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TECHNISCHES
GEBIET
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Die vorliegende Erfindung betrifft
einen Halbleiterlaser, der als Lichtquelle eines optischen Plattensystems
oder dergleichen verwendet wird.
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STAND DER
TECHNIK
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In den letzten Jahren hat die Nachfrage
nach Halbleiterlasern auf dem Gebiet der optischen Datenübertragung,
von Laserdruckern, optischen Platten und dergleichen zugenommen
und ist deshalb Forschung und Entwicklung aktiv hauptsächlich für solche
von dem GaAs-Typ und dem InP-Typ betrieben worden. Insbesondere
auf dem Gebiet der optischen Informationsverarbeitung ist ein System
zum Aufzeichnen/Wiedergeben von Information unter Verwendung insbesondere
von Halbleiterlaserlicht des AlGaAs-Typs mit einer Wellenlänge von
etwa 780 nm in den praktischen Einsatz umgesetzt worden und ist
in großem
Umfang bei einer Kompaktdisk und dergleichen eingesetzt worden.
In jüngster
Zeit ist jedoch eine weitere Erhöhung
der Speicherkapazität
für diese
optischen Plattenvorrichtungen aufgetaucht und ist das Bedürfnis zur
Realisierung eines Lasers mit einer kurzen Wellenlänge entsprechend
gestiegen.
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In diesem Zusammenhang kann ein AlGaInP-Halbleiterlaser
in einem roten Bereich bzw. Wellenlängenbereich zwischen etwa 620
nm und etwa 690 nm schwingen, um Licht mit der kürzesten Wellenlänge unter den
Halbleiterlasern zu erzeugen, die auf dem aktuellen Niveau praktisch
eingesetzt werden. Folglich ist der AlGaInP- Halbleiterlaser als Lichtquelle der
nächsten
Generation für
eine optische Informationsaufzeichnung mit hoher Kapazität anstelle
des herkömmlichen
AlGaAs-Halbleiterlasers
vielversprechend.
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Ein herkömmlicher Halbleiterlaser wird
von D. P. Bour et al. in Journal of Quantum Electronics, Band 30,
Nr. 2, S. 593–606
(Feb. 1994), offenbart. Der in diesem Artikel offenbarte Halbleiterlaser
umfasst eine aktive Schicht mit einer Multi-Quantenwell-Struktur, die auf
einem Substrat ausgebildet ist, um eine Ausgangsleistung von 5 mW
bei einer Schwingungswellenlänge
von 680 nm zu erzielen.
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Wenn jedoch die Schwingungswellenlänge verkürzt wird,
wird eine Bandlücke
in der aktiven Schicht größer und
wird entsprechend ein Versatz ΔEg
einer Bandlücke
zwischen der aktiven Schicht und einer Abdeckschicht reduziert.
Deshalb tritt ein Ladungsträgerüberlauf
auf Grund einer Strominjektion auf, was in einem erhöhten Schwellenwertstrom
und somit in einem erhöhten
Betriebsstrom resultiert. Ein solches Phänomen ist zur Realisierung
einer höheren
Ausgangsleistung des Halbleiterlasers nicht wünschenswert.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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Ein Halbleiterlaser gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst eine aktive Schicht und eine vergrabene Schicht
(buried layer) zum Absorbieren von Laserlicht, das von der aktiven
Schicht emittiert wird, wobei eine Schwingungs- bzw. Laserbetriebswellenlänge des
Laserlichts in einem 650 mn-Band oder in einem 630 nm-Band liegt,
eine Schwingungsmode eine transversale Einzelmode ist und ein Maximum
einer Lichtintensitätsverteilung
des Laserlichts in Bezug auf eine Mitte der aktiven Schicht auf
der anderen Seite der vergrabenen Schicht liegt und sich das Maximum
der Lichtintensitätsverteilung
des Laserlichts innerhalb der aktiven Schicht befindet.
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Bei einer Ausführungsform umfasst der Halbleiterlaser
außerdem
ein Paar von optischen Führungsschichten,
die auf beiden Seiten der aktiven Schicht ausgebildet sind, und
weist das Paar von optischen Führungsschichten
eine asymmetrische Struktur auf. Beispielsweise ist eine Dicke einer
ersten Schicht des Paares von optischen Führungsschichten, die sich in
Bezug auf die aktive Schicht auf der anderen Seite der vergrabenen
Schicht befindet, größer als
eine Dicke einer zweiten Schicht, die sich in Bezug auf die aktive
Schicht auf der Seite der vergrabenen Schicht befindet. Vorzugsweise
liegt in dem Paar von optischen Führungsschichten ein Verhältnis der
Dicke der ersten Schicht zu der Dicke der zweiten Schicht in einem
Bereich von etwa 2 bis 8.
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Bei einer Ausführungsform liegt die Gesamtdicke
des Paars von optischen Führungsschichten
zwischen etwa 0,03 μm
und etwa 0,12 μm.
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Vorzugsweise ist das Maximum der
Lichtintensitätsverteilung
des Laserlichts von der Mitte der aktiven Schicht um etwa 5 nm bis
etwa 10 nm verschoben.
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Das Maximum der Lichtintensitätsverteilung
des Laserlichts ist innerhalb der aktiven Schicht angeordnet.
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Die aktive Schicht kann eine Multi-Quantentopf-Struktur
aufweisen.
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Die aktive Schicht kann aus einem
Aus-Substrat (off substrate) ausgebildet sein.
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Bei einer Ausführungsform ist eine Schicht,
die einen kleineren Brechungsindex aufweist als eine Schicht, die
an diese angrenzt, bei einer Position in Bezug auf die aktive Schicht
auf der anderen Seite der vergrabenen Schicht angeordnet.
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Die Schwingungswellenlänge kann
anstelle des vorgenannten 650 nm-Bandes in einem 630 nm-Band liegen.
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Gemäß einem anderen Gesichtspunkt
der vorliegenden Erfindung wird eine optische Plattenvorrichtung
bereitgestellt, die einen Halbleiterlaser mit solchen Merkmalen,
wie vorstehend beschrieben, ein optisches System zum Sammeln von
Laserlicht auf einem Aufzeichnungsmedium, welches von dem Halbleiterlaser
emittiert wird, und einen optischen Detektor umfasst, um Licht,
das von dem Aufzeichnungsmedium reflektiert wird, zu empfangen.
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In der optischen Plattenvorrichtung
kann Information unter Verwendung des Halbleiterlasers als Lichtquelle
auf dem Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet werden.
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Der optische Detektor kann sich in
der Nähe
des Halbleiterlasers befinden.
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Bei einer Ausführungsform ist der optische
Detektor auf einem Siliziumsubstrat ausgebildet und ist der Halbleiterlaser
auf dem Siliziumsubstrat vorgesehen. Beispielsweise ist der Halbleiterlaser
in einer Aussparung vorgesehen, die in dem Siliziumsubstrat ausgebildet
ist, und wird Laserlicht, das von dem Halbleiterlaser reflektiert
wird, von einem Mikrospiegel reflektiert, der auf dem Siliziumsubstrat
ausgebildet ist, um sich in einer Richtung im Wesentlichen senkrecht
zu einer Oberfläche
des Siliziumsubstrats auszubreiten. Eine Metallschicht kann auf
einer Oberfläche
des Mikrospiegels ausgebildet sein.
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Somit hat die vorliegende Erfindung
zum Ziel, einen Halbleiterlaser mit Betriebseigenschaften bereitzustellen,
die geeignet sind, um eine höhere
Ausgangsleistung zu erzielen, wobei ein niedriger Schwellenwertstrom
selbst dann sichergestellt ist, wenn die Schwingungswellenlänge verkürzt ist.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1(a) und 1(b) sind eine Querschnittsansicht
und eine Perspektivansicht, die eine Struktur eines Halbleiterlasers
gemäß einem
ersten Beispiel der vorliegenden Erfindung zeigen.
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2 ist
ein Diagramm, das die Änderung
eines Al-Mol-Anteils x (eine Bandlücken-Energiestruktur) in und
in der Nähe
einer aktiven Schicht des Halbleiterlasers gemäß der 1 zeigt.
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3 ist
ein Diagramm, das schematisch eine Maximumposition einer Lichtintensitätsverteilung
in einem Halbleiterlaser darstellt.
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4 ist
ein Diagramm, das Eigenschaften (einen Schwellenwertstrom Ith und
einen Betriebsstrom Iop) von Halbleiterlasern mit jeweiligen Lichtintensitätsverteilungen,
die in der 3 gezeigt
sind, zeigt.
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5 ist
ein Diagramm, das eine Änderung
eines Schwellenwertstroms in Bezug auf ein Verhältnis einer Dicke einer optischen
n-Seiten-Führungsschicht
zu einer Dicke einer optischen p-Seiten-Führungsschicht zeigt.
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6(a) bis 6(d) sind Diagramme, die
eine Änderung
eines Krümmungswertes
in Bezug auf ein Verhältnis
einer Dicke einer optischen n-Seiten-Führungsschicht zu einer Dicke
einer optischen p-Seiten-Führungsschicht
für den
Fall zeigen, dass ein Schwingungswellenlängenband 680 nm, 665 nm, 650
nm und 630 nm beträgt.
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7(a) und 7(b) sind Diagramme, die
eine Änderung
eines Al-Mol-Anteils x (eine Bandlücken-Energiestruktur) in der
und in der Nähe
einer aktiven Schicht eines Halbleiterlasers gemäß einem zweiten Beispiel der
vorliegenden Erfindung zeigen.
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8 ist
ein Diagramm, das eine Struktur einer optischen Plattenvorrichtung
gemäß einem
dritten Beispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
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9 ist
ein Diagramm, das eine Struktur einer optischen Plattenvorrichtung
gemäß einem
vierten Beispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
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10 ist
ein Diagramm, das in einem weiteren Detail einen Teil der Struktur
der optischen Plattenvorrichtung gemäß der 9 zeigt.
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11 ist
eine Perspektivansicht, die eine Struktur einer Lasereinheit zeigt,
die in der optischen Plattenvorrichtung gemäß der 9 enthalten ist.
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BESTE VORGEHENSWEISE
ZUM AUSFÜHREN
DER ERFINDUNG
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Ein Halbleiterlaser gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst eine aktive Schicht und eine vergrabene Schicht,
die Licht absorbieren, das von der aktiven Schicht emittiert wird.
Eine Schwingungswellenlänge
des Lasers liegt im Grunde genommen in einem 650 mn-Band (alternativ
kann diese in einem 630 nm-Band liegen) und eine Mode bei der Schwingungswellenlänge ist
eine Einzelmode. Außerdem
hat der Halbleiterlaser eine Struktur, in welcher ein Maximum einer
Lichtintensitätsverteilung
bei der Schwingungswellenlänge
von der Mitte der aktiven Schicht zu derjenigen Seite, die keine
vergrabene Schicht x aufweist, verschoben ist und befindet sich
das Maximum innerhalb der aktiven Schicht.
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Somit befindet sich gemäß der Struktur
des Halbleiterlasers gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Intensitätsmaximum
eines Laserlichts auf der Seite, die von der vergrabenen Schicht
abgewandt ist. Deshalb ist eine Absorption von Laserlicht bei der
vergrabenen Schicht geringer, so dass eine Verringerung sowohl eines Schwellenwertstroms
als auch eines Betriebsstroms realisiert wird. Obwohl das Intensitätsmaximum
des Laserlichts sich entfernt von der vergrabenen Schicht befindet,
ist ein Krümmungswert
groß und
ist es weniger wahrscheinlich, dass eine erste Mode auftritt. Somit
kann man eine Schwingung in einer transversalen Einzelmode ohne
weiteres erzielen.
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Wenn die Schwingungswellenlänge des
Lasers von 680 nm verkürzt
wird, wird auf Grund eines Ladungsträgerüberlaufs, wie vorstehend beschrieben,
ein Schwellenwertstrom größer. Außerdem wird
das Ausmaß einer
Laserlichtabsorption in der vergrabenen Schicht, die zum Beschränken eines
Stroms vorgesehen ist, größer, was
eine entsprechende Erhöhung
eines Schwellenwertstroms hervorruft.
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Dann haben die Erfinder der vorliegenden
Anmeldung versucht, die Erhöhung
in einem Schwellenwertstrom durch Reduzieren des Ausmaßes der
Lichtabsorption in der vergrabenen Schicht dadurch zu verhindern,
dass eine Intensitätsverteilung
des eingeschwungenen Laserlichts weg von der vergrabenen Schicht angeordnet
wird. Als Folge hat man herausgefunden, dass bei einer Struktur,
die eine solche Intensitätsverteilung
des Laserlichts realisiert, das Ausmaß der Laserlichtabsorption
tatsächlich
verringert wird.
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Unterdessen kann in einer Struktur,
welche einen solchen Effekt, wie er vorstehend beschrieben wurde,
erzielt, weil sich die Intensitätsverteilung
des Laserlichts weiter weg von der vergrabenen Schicht befindet, der
Unterschied in einem effektiven Brechungsindex, der notwendig ist,
um Licht in einer Richtung senkrecht zu der aktiven Schicht zu begrenzen,
weiter verringert werden und kann eine Mode höherer Ordnung ohne weiteres
auftreten. Tatsächlich
hat man jedoch herausgefunden, dass das Auftreten solcher Nachteile
unterdrückt werden
kann.
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Nachfolgend werden ein Halbleiterlaser
gemäß der vorliegenden
Erfindung mit solchen Merkmalen, wie diese vorstehend beschrieben
wurden, sowie einige einer Vielzahl von Beispielen einer optischen
Plattenvorrichtung, die unter Verwendung desselben ausgebildet ist,
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben werden.
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Erstes Beispiel
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Die 1(a) und 1(b) sind eine Querschnittsansicht
und eine Perspektivansicht, die eine Struktur eines Halbleiterlasers
gemäß einem
ersten Beispiel der vorliegenden Erfindung zeigen.
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Genauer gesagt, sind eine n-GaAs-Pufferschicht 102,
eine n-AlGaInP-Deckschicht 103, eine optische n-Seiten-AlGaInP-Führungsschicht 105n,
eine aktive Schicht 104 mit einer GaInP-Topf- bzw. -Well-Schicht 104w und
einer AlGaInP-Sperrschicht 104b (siehe 2), eine optische p-Seiten-AlGaInP-Führungsschicht 105p,
eine erste p- Deckschicht 107 aus
p-AlGaInP und eine p-GaInP-Ätzstoppschicht 108 sequenziell
auf einem n-GaAs-Substrat 101 um 10 Grad ausgehend von
der Oberflächenorientierung
der (100)-Oberfläche
in die [011]-Richtung geneigt ausgebildet. Eine zweite p-Deckschicht 109 aus
p-AlGaInP und ein p-GaInP-Kontaktschicht 110 sind in einer
gratartigen Form auf der p-GaInP-Ätzstoppschicht 108 ausgebildet
und eine vergrabene Schicht 111, die aus einer n-GaAs-Schicht
hergestellt ist und die Funktion einer Stromsperre ausübt, ist
auf beiden Seiten des Grats ausgebildet. Außerdem ist eine p-GaAs-Deckschicht 112 auf
der p-Kontaktschicht 110 und der vergrabenen Schicht 111 ausgebildet.
Außerdem
ist eine p-Elektrode 113 auf der Deckschicht 112 ausgebildet,
während
eine n-Elektrode 114 auf der Rückseite des Substrats 101 ausgebildet
ist.
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Typische Dotierkonzentrationen und
Dicken der vorgenannten jeweiligen Schichten sind wie folgt.
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Die 2 zeigt
eine Änderung
des Al-Mol-Anteils x von (AlxGa1-x)0,5In0,5P (das heißt eine Änderung
einer Energiebandstruktur) in und in der Nähe der aktiven Schicht 104 des
vorstehend beschriebenen Halbleiterlasers.
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Wie dargestellt ist, ist der Al-Mol-Anteil
x in der n-Deckschicht 103 und in der ersten und zweiten p-Deckschicht 107 und 109 in
diesem Halbleiterlaser auf 0,7 eingestellt. Außerdem ist der Al-Mol-Anteil
x der optischen p-Seiten-Führungsschicht 105p und
der optischen n-Seiten-Führungsschicht 105n auf
0,5 eingestellt, welcher derselbe ist wie der Al-Mol-Anteil x der
Sperrschicht 104b in der aktiven Schicht 104.
Andererseits ist die Topfschicht 104b in der aktiven Schicht 104 aus
GaInP ausgebildet, welches kein Al enthält, und sind drei Topfschichten 104w insgesamt
ausgebildet.
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In der vorstehend beschriebenen Struktur
ist eine Dicke der optischen n-Seiten-Führungsschicht 105n,
die zwischen der aktiven Schicht 104 und der n-Deckschicht 103 ausgebildet
ist, größer gemacht
als die Dicke der optischen p-Führungsschicht 105p,
die zwischen der aktiven Schicht 104 und der p-Deckschicht 107 ausgebildet
ist. Durch eine solche asymmetrische Einstellung wird die Intensitätsverteilung
des Laserlichts in Bezug auf die Mitte der aktiven Schicht 104 zu
einem n-Seitenbereich der geschichteten Struktur verschoben, um
so eine Lichtabsorption in der vergrabenen Schicht 111 zu
reduzieren.
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Die 3 ist
ein Diagramm, das Maximum-Positionen der Lichtintensitätsverteilung
schematisch zeigt. Die gestrichelte Linie in der Figur zeigt die
Mitte der aktiven Schicht.
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In der 3 entspricht
(a) dem Fall, dass die Maximum-Position der Lichtintensitätsverteilung
relativ zu der Mitte der aktiven Schicht zu derjenigen Seite verschoben
ist, auf der die vergrabene Schicht 111 vorliegt (auf der
Seite der Deckschicht 112); entspricht (b) dem Fall, dass
die Maximum-Position der Lichtintensitätsverteilung sich nahe der
Mitte der aktiven Schicht befindet; und entspricht (c) dem Fall,
dass die Maximum-Position der Lichtintensitätsverteilung relativ zu der
Mitte der aktiven Schicht auf der Seite weg von der vergrabenen
Schicht 111 angeordnet ist. Im Hinblick auf das in der 3 gezeigte Aufspreizen der
Lichtintensitätsverteilung
kann man herausfinden, dass das Ausmaß der Lichtabsorption in der
vergrabenen Schicht 111 in dem Fall der von (c) angezeigten
Maximum-Position kleiner wird.
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Die Lichtintensitätsverteilungen, die als (a)
bis (c) in der 3 gezeigt
sind, werden durch geeignetes Einstellen einer Relativbeziehung
einer Dicke zwischen den optischen p-Seiten- und n-Seiten-Führungsschichten
eingestellt. Die 4 zeigt
Eigenschaften (ein Schwellenwertstrom Ith und ein Betriebsstrom
Iop) von Halbleiterlasern mit jeweiligen Lichtintensitätsverteilungen,
die jeweils (a) bis (c) der 3 entsprechen.
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Genauer gesagt, deuten die Abszissen
der 4 Dicken der n-Seiten-Führungsschicht
und der p-Seiten-Führungsschicht
an. Die Gesamtdicke der n-Seiten-Führungsschicht und der p-Seiten-Führungsschicht
ist auf 500 Å festgelegt,
so dass die Gesamtmenge von Licht, das in den Topfschichten eingeschlossen
wird, die in der aktiven Schicht enthalten sind, konstant gemacht
wird. Außerdem
wird die Dicke der aktiven Schicht auf 250 Å festgelegt. Andererseits
bezeichnen die Ordinaten der 4 jeweils
einen Schwellenwertstrom (Ith) und einen Betriebsstrom (Iop), die
erforderlich sind, um eine Ausgangsleistung von 30 mW zu erzielen.
Es sei angemerkt, dass die Eigenschaften gemäß der 4 Werte darstellen, die gemessen werden,
wenn eine Resonatorlänge
auf 700 μm
eingestellt ist und ein nicht reflektierender Stirnseitenspiegel
und ein hochreflektierender Stirnseitenspiegel jeweils auf den beiden
Stirnseiten des Resonators ausgebildet sind.
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A in der 4 entspricht einer Struktur, die die
Lichtintensitätsverteilung
erzeugt, die in der 3 als (a)
gezeigt ist, wobei die Dicke der optischen p-Seiten-Führungsschicht
400 Å beträgt und die
Dicke der n-Seiten-Führungsschicht
100 Å beträgt. In diesem
Fall beträgt
ein Schwellenwertstrom 49 mA und beträgt ein Betriebsstrom 94 mA,
welche Werte im Vergleich zu den anderen Fällen signifikant größer sind.
B in der 4 entspricht
einer Struktur, die die durch (b) in der 3 gezeigte Lichtintensitätsverteilung
erzeugt, wobei die Dicken der optischen p-Seiten- und n-Seiten-Führungsschichten jeweils 250 Å betragen.
In diesem Fall kann man vergleichsweise überlegene Betriebseigenschaften
erzielen. Genauer gesagt, beträgt
ein Schwellenwertstrom 47 mA und beträgt ein Betriebsstrom 87 mA.
C in der 4 entspricht
dem Halbleiterlaser des vorliegenden Beispiels, wobei die Dicke
der optischen p-Seiten-Führungsschicht
auf 100 Å eingestellt
ist und die Dicke der optischen n-Seiten-Führungsschicht
auf 400 Å eingestellt
ist, um so die durch (c) in der 3 gezeigte
Lichtintensitätsverteilung
zu realisieren. In diesem Fall beträgt ein Schwellenwert strom 45
mA und beträgt
ein Betriebsstrom 87 mA, welche weitere vorteilhafte Werte darstellen.
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Die 5 ist
ein Diagramm, das eine Änderung
eines Schwellenwertstroms (Ordinate) relativ zu einem Verhältnis der
Dicke der optischen n-Seiten-Führungsschicht
zu der Dicke der optischen p-Seiten-Führungsschicht (Abszisse) zeigt.
Genauer gesagt, ist eine Kurve gezeigt, die für den Fall erhalten wird, dass
das Verhältnis
entlang der Abszisse 0,25, 1, 4 und 13 beträgt.
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Aus der 5 folgt, dass der kleinste Schwellenwertstrom
erhalten wird, wenn das Verhältnis
der Dicken von beiden Führungsschichten
auf 4 eingestellt ist und die optische Führungsschichtstruktur eine
asymmetrische Struktur mit einem dickeren Abschnitt auf der n-Seite
ist. In dem Fall, dass die n-Seiten-Führungsschicht zu dick ist,
wird jedoch ein Einschluss von Licht in der aktiven Schicht verringert.
Folglich wird ein Injektionsstrom, der zur Verstärkung von Licht auf Grund einer
stimulierten Emission für
eine Laserschwingung bzw. einen Laserbetrieb erforderlich ist, erhöht und wird
somit ein Schwellenwertstrom erhöht,
was unter dem Gesichtspunkt der Betriebseigenschaften nicht wünschenswert
ist. Ein bevorzugter Bereich des Verhältnisses reicht von etwa 2
bis etwa 8, in welchem ein Schwellenwertstrom etwa 45 mA oder weniger
beträgt.
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Wie früher beschrieben, wird, weil
das Maximum der Intensitätsverteilung
sich entfernt zu der vergrabenen Schicht befindet, die Differenz
eines effektiven Brechungsindex in einer Richtung senkrecht zu der
aktiven Schicht reduziert. Als Folge spürt Licht nicht die Differenz
des Brechungsindex zwischen der Innenseite und der Außenseite
der Gratstruktur und tritt somit zusätzlich zu der fundamentalen
(0-te Ordnung) Mode eine Mode höherer
Ordnung (erste Ordnung) auf, so dass ein Schwingen bzw. ein Laserbetrieb
in einer einzelnen transversalen Mode schwierig wird. Ein niedriger
Schwellenwertstrom wird jedoch für
die Lasereigenschaften bevorzugt, wohingegen es für den Halbleiterlaser
erheblich von Nachteil wäre,
wenn man einen Laserbetrieb in einer einzigen transversalen Mode
nicht realisieren könnte.
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In diesem Zusammenhang werden in
dem Halbleiterlaser gemäß der vorliegenden
Erfindung Bedingungen für
einen Laserbetrieb in einer einzelnen transversalen Mode ohne weiteres
erfüllt.
Dies wird nun anhand der 6(a) bis 6(d) beschrieben werden.
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Die 6(a) bis 6(b) sind Diagramme, die
eine Änderung
eines Krümmungswertes
(Ordinate) in Abhängigkeit
von einem Verhältnis
einer Dicke der optischen n-Seiten-Führungsschicht
zu einer Dicke der optischen p-Seiten-Führungsschicht (Abszisse) für den Fall
zeigen, dass ein Schwingungswellenlängenband 680 nm, 665 nm, 650
nm und 630 nm beträgt.
Genauer gesagt, sind für
die jeweiligen Fälle
Diagramme gezeigt, die man für
den Fall erhält,
dass das Verhältnis
der Abszissen 0,25, 1, 4 und 13 beträgt. Ein Krümmungswert bedeutet hierbei
einen Wert eines Krümmungspunktes
in einer Strom-Lichtausgangsleistungs-Kennlinienkurve. Je kleiner
der Krümmungswert
ist, desto wahrscheinlicher tritt eine Mode höherer Ordnung auf.
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In dem Fall, dass die Laserbetriebs-Wellenlänge 680 nm
beträgt,
wie in der 6(a) gezeigt,
wird der Krümmungswert
kleiner, wenn die n-Seiten-Führungsschicht
dicker wird. Dies liegt daran, dass es weniger wahrscheinlich ist,
dass Licht die Differenz des Brechungsindex in einer Richtung senkrecht
zu der aktiven Schicht spürt,
und dass der Effekt eines Lichteinschlusses (light confinement)
geringer ist. Wenn jedoch die Laserbetriebs-Wellenlänge auf
665 nm, 650 nm und weiter bis 630 nm verringert wird, wie sequenziell
in den 6(b), 6(c) und 6(d) gezeigt, welche im Gegensatz zu
der Tendenz, die in der 6(a) gezeigt
ist, stehen, wird der Krümmungswert
größer, während der
Effekt eines Einschlusses von Laserlicht in einem Bereich unmittelbar
unterhalb des Grats geringer ist, wenn die n-Seiten-Führungsschicht
dicker wird. Folglich ist es weniger wahrscheinlich, dass eine Mode
höherer
Ordnung auftritt, und tritt ein Laserbetrieb in einer einzigen transversalen
Mode ohne weiteres auf. Obwohl der Grund, weshalb diese Tendenz
erreicht wird, noch nicht klar ist, liegt dies wahrscheinlich an
dem Effekt, dass eine Absorption von Laserlicht außerhalb
des Grats geringer ist, wenn die Laserbetriebs-Wellenlänge kürzer ist.
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In dem Halbleiterlaser gemäß dem vorliegenden
Beispiel, das früher
anhand der 1 beschrieben wurde,
wird die Laserbetriebs-Wellenlänge
auf 650 nm eingestellt. In diesem Fall, wie in der 6(c) gezeigt, erkennt man den bemerkenswerten
Effekt einer Vergrößerung des
Krümmungswertes
mit der Zunahme einer Dicke der n-Seiten-Führungsschicht. Folglich ist
es bei dem Halbleiterlaser gemäß dem vorliegenden
Beispiel weniger wahrscheinlich, dass eine Mode hoher Ordnung auftritt,
und kann man ohne weiteres einen Laserbetrieb in einer einzigen
transversalen Mode erreichen. Gleichzeitig ist eine Absorption des
Laserlichts in der vergrabenen Schicht gering und kann ein niedriger
Schwellenwertstrom ebenso wie ein niedriger Betriebsstrom erzielt
werden. Somit kann der Halbleiterlaser des vorliegenden Beispiels
auch als Laser mit hoher Ausgangsleistung verwendet werden, der
zum Schreiben auf eine optische Platte geeignet ist.
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Um die Effizienz des Lichteinschlusses
der aktiven Schicht zu erhöhen,
um einen Laserbetriebs-Schwellenwertstrom zu verringern, ist es
wünschenswert,
die Gesamtdicke der optischen Führungsschichten
auf etwa 0,03 μm
oder mehr einzustellen. Wenn die Gesamtdicke der optischen Führungsschichten in
dem Bereich von etwa 0,03 μm
bis etwa 0,12 μm
eingestellt wird, liegt außerdem
ein Aufspreizungswinkel (ein Emissionswinkel) von emittiertem Licht
in einer Dickenrichtung der Schichten in dem Bereich von etwa 20 Grad
bis etwa 25 Grad und beträgt
dessen Verhältnis
zu einem Aufspreizwinkel (einem Emissionswinkel) von emittiertem
Licht in einer Richtung senkrecht zu dem Substrat etwa 3 bis etwa
4, so dass man Eigenschaften, die für eine Lichtquelle für eine optische
Platte mit einer geringfügigen "Abschattung" durch eine Lichtempfängerlinse
geeignet sind, erzielen kann.
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Wenn die Lichtintensitätsverteilung
in einem solchen Ausmaß verschoben
ist, dass deren Maximum außerhalb
der aktiven Schicht liegt, wird ein Durchschnittswert der Effizienz
des Lichteinschlusses in der aktiven Schicht verringert und wird
ein Laserbetriebs-Schwellenwertstrom und ein Betriebsstrom erhöht. Folglich muss,
um die Verringerung der Effizienz des Lichteinschlusses in der aktiven
Schicht mit dem Maximum der Lichtintensitätsverteilung außerhalb
der aktiven Schicht zu verhindern, die Gesamtdicke der optischen
Führungsschichten
auf etwa 0,12 μm
oder größer eingestellt
werden. Mit einer solchen Einstellung wird jedoch ein Emissionswinkel
von abgestrahltem Licht in einer Dickenrichtung der Schichten erhöht, wie
vorstehend beschrieben, was für
eine Lichtquelle für
eine optische Platte nicht geeignet ist. Aus den vorgenannten Gründen ist
es wünschenswert,
dass sich das Maximum der Lichtintensitätsverteilung innerhalb der
aktiven Schicht befindet. Außerdem
ist es aus vergleichbaren Gründen
wünschenswert,
das Maximum der Lichtintensitätsverteilung
von der Mitte der aktiven Schicht um etwa 5 nm bis etwa 10 nm weg
zu verschieben.
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Wie vorstehend beschrieben, sind
in dem Halbleiterlaser gemäß dem vorliegenden
Beispiel die optischen n-Seiten- und p-Seiten-Führungsschichten in der Dicke
symmetrisch ausgebildet, so dass das Maximum der Lichtintensitätsverteilung
von Laserlicht bei einer Schwingungs- bzw. Laserbetriebswellenlänge relativ
zu der Mitte der aktiven Schicht auf die andere Seite der vergrabenen
Schicht eingestellt ist. Somit wird eine Lichtabsorption in der
vergrabenen Schicht verringert, so dass ein Halbleiterlaser mit
hervorragenden Betriebseigenschaften erzielt wird.
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Es sei angemerkt, dass im Zusammenhang
mit einer solchen Verschiebung der Lichtintensitätsverteilung, wie diese vorstehend
beschrieben wurde, eine Bereitstellung einer asymmetrischen optischen
Führungsschichtstruktur
in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 5-243669 offenbart
ist. In der Offenbarung der vorgenannten Veröffentlichung wird jedoch beschrieben,
dass ein optisches Schadensniveau dadurch verbessert werden kann,
dass ein Maximum einer Lichtintensitätsverteilung zu einer Position
außerhalb
der aktiven Schicht hin verschoben wird. Außerdem beträgt in dem Halbleiterlaser,
der als ein Beispiel in der vorgenannten Publikation gezeigt ist,
eine Schwingungswellenlänge
etwa 680 nm bis etwa 690 nm.
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Andererseits kann gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Effekt zur Verbesserung der grundlegenden Betriebseigenschaften
eines Halbleiterlasers bezüglich
eines Krümmungswertes,
eines Betriebsstroms und dergleichen durch eine asymmetrische Führungsschichtstruktur
erzielt werden, ohne dass eine Verschiebung des Maximums der Lichtintensitätsverteilung
nach außerhalb
der aktiven Schicht in einem Halbleiterlaser mit einer Schwingungswellenlänge in einem
650 nm-Band erforderlich wäre.
Somit sind der Halbleiterlaser gemäß der vorliegenden Erfindung
und der Halbleiterlaser, der in der japanischen Patentoffenlegungsschrift
Nr. 5-243669 offenbart ist, bezüglich
der Struktur bzw. des Aufbaus, der Funktion, eines angewendeten
Schwingungswellenlängenbands
und dergleichen vollständig
verschieden zueinander.
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Zweites Beispiel
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In dem ersten Beispiel wird das Maximum
der Lichtintensitätsverteilung
relativ zu der Mitte der aktiven Schicht auf der anderen Seite der
vergrabenen Schicht angeordnet, um asymmetrische optische Führungsschichten
auf beiden Seiten der aktiven Schicht bereitzustellen. Auf diese
Weise wird in dem vorliegenden Beispiel eine solche Verschiebung
des Maximums der Lichtintensitätsverteilung,
wie vorstehend beschrieben, mittels einer anderen Struktur realisiert.
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Die 7(a) zeigt
eine Änderung
eines Al-Mol-Anteils x von (AlxGa1-x)0,5In0,5P (das heißt eine Änderung einer Energiebandstruktur)
in und in der Nähe
einer aktiven Schicht eines Halbleiterlasers gemäß dem vorliegenden Beispiel.
Man beachte, dass eine Ätzstoppschicht
und eine zweite p-Deckschicht, die in der 2 dargestellt sind, die einen ähnlichen
Gehalt zeigen, hierin ausgelassen sind.
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Eine Struktur der aktiven Schicht 104 ist
im Wesentlichen dieselbe wie die Struktur in dem ersten Beispiel
und wird von drei Topfschichten 104b und zwei Sperrschichten 104b ausgebildet.
Zwischen der aktiven Schicht 104 und einer n-Deckschicht 103 sowie
zwischen der aktiven Schicht 104 und einer p-Deckschicht 107 sind
eine optische n-Seiten-Führungsschicht 205n bzw.
eine optische p-Seiten-Führungsschicht 205p vorgesehen.
Anders als bei dem ersten Beispiel sind die Dicken der optischen
n-Seiten- und p-Seiten-Führungsschichten 205n und 205p dieselben,
und zwar betragen diese 100 Å.
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Außerdem ist eine entfernte bzw.
beabstandete Führungsschicht 210 mit
einer Dicke von 200 Å in
der n-Deckschicht 103 vorgesehen. Diese entfernte Führungsschicht 210 weist
einen Al-Mol-Anteil von 0,5 auf und hat dieselbe Bandlückenenergie
wie diejenige der Sperrschichten 104b in der aktiven Schicht 104.
Weil die so vorgesehene entfernte Führungsschicht 210 einen
Brechungsindex aufweist, der größer ist
als derjenige der benachbarten n-Deckschicht 103, wird
Laserlicht, das in der aktiven Schicht 104 emittiert wird,
zu der n-Deckschicht 103 hingezogen. Folglich wird sich
ein Maximum einer Lichtintensitätsverteilung
bei einer Schwingungswellenlänge
bzw. Laserbetriebswellenlänge
auf der Seite der n-Deckschicht 103 befinden, die sich
relativ zu der aktiven Schicht 104 auf der anderen Seite
der vergrabenen Schicht befindet.
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Somit ist in dem Halbleiterlaser
gemäß dem vorliegenden
Beispiel, dessen Energiebandstruktur in der 7(a) gezeigt ist, die Führungsschicht
(entfernte Führungsschicht) 210 in
der Deckschicht 103 weg bzw. entfernt zu der aktiven Schicht 104 vorgesehen,
während
die Strukturen der optischen Führungsschichten 205n und 205p symmetrisch
gehalten sind, so dass das Maximum der optischen Intensitätsverteilung
sich relativ zu der Mitte der aktiven Schicht auf der anderen Seite
der vergrabenen Schicht befindet.
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Die 7(b) zeigt
eine Änderung
eines Al-Mol-Anteils x von (AlxGa1-x)0,5In0,5P (das heißt eine Änderung einer Energiebandstruktur)
in der und in der Nähe
einer aktiven Schicht eines anderen Halbleiterlasers gemäß dem vorliegenden
Beispiel. Man beachte, dass hierbei eine Ätzstoppschicht und eine zweite
Deckschicht, die in der 2 dargestellt
sind und einen ähnlichen
Gehalt aufweisen, ausgelassen sind.
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In der Struktur, die in der 7(b) gezeigt ist, sind eine
optische n-Seiten-Führungsschicht 305n und eine
optische p-Seiten-Führungsschicht 305p,
die voneinander nicht in der Dicke, sondern in dem Mol-Anteil jeweils
abweichen, zwischen der aktiven Schicht 104 und der n-Deckschicht 103 sowie
zwischen der aktiven Schicht 104 und der p-Deckschicht 107 vorgesehen.
Somit ist es möglich,
das Maximum der Lichtintensitätsverteilung
auf der Seite der n-Deckschicht 103 anzuordnen, die sich
relativ zu der Mitte der aktiven Schicht 104 auf der anderen
Seite der vergrabenen Schicht befindet, und zwar dadurch, dass die
Mol-Anteile der optischen Führungsschichten
asymmetrisch gemacht werden.
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Man beachte, dass sich in dieser
Patentbeschreibung eine Schwingungswellenlänge bzw. Laserbetriebswellenlänge gelegentlich
auf ein "630 nm-Band" oder ein "650 nm-Band" bezieht. Genauer
gesagt, stellt eine "Schwingungswellenlänge in einem
630 nm-Band" eine Schwingungswellenlänge dar,
die bei Raumtemperatur von etwa 625 nm bis etwa 640 nm reicht. Außerdem stellt
eine "Schwingungswellenlänge in einem
650 nm-Band" eine
Schwingungswellenlänge
bzw. Laserbetriebswellenlänge
dar, die bei Raumtemperatur von etwa 650 nm bis etwa 660 nm reicht.
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Drittes Beispiel
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Eine optische Plattenvorrichtung,
die unter Verwendung eines Halbleiterlasers ausgebildet ist, der
gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgebildet ist, wird nun als drittes Beispiel der vorliegenden
Erfindung anhand der 8 beschrieben
werden.
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Genauer gesagt, verwendet die optische
Plattenvorrichtung des vorliegenden Beispiels eine Lichtquelle 801,
einen dosen- bzw. büchsenartigen
Halbleiterlaser, worin ein Halbleiterchip in einer Dose bzw. Büchse aufgenommen
ist. Laserlicht 802 bei einer Wellenlänge von etwa 650 nm wird von
der Lichtquelle 801 emittiert. Dieses Laserlicht 802 wird
mittels einer Kollimatorlinse 803 in ein paralleles Licht
gewandelt und dann in drei Lichtstrahlen (zur Vereinfachung sind
diese Lichtstrahlen in der 8 als
ein Lichtstrahl gezeigt) mittels eines Beugungsgitters 804 unterteilt.
Anschließend
durchlaufen die Lichtstrahlen ein Halbprisma 805, das selektiv nur
eine spezielle Komponente des Laserlichts transmittiert oder reflektiert,
und werden diese dann mittels einer Sammellinse 806 gesammelt
bzw. vereint, um einen Lichtfleck mit einem Durchmesser von etwa
1 μm auf einer
optischen Platte (einem Aufzeichnungsmedium) 807 zu erzeugen.
Eine wieder beschreibbare Platte kann als diese optische Platte 807 zusätzlich zu
einer Nur-Lese-Platte verwendet werden.
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Reflektiertes Licht von der optischen
Platte 807 durchläuft
wiederum die Sammellinse 806 und wird von dem Halbprisma 805 reflektiert,
um zu einer Lichtempfangslinse 808 gerichtet zu werden.
Dann durchläuft das
Licht die Lichtempfangslinse 808 und weiter eine Zylinderlinse 809,
um auf ein Lichtempfangselement 810 einzufallen. Dieses
Lichtempfangselement 810 weist eine Fotodiode auf, die
in eine Mehrzahl von Abschnitten unterteilt ist und ein detektiertes
optisches Signal in ein elektrisches Signal wandelt, um ein Informations-Wiedergabesignal,
ein Spurverfolgungssignal und ein Fokusfehlersignal zu erzeugen.
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Die Erzeugung eines Spurverfolgungssignals
und eines Fokusfehlersignals wird nun ausführlicher beschrieben werden.
Bei der Lichtdetektion mit Hilfe des Lichtempfangselements (der
Fotodiode) 810 werden die geteilten bzw. getrennten drei
Lichtstrahlen dazu verwendet, um eine Abweichung eines Lichtstrahlflecks
auf der optischen Platte 807 in einer Radialrichtung der
Platte (einen Spurverfolgungsfehler) zu detektieren. Außerdem wird
eine Positionsabweichung des Brennpunktes des Lichtstrahlflecks
in einer Richtung senkrecht zu einer Oberfläche der optischen Platte 807 (ein
Fokussierungsfehler) mit Hilfe der Zylinderlinse 809 detektiert. Ein
Spurverfolgungssignal und ein Fokusfehlersignal werden basierend
auf diesen detektierten Ab weichungen erzeugt (der Spurverfolgungsfehler
und der Fokussierungsfehler). Die Position des Lichtstrahlsflecks
auf der optischen Platte 807 wird dann mit Hilfe eines
Antriebssystems 811 basierend auf dem erzeugten Spurverfolgungssignal
und dem erzeugten Fokusfehlersignal fein eingestellt, um so die
Abweichung zu korrigieren. Genauer gesagt, wird beispielsweise die
vorgenannte Positionskorrektur durch feines Einstellen der Position
der Sammellinse 806 mit Hilfe des Antriebssystems 811 vorgenommen.
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Auf diese Weise umfasst die optische
Plattenvorrichtung gemäß der 8 den Halbleiterlaser 801,
der als Lichtquelle dient, das optische Sammelsystem, um das Laserlicht 802 von
dem Halbleiterlaser 801 auf die optische Platte 807 zu
richten bzw. abzubilden, und den optischen Detektor 810,
um von der optischen Platte 807 reflektiertes Licht zu
detektieren, um so ein Informationssignal, das auf der optischen
Platte 807 aufgezeichnet ist, auszulesen (wiederzugeben).
Außerdem
kann ein Schreibvorgang (eine Aufzeichnung) auf der optischen Platte 807 durch
Erhöhen
einer Lichtleistung des Halbleiterlasers 801 vorgenommen
werden. Mit anderen Worten, eine optische Plattenvorrichtung kann
erhalten werden, die einen einfachen Aufbau aufweist und dennoch
hervorragende Eigenschaften aufweist, die in der Lage ist, sowohl
Lese- als auch Schreibfunktionen
auszuführen,
und dies unter Verwendung eines einzigen Halbleiterlasers 801.
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Insbesondere kann, wenn ein Halbleiterlaser
gemäß der vorliegenden
Erfindung als Halbleiterlaser 801 verwendet wird, der als
Lichtquelle dient, Laserlicht mit einer Schwingungswellenlänge von
etwa 650 nm verwendet werden, das auch eine hohe Ausgangsleistung
von etwa 30 mW aufweist. Folglich kann Information stabil auf die
optische Platte 807 geschrieben werden. Andererseits braucht
der Halbleiterlaser 801 zur Wiedergabe der Information,
die auf der optischen Platte 807 aufgezeichnet ist, nicht
mit einer hohen Ausgangsleistung betrieben werden. Genauer gesagt,
wird der Halbleiterlaser 801 eingestellt, um mit einer
geringen Ausgangsleistung von etwa 5 mW betrieben zu werden.
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Wie vorstehend beschrieben, kann
durch Verwenden eines Halbleiterlasers gemäß der vorliegenden Erfindung
als Lichtquelle für
eine optische Plattenvorrichtung eine Aufzeichnung und Wiedergabe
von Information mit hoher Dichte bei einer Wellenlänge von
etwa 650 nm mit Hilfe eines einzigen Halbleiterlasers (Lichtquelle) 801 realisiert
werden. Somit kann eine optische Plattenvorrichtung mit einem einfachen
Aufbau und einem hohen Leistungsvermögen realisiert werden.
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Außerdem können in einem Aufbau, in welchem
der Halbleiterlaser (Lichtquelle) 801 und das Lichtempfangselement 810 nahe
beieinander angeordnet sind, der Halbleiterlaser (Lichtquelle) 801 und
das Lichtempfangselement 810 gemeinsam bzw. einstückig miteinander
vorgesehen werden, um so eine weitere Verringerung der Größe der optischen
Plattenvorrichtung erzielen zu können.
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Viertes Beispiel
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Eine andere optische Plattenvorrichtung,
die unter Verwendung eines Halbleiterlasers ausgebildet ist, der
gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgebildet ist, wird nun als viertes Beispiel der vorliegenden
Erfindung anhand der 9 bis 11 beschrieben werden. Man
beachte, dass diese optische Plattenvorrichtung in Journal of the
Society of Circuit Mounting, Band 10, Nr. 5, S. 336–340, beschrieben
ist.
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Die 9 und 10 sind Diagramme, die schematisch
einen Aufbau der optischen Plattenvorrichtung gemäß dem vorliegenden
Beispiel zeigen.
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Anders als bei der Struktur des dritten
Beispiels sind in der optischen Plattenvorrichtung des vorliegenden
Beispiels ein Laserchip 921, Fotodioden 931 und 932 zum
Detektieren eines optischen Signals und ein Mikrospiegel 940 zum
Reflektieren von Laserlicht von dem Laserchip 921 gemeinsam
auf einem Siliziumsubstrat 920 vorgesehen, um so eine weitere
Verringerung der Größe und Dicke
der optischen Plattenvor richtung zu erzielen. Es sei darauf hingewiesen,
dass in der nachfolgenden Beschreibung der Laserchip 921,
die Fotodioden 931 und 932 sowie der Mikrospiegel 940,
die gemeinsam auf dem Siliziumsubstrat 920 bereitgestellt sind,
gemeinsam als eine Lasereinheit 901 bezeichnet werden.
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Wie schematisch in der 9 gezeigt ist, wird Laserlicht 902,
das von der Lasereinheit 902 emittiert wird, mit Hilfe
eines Gittermusters, das auf einer Unterseite eines Hologrammelements 903 ausgebildet
ist, in drei Lichtstrahlen unterteilt (zur Vereinfachung sind diese
Lichtstrahlen in der 9 als
ein einzelner Lichtstrahl dargestellt). Danach durchlaufen diese
Lichtstrahlen eine 1/4λ-Scheibe 904 und
werden diese dann mit Hilfe einer Objektivlinse 905 auf
einer Informationsspur auf einer Oberfläche der optischen Platte 906 gesammelt. Reflektierte
Lichtstrahlen von der Oberfläche
der optischen Platte 906 durchlaufen wiederum die Objektivlinse 905 und
die 1/4λ-Scheibe 904 und
fallen diese danach auf dem Hologrammelement 903 ein. Dann,
wie in der 10 gezeigt,
werden die Lichtstrahlen mit Hilfe eines Hologrammmusters 909 nach
rechts und nach links gebeugt, welches auf einer Oberseite des Hologrammelements 903 ausgebildet
ist, und zwar als Licht 911 und 912 von ± erster
Ordnung bzw. Beugungsordnung, wobei diesen beiden eine Sammel- und
Divergenzfunktion zukommt. Das nach links gebeugte Licht 911 und
das nach rechts gebeugte Licht 912 werden auf ein Paar
von Fotodioden 931 und 932 gerichtet, wobei, wie
in der 10 gezeigt, das
nach links gebeugte Licht 911 ein Lichtstrahl ist, dessen
Brennpunkt sich vor einer Lichtempfangsoberfläche der Fotodiode 931 befindet,
während
das nach rechts gebeugte Licht 912 ein Lichtstrahl ist,
dessen Brennpunkt sich hinter einer Lichtempfangsoberfläche der
Fotodiode 932 befindet.
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Die 11 ist
eine Perspektivansicht eines Aufbaus der Lasereinheit 901.
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In der Lasereinheit 901 befindet
sich der Halbleiterlaserchip 921 in einer Aussparung bzw.
Vertiefung 925, die auf dem Siliziumsubstrat 920 ausgebildet
ist. Licht 911, das von diesem Halbleiterlaserchip 921 emittiert
wird, breitet sich nach oben auf Grund des Mikrospiegels 940 aus,
der in dem Siliziumsubstrat 920 ausgebildet ist, um so
unter einem Winkel von 45 Grad relativ zu einer Oberfläche des
Siliziumsubstrats 920 geneigt zu sein. Der Mikrospiegel 920 ist
unter Verwendung der (111)-Oberfläche von Silizium ausgebildet,
die einem Teil einer Seitenfläche
der Aussparung 925 entspricht. Der Grund hierfür liegt
darin, dass die (111)-Oberfläche von Silizium eine Oberfläche darstellt,
die man in einfacher Weise durch anisotropes Ätzen erhalten kann und die
chemisch stabil ist, und deshalb kann man mit größerer Wahrscheinlichkeit eine
optisch ebene bzw. plane Oberfläche
erzielen.
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Wenn die (100)-Oberfläche von
Silizium verwendet wird, schließt
die (111)-Oberfläche mit
der (100)-Oberfläche
einen Winkel von 54 Grad ein. Deshalb wird der Winkel von 45 Grad
durch Verwenden eines Substrats erzielt, das um 9 Grad von der Oberflächenorientierung
der (100)-Oberfläche
zu der <110>-Richtung hin geneigt
ist. In diesem Fall beträgt
ein Winkel einer Oberfläche,
der dem Mikrospiegel 940 zugewandt ist, 63 Grad und ist
eine Überwachungsfotodiode 922 zum Überwachen
einer Lichtausgangsleistung des Laserchips 921 auf dieser
Oberfläche
ausgebildet.
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Eine Oberfläche des Mikrospiegels 940 besteht
aus ebenem Silizium. Um jedoch eine Absorption von Laserlicht zu
unterdrücken
und die Effizienz der Lichtausbeute zu erhöhen, wird es bevorzugt, Lichtverluste durch
Abscheiden eines Metalls, wie beispielsweise Gold, zu verringern,
das eine hohe Reflexionseffizienz aufweist und Laserlicht nicht
absorbiert.
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Das Paar von Fotodioden 931 und 932 zum
Empfangen von reflektierten Lichtstrahlen 911 und 912 ist unmittelbar
auf dem Siliziumsubstrat 920 auf der linken und rechten
Seite der Aussparung 925 ausgebildet, in welcher sich der
Laserchip 921 befindet. Das Paar von Fotodioden 931 und 932 ist
jeweils in vier Bereiche unterteilt, von denen sich drei in der
Mitte befinden und zur Detektion eines Fokusfehlersignals verwendet
werden.
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Außerdem werden, wie in dem Fall
der anhand der 8 beschriebenen
optischen Plattenvorrichtung, ein Spurverfolgungssignal und ein
Fokusfehlersignal basierend auf einem Detektionssignal der Fotodioden 931 und 932 detektiert.
Eine Position eines Lichtstrahlflecks auf der optischen Platte 906 wird
mit Hilfe eines Aktuators bzw. einer Stelleinrichtung 907 (siehe 9) basierend auf dem Spurverfolgungssignal
und dem erzeugten Fokusfehlersignal eingestellt, um so eine Abweichung
zu korrigieren.
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Die Verwendung der Lasereinheit 901 mit
solchen Merkmalen, wie diese vorstehend beschrieben wurden, ermöglicht eine
Verringerung der Größe und Dicke
der optischen Plattenvorrichtung. Weil die vorstehend beschriebene
Lasereinheit 901 durch einfaches Anordnen des Laserchips 921 in
der Aussparung bzw. Vertiefung 925 auf der Oberfläche des
Siliziumsubstrats 920 erhalten werden kann, in welchem
die Fotodioden 931 und 932 sowie der Mikrospiegel 940 ausgebildet
sind, kann außerdem
der Herstellungsprozess vereinfacht und die Ausbeute bei der Herstellung
verbessert werden.
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GEWERBLICHE
ANWENDBARKEIT
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Wie vorstehend beschrieben wurde,
ist in dem Halbleiterlaser gemäß der vorliegenden
Erfindung das Maximum der Lichtintensitätsverteilung bei der Schwingungs-
bzw. Laserbetriebswellenlänge
relativ zu der aktiven Schicht auf der anderen Seite der vergrabenen
Schicht angeordnet, so dass eine Lichtabsorption in der vergrabenen
Schicht verringert wird und auch ein Schwingen bzw. ein Laserbetrieb
in einer einzelnen transversalen Mode bei einer Schwingungs- bzw.
Laserbetriebswellenlänge
in einem 650 nm-Band in einfacher Weise erzielt werden kann. Außerdem kann
man einen Laser mit einer hohen Ausgangsleistung erzielen, der einen
niedrigen Schwellenwertstrom und einen niedrigen Betriebsstrom aufweist,
der für
eine Lichtquelle zum Schreiben auf eine optische Platte geeignet
ist und der ein hervorragendes Betriebsverhalten aufweist; auf diese
Weise wird ein großer
Beitrag zur Weiterentwicklung der Industrie geleistet.
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Unter Verwendung des Halbleiterlasers
gemäß der vorliegenden
Erfindung als Lichtquelle für
eine optische Plattenvorrichtung kann eine hohe Ausgangsleistung
von 35 mW bei einer Schwingungs- bzw. Laserbetriebswellenlänge in einem
650 nm-Band erzielt werden. Auf diese Weise kann man eine Aufzeichnung
mit hoher Dichte erzielen, die mit Hilfe eines herkömmlichen
780 nm-Halbleiterlasers nicht in einfacher Weise realisiert werden
kann. Durch Einstellen einer Lichtausgangsleistung des Halbleiterlasers
auf etwa 5 mW zur Wiedergabe von Information von der optischen Platte
und gleichzeitiges Einstellen auf etwa 35 mW zur Aufzeichnung kann
eine Aufzeichnung und Wiedergabe mit Hilfe eines einzigen Halbleiterlasers
realisiert werden, was eine optische Plattenvorrichtung mit einem
einfachen Aufbau und einem hervorragenden Leistungsverhalten realisiert.