DE69794C - Selbsteinkassirende Vorrichtung für Klappstühle und dergl - Google Patents
Selbsteinkassirende Vorrichtung für Klappstühle und derglInfo
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- DE69794C DE69794C DENDAT69794D DE69794DA DE69794C DE 69794 C DE69794 C DE 69794C DE NDAT69794 D DENDAT69794 D DE NDAT69794D DE 69794D A DE69794D A DE 69794DA DE 69794 C DE69794 C DE 69794C
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- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/08—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for seats or footstools
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- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C1/00—Chairs adapted for special purposes
- A47C1/12—Theatre, auditorium or similar chairs
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Description
he*
KAISERLICHES
PATENTAMT.^
PATENTSCHRIFT
KLASSE
e?
Zusatz zum Patente Λί 52866 vom 1 I.December 1889.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. September i8g2 ab.
Längste Dauer: 10. December 1904.
Die Erfindung betrifft eine Neuerung bei der durch Patent Nr. 52866 geschützten selbsteincassirenden
Vorrichtung für Klappstühle u. dergl. und hat den Zweck, die Benutzung der Vorrichtung
von einer bestimmten Anzahl, d. h. einer gewissen Stärke der Münzen unabhängig
zu machen, sowie die Vorrichtung in der Weise zu ändern, dafs trotz des Einwurfes nur
einer Münze der Sperrriegel noch eine genügend weite Bewegung erhält und nicht durch einen
besonders zu handhabenden Druckstempel, sondern durch das Niederklappen des Sitzes
bethätigt wird.
Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht mit hochgeschlagenem Sitztheil, während die' andere Lage des
letzteren durch punktirte Linien veranschaulicht ist.
Fig. 2 ist eine Ansicht der selbsteinkassirenden Vorrichtung bei hochgeschlagenem Stuhlsitz.
Fig. 3 zeigt die Lage der Theile der Vorrichtung bei niedergeklapptem Sitztheil.
Die Münzenrinne e ist zur Ausscheidung zu kleiner Münzen vor der Bethätigung der Vorrichtung
am Boden ausgeschnitten, so dafs diese Münzen in den Fänger Z gelangen, aus
dem sie wieder mit entnommen werden können. Die Bewegung des Winkelhebels h h 1 zur Verschiebung
des Sperrriegels r erfolgt auch schon bei Einwurf einer einzigen Münze durch den
unter Wirkung der Feder f1 stehenden Druckstempel
/ in der Weise, dafs dieser Stempel mit einem Hebel u gelenkig verbunden wird,
der selbst um einen Zapfen drehbar an dem Stuhlgestell angebracht ist. Durch diesen
Hebel u wird dem Druckstempel t die erforderliche Bewegung in senkrechtem Sinne mitgetheilt,
welche nothwendig ist, den Sperrriegel r vollkommen zurückzuziehen. ■
Um nun den Druckstempel t bei seiner verhältnifsmäfsig grofsen Senkrechtbewegung in
dem Falle leer laufen zu lassen, wo eine Münze nicht eingeworfen ist, wird der die Münze aufnehmende
Schenkel hl des Winkelhebels mit einem Loch /?2 versehen, in welches der
Druckstempel t bei seinem Leergange eintreten kann.
Der Hebel u erhält seine Bewegung durch eine Stange x, welche am unteren Ende am
Stuhlgestell gelenkig angebracht ist, und deren Rolle y auf der oberen Kante des Hebels u
gleitet, während die am Ende der Stange χ angebrachte Rolle yl an der unteren Seite der
Stuhlsitzseitenschiene gleiten kann. Das Ende des Hebels u ist bei u 1 derart gekrümmt, dafs
das erforderliche Mafs der Niederbewegung des Hebels u mit Stempel t durch die
Stange χ mit Rolle y beim Niederschlagen des Sitzes s ausgeübt wird, während nach
Auslösung des unter Federwirkung stehenden Riegels r mit Nase rl für den Durchtritt
des am Sitz s angebrachten als Sitzsperrung dienenden Gelenkstückes g der Hebel u mit
Druckstempel g freigegeben wird. Anstatt die
als Sitztheilstrebe dienende Stange χ zur Bewegung des Hebels u mit dem Druckstempel t
zu benutzen, kann diese Bewegung auch durch eine Hebel- oder andere geeignete Verbindung
erzielt werden, welche durch die Bewegung des Sitztheiles s in Gang gesetzt wird.
In den Fig. 4 und 5 sowie 6 und 7 sind weitere Ausführungsformen der Einrichtung
veranschaulicht, die sich einerseits auf die vereinfachte Antriebweise des Stempels, andererseits
auf eine veränderte Riegelanordnung beziehen. ■
In Fig. 4 und 5, welche Schnittdarstellungen ähnlich wie Fig. 3 sind, hat der Stempel t eine
Kappe t\ die einen dachförmigen Anlauf bildet. Auf diesen wirkt der (in der zweiten Endstellung
punktirt dargestellte) Finger i, welcher, am Arm χ des Stuhlmechanismus angebracht, dem
Vorsprunge y in Fig. 1 bis 3 entspricht. Der bügeiförmige Hebel u als die Bewegung übertragendes
Organ ist mithin entbehrlich gemacht.
Wie ohne Weiteres ersichtlich, wird der Stempel t niedergedrückt und durch das Geldstück
der Winkelhebel hhl gekippt, nur dann,
wenn der Scheitel jenes Anlaufes überschritten wird, und zwar gleich im Anfange der versuchten
Niederklappbewegung des Sitzes s. Gleich nach der auf diese Weise veranlafsten
Auflösung federt der Stempel t in die Hublage zurück und läfst das während des Auslösungsvorganges festgehaltene Geldstück in den Behälter
fallen.
Als eine beiläufige Aenderung ist gemäfs Fig. 4 der die Riegelbeanspruchung aufnehmende
Stützfortsatz durch ein drehbares Hebelstück oder Glied c ersetzt, welches mit seiner
oberen. Stirnfläche unter den Riegelansatz rλ
greift und an der Riegelverschiebung mit theilnimmt.
In Fig. 5 ist veranschaulicht, wie ein derartiges Hebelglied selbst zum Riegel d ausgebildet
werden kann. Mit dem Winkelhebelarm h ist dieser um eine untere Drehstelle
schwingende Riegel d durch ein Zwischenglied oder einen Lenker d1 derart gekuppelt, dafs
er mittelst des Winkelhebels aus der Eingrifflage gezogen werden kann, in welche er unter
Wirkung einer Feder d'1 strebt. Mit dB ist der
diese Bewegung begrenzende Anschlagstift bezeichnet. Die Wirkungsweise ist hiernach die,
dafs die Stirnfläche des Riegels d den Widerlagsdruek aufnimmt, und dafs nach Einwurfeiner
Münze und bei Aufklappung des Sitzes zur Gebrauchstellung der Riegel zeitweise dem
vorbeitretenden Ende der Aufhaltsstange g ausweicht, wodurch der weitere Vorgang in die
Endstellung ermöglicht wird.
Dieselbe Gesperreinrichtung ist bei der Ausführungsform nach Fig. 6 angewendet. Wie
durch einen zugehörigen senkrechten Schnitt, Fig. 7, veranschaulicht, ist die dachförmige Anlaufklappe
ix des Stempels t an die nach innen
gerichtete Rückwand des Gehäuses A verlegt, so dafs sie mehr verdeckt oder unzugänglicher
ist. Die eigentliche, innerhalb des Kastens gelegene Kappe oder der Kopftheili2 des Stempels
bilden eine Art Prismenführung an einem schlitzförmigen Ausschnitt t3 der Kastenwandung, und
der Anlauf tx ist von aufsen an diesem Kopftheil
festgelegt. Es ergiebt sich aus dieser Anordnung die Wirkung, dafs, wenn der Anlauf
tx dem Angriffe des Fingers i am Arme χ
unterliegt, der Stempel t nach unten gedrückt wird und in der vorher beschriebenen Weise
die Auflösung des Riegels d veranlafst.
Claims (2)
- Pa tent-Ansprüche:ι . Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 52866 geschützten selbsteinkassirenden Vorrichtung für Klappstühle u. dergl., bei welcher die Auslösung des Sperrriegels r auch nach Einwurf nur einer Münze dadurch erfolgt, dafs beim Niederdrücken des Sitztheils der mittelbar durch einen Hebel (u) oder unmittelbar am Anschlag (y) mitbewegte Druckstempel t den Hebel h ΗΛ ausschwingen bezw. den Riegel zurücktreten läfst, während bei nicht eingeworfener Münze der Druckstempel t, ohne den Sperrriegel auszulösen, durch eine Aussparung des Hebelschenkels hl.hindurchgeht.
- 2. An der selbsteinkassirenden Vorrichtung nach Anspruch 1. die vereinfachte Ausführung des Riegelgesperres in der Weise, dafs den Schubriegel ein um einen unteren Drehzapfen schwingender und unter Federwirkung stehender Riegel (d) ersetzt, welcher mit dem Winkelhebel (h h 1J durch ein Zwischenglied (d1) zu gleichzeitiger Bewegung gekuppelt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69794C true DE69794C (de) |
Family
ID=343224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69794D Active DE69794C (de) | Selbsteinkassirende Vorrichtung für Klappstühle und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69794C (de) |
-
0
- DE DENDAT69794D patent/DE69794C/de active Active
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