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DE69720366T2 - Luftreifen mit Wülsten zur Erleichterung des Demontierens - Google Patents

Luftreifen mit Wülsten zur Erleichterung des Demontierens

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Publication number
DE69720366T2
DE69720366T2 DE1997620366 DE69720366T DE69720366T2 DE 69720366 T2 DE69720366 T2 DE 69720366T2 DE 1997620366 DE1997620366 DE 1997620366 DE 69720366 T DE69720366 T DE 69720366T DE 69720366 T2 DE69720366 T2 DE 69720366T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bead
tire
wall
axially
radially
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE1997620366
Other languages
English (en)
Other versions
DE69720366D1 (de
Inventor
Pedro Costa Pereira
Jacques Pradelle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie Generale des Etablissements Michelin SCA
Original Assignee
Compagnie Generale des Etablissements Michelin SCA
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Publication date
Application filed by Compagnie Generale des Etablissements Michelin SCA filed Critical Compagnie Generale des Etablissements Michelin SCA
Publication of DE69720366D1 publication Critical patent/DE69720366D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69720366T2 publication Critical patent/DE69720366T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C15/00Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap
    • B60C15/0009Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap features of the carcass terminal portion
    • B60C15/0018Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap features of the carcass terminal portion not folded around the bead core, e.g. floating or down ply
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D2/00Special techniques in artistic painting or drawing, e.g. oil painting, water painting, pastel painting, relief painting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
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    • B60C15/02Seating or securing beads on rims
    • B60C15/024Bead contour, e.g. lips, grooves, or ribs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C15/00Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap
    • B60C15/06Flipper strips, fillers, or chafing strips and reinforcing layers for the construction of the bead
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C15/00Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap
    • B60C15/06Flipper strips, fillers, or chafing strips and reinforcing layers for the construction of the bead
    • B60C15/0603Flipper strips, fillers, or chafing strips and reinforcing layers for the construction of the bead characterised by features of the bead filler or apex

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Reifen. Mehr im einzelnen betrifft sie ein vervollkommnetes Konzept ihrer Wülste, das dazu bestimmt ist, ihre Demontage zu erleichtern.
  • Man kennt die Rolle der Wülste der Reifen: es handelt sich darum, das "Ankoppeln" des Reifens auf der Felge sicherzustellen, auf der er montiert ist. Zu diesem Zweck stoßen alle Karkassenseile auf den unteren Teil des Wulstes, wo sie fest verankert sind, damit die Karkasse im Betrieb den Zugkräften widersteht.
  • Außer den Belastungen aufgrund der eigentlichen, genannten Benutzung des Reifens muß dieser außerdem in der Lage sein, einer unbestimmten Anzahl von Demontagen unterzogen zu werden, die von erneuten Montagen gefolgt werden, um dann mit der Benutzung fortzufahren.
  • Die Demontage verlangt besonders, daß man eine recht hohe Kraft auf den Wulst auf Höhe der umgeschlagenen Felgeneinfassung oder genau über dieser aufbringt. Diese Kraft wird parallel zur Drehachse gerichtet und wird üblicherweise durch einen Stößel auf die aufeinanderfolgenden Abschnitte des Umfangs des entsprechenden Wulstes aufgebracht, und zwar in Kreisbogen von ungefähr 60 Grad. Dies ist die erste Phase der Demontage, deren Ziel es ist, die Klemmung auf den Wulst aufzuheben, das heißt, ihn zu veranlassen, seinen Sitz oder die radial innere Wand zu verlassen, indem man ihn von der Felgenumrandung entfernt und ihn bis zur mittigen Höhlung der Felge mitnimmt. Während dieser ersten Phase wird der Wulst des Reifens verhältnismäßig lokalisierten und sehr hohen Dehnkräften unterzogen.
  • Dann verwendet man im allgemeinen Hebel, um den Wulst zu zwingen, die Umrandung der Felge zu überqueren. Im Fall der einstückigen Felgen (der weitaus häufigste Fall für Pkws) ist die Form der Felge tatsächlich so konzipiert, daß sie die Montage und Demontage dank einer Ovalverformung des Wulstes gestattet, ohne dessen Umfang zu erhöhen. Dies bedingt besonders die Konstruktion der mittigen Montagehöhlung und der Umrandungen, die seitlich die Felge begrenzen und die Montagelage des Wulstes definieren. Während dieser zweiten Phase erfährt der Wulst eine Gesamtverformung, die deutlich weniger schädlich ist als die Spannungen, die während der ersten Phase auftreten.
  • Es ist durchaus bekannt, daß eine Demontage, die unter wenig sorgfältigen Bedingungen durchgeführt wird, den Wulst irreversibel beschädigen kann (Brüche der Karkassenseile, Risse der inneren Wulstspitze, die üblicherweise durch einen Höcker bzw. Hump zurückgehalten wird, usw.), und zwar aufgrund lokalisierter bzw. örtlicher und erheblicher Dehnungskräfte, die während der ersten Phase der Demontage auftreten.
  • Dies kann stattfinden, wenn man den Wulst von seiner Klemmung auf einmal mit dem Stößel lösen will, indem man eine örtliche, erhöhte Versetzung des Wulstes in Bezug auf die Felgenkrempe aufbringt. Nach einigen Monaten oder Jahren der Benutzung ist es üblich, daß die Wülste kräftig gegen die Sitze und Krempen der Felge anhaften. Demzufolge zieht diese erhebliche und örtliche Versetzung besonders eine Dehnung der Länge der Drähte der Wulstkerne nach sich, die irreparable Schäden am Wulst des Reifens herbeiführen kann.
  • Das Dokument JP 58-4608 präsentiert einen Reifen, dessen Wulstabschnitt, der dazu bestimmt ist, in Berührung mit dem Sitz einer Felge zu gelangen, mit einer porösen Schicht aus Polytetrafluorethylen verkleidet ist. Diese Schicht hat zum Zweck, das Aufsetzen des Reifens auf der Felge zu erleichtern. Die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1 entsprechen diesem Stand der Technik.
  • Die Erfindung hat eine Vervollkommnung der Wülste eines Reifens zum Ziel, die dazu bestimmt ist, seine aufeinanderfolgenden Demontagen zu erleichtern, ohne seine Wülste zu beschädigen und ohne Gebrauchsleistungen zu opfern.
  • Erfindungsgemäß ist ein Reifen, der einen Scheitel und Flanken aufweist, die durch Wülste verlängert sind, die eine innere Höhlung definieren, wobei jeder Wulst auf der radial inneren Seite durch eine radial innere Wand, die einen axial äußeren Abschnitt und einen axial inneren Abschnitt aufweist, wobei die genannte Wand im wesentlichen kegelstumpfförmig ist und dazu bestimmt ist, auf einer Felge zu ruhen, und auf der Seite der inneren Höhlung des Reifens durch eine axial innere Wand begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gleitschicht den axial inneren Abschnitt der radial inneren Wand und mindestens den radial untersten Abschnitt der axial inneren Wand abdeckt.
  • Die Gleitschicht verkleidet nur den axial inneren Abschnitt der radial inneren Wand, das heißt, den Abschnitt dieser Wand, der auf der Seite der inneren Höhlung des Reifens angeordnet ist. Diese Beschränkung ist sehr wesentlich, um die Benutzungseigenschaften des Reifens nicht zu verschlechtern, besonders die Wirksamkeit der "Humps" gegen das Lösen der Reifen, und um jegliche Drehung auf der Felge zu vermeiden.
  • Bevorzugt erstreckt sich der axial innere Abschnitt, der durch die genannte Gleitschicht abgedeckt ist, radial über eine Länge von mindestens 10 mm.
  • Während einer Demontage des Reifens wird der Wulst unter Wirkung des Demonfiagewerkzeugs (des Stößels) eine Schwenkbewegung beginnen, die auf die Verbindungszone zwischen der axial inneren Wand und der radial inneren Wand des Wulstes zentriert ist. Die Amplitude dieser Schwenkbewegung ist eine Funktion der Drehsteifigkeit des Wulstes. Im häufgsten Fall eines drehsteifen Wulstes ist die Schwenkbewegung sehr begrenzt. Diese Bewegung induziert indessen eine Erhöhung der Berührungsdrücke in der Zone der radial inneren Wand, die der Höhlung des Reifens nächstgelegen ist, einer Zone, die die Gleitschicht umfaßt, sowie eine Verringerung der Klemmkräfte zwischen dem Rest der radial inneren Wand und der Felge. Demzufolge werden die Kräfte aufgrund der Klemmung des Wulstes auf der Felge hauptsächlich in einer Zone übertragen, wo der Gleitbeiwert zwischen der radial inneren Wand und der Felge sehr gering ist, was erheblich das Lösen des Wulstes und das Überspringen des Hump erleichtert sowie erheblich den Wert des von der Klemmung gelösten Kreisbogens des Wulstes um einen gegebenen Wert der Versetzung erhöht, die vom Stößel herbeigeführt wird.
  • In dem Fall, in dem der Reifen Wülste mit geringer Drehsteifigkeit aufweist, können die durch den Stößel übertragenen Kräfte eine vollständige Schwenkbewegung herbeiführen und die axial innere Wand des Wulstes in Berührung mit der Felge bringen. Wie die axial innere Wand des Wulstes ist auch sie mit einer Gleitschicht bedeckt, und die Berührungszone zwischen dem Wulst und der Felge bietet von neuem einen geringen Reibungsbeiwert, was das Lösen des Wulstes und das Überspringen des Hump erleichtert und wie schon vorher merklich den Wert des Kreisbogens des von der Klemmung gelösten Wulstes um einen gegebenen Wert der Versetzung erhöht, die vom Stößel aufgebracht wird.
  • So verringert, wie die Architektur des Wulstes auch sein mag, die Anwesenheit der Gleitschicht die Dehnungen, die auf die Drähte des Wulstkerns während einer Demontage aufgebracht werden, was die Gefahr ihrer Beschädigung begrenzt.
  • Die Gleitschicht hat die Funktion, für einen niedrigen Reibungsbeiwert zwischen dem Wulst und der Felge während der gesamten Lebensdauer des Reifens zu sorgen. Diese Schicht kann besonders aus einer Gummizunge auf der Grundlage von Dimethylsiloxan gebildet sein, wie es durch die Patentanmeldung JP 4-40208 vorgeschlagen ist.
  • Bevorzugt ist die Gleitschicht durch die Migration einer Verbindung an die Oberfläche gebildet, die in der Kautschukmischung nahe den abgedeckten Abschnitten der radial und axial inneren Wände der Wülste vor an der Oberfläche liegt.
  • Die Verbindung, die in der Kautschukmischung nahe den Abschnitten der Wände des Wulstes vorliegt, die von der Gleitschicht abgedeckt sind, kann ein Fettsäureamid und bevorzugt ein Ölsäureamid sein.
  • Unter diesen hat ein Ethylen-bis-oleamid den Vorzug, eine erhöhte Schmelztemperatur zu haben und so der Gleitschicht nach ihrer Bildung durch Migration eine gute Stabilität zu verleihen.
  • Die Kautschukmischung weist mindestens ein Elastomer auf, das unter Naturkautschuk, Polybutadien, SBR und Butylkautschuk ausgewählt ist, wobei der Gehalt an Butylkautschuk kleiner oder gleich 50 Teile auf hundert Gewichtsteile Elastomer ist, sowie mindestens 3 Teile der Verbindung auf hundert Teile Elastomer.
  • Die Erfindung wird mit Hilfe der nachfolgenden Beschreibung noch besser verstanden, die nicht einschränkend vorgelegt ist und sich auf die beigefügte Zeichnung bezieht, in der:
  • - Fig. 1 ein Schnitt eines Wulstes gemäß der Erfindung ist;
  • - Fig. 2 schematisch den Wulst der Fig. 1 während der Demontage darstellt;
  • - Fig. 3 eine schematische Darstellung ähnlich der der Fig. 2 in den Fällen einer Demontage unter härteren Bedingungen ist;
  • - Fig. 4 schematisch mit teilweise erfolgter Umklappung die Entwicklung der Lage des Wulstes in Funktion seiner Winkellage darstellt; und
  • - Fig. 5 die Zuordnung zwischen der mittleren Dehnung, die auf einen Wulstkern in Funktion des Lösewinkels aufgebracht wird, und den Wert der Versetzung des Wulstes darstellt.
  • Fig. 1 stellt in Schnitt ein Beispiel eines Wulstes 3 eines Reifens 1 nach der Erfindung dar. Dieser Wulst 3 hat einen Aufbau, der erst kürzlich in der Patentanmeldung EP 0 582 196 vorgeschlagen wurde. Dieser Wulst 3 weist nicht den üblichen Umschlag der Karkasse um einen Wulstkern auf. Stattdessen sind an der Verankerungsstelle die Karkassen-Verstärkungselemente 11 in einer Ausrichtung angeordnet. Wenn man sich die Anordnung der Gesamtheit dieser Elemente 11 im Raum vorstellt, dann bilden diese näherungsweise im Inneren der Ausrichtung den Teil eines Kegelstumpfes mit einer Achse, die mit der Drehachse des Reifens zusammenfällt. Die Karkassen-Verstärkungselemente 11 grenzen seitlich an drei Stapel 12, 13 und 14 aus Verstärkungselementen 15 an, die sich in Umfangsrichtung erstrecken. Diese Stapel sind zum Beispiel durch spulenförmiges Aufwickeln hergestellt. Der Stapel 12 ist auf der Seite der inneren Höhlung 6 des Reifens angeordnet, auf die Karkassen-Verstärkungselemente 11 bezogen. Die Stapel 13 und 14 sind auf der Außenseite des Reifens gelegen. Die gummihaltigen Mischungen, die zwischen den Stapeln 12, 13 und 14 sowie den Karkassen-Verstärkungselementen 11 angeordnet sind, stellen die Aufnahme der Kräfte zwischen den Verstärkungselementen 11, 12, 13 und 14 sicher, die zueinander senkrecht angeordnet sind.
  • Der Wulst ist durch eine radial innere Wand oder einen Sitz 4 im wesentlichen kegelstumpfförmig begrenzt, der dazu bestimmt ist, auf der radial äußeren Wand oder dem Sitz 16 einer Felge 17 zu ruhen (siehe Fig. 2). Diese Wand 4 ist zweigeteilt, mit einem axial äußeren Abschnitt auf der Seite der Außenseite des Reifens und einem axial inneren Abschnitt 9 auf der Seite der inneren Höhlung des Reifens, Der Wulst ist auch auf der Seite der inneren Höhlung 6 des Reifens 1 durch eine axial innere Wand 5 begrenzt, sowie auf der Seite der Außenseite des Reifens durch eine axial äußere Wand 18. Eine Gummi- bzw. Kautschukmischung 8 ist nahe dem Abschnitt 9 des Sitzes 4 auf der Seite der inneren Höhlung 6 des Reifens 1 sowie am radial tiefsten Abschnitt 10 der axial inneren Wand 5 angeordnet. Der Wulst 3 wird radial durch die Flanke 2 des Reifens 1 verlängert.
  • Diese Kautschukmischung 8 hat eine völlig übliche Rezeptur, ausgenommen, daß sie außerdem eine teilweise lösliche Verbindung aufweist, die zur Oberfläche der Abschnitte 9 und 10 hin wandert, um eine Gleitschicht 7 zu bilden. Diese Verbindung ist in einem Anteil enthalten, der gleich oder größer 3 Gew.-% ist (Teile auf hundert Gewichtsteile Elastomer). Es ist zu vermerken, daß diese Verbindung nur sehr wenig in einer Kautschukmischung auf der Grundlage von Butylkautschuk löslich ist. Im Fall, in dem die Mischung 8 Butylkautschuk enthält, ist es demnach notwendig, den maximalen Gehalt an Butylkautschuk auf 50 Gew.-% zu begrenzen.
  • Diese Zusammensetzung ist zum Beispiel ein Ethylen-bis-oleamid (Crodamide ® EBO). Die Migration an die Oberfläche dieser Verbindung gestattet es, eine stabile Gleitschicht zu erhalten, die einen besonders niedrigen Reibungsbeiwert aufweist, der kleiner ist als 0,1.
  • Der Sitz 4 hat eine axiale Länge b. diese Länge wird in den Fig. 1 und 2 definiert als der Abstand, der axial das Ende der axial inneren Wand 5 von der Zone 26 der axial äußeren Wand 18 trennt, die dazu bestimmt ist, auf dem radialen Abschnitt 27 der Felgenkrempe 25 angeordnet zu werden. Die axiale Länge a des Abschnitts 9, der nahe der Kautschukmischung 8 angeordnet und so mit einer Gleitschicht 7 verkleidet ist, liegt so in der Größenordnung von 3 bis 4 mm. Diese Länge a muß auf etwa das Viertel der axialen Länge b des Sitzes 4 begrenzt werden, um die Leistungen des Reifens im Einsatz nicht zu verschlechtern, besonders die das Ablösen verhindernde Wirkung des Hump 29, und um jede Drehung auf der Felge zu vermeiden.
  • Die radiale Höhe der Kautschukmischung 8 längs der axial inneren Wand 5 liegt hier in der Größenordnung von 10 mm. Diese Höhe kann sehr variabel sein, in Abhängigkeit von der Drehsteifigkeit des betrachteten Wulstes. Sie ist bevorzugt umso höher, je geringer die Drehsteifgkeit des Wulstes des Reifens ist.
  • Fig. 2 stellt das Phänomen der Schwenkbewegung des Wulstes 3 während der ersten Phase der Demontage, nämlich des Lösens des Wulstes 3 von der Krempe 25 und des Sitzes 16 von der Felge 17, dar. In dieser Figur sind die Stapel 12, 13 und 14 schematischer dargestellt, ohne, wie in Fig. 1, die in Umfangsrichtung verlaufenden Verstärkungselemente 15 zu unterscheiden.
  • Der Reifen 1 ist in der Position I auf der Felge 17 montiert. In der Position II sieht man, daß der der Wulst 3, nachdem er einer Versetzung d unterzogen wurde, das heißt, einer axialen Verlagerung des Wulstes mit einer Länge d, teilweise derart gekippt ist, daß alleine die Verbindungszone 28 zwischen der axial inneren Wand 5 und dem Ende des Sitzes 4 in Berührung mit der Felge 17 steht. Diese Zone 28 ist mit einer Gleitschicht 7 abgedeckt, die aus der Verbindung gebildet ist, die vorher beschrieben wurde. Demzufolge ist der Reibungsbeiwert zwischen dem Wulst und der Felge sehr niedrig, was das Lösen des Wulstes erleichtert.
  • In Fig. 3 sieht man einen Wulst 3, der vollkommen im Verlauf eines Lösevorganges verschwenkt wurde, der unter härteren Bedingungen durchgeführt wurde. In diesem Fall entspricht die Berührungszone zwischen dem Wulst 3 und der Felge 17 dem radial tiefsten Abschnitt 10 der axial inneren Wand 5 des Wulstes 3. Diese Zone ist durch die Gleitschicht 7 gut geschmiert, und das Lösen ist so noch erleichtert.
  • Fig. 4 stellt schematisch die Abwicklung bzw. Entwicklung der Lage des Wulstes 3 in Bezug auf die Krempe 25 der Felge 17 während der ersten Phase der Demontage dar. In dieser schematischen Darstellung sieht man zwei äußere Profile der Felge 17 mit einem Wulst 3 in Anlage gegen den Hump 29, den Sitz 16 und die Krempe 25. Dies entspricht der Lage I der Fig. 2. Die Mitte der schematischen Darstellung entspricht in der Zone A der Aufbringung eines Stößels gegen den Wulst 3, wobei sich diese Zone über einen Bogen von etwa 60 Grad erstreckt. In dieser Zone ist ein Wulst 3 in umgekehrter Position dargestellt. Dies entspricht der Position II der Fig. 2. Man nennt "Versetzung des Wulstes relativ zur Felgenkrempe" den Abstand dieses Wulstes von seiner Anfangsposition in Anlage gegen des Sitz und die Krempe der Felge. Diese schematische Darstellung der Fig. 4 stellt die Zone B des gelösten Wulstes dar, das heißt, den Bogen, den der Wulst von seiner Anfangsposition entfernt ist, sowie den Verlauf der Versetzung in Abhängigkeit der Winkellage, bezogen auf den Stößel. Man nennt diesen Bogen 2a.
  • Fig. 5 stellt den Verlauf der Dehnung ε (in %) der Drähte eines Wulstkerns in Funktion vom Lösewinkel α (dieser Winkel entspricht der Hälfte des Winkels des Bogens des Umfangs des Wulstes, der wirksam gelöst ist; α ist in Grad) und der Versetzung d (in Millimeter) dar, die auf den Wulst durch den Stößel aufgebracht werden (siehe Fig. 4).
  • Ein angenäherter Wert dieser Dehnung für Werte des Winkels α kleiner als 90 Grad ist durch die folgende Formel gegeben, wo R dem Radius des Wulstkerns entspricht:
  • Wenn man als gegeben nimmt, daß die Versetzung sehr leicht 40 mm erreicht, sieht man auf diesen Kurven, daß es zum Begrenzen der Dehnung, die vom Wulstkern oder von den in Umfangsrichtung verlaufenden Verstärkungselementen erfahren wird, auf Werte von weniger als 4% wünschenswert ist, daß der Wert der Winkel α 60 Grad erreicht.
  • Reifen mit Wülsten, die eine Gleitschicht nach der Erfindung aufwiesen, wurden getestet. Für diese Reifen wurden, mit einer Versetzung von 40 mm, Werte von α gemessen, die größer als 60º waren.

Claims (8)

1. Reifen (1), der einen Scheitel und Flanken (2) aufweist, die durch Wülste (3) verlängert sind, die eine innere Höhlung (6) definieren, wobei jeder Wulst (3) auf der radial inneren Seite durch eine radial innere Wand (4), die einen axial äußeren Abschnitt und einen axial inneren Abschnitt (9) aufweist, wobei die genannte Wand (4) im wesentlichen kegelstumpfförmig ist und dazu bestimmt ist, auf einer Felge (17) zu ruhen, und auf der Seite der inneren Höhlung (6) des Reifens (1) durch eine axial innere Wand (5) begrenzt ist, wobei der genannte Wulst ein Material (8) nahe einem Abschnitt der Wände des genannten Wulstes aufweist, und zwar derart, daß die Außenoberfläche des genannten Materials (8) eine Gleitschicht (7) bildet, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Material L- förmig neben dem axial inneren Abschnitt (9) der radial inneren Wand (4) und mindestens dem radial untersten Abschnitt (10) der axial inneren Wand (5) angeordnet ist.
2. Reifen (1) nach Anspruch 1, worin der axial innere Abschnitt (9) der radial inneren Wand (4), der durch die genannte Gleitschicht (7) abgedeckt ist, sich axial über eine Länge a erstreckt, die kleiner als an Viertel der axialen Länge b der genannten, radial inneren Wand (4).
3. Reifen (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, worin der Abschnitt (10) der axial inneren Wand (5), der von der genannten Gleitschicht (7) abgedeckt ist, sich radial über eine Länge von mindestens 10 mm erstreckt.
4. Reifen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin die Gleitschicht (7), die die Abschnitte (9, 10) abdeckt, durch Migration einer Verbindung an die Oberfläche gebildet ist, die in der Kautschukmischung (8) nahe den genannten Abschnitten (9, 10) vorliegt.
5. Reifen (1) nach Anspruch 4, worin die genannte Verbindung ein Fettsäureamid ist.
6. Reifen (1) nach Anspruch 5, worin die genannte Verbindung ein Ölsäureamid ist.
7. Reifen (1) nach Anspruch 6, worin die genannte Verbindung ein Ethylen-bis-oleamid ist.
8. Reifen (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, worin die genannte Kautschukmischung (8) mindestens ein Elastomer aufweist, das unter Naturkautschuk, Polybutadien, SBR und Butylkautschuk ausgewählt ist, wobei der Gehalt an Butylkautschuk kleiner oder gleich 50 Teile auf hundert Gewichtsteile Elastomer ist, sowie mindestens 3 Teile der Verbindung auf hundert Gewichtsteile Elastomer.
DE1997620366 1996-10-30 1997-10-21 Luftreifen mit Wülsten zur Erleichterung des Demontierens Expired - Lifetime DE69720366T2 (de)

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DE1997620366 Expired - Lifetime DE69720366T2 (de) 1996-10-30 1997-10-21 Luftreifen mit Wülsten zur Erleichterung des Demontierens

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