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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Servolenksystem zum Bereitstellen einer Lenkkraft und/oder einer
Lenkunterstützungskraft
durch Betätigen
eines Hydraulikzylinders gemäß einem
Eingangsdrehmoment von einem Lenkeingabemittel oder einer Lenkeingabevorrichtung
wie z.B. einem Kraftfahrzeuglenkrad.
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Wie in
JP-A-57-201767 offenbart,
umfasst das Servolenksystem typischerweise eine Lenksäule, die
in der Mitte des Lenkrades montiert ist, eine Zahnstange, die am
unteren Ende der Lenksäule
angeordnet ist, einen Hydraulikzylinder oder einen Hydraulikstellantrieb,
der mit der Zahnstange der Zahnverbindung (Zahnstange und Zahnrad)
verbunden ist, eine Ölpumpe
vom reversiblen Typ zum verhältnismäßigen Liefern
von Hydraulikfluid oder -druck zu einer ersten und einer zweiten
Hydraulikkammer, die durch einen Kolben des Hydraulikzylinders festgelegt sind,
durch einen ersten und einen zweiten Durchgang und ein Bypassventil,
das für
einen Bypassdurchgang vorgesehen ist und zwischen dem ersten und
dem zweiten Durchgang angeordnet ist, um den Bypassdurchgang zu öffnen und
zu schließen.
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Das Bypassventil ist derart konstruiert,
dass ein Ventilelement gemäß den Steuerdrücken von Steuerdurchgängen, die
mit zwei Auslassöffnungen der Ölpumpe verbunden
sind, geöffnet
oder geschlossen wird, was den Bypassdurchgang in Verbindung bringt
oder absperrt.
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Wenn ein gewöhnlicher Lenkvorgang nach rechts
oder nach links während
der Fahrzeugfahrt mit dem Lenkrad ausgeführt wird, erfasst ein Erfassungsmechanismus
wie z.B. ein Lenkdrehmomentsensor das resultierende Lenkdrehmoment,
um die Ölpumpe über eine
Steuerschaltung in der normalen oder Rückwärtsrichtung zu drehen, was
den Steuerdruck erzeugt. Dann wird das Bypassventil betätigt, um
die Verbindung des Bypassdurchgangs abzusperren, so dass der Hydraulikdruck
von der Ölpumpe
verhältnismäßig zu den
Hydraulikkammern geliefert wird, was eine Lenkunterstützungskraft
für den Lenkvorgang
bereitstellt.
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Wenn andererseits der Erfassungsmechanismus
während
einer Geradeausfahrt mit mittlerer oder hoher Geschwindigkeit und
dergleichen kein Lenkdrehmoment erfasst, wird der Betrieb der Ölpumpe gestoppt,
um zu ermöglichen,
dass das Bypassventil eine Verbindung des Bypassdurchgangs vorsieht.
Dann kann Hydraulikfluid zwischen den Hydraulikkammern strömen, wobei
ein Lenkvorgang nur durch eine Lenkkraft des Lenkrades erreicht
wird.
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Mit dem typischen Servolenksystem
bildet jedoch der Hydraulikkreis einen normalerweise geschlossenen
Kreislauf, in dem das Bypassventil selektiv sowohl den Steuerdruck
auf der Auslassseite der Ölpumpe
als auch den Steuerdruck auf der Saugseite derselben einführt, wobei
der Bypassdurchgang gemäß einer
Druckdifferenz dazwischen geöffnet oder
geschlossen wird.
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Wenn das Lenkrad aus der neutralen
Position in einer Richtung gedreht wird, wird das Bypassventil folglich
verschlossen, um zu veranlassen, dass der hydraulische Druck auf
der Seite der einen Richtung auf die Hydraulikkammer wirkt. Wenn
die Drehung des Lenkrades gestoppt wird, dann kommt die Ölpumpe im
Allgemeinen aufgrund dessen, dass keine Fahrbahnlast auf die Räder wirkt,
zu einem Stillstand. Obwohl eine Reaktionskraft von Federsystemen
der Räder
und dergleichen in der Richtung der Zurückführung des Lenkrades in die
neutrale Position wirkt, wird in der Ölpumpe eine Rollreibung erzeugt,
die den hydraulischen Druck vorsieht. Folglich wird das Bypassventil
kontinuierlich verschlossen, was zu einem verschlechterten Bedienungsgefühl des Lenkrades
führt,
wenn es in die neutrale Position zurückgeführt wird.
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Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein Servolenksystem bereitzustellen, das ein ausgezeichnetes Bedienungsgefühl des Lenkrades
ermöglicht,
wenn es in die neutrale Position zurückgebracht wird.
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Diese Aufgabe wird durch die Merkmale
der Ansprüche
1, 14 bzw. 15 gelöst.
Die Unteransprüche betreffen
vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
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Die vorliegende Erfindung stellt
im Allgemeinen ein Servolenksystem bereit, das Folgendes umfasst:
einen Drehmomentsensor; einen ersten und einen zweiten Durchgang,
die jeweils einen Pumpenseitenteil und einen Zylinderseitenteil
umfassen; einen Hydraulikzylinder mit einer ersten und einer zweiten
Kammer, wobei die erste und die zweite Kammer mit dem ersten bzw.
dem zweiten Durchgang verbunden sind; eine Hydraulikpumpe, die einen
hydraulischen Druck zu und von der ersten und der zweiten Kammer
des Hydraulikzylinders gemäß dem Lenkdrehmoment
des Drehmomentsensors zuführt
und abführt;
einen Ablassdurchgang, der mit mindestens dem ersten und/oder dem
zweiten Durchgang verbunden ist; und ein Umschaltventil, das an
einer Verbindung des Ablassdurchgangs und des mindestens einen Durchgangs
angeordnet ist, wobei, wenn die Hydraulikpumpe arbeitet, um den hydraulischen
Druck zu dem mindestens einen Durchgang abzuführen, das Umschaltventil eine
Fluidverbindung zwischen dem Pumpenseiten- und dem Zylinderseitenteil
des mindestens einen Durchgangs vorsieht und den Ablassdurchgang
absperrt, und wobei, wenn die Hydraulikpumpe stoppt, das Umschaltventil
eine Fluidverbindung zwischen dem Zylinderseitenteil des mindestens
einen Durchgangs und dem Ablassdurchgang vorsieht.
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Die weiteren Aufgaben und Merkmale
der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung
mit Bezug auf die zugehörigen
Zeichnungen ersichtlich, in welchen gilt:
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1 ist
ein Blockdiagramm, das ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Servolenksystems
zeigt;
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2 ist
eine Querschnittsansicht, die ein erstes Durchgangsumschaltventil
zeigt;
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3 ist
eine Ansicht ähnlich
zu 2, die die Betätigung des
ersten Durchgangsumschaltventils zeigt; und
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4 ist
ein Diagramm ähnlich
zu 1, das ein zweites
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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Mit Bezug auf die Zeichnungen wird
ein Servolenksystem, das die vorliegende Erfindung verkörpert, beschrieben.
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Mit Bezug auf 1–3 ist ein erstes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gezeigt. Mit Bezug auf 1 umfasst das Servolenksystem ein Lenkrad
oder Lenkeingabemittel oder eine Lenkeingabevorrichtung 100,
eine Lenksäule 101,
die mit dem Lenkrad 100 gekoppelt ist und eine Abtriebswelle 101a am
unteren Ende aufweist, eine Zahnverbindung 102, die an
der Abtriebswelle 101a vorgesehen ist, einen Drehmomentsensor 103,
der am unteren Ende der Abtriebswelle 101a angeordnet ist,
zum Erfassen des Lenkdrehmoments des Lenkrades 100 und
der Fahrbahneingabe vom rechten und vom linken Vorderrad, einen
Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 104 zum Erfassen der Geschwindigkeit
des Fahrzeugs, ein elektronisches Steuergerät (ECU) 105 zum Steuern
einer Antriebs- und normalen/Rückwärtsdrehung
eines Pumpenmotors 10 für
eine Pumpe vom reversiblen Typ, wie später beschrieben wird, gemäß Erfassungssignalen
aus dem Drehmomentsensor 103 und dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 104,
einen Hydraulikzylinder 1, der mit der Zahnstange der Zahnverbindung 102 verbunden
ist, und einen Hydraulikkreis 2 zum Liefern und Abführen von Hydraulikfluid
oder -druck zum/vom Hydraulikzylinder 1. Das Servolenksystem
umfasst ferner eine Batterie 106 zum Liefern von Leistung
zum ECU 105 und eine Relaisschaltung 107.
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Der Hydraulikzylinder 1 umfasst
einen Zylinder 3, der sich in der Querrichtung des Fahrzeugs
erstreckt, eine Kolbenstange 4, die durch den Zylinder 3 hindurch
angeordnet ist und mit der Zahnstange der Zahnverbindung 102 verbunden
ist, und einen Kolben 5, der verschiebbar im Zylinder 3 angeordnet ist
und an der Kolbenstange 4 befestigt ist. Erste und zweite
Hydraulikkammern 6, 7 werden im Zylinder 3 durch
den Kolben 5 festgelegt.
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Der Hydraulikkreis 2 umfasst
ein Paar von ersten und zweiten Durchgängen 8, 9,
deren eines Ende mit den Hydraulikkammern 6, 7 verbunden
ist, eine Pumpe oder Hydraulikpumpe vom reversiblen Typ, die mit
den anderen Enden der Durchgänge 8, 9 verbunden
ist und einen Pumpenmotor 10, der in der normalen oder
Rückwärtsrichtung
durch einen Steuerstrom aus dem ECU 105 gedreht wird, und
eine Ölpumpe 11 umfasst,
einen ersten und einen zweiten Ablassdurchgang 13, 14,
die vom ersten und vom zweiten Durchgang 8, 9 abgezweigt
sind und jeweils ein stromabwärts
liegendes Ende aufweisen, das mit einem Behälter 12 in Verbindung
steht, welcher unter Atmosphärenbedingung
steht, ein Paar von Durchgangsumschaltventilen 15, 16,
die an den Abzweigungspunkten der Auslass- oder Ablassdurchgänge 13, 14 vom
ersten und vom zweiten Durchgang 8, 9 angeordnet
sind und gemäß einer
Druckdifferenz zwischen den Pumpenseitenteilen 8a, 9a und
den Zylinderseitenteilen 8b, 9b des ersten und
des zweiten Durchgangs 8, 9 betätigt werden,
und einen ersten und einen zweiten Behälter 19, 20 zum
selektiven Zuführen
von Kompensationshydraulikfluid zu beiden Seiten der Ölpumpe 11 über Rückschlagventile 17, 18,
die an den Pumpenseitenteilen 8a, 9a vorgesehen
sind.
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Der Pumpenmotor 10 dient
zum Steuern des Starts, Stopps und der normalen/Rückwärts-Drehung der Ölpumpe 11 durch
einen Steuerstrom aus dem ECU 105 gemäß Erfassungssignalen, die durch
den Drehmomentsensor 103 und den Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 104 ausgegeben
werden.
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Die Auslassdurchgänge 13, 14 weisen
miteinander verbundene stromabwärts
liegende Enden auf, mit denen ein mit dem Behälter 12 in Verbindung stehender
Auslassdurchgang 21 verbunden ist.
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Mit Bezug auf 2 und 3 weisen
die Durchgangsumschaltventile 15, 16 im Wesentlichen
die gleiche Struktur auf, von welchen folglich eines, d.h. das erste
Durchgangsumschaltventil 15, der Bequemlichkeit halber
dargestellt ist. Mit Bezug auf 2 umfasst
das erste Durchgangsumschaltventil 15 ein Gehäuse 22,
ein Ventilloch 23, das im Gehäuse 22 ausgebildet
ist, einen Ventilkörper 25 mit
einem grob abgestuften Außendurchmesser,
welcher durch eine Kappe 24 im Ventilloch 23 angeordnet
und gehalten ist, und ein Kolbenventilelement 26, das verschiebbar
im Ventilkörper 25 angeordnet
ist.
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Das Ventilloch 23 weist
einen Innendurchmesser auf, der allmählich schrittweise in Richtung eines
Vorderendes 23a verringert ist. Ein Ende des Pumpenseiten-Durchgangsteils 8a mündet in
einen oberen Teil mit kleinem Durchmesser nahe dem Vorderende 23a des
Ventillochs 23, wohingegen ein Ende des Zylinderseiten-Durchgangsteils 8b in
einen ungefähr
mittleren Teil des Ventillochs 23 mündet. Überdies mündet ein Ende des ersten Auslassdurchgangs 13 in
einen unteren Teil des Ventillochs 23. Die Kappe 24 ist
in einen äußeren Endteil
des Ventillochs 23 mit maximalem Durchmesser durch einen
Dichtungsring eingeschraubt.
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Der Ventilkörper 25 ist ausgebildet,
um innen einen Hohlraum vorzusehen, und weist einen oberen Endteil,
der mit einem ersten Durchgangsloch 25a ausgebildet ist,
welches mit dem Vorderende 23a des Ventillochs 23 in
Verbindung steht, und einen ungefähr mittleren Teil, der mit
einem zweiten Durchgangsloch 25b ausgebildet ist, welches
mit dem offenen Ende des Zylinderseiten-Durchgangsteils 8b in Verbindung
steht, auf. Überdies
weist der Ventilkörper 25 einen
unteren Endteil auf, der mit einem dritten Durchgangsloch 25c ausgebildet
ist, welches mit dem Ende des ersten Auslassdurchgangs 13 in
Verbindung steht. Eine Vielzahl von Dichtungsringen ist in vorbestimmten
Positionen an der äußeren Umfangsfläche des
Ventilkörpers 25 angeordnet,
um eine Abdichtung zwischen dem Ventilkörper 25 und dem Ventilloch 23 auszuführen.
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Das Kolbenventilelement 26 umfasst
einen Schaft 26a, einen zylindrischen ersten Ventilteil 27, der
an einem oberen Ende des Schafts 26a angeordnet ist, zum
Vorsehen einer Verbindung oder einer Absperrung zwischen dem ersten
und dem zweiten Durchgangsloch 25a, 25b, einen
scheibenförmigen zweiten
Ventilteil 28, der in einer ungefähr mittleren Position des Schafts 26a angeordnet
ist, zum Vorsehen einer Verbindung oder einer Absperrung zwischen
dem zweiten und dem dritten Durchgangsloch 25b, 25c und
einen zylindrischen Gleitteil 29, der an einem unteren
Ende des Schafts 26a angeordnet ist.
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Durch eine Vorspannkraft einer Schraubenfeder 30,
die zwischen dem Boden einer in der Kappe 24 ausgebildeten
Federkammer 24a und den Gleitteil 29 eingefügt ist,
wird das Kolbenventilelement 26 in der Richtung vorgespannt,
in der der erste Ventilteil 27 das erste Durchgangsloch 25a verschließt und der zweite
Ventilteil 28 eine Verbindung zwischen dem zweiten Durchgangsloch 25a und
dem dritten Durchgangsloch 25c vorsieht. Überdies
umfasst das Kolbenventilelement 26 eine Drosselwelle 26b,
die mit dem ersten Ventilteil 27 integriert ist, in der
Mitte von dessen Oberseite, die an der Deckenfläche des Vorderendes 23a des
Ventillochs 23 anliegt, um die meiste Aufwärtsbewegung
durch die Vorspannkraft der Schraubenfeder 30 zu drosseln.
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Eine erste ringförmige Kammer 25d und
eine zweite ringförmige
Kammer 25e sind im Ventilkörper 25 durch den
ersten und den zweiten Ventilteil 27, 28 und den
zweiten Ventilteil 28 und den Gleitteil 29 festgelegt.
Die erste ringförmige
Kammer 25d sieht nach Bedarf eine Verbindung zwischen dem
ersten und dem zweiten Durchgangsloch 25a, 25b vor,
wohingegen die zweite ringförmige
Kammer 25e eine Verbindung zwischen der ersten ringförmigen Kammer 25d und
dem dritten Durchgangsloch 25c vorsieht.
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Der erste Ventilteil 27 weist
vier Aussparungen 31, die in der Oberseite ausgebildet
sind und auf dem Umfang um ungefähr
90 Grad beabstandet sind, und eine Öffnung 32, die sich
axial von der Oberseite der Aussparungen 31 erstreckt,
um eine Verbindung zwischen dem Vorderende 23a des Ventillochs 23 und
der ersten ringförmigen
Kammer 25d vorzusehen, auf.
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Ein Verbindungsdurchgang 33 mit
ungefähr umgekehrter
L-Form ist durch den Schaft 26a hindurch ausgebildet, um
eine Verbindung zwischen der ersten ringförmigen Kammer 25d und
der Federkammer 24a vorzusehen.
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Wie in 1 gezeigt,
sind Bypassdurchgänge 34, 35 zwischen
den Pumpenseitenteilen 8a, 9a und den Zylinderseitenteilen 8b,
9b der
Durchgänge 8, 9 angeordnet,
um die Durchgangsumschaltventile 15, 16 zu umgehen.
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Behälter 38, 39 sind
mit den Bypassdurchgängen 34, 35 über Unterdruck-Rückschlagventile 36, 37 verbunden.
Rückschlagventile 40, 41 sind
zwischen den Unterdruck-Rückschlagventilen 36, 37 und
der Ölpumpe 11 angeordnet,
um eine Einströmung
von Hydraulikfluid von den Rückschlagventilen 36, 37 in
die Ölpumpe 11 zu
ermöglichen.
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Als nächstes wird die Funktionsweise
des ersten Ausführungsbeispiels
beschrieben. Wenn der Fahrer das Lenkrad 100 nicht dreht,
um es in der neutralen Position für Geradeausfahren oder dergleichen
zu halten, gibt das ECU 105 keinen Steuerstrom an den Pumpenmotor 10 aus,
wobei sich die Ölpumpe 11 im
Nicht-Betriebs-Zustand befindet. Da zwischen den Durchgängen 8, 9 keine
Druckdifferenz auftritt, wird dann mit Bezug auf 1 und 2 die Drosselwelle 26b der
Kolbenventile 26 durch die Vorspannkraft der Schraubenfeder 30 bis
zur obersten Position angehoben, wo sie an der Deckenfläche des Vorderendes 23a des
Ventillochs 23 anliegt. Somit schließt der erste Ventilteil 27 das
erste Durchgangsloch 25a und der zweite Ventilteil 28 sieht
eine Verbindung zwischen dem zweiten und dem dritten Durchgangsloch 25b, 25c durch
die erste ringförmige Kammer 25d hindurch
vor. Folglich stehen die Zylinderseiten-Durchgangsteile 8b, 9b durch
die Auslassdurchgänge 13, 14 in
Verbindung und münden
in den Behälter 12,
d.h. die Atmosphäre.
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Daher kann das Lenkrad 100 in
diesem Zustand manuell bedient werden.
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Wenn das Lenkrad 100 dann
beispielsweise nach rechts gedreht wird, wird die Ölpumpe 11 beispielsweise
durch den Pumpenmotor 10 durch den Steuerstrom aus dem
ECU 105 in der normalen Richtung angetrieben. Durch eine
solche Pumpenwirkung wird Hydraulikfluid innerhalb des zweiten Durchgangs 9 angesaugt
und an den Pumpenseitenteil 8a des ersten Durchgangs 8 ausgelassen.
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Wie in 3 gezeigt,
drückt
das Hydraulikfluid innerhalb des Pumpenseiten-Durchgangsteils 8a den
ersten Ventilteil 27 gegen die Vorspannkraft der Schraubenfeder 30 vom
Vorderende 23a des Ventillochs 23 herab, wobei
das Öffnen
des ersten Durchgangslochs 25a und das Absperren der Verbindung
zwischen der ersten und der zweiten ringförmigen Kammer 25d, 25e,
d.h. zwischen dem zweiten und dem dritten Durchgangsloch 25b, 25c durch
den zweiten Ventilteil 28 erzielt wird.
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In dem Moment, in dem Hydraulikfluid
innerhalb der ersten Hydraulikkammer 6 unmittelbar durch den
ersten Durchgang 8 geliefert wird, wird daher Hydraulikfluid
innerhalb des ersten Behälters 19 auch durch
die Ölpumpe 11 und
den ersten Durchgang 8 geliefert, was einen Mangel kompensiert.
Damit wird der Hydraulikdruck innerhalb der ersten Hydraulikkammer 6 erhöht, wodurch
eine ausreichende Unterstützungskraft
erhalten wird.
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Wenn Hydraulikfluid, das in das Vorderende 23a des
Ventillochs 23 strömt,
den ersten Ventilteil 27 herabdrückt, wie vorstehend beschrieben,
strömt überdies
eine kleine Menge an Hydraulikfluid durch die Öffnung 32 in die erste
ringförmige
Kammer 25d. Und wenn der erste Ventilteil 27 geringfügig nach
unten bewegt wird, werden die Aussparungen 31 sofort der
zweiten ringförmigen
Kammer 25d zugewandt. Somit strömt Hydraulikfluid sofort in
das zweite Durchgangsloch 25b, was zu einem verbesserten Reaktionsvermögen der
Zufuhr zur ersten Hydraulikkammer 6 führt.
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Wenn andererseits das Lenkrad 100 von
der nach rechts gedrehten Position in die ursprüngliche Position zurückgebracht
wird und dann nach links gedreht wird, arbeitet das ECU 105 zum
Drehen der Ölpumpe 11 in
der Rückwärtsrichtung
durch den Pumpenmotor 10.
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Im Gegensatz zum vorangehenden wird
folglich Hydraulikfluid innerhalb der ersten Hydraulikkammer 6 und
im zweiten Behälter
20 zum zweiten Durchgang 9 ausgelassen und durch das zweite Durchgangsumschaltventil 16 zur
zweiten Hydraulikkammer 7 geliefert. Wenn der Antrieb des
Pumpenmotors 10 vorübergehend
gestoppt wird, um dadurch die Drehung der Ölpumpe 11 zu stoppen,
wenn das Lenkrad 100 durch die neutrale Position hindurchgeht,
dann wird das Kolbenventilelement 26 des ersten Durchgangsumschaltventils 15 durch
die Vorspannkraft der Schraubenfeder 30 angehoben, wie
in 2 gezeigt, da der
Hydraulikdruck innerhalb des ersten Durchgangs 8 niedrig
wird.
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Damit schließt der erste Ventilteil 27 das
erste Durchgangsloch 25a, um die Verbindung zwischen dem
ersten und dem zweiten Durchgangsloch 25a, 25b abzusperren
und eine Verbindung zwischen dem zweiten und dem dritten Durchgangsloch 25b, 25c durch
die ringförmigen
Kammern 25d, 25e vorzusehen. Folglich strömt Niederdruck-Hydraulikfluid
innerhalb der ersten Hydraulikkammer 6 und des Zylinderseiten-Durchgangsteils 8b durch
den ersten Auslassdurchgang 13 und wird an den Behälter 12 ausgelassen,
welcher sich ungefähr
auf dem Atmosphärendruck
befindet.
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Daher ist Hydraulikfluid, das durch
die Ölpumpe 11 strömt, nur
eine geringe Menge des Hydraulikfluids aus dem zweiten Behälter 20 zur
Kompensation und nicht das Hydraulikfluid innerhalb des ersten Durchgangs 8,
was die Verhinderung des Auftretens einer starken Pumpenreibung
ermöglicht.
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Dies führt zum möglichen Erreichen eines ausgezeichneten
Lenkgefühls
des Lenkrades 100.
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Hinsichtlich der Betätigung des
zweiten Durchgangsumschaltventils 16 sieht in derselben Weise
wie mit Bezug auf 3 beschrieben,
da das Kolbenventilelement 26 durch den Auslassdruck der Ölpumpe 11 nach
unten bewegt wird, der erste Ventilteil 27 eine Verbindung
zwischen dem ersten und dem zweiten Durchgangsloch 25a, 25b vor
und versperrt die Verbindung zwischen dem zweiten Durchgangsloch 25b und
dem zweiten Auslassdurchgang 14. Somit wird Hydraulikfluid
unmittelbar zur zweiten Hydraulikkammer 7 geliefert, was
schnell eine Unterstützungskraft
bereitstellt.
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Wenn die Drehung des Lenkrades 100 nach links
gewechselt wird, wie vorstehend beschrieben, und dieses erste Durchgangsumschaltventil 15 die Verbindung
zwischen dem ersten und dem zweiten Durchgangsloch 25a, 25b absperrt
und eine Verbindung zwischen dem zweiten und dem dritten Durchgangsloch 25b, 25c vorsieht,
strömt überdies
ein Teil des im Vorderende 23a des Ventilochs 23 eingeschlossenen
Hydraulikfluids durch die Öffnung 32 in die
erste ringförmige
Niederdruckkammer 25d. Dies ermöglicht die Aufhebung der Druckdifferenz
vor und nach der Öffnung 32.
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Folglich wird sichergestellt, dass
das Kolbenventilelement 26 mit schneller Verschiebbarkeit
ein schnelles und sicheres Absperren der Verbindung zwischen den
Durchgängen 25a, 25b durch
den ersten Ventilteil 27 durch die Vorspannkraft der Schraubenfeder 30 und
auch eine schnelle und sichere Verbindung zwischen dem zweiten und
dem dritten Durchgangsloch 25b, 25c durch den
zweiten Ventilteil 28 ausführt.
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Das zweite Durchgangsumschaltventil 16 arbeitet
in derselben Weise, wobei folglich das Reaktionsvermögen des
Betriebs des Servolenksystems verbessert wird.
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Wenn die Ölpumpe 11 in der Rückwärtsrichtung
gedreht wird, um das Hydraulikfluid innerhalb der ersten Hydraulikkammer 6 durch
den ersten Durchgang 8 hindurch in den zweiten Durchgang 9 strömen zu lassen,
wird das Hydraulikfluid durch den Behälter 38, das Unterdruck-Rückschlagventil 36 auf der
Seite des ersten Durchgangs 8 und den Bypassdurchgang 34 zum
zweiten Durchgang 9 geliefert.
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Folglich wird eine Zuführungsverzögerung von
Hydraulikfluid zur zweiten Hydraulikkammer 9 verhindert,
was eine weitere Verbesserung des Reaktionsvermögen des Unterstützungsvorgangs
ermöglicht.
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Mit Bezug auf 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gezeigt, welches im Wesentlichen dasselbe
ist wie das erste Ausführungsbeispiel,
außer
dass ein Gegendruck-Regelungsventil 42 für den Auslassdurchgang 21 vorgesehen
ist, welches sich stromabwärts
von den Auslassdurchgängen 13, 14 befindet,
und Rückführungsdurchgänge 45, 46 zwischen
dem ersten und dem zweiten Auslassdurchgang 13, 14 angeordnet
sind, um das Hydraulikfluid, das in die Auslassdurchgänge 13, 14 strömt, zwangsweise über die Rückschlagventile 44, 43 zur
zweiten und zur ersten Hydraulikkammer 7, 6 zurückzuführen.
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Das Gegendruck-Regelungsventil 42 dient zum
Halten des Hydraulikdrucks innerhalb des Hydraulikkreises 2 auf
einem vorbestimmten Wert durch Aufbringen eines gegebenen Drucks
von beispielsweise etwa 0,2 MPa auf das aus den Auslassdurchgängen 13, 14 an
den Behälter 12 ausgelassenen Hydraulikfluids
durch Vorspannen eines Kugelventilelements 42a in der Schließrichtung
mit einem vorbestimmten Druck, der sich aus der Vorspannkraft einer Feder 42b ergibt.
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Typischerweise kann im Hydraulikkreis 2 des Servolenksystems
das Hydraulikfluid innerhalb der Hydraulikkammern 6, 7 und
im ersten und im zweiten Durchgang 8, 9 aufgrund
von Druckschwankungen und dergleichen unter dem Eintritt von Luft
oder einer Fraktionierungsanomalie von gelöstem Gas, d.h. Aufschäumung, leiden.
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Dann wird im zweiten Ausführungsbeispiel das
Gegendruck-Regelungsventil 42 für den Auslassdurchgang 21 vorgesehen,
um dem gesamten Hydraulikfluid im Hydraulikkreis 2 eine
Druckkraft von etwa 0,2 MPa zu verleihen, was nicht zur zum Verhindern
des Auftretens von Geräuschen
und einer Verschlechterung des Lenkgefühls bei im Hydraulikfluid eingeschlossener
Luft und dergleichen, sondern auch zur Verbesserung des Reaktionsvermögens des
Betriebs des Servolenksystems aufgrund eines ausgezeichneten Anstiegs
des Hydraulikdrucks innerhalb der Hydraulikkammern 6, 7 zum
Zeitpunkt des Umschaltens und dergleichen führt.
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Überdies
wird ein Teil des in die Auslassdurchgänge 13, 14 strömenden Hydraulikfluids zwangsweise
durch die Rückführungsdurchgänge 46, 45 zu
den Hydraulikkammern 7, 6 geliefert, ohne durch
das Gegendruck-Regelungsventil 42 zu strömen, wie
durch die Pfeile in 4 gezeigt,
was nicht nur zu einer Verringerung der Last auf das Gegendruck-Regelungsventil 42,
sondern auch zu einer weiteren Verbesserung des Reaktionsvermögens des
Betriebs des Servolenksystems aufgrund der erhöhten Geschwindigkeit der Zufuhr
zu den Hydraulikkammern 6, 7 durch zwangsweise
Zufuhr von Hydraulikfluid führt.
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Wenn die Drehung des Lenkrades nach rechts
oder nach links gestoppt wird, wird, wie vorstehend beschrieben,
der Betrieb der Hydraulikpumpe gestoppt, so dass das Durchgangsumschaltventil
die Fluidverbindung zwischen dem Pumpenseiten- und dem Zylinderseitenteil
des mindestens einen Durchgangs absperrt und eine Fluidverbindung
zwischen dem Zylinderseitenteil und dem Ablassdurchgang vorsieht.
Somit wird das Niederdruck-Hydraulikfluid innerhalb des Hydraulikzylinders
und des Zylinderseitenteils durch den Ablassdurchgang zur Außenseite
ausgelassen, die ungefähr
auf dem Atmosphärendruck
liegt. Daher strömt
das meiste des Hydraulikfluids innerhalb des mindestens einen Durchgangs nicht
durch die Hydraulikpumpe, was eine Verhinderung des Auftretens einer
starken Pumpenreibung ermöglicht.
Dies führt
zum Erzielen eines ausgezeichneten Lenkgefühls des Lenkrades.
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Da das Kolbenventilelement miteinander
integrierte erste und zweite Ventilteile umfasst, kann ferner das
Umschalten des ersten und des zweiten Ventilteils durch Aufbringen
und Nicht-Aufbringen des
Hydraulikdrucks aus der Hydraulikpumpe ausgeführt werden.
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Wenn die Hydraulikpumpe vom Betriebszustand
in den Nicht-Betriebs-Zustand übergeht,
strömt außerdem ein
Teil des im Pumpenseitenteil des mindestens einen Durchgangs eingeschlossenen
Hydraulikfluids durch die Öffnung
in den Niederdruck-Zylinderseitenteil des mindestens einen Durchgangs,
wodurch eine reibungslose Rückführung des
Kolbenventilelements erhalten wird, was ein reibungsloses Umschalten
des Durchgangs ermöglicht.
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Selbst wenn die Hydraulikpumpe arbeitet, wird
ferner das Vorderende des Kolbenventilelements auf der Seite des
Pumpenseitenteils des mindestens einen Durchgangs durch den Ventilkörper gehalten,
was eine reibungslose Betätigung
des Kolbenventilelements ermöglicht,
ohne dass eine Neigung desselben vorliegt.
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Ferner kann Hydraulikfluid innerhalb
der Federkammer aus dieser strömen,
was eine reibungslose Betätigung
des Kolbenventilelements ermöglicht.
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Außerdem mündet das Ventilloch in die
Außenseite
des Gehäuses,
was zu einer leichten maschinellen Bearbeitung des Ventillochs und
Montage des Durchgangsumschaltventils führt.
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Weiterhin kann die axiale Position
des Kolbenventilelements zweckmäßig eingeschränkt werden,
wenn die Hydraulikpumpe arbeitet.
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Ferner wird das vom Pumpenseitenteil
des mindestens einen Durchgangs gelieferte Hydraulikfluid nicht
zum Ablassdurchgang ausgelassen, was ein effizientes Erreichen einer
Lenkunterstützung
ermöglicht.
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Ferner wird Hydraulikfluid vom Hydraulikzylinder
zur Hydraulikpumpe geliefert, ohne durch das Durchgangsumschaltventil
zu strömen,
wobei eine reibungslose Zirkulation von Hydraulikfluid erzielt wird,
was eine Verbesserung des Reaktionsvermögens der Lenkunterstützung ermöglicht.
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Außerdem wird verhindert, dass
der Unterdruck innerhalb des Hydraulikkreises auftritt, wobei ein
reibungsloser Lenkvorgang erhalten wird. Es wird angemerkt, dass
der Hydraulikdruck innerhalb des Hydraulikkreises auf der Nicht-Aufbring-Seite
negativ wird, wobei ein Einhakgefühl während des Lenkvorgangs auftreten
kann.
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Überdies
ist das Gegendruck-Regelungsventil für den Ablassdurchgang vorgesehen,
um dem gesamten Hydraulikfluid im Hydraulikkreis eine gegebene Druckkraft
zu verleihen, was nicht nur zum Verhindern des Auftretens von Geräuschen und
einer Verschlechterung des Lenkgefühls bei im Hydraulikfluid eingeschlossener
Luft und dergleichen, sondern auch zur Verbesserung des Reaktionsvermögens des
Betriebs des Servolenksystems aufgrund des ausgezeichneten Anstiegs
des hydraulischen Drucks zum Zeitpunkt des Umschaltens und dergleichen führt.
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Ferner sind das erste und das zweite
Umschaltventil für
den ersten bzw. den zweiten Durchgang vorgesehen, was zum Verhindern
des Auftretens einer Pumpenreibung und zur Verbesserung der Steuergenauigkeit
hinsichtlich des gesamten Hydraulikkreises führt.
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Ferner wird ein Teil des Hydraulikfluids
innerhalb des Hydraulikzylinders auf der Nicht-Aufbring-Seite zum
Hydraulikzylinder auf der Aufbringseite durch den Rückführungsdurchgang
geliefert, ohne durch die Hydraulikpumpe zu strömen, wodurch eine erhöhte Zuführungsgeschwindigkeit
des Hydraulikfluids erhalten wird, was zur Verbesserung des Reaktionsvermögens des
Betriebs des Servolenksystems führt.
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Zusammenfassend umfasst ein Servolenksystem
einen ersten und einen zweiten Ablassdurchgang, die mit dem ersten
bzw. dem zweiten Durchgang verbunden sind, und ein erstes und ein
zweites Durchgangsumschaltventil, die an Verbindungen des ersten
bzw. des zweiten Ablassdurchgangs und des ersten bzw. des zweiten
Durchgangs angeordnet sind. Wenn eine Hydraulikpupe arbeitet, um
den hydraulischen Druck zum ersten Durchgang abzuführen, sieht
das erste Durchgangsumschaltventil eine Fluidverbindung zwischen
dem Pumpenseiten- und dem Zylinderseitenteil des ersten Durchgangs
vor und versperrt den ersten Ablassdurchgang. Und wenn die Hydraulikpumpe
stoppt, sieht das erste Umschaltventil eine Fluidverbindung zwischen
dem Zylinderseitenteil des ersten Durchgangs und dem ersten Ablassdurchgang
vor.
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Nachdem die vorliegende Erfindung
in Verbindung mit den erläuternden
Ausführungsbeispielen beschrieben
wurde, wird angemerkt, dass die vorliegende Erfindung nicht auf
diese begrenzt ist und verschiedene Änderungen und Modifikationen
vorgenommen werden können,
ohne vom Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
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Beispielsweise kann der Stopp des
Betriebs der Pumpe vom reversiblen Typ in dem Fall auftreten, dass
beim Wechseln der Drehrichtung des Lenkrades 100 es vorübergehend
in der neutralen Position gehalten wird und dann nach dem Ablauf
einer vorbestimmten Zeit in eine andere Richtung gewechselt wird.
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Überdies
kann das Lenkeingabemittel 100 ein elektrisches Lenkeingabemittel
wie z.B. einen Steuerhebel umfassen, ohne das Lenkrad 100 und die
Lenksäule 101 zu
verwenden.
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Der gesamte Inhalt der Japanischen
Patentanmeldung P2003-014153,
eingereicht am 23. Januar 2003, wird hiermit durch den Hinweis aufgenommen.