DE3123558A1 - Vorrichtung zum halten von stahlstaeben - Google Patents
Vorrichtung zum halten von stahlstaebenInfo
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Description
- BESCHREIBUNG:
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bezeichneten Art.
- Eine derartige Vorrichtung ist nach dem DE-GM 17 40 637 bekannt.
- Die Halterung am Gegenhalter ist hierbei in Gestalt einer Gabel ausgeführt. Die Gabel ist mittels einer Flügelschraube am Gegenhalter an einer Stelle festschraubbar, die auf der dem Biegewerkzeug gegenüberliegenden Seite des den Gegenhalter tragenden Bolzens liegt.
- In die genannte Gabel lassen sich zu biegende Stahl stäbe mehrfach übereinanderliegend einlegen, sofern sie Durchmesser besitzen, die den Abstand zwischen Gegenhalter und dem einen Schenkel der Gabel entsprechen. Wenn Stäbe mit anderen Durchmessern verarbeitet werden sollen, fallen sie, falls die Durchmesser kleiner sind, innerhalb der offenen Gabel entweder aufeinander, oder sie lassen sich bei größerem Durchmesser überhaupt nicht einlegen. Demnach ist es erforderlich, Gabeln mit unterschiedlicher Stegweite auswechselbar zur VerfUgung zu halten.
- In der Praxis des Biegebetriebes gehen derart kleine Teile jedoch erfahrungsgemäß leicht verloren, so daß der Vorteil der Halterung nach dem bekannt gewesenen Stand der Technik nur sehr bedingt erzielbar ist. Hinzu kommt noch, daß die Stangenanfänge, welche in Nähe des Spaltes zwischen Biegewerkzeug und Biegedorn übereinanderliegend gehalten sein müssen, im Hinblick auf den erheblichen Abstand von der bekannt gewesenen Halterung leicht durcheinander geraten können, so daß an dieser Stelle das Bedienungspersonal die Stäbe zusätzlich von Hand halten muß. Dies führt leicht zu Betriebsunfällen, da der Biegebolzen und die Biegewerkzeuge tragende Biegeteller bei seinem Umlauf Verletzungen hervorrufen kann.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß mittels der Halterung Stäbe beliebigen Durchmessers am Gegenhalter zur zuverlässigen Anlage zu bringen sind, wobei vor allem ein sauberes Obereinanderliegen der Stäbe in Nähe des Spaltes zwischen Biegewerkzeug und Biegebolzen gewährleistet sein soll.
- Diese Aufgabe wird durch den Vorschlag gemäß dem Kennzeichnungsteil des Patentanspruchs 1 gelöst, für welchen die Unteransprüche 2 bis 7 vorteilhafte Weiterentwicklungen vorsehen.
- Der erfindungsgemäße Hebel mit Handgriff und mit einem abgewinkelten Arm erlaubt es, die zuvor lose übereinanderliegend an den Gegenhalter herangebrachten Stäbe durch einen einzigen Vorgang, bei welchem die Hand den Hebel ergreift und den abgewinkelten Arm in Richtung auf den Gegenhalter zieht, sämtlich übereinanderliegend fest am Gegenhalter zur Anlage zu bringen. Dies ist mit Rücksicht auf die Verschwenkbarkeit des Hebels vor allem auch in unmittelbarer Nähe des Bereiches des Biegebolzens und Biegewerkzeuges möglich. Darüber hinaus kann dann, wenn die Stabanfänge zwischen Biegebolzen und Biegewerkzeug gelangt sind und das Biegen einsetzt, die Festhaltespannung durch Loslassen des Handhelbels sofort zurückgenommen werden.
- Ein weiteres Fördern der Stäbe, wie es vor allem beim Biegen von Bügeln notwendig ist, wird daher durch den neuen, erfindungsgemäß ausgeführten Hebel nicht gestört.
- Die Lagerung des Hebels gelingt mit Hilfe eines Lagerauges besonders einfach, weil bei Biegemaschinen für Stahl stäbe in der Regel außerhalb eines Biegetellers mehrere Aufnahmeöffnungen für Bolzen vorgesehen sind, in die man üblicherweise Gegenhalterbolzen einstecken kann. Man kann letztere demnach auch für das Lagerauge des Hebels verwenden oder aber gegen spezielle Lagerbolzen austauschen, so daß die Lagerung in einfachster Weise verwirklicht werden kann.
- Eine weitere Verbesserung erfährt die neue Halterung dadurch, daß das Lagerauge seitlich an den Hebel angesetzt wird. Dies gestattet es, durch bloßes Umsetzen von der rechten auf die linke Maschinenseite den Handgriff in jeweils diejenige Stellung zu bringen, die am einfachsten von nur einer oder einer zweiten Bedienungsperson erreichbar ist.
- Von besonderem Vorteil ist es, wenn flir die Lagerung des Hebels der gleiche Bolzen verwendet wird, der den Gegenhalter trägt und somit ohnehin vorhanden sein muß. Außer dem Hebel mit seinem Lagerauge sind dann jegliche Zubehörteile entbehrlich.
- Eine wirkungsvolle Hilfseinrichtung in Form einer Spannfeder zwischen Gegenhalter und Hebel ermöglicht es, die eingelegten Stäbe auch dann festzuhalten, wenn der Handgriff vorübergehend nicht betätigt werden kann. Zugleich kann eine derartige Feder eine Entlastung der Haltekraft der Hand bzw. des Armes sicherstellen.
- Eine besonders freie Handhabbarkeit des Hebels ergibt sich dann, wenn der abgewinkelte Arm derart verlängert ist, daß sich der Hebel oberhalb des Gegenhalters verschwenken läßt. Die letztgenannte Maßnahme kann noch dadurch unterstützt werden, daß das Lagerauge des Hebels mit einem sich in achsialer Richtung erstreckenden Fortsatz versehen wird, auf Grund dessen eine leichte Zugänglichkeit des Handgriffes oberhalb des Gegenhalters stets gewährleistet werden kann.
- Zur weiteren Veranschaulichung der Erfindung wird auf die sich auf ein Ausführungsbeipsiel beziehenden Zeichnungen Bezug genommen.
- Darin zeigen: Fig. 1 eine Biegemaschine mit der neuen Halterung in Draufsicht, Fig. 2 eine seitliche Ansicht entsprechend Fig. 1 u n d Fig. 3 eine Anordnung entsprechend Fig. 1 bei seitenvertauschter Anordnung des Lagerauges.
- Die grundsätzliche Anordnung läßt Fig. 1 erkennen. Die Draufsicht zeigt eine Biegemaschine mit einem Biegeteller 8, der in Richtung des Doppelpfeiles 9 richtungsgesteuert antreibbar ist. In jeweils eine der Aufnahmeöffnunge 10, 11, 12 oder 13 ist ein Biegewerkzeug einsetzbar, welches den zu einem Bügel zu biegenden Stab 14 um den Biegebolzen 15 herum biegt. Dabei liegen indes jeweils mehrere Stäbe 14 übereinander, wie Fig. 2 zeigt, wobei die Stäbe 14 die Höhe 4 einnehmen. Um insbesondere die Stabanfänge der Stäbe 14 an der senkrechten Fläche des Gegenhalters 5 festhalten zu können, werden sie mit Hilfe des Hebels 1 angepreßt. Zu diesem Zweck wird der Handgriff 2 derart verschwenkt, daß der abgewinkelte Arm 3 vor die entsprechenden Stababschnitte drückt. Dies ist vor allem aus Fig. 2 erkennbar. Der Hebel 1 ist mit dem Lagerauge 6 verbunden, so daß er sich um den gleichen Bolzen 7 schwenken läßt, der den Gegenhalter 5 trägt.
- Wenn der Handgriff 2, wie anspruchsgemäß vorgeschlagen, gleichfalls als ein abgewinkelter Arm ausgebildet ist, kann man den Abstand des zur Anlage zu bringenden abgewinkelten Arms vom Gegenhalter 5 bereits dadurch verändern, daß man den Hebel lediglich um 1800 in der Horizontalebene verschwenkt auf den Bolzen 7 aufsetzt. Je nach Lage des Gegenhalters und Dicke der zu biegenden Stäbe kann eine derartige Austauschbarkeit zweckmäßig sein. Falls es aus Gründen der Betriebssicherheit angebracht ist, daß sich das Bedienungspersonal auf der anderen Seite der zuzuführenden Stäbe 14 aufhält, als es der Fig. 1 entnommen werden kann, werden zweckmäßig Hebel mit auf der anderen Seite angesetzten Lageraugen verwendet. Derartige Anordnungen zeigt Fig. 3. Schließlich kann man auch noch mit einer Hebel ausführung nach den Fig; 1 und Fig. 2 bei entsprechend lang ausgebildeten, abgewinkelten Armen 3 eine Festlegung von der gegenüberliegenden Seite vornehmen, was dann angebracht sein kann, wenn auf jeder Seite der Biegemaschine ein Bedienungsmann tätig ist.
- Die genaue Einstellung der zu biegenden Stäbe auf den Spalt zwischen dem Biegebolzen 15 sowie dem in Richtung des Doppelpfeils 9 antreibbaren Biegewerkzeug muß der Dicke der StUbe 14 angepaßt sein. Zu diesem Zweck ist der Gegenhalter 5 in an sich bekannter Weise um den Bolzen 7 verschwenkbar einzustellen, indem ein abgewinkelter Abschnitt 16 mittels einer Stellschraube 17 gegenüber einem benachbarten Bolzen 18 einstellbar ist.
- Die Verwendung der erflndungsgemäßen Vorrichtung ermöglicht insbesondere auch, daß man nur sehr kurze Stäbe beim Biegen zuverlässig in unmittelbarer Nähe des zwischen Biegewerkzeug und Biegebolzen bestehenden Spaltes führen und halten kann. Dabei kann es sich sowohl um einzelne kurze Stäbe als auch um mehrere übereinliegende handeln, die nicht mehr lang genug sind, um an einem außerhalb eines Biegetellers vorgesehenen Teil des Gegenhalters zur Anlage zu gelangen.
Claims (7)
- Vorrichtung zum Halten von Stahl stäben PATENTANSPROCHE: 1. Vorrichtung zum Halten von StahlStäben, die auf einer Biegemaschine jeweils zu mehreren übereinanderliegend zwischen einem zentralen Biegebolzen und einem um diesen verschwenkbaren Biegewerkzeug zu biegen sind, wobei die Stäbe außerhalb des Verschwenkbereichs des Biegewerkzeuges an einem von einem Bolzen getragenen Gegenhalter und an einer mit letzterem zusammenwirkenden Halterung anlegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung aus einem Hebel (1) besteht der einendig einen Handgriff (2) und anderendig einen abgewinkelten Arm (3) von wenigstens gleicher Länge wie die Höhe der übereinanderliegenden Stäbe (4) sowie zwischen beiden Enden eine Lagerung derart aufweist, daß er mit seinem Arm (3) in Richtung auf den Gegenhalter (5) verschwenkbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lagerauge (6) für die Lagerung um einen Bolzen am Hebel (1) angesetzt ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (1) um den gleichen Bolzen (7) verschwenkbar gelagert ist, der den Gegenhaiter (5) trägt.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerauge (6) seitlich am Hebel (i) angesetzt ist.
- 5. Vorrichtung nach AnsprUchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Gegenhalter (5) und dem Hebel (1) eine Spannfeder derart angeordnet ist, daß der abgewinkelte Arm (3) des Hebels (1) gegen den Gegenhalter (5) gedrückt ist.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der abgewinkelte Arm (3) derart verlängert ist, daß der Hebel (1) oberhalb des Gegenhalters (5) verschwenkbar ist.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (2) gleichfalls als ein abgewinkelter Arm von wenigstens gleicher Länge wie die Höhe der übereinanderliegenden Stäbe (4) ist.
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Family
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| US4718265A (en) * | 1985-03-12 | 1988-01-12 | Alpha Maschinenbau Ag | Bending apparatus for rod- or ribbon-shaped material |
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| DE1740637U (de) * | 1953-04-28 | 1957-02-28 | Peddinghaus Paul Ferd Fa | Biegemaschine fuer betonstahl. |
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