DE69800413T2 - Vorrichtung zum Biegen von Betonstahl - Google Patents
Vorrichtung zum Biegen von BetonstahlInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Biegen von Rundstahl, insbesondere Betonstabstahl. Bekannte Vorrichtungen dieser Art umfassen:
- - eine Basis,
- - eine um eine vertikale Achse drehbar angebrachte Biegescheibe mit einer mittig angeordneten Biegewelle und einem außermittig angeordneten Biegestift zwischen denen der Abschnitt der zu biegenden Stabbewehrung angeordnet werden soll,
- - ein Auflageelement, getragen an einer fixierten Stelle der Basis auf der gleichen Seite der Stabbewehrung wie der außermittig angeordnete Stift, um während des Biegevorganges eine Auflage für den Abschnitt der Stabbewehrung bereitzustellen, welcher gebogen wird.
- Vorrichtungen der vorstehend dargelegten Art sind bekannt und werden seit geraumer Zeit in automatischen Biegeanlagen verwendet. Wenn das Biegen eines Endabschnittes der Stabbewehrung ausgeführt wurde, ist es möglicherweise nötig an einem naheliegenden Abschnitt der gleichen Stabbewehrung ein entgegengesetztes Biegen vorzunehmen, d. h. die Stabbewehrung kann in Bezug auf den vorhergehenden Vorgang in die entgegengesetzte Richtung gebogen werden. In diesem Fall werden verschiedene Lösungen angeboten: in einer ersten Lösung wird die Stabbewehrung von der drehbaren Scheibe angehoben und dann auf der anderen Seite der mittig angeordneten Welle wieder abgelegt, während der außermittig angeordnete Stift der Scheibe weiterhin auf der entgegengesetzten Seite der Stabbewehrung angeordnet ist. In diesem Fall ist es weiter nötig, das Auflageelement hinsichtlich seiner vorhergehenden Position auf der entgegengesetzten Seite der Stabbewehrung anzuordnen. Auf diese Weise kann das entgegengesetzte Biegen der Stabbewehrung durch Drehen der drehbaren Scheibe in die hinsichtlich des vorhergehenden Biegens verursachte, entgegengesetzte Richtung ausgeführt werden. Diese Lösung benötigt eine lange Zeit, um die erforderliche Arbeitsabfolge zu liefern und bringt ebenso infolge der großen Anzahl an Antriebsteilen Komplikationen mit sich.
- Eine zweite Lösung stellt eine Verwendung eines mittig gegabelten Blockes und eine drehbare Scheibe mit zwei Biegestiften bereit, welche ausgewählt werden können, um ein Biegen in die zwei entgegengesetzten Richtungen auszuführen. Diese Lösung kann aufgrund des Vorhandenseins eines passiven Biegestiftes nicht dazu verwendet werden, um einen Biegevorgang von über 90º auszuführen.
- Eine Vorrichtung mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 aufgezeigten Merkmalen ist ebenfalls bekannt (s. FR-A- 290 969). Diese bekannte Vorrichtung hat jedoch ebenso einen - mittig angeordneten, gabelförmigen Block, der der zu biegenden Stabbewehrung eine Beschränkung des maximalen Durchmessers auferlegt, da jeder U-Bogen der Stabbewehrung einen größeren Biegeradius als einen zugelassenen Minimalwert erfordert (wie beispielsweise das Zehnfache des Durchmessers der Stabbewehrung). Diese bekannte Einrichtung kann daher nur bei Stabbewehrungen mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser benutzt werden, wie beispielsweise bis zu 16 mm, da jedes der zwei Gabelauflager des gegabelten Blockes keinen geringeren Radius aufweisen darf als den zugelassenen Minimalwert. Stabbewehrungen mit größerem Durchmesser (wie beispielsweise bis zu 40 mm) würden die Bereitstellung einer Scheibe mit übermäßigen Ausmaßen mit sich bringen, um sich einem gegabelten Block der notwendigen Größe anzupassen.
- Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Biegevorrichtung bereitzustellen, mit der auf einfache und schnelle Art und Weise zwei Biegevorgänge in Folge an der gleichen Stabbewehrung in entgegengesetzte Richtungen ausgeführt werden können, ohne die Stabbewehrung anzuheben oder die Position des Auflageelementes zwischen dem einen und dem anderen Biegevorgang verändern zu müssen.
- Im Hinblick auf ein Erreichen dieser Aufgabe, stellt die Erfindung eine Biegevorrichtung, wie in Anspruch 1 dargelegt, bereit.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung, die lediglich beispielhaft und nicht beschränkend gegeben wird, mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen deutlich, in welchen:
- Fig. 1 eine schematische Aufsicht einer Vorrichtung zum Biegen von Rundstahl ist,
- Fig. 2 ein Querschnitt der Vorrichtung von Fig. 1 in einem ersten Betriebszustand ist, die Fig. 3 und 4 der Fig. 2 entsprechende, zwei verschiedene Betriebszustände der Vorrichtung zeigende Querschnitte sind,
- Fig. 5 eine, einen anderen Betriebszustand der Vorrichtung zeigende Aufsicht ist,
- Fig. 6 eine vergrößerte und detailliertere Aufsicht der Vorrichtung ist,
- Fig. 7 eine vergrößerte und detailliertere Querschnittsansicht der Vorrichtung ist,
- Fig. 8 ein weiterer Querschnitt der Vorrichtung ist, und
- Fig. 9 eine vergrößerte, perspektivische Ansicht des oberen Teils der Vorrichtung ist. Mit Bezug auf die Zeichnungen und insbesondere die Fig. 9 umfaßt die per se bekannte Biegevorrichtung eine Basis 1 mit einer oberen Wand 2 und einer um eine vertikale Achse 4 drehbar angebrachten Biegescheibe 3. In dem Betriebszustand ist die Oberfläche der Scheibe 3 in einer Ebene mit der oberen Wand 2 innerhalb einer in dieser Hinsicht gebildeten Kreisblende angeordnet.
- Gemäß einer an sich herkömmlichen Methode weist die drehbare Scheibe 3 eine als Unterstützung für einen Betonstabstahl dienende, mittig angeordnete Welle 6, um um die Welle 6 im Uhrzeigersinn gebogen zu werden (mit Bezug auf Fig. 9), und einen das Biegen der Stabbewehrung verursachenden, außermittig angeordneten Stift 7 auf.
- Gemäß dem Stand der Technik (s. Fig. 1), wird der Endabschnitt 8 einer Stabbewehrung 9 beispielsweise um 90º im Uhrzeigersinn gedreht, indem die Schiebe 3 in die gleiche Richtung (s. Pfeil A in Fig. 1) gebogen wird, wobei der außermittig angeordnete Stift 7 gegen den Endabschnitt 8 der Stabbewehrung 9 (mit Bezug auf Fig. 1) gedrückt wird. Während des Biegevorgangs ist die Stabbewehrung 8 um die mittig angeordnete Welle 6 gewunden. Ebenfalls ist gemäß dem Stand der Technik ein Auflageelement 10 an einer fixierten Stelle der Basis 1 auf der gleichen Seite der Stabbewehrung 9 wie der außermittig angeordnete Stift 7 bereitgestellt, um, während des Biegevorgangs, als Unterstützung für einen Abschnitt 11 der Stabbewehrung 9 zu dienen, der an dem Abschnitt 8 vorliegt, der gebogen wird.
- In Fig. 1 wird durch gestrichelte Linien die nach dem Biegevorgang erreichte Position des außermittig angeordneten Stiftes 7 und des Abschnitts 8 gezeigt.
- Wenn in der herkömmlichen Vorrichtung nach dem Biegen des Abschnittes 8 der Stabbewehrung 9 ein Biegen des benachbarten Abschnittes 11 in eine zur Richtung des vorangegangenen Biegevorganges entgegengesetzte Richtung gewünscht wird, dann ist es zuerst notwendig, die Stabbewehrung 9 von der Biegescheibe anzuheben und die Stabbewehrung auf der anderen Seite der mittig angeordneten Welle 6 wieder abzulegen, während darauf geachtet wird, daß sich in diesem Fall der außermittig angeordnete Stift hinsichtlich der vorhergehenden Lage auf der entgegensetzten Seite der Stabbewehrung befindet (d. h. mit Bezug auf Fig. 1 über der Stabbewehrung). Dadurch wird durch Drehung der drehbaren Scheibe 3 in die gleiche Richtung, d. h. entgegen dem Uhrzeigersinn, möglich, ein entgegengesetztes Biegen auszuführen, d. h. mit Bezug auf Fig. 1 ein Biegen des Abschnittes 11 der Stabbewehrung 9 in eine entgegengesetzte Richtung. Zu diesem Zweck ist es jedoch auch notwendig, das Auflageelement 10 an einer neuen Position anzuordnen, so daß es auf der gleichen Seite der Stabbewehrung liegt, wie der außermittig angeordnete Stift 7.
- Im Fall der vorliegenden Erfindung muß die Bedienungsperson keinerlei Anhebevorgänge der Stabbewehrung zwischen zwei aufeinanderfolgenden, in entgegengesetzte Richtungen ausgeführten Biegevorgängen durchführen, da die gesamte drehbare Scheibe 3 zusammen mit der mittig angeordneten Welle 6 und dem außermittig angeordneten Stift 7, mit Bezug auf die obere Wand 2 der Basis 1 über der die Stabbewehrung 9 immer aufliegt, vertikal herabgelassen werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, die drehbare Scheibe 3 nachdem sie derart gedreht wurde, daß der außermittig angeordnete Stift 7 auf die hinsichtlich der vorhergehenden Lage entgegensetzte Seite der Stabbewehrung 9 gebracht wurde, d. h. er wurde in die Lage gebracht, welche in der Fig. 9 gezeigt wird, wieder anzuheben. Zu dieser Zeit kann die erfindungsgemäße Vorrichtung bereits den entgegengesetzten Biegevorgang ausführen, auch dann, wenn die Stabbewehrung mit Bezug auf die mittig angeordnete Welle immer auf der gleichen Seite liegt. In der erfindungsgemäßen Vorrichtung hat das Auflageelement 10 allerdings einen ein abgerundetes Profil 12 aufweisenden Abschnitt, der angepaßt ist, um die Funktion der mittig angeordneten Welle 6 zu erfüllen, wenn ein entgegengesetzter Biegevorgang ausgeführt wird. Die mittig angeordnete Welle 6 ist gleichzeitig mit einer Fortsetzung 13 ausgestattet, um die Funktion des Auflageelements zu erfüllen, wenn der entgegengesetzte Biegevorgang ausgeführt wird.
- In der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es daher nicht notwendig, die Position des Auflageelements 10 zwischen zwei aufeinanderfolgenden, in entgegengesetzte Richtungen ausgeführte Biegevorgänge zu ändern.
- Die Fig. 5 zeigt eine schematische Aufsicht der Anordnung der Vorrichtung bevor ein entgegengesetzter Biegevorgang ausgeführt wird. In diesem Zustand wurde die Scheibe 3 bereits herabgelassen und in einer gedrehten Lage wieder angehoben, so daß sie ihren außermittig angeordneten Stift 7 hinsichtlich seiner vorhergehenden, in der Fig. 1 gezeigten Lage auf der entgegengesetzten Seite der Stabbewehrung aufweist. Auf diese Weise, durch Antreiben der drehbaren Scheibe 3 in eine Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn (s. Pfeil B in Fig. 5), drückt der außermittig angeordnete Stift 7 Abschnitt 11 der Stabbewehrung 9, um das Biegen dieser Stabbewehrung um die abgerundete Oberfläche 12 des Auflageelements 10 zu verursachen, das in diesem Zustand die Funktion erfüllt, welche während des vorhergehenden, in der Fig. 1 gezeigten Biegevorganges durch die mittig angeordnete Welle 6 erfüllt wurde. Die Fortsetzung 13 der mittig angeordneten Welle 6 erfüllt gleichzeitig die Funktion des Auflageelements.
- Die Fig. 2, 4 sind Vorderansichten entsprechend den in den Fig. 1, 5 gezeigten Positionen der Vorrichtung. Die Fig. 3 zeigt den Zwischenzustand mit der herabgelassenen, drehbaren Scheibe 3.
- In der bevorzugten, in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsform der Erfindung hat das Auflageelement 13 mit Bezug zu den Fig. 6, 9 ebenso eine im Wesentlichen T-förmige Form mit einem Flügel, der um einen vertikalen Stift 14 frei drehbar angeordnet und an einem von der Basis 1 getragenen Element 15 festgemacht ist. Die T-förmige Form des Auflageelements 10 weist weiterhin einen Flügel 15 auf, durch den ein Gewindeloch gebildet ist, in welches eine Schraube 16 geschraubt ist, deren Spitze in einen ebenso am Element 15 festgemachten Stift 17 eingreift. Der Körper des Auflageelements 10 ist um Stift 14 frei drehbar. Während die Biegevorgänge (in jede Richtung) ausgeführt werden, ist das Auflageelement 10 daher einer durch die Stabbewehrung 9 zugeführten Kraft ausgesetzt, die eine Drehung um den Stift 14 verursacht und dazu führt, die Schraubenspitze 16 gegen den Stopstift 17 zu drücken. Die Schraube 16 kann eingestellt werden, um die Betriebswinkellage des Auflageelements 10 um die Achse des Stiftes 14 genau einzustellen. Und umgekehrt, falls aus irgendeinem Grund (zum Beispiel aufgrund eines Zusammenstoßes mit anderen bewegbaren Teilen) das Auflageelement 10 einer Drehung im Uhrzeigersinn (mit Bezug auf Fig. 9) ausgesetzt wird, ist es frei; diese Drehung mit einer sich daraus ergebenden, von dem Stopstift 17 entgegengerichteten Bewegung der Schraubenspitze 16 auszuführen. Falls der Durchmesser der zu biegenden Stabbewehrungen verändert wird, dann ist es notwendig demgemäß eine mittig angeordnete Welle 6 und einen außermittig angeordneten Stift 7 in den erforderlichen Abmessungen und in einem erforderlichen Abstand voneinander bereitzustellen. Aus dem gleichen Grund ist es notwendig das Auflageelement 10 in einem erforderlichen Abstand von der mittig angeordneten Welle 6 bereitzustellen. Dies kann leicht bewerkstelligt werden, da jeder der Stifte 14, 17 in jede von mehreren in der Basis ausgebildeten Vertiefungen 18 eingebracht werden können und ebenso da das Element 15 seinerseits eine verschiebbare, auf der Basis 1 geführte Schiebekonstruktion darstellt und mit einer mikrometrischen Einstelleinrichtung ausgestattet ist. Die Schiebekonstrukion 15 hat zu diesem Zweck eine Fortsetzung 15a (s. Fig. 6), welche mittels eines Schrauben-Nut- Systems 19 eingestellt werden kann, das mit einem durch ein Arbeitswerkzeug einzustellendes Stellende 20 ausgestattet ist.
- Die Fig. 8 zeigt den inneren Aufbau der Basis 1 mit der drehbaren Scheibe 3 in einer herabgelassenen Position, in die sie vorübergehend gebracht wurde, um den außermittig angeordneten Stift 7 zwischen zwei aufeinanderfolgenden Biegevorgängen in entgegengesetzte Richtungen an die entgegengesetzte Seite der Stabbewehrung 9 bewegen zu können. Wie in der Fig. 8 gezeigt ist, ist die drehbare Scheibe 3 durch einen unterstützenden Aufbau 21 drehbar unterstützt, der verschiebbar auf zwei vertikalen, zylindrischen Säulen 22, die an der oberen Wand 2 der Basis 1 festgemacht sind, geführt wird und innerhalb der Basis abwärts gerichtet sind. Das Bezugszeichen 23 bezeichnet das äußere Gehäuse eines die Drehung der drehbaren Scheibe 3 antreibenden Getriebekastens, welcher durch eine runde, waagrechte Welle 24 angetrieben wird, die durch eine Riemenübertragung 25 mittels eines Motors und eine ebenso in der Basis 1 festgemachte Reduktionseinheit 26 angetrieben wird.
- Die vertikale Versetzung der die drehbare Scheibe 3 tragenden Einheit wird durch einen, in der Fig. 7 in seinem, mit dem angehobenen Betriebszustand der drehbaren Scheibe 3 entsprechenden, ausgestreckten Zustand gezeigten Flüssigkeitszylinder 27 angetrieben.
- Wie aus der vorstehenden Beschreibung klar ersichtlich ist, können durch die erfindungsgemäße Vorrichtung zwei Biegevorgänge von benachbarten Abschnitten eines Betonstabstahls in Folge in voneinander entgegengesetzte Richtungen ausgeführt werden, ohne den problematischen Einstellvorgang an der Vorrichtung zwischen dem einen und dem anderen Biegevorgang, insbesondere ohne die Anordnung des Auflageelements ändern und ohne die Stabbewehrung anheben zu müssen, um es auf die entgegengesetzte Seite der mittig angeordneten Welle der Biegescheibe zu bringen.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Biegen von Rundstahl, insbesondere Betonstabstahl, die umfaßt:
eine Basis (1); eine Biegescheibe (3) auf welcher der Abschnitt der zu biegenden
Stabbewehrung angeordnet werden soll, wobei die Scheibe auf der Basis (1) um eine
vertikale Achse (4) drehbar angebracht ist, und ein mittig angeordnetes Biegelager (6)
und einen außermittig angeordneten Biegestift (7) besitzt, um die auf dem Lager
angeordnete Stabbewehrung in eine erste Richtung zu biegen; ein Auflageelement
(10) getragen an einer fixierten Stelle der Basis auf der gleichen Seite der
Stabbewehrung (9) wie der außermittig angeordnete Stift (7), um, während der
Biegevorgang in die erste Richtung ausgeführt wird, eine Auflage für den Abschnitt
der Stabbewehrung bereitzustellen, der an dem Abschnitt der Stabbewehrung, welcher
gebogen wird, vorliegt; Mittel (27), um die Stabbewehrung (9) vorübergehend in die
vertikale Richtung von der drehbaren Scheibe (3) weg zu bewegen, derart, daß der
außermittig angeordnete Stift (7) von einer Seite der Stabbewehrung zur anderen
gebracht werden kann, um einen Biegevorgang in eine der ersten Richtung
entgegengesetzten Richtung auszuführen, dadurch gekennzeichnet, daß
das mittig angeordnete Biegelager eine auf der Biegescheibe (3) koaxial
angeordnete Welle (6) ist, die angepaßt ist, um mit dem außermittig angeordneten
Biegestift der Scheibe zum Biegen einer zwischen der Welle (6) und dem außermittig
angeordneten Stift (7) angebrachten Stabbewehrung in eine erste Richtung
zusammenzuwirken,
wobei das Auflageelement (10) ein von der Welle (6) getrenntes Element darstellt,
getragen von der Basis (1) an einer Stelle außerhalb des Randbereiches der Scheibe
(3), wobei das Auflageelement (10) einen Abschnitt mit einem abgerundeten Profil
(12) aufweist, angepaßt, um die Funktion der mittig angeordneten Welle (6) zu
erfüllen, wenn die Stabbewehrung in die entgegengesetzte Richtung gebogen wird,
wobei die mittig angeordnete Welle (6) mit einer Fortsetzung (13) ausgestattet ist,
die derart geformt ist, daß sie die Funktion des Auflageelements (10) erfüllen kann,
wenn die Stabbewehrung in die entgegengesetzte Richtung gebogen wird,
wobei das Auflageelement (10) derart an der Basis (1) festgemacht ist, daß dessen
Lage in horizontaler Richtung rechtwinkelig zu der Längsrichtung der Stabbewehrung
verstellbar ist, wenn die Letztere derart eingestellt wird, um den Biegevorgang
auszuführen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mittel zum vorübergehenden Bewegen der Stabbewehrung (9) in vertikaler
Richtung weg von der drehbaren Scheibe (3) Mittel umfaßt, um die drehbare Scheibe
(3) hinsichtlich einer oberen Ebene (2) der Basis (1), von welcher die Stabbewehrung
(9) getragen ist, herabzulassen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Auflageelement (10) um einen vertikalen Stift (14) frei drehbar angebracht ist,
festgemacht wahlweise innerhalb einer von mehreren, in der Basis (1) ausgebildeten
Vertiefungen (18), wobei das Auflageelement ein Eingriffelement (16) aufweist, das
mit einem fixierten Stopelement (17), welches an einer anderen Vertiefung (18)
bereitgestellt wird, in Wechselwirkung tritt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vertiefungen (18) in einer Schiebekonstruktion (15) ausgebildet sind, die auf
der Basis (1) verschiebbar angebracht ist und mit einer mikrometrischen
Einstelleinrichtung (19, 20) für deren Einstellung ausgestattet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Eingriffelement (16) des Auflageelements (10) eine verstellbare Schraube (16)
ist, die von dem Auflageelement (10) getragen wird und gegen das fixierte
Stopelement (17) wirkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Auflageelement (10) im Wesentlichen eine T-förmige Form aufweist und einen
Flügel besitzt, der mit dem abgerundeten Bereich (12) ausgebildet ist und einen
weiteren Flügel, der an dem vertikalen Stift (14) frei drehbar angebracht ist und einen
weiteren Flügel, der mit der Eingriffschraube (16) ausgestattet ist.
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