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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Silicium-Epitaxialwafer und
ein Verfahren zu dessen Herstellung, welches eine Verbesserung eines
Silicium-Epitaxialwafers (nachstehend als Epi-Wafer bezeichnet)
erbringt, der auf einer bestimmten Oberfläche eine aus der Gasphase aufgewachsene
Epitaxialschicht aufweist und für
die Fertigung von LSI- und VLSI-Halbleitervorrichtungen
und dergl. vorgesehen ist, und innerhalb des Wafers eine Vielfalt
von Verunreinigungen einzufangen vermag, die während verschiedener Wärmebehandlungen
der LSI und VLSI und anderen Fertigungsprozessen für Vorrichtungen
aufgenommen werden, und welches das Gettervermögen verbessert, ohne dass eine
Bearbeitung angewendet wird, von der nach der Waferherstellung eine
EG-Wirkung (extrinsische Getterwirkung) in dem Wafer erwartet werden
könnte,
und welches eine ausreichende IG-Wirkung
(intrinsische Getterwirkung) auch in einem Vorgang zur Niedrigtemperaturfertigung
einer Vorrichtung unterhalb von ungefähr 1080 °C zur Folge hat; wobei bei der
Herstellung ein Wafer als Scheibe aus einem Silicium-Einkristallblock
herausgeschnitten wird, der beim Ziehen eines Silicium-Einkristalls
unter Anwendung der Czochralski-Methode oder der magnetischen Czochralski-Methode
(nachstehend der Einfachheit halber als CZ-Methode bezeichnet) unter
Steuern der Sauerstoffkonzentration des Einkristalls auf einen vorbestimmten
Pegel, und gleichzeitiges gezieltes Steuern der Kohlenstoffkonzentration
auf einen vorbestimmten hohen Pegel gezogen worden ist, der Wafer
einer Waferbearbeitung und möglicherweise
oder auch nicht im Verlauf einer vorbestimmten kurzen Zeitdauer
einer weiteren Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung und nachfolgend
einem Spiegelpolieren und einem Vorgang zum epitaxialen Wachstum
unterzogen wird.
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BESCHREIBUNG
DES STANDES DER TECHNIK
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Allgemein
wird bei der Fertigung von LSI-, VLSI- und anderen Vorrichtungselementen
als Substrat dafür
hauptsächlich
ein Siliciumwafer verwendet, der als Scheibe aus einem unter Verwendung
der CZ-Methode gewachsenen Einkristallblocks aus Silicium heraus
geschnitten worden ist. Während
der vergangenen Jahre ist die Erhöhung des Integrationsgrades
von Halbleitervorrichtungen entsprechend der Erhöhung der Leistungsfähigkeit
von Vorrichtungschips und die Verkleinerung von Vorrichtungsstrukturen
bemerkenswert gewesen, es ist ein rascher Forschritt bei der Erzielung
von hochwertigen Vorrichtungen erfolgt und es haben sich die Herstellungskosten
in entsprechender Weise abrupt erhöht.
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Unter
diesen Umständen
ist die Nachfrage nach einer Verbesserung der Ausbeute an Vorrichtungs-Endprodukten
größer als
jemals zuvor geworden. Indessen muss ein Silicumwafer, welcher das
Substrat eines Vorrichtungswafers ist, selbstverständlich von
hochwertiger Kristallinität
sein und elektrische Eigenschaften aufweisen, die für hochintegrierte
Vorrichtungen geeignet sind, und es wird auch eine Versorgung mit
Siliciumwafern geringer Kosten zu einer vordringlichen Aufgabe.
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Was
die in größeren Anzahlen
bei den vorstehenden Anwendungen verwendeten Siliciumwafer betrifft,
war es in der Vergangenheit üblich,
nach einer Waferbildung durch Herausschneiden einer Scheibe aus einem
unter Anwendung der CZ-Methode gezogenen Einkristallblock aus Silicium,
den Wafer nur an der Vorderseite einem Polieren auf Spiegelglanz
zu unterziehen, nachdem dieser einer EG-Bearbeitung, zum Beispiel einer
PBS- (Poly-Backseal-), BSD- (Backside-Damage-), Exzimerlaser- oder
anderer Bearbeitung unterzogen worden war, von welcher eine Erzeugung
einer EG-Wirkung an der Rückseite
zu erwarten gewesen wäre.
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Als
Verfahren zur Lösung
des Problems einer Kostenverringerung, d.h. als Verfahren zum Verkleinern der
Anzahl an Arbeitsvorgängen,
werden verschiedene Verfahren zur Waferbearbeitung untersucht, um
herkömmliche
EG-behandelte, auf einer Seite spiegelpolierte Wafer durch Wafer
zu ersetzen, die keiner EG-Behandlung unterzogen und einem Spiegelpolieren
auf der Vorderseite sowie auch auf der Rückseite unterzogen werden,
d.h. durch nicht EG-behandelte Wafer, die auf beiden Seiten spiegelpoliert
sind.
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D.h.,
dass es durch Weglassen der rückseitigen
EG-Behandlung, bei welcher zum Einfangen verschiedener Verunreinigungen
bei der Vorrichtungsbearbeitung das BSD-Verfahren und ein PBS-Wachstum
eingesetzt werden, welche eine Beschädigung einer Waferrückseite
durch Besprühen,
zum Beispiel mit einer SiO2-Polierlösung verursachen,
und durch Weglassen der zahlreichen vorderseitigen Arbeitsvorgänge, die zum
Ausführen
der Bearbeitung erforderlich sind, möglich wird, größere Kostenverringerungen
zu erzielen, welche es ermöglichen,
die Bearbeitungskosten bei der Herstellung unterhalb denen eines
herkömmlichen, EG-behandelten,
auf einer Seite spiegelpolierten Wafers zu senken. Gleichzeitig
ist ein auf beiden Seiten spiegelpolierter Wafer auch von Vorteil
weil er eine Planheit höherer
Präzision,
im Hinblick auf Verwerfungen, Flachheit und anderen Präzisionsaspekten,
aufweisen kann als ein Wafer, der auf einer Seite spiegelpoliert
ist.
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Ein
weiteres Verfahren zur Herstellung eines Wafers mit niedrigen Kosten
ist auf ähnliche
Weise ein Verfahren, bei dem ein Wafer, im Vergleich mit üblichen,
einseitig spiegelpolierten, durch EG behandelten Wafern, als ein
nicht durch EG behandelter Wafer, der auf einer Seite spiegelpoliert
ist, endbearbeitet wird, wobei die Rückseite des Wafers keiner Art
von EG-Bearbeitung
unterzogen wird. D.h., dass auf der Rückseite des Wafers, die nicht
zur Fertigung von Vorrichtungselementen verwendet wird, bei einer
Verwendung eines geätzten
Wafers (mit geätzter
Oberfläche),
welcher keiner EG-Bearbeitung unterzogen worden ist, die BSD-Bearbeitung ähnlich wie
bei den beidseitig spiegelpolierten Wafern weggelassen werden kann.
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Umgekehrt,
was den Prozess zur Vorrichtungsfertigung betrifft, entstehen leicht
Fe-, Ni-, Cu- und
andere Schwermetall-Verunreinigungen bei den für D-RAM typischen Hochtemperaturprozessen,
und es werden diesen Schwermetall-Verunreinigungen entsprechende
Verunreinigungsdefekte an der Waferoberfläche und in der Nähe zur Waferoberfläche erzeugt,
was zu einer Verschlechterung verschiedener Vorrichtungseigenschaften
und wiederum zu einer Verminderung der Produktausbeute führt. Folglich
wurden bisher zur Entfernung dieser Schwermetall-Verunreinigungen
von der Oberfläche
und oberflächennahen
Bereichen, welche den für die
Vorrichtung aktiven Bereich umfassen, oftmals verschiedene EG- und
IG-Verfahrensweisen, für
welche die vorstehend erwähnte
PBS- und BSD- sowie die Exzimerlaser-Bearbeitung typisch sind, zum
Einfangen von Verunreinigungen (Gettern) an den Rückseiten
von Wafern angewendet.
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Da übliche Hochtemperaturverfahren
zur Herstellung von Vorrichtungen einen bei einer relativ hohen Temperatur
zwischen 1120 °C
und 1220 °C
ablaufenden Vorgang zur Tiefenimplantation (Well-Drive Process) umfassen,
tritt während
der Wärmebehandlung
der Vorrichtungsbearbeitung leicht ein Ausfällen von Sauerstoff auf, was
eine Ursache von BMD (Bulk Microdefects) ist, und weil zum Gettern
von Vorrichtungsverunreinigungen innerhalb der Masse eines Wafers
ausreichende BMD gebildet werden, ist ein IG wie ein N-IG (Natural
IG), welches von einem EG abhängig
ist, und ein DZ-IG (Denuded Zone IG) verbreitet angewendet worden.
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Was
die zukünftige
Vorrichtungsbearbeitung betrifft, ist voraussehbar, dass ab jetzt
Fortschritte bei der Senkung der Temperatur von Vorgängen erfolgen
werden, bei denen gemäß einem
Trend zu höherer
256MB- und 1 GB-Integration konstruktionsgerechte Verkleinerungen
und Implantationen hochenergetischer Ionen zur Anwendung kommen,
und es ist bei der geringeren Temperatur zu erwarten, dass eine
Bildung von BND während
der Vorrichtungsbearbeitung erschwert wird, wodurch es unmöglich sein
wird, einen ausreichenden IG-Effekt zu erzielen.
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Obwohl
demgemäß die Menge
der in einer Vorrichtung erzeugten Verunreinigungen infolge der
Verringerung der Bearbeitungstemperatur etwas reduziert wird, ist
zu erwarten, dass die Erzeugung von Schwermetall-Verunreinigungen
aus einer hochenergetischen Ionenimplantation und dergl. schwierig
zu vermeiden und eine Gettertechnologie unumgänglich sein wird.
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Was
weiterhin das Einfangen von Schwellmetall-Verunreinigungen unter
Verwendung von EG betrifft, ist es unvermeidbar, dass bei zukünftigen
hochintegrierten Vorrichtungen eine Waferpräzision, d.h. eine hohe Präzision der
von Flachheit, Verwerfungen und dergl. abhängigen Planheit, mehr als zuvor
erforderlich sein wird. Wenn in diesem Fall die hohe Wahrscheinlichkeit
einer Verwendung von auf beiden Seiten spiegelpolierten Wafern in
Betracht gezogen, bei denen eine hochpräzise Planheit erzielbar ist,
erscheint es sehr gut möglich,
dass ein Gettern der EG-Art nicht anwendbar sein wird, und dass
es zunehmend notwendig sein wird, ein Gettervermögen unter Verwendung von IG
zu gewährleisten.
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Des
weiteren wird bei der Fertigung einer hochintegrierten, hochleistungsfähigen Vorrichtung
eine hohe Unversehrtheit der Eigenschaften kristalliner Qualität und der
Eigenschaften elektrischer Qualität der die aktive elektrische
Fläche
bildenden Waferoberfläche
und der oberflächennahen
Schicht verlangt, welche die Zuverlässigkeit und die Ausbeuten
an der Vorrichtung beeinflussen. In ersichtlicher Weise wird insbesondere eine
Unversehrtheit der Oberfläche
und der oberflächennahen
Schicht bei Wafern verlangt, welche für hochleistungsfähige, hoch
integrierte D-RAM-Halbleitervorrichtungen vorgesehen sind, von denen
die sogenannten Personalcomputer und Spielautomaten typisch sind,
für die
in der Zukunft eine rasch steigende Nachfrage zu erwarten ist.
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Typische
Verfahren zur Lösung
dieses Problems bewältigten
dieses durch eine Herstellung des Wafers in hoher Reinheit und durch
eine Verbesserung dessen Unversehrtheit, indem die Konzentration
Oi des beim Ziehen eines Silicium-Einkristalls in einem Wafer aufgenommen
Sauerstoffs reduziert wurde, zum Beispiel durch Ändern des Kriteriums Oi = 14
16 × 1017 Atome/cm3 (Alte
ASTM-Methode) zu Oi = 9~11 × 1017 Atome/cm3, und
indem die Konzentration Cs von Kohlenstoff soweit wie möglich dadurch
reduziert wurde, dass jegliche Bemühung zum Verhindern eines Vermischens
des Silicium-Einkristalls mit Kohlenstoff unternommen wurde, welcher
ein Verunreinigungselement darstellt, das beim Ziehen eines Silicium-Einkristalls
als Material eines Kohlenstofftiegels, einer Kohlenstoffheizung
und anderer Peripheriehilfsgeräte
verwendet wird, zum Beispiel so dass bei einer FTIR-Messung (Fourier-Transformation-Infrarot-Messung)
die Kohlenstoffkonzentration Cs weniger als 0,1 × 1016 Atome/cm3 (Neue ASTM-Methode) (in der Größenordnung
von 1014 bei Beobachtung mit einem hochempfindlichen
System zur Radioaktivierungsanalyse) betrug.
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In
neuerer Zeit und mit dem Fortschritt des Trends zu ständig höher gepackten
Vorrichtungen werden Maßnahmen
zum Reduzieren deren Kohlenstoffkonzentration Cs als extrem wichtig
angesehen, und es sind Verfahren zum Verbessern der Unversehrtheit
der Oberflächen
vorgeschlagen worden, bei denen die Sauerstoffkonzentration Oi und
die Kohlenstoffkonzentration Cs gering gehalten und dadurch die
Erzeugung von BMD (Bulk Microdefects), die in der Oberfläche und
nahe zur Oberfläche
vorhanden sind und ein Versagen der Vorrichtung verursachen, und
von dadurch entstehenden sekundären
Defekten, zum Beispiel OSF (Oxidation-Induced-Stacking Faults) und
dergl. unterdrückt
werden.
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Es
ist jedoch voll zu erwarten, dass übliche Verfahren wie diese
zum Reduzieren der Sauerstoff- und Kohlenstoffkonzentration alleine
nicht bei den zukünftigen,
weiter verkleinerten Vorrichtungsstrukturen höherer Dichte ausreichen werden.
Demgemäß hat sich
in neuerer Zeit eine Tendenz ergeben, häufig Epi-Wafer als Wafer für D-RAM
und andere Halbleiter zu verwenden.
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Das
heißt,
dass im Vergleich mit einem spiegelpolierten Wafer eine extrem hochwertige
Unversehrtheit der Oberfläche
erzielbar ist, weil eine Epitaxialschicht eines Epi-Wafers absolut
keine die Eigenschaften einer Vorrichtung beeinträchtigenden
eingewachsenen Defekte (Mikrodefekte, welche bei dem Ziehvorgang
eines Silicium-Einkristalls erzeugt werden) aufweist. Weiterhin
ist es auch allgemein bekannt, dass gemäß der Auswertung von elektrischen
Eigenschaften, wie zum Beispiel der Durchschlagspannung einer Oxidschicht,
welche die Vorrichtungseigenschaften, zum Beispiel die elektrischen
Eigenschaften beeinflussen, der Wert der Durchschlagspannung der
Oxidschicht, im Vergleich mit einem Zustand bei dem keine Epitaxialschicht
vorhanden ist, erheblich erhöht
ist.
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Bis
jetzt sind, anders als bei spiegelpolierten Wafern, Epi-Wafer aus
Kostengründen
außerhalb
von speziellen Vorrichtungsanwendungen nicht viel eingesetzt worden.
Aufgrund der extremen Schwierigkeiten einer vollkommenen Beseitigung
von eingewachsenen Defekten bei spiegelpolierten Wafern ist jedoch
die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Epi-Wafer bei höher integrierten Vorrichtungen
der nächsten
Generation (256 MB, 1 GB und mehr) weitestgehend gebräuchlich
werden, und aus diesem Grund kann auch die Wahrscheinlichkeit als
extrem hoch bezeichnet werden, dass als Siliciumwafer mit größeren Durchmessern
von 300 mm (12 Zoll) und mehr der nächsten Generation, Epi-Wafer
als Substrate für
Vorrichtungen eine verbreitete Anwendung finden werden.
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Damit
jedoch, wie vorstehend bereits erwähnt, die unter Verwendung eines
nicht EG-bearbeiteten
Wafers geringer Kosten, d.h. eines beidseitig spiegelpolierten Wafers
und eines rückseitig
geätzten
Wafers, als Substrat hergestellten Epi-Wafer in die Vorrichtungsfertigung
eingeführt
und höhere
Ausbeuten erzielt werden, wird es erforderlich sein, ein Verfahren
irgend einer Art anzuwenden, um diesen mit einem Gettervermögen zum
Einfangen von Verunreinigungen auszustatten.
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Das
heißt,
dass sowohl Siliciumhersteller wie auch Vorrichtungshersteller daran
arbeiten, ihre Herstellungsprozesse hochrein und hochsauber auszubilden,
und es ist der Reinheitsgrad innerhalb der Prozesse gegenüber dem
in der Vergangenheit üblichen
bedeutend verbessert worden. Da jedoch aufgrund der diversen Wärmebehandlungen,
in welchen während
des Prozesses zur Vorrichtungsherstellung verschiedene Gasatmosphären zur
Anwendung kommen, entstehen in unvermeidbarer Weise gewisse Pegel
an verschiedenen Verunreinigungselementen. Folglich ist ein Mechanismus
erforderlich, welcher ein Gettern dieser Verunreinigungselemente
in anderen Bereichen als die der Waferoberfläche oder der oberflächennahen
Schichten erlaubt, welche die aktive Vorrichtungsfläche bilden.
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Im
allgemeinen wird, wie vorstehend erwähnt, bei dem Herstellungsvorgang
des Wafers an der Rückseite
eines Epi-Wafers vorher eine EG-Behandlung durchgeführt, um
den Wafer getterungsfähig
für Verunreinigungen
auszubilden, die im Herstellungsvorgang des Wafers entstehen. Um
jedoch verringerte Herstellungskosten zu erzielen, ist es erforderlich,
den Vorgang einer rückseitigen
EG-Behandlung wegzulassen. Wird jedoch der Vorgang einer rückseitigen
EG-Behandlung weggelassen, fehlt natürlicherweise das Gettervermögen für Verunreinigungen,
die innerhalb des Bearbeitungsvorgangs einer Vorrichtung entstehen.
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Falls
zum Beispiel bei einem Produkt mit niedrigem Widerstand, welches
innerhalb des Wafers B (Bor) in hoher Konzentration enthält, besitzt
dieses B einen getterungsfähigen
Mechanismus, es tritt in Wechselwirkung mit Fe (Eisen), zum Beispiel
zur Bildung eines Fe- und
B-Paares (Fe-B), und besitzt eine Funktion, welche in entsprechender
Weise ein Gettern ermöglicht.
Jedoch tritt keine einer Fe-B-Wechselwirkung ähnliche mit Verunreinigungselementen
wie Ni (Nickel), Cu (Kupfer) und dergl. in hohen Konzentrationen
von zum Beispiel 1 × 1012 Atome/cm2 auf,
so dass ein Mangel an einem Gettervermögen entsteht. Die Folge sind
Nachteile wie ein Abbau von Eigenschaften der Vorrichtung und eine
Verringerung der Ausbeute an Vorrichtungen.
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Da
wie vorstehend erwähnt
in einem Niedrigtemperatur-Verfahren zur hohen Integration ein aktiver Vorrichtungsbereich
extrem hoher Qualität
wesentlich ist, wird ein Epi-Wafer eingesetzt, und es besteht eine hohe
Wahrscheinlichkeit, dass zur Erzielung einer Planheit hoher Präzision ein
beidseitig auf Spiegelglanz polierter Wafer als Substrat eingesetzt
wird. Weiterhin ist ein IG(BMD) erforderlich, um die verschiedenen
in der Vorrichtung erzeugten Verunreinigungen zu gettern.
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Wird
jedoch eine Epitaxialschicht auf einem Siliciumwafersubstrat mit
einem Widerstandswert von 0,1 Ω·cm oder
mehr aufgebracht, dann tritt aufgrund des Einflusses der thermischen
Vorgeschichte eines plötzlichen
Temperaturanstiegs, der mit einem Vorgang bei dem epitaxialen Wachstum
verbunden ist, bei dem die Temperatur erhöht wird, und einer Vorbehandlung
bei hoher Temperatur ein Phänomen
auf, bei dem die Sauerstoffausscheidungen, welche die Quelle der
BMD sind, schrumpfen oder vernichtet werden, und danach die von
der Vorrichtung erzeugten Verunreinigungen nicht gegettert werden
können,
weil eine Sauerstoffausscheidung auch nicht auftritt, wenn der Wafer
einem Vorgang zur Vorrichtungsfertigung bei niedriger Temperatur
unterzogen wird, wobei als Folge ein Abbau von Vorrichtungseigenschaften
und eine Verringerung der Ausbeute an Produkten entsteht.
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Des
weiteren ist festgestellt worden, dass auch wenn ein Substrat mit
hohem Sauerstoffgehalt (bei dem BMD leicht gebildet werden), welches üblicherweise
nicht als Substrat für
eine Vorrichtung eingesetzt wird, nicht viele BMD, welche die Getterquelle
darstellen, bei der Durchführung
des epitaxialen Wachstums über
einen Niedrigtemperaturprozess gebildet werden, so dass kein IG-Effekt
zu erwarten ist.
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Demgemäß wird in
der japanischen Auslegeschrift Nr. 63-198334 über ein Verfahren berichtet,
bei dem BMD nach einer Verfahrensweise gewährleistet werden, bei der ein
Wafer nach einem epitaxialen Wachstum in Verlauf einer längeren Zeitdauer
einer Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung
unterzogen wird, d.h., dass er entweder 4~20 Stunden auf 650~900 °C erwärmt, oder
durch allmähliches
Erhöhen
der Temperatur von 650 bis 900 °C
erwärmt
wird. Aufgrund der langen Dauer der Wärmebehandlung sind jedoch die
Kosten enorm, und infolge der Durchführung dieser Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung nach dem epitaxialen Wachstum
sind im Hinblick auf Produktionsausbeuten verschiedene Probleme
zu erwarten, die durch das leichte Auftreten von Schäden aufgrund
von Tiegelkratzern und die Erzeugung von Partikeln während der
Wärmebehandlung
sowie Schwierigkeiten bei der Handhabung entstehen.
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Die
japanische Offenlegungsschrift Nr. 63-227026 berichtet über ein
Verfahren bei dem BMD gewährleistet
werden durch die Durchführung
einer zweistufigen Wärmebehandlung
bestehend aus einer Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung + einer Mitteltemperatur-Wärmebehandlung nach dem Wachstum
einer Epitaxialschicht einer begrenzten Dicke von knapp 5~50 μm auf einem
Wafer, welcher während
des Ziehens des Kristalls mit Kohlenstoff in einer hohen Konzentration
dotiert worden ist (0,5~15 ppma: da der Umrechnungsfaktor in dieser
Official Gazette nicht angegeben worden ist, bleibt der genaue Wert
unklar; wird dieser Wert jedoch aus der die Sauerstoffkonzentration
betreffenden Figur in der detaillierten Beschreibung abgeleitet,
kann er als ungefähr
2,5 × 1016 Atome/cm3~7,5 × 1017 Atome/cm3 angenommen
werden).
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Da
jedoch auch in einem Verfahren in welchem. wie für die Ausführungsform gezeigt ist, die
Konzentration von Kohlenstoff erhöht ist, eine längere, 8
Stunden und 30 Minuten dauernde Wärmebehandlung erforderlich
ist, entstehen Kosten, und folglich ist die Produktivität gering.
Aufgrund der Durchführung
der Wärmebehandlung
nach dem epitaxialen Wachstum sind verschiedene Probleme im Hinblick
auf Produktionsausbeuten zu erwarten, die durch das leichte Auftreten
von Schadstellen aufgrund von Tiegelkratzern und die Erzeugung von
Partikeln während
der Wärmebehandlung
sowie durch Schwierigkeiten bei der Handhabung entstehen.
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Die
japanische Offenlegungsschrift Nr. 3-50186 berichtet über ein
Verfahren, bei dem BMD durch eine Wärmebehandlung bei 750~900 °C vor dem
epitaxialen Wachstum gewährleistet
werden (jedoch ist der Bereich der Zeitdauer nicht angegeben), aber diesbezüglich kann
bei einer auf 1 und 4 dieser
Official Gazette basierenden Abschätzung geschätzt werden, dass eine längere Wärmebehandlung
von mehr als mindestens 4 Stunden erforderlich ist, wodurch sich
im Hinblick auf die Produktivität
ein Problem ergibt.
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Die
japanische Offenlegungsschrift Nr. 8-250506 schlägt ein Verfahren vor, bei dem
ein epitaxiales Wachstum durchgeführt wird, nachdem zuerst entweder
eine einstufige oder eine zweistufige Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung
ausgeführt
worden ist und danach vor dem epitaxialen Wachstum ein Verweilen
in einer Umgebung mittlerer Temperatur stattgefunden hat. Mit diesem
Verfahren nimmt jedoch die Produktivität eindeutig ab, und unter den
derzeitigen Umständen,
bei denen eine gleichmäßige Herstellung
von Epi-Wafern mit niedrigen Kosten gefragt ist, ist auch dieses
Verfahren mit Problemen behandelt.
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Bei
einem Epi-Wafer, welcher als ein für die hochintegrierten Vorrichtungen
der nächsten
Generation geeignetes Substrat versprechend erscheint, ist es schwierig
zur Herstellung einer Vorrichtung mit einem Niedrigtemperatur-Prozess
einen ausreichenden IG-Effekt zu erzielen, und obwohl verschiedene
Lösungswege, wie
vorstehend beschrieben, vorgeschlagen worden sind, ist jeder im
Hinblick auf Produktivität,
Kosten und Produktionsausbeuten mit Problemen behaftet.
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In
einem Bericht über
die JP-A-59-094809 beschreibt die Patent Abstracts of Japan, Band
008, Nr. 209 (E-268) vom 22. September 1984 die Herstellung eines
Halbleiterelements mit minimierten winzigen Defekten in einer Epitaxialschicht.
Die Epitaxialschicht ist auf einem Substrat gewachsen, welches aus
einem Silicium-Einkristall mit einer Sauerstoffkonzentration von
25 bis 50 ppma und einer Kohlenstoffkonzentration von 1 ppma oder
höher besteht.
Eine Wärmebehandlung
wird in einem Temperaturbereich von 600 bis 800 °C in einer Stickstoffgasatmosphäre durchgeführt, um
die Defekte in der Epitaxialschicht zu minimieren. Bei einem Beispiel
wird die Wärmebehandlung
48 h bei 700 °C
in einer Stickstoffatmosphäre
durchgeführt.
Defekte in der Epitaxialschicht werden von winzigen Defekten im
Substrat absorbiert.
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Die
DE-A-41 08 394 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines Siliciumsubstrats
für eine
Halbleitervorrichtung aus einem aus einer Schmelze gezogenen Silicium-Halbleiterkristall.
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Ein
Wafer wird als Scheibe aus dem Kristall geschnitten, geätzt und
poliert, und einer zweistufigen Wärmebehandlung zuerst bei einer
hohen Temperatur und dann bei einer niedrigen Temperatur unterzogen. Danach
wird eine Oberflächenschicht
einer Dicke von vorzugsweise 0,2 bis 20 μm von dem spiegelpolierten Siliciumwafer
entfernt. Bei Beispielen weisen die gezogenen Halbleiterkristalle
Sauerstoffkonzentrationen von 14 bis 18 × 1017 Atome/cm3 nach ASTM auf, und die Wärmebehandlung
wird zuerst zwei Stunden bei 1150 °C oder 16 Stunden bei 1200 °C und danach
acht Stunden bei 700 °C
in einer Argonatmosphäre
durchgeführt. Die
Oberflächenschicht
wird durch Spiegelpolieren entfernt. Vor der Herstellung des spiegelpolierten
Wafers kann eine Wärmebehandlung
durchgeführt
werden, zum Beispiel 30 Minuten bei 650 °C, um thermische Donatoren zu
entfernen.
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W.
Wijaranakula et al. berichten in Journal of the Electrochemical
Society, Band 135, Nr. 12 (Dezember 1988), Seiten 3113 bis 3119 über eine
Untersuchung der Wirkung einer Nachwärmebehandlung auf die Sauerstoffausscheidung
und das interne Gettern in n/n + (100)-Epitaxialwafern. Siliciumwafer
mit antimondotierten Substraten wurden aus nach Czochralski gezüchteten
Siliciumkristallen erhalten. Kristallabschnitte mit Sauerstoffgehältern in
einem Bereich zwischen 1,35 und 1,6 × 1018 Atome/cm3, bestimmt mit der Sekundärionen-Massenspektrometrie
und gemäß ASTM F121-79,
wurden ausgesucht und als Scheiben herausgeschnitten, und es wurden
chemisch geätzte
Substratwafer durch Polieren und bei 1150°C durchgeführte Schritte der epitaxialen
Abscheidung bearbeitet. Umfasst wurden Epitaxialwafer, die aus Substratwafern
mit einer Sauerstoffkonzentration unterhalb von 1 × 1018 Atome/cm3 gefertigt
waren. Wafer aus jeder Gruppe wurden 6 bis 48 Stunden bei 750 °C in Stickstoff
und dann bei 1050 °C
in trockenem Sauerstoff wärmebehandelt.
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D.
Beauchaine et al. berichten in Journal of the Electrochemical Society,
Band 136, Nr. 6 (Juni 1989), Seiten 1787 bis 1793 über eine
Untersuchung der Wirkung von Spannungen dünner Schichten und der Sauerstoffabscheidung
auf das Verwertungsverhalten von (p/p+)-Epitaxialwafern größerer Durchmesser. Substratwafer
wurden aus p-Typ-Czochralski-Silicium
zubereitet und chemisch geätzt.
Die mit der Sekundärionen-Massenspektrometrie
bestimmte Sauerstoffkonzentration betrug 1,34 bis 1,4 × 1018 Atome/cm3, entsprechend
27 bis 28 ppma nach ASTM F121-79. Wafer wurden mit verschiedenen
rückseitigen
Filmen versehen und danach wurden die Vorderseiten der Wafer poliert
und mit einer Epitaxialschicht versehen. Die Wirkungen verschiedener
rückseitiger
Filme auf Verwerfungen der Wafer wurden untersucht.
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In
einem Bericht über
die JP-A-63-198334 beschreiben die Patent Abstracts of Japan, Band
012, Nr. 481 (E-694) vom 15. Dezember 1988 die Herstellung eines
Halbleiter-Siliciumwafers.
Eine epitaxial gewachsene Oberflächenschicht
auf einem Siliciumwafer mit spiegelpolierter Oberfläche, erhalten
aus einer gezogenen Siliciumstange, wird 4 bis 20 Stunden einer
IG-Wärmebehandlung
bei 650 bis 900 °C
unterzogen. Aufgrund der niedrigen Temperatur werden feine interne
Defekte nur in einem Substrat gebildet. Die Epitaxialschicht verbleibt
ohne Defekte und es wird eine gewünschte Getterwirkung erzielt.
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Die
EP-A-0 137 209 beschreibt einen zur Fertigung einer integrierten
Oberflächenvorrichtung
mit geringem Leckstrom geeigneten Halbleiter-Siliciumwafer. Die
Kohlenstoffkonzentration liegt oberhalb von etwa 4 ppm und vorzugsweise
zwischen 4 ppm und dem Festkörper-Löslichkeitsgrenzwert von Kohlenstoff
in Silicium, und die Sauerstoffkonzentration liegt unterhalb von
etwa 36 ppm, vorzugsweise zwischen etwa 15 und etwa 20 ppm. In einem
Verfahren zur Herstellung von integrierten Schaltvorrichtungen nach
bekannten Verfahrensweisen wird das Endstück eines aus der Schmelze gezüchteten
Siliciumkristalls in Scheiben zu Siliciumwafern geschnitten und
die Konzentrationen von Kohlenstoff und wahlweise Sauerstoff in
den Wafern gemessen, und es werden Wafer mit den vorstehenden Merkmalen
zur Bildung der integrierten Schaltvorrichtungen verwendet. Die
Konzentrationen von Sauerstoff und Kohlenstoff sind auf der Basis
von ASTM F121-1979 bzw. F123-1976 angegeben.
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G.
Pensl et al. beschreiben in Applied Physics A48, 49-57 eine Untersuchung über Sauerstoffdonatorenfallen
und sauerstoffbezogene Ausscheidungen in Silicium durch Tiefen-Kurzzeitspektroskopie
und Transmissions-Elektronenspektroskopie. Ausgewählte, nach
Czochralski gezüchtete
Siliciumwafer werden in drei Gruppen mit Konzentrationen an interstitiellem
Sauerstoff von jeweils 1,7 × 1018, 7 × 1017 bzw. 6,4 × 1017 cm–3 und
Substitutionskohlenstoff von jeweils 3 × 1016,
4 × 1016 bzw. < 5 × 1015 cm–3 zusätzlich zu
einer Phosphatdotierung des Substrats aufgeteilt. Die ausgewählten Wafer
werden verschiedenen Wärmebehandlungen
unterzogen.
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C.
Y. Kung beschreibt in Journal of Applied Physics, Band 65, Nr. 12,
15. Juni 1989, 4654-4665
eine Untersuchung der thermischen Vorgeschichte bei Sauerstoffausscheidungen
in bei 1050 °C
wärmebehandeltem
Czochralski-Silicium. Wafer wurden ähnlichen Stellen eines Blocks
eines mit Bor dotiertem Siliciumkristalls entnommen und verschiedenen
Wärmebehandlungen
unterzogen, wobei die Sauerstoff- und Kohlenstoffkonzentrationen
nach vorgegebenen Intervallen bestimmt wurden.
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Die
WO-A-93/10557 beschreibt ein Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleiter-Siliciumwafers mit
einer Sauerstoffkonzentration von 1 × 1017 bis
2 × 1018 Atome/cm3 und
einer Kohlenstoffkonzentration von 1 × 1016 Atome/cm3. Der Wafer wird in einer oxidierenden oder
inerten Atmosphäre
0,5 bis 5 Stunden erwärmt,
und es kann die Hauptoberfläche
dann spiegelpoliert werden. Die Aufgabe ist es, Defekte in dem Halbleiter-Wafer zu
verringern und die Ausbeute bei der Herstellung von Vorrichtungen
zu verbessern.
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Die
JP-A-6-227026 beschreibt ein Verfahren zum Gettern eines Siliciumkristallsubstrats
zur Verbesserung der Wirksamkeit eines intrinsischen Getterns. Das
Kristallsubstrat mit einer Epitaxialschicht und einer hohen Kohlenstoffkonzentration
von ungefähr
0,5-15 ppma wird zuerst zur Bildung einer Mikrodefektregion im Kristall
wärmebehandelt,
und dann bei einer höheren
Temperatur weiter wärmebehandelt.
Hierdurch entfällt eine
Wärmebehandlung
zur Bildung einer defektlosen Schicht auf der Substratoberfläche und
es wird die gesamte Dauer der Wärmebehandlung
abgekürzt.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung
eines Silicium-Epitaxialwafers
vorzusehen, welches zur Verringerung der Kosten von Epi-Wafern die
Bearbeitung so weit wie möglich
vereinfacht, und welches bei der Bearbeitung von Wafervorrichtungen
das Gettervermögen
für verschiedene
Verunreinigungen verbessert, ohne dass eine Behandlung durchgeführt wird,
von welcher eine EG-Wirkung nach der Fertigung des Wafers erwartet
werden könnte.
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Des
weiteren ist es im Hinblick auf die vorstehenden (IG-)Probleme beim
Gettern von Epi-Wafern
eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur
Herstellung eines Silicium-Epitaxialwafers vorzusehen, welches zur
Verringerung der Kosten von Epi-Wafern
die Bearbeitung so weit wie möglich
vereinfacht, und welches bei der Bearbeitung von Epi-Wafer-Vorrichtungen
auch in einem Verfahren zur Herstellung von Vorrichtungen bei niedrigen
Temperaturen von weniger als 1080 °C eine ausreichende Getterwirkung
(IG) aufweist, ohne dass eine Behandlung durchgeführt wird,
von welcher eine EG-Wirkung nach der Fertigung des Wafers erwartet
werden könnte.
-
Der
Erfinder hat Untersuchungen dahingehend durchgeführt, einen Wafer aus gezogenem
Silicium mit einem Gettervermögen
auszustatten, wobei es die Aufgabe war, ein Verfahren zu erzielen,
welches eine Verbesserung des Gettervermögens des Wafers ermöglicht,
ohne dass eine Behandlung durchgeführt wird, von welcher eine
EG-Wirkung nach der Fertigung des Wafers erwartet werden könnte. Als
Folge stellte sich heraus, dass bei einem Silicium-Einkristall, welcher
nach der Cz-Methode gewachsen war, wobei die Sauerstoffkonzentration
relativ hoch und die Kohlenstoffkonzentration vorsätzlich hoch
gehalten wurde, der Wafer selbst ein hervorragendes Gettervermögen aufwies,
ohne dass eine EG-Behandlung durchgeführt worden war, und es entstand
die vorliegende Erfindung.
-
Weiterhin
hat der Erfinder verschiedene Untersuchungen dahingehend durchgeführt, einen
Wafer aus gezogenem Silicium mit einem eigenen Gettervermögen auszustatten,
wobei es die Aufgabe war, einen Epi-Wafer herzustellen, welcher
auch in einem Verfahren zur Herstellung von Vorrichtungen bei niedrigen
Temperaturen unterhalb von ungefähr
1080 °C
eine ausreichende Getterwirkung (IG) aufweist, ohne dass eine Behandlung
durchgeführt
wird, von welcher eine EG-Wirkung nach der Fertigung des Wafers
erwartet werden könnte.
Als Folge stellte sich heraus, dass nach einem Schneiden eines Silicium-Einkristalls
zu Siliciumwafern, welcher nach der Cz-Methode gewachsen war, wobei
eine spezifische Sauerstoffkonzentration erzielt und die Kohlenstoffkonzentration
vorsätzlich
hoch gehalten wurde, und nach einer kurzzeitigen Wärmebehandlung
bei niedrigen Temperaturen auch ein Epi-Wafer ein ausreichendes
(IG-)Gettervermögen
sogar bei einer Niedrigtemperatur-Vorrichtungsbearbeitung aufwies, ohne
dass eine EG-Behandlung durchgeführt
wurde, und es entstand die vorliegende Erfindung.
-
Es
sind, im einzelnen, allgemein zahlreiche Sauerstoffausscheidungskeime,
welche Quellen zum Einfangen von Verunreinigungselementen zu bilden
vermögen,
in einem unter Verwendung der Cz-Methode gewachsenem Silicium-Einkristall
verstreut. Diese Sauerstoffausscheidungskeime werden während des
Vorgangs des Wachstums eines Silicium-Einkristalls eingeführt, und es sind die verstreuten
Sauerstoffausscheidungskeime umso zahlreicher, je höher die
Sauerstoffkonzentration ist. Was den Kohlenstoff betrifft, obwohl der
Mechanismus nicht klar ist, entsteht dagegen umso leichter eine
Ausscheidung, je höher
die Kohlenstoffkonzentration ist, und weil der Kovalenzradius eines
Kohlenstoffatoms fast 40 kleiner als der Kovalenzradius eines Siliciumatoms
ist, wird vermutet, dass entsprechend diesem Unterschied der Kovalenzradien
eine Spannung im Kristallgitter auftreten könnte, jedoch ist nichts Bestimmtes
bekannt.
-
Was
den Kohlenstoff betrifft, besitzt dieser eine sogenannte katalytische
Wirkung, d.h., eine die Ausscheidung begünstigende Wirkung, welche die
Sauerstoffausscheidung fördert,
und es ist die erzielbare, die Sauerstoffausscheidung fördernde
Wirkung umso größer, je
größer die
Kohlenstoffkonzentration ist. Unter Verwendung eines Siliciumeinkristalls,
welcher bei einer spezifizierten Sauerstoffkonzentration gezogen
worden war, während
die Kohlenstoffkonzentration beim Wachstum des Siliciumeinkristalls
mit der CZ-Methode vorsätzlich
auf einen hohen Wert gesteuert wurde, erfolgte nach dem Schneiden
zu Siliciumwafern eine kurzzeitige Wärmebehandlung bei einer niedrigen
Temperatur, und danach wurde durch Aufbringen einer Epitaxialschicht
auf entweder einem beidseitig spiegelpoliertem Wafer oder einem
einseitig spiegelpolierten Wafer ohne Anwendung einer EG-Behandlung
und der Herstellung eines Epi-Wafers eine Planheit hoher Präzision mit
niedrigen Kosten erzielt, so dass es möglich war, das Vorhandensein
von BMD-Keimen zu gewährleisten, die
auch dann nicht vernichtet wurden, wenn sie der thermischen Vorgeschichte
beim epitaxialen Wachstum ausgesetzt worden waren. Folglich war
es möglich,
ein Gettervermögen
(IG) für
die verschiedenen Verunreinigungen bei der Vorrichtungsbearbeitung
vorzusehen, und es war möglich,
einen Epi-Wafer zu erzielen, der auch in einer Niedrigtemperatur-Vorrichtungsbearbeitung
ein ausreichendes Gettervermögen
(IG) aufwies.
-
KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
ein Wärmemusterdiagramm,
welches den Behandlungsvorgang bei einem epitaxialen Wachstum zeigt;
-
2 ist
ein Wärmemusterdiagramm,
welches Wärmebehandlungen
zeigt, die denen einer Vorrichtungsbearbeitung äquivalent sind;
-
3 ist
eine graphische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der anfänglichen
Sauerstoffkonzentration Oi und dem Prozentsatz der Ausbeute an Einheiten
mit guten Charakteristiken der Oxidschicht-Durchschlagspannung zeigt,
wenn ein Dotieren unter Verwendung des Elements Ni und die Wärmebehandlung
der 2 durchgeführt
wird, und welche einen Fall darstellt, bei dem die Kohlenstoffkonzentration Cs
weniger als 0,1 × 1016 Atome/cm3 beträgt. In der
Figur stellen die Kreise einseitig spiegelpolierte, einem EG unterzogene
Wafer dar, und die Dreiecke stellen zweiseitig spiegelpolierte,
keinem EG unterzogene Wafer dar, wobei die weißen Symbole (Kreise sowie Dreiecke)
das Fehlen eines Dotiermittels und die schwarzen das Vorhandensein
eines Dotiermittels bedeuten;
-
4 ist
eine graphische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der anfänglichen
Sauerstoffkonzentration Oi und dem Prozentsatz der Ausbeute an Einheiten
mit guten Charakteristiken der Oxidschicht-Durchschlagspannung zeigt,
wenn ein Dotieren unter Verwendung des Elements Ni und die Wärmebehandlung
der 2 durchgeführt
wird, und welche einen Fall darstellt, bei dem die Kohlenstoffkonzentration Cs
0,5 × 1016 Atome/cm3 beträgt. In der
Figur stellen die Kreise einseitig spiegelpolierte, einem EG unterzogene
Wafer dar, und die Dreiecke stellen zweiseitig spiegelpolierte,
keinem EG unterzogene Wafer dar, wobei die weißen Symbole (Kreise sowie Dreiecke)
das Fehlen eines Dotiermittels und die schwarzen das Vorhandensein
eines Dotiermittels bedeuten;
-
5 ist
eine graphische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der anfänglichen
Sauerstoffkonzentration Oi und dem Prozentsatz der Ausbeute an Einheiten
mit guten Charakteristiken der Oxidschicht-Durchschlagspannung zeigt,
wenn ein Dotieren unter Verwendung des Elements Ni und die Wärmebehandlung
der 2 durchgeführt
wird, und welche einen Fall darstellt, bei dem die Kohlenstoffkonzentration Cs
5,0 × 1016 Atome/cm3 beträgt. In der
Figur stellen die Kreise einseitig spiegelpolierte, einem EG unterzogene
Wafer dar, und die Dreiecke stellen zweiseitig spiegelpolierte,
keinem EG unterzogene Wafer dar, wobei die weißen Symbole (Kreise sowie Dreiecke)
das Fehlen eines Dotiermittels und die schwarzen das Vorhandensein
eines Dotiermittels bedeuten;
-
6 ist
eine graphische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der anfänglichen
Sauerstoffkonzentration Oi und dem Prozentsatz der Ausbeute an Einheiten
mit guten Charakteristiken der Oxidschicht-Durchschlagspannung zeigt,
wenn ein Dotieren unter Verwendung des Elements Ni und die Wärmebehandlung
der 2 durchgeführt
wird, und welche einen Fall darstellt, bei dem die Kohlenstoffkonzentration Cs
20 × 1016 Atome/cm3 beträgt. In der
Figur stellen die Kreise einseitig spiegelpolierte, einem EG unterzogene Wafer
dar, und die Dreiecke stellen zweiseitig spiegelpolierte, keinem
EG unterzogene Wafer dar, wobei die weißen Symbole (Kreise sowie Dreiecke)
das Fehlen eines Dotiermittels und die schwarzen das Vorhandensein
eines Dotiermittels bedeuten;
-
7 ist
ein weiteres Wärmemusterdiagramm,
welches den Behandlungsvorgang bei einem epitaxialen Wachstum zeigt;
-
8 ist
ein weiteres Wärmemusterdiagramm,
welches Wärmebehandlungen
zeigt, die denen einer Vorrichtungsbearbeitung äquivalent sind;
-
9 ist
eine graphische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der anfänglichen
Sauerstoffkonzentration Oi und dem Prozentsatz der Ausbeute an Einheiten
mit guten Charakteristiken der Oxidschicht-Durchschlagspannung zeigt,
wenn ein Dotieren unter Verwendung des Elements Cu und die Wärmebehandlung
der 8 durchgeführt
wird, und welche einen Fall darstellt, bei dem die Kohlenstoffkonzentration Cs
weniger als 0,1 × 1016 Atome/cm3 beträgt. In der
Figur stellen die Kreise einseitig spiegelpolierte, keinem EG unterzogene
Wafer dar, wobei die weißen
Kreise das Fehlen eines Dotiermittels und die schwarzen das Vorhandensein
eines Dotiermittels bedeuten;
-
10 ist
eine graphische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der anfänglichen
Sauerstoffkonzentration Oi und dem Prozentsatz der Ausbeute an Einheiten
mit guten Charakteristiken der Oxidschicht-Durchschlagspannung zeigt,
wenn ein Dotieren unter Verwendung des Elements Cu und die Wärmebehandlung
der 8 durchgeführt
wird, und welche einen Fall darstellt, bei dem die Kohlenstoffkonzentration Cs
0,5 × 1016 Atome/cm3 beträgt. In der
Figur stellen die Kreise einseitig spiegelpolierte, keinem EG unterzogene
Wafer dar, wobei die weißen
Kreise das Fehlen eines Dotiermittels und die schwarzen das Vorhandensein
eines Dotiermittels bedeuten;
-
11 ist
eine graphische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der anfänglichen
Sauerstoffkonzentration Oi und dem Prozentsatz der Ausbeute an Einheiten
mit guten Charakteristiken der Oxidschicht-Durchschlagspannung zeigt,
wenn ein Dotieren unter Verwendung des Elements Cu und die Wärmebehandlung
der 8 durchgeführt
wird, und welche einen Fall darstellt, bei dem die Kohlenstoffkonzentration Cs
5,0 × 1016 Atome/cm3 beträgt. In der
Figur stellen die Kreise einseitig spiegelpolierte, keinem EG unterzogene
Wafer dar, wobei die weißen
Kreise das Fehlen eines Dotiermittels und die schwarzen das Vorhandensein
eines Dotiermittels bedeuten;
-
12 ist
eine graphische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der anfänglichen
Sauerstoffkonzentration Oi und dem Prozentsatz der Ausbeute an Einheiten
mit guten Charakteristiken der Oxidschicht-Durchschlagspannung zeigt,
wenn ein Dotieren unter Verwendung des Elements Cu und die Wärmebehandlung
der 8 durchgeführt
wird, und welche einen Fall darstellt, bei dem die Kohlenstoffkonzentration Cs
20 × 1016 Atome/cm3 beträgt. In der
Figur stellen die Kreise einseitig spiegelpolierte, keinem EG unterzogene
Wafer dar, wobei die weißen
Kreise das Fehlen eines Dotiermittels und die schwarzen das Vorhandensein
eines Dotiermittels bedeuten;
-
13 ist
eine graphische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der Dichte
der BMD und dem Prozentsatz der Ausbeute an Einheiten mit guten
Charakteristiken der Oxidschicht-Durchschlagspannung zeigt,
wobei in der Figur die Kreise eine Cs von weniger als 0,1 × 1016 Atome/cm3 darstellen,
die Dreiecke eine Cs von 0,5 × 1016 Atome/cm3 darstellen
und die Quadrate eine Cs von 20 × 1016 Atome/cm3 darstellen, und wobei die weißen Symbole
(Kreise, Dreiecke und Quadrate) das Fehlen eines Dotiermittels und
die schwarzen das Vorhandensein eines Dotiermittels bedeuten;
-
14 ist
ein Wärmemusterdiagramm,
welches den Behandlungsvorgang bei einem epitaxialen Wachstum zeigt;
-
15 ist
ein Niedrigtemperatur-Wärmemusterdiagramm
einer Wärmebehandlung,
welche der einer Vorrichtungsbearbeitung äquivalent ist;
-
16 ist
eine graphische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der Sauerstoffkonzentration und
der BMD-Dichte nach einer Wärmebehandlung
der Niedrigtemperaturbearbeitung zeigt, und stellt einen Fall dar,
bei dem die Kohlenstoffkonzentration unterhalb der minimalen Wahrnehmungsgrenze
von 0,1 × 1016 Atome/cm3 liegt;
-
17 ist
eine graphische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der Sauerstoffkonzentration und
der BMD-Dichte nach einer Wärmebehandlung
der Niedrigtemperaturbearbeitung zeigt, wenn ein Substrat verschiedenen
Niedrigtemperatur-Wärmebehandlungen
unterzogen worden ist, und stellt einen Fall dar, bei dem die Kohlenstoffkonzentration
unterhalb der minimalen Wahrnehmungsgrenze von 0,1 × 1016 Atome/cm3 liegt
-
18 ist
eine graphische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der Kohlenstoffkonzentration, der
Sauerstoffkonzentration und der BMD-Dichte nach einer Wärmebehandlung
der Niedrigtemperaturbearbeitung zeigt;
-
19 ist
eine graphische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der Entstehungs-Lebensdauer bei Verunreinigung
mit dem Element Ni, der Kohlenstoffkonzentration des Substrats und
dem Vorhandensein oder der Abwesenheit von Niedrigtemperatur-Wärmebehandlungsbedingungen zeigt.
-
BESTER MODUS
ZUR DURCHFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
-
Bei
der vorliegenden Erfindung ist ein Silicium-Einkristall, welcher
das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, dadurch gekennzeichnet,
dass er nach der bekannten CZ-Methode gewachsen ist und keiner Behandlung unterzogen
wird, von welcher eine EG-Wirkung erwartet werden könnte.
-
Die
Erfindung verbessert das Gettervermögen eines Wafers, der entweder
auf der einen Seite oder auf beiden Seiten poliert worden ist und
auf dem eine Epitaxialschicht aufgewachsen ist, ohne dass eine Behandlung
durchgeführt
wird, von welcher nach der Waferfertigung eine EG-Wirkung erwartet
werden könnte, indem
während
des Wachstums eines Silicium-Einkristalls mit einem bekannten Steuerverfahren
die Sauerstoffkonzentration Oi im Bereich von 12 bis 18 × 1017 Atome/cm3 und
gleichzeitig die Kohlenstoffkonzentration (Cs) im Bereich von 0,5
bis 2,5 × 1016 Atome/cm3 durch
eine vorsätzliche
Zugabe von reinem Kohlenstoff gesteuert wird.
-
Demgemäß wird an
dem erzielten Silicium-Einkristall keine Behandlung durchgeführt, von
welcher eine EG-Wirkung erwartet werden könnte, sondern es ist, wie bei
der nachstehenden Ausführungsform
gezeigt, die gemeinsame Verwendung eines IG-Verfahrens wie ein Gettern, wodurch
eine Fe-B-Paar über
eine Dotierung mit B gebildet wird, zum Verbessern des Gettervermögens für Schwermetall
wünschenswert.
Des weiteren wurde festgestellt, dass die gleiche Wirkung der vorliegenden
Erfindung auch bei einem Silicium-Einkristall eintritt, welcher ähnlich wie
bei der Dotierung mit B einer Dotierung mit P unterzogen worden
ist.
-
Des
weiteren vermag die Erfindung das Gettervermögen eines Epi-Wafers, welcher
auf entweder einer Seite oder auf beiden Seiten spiegelpoliert worden
ist und auf welchem eine Epitaxialschicht aufgewachsen ist, auch
in einer danach durchgeführten
Niedrigtemperatur-Vorrichtungsfertigung
zu verbessern, ohne dass eine Behandlung durchgeführt wird,
von welcher nach der Waferfertigung eine EG-Wirkung erwartet werden könnte, indem
während
des Wachstums des Silicium-Einkristalls mit einem bekannten Steuerverfahren
die Sauerstoffkonzentration im Bereich von 12 bis 18 × 1017 Atome/cm3 und
gleichzeitig die Kohlenstoffkonzentration im Bereich von 0,3 bis
2,5 × 1016 Atome/cm3 durch
eine vorsätzliche
Zugabe von reinem Kohlenstoff gesteuert wird, und nach dem Schneiden
zu Siliciumwafern eine Wärmebehandlung
im Verlauf einer kurzen Zeitdauer von mehr als 15 Minuten, jedoch
weniger als 4 Stunden bei einer Temperatur zwischen 600~900 °C durchgeführt wird.
-
Die
Erfindung verdeutlicht den Umstand, wonach eine ausreichende Getterwirkung
(IG) gemäß dem vorstehend
beschriebenen Verfahren erzielbar ist, auch bei einem Epi-Wafer
mit einem Widerstandswert von mehr als 0,1 Ω·cm und auch unter Bedingungen
einer Wärmebehandlung,
welche denen einer Niedrigtemperatur-Vorrichtungsfertigung mit einem
Muster wie das in 15 gezeigte äquivalent sind, und ist dadurch
gekennzeichnet, dass während
des Ziehens reiner Kohlenstoff vorsätzlich zugegeben wird, und
nach dem Schneiden zu Siliciumwafernscheiben eine Wärmebehandlung
im Verlauf einer kurzen Zeitdauer bei einer niedrigem Temperatur
durchgeführt
wird. Die Erfindung ermöglicht
die Herstellung eines Epi-Wafers
geringer Kosten und ist auch bei einer Niedrigtemperatur-Vorrichtungsfertigung
voll anwendbar, und unterscheidet sich von allen vorstehend beschriebenen üblichen
Bearbeitungsverfahren bezüglich
der Sauerstoffkonzentration, der Kohlenstoffkonzentration, des Widerstandswertes
des Silicium-Einkristalls und der Durchführung des Wärmebehandlungsvorgangs und
dessen Temperatur und Dauer.
-
Die
vorstehend beschriebene, vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe die
Verbesserung des Gettervermögens
für die
verschiedenen Verunreinigungen, die mit der Fertigung einer Wafervorrichtung
verbunden sind, und das Vorsehen eines Wafers geringer Kosten durch
ein weitmögliches
Vereinfachen der Bearbeitung, indem keine Behandlung durchgeführt wird,
von welcher nach der Waferfertigung eine EG-Wirkung erwartet werden
könnte.
Die vorliegende Erfindung sieht zwecks Zuführung zur Fertigung einer hochintegrierten
Vorrichtung einen Epi-Wafer vor, auf dem an einer vorgesehenen Oberfläche ein
Film durch ein epitaxiales Wachstum gebildet worden ist, und sieht
zur Erzielung einer vorgeschriebenen Planheit als Epi-Wafer einen
rückseitig geätzten Wafer,
einen einseitig spiegelpolierten Wafer und einen beidseitig spiegelpolierten
Wafer vor, welcher entweder einem bekannten Ätzen oder einem Spiegelpolieren
unterzogen worden ist, und welcher im Falle eines beidseitig spiegelpolierten
Wafers eine extrem hochpräzise
Planheit erreichen kann.
-
Bei
der vorliegenden Erfindung werden die Sauerstoffkonzentration und
die Kohlenstoffkonzentration erhöht,
um ein Erzeugen von BMD, welche eine Sauerstoffausfällung sind,
zu fördern.
Dieses, in anderen Worten, verursacht eine Degradation der Unversehrtheit
der Waferoberfläche
und der oberflächennahen
Fläche. Da
jedoch die H2-Umgebung hoher Temperatur
eines Behandlungsvorgangs zur Erzielung epitaxialen Wachstums die
zum Wachsen dieser BMD in einem Bereich zwischen mehreren μm und mehreren
zehn μm
von der Waferoberfläche
benötigte
Sauerstoffkonzentration um ungefähr
1 Größenordnung
oder mehr, gemäß einer SIMS-Analyse,
stark reduziert, wird die Umgebung beseitigt, welche eine Erzeugung
von BMD ermöglicht,
und es wird eine die BMD vernichtende Wirkung erzielt, wodurch eine
Degradation der Unversehrtheit der Waferoberfläche und der oberflächennahen
Fläche
verhindert wird.
-
Bei
der ersten Erfindung wird der Bereich der Sauerstoffkonzentration
Oi auf 12 bis 18 × 1017 Atome/cm3 (nach
alter ASTM-Methode) eingeschränkt.
Es wurde festgestellt, dass es auch Wafer gibt, welche sogar mit
einer Sauerstoffkonzentration Oi in der Nähe von 0,5 × 1017 Atome/cm3 in Kombination mit der Kohlenstoffkonzentration
Cs eine Getterwirkung aufweisen, jedoch wurde im Hinblick auch auf
Zuverlässigkeit
und stabile Reproduzierbarkeit die Sauerstoffkonzentration auf mehr
als 12 × 1017 Atome/cm3 festgesetzt,
und es wurde die Obergrenze bei 18 × 1017 Atome/cm3 festgesetzt.
-
Des
weiteren wird der Bereich der Kohlenstoffkonzentration Cs auf 0,3
bis 2,5 × 1016 Atome/cm3 (nach neuer
ASTM-Methode) eingeschränkt.
Es wurde festgestellt, dass es auch Wafer gibt, welche sogar mit
einer Kohlenstoffkonzentration Cs in der Nähe von 0,3 × 1016 Atome/cm3 in Kombination mit der Sauerstoffkonzentration
Oi eine Getterwirkung aufweisen, jedoch wurde im Hinblick auch auf
Zuverlässigkeit
und stabile Reproduzierbarkeit die Kohlenstoffkonzentration auf
mehr als 0,3 × 1016 Atome/cm3 festgesetzt,
und es wurde die Obergrenze bei 2,5 × 1016 Atome/cm3 festgesetzt, was dem Maximalwert der Konzentration
entspricht, die in Silicium eingeführt werden kann.
-
Bei
der Erfindung wird der Bereich der Sauerstoffkonzentration auf 12~18 × 1017 Atome/cm3 eingeschränkt. Die
Erfinder haben festgestellt, dass es auch Wafer gibt, welche sogar
mit einer Sauerstoffkonzentration Oi in der Nähe von 11 × 1017 Atome/cm3 in Kombination mit der Kohlenstoffkonzentration
und einer Durchführung
einer Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung
längerer
Zeitdauer eine Getterwirkung aufweisen, jedoch wurde im Hinblick
auch auf Zuverlässigkeit,
stabile Reproduzierbarkeit und Produktivität die untere Grenze der Sauerstoffkonzentration
auf 12 × 1017 Atome/cm3 festgesetzt.
Bezüglich
der oberen Grenze von 18 × 1017 Atome/cm3 wurde
des weiteren, obwohl keine Probleme auch in der Nähe von zum
Beispiel 27 × 1017 Atome/cm3 auftreten,
was dem Maximalwert der Konzentration entspricht, die in einen Silicium-Einkristall
eingeführt
werden kann, 18 × 1017 Atome/cm3 als
obere Grenze festgesetzt, und zwar aus Gründen der Stabilität der Steuerung
beim Ziehen eines Silicium-Einkristalls, der leichten Modifizierbarkeit
und der Anwendbarkeit auf Produkte anderer Art, und aufgrund der
Tatsache, dass dieser den spezifizierten oberen Grenzwert darstellt,
welcher bei Substraten für
normale Halbleitervorrichtungen eingehalten wird.
-
Des
weiteren wird der Bereich der Kohlenstoffkonzentration Cs auf 0,3 × 1016 Atome/cm3 2,5 × 1016 Atome/cm3 festgesetzt.
Die Erfinder haben festgestellt, dass es auch Wafer gibt, welche
sogar mit einer Kohlenstoffkonzentration in der Nähe von 0,2 × 1016 Atome/cm3 in Kombination
mit der Sauerstoffkonzentration und einer Durchführung einer Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung
längerer
Zeitdauer eine Getterwirkung aufweisen, jedoch wurde im Hinblick
auch auf Zuverlässigkeit,
stabile Reproduzierbarkeit und Produktivität die untere Grenze der Kohlenstoffkonzentration
auf 0,3 × 1016 Atome/cm3 festgesetzt.
-
Was
die Cs-Obergrenze von 2,5 × 1016 Atome/cm3 betrifft,
treten keine Probleme, zum Beispiel auch in der Nähe von Cs
= 32 × 1016 Atome/cm3 auf,
was dem Maximalwert der Konzentration entspricht, die in einen Silicium-Einkristall
eingeführt
werden kann. Da jedoch der bei 0,07 liegende Segregationskoefficient
des Kohlenstoffs extrem klein ist, unterscheidet sich allgemein
beim Ziehen eines Silicium-Einkristalls der Wert der Kohlenstoffkonzentration
in dem zu Anfang gezogenen Teil (oben) um sogar das 3- bis 5fache
von dem im Endstadium (unteres Ende) gezogenen, und es ist eine
bekannte Tatsache, dass wenn beim Ziehen eines Silicium-Einkristalls
der Wert an der unteren Seite extrem groß ist, zum Beispiel Cs = 15 × 1016 Atome/cm3 oder Cs
= 25 × 1016 Atome/cm3, ein
Bruch an einer Stelle des Weges entlang einer Kristallachse auftritt
und das Silicium nicht als Einkristall gezogen wird. Es ist erkannt
worden, dass als Folge die Ziehausbeute verringert wird; und es
wurde weiterhin aufgrund der Tatsache, dass kein bedeutender Unterschied
der nachfolgenden Getterwirkung auftritt, wenn die Kohlenstoffkonzentration
auf 10 × 1016 Atome/cm3 oder
auf 2,5 × 1016 Atome/cm3 eingestellt
worden war, die obere Grenze bei Cs = 2,5 × 1016 Atome/cm3 festgelegt.
-
Was
des weiteren die Temperatur der Wärmebehandlung bei der vorliegenden
Erfindung betrifft, und wie aus der klassischen Keimbildungstheorie
sowie aus Versuchsergebnissen unter Verwendung verschiedener Standardproben
bekannt ist, sind Temperaturen bis zu 600 °C nicht zweckmäßig, weil
eine Wärmebehandlung
längerer
Dauer erforderlich ist, damit Sauerstoffausscheidungskeime einer
ausreichenden Größe wachsen,
so dass die Wirkungen der thermalen Vorgeschichte eines epitaxialen
Wachstumsvorgangs kein Schrumpfen der BMD-Keime verursacht. Umgekehrt
sind Temperaturen oberhalb von 900 °C zu hoch, es werden dabei keine
Sauerstoffausscheidungskeime in ausreichender Dichte erzeugt und
es wird deren Wirkung nicht erzielt. Die Temperatur wird somit auf
mehr als 600 °C
und weniger als 900 °C
festgesetzt.
-
Bezüglich der
Dauer der Wärmebehandlung
wurde, weil eine Wärmebehandlung
von mindestens mehr als 15 Minuten zum Erzielen von BMD-Dichten
von mehr als 3 × 108 Atome/cm3 erforderlich
ist, was eine ausreichende Dichte für das Gettern auch bei einer
Niedrigtemperatur-Bearbeitung unter den vorstehend beschriebenen
Temperaturbedingungen ist, die untere Grenze hierauf festgelegt,
und es wurde die obere Grenze bei 4 Stunden festgelegt, weil diese
Zeitdauer erforderlich ist, um eine ausreichende Dichte für das Gettern
zu erzielen, wenn die jeweiligen Minimalwerte der vorstehend beschriebenen
Sauerstoffkonzentration und Kohlenstoffkonzentration zur Anwendung
kommen, und weil unter Berücksichtigung
der Produktivität
eine längere Dauer
nicht zweckmäßig ist.
-
Des
weiteren ist der Widerstandswert des Siliciumwafers, welcher das
Epi-Wafersubstrat bildet, nicht speziell eingeschränkt, es
werden jedoch wie vorstehend beschrieben bei hoch integrierten Vorrichtungen,
für die
D-RAM typisch ist, an den Substraten N-IG, welches auf PBS basiert,
BSD und andere EG oder DZ-IG angewendet, und es weisen die meisten
dieser Substrate einen Widerstandswert von mehr als 0,1 Ω·cm auf.
Da, des weiteren, in einem derartigen Substrat von mehr als 0,1 Ω·cm aufgrund
des epitaxialen Wachstums ein Mangel an Gettervermögen auftritt,
ist die Wirkung der vorliegenden Erfindung bei einem Siliciumwafer
mit einem Widerstandswert, welcher größer als der vorstehend angegebene
ist, bemerkenswert. Des weiteren variiert die obere Grenze des bei
diesen Substraten angewendeten Widerstandswertes mit der Vorrichtung,
und beträgt
ungefähr
einige zehn Ω· cm, und
da kein bedeutender Unterschied im Gettervermögen bei 0,1 Ω·cm und
mehreren zehn Ω·cm auftritt,
wird kein spezieller oberer Grenzwert festgelegt.
-
Dagegen
sind, was Widerstandswerte von weniger als 0,1 Ω·cm betrifft, seit einiger
Zeit Substrate von ultra-niedrigem Widerstand, die hauptsächlich für den Latchup-Effekt
ausgelegt sind, als Substrate für
Epi-Wafer eingesetzt worden, und deren Werte liegen zum Beispiel
bei 0,004~0,013 Ω·cm. Bei
einem Einkristall vom p-Typ, dem B (Bor) zugegeben worden ist, wird
eine Sauerstoffausscheidung durch die Wirkung der hohen Konzentration
an B abnorm gefördert,
so dass auch die thermische Vorgeschichte eines Vorgangs epitaxialen Wachstums
keine Wirkung aufweist, und es wird vor einem epitaxialen Wachstum
keine Wärmebehandlung bei
niedrigen Temperaturen durchgeführt,
wobei eine Bildung ausreichender, zum Gettern in einem Niedrigtemperaturvorgang
erforderlicher BMD bedeutet, dass ein IG-Mangel kein Problem darstellt,
und das Verfahren der vorliegenden Erfindung in geeigneter Weise
je nach Erfordernis durchgeführt
werden kann.
-
AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
AUSFÜHRUNGSFORM
1
-
Beim
Züchten
eines Silicium-Einkristalls mit einem Durchmesser von 200 mm (8
Zoll) unter Anwendung der CZ-Methode wurde B (Bor) zugegeben, und
es wurde ein Silicium-Einkristall mit den verschiedenen Charakteristiken:
Widerstandswert ρs
des Substrats 0,004~0,010 Ω ·cm, Sauerstoffkonzentration
Oi 8.4~22 × 1017 Atome/cm3 und
Kohlenstoffkonzentration Cs 0,1~20 × 1016 Atome/cm3 hergestellt.
-
Nach
dem Wachsen einer 3μm-Epitaxialschicht
gemäß dem in 1 gezeigten
Vorgang epitaxialen Wachstums auf einem aus diesem Silicium-Einkristall
erhaltenen, einseitig spiegelpolierten Wafer, der zur Bearbeitung
des Wafers durch EG einer rückseitigen
500nm-PBS-Wachstumsbehandlung
unterzogen worden war, und auf zwei Standardproben, die beidseitig
spiegelpoliert worden waren, wurde eine Schleuderauftragvorrichtung
eingesetzt, um die Vorderseiten der Wafer mit ungefähr 1 × 1012 Atomen/cm2 der
jeweiligen Elemente Ni, Fe und Cu getrennt zu dotieren, wonach die
Verunreinigungen durch eine Wärmebehandlung
bei 1000 °C
60 Minuten in das Innere des Wafers hinein diffundiert wurden. Danach
wurde nach dem Präparieren jeder
der Standardproben, die in keiner Weise dotiert worden waren, die
Wafer simulierten Wärmebehandlungen
unterzogen, welche denen einer Vorrichtungsfertigung entsprachen,
Das durchgeführte
Wärmebehandlungsmuster
ist in 2 gezeigt.
-
Nach
dem Aufbringen einer Oxidschicht (25 nm) auf diese Proben und dem
Präparieren
einer MOS-Poly-Si-Elektrode wurde die Durchschlagspannung der Oxidschicht
gemessen. Diese Messung stellt eine typische Verfahrensweise zur
Auswertung elektrischer Eigenschaften dar und gibt auf einfache
Weise eine Korrespondenz mit charakteristischen Ausbeuten bei tatsächlichen
Vorrichtungsfertigungen wieder. Bei dieser Auswertung der Eigenschaften
der Durchschlagspannungen der Oxidschicht wurde eine Vorrichtungsfertigung
als problemfrei erachtet, wenn bei einer Probe der Prozentsatz der
Ausbeute 70 % überschritt.
Beispiele der Versuchsergebnisse sind in 3-6 gezeigt.
-
Des
weiteren wurde hier ein Einstellen des Dotiermittels auf 1 × 1012 Atome/cm2 festgelegt,
und zwar aufgrund der Tatsache dass, wie vorstehend erwähnt, Vorrichtungshersteller
auch eine Verbesserung des Grades der Prozessreinheit anstreben,
und die Menge der erzeugten Verunreinigungen im Vergleich mit der
in der Vergangenheit üblichen
erheblich reduziert worden ist, wobei in Anbetracht der durch Auswertungen
und dergl. von mehreren Vorrichtungsherstellern erhaltenen Ergebnisse
die obere Grenze der Menge an durch den Prozess erzeugten Verunreinigungen
gegenwärtig
1 × 1012 Atome/cm2 beträgt. Was
auf ähnliche
Weise die Verunreinigungselemente betrifft, ist die Wahrscheinlichkeit
einer Erzeugung der vorstehend erwähnten drei Elemente deutlich
hoch, und es wurden die Verunreinigungen auf diese 3 Elemente beschränkt.
-
3, 4, 5 und 6 stellen
die Beziehung zwischen der Sauerstoffkonzentration Oi für jeden
Pegel der Kohlenstoffkonzentration Cs und dem Prozentsatz der Ausbeute
bei der Auswertung der Eigenschaften der Durchschlagspannung der
Oxidschicht für
Proben dar, welche nach dem Wachsen einer Epitaxialschicht (Vorbehandlungsbedingungen:
1200 °C/100s,
Auftragsbedingungen: 3 μm·pepi 2 Ω·cm bei
1050 °C) auf
jeder der mit EG versehenen, einseitig spiegelpolierten und zweiseitig
spiegelpolierten Waferproben unter Verwendung des Elements Ni dotiert
und der simulierten Wärmebehandlung
der 2 unterzogen worden waren, welche der einer Niedrigtemperatur-Vorrichtungsfertigung äquivalent
war.
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Was
einen für
die Verwendung als primäre
Wafer gezogenen Silicium-Einkristall betrifft, wird jetzt seit einiger
Zeit der Pegel der Kohlenstoffkonzentration Cs allgemein niedrig
gehalten und während
des Ziehens soweit wie möglich
verringert, damit das Silicium hochrein wird. Folglich liegt die
in einem Wafer enthaltene Kohlenstoffkonzentration Cs unterhalb
eines Pegels von 0,1 × 1016 Atome/cm3, welcher
dem minimalen Nachweisgrenzwert von Messvorrichtungen entspricht. 3 zeigt
ein Beispiel der Beziehung zwischen der Sauerstoffkonzentration
Oi und dem Prozentsatz der Ausbeute an guten Einheiten für Proben,
bei welchen der Pegel der Kohlenstoffkonzentration Cs unterhalb
von 0,1 × 1016 Atome/cm3 liegt.
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Im
Falle einseitig spiegelpolierter Wafer, welche einer EG-Bearbeitung
unterzogen worden waren, zeigte sich, dass der Prozentsatz der Ausbeute
an allen Proben, von denen mit niedriger Sauerstoffkonzentration
Oi bis zu denen mit hoher Sauerstoffkonzentration, ungeachtet der
Unterschiede, die davon abhängig sind,
ob die Probe einer Ni-Dotierung unterzogen worden war oder nicht,
hoch war. Da eine PBS-Behandlung, welche ein Gettervermögen für Verunreinigungen
ermöglicht,
an der Rückseite
des Wafers durchgeführt
worden war, wird vermutet, dass die Verunreinigungselemente an dieser
gegettert wurden.
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Dagegen
zeigte sich im Falle beidseitig spiegelpolierter Wafer, welcher
keiner EG-Bearbeitung
unterzogen worden waren, dass der Prozentsatz der Ausbeute an guten
Einheiten, von den Proben mit geringer Sauerstoffkonzentration Oi
bis zu denen mit hoher Sauerstoffkonzentration Oi, hoch war wenn
kein Dotieren stattgefunden hatte. Hatte jedoch ein Dotieren stattgefunden,
war ein Abnehmen des Prozentsatzes der Ausbeute zu beobachten, und
es ergibt sich diese Tendenz deutlich, wenn die Sauerstoffkonzentration
des Wafers verringert wird. In diesem Fall wird vermutet, dass die
Sauerstoffausscheidungskeime, welche das Gettervermögen bewirken,
nicht alle Verunreinigungen einfangen konnten, weil bei einer Probe
mit geringer Sauerstoffkonzentration Oi das Ausmaß des Gettervermögens klein
ist.
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4, 5 und 6 zeigen
die Ergebnisse von Untersuchungen der Beziehung zwischen der Sauerstoffkonzentration
Oi und dem Prozentsatz der Ausbeute an guten Einheiten, bei der
Verwendung von Proben, bei welchen der jeweilige Cs-Gehalt auf 0,5,
5 bzw. 20 × 1016 Atome/cm3 gesteuert
worden war.
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Bei
einem einseitig spiegelpolierten Wafer, welcher an der Rückseite
ein Gettervermögen
aufweist, zeigte sich, dass die Ergebnisse die gleichen sind wenn
die vorstehend erwähnte
Kohlenstoffkonzentration Cs weniger als 0,1 × 1016 Atome/cm3 beträgt,
und dass der Prozentsatz der Ausbeute hoch ist, unabhängig davon, ob
ein Dotieren stattgefunden hat oder nicht.
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Des
weiteren wurde auch bei beidseitig spiegelpolierten Wafern festgestellt,
dass der Prozentsatz der Ausbeute an guten Einheiten unabhängig von
Unterschieden der Pegel der Kohlenstoffkonzentration Cs hoch ist,
wenn kein Dotieren stattgefunden hat. War dagegen ein Dotieren durchgeführt worden,
wurde festgestellt, dass bei Verwendung von Proben in denen die
Pegel der Sauerstoffkonzentration Oi und der Kohlenstoffkonzentration
Cs gesteuert worden waren, der Prozentsatz der Ausbeute dem bei
einseitig spiegelpolierten Wafern mit einem Gettervermögen an der
Rückseite
gleich war, und dass eine Verringerung des Prozentsatzes der Ausbeute
aufgehalten werden kann.
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AUSFÜHRUNGSFORM 2
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Beim
Züchten
eines Silicium-Einkristalls mit einem Durchmesser von 200 mm (8
Zoll) unter Verwendung der CZ-Methode wurde Bor zugegeben, und es
wurde ein Silicium-Einkristall mit den Eigenschaften: Widerstandswert ρs des Substrats
1,0~2,5 Ω·cm, Sauerstoffkonzentration
Oi 10~22 × 1017 Atome/cm3 und
Kohlenstoffkonzentration Cs 0,1~20 × 1016 Atome/cm3 hergestellt. Nach dem Verwenden dieses
Silicium-Einkristalls zur Herstellung von einseitig spiegelpolierten
Wafern, welcher auf der Rückseite
keiner EG-Behandlung unterzogen worden waren, und nach dem Aufbringen
einer 5μm-Epitaxialschicht
nach dem in 7 gezeigten Vorgang wurden eine
Probe, welche unter Anwendung einer ähnlichen Verfahrensweise wie
bei der Ausführungsform
1 einem Dotieren unterzogen wurde, und zwei Standardproben hergestellt,
welche keiner Dotierung unterzogen wurden, wonach die Proben simulierten
Wärmebehandlungen
unterzogen wurden, welche denen einer Vorrichtungsfertigung äquivalent
waren. Das angewendete Wärmebehandlungsmuster
ist in 8 gezeigt. Des weiteren wurde die Durchschlagspannung
der Oxidschicht an diesen Proben nach der gleichen Verfahrensweise
wie bei der Ausführungsform
1 gemessen. 9-12 zeigen
Beispiele dieser Versuchsergebnisse.
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9, 10, 11 und 12 zeigen
die Beziehung zwischen der Sauerstoffkonzentration Oi für jeden
Pegel der Kohlenstoffkonzentration Cs und dem Prozentsatz der Ausbeute
an guten Einheiten bei der Auswertung der Eigenschaften der Durchschlagspannung
der Oxidschicht für
Proben, welche nach dem Aufbringen einer Epitaxialschicht (Vorbehandlungsbedingungen:
1150 °C/300
s, Auftragsbedingungen: 5 μm
pepi 2 Ω·cm bei
1100 °C)
auf einem mit keinem EG versehenen, einseitig spiegelpolierten Wafer
unter Verwendung des Elements Cu dotiert und der simulierten Wärmebehandlung
der 8 unterzogen worden waren, welche der einer Niedrigtemperatur-Vorrichtungsfertigung äquivalent
war.
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9 zeigt
ein Beispiel der Beziehung zwischen der Sauerstoffkonzentration
Oi und dem Prozentsatz der Ausbeute an guten Einheiten für Proben,
bei welchen der Pegel der Kohlenstoffkonzentration Cs unterhalb von
0,1 × 1016 Atome/cm3 liegt.
Für Proben,
die keinem Cu-Dotieren unterzogen worden waren, zeigte sich, dass
der Prozentsatz der Ausbeute an guten Einheiten bei allen Proben,
von den Proben mit niedriger Sauerstoffkonzentration bis zu Proben
mit hoher Sauerstoffkonzentration, hoch ist. Für Proben, die einem Cu-Dotieren
unterzogen worden waren, ist jedoch der Prozentsatz der Ausbeute
an guten Einheiten im Vergleich mit dem für nicht dotierte Proben erheblich
reduziert. Es zeigte sich, dass diese Tendenz insbesondere bei Proben mit
niedrigeren Sauerstoffkonzentrationen Oi auffallend ist.
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Dies
bedeutet, dass ein Zusammenhang mit den Sauerstoffausfällungskeimen
besteht, welche in einem Wafer vorkommen. D.h., dass die Sauerstoffausfällungskeime,
welche ein Vermögen
zum Einfangen von Verunreinigungen aufweisen, in einer Probe mit
höherer
Sauerstoffkonzentration Oi in größerer Anzahl
vorhanden sind, als in einer Probe mit niedrigerer Sauerstoffkonzentration.
Dieser Unterschied in der Menge an Sauerstoffausfällungskeimen
wird widerspiegelt durch die Menge an einfangbaren Verunreinigungselementen, und
es wird vermutet, dass als Folge das Ausmaß der Verringerung des Prozentsatzes
der Ausbeute an guten Einheiten weniger war bei den Proben mit höherer Sauerstoffkonzentration
als bei den Proben mit niedrigerer Sauerstoffkonzentration.
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10, 11 und 12 zeigen
die Ergebnisse einer Untersuchung der Beziehung zwischen der Sauerstoffkonzentration
Oi und dem Prozentsatz der Ausbeute an guten Einheiten bei der Verwendung
von Proben, deren Pegel der Kohlenstoffkonzentration Cs auf 0,5 × 1016 Atome/cm3, 5,0 × 1016 Atome/cm3 bzw.
20 × 1016 Atome/cm3 gesteuert
worden waren. Bei nicht dotierten Proben waren die Eigenschaften
der Durchschlagspannung der Oxidschicht ungeachtet des Unterschieds
zwischen dem Pegel der Sauerstoffkonzentration Oi und dem Pegel
der Kohlenstoffkonzentration Cs bei allen Probenpegeln hoch, und
es wurde keine Verschlechterung beobachtet. Dagegen wurde bei den
Proben, die einem Dotieren unterzogen worden waren, im Vergleich
mit denen ohne eine Dotierung eine Verringerung des Prozentsatzes
der Ausbeute an guten Einheiten bei niedrigerer Sauerstoffkonzentration
beobachtet. Jedoch wurden diese Verringerungen des Prozentsatzes
der Ausbeute an guten Einheiten bei einer Erhöhung der Sauerstoffkonzentration
Oi und einer Erhöhung der
Kohlenstoffkonzentration nicht mehr beobachtet.
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Dies
wird als eine Auswirkung der Sauerstoffausscheidungskeime vermutet,
die eine Wirkung zum Einfangen von Verunreinigungselementen aufweisen,
welche wie vorstehend beschrieben entsprechend einer Erhöhung des
Pegels der Sauerstoffkonzentration Oi größer wird, und auf ähnliche
Weise, des Effekts wonach eine Erhöhung der Kohlenstoffkonzentration
Cs ein Fördern
der Erzeugung und des Wachstums der Sauerstoffausfällungskeime
ermöglicht,
und einer Kombination dieser beiden, der Sauerstoffkonzentration
Oi und der Kohlenstoffkonzentration Cs, welche die Getterwirkungen
fördern.
Deshalb ist es zum Verhindern einer Verringerung des Prozentsatzes
der Ausbeute an guten Einheiten wie vorstehend beschrieben erforderlich,
bis zu einem bestimmten Ausmaß eine
Erzeugung von Sauerstoffausscheidungskeimen in hoher Dichte über eine Kombination
der Sauerstoffkonzentration Oi und der Kohlenstoffkonzentration
Cs zu bewirken.
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13 stellt
ein Beispiel der Beziehung zwischen den Eigenschaften der Durchschlagspannung
der Oxidschicht und den kristallinen Eigenschaften (interne BMD-Dichte) dar. Nach
dem Aufspalten der verschiedenen, vorstehend beschriebenen Proben
in rechteckige Teile wurde ein 1 m-Ätzvorgang unter Verwendung einer
selektiven Ätzlösung (Wright-Lösung) durchgeführt und
die Dichte der BMD und anderer dadurch freigelegten Kristallfehler
mit einem optischen Mikroskop gemessen.
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13 stellt
die Beziehung zwischen dem Prozentsatz der Einheiten mit guten Eigenschaften
der Durchschlagspannung der Oxidschicht und der internen BMD-Dichte
bei Vorhandensein oder Abwesenheit eines Dotierens für alle Proben
dar, welche Kohlenstoffkonzentrationen Cs von weniger als 0,1 × 1016 Atome/cm3, 0,5 × 1016 Atome/cm3 und
20 × 1016 Atome/cm3 und
unterschiedliche Sauerstoffkonzentrationen Oi aufwiesen. Es ergab
sich, dass bei Proben, die keinem Dotieren unterzogen worden waren,
der Prozentsatz der Ausbeute an guten Einheiten unabhängig von
der Größe der BMD-Dichte
gut war. Dagegen wurde bei Proben, welche einem Dotieren unterzogen
worden waren, eine starke Korrelation mit der BMD-Dichte beobachtet,
und es wurde festgestellt, dass es auch in Fällen vorhandener Verunreinigungen
möglich
war, eine Verringerung des Prozentsatzes der Ausbeute an guten Einheiten
zu verhindern, indem Proben verwendet wurden, bei denen die Sauerstoffkonzentration
Oi und die Kohlenstoffkonzentration Cs gesteuert worden waren und
die interne BMD-Dichte nicht weniger als übereinstimmend war.
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AUSFÜHRUNGSFORM 3
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Beim
Züchten
eines Silicium-Einkristalls mit einem Durchmesser von 150 mm (6
Zoll) unter Verwendung der CZ-Methode wurde B (Bor) zugegeben, und
es wurden Siliciumwafer als Scheiben aus dem Silicium-Einkristall
geschnitten, welcher unter Steuern des Widerstandswerts des Substrats
auf 7~10 Ω·cm und
der Sauerstoffkonzentration auf jeweils 11, 12, 14, 15, 16, 18 und
19 × 1017 Atome/cm3 gezogen
worden war. Nach dem Aufbringen einer 4μm-Epitaxialschicht auf diesen
Substraten mit dem in 4 gezeigten Vorgang epitaxialen
Wachstums wurde eine simulierte Wärmebehandlung durchgeführt, welche
der einer Niedrigtemperatur-Vorrichtungsfertigung äquivalent
war. Das durchgeführte
Wärmebehandlungsmuster
ist in 15 gezeigt.
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Nach
dem Aufspalten dieser Proben zu rechteckigen Formen wurde auf einer
Seite ein 2,0 μm-Ätzvorgang
unter Verwendung einer selektiven Ätzlösung (Wright-Lösung) durchgeführt und
die Dichte der BMD und anderer dadurch freigelegter Kristallfehler
mit einem optischen Mikroskop gemessen. 16 zeigt
die dabei erhaltenen Ergebnisse.
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Wie
in 16 gezeigt, wird bei einem Ansteigen der Sauerstoffkonzentration
der die Substrate bildenden Siliciumwafer eine Erhöhung der
BMD-Dichte beobachtet.
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Es
wird jedoch die für
das IG-Vermögen
erforderliche BMD-Dichte von 3 × 108/cm3 auch dann nicht erreicht,
wenn zum Beispiel die Sauerstoffkonzentration 19 × 1017 Atome/cm3 beträgt, wodurch
bestätigt
wird, dass die erzielte BMD-Dichte nicht einfach durch ein Erhöhen der
Sauerstoffkonzentration erreichbar ist.
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Des
weiteren ist der Grund dafür,
dass hier die für
das IG-Vermögen
erforderliche BMD-Dichte
bei 3 × 108/cm3 festgelegt
wird, dass sich diese Dichte ergeben hatte aus den Resultaten eines
nach einem epitaxialen Wachstum durchgeführten Dotierens mit einer Schleuderauftragvorrichtung
unter Verwendung der Elemente Fe, Ni und Cu, einer danach unter
mehreren Bedingungen ausgeführten,
simulierten Wärmebehandlung,
welche der einer Niedrigtemperatur-Vorrichtungsfertigung äquivalent
war, einer Untersuchung der gemessenen BMD-Dichte, der Charakteristiken
der Durchschlagspannung der Oxidschicht, der Charakteristiken der
aus MOS C-t erhaltenen Entstehungs-Lebensdauer und einer Analyse
der jeweiligen Korrelationen.
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Siliciumwafer,
die als Scheiben aus einem Silicium-Einkristall herausgeschnitten
worden waren, welcher entsprechend den vorstehenden Spezifikationen
gezogen worden war, wurden zwischen 4~12 Stunden einer Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung
innerhalb eines Temperaturbereiches von 550~950 °C und einem nachfolgenden Spiegelpolieren
unterzogen, wonach durch epitaxiales Wachstum eine Epitaxialschicht
aufgebracht, ein Ätzvorgang
durchgeführt
und die BMD-Dichte gemessen wurde. Die Ergebnisse sind in 17 gezeigt.
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Wie
in 17 gezeigt, wurde auch bei Proben mit hoher Sauerstoffkonzentration,
welche 4 Stunden einer Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung unter Bedingungen
von 550 °C
und 950 °C
unterzogen worden waren, eine nur sehr kleine Erhöhung der
BMD-Dichte beobachtet. Es wäre
daraus zu schließen,
dass unter diesen Temperaturbedingungen keine größere Erhöhung dieser Dichte erzielbar
ist, auch wenn die Proben einer weiteren Wärmebehandlung längerer Zeitdauer
(zum Beispiel 12 Stunden) unterzogen werden.
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Wenn
dagegen eine Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung
4 Stunden unter Temperaturbedingungen von 600~900 °C durchgeführt wird,
ist es möglich,
im Gegensatz zu der vorstehend beschriebenen Situation in der 16,
bei welcher keine Niedrigtemperatur- Wärmebehandlung
stattfand, eine Erhöhung
der BMD-Dichte festzustellen. Es ergab sich jedoch, dass mit Ausnahme
eines Teils der Proben mit hoher Sauerstoffkonzentration, die gewünschte BMD
nicht erzielt wurde, und die gewünschten
IG-Eigenschaften unter Anwendung nur der Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung
nicht realisiert werden konnten.
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Wenn,
des weiteren, eine längere,
12-stündige
Wärmebehandlung
durchgeführt
wurde, war es mit einer Substrat-Sauerstoffkonzentration von 12 × 1017 Atome/cm3 oder
mehr möglich,
die gewünschte
BMD-Dichte zu erzielen. Wenn jedoch Kosteneinsparungen und Produktivität berücksichtigt
werden, ist eine derartige Wärmebehandlung
längerer
Zeitdauer nicht zweckmäßig.
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Auf ähnliche
Weise wurde auch festgestellt, dass bei einer Sauerstoffkonzentration
unterhalb von 12 × 1017 Atome/cm3 eine
Erhöhung
der BMD-Dichte nicht beobachtet wird, auch wenn eine Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung
bei verschiedenen Temperaturen im Verlauf verschiedener Zeitdauern
durchgeführt wird.
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AUSFÜHRUNGSFORM 4
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Beim
Züchten
eines Silicium-Einkristalls mit einem Durchmesser von 150 mm (6
Zoll) unter Verwendung der CZ-Methode wurde Bor zugegeben, und es
wurden Siliciumwafer als Scheiben aus dem Silicium-Einkristall geschnitten,
welcher unter Steuern des Widerstandswerts des Substrats auf 7~10 Ω·cm, der
Sauerstoffkonzentration auf jeweils 11, 12, 14, 16, 18 und 19 × 1017 Atome/cm3 und
der Kohlenstoffkonzentration auf unterhalb des minimalen FTIR-Nachweisgrenzwerts
von 0,1 × 1016 Atome/cm3 und
auch auf 0,3 × 1016 Atome/cm3, 1,0 × 1016 Atome/cm3, 2,5 × 1016 Atome/cm3 und
0,1 × 1017 Atome/cm3 gezogen
worden war. Nach dem Aufbringen einer 4μm-Epitaxialschicht auf diese
Substrate gemäß dem in 4 gezeigten
Vorgang epitaxialen Wachstums wurde die simulierte Wärmebehandlung
der 15, welche der einer Niedrigtemperatur-Vorrichtungsfertigung äquivalent
war, ausgeführt.
Die Ergebnisse sind in 18 gezeigt.
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Die
Ergebnisse der eine Bearbeitung simulierenden Wärmebehandlung zeigten, dass
die BMD-Dichte mit steigender Sauerstoffkonzentration ansteigt.
Jedoch wurde aufgrund der Tatsache, dass deren Ansteigen nicht beobachtet
wurde, auch wenn bei einer Sauerstoffkonzentration von 11 × 1017 Atome/cm3 eine äquivalente
Kohlenstoffmenge zugegeben worden war, ebenfalls festgestellt, dass
wenn die Sauerstoffkonzentration nicht 12 × 1017 Atome/cm3 oder mehr beträgt, der Kohlenstoff ungeachtet
des Ausmaßes
der Erhöhung
der Kohlenstoffkonzentration nicht zum Unterstützen oder Fördern einer Sauerstoffausscheidung
wirkt.
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Wie
in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform 2 gezeigt worden
ist, wurden Siliciumwafer als Scheiben mit verschiedenen Kohlenstoffkonzentrationen
heraus geschnitten und es wurden verschiedene Niedrigtemperatur-Wärmebehandlungen
kurzer Dauer durchgeführt,
ein Spiegelglanz aufgebracht, eine Epitaxialschicht zum Wachsen
gebracht und eine Wärmebehandlung
durchgeführt,
welche der einer Niedrigtemperatur-Vorrichtungsfertigung äquivalent
war, wonach Änderungen
der BMD-Dichte untersucht wurden. Beispiele davon sind in der Tabelle
1 und der Tabelle 2 angegeben.
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Gemäß der Tabelle
1 wurde ein Siliciumwafer, dem Kohlenstuff zur Erzielung einer Konzentration
von 0,3 × 1016 Atome/cm3 zugegeben
worden war, im Verlauf verschiedener Zeitdauern einer Wärmebehandlung bei
900 °C unterzogen,
und es wurde das Verhalten der BMD untersucht.
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Auf ähnliche
Weise wurde gemäß der Tabelle
2 ein Siliciumwafer mit einer Kohlenstoffkonzentration von 2,6 × 1016 Atome/cm3 im Verlauf
verschiedener Zeitdauern einer Wärmebehandlung
bei 600 °C
unterzogen, und es wurde das Verhalten der BMD untersucht.
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Aus
den Ergebnissen wurde festgestellt, dass ein Kombinieren einer Sauerstoffkonzentration
und einer Kohlenstoffkonzentration mit Werten oberhalb von 12 × 1017 Atome/cm3 bzw.
mehr als 0,3 × 1016 Atome/cm3 und
ein Unterziehen der scheibenförmig
geschnittenen Wafer einer Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung bei Temperaturen
zwischen 600~900 °C
in Verlauf einer Zeitdauer von 15 Minuten oder mehr es ermöglichte,
eine für
ein IG-Vermögen
benötigte
BMD-Dichte von 3 × 1018/cm3 oder mehr
zu erzielen.
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-
-
Es
wurde festgestellt, dass ein Durchführen einer Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung
bei zwischen 600~900 °C
während
einer Zeitdauer von 15 Minuten oder mehr im vorstehend erwähnten Umfang
und unter den vorstehenden Bedingungen eine Umgebung erzeugt, in
welcher, wenn die Sauerstoffkonzentration 12 × 1017 Atome/cm3 oder mehr beträgt, Sauerstoffausscheidungskeime
in größerer Anzahl
verstreut werden und BMD leicht wachsen, und dass ein gleichzeitiges
Bringen der Kohlenstoffkonzentration auf 0,3 × 1016 Atome/cm3 eine Wirkung verstärkt, welcher diese Sauerstoffausscheidungskeime
unterstützt
und fördert.
Des weiteren erhöht
sich die Größe der Sauerstoffausscheidungskeime
mit der Durchführung
der Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung
dieser Siliciumwafer, und es werden diese Keime während des
Vorgangs des epitaxialen Wachstums nicht vernichtet, und es lässt sich
mit dieser Kombination ein ausreichendes IG-Vermögen (BMD) erzielen, welches
zum Gettern benötigt
wird, auch wenn diese Siliciumwafer nach dem epitaxialen Wachstum
einer Niedrigtemperatur-Vorrichtungsfertigung unterzogen werden.
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Des
weiteren werden hier nur (B)-Ausführungsformen vom p-Typ beschrieben,
jedoch ist festgestellt worden, dass die gleiche Wirkung auch beim
n-Typ erzielbar ist.
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AUSFÜHRUNGSFORM
5
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Des
weiteren wurden drei (3) Standardproben mit einer Sauerstoffkonzentration
von 15 × 1017 Atome/cm3 und
jeweiligen Kohlenstoffkonzentrationen hergestellt, von denen eine
unterhalb der Nachweisgrenze von 0,1 × 1016 Atome/cm3 lag und die anderen 0,3 × 1016 Atome/cm3 bzw.
0,3 × 1016 Atome/cm3 betrugen,
und 30 Minuten bei 800 °C
wärmebehandelt.
Diese Proben wurden, nachdem sie einem epitaxialen Wachstum unterzogen
und gemäß einem
Schleuderauftragverfahren vorsätzlich
mit Nickel (Ni: 1 × 1012 Atome/cm2) dotiert worden
waren, der gleichen Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung wie bei einer
Vorrichtungsfertigung unterzogen, wonach unter Verwendung eines
MOS C-t die Entstehungs-Lebensdauer gemessen wurde. Die Ergebnisse
sind in 19 gezeigt.
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Ohne
eine Dotierung wiesen die 3 Standardproben jeweils eine hohe Lebensdauer
auf. Dagegen wurde nach dem Stattfinden eines Dotierens festgestellt,
dass die Probe, welcher Kohlenstoff vorsätzlich zugegeben und welche
der Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung unterzogen
worden war, keine Wertänderung
aufwies, dass jedoch die anderen 2 Standardproben eine erhebliche
Verringerung der Lebensdauer aufwiesen. Hieraus kann geschlossen
werden, dass die BMD-Dichte für
das Gettern von Verunreinigungen mit der Konzentration von zugegebenem
Kohlenstoff + einer durchgeführten
Niedrigtemperatur-Wärmebehandlung
ansteigt, und als Folge davon die Lebensdauer aufrechterhalten bleibt.
D.h., dass dies ein Beispiel ist, bei dem eine Auswertung elektrischer
Eigenschaften ebenfalls die Tatsache bestätigte, dass die vorliegende
Erfindung einen ausreichenden IG-Effekt
in eine Niedrigtemperaturfertigung einführt. Des weiteren wurde der
gleiche Effekt auch mit Fe und Cu bestätigt.
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GEWERBLICHE
VERWERTBARKEIT
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Die
vorliegende Erfindung, welche mittels einer geeigneten Steuerung
des Ziehens eines Silicium-Einkristalls unter Anwendung der CZ-Methode
zur Erzielung einer relativ hohen Sauerstoffkonzentration sowie
einer vorsätzlich
hohen Kohlenstoffkonzentration ein Gettervermögen erteilt, zielt zusätzlich darauf
ab, durch eine Reduzierung der Anzahl der Vorgänge, indem nach einer üblichen
Waferfertigung keinerlei Art einer EG-Behandlung durchgeführt wird,
Kosten zu verringern, und kann, wie die Ausführungsformen zeigen, einem Epi-Wafer,
welcher überhaupt
keinerlei EG-Behandlung unterzogen worden ist, ein bisher unerreichbares
Gettervermögen
für Verunreinigungen
erteilen, die während
einer Vorrichtungsfertigung erzeugt werden.
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Des
weiteren ermöglicht
es die vorliegende Erfindung, zusätzlich zur Erteilung eines
Gettervermögens durch
Ausführen
einer Wärmebehandlung
im Verlauf einer kurzen Zeitdauer bei einer niedrigen Temperatur nach
einem geeigneten Steuern der Sauerstoffkonzentration und der Kohlenstoffkonzentration
während
des Ziehens eines Silicium-Einkristalls unter Anwendung der CZ-Methode
und dem Schneiden zu Siliciumwafern, die Anzahl von Vorgängen zu
reduzieren, und sie zielt darauf ab Kosten zu verringern, indem
nach einer üblichen
Waferbildung keinerlei Art einer komplexen EG-Behandlung durchgeführt wird, und sie ermöglicht es,
wie die Ausführungsformen
zeigen, durch Verwirklichen einer bisher unerreichten Erteilung
eines Gettervermögens
für Verunreinigungen,
welche während
einer Vorrichtungsfertigung unter Verwendung eines Epi- Wafers erzeugt werden,
ein Substrat herzustellen, mit dem Maßnahmen zur Erhöhung einer
Präzision
ausführbar
sind, weil kein EG benötigt
wird, besonders wenn ein zweiseitiges Spiegelpolieren zur Erzielung
einer hochpräzisen Planheit
bei Wafern mit größerem Durchmesser
von 300 mm (12 Zoll) oder mehr erforderlich ist.
-
Des
weiteren kann die vorliegende Erfindung im Vergleich mit dem Stand
der Technik die Dauer einer Wärmebehandlung
erheblich verkürzen,
die entweder nach dem epitaxialen Wachstum oder davor ausgeführt wird,
und durch deren Ausführung
vor dem epitaxialen Wachstum, bei welcher die Häufigkeit des Entstehens von
Schadstellen gering ist, es ermöglichen,
mit niedrigen Kosten einen Silicium-Epi-Wafer herzustellen, welcher
mit wenigen Fertigungsfehlern behaftet ist.