DE69719673T2 - D-pentofuranose-derivate und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents
D-pentofuranose-derivate und verfahren zu ihrer herstellungInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft neue D-Pentofuranosederivate, die als industrielle Synthesezwischenprodukte für 3'-C-substituierte Ribonucleosidderivate verwendbar sind, und ein Verfahren zur Herstellung derselben.
- 3'-C-substituierte Ribonucleosidderivate, wiedergegeben durch die nachstehende Formel (6):
- (worin B eine Nucleinsäurebase wiedergibt, die einen Substituenten aufweisen kann, und Z eine Ethinylgruppe wiedergibt, die mit einer Trialkylsilylgruppe substituiert sein kann), zeigen eine ausgezeichnete Wirkung gegen Tumore, und somit sind diese Verbindungen als Antitumormittel verwendbar (Internationale Patentanmeldung Nummer PCT/JP95/02554).
- Üblicherweise wurden 3'-C-substituierte Ribonucleosidderivate durch nucleophile Addition an 3'- Ketonucleosid (Chem. Pharm. Bull., 35, 2605 (1987), Tetrahedron, 47, 1727 (1991)) synthetisiert. Jedoch, wenn 3'-Ketonucleosid mit einer geschützten Hydroxylgruppe an der 5'-Position einer nucleophilen Addition unterzogen wird, werden hauptsächlich die Nucleoside vom Xylosetyp gebildet, und die Nucleoside vom Ziel-Ribosetyp können kaum erhalten werden. Auch Tetrahedron Letters, 36, 10331-1034 (1995) beschreibt, dass die Verbindung von Interesse; das heißt 3'-C-substituiertes Ribonucleosid, durch nucleophile Addition an 3'-Ketonucleosid mit ungeschütztem Hydroxy an der 5'-Position synthetisiert werden kann. Da jedoch 5'- O-unsubstituiertes 3'-Ketonucleosid eine sehr instabile Verbindung ist, ist sie zur Verwendung als ein industrielles Synthesezwischenprodukt nicht geeignet.
- Unabhängig davon kann berichtet werden, dass die Verbindung von Interesse; das heißt ein 3'-C- substituiertes Ribonucleosidderivat, durch Reaktion zwischen einem 3-C-substituierten Ribofuranosederivat und einer silylierten Nucleinsäurebase in einem aprotischen Lösungsmittel in Gegenwart einer Lewis-Säure synthetisiert werden kann (Internationale Patentanmeldung Nummer PCT/JP95/02554). Jedoch ist dieses Verfahren nicht zur industriellen Synthese der Verbindung geeignet, da es ein Reinigungsverfahren durch Säulenchromatographie erfordert, weil entsprechende Zwischenprodukte nicht als Kristalle erhalten werden können. Gemäß der Erfindung wird die Hydroxylgruppe an der 3-Position von Xylofuranose oxidiert, unter Gewinnung einer Zwischenprodukt-3-Ketofuranose, wobei der Oxidationsschritt im Allgemeinen die Verwendung von Dimethylsulfoxid oder Chromsäure einschließt. Im Fall von Dimethylsulfoxid wird Dimethylsulfid mit üblem Geruch erzeugt. Chromsäure ist ein schädliches Schwermetall, das negative Wirkungen auf die Umwelt haben kann. Deshalb ist keiner von diesen Fällen bevorzugt.
- J. Chem. Soc. Chem. Commun. 4, 289 (1992) lehrt die Verwendung einer Pivaloylgruppe als eine Schutzgruppe an der primären Hydroxygruppe eines Xylosederivats.
- Folglich ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein stabiles Zwischenprodukt zum Herstellen von 3'-C-substituierten Ribonucleosidderivaten industriell und wirtschaftlich, einfach und wirksam, ohne Verwendung von schädlichem Reagenz, bereitzustellen, um ein Verfahren zum Herstellen des Zwischenprodukts bereitzustellen.
- Unter den vorstehend genannten Umständen haben die vorliegenden Autoren sorgfältige Untersuchungen ausgeführt und haben gefunden, dass durch die nachstehenden Formeln (1), (2), (3) und (4) wiedergegebene D-Pentofuranosederivate verwendbare Zwischenprodukte zum Synthetisieren von 3'-C-substituierten Ribonucleosidderivaten sind, was somit zur Ausführung der Erfindung führte.
- Folglich ist die vorliegende Erfindung auf ein durch die nachstehende Formel (1) wiedergegebenes D-Pentofuranosederivat gerichtet:
- (worin jeder von X und Y eine C&sub1;-C&sub6;-Alkylgruppe wiedergibt und die Zuckereinheit Xylose wiedergibt); ein durch die nachstehende Formel (2) wiedergegebenes D-Pentofuranosederivat:
- (worin jeder von X und Y eine C&sub1;-C&sub6;-Alkylgruppe wiedergibt); ein durch die nachstehende Formel (3) wiedergegebenes D-Pentofuranosederivat:
- (worin jeder von X und Y eine C&sub1;-C&sub6;-Alkylgruppe wiedergibt, Z eine Ethinylgruppe wiedergibt, die mit einer Trialkylsilylgruppe substituiere sein kann, und die Zuckereinheit Ribose wiedergibt); und ein durch die nachstehende Formel (4) wiedergegebenes D-Pentofuranosederivat:
- (worin R¹ ein Wasserstoffatom, eine aliphatische C&sub1;-C&sub6;-Acylgruppe, eine substituierte oder unsubstituierte Benzoylgruppe, oder eine C&sub2;-C&sub7;-Alkyloxycarbonylgruppe wiedergibt, Z eine Ethinylgruppe wiedergibt, die mit einer Trialkylsilylgruppe substituiert sein kann, und die Zuckereinheit Ribose wiedergibt).
- Die vorliegende Erfindung ist auch auf ein Verfahren zum Herstellen eines D-Pentofuranosederivats der vorstehend erwähnten Formel (2) gerichtet, wobei das Verfahren Oxidieren eines D- Pentofuranosederivats der vorstehend erwähnten Formel (1) mit einem Hypochlorit in Gegenwart einer katalytischen Menge einer Verbindung der nachstehenden Formel (5):
- (worin jeder von W¹ und W², die gleich oder verschieden voneinander sein können, ein Wasserstoffatom oder eine C&sub1;-C&sub6;-Alkoxygruppe wiedergibt, oder W¹ und W² miteinander verbunden sein können, um eine Oxogruppe wiederzugeben), umfasst.
- In Formeln (1), (2) und (3) schließen die durch X und Y wiedergegebenen Alkylgruppen lineare oder verzweigte C&sub1;-C&sub6;-Alkylgruppen ein, und besondere Erwähnung können Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n- Butyl, Isobutyl, sec-Butyl, tert-Butyl, Pentyl und Hexyl finden. Von diesen Gruppen sind Methyl und Ethyl bevorzugt, wobei Methyl besonders bevorzugt ist.
- In Formeln (3) und (4) schließen die durch Z wiedergegebenen Ethinylgruppen, die durch eine Trialkylsilylgruppe substituiert sein können, 2-Tri(C&sub1;-C&sub6;)alkylsilylethinylgruppen, wie 2-Trimethylsilylethinyl, 2- Triethylsilylethinyl und Ethinyl ein. Von diesen Gruppen sind Ethinyl, 2-Trimethylsilylethinyl und 2- Triethylsilylethinyl bevorzugt, wobei Ethinyl und 2-Trimethylsilylethinyl besonders bevorzugt sind.
- In Formel (4) schließt die durch R¹ wiedergegebene aliphatische Acylgruppe lineare oder verzweigte aliphatische C&sub1;-C&sub6;-Niederacylgruppen, wie Formyl, Acetyl, Propionyl, Butyryl, Isobutyryl, Pivaloyl, Pentanoyl und Hexanoyl, ein. Von diesen Gruppen sind Acetyl, Propionyl und Isobutyryl bevorzugt, wobei Isobutyryl besonders bevorzugt ist.
- Beispiele für die substituierte oder unsubstituierte Benzoylgruppe schließen eine Benzoylgruppe, eine Halogenbenzoylgruppe, eine C&sub1;-C&sub6;-Alkylbenzoylgruppe, eine C&sub1;-C&sub6;-Alkoxybenzoylgruppe und eine Nitrobenzoylgruppe ein. Von diesen Gruppen sind eine Benzoylgruppe, eine 4-Chlorbenzoylgruppe und eine 4-Toluoylgruppe besonders bevorzugt, wobei eine Benzoylgruppe und eine 4-Toluoylgruppe besonders bevorzugt sind.
- Die Alkyloxycarbonylgruppen schließen lineare oder verzweigte C&sub2;-C&sub7;-Alkoxycarbonylgruppen, wie Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl, n-Propoxycarbonyl, Isopropoxycarbonyl, n-Butoxycarbonyl, Isobutoxycarbonyl, sec-Butoxycarbonyl, tert-Butoxycarbonyl, Pentyloxycarbonyl und Hexyloxycarbonyl, ein. Von diesen Gruppen sind Methoxycarbonyl und Ethoxycarbonyl bevorzugt. Und insbesondere ist Ethoxycarbonyl bevorzugt.
- In Formel (5) schließen die durch W¹ und W² wiedergegebenen Alkoxygruppen lineare oder verzweigte C&sub1;-C&sub6;-Alkoxygruppen, wie Methoxy, Ethoxy, n-Propoxy, Isopropoxy, n-Butoxy, Isobutoxy, sec- Butoxy, tert-Butoxy, Pentyloxy und Hexyloxy, ein. Von diesen Gruppen sind Methoxy und Ethoxy bevorzugt, wobei Methoxy besonders bevorzugt ist.
- Das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen wird nun mit Bezug auf das nachstehende Reaktionsschema beschrieben. Reaktionsschema 1
- (worin X, Y und Z die gleichen, wie vorstehend beschriebenen Bedeutungen aufweisen, R² eine aliphatische Niederacylgruppe, eine substituierte oder unsubstituierte Benzoylgruppe oder eine Niederalkyloxycarbonylgruppe wiedergibt und V ein Halogenatom wiedergibt).
- In dem vorstehenden Reaktionsschema gibt Schritt A ein Verfahren zum Gewinnen einer Verbindung der Formel (1) durch Reaktion mit einer üblicherweise bekannten Verbindung der Formel (7) und 4- Chlorbenzoylhalogenid (8) in einem geeigneten Lösungsmittel in Gegenwart einer Base wieder.
- In 4-Chlorbenzoylhalogenid (8) schließen Beispiele des durch V wiedergegebenen Halogenatoms ein Fluoratom, ein Chloratom, ein Bromatom und ein Jodatom ein. Von diesen sind Chlor und Brom bevorzugt.
- Beispiele der in diesem Schritt verwendeten Base schließen organische Amine, wie Pyridin, Triethylamin und Piperidin, Alkalimetallhydroxide, wie Natriumhydroxid und Kaliumhydroxid, Natriumacetat, Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat und Natriumhydrogencarbonat, ein. Von diesen bevorzugt sind Pyridin, Triethylamin, Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat und bevorzugter sind Triethylamin, Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat und Natriumhydrogencarbonat.
- Das Lösungsmittel, das in diesem Schritt verwendet werden kann, ist nicht besonders begrenzt, solange es nicht die Reaktion negativ beeinflusst. Beispielsweise können Ether, wie Diethylether, Dimethoxyethan, Tetrahydrofuran und Dioxan; halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid und Chloroform; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol; Essigsäureester, wie Essigsäuremethylester und Essigsäureethylester; und aprotische polare Lösungsmittel, wie N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid und Acetonitril, verwendet werden. Diese können einzeln oder als ein Gemisch mit Wasser verwendet werden.
- Um die Reaktion zu beschleunigen, können 0,001-1 Äquivalente eines organischen Amins, wie 4- Dimethylaminopyridin oder eine ähnliche Verbindung, als ein Katalysator in Portionen zu der Verbindung der Formel (7) gegeben werden.
- In der Reaktion werden vorzugsweise 1-5 Äquivalente, bevorzugter 1-2 Äquivalente, 4-Chlorbenzoylhalogenid, bezogen auf die Verbindung der Formel (7), verwendet. Die Reaktionstemperatur ist von -20ºC bis 100ºC, vorzugsweise 0ºC bis 40ºC. Die Reaktionszeit ist im Allgemeinen 0,1 bis 10 Stunden. Vorzugsweise verläuft die Reaktion vorteilhafterweise innerhalb 10 Minuten bis 5 Stunden.
- Die in dem vorstehenden Schritt erhaltene Verbindung der Formel (1) kann isoliert und anschließend in Schritt B verwendet werden oder nicht.
- Schritt B gibt ein Verfahren zum Gewinnen einer Verbindung der Formel (2) durch Auflösen von einer Verbindung der Formel (1) und einer durch Formel (5) wiedergegebenen Verbindung in einem geeigneten Lösungsmittel und Umsetzen der so hergestellten Lösung mit einer wässerigen Lösung oder einer Suspension eines Hypochlorits, das auf einen pH-Wert von 8-9 mit einem anorganischen Salz oder einer anorganischen Säure eingestellt wurde, wieder.
- Beispiele für die Hypochlorite schließen Natriumhypochlorit und Calciumhypochlorit ein.
- Das Lösungsmittel, das in diesem Schritt verwendet werden kann, ist nicht besonders beschränkt, solange es die Reaktion nicht negativ beeinflusst. Beispielsweise können Ether, wie Diethylether, Dimethoxyethan, Tetrahydrofuran und Dioxan; halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid und Chloroform; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol; Essigsäureester, wie Essigsäuremethylester und Essigsäureethylester; und aprotische polare Lösungsmittel, wie N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid und Acetonitril, verwendet werden.
- Beispiele für anorganische Salze, die in diesem Schritt verwendet werden können, schließen Natriumhydrogencarbonat und Kaliumhydrogencarbonat ein. Beispiele der anorganischen Säure schließen Salzsäure und Schwefelsäure ein.
- Bei der Umsetzung können vorzugsweise 0,0001-1 Äquivalent, bevorzugter 0,001-0,1 Äquivalent, der Verbindung der Formel (5), bezogen auf die Verbindung der Formel (1), verwendet werden. Das Hypochlorit wird in einer Menge von 1-10 Äquivalenten, bevorzugter 1-3 Äquivalenten, verwendet und das anorganische Salz oder die anorganische Säure zum Einstellen des pH-Werts wird in einer Menge von 0,5- 100 Äquivalenten, vorzugsweise 1-5 Äquivalenten, verwendet.
- Die Reaktionstemperatur ist 0ºC bis 60ºC, vorzugsweise 0ºC bis 30ºC. Die Reaktionszeit ist im Allgemeinen 1 Minute bis 10 Stunden. Vorzugsweise verläuft die Reaktion vorteilhafterweise innerhalb 10 Minuten bis 3 Stunden. Die in diesem Schritt erhaltene Verbindung der Formel (2) kann isoliert werden oder nicht und anschließend in Schritt C verwendet werden.
- Schritt C gibt ein Verfahren zum Gewinnen einer Verbindung der Formel (3) durch Veranlassen einer Reaktion zwischen dei Verbindung der Formel (2) und einem durch ZMgV (9) wiedergegebenen Grignard-Reagenz in einem geeigneten Lösungsmittel wieder.
- Das durch ZMgV (9) wiedergegebene Grignard-Reagenz ist eine Verbindung, die durch Verwendung von bekannten Verbindungen oder bekannten Verfahren hergestellt wird. Beispiele ihr durch V wiedergegebene Halogenatome schließen ein Fluoratom, ein Chloratom, ein Bromatom und ein Jodatom ein. Von diesen sind ein Chloratom und ein Bromatom bevorzugt.
- Das Lösungsmittel, das in diesem Schritt verwendet werden kann, ist nicht besonders beschränkt, solange es allgemein bei Grignard-Reaktionen angewendet wird. Beispielsweise können Ether, wie Diethylether, Dimethoxyethan, Tetrahydrofuran und Dioxan; und aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol, Erwähnung finden.
- In der Reaktion können vorzugsweise 1-10 Äquivalente, bevorzugter 1-5 Äquivalente, Grignard- Reagenz, bezogen auf die Verbindung der Formel (2), verwendet werden. Die Reaktionstemperatur ist -78ºC bis 60ºC, vorzugsweise -20ºC bis 30ºC. Die Reaktionszeit ist im Allgemeinen 5 Minuten bis 50 Stunden. Vorzugsweise verläuft die Reaktion vorteilhafterweise innerhalb 30 Minuten bis 24 Stunden.
- Die in diesem Schritt erhaltene Verbindung der Formel (3) kann isoliert werden oder nicht und anschließend in Schritt D verwendet werden.
- Schritt D gibt ein Verfahren zum Gewinnen einer Verbindung der Formel (4-1) durch Hydrolysieren einer Verbindung der Formel (3) in einem geeigneten Lösungsmittel in Gegenwart einer sauren Verbindung wieder.
- Beispiele der sauren Verbindung schließen Carbonsäure, wie Ameisensäure und Essigsäure; Säureanhydride, wie Acetanhydrid; Säurehalogenide, wie Acetylchlorid, und anorganische Säuren, wie Salzsäure, Bromwasserstoffsäure und Schwefelsäure, ein.
- Das Lösungsmittel, das in diesem Schritt verwendet werden kann, kann Wasser oder ein Gemisch von Wasser und einem organischen Lösungsmittel sein. Beispiele des organischen Lösungsmittels schließen Ether, wie Diethylether, Dimethoxyethan, Tetrahydrofuran und Dioxan; halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid und Chloroform; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol; und aprotische polare Lösungsmittel, wie N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid und Acetonitril, ein.
- In der Reaktion können vorzugsweise 0,1-5 000 Äquivalente, bevorzugter 1-2 000 Äquivalente, der sauren Verbindung, bezogen auf die Verbindung der Formel (3), vewendet werden. Die Reaktionstemperatur ist 0ºC bis 150ºC, vorzugsweise 50ºC bis 120ºC. Die Reaktionszeit ist im Allgemeinen 10 Minuten bis 80 Stunden. Vorzugsweise verläuft die Reaktion vorteilhafterweise innerhalb 30 Minuten bis 50 Stunden.
- Die in diesem Schritt erhaltene Verbindung der Formel (4-1) kann isoliert werden oder nicht und anschließend in Schritt E verwendet werden.
- Schritt E gibt ein Verfahren zum Gewinnen einer Verbindung der Formel (4-2) durch Veranlassen einer Reaktion zwischen einer Verbindung der Formel (4-1) und einem Säurehalogenid der Formel (10) oder einem Säureanhydrid der Formel (11) in einem geeigneten Lösungsmittel in Gegenwart einer Base wieder.
- In dem Säurehalogenid der Formel (10) und Säureanhydrid der Formel (11) schließen Beispiele der durch R² wiedergegebenen aliphatischen Niederacylgruppe jene, die vorstehend für die erwähnte, durch R¹ wiedergegebene aliphatische Niederacylgruppe angeführt wurden, ein.
- Beispiele für die substituierte oder unsubstituierte Benzoylgruppe schließen jene, die vorher für die vorstehend erwähnte substituierte oder unsubstituierte, durch R¹ wiedergegebene Benzoylgruppe angeführt wurden, ein.
- Beispiele der Niederalkyloxycarbonylgruppe schließen jene, die vorher für die vorstehend erwähnte, durch R¹ wiedergegebene Alkyloxycarbonylgruppe angeführt wurden, ein.
- Beispiele für das Säurehalogenid schließen Acetylchlorid, Isobutyrylchlorid, Benzoylchlorid und p- Toluoylchlorid ein. Beispiele für das Säureanhydrid schließen Acetanhydrid, Isobuttersäureanhydrid und Benzoesäureanhydrid ein.
- Beispiele der in diesem Schritt verwendeten Base schließen organische Amine, wie Pyridin, Triethylamin und Piperidin; Alkalimetallhydroxide, wie Natriumhydroxid und Kaliumhydroxid; Natriumacetat; Kaliumcarbonat und Natriumcarbonat, ein.
- Das Lösungsmittel, das in diesem Schritt verwendet werden kann, ist nicht besonders beschränkt, solange es die Reaktion nicht negativ beeinflusst. Beispielsweise können Ether, wie Diethylether, Dimethoxyethan, Tetrahydrofuran und Dioxan; halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid und Chloroform; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol; Essigsäureester, wie Essigsäuremethylester und Essigsäureethylester; Alkylketone, wie Aceton und Methylethylketon; und aprotische polare Lösungsmittel, wie N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid und Acetonitril, verwendet werden. Diese können einzeln oder als ein Gemisch mit Wasser angewendet werden.
- Um die Reaktion zu beschleunigen, können 0,001-1 Äquivalent eines organischen Amins, wie 4- Dimethylaminopyridin, oder eine ähnliche Verbindung, als ein Katalysator in einer Portion zu der Verbindung der Formel (4-1) gegeben werden.
- Bei der Umsetzung werden vorzugsweise 1-20 Äquivalente, bevorzugter 3-5 Äquivalente, des Säurehalogenids oder Säureanhydrids, bezogen auf die Verbindung der Formel (4-1), verwendet.
- Die Reaktionstemperatur ist -20ºC bis 200ºC, vorzugsweise 0ºC bis 100ºC. Die Reaktionszeit ist im Allgemeinen 0,1 bis 50 Stunden. Vorzugsweise verläuft die Reaktion vorteilhafterweise innerhalb 30 Minuten bis 30 Stunden.
- Die erfindungsgemäßen Verbindungen können durch übliche Mittel, insbesondere durch Umkristallisation und Kieselgel-Chromatographie, isoliert und gereinigt werden.
- Wie in dem nachstehend beschriebenen Reaktionsschema gezeigt, wird das durch die vorstehenden Schritte erhaltene D-Pentofuranosederivat der Formel (4-2) durch Reaktion mit einer silylierten Nucleinsäurebase der Formel (12), in Gegenwart einer Lewis-Säure, unter Bildung eines Zwischenprodukts mit guter Kristallinität, und anschließend durch eine Schutzgruppenentfernungsreaktion in Gegenwart einer Base in eine pharmazeutisch verwendbare Verbindung, 3'-C-substituiertes Ribonucleosid (6), überführt. Reaktionsschema 2:
- (worin R², Z und B die gleichen, wie vorstehend definierten Bedeutungen aufweisen und U eine Silylschutzgruppe wiedergibt).
- In dem vorstehend beschriebenen Reaktionsschema 2 gibt Schritt JE ein Verfahren zum Gewinnen einer Verbindung der Formel (13), durch Umsetzung zwischen dem durch Formel (4-2) wiedergegebenen, erfindungsgemäßen D-Pentofuranosederivat und der silylierten Nucleinsäurebase der Formel (12), in einem geeigneten aprotischen Lösungsmittel in Gegenwart einer Lewis-Säure, wieder.
- Die vorstehend erwähnte silylierte Nucleinsäurebase der Formel (12) ist eine bekannte Verbindung und kann gemäß dem von Vorbruggen et al. in Chem. Ber., 114,1234 (1981), beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
- Bezüglich der silylierten Nucleinsäurebase BU der Formel (12) schließen Beispiele der durch B wiedergegebenen Nucleinsäurebase eine Pyrimidinbase (wie Cytosin, Thymin und Uracil) und eine Purinbase (wie Adenin und Guanin) ein; wobei Beispiele der durch U wiedergegebenen Silylschutzgruppe eine Trimethylsilylgruppe, eine tert-Butyldimethylsilylgruppe, eine Methyldiisopropylsilylgruppe und Triisopropylsilylgruppe einschließen.
- Beispiele der Lewis-Säure schließen Zinnchlorid, Trimethylsilyltrifluormethansulfonat, Aluminiumtrichlorid und Titantetrachlorid ein.
- Das Lösungsmittel, das in diesem Schritt verwendet werden kann, ist nicht besonders beschränkt, solange es die Reaktion nicht negativ beeinflusst. Beispielsweise können Ether, wie Diethylether, Dimethoxyethan, Tetrahydrofuran und Dioxan; halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid und Chloroform; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol; Alkylketone, wie Aceton und Methylethylketon; und aprotische polare Lösungsmittel, wie N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid und Acetonitril, verwendet werden.
- Bei der Umsetzung werden vorzugsweise 1-10 Äquivalente, bevorzugter 1-5 Äquivalente, der Verbindung der Formel (12) und 1-12 Äquivalente, vorzugsweise 1-7 Äquivalente, der Lewis-Säure, bezogen auf die Verbindung der Formel (4-2), verwendet. Die Reaktionstemperatur ist 0ºC bis 120ºC, vorzugsweise 10ºC bis 90ºC. Die Reaktionszeit ist im Allgemeinen 0,1 bis 150 Stunden. Vorzugsweise verläuft die Reaktion vorteilhafterweise innerhalb 0,5 bis 80 Stunden.
- Die in diesem Schritt erhaltene Verbindung der Formel (13) kann isoliert werden oder nicht und anschließend in Schritt G verwendet werden.
- Schritt G gibt ein Verfahren zum Gewinnen einer Verbindung der Formel (6) durch Schutzgruppenentfernung der Verbindung der Formel (13) in einem geeigneten Lösungsmittel in Gegenwart einer Base wieder.
- Beispiele der in diesem Schritt verwendeten Base schließen Alkalimetallhydroxide, wie Natriumhydroxid und Kaliumhydroxid; Natriumalkoholate, wie Natriummethoxid und Natriumethoxid; und Ammoniumderivate, wie Triethylamin und Ammoniak, ein.
- Das Lösungsmittel, das in diesem Schritt verwendet werden kann, ist nicht besonders beschränkt, solange es die Reaktion nicht negativ beeinflusst. Beispielsweise können Ether, wie Diethylether, Dimethoxyethan, Tetrahydrofuran und Dioxan; halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid und Chloroform; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol und Xylol; Essigsäureester, wie Essigsäuremethylester und Essigsäureethylester; Alkylketone, wie Aceton und Methylethylketon; und aprotische polare Lösungsmittel, wie N,N-Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid und Acetonitril; Niederalkylalkohol, wie Methanol und Ethanol, und Wasser verwendet werden. Diese können einzeln oder als ein Gemisch angewendet werden.
- Bei der Umsetzung wird die basische Verbindung vorzugweise in einer Menge von 0,001-100 Mol, bezogen auf die Verbindung der Formel (13), verwendet. Die Reaktionstemperatur ist 0ºC bis 100ºC, vorzugsweise 0ºC bis 70ºC. Die Reaktionszeit ist im Allgemeinen 5 Minuten bis 100 Stunden. Vorzugsweise verläuft die Reaktion vorteilhafterweise innerhalb 15 Minuten bis 60 Stunden.
- Die Beispiele des Verfahrens zur Herstellung der Verbindungen der vorliegenden Erfindung werden nun beschrieben und anschließend werden Beispiele für Verjähren zum Herstellen von 3'-C-Trimethylsilylethinylnucleosiden und 3'-C-Ethinylnucleosiden als Bezug angegeben.
- 1,2-O-Isopropyliden-α-xylofuranose (154 g; 810 mMol) und Triethylamin (339 ml; 2,43 Mol) wurden in Dichlormethan (1,5 l) gelöst und das Gemisch wurde auf 0ºC gekühlt. 4-Chlorbenzoylchlorid (113 ml; 891 mMol) wurde tropfenweise zugegeben und das Gemisch 2 Stunden unter Eiskühlung gerührt. Gesättigte wässerige Natriumhydrogencarbonatlösung (500 ml) wurde zugegeben und die Phasen wurden getrennt. Die Dichlormethanphase wurde zweimal mit Wasser und dann einmal mit gesättigter Salzlösung gewaschen. Die Dichlormethanphase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck verdampft. Der Rückstand wurde aus n-Hexan/Chloroform (10 : 1; 1,6 Liter) kristallisiert, unter Gewinnung von 196 g (74%) der Titelverbindung als ein schwach gelbes Pulver.
- Fp.: 101-102ºC, FAB-MS: Addition von NaI (M + Na)&spplus;
- ¹H-NMR (CDCl&sub3;) δ: 7,99(2H, d, 1 = 8,8 Hz), 7,44(2H, d, J = 8,8 Hz), 5,96(1H, d, J = 3,7 Hz), 4,79(1H, dd, J = 9,3 Hz, 13,1 Hz), 4,60(1H, d, J = 3,7 Hz), 4,37-4,41(2H, m), 4,18(1H, brs), 3,05(1H, d, J = 3,9 Hz, ausgetauscht mit D&sub2;O), 1,51(3H, s), 1,33(3H, s)
- 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-1,2-O-isopropyliden-α-D-xylofuranose (195 g; 593 mMol) und 2,2,6,6- Tetramethylpiperidinoxy (937 mg; 5,93 mMol) wurden in Dichlormethan (990 ml) gelöst und das Gemisch wurde auf Eis gekühlt. Ein Gemisch einer wässerigen Natriumhypochloritlösung (336 ml; 8,5-13,5% aktives Chlor), Natriumhydrogencarbonat (112 g) und Wasser (1,9 Liter) wurde gleichzeitig zusammengegossen und das Gemisch 30 Minuten auf Eis gerührt. 2-Propanol (19,5 ml) wurde zu dem Reaktionsgemisch gegeben, gefolgt von Rühren für 10 Minuten und Abtrennen der Phasen. Die Dichlormethanphase wurde zweimal mit Wasser gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und dann Filtration unterzogen. Das Filtrat wurde eingedampft und der Rückstand wurde aus n-Hexan/Chloroform (10 : 1) (1,6 Liter) kristallisiert. Die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, unter Gewinnung von 171 g (88%) der Titelverbindung als ein weißes Pulver.
- Fp.: 111-112ºC
- FAB-MS: 327 (M + H)&spplus;
- ¹H-NMR (CDCl&sub3;) δ: 7,89(2H, d, J = 8,5 Hz), 7,42(2H, d, J = 8,5 Hz), 6,12(1H, d, J = 4,4 Hz), 4,68- 4,73(2H, m), 4,46(1H, dd, J = 5,1 Hz, 13,1 Hz), 4,41(1H, d, J = 4,4 Hz), 1,52(3H, s), 1,44(3H, s)
- Trimethylsilylacetylen (8,8 ml; 62,3 mMol) wurde in Tetrahydrofuran (120 ml) unter Argonatmosphäre gelöst und das Gemisch bei 0ºC gerührt. Zu der erhaltenen Lösung wurde tropfenweise eine Lösung (65,8 ml; 61,2 mMol) von 0,93 M Ethylmagnesiumbromid innerhalb 7 Minuten gegeben. Das Gemisch wurde 1 Stunde auf Eis gerührt. Anschließend wurde 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-1,2-O-isopropyliden-α-D-erythropentofuranose-3-urose (10,0 g; 30,6 mMol), gelöst in Tetrahydrofuram (60 ml), tropfenweise zugegeben und das Rühren weitere drei Stunden fortgesetzt. Wässerige 1 N Ammoniumchloridlösung (120 ml) wurde zu dem Reaktionsgemisch gegeben und die Flüssigkeitstemperatur kehrte 211 Raumtemperatur zurück. Nach Abtrennung der Phasen wurde die Tetrahydrofuranphase mit gesättigter wässeriger Natriumchloridlösung (2 · 200 ml) gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und dann Filtration unterzogen. Das Filtrat wurde eingedampft und der Rückstand wurde aus Methanol-Wasser (1 : 1) (120 ml) kristallisiert. Das so erhaltene gelbe Rohprodukt der Titelverbindung wurde unter vermindertem Druck getrocknet und in n-Hexan (200 ml) suspendiert. Die Suspension wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt. Die Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, unter Gewinnung von 6,94 g (53%) der Titelverbindung als ein weißes Pulver.
- Fp.: 130-132ºC
- EI-MS: 425 (M)&spplus;
- ¹H-NMR (CDCl&sub3;) δ: 8,02(2H, d, J = 8,5 Hz), 7,41(2H, d, J = 8,5 Hz), 5,95(1H, d, J = 3,9 Hz), 4,74(1H, dd, J = 3,6 Hz, 12,0 Hz), 4,17(1H, d, J = 3,9 Hz), 4,53(1H, dd, J = 7,8 Hz, 12,0 Hz), 4,17(1H, dd, J = 3,6 Hz, 7,8 Hz), 2,93(1H, s, ausgetauscht mit D&sub2;O), 1,60(3H, s), 1,39(3H, s), 0,19(9H, s)
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-1,2-O-isopropyliden-α-D-erythropentofuranose-3-urose (6,52 g; 20,0 mMol), erhalten in Beispiel 2, wurde in Tetrahydrofuran (26 ml) unter einer Argonatmosphäre gelöst und das Gemisch wurde bei 0ºC gerührt. Zu der erhaltenen Lösung wurde tropfenweise eine Lösung (50,0 ml; 25,0 mMol) von 0,5 M Ethinylmagnesiumbromid gegeben. Das Gemisch wurde 40 Minuten auf Eis gerührt. Anschließend wurde wässerige 15%ige Ammoniumchloridlösung (16 ml) zu dem Reaktionsgemisch gegeben und die Flüssigkeitstemperatur kehrte zu Raumtemperatur zurück. Nach Phasentrennung wurde die Tetrahydrofuranphase mit 25%iger wässeriger Natriumchloridlösung (1 · 16 ml) gewaschen. Das Lösungsmittel wurde verdampft und der Rückstand wurde in Isopropanol (15 ml) gelöst. Die Lösung wurde tropfenweise zu Wasser (15 ml) zur Kristallisation gegeben. Die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, unter Gewinnung von 6,28 g (89%) der Titelverbindung als ein weißes Pulver.
- Fp.: 136-137ºC
- FAB-MS: Addition von KI, 391 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (CDCl&sub3;) δ: 8,01(2H, d, J = 8,6 Hz), 7,41(2H, d, J = 8,6 Hz), 5,95(1H, d, J = 3,6 Hz), 4,55- 4,76(3H, m), 4,15-4,20(1H, m), 3,01(1H, brs), 2,65(1H, s), 1,61(3H, s), 1,46(3H, s)
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-(2-trimethylsilylethinyl)-1,2-isopropyliden-α-D-ribofuranose (20,0 g; 47,1 mMol), erhalten in Beispiel 3, wurde in einem Gemisch von Essigsäure (320 ml) und Wasser (80 ml) suspendiert und das Gemisch wurde 13 Stunden bei 100ºC unter Rückfluss erhitzt. Die erhaltene Lösung wurde gekühlt und das Lösungsmittel unter vermindertem Druck verdampft. Der Rückstand wurde in Methanol (150 ml) gelöst. Wasser (180 ml) wurde unter Rühren zugegeben. Die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, unter Gewinnung von 12,0 g (Ausheute: 66,2%) der Titelverbindung als ein weißes Pulver.
- Fp.: 130-132ºC
- FAB-MS: 385 (M + H)&spplus;
- ¹H-NMR (CDCl&sub3;) δ: 7,98(2H, d, J = 8,5 Hz), 7,43(2H, d, J = 8,5 Hz), 5,47-5,51(1H, dd, J = 4,4 Hz, 8,7 Hz), 4,46-4,63(3H, m), 4,24(1H, dd, J = 4,4 Hz, 6,8 Hz), 3,58(1H, d, J = 6,8 Hz), 3,13(1H, s), 3,07(1H, d, J = 8,7 Hz), 0,15(9H, s)
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-1,2-O-isopropyliden-α-D-ribofuranose (30,0 g; 85,0 mMol), erhalten in Beispiel 4, wurde in einem Gemisch von Essigsäure (480 ml) und Wasser (120 ml) gelöst und das Gemisch wurde 4 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde gekühlt und das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck verdampft. Wasser (150 ml) wurde zu dem Rückstand gegeben und das Gemisch 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt. Trockene Rohkristalle wurden in Isopropylether suspendiert und die Suspension wurde 30 Minuten gerührt. Die Kristalle wurden durch Filtration gesammelt und unter vermindertem Druck getrocknet, unter Gewinnung von 17,3 g (Ausbeute: 65,1%) der Titelverbindung als weißes Pulver.
- Fp.: 116-117,5ºC
- FAB-MS: Addition von KI, 351 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (CDCl&sub3;) δ: 7,98(2H, d, J = 8,8 Hz), 7,43(2H, d, J = 8,8 Hz), 5,47-5,51(1H, m), 4,50-4,68(3H, m), 4,26(1H, t, J = 4,9 Hz), 3,69(1H, d, J = 8,3 Hz), 3,34(1H, s), 3,19(1H, d, J = 4,9 Hz), 2,66(1H, s)
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-(2-trimethylsilylethinyl)-D-ribofuranose (22 g; 57,2 mMol), erhalten in Beispiel 5, und 4-Dimethylaminopyridin (210 mg; 1,72 mMol) wurden in Dichlormethan (280 ml) gelöst. Zu der erhaltenen Lösung wurde Triethylamin (33,5 ml; 240 mMol) gegeben und das Gemisch wurde auf Eis gekühlt. Anschließend wurde 4-Chlorbenzoylchlorid (29,1 ml; 229 mMol) zu dem Reaktionsgemisch gegeben und die Flüssigkeitstemperatur kehrte auf Raumtemperatur zurück. Das Gemisch wurde eine Stunde gerührt. Wasser (220 ml) wurde zugegeben und das Gemisch wurde 15 Minuten gerührt, gefolgt von Phasentrennung. Die Dichlormethanphase wurde zweimal mit Wasser, einmal mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung und weiterhin einmal mit Wasser gewaschen. Die Dichlormethanphase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft. Isopropylether (100 ml) wurde zu dem Rückstand gegeben und die unlöslichen Stoffe wurden durch Filtration entfernt. Das Filtrat wurde eingedampft und der Rückstand wurde in Ethanol (800 ml) gelöst. Die erhaltene Ethanollösung wurde zu Wasser (1,1 Liter) unter Rühren bei Raumtemperatur gegeben. Das ausgefallene Pulver wurde durch Filtration gesammelt und unter vermindertem Druck getrocknet, unter Gewinnung von 39,9 g (Ausbeute: 87%) der Titelverbindung als ein schwach gelbes Pulver.
- Fp.: 67-69ºC
- FAB-MS: Addition von NaI, 823 (M + Na)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 7,75-8,07(8H, m), 7,20-7,46(8H, m), 6,92(0,55H, d, J = 4,4 Hz), 6,55(0,45H, s), 6,26(0,45H, s), 6,11(0,55H, d, J = 4,4 Hz), 4,73-5,09(3H, m), 0,17(4,05H, s), 0,12(4,95H, s)
- α-Anomer : β-Anomer = 55 : 45
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-(2-trimethylsilylethinyl)-D-ribofuranose (2,00 g; 5,20 mMol), erhalten in Beispiel 5, wurde in Dichlormethan (30 ml) gelöst. Zu der erhaltenen Lösung wurde Triethylamin (2,10 g; 20,8 mMol) gegeben. Eine Lösung (1 ml) von 4-Dimethylaminopyridin (19 mg; 0,16 mMol) in Dichlormethan wurde dazugegeben und das Gemisch auf Eis gekühlt. Anschließend wurde Isobutyrylchlorid (2,17 ml; 20,8 mMol) zu dem Gemisch gegeben und die Flüssigkeitstemperatur kehrte auf Raumtemperatur zurück. Das Gemisch wurde fünf Stunden gerührt. Methanol (30 ml) wurde zu dem Reaktionsgemisch gegeben und das Gemisch wurde 40 Minuten gerührt. Dichlormethan (30 ml) und Wasser (50 ml) wurden zugegeben, gefolgt von Phasentrennung. Die wässerige Phase wurde mit Dichlormethan (30 ml) extrahiert. Die Dichlormethanphasen wurden vereinigt, zweimal mit 10%iger, wässeriger Natriumhydrogencarbonatlösung und einmal mit 25%iger wässeriger Natriumchloridlösung gewaschen. Die Dichlormethanphase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Dichlormethan) gereinigt, unter Gewinnung von 2,68 g (Ausbeute: 87%) der Titelverbindung als eine farblose, ölige Substanz.
- FAB-MS: Addition von KI, 823 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (CDCl&sub3;) δ: 8,01-8,05(2H, m), 7,41-7,45(2H, m), 6,52(0,5H, d, J = 4,6 Hz), 6,10(0,5H, s), 5,75(0,5H, s), 5,71(0,5H, d, J = 4,6 Hz), 4,57-4,79(3H, m), 2,51-2,65(3H, m), 1,12-1,22(18H, m), 0,15(4,5H, s), 0,09(4,5H, s)
- α-Anomer : β-Anomer = 5 : 5
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-(2-trimethylsilylethinyl)-D-ribofuranose. (2,00 g; 5,20 mMol), erhalten in Beispiel 5, wurde in Dichlormethan (30 ml) gelöst. Zu der erhaltenen Lösung wurde Triethylamin (2,10 g; 20,8 mMol) gegeben. Eine Lösung (1 ml) von 4-Dimethylaminopyridin (20 mg; 0,16 mMol) in Dichlormethan wurde dazugegeben und das Gemisch auf Eis gekühlt. Anschließend wurde Benzoylchlorid (2,11 ml; 18,2 mMol) zu dem Gemisch gegeben und die Flüssigkeitstemperatur kehrte auf Raumtemperatur zurück. Das Gemisch wurde drei Stunden gerührt. Wasser (25 ml) wurde zu dem Reaktionsgemisch gegeben und das Gemisch wurde 30 Minuten gerührt, die Phasen wurden getrennt. Die Dichlormethanphase wurde einmal mit Wasser, einmal mit gesättigter wässeriger Natriumhydrogencarbonatlösung, dann einmal mit Wasser, gewaschen. Die Dichlormethanphase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Dichlormethan) gereinigt und aus Ethanol-Wasser pulverisiert, unter Gewinnung von 2,81 g (Ausbeute: 77,5%) der Titelverbindung als farbloses Pulver.
- Fp.: 63-66ºC
- FAB-MS: Addition von KI, 735 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 8,11-7,30(19H, m), 6,93(0,6H, d, J = 4,6 Hz), 6,60(0,4H, s), 6,15(0,6H, d, J = 4,6 Hz), 6,12(0,4H, s), 5,27(0,6H, t, J = 4,1 Hz), 5,21(0,4H, dd, J = 6,7 Hz, 5,1 Hz), 4,70-4,92(2H, m), 0,11(3,6H, s), 0,03(5,4H, s)
- α-Anomer : β-Anomer = 6 : 4
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-(2-trimethylsilylethinyl)-D-ribofuranose (1,00 g; 2,60 mMol), erhalten in Beispiel 5, wurde in Dichlormethan (30 ml) gelöst. Zu der erhaltenen Lösung wurde Triethylamin (1,05 g; 10,4 mMol) gegeben. 4-Dimethylaminopyridin (10 mg; 0,08 mMol) wurde dazugegeben und das Gemisch wurde auf Eis gekühlt. Anschließend wurde 4-Toluoylchlorid (1,20 ml; 9,10 mMol) zu dem Gemisch gegeben und die Flüssigkeitstemperatur kehrte auf Raumtemperatur zurück. Das Gemisch wurde zwei Stunden gerührt. Wasser (20 ml) wurde zu dem Reaktionsgemisch gegeben und das Gemisch wurde 40 Minuten gerührt. Dichlormethan (30 ml) und Wasser (30 ml) wurden zugegeben, gefolgt von Phasentrennung. Die Dichlormethanphase wurde einmal mit Wasser, einmal mit 10%iger wässeriger Natriumhydrogencarbonatlösung, dann einmal mit Wasser, gewaschen. Die Dichlormethanphase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wurde durch Kieselgel- Säulenchromatographie (Dichlormethan) gereinigt und aus Ethanol-Wasser pulverisiert, unter Gewinnung von 1,46 g (Ausbeute: 76%) der Titelverbindung als ein farbloses Pulver.
- Fp.: 62,5-66,0ºC
- FAB-MS: Addition von KI, 777 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 8,10-7,12(16H, m), 6,88(0,65H, d, J = 4,6 Hz), 6,54(0,35H, s), 6,09(0,65H, d, J = 4,6 Hz), 6,07(0,35H, s), 5,22(0,65H, t, J = 4,3 Hz), 5,16(0,35H, dd, J = 5,0 Hz, 6,7 Hz), 4,68-4,90(2H, m), 2,32-2,43(9H, m), 0,11(3,15H, s), 0,03(5,85H, s)
- α-Anomer : β-Anomer = 65 : 35
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-D-ribofuranose (1,00 g; 3,20 mMol), erhalten in Beispiel 6, wurde in Dichlormethan (15 ml) suspendiert. Zu der erhaltenen Lösung wurde Triethylamin (1,30 g; 12,8 mMol) gegeben. Eine Lösung (1 ml) von 4-Dimethylaminopyridin (12 mg; 0,098 mMol) in Dichlormethan wurde dazugegeben und das Gemisch wurde auf Eis gekühlt. Anschließend wurde Acetylchlorid (0,90 ml; 12,8 mMol) zu dem Gemisch gegeben und die Flüssigkeitstemperatur kehrte auf Raumtemperatur zurück. Das Gemisch wurde fünf Stunden gerührt. Dichlormethan (20 ml) und Wasser (10 ml) wurden zu dem Reaktionsgemisch gegeben und das Gemisch wurde 30 Minuten gerührt, die Phasen wurden dann getrennt. Die Dichlormethanphase wurde anschließend mit Wasser, 15%iger wässeriger Ammoniumchloridlösung, dann mit 25%iger wässeriger Natriumchloridlösung, gewaschen. Die Dichlormethanphase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem. Druck eingedampft. Dez Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Essigsäureethylester : n-Hexan = 2 : 3) gereinigt, unter Gewinnung von 1,23 g (Ausbeute: 88%) der Titelverbindung als eine farblose, ölige Substanz.
- FAB-MS: Addition von KI, 477 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (CDCl&sub3;) δ: 7,99-8,05(2H, m), 7,42-7,99(2H, m), 6,52(0,6H, d, J = 4,6 Hz), 6,14(0,4H, s), 5,81(0,4H, s), 5,74(0,6H, d, J = 4,4 Hz), 4,66-4,78(3H, m), 2,78(0,4H, s), 2,72(0,6H, s), 2,04-2,14(9H, m)
- α-Anomer : β-Anomer = 6 : 4
- Zu Dichlormethan (12 ml) Wurden die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-D-ribofuranose (1,00 g; 3,20 mMol), erhalten in Beispiel 6, 4-Dimethylaminopyridin (12 mg; 0,10 mMol) und Triethylamin (1,56 ml; 11,2 mMol) gegeben. Das Gemisch wurde auf Eis gekühlt. Anschließend wurde Propionylchlorid (0,97 ml; 11,2 mMol) zu dem Gemisch gegeben und die Flüssigkeitstemperatur kehrte auf Raumtemperatur zurück. Das Gemisch wurde 40 Minuten gerührt. Methanol (0,3 ml) wurde zu dem Reaktionsgemisch gegeben und das Gemisch wurde zehn Minuten gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck verdampft. Essigsäureethylester (40 ml) und Wasser (40 ml) wurden zu dem Rückstand gegeben und die Phasen wurden getrennt. Die Essigsäureethylesterphase wurde nacheinander einmal mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung und zweimal mit Wasser gewaschen. Die Essigsäureethylesterphase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Essigsäureethylester : n-Hexan = 1 : 4) gereinigt, unter Gewinnung von 1,0 g (Ausbeute: 64%) der Titelverbindung als eine schwach gelbe, ölige Substanz.
- FAB-MS: Addition von KI, 519 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 7,97-8,02(2H, m), 7,61-7,66(2H, m), 6,45(0,7H, d, J = 4,4 Hz), 6,09(0,3H, s), 5,61(0,7H, d, J = 4,4 Hz), 5,58(0,3H, s), 4,55-4,70(3H, m), 4,07(0,3H, s), 3,99(0,7H, s), 2,32-2,45(6H, m), 1,00-1,07(9H, m)
- α-Anomer : β-Anomer = 7 : 3
- Zu Dichlormethan (12 ml) wurden die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-D-ribofuranose (1,0 g; 3,20 mMol), erhalten in Beispiel 6,4-Dimethylaminopyridin (12 mg; 0,10 mMol) und Triethylamin (1,56 ml; 11,2 mMol) gegeben. Das Gemisch wurde auf Eis gekühlt. Anschließend wurde Isobutyrylchlorid (1,17 ml; 11,2 mMol) zu dem Gemisch gegeben und die Flüssigkeitstemperatur kehrte auf Raumtemperatur zurück. Das Gemisch wurde 40 Minuten gerührt. Methanol (0,3 ml) wurde zu dem Reaktionsgemisch gegeben und das Gemisch wurde zehn Minuten gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck verdampft. Essigsäureethylester (40 ml) und Wasser (40 ml) wurden zu dem Rückstand gegeben und die Phasen wurden getrennt. Die Essigsäureethylesterphase wurde nacheinander einmal mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung und zweimal mit Wasser gewaschen. Die Essigsäureethylesterphase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Essigsäureethylester : n-Hexan = 1 : 4) gereinigt, unter Gewinnung von 1,37 g (Ausbeute: 82%) der Titelverbindung als eine schwach gelbe, ölige Substanz.
- FAB-MS: Addition von KI, 561 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (CDCl&sub3;) δ: 8,06-7,99(2H, m), 7,41-7,45(2H, m), 6,54(0,7H, d, J = 4,6 Hz), 6,12(0,3H, d, J = 1,2 Hz), 5,78(0,3H, d, J = 1,2 Hz), 5,71(0,7H, d, J = 4,6 Hz), 4,60-4,80(3H, m), 2,77(0,3H, s), 2,69(0,7H, s), 2,53-2,64(3H, m), 1,17-1,23(18H, m)
- α-Anomer : β-Anomer = 7 : 3
- Zu Dichlormethan (12 ml) wurden die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3--C-ethinyl-D-ribofuranose (1,0 g; 3,20 mMol), erhalten in Beispiel 6,4-Dimethylaminopyridin (12 mg; 0,10 mMol) und Triethylamin (1,56 ml; 11,2 mMol) gegeben. Das Gemisch wurde auf Eis gekühlt. Anschließend wurde Benzoylchlorid (1,30 ml; 11,2 mMol) zu dem Gemisch gegeben und die Flüssigkeitstemperatur kehrte auf Raumtemperatur zurück. Das Gemisch wurde 40 Minuten gerührt. Methanol (0,3 ml) wurde zu dem Reaktionsgemisch gegeben und das Gemisch wurde zehn Minuten gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck verdampft. Essigsäureethylester (40 ml) und Wasser (40 ml) wurden zu dem Rückstand gegeben und die Phasen wurden getrennt. Die Essigsäureethylesterphase wurde nacheinander einmal mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung und zweimal mit Wasser gewaschen. Die Essigsäureethylesterphase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Essigsäureethylester : n-Hexan = 1 : 4) gereinigt, unter Gewinnung von 1,77 g einer farblosen, ölige Substanz. Dieses Produkt wurde in Ethanol (20 ml) unter Anwendung von Wärme gelöst. Die erhaltene Ethanollösung wurde zu Wasser (40 ml) unter Rühren bei Raumtemperatur gegeben und das ausgefallene Pulver wurde durch Filtration gesammelt. Das Pulver wurde unter vermindertem Druck getrocknet, unter dabei Gewinnen von 1,63 g (Ausbeute 82%) der Titelverbindung als ein weißes Pulver.
- Fp.: 66-68ºC
- FAB-MS: Addition von KI, 663 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 7,27-8,08(19H, m), 6,91(0,7H, d, J = 4,6 Hz), 6,61(0,3H, s), 6,13(0,3H, s), 6,12(0,7H, d, J = 4,6 Hz), 5,16-5,27(1H, m), 4,70-4,95(2H, m), 4,40(0,3H, s), 4,11(0,7H, s)
- α-Anomer : β-Anomer = 7 : 3
- Zu Dichlormethan (12 ml) wurden die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-D-ribofuranose (1,0 g; 3,20 mMol), erhalten in Beispiel 6,4-Dimethylaminopyridin (12 mg; 0,10 mMol) und Triethylamin (2,0 ml; 12,8 mMol) gegeben. Das Gemisch wurde auf Eis gekühlt. Anschließend wurde 4-Chlorbenzoylchlorid (1,59 ml; 12,8 mMol) zu dem Gemisch gegeben und die Flüssigkeitstemperatur kehrte auf Raumtemperatur zurück. Das Gemisch wurde 90 Minuten gerührt. Wasser (15 ml) wurde zu dem Reaktionsgemisch gegeben, das Gemisch wurde 30 Minuten gerührt, dann wurden die Phasen getrennt. Die Dichlormethanphase wurde anschließend einmal mit Wasser, einmal mit gesättigter Natriumhydrogencarbonatlösung, dann einmal mit Wasser, gewaschen. Die Dichlormethanphase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Dichlormethan) gereinigt. Das Lösungsmittel wurde verdampft, unter dabei Gewinnen von 1,80 g (Ausbeute: 77%) der Titelverbindung als farbloses Pulver.
- Fp.: 73-78ºC
- FAB-MS: Addition von KI, 767 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 7,41-8,02(16H, m), 6,88(0,7H, d, J = 4,4 Hz), 6,61(0,3H, s), 6,12(1H, m), 5,30(0,7H, dd, J = 3,7 Hz, 5,6 Hz), 5,20(0,3H, dd, J = 4,2 Hz, 6,8 Hz), 4,7-4,9(2H, m), 4,38(0,3H, s), 4,13(0,7H, s)
- α-Anomer : β-Anomer = 7 : 3
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-D-ribofuranose (1,0 g; 3,20 mMol), erhalten in Beispiel 6, wurde in Dichlormethan (15 ml) suspendiert und dazu wurde Triethylamin (1,30 ml; 12,8 mMol) gegeben. Zu der erhaltenen Lösung wurde eine Dichlormethanlösung (1 ml) unter Lösen von 4-Dimethylaminopyridin (12 mg; 0,10 mMol) gegeben. Das Gemisch wurde auf Eis gekühlt. Anschließend wurde 4-Toluoylchlorid (1,7 ml; 12,8 mMol) zu dem Gemisch gegeben und die Flüssigkeitstemperatur wurde auf Raumtemperatur zurückkehren lassen. Das Gemisch wurde 3,5 Stunden gerührt. Wasser (30 ml) wurde zu dem Reaktionsgemisch gegeben und das Gemisch wurde 30 Minuten gerührt. Dichlormethan (20 ml) und Wasser (30 ml) wurden zugegeben, dann wurden die Phasen getrennt. Die Dichlormethanphase wurde nacheinander einmal mit 15%iger wässeriger Ammoniumchloridlösung und einmal mit 25%iger Natriumchloridlösung gewaschen. Die Dichlormethanphase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Dichlormethan) gereinigt, unter Gewinnung von 1,04 g (Ausbeute: 50%) der Titelverbindung als eine farblose, ölige Substanz.
- FAB-MS: Addition von KI, 705 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (CDCl&sub3;) δ: 7,00-8,08(16H, m), 6,94(0,7H, d, J = 4,3 Hz), 6,61(0,3H, s), 6,32(0,3H, s), 6,10(0,7H, d, J = 4,3 Hz), 4,76-5,06(3H, m), 2,94(0,3H, s), 2,79(0,7H, s), 2,35-2,45(9H, m)
- α-Anomer : β-Anomer = 7 : 3
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-D-ribofuranose (1,0 g; 3,20 mMol), erhalten in Beispiel 6, wurde in Dichlormethan (15 ml) suspendiert. Zu der erhaltenen Suspension wurde Triethylamin (2,40 ml; 17,2 mMol) gegeben. 4-Dimethylaminopyridin (12 mg; 0,10 mMol) wurde dazugegeben und das Gemisch wurde auf Eis gekühlt. Anschließend wurde 4-Nitrobenzoylchlorid (2,38 g; 12,8 mMol) zu dem Gemisch gegeben und die Flüssigkeitstemperatur kehrte auf Raumtemperatur zurück. Das Gemisch wurde 2 Stunden gerührt. Wässer (15 ml) wurde zu dem Reaktionsgemisch gegeben und das Gemisch wurde 30 Minuten gerührt. Dichlormethan (20 ml) und Wasser (30 ml) wurden zugegeben, dann wurden die Phasen getrennt. Die Dichlormethanphase wurde nacheinander mit Wasser, gesättigter wässeriger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser gewaschen, dann über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Dichlormethan) gereinigt, unter Gewinnung von 1,38 g (Ausbeute: 84%) der Titelverbindung als ein schwach gelbes Pulver.
- Fp.: 97-103ºC
- FAB-MS: Addition von KI, 798 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 7,52-8,41(16H, m), 6,93(0,7H, d, J = 4,5 Hz), 6,77(0,3H, s), 6,25(0,7H, d, J = 4,5 Hz), 6,24(0,3H, s), 5,29-5,45(1H, m), 4,77-4,99(2H, m), 4,53(0,3H, s), 4,18(0,7H, s)
- α-Anomer : β-Anomer = 7 : 3
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-D-ribofuranose (1,0 g; 3,20 mMol), erhalten in Beispiel 6, wurde in Dichlormethan (12 ml) suspendiert. Zu der erhaltenen Suspension wurden 4-Dimethylaminopyridin (12 mg; 0,098 mMol) und Triethylamin (1,56 ml; 11,2 mMol) gegeben. Das Gemisch wurde auf Eis gekühlt. Chlorkohlensäureethylester (1,07 ml; 11,2 mMol) wurde dazugegeben und die Flüssigkeitstemperatur wurde auf Raumtemperatur zurückkehren lassen. Das Gemisch wurde eine Stunde gerührt. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck verdampft. Essigsäureethylester (40 ml) und Wasser (40 ml) wurden zu dem Rückstand gegeben, die Phasen wurden getrennt. Die Essigsäureethylesterphase wurde einmal mit gesättigter wässeriger Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen, dann über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wurde durch Kieselgel- Säulenchromatographie (Essigsäureethylester : n-Hexan = 1 : 3) gereinigt, unter Gewinnung von 1,42 g (Ausbeute: 84,0%) der Titelverbindung als eine farblose, ölige Substanz.
- FAB-MS: Addition von KI, 567 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (CDCl&sub3;) δ: 8,03(1,1H, d, J = 8,8 Hz), 8,00(0,9H, d, J = 8,8 Hz), 7,43(1,1H, d, J = 8,8 Hz), 7,42(0,9H, d, J = 8,8 Hz), 6,46(0,45H, d, 3 = 4,4 Hz), 6,15(0,55H, d, J = 1,5 Hz), 5,70(0,55H, d, J = 1,5 Hz), 5,61(0,45H, d, J = 4,4 Hz), 4,63-4,86(3H, m), 4,21-4,31(6H, m), 2,84(0,55H, s), 2,77(0,45H, s), 1,30-1,35(9H, m)
- α-Anomer : β-Anomer = 45 : 55
- Uracil (506 mg; 4,5 mMol), Ammoniumsulfat (16 mg; 0,12 mMol) und Hexadimethyldisilazan (4,5 ml) wurden eine Stunde unter Rückfluss erhitzt, bis das Uracil gelöst war, um unter Stickstoffatmosphäre eine klare Lösung zu erzeugen. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Anschließend wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck verdampft und der Rückstand wurde zweimal mit Toluol zusammen verdampft. Eine Acetonitrillösung (9 ml) von 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-(2-trimethylsilylethinyl)- D-ribofuranose (900 mg; 1,12 mMol), erhalten in Beispiel 5, wurde zu dem erhaltenen öligen Stoff gegeben; das heißt 2,4-Bis-trimethylsilyluracil. Trimethylsilyltrifluormethylmethansulfonat (1,32 ml; 6,62 mMol) wurde bei 0ºC zugegeben. Das Gemisch wurde 69 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde in eine gesättigte wässerige Natriumhydrogencarbonatlösung (20 ml) unter Kühlen gegossen. Das Reaktionsgemisch wurde unter vermindertem Druck zur Trockne gebracht. Anschließend wurde Essigsäureethylester (40 ml) zugegeben und der unlösliche Stoff wurde durch Filtration entfernt. Das Filtrat wurde mit Wässer (3 · 40 ml) gewaschen und dann über Magnesiumsulfat getrocknet. Das Filtrat wurde unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand wurde aus Isopropylether kristallisiert. Die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, unter dabei Gewinnen von 601 mg (Ausbeute: 71%) der Titelverbindung.
- Fp.: 107-109ºC
- FAB-MS: Addition von KI, 721 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 11,57(1H, s), 8,05(2H, d, J = 8,3 Hz), 7,95(2H, d, J = 8,5 Hz), 7,92(2H, d, J = 8,5 Hz), 7,84(1H, d, J = 8,1 Hz), 7,54-7,65(6H, m), 6,25(1H, d, J = 4,2 Hz), 5,99(1H, d, J = 4,2 Hz), 5,78(1H, d, J = 8,1 Hz), 5,07-5,10(1H, m), 4,92(1H, dd, J = 4,0 Hz, 6,0 Hz), 4,87(1H, dd, J = 6,0 Hz, 12,2 Hz), 0,12(9H, s)
- Das 1-[2,3,5-O-Tri-(4-chlorbenzoyl)-3-C-(2-trimethylsilylethinyl)-β-D-ribofuranosyl]uracil (100 mg; 0,13 mMol), erhalten in Bezugsbeispiel 1, wurde in Methanol (1,3 ml) gelöst. Triethylamin (0,65 ml; 4,66 mMol) wurde unter Rühren bei Raumtemperatur dazugegeben uni das Gemisch wurde 48 Stunden bei 50ºC gerührt. Essigsäure (0,01 ml) wurde zugegeben und das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert. Der Rückstand wurde in Methanol (0,2 ml) gelöst und aus Chloroform (4,0 ml) kristallisiert. Die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, unter dabei Gewinnen von 30 mg (Ausbeute: 85%) der Titelverbindung als weißes Pulver.
- Fp.: 226-228ºC
- FAB-MS (negativ): 267 (M - H)&supmin;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 11,35(1H, brs), 7,99(1H, d, J = 8,2 Hz), 5,93(1H, d, J = 8,2 Hz), 5,86(1H, d, J = 6,7 Hz), 5,83(1H, d, J = 7,3 Hz), 5,69(1H, d, J = 8,2 Hz), 5,13(1H, t, J = 4,5 Hz), 4,18(1H, dd, J = 7,3 Hz, 6,7 Hz), 3,90-3,88(1H, m), 3,74-3,60(2H, m), 3,55(1H, s)
- Cytosin (670 mg; 6,0 mMol), Ammoniumsulfat (21 mg; 0,16 mMol) und Hexamethyldisilazan (6,0 ml) wurden eine Stunde unter Rückfluss erhitzt, bis Cytosin gelöst wurde, um eine klare Lösung unter Stickstoffatmosphäre herzustellen. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Anschließend wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck verdampft und der Rückstand wurde zweimal mit Toluol zusammen verdampft. Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-(2-trimethylsilylethinyl)-D-ribofuranose (1,20 g; 1,5 mMol), erhalten in Beispiel 5, wasserfreies Acetonitril (12 ml) wurde zu dem erhaltenen festen Stoff (das heißt 2,4-Bis-trimethylsilylcytosin) gegeben und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur gerührt, bis eine klare Lösung erhalten wurde. Das Reaktionsgemisch wurde dann auf 0ºC gekühlt. Zinn(IV)chlorid (12 ml; 7,5 mMol) wurde zugegeben und das Gemisch wurde 40 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das erhaltene Reaktionsgemisch wurde zu einer gesättigten wässerigen Natriumhydrogencarbonatlösung (32 ml) unter Kühlen auf Eis gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde unter vermindertem Druck zur Trockne aufkonzentriert. Essigsäureethylester wurde zu dem Rückstand gegeben und der unlösliche Stoff wurde durch Filtration entfernt. Das Filtrat wurde dreimal mit Wasser gewaschen und der über Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde verdampft und der Rückstand wurde aus Isopropylether (20 ml) kristallisiert. Die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, unter dabei Gewinnen von 460 mg (Ausbeute: 41%) der Titelverbindung.
- Fp.: 131-133ºC
- FAB-MS: 754 (M + H)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 8,05(2H, d, J = 8,5 Hz), 7,88-7,95(4H, m), 7,79(1H, d, J = 7,6 Hz), 7,63(2H, d, J = 8,3 Hz), 7,58(2H, d, J = 8,3 Hz), 7,53(2H, d, J = 8,3 Hz), 7,39-7,42(2H, br), 6,27(1H, d, J = 3,9 Hz), 5,93(1H, d, J = 3,9 Hz), 5,84(1H, d, J = 7,6 Hz), 5,04-5,06(1H, m), 4,91(1H, dd, J = = 4,1 Hz, 12,0 Hz), 4,77-4,81(1H, m), 0,11 (9H, s)
- Das 1-[2,3,5-O-Tri-(4-chlorbenzoyl)-3-C-(2-trimethylsilylethinyl)-β-D-ribofuranosyl]cytosin (95 mg), erhalten in Bezugsbeispiel 3, wurde in Methanol (1,3 ml) gelöst. Triethylamin (0,65 ml; 4,65 mMol) wurde unter Rühren bei Raumtemperatur dazugegeben und das Gemisch wurde 30 Stunden bei 50ºC gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde aufkonzentriert. Der Rückstand wurde in Methanol (0,2 ml) gelöst und aus Chloroform (4,0 ml) kristallisiert. Die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, unter dabei Gewinnen von 29,7 mg (Ausbeute: 88%) der Titelverbindung als weißes Pulver.
- Fp.: 233-235ºC
- FAB-MS (negativ): 266 (M - H)&supmin;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 7,81(1H, d, J = 7,6 Hz), 7,21(1H, brs), 7,17(1H, brs), 5,83(1H, d, J = 6,6 Hz), 5,73-5,79(3H, m), 5,02(1H, t, J = 4,9 Hz), 4,11(1H, t, J = 6,6 Hz), 3,85-3,87(1H, m), 3,65-3,69(2H, m), 3,51(1H, s)
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-1,2,3-tri-O-isobutyryl-3-C-(2-trimethylsilylethinyl)-α,β-D-ribofuranose (298 mg; 0,05 mMol), erhalten in Beispiel 8, wurde in Acetonitril (0,94 ml) gelöst. Eine Lösung (1,06 ml) von 2,4-Bis-trimethylsilyluracil (256 mg; 1,0 mMol) in Acetonitril wurde unter Stickstoffatmosphäre dazugegeben. Nachdem das Gemisch auf Eis gekühlt wurde, wurde Zinn(IV)chlorid (177 ul; 1,50 mMol) zugegeben und das Gemisch wurde 20 Stunden bei 30ºC gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde tropfenweise zu 6%iger wässeriger Natriumhydrogencarbonatlösung (10 ml) gegeben und das Lösungsmittel wurde verdampft. Chloroform (50 ml) wurde zu dem Rückstand gegeben und das Gemisch wurde extrahiert. Die Chloroformphase wurde einmal mit gesättigter wässeriger Natriumhydrogencarbonatlösung, dann einmal mit gesättigter wässeriger Natriumchloridlösung, gewaschen und dann über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand wurde Kieselgel-Säulenchromatographie (Essigsäureethylester : n-Hexan = 1 : 3) gereinigt. Die erhaltene ölige Substanz wurde in Isopropylether gelöst. n-Heptan wurde zugegeben und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt. Die Kristalle wurden unter vermindertem Druck getrocknet, unter dabei Gewinnen von 228 mg (Ausbeute: 73,7%) der Titelverbindung als weißes Pulver.
- Fp.: 160-161ºC
- FAB-MS: 619 (M + H)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 11,51(1H, s), 8,02(2H, d, J = 8,5 Hz), 7,75(1H, d, J = 8,3 Hz), 7,63(2H, d, J = 8,5 Hz), 6,01(1H, d, J = 5,4 Hz), 5,72(1H, d, J = 8,3 Hz), 5,63(1H, d, J = 5,4 Hz), 4,64-4,76(3H, m), 2,60- 2,68(2H, m), 1,08-1,13(12H, m), 0,06(9H, m)
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-1,2,3-tri-O-(4-toluoyl)-3-C-(2-trimethylsilylethinyl)-α,β-D-ribofuranose (370 mg; 0,50 mMol), erhalten in Beispiel 10, wurde in Acetonitril (0,45 ml) gelöst. Eine Lösung (1,55 ml) von 2,4-Bis-trimethylsilyluracil (257 mg; 1,0 mMol) in Acetonitril wurde unter Stickstoffatmosphäre dazugegeben. Nachdem das Gemisch auf Eis gekühlt wurde, wurde Zinn(IV)chlorid (177 ul; 1,50 mMol) zugegeben und das Gemisch wurde 20 Stunden bei 30ºC gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde tropfenweise zu einer 6%igen wässerigen Natriumhydrogencarbonatlösung (10 ml) gegeben und das Lösungsmittel wurde verdampft. Chloroform (30 ml) wurde zu dem Rückstand gegeben und das Gemisch wurde extrahiert. Die Chloroformphase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand wurde Kieselgel-Säulenchromatographie (Chloroform : Essigsäureethylester = 15 : 1) gereinigt. Der Rückstand wurde in Essigsäureethylester gelöst, wobei n-Heptan zugegeben wurde und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt. Die Kristalle wurden unter vermindertem Druck getrocknet, unter dabei Gewinnen von 317 mg (Ausbeute: 88,6%) der Titelverbindung als weißes Pulver.
- Fp.: 105-107ºC
- FAB-MS: Addition von KI, 714 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 11,55(1H, s), 8,05(2H, d, J = 8,3 Hz), 7,78-7,86(5H, m), 7,62(2H, d, J = 8,5 Hz), 7,33(2H, d, J = 8,1 Hz), 7,25(2H, d, J = 8,1 Hz), 6,21(1H, d, J = 4,4 Hz), 5,94(1H, d, J = 4,4 Hz), 5,77(1H, d, J = 8,1 Hz), 4,75-5,03(3H, m), 2,39(3H, s), 2,33(3H, s), 0,10(9H, s)
- Die 1,2,3-Tri-O-acetyl-5-O-(4-chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-α,β-D-ribofuranose (439 mg; 1,0 mMol), erhalten in Beispiel 11, wurde in Acetonitril (4,65 ml) gelöst. Eine Lösung (3,35 ml) von 2,4-Bistrimethylsilyluracil (513 mg; 2,0 mMol) in Acetonitril wurde unter Stickstoffatmosphäre dazugegeben. Nachdem das Gemisch auf Eis gekühlt wurde, wurde Zinn(IV)chlorid (118 ul; 1,0 mMol) zugegeben und das Gemisch wurde 20 Stunden bei 30ºC gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde tropfenweise zu wässeriger 0,10 M Natriumhydrogencarbonatlösung (25 ml) gegeben und mit Essigsäureethylester (3 · 30 ml) extrahiert. Die Essigsäureethylesterextrakte wurden vereinigt und das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck verdampft. Wässerige 0,10 M Natriumhydrogencarbonatlösung (25 ml) wurde zu dem Rückstand gegeben und das Gemisch wurde mit Essigsäureethylester (30 ml) extrahiert. Die Essigsäureethylesterphase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Dichlormethan : Methanol = 97 : 3) gereinigt. Die erhaltene Substanz wurde aus Isopropylether kristallisiert, unter dabei Gewinnen von 50 mg (Ausbeute: 10%) der Titelverbindung als weißes Pulver.
- Fp.: 218-219ºC
- FAB-MS: 491 (M + H)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 11,50(1H, s), 7,99(2H, d, J = 6,6 Hz), 7,75(1H, d, J = 8,3 Hz); 7,63(2H, d, J = 6,6 Hz), 6,03(1H, d, J = 5,8 Hz), 5,73(1H, d, J = 8,3 Hz), 5,62(1H, d, J = 5,8 Hz), 4,65-4,78(3H, m), 4,07(1H, s), 2,15(3H, s), 2,10(3H, s)
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-1,2,3-tri-O-propionyl-α,β-D-ribofuranose (393 mg; 0,80 mMol), erhalten in Beispiel 12, wurde in Acetonitril (3,72 ml) gelöst. Eine Lösung (2,68 ml) von 2,4-Bistrimethylsilyluracil (410 mg; 1,60 mMol) in Acetonitril wurde unter Stickstoffatmosphäre dazugegeben. Nachdem das Gemisch auf Eis gekühlt wurde, wurde Zinn(IV)chlorid (94 ul; 0,80 mMol) zugegeben und das Gemisch wurde 20 Stunden bei 30ºC gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde tropfenweise zu wässeriger 0,19 M Natriumhydrogencarbonatlösung (20 ml) gegeben und das Gemisch wurde mit Essigsäureethylester (3 · 30 ml) extrahiert. Die Essigsäureethylesterextrakte wurden vereinigt, mit gesättigter wässeriger Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Essigsäureethylester : n-Hexan = 1 : 1) gereinigt. Die erhaltenen Rohkristalle wurden in Essigsäureethylester gelöst, wobei n-Heptan zugegeben wurde und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt. Die Kristalle wurden unter vermindertem Druck getrocknet, unter dabei Gewinnen von 83 mg (Ausbeute: 20%) der Titelverbindung als weißes Pulver.
- Fp.: 208-210ºC
- FAB-MS: 519 (M + H)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 11,51(1H, s), 7,99(2H, d, J = 13,5 Hz), 7,74(1H, d, J = 8,1 Hz), 7,64(2H, d, J = 8,5 Hz), 6,02(1H, d, J = 5,4 Hz), 5,74(1H, d, J = 8,1 Hz), 5,61(1H, d, J = 5,4 Hz), 4,66-4,78(3H, m), 4,07(1H, s), 2,33-2,46(4H, m), 1,04(3H, t, J = 7,6 Hz), 1,03(3H, t, J = 7,9 Hz)
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-1,2,3-tri-O-isobutyryl-α,β-D-ribofuranose (523 mg; 1,0 mMol), erhalten in Beispiel 13, wurde in Acetonitril (4,65 ml) gelöst. Eine Lösung (3,35 ml) von 2,4-Bistrimethylsilyluracil (513 mg; 2,0 mMol) in Acetonitril wurde unter Stickstoffatmosphäre dazugegeben. Nachdem das Gemisch auf Eis gekühlt wurde, wurde Zinn(IV)chlorid (354 ul; 3,0 mMol) zugegeben und das Gemisch wurde 20 Stunden bei 30ºC gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde tropfenweise zu wässeriger 0,71 M Natriumhydrogencarbonatlösung (20 ml) gegeben und das Gemisch wurde mit Essigsäureethylester (3 · 30 ml) extrahiert. Der Essigsäureethylesterextrakt wurde vereinigt, mit gesättigter wässeriger Natriumchloridlösung gewaschen und mit Magnesiumsulfat entwässert. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Dichlormethan : Methanol = 30 : 1) gereinigt. Die erhaltenen Rohkristalle wurden in. Essigsäureethylester gelöst, wobei n- Heptan zugegeben wurde, und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt. Die Kristalle wurden unter vermindertem Druck getrocknet, unter dabei Gewinnen von 429 mg (Ausbeute: 78%) der Titelverbindung als weißes Pulver.
- Fp.: 198-199ºC
- FAB-MS: 547 (M + H)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 11,50(1H, s), 8,00(2H, d, J = 8,8 Hz), 7,75(1H, d, J = 8,1 Hz), 7,64(2H, d, J = 8,8 Hz), 6,01(1H, d, J = 5,6 Hz), 5,74(1H, d, J = 8,1 Hz), 5,60(1H, d, J = 5,6 Hz), 4,66-4,80(3H, m), 4,06(1H, s), 2,55-2,69(2H, m), 1,08(12H, m)
- Die 1,2,3-Tri-O-benzoyl-5-O-(4-chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-α,β-D-ribofuranose (625 mg; 1,0 mMol), erhalten in Beispiel 14, wurde in Acetonitril (0,98 ml) gelöst. Eine Lösung (3,02 ml) von 2,4-Bistrimethylsilyluracil (513 mg; 2,0 mMol) in Acetonitril wurde unter Stickstoffatmosphäre dazugegeben. Nachdem das Gemisch auf Eis gekühlt wurde, wurde Zinn(IV)chlorid (354 ul; 3,0 mMol) zugegeben und das Gemisch wurde 20 Stunden bei 30ºC gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde tropfenweise zu wässeriger 0,71 M Natriumhydrogencarbonatlösung (20 ml) gegeben und mit Essigsäureethylester (3 · 30 ml) gewaschen. Die Essigsäureethylesterextrakte wurden vereinigt, mit gesättigter wässeriger Natriumchloridlösung gewaschen und über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Essigsäureethylester : n-Hexan = 1 : 1) gereinigt. Die erhaltenen Rohkristalle wurden in Essigsäureethylester gelöst, wobei n-Heptan zugegeben wurde, und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt. Die Kristalle wurden unter vermindertem Druck getrocknet, unter dabei Gewinnen von 414 mg (Ausbeute: 67%) der Titelverbindung als weißes Pulver.
- Fp.: 158-160ºC
- FAB-MS: 615 (M + H)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 11,54(1H, s), 7,43-8,05(15H, m), 6,26(1H, d, J = 4,9 Hz), 5,98(1H, d, J = 4,9 Hz), 5,80(1H, d, J = 8,3 Hz), 4,79-5,07(3H, m), 4,21(1H, s)
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-1,2,3-tri-O-(4-toluoyl)-α,β-D-ribofuranose (667 mg; 1,0 mMol), erhalten in Beispiel 16, wurde in Acetonitril (0,98 ml) gelöst. Eine Lösung (3,02 ml) von 2,4-Bistrimethylsilyluracil (513 mg; 2,0 mMol) in Acetonitril wurde unter Stickstoffatmosphäre dazugegeben. Nachdem das Gemisch auf Eis gekühlt wurde, wurde Zinn(IV)chlorid (354 ul; 3,0 mMol) zugegeben und das Gemisch wurde 20 Stunden bei 30ºC gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde tropfenweise zu einer wässerigen 0,48 M Natriumhydrogencarbonatlösung (30 ml) gegeben und das Gemisch wurde mit Essigsäureethylester (2 · 30 ml) und dann mit Chloroform (2 · 30 ml) extrahiert. Die organischen Extrakte wurden vereinigt und über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Essigsäureethylester : n-Hexan = 1 : 1) gereinigt, unter dabei Gewinnen von 614 mg (Ausbeute: 96%) der Titelverbindung als eine ölige Substanz.
- Fp.: 125-127ºC
- FAB-MS: 643 (M + H)&spplus;
- ¹H-NMR (CDCl&sub3;) δ: 7,10-8,07(15H, m), 6,35(1H, d, J = 5,0), 5,77-5,96(2H, m), 4,84-4,94(2H, m), 2,90(1H, s), 2,44(3H, s), 2,36(3H, s)
- Die 1,2,3,5-Tetra-O-(4-chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-α,β-D-ribofuranose (728 mg; 1,0 mMol), erhalten in Beispiel 15, wurde in Acetonitril (0,98 ml) gelöst. Eine Lösung (3,02 ml) von 2,4-Bis-trimethylsilyluracil (513 mg; 2,0 mMol) in Acetonitril wurde unter Stickstoffatmosphäre dazugegeben. Nachdem das Gemisch auf Eis gekühlt wurde, wurde Zinn(IV)chlorid (354 ul; 3,0 mMol) zugegeben und das Gemisch wurde 20 Stunden bei 30ºC gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde tropfenweise zu wässeriger 0,48 M Natriumhydrogencarbonatlösung (30 ml) gegeben und das Gemisch wurde mit Essigsäureethylester (6 · 30 ml) extrahiert. Die Essigsäureethylesterextrakte wurden vereinigt und über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand wurde durch Kieselgel- Säulenchromatographie (Essigsäureethylester : n-Hexan = 1 : 1) gereinigt. Die erhaltene Substanz wurde aus Isopropylether kristallisiert, unter dabei Gewinnen von 425 mg (Ausbeute: 62%) der Titelverbindung als Kristalle.
- Fp.: 115-117ºC
- FAB-MS: 683 (M + H)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 11,52(1H, brs), 7,83-8,04(7H, m), 7,56-7,66(6H, m), 6,26(1H, d, J = 5,1 Hz), 6,00(1H, d, J = 5,1 Hz), 5,79(1H, d, J = 8,3 Hz), 5,07(1H, m), 4,93(1H, m), 4,82(1H, m), 4,21(1H, s)
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-1,2,3-tri-O-(4-nitrobenzoyl)-α,β-D-ribofuranose (760 mg; 1,0 mMol), erhalten in Beispiel 17, wurde in Acetonitril (0,98 ml) gelöst. Eine Lösung (3,02 ml) von 2,4-Bistrimethylsilyluracil (513 mg; 2,0 mMol) in Acetonitril wurde unter Stickstoffatmosphäre dazugegeben. Nachdem das Gemisch auf Eis gekühlt wurde, wurde Zinn(IV)chlorid (354 ul; 3,0 mMol) zugegeben und das Gemisch wurde 20 Stunden bei 30ºC gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde tropfenweise zu wässeriger 0,48 M Natriumhydrogencarbonatlösung (30 ml) gegeben und das Gemisch wurde mit einem Lösungsmittelgemisch von Essigsäureethylester/Tetrahydrofuran (4 · 30 ml) extrahiert. Die organischen Extrakte wurden vereinigt und über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Chloroform : Methanol = 20 : 1) gereinigt. Kristallisation aus n-Heptan lieferte 84 mg (Ausbeute: 12%) der Titelverbindung als schwach gelbes Pulver.
- Fp.: 226-228ºC
- FAB-MS: 705 (M + H)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 11,53(1H, brs), 8,38-8,18(8H, m), 8,03(2H, dd, J = 1,8 Hz, 6,7 Hz), 7,88(1H, d, J = 8,3 Hz), 7,63(2H, dd, J = 1,8 Hz, 6,7 Hz), 6,33(1H, d, J = 5,6 Hz), 6,11(1H, d, J = 5,6 Hz), 5,79(1H, d, J = 8,3 Hz), 5,16(1H, dd, J = 4,1 Hz, 6,8 Hz), 4,95(1H, dd, J = 4,1 Hz, 12,0 Hz), 4,85(1H, dd, J = 6,8 Hz, 12,0 Hz), 4,26(1H, s)
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-1,2,3-tri-O-ethoxycarbonyl-3-C-ethinyl-α,β-D-ribofuranose (265 mg; 0,50 mMol), erhalten in Beispiel 18, wurde in Acetonitril (0,94 ml) gelöst. Eine Lösung (1,06 ml) von 2,4- Bis-trimethylsilyluracil (256 mg; 1,0 mMol) in Acetonitril wurde unter Stickstoffatmosphäre dazugegeben. Nachdem das Gemisch auf Eis gekühlt wurde, wurde Zinn(IV)chlorid (177 ul; 1,5 mMol) zugegeben und das Gemisch wurde 3 Stunden bei 30ºC gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde tropfenweise zu wässeriger 6%iger Natriumhydrogencarbonatlösung (10 ml) gegeben und das Lösungsmittel wurde verdampft. Der Rückstand wurde mit Chloroform (30 ml) extrahiert. Der Chloroformextrakt wurde mit gesättigter wässeriger Natriumchloridlösung gewaschen und dann über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (n- Hexan : Essigsäureethylester = 1 : 1) gereinigt. Isopropylether wurde zu der erhaltenen öligen Substanz gegeben. Die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt, unter Gewinnung von 155 mg (Ausbeute: 56,3%) der Titelverbindung als weißes Pulver.
- Fp.: 154-156ºC
- FAB-MS: 551 (M + H)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 11,53(1H, s), 7,99(2H, d, J = 8,5 Hz), 7,77(1H, d, J = 8,3 Hz), 7,63(2H, d, J = 8,5 Hz), 6,07(1H, d, J = 6,1 Hz), 5,73(1H, d, J = 8,3 Hz), 5,60(1H, d, J = 6,1 Hz), 4,65-4,82(3H, m), 4,15- 4,24(3H, m), 1,25(3H, s), 1,21(3H, s)
- In einer zu in Bezugsbeispiel 2 beschriebenen, ähnlichen Weise wurde 1-(3-C-Ethinyl-β-D- ribofuranosyl)uracil, unter Verwendung der Verbindungen von Bezugsbeispielen 5 bis 14, hergestellt.
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-1,2,3-tri-O-isobutyryl-3-C-(2-trimethylsilylethinyl)-α,β-D-ribofuranose (595 mg; 1,00 mMol), erhalten in Beispiel 8, wurde in Acetonitril (4 ml) gelöst. 2,4-Bis-trimethylsilylcytosin (511 mg; 2,0 mMol) wurde dazugegeben. Nachdem das Gemisch auf Eis gekühlt wurde, wurde Zinn(IV)chlorid (354 ul; 3,00 mMol) zugegeben und das Gemisch wurde 20 Stunden bei 30ºC gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde tropfenweise zu 6%iger wässeriger Natriumhydrogencarbonatlösung (20 ml) gegeben und das Lösungsmittel wurde verdampft. Chloroform (50 ml) wurde zu dem Rückstand gegeben und das Gemisch wurde extrahiert. Der Chloroformextrakt wurde einmal mit gesättigter wässeriger Natriumhydrogencarbonatlösung, dann einmal mit gesättigter wässeriger Natriumchloridlösung, gewaschen und dann über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Chloroform : Methanol = 20 : 1) gereinigt. Die erhaltene ölige Substanz wurde aus Isopropylether/n-Heptan kristallisiert und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt. Die Kristalle wurden unter vermindertem Druck getrocknet, unter dabei Gewinnung von 392 mg (Ausbeute: 63,4%) der Titelverbindung als weißes Pulver.
- Fp.: 97-99ºC
- FAB-MS: 618 (M + H)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 8,03(2H, d, J = 8,4 Hz), 7,68(1H, d, J = 7,6 Hz), 7,63(2H, d, J = 8,4 Hz), 7,35(1H, brs), 7,33(1H, brs), 6,08(1H, d, J = 5,0 Hz), 5,78(1H, d, J = 7,6 Hz), 5,61(1H, d, J = 5,0 Hz), 4,64- 4,76(3H, m), 2,52-2,67(2H, m), 1,08-1,12(12H, m), 0,07(9H, s)
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-(2-trimethylsilylethinyl)-1,2,3-tri-O-(14-toluoyl)-α,β-D-ribofuranose (370 mg; 0,50 mMol), erhalten in Beispiel 10, wurde in Acetonitril (2 ml) gelöst. 2,4-Bis-trimethylsilylcytosin (255 mg; 1,00 mMol) wurde dazugegeben. Nachdem des Gemisch auf Eis gekühlt wurde, wurde Zinn(IV)chlorid (177 ul; 1,5 mMol) zugegeben und das Gemisch wurde 20 Stunden bei 30ºC gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde tropfenweise zu 6%iger wässeriger Natriumhydrogencarbonatlösung (10 ml) gegeben und das Lösungsmittel wurde verdampft. Der Rückstand wurde mit Chloroform (30 ml) extrahiert. Der Chloroformextrakt wurde über Magnesiumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Chloroform : Methanol = 20 : 1) gereinigt. Der erhaltene Rückstand wurde aus. Isopropylether/n-Heptan kristallisiert und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt. Die Kristalle wurden unter vermindertem Druck getrocknet, unter dabei Gewinnung von 215 mg (Ausbeute: 60,0%) der Titelverbindung als weißes Pulver.
- Fp.: 130-132ºC
- FAB-MS: Addition von KI, 752 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 8,04-8,07(2H, m), 7,78-7,83(5H, m), 7,60-7,63(2H, m), 7,41(1H, brs), 7,40(1H, brs), 7,30(2H, d, J = 8,1 Hz), 7,24(2H, d, J = 8,1 Hz), 6,26(1H, d, J = 3,9 Hz), 5,91(1H, d, J = 3,9 Hz), 5,85(1H, d, J = 7,6 Hz), 4,75-5,01(3H, m), 2,38(3H, s), 2,33(3H, s), 0,10(9H, s)
- Die 5-O-(4-Chlorbenzoyl)-3-C-ethinyl-1,2,3-tri-O-isobutyryl-α,β-D-ribofuranose (523 mg; 1,0 mMol), erhalten in Beispiel 13, wurde in Acetonitril (4 ml) gelöst. 2,4-Bis-trimethylsilylcytosin (306 mg; 1,2 mMol) wurde dazugegeben. Nachdem das Gemisch auf Eis gekühlt wurde, wurde Zinn(IV)chlorid (117 ul; 1,5 mMol) zugegeben und das Gemisch wurde 20 Stunden bei 30ºC gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde tropfenweise zu wässeriger 0,71 M Natriumhydrogencarbonatlösung (20 ml) gegeben und das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck verdampft. Der Rückstand wurde mit Chloroform (3 · 30 ml) extrahiert. Die Chloroformextrakte wurden vereinigt, mit gesättigter wässeriger NaCl-Lösung gewaschen und mit Magnesiumsulfat filtriert. Nach Filtration wurde das Lösungsmittel unter vermindertem Druck verdampft und der Rückstand wurde durch Kieselgel-Säulenchromatographie (Chloroform : Methanol = 20 : 1) gereinigt. Die erhaltenen Rohkristalle wurden in Methylisobutylketon gelöst, wobei n-Heptan zugegeben wurde, und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtration gesammelt. Die Kristalle wurden unter vermindertem Druck getrocknet, unter dabei Gewinnung von 216 mg (Ausbeute: 54,2%) der Titelverbindung als weißes Pulver.
- Fp.: 106-108ºC
- FAB-MS: Addition von KI; 584 (M + K)&spplus;
- ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;) δ: 8,02(2H, d, J = 8,9 Hz), 7,66(1H, d, J = 7,6 Hz), 7,63(2H, d, J = 8,9 Hz), 7,33(1H, brs), 7,37(1H, brs), 6,08(1H, d, J = 5,3 Hz), 5,79(1H, d, J = 7,6 Hz), 5,59(1H, d, J = 5,3 Hz), 4,62- 4,78(3H, m), 4,03(1H, s), 2,49-2,69(2H, m), 1,07-1,13(12H, m)
- In einer ähnlichen zu in Bezugsbeispiel 4 beschriebenen Weise wurde 1-(3-C-Ethinyl-β-D- ribofuranosyl)cytosin durch die Verwendung der Verbindungen von Bezugsbeispielen 16 bis 18 hergestellt.
- Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind als Zwischenprodukte bei der industriellen Herstellung von 3'-C-substituierten Ribonucleosidderivaten verwendbar, die ausgezeichnete Antitumoraktivitäten aufweisen.
Claims (6)
1. D-Pentofuranosederivat, wiedergegeben durch die nachstehende Formel (1):
worin jeder von X und Y eine C&sub1;-C&sub6;-Alkylgruppe wiedergibt und die Zuckereinheit Xylose wiedergibt.
2. D-Pentofuranosederivat, wiedergegeben durch die nachstehende Formel (2):
worin jeder von X und Y eine C&sub1;-C&sub6;-Alkylgruppe wiedergibt.
3. D-Pentofuranosederivat, wiedergegeben durch die nachstehende Formel (3):
worin jeder von X und Y eine C&sub1;-C&sub6;-Alkylgruppe wiedergibt, Z eine Ethinylgruppe wiedergibt, die mit einer
Trialkylsilylgruppe substituiert sein kann, und die Zuckereinheit Ribose wiedergibt.
4. D-Pentofuranosederivat, wiedergegeben durch die nachstehende Formel (4):
worin R¹ ein Wasserstoffatom, eine aliphatische C&sub1;-C&sub6;-Acylgruppe, eine substituierte oder unsubstituierte
Benzoylgruppe oder eine C&sub2;-C&sub7;-Alkyloxycarbonylgruppe wiedergibt, Z eine Ethinylgruppe wiedergibt, die
mit einer Trialkylsilylgruppe substituiert sein kann, und die Zuckereinheit Ribose wiedergibt.
5. Verfahren zum Herstellen eines D-Pentofuranosederivats der nachstehenden Formei (2):
worin jeder von X und Y eine C&sub1;-C&sub6;-Alkylgruppe wiedergibt, wobei das Verfahren Oxidieren eines D-
Pentofuranosederivats der nachstehenden Formel (1):
worin jeder von X und Y eine C&sub1;-C&sub6;-Alkylgruppe wiedergibt und die Zuckereinheit Xylose wiedergibt, mit
einem Hypochlorit in Gegenwart einer katalytischen Menge einer Verbindung der nachstehenden Formel (5):
worin jeder von W¹ und W², die gleich oder verschieden voneinander sein können, ein Wasserstoffatom oder
eine C&sub1;-C&sub6;-Alkoxygruppe wiedergibt, oder W¹ und W² aneinander gebunden sein können, um eine
Oxogruppe wiederzugeben, umfasst.
6. Verfahren zum Herstellen eines D-Pentofuranosederivats nach Anspruch 5, wobei das Hypochlorit
Natriumhypochlorit oder Calciumhypochlorit ist.
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