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DE69725313T2 - Schutzwand - Google Patents

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DE69725313T2
DE69725313T2 DE69725313T DE69725313T DE69725313T2 DE 69725313 T2 DE69725313 T2 DE 69725313T2 DE 69725313 T DE69725313 T DE 69725313T DE 69725313 T DE69725313 T DE 69725313T DE 69725313 T2 DE69725313 T2 DE 69725313T2
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DE
Germany
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bulkhead
protective wall
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unit
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Knud Holscher
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VEJDI-REKTORATET
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VEJDI REKTORATET KOPENHAGEN KO
VEJDI-REKTORATET
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F8/00Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic
    • E01F8/0005Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic used in a wall type arrangement
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  • Sustainable Development (AREA)
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  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schutzwand, hauptsächlich zur Geräuschminderung, wie in der Einleitung zu Anspruch 1 definiert. Solch eine Schutzwand ist aus DE-C-3244618 bekannt.
  • Solche Schutzwände werden zum Beispiel in dichten Stadtumgebungen, in denen eine hohe Verkehrsbelastung nicht vermieden werden kann und in denen die Lärmbelästigungen erhebliche Probleme für Menschen, die sich in der Nähe von solchen verkehrsbelasteten Bereichen befinden oder dort leben, hervorrufen können.
  • Solche Schutzwände können vorteilhaft transparent sein, so dass sie nicht die Sicht versperren oder in der Stadtumgebung als visuelle „Grenzen" aufgefasst werden. Ferner können die Schutzwände, zum Beispiel aus Sicherheitsgründen, semi-transparent sein. Neben der Hauptfunktion der Geräuschminderung sind solche Schutzwände auch zur körperlichen Abschirmung geeignet, zum Beispiel zur Erhöhung der Verkehrssicherheit oder um Schutz zu bieten.
  • Aus Patentschrift EP-A-0 213 521 ist ein Befestigungssystem zur Montage einer Anzahl von Glas- oder Kunststoffplatten Seitenkante an Seitenkante bekannt, wobei ein dazwischen liegendes, rechteckiges, vertikales Stahlprofil zwei benachbarte Platten verbindet und stützt. Auf einer Seite davon ist das Stahlprofil mittels eines Bolzens mit einer Klemmstange verbunden. Im Zwischenbereich zwischen dem Profil und der Klemmstange sind zwei sich vertikal erstreckende, U-förmige Profile aus biegsamem Kunststoff vorgesehen, wobei zwei benachbarte Glasplatten eingekeilt sind. Alternativ kann das Stahlprofil in einer H-Form konstruiert sein. Das Befestigungssystem kann vorteilhaft ein Element einer Lärmschutzwand sein.
  • Patentschrift US-A-4 214 411 beschreibt einen ähnlichen Lärmschutzwall, wobei eine Anzahl vertikaler, H-förmiger Profile jeweils zwei Kunstsoffplatten festlegen. An beiden, zu den Profilen zeigenden Enden sind die Platten mit einem Bogen versehen, der ein vertikales Rundstück, das an dem Profil befestigt ist, in Eingriff nimmt. Die Platten sind unter einer gewissen Spannung montiert, und aufgrund der Federwirkung der Platten und Rundstücke kann die Struktur Änderungen in Temperatur und Bewegungen der Luft aufnehmen, so dass die Platten in der Lage sind, diesen über eine lange Zeit zu widerstehen. Die Struktur ist auch an ihrem unteren Ende schalldicht gemacht, indem die Platten außerdem an einem zum Boden zeigenden Balken befestigt sind.
  • Die oben genannten Befestigungssysteme sind für eine lineare Errichtung gedacht und erfordern eine genau ausgemessene und vollständig ebene Grundfläche für die gezeigten Standardmodule, ebenso werden relativ hohe Anforderungen an die Toleranzen des Systems gestellt, einschließlich derjenigen an die Platten. Montage und Austausch einzelner Platten erfordern voraussichtlich ein relativ hohes Arbeitspensum.
  • DE 32 44 618 C1 beschreibt eine Lärmschutzwand, die aus benachbarten, teilweise überlappenden Betonelementen besteht, die mit einer hervorstehenden Seitenkante (8) versehen sind, die das benachbarte Plattenelement überlappen, und die mittels Befestigungsbolzen (11) zusammengehalten werden.
  • Dieses System hat begrenzte Möglichkeiten, die Anforderungen in Verbindung mit den Schutzwand-Elementen zu erfüllen, weil die gegossenen Seitenleisten mit spezifischen Winkeln geformt sind. Dies macht die Errichtung und Austausch der Elemente ziemlich kompliziert und schwierig.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schutzwand bereitzustellen, die aus einer kleinen Anzahl an Standardkomponenten aufgebaut ist.
  • Es ist ferner eine Hauptaufgabe der Schutzwand gemäß der Erfindung, eine Schutzwand bereitzustellen, die die Wölbungen des Bodens, auf dem die Schutzwand aufgestellt werden soll, in vertikaler wie auch in horizontaler Richtung ,aufnimmt' oder an diese angepaßt sein kann, wobei vorausgesetzt wird, dass unter anderem weder eine spezielle ebene Grundfläche noch irgendeine spezielle anspruchsvolle Vorbereitung der Grundfläche erforderlich sein werden.
  • Es ist darüber hinaus eine Hauptaufgabe, dass die Schutzwand geeignet ist, erheblichem Windbelastungen bei einem Minimum an Materialverbrauch zu widerstehen.
  • Diese Aufgaben sind durch die Konstruktion der Schutzwand, wie in Anspruch 1 offenbart, erreicht worden.
  • Die Schutzwand, wie sie nach Ansprüchen 1 und 2 definiert ist, ist zudem insofern vorteilhaft, als Schwingungen, die zum Beispiel durch Windkraft erzeugt werden, effektiv gedämpft werden.
  • Die Erfindung ist zudem insofern vorteilhaft, als die Verbindungselemente eine feste Dichtung bilden, wobei sie ein Minimum an Teilen gebrauchen.
  • Ein Vorteil, der durch die Schutzwand gemäß der Erfindung erhalten wird, besteht darin, dass die Aufhängung sehr einfach in dem Sinne ist, dass die einzige kritische Anforderung bei der Errichtung der Schutzwand die Tatsache ist, dass die Stützmittel vorwiegend parallel sein sollten, was am einfachsten erreicht wird, indem sichergestellt wird, dass die Träger vertikal einen bestimmten Abstand, der jedoch auch mit einer erheblichen Toleranz variieren kann, voneinander aufgestellt werden.
  • Es ist zudem vorteilhaft, dass einzelne Schutzwand-Einheiten sehr einfach ersetzt werden, ohne dass dadurch andere Schutzwand-Einheiten beeinflußt werden oder Anpassung erfordern.
  • Die Erfindung ist zudem insofern vorteilhaft, als die Befestigungsmittel sicherstellen, dass die einzelnen Schutzwand-Einheiten keinen ungünstigen Spannungen aufgrund von Windkräften ausgesetzt sind.
  • Es ist zudem vorteilhaft, dass eine Ausdehnung der Schutzwand-Einheiten infolge Temperaturschwankungen leicht von der Struktur aufgenommen werden.
  • Eine Anzahl bevorzugter Ausführungsformen werden im folgenden detaillierter mit Bezug auf die Zeichnung, aus der weitere Vorteile ersichtlich werden, beschrieben.
  • Beschreibung der Zeichnung
  • 1 ist eine Seitenansicht der Schutzwand gemäß der Erfindung in ihrer Gesamtheit.
  • 2 ist eine Seitenansicht der Schutzwand gemäß der Erfindung aus einer Richtung senkrecht zu der in 1 gezeigten.
  • 3a ist eine Draufsicht auf einen Bereich der Schutzwand aus 1, die ein Stützmittel, zwei Schutzwand-Einheiten, Befestigungsmittel und eine erste Ausführungsform eines Verbindungselementes umfaßt.
  • 3 zeigt eine andere Ausführungsform eines Verbindungselementes, im Übrigen entspricht sie aber 3a.
  • 4, 4a, 5 und 6 zeigen Details der Befestigungsmittel, seitlich von der Schutzwand gesehen.
  • 7 ist eine Seitenansicht des Stützmittels, befestigt an einer Grundfläche.
  • 8 ist eine Seitenansicht des Stützmittels, in Verbindung mit einem Randbalken einer Brücke und einer Leitplanke einer Brücke montiert.
  • Beschreibung
  • Die Schutzwand gemäß der Erfindung basiert auf drei Hauptkomponenten: einer vorzugsweise ebenen Schutzwand-Einheint 10 aus Glas oder Kunststoff; einem Stützmittel 1, das vorteilhaft aus einem Strangpressprofil besteht und einem Satz Befestigungsmittel 37, 9 und 9', die die jeweiligen Schutzwand-Einheiten 10 an dem Stützmittel 1 halten.
  • Diese Komponenten werden jetzt getrennt und in ihren gegenseitigen Beziehungen, unter besonderem Bezug auf 16, beschrieben.
  • Die Schutzwand gemäß der Erfindung wird derart errichtet, dass die einzelnen Schutzwand-Einheiten 10 zwischen den jeweiligen Stützmitteln 1 herunter hängen und derart, dass die Schutzwand-Einheiten 10 Seitenkante an Seitenkante angebracht sind. Ferner sind die einzelnen Schutzwand-Einheiten 10 auf den Stützmitteln 1 in solch einer Weise angebracht, dass sich die Schutzwand-Einheiten in horizontaler Richtung der Schutzwand überlappen.
  • Die Schutzwand, die deshalb im Wesentlichen aus einer Anzahl verbundener Schutzwand-Einheiten besteht, stellt einen sehr hohen Grad an Freiheit hinsichtlich der Errichtung bereit, was von den vorherrschenden, lokalen Bedingungen abhängig ist. Die Schutzwand kann vertikal genauso wie horizontal gewunden verlaufen und den Bögen der Straße oder der Landschaft folgen, wo sie zu errichten ist, insofern, als die Oberkante der einzelnen Schutzwand-Einheiten nicht notwendigerweise bündig sein muss, weil zwei benachbarte Schutzwand-Einheiten, von oben gesehen, auch winkelig zueinander angeordnet sein können. Abgesehen davon steht nichts dagegen, dass die Schutzwand einen vollständig geradlinigen Verlauf nimmt.
  • An bestimmten Punkten, vorzugsweise an jeder Ecke, wird jede Schutzwand-Einheit 10 durch eine Anzahl Befestigungsmittel 37 derart gehalten, dass jedes entsprechende Stützmittel 1 eine jeweilige Schutzwand-Einheit 10 in wenigstens zwei Punkten hält.
  • Natürlich kann auch die Höhe der Schutzwand an die gegebenen Bedingungen angepaßt werden. Mehrere Schutzwand-Einheiten einer vorgegebenen Standardgröße können insbesondere vorteilhaft mittels einer Anzahl horizontaler Ansatzleisten 9', zum Beispiel aus Aluminium, Kunststoff oder Glas, übereinander und in direkter Folge nacheinander, verbunden werden. Diese Ansatzleisten 9' werden direkt an den Befestigungsmitteln 37 befestigt.
  • Die Befestigungsmittel 37, mittels derer die einzelnen Schutzwand-Einheiten 10 von dem Stützmittel 1 herunter hängen, werden so dimensioniert werden, dass sie eine bestimmte Last tragen, und sie werden daher zum Tragen eines oder zweier Schutzwandelemente 10 einer vorgegebenen Standardgröße geeignet sein.
  • Das Stützmittel 1 besteht aus einem stranggepreßten Profil, das eine ovale Grundform beschreibt, mit zwei Längsnuten 2 an jeder Seite des Profils, in die eine Anzahl Spannvorrichtungen 3 eingesetzt werden können und unbeweglich befestigt sind.
  • Das Stützmittel 1 ist in einer Weise angeordnet, dass die lange Achse des ovalen Profils hauptsächlich in rechten Winkeln zu den Schutzwand-Einheiten 10 steht. In den meisten Anwendungen wird das Stützmittel die Form einer Säule haben.
  • Vorteilhaft wird ein bekanntes Aluminiumprofil zusammen mit Spannvorrichtungen 3 von der Firma Alusuisse TM verwendet. Diese Struktur hat unter anderem den Vorteil, dass die Spannvorrichtungen 3 direkt aus einer Richtung rechtwinklig zu dem Profil in die Nuten eingesetzt werden können und dann mittels eines Bolzens (nicht gezeigt) befestigt werden. Die Spannvorrichtungen können anschließend abgespannt und zum Justieren in Längsrichtung der Nut hoch und runter verschoben werden.
  • Natürlich können auch andere Materialien als Aluminium verwendet werden, vorausgesetzt, sie haben eine hohe Festigkeit und ein geringes Gewicht.
  • Das Stützmittel ist vorteilhaft in einer vertikalen Position auf einer Betongrundfläche 12 errichtet, wobei über eingelassene Verankerungen 15 eine eingelassene Grundplatte 13 vorgesehen ist, auf der das Stützmittel befestigt werden kann. Siehe 1, 7 und 8.
  • Außerdem kann ein festes Profil (nicht gezeigt) Teil des unteren, inneren Teil des Stützmittels zur Erhöhung seiner Festigkeit bilden.
  • Der Kopf des Stützmittels 1 ist von einem Deckel 11 abgedeckt, zum Beispiel aus Kunststoff oder Aluminium, um Eindringen von Regenwasser oder Schmutz in das Profil zu verhindern. Der Fuß des Profils kann auch mit einem Deckel versehen sein, wie in 8 gezeigt.
  • Die bevorzugte Struktur des in der Zeichnung gezeigten Stützmittels kann bei voller Windbelastung merklichen Verbiegungen ausgesetzt sein. Es ist deshalb insbesondere vorteilhaft, dass die erwähnte Abstützung an bestimmten Punkten der einzelnen Schutzwand-Einheiten 10 nicht zu irgendwelchen Zwangsverformungen führt, verursacht durch die Verbiegung des Stützmittels.
  • Zudem werden sich die einzelnen Schutzwand-Einheiten 10 nicht in seitlicher Richtung der Schutzwand gegenseitig beeinflussen, wodurch Ausdehnungen infolge von Temperaturschwankungen ungehindert auftreten können und deshalb keinen Anlaß zu irgendwelchen Problemen geben.
  • Die Befestigungsmittel 37, die jetzt insbesondere unter Bezug zu 36 beschrieben werden, bestehen aus zwei Typen:
  • Der erste Typ Befestigungsmittel besteht, abgesehen von der erwähnten Spannvorrichtung 3, aus einem kurzen Verbindungsstück 4, das mit einem Einsatzanschlußstück 6 verbunden ist, das eine Ansatzleiste 9, 9' in Eingriff tritt und die Kante der Schutzwand-Einheit 10 greift. Das Einsatzanschlußstück 6 ist mit einer Nut 2 versehen, in der sich das Anschlußstück 4 drehen kann. Dies erlaubt die Schutzwand-Einheit 10 vor ihrer endgültigen Befestigung um eine Achse, die parallel zu dem Stützmittel 1 liegt, zu drehen.
  • Der zweite Typ Befestigungsmittel ist aus einem längeren Verbindungsstück 5 aufgebaut, das schwenkbar mit einem Arm 7 verbunden ist, der wiederum mit einem Befestigungsmittel 6 desselben Typs wie oben erwähnt verbunden ist und der ebenfalls mit einer Ansatzleiste 9, 9' verbunden ist.
  • Der zweite Typ Befestigungsmittel erlaubt es, dass die so befestigte Schutzwand-Einheit 10, um zwei verschiedene Achsen, die parallel zu dem Stützmittel 1 sind, gedreht wird und in einer Ebene senkrecht zu dem Stützmittel 1 verschiebbar zu sein.
  • Durch die Verbindungsstücke 4, 5 werden die beiden Typen Befestigungsmittel an den Spannvorrichtungen 3 in den zwei diametral gegenüberliegenen Nuten 2 in dem Stützmittel befestigt, was ihnen erlaubt, auf- und abwärts verschoben zu werden, und jedes Befestigungsmittel trägt eine von zwei benachbarten Schutzwand-Einheiten 10.
  • Die Befestigungsmittel sind vorteilhafterweise aus Aluminium gegossen.
  • Wie in 4 und 4a gezeigt, ist die am oberen Ende des Stützmittels angebrachte Ansatzleiste 9 ein kurzer Streifen. Dieser Streifen kann, wenn gewünscht, gegossen sein, wohingegen die Ansatzleiste 9' aus einem längeren, zum Beispiel stranggepreßten Streifen mit einem H-förmigen Querschnitt besteht. Die Ansatzleiste 9' wird anhand 3 und 3a deutlich.
  • Jede Schutzwand-Einheit 10 wird in ihrer einfachsten und günstigsten Ausgestaltung eben und rechteckig und vorteilhaft aus Glas gefertigt sein, zum Beispiel in einer Dicke von 8 mm, entsprechend einer Masse von 20 kg/m2, was bedeutet, dass die Geräuschdurchdringung durch die Schutzwand als verschwindend gering relativ zu dem Geräusch, das auf der anderen Seite der Schutzwand auftritt, betrachtet werden kann. In Tests mit Schutzwand-Einheiten dieses Gewichts, zusammengesetzt zu einer Schutzwand von 3 m Höhe, zeigen Messungen, dass eine Geräuschdämpfung von etwa 8 dB erreicht wird.
  • Es ist möglich, andere Materialien als Glas für die Schutzwand-Einheiten zu verwenden. Wo zum Beispiel die Gefahr von Beschädigungen und Herunterfallen der Schutzwand-Einheiten besteht, sollte Kunststoff oder gehärtetes Verbundglas verwendet werden.
  • Obwohl normalerweise transparente Lärmschutzwände bevorzugt sein werden, steht nichts dagegen, dass sie als Sichtschutzwände wirken, wo dies erstrebenswert ist, insofern, als es erstrebenswert sein könnte, Reflexionen der Schutzwand zu reduzieren. Schutzwand-Einheiten aus Glas können daher mit Serigraphie in einem Muster versehen sein, wobei ihnen der erstrebte Grad an Transparenz gegeben wird.
  • Zum Abdichten der Zwischenräume, die zwischen den benachbarten, sich in horizontaler Richtung der Schutzwand überlappenden Schutzwand-Einheiten 10 auftreten, ist jede einzelne Schutzwand-Einheit 10 mit einem Fugenmittel 8, 8' aus einem Elastomer oder Gummi versehen und dieses ist nahe bei und entlang einer Seitenkante der jeweiligen benachbarten Schutzwand-Einheiten 10 angebracht.
  • Eine erste Ausführungsform des Fugenmittels 8', gezeigt in 3a, ist zum Beispiel direkt auf die Schutzwand-Einheit geklebt und steht von der Schutzwand-Einheit in einem Winkel, der vorteilhaft in dem Bereich 25° bis 75° liegt, hervor, so dass das Fugenmittel immer zur selben Seite durchbiegen wird und das Element unter einer geeigneten Spannung befestigt werden kann, wenn es gegen eine benachbarte Schutzwand-Einheit montiert ist. Wenn erwünscht, kann das Fugenmittel 8' ein leicht bogenförmiges Profil beschreiben.
  • Das Fugenmittel 8' wird einen integrierten Teil der Schutzwand-Einheit 10 bilden, das dazu beiträgt, die Montage der Schutzwand genauso wie den Austausch einzelner Schutzwandelemente extrem einfach zu halten.
  • An den Stellen, an dem das Fugenmittel die Ansatzleiste 9' kreuzt, kann durch ein geeignetes Schneiden eine Kerbe in das Fugenmittel vorgesehen sein.
  • Ein wellenförmiges Fugenmittel 8 ist in der Ausführungsform in 3a gezeigt.
  • Dieses Fugenmittel 8 ist an dem Ende der Ansatzleiste 9 zweier jeweils benachbarter Schutzwand-Einheiten befestigt, zum Beispiel an denselben angeschraubt. Zudem kann das Fugenmittel 8 nach der Befestigung der Schutzwand-Einheiten an den Stützmitteln auf den Schutzwand-Einheiten 10 aufgeklebt werden.
  • Wie aus 3 ersichtlich ist, sind die Schutzwand-Einheiten relativ zueinander dergestalt asymmetrisch an den Stützmitteln aufgehängt, dass die zwei benachbarten Schutzwände relativ zu den Stützmitteln seitlich versetzt sind. Die Schutzwände sind, von oben betrachtet, auf einer Seite der Stützmittel 1 in einem geneigten Winkel zu den Stützmitteln angeordnet.
  • Diese asymmetrische Anordnung der Schutzwand-Einheiten 10, die dazwischen liegenden flexiblen Fugenmittel 8, 8' und die Anordnung des Stützmittels 1 mit dessen langer Achse des ovalen Querschnitts hauptsächlich im rechten Winkel zu den Schutzwand-Einheiten 10 tragen zum effektiven Dämpfen der Schwingungen bei, die bei starker Windlast an der Schutzwand auftreten können.
  • Die zweiseitige Belastung des Stützmittels 1 ist auch insoweit vorteilhaft, als es dadurch gleichmäßiger belastet wird.
  • Abgesehen von der oben erwähnten inneren Verstärkung kann die Festigkeit des Stützmittels durch Befestigen eines äußeren Versteifungselements, das leicht mittels des erwähnten Befestigungsmittels 3 an dem Profil innerhalb einer Längsnut 2 befestigt werden kann, erhöht werden.
  • Solch ein äußeres Versteifungselement (nicht gezeigt) kann sich in einem geneigten Winkel von dem Stützmittel bis zu einer Position in einer bestimmten seitlichen Entfernung von dem Stützmittel, zum Beispiel auf der Grundfläche, erstrecken, so wie es mittels geeigneter Anschlußstücke an Objekten, einschließlich Gebäuden, befestigt sein kann.
  • 7 zeigt ein Beispiel, wie die Schutzwand gemäß der Erfindung an einer Betongrundfläche befestigt sein könnte.
  • Die Befestigung findet mit Hilfe der Grundplatte 13 statt, die durch ein sogenanntes RHS-Profil verstärkt ist. Die Grundplatte ist am oberen Ende der Betongrundfläche befestigt, die sicherstellt, dass die Schutzwand starken Momentbelastungen widerstehen wird. Zum Bohren von Löchern für die Verankerungen 15 in das Beton 12 kann zum Beispiel eine Schablone verwendet werden, die in der erstrebten Position angeordnet wird. Dies wird die gegenseitige korrekte Anordnung der Löcher und die korrekte Errichtung des Stützmittels relativ zu der gesamten Reihe der Stützmittel sicherstellen.
  • Unter der unteren Schutzwand-Einheit 10 ist eine schalldämpfende Platte 16 gezeigt, die aus Glas oder Kunststoff bestehen kann und die in die unten liegende Bettung abgesenkt ist. Diese Platte kann auch aus anderen leicht zu bearbeiteten Materialien bestehen.
  • Im Hinblick auf Raum und Geräusch wird es vorteilhaft sein, die Schutzwand dicht an der Fahrbahn selbst zu errichten. In 8 ist das Stützmittel 1 an einem Halter 19 befestigt, der seinerseits an einer Leitplanke oder an einem Rand einer Brücke 18 befestigt ist. Die Leitplanke ist mit einem oberen Teil 14 versehen.
  • In dieser Ausführungsform ist ebenfalls eine schalldämmende Platte 17 befestigt, die gekrümmt sein und beispielsweise aus Aluminium bestehen kann.
  • Es wird auch möglich sein, die Schutzwand und Leitplanke getrennt zu befestigen, was Beschädigungen an der Schutzwand durch Kollisionen und Reparaturkosten infolge solcher Kollisionen reduzieren wird.
  • Die Lärmschutzwand kann ihr Fundament auch in Elementen haben, die in die darunterliegende Bettung getrieben sind. Als ein Beispiel können feuerverzinkte, sog. IPE-Profile, verwendet werden, die mit einer oberen Platte mit länglichen Löchern für Bolzen versehen sind. Das Stützmittel mit einer Grundplatte kann darauf innerhalb einer angemessenen Toleranz befestigt werden.
  • Die Lärmschutzwand gemäß der Erfindung ist nicht auf Befestigung auf säulenartigen Profilen beschränkt, so dass auch kürzere Profile mit vertikalen Nuten, zum Beispiel an Gebäuden befestigt, verwendbar sind.

Claims (6)

  1. Schutzwand, hauptsächlich zum Errichten an Straßenrändern zur Geräuschminderung, umfassend eine Anzahl von mit den Enden aneinander angeordneten Schutzwand-Einheiten (10), eine Anzahl von Stützmitteln (1), von denen jedes Befestigungsmittel (37, 9, 9') umfasst, wodurch wenigstens eine und vorzugsweise zwei aufeinanderfolgende Schutzwand-Einheiten (10) bezüglich einer Unterlage befestigt werden können, wobei die Stützmittel (1) und die Befestigungsmittel (37, 9, 9') so gestaltet sind, dass zwei aufeinanderfolgende Schutzwand-Einheiten (10) derart angebracht sind, dass sie überlappen, wenigstens ein elastisches Fugenmittel (8, 8') zum Abdichten des Zwischenraumes zwischen zwei benachbarten Schutzwand-Einheiten (10) und innerhalb des durch die überlappenden Schutzwand-Einheiten (10) definierten Bereiches gelegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (37, 9, 9') einen ersten Satz von Befestigungsstücken (3, 4, 6) zur Verbindung mit einer ersten Schutzwand-Einheit (10) und einen zweiten Satz von Befestigungsstücken (3, 5, 6, 7) zur Verbindung mit einer benachbarten Schutzwand-Einheit (10) umfassen, wodurch wenigstens einer der zwei Sätze von Befestigungsstücken (3, 4, 6; 3, 5, 6, 7) derart einstellbar ist, dass die Schutzwand starr in einer Anzahl von unterschiedlichen Positionen bezüglich der Stützmittel (1) befestigt werden kann.
  2. Schutzwand gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Positionen, in denen die Schutzwand-Einheit (10) bevor sie starr befestigt ist einstellbar ist, eine vertikale Verschiebebewegung der Schutzwand-Einheit und eine horizontale Verschiebebewegung und eine Drehung um eine parallel zu einer vertikalen Seitenkante der Schutzwand-Einheit (10) gelegene Achse umfasst, sodass die Seitenkanten von zwei benachbarten Schutzwand-Einheiten (10) in drei Richtungen verschiebbar sind und relativ zueinander gedreht werden können und dass sowohl die Überlappung als auch der Raum zwischen zwei benachbarten Schutzwand-Einheiten einstellbar ist.
  3. Schutzwand gemäß den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützmittel (1) säulenartig ist und zu einer Befestigung im Wesentlichen parallel zu dem benachbarten Stützmittel (1) und vorzugsweise vertikal gestaltet ist, beide Befestigungsstücke (3, 4, 6; 3, 5, 6, 7) parallel zu dem und entlang des Stützmittels (1) verschiebbar sind, eine Ansatzleiste (9, 9'), die starr an der Schutzwand-Einheit (10) befestigt ist und eine horizontale Verschiebung der Schutzwand-Einheit ermöglicht, mit beiden Befestigungsstücken (3, 4, 6; 3, 5, 6, 7) verbunden ist.
  4. Schutzwand gemäß den Ansprüchen 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Satz von Befestigungsstücken (3, 4, 6), eine Drehung der Schutzwand-Einheit um eine vertikale Achse erlaubt, dass der zweite Satz von Befestigungsstücken (3, 5, 6, 7) ferner einen Zwischenarm (7) umfasst, der eine Verbindung mit einer angrenzenden Schutzwand-Einheit (10) bildet, wodurch die angrenzende Schutzwand-Einheit um zwei zu dem Stützmittel (1) parallele, aber nicht damit übereinstimmende Achsen drehbar ist.
  5. Schutzwand gemäß den Ansprüchen 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützmittel (1) als ein mit einer Anzahl von Längsnuten (2) versehenes Profil ausgeführt ist, wobei das erste (4) und das zweite Befestigungsstück (5) in unterschiedlichen Nuten zur Verteilung der Last auf das Stützmittel befestigt sind.
  6. Schutzwand gemäß den Ansprüchen 1–5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schutzwand-Einheit (10) aus einer im Wesentlichen ebenen Glasplatte besteht.
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