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DE69723465T2 - Two-stage process for obtaining significant olefin yields from residual feedstocks - Google Patents

Two-stage process for obtaining significant olefin yields from residual feedstocks Download PDF

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DE69723465T2
DE69723465T2 DE69723465T DE69723465T DE69723465T2 DE 69723465 T2 DE69723465 T2 DE 69723465T2 DE 69723465 T DE69723465 T DE 69723465T DE 69723465 T DE69723465 T DE 69723465T DE 69723465 T2 DE69723465 T2 DE 69723465T2
Authority
DE
Germany
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stage
reaction zone
solids
zone
fraction
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Revoked
Application number
DE69723465T
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DE69723465D1 (de
Inventor
Willibald Serrand
Mitchell Jacobson
R. Michael PARRISH
G. David HAMMOND
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ExxonMobil Technology and Engineering Co
Original Assignee
ExxonMobil Research and Engineering Co
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Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=25082222&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE69723465(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by ExxonMobil Research and Engineering Co filed Critical ExxonMobil Research and Engineering Co
Publication of DE69723465D1 publication Critical patent/DE69723465D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69723465T2 publication Critical patent/DE69723465T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Revoked legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G51/00Treatment of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by two or more cracking processes only
    • C10G51/02Treatment of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by two or more cracking processes only plural serial stages only
    • C10G51/023Treatment of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by two or more cracking processes only plural serial stages only only thermal cracking steps
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/28Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils with preheated moving solid material
    • C10G9/32Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils with preheated moving solid material according to the "fluidised-bed" technique

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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein zweistufiges Verfahren zum Erhalten einer wesentlichen Menge an olefinischem Produkt aus einem Rückstandeinsatzmaterial. Die erste Stufe ist aus einer thermischen Verfahrenseinheit zusammengesetzt, die eine Reaktionszone enthält, die aus einem horizontalen Bewegtbett aus aufgewirbelten heißen Teilchen zusammengesetzt ist, und bei Temperaturen im Bereich von 500 bis 600°C betrieben wird und eine kurze Dampfverweilzeit hat, und die thermische Umwandlungszone der zweiten Stufe wird mit einer Temperatur im Bereich von 700°C bis 1100°C und auch mit einer kurzen Dampfverweilzeit betrieben, die vorzugsweise kürzer als diejenige der Reaktionszone der ersten Stufe ist.
  • Hintergrund der Erfindung
  • In einer typischen Raffinerie werden Rohöle atmosphärischer Destillation unterzogen, um leichtere Fraktionen wie Gasöle, Kerosine, Benzine, straight-run-Naphtha, usw. herzustellen. Erdölfraktionen im Benzinsiedebereich, wie Naphthas, und solche Fraktionen, die leicht thermisch oder katalytisch in Produkte im Benzinsiedebereich überführt werden können, wie Gasöle, sind die wertvollsten Produktströme in der Raffinerie. Der Rückstand aus der atmosphärischen Destillation wird bei Drücken unter atmosphärischem Druck destilliert, um ein Vakuumgasöldestillat und ein vakuumgetopptes Rückstandöl zu produzieren, das oft relativ hohe Gehalte an Asphaltenmolekülen enthält. Diese Asphaltenmoleküle enthalten typischerweise das meiste des Conradson-Kohlenstoffrückstands und der Metallkomponenten des Rückstands. Er enthält auch relativ hohe Gehalte an Heteroatomen, wie Schwefel und Stickstoff. Solche Einsatzmaterialien haben wenig kommerziellen Wert, hauptsächlich weil sie aufgrund zunehmend strenger Umweltrichtlinien nicht. als Brennstoff verwendet werden können. Sie haben auch wenig wert als Einsatzmaterial für Raffinerieverfahren, wie katalytisches Wirbelschichtcracken, weil sie übermäßige Mengen an Gas und Koks produzieren. Ihr hoher Metallgehalt führt auch zu Katalysatordeaktivierung. Es besteht somit in der Erdölraffinierung ein Bedarf nach besseren Wegen zur Ausnutzung von Rückstandeinsatzmaterialien oder zu deren Veredelung zu wertvolleren, saubereren und leichteren Einsatzmaterialien.
  • Im Unterschied zu Rückstandeinsatzmaterialien werden wertvollere Einsatzmaterialien wie Gasöle beim katalytischen Wirbelschichtcracken verwendet, um Kraftstoffe zu produzieren, und sie werden ebenso in Dampfcrackern zur Herstellung olefinischer Chemieprodukte eingesetzt. Ein Dampfcracker ist eine thermische Verfahrenseinheit, die aus geheizten Schlangen besteht, in der das Einsatzmaterial bei Temperaturen im ungefähren Bereich von 540° bis 800°C in Gegenwart von Wasserdampf gecrackt wird. Obwohl Gasöle für solche Zwecke adäquate Einsatzmaterialien sind, sind sie auch relativ teure Einsatzmaterialien, weil sie ein bevorzugtes Einsatzmaterial zur Produktion von Kraftstoffen sind. Vom wirtschaftlichen Standpunkt her wäre es wünschenswert, geringwertigere Einsatzmaterialien, wie Rückstandeinsatzmaterialien, in einem Dampfcracker zu verwenden, sie sind für diese Verwendung jedoch im Allgemeinen nicht geeignet, weil sie anfällig für übermäßiges Cracken, Koksbildung und Koksablagerung in den Crack-Schlangen sind, was zu Überhitzen und Verstopfen der Geräte führt. Zudem ist gefunden worden, dass Wasserdampf mit Koks bei den Verfahrenstemperaturen unter Bildung erheblicher Mengen an CO reagieren kann, der die Produktdämpfe verdünnt und die Produktgewinnung erheblich erschwert.
  • Ein Versuch zur Überwindung dieser Probleme wurde in US-A-2 768 127 vorgenommen, die die Verwendung von Rückstandeinsatzmaterialien für die Produktion von aromatischen und olefinischen Produktströmen lehrt. Dies wird durch Kontaktieren des Rückstandeinsatzmaterials in einem Wirbelbett von Koksteilchen bewirkt, das auf einer Temperatur von 675° bis 760°C gehalten wird. Obwohl ein solches Verfahren brauchbar ist, bleibt ein Bedarf nach verbesserten Verfahren, um olefinische Produkte ohne übermäßiges Cracken von Produktdämpfen aus Rückstandeinsatzmaterialien zu erhalten.
  • Die gleichzeitig anhängige Anmeldung USSN 08/606 153, eingereicht am 22. Februar 1996 (erteilt als US-A-5 714 663), lehrt ein einstufiges Verfahren, um eine wesentliche Menge olefinischer Produkte aus einem Rückstandeinsatzmaterial durch Verwendung einer thermischen Verarbeitungseinheit mit kurzer Dampfkontaktzeit zu erhalten, die aus einem horizontalen Bewegtbett mit aufgewirbelten heißen Teilchen besteht. Obwohl ein solches Verfahren eine Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik ist, besteht noch ein Bedarf nach weiteren Verbesserungen in den höheren Temperaturbereichen.
  • US-A-4 985 136 (US-A-4 985 136) offenbart und beansprucht ein Wirbelschichtverfahren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffölbeschickungsmaterial in Flüssigprodukt mit niedrigerem Molekulargewicht, umfassend:
    • (a) Zerstäuben eines Primärbeschickungsmaterials, um einen Strom aus Flüssigteilchen mit vorgewählter Größe zu liefern;
    • (b) Einbringen des zerstäubten Primärbeschickungsmaterials in im Wesentlichen horizontaler Weise in eine primäre Reaktionszone;
    • (c) Einbringen eines Stroms aus heißen aufgewirbelten Crackkatalysatorteilchen gemischt mit gasförmigen Dispersionsmedien in Abwärtsrichtung in die Reaktionszone mit einer Geschwindigkeit von mehr als 10 ft (3,05 m) pro Sekunde, um die darin enthaltene zerstäubte Primärbeschickungscharge innig zu kontaktieren, wobei die Temperatur, der Druck und die Kontaktzeit mit dem zerstäubten Primärbeschickungsmaterial ausreichend ist, um Kohlenwasserstoffe in der Beschikkungscharge zu verdampfen und die Kohlenwasserstoffe zu Produkt mit niedrigerem Molekulargewicht zu cracken;
    • (d) Verdampfen eines wesentlichen Anteils der Kohlenwasserstoffe unter Bildung einer Mischung der Katalysatorteilchen in den resultierenden verdampften Kohlenwasserstoffen und Cracken der verdampften Kohlenwasserstoffe in der Reaktionszone, um gecrackte Produktdämpfe und verbrauchten Katalysator zu bilden;
    • (e) rasches Leiten einer Mischung der resultierenden gecrackten Produktdämpfe, der Medien und einer Mehrzahl der verbrauchten Katalysatorteilchen in im Wesentlichen horizontaler Richtung durch die Reaktionszone und in eine Reaktortrennzone, um eine Kohlenwasserstoff/Katalysator-Kontaktzeit vor dem Leiten in die Trennzone von nicht mehr als 0,5 Sekunden zu liefern, und Abtrennen verbrauchter Katalysatorteilchen von dem gecrackten Produkt, wobei auf den verbrauchten Katalysatorteilchen Ablagerungen von kohlenstoffhaltigem oder kohlenstoffartigem Material enthalten sind, die die Crackaktivität des Katalysators reduzieren;
    • (f) Leiten der verbrauchten Katalysatorteilchen in eine Verbrennungszone;
    • (g) Kontaktieren des verbrauchten Katalysators mit einem sauerstoffhaltigen Gas in der Verbrennungszone, um die kohlenstoffartigen oder kohlenstoffhaltigen Ablagerungen zu verbrennen und regenerierten Katalysator und Rauchgas zu liefern;
    • (h) Rückführung des heißen regenerierten Katalysators in die Reaktionszone, um frische zerstäubte Beschickungscharge zu kontaktieren, und
    • (i) Gewinnen von Kohlenwasserstoffprodukt mit niedrigerem Molekulargewicht als die Beschickungscharge.
  • Erfindungsgemäß wird ein zweistufiges Verfahren zur Herstellung von Olefinen aus Rückstandeinsatzmaterial geliefert, bei dem das Einsatzmaterial in zwei Stufen umgewandelt wird, wobei
    • (A) die erste Stufe zusammengesetzt ist aus:
    • (i) einer Heizzone der ersten Stufe, in der kohlenstoffartige oder kohlenstoffhaltige Ablagerungen enthaltende Feststoffe von einer Abstreifzone erhalten und in Gegenwart von oxidierendem Gas erhitzt werden;
    • (ii) einer Reaktionszone der ersten Stufe, die ein horizontales Bewegtbett aus aufgewirbelten heißen Feststoffen enthält, wobei die Reaktionszone bei einer Temperatur im Bereich von 500°C bis 600°C und unter Bedingungen betrieben wird, so dass die Feststoff-Verweilzeit und die Dampf-Verweilzeit unabhängig gesteuert werden, wobei die Dampf-Verweilzeit weniger als 2 Sekunden beträgt und die Feststoff-Verweilzeit im Bereich von 5 bis 60 Sekunden liegt; und
    • (iii) einer Abstreifzone, durch die Feststoffe mit darauf befindlichen kohlenstoffhaltigen oder kohlenstoffartigen Ablagerungen aus der Reaktionszone erhalten werden und in der niedriger siedende Kohlenwasserstoffe und flüchtige Materialien mit Abstreifgas gewonnen werden; und
    • (B) eine zweite Stufe zusammengesetzt ist aus:
    • (i) einer Heizzone der zweiten Stufe, in der kohlenstoffartige oder kohlenstoffhaltige Ablagerungen enthaltende Feststoffe von einer Reaktionszone der zweiten Stufe erhalten werden;
    • (ii) wobei die Reaktionszone der zweiten Stufe mit einer Temperatur im Bereich von 700°C bis 1100°C und einer Dampf-Verweilzeit von weniger als 1 Sekunde betrieben wird,

    wobei das Verfahren umfasst:
    • (a) Leiten des Rückstandeinsatzmaterials zu der Reaktionszone der ersten Stufe, in der es mit aufgewirbelten heißen Feststoffen kontaktiert wird, was zu der Produktion einer verdampften Fraktion und einer Feststofffraktion mit Komponenten mit Conradson-Kohlenstoff-Komponenten und darauf abgesetzten metallhaltigen Komponenten führt; (b) Abtrennen der verdampften Fraktion von der Feststofffraktion;
    • (c) Leiten der Feststofffraktion in die Abstreifzone, in der niedrig siedende Kohlenwasserstoffe und flüchtiges Material davon durch Kontaktieren derselben mit Abstreifgas abgestreift werden;
    • (d) Leiten abgestreifter Feststoffe in die Heizzone der ersten Stufe, wo sie in oxidierender Umgebung auf eine wirksame Temperatur erhitzt werden, die die Betriebstemperatur der Reaktionszone der ersten Stufe aufrechterhält, wenn die Feststoffe in die Reaktionszone der ersten Stufe geleitet werden;
    • (e) Abtrennen von Rauchgas von den Feststoffen der Heizzone der ersten Stufe; (f) Zirkulieren heißer Feststoffe aus der Heizzone der ersten Stufe zu der Reaktionszone der ersten Stufe, wo sie mit mehr Rückstandeinsatzmaterial kontaktiert werden;
    • (g) Leiten von verdampfter Fraktion der Reaktionszone der ersten Stufe zu der Reaktionszone der zweiten Stufe, wo sie mit heißen Feststoffen bei einer Temperatur im Bereich von 700°C bis 1100°C und einer Dampf-Verweilzeit von weniger als 1 Sekunde kontaktiert wird;
    • (h) Abtrennen der Dampffraktion von der Feststofffraktion;
    • (i) Leiten der Feststofffraktion zu einer Heizzone der zweiten Stufe, wo die Fraktion auf eine wirksame Temperatur erhitzt wird, die darauf befindliche kohlenstoffartige oder kohlenstoffhaltige Ablagerungen verbrennt und die Betriebstemperatur der Reaktionszone der zweiten Stufe aufrechterhält, wenn die Feststoffe in die Reaktionszone der zweiten Stufe geleitet werden, und
    • (j) Zirkulieren von heißen Feststoffen aus der Heizzone der zweiten Stufe in die Reaktionszone der zweiten Stufe, wo sie mit dem Dampfprodukt aus der Reaktionszone der ersten Stufe kontaktiert werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Er- findung wird, das Dampfprodukt aus der Reaktionszone der zweiten Stufe auf eine Temperatur unterhalb derjenigen abgeschreckt, bei der erhebliches oder wesentliches Cracken stattfindet, und es wird ein Dampfphasenprodukt gewonnen, das wesentliche Mengen an Olefinen enthält.
  • Kurze Beschreibung der Figur
  • Die einzige hier gezeigte Figur ist ein schematischer Flussplan einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Rückstandeinsatzmaterialien, die zur erfindungsgemäßen Verwendung geeignet sind, sind jene Erdölfraktionen, die oberhalb von 480°C, vorzugsweise oberhalb von 540°C, insbesondere oberhalb von 560°C sieden. Nicht einschränkende Beispiele für solche Fraktionen schließen Vakuumrückstände, atmosphärische Rückstände, schwere und getopptes Roherdöl, Pech, Asphalt, Bitumen, Teersandöl, Schlamm, Schmutzöle, schwere kohlenwasserstoffhaltige und kohlenwasserstoffartige Abfälle und Schmierstoffextrakte ein. Es sei darauf hingewiesen, dass solche Rückstandeinsatzmaterialien auch geringere Mengen an niedriger siedendem Material enthalten können. Diese Einsatzmaterialien können typischerweise nicht als Einsatzmaterialien für Dampfcracker zur Produktion olefinischer Produkte verwendet werden, weil sie übermäßig verkoken. Solche Einsatzmaterialien haben typischerweise einen Conradson-Kohlenstoffgehalt von mindestens 5 Gew.%, im Allgemeinen 5 bis 50 Gew.%. Hinsichtlich des Conradson-Kohlenstoffrückstand siehe ASTM Test D189-165.
  • Olefinische Produkte werden erfindungsgemäß aus den Rückstandeinsatzmaterialien in einem zweistufigen System produziert. Die erste Stufe enthält eine horizontale Wirbelbett-Reaktionszone, in der die Feststoff- und Dampf-Verweilzeiten unabhängig gesteuert werden und die zweite Stufe eine Reaktionszone enthält, die bei einer Temperatur betrieben wird, die mindestens 100°C über derjenigen der ersten Zone liegt, und wobei die Dampf-Verweilzeit auch kurz ist, vorzugsweise kürzer als, diejenige der Stufe der ersten Reaktion. Es wird nun auf die einzige Figur verwiesen, in der ein Rückstandeinsatzmaterial über Leitung 10 in eine Reaktionszone 1 eingespeist wird, die ein horizontales Bewegtbett aus aufgewirbelten heißen Feststoffen enthält und mit einer Temperatur im Bereich von 500°C bis 600°C betrieben wird. Die Feststoffe in der Reaktionszone werden vorzugsweise mit Hilfe von mechanischen Mitteln aufgewirbelt. Die Teilchen werden typischerweise durch Verwendung von Aufwirbelungsgas, wie Wasserdampf, mechanischen Mitteln und durch Dämpfe aufgewirbelt, die in situ durch die Verdampfung einer Fraktion des Einsatzmaterials produziert werden. Es ist bevorzugt, dass das mechanische Mittel ein mechanisches Mischsystem ist, das durch eine relativ hohe Mischeffizienz mit nur geringen Mengen an axialer Rückvermischung gekennzeichnet ist. Ein solches Mischsystem wirkt wie ein Pfropfenströmungssystem mit einem Fließmuster, das gewährleistet, das die Verweilzeit für im Wesentlichen alle Teilchen in der Reaktionszone im Wesentlichen gleich ist. Der am meisten bevorzugte mechanische Mischer ist der Mischer, der von Lurgi AG, Deutschland, als LR-Mischer oder LR-Schnellverkoker bezeichnet wird, der ursprünglich zum Verarbeiten von Ölschiefer, Kohle und Teersänden vorgesehen war. Der LR-Mischer umfasst zwei horizontal ausgerichtete rotierende Schnecken, die die Aufwirbelung der Teilchen unterstützen. Obwohl es bevorzugt ist, dass die festen Teilchen Koksteilchen sind, können sie auch jedes andere geeignete hitzebeständige teilchenförmige Material sein. Beispiele für solche anderen geeigneten hitzebeständigen Materialien schließen jene ein, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Siliciumdioxid, Aluminiumoxid, Zirconiumdioxid, Magnesiumoxid, Mullit, synthetisch hergestelltem oder natürlich vorkommendem Material wie Bimsstein, Ton, Kieselgur, Kieselerde oder Bauxit. Es liegt innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung, dass die Feststoffe inert sind oder dass sie katalytische Eigenschaften haben. Die Feststoffe haben eine durchschnittliche Teilchengröße im Bereich von 40 μm bis 2000 μm, vorzugsweise 200 μm bis 1200 μm.
  • Das Einsatzmaterial wird mit den aufgewirbelten heißen Feststoffen mit einer ausreichend hohen Temperatur kontaktiert, um das Absetzen eines wesentlichen Anteils der hohen Conradson-Kohlenstoff und Metall enthaltenden Komponenten auf den heißen festen Teilchen in Form von hochmolekulargewichtigen Kohlenstoff- und Metallanteilen herbeizuführen, wobei die Temperatur jedoch nicht so hoch ist, dass die Bildung von wesentlichen Mengen an olefinischen Produkten verursacht wird. Diese findet vorzugsweise bei einer Temperatur im Bereich von 500°C bis 600°C statt, insbesondere 530°C bis 570°C. Der verbleibende Anteil des Einsatzmaterials wird bei Kontakt mit den heißen Feststoffen verdampft. Die Verweilzeit von Dampfprodukten in Reaktionszone 1 ist eine effektive Zeitdauer, so dass erhebliches Sekundärcracken minimiert wird. Diese Zeitdauer beträgt typischerweise weniger als 2 Sekunden. Die Verweilzeit der Feststoffe in der Reaktionszone liegt im Bereich von 5 bis 60 Sekunden vorzugsweise 10 bis 30 Sekunden. Ein neuer Aspekt dieser Reaktionszone der ersten Stufe liegt darin, dass die Verweilzeiten der Feststoffe und der Dampfphase unabhängig gesteuert werden können. Die meisten Wirbel- und Festbettverfahren sind so aufgebaut, dass die Feststoff-Verweilzeit und die Dampf-Verweilzeit nicht unabhängig gesteuert werden können, insbesondere bei relativ kurzen Dampf-Verweilzeiten. Es ist auch bevorzugt, dass die Verfahrenseinheit mit der kurzen Dampfkontaktzeit so betrieben wird, dass das Verhältnis der Feststoffe zu dem Einsatzmaterial im Bereich von 30 : 1, vorzugsweise 20 : 1, insbesondere 10 : 1 und am meisten bevorzugt 5 : 1 beträgt. Es sei darauf hingewiesen, dass das genaue Verhältnis von Feststoffen zu Einsatzmaterial hauptsächlich von der Wärmebilanzanforderung der Reaktionszone mit kurzer Dampfkontaktzeit abhängt. Das Assoziieren von Feststoffzu-Einsatzmaterial-Verhältnis mit Wärmebilanzanforderungen gehört zum Fachwissen von Fachleuten und wird hier daher nicht weiter ausgeführt. Ein Teil des Einsatzmaterials setzt sich in Form von verbrennbarem kohlenstoffhaltigem oder kohlenstoffartigem Material auf den Feststoffen ab. Demzufolge hat der verdampfte Anteil einen wesentlich niedrigeren Conradson-Kohlen stoff- und Metallegehalt, verglichen mit dem ursprünglichen Einsatzmaterial.
  • Feststoffe mit darauf abgesetztem kohlenstoffhaltigen oder kohlenstoffartigen Material werden aus der Reaktionszone 1 der ersten Stufe über Leitung 13 zu dem Bett aus Feststoffen 15 in Abstreifer 3 geleitet. Die Feststoffe gelangen abwärts durch den Abstreifer und passieren eine Abstreifzone im unteren Abschnitt, in der niedriger siedende Kohlenwasserstoffe und jegliche verbleibenden flüchtigen oder verdampfbaren Materialien durch Verwendung von Abstreifgas, vorzugsweise Wasserdampf, der über Leitung 17 in die Abstreifzone eingebracht wird, von den Feststoffen abgestreift werden. Die abgestreiften Feststoffe werden über Leitung 19 in Heberohr 21 geleitet, wo sie mit einem Hebemedium, wie Wasserdampf aus Leitung 23 und Rauchgas aus Brenner 25 über Leitung 42 in Heizer 4 überführt werden. Wärme wird durch Verwendung von Hilfsbrenner 25 bereitgestellt. Die Heizzone der ersten Stufe wird typischerweise mit einem Druck im Bereich von 0 bis 150 psig (0 bis 10,34 bar Überdruck), vorzugsweise einem Druck im Bereich von 15 bis etwa 45 psig (1,03 bis 3,10 bar Überdruck) betrieben. Obwohl in der Heizzone etwas kohlenstoffhatiger oder kohlenstoffartiger Rückstand von den Feststoffen abgebrannt wird, ist bevorzugt, dass nur eine Teilverbrennung des kohlenstoffhaltigen oder kohlenstoffartigen Rückstands stattfindet, so dass die Feststoffe nach Passieren des Heizers einen Wert als Brennstoff haben. Überschüssige Feststoffe können über Leitung 27 aus der Verfahrenseinheit entfernt werden. Rauchgas wird als Kopfprodukt über Leitung 29 aus Heizer 4 entfernt. Das Rauchgas kann durch ein Zyklonsystem (nicht gezeigt) geleitet werden, um den größten Teil der festen Feinteilchen zu entfernen. Entstaubtes Rauchgas wird vorzugsweise in einem Abfall-Wärmerückgewinnungssystem (nicht gezeigt) weiter abgekühlt, zur Entfernung von Verunreinigungen und teilchenförmigem Material gewaschen und kann in einen CO-Boiler (nicht gezeigt) geleitet werden, um Wasserdampf zu erzeugen.
  • Die verdampfte Fraktion aus der Reaktionszone der ersten Stufe wird über Leitung 11 zu dem Reaktor 2 der Reaktionszone der zweiten Stufe geleitet. Die Betriebstemperatur dieser Reaktionszone der zweiten Stufe liegt im Bereich von 700°C bis 1100°C, vorzugsweise 700°C bis 900°C. Beispiele für Reaktorkonstruktionen, die diese zweite Stufe ausmachen können, schließen ein Gegenstromgefäß ein, in dem Feststoffe abwärts fließen und Dämpfe an den sich abwärts bewegenden Feststoffen vorbei aufwärts fließen. Der Reaktor der zweiten Stufe kann auch (d. h. alternativ) ein Steigrohrreaktor sein, in dem sowohl die Feststoffe als auch der Dampf aufwärts fließen. Obwohl dieses Reak- tionsgefäß der zweiten Stufe eine beliebige Konstruktion sein kann, die kurze Dampfkontaktzeit ermöglicht, ist es besonders bevorzugt, dass es eine Gegenstromkonstruktion ist, wie bereits erörtert wurde. Die Dampfkontaktzeit dieser Reaktionszone beträgt vorzugsweise weniger als 1 Sekunde, insbesondere weniger als 0,5 Sekunden. Heiße Feststoffe werden über Leitung 33 aus einem Heizer der zweiten Stufe erhalten und fließen abwärts durch den Reaktor 2 der zweiten Stufe. Ihnen begegnet im Gegenstrom fließender Dampfproduktstrom aus der Reaktionszone 1 der ersten Stufe, wobei der Dampf über Leitung 11 in die Reaktionszone 2 der zweiten Stufe eingebracht wird. Überschüssige Feststoffe können über ein geeignetes Spülsystem, z. B. über Leitung 42, aus der zweiten Stufe entfernt werden. Heiße Feststoffe verlassen die Reaktionszone der zweiten Stufe und werden über Leitung 35 in Heberohr 37 geleitet, wo sie mit Wasserdampf, der über Leitung 39 injiziert wird, und heißes Rauchgas aus Hilfsbrenner 25 über eine geeignete Leitung, z. B. Leitung 44, in den Heizer 5 der zweiten Stufe transportiert werden. Kohlenwasserstoff im Leichtsiedebereich, vorzugsweise in der Dampfphase, kann über Leitung 40 in den oberen Abschnitt der Reaktionszone 2 der zweiten Stufe injiziert werden, um Reaktionsprodukte, abzuschrecken, um schädliches Sekundärcracken wesentlich zu verringern. Dies erfordert vorzugsweise eine Temperaturabnahme der Dampfphasenprodukte um 100 bis 200°C. Das Abschreckmedium kann jeder geeignete Kohlenwasserstoff sein, Beispiele hierfür schließen flüssiges Erdölgas und Destillate ein.
  • Reaktionsprodukte mit erheblichem Olefingehalt treten aus Reaktor 2 der zweiten Stufe über Leitung 41 aus und werden in Wäscher 6 geleitet, wo sie weiter auf Temperaturen abgeschreckt werden, die vorzugsweise unter 450°C und insbesondere unter 340°C liegen. Schwere Produkte einschließlich jeglicher teilchenförmiger Materialien werden über Leitung 43 entfernt und können in Reaktionszone 1 der ersten Stufe zurückgeführt werden. Leichte Produkte aus Wäscher 6 werden über Leitung 45 als Kopfprodukt entfernt. Der leichte Produktstrom enthält eine wesentliche Menge an Olefinen. Beispielsweise ist es typischerweise ein 510°C -Produktstrom und enthält 7 bis 10 Gew.% Methan, 12 bis 18 Gew.% Ethylen und 7 bis 12 Gew.% Propylen und 6 bis 9 Gew. ungesättigte C4-Verbindungen, wie Butene und Butadiene, bezogen auf das Gesamtgewicht des Einsatzmaterials.
  • Dieser verdampfte Anteil enthält eine wesentliche Menge an olefinischen Produkten, typischerweise im Bereich von 20 bis 50 Gew.%, vorzugsweise 25 bis 50 Gew.% und insbesondere 30 bis 50 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht des Produktstroms. Der Olefinanteil des Produktstroms, der durch Durchführung der vorliegenden Erfindung erhalten wird, kann typischerweise aus 5 bis 15 Gew.%, vorzugsweise 7 bis 10 Gew.% Methan, 10 bis 20 Gew.%, vorzugsweise 12 bis 18 Gew.% Ethylen und 5 bis 15 Gew.%, vorzugsweise 7 bis 12 Gew.% Propylen zusammengesetzt sein.
  • Das folgende Beispiel (das kein erfindungsgemäßes Beispiel ist) wird gegeben, um zu zeigen, dass ein Verfahrensmodus mit kurzer Kontaktzeit wichtig ist, um erhöhte Olefinausbeuten aus Rückstandeinsatzmaterialien zu erhalten.
  • Beispiel (nicht erfindungsgemäß)
  • Ein South Louisiana Vakuumrückstand wurde als Einsatzmaterial verwendet und wurde mit einer Zufuhrrate von 100 barrel/Tag in eine Wirbelschicht-Kokerpilotanlage mit kurzer Kontaktzeit eingespeist. Die Betriebstemperatur der Pilotanlage betrug 745°C bei einer Dampfverweilzeit von weniger als 1 Sekunde. Geschätzte Umwandlung und Produktausbeuten sind in der folgenden Tabelle I angegeben.
  • Tabelle I
    Figure 00130001

Claims (10)

  1. Zweistufiges Verfahren zur Herstellung von Ol-efinen aus Rückstandeinsatzmaterial, bei dem das Einsatzmaterial in zwei Stufen umgewandelt wird, wobei (A) eine erste Stufe zusammengesetzt ist aus: (i) einer Heizzone der ersten Stufe, in der kohlenstoffartige oder kohlenstoffhaltige Ablagerungen enthaltende Feststoffe von einer Abstreifzone erhalten und in Gegenwart von oxidierendem Gas erhitzt werden; (ii) einer Reaktionszone der ersten Stufe, die ein horizontales Bewegtbett aus aufgewirbelten heißen Feststoffen enthält, wobei die Reaktionszone bei einer Temperatur im Bereich von 500°C bis 600°C und unter Bedingungen betrieben wird, so dass die Feststoff-Verweilzeit und die Dampf-Verweilzeit unabhängig gesteuert werden, wobei die Dampf-Verweilzeit weniger als 2 Sekunden beträgt und die Feststoff-Verweilzeit im Bereich von 5 bis 60 Sekunden liegt; und (iii) einer Abstreifzone, durch die Feststoffe mit darauf befindlichen kohlenstoffhaltigen,oder kohlenstoffartigen Ablagerungen aus der Reaktionszone erhalten werden und in der niedriger siedende Kohlenwasserstoffe und flüchtige Materialien mit Abstreifgas gewonnen werden; und (B) eine zweite Stufe zusammengesetzt ist aus: (i) einer Heizzone der zweiten Stufe, in der kohlenstoffartige oder kohlenstoffhaltige Ablagerungen enthaltende Feststoffe von einer Reaktionszone der zweiten Stufe erhalten werden; (ii) wobei die Reaktionszone der zweiten Stufe mit einer Temperatur im Bereich von 700°C bis 1100°C und einer Dampf-Verweilzeit von weniger als 1 Sekunde betrieben wird, wobei das Verfahren umfasst: (a) Leiten des Rückstandeinsatzmaterials zu der Reaktionszone der ersten Stufe, in der es mit aufgewirbelten heißen Feststoffen kontaktiert wird, was zur Produktion einer verdampften Fraktion und einer Feststofffraktion mit Komponenten mit (hohem) Conradson-Kohlenstoff und darauf abgesetzten metallhaltigen Komponenten führt; (b) Abtrennen der verdampften Fraktion von der Feststofffraktion; (c) Leiten der Feststofffraktion in die Abstreifzone, in der niedrig siedende Kohlenwasserstoffe und flüchtiges Material davon durch Kontaktieren derselben mit Abstreifgas abgestreift werden; (d) Leiten abgestreifter Feststoffe in die Heizzone der ersten Stufe, wo sie in oxidierender Umgebung auf eine wirksame Temperatur erhitzt werden, die die Betriebstemperatur der Reaktionszone der ersten Stufe aufrechterhält, wenn die Feststoffe in die Reaktionszone der ersten Stufe geleitet werden; (e) Abtrennen von Rauchgas von den Feststoffen der Heizzone der ersten Stufe; (f) Zirkulieren heißer Feststoffe aus der Heizzone der ersten Stufe zu der Reaktionszone der ersten Stufe, wo sie mit mehr Rückstandeinsatzmaterial kontaktiert werden; (g) Leiten von verdampfter Fraktion der Reaktionszone der ersten Stufe zu der Reaktionszone der zweiten Stufe, wo sie mit heißen Feststoffen bei einer Temperatur im Bereich von 700°C bis 1100°C und einer Dampf-Verweilzeit von weniger als 1 Sekunde kontaktiert wird; (h) Abtrennen der Dampffraktion von der Feststofffraktion; (i) Leiten der Feststofffraktion zu einer Heizzone der zweiten Stufe, wo die Fraktion auf eine wirksame Temperatur erhitzt wird, die darauf befindliche kohlenstoffartige oder kohlenstoffhaltige Ablagerungen verbrennt und die Betriebstemperatur der Reaktionszone der zweiten Stufe aufrechterhält, wenn die Feststoffe in die Reaktionszone der zweiten Stufe geleitet werden, und (j) Zirkulieren von heißen Feststoffen aus der Heizzone der zweiten Stufe in die Reaktionszone der zweiten Stufe, wo sie mit dem Dampfprodukt aus der Reaktionszone der ersten Stufe kontaktiert werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das Dampfprodukt aus der Reaktionszone der zweiten Stufe auf eine Temperatur unterhalb derjenigen abgeschreckt wird, bei der Cracken in erheblichem Maße stattfindet, und Dampfphasenprodukt gewonnen wird, das wesentliche Mengen an Olefinen enthält.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, bei dem die Dampf-Verweilzeit der ersten Stufe weniger als 0,5 Sekunden beträgt.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem die Feststoff-Verweilzeit der Reaktionszone der ersten Stufe im Bereich von 10 bis 30 Sekunden liegt.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die Teilchen aus der Reaktionszone der ersten Stufe mit kurzer Dampfkontaktzeit mit Hilfe von mechanischen Mitteln aufgewirbelt werden.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, bei dem die mechanischen Mittel aus horizontal angeordneten Schnecken innerhalb des Reaktors bestehen.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die Reaktionszone der zweiten Stufe im Gegenstrommodus betrieben wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die Reaktionszone der zweiten Stufe unter Verwendung eines Steigrohrreaktors im Gleichstrommodus betrieben wird.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem das Einsatzmaterial ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Vakuumrückständen, atmosphärischen Rückständen, schwerem und getopptem Petrolrohöl, Pech, Asphalt, Bitumen, Teersandöl, Schieferöl, Schlamm, Schmutzölen, schweren kohlenwasserstoffhaltigen oder kohlenwasserstoffartigen Abfällen und Schmierstoffextrakten.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem das Rückstandeinsatzmaterial Vakuumrückstand ist.
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