietätslaufmuster zugewiesen. Und für den bezeichneten G-Sept-Akkord wird das Sept- Akkordvarietätslaufmuster zugewiesen. Aber für den bezeichneten D-kleiner Sept- Akkord ist kein Akkordlaufmuster vorbereitet. Und folglich wird, wenn die Akkordvarietätslauf-Funktion auf "AUS" eingestellt ist, das resultierende automatische Begleitungsspiel so sein, wie es in Fig. 10E gezeigt ist, wobei es sich um das gleiche handelt, wie die manuelle Bezeichnung. Wenn die Akkordvarietätslauf- Funktion auf "EIN" eingestellt ist, wird das resultierende automatische Begleitungsspiel so sein, wie es in Fig. 10F gezeigt ist, welches gegenüber der ursprünglichen manuellen Bezeichnung bemerkenswert modifiziert ist.
- Eine weitere besonders detaillierte Beschreibung, wie die Akkordvarietätslaufmuster eingeführt werden, wird nachfolgend gegeben. In den ersten und zweiten Takten ist der Akkord, der manuell auf der Tastatur bezeichnet ist, ein C-Dur und wird daher durch das Dur-Akkordvarietätslaufmuster ersetzt, wie es in Fig. 9A gezeigt ist, ohne Grundtonverschiebung. Der eingeführte Akkordsekundärlauf ist daher C -> C6 -> C -> F, jeweils für die Länge eines halben Taktes. In den dritten und vierten Takten ist der Akkord, der manuell auf der Tastatur bezeichet ist, ein A-Moll, und daher wird dieser durch ein Moll-Akkordvarietätslaufmuster ersetzt, wie es in Fig. 9B gezeigt ist, mit einer Grundtonverschiebung nach "A". Der somit eingeführte Akkordsekundärlauf ist Am7G -> D, jeweils für die Länge von eineinhalben Takten, einem viertel Takt und einem viertel Takt. In dem fünften Takt ist der Akkord, welcher manuell auf der Tastatur bezeichnet ist, ein D-kleine Sept und es ist kein Akkordvarietätslaufmuster für den D-kleine Sept-Akkord vorbereitet, daher wird der bezeichnete Akkord für die automatisch Begleitung gespielt. In dem sechsten Takt ist der Akkord, welcher auf der Tastatur bezeichnet ist, ein G-Sept und wird daher durch das Sept- Akkordvarietätslaufmuster ersetzt, wie es in Fig. 9C gezeigt ist, mit einer Grundtonverschiebung nach "G". Der eingeführte Akkordsekundärlauf ist daher G-Sept für eine Länge von nur einem Takt, wobei der Rest des Akkordvarietätslaufmusters abgeschnitten ist. In den siebten und achten Takten ist der bezeichnete Akkord ein C- Dur wie in den vorher beschriebenen ersten und zweiten Takten und daher wird der gleiche Akkordsekundärlauf C -> C6 -> C -> F eingeführt, wie bereits beschrieben.
- Für Experten auf dem Gebiet ist klar, dass die Bezeichnung eines einfachen Akkordlaufs mit langsamen Änderungen durch den Spieler zu einem komplexen Akkordlauf führen wird, wobei eine reiche Varietät in dem Begleitungsspiel dargeboten wird.
- Während das vorhergehende Beispiel eine breite Varietät beim Akkordlauf einer automatischen Begleitung nur durch Einführen eines Sekundärlaufes von Akkorden anstelle eines vorgegebenen Akkords erzeugt, kann eine weitere Vielfalt durch das folgende Beispiel erzeugt werden. Fig. 11 zeigt ein Beispiel eines Datenformats eines Akkordvarietätslauf, das in dem zweiten Beispiel anzuwenden ist. Dieses Format enthält, zusätzlich zu den Akkorddaten, Lautstärkedaten zur Steuerung der Lautstärke der zu erzeugenden (zum Erklingen bringenden) Tönen und Part-EIN/AUS-Daten zur Steuerung von "EIN" oder "AUS" jedes Parts in den Begleitungsmustern, wobei jeden Zeittaktdaten vorausgehen. Wenn die Lautstärkedaten während des Auslesens des gespeicherten Akkordvarietätslaufmusters ausgelesen werden, wird die Lautstärke der Begleitungstöne dementsprechend gesteuert. Falls Part-AUS-Daten ausgelesen werden, werden die Töne zum Verstummen gebracht und wenn Part-EIN-Daten dann ausgelesen werden, werden die Töne des Part wieder zum Erklingen gebracht.
- Fig. 12A-12C veranschaulichen Beispiele von Akkordvarietätslaufmustern mit der Lautstärkensteuerung und der Begleitungs-EIN/AUS-Steuerung gemäß der zweiten Ausführungsform dieser Erfindung zum visuellen Verständnis. Jedes Muster besteht aus zwei Takten (vertikale Linien repräsentieren die Taktstriche) in diesen Beispielen. Fig. 12A zeigt ein Akkordvarietätslaufmuster für einen Dur-Akkord mit dem gleichen Akkordsekundärlaufmuster wie Fig. 9A gleichzeitig mit zusätzlichen Steuerdaten für eine Lautstärkensteuerung und eine Begleitungs-EIN/AUS-Steuerung, wie es in der Figur gekennzeichnet ist. Die Lautstärke ist stark und schwach entsprechend der unter den Takten abgebildeten wellenförmigen Kurve zu steuern. Mit der Zunahme der Lautstärke soll etwa in der Mitte des ersten Taktes begonnen werden und diese wird einmal in der Mitte des zweiten Takts gesenkt und danach allmählich angehoben, um schließlich sich dem Ende des zweiten Taktes einem Abnehmen anzunähern. Dieses Verlaufsmuster enthält zudem eine Periode, in welcher ein vorgegebener Begleitungspart in dem End(vierten)-Viertel des zweiten Taktes zu löschen ist. Fig. 12B zeigt ein Akkordvarietätslaufmuster für einen Moll-Akkord mit dem gleichen Akkordsekundärlaufmuster wie Fig. 9B gleichzeitig mit zusätzlichen Steuerdaten für eine Lautstärkensteuerung und eine Begleitungs-EIN/AUS-Steuerung, wie es in der Figur gekennzeichnet ist. Die Lautstärke ist zur ersten Hälfte des zweiten Taktes allmählich zu senken und danach zu dem Ende des zweiten Taktes allmählich zu erhöhen. Während der Periode von der zweiten Hälfte des ersten Taktes bis zu der ersten Hälfte des zweiten Taktes ist ein vorgegebener Begleitungspart auszuschneiden. Fig. 12C zeigt ein Akkordvarietätslaufmuster für einen Sept-Akkord mit dem gleichen Akkordsekundärlaufmuster wie Fig. 9C gleichzeitig mit zusätzlichen Steuerdaten für eine Lautstärkensteuerung und eine Begleitungs-EIN/AUS-Steuerung, wie es in der Figur gekennzeichnet ist. Die Lautstärke ist von dem Beginn des ersten Taktes bis hin auf das Ende des zweiten Taktes allmählich anzuheben. Währen der Periode der ersten Hälfte des zweiten Taktes ist ein vorgegebener Begleitungspart zu eliminieren. Wie im vorhergehenden erläutert, verbessert das Hinzufügen der Lautstärkensteuerung und der Begleitungspart-EIN/AUS-Steuerung die Vielfalt des Begleitungsverlaufs. Diese beiden Steuerungen können allgemein all den Begleitungsparts beigegeben werden oder können alternativ selektiv und unabhängig den jeweiligen Begleitungsparts beigegeben werden.
- Bei den vorher beschriebenen Ausführungsformen werden die bezeichneten Akkorde auf der Grundlage des Anschlags der Tasten in dem Akkordtastenbereich, der von der restlichen Tastatur abgegrenzt ist, ermittelt, die Tastatur muß jedoch nicht so unterteilt sein und die Akkorddetektion kann durch Beurteilen der Tastenanschlagbedingung über die gesamte Tastatur durchgeführt werden. Während die vorhergehenden Ausführungsformen mit zwei Akkordbezeichnungsmodi, i. e. dem Einfinger-Modus und dem selektiv zu benennenden Griffakkord-Modus, ausgestattet sind, kann das Vorsehen von nur dem Einfinger-Modus oder nur dem Griffakkord- Modus oder noch eines anderen Modus ausreichend sein für den praktischen Zweck. Die Erfindung kann in einem System praktiziert werden, in welchem die Tastenanschlaginformation von einer externen Vorrichtung zu der Vorrichtung für automatische Begleitung dieser Erfindung eingegeben wird zum Ermitteln der Akkorde in derselben oder in einem System, in welchem die ermittelten Akkorddaten von einer externen Vorrichtung eingegeben werden zum Durchführen des automatischen Begleitungsspiels.
- Obgleich die vorher beschriebenen Ausführungsformen mit den Akkordvarietätslaufmustern für die Dur-, Moll- und Sept-Akkorde ausgerüstet sind, müssen die Akkordtypen, für welche ein Akkordvarietätslaufmuster versehen sein sollte, nicht auf diese drei eingeschränkt sein, sondern es können mehr odere weniger sein.
- Während die vorher beschriebene Ausführungsformen mit dem Akkordvarietätslaufmuster für jeden Begleitungsstil, für jeden Begleitungsabschnitt und für jeden Spielpart getrennt ausgestattet sind, können die Akkordvarietätslaufmuster für alle Begleitungsstile, Abschnitte und Spielparts gemeinsam vorgesehen sein. Alternativ kann eine Vielzahl von Akkordvarietätslaufmustern für jeden Stil, jeden Abschnitt und jeden Part vorgesehen sein, so dass der Anwender einen entsprechend seiner/ihrer Vorliebe auswählen kann. Oder weiterhin kann eine Vielzahl von Akkordvarietätslaufmustern unabhängig von dem Stil und Abschnitt vorgesehen sein, um zum Auswählen für den Anwender bereitzustehen. Wenn eine solche Auswahl automatisch entsprechend den Tastenberührungen (Anschlagsgeschwindigkeit und -Stärke) durchgeführt würde, würde damit auf eine Schaltbetätigung für die Auswahl verzichtet und die Akkordvarietätslaufmuster würden entsprechend dem emotionalen Grad des Spiels automatisch variiert werden, was ein sehr natürliches Spiel realisieren würde. Die Anwendung der Akkordvarietätslaufmuster kann zudem getrennt für jeden Spielpart bestimmt werden.
- Während die vorher beschriebenen Ausführungsformen eine Art des Speicherns von Akkordvarietätslaufmustern in einem Format von den Zeittakt- und den Akkorddaten für jedes Ereignis anwenden, kann die Speichervorrichtung einen einzigen Akkordspeicherbereich für jeden vorgegebenen Musikverlaufszeitabschnitt (z. B., eine Taktschlaglänge) derart enthalten, dass Akkorddaten in die Zeitabschnitte eingeschrieben werden sollen, in denen die Akkordänderung beabsichtigt ist. Die Nicht-Grundtonbaßfunktion kann weggelassen werden.
- Während die Begleitungsmusterdaten und die Akkordvarietätslaufdaten als ein kombinierter Satz von Begleitungsstildaten in den vorhergehenden Ausführungsformen geliefert werden, können diese in ein separates File gespeichert werden. Das System kann so ausgelegt sein, dass das Auswählen eines Begleitungsmuster eine automatische Suche des entsprechenden Akkordvarietätslaufmuster veranlaßt, um eines auszuwählen. Das Akkordvarietätslaufmuster kann editierbar konzipiert sein, so dass der Anwender es modifizieren und speichern kann nach seinem /ihrem Belieben.
- Die Erfindung kann auch in einer Saitenmusikinstrumenten-Konfiguration realisiert werden und ist nicht auf den vorher erwähnten Tastatur-Typ eingeschränkt. Die Erfindung ist nicht auf einen elektronischen Musikinstrumententyp eingeschränkt, indem eine Tongeneratorschaltung und eine automatische Begleitfunktion inkorporiert ist, sondern kann bei einem System angewendet werden, das aus getrennten Vorrichtungen für einen Tongenerator, einen Sequenzer usw. besteht, und kann unter Verwendung eines Netzwerks, wie beispielsweise einem MIDI oder ähnlichem, verbunden sein.
- Die vorher erläuterte Konfiguration eines elektronischen Musikinstrumentes kann durch einen Personalcomputer mit einer Anwendungs-Software ersetzt werden. Die Anwendungs-Software kann in einem Speichermedium wie beispielsweise einer Magnetplatte, einer optischen Scheibe und einem Halbleiterspeicher gespeichert werden und dann einem Personalcomputer direkt oder über ein Kommunikationsnetzwerk geliefert werden.
- Das Begleitdatenformat ist "ein Ereignis plus einer relativen Zeit", was die Zeit eines Spielereignisauftretens durch den Zeitmeßbereich repräsentiert, der vom vorhergehenden Ereignis in den vorhergehenden Ausführungsformen gezählt wird, aber die Datenform kann anders sein, wie beispielsweise "ein Ereignis plus eine absolute Zeit", was die Zeit eines Sielereignisauftretens durch die absolute Zeit repräsentiert, die beispielsweise vom Beginn der vorgegebenen Musik oder dem Beginn des Taktes zählt, oder "eine Tonhöhe (oder Rest) plus deren Dauer", was Spieldaten durch die Tonhöhe und die Dauer von Tönen und die Dauer des Restes repräsentiert, oder "eine direkte Speicherlistung", die Speicherplätze bereitstellt, die jeweils jeder der minimalen Auflösung des Musikfortschreitens entsprechen, und jedes Spielereignis wird in die Speicherplätze geschrieben, die dem Zeitpunkt des Ereignisauftretens entsprechen. Es können auch irgendwelche andere Art und Weisen, die auf dem Computergebiet vorhanden sind, verwendet werden.
- Das Tempo des automatischen Begleitungsspiels kann durch Ändern der Periode des Tempotaktes (zur Unterbrechung) oder Modifizieren der Werte der jeweiligen Zeittaktdaten entsprechend dem Tempo, wobei der Tempotakt noch gehalten wird, oder Ändern des Dekrement- oder Inkrementwertes des Zeittaktdatenzählens variiert werden. Es können auch irgendwelche andere Art und Weisen, die auf dem Computergebiet vorhanden sind, verfügbar sein.
- Die Daten der Begleitmuster können eine Struktur aufweisen, bei der die Daten einer Vielzahl von Kanälen auf einem gemischten Zustand beruhen, oder eine Struktur aufweisen, bei der die Daten einer Vielzahl von Kanälen in Datenspuren getrennt sind.
- Die Konfiguration des Tongenerators kann vom Typ eines Wellenformspeichers, eines FM-Synthese, eines physikalischen Modells, einer Partialtonsynthese, einer Formantsynthese eines analogen Synthesizers von "VCO + VCF + VCA" oder dergleichen sein. Zudem kann anstelle einer einzigen Hardware für eine Tonerzeugung der Tongenerator aus einem DSP und einem Mikroprogramm oder einer CPU und einem Softwareprogramm bestehen. Weiterhin kann nach herkömmlicher Art der Tongenerator vom Zeitmultiplextyp, der eine Vielzahl von Zeitmultiplexkanälen eines einzigen Schaltkreises für eine Vielzahl einer simultanen Tonerzeugung bereitstellt, oder einer individuellen Schaltung sein, die eine unabhängige Schaltung zum Bilden jedes der Tonerzeugungkanäle enthält.
- Das Steuerprogramm muß nicht notwendigerweise in dem ROM gespeichert sein, aber kann auf einer Festplatte gespeichert sein und zu dem RAM bei jeder Anwendung übertragen werden, um die gleiche Operation durch die Funktion der CPU zu realisieren. Diese letztere Art ist vorteilhaft unter dem Gesichtspunkt, dass die Addition oder Aktualisierung des Steuerprogramms leicht durchgeführt werden kann. Das Steuerprogramm und die Begleitungsdaten, die auf einer CD-ROM gespeichert sind, können auf die Festplatte übertragen werden. Dies würde eine Neuinstallation oder Aktualisierungspflege des Steuerprogramms erleichtern. Anders als die CD-ROM kann das externe Speichermedium eine Floppy Disk, eine optische Magnetplatte oder irgendein anderer Typ eines Mediums sein.
- Eine Kommunikationsschnittstelle kann eingeführt werden, um das Steuerprogramm für automatische Begleitung, Begleitungsmusterdaten und Akkordvarietätslaufmusterdaten von einer externen Datenbank herunterzuladen. Die Vorrichtung kann mit einem Kommunikationsnetzwerk, wie, beispielsweise einem LAN, dem Internet oder einer Telefonkommunikationsleitung verbunden sein, um die gewünschten Daten von einem Servercomputer über das Netzwerk zu empfangen und auf die Festplatte zu laden.
- Nach der vorliegenden Erfindung stellt die Vorrichtung und das Verfahren für automatische Begleitung und das Steuerprogramm für automatische Begleitung in einem maschinenlesbaren Medium Akkordvarietätslaufmuster bereit, die wenigstens den Typen von Akkorden entsprechen, und realisiert ein automatisches Begleitungsspiel, wobei solche Akkordvarietätslaufmuster, die den Typen der bezeichneten Akkorde entsprechen, verwendet werden und ersetzt den bezeichneten konstanten Akkord, um dadurch ein automatisches Begleitungsspiel mit einer reichen Varität von Akkordläufen bei Bezeichnung von einfachen Akkordläufen zu präsentieren.
Claims (11)
1. Vorrichtung zur automatischen Begleitung, die folgendes aufweist:
Akkordlaufsekundärmuster-Speichermittel (2, 3, 9) zum Speichern einer
Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufsekundärmustern, die wenigsten
entsprechend den Akkordtypen vorgesehen sind,
Akkordeingabemittel (4) zum Eingeben eines Akkordlaufs, der aus einer durch
einen Operator bezeichneten Akkordsequenz besteht,
Akkordfeststellungsmittel (1, 2, 3, 4a) zum Feststellen der durch den
Operator bezeichneten Akkorde, wobei jeder Akkord einen Akkordtyp und
einen Grundton aufweist,
Akkordlaufsekundärmuster-Auswählmittel (1, 2, 3) zum Auswählen eines
Akkordlaufsekundärmusters, das dem Akkordtyp des festgestellten Akkords
entspricht, und
Begleitungsspielmittel (1, 2, 3, 5) zum automatischen Spielen einer
Begleitung für eine vorgegebene Musik durch Darbieten von fortschreitenden
Akkorden auf der Grundlage des ausgewählten Akkordlaufsekundärmusters.
2. Vorrichtung zur automatischen Begleitung nach Anspruch 1, bei der das
Akkordlaufmuster aus Akkorden besteht, die einen Grundakkord und
wenigstens einen anderen Akkord enthalten, wobei all die Akkorde auf einen
vorgegebenen Grundton mit Bezug auf den Grundakkord normiert werden, und
die Begleitungsspielmittel (1, 2, 3, 5) Akkorde darbieten, zur Durchführung
einer Begleitung, mittels Verschieben der normierten Akkorde, die das
ausgewählte Akkordlaufmuster auf der Grundlage der Differenz zwischen dem
Grundton des festgestellten Akkords und dem Grundton des Grundakkords
bilden.
3. Vorrichtung zur automatischen Begleitung nach Anspruch 1, die außerdem
folgendes aufweist:
Begleitungsmuster-Speichermittel (2, 3, 9) zum Speichern einer Vielzahl
von Mustern zur automatischen Begleitung, und
Begleitungsmuster-Auswählmittel (1, 2, 3, 8) zum Auswählen eines Musters
zur automatischen Begleitung, das als eine Begleitung für eine vorgegebene
Musik durchzuführen ist, aus der Vielzahl von Mustern zur automatischen
Begleitung, und
wobei die Akkordlaufmuster-Speichermittel (2, 3, 9) die Vielzahl der Sätze
von Akkordlaufmustern für ein jedes der Muster zur automatischen
Begleitung speichern, und
die Akkordlaufmuster-Auswählmittel (1, 2, 3) ein Akkordlaufmuster aus der
Vielzahl der Sätze von Akkordlaufmustern, die für das ausgewählte Muster zur
automatischen Begleitung vorbereitet sind, auswählen.
4. Vorrichtung zur automatischen Begleitung nach Anspruch 1, bei der
die Begleitungsspielmittel (1, 2, 3, 5) ein automatisches Spiel auf der
Grundlage des Akkordtyps des festgestellten Akkords durchführen, ohne das
ausgewählte Akkordlaufmuster einzuführen, wenn der Akkordtyp des
festgestellten Akkords sich von dem Akkordtyp eines jeden der Akkorde
unterscheidet, für welche die Akkordlaufmuster in den Akkordlaufmuster-
Speichermitteln gespeichert sind.
5. Vorrichtung zur automatischen Begleitung nach Anspruch 1, die außerdem
folgendes aufweist:
Akkordlaufmuster-Auslesemittel (1, 2, 3) zum Parallel-Auslesen einer
Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufmustern aus den
Akkordlauf-Speichermitteln, und
wobei die Akkordlaufmuster-Auswählmittel (1, 2, 3) einen Satz eines
Akkordlaufmusters, welches dem Akkordtyp des festgestellten Akkords
entspricht, aus der Vielzahl von Sätzen von parallel-ausgelesenen
Akkordlaufmustern auswählen.
6. Maschinenlesbares Medium (9) zur Verwendung in einer Vorrichtung zur
automatischen Begleitung nach Datenverarbeitungsart mit einem Computer
(1, 2, 3, 12) und Akkordeingabemitteln (4) zum Eingeben eines Akkordlaufs,
der aus einer durch einen Operator bezeichneten Akkordsequenz besteht,
wobei das Medium durch den Computer ausführbare Programminstruktionen
aufweist, um die Vorrichtung zur automatischen Begleitung zur Durchführung
der folgenden Schritte zu veranlassen:
Bereitstellen einer Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufsekundärmustern
(Fig. 9A, 9B, 9C), die wenigstens den Akkordtypen von Akkorden
entsprechen,
Feststellen der durch den Operator bezeichneten Akkorde (1, 2, 3), wobei
jeder Akkord durch einen Akkordtyp und einen Grundton identifiziert wird,
Auswählen eines Akkordlaufsekundärmusters (1, 2, 3), das dem Akkordtyp
des festgestellten Akkords aus einer Vielzahl von Sätzen von
Akkordlaufsekundärmustern entspricht, und
automatisches Durchführen einer Begleitung (1, 2, 3, 5) für eine
vorgegebene Musik durch Darbieten von fortschreitenden Akkorden auf der
Grundlage des ausgewählten Akkordlaufmusters.
7. Maschinenlesbares Medium nach Anspruch 6, bei dem
das Akkordlaufmuster (Fig. 9A, 9B, 9C) aus Akkorden besteht, die einen
Grundakkord und wenigstens einen anderen Akkord enthalten, wobei all die
Akkorde auf einen vorgegebenen Grundton mit Bezug auf den Grundakkord
normiert werden,
der Schritt des automatischen Durchführens einer Begleitung Akkorde
darbietet, zur Durchführung der Begleitung durch Verschieben der
normierten Akkorde, die das ausgewählte Akkordlaufmuster auf der Grundlage
der Differenz zwischen dem Grundton des festgestellten Akkords und dem
Grundton des Grundakkords bilden.
8. Maschinenlesbares Medium nach Anspruch 6, das zudem durch den Computer
ausführbare Programminstruktionen enthält, um die Vorrichtung zur
automatischen Begleitung zur Durchführung der folgenden Schritte zu
veranlassen:
Vorsehen einer Vielzahl von Mustern zur automatischen Begleitung, und
Auswählen eines Musters zur automatischen Begleitung, das als eine
Begleitung für eine vorgegebene Musik durchzuführen ist, aus der Vielzahl
von Mustern zur automatischen Begleitung, und wobei
der Schritt des Vorsehens einer Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufmustern
dazu dient, eine Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufmustern für ein jedes der
Muster zur automatischen Begleitung bereitzustellen, und
der Schritt des Auswählens eines Akkordlaufmusters dazu dient, ein
Akkordlaufmuster aus der Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufmustern für
dieses ausgewählte Muster zur automatischen Begleitung auszuwählen.
9. Maschinenlesbares Medium nach Anspruch 6, bei dem der Schritt des
automatischen Durchführens einer Begleitung dazu dient, eine automatische
Begleitung auf der Grundlage des Akkordtyps des festgestellten Akkords
durchzuführen, ohne das ausgewählte Akkordlaufmuster einzuführen, wenn
der Akkordtyp des festgestellten Akkords sich von dem Akkordtyp eines jeden
der Akkorde unterscheidet, für welche die Akkordlaufmuster durch den
Schritt des Bereitstellens einer Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufmustern
vorgesehen sind.
10. Maschinenlesbares Medium nach Anspruch 6, das zudem durch den Computer
ausführbare Programminstruktionen aufweist, die die Vorrichtung zur
automatischen Begleitung zur Durchführung des folgenden Schritts veranlassen:
Parallel-Auslesen einer Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufmustern, und
wobei
der Schritt des Auswählens eines Akkordlaufmusters dazu dient, einen Satz
eines dem Akkordtyp des festgestellten Akkords entsprechenden
Akkordlaufmusters aus der Vielzahl der Sätze von parallel-ausgelesenen
Akkordlaufmustern auszuwählen.
11. Verfahren zur Durchführung einer automatischen Begleitung, das die
folgenden Schritte aufweist:
Bezeichnen von Akkorden (4) entsprechend der Steuerung durch einen
Operator,
Bereitstellen einer Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufsekundärmustern, die
wenigstens den Akkordtypen von Akkorden entsprechen,
Feststellen der durch den Operator bezeichneten Akkorde, wobei jeder Akkord
durch einen Akkordtyp und einen Grundton identifiziert wird,
Auswählen eines Akkordlaufsekundärmusters, das dem Akkordtyp des
festgestellten Akkords entspricht, aus der Vielzahl von Sätzen von Akkordlaufsekundärmustern,
und
automatisches Durchführen einer Begleitung für eine vorgegebene Musik
durch Darbieten von fortschreitenden Akkorden auf der Grundlage des
ausgewählten Akkordlaufsekundärmusters.
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