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1. GEBIET
DER ERFINDUNG
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Die Erfindung ist auf Mittel gerichtet,
die bei der Beibehaltung der Farbwerte auf Geweben, die aus Zellulosefasern
gebildet sind, verwendet werden (Farbaufhellungsmittel) und auf
ein Verfahren zur Behandlung von solchen Geweben.
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2. HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Kleider, die aus Zellulosefasern
hergestellt sind, entwickeln beim Tragen und wiederholten Waschen häufig eine(n)
gräuliche(n)
Schleier oder Erscheinung. Dieser unerwünschte Effekt tritt insbesondere
bei mit dunklen Farben gefärbter
Kleidung zu Tage. Es wird angenommen, dass der gräuliche Schleier
zumindest teilweise durch Entstehung ungeordneter Fasern aufgrund
mechanischer Einwirkung verursacht wird. Die beim Waschen auftretende
mechanische Einwirkung zerreißt,
spaltet und/oder bricht die Fasern unter Bildung von oberflächlicher
Unordnung an der Oberfläche
der Stränge
oder Fäden,
aus denen die Bekleidung hergestellt ist. Sogar nach gründlichem
Waschen, wodurch aller gewöhnlicher
Schmutz, z. B. Protein, Öl,
Stärke
und Staub, entfernt wurde, sehen die Kleider verblasst und abgetragen
aus.
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US-Patent Nr. 4,738,682 offenbarte
ein Farbaufhellungsverfahren, das die Verwendung einer Zellulase
allein als ein Farbaufhellungsmittel umfasst. Wie hierin definiert,
ist ein „Farbaufhellungsmittel" ein Mittel, das
in der Konservierung oder Wiederherstellung des anfänglichen
Aussehens eines gefärbten
Gewebes über viele
Waschzyklen hinweg mittels Entfernen von Fusseln und Flusen von
der Oberfläche
der Bekleidung und/oder des Gewebes umfasst. In einem gewissen Ausmaß hat solch
ein Mittel das Aussehen der gewaschenen Gewebe gegenüber den
Geweben, die nicht mit dem Mittel behandelt wurden, verbessert.
Gefärbte
Gewebe, die mit flüchtigen
Farbstoffen, wie jenen, die zu der Farbstoffklasse der Direktfarbstoffe
gehören,
gefärbt sind,
entwickeln nach wiederholtem Waschen ein besonders verblasstes Aussehen
aufgrund des Farbstoffverlustes aus dem Gewebe. Der Farbstoffverlust
trägt zu
dem gealterten Aussehen des Gewebes bei. Durch Behandlung mit Zellulase
allein wird dieser Farbstoffverlust nicht beibehalten oder wettgemacht.
Daher existiert ein Bedarf für
ein verbessertes Mittel, welches das attraktive Aussehen von Geweben,
die nach häufigem
Waschen einen gräulichen
Schleier entwickelt haben, wirksamer wieder herstellen wird oder
das ursprüngliche Aussehen
von Geweben, die viele Male gewaschen worden sind, beizubehalten,
wodurch dem Konsumenten die Möglichkeit
eröffnet
wird, zu vermeiden, abgetragen aussehende, aber noch brauchbare
Zellulosegewebebekleidungen wegzuwerfen.
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Es wurde gefunden, dass manche Tenside
die Wirkung von Zellulase fördern.
Diese schließen
ethoxylierte C12-C20-Alkohole
oder Alkylphenole mit 10–100
Ethoxygruppen (WO 91/19794) ein. Es wurde berichtet, dass Polymere
aus einem oder mehreren Monomeren ausgewählt aus der Gruppe von Vinylpyrrolidon,
Vinylalkohol, Vinylcarboxylat (insbesondere Polyvinylacetat), Acrylamid,
löslichen
Acrylaten und Copolymeren von diesen (WO 91/19807) die enzymatische
Wirkung von Zellulase bei der Farbaufhellung von Textilien erhöhen. Allerdings
sind im Stand der Technik keine anderen Polymere bekannt, die eine
solche Verstärkungswirkung haben.
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Polymere wie Polyvinylpyrrolidon
sind im Stand der Technik bekannt, Teilchen in Lösung zu suspendieren und Farbstoffe
in Lösung
zu komplexieren, wodurch der Farbstofftransfer von einem Gewebe
auf ein anderes verhindert wird (V. B. Croud, The influence of washing
powder components on dye loss and dye fading, JSDC, 112 (1996) 117–122; F.
Runge et al., Binding equilibria of multiazo dyes with polymeric
dye transfer inhibitors, Berichte der Bunsen-Gesellschaft-Physical
Chemistry Chemical Physics, 100, Nr. 5 (1996) 661–670). Andere
Polymere, von denen berichtet wird, Farbstofftransferhemmung bereitzustellen,
sind Polyamin-N-Oxide
(WO 95/33028) und Kombinationen von Polyaminosäuren und Polyalkylenglycolen
(WO 95/16767), aber von diesen wurde nicht berichtet, dass sie das
Zellulasefarbaufhellungsleistungsverhalten verbessern.
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3. ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die Erfindung ist gerichtet auf ein
Farbaufhellungsverfahren umfassend das Behandeln eines gefärbten Gewebes
mit einer Zellulase und einem Polymer ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus einem Polyalkylenoxidpfropfpolymer, einem Polyaminosäurepolymer
und einem carboxylierten Polysaccharidpolymer in einer Menge, die
wirksam ist, die Farbe des Gewebes im Vergleich zu einem Gewebe,
das ohne Polymer aber mit Zellulase oder ohne Zellulase aber mit
Polymer behandelt wurde, nach mindestens einem Waschzyklus zu konservieren,
wobei das Polymer in einer Menge von 1–200 ppm Trockengewicht des
Polymers in einer wässrigen
Waschlösung
vorhanden ist.
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Es wurde überraschenderweise gefunden,
dass das Zusetzen von einem Polymer ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus einem Polyalkylenoxidpfropfpolymer, einem Polyaminosäurepolymer
und einem carboxylierten Polysaccharidpolymer die Farbaufhellungswirkung
einer Zellulase verstärkt.
Es wurde überraschenderweise
ferner gefunden, dass Zellulase die Farbaufhellungswirkung von Polymeren
wie Polyaminosäuren und
carboxylierten Polysacchariden verstärkt. Polyaminosäuren (
EP 612842 ) und carboxylierte
Polysaccharide (USP 3,723,322) sind im Stand der Technik als Waschmittelbuilder
bekannt, wo sie als Dispergiermittel und zur Komplexierung von Metallionen
wirken und die Waschmittelwirkung und Schmutzentfernung verbessern.
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Im Stand der Technik wurde ein Polyalkylenoxidpfropfpolymer
gefunden, das die Grauheit hemmt, d. h. die Wiederanlagerung von
Schmutzpartikeln und Fetten auf der Wäsche während des Waschens (US-Patent-Nrn
4,846,994 und 4,746,456), in Waschmittelzusammensetzungen (US-Patent-Nr.
4,874,537, WO 95/22593) oder als Antiknittermittel zum Färben, Aufhellen,
Bleichen oder Waschen von Textilien (US-Patent-Nr. 4,705,525). Polymere
von verestertem Polyalkylenglycolgerüst, die mit ethylenisch ungesättigten
Monomeren gepfropft sind, wurden auch als Färbeunterstützer (dying assistant) verwendet,
um einen erhöhten Farbstoffertrag
zu ergeben (USP 4,705,525).
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4. KURZE BESCHREIBUNG
DER FIGUREN
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1 zeigt
Celluzym 2,0 L dosiert in 2 g/L eines kommerziell erhältlichen
Pflegeleicht-Flüssigwaschmittels
(Soflan®,
Colgate-Palmolive), mit 0, 5 und 10 ppm SCOTEX XL nach 9 Mini-Terg
Wasch-/Trockenzyklen.
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5. AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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5.1 Gewebe
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Das Verfahren der Erfindung ist auf
gefärbte
Zellulosegewebe gerichtet, d.h. Gewebe mit einer anderen Farbe als
Weiß.
Die Wirkung ist am auffälligsten
auf Geweben dunkler Farben, insbesondere solchen, die mit flüchtigen
Farbstoffen, wie solchen, die zu der Farbstoffklasse der Direktfarbstoffe
gehören,
gefärbt
sind.
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5.2 Zellulase
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Die gemäß der vorliegenden Erfindung
zu verwendende Zellulase kann irgendeine Zellulase mit zellulolytischer
Aktivität
sein, d. h. sie hydrolysiert Zellulose entweder in dem sauren, neutralen
oder alkalischen pH-Bereich und mit Zellobiohydrolase-, exo-Zellobiohydrolasen-,
Endoglucanasen- und/oder β-Glucosidaseaktivität (Multikomponenten
oder Monokomponenten). Die Zellulase kann aus Pilzen oder Bakterien
sein, die erhältlich
oder isoliert und gereinigt sein können aus Mikroorganismen, die
bekannt sind, in der Lage zu sein, zellulolyti sche Enzyme zu produzieren,
z. B. Spezies von Humicola, Coprinus, Thielavia, Myceliopthora,
Fusarium, Myceliophthora, Acremonium, Cephalosporium, Scytalidium,
Penicillium oder Aspergillus (siehe zum Beispiel
EP 458162 ), insbesondere jene, die
aus einem Stamm ausgewählt
aus den Spezies Humicola insolens (reklassifiziert als Scytalidium
thermophilum, siehe zum Beispiel US-Patent-Nr. 4,435,307), Coprinus cinereus, Fusarium
oxysporum, Myceliophthora thermophila, Meripilus giganteus, Thielavia
terrestris, Acremonium sp., Acremonium persicinum, Acremonium acremonium,
Acremonium brachypenium, Acremonium dichromosporum, Acremonium obclavatum,
Acremonium pinkertoniae, Acremonium roseogriseum, Acremonium incoloratum
und Acremonium furatum produziert werden oder produzierbar sind;
vorzugsweise aus den Spezies Humicola insolens, DSM 1800, Fusarium
oxysporum, DSM 2672, Myceliophthora thermophila, CBS 117.65, Cephalosporium
sp., RYM-202, Acremonium sp., CBS 478.94, Acremonium sp., CBS 265.95,
Acremonium persicinum, CBS 169.65, Acremonium acremonium, AHU 9519,
Cephalosporium sp., CBS 535.71, Acremonium brachypenium, CBS 866.73,
Acremonium dichromosporum, CBS 683.73, Acremonium obclavatum, CBS
311.74, Acremonium pinkertoniae, CBS 157.70, Acremonium roseogriseum,
CBS 134.56, Acremonium incoloratum, CBS 146.62, und Acremonium furatum,
CBS 299.70H. Zellulase kann auch aus Trichoderma (insbesondere T.
viride, T. reesei und T. koningii), alkalophile Bacillus (siehe
zum Beispiel US-Patent-Nr. 3,844,890 und
EP 458162 ) und Streptomyces (siehe
zum Beispiel
EP 458162 )
erhältlich
sein.
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Die in dem Verfahren der vorliegenden
Erfindung verwendete Zellulase kann durch Fermentation des oben
genannten Mikrobenstammes auf einem Nährmedium enthaltend geeignete
Kohlenstoff- und Stickstoffquellen und anorganische Salze unter
Verwendung von Methoden, die im Stand der Technik bekannt sind,
hergestellt werden (siehe z. B. Bennett, J. W. und LaSure, L. (Hrsgb.),
More Gene Manipulations in Fungi, Academic Press, CA, 1991). Geeignete
Medien sind von kommerziellen Lieferanten erhältlich oder können gemäß veröffentlichten
Zusammensetzungen (z. B. in Katalogen der American Type Culture
Collection) zu bereitet werden. Die Temperaturbereiche und andere
Bedingungen, die für
die Kultivierung und Zellulaseproduktion geeignet sind, sind im
Stand der Technik bekannt (siehe z. B. Bailey, J. E., und Ollis,
D. F., Biochemical Engineering Fundamentals, McGraw-Hilf Book Company,
NY, 1986).
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Wie hierin definiert, bezeichnet
der Begriff „Fermentation" jedes beliebige
Verfahren zur Kultivierung einer Zelle, das zur Expression oder
Isolierung der Zellulase führt.
Fermentation mag kann daher verstanden werden als Schüttelflaschenkultivierung,
Klein- oder Groß-Maßstabsfermentation
(einschließlich
andauernder Chargen-, Chargen-beschickter- oder Festphasenfermentationen)
in Labor- oder industriellen Fermentem, durchgeführt in geeignetem Medium und
unter Bedingungen, die es erlauben, die Zellulase zu exprimieren oder
zu isolieren, zu umfassen.
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Die durch die oben beschriebenen
Verfahren hergestellte resultierende Zellulase kann aus dem Fermentationsmedium
mittels herkömmlicher
Techniken, einschließlich
aber nicht beschränkt
auf Zentrifugation, Filtration, Sprüh-Trocknung, Evaporation oder
Präzipitation,
gewonnen werden. Das gewonnene Protein kann dann weiter gereinigt
werden durch eine Vielzahl von chromatographischen Methoden, z.
B. Ionenaustauschchromatographie, Gelfiltrationschromatographie
oder Affinitätschromatographie.
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Alternativ kann die in dem Verfahren
der vorliegenden Erfindung verwendete Zellulase eine Monokomponente
sein, d.h. eine Komponente, die im Wesentlichen frei ist von anderen
Zellulasekomponenten, die gewöhnlich
in einem von einem gegebenen Mikroorganismus produzierten Zellulasesystem
vorkommen. Die einzelne Komponente kann eine rekombinante Komponente
sein, d. h., hergestellt durch Klonieren einer DNA-Sequenz, die
für die
einzelne Komponente kodiert und daraufhin die Zelle mit der DNA-Sequenz
transformiert wird und in einem Wirt exprimiert wird, vgl. z. B.
Internationale Patentanmeldungen WO 91/17243 und WO 91/17244. Weitere
Beispiele von Monokomponentenzellulasen schließen solche ein, die in JP-07203960-A und
WO-9206209 offenbart sind, sind aber nicht darauf beschränkt. Der
Wirt ist vorzugsweise ein heterologer Wirt, aber der Wirt kann unter
gewissen Umständen
auch ein homologer Wirt sein.
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Zellulase hydrolysiert Carboxymethylzellulose
(CMC), wodurch die Viskosität
des Inkubationsgemisches reduziert wird. Die resultierende Verminderung
der Viskosität
kann durch einen Vibrationsviskosimeter (z. B. MIVI 3000 von Sofraser,
Frankreich) bestimmt werden. Bestimmung der zellulolytischen Aktivität gemessen
bezüglich
Zellulase Viskosität
Einheit (Unit) Zellulaseviskositätseinheit
(Zellulase Viscosity Unit) (CEVU) kann gemäß dem unten beschriebenen Testverfahren
bestimmt werden.
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Das CEVU-Testverfahren quantifiziert
die Menge der katalytischen Aktivität, die in der Probe vorhanden
ist, durch Messen der Fähigkeit
der Probe, die Viskosität
einer Lösung
von Carboxymethylzellulose (CMC) zu reduzieren. Das Testverfahren
wird durchgeführt
bei 40°C;
pH 9,0; 0,1 M Phosphatpuffer; Zeit 30 Min.; CMC-Substrat (33,3 g/L
Carboxyrnethylzellulose Hercules 7 LFD); Enzymkonzentration etwa
3,3–4,2
CEVU/ml. Die CEVU-Aktivität
wird relativ zu einem benannten Enzymstandard, wie Celluzyme Standard
17-1194 (erhalten von Novo Nordisk A/S, Bagsvaerd, Dänemark)
berechnet.
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5.3 Polymere
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Die in dem Verfahren der vorliegenden
Erfindung verwendeten Polymere können
ein Polyethylenoxidpfropfpolymer, ein Polyaminosäurepolymer oder ein carboxyliertes
Polysaccharid sein.
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5.3.1 Polyalkylenoxidpfropfpolymer
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Die Polyalkylenoxidpfropfpolymere,
die in dem Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet werden,
sind in US-Patent-Nr. 4,846,994 und 4,746,456 be schrieben und beansprucht.
Diese Polymere können durch
Pfropfen eines (a) Polyalkylenoxidgerüsts mit einem Molekulargewicht
von etwa 300–100.000
mit (b) Vinylacetat, Vinylpropionat, Vinylestern von C2-C6-gesättigten
Monocarbonsäuren,
Methyl- und Ethylacrylat, Methyl- und Ethylmethacrylaten und ihren
Gemischen in einem Gewichtsverhältnis
von (a) zu (b) von etwa 1 : 0,2 bis etwa 1 : 10 erhalten werden.
Die Estergruppen können
partiell hydrolysiert sein, z. B. in einem Ausmaß von bis zu etwa 15%. In einer
bevorzugten Ausführungsform
hat das Polyalkylenoxid ein Molekulargewicht von etwa 1.000 bis
etwa 50.000 und das Gewichtsverhältnis
von Polyalkylenoxid zu gepfropftem/n Monomer(en) (b), vorzugsweise
Vinylacetat oder Vinylpropionat, ist von etwa 1 : 0,5 bis etwa 1
: 6.
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Das Polyalkylenoxid kann Einheiten
von Ethylenoxid, Propylenoxid und/oder Butylenoxid enthalten. In einer
bevorzugten Ausführungsform
ist das verwendete Polymer aus Ethylenoxid mit einem Molekulargewicht von
etwa 1.000–50.000
abgeleitet. Das gepfropfte Monomer ist Vinylacetat oder Vinylpropionat
und das Gewichtsverhältnis
von Polyethylenoxid zu gepfropftem Vinylmonomer ist von etwa 1 :
0,5 bis 1 : 6.
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Alternativ kann das Polyalkylenoxidpolymer
gemäß den im
US-Patent-Nr. 4,705,525 offenbarten Verfahren erhalten werden.
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5.3.2 Polyaminosäurepolymere
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In einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung wird die Polyaminosäure aus Asparaginsäure, Glutaminsäure oder
Kombinationen daraus hergestellt.
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Die Polyasparaginsäure und
wasserlöslichenSalze
daraus, die für
die vorliegende Erfindung nützlich sind,
können
durch die folgende Formel beschrieben werden:
(I)
wobei
m + n von etwa 5 bis etwa 85 ist, vorzugsweise von etwa 16 bis etwa
42, das Verhältnis
von α/β von 1/0 bis
0/1 (typischerweise 1/4 bis 4/1, in den meisten Fällen 1/3)
ist; und M Wasserstoff oder ein neutralisierendes Kation wie ein
Alkalimetall (z. B. Natrium oder Kalium) ist, Ammonium oder substituiertes
Ammonium (z. B. Mono-, Di- oder Triethanolammonium). Die α- und β-Blöcke in der
obigen Formel können
in der Zahl der sich wiederholenden Einheiten variieren und können zufällig entlang
der Kette verteilt sein. Die absolute Konfiguration über das
asymmetrische Kohlenstoffatom kann D oder L sein.
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Das Molekulargewicht von Polyaspartaten
hierin kann basierend auf der Säureform
von etwa 600 bis etwa 40.00 sein und ist vorzugsweise im Bereich
von etwa 1.000 bis etwa 10.000.
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Polyasparaginsäure kann gemäß bekannten
Verfahren hergestellt werden. Die Herstellung durch die Reaktion
von Maleinsäure
und Ammoniak wird in
US 4,438,461 beschrieben.
Andere Verfahren sind z. B. in Sandek et al., Biopolymers, Band
20, S. 1615 (1981) beschrieben.
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Ein Verfahren ist in
US 5,057,597 beschrieben, worin ein
bewegtes Flüssigbett
von unbehindert fließenden,
festen Asparaginsäurepartikeln
gebildet wird, dann auf 180°C
bis 250°C
erhitzt wird und für
eine Zeit gehalten wird, die ausreichend ist zum Polymerisieren
der Säure
und zum Vertreiben des Wassers, während gleichzeitig die durchschnittliche
Teilchengröße von etwa
150 μm oder
weniger beibehalten wird und ein Grad der Bewegung bereitgestellt
wird, der ausreicht, die Teilchen in einem im Wesentlichen unbehinderten
Fließzustand
zu halten. Das Produkt dieses Erhitzungsprozesses ist die wasserfreie
Polyasparaginsäure,
die dann aus dem verflüssigten
Bett gewonnen wird und mit einer wässrigen Base (z. B. wässriges
Natriumhydroxid) zu einem Polyaspartatsalz hydrolysiert wird. Dieser
Prozess produziert typischerweise Polyaspartatsalz (auf einer Säurebasis)
mit einem Molekulargewicht von etwa 1.600 bis etwa 3.600, d. h.
in der obigen Formel ist m + n von etwa 13 bis etwa 30. Falls erwünscht, kann
die Hydrolyse von wasserfreier Polyasparaginsäure in saurem Medium durchgeführt werden,
um Polyasparaginsäure
zu produzieren.
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Die Polyglutaminsäure und wasserlösliche Salze
davon können
durch die folgende Formel beschrieben werden:
wobei m + n, das Verhältnis von α/β und M die
oben geäußerte Bedeutung
für Polyasparaginsäure hat.
Die α- und β-Blöcke in der
obigen Formel können
in der Zahl der sich wiederholenden Einheiten variieren und können zufällig entlang
der Kette verteilt sein. Die absolute Konfiguration über das
asymmetrische Kohlenstoffatom kann D oder L sein.
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Das Molekulargewicht der Polyglutamate
kann hierin von etwa 700 bis etwa 40.000 betragen und ist vorzugsweise
in dem Bereich von etwa 1.000 bis etwa 10.000, basierend auf der
Säureform.
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Polyglutaminsäure kann gemäß bekannten
Verfahren hergestellt werden, ähnlich
denen, die für
Polyasparaginsäure
beschrieben wurden.
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Es ist bedacht, dass eine Polyaminosäure oder
ein wasserlösliches
Salz davon bestehend aus einer beliebigen Kombination von Asparaginsäureresten
und Glutaminsäureresten
mit einem Molekulargewicht von etwa 600 bis etwa 40.000, vorzugsweise
in dem Bereich von etwa 1.000 bis etwa 10.000, basierende auf der Säureform,
nützlich
in der vorliegenden Erfindung ist.
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5.3.3 Carboxylierte Polysaccharide
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Die carboxylierten Polysaccharide,
die in dem Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendet werden,
haben folgende Formel:
in der X ausgewählt ist
aus den freien Säure-
oder wasserlöslichen
Salzformen von -COOH, CH
2OH und CH
2OCH
2COOH und Y ausgewählt ist
aus -H und CH
2COOH, in welcher n eine ganze
Zahl in einem Bereich, dessen untere Grenze 10 ist und die obere
Grenze durch die Löslichkeitseigenschaften
in dem wässrigen
System bestimmt wird; der Grad der Substitution 1,0 bis 3,0 beträgt; und
das Äquivalenzgewicht
von 162 bis 220, berechnet als die Säureform, ist. Sie sind Derivate
von natürlichen
Polymeren wie carboxylierten Stärken,
Zellulosen und Alginaten.
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5.3.3 Farbaufhellmittel
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Zu einem Präparat können die Zellulase und das
Polymer entweder zusammen oder getrennt zugesetzt werden. In einer
bevorzugten Ausführungsform
wird die Zellulase und das Polymer zu einer wässrigen Waschlösung zugesetzt.
Beispiele von solchen Waschlösungen
sind in Abschnitt 5.4 (Waschmittelzusammensetzungen) offenbart.
Zellulase wird in einer Menge entsprechend etwa 0,0001–10 mg (berechnet
als reines Enzymprotein) der Zellulase pro Liter wässriger
Waschlösung
(Waschflüssigkeit)
oder vorzugsweise 0,001–5 mg
der Zellulase (berechnet als reines Enzymprotein) pro Liter der
wässrigen
Waschlösung
oder in einer Menge, die eine Aktivität in wässriger Waschlösung von
etwa 0,001–10.000
CEVU/L oder vorzugsweise etwa 1 bis 1.000 CEVU/L und noch bevorzugter
von etwa 5–200
CEVU/L ergibt, verwendet. Das Polymer wird in einer Menge entsprechend
etwa 1–200
ppm des Trockengewichts des Polymers in der wässrigen Waschlösung, vorzugsweise
etwa 1–50
ppm, verwendet. Das Enzym- und/oder Polymerpräparat kann ein wasserlöslicher
oder wasserdispergierbarer Feststoff, eine Flüssigkeit, eine nicht-wässrige Suspension
oder ein wasserlösliches verkapseltes
Produkt, insbesondere ein nicht-staubendes Granulat oder eine stabilisierte
Flüssigkeit
sein. Eine stabilisierte Flüssigkeit
ist gegen mikrobielle Infektion stabilisiert. Beispiele von stabilisierenden
Mitteln sind anorganische Salze, Zucker, organische Säuren, Antioxidantien.
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In einer Ausführungsform wird das Gewebe
mit Zellulase und Polymer während
der Handwäsche
behandelt. In einer weiteren Ausführungsform wird das Gewebe
während
entweder kommerzieller oder Haushalts-Maschinenwäschen mit Zellulase und Polymer
behandelt. Ein Waschzyklus dauert mindestens etwa 10 Minuten. In
einer Ausführungsform
dauert ein Waschzyklus von etwa 10 Minuten bis etwa 90 Minuten.
In einer bevorzugten Ausführungsform
dauert ein Waschzyklus von etwa 10 Minuten bis etwa 30 Minuten.
In einer Ausführungsform
können
die Zellulase und das Polymer vor dem Beginn des Waschzyklus und/oder
während des Waschzyklus
zugesetzt werden. Die vorteilhafte Wirkung des Zusetzens von Zellulase
plus Polymer wird mit einer zunehmenden Zahl von Waschzyklen zunehmend
verwirklicht. Der Wert der Behandlung mit Zellulase plus Polymer
ist es daher, das annehmbare Aussehen des Gewebes sogar nach vielen
Waschzyklen zu verlängern.
Optimale Waschergebnisse werden erhalten, wenn die Waschlösung innerhalb
des Bereiches von etwa pH 6–11,
vorzugsweise etwa pH 7–10
liegt; wenn die Temperatur in dem Bereich von etwa 5–95°C, vorzugsweise
etwa 25– 65°C liegt;
und bei einem Verhältnis
von Flüssigkeit
zu Gewebe von 5 : 1 bis 80 : 1, vorzugsweise etwa 10 : 1 bis 40
: 1.
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5.4 Waschmittelzusammensetzungen
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Gemäß der Erfindung können die
Zellulase und das Polymer typischerweise Bestandteile einer Waschmittelzusammensetzung
sein. Die Waschmittelzusammensetzung der Erfindung kann in jeglicher zweckmäßiger Form
sein, z. B. als Pulver, Körnchen,
Paste oder Flüssigkeit.
Nicht-staubende Granulate können
z. B. wie in US-Patent-Nr. 4,106,991 und 4,661,452 offenbart (beide
von Novo Industri A/S) produziert werden und können gegebenenfalls mittels
im Stand der Technik bekannter Verfahren beschichtet werden. Beispiele
von wachsartigen Beschichtungsmaterialien sind Poly(ethylenoxid)-Produkte
(Polyethylenglycol, PEG) mit mittleren Molekulargewichten von 1.000
bis 20.000; ethoxylierte Nonylphenole mit von 16 bis 50 Ethylenoxideinheiten;
ethoxylierte Fettalkohole, bei denen der Alkohol von 12 bis 20 Kohlenstoffatomen
enthält
und bei denen es 15 bis 80 Ethylenoxideinheiten gibt; Fettalkohole;
Fettsäuren;
und Mono- und Di- und Triglyceride von Fettsäuren. Beispiele von filmbildenden
Beschichtungsmaterialien, die für
die Anwendung bei Flüssigbetttechniken
geeignet sind, sind im Patent GB 1483591 beschrieben. Flüssige Enzympräparate können zum
Beispiel durch Zusatz eines Polyols wie Propylenglycol, eines Zuckers
oder Zuckeralkohols, Milchsäure
oder Borsäure
gemäß etablierten
Verfahren stabilisiert werden. Andere Enzymstabilisatoren sind im
Stand der Technik allgemein bekannt. Geschützte Enzyme können gemäß dem in
EP 238,216 offenbarten Verfahren
hergestellt werden. Ein Flüssigwaschmittel
kann wässrig
sein, typischerweise enthaltend bis zu 70% Wasser und 0–30% organisches
Lösungsmittel,
oder es kann vollständig
nicht-wässrig
sein.
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Die Waschmittelzusammensetzung umfasst
ein oder mehrere Tenside, von denen jedes anionisch, nicht-ionisch,
kationisch oder amphoterisch (zwitterionisch) sein kann. Das Waschmittel
wird gewöhnlich 0–50% anionischen
Tensids enthalten, wie lineares Alkylbenzolsulfonat (LAS), alpha-Olefinsulfonat
(AOS), Alkylsulfat (Fettalkoholsulfat) (AS), Alkoholethoxysulfat
(AEOS oder AES), sekundäre
Alkansulfonate (SAS), alpha-Sulfofettsäuremethylester, Alkyl- oder
Alkenylbemsteinsäure
oder Seife. Es kann ferner 0–40%
nicht-ionischen Tensids wie Alkoholethoxylat (AEO oder AE), Alkoholpropoxylat,
carboxylierte Alkoholethoxylate, Nonylphenylethoxylat, Alkylpolyglycosid,
Alkyldimethylaminoxid, ethoxyliertes Fettsäuremonoethanolamid, Fettsäuremonoethanolamid
oder Polyhydroxyalkylfettsäureamid
(z. B. wie in WO 92/06154 beschrieben) enthalten.
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Die Waschmittelzusammensetzung kann
zusätzlich
ein oder mehrere andere Enzyme wie Pullulanase, Esterase, Lipase,
Cutinase, Protease, andere Zellulase oder Peroxidase umfassen.
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Normalerweise enthält das Waschmittel
1–65%
eines Waschmittelbuilders oder Komplexierungsmittels wie Zeolit,
Diphosphat, Triphosphat, Phosphonat, Citrat, Nitriltriessigsäure (NTA),
Ethylendiamintetraessigsäure
(EDTA), Diethylentriaminpentaessigsäure (DTMPA), Alkyl- oder Alkenylbernsteinsäure, lösliche Silikate
oder geschichtete Silikate (z. B. SKS-6 von Hoechst).
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Die Waschmittelbuilder können in
Phosphor-enthaltende und nicht-Phosphorenthaltende Typen unterteilt
werden. Beispiele von Phosphor-enthaltenden anorganischen alkalischen
Waschmittelbuildern schließen die
wasserlöslichen
Salze, insbesondere Alkalimetallpyrophosphate, Orthophosphate, Polyphosphate
und Phosphonate ein. Beispiele von nicht-Phosphor-enthaltenden anorganischen
Buil dern schließen
sowohl wasserlösliche
Alkalimetallcarbonate, Borate und Silikate als auch geschichtete
Disilikate und die verschiedenen Typen von wasserunlöslichen
kristallinen oder amorphen Aluminiumsilikaten, von denen Zeolite
die am besten bekannten Vertreter sind, ein.
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Beispiele von geeigneten organischen
Buildern schließen
Alkalimetalle, Ammonium oder substituierte Ammoniumsalze von Succinaten,
Malonaten, Fettsäuremalonaten,
Fettsäuresulfonaten,
Carboxymethoxysuccinaten, Polyacetaten, Carboxylaten, Polycarboxylaten,
Aminopolycarboxylaten und Polyacetylcarboxylaten ein. Das Waschmittel
kann auch "unbuilt" sein d. h. im Wesentlichen
frei von Waschmittelbuildern.
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Das Waschmittel kann ein oder mehrere
Polymere umfassen. Beispiele sind Carboxymethylzellulose (CMC),
Poly(vinylpyrrolidon) (PVP), Polyethylenglycol (PEG), Poly(vinylalkohol)
(PVA), Polycarboxylate wie Polyacrylate, Polymaleate, Malein-/Acrylsäure-Copolymere
und Laurylmethacrylat-/Acrylsäure-Copolymere.
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Die Waschmittelzusammensetzung kann
zusätzlich
andere Bleichungsmittel des Chlor-Bromtyps oder des Sauerstofftyps
enthalten. Die Bleichungsmittel können beschichtet oder verkapselt
sein. Beispiele von anorganischen Chlor-Brom-Typ-Bleichen sind Lithium-, Natrium- oder
Calciumhypochlorit oder -hypobromit als auch gechlortes Trinatriumphosphat.
-
Beispiele von organischen Chlor-/Brom-Typ-Bleichen
sind heterozyklische N-Brom-
und N-Chlorimide wie Trichlorisocyan-, Tribromisocyan-, Dibromisocyan- und Dichlorisocyansäuren und
Salze davon mit wasser-solubilisierenden Kationen wie Kalium oder
Natrium. Hydantoinverbindungen sind auch geeignet. Das Bleichungssystem
kann ferner Peroxysäuren
des z. B. Amid-, Imid- oder Sulfontyps umfassen.
-
Die Enzyme der Waschmittelzusammensetzung
der Erfindung können
unter Verwendung herkömmlicher
Stabilisierungsmittel, z. B. eines Polyols wie Propylenglycol oder
Glycerin, eines Zuckers oder Zuckeralkohols, Milchsäure, Borsäure oder
eines Borsäurederivats
wie z. B. eines aromatischen Boratesters, stabilisiert werden und
die Zusammensetzung kann wie in z. B. WO 92/19709 und WO 92/19708
beschrieben formuliert werden. Die Enzyme der Erfindung können ferner
durch Zusatz reversibler Enzyminhibitoren stabilisiert werden, z.
B. des Proteintyps, wie in
EP
0 544 777 B1 beschrieben.
-
Das Waschmittel kann ferner andere
herkömmliche
Waschmittelbestandteile wie z. B. Gewebeconditioner einschließlich Lehme,
Dispergiermittelmaterial, Schaumverstärker/Schaum, Schaumunterdrücker, Antikorrosionsmittel,
schmutzlösende
Mittel, Antischmutzwiederanlagerungsmittel, Farbstoffe, Entwässerungsmittel,
Bakterizide, optische Aufheller oder Duftstoffe enthalten.
-
Der pH (gemessen in wässriger
Lösung
bei Einsatzkonzentration) wird üblicherweise
neutral oder alkalisch, z. B. im Bereich 7–11, liegen.
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6. BEISPIELE
-
6.1 Beispiel 1
-
Schwarzes Baumwollgewebe und grüne Baumwollsocken
werden getrennt in einer automatischen Trommelwaschmaschine für mindestens
sechzehn Mal bei pH 10 gewaschen, um ein beschleunigtes abgetragenes
Aussehen zu erhalten, das über
die Gewebeoberflächen
hinweg in jeder Charge einheitlich ist. Musterabschnitte von einheitlich
abgetragenem schwarzem Gewebe und einheitlich abgetragenen grünen Socken werden
einer Standardwaschladung zugegeben und wiederholt bei 50°C unter Verwendung
des Programms Nr. 1 einer Atlas KT233 Kombination Wasch/Trockenmaschine
gewaschen. Die Atlas KT233 ist eine vollautomatische Trommelwaschmaschine
wie die in G. Jakobi und A. Lohr, „Deter gents and Textile Washing", VCH Verlagsgesellschaft
mbH (1987), S. 206–208,
beschrieben. Ein kommerziell erhältliches
Pflegeleicht-Flüssig-Wäschewaschmittel
(Soflan
®,
Colgate-Palmolive) wird auf eine Konzentration von 5 g/L in Leitungswasser während jedem
Waschzyklus dosiert. Die Waschbedingungen sind die folgenden: Waschbedingungen
| Vorrichtung | Atlas KT233 Waschmaschine, Programm Nr.
1 |
| Waschvolumen | 20 L |
| Waschladung | 2,7 kg |
| Waschlösung | 5 g/L Soflan® Flüssigwäschewaschmittel |
| Wasch-pH | pH 8 |
| Wasserhärte | Leitungswasser (etwa 25 ppm) |
| Wasch-/Spültemperatur | 50°C/25°C |
| Wasch-/Spülzeit | 30 Min./45 Min. |
| Trockentemperatur | 50°C |
| Trockenzeit zwischen den Zyklen | 1 Stunde |
| Zahl der Zyklen | 14 |
-
Humicola-Zellulaseenzym (Celluzyme®,
Novo Nordisk A/S, US-Patent-Nr. 4,435,307), ausgedrückt in Zellulaseviskositätseinheiten
pro Liter (Zellulase Viscosity Units per Liter) der Waschlösung (CEVU/L)
und Pfropfpolymer des Vinylacetats auf Polyethylenoxid werden in
vier identischen Waschexperimenten wie folgt dosiert:
-
-
Nach vierzehn Zyklen wird das Aussehen
des schwarzen Gewebes und der grünen
Socken von einem Gremium von fünf
Personen getrennt beurteilt. Die Gremiumsmitglieder sind angewiesen,
die Gewebe unter Verwendung reduzierter Fusselbildung (reduzierte
Oberflächenfussel)
als das erste Kriterium zur Auswahl der besten Probe und unter Verwendung
der Farbbeibehaltung (verminderter Farbverlust) als das zweite Kriterium zur
Auswahl der besten Probe nach dem Rang einzustufen. Die Proben werden
nach dem Rang eingereiht und mit einer Nummer versehen, wobei „4" „am besten" und „1" „am
schlechtesten" entspricht.
Die Werte der fünf
verschiedenen Gremiumsmitglieder wurden gemittelt, um die folgenden
Ergebnisse zu liefern und lieferten die folgenden Ergebnisse:
-
Durchschnittlicher
Gremiumswert
-
Die Gremiumsmitglieder stuften die
Behandlung D, enthaltend sowohl das Polymer als auch die Zellulase,
einstimmig dem Rang nach vor der Behandlung C ein, enthaltend nur
die Zellulase, ein. Die Behandlungen C und D sind durchgängig besser
eingestuft als die Behandlungen A und B, die keine Zellulase enthielten.
-
6.2 Beispiel 2
-
Gewebe von Beispiel 1 werden weiteren
vierzehn Zyklen gewaschen mit zunehmenden Dosen von Humicola-Zellulase
und Polyethylenoxidpfropfpolymer gemäß den folgenden Behandlungen:
-
-
Die Gewebe wurden von den Gremiumsmitgliedern
wie in Beispiel 1 mit den folgenden Ergebnissen beurteilt:
-
Durchschnittlicher
Gremiumswert
-
Die Gremiumsmitglieder ordnen erneut
Behandlung D, enthaltend sowohl Polymer als auch Zellulase, dem
Rang nach einstimmig vor Behandlung C, enthaltend nur Zellulase,
ein. Die Behandlungen C und D werden dem Rang nach durchgängig besser
eingestuft als die Behandlungen A und B, die keine Zellulase enthielten.
-
6.3 Beispiel 3
-
Die Gewebe aus den Beispielen 1 und
2 werden auf verbessertes Gewebeaussehen mittels Instrumentenverfahren
beurteilt. Die Gewebefarbe wird mittels dem Macbeth Color Eye und
dem CIELAB Opponent-Color-Koordinatensystem instrumentell beurteilt.
In diesem System wird die Farbe durch die Werte L*, a* und b* beschrieben.
Die Helligkeit (Grauskala) wird durch L* beschrieben, welche 100
entspricht, wenn das gemessene Objekt weiß ist, und auf Null abnimmt,
wenn das gemessene Objekt schwarz ist. Rot-grün wird durch a* (rot-positiv,
grün-negativ) gemessen.
Gelb-blau wird durch b* (gelb-positiv, blau-negativ) gemessen. CIELAB-Messungen
werden nach 0, 7, 14, 21 und 28 Zyklen mit den folgenden Ergebnissen
durchgeführt:
-
-
Eine Änderung von a* zeigt eine Änderung
in der Originalfarbe des Gewebes an. Die Behandlung D, enthaltend
Polyethylenoxidpfropfpolymer und Zellulase, verursachte die geringste Änderung
bei a* was die beste Farbbeibehaltung ergab.
-
-
Eine Zunahme bei L* für ein dunkles
Gewebe weist auf eine Zunahme der Oberflächengrauheit hin. Die Behandlungen
C und D, enthaltend Zellulase, hatten ein sehr viel geringeres L*,
was eine bessere Farbeibehaltung anzeigt als die Behandlungen A
und B. Die Behandlung D, enthaltend Polyethylenoxidpfropfpolymer und
Zellulase, zeigte den geringsten Grad des Grauwerdens.
-
6.4 Beispiel 4
-
Musterabschnitte einheitlich abgetragenen
schwarzen Baumwollgewebes werden in einer Mini-Terg-O-Tometer Waschmaschine
gewaschen. Der Mini-Terg-O-Tometer
ist eine kleine Maßstabsversion
der Terg-O-Tometer-Testwaschmaschine, die in Jay. C. Harris, „Detergency
Evaluation and Testing",
Interscience Publishers Ltd. (1954) pp. 60–61 beschrieben wird. Die folgenden
Bedingungen wurden verwendet:
| Vorrichtung | Mini-Terg-O-Tometer |
| Becherglasgröße | 150 mL |
| Waschvolumen | 100 mL |
| Badverhältnis | 1 : 60 (g : mL) |
| Waschlösung | Phosphatpuffer |
| Wasch-pH | pH 7,8 |
| Wasserhärte | deionisiert |
| Wasch-/Spültemperatur | 40°C |
| Bewegung | 150 Oszillationen/Min. |
| Zeit | 30 Min. |
| Spülen | 7–15
Min. in kaltem Leitungswasser |
| Trocknen | 40 Min. heißes Rotationstrocknen |
| Zahl der Zyklen | 9 |
-
Die Waschlösung ist auf pH 7 eingestellter
0,05 M Phosphatpuffer. Jedes Becherglas enthielt zwei Musterabschnitte.
Kontrollmusterabschnitte werden mit 130 CEVU/L Humicola-Zellulase
(Celluzyme®,
Novo Nordisk A/S, Bagsvaerd, Dänemark)
dosiert. Testmusterabschnitte werden mit 130 CEVU/L Celluzyme® und 10
ppm Natriumalginatpolymer (SCOTEX XL, Pronova Biopolymer, Inc.,
Suite 201, 135 Commerce Way, Portsmouth, NH 03801) dosiert.
-
Die Gremiumsberuteilung der Kontroll-
und Testmusterabschnitte wird in einer Macbeth SpectraLight II Lichtkammer
unter Verwendung der "Cool
White" Beleuchtungseinstellung
durchgeführt.
Den Gremiumsmitgliedern werden die 4 Musterabschnitte (zwei Kontroll-
und zwei Testmusterabschnitte) gezeigt und sie werden angewiesen
sie in der Rangfolge von am besten bis am schlechtesten einzustufen.
Um eine Durchschnittsrangfolge zu erhalten, wird die Zahl "4" dem besten Musterabschnitt zugeordnet
und die Zahl "1" dem schlechtesten
Musterabschnitt. Die Werte der vier Gremiumsmitglieder werden gemittelt.
-
Die Instrumentenbeurteilung der Kontroll-
und Testmusterabschnitte wird unter Verwendung eines Macbeth Color
Eye 7000 durchgeführt.
Die Messungen werden auf der Vorder- und Rückseite eines jeden Musterabschnittes
vorgenommen. Delta Lx ist die durchschnittliche Differenz in L*
zwischen behandelten und Kontrollmusterabschnitten. Ein höherer Wert
für Delta
Lx entspricht einem "besseren", dunkleren, weniger grauen
Aussehen. Die Ergebnisse der Gremiumswerte und der Instrumentenbeurteilung
sind die folgenden:
-
-
Die Gremiumsmitglieder- und Instrumentenbeurteilung
stimmen überein,
dass die mit SCOTEX XL behandelten Testmusterabschnitte verglichen
mit der Kontrolle einen verbesserten Farbwert haben.
-
6.5 Beispiel 5
-
Musterabschnitte von einheitlich
abgetragenem schwarzem Baumwollgewebe werden in einer Mini-Terg-O-Tometer-Waschmaschine
unter Verwendung des in Beispiel 4 beschriebenen Mini-Terg-O-Tometer-Verfahrens
gewaschen. Die Waschlösung
ist auf pH 7 eingestellter 0,05 M Phosphatpuffer. Jedes Becherglas
enthielt zwei Musterabschnitte. Kontrollmusterabschnitte sind mit
130 CEVU/L Humicola-Zellulase (Celluzyme®, Novo
Nordisk A/S, Bagsvaerd, Dänemark)
dosiert. Testmusterabschnitte sind mit 130 CEVU/L Celluzyme® und
10 ppm eines Polymers von Vinylacetat gepfropft auf Polyethylenoxid
(Sokalan HP 22, BASF Corporation, Parsippany, NJ 07054) dosiert.
-
Die Gremiums- und Instrumentenbeurteilung
werden wie in Beispiel 4 durchgeführt. Die Ergebnisse erscheinen
unten:
-
-
Die Gremiumsmitglieder- und Instrumentenbeurteilung
stimmen überein,
dass die mit Sokalan HP22 behandelten Testmusterabschnitte verglichen
mit der Kontrolle einen verbesserten Farbwert haben.
-
6.6 Beispiel 6
-
Musterabschnitte von einheitlich
abgetragenem schwarzem Baumwollgewebe werden in einer Mini-Terg-O-Tometer-Waschmaschine
unter Verwendung des in Beispiel 4 beschriebenen Mini-Terg-O-Tometer-Verfahrens
gewaschen. Die Waschlösung
ist auf pH 7 eingestellter 0,05 M Phosphatpuffer. Jedes Becherglas
enthielt zwei Musterabschnitte. Kontrollmusterabschnitte sind mit
130 CEVU/L Humicola-Zellulase (Celluzyme®, Novo
Nordisk A/S, Bagsvaerd, Dänemark)
dosiert. Testmusterabschnitte sind mit 130 CEVU/L Celluzyme® und
10 ppm Natriumsalz der Poly-L-asparaginsäure (Molekulargewicht 8,5–11,1 kDa,
Kat. Nr. P-5387, SIGMA
Chemical Company, P. O. Box 14508, St. Louis, MO 63178) dosiert.
-
Die Gremiums- und Instrumentenbeurteilungen
werden wie in Beispiel 4 durchgeführt. Die Ergebnisse erscheinen
unten:
-
-
Die Gremiumsmitglieder- und Instrumentenbeurteilungen
stimmen überein,
dass die mit Polyaspartatpolymer behandelten Testmusterabschnitte
verglichen mit der Kontrolle einen verbesserten Farbwert haben.
-
6.7 Beispiel 7
-
Musterabschnitte von einheitlich
abgetragenem schwarzem Baumwollgewebe werden in einer Mini-Terg-O-Tometer-Waschmaschine
unter Verwendung des in Beispiel 4 beschriebenen Mini-Terg-O-Tometer-Verfahrens
gewaschen. Die Waschlösung
ist auf pH 7 eingestellter 0,05 M Phosphatpuffer. Jedes Becherglas
enthielt zwei Musterabschnitte. Kontrollmusterabschnitte sind mit
130 CEVU/L Humicola-Zellulase (Celluzyme®, Novo
Nordisk A/S, Bagsvaerd, Dänemark)
dosiert. Testmusterabschnitte sind mit 130 CEVU/L Celluzyme® und
10 ppm Natriumsalz der Poly-L-asparaginsäure (Molekulargewicht 8,5–11,1 kDa,
Kat. Nr. P-5387, SIGMA
Chemical Company, P. O. Box 14508, St. Louis, MO 63178) und 10 ppm
Polyethylenglycol (Molekulargewicht 7–9 kDa, P. E. G. 8000, Kat.
Nr. BP233-1, FisherBiotech, Fair Lawn, NJ 07410) dosiert.
-
Die Gremiums- und Instrumentenbeurteilungen
werden wie in Beispiel 4 durchgeführt. Die Ergebnisse erscheinen
unten:
-
-
Die Gremiumsmitglieder- und Instrumentenbeurteilungen
stimmen überein,
dass die mit Polyaspartatpolymer und Polyethylenglycol behandelten
Testmusterabschnitte verglichen mit der Kontrolle einen verbesserten
Farbwert haben.
-
6.8 Beispiel 8
-
Musterabschnitte von einheitlich
abgetragenem schwarzem Baumwollgewebe werden in einer Mini-Terg-O-Tometer-Waschmaschine
unter Verwendung des in Beispiel 4 beschriebenen Mini-Terg-O-Tometer-Verfahrens
gewaschen. Die Waschlösung
ist auf pH 7 eingestellter 0,05 M Phosphatpuffer. Jedes Becherglas
enthielt zwei Musterabschnitte. Kontrollmusterabschnitte sind mit
10 ppm Natriumalginatpolymer (SCOTEX XL, Pronova Biopolymer, Inc.,
Suite 201, 135 Commerce Way, Portsmouth, NH 03801) dosiert. Testmusterabschnitte
sind mit 10 ppm SCOTEX XL und zunehmenden Dosen von Humicola-Zellulase
(Celluzyme®,
Novo Nordisk A/S, Bagsvaerd, Dänemark)
dosiert.
-
Die Instrumentenbeurteilung der Kontroll-
und Testmusterabschnittfarbe wird unter Verwendung eines Macbeth
Color Eye 7000 durchgeführt.
Die Messungen werden auf der Rück-
und Vorderseite eines jeden Musterabschnittes durchgeführt. Delta
Lx ist die durchschnittliche Differenz von L* zwischen dem behandelten und
den Kontrollmusterabschnitten. Ein höherer Delta-Lx-Wert entspricht
einem „besseren", dunkleren, weniger
grauen Aussehen. Ergebnisse erscheinen unten:
| Zellulasedosis (CEVU/L) | Delta Lx |
| 0 | –0,76 |
| 30 | 0,72 |
| 130 | 2,11 |
-
Die Instrumentenbeurteilungen zeigen,
dass die mit Zellulase behandelten Testmusterabschnitte verglichen
mit der Kontrolle einen verbesserten Farbwert haben.
-
6.9 Beispiel 9
-
Musterabschnitte von einheitlich
abgetragenem schwarzem Baumwollgewebe werden in einer Mini-Terg-O-Tometer-Waschmaschine
unter Verwendung des in Beispiel 4 beschriebenen Mini-Terg-O-Tometer-Verfahrens
gewaschen. Die Waschlösung
ist auf pH 7 eingestellter 0,05 M Phosphatpuffer. Jedes Becherglas
enthielt zwei Musterabschnitte. Kontrollmusterabschnitte sind mit
10 ppm eines Polymers von Vinylacetat gepfropft auf Polyethylenoxid
(Sokalan HP 22, BASF Corporation, Parsippany, NJ) dosiert. Testmusterabschnitte
sind mit 10 ppm Sokalan HP 22 und zunehmenden Dosen von Humicola-Zellulase
(Celluzyme®,
Novo Nordisk A/S, Bagsvaerd, Dänemark)
dosiert.
-
Die instrumentelle Beurteilung der
Kontroll- und Testmusterabschnittfarbe wird wie in Beispiel 8 beschrieben
durchgeführt.
Die Ergebnisse erscheinen unten:
| Zellulasedosis (CEVU/L) | Delta Lx |
| 0 | 0,30 |
| 30 | 1,20 |
| 130 | 2,41 |
-
Die Instrumentenbeurteilungen zeigen,
dass die mit Zellulase behandelten Testmusterabschnitte verglichen
mit der Kontrolle einen verbesserten Farbwert haben.
-
6.10 Beispiel 10
-
Musterabschnitte von einheitlich
abgetragenem schwarzem Baumwollgewebe werden in einer Mini-Terg-O-Tometer-Waschmaschine
unter Verwendung des in Beispiel 4 beschriebenen Mini-Terg-O-Tometer-Verfahrens
gewaschen. Die Waschlösung
ist auf pH 7 eingestellter 0,05 M Phosphatpuffer. Jedes Becherglas
enthielt zwei Musterabschnitte. Kontrollmusterabschnitte sind mit
10 ppm Natriumsalz der Poly-L-asparaginsäure (Molekulargewicht 8,5–11,1 kDa,
Kat. Nr. P-5387,
SIGMA Chemical Company, P. O. Box 14508, St. Louis, MO 63178) dosiert.
Testmusterabschnitte sind mit 10 ppm Poly-L-asparaginsäure und
zunehmenden Dosen von Humicola-Zellulase (Celluzyme®, Novo
Nordisk A/S, Bagsvaerd, Dänemark)
dosiert.
-
Die Instrumentenbeurteilung von Kontroll-
und Testmusterabschnittfarbe wird wie in Beispiel 8 beschrieben
durchgeführt.
Die Ergebnisse erscheinen unten:
| Zellulasedosis (CEVU/L) | Delta Lx |
| 0 | 0,55 |
| 30 | 1,18 |
| 130 | 2,34 |
-
Die Instrumentenbeurteilungen zeigen,
dass die mit Zellulase behandelten Testmusterabschnitte verglichen
mit der Kontrolle einen verbesserten Farbwert haben.
-
6.11 Beispiel 11
-
Musterabschnitte von einheitlich
abgetragenem schwarzem Baumwollgewebe werden in einer Mini-Terg-O-Tometer-Waschmaschine
unter Verwendung des in Beispiel 4 beschriebenen Mini-Terg-O-Tometer-Verfahrens
gewaschen. Die Waschlösung
ist auf pH 7 eingestellter 0,05 M Phosphatpuffer. Jedes Becherglas
enthielt zwei Musterabschnitte. Kontrollmusterabschnitte sind mit
10 ppm Natri umsalz der Poly-L-asparaginsäure (Molekulargewicht 8,5–11,1 kDa,
Kat. Nr. P-5387,
SIGMA Chemical Company, P. O. Box 14508, St. Louis, MO 63178) und
10 ppm Polyethylenglycol (Molekulargewicht 7–9 kDa, P. E. G. 8000, Kat.
Nr. BP233-1, FisherBiotech, Fair Lawn, NJ 07410) dosiert. Testmusterabschnitte
sind mit 10 ppm Poly-L-asparaginsäure, 10 ppm P. E. G. 8000 und
zunehmenden Dosen von Humicola-Zellulase (Celluzyme®, Novo
Nordisk A/S, Bagsvaerd, Dänemark)
dosiert.
-
Die Instrumentenbeurteilung von Kontroll-
und Testmusterabschnittfarbe wird wie in Beispiel 8 beschrieben
durchgeführt.
Die Ergebnisse erscheinen unten:
| Zellulasedosis (CEVU/L) | Delta Lx |
| 0 | 0,65 |
| 30 | 1,38 |
| 130 | 2,20 |
-
Die Instrumentenbeurteilungen zeigen,
dass die Testmusterabschnitte, die mit Zellulase behandelt wurden,
gegenüber
der Kontrolle einen verbesserten Farbwert haben.
-
6.12 Beispiel 12
-
Musterabschnitte von einheitlich
abgetragenem schwarzem Baumwollgewebe werden in einer Mini-Terg-O-Tometer-Waschmaschine
unter Verwendung des in Beispiel 4 beschriebenen Mini-Terg-O-Tometer-Verfahrens
gewaschen. Die Waschlösung
ist 2 g/L eines kommerziellen Pflegeleicht-Flüssigwäschewaschmittels (Soflan®,
Colgate-Palmolive). Der Wasch-pH beträgt 8–9. Testrnusterabschnitte sind
mit Natriumalginatpolymer (SCOTEX XL® von
Pronova Biopolymer, Inc., Suite 201, 135 Commerce Way, Portsmouth,
NH 03801) dosiert. SCOTEX XL ist ein Beispiel eines carboxylierten
Polysaccharids. SCOTEX XL ist ein natürlich vorkommendes lineares
Alginatcopolymer, das aus Meeresalgen gewonnen wird, umfasst in
der Natriumsalzform der β-D-Mannuronsäure und
mittels (1 > 4) glycosidische
Bindung verbundenen α-L-Guluronsäureeinheiten.
Behandelte und Kontrollmusterabschnitte werden paarweise von sechs
Gremiumsmitgliedern beurteilt. Die Gremiumsmitglieder werden angewiesen,
den „besten" Musterabschnitt
eines jeden Paares auszuwählen. Um
eine Durchschnittsrangfolge zu erhalten, wurde die Nummer „ 2" den Musterabschnitten,
die als „beste" klassifiziert wurden,
zugeordnet, und die Nummer „1" wurde den Musterabschnitten,
die als „schlechter" klassifiziert wurden,
zugeordnet. Die Werte wurden gemittelt. Die Ergebnisse sind die
folgenden:
-
-
In jedem Falle sind die mit Natriumalginat
behandelten Musterabschnitte in der Rangordnung besser eingestuft
als die ohne Natriumalginat behandelten Musterabschnitte, wenngleich
die SCOTEX-behandelten Musterabschnitte mit geringfügig geringeren
Mengen der Zellulase dosiert werden.
-
Die Gremiumsergebnisse stimmen mit
den Instrumenten-Farbbeurteilungen der behandelten Musterabschnitte überein,
die als Delta Lx ausgedrückt
werden. Zu nehmendes Delta Lx entspricht einem „besseren", dunkleren, weniger grauen Aussehen.
-
-
Weitere Ergebnisse sind in 1 gezeigt. Es scheint, dass
SCOTEX XL ein signifikant erhöhtes Farbaufhellungsleistungsverhalten
in dem europäischen
Typ des Flüssigwäschewaschmittels
ergibt. SCOTEX XL scheint auch die Wirkung von Zellulase zu verstärken.
-
Die hier beschriebene und beanspruchte
Erfindung ist im Umfang nicht durch die hier offenbarten Ausführungsformen
beschränkt,
da diese Ausführungsformen
als Veranschaulichungen verschiedener Aspekte der Erfindung beabsichtigt
sind. Beliebige äquivalente
Ausführungsformen
sind beabsichtigt, innerhalb des Umfangs der Erfindung zu liegen.
Tatsächlich
werden dem Fachmann viele Modifikationen der Erfindung zusätzlich zu
den hierin gezeigten und beschriebenen aus der vorliegenden Beschreibung
ersichtlich werden. Solche Modifikationen sind auch beabsichtigt,
in den Bereich der beigefügten
Ansprüche
zu fallen.
-
Verschiedene Referenzen wurden hier
zitiert, deren Offenbarung per Referenz in ihrer Gesamtheit inkorporiert
werden.