DE69716656T2 - Anordnung zur Durchflussregulierung von Flüssigkeit - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fluiddurchflusssteuervorrichtung für den Auslassstrom aus einer Fluidpumpe, und im besonderen eine Fluiddurchflusssteuervorrichtung für den Auslassstrom aus einer hydraulischen Servolenkpumpe.
- Es ist bekannt, für Servolenkpumpen von Motorfahrzeugen Fluiddurchflusssteuervorrichtungen vorzusehen, und Beispiele dafür sind in GB-A-2277306, US-A-4768540, US-A-4570667, US-A-4361166, und US-A-4700733 offenbart. Diese Durchflusssteuervorrichtungen besitzen einen Minderungsmechanismus, der einen hohen Auslassstrom aus der Steuervorrichtung liefert, wenn der Einlassstrom zu der Steuervorrichtung (dies ist der Auslassstrom der Pumpe) niedrig ist, und einen niedrigen Auslassstrom von der Steuervorrichtung, wenn der Einlassstrom zur Steuervorrichtung hoch ist. US-A-4700733 offenbart eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
- Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Steuervorrichtung zu schaffen, bei der der Auslassstrom aus der Steuervorrichtung im Wesentlichen unempfindlich gegen Gegendruck in dem Auslass-Strömungskanal ist.
- Eine Fluiddurchflusssteuervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung für den Auslassstrom aus einer Fluidpumpe umfasst: ein Gehäuse mit einer sich darin befindlichen sich axial erstreckenden Bohrung, die an einem Ende des Gehäuses geschlossen und am anderen Ende des Gehäuses offen ist; ein Kolbenventil, das in der Bohrung verschiebbar ist und vom geschlossenen Ende weg vorgespannt ist; eine erste und zweite Druckkammer in der Bohrung zwischen dem Kolbenventil und dem offe nen Ende, wobei die zweite Druckkammer neben dem Kolbenventil liegt; eine Durchflussbegrenzung, die die erste und zweite Druckkammer verbindet; einen Einlass-Strömungskanal, der sich in die erste Druckkammer hinein öffnet; einen Rückfluss-Strömungskanal, der mit der zweiten Druckkammer verbunden und durch das Kolbenventil geschlossen werden kann; sowie eine Durchflussminderungsvorrichtung, die in dem offenen Ende befestigt ist und einen Auslass-Strömungskanal, ein Führungsrohr mit einer sich axial erstreckenden Bohrung, die an einem Ende mit dem Auslass-Strömungskanal verbunden ist, einen Ventilsitz am anderen Ende der Durchgangsbohrung, der in der zweiten Druckkammer angeordnet ist, wobei das Kolbenventil so vorgespannt ist, dass es mit dem Ventilsitz in Eingriff steht, um die Durchgangsbohrung normalerweise zu verschließen, zumindest eine sich radial erstreckende Öffnung in dem Führungsrohr, und einen Kolben umfasst, der um das Führungsrohr und darauf verschiebbar angeordnet ist, um die oder jede sich radial erstreckende Öffnung zu schließen, wobei der Kolben einen Fluidverlauf zwischen der oder jeder sich radial erstreckenden Öffnung und der zweiten Druckkammer definiert, und vom Kolbenventil weg vorgespannt ist, um die oder jede sich radial erstreckende Öffnung normalerweise zu öffnen.
- Unter 'normalerweise schließen' und 'normalerweise öffnen' ist die Lage der Komponenten zu verstehen, wenn die Fluidpumpe nicht in Betrieb ist.
- Die vorliegende Erfindung schafft eine Fluiddurchflusssteuervorrichtung, bei der der Auslassstrom im wesentlichen unempfindlich gegen Gegendruck im Auslass-Strömungskanal ist.
- Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden beispielhaft unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert, wobei
- Fig. 1 eine Querschnittsansicht einer Durchflussminderungsvorrichtung einer Fluiddurchflusssteuervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist;
- Fig. 2 eine Querschnittsansicht einer Fluiddurchflusssteuervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist, die die Durchflussminderungsvorrichtung gemäß Fig. 1 einschließt, wenn der Einlassstrom in die Steuervorrichtung unter einem ersten (niedrigen) vorher festgelegten Niveau liegt;
- Fig. 3 den Graph des Auslassstroms gegen den Einlassstrom für die Fluiddurchflusssteuervorrichtung gemäß Fig. 2 während der in Fig. 2 dargestellten Phase zeigt;
- Fig. 4 eine Querschnittsansicht ähnlich der in Fig. 2 dargestellten ist, wobei sich jedoch die Fluiddurchflusssteuervorrichtung in einer Phase befindet, in der der Einlassstrom zwischen dem ersten vorbestimmten Niveau und einem zweiten (hohen) vorbestimmten Niveau liegt;
- Fig. 5 den Graph des Auslassstroms gegen den Einlassstrom für die Fluiddurchflusssteuervorrichtung gemäß Fig. 2 während der in Fig. 4 dargestellten Phase zeigt;
- Fig. 6 eine Querschnittsansicht ähnlich der in Fig. 2 dargestellten ist, wobei sich jedoch die Fluiddurchflusssteuervorrichtung in einer Phase befindet, in der der Einlassstrom über dem zweiten vorbestimmten Niveau liegt;
- Fig. 7 den Graph des Auslassstroms gegen den Einlassstrom für die Fluiddurchflusssteuervorrichtung gemäß Fig. 2 während der in Fig. 6 dargestellten Phase zeigt; und
- Fig. 8 eine Querschnittsansicht ähnlich der Fig. 1 für eine alternative Anordnung der Durchflussminderungsvorrichtung einer Fluiddurchflusssteuervomchtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist.
- Bezugnehmend auf die Fig. 1 und 2 steuert eine Fluiddurchflusssteuervorrichtung 10 gemäß der vorliegenden Erfindung das Niveau des Auslassstromes von der Steuervorrichtung in Abhängigkeit von dem Niveau des Einlassstromes von einer Fluidpumpe 12 (beispielsweise eine Pumpe für Hydraulikflüssigkeit im Servolenksystem eines Motorfahrzeuges) zu der Steuervorrichtung. Die Steuervorrichtung 10 umfasst ein Gehäuse 14 mit einer sich darin axial erstreckenden Bohrung 16. Die Bohrung 16 ist an einem Ende 18 des Gehäuses 14 geschlossen und am anderen Ende 20 des Gehäuses offen. Ein Kolbenventil 22 ist innerhalb der Bohrung 16 angeordnet und darin verschiebbar. Das Kolbenventil 22 bildet mittels O- Ringdichtungen 24 eine Abdichtung mit der Bohrung 16 aus. Eine Schraubendruckfeder 26 ist in der Bohrung 16 zwischen dem geschlossenen Ende 18 und dem Kolbenventil 22 angeordnet und wirkt auf das Kolbenventil, um dieses vom geschlossenen Ende weg vorzuspannen. Die Bohrung 16 definiert eine erste und zweite Druckkammer 28 bzw. 30 zwischen dem Kolbenventil 22 und dem offenen Ende 20 der Bohrung, wobei sich die zweite Druckkammer neben dem Kolbenventil befindet. Ein Einlass-Strömungskanal 32, der mit dem Auslass-Strömungskanal (nicht dargestellt) der Fluidpumpe 12 verbunden ist, öffnet sich in die erste Druckkammer 28 hinein. Ein Rückfluss-Strömungskanal 34 kann abhängig von der Stellung des Kolbenventils 22 mit der zweiten Druckkammer 30 verbunden werden. In der in Fig. 2 gezeigten Stellung schließt das Kolbenventil 22 den Rückfluss-Strömungskanal 34. Der Rückfluss- Strömungskanal 34 ist mit dem Einlass-Strömungskanal (nicht dargestellt) der Fluidpumpe 12 und/oder einem Fluidvorratsbehälter (nicht dargestellt) verbunden.
- Eine Durchflussminderungsvorrichtung 36 ist an dem Gehäuse 14 befestigt. Die Durchflussminderungsvorrichtung 36 umfasst eine Armatur 37, die in dem offenen Ende 20 der Bohrung 16, vorzugsweise mittels einer Schraubengewindeverbindung 38, befestigt ist und in der Bohrung durch eine O-Ringdichtung 40 abgedichtet ist. Die Armatur 37 definiert einen Auslass-Strömungskanal 42 für die Steuervorrichtung 10. Ein Führungsrohr 44 mit einer sich axial erstreckenden Durchgangsbohrung 46 ist an der Armatur 37 befestigt. Die Durchgangsbohrung 46 ist an einem Ende 48 mit dem Auslass-Strömungskanal 42 verbunden und besitzt am anderen Ende einen Ventilsitz 50, der in der zweiten Druckkammer 30 angeordnet ist. Das Kolbenventil 22 wird durch die Feder 26 so vorgespannt, dass es mit dem Ventilsitz 50 in Eingriff steht und die Durchgangsbohrung 46 an deren anderem Ende schließt, wenn das Kolbenventil sich in der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Stellung befindet. Das Führungsrohr 44 besitzt eine Anzahl von sich radial erstreckenden Öffnungen 52, die zwischen dem Ventilsitz 50 und dem einen Ende 48 der Durchgangsbohrung 46 angeordnet sind. Ein Kolben 54 bildet einen dichten Gleitsitz an der Außenoberfläche 56 des Führungsrohrs 44. Der Kolben 54 besitzt einen ersten Abschnitt 58, der in einem Abstand zur äußeren Oberfläche 56 des Führungsrohrs 44 angeordnet ist, um einen sich axial erstreckenden Strömungskanal 60 zu definieren. Der Strömungskanal 60 öffnet sich in die zweite Druckkammer 30 hinein und schafft einen Fluidverlauf zwischen der zweiten Druckkammer und den Öffnungen 52, wenn sich der Kolben 54 in der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Stellung befindet. Das neben dem Ventilsitz 50 liegende Ende des Führungsrohrs 44 ist so geformt, dass es eine Schulter 62 definiert, die dem Kolben 54 zugewandt ist. Eine Schraubendruckfeder 64 ist innerhalb des Strömungskanals 60 um das Führungsrohr 44 herum angeordnet und steht mit der Schulter 62 an dem Führungsrohr 44 und einer Schulter 66 im Strömungskanal 60 in Eingriff. Die Feder 64 wirkt auf den Kolben 54, um diesen so vorzuspannen, dass er mit einer Schulter 68 auf der Armatur 37 in Eingriff steht. Diese Anordnung ermöglicht es, die Durchflussminderungsvorrichtung 36 als einteilige Baugruppe vorzumontieren, bevor sie in dem Gehäuse 14 befestigt wird, was den Zusammenbau der Steuervorrichtung 10 vereinfacht. Die Positionierung der Feder 64 um das Führungsrohr 44 und innerhalb des Strömungskanals 60 stabilisiert die Befestigung der Feder und ermöglicht einen exakteren Betrieb der Steuervorrichtung 10. Diese Anordnung verhindert auch eine vollständige Kompression der Feder 64 und reduziert damit die Gefahr des Versagens der Feder. Der Kolben 54 weist einen zweiten Abschnitt 70 auf, der innerhalb der ersten Druckkammer 28 angeordnet ist, welche eine schräg nach innen zum Führungsrohr 44 verlaufende äußere Oberfläche 72 besitzt, sodass der Außendurchmesser des Kolbens dort in seiner Größe abnimmt, wo der Kolben sich an die Schulter 68 an der Armatur 37 annähert. Obwohl diese Form nicht wesentlich ist, um den Kolben 54 unter der Wirkung der Druckdifferenz zwischen der ersten und zweiten Druckkammer 28, 30 zu bewegen, stellt dies eine bevorzugte Anordnung dar, die Vorteile im Hinblick auf einen effizienten Betrieb der Steuervorrichtung 10 besitzt. Eine Durchflussbegrenzung 74 ist zwischen der ersten und der zweiten Druckkammer 28, 30 vorgesehen. In dieser Ausführungsform, wird die Durchflussbegrenzung 74 durch eine nach innen gerichtete Schulter 76 in der Bohrung 16 zwischen der ersten und der zweiten Druckkammer 28, 30 und ein aufgeweitetes Ende 78 an dem Kolben 54, dort wo der Strömungskanal 60 sich in die zweite Druckkammer hinein öffnet, definiert.
- Dadurch ist es möglich, den Durchmesser der Bohrung 16 von der zweiten Druckkammer 30 bis zum geschlossenen Ende 18 im wesentlichen konstant zu halten, wodurch die Bohrung in dem Gehäuse 14 leichter ausgebildet werden kann. In der in Fig. 8 (wo dieselben Merkmale mit denselben Bezugsziffern aber mit vorangestelltem bezeichnet werden) dargestellten alternativen Anordnung wurde das aufgeweitete Ende des Kolbens 54 weggelassen. In einer weiteren Alternative kann das aufgeweitete Ende 78 des Kolbens 54 beibehalten, jedoch die Schulter in der Bohrung 16 weggelassen werden.
- In der Normal- oder Ruhestellung, wenn die Fluidpumpe 12 nicht in Betrieb ist, nehmen der Kolben 54 und das Kolbenventil 22 die in den Fig. 1 und 2 dargestellten relativen Stellungen ein. Während einer ersten Phase des Betriebes, wenn die Fluidpumpe 12 zuerst gestartet wird, fließt ein Fluid von dem Einlass-Strömungskanal 32 durch die erste Druckkammer 28 über die Durchflussbegrenzung 74 in die zweite Druckkammer 30, und dann durch den Strömungskanal 60, die Öffnungen 54, und die Durchgangsbohrung 46 zu dem Auslass-Strömungskanal 42. Wie man dem Graphen in Fig. 3 entnehmen kann, steigt das Niveau des Auslassstromes proportional zum Anstieg des Niveaus des Einlassstromes an, bis der Einlassstrom ein erstes vorbestimmtes Niveau A erreicht.
- Wenn das Niveau des Einlassstromes über das erste vorbestimmte Niveau A ansteigt, wirkt der Anstieg des Fluiddrucks in der zweiten Druckkammer 30 auf das Kolbenventil 22 und bewegt dieses gegen die Vorspannung der Feder 26. Dies bewirkt, dass sich das Kolbenventil 22 von dem Ventilsitz 50 weg bewegt, um das andere Ende der Durchgangsbohrung 46 zu öffnen und, wie in Fig. 4 dargestellt, sich so bewegt, um den Rückfluss- Strömungskanal 34 zu öffnen. Ebenso steigt, wenn der Einlassstrom während dieser (zweiten) Phase des Betriebes ansteigt, auch die Fluid- Druckdifferenz zwischen der ersten Druckkammer 28 und der zweiten Druckkammer 30 (aufgrund der Durchflussbegrenzung 74) über einen Punkt an, der den Kolben 54 veranlasst, sich entlang des Führungsrohres 44 in einer axialen Richtung gegen die Vorspannung der Feder 64 zu verschieben. Während dieser zweiten Phase des Betriebes strömt Fluid weiter von dem Einlass-Strömungskanal 32 durch die erste Druckkammer 28 zur zweiten Druckkammer 30 über die Durchflussbegrenzung 74, und dann durch den Strömungskanal 60, die Öffnungen 54, und die Durchgangsbohrung 46 zu dem Auslass-Strömungskanal 42. Fluid strömt auch von der zweiten Druckkammer 30 hinter dem Ventilsitz 50 in die Durchgangsbohrung 46 hinein und dann weiter in den Auslass-Strömungskanal 42, und von der zweiten Druckkammer in den Rückfluss-Strömungskanal 34 hinein. Die Bewegung des Kolbenventils 22 relativ zu dem Gehäuse 14, und die Bewegung des Kolbens 54 relativ zu dem Führungsrohr 44 dauern an, bis das Niveau des Einlassstromes ein zweites vorbestimmtes Niveau B erreicht. Während dieser zweiten Phase des Betriebes bleibt, wie im Graphen der Fig. 5 dargestellt, das Niveau des Auslassstromes aus der Steuervorrichtung 10 im wesentlichen konstant und entspricht der Differenz zwischen dem Niveau des Einlassstromes und dem Niveau der Strömung durch den Rückfluss-Strömungskanal 34.
- Während einer dritten Phase des Betriebes, wenn das Niveau des Einlassstromes über das zweite vorbestimmte Niveau B ansteigt, dauert die Bewegung des Kolbens 54 relativ zu dem Führungsrohr 44 gegen die Vorspannung der Feder 64 an, so dass der Kolben beginnt, die Öffnungen 52 zu schließen. Dieser Vorgang reduziert die Strömung des Fluids zu dem Auslass-Strömungskanal 42, und das Niveau des Auslassstromes beginnt zu fallen, während das Niveau des Einlassstromes weiter ansteigt, bis das Niveau des Einlassstromes, wie im Graph der Fig. 7 dargestellt, ein drittes vorbestimmtes Niveau C erreicht. An diesem Punkt sind die Öffnungen 52 im wesentlichen geschlossen (obwohl ein geringes Maß an Fluidströmung durch den Strömungskanal 60 und die Öffnungen 52 noch immer möglich sein kann).
- Während einer vierten Phase des Betriebes, wenn das Niveau des Einlassstromes über das dritte vorbestimmte Niveau C ansteigt, bleiben die Öffnungen 52 geschlossen und Fluid strömt von dem Einlass-Strömungskanal 32 durch die erste Druckkammer 28 zu der zweiten Druckkammer 30 über die Durchflussbegrenzung 74, und dann von der zweiten Druckkammer 30 hinter dem Ventilsitz 50 in die Durchgangsbohrung 46 und dann zu dem Auslass-Strömungskanal 42, und von der zweiten Druckkammer in den Rückfluss-Strömungskanal 34 hinein. Während dieser vierten Phase des Betriebes, während der das Niveau des Einlassstromes weiter ansteigt, bewegt sich das Ventil 22 weiter gegen die Vorspannung der Feder 26, sodass das Niveau des Auslassstromes durch den Auslass- Strömungskanal 42 im wesentlichen konstant bleibt und der Differenz zwischen dem Niveau des Einlassstromes und dem Niveau der Strömung durch den Rückfluss-Strömungskanal 34 entspricht.
- Die vorliegende Anordnung ist so ausgestaltet, dass während der verschiedenen Phasen des Betriebes der Steuervorrichtung das Niveau des Auslassstromes im wesentlichen unbeinflusst von irgendeinem Gegendruck bleibt, der in dem Auslass-Strömungskanal 42 entsteht, da der Betrieb der Durchflussminderungsvorrichtung 36 unabhängig vom Betrieb des Kolbenventils 22 ist. Das Niveau des Auslassstromes in dem Auslass-Strömungskanal 42 ist während der zweiten Phase des Betriebes von der Anzahl und dem Durchmesser der Öffnungen 52 (d. h. der Gesamtquerschnittsfläche der Öffnungen) sowie von der minimalen Querschnittsfläche der Durchgangsbohrung 46 (die von einem Abschnitt 80 neben dem Ventilsitz 50 festgelegt sein kann) abhängig. Das Niveau des Auslassstromes in dem Auslass-Strömungskanal 42 ist während der vierten Phase des Betriebes von der minimalen Querschnittsfläche der Durchgangsbohrung 46 (die von dem Abschnitt 80 neben dem Ventilsitz 50 festgelegt sein kann) sowie von der minimalen Querschnittsfläche des Rückfluss-Strömungskanals 34 abhängig. Die vorbestimmten Niveaus B und C des Einlassstromes werden durch die Spannung der Federn 26 und 64, sowie durch die Stellung der Öffnungen 52 im Führungsrohr 44 bestimmt.
- Die vorliegende Erfindung schafft eine Fluiddurchflusssteuervorrichtung mit einem Minderungsmechanismus, die leicht zu gestalten und zusammenzubauen ist und eine minimale Anzahl von Bauteilen verwendet.
Claims (7)
1. Fluiddurchflusssteuervorrichtung (10) für den Auslassstrom aus
einer Fluidpumpe (12), wobei die Fluiddurchflusssteuervorrichtung
umfasst: ein Gehäuse (14) mit einer sich darin befindlichen sich
axial erstreckenden Bohrung (16), die an einem Ende (18) des
Gehäuses geschlossen und am anderen Ende (20) des Gehäuses offen
ist; ein Kolbenventil (22), das in der Bohrung verschiebbar ist und
vom geschlossenen Ende weg vorgespannt ist; eine erste und
zweite Druckkammer (28, 30) in der Bohrung zwischen dem
Kolbenventil und dem offenen Ende, wobei die zweite Druckkammer neben
dem Kolbenventil liegt; eine Durchflussbegrenzung (74), die die
erste und zweite Druckkammer verbindet; einen
Einlass-Strömungskanal (32), der sich in die erste Druckkammer hinein öffnet;
einen Rückfluss-Strömungskanal (34), der mit der zweiten
Druckkammer verbunden und durch das Kolbenventil geschlossen
werden kann; eine Durchflussminderungsvorrichtung (36), die in dem
offenen Ende befestigt ist und die einen Auslass-Strömungskanal
(42), ein Führungsrohr (44) mit einer sich axial erstreckenden
Bohrung (46), die an einem Ende mit dem Auslass-Strömungskanal
verbunden ist, zumindest eine sich radial erstreckende Öffnung
(52) in dem Führungsrohr, und einen Kolben (54) umfasst, der um
das Führungsrohr und darauf verschiebbar angeordnet ist, um die
oder jede sich radial erstreckende Öffnung zu schließen, wobei der
Kolben vom Kolbenventil weg vorgespannt ist, um die oder jede
sich radial erstreckende Öffnung normalerweise zu öffnen;
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bohrung (46) in dem Führungsrohr (44) eine
Durchgangsbohrung ist; dass sie an dem anderen Ende der Durchgangsbohrung
einen in der zweiten Druckkammer (30) angeordneten Ventilsitz
(50) aufweist, wobei das Kolbenventil (22) so vorgespannt ist, dass
es mit dem Ventilsitz in Eingriff steht, um die Durchgangsbohrung
normalerweise zu schließen; und dass der Kolben (54) einen
Fluidverlauf (60) zwischen der oder jeder sich radial erstreckenden
Öffnung (52) und der zweiten Druckkammer definiert.
2. Fluiddurchflusssteuervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kolben (54) durch eine Feder (64), die mit dem Kolben und
einer Schulter (62) auf dem Führungsrohr (44) in Eingriff steht,
vorgespannt ist, um die oder jede sich radial erstreckende Öffnung
(52) normalerweise zu öffnen.
3. Fluiddurchflusssteuervorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Abschnitt (58) des Kolbens (54) in einem Abstand zum
Führungsrohr (44) angeordnet ist, dass ein Strömungskanal
ausgebildet wird, der den Fluidverlauf (60) definiert, wobei sich der
Strömungskanal in die zweite Druckkammer (30) öffnet.
4. Fluiddurchflusssteuervorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kolben (54) durch eine Feder (64), die mit einer Schulter (66) in
dem Strömungskanal (60) und einer Schulter (62) an dem
Führungsrohr (44) in Eingriff steht, vorgespannt, ist, um die oder
jede sich radial erstreckende Öffnung (52) normalerweise zu öffnen.
5. Fluiddurchflusssteuervorrichtung nach Anspruch 2 oder
Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Feder (64) eine Schraubendruckfeder ist, die um das
Führungsrohr (44) herum angeordnet ist.
6. Fluiddurchflusssteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Durchflussbegrenzung (74) durch eine Schulter (76) in der
Bohrung (16) zwischen der ersten und der zweiten Druckkammer
(28, 30) und/oder ein aufgeweitetes Ende (78) an dem Kolben (54)
neben der Öffnung des Fluidverlaufes in die zweite Druckkammer
hinein definiert ist.
7. Fluiddurchflusssteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kolben (54) einen Außendurchmesser aufweist, dessen Größe
in axialer Richtung von der zweiten Druckkammer (30) weg
abnimmt.
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1997
- 1997-01-10 EP EP19970200075 patent/EP0789174B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1997-01-10 DE DE1997616656 patent/DE69716656T2/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB2310029B (en) | 2000-03-29 |
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