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DE69726800T2 - Nachstellvorrichtung für einen Bowdenzug - Google Patents

Nachstellvorrichtung für einen Bowdenzug Download PDF

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DE69726800T2
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Germany
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Didier Baffert
Michel Ferron
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Societe Europeenne de Fabrications Industrielles SARL SEFI
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Societe Europeenne de Fabrications Industrielles SARL SEFI
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C1/00Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
    • F16C1/10Means for transmitting linear movement in a flexible sheathing, e.g. "Bowden-mechanisms"
    • F16C1/22Adjusting; Compensating length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Flexible Shafts (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ausgleichsvorrichtung für eine mechanische Fernsteuerung mit einem in einem Mantel gleitverschiebbaren Kabel.
  • Im Allgemeinen werden mechanische Fernsteuerungen mit Hilfe eines Gestänges oder aber eines in einem Mantel gleitverschiebbaren Kabels verwirklicht. Die zweite Möglichkeit führt zu einer höheren Biegsamkeit und erlaubt es durch die Flexibilität des Kabels und seines Mantels durch Bereiche, die durch verschiedene Vorrichtungen versperrt sind, hindurchgeführt zu werden, bei denen es schwierig ist, ein Gestänge hindurchzuführen.
  • Diese Art von Fernsteuerung findet in zahlreichen Industriebereichen Verwendung, zum Beispiel in der Automobilindustrie. In einem Fahrzeug kann man eine Kabelsteuerung zum Beispiel im Bereich des Gaspedals, im Bereich zum Öffnen der Abdeckhaube finden, aber auch für das Öffnen der Wagentüren oder zur Sitzeinstellung.
  • Ein Stellkabel wird an einem seiner Enden mit dem zu steuernden Element verbunden und sein anderes Ende kann durch eine Steuervorrichtung betätigt werden. Zwischen diesem Element und dieser Vorrichtung verläuft das Kabel zumindest auf einem Teil seiner Länge in einem Mantel. Dieser Mantel wird von Trägern gehalten.
  • Es ist in bestimmten Fällen bekannt, das Ende des Kabels seitens der Steuerung in einem Führungsrohr anzuordnen. Durch Einwirkung auf dieses Rohr ist es möglich, das zu steuernde Element zu betätigen.
  • Jedoch kann das Kabel zwischen dem zu steuernden Element und der Steuervorrichtung ein Spiel benötigen. Zur Vermeidung dieses Spiels ist es bekannt, eine Feder zwischen einem Mantel und einem seiner Träger anzuordnen, um das Kabel anzuspannen. Um zu gewährleisten, dass die Spannung ständig aufrecht erhalten wird, ist es notwendig, im Bereich dieser Feder eine Einstellung vorzunehmen, um die verschiedenen vorkommenden Spiele zu berücksichtigen, die während der Benutzung auftreten können. Außerdem kann die Spannung des Kabels während seiner Lebensdauer trotz der anfänglichen Einstellung variieren.
  • Auch wenn das Kabel angespannt ist, muss im Bereich der Steuerung ein Weg vorgesehen werden, der länger ist als im Bereich des zu steuernden Elements notwendig, damit sichergestellt ist, dass der gesamte Weg seitens des Elements ausgeschöpft wird und um so ein gutes Funktionieren des gestellten Elements zu gestatten. Um eine solche zusätzliche Weglänge oder Überweglänge zu erhalten, ist es bekannt, in einem Gehäuse zwischen dem Mantel oder dem Kabel und dem zu steuernden Element eine vorgespannte Feder anzuordnen. Die Härte dieser Feder ist so groß, dass sie einen höheren Widerstand bietet als das zu steuernde Element. Indem so am Anfang des Wegs auf das Kabel eingewirkt wird, betätigt das Kabel das zu steuernde Element, und am Ende des Wegs zieht sich die im Inneren des Gehäuses angeordnete Feder zusammen und gestattet so den Überweg, wenn das zu steuernde Element bewegt wurde.
  • Das Dokument GB 2 206 663 A zeigt eine weitere Steuervorrichtung, deren Aufbau dem Oberbegriff von Anspruch 2 entspricht. Bei dieser Vorrichtung ist eine automatische Einstellvorrichtung mit einer zweiten Feder verwirklicht, deren Härte wesentlich geringer ist als die einer ersten Feder, die zwischen dem Gehäuse und einem Feststellelement zum Feststellen des Kabels bezüglich des Gehäuses wirkt.
  • Ziel der Erfindung ist es, eine Ausgleichsvorrichtung für eine mechanische Fernsteuerung bereitzustellen, für die kein Einstellen notwendig ist und die einen Überweg sowie die konstante Ausübung einer Spannung auf das Kabel erlaubt, auch wenn die Steuervorrichtung in Ruhestellung ist.
  • Hierzu ist die von ihr vorgeschlagene Vorrichtung eine Ausgleichsvorrichtung für eine mechanische Fernsteuerung, umfassend ein in einem Mantel gleitendes Kabel, ein Führungsrohr, durch welches das Kabel verläuft, ein Gehäuse, das bezüglich des Führungsrohrs gleitverschiebbar ist, und eine erste vorgespannte Feder, die zwischen dem Gehäuse und dem Führungsrohr angeordnet ist.
  • Erfindungsgemäß wirkt eine zweite Feder mit wesentlich geringerer Härte als die erste Feder zwischen dem Kabel oder seinem Mantel und dem Führungsrohr, und ein Anschlag ist im Inneren des Führungsrohrs für das Ende des Kabels oder seines Mantels vorgesehen.
  • So gewährleistet die zweite Feder, dass ständig eine Spannung auf das Kabel ausgeübt wird. Durch Einwirkung auf die Steuervorrichtung wird die zweite Feder zunächst zusammengedrückt, da ihre Härte geringer ist und die Spannung des Kabels wird erhöht. Wenn das Ende des Kabels oder des Mantels in Anschlag kommt, wird die Feder durch die Position des Anschlags auf vorbestimmte Weise vorgespannt. Am Ende dieser ersten Einwirkungsphase auf die Vorrichtung ist die Spannung also immer noch die gleiche.
  • Sobald das Ende des Kabels oder des Mantels in Anschlag ist und weiterhin auf die Steuervorrichtung eingewirkt wird, kann sich die zweite Feder nicht weiter zusammenziehen und zieht ein zu steuerndes Element, das sich aus einer Ruheposition in eine aktive Position bewegt.
  • Wenn das zu steuernde Element, auch Empfänger genannt, in Endstellung ist, die zum Beispiel durch einen Anschlag festgelegt wird, kann die Vorrichtung noch einen Überweg durchlaufen, um sicherzustellen, dass die Betätigung seitens des Empfängers vollständig stattfindet. Dieser Überweg wird durch die erste Feder absorbiert.
  • Der Gesamtweg setzt sich aus drei Phasen zusammen: einer erste Phase zur Kompensierung des Totwegs, einer aktiven Phase und einer Überwegphase.
  • Die erfindungsgemäße Steuervorrichtung erlaubt also, zwei verschiedene Funktionen zu erfüllen: einerseits erlaubt sie die automatische Einstellung der Kabelspannung während der ersten Phase und andererseits erlaubt sie die Sicherstellung des guten Funktionierens des Empfängers, indem sie einen Überweg zulässt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Führungsrohr einen Boden, der mit einem Durchgang für das Kabel ausgestattet ist, und an dem die zweite Feder anliegt, wobei sich das Ende des Kabels oder des Mantels auf der dem Boden gegenüberliegenden Seite des Anschlags im Führungsrohr verschiebt.
  • Die Erfindung schlägt auch eine Ausführungsform für das Gehäuse vor, bei der das Gehäuse ein zylindrisches Gehäuse mit einem Boden ist, der mit einer Öffnung ausgestattet ist, die den Durchgang des Führungsrohrs erlaubt, wobei das Führungsrohr zwei äußere Anschläge umfasst, und zwar einen an jeder Seite des Gehäusebodens, und die erste Feder liegt an dem Anschlag des Führungsrohrs, welches sich im Inneren des Gehäuses befindet, und an dem Boden des Gehäuses an, der andere Anschlag des Führungsrohrs dient in Ruhestellung dem Boden des Gehäuses als Anliegefläche.
  • Um bei dieser Ausführungsform einen sicheren Aufbau zu erhalten, ist der äußere Anschlag des Führungsrohrs, das sich im Inneren des Gehäuses befindet, von einem elastischen Ring gebildet, der auf dem Führungsrohr angeordnet ist.
  • Wenn die Vorrichtung am Ende des Überwegs zu sehr belastet wird, zerbricht der Ring und dient als Sicherung, und die anderen Teile der Vorrichtung bleiben intakt. Weiterhin wird die Vorrichtung bei Zerbrechen des elastischen Rings in seine Ruhestellung zurückgeholt und läuft nicht Gefahr, in einer Position zu bleiben, in der das zu steuernde Element betätigt wird.
  • Die Erfindung wird jedenfalls anhand der folgenden Beschreibung mit Bezug auf die beigefügte schematische Zeichnung gut verstanden werden, die beispielhaft und nicht begrenzend eine bevorzugte Ausführungsform darstellt.
  • 1 bis 4 sind Längsschnittansichten dieser Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Steuervorrichtung, die diese in vier Betriebspositionen zeigen, und
  • 5 ist eine abgeänderte Anordnung der in den 1 bis 4 dargestellten Vorrichtung.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung umfasst einen Geber 2 und einen Empfänger 4.
  • Der Empfänger 4 ist durch eine Masse 4 dargestellt, die sich zwischen zwei Anschlägen 8 und 10 bewegt, und durch eine Rückstellfeder 12, die die Masse 6 in eine Ruhestellung an den Anschlag 8 zurückholt.
  • Der Empfänger 4 ist mit dem Geber 2 durch ein Kabel 14 verbunden, das in einem Mantel 16 gleitet. Das auf den Empfänger gerichtete Ende des Kabels ist mit der Masse 6 verbunden und das auf den Geber gerichtete Ende des Kabels trägt einen Endknopf 18.
  • Der Geber 2 umfasst ein Führungsrohr 20, ein Gehäuse 22, eine erste Feder 24, eine zweite Feder 26 und einen elastischen Ring 28.
  • Das Führungsrohr 20 nimmt das Ende des Kabels 14 auf, das mit seinem Endknopf 18 ausgestattet ist. Dieses Rohr ist im Wesentlichen zylindrisch und kreisförmig. Es weist an seiner Innenseite einen Absatz 30 auf, wobei sich der Abschnitt des Rohres mit dem geringsten Durchmesser auf der Empfängerseite befindet. Die Innendurchmesser des Führungsrohrs 20 sind so, dass der Endknopf 18 des Kabels frei in dem Abschnitt mit dem größeren Durchmesser gleitverschiebbar ist, aber nicht in den Abschnitt mit dem geringeren Durchmesser eintreten kann, wobei der Absatz 30 somit einen Anschlag für den Endknopf 18 bildet. Das Ende des Führungsrohrs 20, das auf den Empfänger gerichtet ist, umfasst einen Boden 32, der eine zentrale Öffnung für den Durchgang des Kabels 14 aufweist.
  • Die Form des Gehäuses 22 ist zylindrisch und kreisförmig und weist in Richtung auf den Empfänger einen Boden 34 auf. Dieser Boden 34 umfasst eine zentrale Öffnung für den Durchgang des Führungsrohrs 20. Auf der dem Boden 34 gegenüberliegenden Seite ist eine Zunge auf dem Gehäuse 22 angebracht, durch die auf den Geber eingewirkt werden kann. Eine in der Zeichnung nicht dargestellte Zugvorrichtung, ein Handgriff oder ähnliches erlaubt es, auf den Geber einzuwirken.
  • Die erste Feder 24 ist zwischen dem Gehäuse 22 und dem Führungsrohr 20 angeordnet. Der elastische Ring 28 ist auf der Außenseite des Führungsrohrs 20 angeordnet, in der Nähe seines vom Empfänger entfernten Endes. Die Feder 24 ist zwischen dem Boden 34 des Gehäuses und dem elastischen Ring 28 in Anschlag. Diese erste Feder 24 ist vorgespannt, und da das Gehäuse 22 feststehend ist, wirkt sie auf das Führungsrohr 20 ein und entfernt ihn vom Empfänger 4. Ein äußerer Anschlag 38 ist zur Begrenzung des Wegs des Führungsrohrs 20 im Gehäuse vorgesehen. Dieser Anschlag 38 ist mit dem Führungsrohr 20 aus einem Stück geformt.
  • Die zweite Feder 26 ist einerseits auf dem Boden 32 des Führungsrohrs 20 in Anschlag und andererseits auf dem Endknopf 18 des Kabels. Sie wirkt in der den Endknopf 18 vom Empfänger 4 entfernenden Richtung, d. h. sie wirkt so, dass sie eine Spannung des Kabels 14 bewirkt. Die Härte dieser zweiten Feder 26 ist wesentlich geringer als die der ersten Feder 24. Tatsächlich ist die Härte der ersten Feder 24 größer als die Härte der Rückstellfeder 12, deren Härte selbst größer ist als die Härte der zweiten Feder 26.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung wird im Folgenden beschrieben.
  • 1 stellt die erfindungsgemäße Vorrichtung im Ruhestellung dar. Die Masse 6 liegt auf der Empfängerseite an dem Anschlag 8 an und auf der Geberseite ist der Boden 34 des Gehäuses am äußeren Anschlag 38 des Führungsrohrs in Anschlag, und der Endknopf 18 des Kabels ist in dem Bereich mit dem größeren Durchmesser des Führungsrohrs 20. Die zweite Feder 26 wirkt auf das Kabel ein, damit dieses immer angespannt ist.
  • Indem in der durch den Pfeil 40 angezeigten Richtung an der Zunge 36 gezogen wird, wird die Feder mit der geringeren Härte, d. h. die zweite Feder 26, zunächst komprimiert. Dies ist die sogenannte Phase zur Kompensierung des Totwegs. Während dieser Phase steigt die Spannung des Kabels. Die den Geber bildende Einheit verschiebt sich, bis der Endknopf 18 am Absatz 30 in Anschlag kommt. Der Gesamtweg des Gebers wird durch eine Maßlinie 42 (1) dargestellt. Der Totweg wird durch eine Maßlinie 44 in 2 dargestellt. In dieser Position (2) befindet sich das Kabel in einem angespannten Zustand, der von der Länge der zweiten Feder 26 bestimmt wird. Diese Spannung ist bei jeder Betätigung der Vorrichtung konstant, da die von der Feder 26 ausgeübte Kraft von ihrer Länge abhängt und weil diese jedes Mal gleich dem Abstand zwischen den Boden 32 und dem Führungsrohr des Absatzes 30 ist.
  • Wenn weiterhin an der Zunge 36 gezogen wird, wobei die zweite Feder 26 nicht weiter komprimiert werden kann, wird die Feder 12 belastet. Dann verschiebt sich die Masse 6, verlässt den Anschlag 8 und kommt an den Anschlag 10 (3). Diese Phase wird Betätigungsweg genannt und wird durch eine Maßlinie 46 in 3 dargestellt. Während dieser Verschiebungsphase wird der Empfänger betätigt. Seitens des Gebers 2 ändert sich nichts. Der gesamte Geber verschiebt sich um eine Strecke, die gleich der Strecke ist, um die sich die Masse 6 verschiebt.
  • Die letzte Phase wird Überweg genannt. Eine Maßlinie 48 in 4 schematisiert diesen Überweg. Während dieser Phase wird die erste Feder 24 komprimiert und das Führungsrohr 20 verschiebt sich im Gehäuse 22. Der Gesamtweg setzt sich also aus einem Totweg, bei dem das Kabel 14 automatisch unter eine vorbestimmte Spannung gesetzt wird, einem Betätigungsweg, bei dem der Empfänger 4 in Bewegung gesetzt wird, und einem Überweg zusammen, durch den sichergestellt wird, dass der Betätigungsweg vollständig ausgeführt wird.
  • Um aus der Endstellung (4) in die Ruhestellung (1) zurückzukommen, reicht es aus, die auf das Gehäuse 22 und seine Zunge 36 ausgeübte Zugkraft zu verringern. Durch die drei Federn 12, 24, 26 wird die Rückkehr in die Ruhestellung sichergestellt.
  • Ein Variante zur Anordnung der Vorrichtung der 1 bis 4 ist in 5 dargestellt. Die 1 bis 4 erläutern eine sogenannte Kabelanordnung, während 5 eine Mantelanordnung erläutert.
  • Es sind bei dieser Variante die gleichen Teile wie in den vorhergehenden Figuren zu finden. Die Bezugszeichen bleiben also unverändert.
  • Der Unterschied in der Anordnung zu den vorhergehenden Figuren ist, dass der Geber nicht auf dem Kabel 14 angeordnet ist, sondern auf seinem Mantel 16. Hierzu genügt es, den Geber umzudrehen. Die Böden 32 und 34 des Führungsrohrs 20 bzw. des Gehäuses 22 sind nicht mehr zum Empfänger hin gerichtet, sondern zur dem Empfänger gegenüberliegenden Seite. Weiterhin liegt die zweite Feder nicht mehr auf dem Endknopf des Kabels an, sondern auf dem Ende des Mantels 16.
  • Bei dieser Mantelanordnung ist das Gehäuse 22 mittels der Zunge 36 an einem Anschlag 54 befestigt. Seitens des Empfängers ist das Kabel 14 an der Masse 6 angekuppelt und ist beispielsweise an seinem auf der Seite des Gebers liegenden Ende mit einer Öse 50 ausgestattet.
  • Um auf die Masse 6 einzuwirken und sie vom Anschlag 8 zum Anschlag 10 zu bewegen, muss in der durch den Pfeil 52 angezeigten Richtung auf die Öse 50 des Gehäuses 22 eingewirkt werden. Die Wirkungsweise ähnelt also der mit Bezug auf die Kabelanordnung Beschriebenen.
  • Die zweite Feder wird zunächst komprimiert, bis das Ende des Mantels am Absatz 30 anschlägt. Dann bewegt sich das Kabel 14 im Mantel 16 und zieht die Masse 6 entgegen der durch die Feder 12 ausgeübten Kraft. Wenn die Masse 6 schließlich am Anschlag 10 anschlägt, wird das Führungsrohr 20 bezüglich des Gehäuses 22 entgegen der durch die erste Feder 24 ausgeübten Kraft gleitverschoben, wenn weiterhin an der Öse 50 gezogen wird.
  • Es sind bei dieser Anordnung also die selben Techniken zur Kompensierung des Totwegs und des Überwegs wie in der Kabelanordnung aufzufinden.
  • Diese beiden Anordnungsvarianten sind Sicherungsanordnungen. Wenn auf den Geber 2 tatsächlich eine zu große Kraft ausgeübt wird und es zu einem Bruch kommt, geschieht dieser Bruch im Bereich des elastischen Rings 18, welcher die "Schwachstelle" der Anordnung ist. In diesem Fall ist keine Steuerung möglich und der Empfänger 4 bleibt in der Ruhestellung oder kehrt in diese zurück, wenn sich der Bruch während des Betriebs ereignet.
  • Wie sich von selbst versteht ist die Erfindung nicht auf die oben beispielhaft beschriebene Ausführungsvariante begrenzt; sie umfasst vielmehr alle Varianten.

Claims (4)

  1. Ausgleichsvorrichtung für eine mechanische Fernsteuerung, umfassend ein in einem Mantel gleitendes Kabel (14), ein Führungsrohr (20), durch welches das Kabel verläuft, ein Gehäuse (22), das bezüglich des Führungsrohrs gleitverschiebbar ist, und eine erste vorgespannte Feder (24), die zwischen dem Gehäuse (22) und dem Führungsrohr (20) angeordnet ist, dadaurch gekennzeichnet, dass eine zweite Feder (26), die wesentlich weicher ist als die erste Feder (24), zwischen dem Kabel (14) oder seinem Mantel (16) und dem Führungsrohr (20) wirkt, und dass im Inneren des Führungsrohrs für das Ende (18) des Kabels oder des Mantels (16) ein Anschlag (30) vorgesehen ist.
  2. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsrohr (20) einen Boden (32) umfasst, der mit einem Durchgang für das Kabel (14) ausgestattet ist und an dem die zweite Feder (26) anliegt, wobei sich das Ende (18) des Kabels oder des Mantels (16) auf der dem Boden (32) gegenüberliegenden Seite des Anschlags (30) in dem Führungsrohr (20) verschiebt.
  3. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (22) ein zylindrisches Gehäuse mit einem Boden (34) ist, der mit einer Öffnung ausgestattet ist, die den Durchgang des Führungsrohrs (20) gestattet, dass das Führungsrohr (20) zwei äußere Anschläge (28,38) umfasst, und zwar einen an jeder Seite des Gehäusebodens, und dass die erste Feder (24) an dem Anschlag (28) des Führungsrohrs, welches sich im Inneren des Gehäuses (22) befindet, und an dem Boden des Gehäuses anliegt, wobei der andere Anschlag (38) des Führungsrohrs in Ruhestellung dem Boden (34) des Gehäuses als Anliegefläche dient.
  4. Ausgleichsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Anschlag des Führungsrohrs, das sich im Inneren des Gehäuses befindet, von einem elastischen Ring (28) gebildet ist, der auf dem Führungsrohr (20) angeordnet ist.
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Legal Events

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