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DE69720315T2 - Vorrichtung um eine Pumpe gegen Trockenlaufen zu schützen - Google Patents

Vorrichtung um eine Pumpe gegen Trockenlaufen zu schützen Download PDF

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DE69720315T2
DE69720315T2 DE69720315T DE69720315T DE69720315T2 DE 69720315 T2 DE69720315 T2 DE 69720315T2 DE 69720315 T DE69720315 T DE 69720315T DE 69720315 T DE69720315 T DE 69720315T DE 69720315 T2 DE69720315 T2 DE 69720315T2
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/02Stopping, starting, unloading or idling control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
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  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung einer Pumpe, welche Wasser (oder eine andere Flüssigkeit) an eine Zapfstelle liefert, und zum Schutz der Pumpe – durch Verhinderung ihres Betriebs – für den Fall, dass kein Zufluss an Wasser (oder einer ähnlichen Flüssigkeit) zur Pumpe erfolgt. Bekannte Ausführungen von Vorrichtungen dieser Art sind komplex, teuer und nicht besonders zuverlässig, insbesondere deswegen, weil bei ihnen mehrere elektrische Mechanismen Anwendung finden, deren Funktionsweise garantiert werden muss, um wirkungsvolle Ergebnisse zu erreichen.
  • Zum Beispiel werden in den Patenten EP 0 219 360 und US 5,259,733 zwei elektrische Schalter verwendet, die von zwei Magneten betätigt werden, deren Wirkungsfelder, wenn sie zusammengebracht werden, die Funktionsweise der Vorrichtungen stören. Das Patent EP 0 321 376 verwendet einen von zwei Magneten betätigten elektrischen Schalter, wobei ein Schalter eingespart wird, aber dennoch zwei Magnetfelder erforderlich sind, die auch zusammengebracht werden. Im Gegensatz dazu erreicht die vorliegende Vorrichtung einen hohen Grad an Einfachheit mit dem Ergebnis, dass sie zuverlässiger und billiger ist; auch werden mit der vorliegenden Vorrichtung weitere Nachteile der Vorrichtungen des Standes der Technik beseitigt, und sie bietet auch weitere Vorteile, die im folgenden Text deutlich werden.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist von der Art, welche umfasst: einen Durchflussregler mit einem Gleiter, deren Bewegungen vom Volumenstrom der Flüssigkeit (gegen eine entgegen gerichtete Wirkung, die durch die Schwerkraft oder auf irgend eine andere Weise erzeugt wird), abhängt und die mit einer elektronischen Schaltung verbunden ist, welche einen Näherungsschalter mit einem Stellglied für das Öffnen und Schließen von besagter Schaltung aufweist; eine Kammer mit veränderlichem Volumen, welche in dem Flüssigkeitspfad zwischen einem Rückschlagventil und dem Durchflussregler ausgebildet ist und eine flexible Wand aufweist, die mit federnden Mitteln oder mit etwas Gleichwertigem in Verbindung steht, was die Tendenz hat, das Kammervolumen zu verringern; und Mittel für das unverzügliche Anlaufen der Pumpe, wenn der Druck in der Kammer unter einen bestimmten Schwellenwert fällt. Nach der Erfindung zeichnet sich die besagte Vorrichtung dadurch aus, dass sie einen einzelnen elektrischen Schalter mit nur einem Magnet und einem Nockenprofil enthält, welches untrennbar mit besagter flexibler Wand verbunden ist und welches nur in dem Fall, wo kein Zufluss an unter Druck stehender Flüssigkeit zur besagten Kammer erfolgt, auf den beweglichen Gleiter des Durchflussreglers wirkt, um ihn in derselben Richtung zu verschieben, in der der besagte Gleiter durch die durch den besagten Durchflussregler tretende Strömung verschoben wird. Durch dieses Mittel wird die Pumpe eingeschaltet, bis der Maximaldruck, der durch die Pumpe selbst erzeugt wird, in besagter Kammer wiederhergestellt ist, wenn die Abnahme des Druckes auf eine kleine Leckstelle strömungsseitig hinter der Vorrichtung zurückzuführen ist; wohingegen in dem Fall, wo der Druck in besagter Kammer kontinuierlich fällt, weil kein Zufluss an Wasser (oder einer anderen Flüssigkeit) zur Pumpe erfolgt, besagtes Nockenprofil sich weiter bewegt und aufhört, auf besagte Gleitvorrichtung zu wirken, und die Pumpe gestoppt wird.
  • In der Praxis kann das besagte Nockenprofil zwei gegenüberliegende Flanken an den gegenüberliegenden Seiten einer Spitze haben; die Flanke, die zuerst auf den beweglichen Gleiter des Durchflussreglers wirkt, verschiebt besagten Gleiter und startet die Pumpe, wohingegen beim Fehlen des Zuflusses zur Pumpe die Spitze sich vorbei bewegt, was bewirkt, dass der Durchflussregler in seine Ausgangsstellung zurück kehrt, wodurch die Pumpe abgeschaltet wird.
  • Die Vorrichtung kann ebenfalls einen manuell gesteuerten Rückstellschalter parallel zu dem elektrischen Stellglied enthalten.
  • Die Erfindung wird besser verstanden, wenn man die Beschreibung und den beigefügten Zeichnungssatz betrachtet, wobei der Letztere eine praktische, nicht einschränkende Ausführungsform der Erfindung darstellt. Im Zeichnungssatz bedeuten:
  • 1 zeigt einen Längsschnitt der Vorrichtung in dem Zustand, in welchem der Hahn geschlossen und die Pumpe ausgeschaltet ist, wobei die Vorrichtung unter Druck steht und keine Strömung erfolgt;
  • 2 zeigt den Zustand, wenn der Hahn geöffnet und die Pumpe in Betrieb ist, wobei die Vorrichtung unter Druck steht und Strömung erfolgt;
  • 3 zeigt den Zustand, wenn bei Vorhandensein kleinerer Leckstellen der Druck wieder hergestellt ist;
  • 4 zeigt den Zustand, wo der Hahn offen und die Pumpe wegen fehlender Strömung und fehlendem Druck abgestellt ist, was dadurch verursacht wird, dass kein Zufluss von Wasser oder einer anderen Flüssigkeit zur Pumpe erfolgt;
  • 5 zeigt in stark vereinfachter Form ein elektrisches Schaltbild, welches einen festen Bestandteil der Vorrichtung zur Pumpensteuerung darstellt;
  • 6 zeigt eine Möglichkeit, in welcher die Vorrichtung installiert werden kann;
  • 7 zeigt eine Variante im selben Zustand wie in 1; und
  • 8, 9, 10 und 11 zeigen einzeln ein Detail von besagter Variante und die Schnitte längs IX–IX von 8 sowie längs X–X und XI–XI von 9.
  • In Übereinstimmung mit dem beigefügten Zeichnungssatz ist 1 eine Kammer mit veränderlichem Volumen, welche zum Teil durch eine zylindrische Wand 2 mit einem geschlossenen Endstück 5 und durch eine Kapsel, die ringsherum eine flexible Wand 9 hält und spannt, festgelegt wird. In der zylindrischen Wand sind ein Zuflussstutzen 10 und ein Abflussstutzen 12 ausgebildet. Der Stutzen 10 ist mit einer elektrisch betriebenen Versorgungspumpe P verbunden, währenddessen der Abflussstutzen 12 mit der Zapfstelle verbunden ist (2 und 6). Der Zuflussstutzen 10 ist mit einem Verlängerungsstück 10A verbunden, welches einen Lagersitz für ein Rückschlagventil 14 bildet, wobei letzteres pilzförmig ausgebildet und mit einer Dichtung versehen ist, welche auf den flachen Lagersitz wirkt. Der Abflussstutzen 12 ist mit einem Verlängerungsstück 12A verbunden, welches ein Gleitlager für einen beweglichen Gleiter 16B bildet mit einem Kopf 16C, der mit dem Sitz 16A und mit einer endständigen Nase 16E innerhalb der Kammer in Wechselwirkung steht; das Ganze bildet einen Durchflussregler, der die allgemeine Bezugszahl 16 trägt.
  • Die zwei Verlängerungsstücke 10A und 12A vervollständigen zusammen mit dem geschlossenen Endstück 5 die Festlegung der Kammer mit veränderlichem Volumen. Zusammen mit der Wand 2 und einem Deckel 4 legt das besagte geschlossene Endstück 5 ein Gehäuse 18 fest, welches für die Aufnahme einer elektronischen Schaltung 20, zu der ein Näherungsschalter 20 gehört, geeignet ist. Besagter Schalter kann durch einen Magneten 22 aktiviert werden, der in den beweglichen Gleiter 16B des Durchflussreglers eingebaut ist; beim Bewegen aus einer in 1 dargestellten Nah-Stellung in eine in 2 dargestellte Fern-Stellung (und umgekehrt) löst der Magnet 22 ein Start- (und Stop-) Signal an die Pumpe durch besagten (ebenfalls in 5 schematisch angegebenen) Näherungsschalter 20A aus, welcher mit einer Verzögerungsvorrichtung 20B für die Verzögerung des Öffnens der Aktivierungsschaltung der elektrischen Pumpe P verbunden ist. In der Zeichnung ist ebenfalls ein manueller Steuerschalter 24 zu erkennen, welcher parallel zum Stellglied 20C eingebaut ist, um die Pumpe nach einem durch das Fehlen von Wasser oder einer anderen bereitzustellenden Flüssigkeit verursachten Stillstand zu starten, wie später noch erläutert wird.
  • Die flexible Wand 9 ist zentral eingepasst zwischen einer vorderseitigen Erweiterung 26A und einer rückseitigen Erweiterung 26B, die Bestandteile eines beweglich geführten Gleitelementes 26 sind, welches geführt wird von einem rückseitigen Gleitlager 7A, das in der Kapsel 7 ausgebildet ist, und von einem vorderseitigen Gleitlager 5A, das in dem geschlossenen Endstück 5 ausgebildet ist und das die Kammer 1 mit veränderlichem Volumen vom Gehäuse 18 der elektronischen Schaltung 20 abteilt. Das bewegliche geführte Gleitelement 26 steht unter dem Druck einer Feder 28, welche auf die Erweiterung 26B wirkt und gegen die Innenseite der Kapsel 7 zurückwirkt, und zwar auf solch eine Art und Weise, dass auf die flexible Wand 9 in einer Richtung eingewirkt wird, die das Bestreben hat, das Volumen der Kammer 1 mit veränderlichem Volumen zu verringern.
  • Innerhalb der Kammer 1 mit veränderlichem Volumen hat der Stempelteil des geführten Gleitelementes 26 ein in Richtung des Abflussstutzens 12 zeigendes Nockenprofil 30 mit zwei gegenüberliegenden Flanken (vorderseitig 30A und rückseitig 30B); das Nockenprofil 30 überlappt mit seinen zwei Flanken die endständige Nase 16E des beweglichen Gleiters 16B des Durchflussreglers 16. Das Nockenprofil 30 kann, während es mit seinem beweglichen geführten Gleitelement 26 entlang gleitet, den beweglichen Gleiter 16B von der Aktivstellung des Magneten 22 am Näherungsschalter 20A (1) in eine Stellung verschieben, d. h. anheben, die, unter den Bedingungen des Normalbetriebes, von besagtem Schalter 20A entfernt ist (3). Die Verschiebung des beweglichen Gleiters 16B des Durchflussreglers 16 aus der besagten unteren Stellung, in welcher der Magnet 22 aktiv auf den Näherungsschalter 20A wirkt, in eine Stellung des besagten beweglichen Gleiters, in welcher der Magnet 22 aufhört, aktiv auf den Näherungsschalter zu wirken, wird jedoch durch die Strömung zwischen dem Zuflussstutzen 10 und dem Abflussstutzen 12 bestimmt, wann auch immer diese Strömung einen bestimmten Volumenstrom überschreitet (2). Der bewegliche Gleiter 16B des Durchflussreglers ist innerhalb des Sitzes zu Bewegungen in einer vertikalen Richtung, oder jedenfalls in einer Richtung mit großer vertikaler Komponente, imstande, aber das soll nicht heißen, dass nicht auch eine andere entgegengesetzt gerichtete Wirkung auf besagten beweglichen Gleiter 16B möglich ist wie zum Beispiel mittels einer Feder.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen.
  • Wenn an der Zapfstelle kein Bedarf an Wasser vorliegt und in Strömungsrichtung hinter dem Stutzen 12 keine Leckstelle vorhanden ist, sind die Bedingungen dieselben wie in 1; der Arbeitsdruck in der Kammer 1 mit veränderlichem Volumen bleibt der vorhandene Maximaldruck, der durch die Pumpe erzeugt wird; daher wird die flexible Wand 9 gegen die Kapsel 7 gedrückt, der bewegliche Gleiter 16B des Durchflussreglers befindet sich mit seiner Nase 16E unten in Richtung auf das bewegliche geführte Gleitelement 26 und links vom Nockenprofil 30, wenn man 1 betrachtet; das Rückschlagventil 14 ist durch die Schwerkraft oder irgendeine andere Gegenwirkung geschlossen. Der Druck in der Kammer 1 fällt also nicht, da keine Lecks vorhanden sind.
  • Wenn der Hahn an der Zapfstelle aufgedreht wird, hebt sich der bewegliche Gleiter umgehend von seiner in 1 gezeigten Stellung in jene Stellung, die in 2 dargestellt ist, da ja eine Strömung in Richtung des Pfeiles f1 aus der Kammer 1 in Richtung Zapfsäule einsetzt; und der Magnet 22 bewegt sich weg von seiner Stellung mit Einfluss auf den Näherungsschalter 20A, was bewirkt, dass der Näherungssensor das unmittelbare Anlaufen der Pumpe P dergestalt auslöst, dass der Druckabfall in der Kammer 1 mit veränderlichem Volumen sehr gering und beinahe vernachlässigbar gehalten wird. Dieser Druck wird aufrecht erhalten durch die Wirkung der Feder 28, welche bestrebt ist, auf die flexible Wand 9 zu drücken und das Volumen der Kammer 1 zu verkleinern. Sobald die Pumpe anläuft, steigt das Rückschlagventil 14 hoch und der Arbeitsdruck wird in der Kammer 1 wieder hergestellt, wobei letztere ihr eigenes Volumen durch das Zurückdrücken der flexiblen Wand 9 in Richtung auf die Kapsel 7 gegen die Wirkung der entgegen gerichtet wirkenden Feder 28 vergrößert; der bewegliche Gleiter 16B auf dem Durchflussregler bleibt oben wegen der Strömung, die durch die Pumpe P in der Richtung der Pfeile f2 und f1 erzeugt wird, wie in 2 dargestellt ist; und das bewegliche geführte Gleitelement 26 der flexiblen Wand 9 kehrt zu dem in 1 gezeigten Zustand zurück. Wenn die Flüssigkeitsentnahme an der Zapfstelle beendet und der Hahn in Strömungsrichtung hinter dem Stutzen 12 zugedreht wird, fällt der Gleiter 16B wieder in die in 1 gezeigte Stellung zurück, wobei die Pumpe abgeschaltet und die Vorrichtung für die nächste Benutzung in Bereitschaft gehalten wird; der Druck in der Kammer 1 bleibt auf der Höhe des Maximaldruckes, der durch die Pumpe erzeugt wird.
  • Es soll angemerkt werden, dass während des Normalbetriebes, wie er oben beschrieben worden ist, das Nockenprofil 30 niemals aktiv ist, die Flanke 30 niemals die Nase 16E erreicht, weil sich die bewegliche Gleitvorrichtung 16B von dem geführten Gleitelement 26 wegbewegt, bevor ein solcher Kontakt überhaupt auftreten kann.
  • Wenn während des Zustandes des Strömungsstillstandes (1) ein Leck in Strömungsrichtung hinter dem Stutzen 12 in Richtung auf die Zapfstelle auftritt, bewegt sich der bewegliche Gleiter 16B des Durchflussreglers nicht, da die Größe des von der Leckstelle hervorgerufenen Volumenstromes zu gering ist, um sie zu verschieben und dadurch die Pumpe zu starten. Jedoch wird in diesem Fall, da der Druck in der Kammer 1 allmählich abnimmt und die flexible Wand 9 allmählich dazu neigt, sich unter der Wirkung der Feder 28 zu verschieben, die Flanke 30A des Nockenprofiles 30 schließlich die Nase 16E und folglich die Gleitvorrichtung 16B anheben; der Magnet 22 wird folglich nach und nach von dem Näherungsschalter 20A wegbewegt bis schließlich die Pumpe gestartet wird, wenn die in 3 gezeigte Stellung erreicht ist; die Pumpe stellt dann den Druck in der Kammer 1 mit veränderlichem Volumen wieder her, und die flexible Wand 9 bewegt sich zurück gegen die von der Kapsel 7 gebildete Auflagefläche, wobei sie die Feder 28 unter Aufwendung von Druckkraft zurück bewegt. Der Zyklus wiederholt sich periodisch mit einer Frequenz, die von der Größe des Lecks abhängt, also davon, wie schnell der Druck in der Kammer 1 fällt; bei jedem Zyklus wird der Druck in der Kammer 1 wieder hergestellt, und die flexible Wand 9 wird zurück gegen die Kapsel bewegt.
  • Wenn in einer Situation, in welcher an der Zapfstelle eine Entnahme erforderlich ist oder ein Leck in Strömungsrichtung hinter dem Stutzen 12 vorhanden ist, kein Zufluss von Wasser oder einer anderen Flüssigkeit in Richtung zur Pumpe P erfolgt und diese in Betrieb ist, also die Pumpe P nicht imstande ist, der Kammer 1 eine unter Druck stehende Flüssigkeit zur Verfügung zu stellen, dann wird diese Kammer 1 dazu neigen, ihr Volumen weiter über den bereits beschriebenen Zustand hinaus zu verringern, und zwar bis zu dem Punkt, wo – wieder wegen der verbleibenden Druckkraft der Feder 28 – sie das Nockenprofil 30 mit seiner rückseitigen Flanke 30B über den gesamten Weg an der Nase 16E vorbei schiebt, mit anderen Worten bis zu dem Punkt, wo das Nockenprofil 30 den Weg von der rechten Seite auf die linke Seite der Nase 16E zurückgelegt hat (bei Betrachtung der Zeichnung), wobei dies in dem in 4 gezeigten Zustand endet. In diesem Zustand fällt die bewegliche Gleitvorrichtung 16B des Durchflussreglers 16 nach unten zurück und stoppt die Pumpe umgehend, wodurch die Pumpe vor jeglichem Schaden, der durch das Fehlen von Flüssigkeit verursacht wird, geschützt wird. Der in 4 gezeigte Zustand, welcher durch den Mangel an Wasser (oder einer anderen Flüssigkeit) hervorgerufen wurde, besteht so lange fort, bis ein manueller Eingriff erfolgt, und dies auch nur, wenn der Zufluss an Wasser zur Pumpe wiederhergestellt worden ist. Grundsätzlich können also erst dann normale Betriebsbedingungen durch manuelles Betätigen des Schalters 24 wiederhergestellt werden, d. h. dadurch das Starten der Pumpe P absichtlich vorgenommen wird und nur bei vorhandenem Zufluss von Wasser zur Pumpe.
  • Der Näherungsschalter 20A ist, wie im Schaltbild in 5 gezeigt, mit der Verzögerungsvorrichtung 20B verbunden, um die Pumpe nach Veränderungen im Zustand des Durchflussreglers für eine kurze Dauer in Betrieb zu halten, so dass die Arbeitsfähigkeit der Vorrichtung erhalten bleibt, ohne jedoch zu irgendeinem Zeitpunkt die Unversehrtheit der Pumpe zu gefährden.
  • Es ist möglich, in der Kammer 1 mit veränderlichem Volumen eine Feineinstellung des Druckes, bei welchem die Pumpe geschaltet wird, vorzunehmen, damit das Nockenprofil wirkungsvoll arbeiten kann, und zwar dadurch, dass man die Vorspannung und folglich die Schubwirkung der Feder 28 auf die flexible Wand 9 erhöht oder verringert. Dies kann auch dadurch geschehen, dass man geeignete Zwischenstücke zwischen die anliegenden Teile der Feder 28, d. h. auf die Erweiterung 26B und/oder an die Innenseite der Kapsel 7 einfügt.
  • Bei der Variante, die in den 7 bis 11 dargestellt ist, in denen gleichen Bezugszahlen auf identische oder äquivalente Teile zutreffen, ist eine Verbindung zwischen dem Rückschlagventil 14 und dem Gleiter 16B des Durchflussreglers vorhanden. Diese Verbindung kann starr sein, oder es kann vorzugsweise ein geringes Spiel zwischen diesen zwei Teilen 16B und 14 vorhanden sein, wie in der Zeichnung dargestellt ist. Die Gleitvorrichtung 16B besitzt zwei Vorsprünge 161 mit gegenüberliegenden Stiften 163, die zueinander zeigen, in ihre Stellung eingerastet sind und über eine kurze Entfernung in zwei vertikalen Schlitzen 141, die in zwei Vorsprüngen 143 von dem Kopf des Ventils 14 angeordnet sind, gleiten können; zwischen besagten zwei Vorsprüngen läuft der Stempel des geführten Gleitelementes 26, welcher den einem Scheitelpunkt ähnlichen Nocken 30 trägt. Mit dieser Anordnung wird der Gleiter 16B des Durchflussreglers durch die Masse des Ventils 14 schwerer gemacht, was die Wirkung hat, dass gewährleistet wird, dass sich der Durchflussregler sogar noch bei Anwesenheit von Verunreinigungen, welche sonst seinen freien Bewegungsweg begrenzen könnten, ebenmäßig bewegen kann. Der Durchflussregler 16 hat noch die Möglichkeit aufzusteigen, noch bevor das Ventil 14 anhebt.
  • Es ist offensichtlich, dass die Zeichnungen nur ein Beispiel zeigen, welches lediglich der praktischen Veranschaulichung der Erfindung dient, wobei letztere, wie dargestellt wurde, hinsichtlich der Formen und Anordnungen verändert werden kann, ohne jedoch vom Gesamtrahmen des Konzeptes der zugrunde liegenden besagten Erfindung abzuweichen. Die Angabe von einigen Bezugsziffern in den angefügten Ansprüchen dient der Erleichterung des Lesens der Ansprüche unter Bezug auf die Beschreibung und die Zeichnungen und schränkt den Rahmen des durch die Ansprüche dargelegten Schutzes nicht ein.

Claims (3)

  1. Vorrichtung zur Steuerung der Bereitstellung einer Flüssigkeit durch eine Pumpe und zum Schutz derselben für den Fall, dass kein Zufluss an Flüssigkeit zur Pumpe erfolgt, wobei die besagte Vorrichtung umfasst: einen Durchflussregler (16) mit einem Gleiter (16B), dessen Bewegungen von der Strömung der Flüssigkeit abhängen – gegen eine Gegenkraft, welche durch die Schwerkraft oder auf eine andere Art und Weise erzeugt wird – und die mit einer elektronischen Schaltung (20) verbunden ist, welche einen elektrischen Näherungsschalter (20A) mit einer Verzögerungsvorrichtung (20B) zum Verzögern des Öffnens des Stromkreises umfasst; eine Kammer (1) mit veränderlichem Volumen und mit einer flexiblen wand (9) und federnden Mitteln (28), welche das Bestreben haben, das Volumen der Kammer zu verringern, wobei besagte Kammer (1) sich zwischen einem Rückschlagventil (14) und dem Durchflussregler (16) befindet; und Mittel zum Starten der Pumpe, wenn der Druck in der Kammer (1) unter einen bestimmten Schwellenwert fällt, wobei die besagte Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass sie ein Nockenprofil (30) aufweist, welches ständig mit der besagten flexiblen Wand (9) verbunden ist und auf die bewegliche Gleitvorrichtung (16B) des Durchflussreglers nur in dem Fall wirkt, wenn kein Zufluss von unter Druck stehender Flüssigkeit zur besagten Kammer (1) erfolgt, um die besagte Gleitvorrichtung (16B) in derselben Richtung zu verschieben, in welche sie durch Flüssigkeit, die durch den Durchflussregler strömt, verschoben wird, so dass die Pumpe einzuschalten, bis der maximale Druck, der in der besagten Kammer (1) durch die Pumpe selbst erzeugt wird, wieder hergestellt ist, und damit aufzuhören, auf die besagte Gleitvorrichtung (16B) einzuwirken, und die Pumpe anzuhalten, wenn der Druck in der besagten Kammer weiter fällt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das besagte Nockenprofil (30) zwei gegenüberliegende Flanken (30A, 30B) auf gegenüberliegenden Seiten eines Umkehrpunktes hat, wobei von den besagten Flanken diejenige (30A), die als Erste auf den beweglichen Gleiter wirkt, den beweglichen Gleiter (16B) des Durchflussreglers (16) verschiebt und die Pumpe einschaltet, während in dem Fall, wo die Pumpe nicht fördert, der Umkehrpunkt sich dahinter bewegt, und der Durchflussregler in seine ursprüngliche Stellung zurück kehrt, wodurch die Pumpe abgeschaltet wird.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Gleiter (16B) des Durchflussreglers (16) und das Rückschlagventil (14), die koaxial zueinander angeordnet sind, mit einem wählbaren Spiel, welches durch die Verbindung zwischen Stiften (163) und Schlitzen (141) erhalten wird, miteinander verbunden sind.
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