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DE69720196T2 - Elektrisches fritiergerät und verfahren zum steuern des kochvorgangs solches fritiergerät - Google Patents

Elektrisches fritiergerät und verfahren zum steuern des kochvorgangs solches fritiergerät

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DE69720196T2
DE69720196T2 DE69720196T DE69720196T DE69720196T2 DE 69720196 T2 DE69720196 T2 DE 69720196T2 DE 69720196 T DE69720196 T DE 69720196T DE 69720196 T DE69720196 T DE 69720196T DE 69720196 T2 DE69720196 T2 DE 69720196T2
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DE
Germany
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frying
basket
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food
fried
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DE69720196T
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Jacques Imbeaud
Joseph Letorey
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SEB SA
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SEB SA
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/12Deep fat fryers, e.g. for frying fish or chips
    • A47J37/1204Deep fat fryers, e.g. for frying fish or chips for domestic use
    • A47J37/1209Deep fat fryers, e.g. for frying fish or chips for domestic use electrically heated
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/12Deep fat fryers, e.g. for frying fish or chips
    • A47J37/1266Control devices, e.g. to control temperature, level or quality of the frying liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Frying-Pans Or Fryers (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf elektrische Haushaltsfritiergeräte, insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, auf automatische Fritiergeräte, mit einem Behälter, der in einem Gehäuse angeordnet ist und ein Fritierbad enthält, elektrischen Heizmitteln, die dazu ausgelegt sind, das Fritierbad zu erhitzen, einem im genannten Behälter (13) angebrachten Korb (20) zum Auflehmen der zu fritierenden Nahrungsmittel, und einem Bedienfeld, das elektronische Mittel zum automatischen Steuern eines Fritierzyklus der zu fritierenden Nahrungsmittel und erste Mittel enthält, die das Auswählen einer Fritiertemperatur je nach Art eines bestimmten, zu fritierenden Nahrungsmittels gestatten und den Mitteln zur automatischen Steuerung eine erste Information über die ausgewählte Fritiertemperatur liefern.
  • Bei bekannten Fritiergeräten dieser Art, wie etwa in der US-A-4 601 004 beschrieben, bestimmen die elektronischen Mittel zum automatischen Steuern die Fritierzeit, indem sie nur die geeignete Fritiertemperatur berücksichtigen, die von der Art der betreffenden, zu fritierenden Nahrungsmittel abhängt, wie etwa Pommes frites, Pilze, Fisch, Fleisch. Jedoch ist die auf diese Weise bestimmte Fritierzeit nicht optimal, um ausreichend fritierte und goldgelb gebackene Nahrungsmittel zu erhalten, da das Gewicht der zu fritierenden Nahrungsmittel nicht einmal annährend von den automatischen Steuermitteln des Fritiergeräts berücksichtigt wird.
  • Gemäß der US-A-4 913 038 ist das Fritiergerät mit einem Fritiercomputer ausgestattet, der dazu bestimmt ist, ausgehend von durch den Benutzer je nach zu fritierendem Nahrungsmittel eingespeicherten Daten Fritierzyklen zu steuern, wie etwa insbesondere Fritierzeit, Temperatur, einen sogenannten Ladungsantizipationsfaktor, der es ermöglicht, die Verzögerung, die zwischen dem Zeitpunkt, an dem die Temperatur des Fritierbads sinkt und dem Zeitpunkt, an dem diese Temperatursenkung erfasst wird, entsteht, weitestgehend zu reduzieren, sowie einen sogenannten Ladungsausgleichsfaktor, der es ermöglicht, die Fritierzeit je nach Temperaturänderung des Fritierbads anzupassen. Jedoch ist die Steuerung dieses Fritiergeräts relativ aufwendig und erhöht somit die Herstellungskosten des Fritiergeräts.
  • Die Erfindung zielt insbesondere darauf ab, diese Nachteile zu beseitigen und ein Fritiergerät mit automatischem Fritiervorgang vom vorangehend dargestellten Typ zu schaffen, bei dem die optimale Fritierzeit in einfacher Weise bestimmt werden kann, so dass ausreichend fritierte und goldgelb gebackene Nahrungsmittel erhalten werden können.
  • Erfindungsgemäß enthält das Bedienfeld ferner zweite Mittel, die das Auswählen eines Symbolbilds für die Ladung des die zu fritierenden Nahrungsmittel enthaltenden Korbs ermöglichen und den Mitteln zur automatischen Steuerung eine zweite Information über das ausgewählte Symbolbild ihr die Ladung des Korbs liefern, und die Mittel zur automatischen Steuerung dazu ausgelegt sind, in Abhängigkeit von der ersten Information und der zweiten Information, die aus den ersten bzw. zweiten Auswahlmitteln stammen, eine Fritierzeit der zu fritierenden Nahrungsmittel zu berechnen.
  • Somit wird verständlich, dass mit der Kombination der Auswahl der Fritierzeit und des Symbolbilds fit die Korbladung die von den automatischen Steuermitteln errechnete Fritierzeit optimiert werden kann. Da diese Auswahl des Symbols, das an sich ein Bild der eigentlichen Korbladung darstellt und damit nicht das genaue Gewicht der zu fritierenden Nahrungsmittel bestimmt zu werden braucht, trägt es dazu bei, insbesondere die Steuerung des Fritiergeräts zu vereinfachen und somit dessen Herstellungskosten zu senken. Ferner wird durch optische Symbolisierung der Korbladung die Auswahl der Ladung durch den Benutzer erleichtert und diese Auswahl besonderes benutzerfreundlich gestaltet.
  • Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel enthalten die zweiten Auswahlmittel einen Auswahlknopf, der an der Vorderseite des Bedienfelds angeordnet ist und selektiv mehrere Stellungen einnehmen kann, die jeweils durch ein bestimmtes Identifikationssymbol festgelegt sind, welches das Symbolbild für die Ladung des Korbs bildet. Vorzugsweise sind drei Identifikationssymbole vorgesehen, die einer halben Korbladung, einer normalen Korbladung bzw. einer Korbüberladung entsprechen.
  • Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Steuern des Fritiervorgangs eines elektrischen Fritiergeräts nach der Erfindung, wobei dieses Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass es folgende Schritte umfasst:
  • - Auswählen einer Fritiertemperatur, die einer bestimmten Art von zu fritierenden Nahrungsmitteln entspricht,
  • - Auswählen eines Symbolbilds für die Ladung des Korbs,
  • - Errechnen einer Fritierzeit in Abhängigkeit von der ausgewählten Fritiertemperatur und des ausgewählten Symbolbilds für die Ladung des Korbs mit Hilfe der automatischen Steuermittel,
  • - Anzeigen der errechneten Fritierzeit, und
  • - Auslösen eines automatischen Fritierzyklus mittels eines Steuerglieds, das die automatischen Steuermittel betätigt, sobald die ausgewählte Fritiertemperatur vom Fritierbad erreicht ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich ferner aus der nachfolgenden beispielhaften und nicht einschränkenden Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnung, worin zeigt:
  • - Fig. 1 eine schematische Ansicht im senkrechten Schnitt eines erfindungsgemäßen Fritiergeräts,
  • - Fig. 2 eine vergrößerte Vorderansicht eines Bedienfelds, mit dem das Fritiergerät aus Fig. 1 ausgestattet ist, und
  • - Fig. 3 eine schematische Darstellung der verschiedenen Bestandteile der Steuerung des Fritiergeräts aus Fig. 1.
  • Nachfolgend wird das elektrische Fritiergerät nach der Erfindung anhand eines Fritiergeräts mit vollautomatischem Betrieb beschrieben, wobei es sich versteht, dass die Erfindung auch bei einem gewöhnlichen elektrischen Fritiergerät Anwendung findet.
  • Beim schematisch in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel enthält das automatische Fritiergerät 10, das zum Hausgebrauch bestimmt ist, in einem Gehäuse 11, das mit einem Schließdeckel 12 versehen ist, einen Behälter 13, der ein Fritierbad 15 beinhaltet, das entweder aus Öl oder aus durch Schmelzen eines Fettblocks gebildetem Fett besteht, elektrische Heizmittel, die im vorliegenden Fall aus einem abgeschirmten, rohrförmigen Widerstand 18 bestehen, der am Boden des Behälters 13 befestigt und dazu ausgelegt ist, das Fritierbad zu erhitzen, sowie einen perforierten Korb 20 zum Aufnehmen der zu fritierenden Nahrungsmittel (nicht dargestellt), der mit einem Griff 22 versehen ist und in dem Behälter zwischen zwei Stellungen verschiebbar gelagert ist, nämlich einer abgesenkten Stellung (Fig. 1), in der dieser Korb in das Fritierbad eingetaucht ist, und einer angehobenen Stellung, in der dieser Korb oberhalb des Fritierbads gehalten wird. Die Verlagerung des Korbs 20 zwischen diesen beiden Stellungen erfolgt durch elektromechanische Mittel 24 zum Senken oder Heben, die im Gehäuse 11 angeordnet sind und im in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel einen Synchronmotor 26 enthalten, der mit einem Untersetzungsgetriebe 27 ausgestattet ist, das ein Aufzugteil 29 betätigt, das mit dem Griff 22 in Eingriff gelangt und sich senkrecht zwischen den Seitenwänden des Behälters und des Gehäuses mittels einer Zahnstangeneinrichtung 31 verlagert.
  • Gemäß Fig. 1 enthält das Fritiergerät 10 ferner an der Stirnseite des Gehäuses 11 ein Bedienfeld 33, das besser in Fig. 2 ersichtlich ist und eine schematisch in Fig. 1 bei 35 dargestellte Leiterplatte aufweist und elektronische Mittel zur automatischen Steuerung enthält, die aus einem Mikrocontroller 37 (siehe Fig. 3) bestehen, beispielsweise vom Typ 47C222, vertrieben durch die Firma TOSHIBA, der mit Ansprechen auf die Betätigung eines an der Vorderseite des Bedienfelds angeordneten Schalttasters 38 (siehe Fig. 2 und 3) einen automatischen Fritierzyklus zum Fritieren der Nahrungsmittel auslöst, indem er die Stromversorgung der elektromechanischen Mittel 24 zum Senken und Heben des Korbs 20 steuert.
  • Das Bedienfeld 33 enthält erste Auswahlmittel 40, vergleichbar mit einem Thermostat, die dazu bestimmt sind, die Temperatur des Fritierbads je nach Art der betreffenden, zu fritierenden Nahrungsmittel zu regeln, dessen Betriebstemperatur zwischen 140ºC und 190ºC beträgt. Diese Auswahlmittel 40, die nachfolgend näher beschrieben werden, liefern dem Mikrocontroller 37 eine erste, bei T in Fig. 3 angedeutete Information über die ausgewählte Fritiertemperatur.
  • Erfindungsgemäß enthält das Bedienfeld 33 ferner zweite Mittel 42 zum Auswählen eines Symbolbilds für die Ladung des Korbs 20, der die zu fritierenden Nahrungsmittel enthält, welche dem Mikrocontroller 37 eine zweite, bei C in Fig. 3 angedeutete Information über die Ladung des Korbs liefern, wobei der Mikrocontroller 37 dazu ausgelegt ist, eine für einen günstigen Fritiervorgang als ideal erachtete Fritierzeit zu errechnen, die in Abhängigkeit von den beiden aus den Auswahlmitteln 40 bzw. 42 stammenden Informationen T und C bestimmt wird.
  • Gemäß Fig. 2 und 3 enthalten die Fritiertemperaturauswahlmittel 40 bei diesem Ausführungsbeispiel einen Auswahlknopf 44, der drehbar an der Vorderseite 46 des Bedienfelds 33 (Fig. 2) gelagert, mit einem Stellzeiger 48 versehen und mit einem Potentiometer 49 verbunden ist, das an der Leiterplatte 35 (Fig. 1) angeordnet und mit dem Mikrocontroller 37 verbunden ist, um diesem die Information T über die Fritiertemperatur je nach Art der betreffenden, zu fritierenden Nahrungsmittel zu übertragen. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, kann der Auswahlknopf 44 selektiv mehrere Stellungen einnehmen, die durch jeweilige Symbole 51 zum Identifizieren der verschiedenen Nahrungsmittel festgelegt sind, wie etwa Pilze, Gebäck, magerer Fisch, Pommes frites, usw., wobei jedem dieser Symbole 51 eine Markierung eines für das betreffende Nahrungsmittel geeigneten Fritiertemperaturwerts zugeordnet ist, wie in Fig. 2 erkennbar ist.
  • Vorzugsweise wird der Fritiertemperaturwert beispielsweise mittels einer wärmeempfindlichen Sonde vom Typ NTC ("negativer Temperaturkoeffizient") geregelt, die in Fig. 3 bei 52 angedeutet und in das Fritierbad 15 des Fritiergeräts eingetaucht ist.
  • Gemäß Fig. 2 und 3 enthalten bei diesem Ausführungsbeispiel die Auswahlmittel 42 zum Auswählen des Symbolbilds für die Ladung des Korbs 20 einen Auswahlknopf 53, der auch drehbar an der Vorderseite 46 des Bedienfelds 33 (Fig. 2) gelagert, mit einem Stellzeiger 55 versehen und mit einem Potentiometer 56 verbunden ist, das an der Leiterplatte 35 (Fig. 1) angeordnet und mit dem Mikrocontroller 37 verbunden ist, um diesem die Information C über die Ladung des Korbs zu übertragen. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, kann der Auswahlknopf 53 selektiv mehrere Stellungen einnehmen, im vorliegenden Fall drei an der Zahl, die jeweils durch ein bestimmtes Identifikationssymbol 58; 59; 60 festgelegt sind, die das Symbolbild für die Ladung des Korbs bilden und entweder einer halben Korbladung, einer normalen Korbladung bzw. einer Korbüberladung entsprechen.
  • Diese Ausführung der Auswahlmittel 42 zum Auswählen des Symbolbilds für die Ladung des Korbs ist besonderes einfach und ermöglicht es dem Benutzer, die Ladung des Korbs mit Nahrungsmitteln schnell zu erkennen, die er zu fritieren wünscht, ohne dass er dazu das genaue Gewicht der zu fritierenden Nahrungsmittel zu wissen braucht. Diese einfache Erkennung der Ladung des Korbs durch den Benutzer zeugt von einer großen Benutzerfreundlichkeit.
  • Bei einer nicht dargestellten Ausführungsvariante enthalten die Auswahlmittel 42 einen Sensor für die Ladung des Korbs, der dem Mikrocontroller 37 ein Signal übertragen kann, welches Gewichtsbereiche darstellt, die den Symbolbildern der Korbladung entsprechen.
  • Es sei angemerkt, dass der Mikrocontroller 37 (nicht dargestellte) Bedienfeldvoreinstellmittel enthalten kann, welche die Temperatur und die Fritierzeit je nach Ladung des Korbs anzeigen.
  • Gemäß Fig. 2 und 3 enthält die Vorderseite 46 des Bedienfelds 33 ein Anzeigemittel 65, das mit dem Mikrocontroller 37 verbunden und dazu bestimmt ist, die optimale Fritierzeit anzuzeigen, die vom Mikrocontroller in Abhängigkeit von den beiden Sollwertinformationen T und C über die ausgewählte Fritiertemperatur und über das ausgewählte Symbolbild für die Korbladung errechnet wurde.
  • In Fig. 2 und 3 ist bei 68 ein Ein/Aus-Schaltknopf des Fritiergeräts dargestellt, und in Fig. 2 ist mit 71 ein Schaltknopf zum Wählen zwischen Öl und Fett bezeichnet.
  • Nachfolgend wird näher der automatische Betrieb des vorangehend beschriebenen Fritiergeräts mit dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Steuern des Fritiervorgangs erläutert, wobei beispielsweise davon ausgegangen wird, dass der Auswahlschalter 71 in "Öl"-Stellung steht. Ferner wird erachtet, dass der Benutzer ein so in Stücke zerlegtes Hühnchen fritieren möchte, dass es eine normale Ladung des Korbs darstellt.
  • Der Benutzer wählt die dem Hühnchen entsprechende Fritiertemperatur aus, wozu er am Knopf 44 dreht, indem er dessen Zeiger 48 dem Symbol 51 gegenüber stellt, welches das Hühnchen darstellt und dem eine fit das Hühnchen geeignete Backtemperatur zugeordnet ist, im vorliegenden Fall 180ºC, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Der Benutzter wählt auch das Symbolbild für die normale Ladung des Korbs aus, wozu er am Knopf 53 dreht, indem der dessen Zeiger 55 dem Symbol 59 gegenüber stellt, das eine normale Ladung des Korbs kennzeichnet, wie in Fig. 2 dargestellt ist.
  • Nachdem das Fritiergerät mittels Schaltknopfs 68 unter Spannung gesetzt wurde, erhitzt sich der Widerstand 18 (Fig. 1) und der Beginn des automatischen Zyklus wird durch Drücken der Taste 38 angesteuert. Wenn das Fritiergerät unter Spannung gesetzt wird, steuert der Mikrocontroller 37 den Stromversorgungskreis des Motors 26 an, der über das Aufzugteil 29 das Heben des Korbs 20 in seine angehobene Stellung hervorruft. Der Mirkocontroller 37 errechnet die Fritierzeit in Abhängigkeit von den beiden Sollwertinformationen, die aus den beiden jeweiligen Potentiometern 49 und 56 stammen, von denen die eine Information T die ausgewählte Fritiertemperatur darstellt, im vorliegenden Fall 180ºC, und die andere Information C das ausgewählte Bildsymbol 59 für die normale Korbladung. Bei diesem Beispiel (Korb mit normaler Ladung mit Hühnchenstücken) beträgt die errechnete und für ein wohl gebackenes Hühnchen als ideal erachtete Backzeit 7 Minuten und wird an der Anzeige 65 angezeigt.
  • Es ist anzumerken, dass die vom Mikrocontroller 37 errechnete Backzeit auch bereits dann an der Anzeige 65 angezeigt werden kann, wenn das Fritiergerät unter Spannung gesetzt wird.
  • Sobald die ausgewählte Backzeit (180ºC) vom Fritierbad 15 erreicht ist und von der NTC-Regelungssonde 52 freigeben ist, löst der Mikrocontroller 37 den automatischen Backzyklus aus, während dem der Korb 20 nach Ansteuerung des Motors 26 in das Fritierbad eingetaucht wird.
  • Am Zyklusende, im vorliegenden Fall nach 7 Minuten, steuert der Mikrocontroller 37 die Stromversorgung des Motors 26 so an, dass er das Anheben des Korbs 20 in seine angehobene Stellung bewirkt.
  • Bei bestimmten Nahrungsmitteln, wie insbesondere Pommes frites, kann der Backvorgang wie an sich wohl bekannt mit zwei Tauchgängen des Korbs in das Fritierbad 15 erfolgen, wobei der zweite Tauchgang sich automatisch an den ersten Tauchgang des Korbs anknüpft.
  • Ferner sei angemerkt, dass (nicht dargestellte) Sicherheitsmittel vorgesehen sind, um jegliche Änderung der errechneten Backzeit dann zu verhindern, wenn während des automatischen Betriebs des Fritiergeräts der Benutzer versehentlich an dem einen und/oder anderen der beiden Auswahlknöpfe 44 und 53 (Fig. 2) dreht.
  • Es sei im übrigen angemerkt, dass im Falle eines erfindungsgemäßen elektrischen Fritiergeräts mit automatischem Fritiervorgang, jedoch mit manuellem Betrieb, die elektromechanischen Mittel 24 zum Senken und Heben des Korbs, welche vom Mikrocontroller 37 angesteuert werden, weggelassen werden, und ein Geber zum Erfassen der abgesenkten Stellung des Korbs dann für den automatischen Beginn des Backzyklus vorgesehen ist.

Claims (10)

1. Elektrisches Fritiergerät mit einem Behälter (13), der in einem Gehäuse (11) angeordnet ist und ein Fritierbad (15) enthält, elektrischen Heizmitteln (18), die dazu ausgelegt sind, das Fritierbad zu erhitzen, einem im genannten Behälter (13) angebrachten Korb (20) zum Aufnehmen der zu fritierenden Nahrungsmittel, und einem Bedienfeld (33), das elektronische Mittel (37) zum automatischen Steuern eines Fritierzyklus der zu fritierenden Nahrungsmittel und erste Mittel (40) enthält, die das Auswählen einer Fritiertemperatur je nach Art eines bestimmten, zu fritierenden Nahrungsmittels ermöglichen und den Mitteln (37) zur automatischen Steuerung eine erste Information (T) über die ausgewählte Fritiertemperatur liefern, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienfeld (33) ferner zweite Mittel (42) enthält, die das Auswählen eines Symbolbilds für die Ladung des die zu fritierenden Nahrungsmittel enthaltenden Korbs (20) ermöglichen und den Mitteln (37) zur automatischen Steuerung eine zweite Information (C) über das ausgewählte Symbolbild für die Ladung des Korbs liefern, und die Mittel (37) zur automatischen Steuerung dazu ausgelegt sind, in Abhängigkeit von der ersten Information (T) und der zweiten Information (C), die aus den ersten (40) bzw. zweiten Auswahlmitteln (42) stammen, eine Fritierzeit der zu fritierenden Nahrungsmittel zu errechnen.
2. Elektrisches Fritiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Auswahlmittel (42) einen Auswahlknopf (53) enthalten, der an der Vorderseite des Bedienfelds (33) angeordnet ist und selektiv mehrere Stellungen einnehmen kann, die jeweils durch ein bestimmtes Identifikationssymbol (58; 59; 60) festgelegt sind, welches das Symbolbild für die Ladung des Korbs (20) bildet.
3. Elektrisches Fritiergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass drei Identifikationssymbole (58, 59, 60) vorgesehen sind, die einer halben Korbladung, einer normalen Korbladung bzw. einer Korbüberladung entsprechen.
4. Elektrisches Fritiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Auswahlmittel (42) einen Sensor für die Ladung des Korbs (20) enthalten, der den automatischen Steuermitteln (37) ein Signal übertragen kann, welches Gewichtsbereiche darstellt, die den Symbolbildern für die Korbladung entsprechen.
5. Elektrisches Fritiergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Auswahlmittel (40) einen weiteren Auswahlknopf (44) enthalten, der an der Vorderseite des Bedienfelds (33) angeordnet ist und selektiv mehrere Stellungen einnehmen kann, die durch jeweilige Symbole (51) zum Identifizieren verschiedener Nahrungsmittel festgelegt sind, wobei jedem dieser Symbole (51) eine Markierung eines für das betreffende Nahrungsmittel geeigneten Fritiertemperaturwerts zugeordnet ist.
6. Elektrisches Fritiergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienfeld (33) an der Vorderseite ein Visualisierungsmittel (65) aufweist, das mit den automatischen Steuermitteln (37) verbunden ist und die errechnete Fritierzeit anzeigt.
7. Elektrisches Fritiergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem der Korb (20) zum Aufnehmen der zu fritierenden Nahrungsmittel im Behälter beweglich gelagert ist und aufgrund elektromechanischer Mittel (24) zum Senken und Heben des Korbs (20) entweder eine angehobene Stellung einnehmen kann, in der dieser Korb oberhalb des Fritierbads (15) gehalten ist, oder eine abgesenkte Stellung, in der dieser Korb in das Fritierbad (15) eingetaucht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die automatischen Steuermittel (37) dazu ausgelegt sind, die Stromversorgung der elektromechanischen Mittel (24) zum Senken und Heben des Korbs (20) zu steuern.
8. Elektrisches Fritiergerät nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die automatischen Steuermittel einen Mikrocontroller (37) enthalten und jeder Auswahlknopf (44; 53) mit einem Potentiometer (49; 56) verbunden ist, das mit dem Mikrocontroller (37) verbunden ist.
9. Verfahren zum Steuern des Fritiervorgangs eines elektrischen Fritiergeräts nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es folgende Schritte umfasst:
- Auswählen einer Fritiertemperatur, die einer bestimmten Art von zu fritierenden Nahrungsmitteln entspricht,
- Auswählen eines Symbolbilds für die Ladung des Korbs,
- Errechnen einer Fritierzeit in Abhängigkeit von der ausgewählten Fritiertemperatur und des ausgewählten Symbolbilds für die Ladung des Korbs mit Hilfe der automatischen Steuermittel (37),
- Anzeigen der errechneten Fritierzeit, und
- Auslösen eines automatischen Fritierzyklus mittels eines Steuerglieds (38), das die automatischen Steuermittel (37) betätigt, sobald die ausgewählte Fritiertemperatur vom Fritierbad (15) erreicht ist.
10. Verfahren zum Steuern des Fritiervorgangs nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die errechnete Fritierzeit angezeigt wird, sobald die Heizmittel (18) unter Spannung gesetzt sind.
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